Fire and Feather [Pumi & Eari]

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    • Na da hatte Levi wohl einen Nerv getroffen. Dem Engel fiel alles aus dem Gesicht und er versuchte wohl das Gespräch zwischen ihnen beiden zu beenden. Levi wartete einen Moment, gab ihm Zeit innerlich ein wenig zu fluchen, aber er wollte das alles nicht so stehen lassen. Kyle war nebensächlich, was der da drüben mit seinem Date trieb passte schon. Wie auch immer. Der Dämon rutschte von seinem Hocker, nur um um den Engel herumzutänzeln und mitten in seinem Blickfeld wieder aufzutauchen.
      "Als du gesagt hast du wärst nicht neugierig, da hast du gelogen.", teilte er dem Engel mit. Natürlich war er es, aber er war zu stolz den Drink zu kosten während Levi ihm zusah und er wollte ihm nichts gönnen. Das war okay. "Und als du behauptet hast ich gefalle sicherlich keinem Engel, da hast du auch ein wenig geflunkert." Levi lächelte, er wollte es dem Engel gar nicht unter die Nase reiben oder gemein sein, im Gegenteil, er wollte ihm nur helfen ein wenig nach Freiheit zu greifen. Sein Schweif zuckte ein wenig, das hier war aufregend und er hatte Spaß.
    • Dieser Dämon! Er hatte überhaupt keine Manieren! Aarin hatte doch wohl deutlich gemacht, dass das Gespräch beendet gewesen war und jetzt stand er da einfach so vor ihm?!
      "Als du gesagt hast du wärst nicht neugierig, da hast du gelogen."
      Bitte was?
      Aarins Blick glitt zu dem Glas, dem Drink, den er nicht angefasst hatte. War das eine Lüge gewesen? Er war sich nicht sicher. Er war nicht erpicht darauf, den Drink tatsächlich zu probieren, so viel konnte er sagen. Er war nicht neugierig was das anging. Aber in seiner Zeit hier auf Erden, unter Menschen, da war er doch ein bisschen neugierig geworden, wie sie ihre Leben lebten. Die Antwort war also ein solides Vielleicht. Mist.
      "Das sagst du," gab Aarin kurz angebunden zurück.
      Er hätte doch gemerkt, wenn er gelogen hätte!
      "Und als du behauptet hast ich gefalle sicherlich keinem Engel, da hast du auch ein wenig geflunkert."
      "Ganz sicher nicht. Ich zähle die Gefallenen nicht; deren Vorlieben sind mir vollkommen egal."
      Dämonen und ihre seltsamen Vorstellungen von sich selbst. Narzissmus nannte man das, wenn sich Aarin recht erinnerte.
      "Welcher Engel würde sich schon für einen Halbdämon interessieren? Du bestehst aus zwei Dingen, die uns egal sind: Menschen und Dämonen. Warte, 'egal' ist das falsche Wort, lass es mich umformulieren, damit du mir nicht schon wieder vorwirfst zu lügen: Menschen sind, wenn überhaupt, unsere Aufgabe. Dämonen sind unsere Feinde. Weder das eine, noch das andere interessiert uns darüber hinaus. Ist das klar genug für dein dämonisches Hirn?"


    • Nicht einmal ein Engel würde sich von heute auf Morgen ändern können. Ein kleiner Schubs in die richtige Richtung musste vorerst wohl genügen.
      "Die größten Lügen erzählen wir uns selbst.", erwiderte Levi nur, auch wenn der Engel es einfach haben würde seine Worte falsch zu verstehen. Er wusste genau wann es genug war, wann er sich zurückziehen musste, damit das was er sagte seine Wirkung entfalten konnte. Er verzichtete darauf den Engel darauf hinzuweisen, dass Hochmut eine Sünde war und er glaubte auch nicht, dass die Menschen ihn kein bisschen interessierten, oder dass Kyle nur eine Aufgabe war.
      Levi blickte über seine Schulter zu eben dieser Aufgabe und seinem Date. Körperkontakt hm? Levi wurde hier nicht mehr gebraucht, Kyle hatte alles im Griff und er konnte ihn morgen im Café fragen wie es lief. Er wandte seinen Kopf zurück zu seinem neuen Freund.
      "Hab einen schönen Abend.", lächelte er und klopfte ihm beim Gehen beiläufig auf die Schulter. Na dann machte er sich eben selbst einen angenehmen Abend, irgendwo anders.