Santi stand breitbeinig und mit festem Stand hinter Lewis, seine Arme wie ein Schraubstock um den Körper des Streuners geschlungen. Lewis kämpfte gegen den Griff an, versuchte, sich zu befreien, doch Santi hielt ihn fest. Jeder Muskel in seinem Körper war angespannt, seine Atmung kontrolliert und ruhig, trotz des Sturms in seinem eigenen Kopf. Sein Kopf schrie ihn an, den Griff zu verstärken, Lewis die Luft abzudrücken oder ihm sogar das Genick zu brechen, jetzt, wo er ihn schon hier hatte. Dann konnte er ihn nicht verraten, ermorden, oder sonst was tun. Seine Magie schrie ihn an, sich zu nehmen, was er brauchte, um diese Gedanken zum Schweigen zu bringen. Santi wusste, dass sich Lewis alles andere als wohl in seinem Griff fühlte, aber gerade jetzt war das eigentlich ganz praktisch. So konnte Santi den Ernstfall besser simulieren.
"Du musst es besser versuchen, Lewis," flüsterte er dicht an Lewis' Ohr, seine Stimme war ruhig, aber fordernd. "Glaubst du wirklich, du kannst dich so befreien? Versuch's nochmal."
Lewis zappelte heftiger, doch Santiago blieb unnachgiebig.
"Komm schon," stichelte er weiter. "Ist das alles, was du drauf hast?"
Seine Worte waren darauf ausgelegt, Lewis zu provozieren, seine Entschlossenheit zu testen. Er wusste, dass das entscheidend war – in einem echten Kampf würde Lewis nur eine Chance haben, und Santi wollte sicherstellen, dass er diese auch nutzen konnte.
"Du musst an mehr denken als nur an rohe Kraft," fügte Santiago hinzu, als Lewis einen weiteren erfolglosen Versuch machte, sich loszureißen. "Konzentration. Technik. Denk nach, bevor du handelst. Ich hab dir gezeigt wie's geht, du kannst das."
Lewis schnappte nach Luft, seine Bewegungen wurden hektischer, seine Frustration wuchs. Santi spürte den Anstieg der Anspannung in Lewis' Körper, konnte die instinktive Angst riechen, und er drückte ihn noch fester an sich. "Ruhig bleiben, callejero. Wenn du die Nerven verlierst, verlierst du den Kampf. Verlierst du den Kampf, verlierst du dein Leben."
Santi wusste, dass er hart sein musste. Er konnte sich nicht leisten, Lewis mit Samthandschuhen anzufassen. Es ging hier um mehr als nur eine Übung. Er wollte, dass Lewis in der Lage war, sich selbst zu verteidigen, egal, was passierte. Und dazu musste er ihn bis an seine Grenzen treiben. Körperlich. Nervlich.
"Du musst schlauer sein," sagte Santi eindringlich. "Nutze meinen Griff gegen mich. Du bist stark genug. Du kannst es schaffen, wenn du den Kopf benutzt."
Lewis' Atmung wurde langsamer, und Santi konnte fast spüren, wie die Räder in seinem Kopf zu arbeiten begannen. Er wartete, gab ihm Zeit, seine Gedanken zu sammeln. Dann, mit einem schnellen, entschlossenen Ruck, nutzte Lewis sein Gewicht und seine Beweglichkeit, um sich aus Santis Griff zu befreien. Santi ließ ihn los, genau im richtigen Moment, und trat einen Schritt zurück.
"Na geht doch," sagte er mit einem sanften Lächeln und richtete seine Sonnenbrille. "Das war es, was ich sehen wollte."
Er hatte Lewis mit Absicht von hinten gepackt. Wenn Lewis seinen Angreifer nicht sehen konnte, konnte er auch dessen Entscheidungen nicht voraussagen - ein blinder Fleck, ein Schwachpunkt in der Verteidigung. Für den Anfang ihrer kleinen Unterrichtsstunden hatte Santi beigebracht, wie man sich gegen einen frontalen Angreifer verteidigen konnte - und dabei Lewis' Fähigkeiten in Betracht gezogen. Die ersten Stunden waren also hauptsächlich von Ausweichübungen und schnellen Blocks gekennzeichnet gewesen. Dann kamen die Griffe und wie man sich aus ihnen befreite.
Santi rollte die Schultern, ließ den Nacken knacken.
"Wir machen weiter," sagte er. "Noch mal von vorne. Ich greife dich an, versuche dich zu packen. Du versuchst auszuweichen. Wenn ich dich erwische, befreie dich. Diesmal weißt du, was zu tun ist. Konzentrier dich, und du schaffst das."
Santi trat wieder an den Streuner heran, bereit, den Griff erneut anzulegen. Er traf seine Entscheidungen so spät wie möglich, um Lewis so wenig Zeit wie möglich zum Reagieren zu geben. Es dauerte nicht lange, da hatte Santi seine Arme schon wieder fest um Lewis geschlungen. Er beraubte ihn fast jeder Bewegungsfreiheit.
"Befreie dich," forderte er.
Eine halbe Stunde später gestattete Santi Lewis eine Pause. Er nahm ihn hart ran, das wusste er, aber wenn sich Lewis frei bewegen wollte, dann musste er diesen Crashkurs über sich ergehen lassen, das war ihr Deal gewesen. Heute würde er den Streuner aber früher von seinem Leid erlösen.
"Ich habe nachher einen Termin mit einem meiner Kontakte. Der kann mir hoffentlich mehr über unsere europäischen Freunde verraten," meinte er, als er Lewis eine Flasche Wasser zuwarf.
Seinem Arm ging es mittlerweile besser. Noch ein, zwei Tage und er würde die Fäden ziehen können. Wo er es gerade davon hatte...
"Kannst du mir nach der Dusche mit meinem Arm helfen? Oder halten deine Nerven das nach unserer kleinen Session nicht mehr aus?"
Er stellte die Frage als halben Scherz. Halb, weil er sich wirklich Sorgen darum machte, was seine Ausstrahlung mit Lewis machte. Normalerweise hielten die Leute Abstand, wenn seine Magie so hungrig war. Normalerweise blieben Leute nicht so lange in seiner Gegenwart, wenn seine Magie so hungrig war. Aber Lewis hatte in den letzten Tagen beides getan. Santi konnte verstehen, wenn er lieber auf Abstand bliebe.
"Du musst es besser versuchen, Lewis," flüsterte er dicht an Lewis' Ohr, seine Stimme war ruhig, aber fordernd. "Glaubst du wirklich, du kannst dich so befreien? Versuch's nochmal."
Lewis zappelte heftiger, doch Santiago blieb unnachgiebig.
"Komm schon," stichelte er weiter. "Ist das alles, was du drauf hast?"
Seine Worte waren darauf ausgelegt, Lewis zu provozieren, seine Entschlossenheit zu testen. Er wusste, dass das entscheidend war – in einem echten Kampf würde Lewis nur eine Chance haben, und Santi wollte sicherstellen, dass er diese auch nutzen konnte.
"Du musst an mehr denken als nur an rohe Kraft," fügte Santiago hinzu, als Lewis einen weiteren erfolglosen Versuch machte, sich loszureißen. "Konzentration. Technik. Denk nach, bevor du handelst. Ich hab dir gezeigt wie's geht, du kannst das."
Lewis schnappte nach Luft, seine Bewegungen wurden hektischer, seine Frustration wuchs. Santi spürte den Anstieg der Anspannung in Lewis' Körper, konnte die instinktive Angst riechen, und er drückte ihn noch fester an sich. "Ruhig bleiben, callejero. Wenn du die Nerven verlierst, verlierst du den Kampf. Verlierst du den Kampf, verlierst du dein Leben."
Santi wusste, dass er hart sein musste. Er konnte sich nicht leisten, Lewis mit Samthandschuhen anzufassen. Es ging hier um mehr als nur eine Übung. Er wollte, dass Lewis in der Lage war, sich selbst zu verteidigen, egal, was passierte. Und dazu musste er ihn bis an seine Grenzen treiben. Körperlich. Nervlich.
"Du musst schlauer sein," sagte Santi eindringlich. "Nutze meinen Griff gegen mich. Du bist stark genug. Du kannst es schaffen, wenn du den Kopf benutzt."
Lewis' Atmung wurde langsamer, und Santi konnte fast spüren, wie die Räder in seinem Kopf zu arbeiten begannen. Er wartete, gab ihm Zeit, seine Gedanken zu sammeln. Dann, mit einem schnellen, entschlossenen Ruck, nutzte Lewis sein Gewicht und seine Beweglichkeit, um sich aus Santis Griff zu befreien. Santi ließ ihn los, genau im richtigen Moment, und trat einen Schritt zurück.
"Na geht doch," sagte er mit einem sanften Lächeln und richtete seine Sonnenbrille. "Das war es, was ich sehen wollte."
Er hatte Lewis mit Absicht von hinten gepackt. Wenn Lewis seinen Angreifer nicht sehen konnte, konnte er auch dessen Entscheidungen nicht voraussagen - ein blinder Fleck, ein Schwachpunkt in der Verteidigung. Für den Anfang ihrer kleinen Unterrichtsstunden hatte Santi beigebracht, wie man sich gegen einen frontalen Angreifer verteidigen konnte - und dabei Lewis' Fähigkeiten in Betracht gezogen. Die ersten Stunden waren also hauptsächlich von Ausweichübungen und schnellen Blocks gekennzeichnet gewesen. Dann kamen die Griffe und wie man sich aus ihnen befreite.
Santi rollte die Schultern, ließ den Nacken knacken.
"Wir machen weiter," sagte er. "Noch mal von vorne. Ich greife dich an, versuche dich zu packen. Du versuchst auszuweichen. Wenn ich dich erwische, befreie dich. Diesmal weißt du, was zu tun ist. Konzentrier dich, und du schaffst das."
Santi trat wieder an den Streuner heran, bereit, den Griff erneut anzulegen. Er traf seine Entscheidungen so spät wie möglich, um Lewis so wenig Zeit wie möglich zum Reagieren zu geben. Es dauerte nicht lange, da hatte Santi seine Arme schon wieder fest um Lewis geschlungen. Er beraubte ihn fast jeder Bewegungsfreiheit.
"Befreie dich," forderte er.
Eine halbe Stunde später gestattete Santi Lewis eine Pause. Er nahm ihn hart ran, das wusste er, aber wenn sich Lewis frei bewegen wollte, dann musste er diesen Crashkurs über sich ergehen lassen, das war ihr Deal gewesen. Heute würde er den Streuner aber früher von seinem Leid erlösen.
"Ich habe nachher einen Termin mit einem meiner Kontakte. Der kann mir hoffentlich mehr über unsere europäischen Freunde verraten," meinte er, als er Lewis eine Flasche Wasser zuwarf.
Seinem Arm ging es mittlerweile besser. Noch ein, zwei Tage und er würde die Fäden ziehen können. Wo er es gerade davon hatte...
"Kannst du mir nach der Dusche mit meinem Arm helfen? Oder halten deine Nerven das nach unserer kleinen Session nicht mehr aus?"
Er stellte die Frage als halben Scherz. Halb, weil er sich wirklich Sorgen darum machte, was seine Ausstrahlung mit Lewis machte. Normalerweise hielten die Leute Abstand, wenn seine Magie so hungrig war. Normalerweise blieben Leute nicht so lange in seiner Gegenwart, wenn seine Magie so hungrig war. Aber Lewis hatte in den letzten Tagen beides getan. Santi konnte verstehen, wenn er lieber auf Abstand bliebe.

