[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

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    • Victor war es nur noch nicht gewöhnt gewesen solange von seinem Revier abgeschnitten zu sein und vor allem bei einer fremden Person zu sein. Denn das alles wirkte Stress auf ihn aus, dem er eigentlich entgehen konnte. Stress, den er nicht haben wollte. Und auch so nicht akzeptieren wollte. Und als wäre es nicht genug, hatte er seine Partnerin an seiner Seite, die er an sich auch nicht verlassen sollte in so einer Situation. Aber er hatte den Fehler begannen mit ihr zu schlafen. Unzufrieden presste er die Lippen aufeinander, als sie ihn mit einem charmanten Lächeln fragte, ob er mitspielen wird.
      War das die richtige Entscheidung gewesen? Warum war das überhaupt seine Entscheidung gewesen. Wo war die Flasche, die er jetzt so dringend brauchte. Seufzend nickte er den beiden schließlich entgegen: "Wird wohl nichts daran ändern in der Ecke zu sitzen und zu hoffen, dass der Sturm in den nächsten Minuten aufhört. In Brooklyn gibt's sowas einfach nicht..."
      Victor setzte sich neben Naira und lehnte sich gleich zurück ohne groß seine Beachtung den Karten zu schenken, die Thomas mischte und den beiden dann austeilte. Jeder von ihnen erhielt acht Karten an der Zahl.
      "Ich dachte mir wir spielen Tausendundeins. Ein sehr einfaches Spiel.", Thomas lächelte fortwährend, während er die restlichen Karten in die Mitte von ihnen allen legte.
      "Wir machen einfach eine Proberunde und dann können wir ja richtig spielen, damit ihr das auch versteht."

      ...

      Victor grummelte wieder vor sich hin, als er sein Blatt sah und die Karte, die ganz oben lag. So wurde das nichts, wenn er so weiter spielen musste.
      "Mhh Victor war es, nicht wahr?", Thomas sah zu ihm auf, "Du hast vorhin erwähnt, dass es in Brooklyn nicht so sehr stürmt, wie hier. Kommst du nicht aus Anchorage?", seine Stimme war sacht. Bedacht darauf niemandem wohl auf die Füße zu treten, aber gleichzeitig auch um so zu tun, als würde es ihn interessieren, wer Victor war. Dabei wusste er das alles schon. Thomas verkniff sich in dem Moment ein leises lachen, um nicht aufzufliegen. Nur für einen Moment zuckten seine Mundwinkel.
      Victor ließ sich Zeit bevor er antwortete: "Nein, ich komme eigentlich nicht von hier. Naira fand mich in Californien...Ein Urlaub. Brooklyn wäre meine zweite Wahl gewesen, was das Umziehen anging. Aber ich bin ihr hinterher geflogen.", so liebreizend die Worte und eine derartige Vorstellung war, Victor klang nicht sehr begeistert, aber das lag mindestens genau so sehr, an seiner immer tiefen und genervten Stimme. Da machte es auch nichts weiter aus, dass er Naira bei seinen Worten einen Arm um die Schulter legte und sie leicht zu sich zog. Ein wahrscheinlich in der Schauspielkunst eher jämmerlicher Versuch der Beziehung Wahrheit zu verleihen. Doch nach einem kurzen Drücker befreite er sie auch wieder, so dass sie nicht zu sehr aufeinander sitzen mussten.
    • Naira O‘Connor

      Kartenspiele waren jetzt nicht das aufregendste, was sich die Dunkelhaarige vorstellen könnte,aber bei dem Sturn gab es wohl nichts anderes zu tun und so würde sie den Gastgeber noch ein wenig im Auge behalten. Sie verstand die Spielregeln schnell und sah sich ihre Karten gut an, während sie versuchte die erklärten Regeln anzuwenden. Bei ihr klappte es sogar recht gut, aber es dauerte wohl noch ein wenig, bis sie ein wirklicher Profi werden konnte.
      Das Spiel lief, als Thomas Stimme zu hören war und Naira aufsah. Die beobachtete gerne Menschen beim Sprechen, da konnte man ziemlich viel über den Menschen herausfinden, wenn man auch gut darin war. Sie sah sich seine Züge an, die Art wie er sprach, was er mit den Händen tat und schon wollte sie es wieder aufgeben, als sie dieses Zucken der Mundwinkel bemerkte. Ihre Augen fokussierten es und setzten dies mit der Frage zusammen, er wollte mindestens grinsen, aber es ergab für Naira kaum Sinn. Sie war deutlich in Gedanken versunken und wachte erst wieder auf, als Victor einen Arm um sie legte. Sie wurde wachsam, irgendetwas musste die auch tun,aber ihr Herz war am rasen, dämliches Herz!
      „Er ist immer so.. mürrisch..und steif..“, sagte die Dunkelhaarige mit einem sanften Lächeln auf den Lippen und sah zu Victor, um kurz über seinen Handrücken zu streichen. „Vor allem bei nun.. Fremden.. aber er kann auch ganz anders..“. Sie sah wieder zu Thomas und nach einer kurzen Beobachtung widmete sich Naira ihren Karten, um ein Paar zu legen. Sie wollte sich viel lieber auf das Spiel konzentrieren und auf den Gastgeber..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • "Mürrisch...Pah...", Victor fuhr sich durch den Bart und sah Naira für einen Moment mit seinem genervten Blick an, als würde er es nicht glauben, dass sie es ihm vorwarf, dabei wusste er genau, dass es nun einmal so war und wohl bleiben würde.
      Den Blick wieder auf sein Blatt geheftet, hörte er Thomas ein Lachen von sich geben: "Ihr seid ein zuckersüßes Paar. Unvorstellbar, dass es jemals zu Ende gehen könnte. Darauf, dass ihr lange zusammen bleibt dann."
      Thomas legte die nächste Karte und gewann die Führung gegenüber den beiden. Victor hinkte mit nur 412 Punkten beiden hinterher. Das Spiel nervte ihn. Er war grauenvoll in solchen Spielen und Motivation hatte er dann erst drei mal nicht.

      Sie spielten fast 2 Stunden und lieferten sich ein Kopf an Kopf rennen, bis Victor seine Karten einfach auf den Tisch schmiss und sich mit verschränkten Armen nach hinten lehnte, als er bereits zum zweiten Mal verloren hatte.
      Als wäre er beleidigt, nuschelte er leise: "andere Dinge kann ich besser...", in seinen Bart und sah auf zu Thomas, der ihnen vorschlug langsam das Mittagessen vorzubereiten. Dabei lehnte er jegliche Hilfe ab.
      "Macht es euch gemütlich, ich kümmer mich um das Essen und die Hunde. Dann habt ihr etwas Zeit für euch.", mit einem Zwinkern verließ der ältere Mann die beiden und ließ sie auf dem Sofa alleine zurück.

      Thomas schloss die Türe hinter sich und stützte sich über das Waschbecken. So alleine konnte er endlich sein siegesgewisses Lächeln freien Lauf lassen. Es war unvorstellbar, wie gut es sich anfühlte, wenn man alles unter Kontrolle hatte. Und da der Tag noch jung war und sie so viel Zeit hatten, konnte er ein wenig spielen. Wie es aussah war Victor derjenige, der am einfachsten zu lesen war und hinzukam, dass er als Mann bestimmt kräftiger war als Naira. Er würde ihm das Mittel zuerst unterjubeln. Doch es war nicht giftig. Es gab ihm nur die Zeit etwas zu schlafen, sich zu beruhigen. Naira, würde nur eine sehr kleine Menge bekommen. Gerade mal genug, um für 15 Minuten bewusstlos zu sein. So konnte er sie trennen und mit ihr anfangen.
    • Naira O‘Connor

      Sie verdrehte die Augen und musste lachend den Kopf schütteln,als Victor aufgab und das Spiel damit beendet war. Noch kurz sammelte Naira die Karten zurück und lehnte sich schließlich auch zurück, jedoch ein wenig näher an Victor, um das Schauspiel ein wenig aufrecht zu erhalten, dabei versuchte sie so wenig wie möglich ihm auf die Pelle zu rücken, bis sich der Gastgeber erhob und das Mittagessen machen wollte. Die Dunkelhaarige wollte gerne dabei ein wenig behilflich sein, aber Thomas lehnte es sofort ab und da runzelte sie schon wieder die Stirn. Es passte ihr einfach alles nicht..

      Nachdem der Mann aus dem Raum raus war und Naira sich versicherte, dass er sie nicht hören konnte setzte sie sich auf und sah Victor eindringlich an. „Irgendetwas läuft hier falsch“,sagte sie leise und blickte immer wieder zur Tür. „Ich habe kein gutes Gefühl Victor.. der Kerl ist komisch.. er ist entweder verrückt, oder er führt etwas im Schilde“. Sie sah auch wieder zu Victor und schluckte schwer. Was sollten die beiden bloß tun? Draußen war immer noch die Höhle los und so einfach war es nicht, aus dem Haus zu verschwinden. Aber sie hoffte einfach mal darauf, dass Victor sie nicht für verrückt hielt, denn mal ehrlich.. sie war doch nicht am übertreiben, oder war sie das? Vorsicht war immer geboten.. vor allem bei einem Mörder im Haus.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mit einem Nicken musste Victor ihr zustimmen. Sie hatte recht und als verrückt hätte er sie nicht erklärt. Er fand das Haus genau so seltsam, so wie den Zufall, dass man sie mitten im Sturm aufgegabelt hatte. Kein mensch wäre bei so einem Wetter draußen gewesen, vor allem nicht freiwillig. Und da Victor sowieso niemand war der es einer anderen Person gönnte einfach nur nett zu sein, stimmte Victor mit Naira über ein: "Ich...habe mich ein wenig umgesehen. Hier gibt es nichts persönliches und natürlich auch kein Telefon...", teilte er ihr noch mit, um seine Errungenschaft von vorhin noch mitzuteilen.
      "Du hast deine Waffe...Wir sollten sie ganz nah bei uns halten...Ich denke nicht, dass wir hier durch Zufall sind...Vielleicht irren wir uns aber auch. Vielleicht ist er einfach nur seltsam und dieses Haus besucht er nur ab und zu und es war gelogen, dass er alleine und immer hier wohnt...", Victor kratzte sich am Hinterkopf, als würde er noch ein wenig darüber nachdenken. Doch dann zuckte er mit den Schultern und sah sich noch einmal um.

      Aus der Küche stieg langsam ein angenehmer Geruch, der auch Victors Magen aufknurren ließ. Eine gute Mahlzeit wäre nun richtig, wirklich viel von den Pfannkuchen heute morgen hatte er ja nicht gegessen.
      "Bleiben wir einfach bei unserer Taktik..."
    • Naira O'Connor


      Man konnte es schon riechen, was Thomas in der Küche machte und das hinterließ einerseits ein gutes Gefühl im Magen -Naira hatte Hunger- aber auch die Angst wurde größer, denn langsam konnte Naira auch dem Essen kaum noch trauen. Sie sah sich in dem Wohnzimmer noch einmal um und seufzte leise, an die Taktik zu halten war einfach, aber vielleicht einfach zu einfach?
      "Ich finde, wir dürfen uns nicht lange trennen.. Ich habe keine Lust, den Kerl am Ende mit der Waffe zurechtweisen zu müssen..",murmelte sie kopfschüttelnd und ließ ihren Blick auf der Küchentür ruhen. Sie hatte zwar kein Problem damit, aber wie würde das aussehen, vor allem weil keiner zur Hilfe kommen konnte? Sollten sie ihn hier tagelang einsperren, wenn Thomas eine falsche Bewegung wagen würde?
      Ihr Blick fiel kurz auf Victor und Naira setzte sich wieder aufrecht hin. "Ich gehe mal den Tisch schon einmal decken..",sagte sie mit einem Grinsen und erhob sich, um die Tür in das Esszimmer langsam zu öffnen. "Thomas?",fragte sie sanft und öffnete die Tür ein wenig weiter. "Ich kann nicht einfach nur rumsitzen und auf das fertige Essen warten.. Das liegt nicht in der Natur einer Frau! Lass mich doch bitte wenigstens den Tisch decken", sagte sie lachend und blickte sich nach dem Gastgeber um. Etwas wahres war schon dran, aber sie tat es eher um ein wenig spionieren zu können. Es lag in ihrer Natur, sich so viele Sorgen zu machen und so achtsam zu sein.. Vielleicht war es auch wirklich besser so?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Naira hatte nicht unbedingt unrecht. Sie taten besser daran, wenn sie sich nicht großartig trennen würden und immer aufeinander Acht gaben, doch ständig auf der Pelle des Partners zu sitzen...Das missfiel Victor mal wieder. Trotzdem stellte er seinen Job in dem Fall über seine Gefühle. Wenn sie es konnte, musste er das dreimal besser können. Konnte ja nicht wahr sein, dass er sich in so einem Fall ausgenutzter fühlte, als die Frau...Victor schüttelte den Kopf, als ihm der Gedanke durch den Kopf ging. Sowas durfte er nicht denken. Frauen waren genau so im Recht wie er. Es nagte trotz allem an seinem Stolz.
      "Nun, besser wir schaffen es mit der Waffe, als dass er uns erwischt...Falls denn hier wirklich etwas schief hängt...", schnaufend beugte sich Victor vor und kratzte sich noch einmal am Kinn, bevor er fragend aufsah und das Grinsen von Naira bemerkte. Sie wollte den Tisch decken. Das konnte er sich bei ihr irgendwie nicht vorstellen. Stark und unabhängig und nun konnte sie nicht stillsitzen und wollte helfen. Aber das war wahrscheinlich auch nicht ihr innigster Wunsch, sie tat es um sich entweder abzulenken oder immer in der unmittelbaren Nähe des Verdächtigen zu sein.
      Victor nickte nur angedeutet und stand auf. Bevor er sich den beiden anschließen wollte, um nicht zu lange von Naira fort zu sein, lief er auf leisen Füßen hoch, um die Waffe zu holen. Er versteckte sie so gut es ging ebenfalls unter seinem Hemd hinten im Rücken. So sollte man sie nicht sofort erkennen können. Zugreifen war sie zwar auch nicht gerade am schnellsten, jedoch immer noch machbarer.

      Thomas hatte gerade zwei der Tabletten zermahlen können und unter das essen von Victor mischen können. Auch bei Nairas Teller befand sich ein kleiner Anteil Sedativa darin. Der geschmack würde bei einem so deftigen und heißen Essen nicht auffallen und auch bei der Farbe ist nichts zu erkennen.
      Thomas fuhr mit dem Kopf hoch, als er Naira hörte und lächelte sie an, mit einer kurzen Handbewegung war die letzte Tablette auch in seiner Hosentasche verschwunden.
      "Hey, hehe...Das dachte ich mir schon. Na dann kannst du mir helfen. Ich habe das Essen sowieso schon fertig. Hat ja nicht lange gebraucht. Teller und Besteck findest du drüben im Schrank.", er verwies mit einem Nicken hinüber zu einem Schrank nicht unweit des Herds.
    • //Einfach Domircum reinmischen!das passt immer :D//

      Naira O‘Connor

      Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen,als ihr Gastgeber sie ebenfalls warm anlächelte. Naira hatte jetzt nicht das Gefühl, er würde sich irgendwie ertappt fühlen, scheinbar kam sie zu früh, oder zu spät. Sie konnte ja nicht wissen,dass es wirklich schon fast zu spät war,etwas zu machen. Aber wer würde schon erwarten, etwas im Essen vorzufinden? Eigentlich sollten die beiden es sich denken können!!
      Mit einem Nicken griff Naira zu dem von Thomas gewiesenen Schrank und holte das Besteck und die Teller raus, um den Tisch zu decken. Sie griff aus zu Gläsern, um sie hinzustellen. „Was hast du eigentlich leckeres gemacht?“,fragte Naira und blickte zu ihrem Gastgeber. Sie wollte eine Spur haben, irgendetwas.. „Es riecht schon wirklich gut und wir haben echt Hunger gekriegt“. Mit einem Lächeln wirkte das Ganze umso liebevoller gemeint, auch wenn sich dahinter etwas anderes versteckte. Naira lag es einfach im Blut, wie ihr Vater gerne sagte. Sie hatte schon immer gerne Rätsel gelöst und war neugierig wie kein anderer, wobei Kinder immer neugierig sind. Bei ihr war es eine andere Art von Neugierde gewesen, eine die viel reifer war als bei Kindern üblich.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • // da habe ich doch tatsächlich nach was gesucht was er da rein wirft und vergesse es dazu zu schreiben xD großartig...//

      Victor checkte für einen Moment seine Waffe. Das Magazin war voll. Die Waffe war trocken und ihm ging es auch gut. Er würde gut zielen können, auch wenn er eingerostet war, was das Training in den letzten Wochen bewiesen hatte. Schnell versteckt, machte er sich wieder auf den Weg nach unten. Weder hörte noch bekam er einen anderen Hinweis darauf, dass dieser Mann ihnen gefährlich wurde. Unten angekommen ging er in die Küche und lugte hindurch. Naira war tatsächlich daran den Esstisch zu decken und Thomas stand noch am Herd an einer großen Schüssel, woher ein Victor sehr vertrauter Duft entgegen kam.
      "Mhh...riecht gut...", kommentierte Victor und begab sich in die Nähe des Tisches. Zwar interessierte es ihn was sich in der Schüssel befand, doch die Nähe zu dem anderen Mann in diesem haus wollte er vermeiden. Es brachte nichts sich umsonst in Gefahr zu begeben.

      Thomas nickte dankbar: "Das ist sehr gut. Hunger ist immer sehr wichtig und auch das Stillen des Hungers...", Thomas schöpfte noch eine letzte Kelle für jeden in die Teller und brachte dann die ersten hinüber zum Tisch, darauf bedacht den auserkorenen Teller dem jungen Rotschopf vor die Nase zu setzen: "Setzt euch, setzt euch. Eine warme Gulaschsuppe, fein nach dem Rezept meiner Urgroßmutter, wird euch warm halten." Dann kehrte er zurück zu dem letzten Teller, der nur für ihn war. Sich selbst wollte er nun wirklich nicht zum Schlafen bringen.

      Victor setzte sich an einen der Plätze, nicht wissend, dass der Teller vor ihm auch für ihn bestimmt war, mit allem was darin war. Ob das lange Ausschlafen ihm dann endlich die Anspannung aus den Muskeln nehmen würde?
    • //Ich arbeite mit solchen Mitteln, warum fragst du nicht mich? XD//

      Naira O'Connor

      Naira sah zu ihrem Partner, als dieser wieder bei den beiden auftauchte und schenkte ihm ein kurzes Lächeln, bevor ihr Blick und ihre Aufmerksamkeit wieder dem Gastgeber galt. Sie hatte den Tisch ordentlich gedeckt gehabt und wollte noch die Getränke auf den Tisch stellen, wobei sie selbst eher nach dem Wasser greifen würde und dieses auch auf den Tisch stellte. Nachdem sie auch Platz genommen hatte, um nicht einfach so rumzustehen war das Essen auch schon fast fertig. Interessiert sah sie ihrem Gastgeber zu, wie er das Essen verteilte und kurzer Hand stand auch ein Teller vor ihrer Nase. Es roch wirklich gut, besser als sie sich es hätte vorstellen können!
      "Ich habe schon lange keine Gulaschsuppe gegessen", sagte sie kurz und sah in die Runde. Scheinbar war Victor ebenfalls sehr glücklich mit der Wahl, er sah jedenfalls nicht so mürrisch aus, wie er es sonst immer tat.
      "Na dann..Einen guten Appetit..Auch wenn ich die Portion für mich ganz schön groß finde", sagte sie mit einem Lächeln auf den Lippen und nahm zunächst gerne einen Schluck von dem Wasser, welches sie sich zuerst in der Glas einschüttete. Danach griff sie zu dem Löffel, der vor ihr lag und probierte die Suppe langsam, sie war verdammt heiß, aber kalt konnte man definitiv nicht kochen. Es schmeckte wirklich gut, aber der Geschmack von Naira war auch nicht schwer zu treffen. Sie mochte es, wie viele verschiedene Gewürze in der Suppe rauszuschmecken waren,nur leider das Mittel nicht, welches man ihr untergemischt hat. Sie merkte es erst, als sich langsam alles anfing zu drehen und sie kaum noch die Augen auflassen konnte. Die Geräusche um sie herum wurden immer dumpfer und auch der Blick verschwommener. "Ich glaube, mir geht es nicht gut..",sagte sie kurz und ließ den Löffel in die Schüssel fallen. Sie versuchte noch aufzustehen, aber das letzte, woran sie denken konnte war nur: "Mistkerl", bevor Naira auch umfiel.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Der warme Geruch einer Mahlzeit, so deftig und perfekt. Vor allem dann wenn man hungrig war.
      Victor leckte sich die Lippen. Niemals hätte er sich gedacht, dass man ihnen etwas ins Essen untermischen würde. Deswegen nahm er auch den Löffel ohne groß über das Wasser nachzudenken und fing an zu essen. Bei den ersten Bissen, murmelte er noch ein Danke dazwischen und das es gut schmeckte. Er war tatsächlich weniger mürrischer bei diesem Essen.
      "Ach, danke mir nicht zu früh...", Thomas schmunzelte und hatte noch nicht einmal selbst angefangen. Seine wachen Augen musterten die beiden, als sie Löffel für Löffel von der Suppe kosteten. Siegessicher über die Situation wandte er sich dann seinem eigenen Essen zu und probierte ein wenig, empfand das Essen aber selbst eher als zu salzig. Etwas, dass die beiden Gäste wohl nicht interessierte.

      Es hatte kaum lange gebraucht. Wie erwartet hatte Victor nicht lange den Kopf oben behalten können bei dieser Situation. Er senkte sich nach und nach, als hätte der arme Kerl bei den Drogen vegriffen. Nur ein unwirsches Gemurmel kam von ihm, dann fiel sein Kopf auf den Tisch. Der Teller neben ihm schepperte. Das schien der jungen Dame zu seiner rechten nicht aufgefallen zu sein, denn auch bei wirkte das Mittel. Dormicum, es wirkte dort Wunder, wo er es brauchte.
      "Nana...solche Worte für so eine zarte Dame. Keine Angst..."
      Beide Detectives lagen flach. Er hätte sie ganz einfach töten können so, sie waren so unaufmerksam, auch wenn er sich sicher war, dass sie beide etwas gerochen haben. Ohne sich groß um die beiden noch zu kümmern, nahm sich Thomas 5 Minuten, um die Suppe aufzuessen. Erst dann räumte er summend ab und brachte beide Gäste an ihre Plätze. Doch nicht ohne sie abzutasten und dabei die Dienstwaffen abzunehmen.

      Victor wurde hinauf in eine Abstellkammer gebracht, die Thomas extra für diesen Anlass gebaut hatte. Sie war Schalldicht und mit einem Käfig ausgestattet, in den er Victor nur in seinen Unterhosen warf. So war er hilflos. Er würde sowieso noch eine lange Zeit schlafen.

      Naira dagegen brachte er ins Wohnzimmer, setzte sie auf einen Stuhl und fesselte sie da mit Kabelbindern und Teflonklebeband. Das einzige Probleme stellte ihr Hund dar, der immer wieder laut bellte und Thomas in die Quere kam. Es war eine Heidenarbeit ohne gebissen zu werden den Köter in einem Raum einzusperren, aus dem er ebenfalls nicht verschwinden konnte.
    • Naira O‘Connor

      Langsam öffnete die Dunkelhaarige ihre Augen,doch sie schlossen sich gleich wieder. Der Schlaf war nicht wirklich angenehm gewesen, es fühlte sich eher wie ein Blackout an, sie konnte sich nicht wirklich daran erinnern, was passiert war,nachdem sie die Suppe probiert hatte. Sie hatte doch nichts getrunken.. schlagartig öffneten sich ihre Augen,als sie realisierte, was passiert war. Die Suppe! Er hatte ihnen etwas in die Suppe gepackt gehabt. Langsam realisierte Naira auch, was hier los war, sie war gefesselt,an dem Stuhl, mitten im Wohnzimmer. Ihre Habdgelenke taten von dem Kabelbinder weh, es war deutlich unangenehmer als Handschellen, und jetzt fragt nicht woher sie wusste, wie sich diese anfühlten.
      Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, während ihre Gedanken darum kreisten, was mit Victor war und mit Jack, ihr Hund musste doch hier irgendwo sein. Die Dunkelhaarige fühlte sich noch erschöpft, im Kopf drehte sich noch alles, aber sie wollte nicht aufgeben und kämpfte damit,die Augen offen zu lassen. Sie konnte sich schon denken, was hier los war und was sie bekommen hatte, darüber hatte sie schon was gelesen gehabt, aber sie kannte sich wohl zu wenig damit aus, um zu wissen was es genau war.
      „Thomas?!“, schrie sie laut, um den Mann aus der Reserve zu locken. „Du bist so ein Mistkerl! Das glaubst du gar nicht!“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor verblieb in einem längeren Schlaf als Naira. Zu seinem Glück bekam er nichts mit, sonst würde er sich wohl voller Verzweiflung fragen wie er aus dem Käfig entkommen konnte, der ihn sogar am Aufstehen hinderte, weil er nicht groß genug war.

      Der Mann lächelte, als er die Stimme der jungen Detective aus dem Wohnzimmer hörte. Er hatte die Dosierung wohl richtig gemessen und wie gewollt wachte, Naira nach einiger Zeit auf und schien auch bei Kräften zu sein, so laut wie sie schrie.
      Er wanderte aus der Küche wieder zu ihr rüber und betrachtete ihre Rücken, trat nicht in ihr Sichtfeld, sondern kam auf leisen Füßen zu ihr heran.
      "So eine derbe Wortwahl, für so eine zarte Frau. Na, na.", er schmunzelte wieder, ging um sie herum, streichelte ihr dabei sanft über die Schulter und stellte sich direkt vor sie. Als würde er mit ihr spielen war er ihr näher, als man bei einem angeketteten Menschen sein wollte. Sie war gefährlich, das wusste er, doch er wusste auch genau so gut um seine eigenen Stärken.
      "Strenge dich nicht zu sehr an. Ich habe hier Heimvorteil.", er zwinkerte ihr entgegen und setzte sich in einen der Sessel, die Beine überschlug er dabei.
      "Mhh..Habt ihr wirklich geglaubt, dass ich euch diesen Beziehungskram abkaufe. Haha, aber ich muss zugeben, diese Vorstellung war doch sehr niedlich."
    • Naira O'Connor

      Ihre Nackenhaare stellten sich auf, als ihr jemand sanft über die Schultern strich, doch sie ließ sich ihr Schrecken nicht anmerken und blieb stark und standhaft, soweit es nur möglich war. Sie musste fast schon lachen, als sie den Kommentar hörte und schüttelte den Kopf. "Zarte Frau kannst du dir sonst wohin stecken!", sagte sie laut und sah Thomas provozierend in die Augen. "Du weiß gar nicht, was ich alles drauf habe!".
      Naira wollte sich ein wenig Zeit gewinnen, sie musste sich überlegen, wie sie hier rauskommen konnte. Irgendwie musste es eine Möglichkeit geben.. Auch wenn ihre Hände ziemlich fest mit einem Kabelbinder gefesselt waren, sie hatte recht schmale Hände, vielleicht würde es irgendwann klappen..
      "Ich wusste seit Anfang an, dass du ein Komischer bist! Und was hast du jetzt vor? Willst du uns umbringen?". Naira musste im Kopf ruhig bleiben, auch wenn sie es ganz bestimmt nicht war. Sie musste sich zusammenreißen und sie musste langsam zu einem Plan kommen, doch solange sie gefesselt war, war es kaum möglich. Er würde sie so schnell nicht umbringen, das hätte er sicherlich schon längst gemacht, aber ihr schwebte Schlimmes vor.. "Außerdem, woher willst du nicht wissen, dass wir eine Beziehung führen? So komisch Victor auch wirklich ist.. Woher willst du wissen, dass da nicht mehr dahinter ist?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Thomas amüsierte es sichtlich, dass die junge Detective, so gefesselt und im Nachteil sie eigentlich in dem Moment war, immer noch nicht zugeben wollte, dass es keinen Ausweg mehr gab. Er beobachtete sie, musterte ihren Körper. Trotz des lockeren Hemdes und der Jeans, sah man ihr an, wie muskulös und durchtrainiert sie doch war. Außerdem hatte er seine Recherchen abgeschlossen. Er wusste um sie alle und deswegen konnte er sich auch erlauben, sie mit mehr als nur einer kleinen Prise Selbstbewusstsein anzusehen.
      "Naira O´Connor...Ich weiß sehr wohl was du drauf hast und wie gut du in Anchorage gestellt bist aufgrund deines Vaters. Deine Flucht aus dem kleinen Städtchen hatte damals wohl auch nicht geklappt.", er stand auf und ging ein paar Schritte, nahm sich eine der Flaschen mit starkem und teurem Whiskey. Noch dort schenkte er sich etwas davon ein. Kaum zwei Fingerbreit, doch das würde reichen, um sich diesen Anblick zu versüßen.
      Mit siegessicherem Lächeln wandte er sich wieder an sie, hob das Glas an und nippte ein wenig daran. Dann musste er sich jedoch das Lachen verkneifen. Sie erzählte von einer möglichen Beziehung zwischen den beiden?
      "Naira...Ich habe meine Hausaufgaben gemacht. Auch was Victor angeht. Ich weiß woher er ist und warum er hier ist. Du hast dir nicht die Mühe gemacht in seinen Akten zu stöbern? Er ist definitiv niemand der eine Beziehung eingehen wird. Nicht mit dir.", belustigt schüttelte er den Kopf und trat wieder an sie heran, dabei musterte erst sein Glas, dann wieder Naira: "Möchtest du vielleicht auch einen, das versüßt den Augenblick und du bist dann vielleicht nicht mehr so widerspenstig und suchst nach einem nichtvorhandenen Ausweg. Keiner wird dir helfen..."
      Der Mann beugte sich vor, so dass er wieder nah an Nairas Gesicht war: "Reißt du dich los, was ich bezweifel, wartet ein Rudel Hunde auf dich, die abgerichtet sind. Ich muss nicht einmal etwas sagen...Und dann warte natürlich ich auf dich hier...Ich bin kein leichter Gegner für dich. Vor allem nicht, wenn du keine Waffe mehr trägst.", für einen Moment, als er klarmachte was Sache war, hatte sich sein Ton geändert. Er war kalt geworden, genau so wie sein Blick, der sie zudurchbohren schien.
    • Naira O‘Connor

      „Ich bin nicht wegen meinem Vater gut positioniert, Mistkerl“, zischte Naira und schüttelte den Kopf. Ihre Zähne knirschten schon fast aneinander, ihre Wut steigerte sich,aber sie ließ sich nicht provozieren. Seine nächsten Worte sollten wohl verletzend sein, aber Naira konnte man nicht so einfach verletzen, sie war nicht so einfach zu brechen. „Ich brauche seine Akte nicht zu lesen.. es reicht zu wissen,was er für ein Mensch ist..und das kriegt man durch eine behinderte Akte nicht raus!“, entgegnete sie daraufhin. Ihre innerliche Wut ließ den Schmerz vergessen, den sie dabei hatte die Kabelbinder loszuwerden.
      Ihre Haare stellten sich alle auf, als Thomas ihr so nah war. Sie hatte keine Angst, Naira war eine tapfere Frau und sie erinnerte sich an die Worte, die ihr Vater ihr jedes Mal immer wieder sagte. Sie war stark und würde hier rauskommen, mit ein wenig Geduld natürlich. Vor Hunden hatte sie keine Angst, egal wie böse sie waren sie wusste wie man mit ihnen umzugehen hat, vielleicht sollte sie nicht so selbstbewusst sein? Irgendwann würde es sicherlich zu einem Problem werden, aber dieses Mal war es nicht so, dieses Mal könnte es ihr das Leben retten. Definitiv würde sie es hinkriegen.. „Was hast du also mit mir vor? Willst du mich leiden sehen, oder willst du Informationen? Was schwebt dir genau vor?“, fragte die Dunkelhaarige und hielt den Blick gut stand. Sie war immer noch voll mit Wut geladen, während sie ihre Handgelenke langsam aneinander drehte, um sie ein wenig zum schwitzen zu bringen. Bei der Kälte im Zimmer nicht ganz einfach.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Überrascht über ihre Reaktion, nahm er ein wenig Abstand und legte den Kopf leicht schief, während er ihr wütendes Gesicht ansah. Dabei kam er nicht drumherum zu bemerken, wie gut sie aussah. "Ich mag meine Opfer wütend. Los, hasse mich.", setzte er noch an und lachte dann leise. Doch er nahm keinen weiteren Abstand, sondern richtete sich hauptsächlich auf, verschränkte die Arme und hielt das Glas dabei sich kurz unter die Nase: "Das ist wirklich außergewöhnlich. Oder?...Eine Polzistin, die nicht nach der Akte schaut, sondern nach dem Charakter? Was ist Victor für dich für ein Mensch?..."

      Thomas nahm einen kleinen Schluck des Getränks und wartete auf ihre Antwort, während er natürlich bemerkte, dass sich Naira sehr große Mühe gab die Hände aus dem Kabelbinder zu bekommen.
      "Und?...Kommst du gut voran hinten?", fragte er nach, trat um sie herum und packte ihre beiden Hände, mit einem Ruck war der Kabelbinder so eng an ihrer Hand, dass sich Thomas sicher sein konnte, damit das Blut abschneiden zu können.
      "Es immer so schwer jemanden zu finden, der sich nicht so sehr wehrt und andererseits...ich liebe es zu sehen, wie du versuchst herauszukommen...Er hat sich nicht gewehrt...Er hat auf diesen Freifahrtschein gewartet...", Thomas lächelte unheimlich und es war sichere Sache, dass er mit seinen Worten Victor meinte.
      "Mit ihm habe ich nicht das gemacht was ich wollte. Ich habe nicht das große Interesse am Gestöhne von Männern und deren Verzweiflung...Frauen haben etwas anderes an sich, dass mich mehr fasziniert. Mit dir werde ich mir länger Zeit lassen."
    • Naira O'Connor

      "Du widerst mich an",murmelte die Dunkelhaarige und muss sich auf die Zunge beißen, um nicht noch mehr zu sagen. "Es geht dich keinen Dreck an, was ich von Victor halte..". Sie zog die Luft scharf ein, als sich Thomas an den Kabelbinder dran machte und diesen enger zuzog. Sie wollte nicht zeigen, wie sehr es ihr wehtat, aber der Schmerz machte sich in den Armen breit, nicht nur in den Handgelenken. "Du bist ein Deckssack", zischte sie durch die Zähne und holte tief Luft, um den Schmerz irgendwie zu vergessen. "Es interessiert mich nicht im geringsten, auf was er gewartet hatte! Sein Leben ist sein Leben..". Sie drehte ihren Kopf, um den Kerl anzusehen, der sie gefesselt hatte. "Du wirst mich nicht brechen.. Kannst du vergessen.. Du wirst mit dem ganzen Scheiß nicht durchkommen!". Naira wurde langsam immer lauter, einfach nur aus Wut. Sie wusste nicht, wo Victor war, oder wo sich ihr Hund befand, aber sie wusste, dass so der Schmerz ein wenig weniger zu spüren war.
      "Okay.. Sei jetzt mal ehrlich mit mir.. Was soll das Ganze hier? Du kannst uns auch einfach gehen lassen und wir werden alle diese Sache vergessen.. keiner kriegt etwas mit und meine Nerven werden wenigstens in Ruhe gelassen!". Sie versuchte einfach einen anderen Weg, aus dieser Sache rauszukommen, aber einfach war es nicht. Doch so schnell wollte sie nicht aufgeben, sie hoffte nur, dass es Victor auch versuchte, egal wo er jetzt war.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Wäre Victor auch nur ansatzweise bei Bewusstsein hätte er wahrscheinlich versucht einen Weg herauszufinden, doch so im Dunkeln sitzend und ohne wirklich im Wachzustand, ließ sich nicht viel machen. Da waren Thomas' Worte fast schon wahr. Er hatte Victor ohne Probleme aus dem Weg räumen können.

      Thomas schnalzte mit der Zunge. Sie war eine laute und sehr selbstbewusst Dame. Sie wusste was sie wollte, doch vielleicht auch nicht zu genau. Langsam fuhr er sich mit der Zunge über die Lippen nach dem er einen weiteren kleinen Schluck aus dem Glas genommen hatte. Mit verschränkten Armen stellte er sich wieder vor sie und musterte ihr Gesicht. Sie hatte Fragen und schwang von einer Taktik auf die nächste über.
      "Hah...", Thomas lachte auf, "Die 'Ich-tue-alles-für-dich-Taktik nun, Miss Detectiv? Was glauben sie was die letzten zwei Opfer gemacht haben? ... Natürlich neben sich selbst einscheißen.", er schüttelte bedauernd den Kopf, drehte das Glas ein wenig und hob es an, um durch zu sehen. Die Farbe glich einem dunklen Gold. Eine wunderschöne Farbe.
      "Bis jetzt habe ich sehr gut mit euch spielen können, doch es wurde irgendwann langweilig. Denkst du ich entscheide mich dazu, zwei großartige Detectives in mein Haus zu bringen ohne vorher etwas zu planen...Oh, nein. Ich mach es, gerade weil ich geplant habe und gerade weil ich sehr wohl weiß, dass ich davon kommen werde mit allem. Und ich werde sehr viel Spaß haben meine Gelüste an dich auszulassen...Victor ist dir wichtig oder?...Sonst würdest du ihn und sein Leben nicht so in Schutz nehmen..."
    • Naira O‘Connor

      Sie schüttelte den Kopf, während ein Lachen ihre Lippen verließ. Er würde sie definitiv nicht brechen, das konnte er vergessen. „Ich würde jeden in Schutz nehmen, der mein Partner ist.. unabhängig davon, wer es ist!“, zischte die Dunkelhaarige durch die Zähne und seufzte dann. Innerlich war sie sich der Antwort nicht sicher,aber sie ließ sich nichts anmerken, immerhin musste sie die Fassade aufrecht erhalten. Er hatte ihr gerade ein Geständnis gemacht, er hatte wohl zwei weitere Opfer auf dem Gewissen. Nur wer war es? Naira hoffte inständig, dass es nicht die beiden Toten aus der Stadt waren..
      Sie holte tief Luft, um den Schmerz wieder zu vergessen, bevor Naira die Augen auf den Mann richtete. „Du hast nichts geplant.. ich wette mit dir, du warst dir nicht einmal bewusst, dass es wir sind.. hier ist alles Zufall und du wirst deine verdammten Gelüste nicht an mir auslassen!“. Als er das nächste Mal so nah an ihr war und einen Schluck des goldenen Getränks nahm fasste Naira ihre ganze Kraft zusammen und stieß mit der vollen Kraft mit ihrem rechten Bein zwischen die Beine ihres Peinigers. Sie hatte dabei einen Kampfschrei ausgelassen, der Kampf war damit eröffnet, auch wenn sie noch immer gefesselt war.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."