Tom
Die Spannung die in meinem Büro herrschte, war kaum auszuhalten. Das ich Kyle wohlmöglich gekränkt hatte, war nicht Teil dieses Plans. Er sollte lediglich auf sich aufpassen.. Doch sein plötzlicher Lachanfall ließ auch mich ein wenig verwirrt darein blicken. So habe ich ihn noch nie gesehen und hatte einen kurzen Augenblick das Gefühl das er jetzt komplett durchdrehen würde. Aber er tat es nicht. Er spielte weiterhin denjenigen der alles unter Kontrolle hatte.. Versteckte seine Gefühle so gut es eben ging. Typisch Kyle.. Doch was sich dann vor meinen Augen abspielte, passte so gar nicht in das Bild. Ich sah ihm nach wie er Ms. Wilson merklich näher kam. Ich blinzelte ein paar Mal. War mir in letzter Zeit etwas entgangen? Nein.. Das wäre unmöglich.. Oder etwa doch? Ich sah zwischen den beiden hin und her. Die Anspannung stand beiden ins Gesicht geschrieben. Ich wollte nicht zwischen die Fronten geraten und ging zur Glasvitrine um mir einen Whiskey einzuschenken, öffnete das Fenster um etwas frische Luft in den Raum zu lassen und richtete meinen Blick über L.A.
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Kyle
Ich konnte spüren das ich einen wunden Punkt getroffen hatte, es war ihr ins Gesicht geschrieben. Ihre Worte trafen mich genau dort, wo sie mich nicht treffen sollten. Was ich seit Tagen versuchte zu vermeiden. Doch sie machte es mir verdammt nochmal nicht einfach. Es verging ein kleiner Moment eh ich die richtigen Worte fand. Denn diese waren entscheidend für unsere Zusammenarbeit und für das was wohl möglich zwischen uns war.
"Grace.." Ihr Name kam leiser als gedacht über meine Lippen, doch ihr Blick fand meinen. Ich fuhr mir mit meiner Hand über den Nacken, als würde ich zögern weiter zu sprechen. Meine Schultern spannten sich merklich an. Ein leises trockenes Lachen kam aus meinen Mund. "Ich weiß nicht was ich sagen soll.." Ich spürte wie mein Herzschlag immer lauter wurde. Natürlich wusste ich was ich sagen wollte.. doch was sollte ich machen? Ihr um den Hals fallen? Meine Gefühle fuhren gerade Achterbahn und ich wollte nicht die komplette Kontrolle verlieren. Ich machte einen halben Schritt zurück um ihr wieder mehr Raum zu geben. Meine Hände schob ich in meine Jogginghose. Kurz huschte mein Blick zu Tom, der unser Gespräch keine Aufmerksamkeit schenkte, das beruhigte mich ein wenig. Dann schenkte ich Grace wieder meine volle Aufmerksamkeit. Auch jetzt sah sie einfach nur hinreißend aus. Ich biss mir auf die Unterlippe. Innerlich ohrfeigte ich mich dafür ihr nicht einfach die komplette Wahrheit zu sagen.. "Du machst es mir gerade wirklich nicht einfach.. und ich glaube dir das du das hier nicht geplant hast.. So etwas kann man nicht planen.. Es passiert eben einfach.." Einen Augenblick lang blickte ich auf ihre Lippen. Nein es wäre zu leicht sie jetzt zu küssen und wer weiß ob sie das überhaupt erwidern würde. Ich machte keinen weiteren Schritt nach vorne oder zurück. Der Raum zwischen uns blieb bestehen. Ich war feige ja.. Doch es schien die richtige Entscheidung zu sein.
Ich suchte nochmal ihren Blick. "Vielleicht sollten wir sehen ob das wirklich echt ist.. oder ob es nur aus dem Affekt heraus passiert ist. Schließlich waren es ein paar harte Tage für uns alle.." Meine Finger krampften sich unruhig in meiner Hosentasche zusammen. "Ich möchte das nicht klein reden. Nur.." ich atmete behutsam aus. "Vielleicht sollten wir uns nicht darauf versteifen.. denn wenn wir uns am Ende irren, dann machen wir uns wohlmöglich alles kaputt.." Dieser Abstand zwischen uns fühlte sich im jetzigen Moment so falsch an. Doch er hielt mich davon ab etwas zu tun, was ich nicht mehr rückgängig machen konnte. Ich war im Zwiespalt gefangen und kämpfte gegen meine Gefühle an. "Gibt mir etwas Zeit, das nicht sofort gegen die Wand zu fahren.. was auch immer das zwischen uns ist.. " Es war eine leise Bitte an sie.
Die Spannung die in meinem Büro herrschte, war kaum auszuhalten. Das ich Kyle wohlmöglich gekränkt hatte, war nicht Teil dieses Plans. Er sollte lediglich auf sich aufpassen.. Doch sein plötzlicher Lachanfall ließ auch mich ein wenig verwirrt darein blicken. So habe ich ihn noch nie gesehen und hatte einen kurzen Augenblick das Gefühl das er jetzt komplett durchdrehen würde. Aber er tat es nicht. Er spielte weiterhin denjenigen der alles unter Kontrolle hatte.. Versteckte seine Gefühle so gut es eben ging. Typisch Kyle.. Doch was sich dann vor meinen Augen abspielte, passte so gar nicht in das Bild. Ich sah ihm nach wie er Ms. Wilson merklich näher kam. Ich blinzelte ein paar Mal. War mir in letzter Zeit etwas entgangen? Nein.. Das wäre unmöglich.. Oder etwa doch? Ich sah zwischen den beiden hin und her. Die Anspannung stand beiden ins Gesicht geschrieben. Ich wollte nicht zwischen die Fronten geraten und ging zur Glasvitrine um mir einen Whiskey einzuschenken, öffnete das Fenster um etwas frische Luft in den Raum zu lassen und richtete meinen Blick über L.A.
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Kyle
Ich konnte spüren das ich einen wunden Punkt getroffen hatte, es war ihr ins Gesicht geschrieben. Ihre Worte trafen mich genau dort, wo sie mich nicht treffen sollten. Was ich seit Tagen versuchte zu vermeiden. Doch sie machte es mir verdammt nochmal nicht einfach. Es verging ein kleiner Moment eh ich die richtigen Worte fand. Denn diese waren entscheidend für unsere Zusammenarbeit und für das was wohl möglich zwischen uns war.
"Grace.." Ihr Name kam leiser als gedacht über meine Lippen, doch ihr Blick fand meinen. Ich fuhr mir mit meiner Hand über den Nacken, als würde ich zögern weiter zu sprechen. Meine Schultern spannten sich merklich an. Ein leises trockenes Lachen kam aus meinen Mund. "Ich weiß nicht was ich sagen soll.." Ich spürte wie mein Herzschlag immer lauter wurde. Natürlich wusste ich was ich sagen wollte.. doch was sollte ich machen? Ihr um den Hals fallen? Meine Gefühle fuhren gerade Achterbahn und ich wollte nicht die komplette Kontrolle verlieren. Ich machte einen halben Schritt zurück um ihr wieder mehr Raum zu geben. Meine Hände schob ich in meine Jogginghose. Kurz huschte mein Blick zu Tom, der unser Gespräch keine Aufmerksamkeit schenkte, das beruhigte mich ein wenig. Dann schenkte ich Grace wieder meine volle Aufmerksamkeit. Auch jetzt sah sie einfach nur hinreißend aus. Ich biss mir auf die Unterlippe. Innerlich ohrfeigte ich mich dafür ihr nicht einfach die komplette Wahrheit zu sagen.. "Du machst es mir gerade wirklich nicht einfach.. und ich glaube dir das du das hier nicht geplant hast.. So etwas kann man nicht planen.. Es passiert eben einfach.." Einen Augenblick lang blickte ich auf ihre Lippen. Nein es wäre zu leicht sie jetzt zu küssen und wer weiß ob sie das überhaupt erwidern würde. Ich machte keinen weiteren Schritt nach vorne oder zurück. Der Raum zwischen uns blieb bestehen. Ich war feige ja.. Doch es schien die richtige Entscheidung zu sein.
Ich suchte nochmal ihren Blick. "Vielleicht sollten wir sehen ob das wirklich echt ist.. oder ob es nur aus dem Affekt heraus passiert ist. Schließlich waren es ein paar harte Tage für uns alle.." Meine Finger krampften sich unruhig in meiner Hosentasche zusammen. "Ich möchte das nicht klein reden. Nur.." ich atmete behutsam aus. "Vielleicht sollten wir uns nicht darauf versteifen.. denn wenn wir uns am Ende irren, dann machen wir uns wohlmöglich alles kaputt.." Dieser Abstand zwischen uns fühlte sich im jetzigen Moment so falsch an. Doch er hielt mich davon ab etwas zu tun, was ich nicht mehr rückgängig machen konnte. Ich war im Zwiespalt gefangen und kämpfte gegen meine Gefühle an. "Gibt mir etwas Zeit, das nicht sofort gegen die Wand zu fahren.. was auch immer das zwischen uns ist.. " Es war eine leise Bitte an sie.

