Kyle
Als wir die Treppe nach unten liefen, drang schon ein wohl riechender Duft in unsere Nasen. Tom löste den Arm wieder von mir und ging zum Tisch um sich zu setzen. Ich verharrte noch einen Moment, bevor ich mich ebenfalls setzte. Martha stellte uns das Essen vor die Nase und Tom begann sich etwas von dem Bruschetta zu nehmen. Er blickte zu mir und stupste mich an. „Du hast wohl keinen Hunger?“ Mein Blick war starr auf den leeren Teller gerichtet. „Nein.“ Es war gelogen, denn ich hatte Hunger, aber nicht auf Martha’s Kochkünste. Ein kleines bisschen hob ich meinen Kopf und sah zu Grace. Sofort schoss mir die Hitze wieder in mein Gesicht und ich löste meinen Blick wieder von ihr. Meine Hände rieb ich unruhig auf meiner Jogginghose hin und her. Tom‘s Blick lag auf mir als würde er mich genau beobachten. „Probier wenigstens das Hühnchen. Das ist ausgezeichnet.“
Ich halte es nicht aus
Der Stuhl kratze auf den Fliesenboden, als ich aufstand. Alle Blicke waren auf mich gerichtet. „Entschuldigt mich. Ich muss gehen.“
Ohne auf eine Antwort zu warten lief ich zum Fahrstuhl und fuhr nach unten. Mein Herz pochte so laut in meiner Brust, das ich ihn in den Ohren hören konnte. Unten angekommen atmete ich das erste Mal wieder frei aus. Die ganze Situation dort oben, mit Grace, meinem Bruder.. Ich konnte es nicht. Ich konnte nicht so tun als wäre nichts passiert.
__________________________________________
Tom
Ich legte mein Besteck auf den Teller und sah ihm nach wie er fluchtartig das Loft verließ. Als ich gerade selbst aufstehen wollte um ihn nachzugehen, hielt mich Martha zurück. „Lassen sie ihn. Er wird sicher gleich wieder zurück kommen.“
Ich setzte mich wieder auf den Stuhl, war nicht in der Lage weiter zu essen. Mein Blick ging automatisch zu Grace rüber. War es doch ein Fehler sie noch näher an meinen Bruder heran zu lassen oder war es doch etwas anderes was zwischen ihnen passiert ist? Ich sah wieder zum Fahrstuhl. Hoffentlich behielt Martha recht und er kommt gleich wieder zurück. Vielleicht brauchte er auch einfach nur einmal seine Ruhe, ohne das ich ihn ständig mit Fragen löcherte.
Als wir die Treppe nach unten liefen, drang schon ein wohl riechender Duft in unsere Nasen. Tom löste den Arm wieder von mir und ging zum Tisch um sich zu setzen. Ich verharrte noch einen Moment, bevor ich mich ebenfalls setzte. Martha stellte uns das Essen vor die Nase und Tom begann sich etwas von dem Bruschetta zu nehmen. Er blickte zu mir und stupste mich an. „Du hast wohl keinen Hunger?“ Mein Blick war starr auf den leeren Teller gerichtet. „Nein.“ Es war gelogen, denn ich hatte Hunger, aber nicht auf Martha’s Kochkünste. Ein kleines bisschen hob ich meinen Kopf und sah zu Grace. Sofort schoss mir die Hitze wieder in mein Gesicht und ich löste meinen Blick wieder von ihr. Meine Hände rieb ich unruhig auf meiner Jogginghose hin und her. Tom‘s Blick lag auf mir als würde er mich genau beobachten. „Probier wenigstens das Hühnchen. Das ist ausgezeichnet.“
Ich halte es nicht aus
Der Stuhl kratze auf den Fliesenboden, als ich aufstand. Alle Blicke waren auf mich gerichtet. „Entschuldigt mich. Ich muss gehen.“
Ohne auf eine Antwort zu warten lief ich zum Fahrstuhl und fuhr nach unten. Mein Herz pochte so laut in meiner Brust, das ich ihn in den Ohren hören konnte. Unten angekommen atmete ich das erste Mal wieder frei aus. Die ganze Situation dort oben, mit Grace, meinem Bruder.. Ich konnte es nicht. Ich konnte nicht so tun als wäre nichts passiert.
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Tom
Ich legte mein Besteck auf den Teller und sah ihm nach wie er fluchtartig das Loft verließ. Als ich gerade selbst aufstehen wollte um ihn nachzugehen, hielt mich Martha zurück. „Lassen sie ihn. Er wird sicher gleich wieder zurück kommen.“
Ich setzte mich wieder auf den Stuhl, war nicht in der Lage weiter zu essen. Mein Blick ging automatisch zu Grace rüber. War es doch ein Fehler sie noch näher an meinen Bruder heran zu lassen oder war es doch etwas anderes was zwischen ihnen passiert ist? Ich sah wieder zum Fahrstuhl. Hoffentlich behielt Martha recht und er kommt gleich wieder zurück. Vielleicht brauchte er auch einfach nur einmal seine Ruhe, ohne das ich ihn ständig mit Fragen löcherte.

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