"Ich soll nicht zu viel erwarten? Lew, mir hat noch nie jemand Frühstück gemacht. Ich bin der, der Frühstück macht. Schon immer."
Santi schüttelte den Kopf erneut. Er konnte es noch immer nicht recht fassen. Er saß hier, ausgeschlafen, und frühstückte etwas, was jemand anderes für ihn gemacht hatte. Es war so surreal und zeitgleich so aufregend.
"Ich glaube, ich will gar keinen Kaffee," sinnierte er.
Er fühlte sich wach, wacher als jemals zuvor. Er war ausgeruht, seine Muskeln entspannt. Das kannte er so gar nicht. Normalerweise hing der Haussegen immer irgendwie schief, sei es nun ein verspannter Muskel oder die schlichte Tatsache, dass er einfach völlig fertig war und keinen klaren Gedanken fassen konnte. Doch von all diesen Symptomen fehlte jede Spur. Er fühlte sich einfach nur gut.
"Meine Mutter?"
Er erinnerte sich daran, wie er sie mitten in der Nacht angerufen hatte. Das schien so lange her.
Santi sprang auf und holte sein Smartphone. Seine Mutter hatte tatsächlich angerufen - und er hatte es einfach verschlafen. Er las ihre Textnachricht und schrieb ihr gleich zurück. Er fasste sich kurz und versprach ihr, sie nach dem Frühstück anzurufen. Er wollte nur erst einmal sicherstellen, dass sie sich keine Sorgen mehr machte. Oder zumindest nicht mehr so viele. Normalerweise rief Santi nicht an, wenn er schlecht träumte. Er konnte sich gar nicht vorstellen, was durch ihren Kopf gehen musste, als er nicht abgenommen hatte.
Er legte sein Smartphone weg und widmete sich endlich dem Frühstück, das Lewis für ihn gemacht hatte.
Der Streuner war kein Meisterkoch, das wussten sie beide. Aber mit Eiern und Bacon konnte man nicht viel falsch machen und Lewis hatte es geschafft, die wenigen Fettnäpfchen zu vermeiden. Es war ein solides Frühstück, das sich Santi lächelnd schmecken ließ.
"Abzug in der B-Note für die Präsentation, aber ansonsten war das das beste Frühstück, das ich je hatte," meinte Santi, als er den letzten Happen verschlang.
Er rutschte von dem Barhocker und ging zu Lewis, legte ihm die Arme locker um die Hüften und küsste ihn sanft.
"Danke, dass du mir Frühstück gemacht hast," raunte er, das Lächeln noch immer auf seinem Gesicht. "Das sollten wir bei Gelegenheit wiederholen."
Und das sagte er nicht nur, weil er gern noch einmal eine Nacht durchschlafen wollte. Selbst wenn er das nicht tat, wollte er irgendwann noch einmal Frühstück von Lewis serviert bekommen. Es war mal was anderes, und es fühlte sich verführerisch richtig an.
Santi schüttelte den Kopf erneut. Er konnte es noch immer nicht recht fassen. Er saß hier, ausgeschlafen, und frühstückte etwas, was jemand anderes für ihn gemacht hatte. Es war so surreal und zeitgleich so aufregend.
"Ich glaube, ich will gar keinen Kaffee," sinnierte er.
Er fühlte sich wach, wacher als jemals zuvor. Er war ausgeruht, seine Muskeln entspannt. Das kannte er so gar nicht. Normalerweise hing der Haussegen immer irgendwie schief, sei es nun ein verspannter Muskel oder die schlichte Tatsache, dass er einfach völlig fertig war und keinen klaren Gedanken fassen konnte. Doch von all diesen Symptomen fehlte jede Spur. Er fühlte sich einfach nur gut.
"Meine Mutter?"
Er erinnerte sich daran, wie er sie mitten in der Nacht angerufen hatte. Das schien so lange her.
Santi sprang auf und holte sein Smartphone. Seine Mutter hatte tatsächlich angerufen - und er hatte es einfach verschlafen. Er las ihre Textnachricht und schrieb ihr gleich zurück. Er fasste sich kurz und versprach ihr, sie nach dem Frühstück anzurufen. Er wollte nur erst einmal sicherstellen, dass sie sich keine Sorgen mehr machte. Oder zumindest nicht mehr so viele. Normalerweise rief Santi nicht an, wenn er schlecht träumte. Er konnte sich gar nicht vorstellen, was durch ihren Kopf gehen musste, als er nicht abgenommen hatte.
Er legte sein Smartphone weg und widmete sich endlich dem Frühstück, das Lewis für ihn gemacht hatte.
Der Streuner war kein Meisterkoch, das wussten sie beide. Aber mit Eiern und Bacon konnte man nicht viel falsch machen und Lewis hatte es geschafft, die wenigen Fettnäpfchen zu vermeiden. Es war ein solides Frühstück, das sich Santi lächelnd schmecken ließ.
"Abzug in der B-Note für die Präsentation, aber ansonsten war das das beste Frühstück, das ich je hatte," meinte Santi, als er den letzten Happen verschlang.
Er rutschte von dem Barhocker und ging zu Lewis, legte ihm die Arme locker um die Hüften und küsste ihn sanft.
"Danke, dass du mir Frühstück gemacht hast," raunte er, das Lächeln noch immer auf seinem Gesicht. "Das sollten wir bei Gelegenheit wiederholen."
Und das sagte er nicht nur, weil er gern noch einmal eine Nacht durchschlafen wollte. Selbst wenn er das nicht tat, wollte er irgendwann noch einmal Frühstück von Lewis serviert bekommen. Es war mal was anderes, und es fühlte sich verführerisch richtig an.

