Santiago lachte leise und schüttelte lächelnd den Kopf. Er hatte ja mit vielem gerechnet, aber nicht mit den Worten der Pappnase. Allerdings war er nicht der erste, der nach einem Job scharf war - oder nach einer ordentlichen Portion Gewalt.
Santi nahm noch einen Zug von seiner Zigarette.
"Ich kann mich nicht beschweren, nein," antwortete er. "Und es sind nicht nur Frauen. Hin und wieder nehme ich diese Verehrer sogar mit für ein bisschen Spaß, aber..."
Warum quatschte er mit diesem Kerlchen über sein Sexleben? Ach, was soll's.
"Scheinbar bin ich nicht der Typ, mit dem man mehr als eine Nacht verbringt. Du hast es doch auch schon gemerkt, oder? In meiner Nähe fühlt man sich nicht wohl. Das macht das Frühstück danach immer ein bisschen peinlich."
Er zuckte mit den Schultern. Für ihn war es noch nie anders gewesen, entsprechend dran gewöhnt war er. Selbst die eine Freundin, die er auf dem College gehabt hatte, hatte sich nicht gern in seinem Wohnheimzimmer aufgehalten - das ein Einzelzimmer gewesen war, weil niemand mit ihm zusammenziehen wollte. Die Beziehung hatte ganze drei Monate gehalten, bevor sie geflüchtet war. Er verübelte es ihr nicht. Es gab genug Tage, an denen er gern vor sich selbst wegrennen wollte, wenn er nur könnte.
"Du stehst also auf gebrochene Nasen und Knien in den Eingeweiden aber nicht auf Chokeholds?" fragte Santiago im Scherz.
Normalerweise, so hatte er zumindest die Erfahrung gemacht, war es anders herum. Eine gebrochene Nase war dann doch nicht sehr attraktiv. Und wenn man ein Knie in den Solar Plexus bekam, hatte man ganz andere Sorgen.
Er vertrieb seine Gedanken an all die Gewalt mit einem weiteren Zug an seiner Zigarette. Für ihn war Gewalt etwas so Normales, wie für andere der Kaffee am Morgen. Er hatte keine wirklich Meinung darüber. Er mochte es nicht, aber er hasste es auch nicht, eine menschliche Waffe zu sein. Er war gut darin, das mochte er. Das Meiste von dem, was Santi tat, folgte einem ähnlichen Muster: er mochte es, gut in etwas zu sein.
"Mach langsam, ich hab nur den einen mitgebracht," kommentierte er, als er sah, wie tief Lewis' Züge an dem Joint waren. "Wer weiß, wie lange uns der griechische Gott noch hier behält."
Im Hintergrund hämmerte Jericho auf einer Tastatur herum. Jetzt, wo sowohl Santiago als auch Lewis ihrer Sucht frönten, hatte Jericho einen Energy Drink ausgepackt, in dem ein pinker SillyStraw steckte. Welche Informationen auch immer da über den Bildschirm huschten, sie schienen Jericho ziemlich glücklich zu machen. Hin und wieder kicherte der Knirps gehässig.
"Wir sind sowas von reich~" flötete dey in regelmäßigen Abständen.
Und dabei hatte Santi die ganze Zeit gedacht, Jericho sei nur hier um der Welt zu beweisen, dass dey sich in ein solches System hacken konnte. Auf der anderen Seite... wer freute sich nicht darüber, 1,5 Milliarden Dollar in die Finger zu bekommen?
Santiago wandte seine Aufmerksamkeit wieder Lewis zu und ignorierte die Hintergrundgeräusche des Knirpses. Es war faszinierend zu sehen, wie viel ruhiger er geworden war nach nur ein paar Zügen von einem Joint. Da spielte doch bestimmt auch eine psychosomatische Komponente mit rein.
"Was machen deine Augen? Die sahen vorhin ziemlich übel aus," fragte er mit echtem Interesse.
Santi nahm noch einen Zug von seiner Zigarette.
"Ich kann mich nicht beschweren, nein," antwortete er. "Und es sind nicht nur Frauen. Hin und wieder nehme ich diese Verehrer sogar mit für ein bisschen Spaß, aber..."
Warum quatschte er mit diesem Kerlchen über sein Sexleben? Ach, was soll's.
"Scheinbar bin ich nicht der Typ, mit dem man mehr als eine Nacht verbringt. Du hast es doch auch schon gemerkt, oder? In meiner Nähe fühlt man sich nicht wohl. Das macht das Frühstück danach immer ein bisschen peinlich."
Er zuckte mit den Schultern. Für ihn war es noch nie anders gewesen, entsprechend dran gewöhnt war er. Selbst die eine Freundin, die er auf dem College gehabt hatte, hatte sich nicht gern in seinem Wohnheimzimmer aufgehalten - das ein Einzelzimmer gewesen war, weil niemand mit ihm zusammenziehen wollte. Die Beziehung hatte ganze drei Monate gehalten, bevor sie geflüchtet war. Er verübelte es ihr nicht. Es gab genug Tage, an denen er gern vor sich selbst wegrennen wollte, wenn er nur könnte.
"Du stehst also auf gebrochene Nasen und Knien in den Eingeweiden aber nicht auf Chokeholds?" fragte Santiago im Scherz.
Normalerweise, so hatte er zumindest die Erfahrung gemacht, war es anders herum. Eine gebrochene Nase war dann doch nicht sehr attraktiv. Und wenn man ein Knie in den Solar Plexus bekam, hatte man ganz andere Sorgen.
Er vertrieb seine Gedanken an all die Gewalt mit einem weiteren Zug an seiner Zigarette. Für ihn war Gewalt etwas so Normales, wie für andere der Kaffee am Morgen. Er hatte keine wirklich Meinung darüber. Er mochte es nicht, aber er hasste es auch nicht, eine menschliche Waffe zu sein. Er war gut darin, das mochte er. Das Meiste von dem, was Santi tat, folgte einem ähnlichen Muster: er mochte es, gut in etwas zu sein.
"Mach langsam, ich hab nur den einen mitgebracht," kommentierte er, als er sah, wie tief Lewis' Züge an dem Joint waren. "Wer weiß, wie lange uns der griechische Gott noch hier behält."
Im Hintergrund hämmerte Jericho auf einer Tastatur herum. Jetzt, wo sowohl Santiago als auch Lewis ihrer Sucht frönten, hatte Jericho einen Energy Drink ausgepackt, in dem ein pinker SillyStraw steckte. Welche Informationen auch immer da über den Bildschirm huschten, sie schienen Jericho ziemlich glücklich zu machen. Hin und wieder kicherte der Knirps gehässig.
"Wir sind sowas von reich~" flötete dey in regelmäßigen Abständen.
Und dabei hatte Santi die ganze Zeit gedacht, Jericho sei nur hier um der Welt zu beweisen, dass dey sich in ein solches System hacken konnte. Auf der anderen Seite... wer freute sich nicht darüber, 1,5 Milliarden Dollar in die Finger zu bekommen?
Santiago wandte seine Aufmerksamkeit wieder Lewis zu und ignorierte die Hintergrundgeräusche des Knirpses. Es war faszinierend zu sehen, wie viel ruhiger er geworden war nach nur ein paar Zügen von einem Joint. Da spielte doch bestimmt auch eine psychosomatische Komponente mit rein.
"Was machen deine Augen? Die sahen vorhin ziemlich übel aus," fragte er mit echtem Interesse.

