Lewis schien genauso viel Spaß an diesem Ort zu haben, wie Santi. Diese Tatsache beflügelte ihn auf eine ganz neue Weise.
Er tanzte mit Lewis, tanzte mit den Leuten in ihrer direkten Umgebung. Aber schlussendlich zog es ihn immer wieder zurück zu dem Streuner, der ihn zwischenzeitlich beinahe schon als Stripperpole benutzte. Santiago beschwerte sich nicht. Er wehrte sich auch nicht, als der Streuner ihn an sich zog und ihn mit genug Schwung küsste, als seien sie zwei Planeten, die aufeinandertrafen. Beinahe instinktiv schlang er seine Arme um den schlanken Körper, presste jeden Zentimeter von Lewis an sich.
Die Drinks waren beinahe vergessen - aber nur beinahe. Während sie weiter tanzten, sich von der Musik und der Stimmung treiben ließen, navigierte Santiago sie irgendwie doch durch den Raum bis rüber zur Bar. Dort wurde passenderweise gerade einer der heiß begehrten Barhocker frei, und Santi verschwendete keine Zeit. Er setzte sich direkt und zog Lewis ungeniert auf seinen Schoß - seine "Rache" für den Klaps auf den Hintern. Nicht, dass er sich darüber beschweren würde.
"Bestell was großes - auf Ex! Wer schneller trinkt!" forderte Lewis.
"Ich weiß was besseres!" gab Santi zurück und wandte sich der Barkeeperin zu.
Da es hier drin so unendlich laut und verbale Kommunikation beinahe unmöglich war, hatte irgendjemand die brillante Idee gehabt, die Cocktailkarte mit Bildern auf den Tresen zu drucken. Beziehungsweise auf Bildschirme zu werfen, die unter dem Gläsernen Bartresen vor sich hin plakatierten.
Santi deutete auf einen goldenen Drink, der in einem Shotglas serviert wurde, und hielt vier Finger in die Höhe. Dann deutete er auf einen tropisch wirkenden Blick, der in einem großen Glas serviert wurde, und hielt zwei Finger in die Höhe. Die Barkeeperin nickte und machte sich an die Arbeit. Hinter der Bar standen vier Leute - einer von ihnen war nur dafür da, die Zutaten für die Drinks aufzufüllen, damit die drei Mixer ihrer Arbeit ungehindert nachgehen konnten. Selbst die Barkeeper hier veranstalteten eine Show mit ihren Jonglier-Skills. Santi ergriff Lewis' Kinn, küsste ihn kurz, dann wandte er das Gesicht des Streuners der Barkeeperin zu, die gerade loslegte, ihre Shots zuzubereiten. Es war ein Spektakel.
Als vier kleine Shotgläser vor ihnen standen, alle gefüllt mit einem Drink, der sich Liquid Gold nannte, drückte Santi dem Streuner eines der Gläser in die Hand, bevor er sich selbst eins nahm.
"Damit scheißt du morgen im wahrsten Sinne des Wortes Gold," brüllte er über den dröhnenden Bass hinweg, bevor er mit Lewis anstieß, das Glas an seine Lippen ansetzte, und dann den Kopf in den Nacken warf.
Liquid Gold war ein hochprozentiger Shot mit einer winzigen, versteckten Fruchtnote. Das Gold in dem Drink war essbar, aber unverdaulich, weswegen es genauso rauskam, wie es reinging.
Santi stellte sein Glas umgedreht auf den Tresen zurück und griff nach seinem zweiten Shotglas.
"Mund auf, callejero!" forderte er von Lewis, bevor er ihm den Shot in den Mund schüttete.
Das letzte Shotglas kippte er weg wie sein erstes. Im gleichen Moment wurden ihre großen Drinks serviert. Santi schob Lewis von seinem Schoß und griff sich sein Glas. Da die Tanzfläche kein sicherer Weg für ihre Drinks war, zog er Lewis am Rand des Raumes entlang bis sie die VIP Lounge wieder erreichten, wo sich Santiago auf das gepolsterte Ledersofa sinken ließ.
Er liebte diesen Ort. Hier gab es keine Angst. Niemand in diesem überfüllten, stickigen Raum fürchtete sich vor irgendwas. Es gab nichts, in das seine Magie ihre Zähne hätte schlagen können, wenn sie denn gewollt hätte. Gesättigt wie sie war, und an diesem Ort, konnte sich Santiago endlich normal fühlen, wenn auch nur für ein paar Stunden. Das würde er sich nicht nehmen lassen. Im Gegenteil.
Er suchte den Augenkontakt mit Lewis, dann griff er in die Tasche seiner Jacke, die neben ihm lag. Er förderte eine kleine Plastikbox zu Tage, die Schwarzlichtfarbe enthielt. Er drückte sie Lewis mit einem Grinsen in die Hand, dann zog er sich sein Shirt über den Kopf und enthüllte seine Tattoos. Viele von ihnen waren nur feine Outlines mit Dot Shading, was ihn zu einem wandelnden Malbuch machte.
Noch immer grinsend lehnte sich Santi zurück und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Und ja, vielleicht spannte er seine Muskeln auch ein bisschen an, als er Lewis' Blick sah.
Er tanzte mit Lewis, tanzte mit den Leuten in ihrer direkten Umgebung. Aber schlussendlich zog es ihn immer wieder zurück zu dem Streuner, der ihn zwischenzeitlich beinahe schon als Stripperpole benutzte. Santiago beschwerte sich nicht. Er wehrte sich auch nicht, als der Streuner ihn an sich zog und ihn mit genug Schwung küsste, als seien sie zwei Planeten, die aufeinandertrafen. Beinahe instinktiv schlang er seine Arme um den schlanken Körper, presste jeden Zentimeter von Lewis an sich.
Die Drinks waren beinahe vergessen - aber nur beinahe. Während sie weiter tanzten, sich von der Musik und der Stimmung treiben ließen, navigierte Santiago sie irgendwie doch durch den Raum bis rüber zur Bar. Dort wurde passenderweise gerade einer der heiß begehrten Barhocker frei, und Santi verschwendete keine Zeit. Er setzte sich direkt und zog Lewis ungeniert auf seinen Schoß - seine "Rache" für den Klaps auf den Hintern. Nicht, dass er sich darüber beschweren würde.
"Bestell was großes - auf Ex! Wer schneller trinkt!" forderte Lewis.
"Ich weiß was besseres!" gab Santi zurück und wandte sich der Barkeeperin zu.
Da es hier drin so unendlich laut und verbale Kommunikation beinahe unmöglich war, hatte irgendjemand die brillante Idee gehabt, die Cocktailkarte mit Bildern auf den Tresen zu drucken. Beziehungsweise auf Bildschirme zu werfen, die unter dem Gläsernen Bartresen vor sich hin plakatierten.
Santi deutete auf einen goldenen Drink, der in einem Shotglas serviert wurde, und hielt vier Finger in die Höhe. Dann deutete er auf einen tropisch wirkenden Blick, der in einem großen Glas serviert wurde, und hielt zwei Finger in die Höhe. Die Barkeeperin nickte und machte sich an die Arbeit. Hinter der Bar standen vier Leute - einer von ihnen war nur dafür da, die Zutaten für die Drinks aufzufüllen, damit die drei Mixer ihrer Arbeit ungehindert nachgehen konnten. Selbst die Barkeeper hier veranstalteten eine Show mit ihren Jonglier-Skills. Santi ergriff Lewis' Kinn, küsste ihn kurz, dann wandte er das Gesicht des Streuners der Barkeeperin zu, die gerade loslegte, ihre Shots zuzubereiten. Es war ein Spektakel.
Als vier kleine Shotgläser vor ihnen standen, alle gefüllt mit einem Drink, der sich Liquid Gold nannte, drückte Santi dem Streuner eines der Gläser in die Hand, bevor er sich selbst eins nahm.
"Damit scheißt du morgen im wahrsten Sinne des Wortes Gold," brüllte er über den dröhnenden Bass hinweg, bevor er mit Lewis anstieß, das Glas an seine Lippen ansetzte, und dann den Kopf in den Nacken warf.
Liquid Gold war ein hochprozentiger Shot mit einer winzigen, versteckten Fruchtnote. Das Gold in dem Drink war essbar, aber unverdaulich, weswegen es genauso rauskam, wie es reinging.
Santi stellte sein Glas umgedreht auf den Tresen zurück und griff nach seinem zweiten Shotglas.
"Mund auf, callejero!" forderte er von Lewis, bevor er ihm den Shot in den Mund schüttete.
Das letzte Shotglas kippte er weg wie sein erstes. Im gleichen Moment wurden ihre großen Drinks serviert. Santi schob Lewis von seinem Schoß und griff sich sein Glas. Da die Tanzfläche kein sicherer Weg für ihre Drinks war, zog er Lewis am Rand des Raumes entlang bis sie die VIP Lounge wieder erreichten, wo sich Santiago auf das gepolsterte Ledersofa sinken ließ.
Er liebte diesen Ort. Hier gab es keine Angst. Niemand in diesem überfüllten, stickigen Raum fürchtete sich vor irgendwas. Es gab nichts, in das seine Magie ihre Zähne hätte schlagen können, wenn sie denn gewollt hätte. Gesättigt wie sie war, und an diesem Ort, konnte sich Santiago endlich normal fühlen, wenn auch nur für ein paar Stunden. Das würde er sich nicht nehmen lassen. Im Gegenteil.
Er suchte den Augenkontakt mit Lewis, dann griff er in die Tasche seiner Jacke, die neben ihm lag. Er förderte eine kleine Plastikbox zu Tage, die Schwarzlichtfarbe enthielt. Er drückte sie Lewis mit einem Grinsen in die Hand, dann zog er sich sein Shirt über den Kopf und enthüllte seine Tattoos. Viele von ihnen waren nur feine Outlines mit Dot Shading, was ihn zu einem wandelnden Malbuch machte.
Noch immer grinsend lehnte sich Santi zurück und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Und ja, vielleicht spannte er seine Muskeln auch ein bisschen an, als er Lewis' Blick sah.

