Kyle
Bei ihrem ersten Satz musste ich leicht schmunzeln. Aber ja ich tauchte immer da auf wo sie gerade war.. Weil sie dich anzog
"Vielleicht ist das ein verstecktes Talent von mir." Ich schob meine Hände in die Taschen der Jogginghose und beobachte jegliche Regung, jede Bewegung die sie gerade machte. Mir blieb kurz die Spuke weg, als sie ihre Strickjacke so langsam wie es eigentlich nötig war, von ihren Schultern streifte. Sie wusste ganz genau welche Knöpfe sie drücken musste, das man sich noch mehr in ihr verliert.
Als sie mir von ihrem Abend erzählte, breitete sich doch ein wenig die Erleichterung in meinem Inneren aus. Sie war nicht mit einem anderen Mann zusammen.. sondern wirklich nur mit Ms. Farrow Taylor und ihrem kleinen Schoßhund. "Ja Tiere zeigen ihre Liebe auf ihre eigene Art und Weise", sprach ich beiläufig, während ich sie weiterhin beobachtete. Sie fragte mich natürlich auch was ich gemacht hatte. Doch bevor ich antworten konnte, kam sie auf mich zu gelaufen. Schritt für Schritt immer näher.. meine Füße bewegten sich keinen Zentimeter. Mein verräterisches Herz schlug wieder in seinem eigenen Takt. Lass dich nicht von ihr so in den Bann ziehen
Mein Kopf hatte leicht reden.. wie sollte man so einer Frau wie sie es war, widerstehen können? Sie war perfekt, natürlich schön und umwerfend.. und genau das machte sie so gefährlich für mich.
Sie traf den Nagel beinahe auf den Kopf. "Ich war tatsächlich noch einmal oben und genoss die Ruhe hier im Loft. Mein Bruder ist bisher auch noch nicht zurück gekehrt." Ihr Blick fixierte meinen. Das ich mir dort oben beinahe den Kopf über sie zerbrochen hatte, erwähnte ich nicht. Die Spannung zwischen uns war automatisch wieder aufgeladen. Ich horchte auf, als sie mir sagte sie habe mir etwas mitgebracht. "Ach wirklich, wie nett von dir." Mein Blick ging zu ihrer Tasche und ich sah wie sie die Packung Bonbons herauszog. Sie wedelte damit vor mir herum und dann sah ich das es Zitronenbonbons waren. Mir stand der Mund für einen Augenblick offen. Das konnte doch nicht sein.. Wieso fiel ihr ausgerechnet heute diese Bonbons ein? Als sie davon sprach das sie glaube beinahe den Verstand hier zu verlieren, wollte ich schon ansetzten ihr zu sagen das ich meinen bereits verloren hatte.. doch mir blieben die Worte im Halse stecken.
Ich trat einen Schritt auf sie zu. "Dann sind wir schon zu zweit", kam es leise aus meinem Mund. Mein Blick glitt zu den Zitronenbonbons und dann wieder zu ihr zurück. Für einen Moment vergaß ich alles um mich herum. Das Loft, die Stille und sogar den Grund warum ich mir eigentlich vorgenommen hatte, Abstand zu halten. Ich stand jetzt so nah vor ihr, das ich ihren Duft einatmen konnte. Zitronengras, Süß und scharf zugleich
"Du spielst ein ziemlich riskantes Spiel, weißt du das?" Ich wich keinen Schritt zurück sondern kam ihr noch näher. Sie konnte mir nicht ausweichen, hinter ihr war lediglich die Küchentheke. Ich hob meine Hand nach oben und strich ihr eine lose Strähne hinter ihr Ohr. Es war nur eine kleine Geste, aber sie machte so viel mit mir. Ich stützte meine Hände jetzt rechts und links neben ihr auf der Theke ab. Mein Herz schlug jetzt so laut, dass ich schwören konnte, das sie es hörte. "Warum tust du das mit mir?" Dieser Satz kam wie ein Hauch aus meinem Mund und mein Blick sank automatisch auf ihre Lippen. Verdammt Ohne wirklich darüber nachzudenken, was passieren könnte, beugte ich meinen Kopf ein Stückchen weiter nach unten. Nur ein paar Zentimeter trennten uns noch. Ich spürte die Wärme ihrer Haut. Die Spannung zwischen uns war elektrisierend und greifbar. Mein Atem stockte.
"Grace..", hauchte ich ihren Namen. Noch ein Stück kam ich näher, unsere Lippen berührten sich fast..
Doch das Schicksal hatte andere Pläne mit uns. Ein *Pling* ließ mich aufhören und die Fahrstuhltür öffnete sich. "Was ein Timming", flüsterte ich ihr ins Ohr, ehe ich mich von ihr löste und genug Abstand gewann, das es nicht mehr den Anschein machte, das wir uns beinahe geküsst hätten.
Tom schritt aus dem Fahrstuhl heraus und sah uns überrascht an. "Guten Abend ihr beiden. Ich dachte ich bin der Letzte der noch wach ist." Ich schüttelte mit den Kopf. "Nein ich wollte gerade.." Ich zeigte mit den Daumen in Richtung meines Zimmers. "Aber Grace wollte mir noch ihre Zitronenbonbons geben." Ich schenkte ihr ein Lächeln und nahm ihr die Packung vorsichtig aus der Hand. Ein letztes Mal streifte ich zärtlich ihre Finger. "Danke dafür. Gute Nacht." Meine Augen wirkten intensiver als vorher, beinahe hungriger..
"Das ist aber nett von ihr." Tom blickte uns verwirrt an, aber er sagte nichts. Wer weiß was für eine Szene sich gerade in seinem Kopf abspielte. Ich nickte ihm zu und schlang meinen Arm um ihn. "Wie war dein Abend so großer Bruder?" Wir liefen die Treppe hoch, ich sah nochmal über meine Schulter zu ihr und etwas zog sich bei ihrem Anblick schmerzhaft in meiner Brust zusammen. Am liebsten wäre ich umgedreht und hätte sie auf diese Theke gehoben und sie solange geküsst, bis ihre Lippen geschwollen wären.
Doch das war mehr als unvernünftig.. ich wollte doch Abstand gewinnen.. und nicht blindlinks in irgendwas hinein stürzen.
Ich zwang mich wieder nach vorne zu drehen, während ich mit Tom die Stufen hochstieg.
"Mein Abend war ganz gut", antwortete er schließlich und musterte mich jedoch von der Seite an. "Du wirkst.. abgelenkt." "Das bildest du dir ein", erwiderte ich schneller, als das es überzeugend klang. Meine Finger schlossen sich ein wenig fester um die Bonbonpackung. "Mhm na gut." Er ließ es dabei und löcherte mich nicht weiter. Oben angekommen, klopfte er mir auf die Schulter und wünschte mir eine gute Nacht. Langsam atmete ich aus und öffnete meine Zimmertür. Kaum hatte ich sie hinter mir geschlossen, lehnte ich mich mit den Rücken dagegen. Ich fuhr mir mit meiner freien Hand durch mein Haar. "Fokus..", sprach ich zu mir. Doch mein Blick fiel wieder auf die Zitronenbonbons. Ohne groß darüber nachzudenken, öffnete ich die Packung und nahm eins heraus. Ich wickelte das Papier ab und steckte mir das Bonbon in den Mund. Der saure Geschmack breitete sich sofort auf meiner Zunge aus. Er war intensiv und gleichzeitig schmerzhaft.. genau wie der Kloß in meiner Brust. Grace Ich stieß mich von der Tür, legte die Packung auf den Tisch und lief in meinem Zimmer auf und ab. Es war sinnlos.. all das was ich mir versuchte einzureden, verpuffte in den Augenblick wenn sie vor mir steht. Ich fiel mit den Rücken auf mein Bett und starrte an die Decke. Das Bonbon schob ich in meinen Mund hin und her. Was mache ich nur?
Bei ihrem ersten Satz musste ich leicht schmunzeln. Aber ja ich tauchte immer da auf wo sie gerade war.. Weil sie dich anzog
"Vielleicht ist das ein verstecktes Talent von mir." Ich schob meine Hände in die Taschen der Jogginghose und beobachte jegliche Regung, jede Bewegung die sie gerade machte. Mir blieb kurz die Spuke weg, als sie ihre Strickjacke so langsam wie es eigentlich nötig war, von ihren Schultern streifte. Sie wusste ganz genau welche Knöpfe sie drücken musste, das man sich noch mehr in ihr verliert.
Als sie mir von ihrem Abend erzählte, breitete sich doch ein wenig die Erleichterung in meinem Inneren aus. Sie war nicht mit einem anderen Mann zusammen.. sondern wirklich nur mit Ms. Farrow Taylor und ihrem kleinen Schoßhund. "Ja Tiere zeigen ihre Liebe auf ihre eigene Art und Weise", sprach ich beiläufig, während ich sie weiterhin beobachtete. Sie fragte mich natürlich auch was ich gemacht hatte. Doch bevor ich antworten konnte, kam sie auf mich zu gelaufen. Schritt für Schritt immer näher.. meine Füße bewegten sich keinen Zentimeter. Mein verräterisches Herz schlug wieder in seinem eigenen Takt. Lass dich nicht von ihr so in den Bann ziehen
Mein Kopf hatte leicht reden.. wie sollte man so einer Frau wie sie es war, widerstehen können? Sie war perfekt, natürlich schön und umwerfend.. und genau das machte sie so gefährlich für mich.
Sie traf den Nagel beinahe auf den Kopf. "Ich war tatsächlich noch einmal oben und genoss die Ruhe hier im Loft. Mein Bruder ist bisher auch noch nicht zurück gekehrt." Ihr Blick fixierte meinen. Das ich mir dort oben beinahe den Kopf über sie zerbrochen hatte, erwähnte ich nicht. Die Spannung zwischen uns war automatisch wieder aufgeladen. Ich horchte auf, als sie mir sagte sie habe mir etwas mitgebracht. "Ach wirklich, wie nett von dir." Mein Blick ging zu ihrer Tasche und ich sah wie sie die Packung Bonbons herauszog. Sie wedelte damit vor mir herum und dann sah ich das es Zitronenbonbons waren. Mir stand der Mund für einen Augenblick offen. Das konnte doch nicht sein.. Wieso fiel ihr ausgerechnet heute diese Bonbons ein? Als sie davon sprach das sie glaube beinahe den Verstand hier zu verlieren, wollte ich schon ansetzten ihr zu sagen das ich meinen bereits verloren hatte.. doch mir blieben die Worte im Halse stecken.
Ich trat einen Schritt auf sie zu. "Dann sind wir schon zu zweit", kam es leise aus meinem Mund. Mein Blick glitt zu den Zitronenbonbons und dann wieder zu ihr zurück. Für einen Moment vergaß ich alles um mich herum. Das Loft, die Stille und sogar den Grund warum ich mir eigentlich vorgenommen hatte, Abstand zu halten. Ich stand jetzt so nah vor ihr, das ich ihren Duft einatmen konnte. Zitronengras, Süß und scharf zugleich
"Du spielst ein ziemlich riskantes Spiel, weißt du das?" Ich wich keinen Schritt zurück sondern kam ihr noch näher. Sie konnte mir nicht ausweichen, hinter ihr war lediglich die Küchentheke. Ich hob meine Hand nach oben und strich ihr eine lose Strähne hinter ihr Ohr. Es war nur eine kleine Geste, aber sie machte so viel mit mir. Ich stützte meine Hände jetzt rechts und links neben ihr auf der Theke ab. Mein Herz schlug jetzt so laut, dass ich schwören konnte, das sie es hörte. "Warum tust du das mit mir?" Dieser Satz kam wie ein Hauch aus meinem Mund und mein Blick sank automatisch auf ihre Lippen. Verdammt Ohne wirklich darüber nachzudenken, was passieren könnte, beugte ich meinen Kopf ein Stückchen weiter nach unten. Nur ein paar Zentimeter trennten uns noch. Ich spürte die Wärme ihrer Haut. Die Spannung zwischen uns war elektrisierend und greifbar. Mein Atem stockte.
"Grace..", hauchte ich ihren Namen. Noch ein Stück kam ich näher, unsere Lippen berührten sich fast..
Doch das Schicksal hatte andere Pläne mit uns. Ein *Pling* ließ mich aufhören und die Fahrstuhltür öffnete sich. "Was ein Timming", flüsterte ich ihr ins Ohr, ehe ich mich von ihr löste und genug Abstand gewann, das es nicht mehr den Anschein machte, das wir uns beinahe geküsst hätten.
Tom schritt aus dem Fahrstuhl heraus und sah uns überrascht an. "Guten Abend ihr beiden. Ich dachte ich bin der Letzte der noch wach ist." Ich schüttelte mit den Kopf. "Nein ich wollte gerade.." Ich zeigte mit den Daumen in Richtung meines Zimmers. "Aber Grace wollte mir noch ihre Zitronenbonbons geben." Ich schenkte ihr ein Lächeln und nahm ihr die Packung vorsichtig aus der Hand. Ein letztes Mal streifte ich zärtlich ihre Finger. "Danke dafür. Gute Nacht." Meine Augen wirkten intensiver als vorher, beinahe hungriger..
"Das ist aber nett von ihr." Tom blickte uns verwirrt an, aber er sagte nichts. Wer weiß was für eine Szene sich gerade in seinem Kopf abspielte. Ich nickte ihm zu und schlang meinen Arm um ihn. "Wie war dein Abend so großer Bruder?" Wir liefen die Treppe hoch, ich sah nochmal über meine Schulter zu ihr und etwas zog sich bei ihrem Anblick schmerzhaft in meiner Brust zusammen. Am liebsten wäre ich umgedreht und hätte sie auf diese Theke gehoben und sie solange geküsst, bis ihre Lippen geschwollen wären.
Doch das war mehr als unvernünftig.. ich wollte doch Abstand gewinnen.. und nicht blindlinks in irgendwas hinein stürzen.
Ich zwang mich wieder nach vorne zu drehen, während ich mit Tom die Stufen hochstieg.
"Mein Abend war ganz gut", antwortete er schließlich und musterte mich jedoch von der Seite an. "Du wirkst.. abgelenkt." "Das bildest du dir ein", erwiderte ich schneller, als das es überzeugend klang. Meine Finger schlossen sich ein wenig fester um die Bonbonpackung. "Mhm na gut." Er ließ es dabei und löcherte mich nicht weiter. Oben angekommen, klopfte er mir auf die Schulter und wünschte mir eine gute Nacht. Langsam atmete ich aus und öffnete meine Zimmertür. Kaum hatte ich sie hinter mir geschlossen, lehnte ich mich mit den Rücken dagegen. Ich fuhr mir mit meiner freien Hand durch mein Haar. "Fokus..", sprach ich zu mir. Doch mein Blick fiel wieder auf die Zitronenbonbons. Ohne groß darüber nachzudenken, öffnete ich die Packung und nahm eins heraus. Ich wickelte das Papier ab und steckte mir das Bonbon in den Mund. Der saure Geschmack breitete sich sofort auf meiner Zunge aus. Er war intensiv und gleichzeitig schmerzhaft.. genau wie der Kloß in meiner Brust. Grace Ich stieß mich von der Tür, legte die Packung auf den Tisch und lief in meinem Zimmer auf und ab. Es war sinnlos.. all das was ich mir versuchte einzureden, verpuffte in den Augenblick wenn sie vor mir steht. Ich fiel mit den Rücken auf mein Bett und starrte an die Decke. Das Bonbon schob ich in meinen Mund hin und her. Was mache ich nur?

