Es sollte sich nicht so gut anfühlen, mitten in der Nacht in einem schäbigen Diner mit fragwürdigen Hygieneregeln zu sitzen und sich über mehreren essbaren Herzinfarkten mit dem Streuner zu unterhalten. Santi war übermüdet, sein ganzer Körper ein einziger blauer Fleck, und Lewis ging es nicht besser. Sie wurden von einem superreichen Möchtegern-Bösewicht gejagt wie ein paar exotische Tiere, ohne zu wissen, warum. Und trotzdem saßen sie hier in Frieden und scherzten herum, als wären sie normal. Lewis hatte recht, wenn er sagte, dass das alles hier doch verrückt war. Aber Santi hatte absolut keine Lust, zu gehen und das zu tun, was er vielleicht tun sollte. Er mochte es hier viel zu sehr.
Irgendwann griff Santi selbst zu dem fettigen Essen, aß aber nur ein paar Happen. Mit jedem Bissen konnte er praktisch spüren, wie seine Adern verstopften. Also bestellte er sich lieber noch einen zweiten Kaffee.
Nachdem Lewis dann auch verkündete, dass er satt war, zahlte Santi (in bar, um nicht noch mehr Spuren zu hinterlassen, denen Apollo gegebenenfalls folgen konnte) und sie machten sich auf den Weg zurück. Wo auch immer dieses zurück war.
Es stellte sich als Jays Wohnung heraus. Santi parkte auf der gegenüberliegenden Straßenseite, stieg aber nicht aus. Lewis genauso wenig. Sie saßen einfach nur da, für einen langen, stillen Moment.
"Du kannst mit nach oben kommen... wenn du willst."
Natürlich wollte Santi. Er wollte wieder im Bett oder auf der Couch liegen, Lewis auf seiner Brust, seine Hand in den wilden Haaren des Streuners. Aber in Jays Wohnung? Nicht, dass sein eigenes Apartment viel besser war, mit der Anwesenheit seiner Eltern und dem eindeutigen Nicht-Vorhandensein von Wänden. Santi wusste, dass es seine Eltern nicht stören würde, wenn Lewis da war. Im Gegenteil: seine Mutter würde sich überschwänglich freuen. Aber die Verwandtschaft war nicht das einzige Problem.
"Ich würd gern," meinte Santi.
Er seufzte und fuhr sich mit einer Hand durch die Haare, massierte seinen eigenen Nacken. Er wusste nicht, wohin mit sich.
"Ich könnte jetzt behaupten, dass meine Eltern sich Sorgen machen würden, wenn ich nicht nach Hause komme. Wär nicht mal gelogen. Aber das ist es nicht."
Santi rieb sich über die Augen, dann suchte er Lewis' Blick, schenkte ihm ein müdes Lächeln.
"Ich weiß nicht, wie lang ich die Augen noch aufhalten kann, und ich würde nur ungern die Wohnung deines Bruders zusammenschreien."
Er zuckte verloren mit den Schultern.
"Noch peinlicher wird's wenn ich endlich eure Träume abkriege..."
Irgendwann griff Santi selbst zu dem fettigen Essen, aß aber nur ein paar Happen. Mit jedem Bissen konnte er praktisch spüren, wie seine Adern verstopften. Also bestellte er sich lieber noch einen zweiten Kaffee.
Nachdem Lewis dann auch verkündete, dass er satt war, zahlte Santi (in bar, um nicht noch mehr Spuren zu hinterlassen, denen Apollo gegebenenfalls folgen konnte) und sie machten sich auf den Weg zurück. Wo auch immer dieses zurück war.
Es stellte sich als Jays Wohnung heraus. Santi parkte auf der gegenüberliegenden Straßenseite, stieg aber nicht aus. Lewis genauso wenig. Sie saßen einfach nur da, für einen langen, stillen Moment.
"Du kannst mit nach oben kommen... wenn du willst."
Natürlich wollte Santi. Er wollte wieder im Bett oder auf der Couch liegen, Lewis auf seiner Brust, seine Hand in den wilden Haaren des Streuners. Aber in Jays Wohnung? Nicht, dass sein eigenes Apartment viel besser war, mit der Anwesenheit seiner Eltern und dem eindeutigen Nicht-Vorhandensein von Wänden. Santi wusste, dass es seine Eltern nicht stören würde, wenn Lewis da war. Im Gegenteil: seine Mutter würde sich überschwänglich freuen. Aber die Verwandtschaft war nicht das einzige Problem.
"Ich würd gern," meinte Santi.
Er seufzte und fuhr sich mit einer Hand durch die Haare, massierte seinen eigenen Nacken. Er wusste nicht, wohin mit sich.
"Ich könnte jetzt behaupten, dass meine Eltern sich Sorgen machen würden, wenn ich nicht nach Hause komme. Wär nicht mal gelogen. Aber das ist es nicht."
Santi rieb sich über die Augen, dann suchte er Lewis' Blick, schenkte ihm ein müdes Lächeln.
"Ich weiß nicht, wie lang ich die Augen noch aufhalten kann, und ich würde nur ungern die Wohnung deines Bruders zusammenschreien."
Er zuckte verloren mit den Schultern.
"Noch peinlicher wird's wenn ich endlich eure Träume abkriege..."

