Mit einem Lächeln hielt Santiago sein Smartphone hoch.
"Ich lese viel," antwortete er kryptisch.
Als sich Lewis dazu aufrappelte, sich anzuziehen, griff auch Santiago nach der Plastikverpackung mit seinem neuen, billigen T-Shirt. Er hatte sicherheitshalber eine Größe größer gekauft (er hatte sowas schon öfter getan und seine Lektion gelernt), trotzdem war das T-Shirt sehr knackig geschnitten. Noch eine größer hätte sicher nicht geschadet, aber mit der Jacke drüber würde es schon gehen.
Er wollte gerade nach seiner Sonnenbrille greifen, da schnappte Lewis sie sich. Davon hätte er vielleicht auch eine besorgen sollen. Also würden so einige Leute einen bösen Blick abbekommen. Noch war seine Magie nicht wieder vollständig erwacht, es würde also trotzdem gehen.
"Ich dachte, ich habe das mit dem Abendessen ausgeglichen," gab Santiago zurück, folgte Lewis aber ohne Protest.
Er gab unten die Schlüssel ab und bezahlte für ihre eine Nacht.
Lewis hatte beschlossen, dass sie laufen sollten. Also taten sie das auch. Die Morgenluft war kühl, doch das hielt New York nicht davon ab, New York zu sein. Die Stadt war perfekt für jemanden wie Santiago: egal zu welcher Tages- und Nachtzeit, man konnte immer ein relativ gutes Leben leben. Es gab immer was zu tun.
Irgendwann entschied Lewis, dass sie ihr Ziel erreicht hatten, und drückte die Tür zu einem Waffle House auf. Santiago schüttelte lächelnd den Kopf, folgte ihm aber weiter. Sollte irgendjemand auf die Idee kommen, mit einem Stuhl um sich werfen zu wollen, hätte Lewis wie ein bisschen Gewalt zum Bewundern. Und Santiago würde seine Magie zwei Tage hintereinander füttern. Er würde es niemals offen zugeben, aber es hatte eine Zeit in seinem Leben gegeben, in der er sich mit voller Absicht in Waffle Houses rumgedrückt hatte, nur um in eine Schlägerei verwickelt zu werden.
Dieses Waffle House wirkte dagegen relativ entspannt. Ein paar Tische waren belegt, aber die Stimmung war ruhig. Das war wohl der relativ frühen Stunde geschuldet - und dem Starbucks nicht zu weit entfernt.
Santi ließ sich an den Tisch sinken, den Lewis ausgewählt hatte. Er bestellte sich den größten Kaffee, den der Laden hatte und ein Chicken & Eggs Breakfast mit drei Eiern, Hashbrowns und extra Bacon. Er hatte Hunger. Der Kaffee kam nur wenige Minuten, nachdem sie bestellt hatten. Santi kippte nicht wenig Zucker hinein.
"Machst du das häufiger? Mit dem nicht schlafen?"
Santi ließ den Teelöffel träge durch den Kaffee gleiten, um den Zucker zu verrühren.
"Regelmäßig, ja," antwortete er ehrlicherweise und nahm einen großen Schluck von seinem Kaffee.
Man sollte meinen, er sei ein Kaffeesnob, bei den Mengen, die er konsumierte, aber das war er nicht. Er interessierte sich eigentlich gar nicht besonders für das Gebräu. Wahrscheinlich würde er überhaupt keinen Kaffee trinken, wenn er nicht auf das Koffein angewiesen wäre. Für ihn zählte nur die Menge, nicht die Qualität. Solange ihm kein genervter, übermüdeter Student mitten in der Nacht reinspuckte.
"Ich lese viel," antwortete er kryptisch.
Als sich Lewis dazu aufrappelte, sich anzuziehen, griff auch Santiago nach der Plastikverpackung mit seinem neuen, billigen T-Shirt. Er hatte sicherheitshalber eine Größe größer gekauft (er hatte sowas schon öfter getan und seine Lektion gelernt), trotzdem war das T-Shirt sehr knackig geschnitten. Noch eine größer hätte sicher nicht geschadet, aber mit der Jacke drüber würde es schon gehen.
Er wollte gerade nach seiner Sonnenbrille greifen, da schnappte Lewis sie sich. Davon hätte er vielleicht auch eine besorgen sollen. Also würden so einige Leute einen bösen Blick abbekommen. Noch war seine Magie nicht wieder vollständig erwacht, es würde also trotzdem gehen.
"Ich dachte, ich habe das mit dem Abendessen ausgeglichen," gab Santiago zurück, folgte Lewis aber ohne Protest.
Er gab unten die Schlüssel ab und bezahlte für ihre eine Nacht.
Lewis hatte beschlossen, dass sie laufen sollten. Also taten sie das auch. Die Morgenluft war kühl, doch das hielt New York nicht davon ab, New York zu sein. Die Stadt war perfekt für jemanden wie Santiago: egal zu welcher Tages- und Nachtzeit, man konnte immer ein relativ gutes Leben leben. Es gab immer was zu tun.
Irgendwann entschied Lewis, dass sie ihr Ziel erreicht hatten, und drückte die Tür zu einem Waffle House auf. Santiago schüttelte lächelnd den Kopf, folgte ihm aber weiter. Sollte irgendjemand auf die Idee kommen, mit einem Stuhl um sich werfen zu wollen, hätte Lewis wie ein bisschen Gewalt zum Bewundern. Und Santiago würde seine Magie zwei Tage hintereinander füttern. Er würde es niemals offen zugeben, aber es hatte eine Zeit in seinem Leben gegeben, in der er sich mit voller Absicht in Waffle Houses rumgedrückt hatte, nur um in eine Schlägerei verwickelt zu werden.
Dieses Waffle House wirkte dagegen relativ entspannt. Ein paar Tische waren belegt, aber die Stimmung war ruhig. Das war wohl der relativ frühen Stunde geschuldet - und dem Starbucks nicht zu weit entfernt.
Santi ließ sich an den Tisch sinken, den Lewis ausgewählt hatte. Er bestellte sich den größten Kaffee, den der Laden hatte und ein Chicken & Eggs Breakfast mit drei Eiern, Hashbrowns und extra Bacon. Er hatte Hunger. Der Kaffee kam nur wenige Minuten, nachdem sie bestellt hatten. Santi kippte nicht wenig Zucker hinein.
"Machst du das häufiger? Mit dem nicht schlafen?"
Santi ließ den Teelöffel träge durch den Kaffee gleiten, um den Zucker zu verrühren.
"Regelmäßig, ja," antwortete er ehrlicherweise und nahm einen großen Schluck von seinem Kaffee.
Man sollte meinen, er sei ein Kaffeesnob, bei den Mengen, die er konsumierte, aber das war er nicht. Er interessierte sich eigentlich gar nicht besonders für das Gebräu. Wahrscheinlich würde er überhaupt keinen Kaffee trinken, wenn er nicht auf das Koffein angewiesen wäre. Für ihn zählte nur die Menge, nicht die Qualität. Solange ihm kein genervter, übermüdeter Student mitten in der Nacht reinspuckte.

