Vater? Vater? Isaac konnte nur starren auf den Mann, der Kais Vater sein sollte. In seinem Inneren brodelten gemischte Gefühle, darunter Überraschung und Enttäuschung. Warum hatte Kai nie etwas von seinem Vater erzählt, der Colonel war? Kai hatte generell nichts über seinen Vater gesagt - er hatte seine Familie in Hawaii erwähnt und daher hatte Isaac angenommen, dass auch sein Vater da war. Warum hatte er es verschwiegen? Und warum war er plötzlich ganz anders drauf, wo sie doch ein normales Gespräch hatten?
"Das ist Colonel Anthony Duncan von der fucking Air Force", sagte Jack gerade in einem Tonfall, als würde er über Gott sprechen.
"Der Colonel Duncan?", fragte Kiera.
"Höchstpersönlich!"
Isaac konnte nicht beiden Gesprächen gleichzeitig zuhören. Er sah Jack an, der ein wildes Leuchten in den Augen hatte.
"Ich hatte gehofft, auf seine Base zu kommen, habe sogar einen Antrag gestellt. Wurde abgelehnt. Aber jetzt ist er höchstpersönlich hier - ist das ein Wunder oder ein Wunder? Soll ich mich vorstellen gehen?"
"Vorstellen? Du warst doch nichtmal Lieutenant, was soll er mit dir anfangen?", sagte jemand anderes.
"Keine Ahnung. Irgendwas. Ich muss einfach."
Isaac konzentrierte sich wieder auf Kai. Er sprach gerade davon, was er in Afrika getan hatte, aber seiner Erzählung fehlte jegliche Farbe und seine Stimme war gänzlich tonlos. Er war wie ausgewechselt. Was war nur mit ihm? Freute er sich nicht seinen Vater zu sehen? Ganz besonders, wenn es Colonel Duncan war?
"Ich mach's."
Jack schob den Stuhl zurück und stand auf. Kiera verbarg das Gesicht hinter der Hand.
"Gott, ich will gar nicht hinsehen."
"Wir müssen ein armer Haufen sein für den Colonel", sagte ein anderer. "Besser, wenn er uns nicht sieht."
Kais Blick traf auf Isaac. Plötzlich hatte er das Gefühl, dem Mann zur Hilfe kommen zu müssen. Mehr noch, er hatte sogar das dringende Bedürfnis aufzustehen, nach vorne zu gehen und den Colonel der Bar zu verweisen. Konnte er das? War es überhaupt das, was Kai wollte? Aber in diesem verzweifelten Blick lag eine solche Intensität, dass Isaac schon halb aufgestanden war, als Jack die Bar erreichte.
"Sir, Colonel, Sir!"
Er machte einen zackigen Salut.
"Es ist mir eine außerordentliche Ehre, Sie hier anzutreffen, Sir! Mein Name ist Jack Burrow und..."
Es folgte eine lange und detaillierte Liste an Stationen, auf denen er gedient hatte, unter welchen Captains und Lieutenants er gewesen war, wie sehr er Colonel Duncan schätzte und verehrte.
"Darf ich Ihnen die Drinks des Abends spendieren, Sir?"
"Das ist Colonel Anthony Duncan von der fucking Air Force", sagte Jack gerade in einem Tonfall, als würde er über Gott sprechen.
"Der Colonel Duncan?", fragte Kiera.
"Höchstpersönlich!"
Isaac konnte nicht beiden Gesprächen gleichzeitig zuhören. Er sah Jack an, der ein wildes Leuchten in den Augen hatte.
"Ich hatte gehofft, auf seine Base zu kommen, habe sogar einen Antrag gestellt. Wurde abgelehnt. Aber jetzt ist er höchstpersönlich hier - ist das ein Wunder oder ein Wunder? Soll ich mich vorstellen gehen?"
"Vorstellen? Du warst doch nichtmal Lieutenant, was soll er mit dir anfangen?", sagte jemand anderes.
"Keine Ahnung. Irgendwas. Ich muss einfach."
Isaac konzentrierte sich wieder auf Kai. Er sprach gerade davon, was er in Afrika getan hatte, aber seiner Erzählung fehlte jegliche Farbe und seine Stimme war gänzlich tonlos. Er war wie ausgewechselt. Was war nur mit ihm? Freute er sich nicht seinen Vater zu sehen? Ganz besonders, wenn es Colonel Duncan war?
"Ich mach's."
Jack schob den Stuhl zurück und stand auf. Kiera verbarg das Gesicht hinter der Hand.
"Gott, ich will gar nicht hinsehen."
"Wir müssen ein armer Haufen sein für den Colonel", sagte ein anderer. "Besser, wenn er uns nicht sieht."
Kais Blick traf auf Isaac. Plötzlich hatte er das Gefühl, dem Mann zur Hilfe kommen zu müssen. Mehr noch, er hatte sogar das dringende Bedürfnis aufzustehen, nach vorne zu gehen und den Colonel der Bar zu verweisen. Konnte er das? War es überhaupt das, was Kai wollte? Aber in diesem verzweifelten Blick lag eine solche Intensität, dass Isaac schon halb aufgestanden war, als Jack die Bar erreichte.
"Sir, Colonel, Sir!"
Er machte einen zackigen Salut.
"Es ist mir eine außerordentliche Ehre, Sie hier anzutreffen, Sir! Mein Name ist Jack Burrow und..."
Es folgte eine lange und detaillierte Liste an Stationen, auf denen er gedient hatte, unter welchen Captains und Lieutenants er gewesen war, wie sehr er Colonel Duncan schätzte und verehrte.
"Darf ich Ihnen die Drinks des Abends spendieren, Sir?"

