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"Wir sind richtig am Arsch." Cal lachte. Bevor er über irgendetwas nachdenken konnte, bevor er seinen Filter zwischen sein Hirn und seinen Mund schieben konnte, lachte er. Seine zweite Amtshandlung? Er griff wieder nach seinem Glas, leerte es in einem Zug, und bestellte zwei nach - eins für sich und eins für Ilya. Natürlich waren sie am Arsch. Wie könnte es auch anders sein? "Doch so gut, was du rausgefunden hast?" fragte er und fischte den Eiswürfel aus seinem Glas. Er brauchte etwas, auf das e…
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"Man, wir können auch eine Pause machen. Ist nicht schlimm. Du kannst mir auch sagen, was ich besorgen soll. Ich schaff das schon alleine. Und ich werde auch sicher niemanden auf unsere Spur bringen, wirklich." Santi lächelte schwach. "Mir geht es gar nicht darum, jemanden von unserer Spur abzulenken," meinte er. "Es geht mir darum, keine zu hinterlassen und die, die schon da sind, loszuwerden." Er streckte die gute Hand nach Lewis aus und zog ihn zu sich. So, wie der Streuner da durch die Gasse…
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"Hm," brummte Erebos erneut. Er öffnete einen riesigen Kühlschrank und zauberte eine fertig hergerichtete Mezze Platte hervor, die gefüllt war mit Pita Bread, Oliven, frischem Gemüse, and Fetakäse. Anders, als die Menschen lange Zeit angenommen hatten, aßen die Götter sehr wohl etwas anderes als nur Nektar und Ambrosia. Erebos stellte die Platte auf der Kücheninsel ab und bot dem Menschen mit einer einfachen Geste an, sich zu bedienen, bevor er sich selbst eine Olive in den Mund schob. Da der Me…
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"Meister." Sein Diener verneigte sich tief und hielt den Blick strengstens auf den Boden gerichtet. Er war nicht im Geringsten überrascht darüber, dass Erebos schon wieder da war und dass er nicht den privaten Aufzug nach oben genommen hatte. Erebos mochte diesen Menschen auf seine eigene, verdrehte Weise. Sein Name war Kostas und er arbeitete nun schon seit Jahren für Erebos. Einer der wenigen Menschen, denen diese Arbeit Spaß machte, dessen Loyalität nicht durch Luxusgüter erkauft worden war. …
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Oizys hatte sich ein eigenes, kleines Königreich mitten in der Stadt aufgebaut. Und dort hielt sie sich einen ganzen Haufen Menschen, die einst in der Politik gearbeitet hatten wie Tiere in einem Zoo. Da war ein US Präsident, da ein Verteidigungsminister aus Australien, sowas eben. Besonders stolz war sie auf ihre Sammlung militärischer Anführer, die sich alle irgendwann einmal ein Land unter den Nagel gerissen hatten. Jeder von ihnen steckte in einem eigenen, kleinen Käfig und musste ihr nach L…
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Erebos ließ seinen Blick über die Menschen gleiten, die man ihm gebracht hatte. Er wusste nicht, woher sie kamen - es war ihm gelinde gesagt egal - er wusste nur, dass diese Menschen genauso hilflos waren, wie alle die nicht hier waren. Die meisten Menschen arbeiteten für Götter und die, die es nicht taten... denen ging es nicht besonders gut, also versuchten sie, sich Arbeit bei einem Gott zu schnappen. Die Gruppe, die vor Erebos stand, war da keine Ausnahme. Es waren zu viele für die wenigen P…
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Vorstellung --> War of Gods [Watermoon feat. Pumkin] "Die Yazata haben sich die Türkei gekrallt," beschwerte sich Eris. "Ich wette, die marschieren als nächstes nach Norden und versuchen, sich Byzanz zu schnappen." "Byzanz gibt es doch schon lange nicht mehr," wandte Erebos ein, wohlwissend, dass seine Stieftochter kein bisschen zuhörte. "Dann eben den Rest von was mal Byzanz war!" Hm. Vielleicht hörte sie ja doch zu. "Mein Punkt ist, dass sie uns Land wegnehmen und sich dabei immer weiter an di…
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Name: Erebos Alter: Älter als Zeit, zumindest in seiner eigenen Mythologie Background: Erebos entstand als einer der ersten Götter zusammen mit Gaia, Tartaros und Nyx. Zusammen mit Nyx erschuf er die personifizierte Luft Aether und den personifizierte Tag Hemera. Er stammt aus der griechischen Mythologie und ist der Gott und die Personifikation der Dunkelheit. Und dort blieb er auch den meisten Teil seines sehr, sehr langen Lebens. Nyx und er verstanden sich gut und blieben all die Zeit zusammen…
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Europa, 2920. Es gibt keinen Menschen mehr, der wirklich glücklich ist. Seit damals… Vor 20 Jahren kamen die Götter auf die Erde. Sie kamen schnell, fast schon lautlos und als sie sich in all ihrer göttlichen Pracht zeigten, waren wir fasziniert. Zu dem Zeitpunkt wussten wir nicht, dass unsere Gebete NICHT erhört worden waren-im Gegenteil. Viele Sterbliche opferten den Göttern ihr Hab und Gut, doch diese lehnten es ab. Die Menschen - wir - waren enttäuscht, hatten allerdings nie die Gelegenheit,…
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Fire and Feather [Pumi & Eari]
BeitragDieser Dämon! Er hatte überhaupt keine Manieren! Aarin hatte doch wohl deutlich gemacht, dass das Gespräch beendet gewesen war und jetzt stand er da einfach so vor ihm?! "Als du gesagt hast du wärst nicht neugierig, da hast du gelogen." Bitte was? Aarins Blick glitt zu dem Glas, dem Drink, den er nicht angefasst hatte. War das eine Lüge gewesen? Er war sich nicht sicher. Er war nicht erpicht darauf, den Drink tatsächlich zu probieren, so viel konnte er sagen. Er war nicht neugierig was das angin…
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Fire and Feather [Pumi & Eari]
Beitrag"Du lügst doch auch." Aarin starrte den Dämon mit großen Augen an. Ihm war sogar die Kinnlade heruntergeklappt. Er hatte sich doch gerade wohl verhört, oder? Wie konnte dieser Dämon es nur wagen! "Ich habe noch nie in meinem Leben gelogen! Und ich lebe schon sehr viel länger als du Wicht!" Demonstrativ verschränkte Aarin die Arme vor der Brust und wandte sich von dem Dämon ab. Dieses Gespräch war beendet, ja! Pah! Sollte er aufstehen und gehen? Nein, dann dachte der Dämon noch, er hätte gewonnen…
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Fire and Feather [Pumi & Eari]
Beitrag"Hast du etwa Angst ich raube dir deine... Naja Seele hast du ja keine. Was macht ihr denn den ganzen Tag da oben wenn euch langweilig wird?" Aarin schnaufte. Selbst wenn Vater ihn mit einer Seele geschaffen hätte würde er sich die sicherlich nicht von einem Dämon rauben lassen. Das wäre doch gelacht! Und er würde mit genauso großer Sorgfalt auf Kyles Seele Acht geben. Warum sonst hätte man einen Engel dafür abstellen sollen? "Uns wird in Vaters Reich nicht langweilig. Wir haben alle unsere Aufg…
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Reste von gestern klang zumindest gut genug, also bejahte Santi das mit einem einfachen Nicken. "Mach mir eine Liste für die Apotheke und ich geh gleich alles besorgen." Daraufhin schüttelte Santi allerdings den Kopf. "Wir müssen beide gehen. Du kriegst deine Einkaufsliste und ich muss mit einer eigenen rein. Schusswunden müssen der Polizei gemeldet werden und alles, was man braucht, um eine zu behandeln, ist ziemlich verräterisch, wenn man es zusammen kauft." Lewis reichte ihm eine der Packunge…
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Schlafen war immer so eine Sache für Santi. Er mochte es nicht, Medikamente zu nehmen, die ihn müde machten, weil sein Ziel meistens war, wach zu bleiben. Aber für heute war das Kind schon in den Brunnen gefallen und er hatte nichts von seinen Träumen zu befürchten, also ergab er sich brav seinem Schicksal und schlief einfach irgendwann ein. Ziemlich schnell sogar. Was anderes konnte er ja sowieso nicht machen. "Hey. Wach auf, lass mich deinen Verband ansehen." Santi brummte und wandte den Kopf …
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"So eine Dummheit bist auch du." "Ich wollte schon immer mal eine dumme Entscheidung sein," gab Santi grinsend zurück, auch wenn das ein bisschen schwierig war, so wie Lewis ihn festhielt. Als Lewis ihn dann küsste, fielen Santi wie von allein die Augen zu. Er lehnte sich in den Kuss, der sich trotz seine manipulierten Tastsinns himmlisch anfühlte. Er wollte mehr davon haben. "Aber eine Kugel will ich mir wegen dir nicht einfangen. Und... nein, abgestochen wurden wir beide. Drei Kugeln will ich …
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"Da gibt's auch nicht viel zu wissen. Tut immer mal wieder weh. Ich kann die Narbe spüren, wenn ich die Hand bewege." Lewis wickelte seine Hand aus. Santi war sich ziemlich sicher, dass er den Verband eigentlich gar nicht mehr brauchte. War das Ding nicht schon praktisch verheilt? Zumindest von außen. "Es sollte schon fast verheilt sein. Aber ich hatte gedacht, dass fast verheilt unauffälliger sein würde." Santi betrachtete die dicke Narbe, die Lewis' Hand von nun an zieren würde. Auf der Haut, …
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"Man, was würde ich nicht alles geben, dich mal high zu sehen." Santi grinste. "Wird nicht passieren," entgegnete er, obwohl er gerade sehr wohl high war. "Das macht nur ganz schreckliche Dinge mit meinem Kopf. Und ich hasse es, nicht denken zu können." Lewis setzte sich mit seinem Essen zu ihm ins Bett, was Santi äußerst begrüßte. "Schwammige Gedanken sind einfach nicht meins, weißt du?" Santi hielt kurz inne. "Warum sagt man das eigentlich so? Schwammig... ist doch irgendwie daneben. Wenn man …
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"Ja, aber es schmeckt scheußlich. Hab mich wohl ans Sinaloa gewöhnt. Hier, fang." Santi versuchte erst gar nicht, den Glückskeks aufzufangen. Das Ding flog sowieso nicht ganz weit genug. Vorsichtig lehnte er sich nach vorn und griff sich die Packung, nur um den Keks gleich auf den wackeligen Nachttisch zu verbannen. Lewis schien das als fehlende Reaktionszeit einzuschätzen. Fairerweise. Santi würde wahrscheinlich nichts fangen können, und das nicht einmal wegen seiner Schulter. "Das Oxy... irgen…
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Santi ließ sich helfen. Eine andere Wahl hatte er ja nicht wirklich. Lewis half ihm aus der Jacke, dann aus dem Verband. Unter seiner Anweisung versorgte der Streuner die Schusswunde, dann half er Santi dabei, sich hinzulegen. Zwischen ihm und dem wackeligen Kopfteil des Bettes lag nun eine fette Schicht aus ausgelutschten Kissen, seine Beine wurden von einer kratzigen Decke warmgehalten. Viel mehr konnte Santi erstmal nicht tun. Lewis verschwand, um ihnen etwas zu essen zu besorgen. Santi starr…
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Lewis folgte jeder einzelnen Anweisung ohne zu zögern. Zuerst bekamen sie nur das typische Rauschen rein, aber irgendwann waren Stimmen zu hören. Lewis drehte an Rädchen, bis sie verstehen konnten, was gesagt wurde. "Man, du kannst echt den Polizeifunk abhören?" Santi lächelte. "Besser: Ich kann den Polizeifunk unbemerkt abhören. Heutzutage kann jeder mit einer App zuhören, aber das kann man zurückverfolgen. Den alten Transponder da nicht." Santi lauschte den rauschenden Stimmen der örtlichen Po…