Connected Hearts [ Kaischiro & Minacat ]

    • Harvey Bell

      "Hmm...Nein...Eigentlich..."
      Harvey war überrascht das ihn Cabriel wirklich antwortete, es wirkte auf ihn auch nicht danach als würde er ihn anlügen. Er konnte nicht einschätzten ob Cabriel eine Strafe von ihm erwartet wenn er ihm nicht Antworten würde...Dabei wäre selbst ein Schweigen von ihm Antwort genug gewesen.

      "...Eigentlich fand ich die Zeit mit Mama...okay...Sie war vielleicht...Abnormal...Und mit viel schmerz verbunden, da ich ihr viele Probleme schenkte...Aber...auch, wenn es nur mein Egoismus zeigt...bin ich froh meine Mama kennengelernt zu haben...und wenigstens einen kleinen Teil meines Lebens mit ihr verbracht zu haben..."



      Eine bestimmende Traurigkeit umhüllte seinen WG-Mitbewohner als wäre ihm die Antwort gerade selbst Bewusster geworden.
      Für ein Familien-Menschen hatte er Cabriel eher nicht gehalten...Aber er wusste selbst nicht so genau wie er empfinden würde wäre er an seiner Stelle. Irgendwie...Stellte er sich das ganze ziemlich Einsam vor. Bis her fiel auch kein Wort über Cabriels Vater, es schien wohl wirklich das seine Mutter mit ihren Kindern allein zurück gelassen würde und dieser Aufgabe nicht gewachsen schien....
      Es war anderes als mit seinem Vater dem die Überforderung ständig ins Gesicht geschrieben war aber trotzdem ihr sinkendes Boot hoben behalten hatte.
      Sein Älterer Bruder hatte oft geäußert das es ihm lieber gewesen wäre das ihre Mutter anstelle ihres Vaters sich um sie gekümmert hätte. Harvey konnte nicht deuten ob sein Leben damit verändert hätte...Ins bessere oder schlechtere...
      Daher fragte er sich ernsthaft ob Cabriel es bereute oder lieber mit seiner Zwillingsschwester den Platz getauscht hätte. Vielleicht war es wirklich er einfluss von Schicksal der am Ende denn Pfad denn man ging bestimmte?
      War Cabriel wirklich von Natur aus Böse? Oder machte die Welt...Oder wie er sagte die Helden erst zum Bösen?

      "...Doch darf ich nicht vergessen, dass ich wohl ohne die Rose niemals so lange überlebt hätte. Samuel war schon seit ich denken konnte an meiner Seite, deswegen werde ich bis an mein Lebensende in seiner Schuld stehen. Wenn man es also genau nimmt...gehörte ich vielleicht schon zu Beginn an mehr Samuel als Mama...Sozusagen wäre mein Leben also auch ohne Mama ziemlich gleich verlaufen."

      Noch immer begriff Harvey nicht dieses Konzept...Dieser Rose Familie.
      Ihm kam es auch so vor als wäre er der einzige im Kurs gewesen der kein blassen Schimmer davon hatte wer Samuel Rose eigentlich war.
      Genau so wenig verstand er wie es sein konnte das eine Person einen Besitzen konnte...Obwohl er sich schon eine Gewisse richtung darunter vorstellen konnte durch Rachel aber es kam ihn nicht so vor als würde Samuel Rose diese Art von Besitztum über Cabriel besitzen.
      Harvey würde sich nicht besonderes als dumm oder klug bezeichnen, er war eben wie der Durschnitt...Aber irgendwie brummte ihn der Kopf sobald er versuchte darin durch zu Blicken. Cabriel war zum stehen gekommen weswegen Harvey ebenfalls langsam wurde und sich zu ihm umdrehte als er ebenfalls zum stehen kam.

      "Hmm...Ich schließe mit dem letzten das Spiel für mich ab...Es...liegt mir nicht wirklich...Was glaubst du eigentlich...was richtig ist?
      1. Meine Schwester ist durch mich im offenen Meer ertrunken
      2. Meine Schwester starb, weil ich ihr nicht geholfen hatte
      3. Ich...bereue es bis heute...dass ich gewonnen hatte..."

      Etwas verblüfft über die etwas härteren Worte Blickte Harvey ihn mit gemischten Gefühlen an.



      War Cabriels Zwillingschwester Tod?
      Aber diese Betonung auf gewonnen klang wirklich seltsam...Irgendwie klang Cabriel nicht wirklich wie ein Sieger dabei.
      Jedoch würde es Harvey Weltbild zerstören, bereute ein Bösewicht wie Cabriel wirklich...?
      Naja...Worum auch immer dieses Gewinnen und Verlieren ging....
      Er nahm noch mal ein kräftigen Atemzug von seine Zigarette. Das war wirklich keine einfache Frage....Darüber müsste er eine weile nachdenken. Es gab ihm ein mulmiges Gefühl. genau wie damals als sie denn Toten Körper von Cabriels Mutter in seinem Traum gesehen hatten.
      Die Monotone art und weise wie es Cabriel sagte, ließ Harvey leicht die Zähne fester zusammen beißen...So konnte doch nur ein Herzloser Mörder sprechen?!
      Es schien immer unausweichlicher das Cabriel irgendwann sein Tod durch die Gerechtigkeit finden würde....

      "....Behalt dieses Gefühl, was du für mich hast fest im Herzen. Ich möchte zwar nicht unbedingt von dir umgebracht werden...Es wäre schön, wenn es Wyatt wäre - dadurch würde er vielleicht endlich von seiner Fantasie aufwachen und solchen schrecklichen Menschen wie mir den Rücken zukehren.---"

      Absurderweise glaubte Cabriel das eine Möglichkeit bestände das Wyatt ihn umbringen würde?
      "Unsinn...",rutschte es Harvey leise heraus.
      Wyatt konnte nicht einmal einer Fliege etwas zu leide tun...Doch kaum wie er die Worte gesagt hatte musste er an Wyatts Traum zurück denken....
      Als dieser Schrille Seite von ihm als verkleidetes Zirkus-Mädchen Ineb in diese Tödliche Falle gelockt hatte...



      "Woooohaaa der Strahlende Held in letzter Sekunde! Ob ich noch mehr Aufmerksamkeit bekomme wenn zwei von euch drauf gehen? Zwei sind sicher besser als einer~!"
      ...
      Nun sicherlich wollte er ihnen nur Angst einjagen!
      Im letzten Moment hätte er sie doch gerettet...Oder?
      ....
      Oder?
      Wyatt würde doch niemals...Jemand Ermorden....



      "...Denn Erschaffer dieser Bunten Welt, umzubringen!"
      .....
      Das war sicherlich ein Werk seiner Schauspielkunst!
      Er hatte bestimmt nur Überdramatisert....!
      Dieser hatte doch nicht die Augen eines...Potenziellen Killers?!



      Aber streng genommen wusste keiner so wirklich was für eine Person hinter den ganzen Farben steckte...Wyatt schien es selbst nicht mal zu wissen.
      Dennoch hoffte Harvey doch stark das Wyatt niemals diesen Weg gehen würde....Nicht einmal um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
      Diese Verantwortung sollte man lieber wirklich Helden überlassen...!

      "--... Aber wäre ein Tod durch einen Held wohl...etwas, was ich verdient hätte. Wenn du mich fragst...Verdient ein Mörder keine einzige Chance...Vor allem so einer, der noch immer...so jämmerlich an seine Unschuld glaubt..."

      ....Glaubte Cabriel an seine Unschuld?
      Es war wirklich schwierig mit Cabriel.
      Ein großerteil in ihm verspürte wirklich große Wut und vielleicht sogar ein hauch von Hass....
      Aber war es nichts Persönliches, es war beinahe als müsste es so sein.
      Und wirklich gegen dieses Schicksal wollte Harvey gar nicht ankämpfen. Es brachte das wofür er stand und Atmete, nur durcheinander....
      Wenn er nur daran glauben würde das sich jeder Ändern könnte....
      Was würde es dann bedeuten wenn er als Held, dass Böse vernichtete...? Machte ihn das nicht automatisch Böse wenn er auch das Gute in der Person mit umbrachte?



      Wäre nicht genau so Naiv wie Ineb...?
      Wenn glaubte das in Louis etwas gutes steckte? Der Sichtlich so viel schlechtes und unverzeihliches erbracht hatte?
      Genau wie dieses Mädchen aus der Uni...Sicher gehörte sie mit zum Fanclub von Inebs Kranker Sekte...Sie gehörten alle Verbrannt.
      Das er damals in Cabriels Traum gezögert hatte war...Ein Fehler von ihm gewesen.
      "Was denn dein Problem? Du stürzt dich doch sonst wild drauf....? Jetzt wäre doch mehr als...Notwendig, ich glaube nicht das ihr länger als 20 Minuten die Luft anhalten könnt..."
      "Ja...aber....sind...unser Gegner...nicht eher die...Bösen? Warum ist Cabriel jetzt der...Endboss...wir wollten ihn doch Retten...."


      "..ich....kann nicht..."
      ....
      War das vielleicht der Grund warum sich ihm seine Witch Form nicht mehr so zeigte?
      Widersprach es so sehr seinem Helden-Kodex....?
      Aber war es nicht Falsch....
      Das Böse zu retten....?
      Tyler hatte nicht einmal gezögert...

      "....Deswegen...brauch ich dich und Tyler, die mich immer wieder auf den kalten Boden der Tatsache schmeißen und zeigen, wohin jemand wie ich gehört....Ich möchte auch das dieses WITCH-Team funktioniert, auch wenn ich mich wohl am meisten dagegen sträube."

      Etwas aus denn Gedanken gezogen bemerkte Harvey denn griff an seinen Ärmel und wie Cabriel im näher gekommen war, als hätte er gespürt das Harvey drohte mit den Gedanken zu sehr abzuschweifen.
      Dabei hatte er ihm nicht einmal eine Antwort geben...In Grunde glaubte er an alle drei Optionen.
      Vielleicht brauchte Cabriel wirklich eine Dämpfer, zumindest hatten sie ihn letzter Zeit einfach vieles so durchgehen lassen und das Endresultat war merklich.
      Trotzdem war es komisch...Warum sollte man, obwohl man gegen die Witch-Team war versuchen zu helfen das Funktioniert? So Bescheuert wäre doch nicht einmal der wirklich End-Boss gegen die sie es aufnahmen! Der wollte sie doch auch zerstören und leiden sehen...Was brachte es das Team zu Supporten? Harvey kapierte das überhaupt nicht...

      "...Doch...Wenn ihr nochmal so mit Wyatt umgeht...und ihn weiterhin als jemand behandelt, der nur ein bescheuerter Träumer ist...es sogar akzeptiert, dass er wegen euren Gefühlsausbrüchen verletzt wird...werde ich dieses WITCH-Team komplett aufgeben und es noch vor Lord Korbos zerstören. Ich bin vielleicht Müll, erbärmlich und in gar nichts gut aber...ich bin geübt darin das Leben anderer Menschen zu zerstören..."

      ...Und schon zeigte Cabriel seine dunkle Seite die ihm tatsächlich ein kleinen Schauder durch denn Körper jagte,
      Aber es war ersichtlich das wohl gerade wirklich Wyatt in Schutz nahm und damit auch nicht gerade im unrecht stand. Wyatt hatte wirklich Schaden genommen und das auch nicht zu wenig....
      "Eh...Ja schon geschnallt. Das trau ich dir schon zu."



      So wie er auf den Dach damals mit Ihnen geredet hatte...Cabriel konnte sehr gut Dinge aufnehmen und sie Pfeil zurück schießen...Oder in seinem Fall Pistolen Schüsse...Als würde er nur warten und seine Waffe mit Patronen mit ihren Sünden füllen....
      Tatsächlich aber sollte sich Harvey wohl bei Wyatt entschuldigen, auch wenn er ihm keine Vorwurfe gemacht hatte oder daraus ein größeres Drama.

      "Könntest du mir bitte diesen einen Gefallen tuen? ♡ Mehr verlange ich auch nicht...Ich bin nur besorgt um seine Sicherheit, weil er vom Herzen...sehr gutmütig ist...und wegen mir schon in genug Probleme steckte. Er hatte mich schon...zu oft gerettet und ich...würde ihm gerne auch helfen...und wenigstens dafür sorgen, dass ihr ihn gut behandelt...und ihn ernst nimmt..."
      Beinahe verschluckte sich Harvey an seine Zigarette weswegen er sie prompt auf den Boden warf und austrat.
      Dieses verdammt schöne Lächeln verursachte bei ihm prompt Herz klopfen !!!



      Als würde diese Person mit dem kalten Blick nicht Existieren, war vor ihm Cabriel wie ein kleiner süßer Sunnyboy auf die Harvey insgeheime ziemlich stand...
      Dieses...Unschuldige und bittende---
      Er schluckte stark um sich bei Verstand zu halten. Eigentlich war es wirklich süß von ihm sich so um Wyatt zu sorgen, er hatte zuvor gar nicht das Gefühl gehabt das die beiden wirklich so stark sich füreinander einsetzten....!
      Nur schräg fand er es das Cabriel kein Problem hatte sch von Wyatt helfen zu lassen. Was machte den der Träumer anderes...?
      Doch bevor er zu sehr darüber nachdenken konnte spürte er die zarten Fingerspitzen auf seiner Haut unter der Ärmel...Wow....Wow?! Was ging denn jetzt ab?!

      "Vielleicht ändere ich ja auch meine Meinung gegenüber dir, wenn du ihn besser behandelst. Ich habe auch gar kein Problem dir zu helfen, falls du wütend wirst. Du kannst gerne zu mir, wann immer dich was frustet. Selbst, wenn es was sexuelles ist. Wenn du willst kann ich dir auch Mal den Club von seinem wahren Schein zeigen...So als Entschädigung für den Ärger heute...Magst du Seile? Ich habe auch süße Outfits ♡...um einen Freund auch ein wenig auf andere Gedanken zu bringen..."

      Wie bei einer Dampfmaschine spürte Harvey wie sein Kopf begann heiß zu laufen und drohte zu explodieren.
      Cabriel hatte geschafft ein Wunden punkt bei ihm zu treffen...
      "S-seile...? Ähm...Süßes Outfit....?", murmelte er vollkommend von dem Kopfkino erschlagen.


      Allein sich denn Cabriel aus dem Club vorzustellen reichte aus, denn fand Harvey schon damals ziemlich süß...
      Und was meint er damit ihm denn wahre schein des Clubs zu zeigen??
      Sein Herz drohte ihn aus der Brust zu springen und er musste sich stärker räuspern damit seine Stimme nicht abschmierte beim versuch ihm zu Antworten:
      "ÄHM...Das...Ist total...Eh...Eine Nettes Angebot aber ...Ich sollte nicht so oft in denn Club....Weil Ra---"



      Plötzlich versteinerte sein aufgesetztes nervös Lächeln als ihm aus Gewohnheit beinahe der Name von Rachel über die Lippen gekommen wäre.
      Diese war ja total dagegen gewesen das er überhaupt in den Club ging...Aber darum lehnte er doch gar nicht ab.
      War er so daran gewöhnt das ihn automatisch als erstes sie in denn Sinn kam?
      Etwas ärgerte er sich darüber...Sie sollte nun wirklich an letzter Stelle in seinem Gemüt stehen.
      Mit erneut gesammelter Kraft zog er sein Arm nun doch leicht von Cabriel weg.
      "...Ich...Ähm wäre schon Interessiert aber es fühlt sich gerade falsch an, ich bin jetzt mit Yuuto zusammen und ich möchte es mit ihm nicht verscherzen. Ich hab ihn schon einmal versetzte und in Moment braucht er mich eigentlich weil sein Bruder bei dem Überfall des Feindes in der Uni einer der verletzten war...Ich weiß noch gar nicht wie er überhaupt dazu steht...Wenn...Ich...Naja....sexuell..."
      Irgendwie war Harvey das Thema auf einmal ganz peinlich...Als hätte mit Ineb die Rolle getauscht und er war ein unerfahrener Narr.
      Dabei hatte Yuuto denn ersten Schritt gemacht...Nicht nur einmal...Es würde ihn beinahe nicht Wundern wenn es zwischen ihnen schneller auf die nächste Stufe kommen würde.
      Aber wenn er bedachte was in ihm gefahren war bei der Kirche....
      Ein großerteil in ihm wollte es wohl wirklich sehr und das egal ob er in einer Beziehung war oder nicht.
      Zu behaupten das an Cabriel direkt lag war auch unsinnig...Auch wenn es Konflikte zwischen ihnen gab war es nicht so als würde ihn der Gedanke kalt lassen ihn gefesselt vor sich zu sehen...es löste in ihm sogar dunklere Lustgefühle aus für die er sich in Grund und Boden schämen sollte...!



      "S...Schieß einfach in Zukunft nicht auf Leute aus unserem Team, dass macht es vorerst wieder gut....", bemühte sich Harvey gegen seine triebe tapfer zu stellen.
      Irgendwie machte ihn der Club und diese ganze Sache schon neugierig aber plötzlich kam ihn im die Furcht das seine Triebe genau so schlecht unter Kontrolle hatte wie seine Feuerkraft.
      Was wenn ihm es da ZU GUT gefiel?
      Auch wenn er mit Rachel abgeschlossen hatte, sie kannte ihn trotzdem sehr gut und wenn sie das schon als Warnung geäußert hatte...Auch wenn ihn das Karaoke Singen in der Gruppe schon spaß gemacht hatte.
      Er sollte es trotzdem vorher mit Yuuto klären...Am Ende war er auch total das gegen und fühlte sich verletzte...?
      Obwohl er sich Hals über Kopf in ihn verliebt hatte konnte er ihn schlecht einschätzten...War er eher der Eifersüchtige Typ oder nicht? Und was genau hieß ein gesundere Eifersucht Grad?
      Oder betrügt er Yuuto am Ende nur?
      Er kam sich total aufgeschmissen vor...Obwohl so lange in einer Beziehung war fühlte es sich für ihn an als wäre zum ersten mal in einer.
      Wenn er also solche Dinge wie Seile mochte sollte er das doch mit Yuuto tun...
      Aber...Was wenn Yuuto sowas gar nciht gefällt?!
      Plötzlich drehte sich Harvey Kopf, Cabriel hatte ihn gerade total in eine Kriese katapultiert!
      "Ich ähm....K-klar...Ich werde Wyatt ernster nehmen.", versicherte er nervös und zupfte an seinen Jackenärmeln etwas herum.
      Sein Blick fiel dann eher zufällig auf eine Schmetterling der in ihre richtung flog.
      Es war das erste mal das Harvey einen solchen Schmetterling in dieser Farbe gesehen hatte und sich versuchte damit etwas abzulenken:
      "S-...Ähm schau mal.", deutete auf das Insekt das näher an sie heran flog und kleine kreise zog.



      Ungewöhnlich begann aber der Schmetterling noch näher zu fliegen. Wie eine Motto von Licht angezogen flog dieser um Harvey herum und näherte sich den Anhänger denn er noch immer fest hielt.
      Dabei berührten die kleinen Beine die Finger von Harvey---
      "Autsch...!", zischte Harvey erschrocken auf und rieß sofort seine Hand zurück.
      Verwirrt sah er auf seine Hand als er denn schmerz versuchte zuzuordnen:
      "Das...hat eben...Gebrannt wie Feuer?"



      Diese Art von schmerzen war Harvey als Feuerwächter eher selten gewohnt...Trotzdem wusste wie sich der schmerz anfühlte. Brenneseln gaben auch so eine Art Gefühl von brennender schmerzen.
      Als Kind war er mal in so ein Busch gefallen....Der Schmerz war beinahe vergleichbar...!
      Erneut flatterte der Schmetterling energische an ihn ran, erneut brannte es wie Hölle das Harvey nun etwas energisch versuchte diesen Schmetterling weg zu scheuchen.
      "Das ist wirklich nicht normal....", zischte er gereizt und sah wieder auf das Herz in seinen Händen. Es pochte immer noch so stark....War die Gefahr gar nicht Cabriel?
      "Halt dich besser von dem Vieh fern.", warnte Harvey zu Cabriel als dieser Schmetterling weiter begann um sie herum zu Kreisen, beinahe mehr wie ein Raubtier als ein normaler Schmetterling.
      Obwohl er in dem Schmetterling anfangs keine Gefahr sah hielt ers für besser kein Risiko einzugehen. Bevor der Schmetterling erneut auf tief Flug ging streckte seine Hand dem Schmetterling entgegen und verbrannte das Insekt.
      Erst brannten die Flügel und ging es zu Boden...Dort verbrannte es dann komplett bis nichts mehr übrig blieb.
      Das war wirklich sonderbar....
      Wurden sie jetzt von kleinen Erdnüssen und Schmetterlingen angegriffen?
      Machte sich der Feind lustig über sie....?


      ______________________________________________________________________________

      Cornelius Sextus

      "Vergiss...es..."
      Selbst in dieser unterwürfigen Situation, schaffte es der Wächter ihm sein Respektlosigkeit zu demonstrieren.
      "HMMmmm?", gab er säuerlich zurück und drückte seine Finger nur fester in das Fleisch des Sängers...Am liebsten würde ihn sein Halsbrechen.



      "Also bist du nur hier...um im Auftrag des Lords zu handeln..."
      Er konnte deutlich sehen wie dem Hochnäsigen Wächter die Bitterlichkeit auf der Zunge lag, wie ein unangenehmer Pelz Überzug.
      Oh? Dachte etwa dieser Schandfleck es ging um IHN Persönlich?
      Der Hexer wollte am liebsten nur noch mehr den spitzen Dorn in sein Herz rammen...Es tat so unsagbar gut nicht allein mit diesen schmerzen zu Leben.



      "Zwing nicht noch Andere in dieses perverse Spiel hinein... Sie hatten wegen dir genug gelitten. Diesmal würde das Herz ganz klar gegen dich richten...so wahnsinnig wie du bist"
      Wahnsinnig?
      Ein leichtes lachen entglitt dem Hexer dabei doch glatt....Tatsächlich, er war dem Wahnsinn noch nie so nahe gekommen.
      Alles wegen dieser verfluchten Schicksal, dass in sein Leben gefallen war...Als zog ihn jeder dieser Mitglied dieser Französischen Familie an wie ein verdammter Magnet....
      Es wäre so viel einfacher wenn Ineb nicht diese selbe Äußerlichkeiten hätte wie Beni...Dann hätte er viel neutraler an die Sache heran gehen können.
      Aber so?



      Jetzt spielte sich der Wächter tatsächlich doch noch als Held auf der seine Mitglieder beschützten wollte?
      Noch immer war es viel zu erbärmlich, wie das letzte wimmern eines Kindes das seine Niederlage nicht eingestehen wollte.

      "Wie heißt du wirklich, hm? Oder macht es dich an, wenn ich dich...Schutzengel nenne?...Ich werde mit Sicherheit nicht den Lakai von Lord Korbos um Gnade anflehen! Egal wie hässlich du bist, du bist nicht mehr zu retten. Das Herz spürt die Gefahr und bald bist du es der...sich hier eher fürchten sollte!"

      Erzürnt knirschte Cornelius mit den Zähnen. Jetzt? JETZT wagt es dieser Molch nach seinem Namen zu fragen? Nach sein richtigen Namen??
      Aber nur um ihn in selben Atemzug wieder zu verhöhnen?!
      Zudem nannte ihn der Tölpel auch noch Hässlich! Er war der schönste Hexer weit und breit!
      "Ich werde dich dafür bluten lassen....", knirschte er leise, Ineb spielte gerade wirklich mit seiner Geduldsgrenze!



      Seinen Namen würde er ihm nicht sagen! Er würde sich darüber nur Lauthals lustig machen oder ihn sogar mit Absicht vergessen!
      Irgendwann wird er ihn sein Namen so laut stöhnen lassen das er sich wünschte nie nach diesem gefragt zu haben!
      "Diesmal läuft es nicht so wie du es dir erhoffst. Selbst dumm von dir so laut zu sein! Diesmal wirst einen Kampf nicht entkommen, wenn die Anderen einschreiten! Wir halten nämlich jetzt noch viel mehr zusammen als davor...Du hast dir nur eine Situation ausgenutzt, wo ich noch geschwächt bin. Wie hinterhältig von dir...Ich verachte dich!"
      Hm?
      Kurz hielt der Zorn vom Hexer inne als er diese Worte von Ineb hörte...War das wahr?
      Hielten die neue Witch Generation nun wirklich mehr zusammen so wie es in den Geschichtsbüchern stand?
      Das wäre....Durchaus Faszinierend. Er war noch nicht zeuge von diesem ...Zusammenhalt der Witch geworden. In der Kriche war es eher wie ein unfaires ausgelegtes Spiel...Zudem waren nicht alle Wächter vor Ort gewesen.

      "Noch hast du die Chance zu fliehen und über meine Worte nachzudenken! Du musst nicht den gleichen Fehler wiederholen, auch in dir müsste doch irgendwo noch ein Stück von Vernunft stehen, wie falsch es von dir ist."
      Fester bohrten sich die Augen des Hexer in Ineb hinein....
      Falsch? Appellierte der Herzwächter tatsächlich so sehr darauf seine Vernunft zu sehen oder schindete er hier gerade nur Zeit?



      Es war wirklich schon eine lange weile her....Seit ihn das letzte mal jemand um Vernunft bat.
      Wie endete es noch mal....?
      Ahjaaaaa.....~ Er hatte ihn Verspeist und seine ganze Familie gleich mit♥

      "Ich werde mich nicht nochmal von...der Dunkelheit so mitreißen lassen. Egal wie sehr du mich 'hart rannehmen' willst. Deinem Zauber verfall ich nicht mehr. Ich weiß nämlich, dass das Gute immer siegen wird. Egal also was du mit mir machst...Es wird nur dein eigener Niedergang, wenn du dich gegen die WITCH anlegst."
      Tatsächlich schaffte es der Herzträger ein wirklich selbstbewusste Haltung einzunehmen.
      Sichtlich amüsierter, als wäre die Wut von eben verflogen ging der Hexer ein Schritt zurück und griff nach seinen Notizbuch das unter seiner Kleidung verbarg.
      "...Wie süß, dass hat mich tatsächlich ein klein wenig beeindruckt.", schmunzelte Cornelius sarkastisch.



      "Weißt du....In weiser Voraussicht habe ich dafür gesorgt, das die anderen Wächter beschäftigt sind. Du kannst noch solange wie du möchtest zur Türe starren, es wird sicherlich dauern bis deine Kameraden zu Unterstützung herbei eilen...Aber vielleicht irre mich auch? Wer weiß? Wenn dein Team so Mächtig ist...Das Herz befindet sich doch hoffentlich in Fähigen Händen?"

      Er öffnete das Buch und ließ es neben sich schweben, während eine Feder mit blauer Tinte begann etwas darin hinein zu schreiben. Das kratzende Geräusch deutlich zuhören als sich Cornelius wieder ganz Ineb zu wendete und sein Absatz seines Schuhs schmerz voll auf seiner Schulter positionierte, als wollte er ihn noch tiefer hinunter auf den Boden zwingen, das er beinahe den Boden küssen konnte.
      "Träger des Light Heart...Ich will dir eine berechtigte Frage stellen.", klang die Stimme des Hexer deutlich kritisch und sein Blick hatte etwas Bitterernstes.



      "Du sagst das, dass Gute immer Siegen wird. Doch wer Entscheidet darüber das wessen Handlung dem guten entsprechen? Es sind doch die Eltern und die Anführer die über einen stehen die einem denn Weg weisen. So wie du die Anderen Wächter führst...Ist es für euch der Richtige und der Gute Pfad nehme ich an?
      Doch wie größer und Mächtiger der Anführer ist....Desto mehr folgen diesem Andere und sehen es als denn Richten weg an.
      In der Kirche hast du selbst erlebt wie viele Anhänger es waren die an denn Messiah geglaubt haben und es als Gute sahen was sie dir angetan haben. Glaub mir oder glaub mir nicht aber ich besitze kein so Mächtigen Zauber in dem mir Alle Gehorchen, sie waren alle aus freien stücken dort....
      Ich folge seit ich geboren wurde auch denn Weg denn mir meine große Familie gezeigt haben und nun folge ich denn befehlen eines mächtigen Herzträger. Aus meiner Perspektive, habe ich immer auf der Seite der Guten gestanden...Bis jemand in mein Leben trat und mein Weltenbild auf den Kopf drehte. Aber macht mich das Automatisch dann zu einer der Bösen?
      Lord Korbos ist Mächtig und hat viele Lakaien die unter ihm dienen....Sein Weg ist für uns der Richtige. Er als träger des Dark Heart wird immer stärker, weil immer mehr auf seiner Seite Kämpfen...Wenn die Überzahl auf unserer Seite zu nimmt. Macht es nicht eure Handeln in der Unterzahl euch zu den Bösen?"

      Er machte eine kurze pause, auch die Feder stoppte in ihrer Bewegung und er begann zu schmunzeln:
      "Hach, du bist bestimmt zu betrunken um das überhaupt zu verstehen worauf ich hinaus möchte...Lass mich die Frage für dich ganz einfach Formulieren."
      Ein schmaleres grinsen legte sich über seine Lippen:
      "Für jemand wie mich, der sich weder auf der Guten noch auf der Bösen Seite sieht, weil mich nur das Magische Wissen dieser Welten fasziniert...Stehe ich auf der Gewinner oder Verlierer Seite?"



      "Ich fühlte mich von Außergewöhnlicher Magie so stark angezogen...Ich kann nichts dagegen tun. Damit meine ich nicht einmal ein starkes Macht Verhältnis ...In jeder Person schlummert ein verstecktes Potenzial das nur darauf wartet erweckt zu werden. Manche entfalten sich andere werden bis zu ihr Lebens Ende niemals ihre Blütezeit erreichen."
      Die Stimme von Cornelius wurde mehr und mehr ein keuchen, seine Wangen färbten sich sichtlich röter.
      "Du enttäuscht mich auf so viele Erdenkbarer weise und gleichzeitig frage ich mich was in dir tief im inneren schlummert....Welchen köstlichen Geschmack du vor mir wohl versteckst?~"
      Mit einer schwingvollen Bewegung zwang er die blauen Hände Ineb wieder nach Oben zu zerren, wie eine Marionette die an Fäden hing.
      Der Hexer leckte sich langsam über seine Lippen und seine Hand fuhr bestimmend die Kulturen von Inebs nackten Oberkörper entlang. Dabei strich er besonderes gezielt an den noch sichtbaren Spuren der Letzten Sexuellen Übergriff auf den Wächter.
      "Auch ich habe Hoffnung das Gute wie du es betitelst Gewinnt, dann werde ich doch endlich zeuge von eurem wahren Potenzial, oder? Ich werde mich besonderes für dich anstrengenden unartig Böse zu sein, wenn es dabei Hilft dieses Schmacks Erlebnis hervor zu provozieren."
      Mit diesen herausgeforderten Worten wandere sein Zeigefinger zum Bund von Inebs Hosen und zog daran:
      "Dieses mal werde ich dich von Außen und Innen markieren....Egal wo du bist, du wirst dich an mich erinnern. Ob du es willst oder nicht...Und wenn du wieder anfängst mich zu Vergessen, werde ich wieder kommen...Und dich dafür bestrafen. Jede strafe wird härter als die nächste sein, vertrau mir~"
      Seine Hand glitt hinunter und suchte bestimmend seinen weg zu der Hitze zwischen Inebs Beinen:
      "....Denn auch ich werde dich niemals Vergessen~ Ehrlicherweise mag ich es Sex zu haben im Privateren Zweisamkeit aber ich bin ja so gespannt ob wir gleich mittendrin erwischt werden? Du auch~? "
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • Cabriel Valentine

      "Eh...Ja schon geschnallt. Das trau ich dir schon zu."

      Harvey sah ihn vielleicht nicht als Bedrohung, noch nahm er ihn irgendwie ernst...Aber zumindest konnte er sich ausmalen, was der WG widerfahren würde, wenn er nicht auf Cabriels Bitte einging. Dabei war sich der Luftwächter selbst im Klaren, dass er nur bedingt etwas unternehmen konnte. Er konnte froh sein, dass Samuel sich gerade nicht so stark einmischte, sodass Wyatt wenigstens von ihm verschont wurde. Aber allein der eine Besuch als er sie in der WITCH-Form sah bewies ihn wie schnell alles in die falsche Richtung eskalieren konnte. Er kam vom Gefühl nicht los, dass irgendwann doch der Millionär angreifen würde, um den Erdwächter in den Abgrund der Verzweiflung zu schmeißen. Allein, dass er Wyatts frühere Liebesbeziehung kannte, was unheimlich genug war. Wie konnte er auf solche private Information kommen, die eigentlich so lange her war? Samuel wartete nur auf den Moment, um diese Katastrophe in die Öffentlichkeit zu stellen. Bis dahin sollte Wyatt Erfahrungspunkte sammeln, denn war Sam nicht sein einziges Problem. Da wäre es doch zumindest eine Hilfe, wenn er so einen Helden als Unterstützung erhielt, plus jemanden der sich selbst noch 'Kindheitsfreund' nannte. Mit dem Homophoben in einer guten Beziehung zu sein sollten sie auch hinbekommen...Erst wenn Wyatt Leute hatte, auf die er sich ernsthaft verlassen könnte...würde so ein Pazifist wie er auch über das Blumenbeet hinaussehen. Er müsste sich gar nicht mehr an Cabriel halten, weil er dann Leute hätten, die ihn auch ohne jegliches zu Hilfe kämen. Er bräuchte dann kein Kaugummi, dass sein Schuhwerk verdreckte. Cabriel beschloss besser darauf zu achten, dass Wyatt seine Zeit mehr mit der WITCH-Truppe erhielt. Der Filmabend wurde zwar nichts, doch würden andere Situationen ihn bestimmt weiterhelfen wahre Freunde zu erhalten.

      "ÄHM...Das...Ist total...Eh...Eine Nettes Angebot aber ...Ich sollte nicht so oft in denn Club....Weil Ra---"

      Wenn Harvey desinteressiert wäre sich den Club von der anderen Seite zu betrachten, dann hätte Cabriel dieses Thema sofort totgeschwiegen. Er mochte sich nicht aufdrängen. Doch allein seiner Mimik zu folgen zeigte ihn genau, dass er schon gerne es ausprobieren würde. Harvey gehörte zu den neugierigen Menschen, die ihre Erfahrung in dem Bereich mit Männern wohl erweitern wollten. Da Cabriel sonst nichts zu bieten hatte, dachte er sich, dass er damit ihn ein wenig mehr ablenken konnte. Nicht, dass er ständig angespannt in seiner Nähe war und ein Auge auf ihn warf, auf jede Sache, die Cabriel tat. Die Waffe hätte Cabriel ihm am liebsten gar nicht vorgestellt, Lämmchen war einfach zu instinktiv gewesen. Er hätte ihn lieber weiter den eher unfähigen Kerl demonstriert, der froh sein konnte, dass er überhaupt von selbst stehen konnte.

      "...Ich...Ähm wäre schon Interessiert aber es fühlt sich gerade falsch an, ich bin jetzt mit Yuuto zusammen und ich möchte es mit ihm nicht verscherzen. Ich hab ihn schon einmal versetzte und in Moment braucht er mich eigentlich weil sein Bruder bei dem Überfall des Feindes in der Uni einer der verletzten war...Ich weiß noch gar nicht wie er überhaupt dazu steht...Wenn...Ich...Naja....sexuell..."

      "Ja, ich verstehe. Falls er damit kein Problem hat, kannst du auf mich zukommen. Dann kann ich dir auch Mal ein 'Spiel' zeigen, was ich von einem Freund gelernt hatte. "
      , antwortete er mit Verständnis auf Harveys Aussage. Ehrlich gesagt hatte er schon vergessen gehabt, dass Harvey in einer Beziehung war. Im Hirn von Harvey schien es auch noch nicht so richtig angekommen zu sein, da wohl Rachel ziemlich stark in seinem Verstand wohnte...Er hätte schwören können, dass er beinahe den Namen von Rachel ausgesprochen hätte. Doch Cabriel konnte sehr stark nachvollziehen, dass er wohl sehr oft an sie dachte, vor allem wenn es um moralische Dinge ging. Das gleiche hatte er ja auch mit Samuel.



      Doch jetzt hatte er Yuuto und sie waren erst seit Kurzem zusammen. Im Anfang einer Beziehung erst Mal den Partner kennenzulernen war wohl normal. Auch wenn er sich vorstellen konnte, dass der Feuerwächter bald nicht mehr daran denken würde, Yuuto bei jeder Chance seine Lust und Neugier zu befrieden zu fragen. Nicht, dass er Harvey als Betrüger abstempeln würde...Die Sache mit der Kirche und die Blicke, die er und Ineb sich des Öfteren gaben... Der Feuerwächter zügelte laut ihm starke Triebe, die für jemanden leicht zu erkennen waren, der noch in einem Lusthaus arbeitete.
      Da grübelte selbst Cabriel etwas weiter. Eigentlich war er ja jetzt mit Wyatt zusammen. Wie stand er eigentlich wirklich dazu, wenn er mit anderen Männern ins Bett stieg? Hmm... Hätte er etwas dagegen?
      ...
      ...
      ...
      Nah. Er schätzte Wyatt nicht so ein. Mit einem Winken der Gleichgültigkeit würde der Erdwächter ihm bestimmt noch 'Viel Spaß' und 'Streng dich gut an!' zurufen. In einer Woche hatte er sowieso vergessen, dass sie ein Paar waren. Sobald er sich auch mit den anderen WITCH besser verstand und die ihm auch wahre Aufmerksamkeit schenkten, anstatt nur Ablehnung. Bestimmt würde er bald zu ihm ins Bett hochkrakseln und ihn mit seinen großen Augen fragen: 'Warum wurden wir eigentlich ein Paar, Täubchen? :D'.



      Cabriel würde daraufhin mit den Schultern zucken und das Thema wäre damit erledigt. Mit Wyatts vollen Terminkalender und seinen Arbeitszeiten wird es schnell zu Bruch gehen, musste er sich also echt Gedanken machen, ob Wyatt wollte, dass er mit Anderen schlief? Wenn sie selbst gar keine Intimität miteinander hatten, außer er verwandelt sich zu Lämmchen und ist mit Wyatt allein? Es war ja sowieso sein Job, das wusste der Schauspieler. Wyatt selbst hatte bestimmt auch so eins oder zwei Affären, Samuel meinte immer, dass es zur Normalität gehörte seinen Körper zu verkaufen, wenn du in der Medienwelt dazugehörst. Außer du bist der Besitzer von allem. Sich also bei dem Regisseur einzuschleimen, damit er ihn eine bessere Rolle gibt - auch wenn solch' dreckiges Verhalten er sich bei Wyatt noch nicht so ganz vorstellen konnte. Diese Blume wollte nur von Aufmerksamkeit begossen werden, sobald die Anderen ihm schöne Augen machten, wäre es sowieso um ihn geschehen.
      ...Irgendwie war es doch ganz schwierig Wyatt zu verstehen. Von sich aus würde er nie erzählen, was er von Cabriel haben möchte und was nicht. Der Kaugummi auf der Schuhsohle wurde einfach akzeptiert, aber da er nicht direkt abgekratzt wurde...fühlte er sich ein wenig verloren.

      "S...Schieß einfach in Zukunft nicht auf Leute aus unserem Team, dass macht es vorerst wieder gut...."

      Wieder zurück in die Realität versetzt, richtete er seinen Blick zu Harvey und nickte schwach. Klar, das hatte er sowieso nicht vor. Solange ihn keiner dazu zwang sollte es in Ordnung gehen. Er musste nur dafür sorgen die Waffe von Harvey wieder zurückzubekommen. Nicht, dass er sie im freien Feld liegen lassen würde und Tyler sie bemerkte. Der war ziemlich impulsiv und solange er sich nicht dafür revanchieren könnte, war er für Cabriel ziemlich gefährlich.

      "Ich ähm....K-klar...Ich werde Wyatt ernster nehmen."

      Er hoffte, dass er Harvey in diesem Punkt vertrauen konnte. Wenn nicht, würde er es bereuen. Gerade schien er es aber besser zu finden, dieses Thema positiv abzuhaken. Etwas Anderes suchte nämlich nach ihrer Aufmerksamkeit. Unauffällig flog ein blauer Schmetterling zu ihnen, seine Farbe sah ziemlich magisch aus. Viel zu grell für ein gewöhnliches Insekt. Harvey deutete darauf, es flog sogar direkt in die Richtung des Feuerwächters. Die Fühler von dem Schmetterling berührten Harvey und sogleich zischte dieser von Schmerz auf, sodass auch Cabriel innerlich erschrak.

      "[b]Das...hat eben...Gebrannt wie Feuer?"

      Leicht verschmälerte Cabriel seine blaugrünen Augen. Wenn man es berührte brannte die Haut? Dann war es also ein Monster von den Gegner? Obwohl...dieses Insekt als Monster zu betiteln war etwas...zu übertrieben? Doch nur weil es klein war, hieß es noch lange nicht, dass es nicht gefährlich war. Es hatte schon einen Grund, warum so eine kleine Kreatur alleine auftauchte. Wie diese komische Erdnuss. Wer wusste schon was dieser eigenartige Tanz auswirken sollte, den er vor seinem Untergang aufführte?



      "Halt dich besser von dem Vieh fern."

      Cabriel dachte auch gar nicht dem Schmetterling näher zu kommen, er behielt guten Abstand zu dem Insekt. Das Interesse war wohl sowieso eher das Herz, was Harvey in den Händen hielt. Es flatterte immer so zielsicher darauf zu, als wollte dieses damit am liebsten verschmelzen. In Harveys Händen wirkte das Herz ziemlich unruhig. Ein stärkerer Pinkton, der wie ein Herzschlag pulsierte. Doch zwang es sie nicht sich zu verwandeln oder dergleichen. Falls es das überhaupt ohne Inebs Einwilligung konnte.
      Im Handumdrehen war das flatternde Geschöpf ein kleines Leuchtfeuer, da Harvey es mit Leichtigkeit verbrannte. Es hatte also keine Abwehrfähigkeiten gehabt und sonderlich schlau war es auch nicht. Vielleicht steckte darin auch gar kein Leben, eventuell war es nur bloße Magie? Cabriel wusste nicht genau, es war noch viel zu neu, dass solch' zauberhafte Monster in ihrer Nähe auftauchten. Wenigstens war es nicht so etwas Ähnliches wie das Monster vom Bahnhof.

      "Die Erdnussgestalt und dann der Schmetterling...Benutzt jemand sie vielleicht als 'Spürhund' oder 'Kamera'? In Spielen haben solche kleinen Wesen eher solche Qualifikationen, um die Arbeit zu ersparen...Der Schmetterling schien uns genau zu aufzulauern...", überlegte Cabriel, warum sie diese Gestalt besuchte. In Videospielen war dies nur der Anfang von etwas schlechtem. Aber auch in der Realität konnte sich der Luftwächter nicht vorstellen, dass jemand diese Monster einfach aus Quatsch zu ihnen losschickte. Es musste einen Grund haben...Nicht, dass dieses sich vergewissern wollte, ob die WITCH gerade getrennt waren?



      "Eventuell sollten wir uns auf einen nächsten Angriff in acht nehmen...Vielleicht witterte der Gegner schon, dass einige von uns gerade ziemlich geschwächt sind? Wir sollten uns lieber beeilen...und uns zu Hause umsehen."

      Bevor sie noch weitere Zeit verloren und das Haus in Cabriels paranoiden Gedanken bereits in Schutt und Asche getaucht waren, bewegten sie sich lieber schneller zu den Anderen. So ohne Herz könnten die Drei ganz schöne Probleme haben, besonders ohne Harvey, der eigentlich die Kämpfe immer leitete. Dabei war Ineb betrunken, Wyatt verletzt und Tyler verstört. Ein wahrliches Geschenk an den Feind.
      Trotzdem brauchten sie einige Minuten bis sie zu Hause ankamen, den Verkehr konnten sie eben auf den Straßen nicht so einfach ignorieren. Das Haus aber normal stehen zu sehen, war schon Erleichterung für Cabriel. Von weiten bemerkte er auch keine komischen flackernden Lichtquellen, was auf Magie andeuten konnte, alles sah eigentlich normal aus. Deswegen betrat er zusammen mit Harvey auch das Haus, sie waren im Wohnzimmer. Wyatt und Tyler konnte er noch nicht sehen, doch hörte er auch keine Konversationen oder Rufe.

      "Hmm...Ziemlich still. Vielleicht schlafen schon alle?", vermutete er und senkte ein wenig seine Sorge, dass sie einen Angriff verpasst hatten. Eventuell war das Herz ja nur so in Aufregung, weil er nicht in der Nähe des Herzträgers war. Hatte Ineb nicht erzählt, dass er es immer bei sich trug. Manchmal schwebte die Kette ja auch von alleine, es wollte sich bestimmt nicht von seinem Besitzer trennen.



      "Möglich wäre es, dass es nur Fehlalarm war. Wie reagiert das Herz denn, Harvey?", fragte er den Feuerwächter und begann mit seinen Augen nach Tyler und Wyatt Ausschau zu halten. Ineb war bestimmt oben und da sie ziemlich lange weg waren, konnte es gut möglich sein, dass alle schon im Land der Träume waren.

      _______________________________________________________________________

      Ineb Chevrier

      "...Wie süß, dass hat mich tatsächlich ein [i]klein wenig beeindruckt.",[/i]

      Urgh...Der Typ war das menschliche Grauen. Erst lässt er nicht locker und betrachtet ihn mit solch' einer beängstigten Visage, als könnte gleich seine Beherrschung verlieren und Lio doch umnieten. Dann aber gab er ihn das dreckigste Schmunzeln, was er seit Längerem je erblickt hat...Und dann noch dieses Kompliment?! Der Herzträger wollte bestimmt keinen Schurken hier beeindrucken! Der Hexer behandelte ihn wie einen Welpen, der endlich gelernt hatte an der Leine zu bleiben. Lio hatte sich schon seit Kindheit genau so schreckliche Personen vorgestellt, die zu den Bösewichten gehörten. Zu stark von sich selbst überzeugt und gleicher Weise sehr empathielos. Der würde selbst Kindern den Lutscher wegnehmen und vor ihnen ihre Väter missbrauchen! Fletschend zeigte er seine Zähne, er konnte keine Sekunde länger mit diesem Schönling in einem Zimmer verweilen. In der Dunkelheit fing Ineb schon zu glauben, dass die hellblauen Augen dieses Mannes wie bei einem Glühwürmchen leuchteten. Total beängstigend, aber es wäre besser, wenn der Herzträger ihn seine Furcht nicht demonstrierte!



      "Monstre...", fluchte er in Französisch bissig und bewegte leicht seinen Oberkörper, nur um wieder von den Händen festgehalten zu werden. Wenn er hier rauskäme dann...würde er schnurstracks hier rausrennen und seine Kette wieder an sich nehmen. Dann würde er sich verwandeln und es dem zeigen!



      Denn...wenn er der Wahrheit nicht weit entfernt sein möchte...hatte er ein kleines Problem. Er wusste nämlich nicht wie genau er seine Fähigkeiten ohne Kette überhaupt aktivieren soll? Ohne Verstärker...Es war ja nicht so als gehörte ihn ein Element wie bei den anderen Vier. Mehr...gehörte der Anführer als passiver Verstärker und zu Mal eher für Kreaturen aus bloßer Dunkelheit abgesehen. Er konnte Lichtmagie...Aber noch nie hatte er dies benutzt um jemanden wie diesem Hexer außer Gefecht zu setzen? Wie hatte es Oma denn die ganze Zeit alleine geschafft zu überleben!? Wenn er doch auch die anderen Elemente als Träger kontrollieren könnte, solange seine Kameraden noch nicht bereit waren. Im betrunkenen Zustand war das einzige Mittel, was er perfekt konnte...diesen Mann böse anzusehen. Er konnte nur beten, dass das Light Heart wie immer zu ihm herüberschwebt.

      "Weißt du....In weiser Voraussicht habe ich dafür gesorgt, das die anderen Wächter beschäftigt sind. Du kannst noch solange wie du möchtest zur Türe starren, es wird sicherlich dauern bis deine Kameraden zu Unterstützung herbei eilen...Aber vielleicht irre mich auch? Wer weiß? Wenn dein Team so Mächtig ist...Das Herz befindet sich doch hoffentlich in Fähigen Händen?"

      Aus der grimmigen Mimik wurde eine eher unsicherer Ausdruck, da er sich direkt fragte was er ihnen angetan hatte? Waren sie etwa auch am Kämpfen? Mit jemand anderen? Was hatte er gemacht? Dann noch dieser sich lustig machende Tonfall. Soll er sich nur lustig machen...Die WITCH werden noch kommen. Auch wenn jetzt in Lios Herz Beklemmung steckte, schrie deswegen dieser Mann so laut wie er wollte? Weil er sich sicher war, dass gerade keiner nach Lio sehen würde? Nicht einmal die Kette selbst? Ihm wurde schwummrig beim Gedanken, es hinterließ nur stärkerem Nebel in seinem Kopf, der schon durch den Alkohol verursacht wurde.

      "Du...wirst schon sehen...", spornte Ineb siegessicher, da ihm sonst nichts anderes blieb. Das Herz...war natürlich in fähigen Händen...Wyatt...war doch da zu trauen, oder? Egal wie schlimm die Situation bei ihnen war, er würde dohc verstehen, dass sie höhere Gewinne machen würden, wenn sie den Herzträger bei sich hätten, oder?
      Oder?



      "Träger des Light Heart...Ich will dir eine berechtigte Frage stellen."

      Wie ein Wasserfall begann der namenslose Herr ihn etwas vor zu texten, worauf Lio nicht wusste ob es seine Anstrengung wert war ihn überhaupt zuzuhören. Mehr faszinierte ihm wie einfach dieser Mann seine Magie benutzte. Er sah genau zu wie er das Buch vor ihm schwebte und es einfach von alleine schrieb. Doch als bat der Mann um vollste Aufmerksamkeit setzte er einfach den Absatz seines Schuhs in Inebs Schulter, sodass ein kleiner Schmerz in ihn hineinbohrte und er noch weiter auf den Boden gedrückt wurde. Er konnte sich nicht stützten, da seine Hände festgehalten wurde, weshalb er wenigstens seinen Nacken anspannt um nicht mit der Stirn den Boden zu küssen.

      "Du sagst das, dass Gute immer Siegen wird. Doch wer Entscheidet darüber das wessen Handlung dem guten entsprechen?"

      Verständnislos runzelte Ineb seine Stirn. Wollte er ihn nur weiter ärgern? Oder warum kam so eine ethisch angesetzte Frage? Er fragte kaum, dass dieser Herr, der gerade seiner Schulter einen blauen Fleck verpasste ein Philosoph war. Es lag doch klar auf der Hand, dass die Welt entscheidet wer GUT und BÖSE war. Natürlich tat er mit den anderen Wächtern das Richtige, denn sie retteten ja auch immerhin die Welt. Wenn sie das nicht täten, dann wäre der Bahnhof wie auch die Schule schon längst Schutt und Asche und unter anderem gäbe es dazu noch so viele Todesopfer. War es echt noch eine Frage der Vernunft, was oder wer GUT und BÖSE war? Absurd!

      "Doch wie größer und Mächtiger der Anführer ist....Desto mehr folgen diesem Andere und sehen es als denn Richten weg an.
      In der Kirche hast du selbst erlebt wie viele Anhänger es waren die an denn Messiah geglaubt haben und es als [i]Gute sahen was sie dir angetan haben. Glaub mir oder glaub mir nicht aber ich besitze kein so Mächtigen Zauber in dem mir Alle Gehorchen, sie waren alle aus freien stücken dort...."[/i]

      Lio glaubte ihm nicht, so viel war sicher. Es war nur ein Trick, um den Herzträger erneut zu verwirren. Erneut in ihm das Gefühl zu geben, dass er nur eine Seuche war. Damit Ineb sich ergab und dieser Kerl seine Spielchen mit ihm treiben konnte. Das war ja auch das Ziel in der Kirche. Mit der Theorie, die er sich heute hineingesetzt hatte, wusste er genau...das seine Familie vollkommen unschuldig war. Wenn er es schaffte, dass das Lustempfinden in der Kirche höher wurde, warum sollte er dann auch nicht Gedankenmanipulation betreiben können? Selbst im Nachhinein hat er Louis glauben lassen, dass er es war, der dieses Kirchenthema mit Gaston durchziehen wollten. Die Männer in der Robe...waren vielleicht echt Fans von Lio gewesen...Der Schutzengel hat genau dieses Gefühl für seinen bösen Plan beansprucht und aus Gaston schöner Kirche eine abnormale Sekte gemacht, die bestimmt noch immer Nebeneffekte darstellt. Wer wusste schon, ob alle Menschen wieder normal waren?! Selbst Harvey zeigte noch Nachwirkungen...Er hatte dadurch ein stärkeres schlechtes Gewissen und reagierte sensibler.
      Und auch Ineb konnte gar nicht anders als sich dieses perverse Video so oft nacheinander zu geben, dass er es mittlerweile als Kopfkino einfach in seiner Fantasie laufen lassen konnte! Es lag an dem Fluch, den dieser Hexer aufgesetzt hatte! An seiner viel zu faszinierenden Magie!

      "Ich folge seit ich geboren wurde auch denn Weg denn mir meine große Familie gezeigt haben und nun folge ich denn befehlen eines mächtigen Herzträger. Aus meiner Perspektive, habe ich immer auf der Seite der Guten gestanden...Bis [i]jemand in mein Leben trat und mein Weltenbild auf den Kopf drehte. Aber macht mich das Automatisch dann zu einer der Bösen?"[/i]

      Wie es aussah hatte derjenige aber nicht sein Weltbild so verdreht, dass er auch GUT wurde! Er glaubte ihn aufs Wort, dass er eine große Familie hatte. Bestimmt so eine Art Hexenzirkel, die in Meridian wohl gewöhnlicher waren als auf der Erde. Seine Eltern hatten wie er böse Wurzeln und so entstand so ein abartiges Wesen!
      Kein Böser Mensch würde sich jemals als böse bezeichnen, das taten die wenigsten. Sie waren zu stark geblendet von ihrer eigenen Hierarchie, dass sie gar nicht merkten, wie schwer sie es echten guten Menschen machten. Solange du anderen Menschen schaden möchtest, um stärker zu werden, warst du böse. Wenn du nicht gelernt hast Normal durch die Welt zu gehen...BIST DU BÖSE! So einfach war das.

      "Lord Korbos ist Mächtig und hat viele Lakaien die unter ihm dienen....Sein Weg ist für uns der Richtige. Er als träger des Dark Heart wird immer stärker, weil immer mehr auf seiner Seite Kämpfen...Wenn die Überzahl auf unserer Seite zu nimmt. Macht es nicht eure Handeln in der Unterzahl euch zu den Bösen?"

      Der Lord Korbos, der seinen Bruder entführt hatte und seine Familie zertrümmert? Natürlich hatte der Mann eine menge Lakaien, doch glaubte er nicht, dass sie aus freien Stücken dort waren. Sie erhofften sich bestimmt etwas, viele würden ihn irgendwann betrügen, weil das nun Mal böse Leute täglich machten.
      Egal wie viele Leute sie auch sein werden, selbst wenn 5 Wächter gegen 100 Schurken kämpfen müssten. Das würde sie niemals zu den wahren GUTEN machen.
      Denn die Guten hätten ihn nie geschadet. Wenn die Bösen nicht gewesen wären...Hätte auch sein Bruder Beni ein so viel leichteres Leben und wer wusste wer davon nicht alles betroffen war?



      "Für jemand wie mich, der sich weder auf der Guten noch auf der Bösen Seite sieht, weil mich nur das Magische Wissen dieser Welten fasziniert...Stehe ich auf der Gewinner oder Verlierer Seite?"

      "Du kannst nicht auf beiden Seiten stehen...", wagte Ineb direkt etwas zu diesem sinnlosen Geschwätz beizufügen. Hörte dieser Mann sich selbst reden? Keiner konnte auf beiden Seiten stehen. Sobald du einen Schritt auf die Seite der Schlechten machst, warst du auch automatisch selbst. Deswegen war es nicht verkehrt, dass auch Tyler diesen Kiri so verdächtigte. Natürlich sollten sie ihm nicht vertrauen, da auch er auf beiden Hochzeiten tanzte. Doch Schurken...bleiben immer Schurken. Nur selten schafften sie es sich zu ändern. Dieser Mann vor ihm...wollte ihn nur reizen!



      "Ich fühlte mich von Außergewöhnlicher Magie so stark angezogen...Ich kann nichts dagegen tun. Damit meine ich nicht einmal ein starkes Macht Verhältnis ...In jeder Person schlummert ein verstecktes Potenzial das nur darauf wartet erweckt zu werden. Manche entfalten sich andere werden bis zu ihr Lebens Ende niemals ihre Blütezeit erreichen."

      Seine eigenen Haarsträhnen begangen ihn zu stören, die sich so zerzaust auf sein Gesicht legten. Wie konnte ein Hexer das gleiche Interesse haben wie er und es dann noch so dreckig misshandeln? Auch Ineb liebte Magie...weshalb Zaubertricks zu seiner zweiten Leidenschaft gehörten. Aber wie es aussah meinten die Beiden hier etwas total verschiedenes. Ineb liebte Magie, die keinen schadete und dieser Teufel...wollte nur die Zerstörung aus der Magie herausziehen.
      Er sprach doch nur extra so viel, weil er wusste wie betrunken Lio war. Das war ihm leider anzusehen, worauf er nicht stolz war. Aber nur ein wenig mehr über die Worte von Mr. Schutzengel nachzudenken, würde er auf gar keinen Fall. Am liebsten hätte er ihm direkt weiter Kontra gegeben, sodass die Wächter endlich ihren Auftritt bekämen, um in dieses Zimmer aufzutauchen. Aber...die Aura von diesem Hexer wurde ungewöhnlich anders. In Ineb schauderte es sichtlich, bevor auch noch die Hände ihn umpositionierten, sodass der Sänger wieder nach oben gezerrt wurde.

      "Du enttäuscht mich auf so viele Erdenkbarer weise und gleichzeitig frage ich mich was in dir tief im inneren schlummert....Welchen köstlichen [i]Geschmack du vor mir wohl versteckst?~[/i]"

      Für einen Moment vergaß Ineb zu atmen, die Worte seinen Verstand mehr, als er erwartet hatte. Doch lag es wohl auch an der schamlosen Berührung, die ihn der Hexer aufzwang. Wie er seine kalten Hände mit bloßer Absicht auf Inebs Markierungen legte, die genau bewies, dass sich sein Körper davon nicht erholt hatte. Es war noch zu intensiv, wie ein Blitzschlag was in seinen Verstand hineinströmte und seine Nervenbahnen zum Brennen brachte. In seinem Kopf kreiste alles, doch das schlimmste war es, direkt danach den Fehler begannen zu haben und in das hinterhältige Gesicht dieses Hexers hineingesehen zu haben.
      Der Hexer wirkte ohne jeglichen Grund erregter und schrecklicher Weise ließ es Ineb nicht kalt. Bestimmt aus Verwirrung, wie schnell sich die Laune eines Schurken ändern konnte. Er wollte wissen was in ihm schlummerte...Machte ihn etwa der Gedanke an, mit was für eine Art von Magie Ineb sich hier rauswendete? Oder...war er nur Notgeil und deutete auf seinen Körper, den er schon längst begutachtet hatte?!

      "Auch ich habe Hoffnung das Gute wie du es betitelst Gewinnt, dann werde ich doch endlich zeuge von eurem wahren Potenzial, oder? Ich werde mich besonderes für dich anstrengenden unartig Böse zu sein, wenn es dabei Hilft dieses Schmacks Erlebnis hervor zu provozieren."

      Schon wieder zog er ihn auf, genauso wie damals in der Kirche hatte er ein ganz großes Mundwerk und wusste, was den Herzträger runterzog. Wenn schon Böse so taten, als wären sie für das Gute, während sie die eigentlichen Guten schädigten. Ineb konnte es nicht ausstehen wie nah dieser Mann ihn nur war, seine Hände begangen zu schwitzen, da er immer weiter versuchte sich aus diesem Gefängnis zu befreien. Am liebsten würde er diesen Halunken sein wahres Potential zeigen, am liebsten hätte er ihn für diese ekelhaften Worte angebrüllt. Aber...warum klopfte sein Herz nur so viel wilder, weil dieser Hexer ihm vorgesetzt hatte...noch unartiger und böse zu sein. Dabei war sein Verstand voller Ekel, doch sein Körper machte wieder nur was er wollte.
      Hatte der Mann...ihn schon wieder unter Kontrolle? Merde, hatte er ihn verflucht?! Wie in der Kirche?!

      "Du bist...so abartig....!", schimpfte er mit ihm, da sein eigenes, unartiges Gefühl in seinem Kopf stärker wurde. Beinahe hätte er vergessen sich mit seinen Körper so gut es ging zu wehren, auch wenn der Hexer trotz allem seine Hand immer weiter nach unten führte. In seinem Bauch kribbelte es furchtbar, als fraß ihn gerade etwas von innen auf. Es wurde so heiß und unerträglich. Wie lange würde er es hier denn bitte aushalten? War es nicht genug Zeit, die er für die Wächter gegeben hatte? Er...durfte doch sich auf sie verlassen, oder?



      "Dieses mal werde ich dich von Außen und Innen markieren....Egal wo du bist, du wirst dich an mich erinnern. Ob du es willst oder nicht...Und wenn du wieder anfängst mich zu Vergessen, werde ich wieder kommen...Und dich dafür bestrafen. Jede strafe wird härter als die nächste sein, vertrau mir~"

      Wie ein Ehegelübde sprach der Fiesling seine Versprechung so aufgeheizt aus, dass es in Ineb definitiv die falschen Signale sendete. Er wusste genau wer der Mann vor ihm war, er wusste genau was für eine Gefahr der Dreckskerl hier war. Aber...wie dieser Hexer sich ihm aufzwang. Wie ein Herrscher, der behauptete schon längst das Leben von dem Herzträger kontrollieren zu können. Als wäre er nur der Hund, den er dressierte. Verzweifelt schnaubte Lio aus, sein Atem wurde deutlich wärmer. Nicht gut. Wenn es so weiter ging würde es genauso wie in der Kirche enden, nur diesmal waren sie nur...zu zweit.

      "....Denn auch ich werde dich niemals Vergessen~ "

      Lios Herz machte starke Sprünge, was war nur in ihm gefahren? Warum fand er es nicht bedrohend, wenn ein Schurke zu ihm sagte, dass er ihn niemals vergessen würde. Für Glückshormone war doch gerade kein Platz. So war sich der Herzträger im klaren, es lag an der abartigen Magie, dass der Herzträger plötzlich auch noch einen lieblichen Duft von dem Hexer vernommen hatte.

      "Ehrlicherweise mag ich es Sex zu haben im Privateren Zweisamkeit aber ich bin ja so gespannt ob wir gleich mittendrin erwischt werden? Du auch~? "

      Nur das weckte ihn wieder in die Realität, wenigstens halbwegs. Denn die Hand, die dringlich zwischen seinen Beinen platziert war, brachte ihn zum jämmerlichen Keuchen. Argh, für diesen Mann wollte er nie wieder einen Laut geben. Aber auch wenn die Worte nur dazu da waren, damit Lio sich nur noch mehr schämte...so konnte er auch darin die Unannehmlichkeit erkennen.
      Verzweifelt wendete er seinen Kopf zur Tür. Sie bewegte sich kein Stück. Der einzige Ton, der hier im Zimmer zu hören war...war seine eigene Stimme und zugleich auch die dieses Hexers und seiner Magie. Niemand, der an der Tür klopfte oder kratzte. Es war vollkommen ruhig. Ineb konnte nicht einmal...einen Kampf hören?

      "...Harvey...Tyler...Cabriel...", raunte Lio heraus und fragte sich ernsthaft, ob sie es rechtzeitig schaffen würden. Denn...wenn er schon wieder in diese schreckliche Weise hineingezogen wurde und die Wächter hereinstürmten, dann würde es doch das gleiche wie in der Kirche passieren. Er brauchte unbedingt sein Herz, dann könnte...er zumindest selbst herausbefreien.
      "...Wyatt!"



      Doch selbst als er Wyatts Namen lauter gerufen hatte. Niemand kam. Niemand gab einen laut von sich. Es blieb alles so verzweifelt wie zuvor. Die Tränen liefen voller Scham hinunter, er biss sich die Zähne zusammen, um zu beweisen, dass er noch kämpfte. Egal wie viel Gegendruck er an seiner Hose erzeugte und ihn um den Verstand brachte. Egal wie stark sein Gesicht rot anlief, wenn er jetzt aufgab...hatte er schon längst verloren! Doch wieso kam nur keiner?! Hatten sie...Sorge, die Tür zu öffnen?! Er war zu angetrunken um Theorien zu bilden, zu angespannt von der Situation.




      "Du bist so ein verfluchter Dreckssack! Schluss damit, was erhoffst du dir davon?! Willst du, dass ich vor Scham sterbe?! Von mir existiert bereits schon...ein Video, was viral gegangen ist...Wenn meine Freunde uns sehen wird es nichts...ändern! Sie werden trotzdem kommen und dich fertig machen...weil...sie auf den selben Trick nicht noch einmal hereinfallen!", schimpfte Ineb ziemlich laut um sich selbst von den Gefühl abzulenken, um in seiner Wut weiter zu versickern. Der Kerl musste es genauso schrecklich finden wie er, wie konnte er ihn dazu bringen sich vor den Eintreten der Wächter zu fürchten?! Hatte er ernsthaft alles unter Kontrolle?! Noch stärker biss sich Lio mit den Zähnen in die Unterlippe. Was konnte er tun?! Ja...Das Einzige...Das Einzige, was er tun konnte war...Seinen Kopf als Waffe zu benutzen. Bevor er sich hingeblich dieser Lust verlor, donnerte er seine Stirn so zielgerecht wie möglich gegen das Kinn von dem Hexer. Ihm selbst tat es verflucht weh, aber am liebsten hätte er seine Nase getroffen. "Lass mich in Ruhe, du Widerling!"; schrie er so laut auf, dass ihn doch sogar die Nachbarn hören mussten! Jetzt war die Zeit gekommen...Sie würden kommen!!!
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Harvey Bell & Cornelius Sextus

      "Ja, ich verstehe. Falls er damit kein Problem hat, kannst du auf mich zukommen. Dann kann ich dir auch Mal ein 'Spiel' zeigen, was ich von einem Freund gelernt hatte. "
      Die Worte von Cabriel zuvor schwirrten Harvey noch immer in sein Kopf, obwohl sie sich wirklich auf etwas anderes Konzentrieren sollten...Ob er wirklich darauf eingehen sollte wenn Yuuto meinte er hätte nichts dagegen?
      Der Gedanke machte ihn etwas nervös und aufgeregt zugleich....Dabei merkte er richtig wie sehr sich eigentlich freute Yuuto wieder zu sehen um ihn noch besser kennenlernen zu können. Vielleicht hat er auch irgendwelche besondere Neigungen?
      Was aber Cabriel genau mit Spiel meinte war er sich unsicher...Es klang irgendwie nicht zweideutig aus seinem Monoton Mund dabei war es doch so gemeint...Oder?



      Nun zählte jedoch diese merkwürdigen Dinge im Auge zu behalten...Vielleicht waren das auch Vorboten auf eine deutliche Gefahr?
      "Die Erdnussgestalt und dann der Schmetterling...Benutzt jemand sie vielleicht als 'Spürhund' oder 'Kamera'? In Spielen haben solche kleinen Wesen eher solche Qualifikationen, um die Arbeit zu ersparen...Der Schmetterling schien uns genau zu aufzulauern..."
      Die Schlussfolgerung von Cabriel klang sehr klug und ergaben Sinn!
      Harvey nickte leicht, sowas ähnliches hatte in einem Game auch mal erlebt...Nur waren da diese Schmetterlinge eher Harmlos werden und führten einen oft eher zu einem Geheimen Schatz...Aber umgedreht konnte der Schmetterling auch zu ihnen führen...Wegen dem Herzen!

      Umso schneller war es besser wieder nach Hause zu gehen aber hier war wirklich alles sehr ruhig.
      Harvey konnte auch die Schüssel sehen die Wyatt benutzt hatte um diese merkwürdige Erdnuss zu fangen...Aber bis auf seltsame Blaue flecken an der Stelle war nichts zu sehen.
      Auch konnte man den Geruch von Desinfektion und Putzmittel so stark hier riechen, dass ihm etwas davon Schwindling wurde....
      Am meisten kam der Geruch wohl von Badezimmer und von der Stelle wo das Blut am Boden war....Nun irgendjemand hatte wohl versucht es sauber zu machen und war daran versagt...Vermutlich Wyatt der durch seine Bedienstete gar nicht so oft in eine Situation kommen musste um selbst sauber zu machen?

      "Möglich wäre es, dass es nur Fehlalarm war. Wie reagiert das Herz denn, Harvey?"

      Ein Fehlalarm?
      Harvey war sich da wirklich unsicher, gab es sowieso bei diesen Magischen Herzen wirklich?
      Er war nicht ganz so überzeugt:
      "Es klopft unverändert sehr stark...", teilte Harvey nachdenklich mit und sah sich weiter um.



      Dann bemerkte er das auf dem Sofas jemand lag...Es war tatsächlich Tyler der tiefschlief wie von Cabriel vermutet.
      Auf ihm lag ein Buch das er noch nie zuvor gesehen hatte, es schien alt zu sein und abgenutzt....Darauf war in einer schönen Handschrift Tagebuch geschrieben.
      Er bezweifelte aber irgendwie das ein Buch der Jungs sein könnte...Zumindest schien es Tyler abgelenkt oder auf andere Gedanken gebracht zu haben.
      Denn er schlief ziemlich friedlich....Auch wenn seine Hände ziemlich rot waren, vermutlich von dem vielen schrubben und Putzen.



      Hinter dem Sofa hörte er dann auch ein leises Atmen.
      Es war Wyatt der sich wohl ein paar Decken und Kissen geholt hatte um in der nähe von Tyler zu schlafen.
      Auf seiner Stirn lag ein weißes Tuch...
      Sorgsam ging Harvey bei ihm in die Hocke um nach sein Zustand zu sehen. Er konnte spüren das Wyatt wohl Fiber hatte aber sein Puls normal war.



      Unsicher über sein Zustand fragte sich Harvey ob sie sich wirklich ganz auf die Magie verlassen sollten oder nicht doch besser ihn zu einem Notarzt geschickt hätten....
      Harvey legte das Herz mit vorsorge doch lieber neben Wyatt...Vielleicht verstärkt es seine Heilung kraft? Er machte sich ernsthaft Gedanken darüber ob sie nciht viel mehr mit Izarra reden sollten um sich besser in der Sache ausbilden zu lassen...
      Plötzlich hörte Harvey von Oben dumpfe laute....War das Ineb???
      "Ehh ich schau mal besser jetzt nach Ineb!", warf Harvey ein und hoffte dabei nicht zu sehr danach zu klingen das Ineb nun erneut Wyatt vorzog aber sie musste doch sicher sein das es allen gut ging!


      ................
      ..............................
      ........................................
      "Du kannst nicht auf beiden Seiten stehen..."
      Natürlich hatte der Herzträger ein unersichtliches Gesetz...Das war schon wirklich so Altmodisch das sich Cornelius an die Hexen Verbrennung erinnerte die wohl in dieser Welt in den führen Jahren veranstaltet wurden. Obwohl die Hexen über eine unglaubliche Heil und Kräuterkunde verstanden, welche das Leben armer kranker Kinder oder schwer verletzten Kriegen heilen konnte...Wurden sie verflucht weil sie auch mit Teufelszeug in Verbindung standen und Dämonen Beschwörung. Ob dieser Brauch in dieser Welt immer noch existierte? Dabei hatte Cornelius immer gedacht diese Welt wäre Medrian in so vielen Dingen Fortgeschrittener. Aber sei es drum...Dann würde wohl in der Welt der Witch auf der Böse Seite stehen.

      Obwohl er ihm deutlich klar gemacht hatte das seine Kameraden wohl nicht rechtzeitig hier sein würden rief Ineb weiter nach ihnen.
      Mit einer schwungvollen Gestik mit der freien Hand, lösste sich einer der blauen Hände von Ineb und ergriff das Fenster welches er schließen, damit seine laute Stimme nciht weiter nach draußen drang.
      Gleichzeitig konnte aber die Hitze des Herzträgers spüren, dieser war gar nicht abgeneigt von seiner Berührung wie er sich hier darstellte...

      "Du bist so verfluchter Dreckssack! Schluss damit, was erhoffst du dir davon?! Willst du, dass ich vor Scham sterbe?! Von mir existiert bereits schon...ein Video, was viral gegangen ist...Wenn meine Freunde uns sehen wird es nichts...ändern! Sie werden trotzdem kommen und dich fertig machen...weil...sie auf den selben Trick nicht noch einmal hereinfallen!"
      "Du tust ja beinahe so als wären Jahre dazwischen vergangen....", schmunzelte der Hexer schon wieder etwas amüsiert darüber.



      Warum konnte sich der Wächter nicht eingestehen das doch eigentlich es wollte? Er konnte die erotische Spannung zwischen ihnen schon so intensiv spüren das selbst ganz erregt wurde. Dabei war gar nicht sein Ziel gewesen ihn jetzt so sexuell, ein Denkzettel zu verpassen...Er wusste das es manchmal die einzige Sprache war die Beni nur begriff...Aber eine so unerfahrener Frischling wie Ineb schrie doch förmlich danach!
      Vielleicht sollte er ihm auch einfach denn Mund mit Magie zunähen und sein Körper sprechen lassen?
      Außer Beleidigungen für ihn hatte der Light Heart Träger sowieso nichts übrig...
      ...Allerdings ließ Ineb sein Körper sprechen....
      Mit einer unerwarteten Wucht stieß die harte Stirn des Anderen gegen sein Kinn.
      "Lass mich in Ruhe, du Widerling!"



      Schmerzhafterweise jedoch hatte sich der Hexer dabei auf die Zunge gebissen...
      Ein elektrisierender Schauder jagte ihn durch seine Glieder als hätte man mit Bruchsaler Wucht den sensiblen Nerv getroffen.
      Sofort hatte er von Ineb abgelassen und griff sich mit der Hand ins Gesicht.
      Sein Körper zitterte vor Anstrengung gegen den Drang vor Lust heftig auf zu stöhnen....
      "...Hah....Du weckst in mir wirklich den tiefsten Groll! Willst du dich wirklich so sehr in meinen Kopf pflanzen? Heute haben mich wirklich viele Personen aufgeregt aber du ...."



      "...Ineb Chevrier~ Bist der Gewinner dieses Tages!"
      Ohne weiteres zögern ging der Hexer wieder auf vollen Angriff.
      Er hatte nur ein Augenblick gebraucht um wieder Luft zu holen, denn versiegelte er Inebs Lippen in ein so tiefen Kuss. Seine Schmerzende Zunge suchte ihren Weg in den warmen Mundraum von dem Anderen.
      Seine eigene Arme begann sich um denn Körper des Anderen zu schlingen als überkam ihn die Lust wie ein brennendes Feuer.
      Wie aufs Stichwort jedoch hörte man an der Türe ein Klopfen.
      Doch die Lippen blieben weiter versigelt auf denn Lippen von Ineb, selbst als sich der Hexer bewusst wurde im nächsten Atemzug das wohl die besagte Ablenkung nicht so lange gehalten hatte wie erhofft.
      Nachdem nicht direkt eine Antwort folge klopfte es noch einmal und man hörte wie jemand versuchte an der geschlossenen Türe zu rütteln.
      Danach folgte aber auch Harveys Stimme:
      "...Ineb? Bist du noch wach?? "



      Tatsächlich war Harvey unsicher ob Ineb gerade nur in betrunkenen Zustand vor sich hin brabbelte oder schon schlief?
      "Ist alles gut bei dir? Ich hab deine Stimme gehört...? Die Anderen schlafen unten schon...", setzte Harvey kurz an damit sich Ineb keine sorgen wegen Tyler machen brauchte.
      Langsam löste Cornelius seine Lippen von Ineb bevor dieser noch auf die Idee kam ihn zu Beißen.
      Kraftvoll drückte er ihm seine Hand auf seinen Mund und hob seinen Zeigefinger vor die feuchten Lippen.
      Seine Stimme war noch schwer, aber er bemühte sich es zu unterdrücken damit der Feuerwächter ihn von draußen nicht hörte.
      Das Buch mit der schreibenden Feder flog einmal um sie herum und hielt in der Bewegung inne, als wäre diese ganz erpicht darauf zu sehen was als nächstes passieren würde.
      Der Hexer arbeite mit dem magischen, blauen Hände zusammen und wirbelte denn Herzträger so herum das sein Gesicht nun direkt zur Türe gerichtet war.
      Er selbst blieb hinter ihm stehen und drückte noch immer schmerzhaft die Hand auf seinen Mund.
      Seine noch schnelle Atmung peitschte gegen Inebs Ohr als er raunte:
      "....Nur zu, Light Heart Träger...Ruf deinen Kamerad um Hilfe."



      Langsam nahm er seine Hand von seinen Mund aber legte sie warnend an seine Kehle, als Erinnerung das noch immer in seiner greifbarer nähe war.. Der Boten unter ihnen begann gefährlich heller zu leuchten und er sprach bestimmend weiter:
      "Beweis mir das sie auf den selben Trick nicht noch mal hereinfallen...Diesmal hat der Feuerwächter sich doch ganz sicher Unter Kontrolle oder~? Er wird jeden Moment durch die Türe kommen und dich Retten...So...Wie in der Kirche, mh?"
      Es folgte noch ein Klopfen und Cornelius war ehrlich gespannt auf das Handeln des Anführers der Witch als er an Inebs Ohr Flüsterte:
      "Zeig mir das du nicht die Seuche bist die Andere in Verderbnis zerrt und ihr Gemeinsam stärker geworden seid, wie echte gute Helden."
      Believe Me ~

    • Ineb Chevrier & Cabriel Valentine

      Harvey hatte die anderen Kandidaten unversehrt wiedergefunden, es schien wohl echt nichts weiter passiert sein. Tyler schien wieder friedlich zu sein, es war schon bemerkenswert, dass Wyatt ihn nochmal auf die Beine bekommen hatte. Vom Anschein her sah es so aus als hätte Wyatt ihm eine Geschichte vorgelesen, wie bei einem Kind, was nicht einschlafen konnte. Dabei war er selbst so kränklich gewesen, trotzdem hatte er seine letzte Energie für seinen Freund genutzt. Auch wenn Tyler wohl noch hier energisch geputzt hatte. Noch dazu lag Wyatt so unkomfortabel hinter dem Sofa, da erkannte Cabriel wie K.O. dieser Mann gewesen sein musste. Er sah Harvey dabei zu, dass er wohl nach seinem Fieber per Hand prüfte. Es schien wohl nichts lebensbedrohliches, aber wer wusste schon. Vielleicht wäre er schon längst wieder geheilt, wenn danach nicht der ganze Aufruhr kam. Das Erdnusswesen war wohl gestorben und wie das Monster im Bahnhof vollkommen verschwunden zu sein.
      Leise betrachtete er Wyatt, war es okay ihn so liegen zu lassen? Er glaubte kaum, dass er ihn packen könnte...Aber es wäre auch bescheuert, einen Kranken einfach so versauern zu lassen.


      Bevor er sich entschied zu Handeln vibrierte sein Smartphone in der Jackentasche und das so oft hintereinander, dass ihm ganz bange wurde. Schrieb etwa Janon, dass er ihn sofort sehen wollte? War das der Moment gewesen, wo er sich an Harveys Worte erinnern sollte, dass er deswegen Probleme haben könnte? Er wusste nicht, ob er weitere Auseinandersetzungen noch gewachsen war. Doch zu seinem Glück war es nicht der Boxer, wenn auch diese Person keinen Falls eine Leichtigkeit war. In Capslock schrieb sie ihn an, bestimmt schrie ihre Stimme jedes Wort innerlich heraus.



      ...Das nannte Cabriel wohl Karma. Lämmchen hatte es sichtlich beschworen und das an seinem freien Tag. Leicht seufzte er und sah ein weiteres Mal zu Wyatt, bevor er sein Smartphon wegpackte. Ihn würde er wenigstens noch wegschleppen, bevor er sich wieder in die Höhle des Löwen stürzte. Wenn Mirella so aufgeregt war, handelte es sich meistens um eine Frau, die sie ins Bett kriegen wollte. Es wäre schlechte ihre Anfrage zu ignorieren, bestimmt hatte sie bereits mit Samuel darüber verhandelt. Sei's drum. So krempelte Cabriel seine Ärmel hoch, bereit seinen Freund auf den Rücken hochzunehmen. Auch wenn seine Modelbeine ihm jetzt noch viel länger vorkamen, als davor...Harvey war gerade bei Ineb, also musste er auch alleine anpacken, bevor das Taxi bei ihnen anhielt.

      ..........



      ...Cabriel hoffte, dass er Wyatt und sich selbst nichts brechen würde, wenn er ihn hochhob.
      ....
      ............

      Lios Stirn pochte schmerzhaft, doch davon wollte er sich nicht beirren lassen. Er war extremst sauer, diese Scham einfach mit sich ergehen zu lassen wollte er nicht. Egal ob nun Baba Yaga vor ihm stand oder nicht. An Märchen glaubte er sowieso nicht. Wenigstens erhielt er ein Siegesgefühl, da auch Mr. Schutzengel dieser Schlag nicht locker hinnahm. Sein Körper zitterte, das konnte der Herzträger genau sehen. Hah! Geschah ihm recht!

      "...Hah....Du weckst in mir wirklich den tiefsten Groll! Willst du dich wirklich so sehr in meinen Kopf pflanzen? Heute haben mich wirklich viele Personen aufgeregt aber du ...."

      ...Immer giftiger sprach der Kerl auf ihn ein, war er ein Dämon, der aus der tiefsten Hölle herausgezogen wurde? Wie die unheimlichen Augen in ihn Löcher hineinbohrten, das war so unheimlich, dass Lio nicht vergessen durfte zu atmen! Wusste er eigentlich wie er auf andere Personen wirkte?! Wie der Fluch selbst!

      "...Ineb Chevrier~ Bist der Gewinner dieses Tages!"

      Wie in einem Hinterhalt befestigte er sich erneut an seinen Lippen, er konnte genau seinen heißeren Atem spüren. Das verfluchte Eisen seiner verletzen Zunge. Hätten ihn nicht die Hände halt gegeben, wäre er aufgrund von weichen Knien zu Boden gefallen. Wie grässlich es war...Wie schrecklich diese Zunge genau seinen Mundraum erkundete, worauf Inebs Lippen zwanghaft mit bewegt wurde. Die schlanken Arme von dem Hexer umschlangen ihn so fest, als wollte er ihn mitsamt seiner Seele auffressen. Was zur Hölle...Waren die Küsse jemals so intensiv gewesen? In Ineb kreiste die Umgebung, war es schon um ihn geschehen?



      Bevor er noch härter aufkeuchte und begann sich vom Kuss zu wehren, passierte etwas eigentlich Erhofftes. Ein Klopfen. Ein echtes Klopfen und Rütteln an der Tür! Obwohl die Lippen von Mr. Schutzengel sich noch mit seinen versiegelt waren...konnte er ganz genau hören. Jemand sprach zu ihm...Es war Harvey!



      "...Ineb? Bist du noch wach?? "

      Im Inneren tobte gerade die Freude in ihm, auch wenn es auch tobende Atemnot sein konnte. Der Retter in der Not war da! Gerade noch rechtzeitig, auch wenn er sich die Heldenaktion ein wenig anders vorgestellt hatte. So mit Türen eintreten oder aus dem Fenster hineinspringen und den Hexer grün und blau schlagen. Aber...Hatte er sich etwa das Szenario falsch vorgestellt? Waren sie etwa nicht am kämpfen, inwiefern hatte Mr. Schutzengel sie dann beschäftigt gehabt? Harveys Stimme klang so sanft, niemals hatte er gerade gegen die Untertanen dieses Perverslings gekämpft. Mehr noch...war er sich wohl gar nicht im Klaren, was gerade in diesem Zimmer passierte!



      "Ist alles gut bei dir? Ich hab deine Stimme gehört...? Die Anderen schlafen unten schon..."

      Endlich löste sich der Dreckskerl von seinen Lippen, Lio wollte seinem Freund direkt antworten. Ihm sagen was für ein Dreckskerl gerade ihn verhöhnte und bereit war ihn auszuziehen. So konnte er zugleich Harvey zeigen, dass sein Bruder total unschuldig war. Es war dieser Teufel da gewesen, der sie alle so kontrolliert hatte! Doch bevor überhaupt ein Ton aus seiner Kehle entwich, drückte auch schon der Hexer ihm mit der Hand gewaltsam den Mund zu, sodass die Stimme dumpf blockiert wurde.

      "....Nur zu, Light Heart Träger...Ruf deinen Kamerad um Hilfe."

      Ganz nah erklang die Stimme an seiner Ohrmuscheln, ihm gefiel nicht wie er die Worte so voller Schadenfreude aussprach. Was passte nicht? Sollte der Hexer sich jetzt keine Sorgen machen, da dieses Szenario gleich zu einem echten Kampf geändert werden könnte? Immerhin stand hinter der Tür Harvey, der seine Feuerkräfte in Null Komma Nichts einsetzen konnte! Vergnügt entfernte er seine Hand von seinem Mund, sodass Lio endlich die Möglichkeit hatte zu schreien. Endlich um Hilfe zu rufen. Doch etwas anderes lenkte ihn schon wieder ab. Grell leuchtete der Boden, es sah magische Schriften, die so ähnlich wirkten wie...damals in der Kirche. Moment...Wollte er ernsthaft den selben Trick aufführen, wie vor ein paar Tagen?!

      "Beweis mir das sie auf den selben Trick nicht noch mal hereinfallen...Diesmal hat der Feuerwächter sich doch ganz sicher Unter Kontrolle oder~? Er wird jeden Moment durch die Türe kommen und dich Retten...So...Wie in der Kirche, mh?"

      Das Herz des Anführers setzte daraufhin kurzzeitig aus. Die Fingerspitzen vom Hexer berührten seine Kehle und in diesem Moment waren sie scharfen Krallen ähnlich. Dabei wusste Ineb, dass seine Rettung nur ein paar Schritte von ihm entfernt war. Eine Wand...trennte sie voneinander. Aber...Da der Boden jetzt genau so leuchtete wie damals...bekam er es mit der dunklen Angst zu tun. Panik strömte in Inebs violetten Augen auf, durch die magischen Hände war er gezwungen auf diese leere Tür zu sehen...
      Er musste...etwas unternehmen. Verkrampft öffnete er seine Lippen, bereit einen Ton anzusetzen. Doch plötzlich...kamen ihn die schrecklichsten Szenarien aus der Kirche wieder zurück. Die letzte Rettungsaktion, die sie alle nochmal einen Treppenstufe hinunter gezogen hatte.



      Harvey...War es wirklich gut Harvey hier zu haben? Auch in der Kirche hatte er nur Gutes im Sinn. Er wollte nur seinen Freund beschützen, zusammen mit Wyatt. Aber...Hatte er keine Chance gegen den Fluch des Hexers. Harvey hatte noch immer Probleme sein Feuer zu kontrollieren, er war sich dessen bewusst, weswegen er nicht das Zimmer mit den anderen Männern teilen wollte. Noch empfand er sich nicht als bereit. Wenn er also hier hineinstürmte...mit seiner ebenfalls unkontrollierten Wut...Wie würde er ihn dann retten?

      "Wir sind hier...um dich...Zu Retten."


      "Zeig mir das du nicht die Seuche bist die Andere in Verderbnis zerrt und ihr Gemeinsam stärker geworden seid, wie echte gute Helden."

      Im Raum wurde es für den Herzträger kälter, seine Sicht wurde dunkler und hoffnungsloser. Warum...Konnte er Harvey nicht einfach vertrauen und seinen Namen aus seiner Seele hinausbrüllen? Lag es daran, dass er die WITCH noch immer nicht als fähig genug sah? Nein, es lag nicht an einen der Männer. Warum die Situation so zum Scheitern verurteilt war, lag ganz allein an Lio selbst.
      So wie Mr. Schutzengel ihn dreckig ins Ohr flüsterte, während seine Finger an seinem Hals amüsiert klimperten.
      Lio war die Seuche...die andere in die Verderbnis zerrte...
      Wenn er Harvey jetzt hineinließ, würde er...ihn ins Unglück stürzten.

      "Keine Sorge...Es wird...Schon richtig sein...Ich fühle mich bei euch...wohler...."

      "...Ich vertraue euch..."

      Solche beruhigten Worte hatte er damals Wyatt und Harvey zugeflüstert und verstand diese bis heute nicht. Warum hatte er nicht damals sie angeschrien, dass sie aus ihrem Fluch erwachten, um abzuhauen? Lag es daran, dass Lio im Inneren dreckig war...in schwarzen Öl komplett getränkt? Wenn Harvey dazu kam, was würde er ihn sagen, wenn dieser in den magischen Kreis hineintrat?



      "Alles... Ahh... Wird wieder gut..."

      Im Folge dessen erinnerte sich Ineb, wie Harvey ihn beim Sex noch beruhigte. Obwohl es alle drei nicht wollten und sie dazu genötigt wurden. Sie wurden wegen Lio dort hinein gezerrt und besaßen absolut keinen Widerstand. Seine Hände begangen zu schwitzen, die Röte verschwand komplett aus seinem Gesicht. Übrig blieb nur die bittere Wahrheit.
      Wenn er Harvey jetzt rief würde er ihn nur in Gefahr bringen. Alles nur, weil die Seuche sich genauso wenig in Kontrolle hatte, wie der Held. Am Ende würde Lio trotzdem missbraucht werden und...Harvey musste ebenfalls leiden.



      Er wusste noch genau wie das Gesicht des Feuerwächters ausgesehen hatte, nachdem Ineb aus dem Komaschlaf erwacht war. Mit so vielen Schuldgefühlen, als hatte er den Glauben an sich selbst verloren. Den Glauben daran, je ein richtiger Held gewesen zu sein.


      "....Ich...weiß...doch...auch...d-das...ich komplett....versagt habe....Das ich....mich nicht wie ein Held benommen habe...."



      ...
      .....
      ............

      Bei der Erinnerung zerriss sein Herz in tausend Stücke. Wenn er ihn rief, wäre er doch nichts weiter als ein notgeiler Sadist. Wenn er auch nur das Anzeichen angab, dass hier was nicht stimmte und er hinein stürmte...und dann auch noch versagte...wie viel Selbstbewusstsein blieb dann noch in dem Feuerwächter übrig? Hatte er nicht wegen Ineb schon genug eingesteckt? Hätte er...überhaupt bei der Kirche dabei sein müssen? Wäre es nicht für alle einfacher gewesen, wenn der Herzträger diese Walpurgisnacht alleine überstanden hätte? Geschädigt war er doch...sowieso...Seine Freunde dabei noch mitleiden zu lassen brachte nichts außer Pech ein.
      Der Glanz verwischte aus seinen Augen, übrig blieb nur die bittere Erkenntnis wie wehleidig die Situation war.
      Er durfte Harvey nicht rufen. Selbst, wenn er dem Hexer damit nur das offensichtlichste bewies.
      Die WITCH hatten noch keine Kontrolle.
      Weder im Zusammenhalt miteinander. Noch mit sich selbst.
      Sie waren so hoffnungslos. Und das nur, weil die Seuche sich in dem Anführer immer weiter ausbreitete. Ineb konnte es nicht stoppen. Er wusste nicht wie. Wie konnte jemand ein Anführer des Guten sein, wenn er das Unglück für seine Freunde bedeutete?



      Schweigsam schluchzte er und beschloss Harvey nicht zu antworten. Wenn er nur einen Ton von sich geben würde, könnte Harvey heraushören, dass nichts in Ordnung bei dem Herzträger war. Schlaffer senkte er seine Schulter und fühlte sich fürs erste geschlagen. Irgendwann würde er es diesem Hexer heimzahlen. Dafür...dass er das Schlimmste aus ihm herausgeholt hatte. Ein grässliches Merkmal, das seine ganze Existenz bestimmte. Die totalen Selbstzweifel.

      "Harvey, könntest du mir helfen Wyatt hochzutragen?...Ich glaub ich falle gleich mit ihm die Treppe runter..."

      Dumpf konnte Ineb eine andere Stimme heraushören. Es war wohl Cabriel, der Wyatt aus irgendeinen Grund die Treppen hochtrug. Das sollte Harvey genug ablenken, um nicht mehr an das Zimmer des Herzwächters zu stoßen. Auch Tyler...musste wohl seine Nacht woanders verbringen.
      So blieb Ineb also erneut mit seinem Problem alleine.
      Er wartete nur darauf, dass dieser Hexer ihn begann auszulachen. Zu sagen, dass er es sich schon gedacht hatte. Dieser Mann wollte nur sehen wie stark der Herzträger log, auch wenn...Ineb es erst jetzt bewusst wurde.
      Niedergeschlagen versuchte er seinen Kopf auf Mr. Schutzengel zu richtig, den er kaum von den Augenwinkel bemerkte.

      "...Du fühlst dich bestimmt jetzt so...viel besser, was?...Ich brauche...die Anderen nicht...Ich komme auch mit dir alleine klar.",
      flüsterte der Herzträger dem Hexer zu, seine Stimme viel schwächer als zuvor. Weniger Selbstüberzeugter. Wie eine Maus, die in einem Loch eingesperrt war, während die Katze mit der Kralle versuchte hineinzukommen und nur um eine Haaresbreite sie verfehlte.



      "Es reicht, wenn die Seuche sich nur auf den Fluch vor ihm konzentriert...", ertönte es ernst aus dem Herzträger heraus. Seine Lage bestimmte dieser namenslose Bastard...Er wusste, dass es kein Entkommen gab, bis dieser sich genug über ihn lustig gemacht hatte. Reichte es ihm nicht? Wurde es ihm nicht langweilig? Die magischen Hände störten nur den Prozess sich nicht auf den Hexer zu stürzten. "In der Kirche hast du mich auch nicht brechen können.", log er ungemein und fügte schwach hinzu: "Also entscheid dich doch für die gute Seite und beende diese Farce... Du gewinnst nichts... Wenn du mit mir schläfst. Schlafe lieber mit jemanden, den du liebst..."
      Versuchte Ineb noch den restlichen Stück verstand in dem Hexer aufzuwecken. Für ihn gab es keine Bindung zwischen ihnen, auch wenn der Körperkontakt so zwischen ihnen vollkommen beängstigend war. Ihm war es unheimlich, wenn dieser Hexer sich weiter an ihm vergehen würde. Denn bemerkte er wie sein Körper sich gegen ihn selbst stellte. Kontrolliert von der Seuche, der einen solchen Fremden als eine einladende Person empfand. Konnte der Hexer so gnädig sein und ihn dieses letzte tropfen an Kontrolle ihm überlassen? Wenn sie hier zu zweit waren...alleine...würde er sich nur noch mehr im Klaren sein, was er eigentlich nur bei diesem Hexer in der Kirche erspürt hatte. "Bitte geh...", rutschte es dem Herzträger ungewollt wie ein flehen hinaus. Besorgt um die weitere Handlung, um noch tiefere Küsse. Es war schon genug für ihn. Zu wissen, dass er nichts in dieser Situation ändern konnte brachte sein Herz nur zum Rasen. Er war wie ein Gefangener. Dieses Gefühl...gekidnappt in seiner Lage zu sein - kein Herr mehr über sie zu sein - fand der Herzträger leider schon immer zu reizend. Genau deshalb musste der Hexer verschwinden. Er wollte keine unartigen Glücksgefühle für den Hexer erheben. Das schlimmste wäre doch nur, wenn der Namenslose es auch noch bemerkte, was diese Zweisamkeit mit ihm und vor allem seinen Körper anstellte.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Harvey Bell & Cornelius Sextus

      Von der Anderen Seite der Türe erhielt Harvey keine Antwort....Ob Ineb wirklich schon schlief? Ob es ihm auch gut ging?
      Er hatte so panisch ausgesehen und die Stimmen eben hatte er sich doch nicht eingebildet?
      Seine Fingerknöchel schwebte noch einmal vor der Türe um anzuklopfen aber Harvey blieb in der Bewegung stehen.
      "...Ein Held hatte aber...es für nötig gehalten sich einzumischen. So wie jeder sich in Cabriels Leben einmischen wollte...So wie jeder für ihn bestimmen wollte...Packte dieser Junge seine Hand und zog ihn wieder nach oben. Wieder zurück in die Hölle..."
      ....
      Aus irgend einen Grund kam ihn wieder Cabriels Worte in denn Sinn...
      War es vielleicht ein Fehler sich ständig einzumischen? Auch wenn man die Person doch eigentlich Retten wollte...?



      Es hätte ihn nicht so hart getroffen wenn Cabriel ein Einzel Fall wäre.
      In letzter Zeit überkam Harvey öfters das Gefühl das sein vorschnelles Handeln nur Probleme gebracht haben.
      Zudem er gewiss genau wie dieser Held reagiert hätte um Cabriel zu helfen....
      Aber auch damals mit Matteo war es nicht anderes....Wie oft hatte ihn sein engster Freund gesagt, es wäre alles gut...Und das er sich nicht einmischen sollte.
      Das alles gut war, war sichtlich eine Lüge aber hatte sein eingreifen die Situation damals wirklich besser gemacht?
      Schwach legte sich seine Hand an die Türe ohne zu Klopfen....Woher sollte er wissen wann es besser war jemand in ruhe zu lassen?
      Die sorge in ihm war zu groß das die Person durch seine Hand hätte gerettet werden können, wenn er nicht Handelte...
      Nicht immer war die Person stark genug um Hilfe zu rufen---
      Bevor sich Harvey noch mal beherzt dazu entscheiden konnte vielleicht doch ein letztes mal anzuklopfen ertönte die Stimme von Cabriel.

      "Harvey, könntest du mir helfen Wyatt hochzutragen?...Ich glaub ich falle gleich mit ihm die Treppe runter..."

      Nun, dass war wohl einer dieser unverwechselbaren Hilfe Rufe die wirklich unmissverständlich seine Helfenden Hände geforderten!
      "Hm? Klar warte!", rief er kurz zurück und wendete sich dann von der Türe ab.



      Die irritierende Vorstellung wie Cabriel tatsächlich versuchte den größeren Wyatt die Treppe hoch zu tragen, lenke ihn sofort von allen Gedankenstrudeln ab.
      Es war wohl wirklich besser Ineb in ruhe zu lassen, bestimmt meldete er sich sobald wieder wach oder nüchtern war!
      Vielleicht hatte auch nur Alptraum gehabt? Bestimmt beschämte er ihn nur wenn ihn wegen dieser Kleinigkeit gleich die Türe eintrat...Er hatte schon genug schaden in der WG angerichtet. Sein Einzelzimmer stank immer noch leicht verschmort.
      So ging er zügig Cabriel entgegen um zu verhindern das noch einen weiteren mit erster Hilfe behandeln musste.
      Lustigerweise schlief Wyatt so friedlich, vermutlich weckte den Schauspieler nicht einmal das hämmern eines Presslufthammers auf!
      Geschickt griff Harvey um die Taille herum um das Gewicht von Wyatt mehr auf sich zu ziehen.
      Beinahe würde er sagen, dass Cabriel und er doch schon fast wie ein eingeschlagenes Team handelten...Um so Ironischer war der andere Aspekt dahinter. Vermutlich musste Harvey wirklich raus bekommen besser mit den Anderen zu Agieren...Er wollte am Ende nicht mit einem potenzialen Schurken am besten agieren können.
      Somit half er dabei Wyatt in das Zimmer zu tragen, dass dieser wohl jetzt ab heute mit Cabriel teilte...
      Erst jetzt wurde ihm der Zimmerwechsel bewusster...Das bedeutet sobald Tyler aus seinem Dornröschen schlaf erwacht war würde mit Ineb das Zimmer teilen.
      Mit ihm war er heute ziemlich ins Streiten gekommen, er ging nämlich die Sache mit Inebs Bruder ganz anderes an.
      Kein Wunder also das sich Ineb da mehr mit Tyler verstand, es bestand sicherlich kein Grund...Dazu sich Gedanken zu machen oder das lächerliche Gefühl von Neid zu empfinden.
      Zudem sollte sich Harvey wohl wirklich mehr auf die Personen Konzentrieren die wirklich seinen Hilfe jetzt brauchten.
      .................................
      ..............................................
      ............................................................
      Aus unerklärlichen Grund konnte der Hexer das in sich zerbrechende Herz und Gefühl Chaoses von Ineb so gut nach empfinden. Beinahe als würden sich ewig kennen....
      Aber vermutlich lag immer noch daran das der Herzträger eben Beni so ähnlich sah und Ineb nicht gerade sonderlich gut darin war seine wahren Gefühle zu verbergen.
      Diese Hoffnungslosigkeit, war wirklich eine Belohnung die der Hexe aufs tiefste genoss...
      Beinahe hatte er dieses Gefühl vergessen, wie es sich anfühlte jemand jeglichen Hoffnungsschimmer zu entreißen und übrig blieb der Müll der sich darunter versteckt hielt.
      Wie oft hatte er das schon zur seiner Schulzeit getan?
      Diese grässlichen Neumalklugen Mitschüler die glaubten ihr Platz wäre an dem selben Ort wie derer die sich WIRKLICH bis aufs Blut anstrengten.
      Daher amüsierte es Cornelius wirklich das der Licht Träger genau so reagiert hatte wie erwartet...
      Kein wunder das dessen Bruder so leichtes Spiel mit ihm hatte ihn um den Finger zu wickeln. Es würde ihn nicht mal wundern wenn das kein Einzelfall war und schon einige Leute ihn auf seine schon beinahe Naiven Art reingelegt haben.
      Dabei war Ineb eigentlich ein kluges Köpfchen, in dem kurzen Zeitraum würde er schon sagen das er Beni weitaus überlegender war was das Grundwissen betraf...Und trotzdem stellte er sich so unsagbar Dumm an. Als würde ihm eine Gehirnzelle fehle die ihm half auch schneller aus Missgeschicken zu lernen....Das wiederum Beni vorbildlich konnte!
      Durch seine Hand an Inebs Kehle konnte er nur noch mehr sein Herzschlag spüren und seine Anspannung....Ob dieser Narr endlich damit anfangen würde sich selbst zu belügen?
      So schnell die Freude über diesen kleinen Sieg war kehrte auch eine gewisse Enttäuschung in dem Hexer zurück.
      Schließlich bewiess ihn der Herzträger genau das was er sich schon gedacht hatte...
      Da war keine Gemeinsamkeit in dieser Gruppe.
      Dabei war es doch das besondere an diesen Wächtern! Sie standen Wortwörtlich für das Sinnbild von gemeinsamen Stärke, etwas das kein Hexenzirkel im gesamten Universum erreichen könnte, selbst wenn sie zusammen Blutschwestern und Brüder waren, die feste zusammen hielten durch ein Ritual.

      "...Du fühlst dich bestimmt jetzt so...viel besser, was?...Ich brauche...die Anderen nicht...Ich komme auch mit dir alleine klar."



      Das war diese Art von Personen die Cornelius nicht wirklich beeindruckten. Genau wie der dunkle Lord...
      Anstatt seine Mächte zu Teilen versuchten die Macht hungrigen es oft allein.
      Er fand es weder beeindruckend noch effektiv.
      Weswegen es ihm auch so gegen seine eigenen Natur entsprach nicht mit denn anderen Lakai zusammen zu arbeiten. Aber wenn man ein solchen einstieg bekam?
      In diesem Sinne fragte sich der Hexer ernsthaft ob Ineb ähnliche Schwierigkeiten mit seiner Gruppe hatte...Er wirkte auf ihn nämlich nicht so Machtgierig.
      Auch wenn er sich aus Rache, gelüste ganz auf den Anführer eingeschossen hatte, musste er wohl sein Augen merk wirklich auf die ganze Gruppe senkten...

      "Es reicht, wenn die Seuche sich nur auf den Fluch vor ihm konzentriert..."
      Schon fast Heldenhaft zeigte sich dieser enttäuschende Anführer nun vor ihm...Obwohl er Angst hatte, würde er sich sicherlich noch auf denn Hexer stürzen sobald er die Möglichkeiten hätte.
      Dafür musste er ihm zumindest etwas Respektzollen. Andere wäre vor Angst wie gelähmt gewesen oder bejammerten sich in Selbstmitleid.
      Ineb bewahrte immer noch seinen Stolz, so störrisch....
      Langsam schwebte die Feder und das Notizbuch zum Hexer, er ließ erneut von Ineb ab nachdem er sicher war das nicht doch nach Hilfe schreien würde.
      Sein Notizbuch nahm er in seine Hände, aber sein Blick blieb auf Ineb verweilend.

      "In der Kirche hast du mich auch nicht brechen können."



      Schon wieder eine offensichtliche Lüge...
      Die Person vor ihm war so gebrochen gewesen, dass sogar jetzt sehen konnte wie die zusammen geflickten Scherben nicht zueinander passte.
      Zudem war sich der Hexer sehr sicher wie man eine Person zu brechen hätte. Vielleicht hatte ihm auch die kurze Zeit wo Prinz Infinity so gesehen sein Lehrmeister war der ein oder anderen guten Tipp mitgeben. Er hatte eine menge von diesem Prinzen gelernt...Obwohl er sich eigentlich mehr sich für die Magischen Dinge Interessiert hatte.
      Aber war er überhaupt hier um Ineb zu brechen?
      Nun er wollte das er sich in Gegensatz zu Beni auf ewig an ihn erinnert! Als sein Gegenspieler und eine ernsthafte Bedrohung, die man ernst nehmen sollte!
      Das sie beide hier noch lange nicht fertig waren, war ihm Bewusst....Es wäre nur ein Zeichen von schwäche wenn jetzt nur bei dem gewinsel von Ineb nachgab.

      "Also entscheid dich doch für die gute Seite und beende diese Farce... Du gewinnst nichts... Wenn du mit mir schläfst. Schlafe lieber mit jemanden, den du liebst..."
      ...
      Wie als hätte man brutal eine Seite aus Cornelius Notizbuch heraus gerissen durch zogen ihn die nächsten Worte von Ineb wie ein Wach Ruf.
      Allerdings in eine ganz Andere richtung wie es sich vielleicht Ineb erhofft hatte.



      Der Blick des Hexer hätte nicht tödlicher werden können....
      Es war die Kontrolle und Geduld in dem Hexer die ihn daran hinderten ohne zu zögern Ineb mit schmerzhafter Wucht ins nächste Leben zu befördern.
      Bedächtig, als würde er ihm wirklich Zeit geben ihn zu überzeugen strich sein Finger über die Unterseite seines Notizbuches...

      "Bitte geh..."

      Fast als wären es die flehenden Worte gewesen die Cornelius von Anfang hören wollte, als Entschuldigung für die Respektlosigkeit ihm gegenüber...Doch schaffte es der Sieger des Tages damit nur noch mehr bei ihm endgültig jegliche Empathie auszulöschen.
      Mit einer schwungvollen Bewegung seiner Finger in der Luft und seinen griff zurück an seinen Stab der an der Seite von ihm stand, säuselte er einen Fluch Ritual:

      "Vox tua sigillo ligatur Tacryss...."

      Die Feder schwebte nun direkt vor Inebs Gesicht, ein blaue Flüssigkeit die wie Tinte entlang tropfte sammelte sich an der Spitze der Feder.


      Ohne große Vorwarnung strich die Feder wie Lippenstift über Inebs Lippen und beschmierte diese großzügig mit der unbekannten Blauen Flüssigkeit.
      "Leck es besser nicht ab.", kam die Warnung so kurz von Cornelius als handelte es sich um Gift oder sonst etwas.
      Bevor aber Ineb doch auf diese bescheuerte Idee kommen sollte hob der Hexer das Notizbuch geöffnet zu Ineb Gesicht und presste ziemlich Brutal sein Gesicht gegen die aufgeschlagene Seite.
      Der Duft von verschieden Kräutern und Schwefel ging von dem Notizbuch aus.
      Wie ein Stempel Abdruck denn sich der Hexer von ihm abholte zog er das Buch wieder zurück und betrachtete die prüfend den zurück gelassenen Abdruck auf der Seite.
      "Gut, ich werde dein Schweig Bekenntnis für später gut gebrauchen können." , sprach Cornelius zufrieden leise mehr zu sich selbst und ließ die Feder verschwinden.
      Dann hob er ihm sein Notizbuch noch einmal offen hin, auf der Linken Seite waren kaum leserliche Notizen von Beschwörungsformeln und der Anderen Seite:




      "...Der Gedanke dich hier weiter ertragen zu müssen...ekelt mich an und zugleich...vergieß ich gleich eine Träne für dich, weil du mir ja so leid tust. Schwul und ungeliebt...Du hast dein Herz dem Bösen gegeben, nur um Beni rumzubekommen." , liest Cornelius ihm leise flüsternd vor.
      Ein schmales grinsen setzte sich auf denn Lippen des Hexers zurück als wollte er Inebs schnell schlagendes Herz zum explodieren bringen.
      "....Mon cœur ~Zu wenn soll ich denn gehen? Ich bin doch ungeliebt und die Person der ich meine Liebe geben habe sieht mich nicht...Gewinne ich dann nicht hierbei seine volle Aufmerksamkeit? "



      "Vielleicht vergieß ich für dich auch gleich noch eine Träne, du tust mir auch...Wirklich Leid, Mr. Chevrier ~"
      Mit einem dunklen Schmunzeln ließ er einen der blauen Hände auf Inebs Mund platziert.
      "Hach, dass war gelogen ich werde großen Freude darüber haben dich jetzt ganz für mich zu beeinspruchen. Dafür nehme mir gern die Zeit...So einfach Entkommst du mir nicht mehr."
      Mit einen erneut Kräftigen Schwung beförderten er Ineb zur Boden und ließ die magischen Hände sein Körper gegen das untere Bett des Hochbettes knallen.
      Hauptsache Ineb war weit genug von der Türe entfernt damit er sich jetzt ganz in ruhe zwischen ihnen dieser Kampf den Finale neigen konnte.
      Das ganze spielchen mit dem Herzträger hatte ihn schon genug Magie gekostet....


      Aber für diesen Moment sollte es vollkommend ausreichen.
      "Dann zeig mir mal wie du allein mit mir klar kommst.", hauchte Cornelius gefährlich und zog sich die schon durch Inebs Vorarbeit zerrissene Kleidung aus.
      Er ging näher auf ihn zu und ging bei ihm auf die Knie bevor er sich wie ein dunkler Schatten über ihn beugte.
      "Glaub mir ich werde es noch mehr genießen als wie beim ersten mal...."
      Believe Me ~

    • ✩♬ ₊˚.⋆☾⋆⁺₊✧⋆°。⋆♡˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚⋆°。⋆♡✩♬ ₊˚.⋆☾⋆⁺₊✧

      Eloy Chevrier & Cabriel Valentine:



      "Die Feinde versuchen in der letzten Zeit ziemlich oft bei uns einzubrechen...", murmelte die erschöpfte Stimme eines Jungen Mannes, der noch tief nach Luft schnappte. Der große Lord war täglich für eine neue Überraschung zu haben. Es wurde nie langweilig als Herzträger. Besonders heute...Als sich der Hexer entschied ihn einen Besuch abzustatten. Wie sein Name war...das konnte Eloy nicht herausfinden. Vielleicht hatte er es ihm auch erwähnt aber...Er hatte es einfach vergessen! Doch, was soll's? Nur starke Menschen verdienten es, dass die WITCH sich an sie erinnerten. Der Hexer war zu schnell geschlagen, zumindest...war es in dieser Welt so. Eloy richtete seine Krawatte, die der Hexer beinahe mit seiner Magie heruntergerissen hätte.

      "Vielleicht solltest du lernen etwas sadistischer zu werden...Nur so als Tipp vom Herzträger zum Lakaien."

      "....Nur zu, Light Heart Träger...Ruf deinen Kamerad um Hilfe."

      Der Hexer wollte den Herzträger testen, prüfen ob er seine Kameraden in Griff hatte. Ob er ihnen vertraute. Aber es war absoluter Blödsinn gewesen.

      "Ich, Harvey, Cabriel und Tyler sind ein eingespieltes Team ꨄ. Du hast mir sofort die Chance gegeben sie auf deine Monster zu hetzen~~. Warst du echt in der Schule? Ich habe ein wenig Mitleid mit dir, Hexer! Deswegen werde ich dir den Gefallen tun und dich in meiner Pyramide der Schurken auf eine sehr hohe Liste setzen~."



      Genau, da der Hexer mit so offenen Karten gespielt hatte...Spielte der Herzträger mit dem Hexer, während die anderen Männer mit den magischen Gliedmaßen von dem Feind beschäftigt waren. Cabriel hatte die Haupteingriffe übernommen und beschützte Harvey davor die magischen Hände auf eine anderen Art und Weise auf seinen Hüften zu spüren. Tyler war zwar nur ein passiver Support aber auch er hatte meisterhafte Arbeit geleistet. So gesehen war er ein perfektes Maskottchen, Eloy mochte sowieso bizarre Dinge...Deswegen würde wohl Tyler nie wieder ein Mensch werden, wenn es nach ihm ginge.
      Herabwürdigend senkte er seinen Blick zu dem Lakaien, den Eloy mit ein paar Lederriemen gefesselt hatte. Es sah zwar mehr danach aus, als wollte er diesen Mann eher nötigen als anders rum. Besonders, da Eloy ihn mit Schadenfreude einfach Straps angezogen hatte und ein Strümpfe aus Seide. Es schmeichelte den Körper des Hexers, Eloy musste sich zusammenreißen, um mit der Zunge seine Lippen vor Lust zu lecken.



      ...Wäre es nur nicht falsch mit dem Feind zu schlafen. Es hämmerte noch in Eloys Kopf, irgendwer wichtiges sagte ihm einst, dass er nicht einfach seinen Trieben folgen konnte. Nicht nur seine Mutter, die ihn dafür ekelerregend angesehen hätte, wenn sie seine Gedanken lesen könnte. Es war jemand Anderes, der bestimmt ihn grimmig angesehen hätte, wenn Eloy nur weitergehen würde.
      Aber...
      ...Eloy war nur der Sklave des Herzens. Auch das Herz konnte nicht einfach mit dem Bösen ungezogene Dinge treiben. Besonders, da heute ein besonderer Tag war.



      Ein schmales Grinsen formte sich auf seinen Lippen, die silbernen Ringe auf seinen Fingern berührten sein Kinn. Ja, warum eigentlich nicht? Es war doch viel mehr Schicksal, dass der Hexer heute gekommen war. Zu dem besonderen Tag! Zum Tag der WITCH!

      "Dich einfach gehen zu lassen wäre aber auch...eine schöne Verschwendung. Umbringen will ich dich auch nicht - dafür bist du zu interessant aber auch ungefährlich. Eventuell können wir ja deine Reinigung hinzufügen, hmm?~ Keine Sorge, nur weil du ein Feind bist...heißt es nicht, dass ich mich nicht um dich sorgen werde. Lass mich dich einfach mitnehmen!", schlug Eloy vor auch wenn der Hexer kein Mitspracherecht besaß.



      Ohne Warnung berührte der Herzträger die Innenschenkel des Hexers, er umfasste sie und drückte seine Finger in die Haut. Dann beugte er sich zu ihm rüber und hauchte ihn heiß ins Ohr: "Und damit du auch wirklich verstehst, was der Unterschied zu mir und dir ist...Werde ich dich sogar ganz eng an mir tragen. Denn ich...kann Sündern vergeben, ich hege keinen Groll gegen dich. Ich werde deine Dunkelheit einfach später von innen zerstören, dafür ist ein Herzwächter doch da. Ich rette dich ❤︎..."

      Zwei Wimperschläge vergingen und plötzlich zog eine in rosa umhüllte Aura den Hexer und für eine Sekunde sah es so aus, als würde dieser Mann wie Sand verstreut werden. Doch seine Gestalt transportierte der Wächter in einen Gegenstand hinein, die er von seinem Meister gelernt hatte. Er schmunzelte beim Anblick, es war sehr entzückend, sodass er sogar geneigt war den Rücken des Spiegels zu streicheln.



      "Schau, du bist sogar in meinen Lieblingshandspiegel, freut es dich? Jetzt kann ich mich zwar damit nicht mehr stylen aber...falls ich schlechte Laune habe, kann ich auf etwas starren! Aber erzähl es nicht Amy, okay? Promets-moi Dax würde mich auch nur huldigen! Dabei habe ich mich in Griff!", meinte Eloy gutherzig und ehrlich, denn war er ja kein wilder Hund, der einfach seine Triebe die Oberhand gewinnen lassen würde. Deswegen gab er den Mann auch nur einen kleinen Frenchkiss auf das kalte Glas und steckte dann den Griff in seine Brusttasche, sodass dieser sein Herz unschuldig pochen hören konnte.
      Durch die perfekte Arbeit strich er sich über die Hände, eine Aufgabe war somit erledigt! Als Anführer musste er aber auch nach den WITCH Acht geben. Sie kümmerten sich ja um das Kleingemüse. Obwohl sie so stark waren wusste Eloy nach dem Tod ihres Erstbuchstaben "W", dass er ein strengerer Anführer werden musste. Deswegen dachte Eloy auch gar nicht daran jemand wichtiges wie Tyler zurück verwandeln zu wollen, er war so am sichersten!
      Gemütlich saß er sich auf das obere Hochbett, sodass er sich am Gelände stützte. Er baumelte mit seinen Füßen hin und her und beobachtete die zwei WITCH beim Kampf. Diese waren ebenfalls im Zimmer gewesen, natürlich. Sie kamen ja Eloy auch sofort zur Hilfe wie es echte Helden auch machen würden. Da Eloy wichtig war, dass sich alle gleichmäßig entwickelten griff er erst nicht ein. Sie würden es auch ohne ihn schaffen. Deswegen summte er ein Lied...London Brigde is Falling Down. Sein Lieblingslied, wegen was auch immer.
      Fröhlich erhob er die Hand und winkte seiner Gruppe zu, nachdem sie die letzte Hand niedergeschmettert hatten. Was für ein tolles Team er doch hatte!

      "Ich wusste ihr würdet es schaffen! Ihr seid ein richtiges Dreamteam~. Je suis heureux ! Ein Hoch auf die WITCH! ", rief Eloy überglücklich, ihm fehlte es in dem Augenblick an nichts. Denn die letzte Sache, die er brauchte bekam er in nur ein paar Stunden. Seine Leute waren schon perfekt genug. Sie wurden zur kompletten Normalität für die Welt!



      "Benutzt das Pflänzchen um euch zu heilen! Nur keine Bescheidenheit, dafür existiert es!", empfahl er den beiden Wächtern, bevor sie wieder einmal ein schlechtes Gewissen bekamen, wenn sie sich diese Blume ansahen. Dabei empfand Eloy es für gut, dass sie "W" nutzten. Dafür war es gut.
      Doch Cabriel musste sich erst wieder an die Welt gewöhnen. Nein, eigentlich...hatte er das Gefühl, dass er in einer komplett anderen Welt ausgesetzt wurde. Seine Ohren dröhnten, eventuell noch vor dem haten Kampf. Die Finger waren bei ihm alle taub, er hatte wohl mit bloßen Händen diese Hände zerrissen. In seinem Kopf klang es zwar zum einen Teil verständlich, so kämpfte er doch immer. Aber andererseits...Seit wann war bitte Cabriel so stark und wann hatte er denn so einen Kampf ausgeübt? Hatte er überhaupt je gekämpft? Harvey war doch genau deswegen so sauer...
      Schwach erhob er seine Hand, seine Finger wirkten schlanker und er trug Nagellack.



      "Was ist los? Seid ihr noch nicht in der Normalität angekommen? Oder genießt ihr gerade euren Moment des Körperkontakts..? Ich bin echt eifersüchtig auf euch. Ich möchte auch mit meiner Liebe zusammen wohnen!"

      Erst dann bemerkte Cabriel, dass jemand unter ihm lag. Ein schwächeres Wesen, dem er gerade noch half sich von den magischen Händen zu befreien, weil er so ein Versager war. Ohne ihn würde dieser Nichtsnutz sterben.
      Die Gedanken strömten so schnell in Cabriel ein, obwohl er sie nicht ganz verstand. Seine langen Haare fielen hinunter und berührten mit der Spitze die Wangen des Wächters.
      Erst als er den Mann unter ihm in die nebelblauen Augen sah, kollidierte es in seinem Kopf. Es glich einer gewaltigen Explosion und zerschmetterte die eigentliche Realität, die sich mit einer Normalität vermischte.

      "Harvey...", flüsterte Cabriel und seine Stimme klang so viel höher als sonst, als wäre er im Schauspiel des Wolfes, der seine Kehle mit Mehl bestäubte um heller zu sprechen. Er erstarrte buchstäblich und wendete seine grünblauen Augen nicht von Harvey. Der Mann unter ihm, das war doch der Feuerwächter? Ja...Wenn er ihn ansah kamen ihn viele Bilder ihren gemeinsamen Zeit. Aber zugleich vermischte es sich...mit einem...anderen Harvey? Nein, dieser Harvey unter ihm war wohl...eher ziemlich bizarr.
      Das erste, was ihn auffiel brachte sein vereistes Herz zum Rasen.

      "Du siehst putzig aus, wenn du zitterst. Die Gefahr ist vorbei...Also reiß dich wieder zusammen."



      Blut strömte aus der Kopfverletzung und floss Cabriels Wange hinunter. Er sah zu Harvey hinunter, beobachtete genau seine Reaktion. Sein Wimmern, seine Zuckungen. Wenn ihn etwas nicht gefiel...spürte er diesen Drang...er wollte ihn sofort dafür bestrafen. Ein komisches Gefühl, was sicher nicht von Cabriel war. Doch je mehr er seine eigene Stimme wahrnahm, desto mehr verstand er: Er war gar nicht Cabriel. Er wurde definitiv zu...ihr. Nur sie hatte diese kalte Tonlage einer lebendigen Porzellanpuppe, die in Horrorfilmen langsam ihren Kopf zu der Person richtete um jemanden den Gar auszumachen.

      "Hast du nicht gehört? Beruhig dich endlich, Kätzchen. Helden müssen Rückgrat besitzen, ich kann dich nicht ständig mit mir schleifen.", sagte er nun zielgerichteter, Cabriel spürte wie richtig es sich anhörte das zu sagen. Auch wenn es ihn innerlich nur verwirrte. Aber seine Verwirrung sollte er vorerst nicht zur Schau stellen, denn nachdem er auch den Herzträger ansah wusste er, dass hier etwas faul war. Oder?
      Eloy sah währenddessen zu seiner Kette, er hielt sie mit seinen Fingern im Pinzettengriff. Das Herz leuchtete in einem wunderschönen und hellen pink und zeigte, dass sie auf gutem Wege waren. "Das Herz ist so aufgeregt...Es pocht schon die ganze Zeit so wild, dass ich es ausziehen musste um keine Herzrhythmusstörung zu bekommen! Sobald ihr bereit seid gehen wir gleich los! Heute ist Walpurgisnacht!"



      Langsam stand Cabriel auf und wischte sich den Dreck von seiner Hose. Er bemerkte seine kleinen Wölbungen an seinem Brustkorb und dies bestätigte genau in welchem Körper er gerade steckte. Kein Wunder also, dass er sich so komisch fühlte. Cabriel war ja auch gar nicht ganz...der Luftwächter. Die Pflanze an seiner Jacke heilte seine Wunden, es fühlte sich für einen Moment ziemlich erfrischend an. Aber...sich die Pflanze anzusehen gab ihn ein mulmiges Gefühl, als wusste er genau was sie bedeutete. Er hielt es für das beste, sie erstmal nicht anzusehen. Damit er nicht den Verstand verlor.
      Eiskalt wendete er sich von Harvey ab, er sollte schon allein zurechtkommen. Er war doch nicht die Wohlfahrt für verkümmerte Tiere. Auch wenn er sich eigenartiger Weise noch nie so stark zu diesem Helden verbunden gefühlt hatte. Als hätten sie...einen Blutspackt miteinander gehalten, der sie aneinander fesselt. So genau begriff er es nicht, aber der Mann sah sowieso...so süß aus, dass sein Inneres ihn allein dafür quälen wollte. Sie wollte es.
      Doch gerade war etwas wichtigeres, denn Eloy sprang schon vom Hochbett hinunter. Monoton sagte dann Cabriel:

      "Lass uns keine Zeit verlieren, wir haben genug herumgespielt. Ich treffe mich später mit Freunden, weswegen ich ungern noch weiter in diesem Tempo weitermachen will. Lasst uns zur... Kirche."



      Es war seltsam wie sein Verstand allein seine Sätze formen konnte, noch ´Sekunden davor wusste Cabriel nicht einmal, dass sie zur Kirche wollten. Doch in seinem Herzen schlug die Erkenntnis, dass dort ein Ereignis stattfinden würde auf den die WITCH lange gewartet hatten. Obwohl Cabriel das Gefühl hatte, dass sie erst seit kurzem die WITCH waren...Überkam ihn die Stimmung von mehreren Jahren, die er mit diesen Idioten verbrachte.

      ✩♬ ₊˚.⋆☾⋆⁺₊✧⋆°。⋆♡˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚⋆°。⋆♡✩♬ ₊˚.⋆☾⋆⁺₊✧
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Cornelius Sextus & Harvey Bell
      ......
      Es fühlte sich an als hätte ihn der Herzträger verzaubert.
      Nur kurz....Es sollte wirklich nur ein kurzer Moment der Atempause werden.
      Als die Hand des Herzträger auf seinen Kopf landete und ihn so sanft streichelte....Wurden die Augenlieder des Hexer so viel schwerer...Das war das letzte voran er sich erinnerte.
      Bevor....
      ...Nun sich alles anfühlte wie ein seltsamer Traum aus dem gerade erwacht war und in der...Realität erwachte...??!
      "Vielleicht solltest du lernen etwas sadistischer zu werden...Nur so als Tipp vom Herzträger zum Lakaien."
      Die Worte des Herzträgers gingen wie stilles surrend durch seine Ohren....Sein Körper handelte wie von selbst, als wäre er nicht in der Lage selbst zu entscheiden war als nächstes passiert. Er konnte nicht einmal sprechen...Es fühlte sich an wie diese Seltsamen Träume die er öfters gehabt hatte...Doch normalerweise war immer Allein in diesen Träumen gewesen. Umgeben von Wasser oder tiefer schwärze...Manchmal war es auch eine ihm vollkommen unbekannten Umgebung umgeben von Sternen....
      Aber jetzt? Das war doch immer noch das Zimmer des Wächters...Oder nicht?
      "Ich, Harvey, Cabriel und Tyler sind ein eingespieltes Team ꨄ. Du hast mir sofort die Chance gegeben sie auf deine Monster zu hetzen~~."
      Aber die ganze Situation war einfach mal ganz wirr verändert....
      Zudem war er auch noch Bewegungsunfähig....Auf so eine Situation wäre vorbereitet gewesen und niemals gelandet....Aber es fühlte sich an als wäre es ihm das wirklich passiert?!
      "....Eventuell können wir ja deine Reinigung hinzufügen, hmm?~ Keine Sorge, nur weil du ein Feind bist...heißt es nicht, dass ich mich nicht um dich sorgen werde. Lass mich dich einfach mitnehmen!"



      Moment...Warum sah der Herzträger so verändert aus? Er konnte immer ein feinen unterschied zwischen Ineb und Beni setzten....
      Aber das vor ihm....
      Was für ein wirres Hexenwerk war das? Über solche Mächte verfügte der Herzträger? Hatte er ihn unterschätzt??
      Unmöglich---!!!
      "Und damit du auch wirklich verstehst, was der Unterschied zu mir und dir ist...Werde ich dich sogar ganz eng an mir tragen. Denn ich...kann Sündern vergeben, ich hege keinen Groll gegen dich. Ich werde deine Dunkelheit einfach später von innen zerstören, dafür ist ein Herzwächter doch da. Ich rette dich ❤︎..."
      In Sekunden schnelle fand sich der Hexer im inneren dieses Spiegels wieder....Ein Gefängnis?!
      Selbst wenn er sprechen könnte, es verschlug in die Sprache....Alles um ihn drehte sich....Wie war das möglich? Das so geschickt zu tun als wäre er Jahre darin geübt...?



      Wenn Beni wusste noch genau ...Von seiner Abneigung zu Spiegeln.
      Beim Gedanken aber an Beni bekam er plötzlich üble Kopfschmerzen als hätte man mit irgend ein Zauber belegt der seine Sinne und Gedanken täuschte.
      Er sank schwer atmend auf die Knie und griff sich frustriert ins Gesicht.
      Zwar besaß er eine Masochistische Ader aber diese Demütigung....Und zugleich war er schrecklich fasziniert von dem Talent. Es regte ihn aber auf so vollkommend in dieses Chaoses hineingeworfen worden zu sein...



      ...Aber ein kluger Mann der Magie wie er wusste es wäre das beste die Situation erst einmal richtig einzuschätzen. Er musste erst begreifen was hier gerade passiert und akzeptierte unfaire Niederlage...
      Es fühlte sich an wie ein Theaterstück und gerade war seine Rolle des Besiegten Lakai, gefangen....In diesem Spiegel.
      Er glaubte das flüstern von anderen Gefangen Seelen zu hören...Man musste aufpassen nicht den verstand zu verlieren. Frustrierter atmete er tief durch und blieb an der Stelle verharren.
      Jedoch sammelten sich in seinem Geister die ersten Rachepläne sobald er begriff wie er hier raus kam und wieso er diese Sachen tragen musste! Das war doch gar nicht sein Style! Dieser BAST-----

      "Ich wusste ihr würdet es schaffen! Ihr seid ein richtiges Dreamteam~. Je suis heureux ! Ein Hoch auf die WITCH! "




      Kalte Hände....
      Der Geruch von Metallischen Blut....
      Und der harte Aufprall auf den Boden...
      Das erste war Harvey spürte war etwas weiches das gegen ihn drückte...Ansonsten sah nur schwärze und hörte die bekannte Stimme des Sängers....

      "Was ist los? Seid ihr noch nicht in der Normalität angekommen? Oder genießt ihr gerade euren Moment des Körperkontakts..? Ich bin echt eifersüchtig auf euch. Ich möchte auch mit meiner Liebe zusammen wohnen!"

      Das geschehen um Harvey herum konnte er kaum verarbeiten....Sein Herz hämmerte so stark, sowie an dem Tag an dem er sich vollkommend Wehrlos und Machtlos gefühlt hatte...Doch fühlte es sich noch viel schlimmer an. Für Bruchteile war er wie gelähmt, unfähig sich zu bewegen und kaum wie die Gefahr gebahnt schien, begann sein Körper unaufhaltsam zu zittern. Ein Großteil in ihm fragte sich warum und wovor er solche Panik hatte?! Wieso war so vor Angst erfüllt....?!
      Zugleich strafte ihn sein Verstand mit unzähligen innerlichen Selbst-Monologen: Du bist zu schwach. Versager. Allein schaffst du nichts....Du könntest Sterben.....Du könntest Andere in Lebensgefahr bringen....!!
      Die innerliche Stimme in seinen Kopf schien immer lauter zu werden das ihn sogar Tränen in die Augen trieb....

      "Du siehst putzig aus, wenn du zitterst. Die Gefahr ist vorbei...Also reiß dich wieder zusammen."

      Erst jetzt drang die Stimme an seine Ohren und er Blickte...In ein Gesicht das ihm Vertraut und Befremdlich zugleich anfühlte das ihm schwindlig wurde.
      Hatte er sich denn Kopf angehauen und war daher so durcheinander?
      Dabei schmerzte ihn selbst gar nichts, nur seine Handgelenke und die Hüfte fühlte sich an als hätte ihn eben noch etwas mit roher Gewalt gepackt.
      Viel schlimmer jedoch war das Blut das der größeren Frau von der Stirn tropfte....
      ...War....Das seine Schuld gewesen...?
      War sie wegen ihm verletzten...? Weil sie ihn wieder beschützten musste...?!



      Ein giftiger Cocktail von Angst und seltsam Verbundenheit durch zog Harvey so intensiv.
      Er wusste nicht ob verängstigt von seiner Retterin war oder sich ihr gegenüber unsagbar verpflichtet fühlte wie ein kleines Küken das ohne sie keine zwei Sekunden überleben konnte.
      "Hast du nicht gehört? Beruhig dich endlich, Kätzchen. Helden müssen Rückgrat besitzen, ich kann dich nicht ständig mit mir schleifen."
      Erneut rüttelte ihre Stimme an seinem Verstand und er schlang verkrampfter seine Arme um sich selbst damit endlich dieses Unkontrollierte Zittern aufhörte!
      Er wollte sie nicht verärgern...Das fühlte sich Falsch an, es war wie ein eingebranntes Mantra und trotzdem hatte er das Gefühl egal was tat sie zu Verärgern....
      "T-tut mir Leid...", hauchte Harvey und merkte wie seine Stimme sich viel klarer anhörte...Als hätten seine Lippen noch die eine Zigarette berührt, fühlte sich seine Stimmlage so weich und schwach an....
      Reiß dich zusammen, reiß dich zusammen....!!
      Hämmerte es in seinem Kopf und versuchte die Lage wieder besser zu begreifen.
      Aber sein Blick fiel auf die Rose welche sie bei sich trug....
      Sogleich stoppten die durcheinander gewirbelten Gedanken in dem Feuerwächter....



      ....Übrig blieb eine unbeschreiblich Last auf seinen Herzen und Trauer...
      Er fühlte sich wie jemand, der egal was er tat....Egal wie sehr er sich Anstrengen würde das er versagen würde....
      Es fühlte sich unbeschreiblich schwer an nicht sofort zu Boden zu sinken und alles sofort Aufgeben zu wollen.
      Doch obwohl ...Cabriel...?
      Grund genug hatte ihn zu Hassen, war sie sein rettender Anker in dieser Welt.
      Für sie und auch für denn Anführer ihrer Witch gruppe fühlte er sich verantwortlich alles zu geben...
      Sie waren seine Freunde und seine Geliebte...Die wichtigsten Menschen in dieser Welt.
      Egal was passiert....Er musste sich anstrengen und alles für sie geben...Es war das mindeste war er tun konnte!



      Langsam ließ das Zittern nach und beklemmt hob sich sein Blick zu ihrem tollen Anführer.
      Ihm kam ein Gefühl auf als würde er Eloy viel länger kennen als...Ineb.
      Sie waren langjährige Freunde!
      Das fühlte er ganz deutlich, er verspürte große Bewunderung für ihn. Sein Herz begann sogar wieder schneller zu Klopfen. Diesmal nicht aus angst wie bei seiner Freundin und der gefährlichen Situation...

      "Das Herz ist so aufgeregt...Es pocht schon die ganze Zeit so wild, dass ich es ausziehen musste um keine Herzrhythmusstörung zu bekommen! Sobald ihr bereit seid gehen wir gleich los! Heute ist Walpurgisnacht!"

      Nervös tippte Harvey seine Finger einander.
      Obwohl er nicht ganz mehr sagen konnte was...diese Walpurigsnacht war, wusste er das es total wichtig war!!
      Aber aus irgend ein Grund hatte er bedenken...
      "D-du warst...Ähm richtig toll eben!", lobte er aufrichtig ihren Anführer.
      Er war so cool! Eben wie er sich ein richtigen Helden vorstellte....Aber bei dem Gedanken an das kommen würde...Ihm wurde ganz flau zu mute.
      Alle Alarmglocken schrillten in ihm ganz Wild!
      "...Aber...Wegen dieser ...Walpurdisnacht...."



      Doch bevor er nervös weiter sprechen konnte hatte schon Cabby schon deutlich gemacht das sie nicht weiter herumtrödeln sollten....
      "Lass uns keine Zeit verlieren, wir haben genug herumgespielt. Ich treffe mich später mit Freunden, weswegen ich ungern noch weiter in diesem Tempo weitermachen will. Lasst uns zur... Kirche."
      "Ah--h-hach....ehh...", stammelte Harvey hoffnungslos, wie konnte er das Wort gegen seine Liebste setzten? Sie hatte so recht, natürlich!
      Er war selbst einfach nur ein Feigling....
      "S-schon gut ähm Cabby hat wie immer recht wir sollten uns Beeil---UHAA!"
      erneut wurde Harvey unterbrochen...Dieses mal war es das Licht im Zimmer das plötzlich aus ging.
      Sofort hüpfte der Feuerwächter wie eine aufgeschreckter Katze hinter die Windwächterin um sich hinter ihr zu verstecken. War das ein weiterer Angriff??
      Doch anstelle eines Angriffes war es ein hell, leuchtender blauer Schmetterling der scheinbar genug Kraft hatte den Lichtschalter zu betätigen und das Licht in Zimmer aus zu machen.
      Zielstrebig flog dieser in der Nähe der Türe als signalisierte der Magische Schmetterling zu deutlich das sie sich beeilen MUSSTEN.
      Er zog aufgeregte kreise in der Luft, wie ein Tier das eine Fährte aufgenommen hatte...In Tylers fall war es die starke Energie die schon von weiten so intensiv spürte das ihn halb Verrückt machte.
      Doch wenn man ganz genau hinsah konnte man in der nähe dieses Schmetterling eine starke Präsents spüren und manchmal sogar...eine Schemenhafte Gestalt einer Frau mit gelben durchdringenden Augen. Ihr Gesichts selbst war so teilnahmslos...Beinahe schon Puppenhaft.



      Sofort überkam Harvey eine starke Gänsehaut.
      Ging es nur ihm so oder war Tyler in seiner neuen Form total Creepy?!
      Er war voll unheimlich! Heilige Scheiße, er war wie aus einem Horrorfilm?! Wieso fanden sie andere Hübsch oder ein perfektes Maskottchen ihrer Gruppe? Konnten sie den Wasser-Wächter nicht wieder normal machen?!
      . . . .



      "Ähm...M-muss....Ich mit? Ich meine....Ihr schafft das bestimmt auch ohne mich...ich...finde...Kirchen immer so unheimlich...Und...Ähm demnächst sind--Wieder Prüfungen ich eh sollte lernen...Ich Feuer euch von der ferne aus...An!", versuchte er ausreden zu finden nur um nicht mitkommen zu müssen. Obwohl er sich zum teil nicht mal erinnern konnte wie er hier her gekommen ist....
      Da stand was total großes an! Ihm schlotterten schon jetzt die Knie! Er würde sicher keine zwei Minuten überleben? Und was wenn im Weg stand? Cabby hatte doch später eine Verabredung--- Zum Teufel wieso war ihm das so wichtig?!
      "H-hach...Vergisst was ich gesagt habe...Ich rede wieder nur dummes Zeug! Haha...Tut mir Lied ich bin so nervös....! Ich hoffe nur es geht alles gut..."
      Er wollte nicht wieder für seine feigheit bestraft werden....Er sollte vertrauen in ihre Gruppe haben! Sie waren alle...So Vorbildliche Wächter, alles dank ihres Anführers!


      ✩♬ ₊˚.⋆☾⋆⁺₊✧⋆°。⋆♡˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚⋆°。⋆♡✩♬ ₊˚.⋆☾⋆⁺₊✧

      ɎɆ

      "Vergessen Sie nicht, dass wir uns hier in einem Traum befinden. Solange der Herrscher des Traumes nichts dagegen hat, dass sie sich stärken, sollte es ihnen ihre eigene Kraft ziemlich leicht fallen. Sobald wir wieder die vollständige Macht dieses Traumes haben können sie wieder sich von dem Boten lösen. Genießen sie doch solange die schönen Engelsflügel. Das Teleportieren könnte tatsächlich nur ein wenig eingeschränkt sein..."

      Die Sache mit dem Traum hatte Kye schon bei der einführen des Erdwächters begriffen.
      Der Träumer hatte die Kontrolle....Nur wer genau war der Träumer dieser Welt?
      Es schien wohl einer der Feinde zu sein....
      Und der Lord hatte ein dumpfes Gefühl das es nicht gefallen würde.
      Zumindest aber steckte nicht in einen Frauen Körper sondern jetzt im Körper des Boten. Der sich tatsächlich als überraschend bequemlich und gefügig anfühlte.
      Zu sehr wollte Kye aber auch nicht zu unvorsichtig sein, auch wenn es sich wie Urlaub anfühlte nicht von lauten Zorn erdrückt zu werden...In Gegenteil. Er spürte nicht mal ein hauch von Wut oder Zorn....
      Als wäre dieser Körper noch nie in diese Art der Emotion gelangt.....




      Tatsächlich war es bedauerlich die Teleportation Fähigkeit nicht vollständig Nutzten zu können.
      Der Lord wäre mit sicherheit ohne das kleinste Zögern von hier verschwunden. Nicht weil er Flüchten würde, allein weil er kein Freund von Spielen oder Orten war von denen er die Regeln nicht kannte oder nicht selbst aufgestellt hatte.
      Es war sein gutes Recht sich zu verweigern...Aber leider hatte dejenige der die Karten gelegt hatte wohl sein eigenen Ziele.
      Er machte sich jedoch ernsthafte sorgen um seinen eigenen Körper. Wenn dieser Schaden nehmen würde....
      Vielleicht müsste er dann öfter nach den Boten als letzter Ausweg greifen.

      Bemüht wie unauffällig wie möglich konzentrierte sich der Lord darauf die besagten Flügen erscheinen zu lassen...Sie waren klein aber...
      Naja...Schön waren sie.
      Nicht das er sich davon gerade ablenken ließ oder den Engel dafür beneiden würde! Er musste nur....Kontrollieren ob dieser Körper sich ihm gut anpasste.



      ...Hmm
      ......
      .........
      Schon Süß irgendwie....

      "Ich bin mir sicher, dass sie nicht mit dem Dark Heart aus der Kirche austreten dürfen."

      Sogleich waren die Flügen vorerst wieder vergessen. Der Lord seufzte hörbar auf, während er weiter ein paar Bewegungen ausprobierte, in dem er sein rechten Arm sachte bewegte....Er kam sich langsam selbst vor wie ein Sturkopf, aber für ihn war es immer noch eine Endgültige Entscheidung. Das Dark Heart gehörte ihm!
      Natürlich war der Geschmack mit Kiri sehr aufregend gewesen und es boten sich mehr als nur eine Option.
      Doch es begann ihn zu verärgern ( wenn durch diesen Körper nur leicht) das man ihn ständig daran erinnern musste.
      "Erzähl mir etwas neues...."



      Dieser Ort war sichtlich für etwas größeres Ausgelegt.
      Der weiß Haarige, ein Teil von Kiri der sich Micah nannte würde wohl verschwinden...Wirklich beneidenswert das darüber einfach so Entscheiden konnte.
      Noch immer war Kiri ein sehr Komplexes Wesen für den Lord das nur langsam begann zu entschlüsseln. Auch wenn Kiri ihm vermöglich die Schlüssel mit diesem viel zu freundlichen lächeln reichen würde, war der Lord der Überzeugung ihn besser auf eigener Weise zu begreifen.
      So war er sich schon eine weile sicher...Der Bote.
      Dieser Micah...Die sogenannte Trumpfkarte. Das alles gehörte auf eine Weise zusammen die nicht direkt damit zu tun hatte sein vollständiger untergebender Lakai zu sein.
      Es war mit Vorsicht zu betrachten weswegen er sich trotz Eros gefügiger Darbietung nicht komplett in sicherheit fallen lassen wollte und so gut es ging seine wahren Gefühle versuchte vor ihn verschlossen zu halten. Gerade brauchte er ihn nur um Gut darrzustehen.

      "Vergessen sie nicht, dass es sich hierbei um einen Traum handelt...Egal, was heute passieren wird...Muss nicht zur Ihrer Realität werden. Doch es könnte Ihnen helfen eine Entscheidung zu tätigen."



      Dabei wusste Kye doch am besten was es bedeutet das Träume nicht zu Realität werden mussten....
      Ein schwacher schmerz durch zog seine Brust...Hach, dieser Körper war viel zu Emotional als das seine Gefühl hinter einer kalten Maske verstecken konnte.
      Er presste seine Lippen angespannt aufeinander als der Weißhaarige nach Blickte, er spürte die Gefühle von Eros die er gegenüber dieser Person hegte...Wie Lästig.
      Kye versuchte es zu ignorieren, bevor er ihm noch hinter her laufen würde...Etwas stur schnaubte er und sah sich erneut in der Kirche um.
      Ein Traum...Wirklich?
      Er selbst Träume so oft von dem einsamen Tod auf dem Dach seit der Trennung von seinen Körper. Er hatte wirklich Angst...Angst davor das er diesen Kampf eines Tages verlieren könnte und es zu Realität wird.
      Seine klaren Ängste wurden ihm in diesem Körper wohl bewusster....
      Er brauchte die Einsamkeit um sich zu schützten und zugleich zerstörte sie ihn immer mehr...Was für ein bemitleidendes Trauer Spiel.
      Ⱡ₳₴₴ Đ₳₴ ⱧöⱤ ₳Ʉ₣ ₥ł₵Ⱨ ⱫɄ ฿Ɇ₥ł₮ⱠɆłĐɆ₦...!
      Zischte in seinen Gedanken und kniff sich leicht selbst in den Handrücken um eine klare Grenze zu ziehen.
      Lieber war es ihm wenn dieser Bote dass Dark Heart ruhig hielt aber bei dieser kaum existierende Boshaftigkeit in seinen Gemüt würde das Dark Heart sicher bald sehr frustriert sein....Er wusste es Hungerte nach Dunkelheit oder hellen licht das verschlingen konnte....

      Langsam tat sich dann etwas in der Kirche...
      Die Kirchenbänke füllten sich mit Personen die kaum Leben zeigten...Sie waren wie:
      "Marionetten? Ein eigenartiger Geschmack..."
      "...Hm du sprichst mir aus der Seele.", gab der Lord nur knapp zurück und betrachtete die Gestalten mit verhaltender skeptischen Blick.
      Es war wie eine bittere selbst Ironie da er sich selbst mit Marionetten am besten auskannte...

      "Der Träumer und seine Freunde werden gleich eintreffen...Sind sie bereit?"
      Es fühlte sich wie der Auftakt eines Kampfes an.
      Nur fühlte sich Kye nicht wie der Spieler der seine Schachfiguren führte sondern gerade war er selbst einer der Figuren.
      Noch immer missfiel ihm der Gedanke aber er musste sich wohl für den Moment damit abfinden.



      Es war für ihn als Herrscher wichtig zu Entscheiden welche Rolle er angenommen hatte.
      Die Figur die geopfert wurde oder Jenne die denn König zum fall bringen wird...?
      Auch er spürte das jetzt beginnen würde, er musste sich auf alles gefasst machen...Selbst wenn nur ein Traum sein sollte. Er nahm die Herausforderung entgegen wie die wahre Realität!
      Das blaue leuchten eines besonderes hellen Schmetterling war erkennbar.
      Er richtete sich soweit auf wie es die Größere dieses Körpers zu ließ....Kampflos würde er das Dark Heart nicht her geben.
      Believe Me ~

    • Eloy Chevrier & Cabby Valentine

      "...Aber...Wegen dieser ...Walpurdisnacht...."

      Entzückt genoss Eloy die Unwissenheit von Harvey. Der Feuerwächter war einfach zu unschuldig für die Welt. Besonders Eloy achtete darauf, dass Harvey nichts schlimmes widerfährt. Er hatte so ein kleines Selbstwertgefühl, Eloy sah es als seine Pflicht das verbleibende bisschen zu schützen. Nichts würde hier Harvey verseuchen. Deswegen konnte er damit gut leben, dass die Windwächterin und der Feuerwächter ein Paar waren. Harvey und Cabby taten sich gut. Nur durch ihren Zusammenhalt wurden sie so stark. Das Herz konnte nicht glücklicher sein, das konnte Eloy gewiss spüren. Trotzdem musste Eloy so gut es ging gegen seine Triebe kämpfen...Denn manchmal würde er sich gerne auf den kleinen Mann stürzen. Ihn darum bitten, dass Harvey ihn heftig schlug. Bei so einer zierlichen Figur würde es Eloy sicher traumatisieren! Seine Finger kribbelten schon vor Aufregung, doch...eine andere Stimme in ihm beleuchtete ihn nochmals, was jetzt wichtiger wäre.

      "H-hach...Vergisst was ich gesagt habe...Ich rede wieder nur dummes Zeug! Haha...Tut mir Lied ich bin so nervös....! Ich hoffe nur es geht alles gut..."

      "Nervös zu sein bringt dich jetzt nicht weite. Du schwächst uns nur mit dieser Einstellung, Kätzchen. Du musst es mit uns durchstehen, bis zum bitteren Ende. Hoffen ist der falsche Ansatz. Du musst den Sieg spüren können. Anders endest du genauso wie---", fauchte die Windwächterin zurück. Obwohl das Bewusstsein noch da war, dass dies eigentlich nicht sein Körper war- geschweige denn seine Art zu reden...akzeptiere es einfach Cabriel. "Wie...Du weißt schon wer!"



      Harvey anzuschnauzen fühlte sich verdammt richtig an. Tiere wie er verdienen es ihre Position zu kennen, vor allem solch' ungezogene Katzen. Doch bei den Gedanken, dass sie nur zu dritt waren - nein mit Tyler ja zu viert, auch wenn er physisch gar nicht anwesend war.
      Es war wie ein Verbot den Namen des Toten auszusprechen. Wie ein Fluch, wenn jemand ihn ausspricht kommt der Geist des Toten und vernichtet dich oder so etwas in der Art. Es war als hinderte sie jemand daran auch nur an den Toten zu denken. Wirklich bizarr, noch nie fühlte er sich so stark unter Drogen versetzt wie jetzt und hier. Es war als würde er nicht mehr nur seine Mutter und Schwester sehen können- es war als lebte er jetzt genau in diesem Metaversum. Unheimlich, aber gegen sein jetziges ICH anzukämpfen brachte nur Kopfschmerzen. Vielleicht war das hier die Welt, wie sie eigentlich hätte sein sollen? Dann...Wenn die wahre Windwächterin da gewesen wäre?

      Eloy schritt zu Harvey und klopfte ihn freundschaftlich und behutsam auf die kleinen Schultern. Mit seinen 182 cm sah er zu Harvey hinunter und lächelte ihm zu. Der Handspiegel war tief in seiner Brusttasche, er hatte ihn wirklich so umgedreht, dass er alles sehen konnte. Wie ein Maskottchen trug er es bei sich.

      "Es ist okay nervös zu sein, es ist okay zu hoffen und für den Sieg zu beten. Wir brauchen Hoffnung. Sei unbesorgt und denk immer daran...Du bist nicht alleine. Das Herz ist bei dir und beschützt dich, sowie deine zwei Freunde. Hier schau wie es heller leuchtet als ein Stern. Es ist auch dein Verdienst, Harvey."



      Von seinen eigenen Worten überzeugt demonstrierte er dem Feuerwächter das Herz, was noch nie so reinlich gestrahlt hatte. Sie hatten in dieser Realität schon eine Menge Schlachten gewonnen. So viele Feinde wurden bezwungen. Ihre Popularität stieg immens an, sie wurden so unschlagbar. Zwar lebten sie praktisch nur für die WITCH, aber genau das war ja auch die richtige Einstellung. Auch wenn sie alle Freunde außerhalb hatten, hatten sie gelernt ihre Pflichten immer nachzukommen und alles Andere für die WITCH aufzugeben. Nur so gewannen Helden. Sie opferten immer etwas, für das Gute!

      "Das Herz von Kandrakar schätzt unsere vielen Kämpfe. Es ehrt unsere Opfer. Es weist uns den Weg. Durch Meisters Hilfe kann ich das Herz umso tiefer verstehen, es dringt in mich so stark hindurch...und zeigt mir wie ich ein perfekter Anführer sein kann. Für euch meine Freunde...und auch die Welt."

      Eloy klang wie ein Prediger in der Kirche. Das hatte er wohl von seinem Cousin Gaston, der ihn genauso wie sein Bruder Louis liebevoll unterstützt. Sie schenkten ihn die Kirche, damit Eloy einen Platz hatte ein vollständiger Messiah sein zu können. Sie zeigten ihm wie er der beste Herzträger sein konnte, obwohl sie anfangs nur seine Idol-Karriere einen Schuss nach vorne geben wollte. Mit Reinheit und Güte preisten sie Eloy und halfen ihm noch mehr Menschen von den Zielen der WITCH zu überzeugen.
      Harvey vergaß sehr oft wie viele Menschen für sie waren, wie unschlagbar sie mittlerweile waren. Deswegen formte Eloy ein Herz mit seinen Fingern und zwinkerte dem kleinen Kerl zu, als flirtete er mit ihm.

      "Mit der Erlaubnis von Cabrielchen lade ich dich später zum Katzencafe ein. Sobald die Reinigung abgeschlossen ist können wir ganz normal unser Alltag ausführen, ein kleines Date könnte also nicht schaden. Platonisch natürlich ~."



      "Aber du bist doch allergisch, Eloy...", widersprach Cabby direkt dagegen. Eloy zuckte nur mit den Schultern, als wäre es etwas, was er ruhig vergessen konnte. War doch nicht schlimm. Deswegen erklärte er sich selbst:

      "Das nehme ich für unser Feuerkätzchen in Kauf! Was kann schon so schlimmes passieren? Bei einer bekannten Katzenhaarallergie mit starker Atemnot sollte jemand wie ich Katzencafés strikt meiden. Habe mich aber nie testen lassen, also was solls? Die Konzentration der Allergene in der Raumluft beim Katzencafe ist zwar so hoch, dass meine Medikamente oft nicht ausreichen und ich Rötungen und starken Juckreiz ausgesetzt bin, wenn ich sie streichle.... Da Katzen sich ständig putzen, verteilen sie außerdem dieses „klebrige“ Allergen auf ihrem gesamten Fell, und in einem Café mit vielen Tieren schweben diese mikroskopisch kleinen Partikel in großer Menge in der Raumluft und haften an Möbeln sowie Kleidung. Ich könnte wenn es dumm kommt ersticken!"

      Cabby schüttelte nur entgeistert den Kopf. Sie mussten trotzdem aufpassen, dass dieser Anführer sich nicht irgendwann selbst umbringt. Er war zwar von sich selbst so überzeugt und seinen Pflichten, aber eine Nah-Tod-Erfahrung konnte er wohl trotzdem nicht widerstehen.

      "Du weißt das alles und...willst trotzdem hin? Du bist so lebensmüde, Eloy."

      "Ach-- für Harvey setze ich mich gerne Gefahren aus!"

      -----------------------------

      & Eros & Noir & Meister



      Die Nacht hatte sich bereits tief über das Gelände gelegt. Die WITCH standen dicht beieinander am eisernen Zaun der Kirche. Um sie herum herrschte Dunkelheit, doch vor ihnen explodierte das Leben. Ja, da waren sie! Ein tosender Lärm zerriss die Stille und auch die dunkle Nacht. Jubelnde Menschen klatschten im Takt, riefen durcheinander und tobten vor purer Begeisterung. Die Energie der Menge war greifbar, eine Woge aus Euphorie, die durch die Gitterstäbe zu ihnen herüberschwappte und die schwarze Nacht augenblicklich zum Leuchten brachte. Sie riefen, sie schrien mit voller Kraft ihnen zu! Manche von ihnen weinten vor Aufregung und Glück. Sie waren froh, dass ihre Held bei ihnen waren!

      "Die WITCH werden die Dunkelheit auslöschen!"
      "Ein Hoch auf die WITCH"
      "Eloy, führ uns mit deinem Gesang zum richtigen Weg!"
      "Beseitigt die elende Dunkelheit, rettet die Erde!"
      "WITCH! WITCH! WITCH! WITCH! WITCH! WITCH!"



      Zufrieden schnaubte Eloy auf. Er erkannte nicht die Marionetten in ihnen, auch Cabriel konnte der Illusion nicht entkommen. Für waren es ihre Fans, Befürworter des Guten. Sowie es auch in Anime oder Comics zu Fall war. Sie hoben Banner hoch, darauf stand ' LOS WITCH' geschrieben. Manche von ihnen unterstützen sie von Beginn an. Andere hatten sich erst seit Kurzem angeschlossen. Eloy war froh zu sehen wie ihre gewonnen Kämpfe Früchte trugen. Bald- schon sehr bald war die Dunkelheit besiegt! Wie der Meister schon sagte...sie erwartet das versprochene Happy End im nächsten Kapitel!

      "Die Menschheit steht auf unserer Seite, sowie sie es schon Generationen davor getan hatte. Jede Person hier weiß was wir für sie riskieren, im Austausch dafür bekommen wir ihre Kraft der Hoffnung. Das Licht der Menschheit leitet uns den Weg!", sagte Eloy so herzerwärmend als starrte er gerade gebunden auf eine Leinwand. Auf ein Kunstwerk. Von den WITCH geschaffen. Alle Menschen die auf ihrer Seite waren verdienten eine Erlösung. Bald...wird das Böse auch von ihnen Abstand halten. Er drehte seinen Kopf leicht nach links um zu seinen Freunden zu sehen, während er der Menge zuwinkte und sie deswegen nur stärker jubelten. Doch diese Aufmerksamkeit kümmerte Eloy nicht, deswegen unterschrieb er auch keine Autogramme und ging nie Live. Er wollte ja kein Star werden. Ihn ging es nur um die Rettung der Welt. Seine violett-rosa Augen strahlten Zuversicht aus. Er sprach lauter, sodass es auch die Menschenmenge hören konnte. Wie ein Siegesruf!

      "Seht zu wie wir heute nur stärker werden! Meridian wird... heute aufgeben. Der König wird fallen und bald..."



      "Wird er...und ganz Meridian...unsers sein." Bis auf den letzten Satz hatte er alles laut ausgesprochen. Menschen neigten zu Machtbesessenheit. Deswegen wählte Eloy seine Worte weise. Die Erde sollte sich ja nicht wie ein Raubtier nach der Niederlage auf Meridian stürzen. Auch wenn Eloy selbst nicht wusste wieso war ihn Meridian sehr wichtig. Vielleicht sogar wichtiger als die Erde selbst. Deswegen wollte er sie befreien vor dem elenden Leid. Genauso wie...er. Sein zukünftiger Gefangener...Wie sehr sich Eloy sehnte, dass dieser Tag bald eintreffen wird. Wenn er endlich gegen Lord Korbos antreten kann.
      Doch etwas anderes oder besser gesagt jemand anderes lenkte seine Aufmerksamkeit um, die er gerade in Gedanken dem König gewidmet hatte. Seine Augen funkelten vor Begeisterung, er hatte nicht mit ihm gerechnet!

      "Warte--ist da nicht--!", sagte er wie außer Atem und rannte in den Kirchenhof hinein, wich den jubelnden und gierigen Menschen aus, die unbedingt dem Herzträger näher kommen wollten. Diesen Mann konnte Eloy gut von weiten erkennen. Kein anderer trug solch' ein langen helles Haar, das je nach Lichteinwirkungen ein blasses Blau oder ein strahlendes Weiß vernahm. Es war bizarr anzusehen wie er lässig an der Kirchenmauer lehnte und dabei noch Airpods in seinen Ohren hatte. Der Mann schien über etwas nachzudenken, weswegen er erstmal nicht Eloys laute Stimme wahrnahm!

      "Meister! Sie sind auch da?! Ich wusste ja gar nicht, dass Sie herkommen wollten!"




      Nach Aufmerksamkeit lungernd winkte er dem Mann zu, so stark dass der Mann keine Wahl hatte als ihn zu bemerken. Wie ein Hund, der seinen Knochen gefunden hatte strahlte Eloy ihn an. Es war nicht üblich ihn zu sehen! Vor allem so abwesend! Er war so aufgeregt, dass beinahe der Handspiegel ihm von der Brusttasche fiel.

      "Sind sie hier um zuzusehen?! Das beehrt uns!"



      Eloy sprach natürlich im Namen der WITCH, anders würden sie den Meister nur beleidigen. So ganz konnte Eloy seine Gefühle nicht zu dem Meister einordnen. Es war so ähnlich wie bei Lord Korbos. Obwohl dieser Mann ihn befremdlich sein musste, hatte er zu Korbos eine große Besessenheit entwickelt. Eloy akzeptierte ihn zwar als Feind, doch wollte er eine Zukunft bauen, in dem der König irgendwann ihm gehörte. Damit er allein ihn reinigen konnte. Bei Meister hingegen war es ebenfalls Besessenheit. Er akzeptierte ihn als sein Lehrer und war froh, dass er für sie da war. Ohne ihn wären sie niemals so weit gekommen.
      Nuriel sah zu Eloy, der vorm Rennen hechelte. Dann erst zog er entspannt seine Kopfhörer von den Ohren, Eloy hörte gar keine Musik aus ihnen herausdringen - hörte Meister so leise Musik? Er war ja so mysteriös



      Dann erst setzte der Meister seinen verfrorenen Gesicht ein charmantes Lächeln auf, was direkt Eloys Herz traf. Meister grüßte ihn herzlich.
      "Wie könnte ich den euren großen Kampf verpassen. Ich als euer wahrer Supporter Meister. Ich möchte sehen wie das Training sich ausbezahlt hat. Außerdem...will ich auf keinen Fall die Reinigung verpassen!"



      Stumm betrachtete Cabriel diesen Meister, sofort brannten wieder einige Bilder in seinem Kopf hinein. Ja, sie hatten auch mit ihm eine Menge erlebt. Kennengelernt hatten sie ihn in einer U-Bahn. Er war einst der Musiklehrer von jemand gewesen. Natürlich nur als Tarnung, damit seine wahre Identität nicht aufflog. Wie hieß er noch gleich? Diese Erinnerungen waren verschwommen, es kam dem Jungen in seinem Herzen einfach nicht koscher vor ihn zu treffen. In seinem Herzen pochte die Gefahr, doch das Mädchen von Außen wirkte ganz entspannt. Es war vorm Vorteil den Meister an ihrer Seite zu haben. Cabriel stieß dichter zu Harvey, sodass ihre Schultern sich berührten, dann flüsterte sie ihm leise etwas zu, dass ihre Lautstärke beinahe einen Windhauch ähnelte.

      "Ist dir auch komisch?...Ich glaube zwar, dass wir auch heute wieder gewinnen aber...irgendwas in mir...ist gänzlich verwirrt...Als wären wir mit einem Zauber oder sogar Fluch belegt...Sobald du etwas bemerkst, lass es mich wissen, ja?"



      Sorgenlos unterhielt sich Eloy mit dem Meister, er lachte vor Freude auf. Manchmal - nur manchmal kam ihn das komische Gefühl auf den Meister aus Instinkt zu schubsen und wegzurennen. Oder ihn versuchen umzubringen. Keine Ahnung wieso, es waren sicher nur die Triebe des Bösen. Auch wenn Eloy reinlich war - ein guter Herzträger - waren solche Gedanken noch nicht ganz weg. Meister meinte, dass dies noch dauern würde. Dafür brachte er noch etwas, was ihn half vollkommen rein zu sein.

      "Schauen Sie ruhig zu! Die Prophezeiung wird sich erfüllen! Die WITCH werden sie nicht enttäuschen. Goldie wartet ja ganz klar auf Sie, wir wollen ihn nicht noch länger warten lassen, richtig"?



      Stumm nickte Nuriel einfach nur zu. Mhm, er hatte keine Ahnung wer Goldie war. Auch wenn er das Skript kannte, skippte er öfters langweilige Szenen. Wie jemand, der in Serien dauernd spulte. Nuriel mochte eben keine Langweile, deswegen war es auch nicht schlimm Lücken zu besitzen. Diese Welt war voller solcher Lücken, doch hatte er sie anhand des Träumers ein wenig vervollständigt. Ein wenig Traum mit einem Beigeschmack eines Metaversums. Die Rolle von Izarra gab ihn die Möglichkeit den ersten Platz im VIP-Bereich zu haben! Dafür konnte er seinen Exfreund nicht genug danken!
      Bevor sie noch tiefer in das Thema Goldie gehen konnten oder seinen angeblichen Geldschulden und Besuche bei der Polizei, widmete er sich dem Feuerwächter, der noch immer so doof aus der Wäsche sah. Als wäre es sein Stichwort als Zauberer zog er seinen Zylinder heraus, der erstmal komplett leer war.

      "Hey, Feuerwächter. Kopf hoch! Bist du immer noch so nervös neben mir, weil du mich einmal vergessen hast in die Kontakte zu speichern? Ich bin dir doch deswegen nicht böse ~. Soll ich dir was geben, was dich aufmuntert?"

      Seine Handfläche kreiste dreimal um den Zylinder, den er kopfüber hielt. Einmal schnipste er in den Finger und plötzlich wirkte kuriose Magie. Aus dem Hut krochen mystische Tentakel heraus. Sie waren in einer Farbe, die Harvey zu gut kannte. Waren mit der gleichen Flüssigkeit bezogen, die der Feuerwächter einmal in ihm gespürt hatte. Nicht, dass der Zaubrer sich das Privatleben von dem Feuerwächter und seinem Sohn ansah. Er respektierte Privatsphäre und übersprang natürlich die expliziten Teile.

      "Hier bitte--- die hast du doch am liebsten, hmm~~? Die habe ich jemanden einem ganz besonderen Monster abgeschnitten, sie bewegen sich noch. Sind bestimmt noch für die ein oder andere Spaßbringung zu haben. Aber überanstreng deinen Körper nicht. Du denkst ja seit kurzem für Zwei~~."



      Neckend mit einem tieferen Unterton, als könnte dies auch als Drohung gemeint sein reichte er Harvey den Hut. Die Tentakel schmissen sich direkt um den Feuerwächter, sie saugten sich an seiner Kehlte, doch drückten nicht zu. Wie ein Schal schenkten sie ihm Wärme und waren darin erzogen ihn nicht zu ersticken. Wie ein Instinkt den sie zu befolgen haben. Das Lächeln von Nuriel war bezüglich Harvey eher von feindseliger Natur, dachte sich Cabriel. Vielleicht war es aber nur Einbildung, Eloy bemerkte es zum Beispiel gar nicht - nicht Mal, dass kurz die Stimmung kalt erschien. Doch so Mysteriös der Meister auch war, machte er seine Gedanken nicht öffentlich. Deswegen übernahm Eloy weiter das Gespräch und griff sogar nach der eiskalten Hand von Nuriel. Dieser Zauberer war wohl schon so stark von Magie getränkt, dass er wohl genauso wie sie kaum noch lebendig wirkte. Auch wenn die Essenz in den Herzen pochten und das Herz von Kandrakar sehr wohl warm war, lag es wohl eher an den WITCH, dass überhaupt darin Wärme gelangte. Nuriel hingegen fühlte sich so an als pochte kein Herz voller Wärme in ihm. Keine starken Gefühle. Nur ein Strudel der Wissenschaft.

      "Wir sind so aufgeregt! Die Menschheit jubelt und ich fühle mich so stark wie noch nie! Die Schurken wollten natürlich uns vor der Reinigung sabotieren, sind wohl echt verzweifelt! Schau Meister! Der hübsche Hexer da wollte mit mir versaute Dinge machen und mich in seine Dunkelheit zerren! Beinahe hätte ich ja gesagt--aber ich könnte meine Pflichten doch nie vernachlässigen."

      Aufgeregt hielt Eloy den Spiegel direkt vor Nuriels Nase. Zum ersten Mal konnte der Herzträger einen überraschten Gesichtsausdruck an seinem Meister erkennen. Er hatte wohl nicht gedacht, dass Eloy diese Art von Magie schon beherrschte. Nur zu, sollte er ihn ruhig dafür loben!

      "Aha...ein uneingeladener Gast. Das stand nicht so im Skript...Und dazu auch noch du..." Seine violetten Augen bohrten sich in die Seele des Gefangen ein. Sie fixierten ihn so fest, durchblätterten seine Geschichte, die seine Seele erzählte. Erst war Nuriel still...Zu still...



      "Da hast du aber einen tollen Fang gemacht, Eloy. Meisterklasse...."

      Bis er anfing zu grinsen. Es wirkte für Außenstehende - bis auf Eloy - manisch. Er hatte vor Aufregung das Blinzeln beinahe vergessen. Ah, es war wie ein kleiner Plottwist. Nichts, was wohl die Geschichte ändert aber für einen täglichen Kinobesucher wie Nuriel war es das Ticket für den Film wert gewesen!

      "Lange ist es her, dass ich diese Aura verspürt habe...Mhm...Entzückend! Welch ein aufregender Tag heute doch ist, nicht wahr? Heeexeer..."



      Er wusste genau wer das vor ihm war, diese alte Essenz - hach da kam ihn doch die Sehnsucht hervor. Dabei spielten für ihn Gefühle gar keine Rolle, er war eher der rational denkende Mensch. Doch das kleine Widersehen ließ ihn trotzdem an alte Zeiten schwelgen. Zeiten, die schon lange Vergangenheit waren. Kein FIlm, der es wert war noch einmal von Nuriel gesehen zu werden. Aber...ein kurzer Rückblick in die Nostalgie war trotzdem berauschend. Dann aber wendete er sich wieder vom Spiegel ab, er richtete den Gegenstand sogar nochmals in Eloys Brusttasche, damit er den besten Blick hatte. Da hatte dieser Hexer einfach einen viel besseren VIP-Platz als er, wie stillos von ihm~.

      "Geht nur hinein, ich sehe von weiten zu und gebe euch Unterstützung~. Los WITCH!~ Für das versprochene Happy End...."

      ---

      In der Halle schwebten die Schmetterlinge kreuz und quer, als verfielen sie eine Art Wahnsinn. Die Nonnen machten sich bereit, alle sahen sie sich gegenüber und begangen ihr Gebet an die WITCH gerichtet. Obwohl sie keinen echten Mund, geschweige nur geschnitzte, pinke Augen besaßen -hörte man sie klar und deutlich reden. Ihre Stimmen hallten in der Kirche, verschärft und kraftvoll. Als lockten sie den Teufel zu sich.

      "Die Reinigung beginnt."

      "Der Messiah ist gekommen."

      "Er wird das Böse vernichten"

      "Er wird die Welt retten."

      "Geheiligt sei der Messiah. Geheiligt seien die WITCH"




      Als wäre das ihr Stichwort trat Eloy stürmisch die Tür ein. Er schritt direkt hinein, in die Kirche, die er bereits wie seine eigene Westentasche kannte.

      "Tag der Abrechnung, Lakaien der Dunkelheit!", rief er siegessicher und sah sich aufmerksam um, als erwartete er direkt Gegenangriff. Er hatte zumindest mit hunderten von den Schurken gerechnet, wenn sie schon im Schlafzimmer begangen anzugreifen. Doch bei genaueren Betrachten fiel ihm auf...das die Anzahl deutlich geringer war. Verwirrt ließ er seine Schultern senken. War das nicht ihr Kampf für das Finale? Aber hier waren nur...

      "Oh....OKAY? Nur zwei? Also wollt ihr doch kapitulieren?", fragte Eloy ein wenig unsicher und sah die beiden schief an. Die zwei Männer hatte er zuvor ebenfalls noch nie gesehen. Der erste Mann wirkte ziemlich düster mit seinen langem, schwarzen Haar - sein Blick wirkte bissig und fast schon erotisch. Vielleicht wollten die beiden nur wieder ihn verführen? Hatte Lord Korbos die Perversesten zu ihm gelockt, damit sie ihn anders beflecken als im Kampf? Oh, dieser ungezogene Kerl! Wenn er ihn nur in die Finger bekommt, dann wird er ihn kräftig dafür knebeln! Mit allen Seilen, die er bei sich im Schrank besitzt!
      Unbekümmert ging er zu den kleineren Mann, so lebensmüde wie er war konnte die Luftwächterin hinter ihm nur stark seufzen. Doch Eloy wusste schon was er tat, weshalb sie ihn nicht zurückzog. Reichte ja schon den Feuerwächter ständig beschützen zu müssen.
      Bespaßt formte Eloy seine Hand zu einer Lupe und begutachtete diesen Zwerg, als würde er ihn gerade mit seinem Blick ausziehen. Ein lustvolles Grinsen konnte er nicht verdecken, selbst als Messiah. Er beugt sich stärker zu ihm vor, provozierte ihn mit Absicht.

      "Du bist ja süß, wie klein und zierlich. Ich stehe zwar eher auf Größere aber...irgendwie bist du was ganz besonderes! Ein Engelchen, dass für Lord Korbos arbeitet. Ein kleiner Prinz....Bist du etwa der Sohn von Lord Korbos? Kannst du Mal etwas Versautes sagen, überrasch' mich Mal! Los- sag was total intimes oder beleidige mich Mal, davon krieg ich ganz weiche Knie!"



      AAh, warum kommt er so nahe?!
      Rief Eros in seinem Körper panisch. Er verstand absolut gar nicht. Wer war das da vor ihm? Verstand es Kye? War das echt der Herzträger?

      Dann aber trat er einen Schritt nach hinten, distanzierte sich von dem Kleineren Mann. Er atmete einmal für sich selbst ein und wieder aus, bevor er wirklich noch den Druck in seiner Hose wahrnehmen konnte. Nein, Perverseleien hatten nichts in seiner Rolle zu suchen. Er war der Anführer. Ein Herzträger. Dieser Rolle musste er nachgehen, alles andere verdrängte er. Deswegen löschte er sein perverses Grinsen aus und begann den Engel liebevoll anzusehen. Selbst dastehend wie ein Engelchen formte er seine Hände zu einem Gebet und machte es den Nonnen nach, die immer wieder die gleichen Verse wiederholten, sie bauten den Herzträger und seine Gefolgsleute auf.

      "Wir müssen nicht kämpfen, Prinz Engelchen. Mein Ziel ist es nicht euch weh zu tun, oder euch zu töten. Ich folge nur meiner Bestimmung ein guter Herzträger zu sein. Ich verspreche hoch und heilig jeden Lakaien von Lord Korbos zu reinigen, damit ihr nicht mehr nach der Dunkelheit verlangt. Ihr könnt nichts dafür...bei so viel Schwärze in eurem Herzen seid ihr gesteuert, wie Marionetten." Seine Stimme war so sanft wie warmer Honig. Attraktiv, süß und heilend. Er zeigte, dass er dem Mann nichts böses wollte. Solange er sich ihm nicht widersetze.



      Denn genau wie Meister es prophezeit hatte mit seinen mystischen Karten, spürte der Herzträger etwas, was nur der Prinz vor ihm hatte. Das Dark Heart. Das Dark Heart war bei ihm. Sein Meister hatte recht bewiesen. Mal wieder. Wie bei einem Handel streckte er dem Engelchen seine Hand entgegen, wie ein Friedenspakt, das der Kerl vor ihm unmöglich abschlagen konnte.

      "Deswegen...Musst du mir das Herz geben. Das Dark Heart...Was so wild in dir hämmert. Lord Korbos hat dich genötigt es zu schlucken, oder? Obwohl es...mit dir gar nicht kompatible ist. Ich bin der nämlich Einzige, der das Dark Heart steuern kann - ich kann es reinigen. Ich spüre es in dir...Es ist mit dir verbunden und wehrt sich. Gebe es mir und ich erlöse dich von den Bösen. Lass mich dich retten, Prinz Engelchen..."

      Kühl wirkte seine Stimme und zugleich wusste sie genau, was sie wollte. Er ließ nicht locker. Friedlich beharrte seine Hand neben der vom Engel, keine Drohungen - kein Zwang. Er hatte Hoffnungen, dass dieser Mann wusste was er tat. Eventuell hatte ihn der Lord ja nur hier her gebracht, damit er es ihn überreichte.
      Noir hingegen widmete seine Aufmerksamkeit jemand anderen zu, derweil die zwei Männer miteinander schwätzten.

      "Hmhmhm...Wen haben wir denn da?", flüsterte er so finster, eine violette Aura bildete sich um seinen Körper. Beinahe hätte er diesen Wicht nicht erkannt gehabt. Er selbst verstand die Aktion nicht, warum alle so untypisch aussahen, aber gewiss war dies alles Nuriels Werk. Doch Harvey erkannte er in egal welcher Form. Selbst als Stein hätte er diesen Wurm genau gespürt, wie er hier herumgekrochen wäre. Dann plötzlich aber fiel ihm etwas sehr wichtiges auf, seine Aura wurde dadurch nur stärker. Finsterer. Diabolischer.



      Könnte es Noirs Chance sein?
      Wenn er es schafft Harvey in dieser Form umzulegen, wäre dieser sinnlose Plan B gecancelt?
      Dann gäbe es nur noch eine Option. Lord Korbos.
      Wenn Micah sich verstecken wollte, war es eben sein Pech.
      Doch Noir würde jede Initiative wählen diesen Kerl ein für alle Mal auszulöschen. Noir spielte eben mit besseren Karten, schummeln war für ihn kein Grund aufzuhören.
      Endlich zeigst du deine wahre Naivität, Micah. Ich werde dieser ersten Liebe so wehtun, dass er sich wünschte...er wäre tot. Er wird mich praktisch auf den Knien anflehen ihn von seinem Leid zu erlösen.
      Ein breites Grinsen konnte Noir nicht unterdrücken. Das könnte sein Schachmatt sein! Kiri Nisemonos Wunsch könnte damit ein wenig in Noirs Begehren umgewandelt werden. Der Wunsch nach Vollständigkeit, aber ohne diesen Freak!

      "Ich unterstütze euch im Kampf, Prinz. Sagen Sie mir nur, wann Sie bereit sind.~", spornte er Lord Korbos förmlich an, dass er bloß die aggressive Methode nehmen sollte. Selbst wenn es für Kiri besser wäre, wenn er das Herz abgeben würde. Was kümmerte es ihn gerade, wenn er diese lästige Made loswerden könnte? Dafür würde er sogar auf die Vereinigung mit dem Lord warten.

      unnamed - 2026-02-05T111034.924.jpg

      A-a-also ich finde Kämpfen gar keine gute Idee! Das Herz möchte auch echt gerne nach Hause, es fühlt sich missbraucht...Wissen sie das? Es tut echt weh! Unglaublich wie viel Schmerz Sie aushalten, aber auch das Herz ist total am Ende. Beenden Sie es, Lord Korbos. Kämpfen ist nie die richtige Entscheidung!; mischte sich auch Eros Stimme ein und versuchte so gut es geht den Lord umzustimmen. So gut es ging musste er einen Kampf verhindern, damit auch der Lord und das Herz keinen Schaden nahmen! Kommunikation war hier der Einzige weg!

      "Nimm dich in Acht, Harvey. Der Typ schaut dich die Ganze Zeit so finster an. Er spürt wohl, dass du das schwächere Glied bist.", erklang ganz leise die Stimme von Cabriel, die genau den Blick von dem Kerl hinter dem Prinz gesehen hatte.



      Sie hingegen dachte nicht, dass ein Feind jemals den friedlichen Weg gehen würde. Deswegen war sie kampfbereit, auch wenn sie selbst nur halb verstand, was gerade passierte. Sie wollten also das Dark Heart? Eloy wollte es reinigen? Sowie die Nonnen hier herumschrien oder was auch immer sie waren -vielleicht nur bloße Sektenmitglieder Cabriel sah doch von weiten, dass sie nichts unter ihrer Robe trugenn - hielten sie ziemlich viel vom Messiah. Cabriel kam es so vor als wäre er aus einem Koma erwacht, er hatte so einige Szenen wohl verpasst, indem sie so stark geworden waren, dass sie einfach die Hauptwaffe vom Lord entziehen konnten. Es konnte nicht die Realität sein...
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Harvey Bell & Cornelius Sextus

      "Nervös zu sein bringt dich jetzt nicht weite. Du schwächst uns nur mit dieser Einstellung, Kätzchen. Du musst es mit uns durchstehen, bis zum bitteren Ende. Hoffen ist der falsche Ansatz. Du musst den Sieg spüren können. Anders endest du genauso wie---"
      Sofort spannte sich der Körper von Harvey an.
      Hahhh! Cabbby hatte so recht!!
      Wie konnte er nur wieder die ganze Gruppe runter ziehen mit seiner Unsicherheit?!
      Er wünschte er könnte so Mutig wie sie sein....
      ...Er wollte nicht so Ende...Wie....----



      Schon an ihn zu denken ließ ihn nur schwermütiger fühlen als hätte ein Traumata zu verdrängen.
      Doch Eloy kam zu ihm und klopfte ihm auf die Schulter...War er ihm nicht böse?
      Oder war er enttäuscht?
      Seine Nebelblauen Augen huschten fragend zuerst zu dem Spiegel an seiner Brust worin sich der Übeltäter der sie Angegriffen befand und dann sah er auf das hell leuchtende Light Heart.
      "Es ist okay nervös zu sein, es ist okay zu hoffen und für den Sieg zu beten....."
      Irgendwie schaffte es ihr Anführer immer die richtigen Worte zu finden...
      Seine Freunde beschützten ihn...Es war so schön solch tiefes vertrauen zu haben.
      "...Hier schau wie es heller leuchtet als ein Stern. Es ist auch dein Verdienst, Harvey."
      Etwas sprachlos Blickte er zu dem Gesicht von Eloy auf.
      Es war auch sein verdienst? Sofort überschüttete ihn ein Glücksgefühl. Dann war seine Anstrengungen nicht umsonst und konnte auch etwas beitragen!
      Auch der blaue Schmetterling zog seine Kreis enger um sie herum als wäre eine stille Zustimmung.
      "Mit der Erlaubnis von Cabrielchen lade ich dich später zum Katzencafe ein. Sobald die Reinigung abgeschlossen ist können wir ganz normal unser Alltag ausführen, ein kleines Date könnte also nicht schaden. Platonisch natürlich ~."
      Ein ganz Platonisches treffen in ein Katzencafe?!
      Es fühlte sich an als hätte Harvey Geburtstags! Sein herz machte sofort Luft Sprünge aber da war selbstverständlich eine Sache die dem ganzen ein harken gab,
      "Aber du bist doch allergisch, Eloy..."
      Wie immer hatte Cabby vollkommend recht! Sorgenvoll blinzelte der Feuerwächter zu ihrem Anführer...Aber....
      "Das nehme ich für unser Feuerkätzchen in Kauf! "
      "W-wirklich??!"



      Während Eloy ein schon viel zu langen Vortrag darüber hielt wie gefährlich die Katzenhaare für ihn war, konnte Harvey spüren wie seine Wangen vor Vorfreude glühten.
      Obwohl er so viel darüber wusste...Schlug er dieses Treffen vor! Er wollte natürlich beinahe ablehnen damit ihr Anführer das nicht tat aber er war so selbst sicher dabei!
      Wie könnte er an ihm zweifeln...?

      "Du weißt das alles und...willst trotzdem hin? Du bist so lebensmüde, Eloy."

      "Ach-- für Harvey setze ich mich gerne Gefahren aus!"

      "Du...Bist der Beste!!!", stieß Harvey seine Begeisterung aus.

      ___________________________

      "WITCH! WITCH! WITCH! WITCH! WITCH! WITCH!"

      Beim Anblick der vielen Menschen wurde Harvey sofort wieder nervöser, er merkte das sie wohl nie an sowas gewöhnen konnte...Er ging dicht neben Cabriel und beobachtete immer noch wie ein treuer Bewunderer ihres Anführers wie dieser auf die Situation reagierte.
      Er wie der Held aus einen Comic die er gern liest....
      "Die Menschheit steht auf unserer Seite, sowie sie es schon Generationen davor getan hatte. Jede Person hier weiß was wir für sie riskieren, im Austausch dafür bekommen wir ihre Kraft der Hoffnung. Das Licht der Menschheit leitet uns den Weg!"
      Die fernen Erinnerung ihrer gemeinsamen Kämpfe und Erlebnisse durch flutete seinen Kopf...
      Hoffnung.
      Das war wirklich ein Machtvolles Gefühl und das Elixier ihrer starken Bündnis.
      Ihre Eltern...Sie waren Stolz auf sie oder...?
      Bestimmt...

      "Seht zu wie wir heute nur stärker werden! Meridian wird... heute aufgeben. Der König wird fallen und bald... Wird er...und ganz Meridian...unsers sein."



      Der Siegesruf, versetzte jedoch Harvey ein gemischtes Gefühlt....Er empfand große Euphorie, es fühlte sich wie der letzte entscheiden Kampf an.
      Als hätten sie nur für diesen Moment gekämpft und Trainiert....
      Trotzdem war da ein bitter Beigeschmack den Harvey jedoch fürs erste nur auf eine Ängstlichkeit schob.

      "Meister! Sie sind auch da?! Ich wusste ja gar nicht, dass Sie herkommen wollten!"
      Harvey folgte sofort aufmerksam Eloys Entdeckung...Ihr Meister...?
      Erneut kam Erinnerung in ihm hoch und ergriff sich etwas erschüttert an die Stirn.
      Hah...Hatte er ihn schon wieder vergessen...?
      Warum passierte ihm das ständig?
      Dabei hatte ihnen ...Ihr Meister schon so viel geholfen und beigebracht. Selbst so einem Angsthase wie ihm hatte geholfen ein halbwegs guter Feuerwächter zu werden und seine Element zu beherrschen.
      Der Blaue Schmetterling schien jedoch nicht interessiert an dem Zaubrer zu sein und setzte sein Flug weiter richtung Kirche fort.

      "Wie könnte ich den euren großen Kampf verpassen. Ich als euer wahrer Supporter Meister. Ich möchte sehen wie das Training sich ausbezahlt hat. Außerdem...will ich auf keinen Fall die Reinigung verpassen!"
      Nun stieg die Erwartung an die Gruppe natürlich, hach Harvey musste heute wirklich alles geben...
      Aber dann spürte er deutlicher die nähe von Cabby die ihn sogleich wieder auf ganz andere Gedanken brachte.

      "Ist dir auch komisch?...Ich glaube zwar, dass wir auch heute wieder gewinnen aber...irgendwas in mir...ist gänzlich verwirrt...Als wären wir mit einem Zauber oder sogar Fluch belegt...Sobald du etwas bemerkst, lass es mich wissen, ja?"
      "Hmm...", gab Harvey gehorsam zurück und versuchte sich mühe zu geben es sich zu deutlich zu zeigen aber...
      Tatsächlich fühlte er sich sehr komisch....Er konnte nicht beschreiben aber fühlte sich noch unruhiger und nervöser umsonst aber das war nicht alles....


      Auch Körperlich fühlte er sich irgendwie merkwürdig...
      Irgendwie befremdlich aber konnte da wirklich Magie hinter stecken? Das hatte doch ihr Anführer bemerkt oder ihr Meister!
      Oder färbte seine unsicher jetzt auf Cabby ab? Dann sollte er sich wirklich dafür schämen....Aber irgendwie gab ihn auch der Meister heute ein etwas merkwürdiges Gefühl. Das bestätigte sicher aber schneller als erwartet als sich dieser nun direkt an ihn wendete.

      "Hey, Feuerwächter. Kopf hoch! Bist du immer noch so nervös neben mir, weil du mich einmal vergessen hast in die Kontakte zu speichern? Ich bin dir doch deswegen nicht böse ~. Soll ich dir was geben, was dich aufmuntert?"

      Huh?
      Wollte ihr Meister ihm ein Zaubertrick zeigen? Ohje...Er war da gar nicht so Begeisterungsfähig wie Eloy.
      Aber er wollte nicht unhöflich sein....
      Schließlich hatte schon paar mal in ein Fettnäpfchen bei ihren Meister getreten.
      Doch die perplexe Überraschung in seinem Gesicht musste Harvey gar nicht schauspielern als er...Die unheimlich vertrauten Tentakel in dem Zylinder erblickte,
      "...ÄHHhhh...???"



      "Hier bitte--- die hast du doch am liebsten, hmm~~? Die habe ich jemanden einem ganz besonderen Monster abgeschnitten, sie bewegen sich noch. Sind bestimmt noch für die ein oder andere Spaßbringung zu haben. Aber überanstreng deinen Körper nicht. Du denkst ja seit kurzem für Zwei~~."
      Erneut durchflutete Harvey Erinnerung, es fühlte sich an als würde aus einer Endlose Reihe von Träumen erwachen....Der Anblick der Tentakel...
      Wie konnte das möglich sein...?



      War...War gerade überhaupt Real und was Traum...? Aber warum sollte sein Meister von diesen Traum wissen? Hatte er ihm davon erzählt...?
      Oder war es Zufall?
      Aber diese Erinnerung fühlte sich so intensiv an, dass er für ein Moment wie gelähmt dort stand, während die Tentakel an ihm fest klebten wie Saugnäpfe.
      War die Aufregung oder warum begann jetzt alles für ihn sich anzufühlen wie ein wildes Karussell?

      "Da ist es wirklich total heiß... Darf ich es ausprobieren? Dafür kriegst du zusätzlich....Mhmm... Ah, du magst Küsse, richtig? Oder magst du etwas anderes...Du gibst eher die Anweisungen, richtig?"



      Dieses Gesicht....Wie konnte er dieses Gesicht vergessen?
      Wie...War noch mal sein Name?
      Hatte Cabby vielleicht recht und sie waren irgendwie...Verflucht? Warum dachte er jetzt an einen süßen, Attraktiven Tentakel Mann...?
      Aber bedeutet dann nicht diese Tentakel waren von...Ihm?
      War...Er Tod?
      Warum machte ihr Meister so ein Makabren Witz mit ihm?
      Vor allem waren diese Tentakel nicht in --------

      . . . . . .



      Während Harvey förmlich sich aufgehängt hatte in eine Realitätskriese erzählte ihr Anführer Stolz über ihren Sieg und gefangen nahme des Hexers
      Cornelius welcher alles durch den Spiegel miterleben durfte wusste wirklich nicht ob er diesem Eloy für seine Wortwahl Hassen sollte oder sich auf eine merkwürdigerweise geschmeichelt fühlen sollte... Auch wenn er ihn als ziemlich Perversling darstellte, nannte er ihn immerhin noch Hübscher Hexer...
      Doch wenn seine bisherigen Beobachtungen zusammenfasste schien dies alles hier wie eine Alternative Welt zu sein...Die Witch hatten sich auf der Erde ein nahmen gemacht. Beinahe schon fast so wie Cornelius anfängliche Erwartungen an diese gewesen waren...

      "Aha...ein uneingeladener Gast. Das stand nicht so im Skript...Und dazu auch noch du..."
      Plötzlich wurde der Hexer auf eine Art und Weise angestarrt wie er noch nie angesehen wurde....
      Der ihm vollkommende Fremde starrte so extrem das wohl das Blinzeln vergessen hatte....Als wäre es ein einseitiger Starr-Wettbewerb neigte der Hexer etwas seinen Kopf aber egal wie er es drehte oder wendete....Dieses Fratze würde ihn sicherlich noch in seinen Träumen verfolgen.
      Sie kannten dieser Mann einen Meister...?
      Vielleicht beherrschte wirklich besondere Magie?
      Allerdings war seine vorherige Beobachtung für ihn so aufschlussreich gewesen das der Mann eindeutig ein Zauber sein musste. Diese Art der Optischen Täuschung mit der Hand ablenkende Bewegung über den Zylinder zu machen war Typisch für diese Zaubrer... Es störte Cornelius das oft wegen seines Geschlechts mit einem Zauberer verwechselt wurde aber diese gefuchtel, diese Show und Sinnestäuschung war ganz sicherlich nicht sein Ding. Sowas machten Hexer nicht.
      "Lange ist es her, dass ich diese Aura verspürt habe...Mhm...Entzückend! Welch ein aufregender Tag heute doch ist, nicht wahr? Heeexeer..."



      Ein heftiger Schauder zog sich über sein ganzen Körper.
      Als würde er in das Gesicht eines Serienmörders Blicken der gerade sein neues Ziel vor Augen hatte.
      Ein wirklich unheimliches Aura die der Andere ihm entgegen brachte...Fast schon war er Froh über den Spiegel, als könnte ihn dieser Käfig davor schützten am Ende noch in die Fängen dieses Mannes zu geraten. Obwohl er sicherlich nur Halb so Mächtig sein konnte wie er!
      Eines aber wurde ihm dadurch nur Bewusster, dies hier war etwas das wohl wirklich mit besonderes Wachsam Augen beobachten musste.
      Es schien hier alles ein ausgefochtener Plan zu sein in welches er hinein geplatzt war....
      "Geht nur hinein, ich sehe von weiten zu und gebe euch Unterstützung~. Los WITCH!~ Für das versprochene Happy End...."
      Wieder führte der Weg zu dieser Kirche....
      Der Hexer unterdrückte ein laut und blieb still in Handspiegel, es würde ihn nicht wundern wenn dieser seltsame Zauberer auch Französische Wurzeln hatte, die waren doch alle Durchgeknallt....
      ...............

      ɎɆ & Harvey Bell

      "Geheiligt sei der Messiah. Geheiligt seien die WITCH"
      Die Halle der Kirche war mittlerweile in einem solch blauen Licht gefüllt, dass es durch die Schmetterlinge nur noch mehr aussah als hätten sich blauen Pollen schlagartig verbreitet. Die Marionetten folgen ihren Anweisungen...Und dann traten die Feinde des Lords auch schon in Erscheinung.

      "Tag der Abrechnung, Lakaien der Dunkelheit!"

      Es war genau wie es Korbos erwartet hatte...Er war überhaupt nicht erfreut darüber was nun sehen musste.
      Eine Vollständige Person, Eloy sah sich unsicher um und schien über ihre Anwesenheit eher irritiert als eingeschüchtert.
      Das Dark Heart in seinen inneren fühlte sich auf einmal nur noch schwerer an...
      Merkwürdig fühlte sich der Lord beim Anblick der Vereinigung...Merkwürdig...Betrogen.
      Dieses Gefühl war er gegenüber Beni hatte, erlosch so schnell wie die Flamme einer ausgepusteten Kerze....Die Enttäuschung und Verachtung konnte der kleine Lord gerade nur schwer verbergen.
      Als wäre nicht schlimm genug kam diese Person für die der Lord nur ein befremdliches Gefühl empfand, auch direkt vollkommend Respektlos auf ihn zu.
      "Du bist ja süß, wie klein und zierlich. Ich stehe zwar eher auf Größere aber...irgendwie bist du was ganz besonderes! Ein Engelchen, dass für Lord Korbos arbeitet. Ein kleiner Prinz....Bist du etwa der Sohn von Lord Korbos? Kannst du Mal etwas Versautes sagen, überrasch' mich Mal! Los- sag was total intimes oder beleidige mich Mal, davon krieg ich ganz weiche Knie!"



      Er ignorierte die panische Stimme des Boten und erwiderte die Provokation jeglich sehr nüchtern.
      Es war wirklich unter seine Würde wie ein Prinz behandelt zu werden...Fühlte sich so sein jüngerer Bruder?
      Zwar empfand er selbst keine Brüdlichen Gefühle aber durch Eros Körper begann er seltsam Sentimental darüber zu werden...
      Ein tieferer Rang und kleinere Körperstatur...Schon begannen die Maden über einen herzufallen.
      Auf das Köters Typische benehmen gab er nur ein verachtendes, strafendes Schweigen zurück. Er war kein Spielzeug das anfing auf Kommando irgendwelche laute von sich zu geben! Genau so wenig war er ein Freund von Überraschungen...Würde vor ihm Beni stehen hätte er sich zumindest dazu hinab ergeben ihn ein zerschmetterten Kommentar zurück zu geben aber....
      Eloy zu sehen....Schlug ihn sehr gegen seine schon jetzt deutlich schlechte Stimmung.
      Im Gegensatz des verwirrten Engels, der ihm zu schnelleren Herzklopfen bescherte verstand es Kye sehr gut.
      Schließlich hatte er diesen Jungen kennenlernen dürfen und zugesehen wie Eternity seiner angenommen hatte...

      Als wäre das ganze nicht schon demütigend genug begann der Mann vor ihm seine Hände zu falten und nicht mit ihm zu reden als wären sie Todesfeinde.
      "Wir müssen nicht kämpfen, Prinz Engelchen. Mein Ziel ist es nicht euch weh zu tun, oder euch zu töten. Ich folge nur meiner Bestimmung ein guter Herzträger zu sein. Ich verspreche hoch und heilig jeden Lakaien von Lord Korbos zu reinigen, damit ihr nicht mehr nach der Dunkelheit verlangt. Ihr könnt nichts dafür...bei so viel Schwärze in eurem Herzen seid ihr gesteuert, wie Marionetten."

      Abgesehen von dieser lächerlichen Anrede Prinz Engelchen, war dessen Ziel Äußerung doch ein wenig unerwartet für der Lord...Allerdings war solch eine Taktik beinahe schon Typisch für diese Klischee Helden.
      Aber selbst als Marionette bezeichnet zu werden war schon beinahe Makaber....Bestimmt hätte Eternity Herzhaft darüber gelacht wenn er dabei gewesen wäre.
      Wie bei einem fairen Handel streckte ihm sein langjähriger Feind der Völlerei und Habgier seine Hand entgegen.

      "Deswegen...Musst du mir das Herz geben. Das Dark Heart...Was so wild in dir hämmert. Lord Korbos hat dich genötigt es zu schlucken, oder? Obwohl es...mit dir gar nicht kompatible ist. Ich bin der nämlich Einzige, der das Dark Heart steuern kann - ich kann es reinigen. Ich spüre es in dir...Es ist mit dir verbunden und wehrt sich. Gebe es mir und ich erlöse dich von den Bösen. Lass mich dich retten, Prinz Engelchen..."

      ....Rettung?
      Der Herzwächter wollte ihn retten....?
      Zumindest ging sein erhoffter Plan auf, in dieser Gestalt nicht erkannt zu werden.
      Auch wenn es halbwegs stimmte das sich eigentlich selbst dazu gezwungen hatte das Dark Heart zu schlucken, anderes wäre er nie sicher gewesen das man ihn nicht wieder endwenden würde....
      Doch war die Lage weit mehr ausgefächerter, sein Lakai war fest entschlossen denn Feinden in einem Kampf entgegen zu treten.

      "Ich unterstütze euch im Kampf, Prinz. Sagen Sie mir nur, wann Sie bereit sind.~"



      Harvey welcher dicht neben Cabriel stand, weil er sich nicht so nah heran traute wie ihrer Anführer schluckte heftig beim Anblick der vernichtenden Augen die ihm entgegen Blickten--
      Das...war...doch....
      "Nimm dich in Acht, Harvey. Der Typ schaut dich die Ganze Zeit so finster an. Er spürt wohl, dass du das schwächere Glied bist."
      Die Worte von seiner Liebsten machten die Situation keinesfalls besser...Wie ein schwaches Beutetier das von einem gefährlichen Raubtier erfasst wurde begann er heftig an zu zittern.
      Ihm wurde richtig Übel, er bekam das Gefühl sich vor Angst übergeben zu müssen....
      "...I...ich...denke....nicht...d...das es daran liegt.", wisperte Harvey überfordert.



      Die Tentakel auf seinen Körper fühlten sich gerade schwerer an wie Zement und er fragte sich warum er diese nicht längst schon beim betreten der Kirche von sich geworfen hatte....Die Erinnerung fern aus dieser jetzigen Realität überkam ihn wieder so intensiv....Mit diesem Typen hatte er sich schon mal angelegt...Oder?
      Jetzt wäre das kaum für ihn Vorstellbar...Er könnte niemals so Lebensmüde sein!
      Obwohl der Andere Lakai des Lords so harmlos schien war dieser sicher auch Mordsgefährlich!! So gesehen war er wohl wirklich das schwächste Glied hier.
      Ihm würde immer schwindliger...Er spürte wie sich in ihm ein würgereiz begann aufzubauen und die Welt begann sich um ihn zu drehen.
      Er war der nächste...Er würde ganz sicher Abkratzten!
      Warum zu Hölle war dieses Monster hier...?
      Die Erinnerung an diese schmerzhaften Fesseln um seinen Körper und wie er ihn ohne Probleme Kopfüber hängen lassen konnte...
      Schlotternd griff sich Harvey direkt an die Brust, alle in ihm schrie darin von hier zu Flüchten...
      Aber kaum wie er seine Hand gegen seine bebende Körper gelegt hatte kam ihn die Worte ihres Meisters wieder in denn Sinn....



      Du denkst ja seit kurzem für Zwei....
      ....
      Die Übelkeit entwich langsam Harveys gemüht, als sich in ihm eine Entscheidende Erkenntnis in sein Gewissen bohrte.
      Instinktiv legte sich seine Hand auf sein Bauch...Es war ein Gedanke denn er als Realität haftende Person nicht wahr haben wollte aber wenn...Es wirklich stimmte....
      Wenn du die kleinste Möglichkeit bestand das nicht nur allein Harveys Leben hier gerade auf dem Spiel stand.
      Seine Finger bohrten sich in den Stoff seines Oberteils und der Blick des unsicheren Feuerwächters verfinsterte sich Augenblicklich.
      Ein tief liegende brennender Beschützerinstinkt flammte in seinen Herzen auf.



      Sein eigenes Leben war ihm egal...Dafür war ein zu mickriger Wurm der ständig von Anderen gerettet und Beschützt werden musste.
      Aber das Leben...Eines Geschöpfes das noch nicht am Leben war, würde er niemals diesem düsteren Kerl überlassen.
      Wenn er an das Leben des Anderen heran wollte...Musste er erst an ihm vorbei! Und das würde er niemals zu lassen!
      Seine Haltung änderte sich als er leise raunte:
      "...I-ich werde nicht Kampflos hier herum stehen, wenn sie ein Kampf wollen...!"

      A-a-also ich finde Kämpfen gar keine gute Idee!
      Die Stimme des Engels meldete sich in Korbos innerstes...
      Der Zwiespalt lag merklich in der Luft...Ein Kampf wäre Typisch zwischen Licht und Dunkelheit...
      Und trotzdem gab es wirklich diesen schmalen Weg...Den Kampf zu verhindern indem er auf denn Vorschlag des Herzträger eingehen sollte.



      ...Beenden Sie es, Lord Korbos. Kämpfen ist nie die richtige Entscheidung!
      ....
      Beenden...
      Die Hand des Lords hob sich langsam und sein Blick heftete sich auf die ausgestreckte Hand des Herzträgers.
      Er sollte es einfach hier und jetzt Beenden....?
      War das die richtige Entscheidung....?
      Die Jahre der Rache, schmerz und Verlust....Aufgeben und es Beenden....



      Seine Hand war greifbar nahe an der Hand von Eloy als wollte Kye nun wirklich Kapitulieren....
      Doch dann strafte er seine kleinen Schultern und senkte wieder seine Hand um seinem Feind direkt in die Augen zu Blicken.
      "Einverstanden, kein Kampf....Aber ich will eine ehrliche Antwort von dir. Ich bezweifle das du dein Versprechen halten wirst. Du willst mich und die anderen Lakaien...Retten?"



      "Erwecke ich in dir den Eindruck das ich gerettet werden muss...? Warum glaubst du und jeder Andere das Rettung mein schmerz mildern wird? Wieso willst du mir die Dunkelheit nehmen die mich vor weiterem Leiden versteckt halten kann? Wieso brauchst du die Kontrolle über die klare Dunkelheit die einem nicht wie die Scheinwerfe eines Autos verblendet...? ", warf der kleine Prinz seine Worte gegen den Messiah aus.
      "Nicht zu Kämpfen....Das ist ein Feiger Ausweg. Es ist eine schwäche um sich nicht denn Risiko stellen zu müssen...Glaubst du wirklich das wird den Weg des Friedens voran treiben? Das einzige was es bringt ist Ewig in dem Moment eingefroren zu sein. Es ist bemitleidenswert und wird niemand ein Schritt vorwärts bringen..."



      "Ich brauche keine Rettung. Ich wurde schon gerettet....Die Dunkelheit war für mich und auch für die Anderen die mit dem Dark Heart verbunden waren zu einer Rettung. Lord Korbos hat jedem denn Lakai die Frage gestellt wozu sie die Macht des Dark Heart brauchen. Jeder von ihnen erlebte auf verschiedener weise ein Schicksal das nicht Fair war...Und nie war das Licht dort um ihnen zu helfen. Sie waren ganz allein und schwach...Aber die Dunkelheit gab ihnen stärke."



      Ohne das Kye Kontrolle darüber hatte liefen ihm die Tränen über das Gesicht. Es war diese verfluchte Emotional schwache Körper mit dem verbunden war aber er ignorierte die Tränen als seine Worte fortführte und seine Hand entschlossen zur Faust drückte.
      Seine Worten galten den Herzträger aber auch Eros dessen Stimme immer lästiger in seinem Kopf wurde.
      "Du hast recht. Es schmerzt....Es schmerzt höllisch. Das Dark Heart, zerfleischt mich bei jedem Atemzug...Und trotzdem würde ich es niemals hergeben. Denn es belügt mich nicht mit diesem falschen Schein welches euch widerwärtigen Helden umgibt. Ich will die Wahrheit, jede schwäche, stärke sehen und spüren...Wenn das Dark Heart sich gegen mich wehrt ist es nur mehr Grund für mich stärker zu werden....Was...Oder wer bin ich ohne?"



      Ihm wurde immer deutlicher was ihn an dem Anblick von Eloy nicht gefiel....Seine Existenz hält ihm vor Augen das die Person...Für die er glaubte diese starke Liebe zum empfinden nicht mehr Existiert. Die Person die ihm das Gefühl gab nicht allein mit dem Schmerz zu sein...Die Person die genau wie er verstoßen wurde, war nun in Einklang dessen was er am meisten verabscheute.... Er wollte nie wie sein Körper Beni verabscheuen oder Hassen...Aber ihn so zu sehen, versetzte ihm den größten schmerz.
      Er fühlte sich von dem Gefühl das er so lange in sich gehalten hatte betrogen....Ließ ihn mehr daran Zweifel ob diese Liebe jemals wirklich echt gewesen war....
      "Du willst mir das nehmen das mich gerettet hat...? Du willst mir das nehmen das meinem Leben einen Sinn gab...? Und gegen gegen was Eintauschen? Wird deine Rettung mir...Und auch denn Anderen Seelen die mit Dark Heart verbunden sind ihren schmerz lindern? Ihnen Gerechtigkeit zuteilen? Sie vergessen lassen das Mörder und Verräter in dieser Welt existieren? Denn verstoßenden ein Platz in dieser Welt geben...? KANN das alles das Licht und Gute erreichen...?!"



      Das klang nach einem Wunder auf das man fest glauben sollte und hoffen musste.
      Es hörte sich an wie ein schlechtes Märchen....
      "Deine Reinigung....Ist eine nette Umschreibung von Sklaverei. Du willst das Dark Heart welches vielen Macht gibt und eine Existenz schenkt. Wenn du das Dark Heart reinigst, verstößt du die Dunkelheit genau so wie mich und so viele andere verstoßen hat. Wenn rettest du dann damit eigentlich? Du erschaffst nur eine weitere, lächelnde Marionette für deine Sammlung...Und ich bin mir sicher jeder der sich dir in denn Weg stellt wird wie ein Bauer von Schachbrett gestoßen."
      Leicht trat der so genannte Prinz näher an den Herzträger heran, er hatte keine Angst vor dem Licht.
      "Ich bin damit Einverstanden nicht zu Kämpfen aber...", wiederholte er noch einmal mit deutlich Festigkeit in der Stimme.



      "Wenn du das Darkheart willst, musst du es dir schon aus meiner kalten, toten Brust schneiden."
      Er blieb bei seiner Entscheidung, er würde ihm das Dark Heart nicht geben...Nur um mit anzusehen das der Herzwächter genau das tat war auch Eternity damals tun sollte....
      Die Dunkelheit auslöschen...
      Genau so wie er ihn auslöschen wollte....
      "Das Dark Heart, so wie es jetzt ist immer noch ein Teil von dem Light Heart in deinem Besitzt. Wenn du es nicht so Akzeptierst wie es jetzt ist...Bist du nicht würdig es zu Besitzen. Du wirst darum Kämpfen müssen."
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • Eloy Chevrier & Cabby Valentine & Noir & Eros & [b]Nuriel Lozano[/b]

      "...I-ich werde nicht Kampflos hier herum stehen, wenn sie ein Kampf wollen...!"

      Für ein paar Sekunden betrachtete Noir den wütenden Gesichtsausdruck des kleinen Feuerwächters. Er studierte jede Falte, die sich auf seiner Stirn gebildet hatte. Verriet nicht seinen eigenen Schein. Vielmehr nutzte er die Gelegenheit um Harvey näher zu kommen. Die Aura von Kye war sowieso gerade so diabolisch auf den Herzträger gerichtet. Sollte er ruhig eine Diskussion mit Eloy starten und dann direkt zum Kampf ansetzen. Noir würde jedoch nicht seine Chance verpassen sich Harvey zu schnappen. Dieser Wurm stand gerade so naiv und kleinlich vor ihm, er wollte ihn mit seinen Schuhsohle zermalmen. Erst als er Harvey so nah war, dass sogar Cabby unwohl wurde, zeigte er eine Reaktion auf Harveys lodernde Feindschaft gegenüber ihm. Leise begann er zu kichern. Er hätte die Halle mit seinem Gelächter am liebsten zum Beben gebracht, doch war Noir trotz allem anständig genug, um nicht den Moment von Lord Korbos zu versauen. Doch seine Mundwinkel zogen sich herzhaft nach oben, er lachte bitter - sein Gesichtsausdruck wirkte jedoch beinahe niedlich. Beinahe als machte er mit einem guten Freund Witze.



      "Pfff--- Hehehe, hör auf! Hör bitte auf, wie lächerlich willst du denn bitte wirken, hm? DU sollst ein roher Diamant sein? Mhmhmhm... Ein wertloser Kieselstein, der viel zu überheblich ist- das bist du! Du solltest der Welt endlich einen gefallen tuen und sterben...Wie ernsthaft du glaubst gegen mich eine Chance zu haben. Was für ein Narr...Mach nur weiter - guck verblödeter! Mit diesem Gesichtsausdruck werde ich dich dann enthaupten."



      Nichts weiter als Verspottung hatte Noir für den kleinen Mann übrig. Er machte nur nicht seine Worte wahr, weil Kye es noch nicht befohlen hatte. Doch sobald dieser das Go gab, sollte es um den Knirps geschehen sein. Er würde ihn auspusten wie eine Kerze und da wäre es ihm egal, auf was Korbos und Kiri sich vereinbart hatten. Der Mann sollte eben das Denken Kiri allein überlassen und jede Änderung von Kiris Meinung akzeptieren. Wenn der Feuerwächter verstorben war wird es nichts an der Situation ändern. Auch Micah wird es verstehen. Es war die Wahl von Kiri Nisemono allein. Den Luftwächter ignorierend beugte er sich zu Harvey vor, er wartete nur darauf, dass dieser angriff. Wie eine Katze, die ihm mal wieder das Gesicht verkratzen wollte. In seinen Augen glomm pure Bosheit auf, während er den Blick seines Feindes suchte. Er machte sich nur weiter über ihn lustig, wollte jeden erdenklichen Nerv in ihm treffen:

      "Micah meint immer, dass er die Liebe auf den ersten Blick nur durch dich verstehen lernt. Aber weißt du was? Ich glaube er rennt nur verworrenen Gefühlen hinterher, die niemals jemals annährend der Liebe ähneln."


      Cabby achtete auf die Körperhaltung des Mannes, wenn er Harvey anfasste würde sie eingreifen. Doch solang es nur Provokation war und Eloy den Angriff nicht startete hielt sie einfach Wache, dass dem schwächsten Glied nichts passierte. Ruhig war sie für den Kampf gewappnet, die Luft wurde in der Kirche nur stickiger. Es wurde immer angespannter.

      "Ich habe dich beobachtet und studiert. Natürlich handle ich nicht nur durch Abneigung, auch wenn ich dich absolut widerlich finde- wie die Würmer unter einem Stein. Trotzdem ... ist es mir wichtig, dass unser Wunsch wahr wird. Deswegen... sieh meinen Hass als eine reine analytische Überzeugung...dass du ein furchtbares Individuum bist ... völlig unbrauchbar. Ungeeignet. Machtlos."




      "Bestimmt genießt du es gerade sehr dieser Harvey zu sein. Der Harvey...der niemand je Leid angetan hatte. In völliger Unschuld getränkt. Kein Blut an seinen Händen...Wenn du noch Selbstvertrauen hättest wärst du genau dein ideales Selbst. Ein wahrer Held."

      Am liebsten wäre es ihm, wenn Harvey durch die verschiedenen Informationen, die sich in seinem Kopf mischte einfach explodierte. Sein mickriges Hirn sollte abschalten und nicht mehr funktionsfähig sein. Seine Lippen verzogen sich zu einer Sichel, spitz und gefährlich. Er liebte es Würmer mit der Wahrheit zu konfrontieren, die sie am wenigsten hören wollten. An die sie nie zu glauben vermochten.



      "Es ist schon sehr belustigend, dass Micah doch genau die grausame Seite bevorzugt, die du doch vorgibst gar nicht zu sein. Verleugnest es...immer wieder und wieder... Du bist ein hinterlistiger Mörder. Eine verdorbene Frucht, die sich das Recht ausgesucht hatte andere für ihr Vergehen zu bestrafen, nur sein eigenes wird immer wieder übersehen. Wärst du nie zum Mörder geworden ...Hätte Micah dich niemals eines Blickes gewürdigt. Nur durch dein Opfer, was du in jener Nacht gezwungen hattest zu sterben...wurdest du plötzlich für ihn so interessant. Obwohl ich ja eigentlich von hmm...zwei Opfern sprechen müss--"

      Cabby zog Harvey von dem Feind mit voller Kraft weg, dieser Kerl kam ihn während seiner Provokation viel zu Nahe. Damit sie nun Noir konfrontierte und Harvey hinter ihr blieb. Er kannte den Namen nicht, doch wusste er, dass er es auf Harvey abgesehen hatte. Er war ja wie besessen von ihm. Noch dazu tat dieser so als kannte er jedes Geheimnis des Feuerwächters. Wer Micah war verstand er auch nicht wirklich, hatte ihn sein Freund je erwähnt? Es war eigenartig bizarr. Doch eines wusste Cabby. Ein Held wie Harvey war niemals ein Mörder, weswegen er dieser Geschichte keinen Glauben schenken wollte. Sein Finger griffen stärker an Harveys Handgelenk, wollten ihn deutlich warnen.

      "Es reicht. Harvey, hör nicht auf ihn. Dieser Mann will uns hinters Licht führen und dein mickriges Selbstwertgefühl nur in Keim ersticken. Durch idiotisches Geschwätz. Unterschätz Harvey bloß nicht, auch wenn er hilflos wirkt...bleibt Harvey immer noch ein Feuerwächter.", gab Cabby giftig den Ton an, ihre Augenbrauen verzogen sich wütend nach unten. Er faselte nur so viel, weil er genauso wenig angreifen konnte. Das zeigte wenigstens, dass dieser Typ wohl einen Rang unter dem 'Prinzen'.



      Noir gefiel es nicht wirklich, dass Cabriel sich nun für Harvey einsetzte. Diese Veränderungen der Charaktere waren so lästig, wenn auch gut genug um den Knirps auszuschalten. Hier hielten die übrig gebliebenen WITCH ja so rührend zusammen, dass Noir beinahe eine Träne vergaß. Mit verschränkten Armen schüttelte er nur den Kopf. "Mhm~~Wie konnte ich nur seinen glooorreichen Titel vergessen, außerhalb den eines Mörders, Betrügers und achja...eines Lügners.~"

      Während der hitzigen Diskussion wollte Eloy für eine Kapitulation vom Feind sorgen. Er vertraute den anderen Wächtern gut genug, dass sie nicht einfach wie Hyänen sich während des Waffenstillstandes auf die Schurken stürzten. Sie mussten ja zeigen, dass sie viel besser waren als sie. Nicht durch Triebe gelenkt, nicht nur Hass und Dunkelheit. Deswegen blieb seine Hand friedlich ausgestreckt, wartete darauf, dass das Prinzchen zustimmte.

      "Einverstanden, kein Kampf....Aber ich will eine ehrliche Antwort von dir. Ich bezweifle das du dein Versprechen halten wirst. Du willst mich und die anderen Lakaien...Retten?"

      Sofort ging er auf die Frage ein, er nickte als Bestätigung. "Das ist korrekt. Ich werde jeden von der Dunkelheit retten. Da mache ich keine Ausnahmen."



      "Erwecke ich in dir den Eindruck das ich gerettet werden muss...? Warum glaubst du und jeder Andere das Rettung mein schmerz mildern wird? Wieso willst du mir die Dunkelheit nehmen die mich vor weiterem Leiden versteckt halten kann? Wieso brauchst du die Kontrolle über die klare Dunkelheit die einem nicht wie die Scheinwerfe eines Autos verblendet...?"

      ...
      ...
      ......
      "P-Pardon?" Eloy verschluck es glatt die Sprache. Die Worte von dem kleinen Mann trafen ihn wie ein Messer in den Bauch, dabei war er sicher, dass er ihm gleich die Hand für den Frieden reichen würde! Die heterochromische Farbe blickte direkt in seine Seele und machte ihn sogar Vorwürfe. Eloy war baff. Warum widersetze er sich ihm jetzt? Dabei kam er doch freiwillig in die Kirche, allein das hatte Eloy den Anschein gegeben, dass dieser Prinz nicht kämpfen wollte. Vielleicht ein bisschen prügeln, damit Lord Korbos einen Kampf vernehmen konnte, um nicht wegen der Kapitulation sofort aufzufliegen. Doch wieso begann der Minimann die Dunkelheit zu verteidigen, als wäre es seine leibliche Mutter.



      "Nicht zu Kämpfen....Das ist ein feiger Ausweg. Es ist eine schwäche um sich nicht denn Risiko stellen zu müssen...Glaubst du wirklich das wird den Weg des Friedens voran treiben? Das einzige was es bringt ist Ewig in dem Moment eingefroren zu sein. Es ist bemitleidenswert und wird niemand ein Schritt vorwärts bringen..."

      Der Engel war wohl vollkommen verblendet von der Dunkelheit. Wenn er wirklich dachte, dass Kämpfen einen stark machte. Dabei war es nur wichtig für was jeder kämpfte. Für das Böse sich stark zu machen war garantiert nicht richtig. Wie stark hatte denn der Lord ihn geschädigt, dass er so blind war? Musste Eloy jetzt ernsthaft einen Jungen schlagen, der die Hälfte von ihm kleiner war? Ob er nicht dadurch einen falschen Eindruck machte? Entgeistert hob er seine Augenbrauen, was sollte er denn jetzt machen?

      "Ich brauche keine Rettung. Ich wurde schon gerettet....Die Dunkelheit war für mich und auch für die Anderen die mit dem Dark Heart verbunden waren zu einer Rettung. Lord Korbos hat jedem denn Lakai die Frage gestellt wozu sie die Macht des Dark Heart brauchen. Jeder von ihnen erlebte auf verschiedener weise ein Schicksal das nicht Fair war...Und nie war das Licht dort um ihnen zu helfen. Sie waren ganz allein und schwach...Aber die Dunkelheit gab ihnen stärke."

      "Da-das ist..."

      Absurd. Genau dieses Wort lag ihn so nah auf der Zunge, doch er sprach es nicht aus. Etwas hinderte ihn daran, diesen Prinzen ins Wort zu fallen. Egal wie makaber sich der kleine Mann anhörte. Er war so stark vernommen von der Dunkelheit, dass er seine eigene Gefangenschaft gar nicht mehr wahrnahm. Dabei wollte Eloy derjenige sein, der den Ärmsten endlich Licht spendete. Es war ja nicht die Schuld des Lichtes, dass die Dunkelheit alles um sich herum verschlingen musste. Er war immer noch überzeugt, dass er diesem Mann erst durch die Erlösung des Dark Hearts wahre Stärke geben konnte.

      "Du hast recht. Es schmerzt....Es schmerzt höllisch. Das Dark Heart, zerfleischt mich bei jedem Atemzug...Und trotzdem würde ich es niemals hergeben. Denn es belügt mich nicht mit diesem falschen Schein welches euch widerwärtigen Helden umgibt. Ich will die Wahrheit, jede schwäche, stärke sehen und spüren...Wenn das Dark Heart sich gegen mich wehrt ist es nur mehr Grund für mich stärker zu werden....Was...Oder wer bin ich ohne?"

      "Du...bist doch so viel mehr als die Nahrung vom Dark Heart, Kleiner.", flüsterte Eloy so leise, denn wollte er den Prinzen nicht noch mehr bekümmern. Die bitteren Tränen des Jungen zu sehen machte Eloy unfassbar traurig. Doch lag es nicht unbedingt daran, dass er Mitleid gegenüber dem Engelchen war. Vielmehr war es die schreckliche Erkenntnis, die ihm durch diese Tränen klar wurde. Der Typ wurde vollkommen von der Dunkelheit kontrolliert. Wie schrecklich. Das Böse war so unberechenbar, es war schwer seine Hoffnung für den Prinzen aufrecht zu erhalten. Doch beseitigen...wollte er so einen armen Kerl eigentlich nicht. Glaubte er im Ernst daran jemals die Dunkelheit besiegen zu können? Wenn Eloy nicht das Light Heart bei sich hätte, dann wäre er dieser Schwärze ebenfalls entsetzlich ausgeliefert. Er wollte doch nur das Dark Heart haben, um endlich dieses widerliche Ding...auszulöschen...So würde keiner mehr leiden müssen! Es war wie eine Fehlproduktion des Herz von Kandrakar, nichts...was noch weiter Nahrung benötigte. Leider hatte er den Prinzen bereits verflucht, in eine grenzenlose Lüge, sodass er nicht einmal mehr Helden vertraute.



      Auch Noir war das Weinen von dem Lord aufgefallen, lag wohl an dem mickrigen Engel. Oder kochten da seine wahren Gefühle auf? Hmpf, wie es aussah musste sich der Mann noch ein wenig auf den Kampf gedulden. Erst musste er seine große Rede schwingen, das war ihm ja auch angeboren. Wenn er nicht in Eros Körper gesteckt hätte, wären sie bestimmt schon längst in einem Kampf verwickelt...obwohl selbst da hätte er seine urlangen Erzählungen nicht außer Acht gelassen.



      "Du willst mir das nehmen das mich gerettet hat...? Du willst mir das nehmen das meinem Leben einen Sinn gab...? Und gegen gegen was Eintauschen? "

      Trotz der hasserfüllten Sätze, die weiter auf Eloy einrieselten wie eine toxische Flüssigkeit blieb Eloys Hand ausgestreckt. Er durfte auf keinen Fall die Hoffnung an das Gute verlieren. Selbst, wenn er sich widersetze musste der Herzträger immer daran denken, dass es nicht der Prinz war, der sich gegen ihn stellte. Es war das Dark Heart. Einzig und allein der wahre Übeltäter. Wie ein Parasit war er in dem Inneren dieses Opfers gehaftet. Angespannt zog sich Eloy an seinem Kragen, komischer Weise fühlte er sich nun neben dem Zwerg ziemlich klein. Es war eigenartig, obwohl er ja wusste, dass unrecht hatte. Irgendetwas in ihm schluckte trotzdem so schwer...Als setzte sich der Parasit auch in ihm aus, obwohl er das Dark Heart noch gar nicht bei sich hatte. Nur für einen kleinen Bruchteil einer Sekunde hatte sein Verstand daran gedacht, warum er überhaupt so versessen auf das Licht war. Es glich zwar einem Wimpernschlag, doch dieser Gedanke setzte ihm trotzdem zu. Wie konnte nur ein Herzträger ernsthaft dieses Geschwätz des Engelchens in Erwägung ziehen?



      "Deine Reinigung....Ist eine nette Umschreibung von Sklaverei."

      Eloy erkannte schmerzlich wie sehr dieser Mann schon infiziert wurde. Wie konnte er die Reinigung überhaupt mit Sklaverei vergleichen? Es war eine Rettung, eine Befreiung. Ein Stoß zur Erlösung. Er konnte diesen Prinzen seine Tränen nehmen, in Sekunden. So entsetzlich wie jetzt würde er sich nie wieder fühlen, sobald die Dunkelheit aus ihm herausgenommen wurde. Doch der Prinz bezeichnete ihn weiter nur als Schlechter, einen Marionettensammler und als jemanden, der alles mögliche machen würde, um an sein Ziel zu gelangen. Doch er verstand einfach, dass der Feind gegenüber ihn keine Einsicht zeigen wollte.

      "Wenn du das Darkheart willst, musst du es dir schon aus meiner kalten, toten Brust schneiden."

      'Verzeihung...Aus meiner kalten, toten...m-müssen wir so weit gehen?', erklang die Stimme von Eros etwas schriller, der nicht dachte, dass auch ihr beider Leben in Gefahr sein könnte. 'Willst du das Dark Heart etwa beschützen? Das ist sehr rührend, doch...Ich weiß nicht, ob diese Aggressivität der beste Weg ist. Eigentlich...glaube ich nicht, dass mein Puls je so hoch geschlagen hatte.' Es war schön zu sehen wie viel Zuneigung doch von dem König für das Herz steckte, dass er noch vor ein paar Stunden wie Luft behandelt hatte. Eine verzweifelte Lage, er konnte nur darum beten, dass Eloy nicht mit einging.

      "Das Dark Heart, so wie es jetzt ist immer noch ein Teil von dem Light Heart in deinem Besitzt. Wenn du es nicht so Akzeptierst wie es jetzt ist...Bist du nicht würdig es zu Besitzen. Du wirst darum Kämpfen müssen."

      Eine schwere Stille legte sich über das Kirchenschiff. Eloy zögerte; die Sekunden dehnten sich zu einer Ewigkeit, während er nach den richtigen Worten suchte. Nachdenklich fuhr er sich mit den Fingern über die Lippen und ließ seinen Blick über die Menschenmenge schweifen – Menschen, deren Augen voller blinder Hoffnung auf dem Messias ruhten. Nur für einen Moment, wirkten sie für den Messiah nicht lebendig, doch woher kam dann das Gefühl, was sie im Raum weiterübertrugen?




      „Du bringst mich in eine unmögliche Lage“, brach er schließlich das Schweigen, die Stimme belegt. „Ich hatte gehofft, du würdest den Weg des Friedens wählen. Aber dein Entschluss, das Dark Heart unverändert zu lassen …“ Eloy schüttelte leicht den Kopf. Das beweist nur, wie wenig du eigentlich begreifst, worauf du dich hier eingelassen hast. Aber wie es aussieht...Ist es zu spät dich vom Gegenteil zu überzeugen.“



      Der Prinz war ihm sehr nahe, es war fast gespenstig wie er allein das pulsieren seiner Seele erkennen konnte anhand des Dark Hearts. Sein Gesichtsausdruck wurde ernsthafter, er wusste, dass er seinen Pflichten nachkommen musste. Leicht ging er für den Kleineren in die Knie, um genau in die glasigen Augen hineinzuschauen. Er berührte ihn vorerst nicht, noch hatte er Respekt vor einem Adel. Auch wenn seine Hand beinahe provokant an dem Kopf des Engelchen in der Luft stehen blieb. Eloy lächelte ihm fast schon sanftmütig zu, als wollte er ein Kind nach seinem Tobsuchtanfall beruhigen.

      "Du willst kämpfen obwohl du in meinem Territorium bist? Ist dieser sinnlose Suizid denn echt das, was du selbst willst? Oder erzwingt dich das Dark Heart dazu? Meine Hoheit...Bist du nicht langsam müde vom vielen ankämpfen? Ich biete dir die bestmögliche Lösung an...Endlich befreit von dem endlosen Schmerz, den nicht jeder ist zum Masochismus geboren."



      "Um dir zu beweisen, dass ich kein blutrünstiger Meuchler bin werde ich nicht mehr Gewalt anwenden als nötig ist. Die Kirche ist meine magische Barriere, die Mitglieder von Cœur meine Unterstützung und die übrigen WITCH...mein Alternativplan. Dein Körper wird mir das Herz schon freiwillig geben.~"

      Kein Zeichen von Unsicherheit legte sich auf Eloys Lippen. Ihn vergnügte es sogar wie sehr sich der Prinz gegen die heilende Anforderung wehrte. Wie einem Kind dabei zuzusehen, der keine Spritze in seinen Hintern wollte. Auch wenn es ihm danach besser erging. Amüsiert lauschte er noch weiter die Anbetungen der Sektenmitglieder, sie hallten stark durch die gesamte Kirche. Die violetten Augen färbten sich gänzlich rosa, erleuchteten wie ein heller Diamant.

      "Weißt du eigentlich wie eine Reinigung funktioniert? ", fragte er den Prinzen mit einer selbstbewussten Tonlage. Er hatte hier alles im Griff, denn Eloy verstand die Situation besser als ein Arzt. "Jeder Herzträger hatte da wohl seine eigene Methoden...Ich hingegen...achte sehr darauf, dass mein Feind auch aufgibt und den letzten Tropfen an Dunkelheit mir spendet, damit es zu einem besseren Licht werden kann. Ich bin nämlich nur ein Light Heart - Träger. Was sollte mich also...die Dunkelheit scheren? Ich kann nicht rein und zugleich verdreckt sein~. Das Dark Heart gehört zwar mir...Aber ich bin mir bewusst, dass...es nie mein Schicksal war ein Dark Heart - Träger zu werden. Vielleicht ... habe ich ja das Ganze dir zu verdanken, dass ich so unglaublich rein blieb? Hmm...Ja, danke dass du für mich den ganzen Schmerz aufgenommen hast, der eigentlich mir gelten sollte. Hätte ich das Light Heart und gleichzeitig das Dark Heart wäre ich bestimmt in Sorgen zerschmettert. Danke, dass Lord Korbos mich als Light Heart -Träger nur so viel mächtiger gemacht hat...weil er die Dunkelheit für sich alleine haben wollte. Voilà pourquoi je t'aime, mon prince. "



      Zweimal stampfte er mit seiner Absatz auf den Boden und es erfolgte ein spürbares Beben. Zwei gigantische Spiegel schoben sich aus der Tiefe des Fundaments nach oben. Sie durchbrachen die Platten nicht gewaltsam, es wirkte eher, als würde der Boden ihnen willig Platz machen. Ihre Rahmen waren nicht aus Holz oder Gold, sondern aus einem dunklen, fast flüssig wirkenden Metall, was kaum Licht reflektierte. Doch das Glas selbst war von einer übernatürlichen Klarheit.

      "Ich will nur das, was einst mir war. Ich weiß nicht wie Lord Korbos es geschafft hatte es mir wegzunehmen. Doch Meister sagte, dass es mein Eigentum ist. Und das stimmt. Ich spüre es genau schlagen. Auch wenn ich nicht weiß wie sich die Dunkelheit anfühlt, da das Licht umso viel stärker ist und mich niemals belasten könnte. Jedenfalls jetzt nicht mehr."



      "Au travail! Pour le coeur !"
      , rief Eloy entschlossen und erhob seine Halskette, die so grell wirkte als erhitzte diese ausnahmslos.Er ging von seinem Feind weg, seine Absätze hallten durch das Kirchenschiff. Gelassen ging er zum Chorraum, ignorierte seinen Feind als hätteer von Anfang an keine Chance gegen das Gute. Er ging an den Menschen in Roben vorbei, wobei sich drei von ihnen von ihrem Sitz erhoben. Mechanisch bewegend winkelten sie ihren Kopf schräg verdreht zum Prinzen und ließen ihre Roben auf den Boden fallen.Die stärksten Menschen, die Eloy unterstützten. Seine besondere Familie.

      "Pour le coeur !"

      Ein Priester, der alles für seine Familie tat. Ein Gläubiger und Befürworter des Herzens. Er wurde von dünnen Seilen gesteuert, die von der Decke aus heraushingen. Er ging als erstes auf Lord Korbos zu und wiederholte die Worte von Eloy.

      "Pour le coeur !"

      Ein jüngerer Bruder, der im Kampf ausgebildet war. Er bestraft Sünder, genauso wie die Verführer des Dark Hearts. Genau deswegen richtete er auch seinen Speer gegen den Prinzen, bereit zuzustechen, während sein Kopf aus Holz nur noch ein wenig fehlte um gänzlich von seinem Körper abzufallen.

      "Pour le coeur !"

      Eine fürsorgliche Mutter, die jedem mit ihrem Gesang unterstützte. Es war schief, doch war sie gut um der Hinterlistigkeit zu verfallen. "Es wird Zeit Prinz Engelchen zu erlösen, auf dem Weg eines Guten. Bringt ihn in den Spiegel hinein, zeigt ihn...unsere Sanftmütigkeit, denn diesem Kerl habe ich eine Menge zu verdanken. Dank ihm kann ich das Dark Heart reinigen ohne selbst schaden zu nehmen! Ein Hoch auf unseren Helfer! Cabby und Harvey - tut mir einen Gefallen und bereinigt den Anderen in eurer Art und Weise."

      Wie besessene Puppen aus einem Horrorfilm stürzten sie sich auf den kleinen Prinz drauf, Noir war von der unglaublichen Schnelligkeit der leblosen Puppen beeindruckt. Wäre nicht Cabby gewesen, die ihren Einsatz direkt herauskristallisierte und Noir mit einem harten Windstoß umstieß, hätte er ihn eventuell noch aus der Puppenplage herausziehen können. Doch war der Wind dieser Frau so messerscharf, dass Noir aufpassen musste nicht gleich seine schöne Haarpracht zu verlieren. Also konnte der Kampf beginnen?

      "Es ist kein Kampf - Es wäre unfair es einen Kampf zu nennen. Nennen wir es einfach....Schicksal, Prinzchen", fügte Eloy zu und saß sich auf den Podest hin, behielt alles unter Kontrolle. Von weiter Weg beobachtete er die Situation. Wie die drei Puppen an den Lord zerrten, ihn in den Spiegel schliffen, der bei jeder Nähe immer heller wurde.

      "Pour le coeur !"

      "Pour le coeur !"

      "Pour le coeur !"

      "Ich werde dir...gleich deine gesamten Sorgen nehmen. Alles dunkle wird erloschen sein. Das ist mein Dank an dich. Für das hübsche Happy End. Für das GOOD END.~"

      Vor dem Spiegel in den der Prinz immer weiter durch unglaubliche Stärke hineingezerrt wurde und wie Treibsand darin versank, stand einfach der Meister da. Ziemlich sorglos und klatschend, als wäre es bis weil die beste Show in der er je war. Er zwinkerte seinem alten Freund zu, an den gezerrt wurde. Danach...fing er an seine Meinung gegenüber ihn zu äußern. Ob dort Unwahrheiten steckten, verriet er nicht:

      "Wie gefällt Ihnen bisher die Show? Fühlen Sie sich etwas blamiert? Oder sogar verletzt? Vielleicht hassen sie jetzt sogar einfach alles an den Herzträger, vermutlich? Vielleicht hat das, was sie je an ihn gemocht haben nie existier Aber so ist nun Mal die Gegenwart - ihre Gegenwart. Durch die Trennung vom Herzen haben sie mir zwar unglaubliche Unterhaltung angeboten aber...zugleich haben sie einen Messiah zum erhofften Glanz geholfen.~"



      "Noch haben sie das Dark Heart nicht in vollständiger Kontrolle. Ihr umgekehrter Tod tritt auf, so ein Jammer. Der Light Heart -Träger jedoch ... wird von Mal zu Mal stärker. Sie wissen ja was bald mit ihnen passieren wird. Sie explodieren so schamlos, dass er richtig erniedrigend sein wird. Ohne eine wirkliche Veränderung in dieser Welt. Sie hinterlassen nichts außer Leere. Wissen sie was ich so lustig an DIR finde, Prinz? Naja, du sorgst dafür, dass die WITCH stärker werden aber dein eigenes Dark Heart? Es hat nur einen passiven Anführer - niemand der es aktiv unterstützt. Einfach nur, weil du niemanden vertraust außer dir selbst. Obwohl---nicht Mal dir selbst kannst du trauen. Deswegen pulsiert es verbittert seit Jahren in deinem innersten, sorgt sich um ihre Lakaien und um ihr Leid. Aber---das wird niemals reichen, damit sie über ein Game Over hinausgehen. Für was haben sie überhaupt das Dark Heart? Um es wie ein Plüschtier an sie zu drücken? Wenn sie es so sehr lieben, dann sollten sie doch alles erdenkliche versuchen um Beni umzubringen, ohne dass dieses Herz davon betroffen ist~."



      Nuriel schüttelte nur lachend den Kopf, seine Schulter lehnte er an den Spiegelrahmen. "Meinetwegen explodieren sie ruhig jetzt und hier. Machen sie dem Leid ein Ende und gehen sie drauf. Dabei war ich wirklich so sehr darin interessiert mehr durch ihre Fähigkeit der Trennung zu verstehen. Doch--hach...Ich glaube ich werde wohl doch mit Morpheus den Koffer packen müssen und gehen. "
      Er warf ihm die Karte entgegen, provokant und abwertend. Eloy fragte sich von weiten was sie zu besprechen hatte und räusperte sich. "Lassen sie Mal Prinz Engelchen in Ruhe. Er hat echt genug gelitten!"
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Harvey Bell & ɎɆ

      Der Feind aus einem ganz anderen Traum kam nun auch direkt näher...Harvey spannte sich nur noch mehr an.
      Ein Kampf schien wirklich immer unausweichlicher.
      Doch anstatt das direkt etwas folgte...Begann dieser unheimliche Kerl anzukichern.

      "Pfff--- Hehehe, hör auf! Hör bitte auf, wie lächerlich willst du denn bitte wirken, hm? "

      Der Stress und die Angst trieben Tränen in das Gesicht es Feuerwächters aber er bemühte sich Tapfer an der Selben Stellen stehen zu bleiben. Obwohl er sich in der Gegenwart dieses Typen deutlich kleiner und mickriger fühlte...Obwohl seiner starke Partnerin nicht weit von ihm entfernt war, nahm die erdrückende Aura dieses Mannes immer mehr Platz sein.
      Krampfhaft biss Harvey seine Zähne fester zusammen während der Lakai des böshaften Lords sich über ihn Lustig machte und ihn keinesfalls ernst nahm.



      Die verspottende Worte Hämmerten schon jetzt wie ein unhaltbarer Angriff auf ihn ein.
      Wertloser Kieselstein....
      Überheblich....
      Du solltest der Welt endlich einen gefallen tuen und sterben...
      Narr...
      Wie eine Endlos Reihe an Messerstichen stach der Fiesling mit Wörtern zu und brachte Harvey versuchtes Selbstbewusstsein immer mehr ins schwanken.



      Es fühlte sich schlimmer an als von eine Gruppe Mobbern auf einem Schulhof fertig gemacht zu werden.
      Er kapierte wirklich nicht warum er es dermaßen auf ihn abgesehen hatte....War es wirklich weil er der schwächste war? Oder nahm er ihm die Sache mit seinem Gesicht noch übel...??
      Warum wollte er ihn so provozieren...? Oder versuchte er ihn Mental zu brechen?!
      Jetzt aber wo er sich mehr an ihn erinnerte wurde ihm erneut jemand ins Gedächtnis gerufen.
      Das war doch noch---

      "Micah meint immer, dass er die Liebe auf den ersten Blick nur durch dich verstehen lernt. Aber weißt du was? Ich glaube er rennt nur verworrenen Gefühlen hinterher, die niemals jemals annährend der Liebe ähneln."
      Das atmen begann dem Feuerwächter auf einmal so viel schwerer zu fallen...
      Warum fühlte sich sein Gedächtnis gerade so unsagbar benommen an...?!
      Micah....Wie konnte er Micah vergessen....?
      Diese Sache wegen der Liebe auf den ersten Blick....

      "Hast du schonmal davon gehört, dass Menschen sich vom ersten Blick aus angezogen fühlen können, manche sprechen da auch von 'Liebe auf den ersten Blick''? Der erste Eindruck macht sehr viel aus, wie du zu dieser Person stehst."



      Als er in der ersten Nacht in der WG geschlafen hatte....Hatte er ein sehr Bizarren Traum.
      Auf seine Worte zum Thema Liebe auf den ersten Blick hatte er nicht wirklich viel erwidert....In den Augenblick hatte Harvey auch nicht gewusst das vielleicht sogar das letzte mal sein könnte das er ihm begegnet. Hatte er ihn damals nicht sogar geholfen von diesem Schurken zu entkommen...?
      Er hatte ein hohes Risiko auf sich genommen und gegen irgendwelche Regeln verstoßen....
      Es gefiel Harvey überhaupt nicht das dieser Typ vor ihm auf den Gefühlen und Ansichten von Micah herum trat.
      Micah schien genau zu wissen was er über die Liebe auf den ersten Blick dachte....
      Aber wieso kam dieses Thema ausgerechnet jetzt zu Geltung? Harvey begann sich jetzt eher sorgen darüber zu machen das am Ende dieser Schurke vor ihm Micah etwas angetan haben könnte...!!

      "Ich habe dich beobachtet und studiert. Natürlich handle ich nicht nur durch Abneigung, auch wenn ich dich absolut widerlich finde- wie die Würmer unter einem Stein. Trotzdem ... ist es mir wichtig, dass unser Wunsch wahr wird. Deswegen... sieh meinen Hass als eine reine analytische Überzeugung...dass du ein furchtbares Individuum bist ... völlig unbrauchbar. Ungeeignet. Machtlos."

      Es wäre deutlich weniger schmerzhafter gewesen wenn der Lakai des Lords ihn nur aus purer Abneigung so schroff behandelte...Mit dem Wissen das er sogar tat weil er ihn bis aufs innerste Studiert hatte, machte es Harvey nur noch schwerer diese abwertende Worte zu verdauen.



      "Bestimmt genießt du es gerade sehr dieser Harvey zu sein. Der Harvey...der niemand je Leid angetan hatte. In völliger Unschuld getränkt. Kein Blut an seinen Händen...Wenn du noch Selbstvertrauen hättest wärst du genau dein ideales Selbst. Ein wahrer Held."
      ...
      Dieser...Harvey...?
      Das zittern nahm ihn Harvey wieder mehr zu...
      War...Er...So Anderes...?
      Genoss er es wirklich...Nicht der Harvey zu sein dessen Leben aus Schlägerei und Leid bestand...?



      Tatsächlich....Fühlte sich sein jetziges sein...Viel besser an...Er fühlte sich zwar unsicher aber ihn durchfuhren keine Schuldgefühle. Aber Blut...?
      Er hat doch nie.---
      Nein, er hatte noch nie jemand Unschuldigen Leid angetan!
      Dieser Schurke versuchte ihn bestimmt nur noch mehr zu verunsichern und durcheinander zu bringen!!
      Als wäre sein Zustand gerade nicht schon kritisch genug....
      Schützend trat er nun doch leicht zurück aber Insgeheime wollte er nicht noch mehr hören. Doch der Schurke sprach ungehindert weiter um nur weiter sein Wunden Punkt zu erwischen.

      "Es ist schon sehr belustigend, dass Micah doch genau die grausame Seite bevorzugt, die du doch vorgibst gar nicht zu sein. Verleugnest es...immer wieder und wieder... Du bist ein hinterlistiger Mörder...."
      "I-ich...bin kein....M-mörder....!", wisperte Harvey mit zitternder Stimme.
      Lügen....Alles Lügen....!!


      Niemals....Niemals hat jemand.....
      Das ist nicht so wie es dieser Schurke ihm einreden wollte...!!
      "...Wärst du nie zum Mörder geworden ...Hätte Micah dich niemals eines Blickes gewürdigt. Nur durch dein Opfer, was du in jener Nacht gezwungen hattest zu sterben...wurdest du plötzlich für ihn so interessant. Obwohl ich ja eigentlich von hmm...zwei Opfern sprechen müss--"
      Mit einem Schlag wurde der Körper von Harvey taub....
      Er spürte noch wie Cabby ihn beiseite zog aber für ein Augenblick schaltete in ihm alles ab.
      .....
      Erneute Bilder sprudelten durch sein Kopf...Dabei war sowas nie in diesen Träumen gewesen....
      Es fühlte sich an wie seine Erinnerungen die zurück kehrten und zugleich fühlten sie sich erschreckend befremdlich an.
      Er musste an seine....Mutter denken....Der Tag an dem sie ihm mit freudiges strahlenden Gesicht eine Power Ranger Figur mitgebracht hatte....



      Seine...Liebe zu Helden hatte durch Oscar seine Mutter endeckt.
      Er liebte seine Mutter über alles...
      Sie war eine wundervolle Mutter....Eine Bilderbuch Mutter...
      Eine Mutter die immer Lächelte, ihn an der Hand nahm....Ihm Dinge beibrachte....Mit der er zusammen Spazieren ging. Mit der er zusammen Eis essen ging und darüber lachte weil ihm Eis auf seiner Nasenspitze gelandet war....Eine Mutter die mit ihm Picknicken ging und seine selbst gemalten Bilder lobte....
      Eine Mutter die er beschützten wollte um jeden Preis.....



      Genau so stellte es sich Harvey immer vor wenn er eine Mutter gehabt hätte.
      Er konnte nie wissen wie seine Mutter wirklich sein würde, hätte sie noch gelebt.
      Aber bestimmt wäre sie eine tolle Mutter gewesen.
      Denn in dieser Welt Lebte sie.
      Er hatte sie nicht Ermordet....
      Aber sein Vater war trotzdem Todunglücklich.
      "Bevor du geboren wurdest Harvey war deine Mutter Schwanger aber sie Verlor das Kind."

      "Es ist wichtig das du gut auf dich aufpasst! Wir können nicht nochmal ein Kind verlieren."
      .....
      Wer...?
      ⲏₑ ᵤ wₑᵢⲏₑᵢ! ⲏₐ ᵤ ⲏₒ ₐԼ üₑᵣ Լᵢₑₑ ₐᵤ ₑ ₑᵣₑ Լᵢⲕ ₑⲏöᵣ? ᵢⲏ Լₐᵤₑ ₑ ₐᵣₐ! Լₐᵤ ᵢᵣ ₑᵢₑ тₐₑ wᵢᵣ ᵤ ₐᵤⲏ ₐԼ ₑᵣԼₑₑ! ᵢⲏ ᵢ ₒₐԼ ᵥₑᵣԼᵢₑ!



      Das....Hatte ihm....Oscar....?
      ...Wer...Hatte ihm das gesagt...?
      Mutter...?
      Nein....Sein...Bruder....

      Brutale Kopfschmerzen hämmerten mit solcher Wucht in Harvey Kopf hinein das glaubte jeden Moment würde er sich in zweiteilen.
      Die Erinnerungen aus dieser Realität und welche die er kannte vermischte sich und widersprach sich so grausam....Er kämpfte innerlich dagegen an daran zu denken das seine Mutter gar nicht Lebte...Es fühlte sich an als kannte er sie sein Leben lang! Aber das bedeutet...Das Oscar nicht....Existierte...? Aber...Er...Lebte...Aber...Es gab...Keine Erinnerung wo beide Existierten...Das bedeutet och seine Mutter war...Tod....
      Ein stechen durch zog sein Bauch...Ihm wurde Übel....



      "Es reicht. Harvey, hör nicht auf ihn. Dieser Mann will uns hinters Licht führen und dein mickriges Selbstwertgefühl nur in Keim ersticken. Durch idiotisches Geschwätz. Unterschätz Harvey bloß nicht, auch wenn er hilflos wirkt...bleibt Harvey immer noch ein Feuerwächter."
      Endlich erreichte ihn die Stimme von Cabby....
      Sie hatte recht...Er sollte nicht auf das Dunkle hören!
      So wie es ihr Anfüher Eloy es ihnen beigebracht hatte....
      Sie hatten gemeinsam schon so viele Abenteuer und Feinde besiegt...Er durfte sich nicht von diesen Giftigen Worte dieses Mannes beirren lassen.
      "Ich BIN kein Lügner! Heute werdet ihr alle von Licht gereinigt! Auch du! ", sprach Harvey entschlossen und um seine Hand bildete sich eine starke Flamme welche ohne hinzusehen ohne Probleme kontrollieren konnte.



      Er griff jedoch nicht an, schließlich wartete er auf den Befehl ihres Anführers. Diese Tobende Wut und unkontrollierbar Gewalt...Das war er nicht. Dieses Monster....Existierte hier nicht!
      "Meine Flammen sind nicht da um zu verletzten, ich habe sie um zu Beschützten! Ich lasse mich von dir nicht in die Irre führen....! Feuer steht für Neuanfang und Hoffnung in der kalten Dunkelheit. Es ist mir egal welches Bild du...du von mir hast! Ich weiß wer ich bin und was meine Verbündeten in mir sehen, mehr brauche ich nicht!"

      Zur selben Zeit begann sich erdrückende Stille in der Kirche auszubreiten als sich der Prinz verweigerte das Dark Heart zu übergeben.
      'Willst du das Dark Heart etwa beschützen? Das ist sehr rührend, doch...Ich weiß nicht, ob diese Aggressivität der beste Weg ist. Eigentlich...glaube ich nicht, dass mein Puls je so hoch geschlagen hatte.'
      Die lästige Stimme des Boten drängte sich wieder in Kyes Kopf, abermals ignorierte er seine Einwände und konzentrierte sich darauf Eloy direkt in seine Augen zu starren.
      Er wollte genau sehen wie er auf seine Worte reagierte.
      "Du bringst mich in eine unmögliche Lage“



      Noch immer fühlte sich der eigentliche Lord nicht ernst genommen.
      Dabei könnte sein Blick nicht ernster sein!
      Er war kein trotziges Kind das hier sprach....Zum Glück hörte sein Auge auf zu Tränen.

      "Ich hatte gehofft, du würdest den Weg des Friedens wählen. Aber dein Entschluss, das Dark Heart unverändert zu lassen …“
      Wie zu erwarten war der Lichtwächter damit nicht einverstanden....
      Aber hier war kein Platz für Diskussionen, seine Entscheidung stand wie so oft fest....!!
      „Das beweist nur, wie wenig du eigentlich begreifst, worauf du dich hier eingelassen hast. Aber wie es aussieht...Ist es zu spät dich vom Gegenteil zu überzeugen.“

      Anstelle einer ernsthaften Regung seines Feindes bekam er ein sanftmütiges Lächeln geschenkt. Er spürte die Hand über seinen Kopf in der Luft, ein Instinkt in ihm war danach sich tiefer zu bücken, beinahe wie eine Katze die nicht angefasst werden wollte. Tatsächlich wollte er von dieser Made nicht mal mit den Fingerspitzen berührt werden...
      Dieser Möchtegern Held vor ihm hatte wirklich den Nerv von Territorium zu sprechen. Er zweifelte an seiner Meinung dabei tat er das alles aus freien willen!
      "....Meine Hoheit...Bist du nicht langsam müde vom vielen ankämpfen? Ich biete dir die bestmögliche Lösung an...Endlich befreit von dem endlosen Schmerz, den nicht jeder ist zum Masochismus geboren."
      ....
      Tatsächlich empfand Kye wirklich eine gewisse Art von Erschöpfung. Aber das war für ihn kein Grund gleich schlapp zu machen und alles hinzuwerfen für das über Jahre gearbeitet hatte....!
      "Um dir zu beweisen, dass ich kein blutrünstiger Meuchler bin werde ich nicht mehr Gewalt anwenden als nötig ist. Die Kirche ist meine magische Barriere, die Mitglieder von Cœur meine Unterstützung und die übrigen WITCH...mein Alternativplan. Dein Körper wird mir das Herz schon freiwillig geben.~"
      Freiwillig?!
      Wäre Korbos nicht schon sehr von der ganzen Situation auf tiefste gereizt hätte beinahe darüber gelacht....Niemals in Leben würde er ihm freiwillig das Dark Heart geben!!
      "Weißt du eigentlich wie eine Reinigung funktioniert? "
      ....Allerdings....
      Ein wenig Blickte der so genannte Prinz bedächtig zur Seite. Diese viel zu selbstbewusste Tonlage seines Feindes gefiel ihm nicht.
      Zumal hatte er tatsächlich keine Ahnung wie diese Reinigung funktionieren sollte...



      Wenn er ihn nicht töten wollte...Was hatte er stattdessen vor...? Ihn mit dem Light Heart blenden??
      Warum fühlte er jetzt so eine Mulmige Unruhe?
      Irgendwas war hier doch Faul...
      Doch was dann folgte---

      "Ich bin nämlich nur ein Light Heart - Träger. Was sollte mich also...die Dunkelheit scheren? Ich kann nicht rein und zugleich verdreckt sein~. Das Dark Heart gehört zwar mir...Aber ich bin mir bewusst, dass...es nie mein Schicksal war ein Dark Heart - Träger zu werden. Vielleicht ... habe ich ja das Ganze dir zu verdanken, dass ich so unglaublich rein blieb? Hmm...Ja, danke dass du für mich den ganzen Schmerz aufgenommen hast, der eigentlich mir gelten sollte. Hätte ich das Light Heart und gleichzeitig das Dark Heart wäre ich bestimmt in Sorgen zerschmettert. Danke, dass Lord Korbos mich als Light Heart -Träger nur so viel mächtiger gemacht hat...weil er die Dunkelheit für sich alleine haben wollte. Voilà pourquoi je t'aime, mon prince. "

      . . . .
      Danke...?
      Hatte er sich gerade bei ihm bedankt....?
      Warum....Hatte Kye plötzlich so ein bitteres Gefühl?
      Wie ein....
      ...... Déjà-vu ✟



      D̖ͤ̌̍ͦ͜ą̡͓̟͈̦̬̠̠̲͖̀ͫͦ̏̇̌͜_̣͍̽̓͒̒͢n̷̴̸̞͔̰̫̺͙̭͍͚̣̫̞͚̓̈́̐ͭ̐͆̊ͬ̑̈ͩ̋͗ͪ̄̍̉͑̑̉͆ͮ̕͝͝ͅk̸̨̫̘̫͇̤ͨ͊̇͒͒͌̃ͅȩ̹̻̯̝̘͖̳͗ͩ̓ͨ d̠̹̮̮ͯ͋͋͆͒̂ͮ͆a̷̼̜̺͍̻̥̣͕͎͙̠͓̜̮ͩ̄́́̿ͥͬͣ̇ͨ̎ͨͬ͒̉̓͛͊ͤͤ̋̈͘͘͢͢͞͞ͅs̸̴͕̝͓̮͙̘̒ͣ̾ͤͬ̿̏̑̂̀́ͮ͝͡ͅͅ d̛̫͓͍̺̩̣̮͍͂͌̓̒͢͞ȗ̷̦̝̈ͩ̃ͨ_̷̵̸̶̨̛͖̭̞͚̤͖̼̬̈ͤ̌̇͛́̿̈́͛ͭ̍̑͆̾͑͘͝͞ͅͅ m̵̵̙̰̘̠͕̙͎̪͍͚͔̫̩̥͉̒̽͑̍̃͗̈́ͮ͐̓̇̈́͂̋̆͆̌̓ͫ̈́̃̈̚͘͟͟͡ͅe̛̝͇͖͍̍̐ͣ̌͆́̏͠i̶̷̢̳̣͔̇ͧ̎̔n̶̡̡̧̞̣̜̣̖̻̠͙͓̪̣͋̋͋̾ͧ̌̔̈́̆̒̍͆̿͂͗̎͘͘ȅ̸̶̼̭̪̯̤̺̬̫̝̥̜̱̪͚͇̝͈ͫͦͬ̿͆̔̉́̀ͫ̊́ͨ̿ͪ̅̀̒̓ͮ̚͜͝͡ F̷̸̵̶̷̣̳̻͚̹̲͓̬̰̩͔͕̳͔̣͓́̂͗̎ͪ͋ͤ͗͑̓̑̀̿ͮ̃͆͆̆̕͢ę̦͓̲̻̥̞̰̣͖̳͉ͨͧ̄̐ͨ̉ͧ̓̅̕͠h̵̨̡̡̰̣͈̯͍̼̲̫̙̲͇̙͙͎̮̱̺ͮ̑͗ͩ͌̊̂͒͒ͪ̿͗ͣ̓̇l͉͕̺ͯ͗̎͒̈͊͑ͭ̀͆ͥ̉ͤ͟͡è̴̬̮̤̪̭͉͕̰̤̤ͧͧͯͣͮ̿̀͐̉́̇̕͟r̢̢̢̢̗̦͖͔̞ͤ̋̑̏͋̈́ͤ̒̿ u̵̴̧̢͉̺̼̯͎͙̼̬̯̲̙̝̰̣̱̔̃ͩ͂̐̓̊̔̆̿̉̑ͮ̐́͘͘̕͢ṉ̶̨̢̛̛̛͎̹̦̘̳͕̬͚̰̼̺̠͖̩̗̼͖̔ͥ͗̌ͦ͑̃̔͗̔͌ͫ͆̌ͬ̇͒͢͠͞͡ͅd̜͇̯̖͕ͣ͢͠_͍͕̫̐ͫ͑ͮ̿ sͨ͗c̛̻̤̮̫͔̘̺͈̻̖̭̘̣͇̅̇ͬͥ̀͐̿ͧ̆́̚͜͡_̼̣̆ͧͨ_̮̳ͥ͝h̵̶̪̙̟̪ͪ͑̋̏ͧ̓̈ͫ̋̓̂̏͘͢_̶̶ͦ̆w̛͝_͙ͤ͗̀ä̡̛͎̤̼̝̫̜̹̫̲͙̱̗̱͌̇ͬͥ̌ͤ͊͋̊̀̈́͊̀̅̏̀͜͜͝͠ͅç̶͖̲̹̗͈̘̦̞̠͙͚̣̹̭̬̞̹͒ͥ̏ͥ̈ͤͦ̋̆̽̃̋̅ͦ̊͋́ͭ͘̚͘͢͝h̶̵̶͈̝̺̤̳̼̠̣̗̠͙̻̲ͮ̂͂̾̇̈́̈́͛ͮ̌̓̓ͦ̈ͮ̉͊̽͂̂ͯ͒̔̀͌͢͞͞ͅę̵̯̯̫̮̱̗͍̮̀ͬ̾̑̍̈́̂̾ͮ̀ͣ͘̚͢͞ͅn̸̘̪͙̹̬̯͙̮̙̪̘ͬ̂̊̋͆̈ͬ͆ͪ͂͋̈́ͯ ü̵͇͈̘̬̪ͬ͘b̭͎̳ͪ̈̏́̐ͅe͓̬͇̠̻̜͕̟͖͑ͭ͊r̴̷̯̩̝̠̟̜̳̗̞̰̲̣̯ͮ̃́͐̅̂̃̔́̈́̑ͥͣ̚͘͝n̡͈̹̮͔̭̟̘̖̙̳͓͈̟ͦ̉͗͒ͦ͐ͮ͐̀͢͢_̸̟̐͒͑̾ͪ̕í̶͚͉͒_̰̰̘̯͎̦͓͚̰̫̮̦̙͙̪̯͒̓ͨͩ̑ͦͥͥͦ̾̐̿̋ͦ͘m̲m̺̝͎̫̩̱̈̅̅͂̓ͅ_́ş̶̧̝̼̪̰̣̣̱̭̪͈̼͍̭̞̌͑͒̔͑̓̆̀̋͛ͤ͋̓̽̽̚͡t̮̭ͩ̔͋ͧ͒̓̽̐̀́ͮ



      Feindselig verschmälerte Kye seine Augen als plötzlich nach dem beben die zwei große Spiegel erschienen.
      Irgendwie fühlte er sich plötzlich ganz unruhig....Er konnte es immer noch nicht begreifen warum er gerade ein Dank zuhören bekam!
      "Ich will nur das, was einst mir war. Ich weiß nicht wie Lord Korbos es geschafft hatte es mir wegzunehmen. Doch Meister sagte, dass es mein Eigentum ist. Und das stimmt. Ich spüre es genau schlagen. Auch wenn ich nicht weiß wie sich die Dunkelheit anfühlt, da das Licht umso viel stärker ist und mich niemals belasten könnte. Jedenfalls jetzt nicht mehr."
      Diese Selbstsicherheit des Wächters begann den Lord immer mehr zu nerven.
      Das Licht sollte stärker als die Dunkelheit sein?!
      Woher nahm er sich das her? Nur weil es hier so viele Anhänger gab....???



      "Au travail! Pour le coeur !"
      Auch wenn die Reisen auf der Erde für ihn schon eine lange weile her war...Erinnerte sich Kye noch gut an die Französische Sprache.
      Feindselig beobachtete er wie die Worte des viel zu selbstsicheren Wächter seine Marionetten zum Leben brachte...
      Diese Marionetten hoben sich jedoch von denn Anderen ab....
      Besonderes eine von ihnen weckte unschöne erinnerungen bei dem Lord.

      "Es wird Zeit Prinz Engelchen zu erlösen, auf dem Weg eines Guten. Bringt ihn in den Spiegel hinein, zeigt ihn...unsere Sanftmütigkeit, denn diesem Kerl habe ich eine Menge zu verdanken. Dank ihm kann ich das Dark Heart reinigen ohne selbst schaden zu nehmen! Ein Hoch auf unseren Helfer! Cabby und Harvey - tut mir einen Gefallen und bereinigt den Anderen in eurer Art und Weise."

      Das war das Stichwort auf welches Harvey und Cabby gewartet hatten!
      Sie wusste genau was es zu bedeuten hatte und Harvey war entschlossen diesem Sünder zu beweisen das sich in seiner Studie geirrt hatte!
      Vor allem zusammen mit Cabby war ihre beiden Elemente unschlagbar und kaum zu unterschätzten.
      Wind und Feuer war eine Gefährliche Kombination und sie würden ihn bereinigen so wie es ihr Anführer der Witch erwünschte.

      Erneut höhnte der Dank aus denn Lippen von Eloy, langsam kämpfte sich der innerliche verborgende Zorn von Kye hervor und brachte das Herz dieses pazifistischen Körper nur noch mehr zu rasen.
      Die Puppen stürzten sich auf ihn wie Wildtiere.
      Er konnte kaum ausweichen und spürte wie sie ihn packten und an ihn zerrten!
      "Es ist kein Kampf - Es wäre unfair es einen Kampf zu nennen. Nennen wir es einfach....Schicksal, Prinzchen"
      Unfair...? Schicksal?!
      Die Wut kochte stärker in ihm...So stark das spüren konnte wie sein kleiner Körper bebte.
      "Verdammte Made....!!"



      "Das wirst du bereuen!!"
      Der Spiegel zu dem er geschliffen wurde leuchtete so grell das es in denn Augen schmerzte...!
      Er versuchte sich mit einen mitteln zu wehren, einige Federn flogen in die Luft aber das kümmerte ihn weniger.
      "Ich werde dir...gleich deine gesamten Sorgen nehmen. Alles dunkle wird erloschen sein. Das ist mein Dank an dich. Für das hübsche Happy End. Für das GOOD END.~"
      Dieser Verdammte Spiegel zog ihn wie ein Bestialisches Gefängnis an....Es schien kaum ein Weg zu geben sich gegen die starke Kraft der Puppen zu wehren...Verdammt, er wusste nicht was ihn in diesen Spiegel erwartet aber er wollte auf keinen Fall dort hinein...!!!
      So Enden doch keine Märchen....!



      Zum allen Überfluss stand dieser Kerl dort der an allem hier die Schuld trug!
      Als wäre das alles eine amüsante Show klatschte dieser auch noch....!!!

      "Wie gefällt Ihnen bisher die Show? Fühlen Sie sich etwas blamiert? Oder sogar verletzt? Vielleicht hassen sie jetzt sogar einfach alles an den Herzträger, vermutlich? Vielleicht hat das, was sie je an ihn gemocht haben nie existier Aber so ist nun Mal die Gegenwart - ihre Gegenwart. Durch die Trennung vom Herzen haben sie mir zwar unglaubliche Unterhaltung angeboten aber...zugleich haben sie einen Messiah zum erhofften Glanz geholfen.~"

      Dieser Bastard nannte das alles wirklich eine Show!
      Natürlich fühlte sich Korbos auf tiefste beleidigt und gedemütigt! Das schlimmste jedoch an dieser Sache war das ihm nun eine so üble Erkenntnis kam die er nicht wahr haben wollte. Doch der Zauber bestärkte seine tiefen Frust nur mehr....
      Tatsächlich war sein Hass gestiegen....
      Diese Gegenwart gefiel ihm nicht, nicht mal annähernd.
      Er war nicht seine Unterhaltung....Wütender Biss der Lord die Zähne zusammen und tiefer sank er in diesen verdammten Spiegel!
      Der Gedanke seinem Feind zum Glanz verholfen zu haben...Es machte ihn so unbeschreiblich wütend....
      Doch merkte langsam Korbos eine Wiederholung in diesem ganzen Schauspiel.
      Der Messiah war nicht der erste denn er zum Glanz verholfen hatte....



      Allein sich an Beni überglückliches Gesicht zu erinnern als er das Gemälde von....seinem Körper in seinen Händen hielt.
      Ein Gemälde nur mit Eternity.....
      ....Das Perfekte Gemälde.
      Weil die Person auf dem Gemälde....So Fehlerfrei war.
      Ohne....Ihn.
      Die Augen von Kye fokussierten sich verbittert auf die Karte in Nurials Hand.
      Das...Soll sein Schicksal sein....?!

      "Noch haben sie das Dark Heart nicht in vollständiger Kontrolle. Ihr umgekehrter Tod tritt auf, so ein Jammer. Der Light Heart -Träger jedoch ... wird von Mal zu Mal stärker. Sie wissen ja was bald mit ihnen passieren wird. Sie explodieren so schamlos, dass er richtig erniedrigend sein wird. Ohne eine wirkliche Veränderung in dieser Welt. Sie hinterlassen nichts außer Leere. Wissen sie was ich so lustig an DIR finde, Prinz?"



      Obwohl sich Kye schon am tiefsten Punkt seiner Würde befand, trat dieser verfluchte Zauber noch nach, amüsierte sich über ihn und machte sich Lustig.
      Er wollte es nicht hören...Er wollte es nicht akzeptieren.
      ER WOLLTE ES NICHT AKZEPTIEREN!!!

      "...Naja, du sorgst dafür, dass die WITCH stärker werden aber dein eigenes Dark Heart? Es hat nur einen passiven Anführer - niemand der es aktiv unterstützt. Einfach nur, weil du niemanden vertraust außer dir selbst. Obwohl---nicht Mal dir selbst kannst du trauen. Deswegen pulsiert es verbittert seit Jahren in deinem innersten, sorgt sich um ihre Lakaien und um ihr Leid. Aber---das wird niemals reichen, damit sie über ein Game Over hinausgehen. Für was haben sie überhaupt das Dark Heart? Um es wie ein Plüschtier an sie zu drücken? Wenn sie es so sehr lieben, dann sollten sie doch alles erdenkliche versuchen um Beni umzubringen, ohne dass dieses Herz davon betroffen ist~."
      Wie ein heftiger Schleuder Trauma erfasste ihn die Worte von dem Zauberer.
      Der griff der Puppen schmerzte am Körper aber es war nichts zum vergleich des Dark Heart das mit einen mal begann so heftig zu pulsieren. Es schmeckte den schock...Das Leid und Dunkelheit in Korbos Seele als hätte es nur auf diesen Augenblick gewartet um über ihn herzufallen, wie ein herangereifte Frucht dessen Zeit gekommen war....
      Es durchflutete Kye mit immer wiederkehrenden schmerz.
      Nichts....
      Nichts....Hatte sich verändert.....
      Er war immer noch...Er war die ganze Zeit....
      ...............Ein Fehler.




      "Meinetwegen explodieren sie ruhig jetzt und hier. Machen sie dem Leid ein Ende und gehen sie drauf. Dabei war ich wirklich so sehr darin interessiert mehr durch ihre Fähigkeit der Trennung zu verstehen. Doch--hach...Ich glaube ich werde wohl doch mit Morpheus den Koffer packen müssen und gehen. "
      Das Dark Heart pulsierte stärker in ihm, immer lauter und heftiger....Durch die Adern des Körpers wanderte die schwarze Flüssigkeit.
      Es benebelte immer mehr den Verstand des Lords....
      Er konnte es nicht....
      Er war zu schwach...Unfähig die Fähigkeit der Trennung zu benutzten....Ohne....Seinen Körper...Konnte er es nicht!
      Er war nur eine Mickrige Seele die nur dafür da war die Last und schmerzen anderer aufzunehmen.
      ₣ɆⱧⱠɆⱤ ₣ɆⱧⱠɆⱤ₣ɆⱧⱠɆⱤ₣ɆⱧⱠɆⱤ₣ɆⱧⱠɆⱤ

      ₣ɆⱧⱠɆⱤ ₣ɆⱧⱠɆⱤ₣ɆⱧⱠɆⱤ₣ɆⱧⱠɆⱤ₣ɆⱧⱠɆⱤ₣ɆⱧⱠɆⱤ

      ₣ɆⱧⱠɆⱤ ₣ɆⱧⱠɆⱤ₣ɆⱧⱠɆⱤ₣ɆⱧⱠɆⱤ₣ɆⱧⱠɆⱤ

      ₣ɆⱧⱠɆⱤ ₣ɆⱧⱠɆⱤ₣ɆⱧⱠɆⱤ₣ɆⱧⱠɆⱤ₣ɆⱧⱠɆⱤ₣ɆⱧⱠɆⱤ
      --------------------------
      "Ɇ₴ ⱤɆł₵Ⱨ₮!!!!!"

      Die Laute Schreiende Stimme von Korbos schmetterte so laut durch die Kirche das die Gläser der Fenster zu klirren schienen.
      Wie in einen nie Enden Alptraum überschlugen sich alle Emotionen und schmerzen in ihm.
      Weiße Feder verteilten sich wild und landeten auf den Boden.



      Auch wenn der Lord in diesen Augenblick am liebsten vom Erdboden verschwunden wäre oder an einen ganz entfernten Ort. Brachte ihn die Teleportion Fähigkeit des Engels nur ein kleinen Sprung entfernt vom Spiegel wieder mehr in die Mitte der Kirche.
      Seine Atmung ging schwer als sich am Boden abstützte.....Die weißen Flügel schien für denn Moment deutlich größer.



      "Es...Reicht....", wiederholte der Prinz noch einmal, diesmal leiser aber seine Stimme war voller Hass erfüllt.
      Er richtete sich auf, das weiße in seinen Augen war vollkommen von der schwärze des Dark Heart eingenommen....
      Wie ein giftiger Virus breitete sich das Dark Heart in ihm aus, wie eine tickende Zeitbombe bereit jeden Moment zu Explodieren.
      "ł₵Ⱨ ₥₳₵ⱧɆ ฿Ɇł ɆɄⱤɆⱤ VɆⱤĐ₳₥₥₮Ɇ₦ ₴ⱧØ₩ ₦ł₵Ⱨ₮ ₥ɆⱧⱤ ₥ł₮...VØ₦ ₭Ɇł₦Ɇ₦ ₥ɆⱧⱤ VØ₦ ɆɄ₵Ⱨ!!"




      Ein dunkler groll vollkommender Gleichgültigkeit durch zog ihm. Von ihm aus konnten alle Verrecken!
      Soll doch das Dark Heart ihn verschlingen oder Explodieren!
      Soll jeder einzelne hier in dieser Kirche sein verfluchtes Ende finden....Er war es Leid!
      Jeder....Sollte Verschwinden und ihn ENDLICH IN RUHE LASSEN!
      Sein Herz war gefüllt mich puren Hass....
      Mit einer schnellen Bewegung ergriff der den Blauen Schmetterling der viel zu Nahe an ihm seine kreise zog.
      Ohne zu zögern zerquetschte er diesen in seiner Hand.
      "ł₵Ⱨ ฿ł₦ ₦ł₵Ⱨ₮ ɆɄⱤɆⱤ VɆⱤĐ₳₥₥₮Ɇ₴ ₩ɆⱤ₭ⱫɆɄ₲ Ʉ₥ ₴₮₳Ɽ₭ɆⱤ ⱫɄ ₩ɆⱤĐɆ₦!!"



      Die dunkle Aura die von dem Prinzen ausging war wie eine dunkle Welle durch die ganze Kirche gestoßen.
      Ein erschrockener laut entwich Harvey als er sah wie der Prinz denn Schmetterling zerquetschte.
      Es war nicht irgend einer der herum fliegenden Schmetterlinge....

      "...Oh...Gott Tyler!!!"


      "E-e-er hat ihn einfach zerquetscht!!!", stieß Harvey schockiert aus.
      Verstört konnte er sehen wie der Junge den blauen Schmetterling wie Müll fallen ließ.
      Minimal konnte man sehen wie der Schmetterling am Boden noch zuckte und das licht schwächer zu werden schien....
      Als Kämpfte der Schmetterling noch ums überleben.



      Bevor aber die Puppen sich wieder daran machen würden denn Prinzen in die Spiegel zu zerren stieß er eine Vielzahl an schwarzer dunkler Ranken umsiech.
      Sie schleuderten jeden zurück oder griffen um sich. Dabei machte jedoch Kye keine Ausnahmen, jeder wurde davon erwischt selbst nach Noir schlugen diese als purer blinder Wut.
      Ihm war es egal wie dieser Traum Enden würde...Das hier war nicht seine Realität....
      "ł₵Ⱨ ₳₭ⱫɆ₱₮łɆⱤɆ ĐłɆ₴Ɇ₴ ₴₵Ⱨł₵₭₴₳Ⱡ ₦ł₵Ⱨ₮....ł₵Ⱨ Ⱡ₳₴₴ ₥ł₵Ⱨ ₦ł₵Ⱨ₮ ₥ɆⱧⱤ ₳Ⱡ₴ ₲Ɇ₣₳₴ ₥ł₴₴฿Ɽ₳Ʉ₵ⱧɆ₦!!!"



      "VØ₦ ₥łⱤ ₳Ʉ₴ ₭Ø₦₦₮ łⱧⱤ ₳ⱠⱠɆ VɆⱤⱤØ₮₮Ɇ₦!! "
      Die schattenhaften , Tentakel ähnlichen Ranken packten auch nach denn Marionetten. Besonderes jene die ihm zuvor schon ins Auge gestochen war.
      Holzsplitter flogen in alle Richtungen als sich die schwarzen ranken sich um denn Körper der Weiblichen Marionette schlossen und an ihre Fäden zerrten.
      Er Hasste sie....Er Hasste diese Frau...Er Hasse sie genau so wie jeden hier...Alle.



      Die schwarzen Ranken rießen den Kopf der Marionette ab und warfen die Einzelteile ihrer Anderen Glieder quer durch die ganze Kirche.
      "₴ɆⱠ฿₴₮ ₩Ɇ₦₦ ł₵Ⱨ Ɇ₦Đ₲ɄⱠ₮ł₲ ⱫɄ ₥ɆɆⱤ₴₵Ⱨ₳Ʉ₥ ₩ɆⱤĐɆ JɆĐɆ₦ ₥ł₮ ł₦ ĐłɆ ₮łɆ₣Ɇ ⱫłɆⱧɆ₦ ĐɆⱤ ₣ɄⱤ ĐłɆ₴Ɇ₴ ₴₵Ⱨł₵₭₴₳Ⱡ
      VɆⱤ₳₦₮₩ØⱤ₮Ⱡł₵Ⱨ ł₴₮!!!"
      Mit einen kräftigen tritt zerstörte er denn Kopf der Marionette, die Splitter flogen zur Seite aber er trat immer weiter auf den Kopf...Es war pure Todeswut die ihn durchfluteten.



      Ihm war es egal wenn ihr ein elendes Ende erwartet. Er wollte nur noch alles um sich herum zerstören bis das Dark Heart oder jemand anderes ihm ein Endet setzte.
      Er war Müde...Er war verdammt Müde....Das Dark Heart pulsierte so stark in ihm. Er griff sich wütend an die Brust, am liebsten wollte er es gerade selbst heraus schneiden...Dieses verdammte Dark Heart.
      Es hatte nichts an seinem Schicksal geändert....Er war Blind...Blind auf die Macht hereingefallen. Nur am Ende....Wieder die Lasten auf sich zu nehmen. Damit auch noch sein Feind endlos wachsen konnte...?!?!
      Was...Sollte er mit diesem Müll eines Dark Heart....Wenn nicht ...Beni in dieser Realität existierte?!
      Der ganze schmerz...Für nur einen Moment in dem er glaubte...Liebe empfunden zu haben?
      Das war alles ein bitterer scherz über denn er nicht mehr lachen konnte....
      Während er das Ebenbild der Frau zerstörte die ihn überhaupt in diese Elende Situation gebracht hatte schlugen die schwarzen Ranken weiter wild um sich.
      Einige hatten auch denn Feuerwächter gepackt der schmerzhaft gegen die Kirchen Wände geschleudert wurde,
      "D-das läuft...etwas...aus dem R-ruder oder nicht?!"



      Sollte das passieren?!
      Es sah doch so aus als hätten die Marionetten ihn in den Spiegel verfrachtet.
      "Eloy!! Was sollen wir machen?!", fragte er panisch mit dem versuch mit seiner Flamme die ranken von sich los zu bekommen.
      Aber kaum wie er die ersten los bekam, folgten schon die nächsten wie ein nicht enden wollender Kreislauf.
      Mittlerweile war die ganze Kirche voll mit diesen Ranken als wären sie in einem Märchen von Dornröschen gelandet.
      Believe Me ~

    • Eloy Chevrier & Eros & Cabby Valentine & Noir & Nuriel Lozano & ...

      "Meine Flammen sind nicht da um zu verletzten, ich habe sie um zu bla BLA BLA!"

      Noir hatte echt genug von diesem Feuerwächter, er wollte ihn gar nicht mehr zuhören. Der war ja noch nervtötender als das Original. Seine Haare stiegen ihm schon zu Berge, er fühlte sich wie ein Kater, der vor Zorn einen Buckel machte.



      Elektrizität entstand magisch durch seine Hand, genauso wie damals bei dem Monster auf der U-Bahn. Er würde es diesen Wurm so richtig zeigen und meinen Gedärmen ein Orchester starten. Doch bevor er sich seinen eigenen Traum erfüllen konnte, verdarb ihn jemand mit seiner lauten Stimme die Laune. Auch noch der Prinz, für den er sich hier eigentlich einsetzte.

      "Ɇ₴ ⱤɆł₵Ⱨ₮!!!!!"



      Die Stimme des Jungen schrillte so laut, sie konnte Fenstergläser zerbersten. Sofort erlangte er die Aufmerksamkeit von allen, Eloy verschlug es glatt sein übermütiges Lächeln. Im Inneren kämpfte Eros gegen einen Tornado an, wenn er die Kontrolle verlor, würde er bestimmt auch die Verbindung zu Korbos verlieren! Der Engel versuchte panisch auf den König einzureden, doch seine Stimme erreichte ihn nicht mehr. Er war vollkommen von der Dunkelheit umgeben und auch sie griff die Hülle an.
      Erstaunt stand der Herzträger vom Podest auf, eigentlich hatte er vor mit der Zeremonie fortzufahren, nachdem der Kleine in den Spiegel verfrachtet wurde. Aber derjenige---hatte er sich einfach wegteleportiert? Er hätte 'wow' gerufen, wenn er nicht direkt in das Gesicht des Prinzen erblickt hätte.

      "ł₵Ⱨ ฿ł₦ ₦ł₵Ⱨ₮ ɆɄⱤɆⱤ VɆⱤĐ₳₥₥₮Ɇ₴ ₩ɆⱤ₭ⱫɆɄ₲ Ʉ₥ ₴₮₳Ɽ₭ɆⱤ ⱫɄ ₩ɆⱤĐɆ₦!!"

      Diabolisch und ohne Gnade erwies er Eloys guten Freund den Gnadenstoß. Der Prinz war viel zu schnell, sodass Tyler gar keine Chance hatte. Wie zerfallene Blüten landete seine Leiche auf dem Boden, das war sein Ende.

      "Tyler---.", jauchzte Eloy fassungslos, sodass er sich sogar eine Hand vor dem Mund hielt. War etwa der Wasserwächter ernsthaft so schwach geworden, dass er sich von der Dunkelheit einnehmen ließ? Klar, er war ja nur ein Schmetterling aber wenigstens an seine letzten Pflichten hätte er noch denken können. Das beunruhigte ihn, wie sollte er denn so schnell einen Wasserwächter wieder herholen? Harvey brauchte noch viel zu lange...War etwa die Schuld an Tylers Versagen, dass sie nicht komplett waren? Lag es etwa daran, dass der Erdwächter nicht mehr existierte? Oh--Eloy wischte sich den Schweiß von der Stirn, er durfte jetzt nicht in Panik gelangen und musste das Ganze noch einmal überdenken.



      "ł₵Ⱨ ₳₭ⱫɆ₱₮łɆⱤɆ ĐłɆ₴Ɇ₴ ₴₵Ⱨł₵₭₴₳Ⱡ ₦ł₵Ⱨ₮....ł₵Ⱨ Ⱡ₳₴₴ ₥ł₵Ⱨ ₦ł₵Ⱨ₮ ₥ɆⱧⱤ ₳Ⱡ₴ ₲Ɇ₣₳₴ ₥ł₴₴฿Ɽ₳Ʉ₵ⱧɆ₦!!!"

      Vergnügt begann Nuriel zu kichern, wie er es als bei einer guten Abendsendung tat, die ein Fünkchen von Humor bewies. Korbos war sein Lieblingskomiker. Er hat sich so schnell von der Dunkelheit einsaugen lassen, dass der Zauberer einige Szenen überspringen musste, die eigentlich für Spannung sorgen sollten. Doch Nuriel fühlte sich dabei wie eine gute Fee, die hervorragend die Wünsche erfüllte, sowie es doch auch sein Sohn immer im Traum tat. Naja - vielleicht waren es ja nicht so ganz Wünsche. Mehr eher die dreckigen Reste, die alle Kerle hier in ihren tiefsten Inneren versteckten. Oh - wie sehr er sich auf den Abschluss freute! Die Karte hätte eigentlich Korbos einen Rat geben sollen, sowas.

      "100 von 10 Punkten~. Mach weiter so--wuhuuu! Das wird ein schnelleres Ende finden als die Romanze zwischen Romeo und Julia.", ahmte er ein bisschen weiter Izarra nach, der diesen Prozess bestimmt gerne gesehen hätte. Zu doof, dass er gerade in Survival Island war!



      "VØ₦ ₥łⱤ ₳Ʉ₴ ₭Ø₦₦₮ łⱧⱤ ₳ⱠⱠɆ VɆⱤⱤØ₮₮Ɇ₦!! "

      Eloy musste mit Ansehen wie seine Arme Mutter vor seinen Augen zerrissen wurde. Es war ein grausamer Mord, wie es zu einem solchen Schurken passte, der komplett den Verstand verloren hatte. Desiree wurde von allen durch ihren lieblichen Gesang geliebt, doch der Prinz riss trotzdem kaltblütig ihre Glieder ab, sodass dem Herzträger schlecht vom Anblick wurde. Er konnte nicht mehr gerettet werden, schlimmer noch...Diesen Kerl musste Eloy so schnell wie möglich eliminieren.

      "₴ɆⱠ฿₴₮ ₩Ɇ₦₦ ł₵Ⱨ Ɇ₦Đ₲ɄⱠ₮ł₲ ⱫɄ ₥ɆɆⱤ₴₵Ⱨ₳Ʉ₥ ₩ɆⱤĐɆ JɆĐɆ₦ ₥ł₮ ł₦ ĐłɆ ₮łɆ₣Ɇ ⱫłɆⱧɆ₦ ĐɆⱤ ₣ɄⱤ ĐłɆ₴Ɇ₴ ₴₵Ⱨł₵₭₴₳Ⱡ
      VɆⱤ₳₦₮₩ØⱤ₮Ⱡł₵Ⱨ ł₴₮!!!"


      Die schwarzen Ranken schlugen wild um sich, ergriffen sich aus einem Hinterhalt auch die Luftwächterin. Gewalttätig wurde sie nach oben gezogen, ihre Hände wurden gefesselt, sodass Luftmagie schwer fiel. Diese Situation war...definitiv ihr Ende. Wenn das die Realität war, dann hatte Cabriel bald einen Grund um zu lächeln, wenn ihn diese Tentakel den Gar ausmachten. Cabriel war innerlich sogar ziemlich erleichtert, also würde ihre Geschichte so enden? Doch Cabbys Blick fokussierte sich direkt auf Harvey, sie musste wissen ob es ihn gut erging.

      "D-das läuft...etwas...aus dem R-ruder oder nicht?!"

      "Wir müssen uns so schnell es geht befreien--! Harvey, halte durch!", rief sie ihrem Partner zu, denn konnte sie nicht zulassen, dass diesem Versager etwas geschah. Sie würde sich das nie verzeihen. Anders als Cabriel wollte Cabby keines Falls sterben, sie hatte noch eine Zukunft vor sich...mit Harvey und Eloy!



      "Eloy!! Was sollen wir machen?!"

      Obwohl Harvey seinen Anführer so verzweifelt um Anweisung fragte, ignorierte dieser seinen Ruf. Mehr drängte sich dann auch Noir in Harveys Vordergrund, nicht dass er ihn auch noch vergaß. Er grinste finster ihm zu, als hatte er nur auf diesem Moment seiner Niederlage gewartet. Seine Hand glühte vor Aufladung, er griff dabei Harvey ins Gesicht. Noir betete, dass dieser Kerl dann auch im Original starb, er konnte es durch Nuriels eigene Regelerfindung nicht klar kristallisieren. Aber...ihn einfach leiden zu sehen war genug um Freude zu empfinden.

      "Sieh dich nur an.~ Völlig schutzlos, möchtest du es schnell oder langsam? Nicht, dass ich dich wirklich entscheiden lasse...wie du stirbst.", neckte er mit so viel Abneigung in seiner Brust, dass er sogar für den Augenblick den Tobsuchtsanfall von Lord Korbos ignorieren konnte. Mit seinen spitzen Fingernägel grub er sich tief in die Wange von Harvey und fuhr fest seine Haut hinunter, sodass viel Blut aus der Wunde herauskroch.



      Doch während Noir so verführerisch damit beschäftigt war Harvey zu massakrieren, geschah auch für Nuriel etwas verwirrendes. Er bemerkte es nicht sofort, denn sah er gespannt allen heißen Szenarien in diesem Film zu. Aber ein kurzer Blick zur Seite machte ihm klar, dass etwas mit dem Spiegel nicht stimmte, in dem Eloy eigentlich den Prinz hineinstecken wollte. Da durch die wilden Tentakelschläge fast alle Marionetten tot umfielen hatte er eine perfekte Sicht und konnte nicht schlecht staunen, was dort vor sich ging.



      "Huch?"

      Gab es da etwa ein Plottwist? Nuriel konnte ganz genau sich selbst in dem Spiegel erblicken. Sein Erscheinungsbild war verletzt und vollkommen erschöpft. Er sah in diesem Bild aus als könnte er jeden Augenblick ohnmächtig werden. Und plötzlich---



      "Du hast meine Regeln in der Traumwelt gebrochen---. Es hat mich zwar etwas Zeit gekostet deine Magieaura bis zu deinem wahren Körper zu verfolgen, doch Regelbrecher finde ich immer. Wie konntest du es nur wagen...Meine Träume für dein Spiel auszunutzen?", erklang eine Stimme, die Nuriel nur hören konnte. Denn derjenige schloss ihn sanft seine Augen und flüsterte ihn von hinten zu, er konnte sein Grinsen dennoch hinter seinen Ohren spüren. Obwohl beide Hände von Micah genau auf Nuriels Gesicht platziert war, spürte der Zauberer einen schmerzvollen Stich an seiner Halsschlagader. Verwundert berührte er mit den Fingern seinen Hals, etwas warmes floss massenweise heraus. Das war Blut.



      Statt zu schreien oder sich zu beklagen bildete sich doch in Nuriels ein Lächeln im Gesicht. Oh- er hatte ihn wohl verflucht gehabt, weil er Regelbruch begann? Das erinnerte den Zauberer an gute, alte Zeiten. Flüche hatte er nur durch die Lehre von Micah drauf. "Du willst mich also die Show nicht bis zum Ende sehen lassen? Dabei ...wird das Ende nicht verändert, wenn ich sterbe. Sogar noch...beschleunigen.", krächzte Nuriel schmerzlich heraus, da immer mehr Leben aus ihm verschwand.



      "Ich will einfach nur, dass du verschwindest. Kiri Nisemono hat seine eigenen Pläne und...was auch immer du in diesem Traum versucht hattest. Es hatte genau das Gegenteil erzielt, was ich eigentlich bezwecken wollte."

      Nuriel konnte daraufhin nichts mehr erwidern, er wurde wohl am liebsten gemieden. Sein VIP-Bereich verlor er. Denn der Spiegel zerbrach immer mehr und je mehr Scherben auf dem Boden lagen, desto mehr offene Wunden wurden ihm hinzugefügt. Es war ein schmerzliches Ende.



      Schockiert konnte Eloy seinen Mund nicht schließen. "M-Mei...Meister...Aber...wie?!", rief er fassungslos. Wie konnte denn so ein starker Zauberer wie er besiegt werden. Er wusste nicht ob er innerlich schreien sollte oder weinen? Ihm fehlte gerade jegliche Empathie, denn Trauer konnte er absolut keine empfinden. Bestimmt hatte nämlich das Light Heart sorge, dass dies nur die Dunkelheit zu nutzen machen konnte.



      Doch auch wenn die Tentakel beinahe die Sicht verbargen, sein Meister war ernsthaft verstorben. Das einzige Gefühl, was sich in Eloy ausbreitete war eine schnelle Suche nach einem Plan B. Irgendetwas in seinem Inneren wollte sich ihm am liebsten entreißen, doch auch für dieses Gefühl war keine Zeit. Hier ging es nur um die Rettung der Welt. Egal wie viele Freunde verstarben...Es würde all' das Opfer wert sein.



      Micah seufzte nur kläglich, noch immer war Lord Korbos außer Rand und Band. Er musste unbedingt wieder zu Kiri Nisemono werden, anders konnte dieser Traum sehr böse für alle WITCH enden. In Kiris Träume wurden Tode eigentlich war, wenn es nicht der Hauptwirt war...Nuriel stoppte diesen Prozess und begann damit Regelbruch. Doch der Ausmaß des Traumes war für Micah allein schwer zu kontrollieren, er brauchte unbedingt wieder Noir an seiner Seite.

      Noir schnalzte nur mit der Zunge, während schwere Brocken von der Kirchenwand herabfielen. Langsam entfernte er seine Finger aus der Fleischwunde von Harvey, der bestimmt genug gelitten hatte. Auch wenn Micah sich zu gerne mit Harvey unterhalten hätte, musste er ihn jetzt wohl oder übel ignorieren, genauso wie Noir seinen Hass einstellen musste.

      "Beeilen wir uns...Kiri Nisemono sollte den Traum wieder einnehmen, bevor das hier zur Realität wird."


      "Urgh...Wäre es so schlimm?"

      Micah zeigte ohne Weiteres auf Lord Korbos, der weitere Marionetten den Untergang verwahrte. Noir verkrampfte auf ein unbeholfenes Lächeln.

      "...Ja, beeilen wir uns."





      Die vorhandene Zeit für Kiri könnte gegen ihn spielen, denn gab es noch jemanden der absolut nicht bereit war den Traum so offen abzugeben.

      "Dies irae illa vos solve in favilla maledictus erus in flamas eternum..."

      Statt französische Wörter waren es diesmal lateinische, die Eloy wie ein Gebet heraussang. Ja, er hatte sich nun endlich entschieden. Eloy hatte die Erlösung gefunden wie das Gute noch gewinnen konnte. Wenn die fehlenden WITCH das Problem waren, war die Sache sogar ziemlich einfach. Wie immer begann das Idol in der Kirche zu singen, es machte seine restlichen zwei Marionetten nur stärker. Das Erscheinungsbild von Louis ergriff härter seinen Speer, er sprintete wie eine bestialische Bestie. Voller Mordlust.

      "Kontrolliere dich. Du denkst nur an mich. Spielst mich auf Repeat, in dein’ Kopf ich dir schlich."



      Mit erhobener Stärker warf er den Speer zielgenau und traf genau den Brustkorb. Doch den Feind hatte er nicht erstochen. Es war nicht Korbos, den die Spitze der Waffe hineingerammt wurde. Mit großem Schock erstarrte Cabby, ihm wurde plötzlich ganz anders.

      "HARVEEY!!!"



      Blut spritze auf die Kirchenwand und auf den Boden, es war ein rötliches Meer aus Leid. Das Ebenbild von Louis ergriff wieder die Waffe um sie nur noch tiefer in die Wunde des Feuerwächters zu bohren. Obwohl diese Tat so grausam war, hallte der Gesang von Eloy nur noch schöner als je zuvor.

      "♬⋆.˚Versinkst du im Schmerz, spiel nen and’ren Vers. Ich kann deine Zuflucht werden.♬⋆.˚"




      Es dauerte nicht lange bis Harveys genauso wie Tyler zu Boden sank, nur seine leere Hülle war übrig. Eloy lächelte von weiten unscheinbar. Keines Falls wegen den Tod seines Freundes. Doch war gerade in seinem Herzen kein Platz für Trauer. Mehr...konnte er die Macht in ihm selbst fühlen wie sie zunahm. Blieb nur noch...
      Auch der Priester nahm seine Aufgabe ernst. Mit seinen kräftigen Händen packte er den Hals von Cabby, er demonstrierte ihm seine vollste Kraft.



      Cabby krächzte aus Schmerz, ihre Kehle brannte wie Feuer und die Tentakel wurden plötzlich zu dem geringeren Übel. Ihr Gesicht wurde erst rot, sie bekam keine Chance zu atmen und verfiel in ein leichenblasses blau.

      "♬⋆.˚Sei gewiss es gibt nur noch mich. Ich lieb dich mehr wenn die Welt erlischt. Mehr als Macht, Gold oder Ruhm. Deine Seele nehm ich, denn ich hab’ nicht genug. ♬⋆.˚"



      KNACK---

      Schwach drückte Eloy seine Lippen zusammen, stoppte sogar kurz seinen Song bis er weiterfuhr. Wie schnell es doch ging...Wie schnell doch schwache Helden sterben konnten. Sie wurden beinahe von der Dunkelheit zerrissen. Aber ein Glück wusste Eloy sofort was zu tun war. Er hatte dies oft mit seiner Großmutter besprochen. Wenn die Mitglieder der WITCH irgendwann in Verzweiflung kamen...musste Eloy alleine weitermachen. Mit Wyatts Opfer wurden sie etwas schwächer - die anderen Wächter konnten ihn nicht ganz ausgleichen. Aber Eloy wusste - nein - er fühlt es genau. Er war der Einzige, der das Herz alleine kontrollieren konnte. Nur ER wurde vom Herz akzeptiert und schenkte ihm sogar all' die Kraft der Anderen, die für eine gute Geste verstorben waren. Das rührte Eloy -- nur wegen seinen Freund war er so weit gekommen.

      "♬⋆.˚Ich bin es der deine Sünden ehrt. Spür wie mein Gesang dir unter die Haut fährt! ♬⋆.˚"



      Er und das Herz von Kandrakar wollten endlich ihre ewige Friedseligkeit. Für die Welt. Jetzt war nur noch das Dark Heart da, was sie bereinigen mussten. Das Herz schenkte ihm völlige Liebe und er handelte dafür ein wenig dreckig, nur damit alles am Ende gut verläuft. Mit allen Elementen in seinem Besitz war es für Eloy eine Leichtigkeit diese Tentakel zu vernichten, die wie ein Dornenbusch sich um die zertrümmerte Kirche gebildet hatten. Er bannte sich voller Tatendrang den Weg zu Korbos, den er ein zielsicheren Ausdruck schenkte. Die Dunkelheit in ihm...Er würde sie bald verschlingen und sie bereinigen. Weil Eloy...ein wahrer Herzträger war! Der Messiah!

      "Lass dich von mir betören,Bin dein Stern am Himmel, werd dich führen. Mein Blick hält dich fest, nein, du schaust nicht mehr weg.Mein Dasein hat nämlich den Zweck, ich rette dich.Lass dich einfach gehen. Yeah, bin was du brauchst, ja, ich werd dein Idol. ♬⋆.˚"

      Durch die Schutzbarriere von Cabby und dem Feuer von Harvey stand er nur mit wenigen Kratzern vor dem Prinzen. Wie ein Therapeut, der den ersten Körperkontakt mit seinen Patienten hatte berührte er die Brust von Korbos. Wurzeln, die aus dem Boden herausrankten gaben dem Prinzen keine Chance auf Mobilität. Die dunkle Macht strömte so bedacht aus Korbos heraus, bereit Eloy umzubringen.



      Doch dies hier...war sein Reich. Dunkelheit würde nicht gewinnen. Dafür war das Licht zu stark. Dafür war die Liebe viel zu stark.

      "Ließt mich in dein’ Kopf rein.Zu spät, du bist längst mein.Ich werd euch befrei’n.Wenn ihr ein Teil von mir seid!"


      Er drückte immer mehr gegen den Brustkorb, der absoluten Schwärze. Magisch gelangen seine Finger erst in die Kleidung des Prinzen, bis sie seine Haut berührten und dann schmerzlich die Muskeln von dem Engel ergriffen. Sadistisch versank er seine gesamte Hand in ihn hinein, ihm war es egal ob er dabei jegliche Organe beschädigte. Auch Eros schrie vor Schmerz---es fühlte sich an als würde er gleich sterben!



      "Mein Blick hält dich fest, nein, du schaust nicht mehr weg.Dein Flehen hat jetzt keinen Zweck, niemand rettet dich!Lassen uns einfach gehen. Bist schon auf den Knien, denn ich bin dein Idol!"

      Es dauerte zwar doch nach einer Weile wurde die Dunkelheit durch das brennende Licht besiegt. Die dunkle Magie wurde zum strahlenden Weiß. Eloy hatte sein Lächeln keine Sekunde lang verloren. Er war so zuversichtig und hatte gegen Ende sein Erfolg...endlich in der Hand.



      Das Dark Heart--- Es gehörte endlich Eloy!!--- DAS HAPPY END WAR---



      In einer dunklen Gasse verschlang der Schatten eines Monstrums das gesamte Licht, den der Vollmund zum Scheinen bringen wollte. Es war bitterkalt und ziemlich laut, da hinter der Gasse der große Verkehr war, der in New York üblicher Weise zustande kam.
      ...
      ....



      "...Da hat er mir eine Menge Ärger eingebrockt...Warum sind alle Eltern nur so stur?"
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Cornelius Sextus & Harvey Bell &Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyons & Kye

      ˚̧͉ͦͣͪ͝ͅͅI̪͔̞̟̮̋̇̇͊̋c̶͇͚̼̳̠̙͉͗̎̊̈̎̉ͧͧͥͪͦ͗̌̀ͥ͛ͮͬ͝͝͡͡h̵̴̨̛̲̖̗͔͙̤̹ͧ̏̀ͩͭͪ͢͜͡͞͞ b̶̷̢̡̨͓̘̣̣̺͕̫̞̜̎̑ͯ͐ͪ͂̿ͮ̉ͫͤͨ̑í̢̨̡̧͎̩͈͍͉͓̪́͒ͥ̒ͪ̓͗ͭ̅́͊̑ͥ̒̑̑́ͧ̚̕n̸̛̬̭̻̥̼͙̘͓̫̲̻̳̻͚̞͔̼̭̆̈́̍̌̎̓ͨ́̍͗ͬ̄̓̈̉͊͂ͮ̿̿̾͆̆̄ͦ͝͝ é̴̗̯̰̠̟̟̙̬̤̰̜̗͖̤̣͔̺̜͑̉ͫ̽ͨ͌̑́̇̇ͩ̒ͦͤͬ̊ͣ̈ͬ̕̕͟͟͡͝s̵̨̛̺̰̩͚̩̼̲̲͆̾ͯͩ͒̽ͩ̏ͧ͠ d̴̛̩̭͈̳̪̬̫̠ͫ̌̀ͣ͂͌̾ͬ̀͂̅̏̊̋͜͠͡è͓̳̣̜͖̥̦̍͋ͥ͡ͅr̥͓̦͛ͮ͐̑͜ d̸͍͕͙ͭ̕_̡̛̙̺͇̩͖͖̞̝̘͇̲͗̍̂ͭͤ͐̾ͯ̚͟ͅͅę̴̡̘͕̬̬̋̊̿̄̿ͮ͐ͨ͑̈ͬ̌ͩ̕i̥̤̫̞͊͗͊̋̋́́ͮ̔n̙̒ë̮͎̞̚ S̶̢͈̠̫͓̮̯̦̯͊͋̌̂ͭͭ̒ͯ̇ͬ͆̂ͥ̽̎͛͊ͮͧͧ͒͌́͜͞ų̷̶̢̛̰̩̟̝̳̰̈̓ͣͬ̈ͥ̇̆͛̾͡_͎͗̀ń̗̩͍͟͝ḑ̵̛͇̰̝̮̦̖̹̬̝̱̯͉͓̠̃͑͋̃̽̓̉ͤ͆̀͢͟͠e̗͇͛ͭ́ͣ͘͜_̶̙̣̮͐͋́̍͟͢͜ņ̵̛̗͈͍̳͚̲̫̼̠ͭ̈̑̀̐̓̏́̾̅͊̚͡ͅ ȩ̶̸͖͎͖̜̦̘̯͖̳̮͇̲́̏͑̑̀̎ͯ̃̀̏̑ͫ͘͜͞͡͞h̸̸̨̧̢̛͖̟͓͔̬̬͔͉͎͚͙̱̬ͪ̃̈́̈̈́̀̈̃̈́ͨ̏͒͗ͯ͊͘̕͟ͅͅr̵̖̫͕͉̬̯̗̾̎̕͢t̴̸̛͙̼̺̫͖̠̜̗̰͉̖̰̺̤͉̭̹͌̿ͣ̒̔̽ͮͮ̒ͧ̉͊ͫͬ̊̉̏͝.̷̴̖̭͎͈͉̖͍̟̱̟̱̟̮̍̉̅̍ͤͨͤ̋ͨ̋́̿̐ͧ̀ͥ̑͜͠ Sͮ͋ͦp̷̴̡̛̥͈̫̺̣͓̙̗̠̮̣͉̝̮͐̇̓̄͆̍ͨͣͭ͆͂ͣ͗̽͆ͦ̿ͭ̑̊͐̈́̚͜͜͜͞͞ü̵̗͇̳̙͗̓ͥ̉̂͆͑̽̑̓̎̈́͢͝͠͞ͅr̨̗̩̪̰͗̏͡_̵̛̱̬̝ͮͬͨ͗ͮͥͬ̚͞͝͡ w̫̠̻̱̪͚̯̯̦̳̟͉̮̦̋̆̔ͯ́͑ͪ̉̈̽͌́̈́͋̏ͥ̈̕į̴̵̻̖̹͎̰̟̉ͮ̽̀͗̎̓͑͝_̨̤͙̥̥ͥͮ͋̾̈́ͨ̉̾̊ͥ͌̈̑̚̕̕̚_̵̡͠e̛̛͖̼̮̠̮̻̙̲̯̼͕̥͉͙̜̺͐͐̈́ͭͧ̀̇͊̐͊̄͛̈̋̌̕͞ m̡̢͖͎̰̥͕̤̝̗̲̄́͒̾͂̓͐̐̎͂͐͒͑̚͟͞͝ȩ̴̸̵̞͓̳͚͈̞̗͇̹̹̮̙̰̓̎̀̈́͐̓̉ͩͩ̅͌ͫͥ̔ͤ̂̀ͮͬ̋͒ͣ̾̈̋͘͞͞ͅi̛͎͔̘͍̻͚̩̦̰͒ͪ̓̋ͣ͆ͨ̀͢͠͠͡ͅn͒ G̸̶̸̨̛̙̲̗̭͎̩̗̱͎͚͎̹̦̭̣̈́͐́̌͐̿̉̐͑͗ͨͤͪͭ̎͟͞͝ê̢̧̗̝͓̹̱̬̏̈́̿̀́ͨ̀ͥ͢s̷̵̹̲̳̖̰̈́̐ͫͧ̽̏ͣͭ̉ͯ̅ͤ͐͝á̴̢͍̲͗ͮ͛͊n̶̶̶̵̨̡̟̣̯̞̣̤̹̟̹̹̘̹̱̗͋̽̆ͮͤ̄̀͗̃́͛ͨ̂ͪ̒̾ͮͯ̇ͫ́̃̽̔͢͠g̱̹͓̘ͭͩ͑̓͒ d̸̢̙͖͕͓͎̟ͤ̌̐̎̑͋̓ͦ͂͞_͕͉ͬͮ̀̐̆̍̒͘͡͠į̶̨̨̛̝̗̙̳̬̞̺͓̪̺͙̠̠̅̎͛̌̐͌́͌̃ͭ́͐̇ͭ̓̏̓ͩ̈́̕̚͠r̷͉̺̘̳̖̩͒̊͑͛ͥ̚͠͠_͉͐ͩ͑ ų̨̛͉̩̞̗͒̀̇ͪ͐͗͘͘̚͠n̶̵̸̢̢̡̞̘̪̼͈̎̽̎̔̃̿̑͘̕͞t̸̸̨̡̢̳͉͉̠̮̝̘̖͈͕̥̝̠̘͕̲̐͐͂̈̂ͣ͗̒̓̀́ͮ̓͛͊̿ͪ̀ͮͩ̚͡ͅͅe̞̖ͧͪ͗̄͐͠_̴̷̨͈̝͕̝̳̫̳͕̽̌̍͂̌̽̓͑͌ͤ͂̒͂ͩ͌͠͝ŗ̵̨̢͎͍̳̖͇̜̦̬̬̜̿̑̉̊́̅̽̊̍ͮ͑̽̊́ͩ̓̊̄ͩ́ͥ͒̚͜͞ d̵̡̬̃̈́͛̌ͮ͢i͙ͪë̱͎̤̹́ͩ̈̈́̉͐͛͒͡ͅ H͎͎̏͊ͨ̔a̢̹͈̦̝͇̞̅̂ͬͫ̾̊̊͐͟͞u̶̶̡̧͕̪̖̠̘̙̣͔͎͓̞͊̾̿ͩ̌̄̎̾̏ͩͤ̈́́͞t̛̬̹̞͕̫̬̳̻͖̎ͬ̏ͯͯͤ̐̄̅ͥͤ̓̚͢͜͝ f̵̣̟̝̭͙͍̞̖͔͈̅̀̈̇̏ͧͤ͟͢͠äͧ_̶̛͓͖̏ͧ͟h̴̛̲̳͚͕͓̣̬̰͎̮̖̱̯͇̦̦̼̟̰̘ͭͦͣ̃ͫ͑͒͌͋̀̒̅̊̉͋̓̓͘͢͜ͅr̯͡͡_͍͕̝̹̼̟̳̗̰͚͙ͤ̏ͣ͗ͩͫ̋̀͐̅ͬ̓̍̚͝_t̅͂̋̍̕͠͡͠ͅ!ͩͯͣ͂ͫ̔̀͡

      "̸̷̵̜̭̙̪̖͉̓̍̃͋̐͞M̶̨͐̚eį̴̸̢̃͑̅̓͐ͥ͘n͇͓̠͍̼̜͖̠̮̮͕̥ͤ̊͌ͣͭ́ͥ̽̚̚͢͟͢͞_̱͖̰ͮe̅̎_̻̮͆͐͜ F̷̸̡̧̻̠̞̖̳̜̼͔̥̬͇̺̤̺̹̠̩͗ͤͩ͋ͭ̈́ͧͩ͛ͨ͆̀̎̄̿͋͌ͬ̆͆̆̆̕͠͞ͅl̶͉ͨͥ̾̀͗̑̄̐̑͢͠_̢̦͙̳͗͌̕a̵̴̸̶̡̧̻̖̖̳̘̞̹̲̩̰̞͓ͮ͋̐́͋̌́̿ͯ̋̋͑ͪ͗̂̉̚̕͜͢͟͢͡͝͡ͅm̸̨̬̦̟̠͎̮̠͇̠̣͈̬̱ͭͫ̊ͭ̌ͩͪ͋̿ͤͬ͆̊̐ͣ̎̄͟͜͢͞͠ͅme̷̻̮̞̫ͭ̔̇ͥ͘͝n̵̸̨̛͇̻̜͕̯̖̣̺̯̦̤͔̥̭̉̊ͮ̋̒ͥ̀̑̒͂ͫͧ͒ͬ̅ͪ̎̚̕͞ s̷̷̷̪̤̞̼̫̝̹̦͕̮ͩͤͯ̉́͛̈ͩͫ̈͗ͩ̅ͩ̎͒ͦ͗ͤ̈́ͩ̈̚̕͘͜͟͟͝͝i̸̸̴͍͉̻̫̻͙̺̦͕̦ͤ͒͌ͧ͐̌̂̓͟͠ṉ̀̈́ͥ͆ḑ̸̺͕̼̙̘̭̆̓̾͢͜ n̛̘̳̫̥͙̣̞͓͖̖̟̅͌͊̍̊ͩ̑͒̑ͪ̑̃̓̊͜͝͝i̶̭̹̱̘̤̫̫͖̒͑̾ͯ̕_̷̷̴͇͉͔̳̲̔ͩͥ͌̃ͦ̓̅̾̒c̻͈̒́͊ͅh̹͙̪̟͉̞̠̝̹̺͍̹̺̲̀ͪ̿̃̑̈́͌͗̃ͭ͐̋̑ͪͮ̚͜͠͞͡t̶̸̨̬͉̻̜̹͙͍̝̪̬͉̓ͮ̌̀͗̒̊̉̕̕͟͝͞ͅ ḑ͈̰͇̝̼̭̣̰̼͒̆̿̽ͣ͊̕̚͠ͅa̳͌ ư̴̵̴̡̧̛̟͔̹̝̩͚͙̐͂̌̽ͮ͒̈̽̄̉́̔͐̽̅ͤ̽̋͗ͥ̓̆̈́͘͢͟͝͞ͅm̵̨̮̞͍̞̠̝̙̙̻̾ͤ̌ͣ͟͠ͅ_̸̵̨̪̬̺͚̜̜̳͕̑ͩ̐͑̉ͪ̏̔̒̈͞ z̨̧̛̬̘̳̰͇̤̹̙͉̱̦͇̭͉͇ͥ̿̋͆̀ͯ́̽ͮͤ̈̊ͫ̇͋̉̐̋͐͌ͣ͡ų̵̣̮̮̬̥̪͚̮̮̟͖̲̱͔̗ͪ̓́̃͊ͦ͑̓̃ͦ̒̉̋̊̌̇̓͛ͪ͌̓̔̉̕ v̶̴̻̞͎͍̱͍̘̝̙̗͙̙̤̩̹̳̔ͭ͗̆̍ͦ̓̽ͪ͑ͧ̓͋̑́́ͭ̅ͣ̿́͊͗ͮ͘͜͟ȩ̜̜̗̗̻͒ͯ̑̔̈͂̅͞r̪̜̫ͣͥ̀̎ͮͥ̃͊l̶͓͙̿ȇ̸̡̢̮̱͎̖͙̫̞͔̭͖̘͈ţ̨͔͖̻̩̩͕̙̊̈ͬͦ͊͒͐ͩ͋͊ͫ͐̀͠_̵̫͉̦̬̬̪ͩͣ͆́͌́ͭ̏̿z̸̴̶̡̬̹̗͓͔͎̥̬̭̞̗̤̣ͫ͒ͩͣ̅̊̽̔̏ͪͯͬ̀̽̍̑̂ͮ̐̌̕͜͟͝͞t̮̤̳̱̜̪͂ͥ̉ͮͥ͆͒̔ͮ̇͗̑̽̚_ͯͥ̕͟e̷̶̷͚̻̲͈̱̿̔ͬ̐͑ͣ́̀̅͋͞_̶̵̨̧̬̮̣̯͇̤͋̅̿ͨ̆ͣ̏͒̐ͩn,̸̶̢̡̬̲̖̳͉̮̣̤͍̒̀ͪ͛ͧͯ̆ͫ̒ͦ̐ͫ̿̈̚͟͡͞ͅͅ i̘̥͍̟̗͈͉͓͂̐̄̏̃̇̂̉c̫̦͔̰̤̱͙̱͋̐̈̿ͫ̽̉̔͠ͅͅ_̮̼̱͙͕́ͪ̃̈͝͡ḩ͕͔̱̦̫̠̱͕̞͋̆ͫ̽̂̾ͤ̉ͦ͆̕͟ h̬ͨa̸̢̺̺̫̱͐̈̃̅ͩ̾ͮ͆̾͂̑̉̍ͤ̇̚͢͠b̶̨͇̟̼̗̯͑͌̄̆ͧ̆̏͊͞e̸̶̸̢̛̱̲̻̲͙̦̳͓̙̼͈̭̯̠̱̖̪ͫ̌̓̂ͤͤ̐̀̔̄ͭ̄̅͛ͩ̓ͦ̽̕͜͞͡ͅ sḭ̛̥̗̣̐ͥ̆̑͠e ư̡̡̨̛͓̮͚͕̟̊̀̂ͧͤ͆͑̏̿̏̚͢ͅͅ_̸͈̝m̶̶̸̨̛͍̪̤̻͓͈̲̺̹̩̖̦̙͓̟͕̉̈́̀̍͊ͮ͌̔̂ͮ̾̿͗̏̓ͮ̀͌̾̄ͦ͞ z̞̱͕̪͈̝ͬͬ̀͐ͨ͒̍̏̈̉̚u B̡̡̡̧̺͖̣̘̙̮̙͓͕͉͕̜̄̀ͭͥ̅̏̔ͮ̅̇̀ͮ̉ͬ̕͘͢é̷̡ͭ͂̆͠š̰̜̦̳̞͓̅̄͘͟ͅc̸̼̗̥̘̀͐̾ͣ͞_̬͙͙̹̅̎ͨ̋̈͘͘͝ḣ̟̺̬ǚ̢̱͚̠̤̳̙ͣͦ̌̿͊̈́̀́ͫͩ̽̋̔͗̀͘͢͞͞t̶̸̶̖̤͙̬̘̥̰̬̬͓̳͉͂ͤ̏ͧ̈́͛̅̑ͭ̅͒ͯ̑̒̋̚͢͢͞z̸̶̴̴̛̛͉̩̤̟͔̙̦̰̬͍ͤͦ͐ͯ̆͆̑ͯ͋̄ͧͥ̎̀̑͑̏̈͒ͭ̂̚̚͢͝͞t͔͚̺͋̍̒͑͑͒_̞̘̰̬͉͆̏ͧ̒̏̾̊ͤ̀̒͌ͭͮę̢̧̨̛̯̞̣͕̞̥͇̞̯̯̱̩̘̣ͧ̔ͬ̐͑ͣ̓ͣ́̔̾̍̌͊̂̃ͪ̎ͤ̐̚͘͢͢͠͠n̡̦̦̐!̶̧̬̹̤̠̖̜͍͎̝͙̹̰ͯͤ̏͂̍̋ͯ̾ͫ̊̆̎ͨ̑̽ͤ͑̎ͤ̍́̂̈́̄̀̚͘͘͝͞ I̛̪͙̟̜ͬc̴̡̨̨̯̹̹̭̰̭͍̩͕͚̤̞̜͕̺ͮͨ̒̀̑͑̄͆ͪ͆̀̍ͩͯ͗ͨ͛̀ͫͮ̋ͨ͘̕̕͢ͅh̸̶̡̙̻̲͋̋̂͑ͤͦ͘_̼̲̞̜̥͕̠̳̞͉̾ͯ́́̑̾͒ͩ̅̑̐̾̄͛̄̓͝ l̸͖͎͙͔̗̗̜͍̲͓͉̞̠̭̦͖̤̟̂͑ͨͭ͑ͦͥ͛̎ͪ̈ͣ̋̒̀ͪ͌̓́̅̕͡͡a̵̛͉̣̪̹̻̘̓̋ͭ̾̓̇͟s̴̤̅͂͊͗s̵̸̶̨̨̛͈̞̖͚̠̦͚̬̠̙̦̤͎̮͔̹̤̳ͣͥ̉ͬ̎ͦͫ̉̍ͧ̍̋̑̕̚͜͠ͅę̧̧̩̜̣̳͖͖͕̠̰͕̳̣̳̈́ͬ̄̈ͭͭ́̈̇̎͆̐̃ͩ̀ͤͩ̒͋͆͂̚͞ m̧̫̻͎̘͎͈̻̳͎͔̞͓͌͊͑́̅̿̉̾͆̄̉̋̂̐ͬ͒͠͝͝ͅi̷͎͖ͣ_̛̳͕̭̯̓͂̆̈́͝ĉ̸̨̞̺̪̺̲͆̊͐́ͧ͜_̵̡̼̲̥͖̫̭͖̮̩̲͔͉̟̯͌̅̎ͭ̍̉͛̏ͩ̆͝͞h̭̱̝͙̓ͥ̍͠_͎̫͍͓̝̼̬̺̠̪ͩ̈́̂͌̋͐̅ͯ̃ͩ̽͡_̸̘̣̾̓ͥ͢ v͔̦̭ͮ́o͉̔̿͜n̸̷̠͗̀ d_̘̹͚̱̟͙̩̤̼̘̹̼̏̾̿͆͋̆̓̅̽ͬ͗͑̈̽̋̍̌̂ͩ̾̏̌ͩ̽ͫ͘͟͡͠ͅį̷̙̼̝̳̪̲̣͓͔̠̻̯͕͇ͦͩ̋̽͆ͣ͋ͫͫ̊͜͡_r̷̨̺̤̳̹͍̹̭̰͇̔ͯ̔̈̈ͩͮͭ̅̀ͫ̏̈͌̽͗̈́͛ͭ̐͊̚͡͠ ṋ̴̛̥͓̠͙͉̰̄͂̐ī͎̭ͣ͆_̷̵̧̲̗̭͈̣̗̟͑ͧ̈́̃͛̋̈́͛̑ͦ̕c̗̹̙̞ͫͧ͐ͭ͜h̡̩̲͒̂ţ̸̶̖͈͉̲̰̗̫͕̓ͪ́̂ͤͮ̊͋̍̆̀͛̊̕͡ ị̶̧̮̗̣͉̪͕͙̙̬̪̪ͯ̒̋ͩͤ́̉̽̅̂̇̏͐̊́̐͗̆ͫͮ̎ņ̴̵̸̼̰̪̠̹̩̗̙͇̪ͧͪ͐͂ͬ̎̊̒̔̿̌̒̄͊͗ͨ̏̕͟͝͠͝_ d̴̫̹̭͓͇̗͖̺̲͎͓̣͇̹͈͈̗͖̮̝͍ͩ̓̂͆̽͊͐̍̈́ͧ̓̄ͥ͛̔̿́̕͝͝͠͞i̱͈̽́͜_̡̼̤̦̦͚͉̼̪͈̼̥̮̹̲͙̹̘ͩ͊ͫͨ̇̌̍ͦͮ̅ͫ́ͭ͠͝ę̴̵̱̲̱̗͖̪͔͖̄́ͤ̌̎͐̈̔ͨ͒̒́͜͡ Ì̧̧̤̘̝͙͔̬̳̅ͨ̽ͫ̏̆̂͂͠ͅrr̴̵̡̧̧̟̳̞̗̠͙̺̣̙̻̝̭͓̤̰̎̓̉̓̈́ͯ̀ͯ̈́͆̈́̋̈́͆̍͂̐ͩ͌̓ͫ͟͝͞͞ę̷̛̟̰̠̺͇̺͎͎͇̮͔̦͈͗ͧ̽̃̍ͩ̎ͭ̎̄ͪ͂ͭ̋̆̅͑̋̔͡ͅ f̧̗̟̮̔̉̌̐ͣ̕͢ų̢͙̻̈̆̀ͭͥ̀ͭͤ̕h̷̡̛̥͎̭̥̻̦̮͙̩̤̖͌̅̐̇̀͌͒̇̓ͯ̄r̛̜̜̠̺̗͚̟͍͈̣͓͉̻̟ͪͬͨͤͯͧͭ͛͑͐̌͘̚͟͟e̸̢̹̤̪̜̝͎̮͎̬̩͉̪̝͕͖ͨ͒ͩ͌͋̔̀͐ͫͩ͆̚n̵̢̛̮̳̹̞͖̜͚̘̳̟̣̻̗̝̳̺̱̤͎̫̭̟̥͑ͯ̐͂̃͊̉̓̇̇͌͂ͩ͛ͫ͟ͅ.̨͕̦̹̯ͮͫ̄͡_͂.̷̦͙̟̲̖̔̊̀̎ͨ͝͝͞.̵̻̠̰͎̈̏̏̓̓ͫ̌̚̕͞.̵̸͚̞̣ͫͣ̊ͮͮ͒̃͒̐ͨͨ_̷̝͔̄̈͆̆̽!̡̛̝̞͙̤̤̥̠͈͈̬̹̱̉ͥͪ̓ͮͦ̇͌̎ͤͬ́͂̎̒̐̾͘ͅ F̵̵̷̛͕͇͕͓͙̓̆̓́ͥ͑̔͌͊ͧ͜ͅę̶̴͓͕͍̼̬̟̘͔͕̪̲́ͤ̈ͥ̽́̃̃͆̋̃̅͆ͣ̇̓̔͆̐̑ͫ͘̕̕͘͟͢͝͡u̸̺̮̪̖ͫͧ̓̒̓̍̃ͤͮ͌ͣ͝_̵͚̾̂͛̿ͫͫͬ̅̎ͬͬ̆̈͜ȩ͙̳ͯ̓̒͆ṛ̵̡̢̡͙̦̯̞ͥͬ͋̊͗̾̆͒̀̇ͧ͐̾̓̒ͣ̊̅ ṡ̬̤̺̙̤̂_̣͈t́ͣͮ̿͑̽͘͞ͅë̸̛̝͉͔̙̳͇͉̳͙̻̙̩͕́͒͛̎ͤͩͥ͆͂ͭͦͥ̃ͩ̔̊̒̾̾̀̍͊̍̈ͮ͊͝͞͝ͅͅḩ̴̶̶͉̻̯͍̘̜͇̰̯͓̩͕̮̩̦̘̑ͧ̉ͪ̉́̅̐̉ͯͩ͊͆͝t
      f̶̨̛̛̟̘͔̲͋ͤ̒ͤ͜ư̶̢̪̖̈̓͆̓r̸̗̜͗́̓_̶̧̛͇̰̼̣̮̟̮̖ͪ̀̂̅̚͟͟ͅ Ne̡̧̗̱̩͉ͭ̉ͮ̋͗͝ư̶̧̰̬̜͕̠̗̝̰̪̻̩̱͇̲̙̰ͬ̄ͮͭ̈̓ͯ̉̊ͫ̌̈́ͭ̄̽͛̃͆͞͝ͅa̸̧̯̖̻̞̱̤̺̜̗͗̔̐ͧ̇͛̾͐̿͒͌ͣ͐͑͊̚nf̵̵̮̺̼̭̰ͫ̃̀ͮ̌̏̂̎ͣ̆͆͘͜͡_̦͔̫̪ͪ̏ͦͮ́͟a̴̳͕̦̠̥̼͙̣̻̭̝̙̮̲̼̭̺̽̓̔ͮͪͥ̔͂̈͋̐͢͜͞n̶̴̡̨̧͔͖̱̝͖̞͕͎̓̊ͬ̀̍̒͒́̀ͤ̒̾͘͘͞͝͝ͅġ̴̰̘̮̲̱̂̄̚͜͟͡͡ ǔ̡̧̯͈̲̟̭̦̲̯̖̗͔̝͙͓̹̱̤̼̄ͬ̔̍̒ͤͯ̇̌̊ͨ́̒ͫͭ̒̄̄̇̈́̈͘͟͞ͅn̪̠d̗͎̻̈́̽̂ͭͬ͘͢ H̷̷̞̩̻̻̳͓̥͓̘̦̣̗̣̻ͧ̿̽ͮ͐̌͛̓͊̋͗̒͘͟͜͟ͅǫ̶͍͙̫͍ͮ͡_ͯ_̨̥̥̝̤̬͎̭ͣ̒̀̀ͭ͛̌͢f̶̗͇̘̱͉͉̬͍̎̏̅̋̆̂̕͜͜ͅf̷̴̨̞͚͕̫̪̖͍͚͎ͣ́̽̊ͬͫͣ́̃̚n̶̶̨̨̙̼͔̜͇̤͕̠͔̻͔̟̔̀́ͣ̊̿̀͆͆͆̀̓̅̓̆̒ͬ̈͑̍̐͊ͪ͘͢u̵̥͇̬͓̹̤̎͂͐ͯ̉͗ͣ̚_̶͖͔̯͓̙̲̦̜͍̙̽͐͐͆ͭ̋̓̅͗̓͋̍̄̒ͨͭ̿̕̚͢n̢̛͙͆̅̌͊͠_̷̸̺̰͑ͯ̊̆̇ͮ͠͝g̮͖̜̦̏̐̊͠_ͣ_̴̴̵̵͙͓̫̝̮̼̲ͣͫ̏̑̋͗̇͌͊̊̏̒̇͘ i̴͉̳͚̻̖͚̤̫ͧ͋̓̄͒̑̄͟͝͞n̼͇_̷̧̛͉̰͍̞̦̹̱͙̥͍̯ͭ̏ͥͮͫͩ͋̌͐̂ͦͭ̊̈́̓ͤͤ͐̏ͪ͜ͅ d̛̼̙̪̣̼̻͕̥̰͖̪͂̎͐̔̀̍̀̅̇̐͂̾͌͜͡͝͡_̜͆̿̎̀͑̈́e̷̵̵̵̢͇̟̤̖̹̥͕̦̞̰̗͙̣̥̤̘̼̭̒̊ͯ̋̈́͛͛̈ͦ͛̊͗̋͛̉̏́ͫ͘̚͟͝r̵̝͓̈́͑̕_̷̡̪̟̗̗̝͙̜̝̻͓̻̐̈ͫ̅̆͛̓̀͐̄͋ͮ̀́͌̕͜ k̶̡̘̳͈̤͋͒͐̒͗̊͛͌͘͞à̸̷̡̞̼͇̮͈͙̹͉̖̞̇͗̎̔̌͗ͤ͒͒̓̐̂͛ͭ͛̃ͯ̄ͪ̒̈ļ̸̢̧̟̘̮͙̜̼̘͙͔̘̖̫̙̯͒ͪ͌̎͗̉̀ͮ̍̔̏̔̋̾̿ͧ͑̑ͪ̕̚͢͠͠ͅͅt̡̧̳̲͓̝̤͓̫̾ͮ̓͛͑ȩ̡̡̨͓̤͖̘͕̣̥͙̞͎͈̦̼͚͕͙͉̣̘̿ͨͦͪ͛ͩ̈̐̆ͯ̍̈́ͯ́ͦ̀́͗́͢ņ̣̙͓̞̜͖̘̼̞̠̬͉̯͛̊̀̉̊̌̑͗̐͛́͛͘͟͞͡ Ḏ̗̥̏ͮͬ̀̚ͅu̯͜_̱͇̯͈͎͎̔͂̏ͨͪ͑ͮ̈̋̉ͬ͢ͅn̸̸̷̨̛̲̪̟͇̪̦̪̙̙̹̦̳̙͓̘̲͇̖͇̝͐͐̿̀̀͂̿͛́ͪ͛̀̃̒̚͟͞͞ͅk̴̸̵͉ͥ͡͠e̵̷̢͍̬͙̹̱͇̻̲̤͕̹͍̮̣̞̒̈́̀́̉̑ͧ̓ͦͯ̋ͭ̃̅ͨ͂̐̚̕͜͜͟͟l̛̺̯͈̿̽̎ͧ̚̚͜͞ẖ̷̡̨̛̛̟̠̲̲̳̖̤͈̩͈͔͗̓͗̒̇̔̐ͮͣ̄̏̅̓ͪ͆͢͜͝ͅě̜̦͔̙̳̣͎̥̜̰̯͈̄ͧ̅͛̀̕͘͟͢͠͝_͡í̸̸̧̲̘̮̮͍͇̖͌̈́ͬ̀ͨͦ͛ͧ͌̒̈̇t̯̞̂.̶̢̣̯̗̮͖͍͍̰͈̇́ͥ̃̆̄̅͡ Ę̨̨͕͙̼̗̺͖̦̮͚̗̻̼̮ͣ͋̽͌̔̌͑̋̅̓̀͌̽́͋ͫ͟͜͝͞ͅs̼̮̠͌͛̊͜ iș̤_̴̛̥̥̖͇͙͚̦͎͔͖͌͐ͩ̓́͗̾ͣ͆̄͗͘̚͘͢͞ẗ̵̻̺̳́͋͗͂͡ m̵̶̸̝̦ͨ̓͞i̶̸̛̛̱̘͎̪̪͓͍͐̅̾̓̔̑̀ͥ̍̉͐̆̊ͮ̉̑͡͝ͅr_̷̵̢̧̛̟̼̠͎͕̪͔̹̹͐ͬ̂̆͑̊͑̋͆̄ͭͣ̿͆́́͒ͥ̐̏̉͝͞ͅ e͔͚͂͘ǧ̸̶̨̡̨͚̯͎͇͔̤̗̲̈́̽̆ͤ͐ͨ͛̏͌̓́́ͨ͋ͨͤ͟͝͝ͅͅą͔͚̜̝̣͚̥̜̈́̏̿̔ͮͣ̂̽͒̋ͩͨ͘͡l̢̨̪̥̘̦͉͑ͣ̀̐ͫ͆͌͂ͯ̑̚_̬͍̖͇̬̉̑̉̎̆͑͆̎͂͑̿ͪͨ͛ w̧̢͍̪̠̰̯̘͙̥̰̩͓͎̼̳̮̅̓ͮͧͫ̉́͋̓ͦ̂͋ͥ̑̄̏̕ę̡͎͉̹̯̳̘̥̮̰̙͒ͮ̉͒͗͌ͭͨ́̿l̯͚ͥ̋͞ͅch̴̢̢̫̩̺̫̣͚͌͂ͭ̿͛̒̿͡͠͝ͅ_̩̝̹̮̗̻ͤ̍͗͂̾͆̆̎́̃̈́͒̕ͅȩ̶̡̭̻̤͍͊́̎ͭ̎͊͗͂͘͞ͅͅ_̸̛̦͍̟ͦ̇͆ͨͩ͞s̸̫͔ͫ́͛ͦ͒ͤͦ̿̈ͤ͡ B̶̵̷̷̢̨̛̗̟̗̗͍̤̘̳̮̗̝̥͔̾̆̍̋̋ͪͩ͒ͤ́͆̓ͨ͒̅ͯ̄̄ͣ̎̅̌ͅi̴̧̘̗͉̠̫̺̭͇ͪ̔̀̾̇͘l̸̩̔ͣḓ̴̴̨͓̱̤̥̞͎̟̲̟̬͎̩ͮ̃ͯ̈ͪ̊͊̀͊̎̒̀́ͪ̎̉̇̀͐͗͊̉̈̽̚͟͜͞͠͠ ḑ̶̞̺̟̻͎̱̣͔̗̟̯̫ͨ͌̂ͮͫ͛͗ͧ̅̒͒̍ͪ̎ͬ́͒͘̕͜͠ŭ̲̟_͎ͯ͆͛͘͢͡.ͧͧ͢.̨̨̛̳͚̲̞͖͉͉͎̑͒̎͊ͬ͑̀̉͑ͨͣͩ̂͒͘͘̕͢͞͡.̴̵̶̴̧̨̛̭̮͍͍̩͎̟͕̲̘̦̭̥̗̲̪͔̦̫̎̓̓̾ͯ̉̈́ͯͣ̂̊́̀͒͘̕̕̚̚͜͡d̶̵̸̢̢͔̪͖̱̼̭͚͙̙̗̹͎̻͍̭̬̯̫ͮ́̓ͨ͐ͥ͒̉̔ͮ̀̐̐̒͗̐̉̈́̀͜͞ͅu̶͔̺̲͕̞̬͙̗͓͚̻͙͂ͥͬͤͧ̎͑̅̒̔ͭͤ̓ͮ̕ v̡̛̳͓͚̱̯̘̹̻̎̀̽ͭ͂́ͭ̓͝͞o̽n̸̢͕̹͚̲̝̞͕̙̠̞̾́͒͂̏̋̀͌̊͑̑̓́̔ͥ̚̕͝ m̸̴̷̴̡̡̛̛͕͈̣̟̳͉̠͓͍̣̘ͤͦ̀̐͆̓́͐̈̀ͪ͘͜͡͡į̧͍̗̼̬̜͓͉̞͎͔ͧ̎́̃͂ͨ̄̿̏͂͊͆ͪ́̽ͯ̑͘͜__̴̡̺͊̇̃̓̄r̶̨͇͉͇̺̪̖̮̃̍̂̀͑̑̋ͦ͆̚͠͝ h̡͍ͪ͒ͨ͂a̵̢̢͍͔̠͚̫̺̯̼ͤ͌̒ͣ͒ͩ̒ͫ̽͝s̱͕̟̬̯̝͓̀ͣͣͨ̓͊̒́̐͌͟͡ț̸̸̨̢̛̺͙̲̜͖̬̌̾̅̓̆̀̀̀͜_̡̰̩̥͐̉ͪ̒ͭͩ͘͢!̸̢̹̯̥͍̱̳̲͉̹͓̟̥ͣ̌̉́ͯ́̋̍̓̊̍̆ͦͬ͘͠_̴̬̺̌ͮ̌̈͘ͅ I̸̶̵̢̙̯͇̙̻͍̣͇̻̯̅̃̓̓͂́̈́̓͗̔̌̆ͦ̉ͭ̈̕͘͝_c̝͉͒ḩ̬͇͙̄̾͒͗ͮ̚͢_̵̧̗̭̪̜͉̠͓͖̰̠̬̫͓̩͙͔͌̂͑̆̓̓͒̉̐̍́͘̕͜ͅ w̦͐̄e̴̵̛̫͚̩̞͕̺̣͙̤͚͖̩̺͙̩̥͈͗̓̍̀͐̈́́ͨ̒͒̍̃̍ͯͣ͆̾̒͟͟͟͞͠iͩß̴̨̫̣̳̘̗͈̥͙̙̪̀̾̎ͭ̂̅̊ͫ̔̅͒ w̸̖̪̖͎̙̠͕͓ͭ̈̊̀̀̿̄͑ͭ̐͒̽ͬ͗͢͠ę̸̒̍̋r̸̸̶̶̨̦̰̫̱̤̗̲̻͙͉̗̦̱̎̂͌͑̊ͭ̇̆ͭ̀͊͂ͭͩͤ͘͢͝_̪́̄̀ͧ̾ ḭ̶̷̱̻͔̲̳̮͉̑̋ͩ̏̌̈́ͥ̕͞͝c͇͛ͅ_̵̴͍͎͖̱̩̫͎̙͉̪̣̋̓́͐̿̉̒ͨ͗ͣͫ̀ͭͤ͑̋ͩ̂ͩ̿̄ͬ͑̽͠h̸̢̢̧̧͔̜̪̗̱͕̓̄̊̆̌ͥͨ̈́ͪ̎͜͞ b̸̧̨͙̥̻̻̫̻͔͚͚̣͎̰͑̉ͤ̅̏̌ͩ̐ͫ̚͡͠į̸̴̶̛͎̪̰̟͖̩̮͇̲͖͕̮̲̳͈͚ͯ̿̅͋̃͛͋̂̈́̋͗̔̑̀̀̕͘̕͟͟͡͠n̸͓͛̍̋͜_͈̣̄͞ ų̵̼̫̰̺͈̫͇͙̦͈̩̓̉ͨͥ̄̎̇͆ͧ̈̋̋̀͐ͥ͢͟͝n̴̶̢̛͇̪̺̭͖̼̙͚͚̰ͭ̀ͣ̉̇̃̐ͤ̂̃̈́ͬ̿̒̈͆̕͜͢͡͞͞d̶̰̞͎̫̩̗̙͕̺ͧ̎̑̀͌͑̀̂̏͋͟͠_͍͖̟̙̗ͭ̋͌ w̵̩͓͙̜̮̟͍̎ͥ́͒͒͒̐ͮ̾ȁ̘̦͖̱̦̺̤̝̍̄̊͂̆͞ͅs̵̢̻̠͍̝̖͔̥̹̒ͧͤͩ͌͝͠ m̵̴̢̛̦̝̜̳͕̗̮͚̜͈͕͉̰͍̙̗͓ͯ̌͌̈̾ͨͤͥ̈̒̐͋̍͋̃ͥ̂̃ͬ̉̏͌͜ͅę̡̛͔̺̩̟̩͙̼̠̖̖̫̣͎͑ͣ͗̈̎̇͋ͦ̎̾͜͡i̴̤̝͇͋ͦͭ͐_̸̶̵̡̢̢̙̯͍̪̝͚̝͔̠́ͯ͒̋̅̓͐ͤ̌̅̌̈̾͋͗̅̅ͬ̓̒̕̚͟n̛̞͙̟̙͖ͭ͐́͐ͦ̐̓ͯ̚͜͢͝ĕ͕ V͍̬̣̼͇̳̙̠̱̼̟̝̰̪̂ͪ̑̑̇̾̐̔ͤͥ̾̋̚͢e̡̠̝̥̣̻͎̱̜̫̥͔̤̪̼̗ͥ̽̓̉̔͆̈́̊ͥ͌̒͗̓͂̍̓ͪ̋ͤ͆ͮ͞͞r̵̢̼̺̼̺̜̹̫̓ͯ̾̏͛̆̆́̀̊͛ͭ̎͛͟͜ͅ_̶̥̭ͬͫb̶̡̨̛̦̙̘͎͈̩̩͙̬͈̻ͮ́̎̍̆͗̈́͌͊̀͘ͅư̡̝̳̹͚͔̣̣̪̰̬̠͓̣̳̩̈̂̆̉ͩ̐͗ͨ́̎̓̓ͨ̊̂̊ͣ͌͆̀́͆͘͟͡͞n̴͍̳͎̊͐́͛́ͦͤͪ̕ͅͅd̶̢̛̛̻͚̝͚̥̗̱̜̖̮͈͇̙̱ͥ̓̐̾ͫ̏͌̌ͮ̔͊́ͫͬ̆̎̈́̑̀̆̕̕̚͞_ȩ̶̵̘͓̠͖̜͔̺͎͍̙̣̙̱͖̼͚͈̜͎͒̆̐̿͊̈́͐̈́ͩ̍͒͌̽̑̆͟t̸̫̯̍̇ͪ̆ͯͅe̵͚͔̫̼̳̖̤͔̪̣̙͂̆ͭ̀ͣ̏͋̏ͦ̋ͪ̿̕͡ͅǹ̷͎͚͎̫̩̃̋̋ͧ͆ͬͧ̕͢͢͢ i̧ͦ̍̊ͧ̕n̨͔͇̞͓̯̺̙̩̖ͭ́̄̂̈ͫ̀́͘͢͢ͅ m̸̵̞̤̥̖̺̲͖̠͕̩̝͍͉͑̇ͪ͛̔ͮ̑͛ͧ̾̑̍͊_̧͔͕̬̳͇̔̔͗̎͘̕͢͟͡ͅͅi̶̷̢̢͕̲̭͓͍̥͖̝̼̪̪̖͎ͦ̂̌ͫ͆ͦ̀ͦ̐́̔͌̒̄̔͗͡ŗ̴̛̛̣̜̪̬̜̤ͨ̽̆́̊ͬ͐͑́ͬ̓͝ s̵̛̙̫̠͇͇͍͓̩̭͖̎̉̉̈̍́̌̎ͫͪͥ̍ͭ̆ͩ͐̅̅̓ͭ͘̕͝ȩ̸̶̸̶̴̸̡̛̭͖̣̻̺̤͖̳̲̪̩́̾̅̐̆ͤ͆̍̓̓̀̿ͩͪͬ̿͒̂ͦͥ͆̚͢͡͞ͅh̸̦̰̙̗͓̙̹̤͒̽͒̀̏͛͡e̬̝͚̹̼͎͍̤͙̙̦̳̱ͬ͊̄͛ͪ͆̀̽ͩ̑̓͆ͤ͐ͮ̕̕͡͝ͅ_ͣ̈̐n̸̨͍̩͖̞͚̳ͦ̂ͭ̅̇̑̿̇ͭ̉ͣ̕_̴̶̫̲̺̲͎̳̙̪͇͎̠̫̬ͣ̈̄̾̄͑́̀ͯ͟,̵̟̭ͬ̀ͮ̎͂ͮͤͮ̾ m̢̠̞͕͎͗͂̌̎ͣ̒e̺̘̯̖̖̮̪̭̱͙̳̤̗ͬ̐̋̅̊͘h̵ͨ̎̎ŗ̵͎̝͓̙̭̫̓ͦ̀̃̎̽͢͞͠͠ b̸̛̳͒͆ͬ̃͐́ͭ̕̚r̛̭͍͉̜͛ͦ͛́̇͢a̵̢̹̗͎͔̜̙͚̫̪̮͕̦̱̝̺͇͊̒̋͌́ͭ͊̃ͬͨ̈ͩ̚̕͢͞ų̵͉̠̙̥̂́͗̒̾͆̽͑̕c̨̨̧̨̛͇̲̰̻̜̪̮̀̔̂̒̽̍̽̍͛ͣ́ͨ̈́ͯ͛ͮ̾̅̓̿̿̎ͭͮͮ̊͘͝h̾_̴̴̡̧̼̖͇͚̞͔͙̻͍͎̳̼͚̗͎̍͑̃̄ͨͫ͋̎͋̈́́̄ͮ̽ͦ͗̋̀̋͛ͪ̊̆́͡e̲̞̝̲͑̽͆ͬ̈́̕͝ i̋̎̀̓c̼̍̀ͬh̶̡̢̢̧̨̢̢̡̝̥͕̮̻̞͖́̎ͦ̈́ͨ̆̿ͩ̎̍ͫͮ̕͢͡͞͞ n̛̛̝̳̺͕ͨ̆ͥ̾͊̔ͦ͊ͥͪ̒̒́̈͢͜ĩ̸̶̢̮̳̩̫͕͂ͮ͐ͣ͌̆͠c̢̛̜̹̝̺̘̫̘̘̳͚͍ͦ̽͆ͣ̇͒ͫ̈́̅͂ͯ͢͜_ͯh̴̴̵̸̡̳̗̤͈̻͉͕̻̠̝̻͔͕͙̯͉͓ͩ́ͫ̂ͪͤ̓̌ͦ͗̚̚̚̕͟͜t̸̶̴̨͙͍͕͚̬̯̻̟͈̖͕̪̱̦̦̏̌ͫ́̓̒͐̂̇̓ͯ̄̽̿̾͛͗͠!̷̵̴̧̢̧̺̪̗̥̖͖̥̭̪̫̗̦͎͑ͧ̓̎̃ͨͬͧ̆̽ͭ́̄ͮ͛͢͢"̴̴̧̨̢̟͕͈͇̝̬͇̞̪̘̮̙ͤ̔͋ͣͨ̆̒ͩ̆̆͢͟͟͠_͕̿

      "̨̧͉̜͙̥͕̬̰̖͍̙̀̂͒̀͐̀͆̅͌̏̈̒̍̈́̀ͫ̕͜͢͢ͅͅN̵̷̨̡̛̘̩̤̭̘̺̗̹̟͚̘͕̹͔̗ͫ̀͐͑ͬ̇͂͊̊̀̃̌́̕͟͡ͅe̸̶̶̴̦̙̯̖ͯ̽ͥͯ̑̉̈́ͭ̉̎̍̓͑ͤͯ̆̕͘͜͢͜r̵̢͖͓͇̙͈̺͈͓ͦ̐̏ͥ͂́͊̊̎̏͘͘͟͡v̸̸̧̨̧̛̛͓͓͙̖̪̪̝̯̙̺̳̻͚̟͛̋̽̄͒̑ͩͪͭ̂̐̎ͫ͐̒̐͐̚͟͞͡ö̢̡̫̣̞̂̋̀̎ͩͫ̉̿̿ͣ̔͠s̴̴̵̛̪̤͕̤͎͕̻̲͎̺͕̼̪̬͒ͬ͋̌̐ͭ̅ͦͤ͋ͨ̍̔ͭ́̒̑́̆͋̚͜͡ͅ z̪͖͊̅ų̠̋ͭͭ͡ ș̶̵̢̱̫̣̗̼̘͉̀̌ͥ͑̀̋̀͋ͭ͢͢͞_̶̰̟̤͖̱́̂͊ͮ̿̇ͨͭͪͣͪ͆͐͘͟e̶̜̗̣̠̮̰̍̑̊̎́̌̐͐̌̃͞i̸̵̵̡̧͖̳̩̺̦̙̪͍̪̤̭͙̖̲͍ͣ̔͐̓ͭ̽͑ͯ̄̍̄̓ͪͧ̆̅ͮ͐̉̉͘͜͡͠n̷̷̛͎̤͖̟̮͇͇̺̖͈͕͈͍̝͋ͦ͋̽̉͑ͥ̽̍ͩ̽ͨͩ̿̎̏ͥͦ̐ͩ̒̕̕͢͡͠ b̴̡̞͕͎͈̮̮͕͕̖̪̝̤͚͕͎ͤ͆͂͗͛̑̅̀ͣ̽̊ͫ̈́͌̈́̓̀́̄͜͝͡r̴̡̡̨̛̯͍͍͇̳̬̗̞̋ͧ̀ͪ̄̀̋ͨ̃ͫ̓ͪ̿̈̀̾ͭ̅͘̚̚͢į̶̸̵̴̸̢̙͎̺̜͎̬̲͚͔̟̝͙͎̌ͥ̂̆̇̄̋̈́ͤͤͥ͂ͭͧ̌̓͊̀̎ͧ͆͘͠n̶̴̨̢̤̠͈̻̮̳͎̝̫̱̪̺͖ͦ̈́̏́̒͗̓ͫ͊̄ͣ̓ͬ̀ͧͯ̿̔̓̄ͮ̕͡͞͞g̨̠̮̝͉͈͉̦͕̔̽́̈̂̏̏̎ͩ͒̊ͥͯͮ͞_̸̨͚͉̩̩͔̭̳̮̈͋̎͑͐̉ͩ͂́͢͝ͅt͓̘͓̗̟̼̠́ͣ͋̎ͪ̆̉ͯ̓̍̇̍ͮͮ̚ͅ ḏ̸̸̶̨̀̑̎͐͒̿̀̇̓̑̇ͮͥ͝͞͡͝ͅi̡̛̫̝̗̻͓̋̿̿ͯc͓̹ͧͥͣ̌h̶̷̨̛̛̭͙͕͔͖̳̯̻̭͙͊̽̿̅̋͛ͧ͛͆̃͊͆͆ͯ͌̒̎̀̔̍ͨ͘̚͟͠ j̴̶̡̧̛̛̛̛̹̱̠̖̟͔͙̯̘͔̺̿ͧ͂͆ͯ̐̆ͪ̈́ͬ͐̔̇ͤ̓̔ͤ́́ͪ̆ͮ͊̕̚͘͞ë̷͖̝̥͇̘ͤ̾͂͌͐̔ţ̨͓̻̬̪̙̬͙͔͎̻͓͈̻̼͈̱͆̊̑ͫ̾͐ͯ͂ͭ͊ͩ̉́͛̍͗̚̚͝z̧̹̲ͣ́̇̀́ṱ͎͖̯̤̌́̑͑́̿̑̋̕ ņ̴̸̷̝̰̯̹͇͈̭̮̽̐̓̽̔̅̀ͫͧͣ̔̊̋͜͞͠͡͡ī̶̴̸̶̴̢̛̯͚̘͎͖̰̳̪͇͔͕̏̆̂̀̊̔̾ͭ̃̓͆͆͠ͅ_̴̜̜̬͎̉̔͆͞_̵́c̸̴̢̤̤̰̲̝͂̅̒̎̍̿̈̀̌ͭ̃̉ͭ̾̏ͪ̋ͮ͘͞͠h̴̡̺̺̯͍͚̲͎̠͂̈́͒̔̐͗͆̿́̆̽ͫ̌̂̽̚͘͜t̨̠̥̝̼̼͓̦̹̏ͥ́ͬ͒ͨ̒ͫ̃̌ͥ̃_̨̨͖̫̬͖̬̈̇̌̔͛ͣͤ͗̑͞ w̛͖͕͎̙͙̲̘̠͇̣̝͂ͣ͛ͦ̍͗̓̊ͫ͋͗ͭ͜è̴͚͓̯͐ͪ̅̊͆̋ͯ̋ͭͬ͐ì͉̺̪ͨ̑t̡͚̹̥̟̩̣̲̙̬̺̦̗̍͑̔̒ͮͥ̓́̿̀̂͘͢͢e̛̥͔̟͕̒́̒̌ͨ̆̇ͮ͢_̱͎̳̪̱͎̰̫̼͙͎̬̮̿̉͗͆̔̅ͭ́̑ͫͩ̓͐̕̚͘.̢̧̫̝̕ D̴̹̱̲̗̺̩̩͖̰̫ͧ̊͒̒́͒̇͊̑̎̌̒͢͝ư̴̡̢̢̝̥̝̱͖̖̟̝̲̦̟̝͕̳̠̜̬͇ͤ͂ͤͫ̓̔̂͛ͪͩ͛̈́̏ͮ̈́̀̕͢͝ s̵̵̡̨̢̛͓̦̰̰͚̬̤̼̝̗̠̜̤̩͙ͬ͛̒͋ͯ̓̐̈͂̅̐͂̈̾͊̆̔ͧ͘͢͡ͅć͙͇h̴̵͈̀_̮̼̪̞͇ͨ̿͗ͣ̏̄ͬ̍ͦ̈͘͘̕ͅw̵̷͕̯͈̟̰̿̔̂̋̊ͦ͠_̵̵̴̢̡͈͔̺̼̬̘̺͊ͪͫ̊ͯͬ͋ͣ͛͌̓̿̚̚͞͠ä̵̶͔͚̲̜̹̊ͯͥ̈́̒ͤ́̆ͨͥ̕͞͡͝c̔h͕̥̳ͣ͒͒ͮͬ͜͜s̶̫̣̘̲̱̺̮̝͎͓̗̼̮̫̋͊̅̅ͦ̈́̈ͥ͒͛ͩͩ͊͑͊͛ͪ̀͋͑̚͢͞͝t ų̬̄̀_̵̢͓͚̭̻͉̖̗̻͖̠͍̱̼̟̳̘ͩ̒ͫͤ͐ͫ́͆̚͟͜͝͠͡n̵͔̤̭̥̖̪̠̪̣̻̻̣͙̰ͥ́͐̍ͦ̀̒̔́̓ͥͦ͂͛ͫ̐̈́ͬͪ̓͘͜ͅs̴̴̙͉̫̘̗̪̍ͣ͛̕ n̴̜͙̳̬̫̻̬̙̋͗̃̈͌́́̑̔͝u̸̡̹̻̫͇̦̟̣ͯ̋͂̾͋̈r̡̡͕͈̗͕̠͐̍̓͋͒̆̿̒͐̚͜͜ m̱̳̤̖̩͔̈ͭ̂_̸̷̠͙̩ͭͣ̅͢i̧͔͚͍͕̬ͬͣ͑ͥͩ͆͟͠t̝̒ͧ d̢̨̨̦̖̳͉̭̗̆̋̔͗ͩ̃ͨ͐͘͢͝͠i̴̷̸̡̥̬̅ͣ̓͆̊͘ḙ̷̡̳̞̹̬͙̖̟̫̫̼͗̽̓͗̌́ͥͦͩ͊͂͒̂ͣͮͦ͘̕͟͝_̴̂͒͆ͣ̀̚ś̺͠_̖̫̜̰̼͇̞̹̲̞͎̿́͌̆̀̍͐ͧͨ̓̾e_̛̲̹̙̯̗̩̫̳̫̼̝͇͖̹̏̒͌̄̀͌̐̒̔̑́̄͐̿̑͂̏̓͒̌͐̽̕̚͡͠r̷̥̟͙̘͖̮͖̠̂̂ͦͯͤ̾ Ę̷̨̛̳̞̝̹̎ͤ́̔̑ͩ̀͂̔̀͡ͅi̷̶̢̡̧̱̖͍͎̖̪̝͍͚̣̟̹͎͓͖̬ͭͨ̈́́͐͒ͫ̉̂̄̌ͥͣ́͊̚̕͟͞͠ņ̴̸͕̯̣ͮ̅ͨͭͯ͂̉͌̒͗̇̐͘̕̕͞s̵̶̡̨̝͕̥͉̳̯̠̩͇͉͂́̊̆̄͊ͩͤ͋̿͌͒̍̌̋̿̓͑̆͛͢t̢̼͇̝̲̠͖̜̒͗ͩ́ͫͯͧ̀́̎͆́ͦͩ͋̈̾̿͐͘͜͞͞ȩ̷̷̸̧̗̼̰͎͔̗̙̟̰̘̱̝̫ͬ̇̄̐̆͒ͤ͆̽́́ͦͅl̨̘͔̗͎͚̮̻͎̳̘̼̟͉̤̦ͣ͋ͯ̈̇̕ͅl̵̶̢̧̛̛͔͔̼̬̺̞̝̯̱͙̥̮ͮ̇̄̉͋ͣ̓̂͌͛͊̈ͫ́̀̔ͯͦ̚͟͡ú̴̱̹̹̰̀̒ͩͯ̇͝͝n̯͂ͬ̐_̴͓̰̥̫̣̲̲͓̰̤͉̀ͭͯ̇̈̆̀̋̏ͦ̈̏̇̓ͨ̽ͯ̆̉̓͂͘͝͡ͅͅǵ̸,̸̢͈̘̝̼͙͍͎̠͛̊ͭ̆̀́̀́ K̶̨̧͍̫̠̹͙̖̼̠͙͔̬̗̝̈́ͩͪ̂͗̊̋̈́̈̃̎͋ͥͭͪ͘͘͜͜͝ä͚̟̮̬̮͓̬̿͒̉̆̊̕t̫ͮ̓̀͐̈́̈ͭ͊̿̃̈̓͢z̶̷͎͎͕͕̝͕̭͍̤̰̟̮͗̿ͬͦ͊̋̃̃̿ͪ̃ͩ̎̊ͫ̕͜͠ͅċ̷̴̴̡̦͎̪̪̯̥̹̫̳̦̼̦̭̲͇̯̭̩̗̝̽̊ͮ̈́͐̑͂͋́̋́ͩͨ̎͋̐͛̑͋͠͝͝h̷̵̷̢̢̩̦̹̫̤̣͎͚ͨͦͪͪ̽̈͛̃̋͠͝ę͍̘̰̙̖̬͙͓̯͈͍̰̮̳̽̅́͐̇ͤ̽̓ͣ̿̌̽́͒́̉ͫ̆͢_͓͎͎̊̎͘n̡͇̰̥͉̭͈̳̣ͩ͐̾̽ͥ̈͂͋̏͘.̊ D̳͍̜͍̺͇̮͕̗͇̗͉̬̥̺͔̗̳̪̟̀ͥ͌͑ͬͫ͆̅ͦ̐͆͋̕͟͟͟͠u̝̹̦̘͖͛̿ͭͩ͑̇̇̏ͦ̽̕̕ m̸͕̯̬̳̙̮͉͚͇ͫ̅̄ͬ͊ͨ̏̾͗̓͌̓ͤͮ̕͢ṷ̶̴̶̶̢͙̰̜͚̻̳̳̬̩͚̼̹̬̠̇́̊́ͯ̓́ͪͭ̇ͫ͛͛̉̉̆̊ͪ̀̒͆ͬ̍͗͟͞s̶̨̹̣̫̬̭͔̙͓̹ͣ́̇͐̽͊̀ͬͩͬ̈͐͛̏͟͢͜͝ͅ_̷̟̼̻͎̼̬̩̮ͪͯ͆́̓͝ŝ̶͎̪͕̠͖͉̻̲͆ͤ̐̌̄̑̽̀͘̚̚͢͝͠ͅ_̮̘̞̦̀̏ͥͦͯ̾̈͟͢t̶̶̢̡͓͎̦̟̜̰̜̬͙̫̭̲̂̿́͒̑̏̑̈̔̀́͌̉͗̎ͮ̽͒͒̚͘͠ ę̸̮̿̊̌̾͟͢s̢̤̹̿̋̍͛̽̃̒ m̶̶̷̡̡̢̠̰̘͈͎̗̥̝̣̗̙̲̈́͛̑ͦͣͩ̌ͨ̾̅ͨͪ̍̓̇̕̕͘͡͡ͅi̷͉̮͇̳̹̻͓͒͆ͦ̂ͭ̽ͧ̏ͬ̃ͯ̈́͛͌͛̃ͣ̚͟͝͠͝t̵̙̭̲̯ͧ̂ͣ ư̴̴̵̧̮̮̜̥̟̗̹̘͙̥̝̲͋̇̄ͧ̆ͮͯͩ͟͠͡_̧̜̘̘̠͕̳̩̈̾̉̓͛ͥ̇́̓͠ǹ̤͍̪͎̞͔̼̪ͭ̂͘͢͠͞s̸̯̫̟̓̀ͤ͑̊ͨ̈́̑ͯ͛͟_̪͈ͯ̿̂ ḑ̸̰̲͍̺̤͓̭͛̑̎́͑̓͑͌̑͘͟͟͜u̸̮̮͍̭̜͔̙̇̔̈́̋ͬ͋̎ͩͬ̏̒͜͡͠r̶̈́͢͜_̴̴̧̥͇̭̼͓͈̩̼̬̞̱̰̅ͥ̽̀͋ͭ̊̊̂ͣ̅́̉̀̚͡͝ć̨̡̢̛̖̩̰͇̙̳̍ͣ̎ͮ͋ͤ͊͟͡͠ȟ̸̷̢̢̧̛͓̖̪͉͎̮͈͖̼̺͈͈͑̈̊̄ͫ̀̈̃͋̂ͪ̀́ͪ̚͟͢͞͠s̖̝̤͎̠͇̘̠͉͎̙̤͕͖͋̑̑̎ͥ͐ͩ͘ͅţ̞̹̲͔̣͙͙̦̗͓̖̱̭̠̹̯́ͮ͆ͨͥ͆́̌̿ͫ́ͬ͊̊͌͒ͯ̇̀̑͞ę̵̢̺̤̺̞͓͎̳̭͍͎̻͍̩̯̙̱̓́ͭ̔ͭ̌̓̓ͬͧ̽ͯ̊ͪ̀͠ͅḩ̵̸͓̙̳͙̯͎͉̯̞̍̇ͨ͊͗̎ͧ̐̌͘͟͡ͅe̸̵̸̮̭͚̩̣̦̼͔͂̿͊̃̍ͣ̂͌̿͌̓̚͝_̯n̡̺̭̾ͣͤͩ̒́̎͒ͣ_̶̵̴̨̛̮͓̺͍̣̼̞̺͇̜̱͛̇̓ͥ̃ͥ͆ͨ̒̈́̚͜,̶̢̨̺̼̠͙̩̪̖̖̊͆̎ͤ͊̂̆͂̏͢ͅ b̴̷̸̡͍̞͔̭̫͈͉̦̘̲̩ͮ̌̎ͮ̀̑̅ͪ́ͮ́̚͠ͅͅi̠̦͈͉̤̹͍̫̗̝͔̬ͪ͒ͭ͋ͫ̈̐̄͗̽̏̓̄̄͂͆̐ͭ͝ͅs̻̟ͪ z̧̼̥͑̏̀ͫ͐̃ͣ͂̃̀ͣͤ̚ǔ̴̸͓̲̤̻͉̃̑̂͐̑ͮ̒̔̑͘̕͢͜m̲̮̞̰̮͊͊̉͞_̭͓̆ͤ͊̓̍͢_͇͊͛͜
      b̵̡̡̛͓̤̹͎͍̘̞͔͉̿ͣ͐̔ͤ̔̉̾̏̓͌͂͢͞͡i̲̳̰̤̬̻̼̮̯̟ͪͭ̾́ͮ̐̂͘͢͢͞͝ṯ̷̱̞͉̖̗̇ͯ̒ͩ̍̐͞t̶̛̘͔̮͓͔͕̬̝̣̝̉̋͐ͩͬ͋̂ͩ́̊ͦ̑̓͆͘e̢͈̤͉̰ͬr̡̹̮̥͕̤̃ͫ̓͂̎̚_̸̡͙̥̹̮͇͚͙̬̳̘̦͆̀̿͒̊͗̐̅ͭ̎͛̇́͘ĕ͔̲͓̏n̶͙̣͂_̭̠͇̳̗̇͜͞ Ẽ̡̜̟͇̭̗̭̪̣̣ͧ̒ͧ͑͐̊͋͒͛͊̊̈́͂ͭ͢͡n̵̶̨̛̠̣̘͈̼̱ͬ̂̉ͣ͗͛ͪ̐͊̚͜͞d̸̝̤̳̀̂͟ẹ̸̵̢̛̪̪̩̤̮͉̱̼̳̜̭̝̋ͨͭ͂̈́͒̉͐͊̋̒̇̎ͥ̐͛́͆̌̀͘̕͟.̸̵̸̴̢̛͔̩̜̗̭̙̪͉̖͍͉̬̹̥͑ͧ́ͪ̌̇ͯ̅ͨ̔͒̐ͯͨ̂̚͡ H̞ͮ̊͡ǫ̶̨̦̖̰͓͚͍̬̤̹͉͐̓ͦ̈́ͧ͛̈̈́ͮͪf̸̢̡̺̺̣͈̰̤̝̬͔̳͔̥͈̩͇̮̔̔ͤ͐̀̎̅ͤ̀̍͂̉͛́̕͠_͍̾f̭̣̺̲͕͔̝͓ͭ̽̀̑ͮͦ̓ͧ̉͢ͅ_̋ȩ̶̴̡̨̦̝̼͍̺͍͉̹͎̮̲̝̝̭͚͉͈̝̑͌̃́̂ͣͦ̅̍̍̃̑̔ͤͭ͋ͦ̅̀͟͢͡͝ͅn̶̡͓̹͕̘͙̪̦̝͕̗͇͍̄̎̾͐̋͂ͣ͆͑ͩ̓͌̓́̕̕͘͜͜ i̵̸͚̗̟͍̹̘̻̜ͪ̐̓̽́̑ͫ̃̃ͅ_̷̡̫͓͓̖̳̤̝́ͥ́̅͊͋͘ș̺͐̊͌͂̈́ͬ͌͘_̫͍̬͇̻̞̭̦̯ͮ͌́̃̄̿͠t̢̫̪̯̭̠͔̗͕͍̻͔͚ͬ̎̈ͮͮ̑̃͋͂͐͆̅̓ͯ̚̕͜ d̶̢̯̰̖̻̥̠͉͊ͬͯ̾́́̚͘͡͠͝ê̷̷̵̜͇̹̤͔̙̣̩͉̹̲͕͍̼̎̅͋̿̔͛͗̏ͭ̐̾_́̎r̨̧̻̣͇̺̤͔̞̞ͨͨ̽ͫͪͮͬ̈́̅̿̇͘͞͞_̀ f̯̳̔̍͋̾̕ȃ̸̷̷̷̡̧͈̟̬͚̭̰̟̖̰͖̼͕ͪ̔͂͛̔ͥ͌̂̊͛͗ͫ̐͑ͪͦ́̚͡͠͠͡ḻ̴̴̨̲̟̩̤̦͈̪̟̤̣̘͔̙͔͚̘͕̩̃͆̀͆́͒̆̈̂ͨ͂̎͒ͨ͋̓͜͞͠ͅs͕̲̙̙̘̝͎̥̬̬͖̗̗̪͎ͧͥ̇́͂̅̋ͭ̐͛̃̃̆ͭ̅ͣ̈̊ͦ̅̏͜͝͡͞c̨͚̲̰̮̝̰̠ͦͤ̾̄ͥ̈́͢ḩ̴̵̘̦̘̝͙̟͇̹͔͔͓̟͚̦ͧ̇́ͩͦ͗ͯ̽̓͌͒͆̀̆̌ͭ̂͟͢͠ͅę̸̵͉̬̭̻̤̗̥̭͉͇͈͈͈̀̓͐ͩ̿ͣ͆͗͐̉̉͑ͨͭ͋́͗ͮ̚͡͡͠͞͝ Á̸̶͔̪̤̳̭͖̥̥̮̎̑̆̈͋̀̌͟nͤͫ̃̇͛ͦ_̸̧̹̤̱̜̰͔͇̱̙̹͙̅ͧͦ́ͦ̀̈́̿̿̎ͥͭ̓ͬ̚͟s̪̜̩̲̝͗͛́̌̇ͣ͂̇͘ȧ̵̧͉̭̤̰͈̖̞̤͔̎̃͊̽̾͛̿̿́̍̍͊̎͋̀͋̓́ͬ͗̕͟͢ṫ̷̶̡͎̳͖̬̹̪̻̮̞̙͔͖͉̮̥̏̔̒ͬ̈́̒̎ͪ̾̒ͬ̎ͯ͆̕͢͠z̶͔ͪͫͣ.̱̫̼͎̲̝̬͉͍̎̅͘ͅ D̴̴̸̨̙̺̘̻͔̖̲͓͚̃̆̂ͣͪ̅̓ͩ͊̈́ͪ̌̓̽̊͌͗̑̎̔͢͜͜͢͞ū̴̟̘̠̱̣̳̪̫̽ͭͪ̀ͣ͛͒̈́͂͒̕̕͜͟͜͟ m̸̵̴̡̪̟̲̣̣̭͙͍̪ͦ͒̀ͣͥ̇̒̀ͩͮͯ̏͘̕ͅu̵̞̻̩̱̹͉͔̪̅́͊̋ͥ̏ͭ̓͘͢͠ͅș̢̙̾ͧ͐ͧs̵̵͚̗̲̳̹̯͎̣̟͐̍͒̄̓ͨ͂͞t̴̢̨̖̺͕͔̦̦͇͍̠̋̍̏ͪͮ̃̇ͦ̋̀͋͊ͨͤ͜͟͡͝ d̶̛̮͈͕͔̼̙̲̈̋͌ͬ͡_̵̶̧ͯ̓ͦ͊ͦ͢ͅė̴̷̢̨͕̦̺̺̦̲̮̰̟̑ͫ̓̇̎ͭ̐̄̆͛̐̽͐́͋̓̽́͒͛̂͞͡n̸̴̡̯̝͚̟̬̠͉̖̈̂͊̈̉̔̅̀ͣ͆͋̽̆̒ͣ͗̈́̊̏̎̚̚͝ S̼̽ȋ̟̙͚̱̜̼̬̣̝ͮ̓́̑͋̾̈̂̂͊͜͜ȩ͕̗ͧ́ͭͬ̾̒͝g̴̙ s̹̰̬̥͎͖̏̆̄̀̚̕̚_̧̪̮̰͉̀̍̔͘͟p͔̔ͤ̂̊͌͌͊̋̓͗̉ͮ_̛̗̫̜̳͍̫̼̬̭̻̼̖̼̠̮̹̖̼͑͌͛́ͫ͐̄ͦ͘͘͠ü̷̷̮̠͍̳͖̣͍̱̰̲̹͉͍̻̼̰ͨ̏̅ͧ̊̂̉́̒̊̇̂̌͑̿͗̀̆ͦ̚͘͘͠r_̟̱̠͕͚͈̣̺̘̱̪̼͈̑͌ͪ̾̊͊͗̒̈́́̏̌̒͌̋̀̔̑̀͡ͅȩ̡͔̞͚͈̭͔̱̃͒ͥͫ̏̈́̿̒͟n̮͙͉̥͗ͯ̀͠͞ͅ_̴̵̸̧̨̛͉̖̞̰͓́̽͞͠͡ k̴̵̨̠̫͕͚̩͔̜̮̮͈̼̃̋̓͆̋̏̈̎̆̌́͊̋̋̂̈́ͫ̔͘͜͠͡_͖͊͆ö̢̢̘͕̹͇͉͓̬̯̮̪̟̂̀̑͒ͩ̔̆́͒̂ͮ̽ͤͥ̒͢n̷̳̰̤̲̩̥̠͔̙͓̦͉̗͑͋ͧͩ̍̂̇̔͐̃ͮ̑ͬ̔͛̔̈́̐̐̓̌̄̿ͣͭ͝͠n̗̗̐̕e̴̸̢̡̡̡̛͎̹̱̬͉͓̝̪̞͇͑̇̋͊̉̃̈́ͦ͊͜͟_̵̟̭̗̮̤̖̂̉͒͟͝n̴̛̰̻̪̤͛̔ͧ̅̍̍ͧ_͙̫͔̦͔̞͇͓̇̈́̏́͛̄̎̇ͫ͌͛̕͘̕͟͢͠ͅ.̰̲̲͍̫̬͚̖̜̾ͪ͆ͩ͊͞ Ą̵̷̧̧̡̧̫͇̪̠̖͚̰̩͖̰͔͓̜̣̱ͭͧ̔͌̑̃̃̓ͨ̿ͧ̋̐͋́͌ͬ͢͡n̜͈̙̟̮̘̾̈ͭ̋ͪ̂͂̎̌̅̚͜d̨̙̠̝̮̲̝̼͈̜̪̯̀ͭͩ́͂̾͋̒̆̈́̄͛ͪͣ̈́̊̕͜͜ĕ̴̸̸̢̹̱̟͙͎̮̣̜̟̖̪̻͍̜͔̪̬͖̘͇̓ͫ̐ͭ̾ͯ̅ͪͭ̔͗́ͩͨ̀͑̑̑̐̈́̍r̟͓̘̚s̴̡̢̼͚͚̫̰͇̼̔͑̄̅͐͗̒͛̏̇ͪ͂̚͘͝_̨̨̳̹̺̳̔ͤ ę͍͇̹̝̬ͫ͒͛ͦ̃͛͗̑̈ṉͯ͒̃ḑ̵̸̵̖͙̜̼̮̭̘̪͍̳̲̝͋͆̋̀ͮ́̄͆̔͗̓͒̈̀ͭ̿ͤ̅ͬ͗̕̚͜͢͜͢͡͞͡͠e̹̒s̍͘_̴̩̲̺̩̐ͯ͆̽ͭ͑ṱ̵̶̡̛̻̖̭͚̦̦̭ͣͬ̓ͪ̉ͮ͐̎ͮ͜͠͝͞ d̴̢̨̛̛̟͎͖̘̖͉͒̋̂̇̈́̍ͬ͛́͛ͬ̓ͦ͋͟͠u͓ ĝ̷͔ͤ͡_̛̠͉̹̗̰͇̙̰͛ͪ͛̉ͪͣͧ͐ͥͥ̎̋ͥ́ͯ̀ͪ̈́̕̕̕͜͞͞͞e̷̶̪̫̠͓͇͕̝̤͇͂ͦͬͥ͆̆̍̈̆͆̂̆͠͞n̶̢̛̹̫͖͉̩̭̳̤̮̭̔̏̿̈́ͪ̓͋ͭ̉͗̀̑ͨ͜͜͝͡a̷̧̡͚̋͊ͩ̐̉̕ư̷̢̳̮̼̱̼̫̪̞͇̣̥̞̹̂̇ͨ̿̂̌͛ͭͣ̅ͬ̽̓̚͢͠ͅs̗̗̪̲͙͈̾̅̉̌̅̾_̛̦̀̑͒͑͌o̵̴̡̧̡̗̖̙͖̥̜̯̼̲̳̹̝ͥͭ̉͑̈́̎̿̐ͯͦ͌̃̄̍̀̀ͥ̎ͪ̎͟͜͡͞ ŵ̷̧̺̥̹͍̫̰͚̱̜̟͍̦̠̳͊͊͒ͭͭ̒͆ͫ́̊͐͊̅͑͆͊̔͋̾́̚ͅi͕̬̪͐́ͩͤ͘ę̶̸͙̜͎͚̱͔͇̞̹͇̻̱̄̿̊́̌͆̍ͣ̓ͦ̕͟-̷̨̲̼̻̖̾̓ͩ̈́̍͟͞-̬̖̜̟̼͆̓̊̑̆ͯ̑̋ͬͧ͒͘ͅ_̷̪͍̭̮̞̪̓ͤ̈̍́̒ͨͥ͊̐̂̚̚͜-̶̱̈́ͫ̅ͧ͗͜͡"̊

      "...Hmm...Das sollte funktionieren. Mhmm...Verstehe....So ist das...? Vielleicht kürze ich das etwas ab....Mhm Ja das ist besser...."
      Tief in Gedanken blätterte der Hexer in ein improvisierten Notizbuch herum...
      Es fühlte sich an als müsste er bei einem Vortrag oder einer Rolle für ein Theaterstück für jemand einspringen.
      Zum Glück war er sehr Talentiert darin sich in fremden Gebieten schnell das Wissen anzueignen aber in diesem Fall musste der Hexer wirklich an seine Grenzen gehen.
      Womöglich hätte sogleich abgelehnt, würde nicht sein eigenes Schicksal von der Situation betroffen sein...Er hatte viele Fragen. Aber diese musste bedauerlicherweise beiseite schlucken und fürs erste einfach mitspielen...Hätte er gewusst das ungeplante Angriffe ein solche Kettenreaktion auslösen würden....
      In Zukunft würde er von spontanen Dinge ein großen Abstand nehmen!



      Die Kirche, die einst der Schauplatz des ganzen Chaoes war, hatte er fertig für das Ritual gestellt und er ging ein letztes mal die Notizen durch die er mit Kiri besprochen hatte...
      Es war das erste mal das seine Magie in diesen Gebiet gebraucht wurde, ein wenig nervös war ja er zugeben schon....Aber er wollte vor seinem Kollegen und vor allem vor den Witch ein guten Eindruck hinterlassen! Nachdem er sich so über Kiri geärgert hatte, war es erstaunlich einfach mit ihm zusammen zu Arbeiten. Er kam direkt auf den Punkt und schweifte nicht mit unnötigen Theater ab. Zugleich erschlug er ihn nicht gleich mit seinen Wissen...Ließ jedoch genug durch schimmern das Cornelius die Lage besser einschätzten konnte....Ohne sich wie ein vollkommender Trottel wie auf einem Fremden Planeten zu fühlen.
      Da aber Cornelius selbst gerne wieder in die Realität wollte, war er damit einverstanden diese Rolle zu spielen...Auch wenn er hoffte das nicht noch weitere unerwartete Wendungen eintreffen würden!





      Dieses Ritual wollte Cornelius schon immer einmal ausprobieren. Da es sich hierbei um eine Traumwelt handelte, war es umso Interessanter es in die tat umzusetzen.
      Es war eine längst verbotene Technik, welche in der Alten Zeit Barden verwendet hatten. Ein passendes Mittel zu dem Gesang von Eloy um die Psyche der Witch und dem Prinzen für denn Moment wieder in eine friedvollen Zustand zu bringen.
      Es wandelt negatives Adrenalin Wut, Schmerz, Kampfbereitschaft direkt in künstliche Endorphine um. Die Realität wird nicht verändert, sondern durch einen gläsernen Filter der Glückseligkeit überlagert. Die Opfer wissen tief im Inneren, dass etwas falsch ist, aber das Gefühl der Freude ist so überwältigend, dass sie sich nicht dagegen wehren wollen.



      Einer Melodie, die so deplatziert und doch so vollkommen schien ging durch die Kirchenmauern.
      Seine Finger tanzten mit unmenschlicher Geschwindigkeit über die Bünde seiner Gitarre welche in seinen Händen hielt, die in einem ätherischen Blau pulsierte. Mit jedem Anschlag der Saiten woben sich schimmernde, irisierende Schlieren in die Luft, die Resonanz der gläsernen Ekstase. Seine Magie kroch wie glühender Nebel in die Gehirnwindungen der Anwesenden, löschte das Chaotische Blutvergießen aus ihrem Kurzzeitgedächtnis und ersetzte es durch ein goldenes Rauschen.
      Links von ihm stand der Erdwächter.
      Wyatts Augen waren glasig, die Pupillen geweitet, völlig im Bann des Hexers. Er führte den Bogen über eine Violine, nicht aus eigenem Willen, sondern gelenkt von unsichtbaren Fäden der Magie. Doch das Spiel war meisterhaft. Die klassischen, klagenden Töne der Violine verschmolzen mit den harten Metal-Riffs zu einer bizarren Harmonie. Um ihn herum leuchteten grüne Runenkreise auf dem Steinboden auf, die im Takt der Bassdrum pulsierten und die akustische Wucht des Liedes bis in die Knochen aller Anwesenden trieben.



      Der Erdwächter besaß eine unglaubliche Vorstellungskraft, es unterstützte das Ritual von Cornelius perfekt, weswegen er ihn mit seiner Magie besonderes lenken musste damit die Klange verstärkte.
      Unterstützt wurde das ganze natürlich durch den Herzträger. Eloys Gesang, er hatte schon zuvor bewiesen wie gut er damit die Köpfe anderer verdrehen konnte und in sein Bahn zog. Seine Stlimme schien in diesen Moment so schön erklingen wie noch nie, von draußen Jubelten die Leute und ließen alles noch viel einzigartiger wirken.
      Weiter vorne, im Kirchenschiff, drehte sich der Wasserwächter. Tyler tanzte nicht einfach, er floss. Seine Bewegungen waren so flüssig wie das Element, das er beherrschte. Ein seliges Lächeln lag auf seinen Lippen, während er die Melodie mitsummte, ein hohes, fast engelsgleiches Summen, das sich gespenstisch gut in den aggressiven Beat einfügte. Er wirbelte im Kreis, die Arme ausgebreitet, als wolle er den magischen Schall umarmen.



      Überglücklich hüpfte er herum, als hätte er den größten Spaß seines Lebens!
      Doch das vielleicht verstörendste und zugleich schönste Bild bot der Feuerwächter. Wo eben noch Blut vergossen wurde und Risse im Boden von den brutalen Ausbruch des Dark Hearts zu sehen war, erstreckte sich nun ein Ozean aus leuchtend blauen Vergissmeinnicht. Die Blumen waren in Sekundenbruchteilen aus dem Stein geschossen, genährt von der Magie des Hexers, um die Grausamkeit der Realität zu verdecken. Der Feuerwächter lag mitten in diesem Blütenmeer, den Blick verträumt verschlossen. Er klatschte rhythmisch in die Hände, langsam und zufrieden, völlig losgelöst.


      Etwas Abseits dieses surrealen Konzerts, in einer Nische unter dem Buntglasfenster, saß der Prinz. Der Mann, der vor wenigen Minuten noch tobte, dessen Zorn die Mauern hätte einreißen können, saß nun da, auf einem großen Stuhl der wirkte wie ein Thron...Der extra für ihn hergebracht wurde.Vor ihm auf einem kleinen Tisch stand ein Schachbrett. Seine Miene war von einer erschreckenden, fast kindlichen Friedfertigkeit. Korbos hob eine schwarze Figur, zögerte, und setzte sie dann bedächtig.
      "Siehst du", murmelte er leise, seine Stimme kaum hörbar gegen die Musik, aber vollkommen ruhig. Er sprach zu Eros in seinem eigenen Kopf. "Der Bauer kann die Dame nicht schlagen, wenn er sich nicht opfert. Das ist die Logik der Herrschaft. Verstehst du das? Natürlich tust du das."
      Er kicherte leise, griff nach einer weißen Figur und spielte den Gegenzug gegen sich selbst. Die Wut war fort, weggespült von der Musik und dem Wahn, ersetzt durch das vertraute und sicherer Gefühl über ein Spiel über das man die meisten Kontrolle beherrschte.



      Der Prinz, der gerade seinen eigenen Bauern geschlagen hatte, hielt in der Bewegung inne. Seine Augen waren glasig, gefüllt mit einer unnatürlichen Freundlichkeit. Er drehte den Kopf langsam zum Luftwächter, seine Bewegungen so präzise und ruhig wie ein Uhrwerk.
      Cabriel saß auch etwas Abseits und der Prinz winkte ihn zu sich:
      "Komm doch mal her, darf ich dir etwas über Schach beibringen...? Du erinnerst mich ein diese Spielfigur hier."
      In seinen Händen hielt den Bauern und lächelte entgegen.
      In diesem Moment, während der Hexer im Hintergrund weiter die Musik zum Höhepunkt brachte, wirkte der Prinz so friedlich wie ein Großvater, der seinem Enkel die Welt erklärt.
      Es war als Lebten sie beide in einer ruhigen Blase, ungestört von dem Tumult während der eigentlich Lord dem Luftwächter eine neue Sichtweise des Schachs erklärte, die aber auch wichtig für sein Leben war.
      Langsam aber lenkte der Hexer den nächsten Schritt ein...
      "Nun ist es an der Zeit euch der Realität zu stellen..."
      Er hob eine Hand von der Gitarre. Die bunten, irisierenden Schlieren der Magie, die eben noch durch die Luft gewabert waren, zogen sich zusammen. Sie verdichteten sich zu leuchtend blauen, geisterhaften Schmetterlingen, die kurz um sein Gesicht flatterten, bevor sie sich im Nichts auflösten.



      Mit dem Verschwinden des letzten Schmetterlings brach die Resonanz der gläsernen Ekstase zusammen.
      Die Illusion wich der Realität wie eine Flutwelle. Das warme, goldene Licht, das durch die Kirchenfenster gefallen war, wurde schlagartig grau und kalt. Das Meer aus Vergissmeinnicht am Boden verwelkte nicht einfach, sie verdampfte zu kaltem Nebel. Darunter kamen die hässlichen Narben des Kampfes wieder zum Vorschein: gesprungene Bodenplatten, dunkle flecke von getrocknetem Blut.
      Die Augen der Witch Truppe glühten kurz in einem rötlichen Licht.
      Wyatt ließ das Instrument sinken, seine Hände zitterten unkontrolliert. Er starrte auf die Runen zu seinen Füßen welche langsam verblassten....
      Er erinnerte sich an eine dunkle Leere....Manchmal glaubte er Stimmen gehört zu haben.
      "Benutzt das Pflänzchen um euch zu heilen! Nur keine Bescheidenheit, dafür existiert es!"
      .....
      "...Anders endest du genauso wie--- Wie...Du weißt schon wer!"



      Was war genau mit ihm passiert...? War er gestorben? Oder war er nie wirklich Anwesend gewesen??
      Es fühlte sich für Wyatt an als hätte er seine größte Angst durchlebt....Nicht Existenz zu sein.
      Tyler der eben noch so anmutig getanzt hatte, stolperte mitten in einer Drehung....Er erstarrte förmlich an seine schmerzhafte Erinnerung welche er gerade erleben musste...
      Er wurde zerquetscht...
      Als wäre es nicht schon strafe genug gewesen ein solch schwaches und kleines Geschöpf zu sein....



      "ł₵Ⱨ ฿ł₦ ₦ł₵Ⱨ₮ ɆɄⱤɆⱤ VɆⱤĐ₳₥₥₮Ɇ₴ ₩ɆⱤ₭ⱫɆɄ₲ Ʉ₥ ₴₮₳Ɽ₭ɆⱤ ⱫɄ ₩ɆⱤĐɆ₦!!"
      Das Gefühl wie die Hand ihn packte, wie ein Gefängnis aus Fingern und er vollkommend wehrlos war....
      "...Oh...Gott Tyler!!!"
      Er war elendig zu Boden gegangen....
      Harvey schreckte vom Boden hoch. Statt weicher Blütenblätter spürte er nun harten, kalten Stein unter seinen Händen. Er sah an sich herab, aber der Speer der seine Brust durchbohrt hatte war nicht mehr zu sehen.
      "Dies irae illa vos solve in favilla maledictus erus in flamas eternum..."



      Der Blick des Feuerwächter verfinsterte sich...
      Er versuchte zu begreifen was sich eben abgespielt hatte.
      Ihr Anführer hatte ihn und Cabriel für das reine Licht geopfert....?
      Am Schachtisch war die Veränderung am subtilsten und doch am grausamsten.
      Der Prinz bewegte sich kaum. Nur sein Gesicht veränderte sich. Die weichen Züge, die freundliche Maske des Mentors, schmolzen dahin wie Wachs über einer Flamme. Darunter kam die Kälte des Lords wieder zum Vorschein.
      "Wie gefällt Ihnen bisher die Show? Fühlen Sie sich etwas blamiert? Oder sogar verletzt? Vielleicht hassen sie jetzt sogar einfach alles an den Herzträger, vermutlich? Vielleicht hat das, was sie je an ihn gemocht haben nie existier Aber so ist nun Mal die Gegenwart - ihre Gegenwart. Durch die Trennung vom Herzen haben sie mir zwar unglaubliche Unterhaltung angeboten aber...zugleich haben sie einen Messiah zum erhofften Glanz geholfen.~"



      Obwohl das Gefühl der Wut eben noch so greifbar gewesen war....Fühlte sich der ungebremste Zorn für den Lord auf einmal sehr befremdlich an.
      Es fühlte sich an als hätte man ihn erneut...Ein großes Stück herausgerissen...
      "Ließt mich in dein’ Kopf rein.Zu spät, du bist längst mein.Ich werd euch befrei’n.Wenn ihr ein Teil von mir seid!"
      ....Das Dark Heart....
      Es war nicht mehr in seinem Besitzt....



      Erneut durchflutete die Kirche ein helles Licht und die Schmetterlinge kehrten zurück.
      Sie flogen in einen beruhigenden Tempo herum und die Verwandlung der Witch begann sich zu lösen....
      Diese Realität wurde zurück gedreht....Die Tode welche die Wächter und auch der Lord erleiden musste verblassten langsam.
      Sie hatten nie statt gefunden....
      ...Nun...Noch nicht.



      Wie in eine schwammigen Erinnerung wiederholte sich das Szenario...
      Dieses mal jedoch erlangte Eloy das Dark Heart ohne das ein Opfer gebracht werden musste.
      So als wäre es nur eine Zukunft Version gewesen, einer alternativ Möglichkeit....
      Ein flüchtiger Gedanke...Eine Vorstellung, wodurch der schmerz sich begann in den Köpfen zu mildern.
      "Gratulation....Meine Wächter. Ihr habt die schwerste Prüfung überwunden und habt das Dark Heart in euren Besitzt. "



      Cornelius beendete die stille mit einen sanftmütigen Tonlage und das Geräusch von Applaus schallte durch die Kirche.
      "Obwohl ihr alle ein großes Opfer geben musstest. Habt ihr alle Überlebt....Als eurer Meister bin ich wirklich stolz auf eure Leistung. Wie fühlt ihr euch?"
      Tyler griff sich perplex ins Gesicht...Er war total verwirrt...Was war jetzt überhaupt noch echt und was nicht???
      "Häh?! Ich kapier gar nichts mehr...Welche Prüfung...? Warum zum Teufel war ich ein Schmetterling?? Kann mir jemand endlich erklären was hier los ist?!"


      "Das Dark Heart ist so heimtückisch, es hat euch in mehre dunkle Illusion gezogen...Jetzt seid ihr aber in der Realität angekommen. Ich kann verstehen wenn ihr verwirrt und durcheinander seid....Lasst euch Zeit. Schließlich habt ihr Gewonnen und braucht gerade nichts zu befürchten.", erklärte der Hexer so behutsam wie möglich
      "Illusion...??", wiederholte Harvey nun auch und rieb sich überfordert über den Nacken.
      Nun das ergibt schon Sinn....Er hatte sich so seltsam benommen und hatte ganz wirre Erinnerung gehabt!
      Hahh...Warte mal war er nicht sogar mit Cabriel zusammen gewesen?!
      Und war---Oh Gott...Was tat ihm dieses Dark Heart an?!
      "Also...Das war alles gar nicht echt??", murmelte Harvey etwas rot werdend.



      Genau....Eloy würde sie doch niemals Opfern!
      Oder...?
      Trotzdem fühlte sich das ganze immer noch merkwürdig an...
      Ob das die Nachwirkungen waren??
      "Also ich erinnere mich an gar nichts...", schmollte Wyatt ein wenig und verschränkte die Arme vor der Brust.
      Er fühlte sich ein wenig als hätten die Anderen ein Spiel ganz ohne ihn gespielt!
      Wobei es wohl eher treffender wäre es ein Kampf zu nennen---Er hatte sie doch zumindest Emotional Supporten können!



      "Aber heißt es ...Dann jetzt das wir das Happy End geschafft haben??", fragte Wyatt sogleich neugierig und versuchte die Tatsache seines fehlendes vorerst zu ignorieren.
      Der Hexer spielte etwas mit seinem langen Haar und beobachtete genau wie jeder auf die Veränderung des Traumes reagierte.
      Es schien zu funktionieren...Zumindest explodierte gerade kein Kopf.
      "Exakt. Eloy ist nun wieder in Besitzt des Dark Heart, welches ein Teil von dem Light Heart ist....Nun besitzt ihr die Mächtigste Magie auf der ganzen Welt und sogar in ganz Meridian ."



      Aber natürlich war der spontane Plan nicht ganz Lückenfrei...Besonderes der Realitätsfanatischer Feuerwächter Harvey zeigte in seiner zurück gefunden Selbst sofort seine Skeptische Seite. Er mustere Cornelius von Kopf bis Fuß bevor er hörbar raunte:
      "Moment mal! Woher wissen wir das hier nicht ein weiter Trick des Dark Heart ist?? Vor allem du....Siehst weder aus wie Meister Nural oder unserer Supporter Izarra...Du....Siehst aus wie dieser Schutzengel....Der....---"
      Harvey kam es stocken als wieder begann in seinen Kopf die Dinge etwas zu drehen...
      War das wirklich Eloy wenn damals der Schutzengel in der Kirche entjungfert hatte...?!
      "Irgendwas ist hier doch Faul!"



      Zum glück aber hatte sich der Hexer die Notizen genau durchgelesen...Und wie lächerlich ihm die folgende Antwort nun auch kam...Es schien wohl die einfachste schluckende Pille zu sein.
      "Ich? Oh nein, nein mein Aufmerksamer Feuerwächter! Ich bin eurer Unterstützender Meister Cornelius! Dieser Schutzengel von dem du sprichst ist mein Böser Zwillingsbruder! Schau mich doch genau an! Ich bin doch viel Hübscher als er! Ha--Haha...Ha~♥"



      Harvey zog nachdenklich die Augenbrauen zusammen....Er sah schon ein Unterschied auch wenn wohl schwer war bei einem Zwillingsbruder. Aber irgendwie ergab für Harvey schon mehr Sinn...Aber ganz überzeugt wirkte er nicht. Doch bevor er noch mehr Äußerungen Stellen konnte mischte sich Tyler ein.
      "Das ist doch jetzt wirklich das kleinste Problem! Viel wichtiger ist...Wie viel von dem wir wissen ist wahr? Ich meine..."
      Tyler griff sich verstört ins Gesicht...Ihn ließ das ganze wirklich keine Ruhe aber das schlimmste war jedoch....



      "...Was ist jetzt mit diesem Prinzen dahinten!! Wir sollten ihn schnell Töten bevor uns umbringt! Der ist bestimmt auch ohne das Dark Heart gefährlich....Wir sollten ihn keine Zeit geben mich----uns fertig zu machen!!"
      Der besagte Prinz saß auf dem großen Thron ähnlichen Stuhl als wäre nur für ihn bereit gestellt wurden.
      Er hatte noch kein einziges Wort gesagt und hätte Tyler ihn nicht angesprochen wäre trotz seiner äußerlichen Auffälligkeit kaum ins Auge gefallen.
      Der kleine Mann wirkte wie ein teil der Umgebung der Kirche...Als wäre nur eine Statur welche schweigend seinen Posten hielt.
      Trotzdem bekam der Lord alles mit, auch wenn sein Blick von denn eigentlich Haupt geschehen abgewendet war.



      Er selbst sah die ganze Situation selbstverständlich anderes als die Wächter...Er wusste das dies immer noch ein Traum war jedoch.
      War das Dark Heart nun in Besitzt von Eloy....
      Es fühlte sich so merkwürdig an, nach Ewigkeiten das stechen in der Brust nicht mehr zu spüren. Es war allein Eros Gegenwart die gerade spürte und es war weder unangenehm noch besonderes berauschend.
      Wäre vermutlich der eher positive Einfluss des Boten nciht hätte er sich sofort in Selbstmitleid in eine Ecke verkrochen...Doch gerade?
      Er fühlte eine leere und zugleich eine traurigen frieden der Erleichterung.Er war wohl frei von der giftigen Dunkelheit, welche in innerlich so zerrissen hatte.
      Doch wollte er dieses Schicksal noch immer nicht akzeptieren. Es kam einer Niederlage viel zu nahe....
      "Das ist richtig. Der Prinz und auch die Lakaien des Lords sind noch immer die Feinde der Witch...Mit dem besitzt des Dark Heart ist eurer Kampf noch immer nicht vorbei...",wandte der Hexer seine Worte sofort hinein.
      Ernst Blickte er in die Runde:
      "Ihr habt zwar das Good End erlangt aber ihr musst auch ein Beurteilung fällen...Was werdet ihr mit dem Feind machen?"



      "Außerdem müsst ihr lernen mit eure neuen Macht umzugehen...Selbstverständlich Unterstützte euch auch hierbei aber den größten Schritt müsst ihr selbst gehen."
      Wyatt hörte nachdenklich zu und schaute zum besagten Feind...Er hatte das Gefühl das der Prinz Todtraurig war...Natürlich nach so einen Kampf.
      Ob er vielleicht angst hatte ärger zu bekommen wenn zu Lord Korbos zurückkehrt?
      Zudem waren sie jetzt mit mehr Macht ausgestattet....Aber wie sollten sie das ganze jetzt beurteilen.
      "Ich hab das Gefühl du möchtest auf etwas hinaus.", äußerte Wyatt seine Gedanken über ihren Meister.



      Wenn es mit einem einfachen guten Ende nicht getan war bedeutet es das sie wohl etwas an der ganze Sache nicht ganz so Perfekt verlief wie erwartet. So fühlte sich Wyatt zumindest oft wenn mit Filmregisseur sprechen musste und diesem etwas an seinem Schauspiel oder an Szene die er gespielt hatte zu bemängelt hatte.
      "Ich bin froh das du es ansprichst, Korrekt!", ging Cornelius direkt darauf ein und beugte sich etwas vor:
      "Von einem entscheiden Ende kann man nur sprechen...Wenn ihr alle mit dem Gesamt Ergebnis zufrieden Seid!"



      "Und so frage ich euch...Meine starken Wächter! Seid ihr mit dem verlauf das euch zu diesem Ergebnis geführt hatte zufrieden?"
      Tatsächlich sprach ihr Meister damit etwas sehr Entscheides an...
      Abgesehen von den Kopfschmerzen und der Verwirrung...Fühlte sich Harvey überhaupt nicht glücklich.
      Dabei war es doch ein Grund zu feiern...Sie hatten doch gesiegt?
      Lag daran das sie sich nun um das Schicksal des Prinzen kümmern mussten?
      Oder....An etwas anderem?



      "Hmm...Um ehrlich zu sein....", begann Harvey leise und sein Blick ging dabei leicht zum Prinzen.
      Er dachte immer der Sieg über ein bösen Schurken würde sich besser anfühlen.
      Aber denn Prinzen dort zu sehen wie er da saß...Als hätte man ihn den letzten Lebenswillen genommen...Aber das war wohl der Preis wenn man als Guter die Welt retten musste.
      Irgendwie hatte Harvey nicht das Gefühl als könnten sie den Prinzen...Retten.



      Bedeutet dann das sie ihn wirklich....Töten mussten?
      Normalerweis hatte Harve keine Reue was betraf das Böse zu bekämpfen und auch zu töten wenn es sein musste.
      Aber diesen Prinzen anzusehen fühlte sich an als täten sie hier etwas komplett falsches. Dabei war es doch richtig Eloy dabei zu helfen das Dark Heart ihm zu geben er war schließlich der Herzträger!
      "....Also vielleicht sollten war darüber reden was in der Illusion passiert ist?"
      "Wozu reden, vergessen wir denn mist.", widersprach Tyler sofort und Wyatt blieb etwas stiller als sonst...Vermutlich weil nicht wirklich etwas dazu beitragen konnte.
      Als der Prinz sich nun doch auf einmal in Bewegung setzte zuckte Tyler sofort zusammen und hob abwehrend die Hände:
      "Seht ihr!? Der Typ greift sicher gleich an!!"
      Doch machte Korbos kein wirklich Anschein jetzt anzugreifen, sein Blick galt allein Eloy....
      "Das Dark Heart....Gehört dir nicht. Gib es zurück...."



      Sein Ausdruck blieb undurchschaubar aber schien er diese Worte mehr als ernst zu meinen.
      Der Hexer beobachtete die Situation und fragte sich ob der Prinz wirklich bis ans Ende so stur bleiben wollte...
      Würden sie dadurch für immer in einem Loop gefangen bleiben?
      Cornelius hatte wenig Interesse daran auf ewig hier festzustecken...Er hoffte nur der Plan ging auf, sonst musste er selbst eingreifen.
      Believe Me ~

    • Eloy Chevrier & Cabriel Valentine & Kiri Nisemono & Eros

      'Manche Begegnungen sind kein Unfall – sie sind ein Plan'


      So war auch die Anwesenheit von Cornelius Sextus eine vornehmliche Begrüßung für den Traumfänger. Durch den Hexer konnte Kiri sich vorstellen wie er diesen makabreren Unfall wieder behob, den sein Vater verursacht hatte. Mittlerweile konnte er sich vorstellen, dass der Zauberer es schon lange in seinen Karten prophezeit hatte, dass Cornelius ein Gefangener von Eloy sein würde. Es würde ihn nicht wundern und trotz allem hatte er dadurch riskiert, dass beinahe dieses Universum wieder zerstört werden musste.
      Kiri mochte jedoch nicht wieder von vorne anfangen. Er war so weit gekommen in der Geschichte, wann konnte er den endlich das nächste Kapitel in diesem wirren Buch sehen? Immer wieder war es nur der Anfang, sie kamen im Schneckentempo weiter. Auch wenn er selbst in großen Tönen spuckte, dass er alle Zeit der Welt hatte...Verblasste dieser Spruch, wenn eine Kreatur wie er schon einige Welten bereisen musste. Um sich selbst zu schützen konnte er sich nicht an viele Ziellinien erinnern, natürlich auch aus dem Aspekt, dass er in der Gegenwart verwahren wollte.
      Doch sobald wollte er seinen eigenen Wunsch erfüllt bekommen, er wusste, dass dafür Kiri noch einige Herausforderungen überstehen musste. Deswegen musste diese Welt endlich reifen, sie musste vorzüglich werden. Die Charaktere auf die er wettete mussten ebenfalls ihre maximale Reife erhalten.
      Und erst dann...durfte diese gesamte Welt verspeist werden. Kiri war nun Mal niemand, der in Metapher zu Spielen alle kreuz und quer ausprobierte. Wenn ein Spiel ihn fesselte, würde er es bis zum Epilog zu Ende bringen, für das vollste Erlebnis. Selbst wenn es ihn einige Versuche und Energien kostete. Er durfte seine Zuversicht nicht verlieren, sich nicht vom Hunger besiegen lassen.



      Alleine schritt er durch die ewige Dunkelheit, der Boden unter ihn färbte sich in dem unterirdischen violett, was seine noch nicht ganz verheilten Tentakel verursachten. Wenigstens konnte er durch Cornelius Einsatz wieder in den üblichen Hintergrund zurück, der ihn am liebsten war. Von dort aus beobachtete er den Prozess und als hätte ihn diese Magie ebenfalls übernommen, wirkte Kiri selbst entspannter. Doch merkte er nicht, dass er selbst positiv über das Auskommen dieses Traumes ausging. Er musste zwar unbedingt sein Plan umändern, einige stumpfe Kanten neu schleifen lassen...aber durch die Unterstützung von dem Hexer kam es erstmal nicht zu einem endgültigen Massaker. Eventuell musste so die Geschichte nicht enden, dass der Lord einige unbefriedigende Niederlage erlebte.

      Im Inneren der Kirche entstand ein großes Konzert, es war bizarr und zugleich auch wunderschön. Eloy wirkte anfangs verwundert. Er konnte schwören, dass er gerade noch dabei war das Dark Heart aus dem Prinzen herauszuziehen. Plötzlich aber stand er auf dem Podest, in einer Nonnenuniform und sang einen lieblichen Song. In der Nähe vom ihn waren seine längst verstorbenen Freunde, die genauso ihr Herz für diese wunderschöne Aufführung boten. Tyler tanzte, Wyatt spielte Violine, Harvey klatschte entspannt im Beat während Cabriel stumm die Melodie genoss.
      Dieses Konzert heilte Wunden, für diesen Moment konnte Eloy gar nicht die Macht des Herz von Kandrakars spüren. Weder vom Dark Heart noch vom Light Heart. Er war gefangen in dieser Illusion, sein einziges Ziel war es seine Kehle zum stimmen zu bringen. Es war die schönste Ballade für einen verdienten Epilog.

      "ᯓ‎ ˎˊ˗˖ ݁⋆.˚. ‧₊ ˚⊹♪ ༘"


      "Der Bauer kann die Dame nicht schlagen, wenn er sich nicht opfert. Das ist die Logik der Herrschaft. Verstehst du das? Natürlich tust du das."
      Eros blieb im Inneren leise, er wollte den Lord keines Falls bei seinem Spiel stören. Endlich war kein Stechen in seinem zierlichen Körper zu spüren, selbst der Engel konnte verschnaufen. Zwar wirkte diese Magie nicht direkt auf ihn, da er jedoch mit Kye verschmolzen war, konnte er ebenfalls die Friedseligkeit erleben, die er beinahe durch die schwarze Dunkelheit komplett vergessen hatte. Beinahe kam es Eros so vor als erlebte er sein eigenes Wunschende. Genau das, was wohl auch Kiri in einer sadistischen Art und Weise erreichen wollte, eventuell durch Eros kleine Beeinflussung, dass die Welt dadurch besser schmecken würde. Dieses wundervolle Grau - wenn Weiß und Schwarz sich nicht mehr stritten, sondern einfach heimisch miteinander lebten. Alle sahen sich als Familie, keiner tat sich etwas schreckliches an. Wie wäre es schön, wenn dies keine Illusion wäre? Für diese kurze Zeit konnte der Engel wenigstens träumen, während er weiter die Hülle von Korbos spielte.

      "Komm doch mal her, darf ich dir etwas über Schach beibringen...? Du erinnerst mich an diese Spielfigur hier."

      Benommen von der besonnenen Natur dieses Welt stand er von seinem Platz auf und gesellte sich zu dem Prinzen, der sie davor noch alle zerstückeln wollte. Doch Angst und Sorgen existierten für den Moment nicht, ebenso wie die bittere Enttäuschung für den Sieg der Guten. Neben dem Prinzen stehend beobachtete er wie dieser die Figuren platzierte, offen nahm er das neue Wissen von Schach an, den der Luftwächter schon seit Kindheit an ziemlich faszinierend fand, da hier nur die hinterlistigste Strategie den Sieg ausmachte. Er lächelte zwar nicht, doch seine Gesichtsmuskeln wirkten entspannt - es war ein Gefühl, als wäre er schon längst im Afterlife erwacht.



      "Nun ist es an der Zeit euch der Realität zu stellen..."

      Die blauen Schmetterlinge verblassten wie Wasserfarben vom Hintergrund, genauso wie die Mauer zwischen Illusion und der Realität des Traumes. Die Kirche wurde wieder von dem rötlichen Farben eines Kampfes gefärbt, zeigten den wahren Schein, den die WITCH erlebt hatten. Zugleich griff sich Cabriel an seine Kehle, prüfte den Zustand seines Genicks. Dabei hörte er noch ganz genau das Knacksen in seinen Ohren, genau nachdem sein Nacken gebrochen wurde. Cabriel hatte schon Nahtoderfahrungen in seinem armseligen Leben gesammelt, er kannte den Schmerz und zugleich diese Erlösung von diesem hellen, scheinheiligen Licht. Er starb beinahe in der Realität und wiederholend in seinem eigenen Traum. Aber...so schmerzvoll und unbarmherzig hatte der Luftwächter es selbst noch nie wahrgenommen. Bestimmt, weil er als Cabby so sehr an dem Leben haftete. Auch wenn sie beinahe erloschen war, spürte er tief in seinem Herzen die Trauer die er als Frau verspürt hatte, als seine Liebe vor ihm verstarb. Er war...traurig gewesen um Harvey. Dabei hatte er nie gedacht, dass er je so für den Feuerwächter fühlen konnte. Dieser Seelenfrieden, wenn er ihn in die Augen gesehen hatte - der Luftwächter müsste dies länger in sich verarbeiten. Diese Einsicht schockierte ihn mehr, als der Verrat von Eloy.
      Die Augenfarbe von Cabriel verblieb in dem dunklerem Rot, während Faszination und Verwirrung als Gefühl den Platz in seinem Herzen einnehmen wollte.


      Der einzige Wächter, der ein siegreiches Lächeln von seinem Lippen nicht verlor war kein Anderer außer Eloy. Anders als bei den WITCH überkam ihn keine Trauer, Verwirrung oder ein Schock. Bei ihm war es pure Freude, so langsam konnte er diese Liebe wieder so nah an seinem pochenden Herz spüren. Er faltete seine Hände zu einem Gebet, drückte sie fest ineinander um seine Beherrschung nicht zu verlieren. Den die Liebe, die er wieder spürte war nicht nur voller Farben und Sanftmütigkeit, die ihm das Light Heart schenkte. Nein, auch diese gefährlichen Stiche, die ihm zum Bluten bringen wollten. Die Schreie in seinem Kopf - diese pure Verzweiflung, die ihn Gänsehaut verschaffte.
      Eloy musste sich beherrschen, er atmete schwer. Dieses Gefühl war...unglaublich schön! ꨄ︎
      Das Licht kämpfte in seinem Inneren gegen die Dunkelheit - dies war die wahre Symphonie, die sein Herz nur höher zum Schlagen brachte. Nie wieder sollte es aufhören, Eloy wollte auf ewig so bleiben! Friedlich schloss er seine Augen, als existierte er und das gespaltete Herz gerade nur alleine in diesem Raum.



      "Gratulation....Meine Wächter. Ihr habt die schwerste Prüfung überwunden und habt das Dark Heart in euren Besitzt. "

      Der Meister gratulierte den mutigen Helden für ihren Einsatz, genauso wie in vielen Comicheften, die Samuel bei sich herumstehen hatte. Auch wenn es sich richtig angefühlt hatte, dass eher seine Schwester für die WITCH kämpfte als so ein Feigling wie er...war Cabriel ziemlich froh wieder in seinem eigenen Körper zu sein. Noch dazu waren auch Tyler und Wyatt wieder ganz die Alten und der zu niedlich wirkende Harvey existierte in dieser Welt auch nicht mehr. Ihr Meister erklärte ihnen, dass dieser Horror, den sie gerade durchlebt hatten, nur eine Illusion war. Cabriel fühlte sich wie als wäre er der Schauspieler von Matrix oder Inception. Stumm blickte er in die Runde, die Narben von der Illusion zeigte sich auf jedermanns Gesicht, bis auf Eloys. Der Herzträger war wohl der Einzige, der diese Situation als Happy End vernahm.



      "Eloy ist nun wieder in Besitz des Dark Heart, welches ein Teil von dem Light Heart ist....Nun besitzt ihr die Mächtigste Magie auf der ganzen Welt und sogar in ganz Meridian."

      In seinem Inneren kämpften zwei Katzen miteinander, es brannte und fühlte sich zugleich so kalt wie Gleitgel an die beiden Herzen in seiner Handfläche zu spüren. Eloy rollte sie wie murmeln in seiner Hand, liebte dieses Klicken was sie verursachten, wenn die Glasbehälter sich berührten. Es scherrte ihn persönlich nicht wirklich, ob dies die mächtigste oder schwächste Magie war, wenn es um ihn selbst ging. Doch für den Frieden der Welt wusste er, dass es das Beste war, wenn so jemand wie er...der Herzträger niemand mehr zu stark unterlegen war. Entspannt streckte er sich, er hatte das Bedürfnis Nikotin zwischen seine Lippen zu erhalten und danach ein Glas Champagner.



      Harvey merkte sofort, dass auch mit diesem Meister etwas nicht stimmte, doch hatten sie wohl gerade größere Probleme...als den Supporter. Selbst Eloy störte er nicht ob der Kerl jetzt Nuriel, Izarra oder die Zahnfee war. Er war so überwältigt von den Reizen, von der Schlacht, die sein Herz zerbersten wollte. Dabei hatte er selbst gedacht, dass er das Dark Heart sofort reinigen musste. Doch auch wenn es gerade seine Dominanz beim Light Heart unter Beweis stellen wollte, war dieses zerstörerische Gefühl ziemlich einladend für einen Masochisten wie Eloy. Wenigstens für einige Momente sollte er das Dark Heart in dieser Form behalten, bevor er es vernichten musste...Noch musste Eloy sich selbst überzeugen diesen Schritt wirklich einzugehen. In seinem Rausch gefangen hörte er den Anwesenden gar nicht zu, denn er war schon längst in seinem Happy End angekommen.
      Seine Freunde waren wieder zurück, nachdem sie sich so mutig für das Gute geopfert haben. Das war eben das Schicksal, was sie sanft küsste, es zeigte wie richtig Eloys Entscheidung war für die Welt zu denken.
      Die Feinde waren besiegt und unfähig weiterzukämpfen. Schon bald würde er mit einer Hand voller Rosen und einer Packung Handschellen und Fesselspielchen bei dem Lord antanzen und um seine Kapitulation bitten. Er hatte das Gefühl, dass es ab jetzt ein ziemlich einfaches Ereignis sein wird. Nur noch getrieben von den glorreichen Lüsten, die in seinem Kopf unbedingt ausbrechen wollte. Selbst jetzt musste er sich so gut es ging beherrschen um nicht in die Ekstase versetzt zu werden. Der Orgasmus musste verkniffen werden, genauso wie er die Röte in seinem Gesicht und sein Hecheln verbarg um eine perfekte Kreation eines Herzträgers darzustellen zu können.

      "Ihr habt zwar das Good End erlangt aber ihr musst auch ein Beurteilung fällen...Was werdet ihr mit dem Feind machen?"

      Skeptisch verschränkte Cabriel seine Arme und musterte Harvey, dessen Ausdruck er unbedingt lesen wollte. Nun war es wohl die Zeit gewesen, dass die glorreichen Helden triumphierend ihre Sohle in das Gesicht des Prinzen hineindrückten und ihn zu Boden brachten. Harvey mochte doch das Böse zu bestrafen, an den Niemand mehr glaubte. Cabriel würde sich bei dieser Entscheidung komplett enthalten, denn war es für ihn klar an was solche Helden wohl dachten - Tyler hatte es sogar direkt und klar ausgesprochen. Töten war die einzige Lösung, wenn sie komplett aufgegeben hatten. Doch seine Augenbraue zog sich in die Höhe, als er merkte wie Harvey nachdenklich wirkte und nicht sofort das Wort ergriff um diesen Ungetüm, der ihn gerade noch umbringen wollte, seinen Kopf abzureißen. Cabriel presste seine Zähne zusammen, um keinen Laut von sich zu geben und neigte seinen Kopf leicht zu Seite.

      "Hmm...Um ehrlich zu sein...."

      ......Was das....sein Ernst?



      Cabriels Augen verschmälerten sich, von seinen eigenen Gefühlen überwältigt sah er zur Seite. Ein Glück hatten sie gerade die pure Entspannung erfahren, anders wäre selbst so ein stummer Feigling wie er wütend gewesen. Über diese Gedankenumwandlungen der Wächter. Aber das... behielt er Ganz für sich. Ihm passte es ja ebenso nicht, dass die 'Bösewichte' so einfach zu schlagen waren. Er wollte, dass sein Vater sie ohne mit der Wimper zu zucken nacheinander in die Grausamkeit einzog und diese Welt in Schutt und Asche verwandelte. Wenn...er das nicht hinbekäme, dann war seine ganze Hoffnung umsonst. Die Hoffnung die Erde in ein Feuerwerk aus Zerstörung und Leid zu erblicken. Er hatte die Hoffnung, dass sie nicht einfach so aufgaben...Für was existierte er dann überhaupt noch?

      "Das Dark Heart....Gehört dir nicht. Gib es zurück...."



      Der Prinz wagte es wieder in die Nähe der Wächter, diesmal jedoch ohne eine einzige Zornesfalte in seinem Gesicht. Erfreut darüber strahlte Eloy, für ihn sah der Kerl doch jetzt viel besser gelaunt auch. Vielleicht innerlich etwas Tod, doch war dies Cabriel ja auch und gehörte wohl einfach zum Charakter~. Er hatte die Ansage genau verstanden, seine Mundwinkel gingen direkt nach oben. Verspielt nahm er die Kette des Light Heart und platzierte sie auf seine Lippen, unter dem das Dark Heart. Beide vibrierten, pulsierten und stoßen leicht gegeneinander, doch dieses Chaos machte Eloy gar nichts aus. In diesem Ort fühlte er sich wie neu geboren, genau richtig.
      Deswegen schüttelte er nur sanft seinen Kopf, er machte sich um die Bitte keines Falls lustig. Bestimmt hatte der Prinz durch dieses Herz ein Drogenrausch erfahren, so aufgewühlt wie die schwarze Magie war...hatte es einige Jahre mit diesem Mann erlebt. Auch wenn es schmerzte, machte es das Prinzchen wohl süchtig. Jetzt wusste er genau...warum ihm das Dark Heart so wichtig war.

      "Wem gehört es dann?", fragte er neugierig zurück. Die Magieessenzen klimperten in seiner Hand, während Eloy eine sehr ausgeglichene Aura ausstrahlte. Nicht mehr bereit zu Kämpfen, denn diesen Kampf hatte er...schon längst gewonnen.

      "Das Herz von Kandrakar und ich sind für einander bestimmt...Ich spüre die Liebe zu mir ganz deutlich. Keinen Anderen...hatte es je so herzlich und zugleich eiskalt empfangen wie mich. Noch nie wurde ich so sehr von der Besessenheit eingenommen wie vom Dark und Light Heart. Diese Liebe...hast du sie je so stark gespürt wie ich, Prinzchen?"


      Eloy wollte mit seiner neuen Macht am liebsten Bäume umreißen. Am liebsten hätte er den Menschen seine unglaubliche Fähigkeit gezeigt, seinen Verdienst. Diese Liebe welche er durch beide Herzen erhielt konnte er auch den anderen Menschen geben, selbst diesen Anwesenden, wenn er diese Macht noch ein wenig besser kontrollieren konnte. Am liebsten hätte er das Volk, was noch immer draußen jubelte hierher geholt...sich auf den Podest gelegt und dann auch all' die Liebe von ihnen bis tief in sein Innerstes entgegen genommen. Er hatte das Bedürfnis alles zu verschlingen, mehrmals zu explodieren bis nichts mehr von ihm selbst übrig war. Das Gefühl der Vollständigkeit erreichte ihn so sehr, dass seine Augen ein wenig glasig wirkten, seufzend rieb er gegen seine Augenlieder, um die Tränen zu unterdrücken. Mit einer brüchigen Stimme setzte er die Konversation fort, denn auch die Trauer gehörte mit zu seinem großen Gefühlschaos. Er wusste nämlich was als nächstes zu tuen war.

      "Das Dark Heart hätte niemals existieren dürfen...Sie entstand nur durch die Verzweiflung eines unreifen Kindes, was sich nie in seine Rolle der Welt einleben konnte. Durch seine Angst, seine Wut und...seinen endlosen Hass an dieses Schicksal, was ihn die Normalität komplett mitsamt Wurzeln herausreißen wollte. Eine Macht, vor der er sich fürchten musste, da es auch damals seine Urgroßmutter eingenommen hatte. Großmutter sagte mir immer wieder...dass ich es zerstören muss sobald ich es in die Finger bekomme. Es darf nicht existieren, genauso wenig wie eine dunkle Seite von meiner selbst. Es sollte niemals die Kontrolle von mir erlangen."



      "Deswegen achtete Maman erpicht darauf, wie ich mich benehme - bei dem kleinsten Zorn aus meinem Körper bestrafte sie die Dunkelheit in mir, die es wagte sich zu zeigen. Großmutter tat das Gleiche, alles um mich rein zu behalten. Aber...je mehr ich versuchte Gut zu bleiben, desto mehr faszinierte mich...die andere Seite, die mich so in den Bann fesseln wollte. Anders als das Gute war sie so viel leichter auf meinem Schultern, wie der giftige Apfel von Adam und Eva war sie genauso verlockend, sodass es eines Tages so kommen musste, dass...auch ich befleckt wurde. Obwohl ich noch ein Kind war hatte ich bereits versagt. Ich konnte zwischen Gut und Böse nicht unterscheiden."

      Eloy merkte wie er das Bedürfnis hatte seine Geschichte zu erzählen, die ihm noch nie so klar wie jetzt war. Es war so als bastelten sich die Puzzlestücke wieder zusammen, die er einst verloren hatte. Der zerbrochene Spiegel wurde in seinem Selbst wieder Ganz, der doch schon seit etlichen Jahren nur ein Haufen Scherben war. Er drückte beide Herzen dicht einander, presste sie mit seinen Händen zusammen und schloss seine Augen. In seinen Ohren hörte er nur noch das Pochen dieser Magie, es zog wie eine Flut hinein und ertränkte ihn. Plötzlich wurde sein Körper umgeben von weißen Licht, er durchzog eine Verwandlung- genauso wie das Herz was sich in seinen Händen begann zu verformen



      "Die meiste Zeit meines Lebens...kam es mir so vor als habe ich etwas Wichtiges verloren. Einen bestimmten Teil von mir, den ich so sehr vermisste, dass mein Herz täglich blutete. Es brachte mich um den Verstand, ich habe verzweifelt nach etwas gesucht, was die Lücke in mir füllen konnte, bevor mich die Selbstmordgedanken endgültig einholten. Ich suchte nach der Liebe, die mir entrissen wurde. Obwohl die Lücke so groß war, hatte ich...eines Tages wirklich geglaubt, dass ich jemanden entdeckt hatte, der meinem Leben wieder einen Sinn gab. Wer es war - ob derjenige überhaupt ein Mensch war oder nur ein Traum weiß ich nicht mehr, denn fühle ich diese Leere in mir gerade nicht."

      Die Verwandlung von Eloy war so natürlich, obwohl es das erste Mal war, dass er diesen Körper einnahm. Seine wahre Witchform, die eine endgültige Verschmelzung bewies. Das Dark Heart in seinen Händen war mit dem Light Heart verschmolzen, sie waren nur noch ein Gefäß, doch die Stärke des Lichts gewann in diesem Traum. Eloy verhinderte es, dass die dunkle Macht sich ausbreitete, ganz auslöschen konnte er es aber nicht. Jedenfalls noch nicht. Eloy trug einen feinen Anzug, perfekt gerichtet doch wirkte er kaum noch menschlich. Obwohl er das Licht darstellen wollte, wirkte er in diesem Auftreten mehr wie ein Dämon. Er besaß einen großen drachenähnlichen Schwanz, der mit spitzen Stacheln geschmückt war. Die schwarzen Hörner auf seinem Kopf waren so spitz und breit, sie ähnelten einer dunklen Krone.



      "Ich habe mich als Anführer nicht gut genug gefühlt. Ich hatte mir zu viele Ziele in den Kopf gesetzt, die eigentlich nicht weiter wichtig waren. Zu viel an eine verworrene Liebe geglaubt, für die ich nie bestimmt war. Nur der Sieg als WITCH zählt, mein wahres Schicksal. Die Rettung der Welt ist meine einzige Priorität. Alles andere ist und bleibt belanglos. Genau deswegen...werde ich die Dunkelheit in mir weiterhin ignorieren und das Dark Heart vom Licht verschlucken lassen. Das allein ist meine Mission, egal wie viele Opfer ich auch weiterhin bringen muss. Kein Anderer wird sich je wieder einmischen zwischen mir und dem Herz von Kandrakar."

      In der WITCH-Form klang die Stimme von Eloy viel ruhiger, nicht mehr so euphorisch wie davor. Es war so als wurde er durch die Verwandlung reifer, dachte logischer...und zugleich viel rationaler. Sein langes Haar flocht er zu einem Zopf zusammen, er war es nicht gewohnt solch' eine dicke Mähne zu besitzen. Normaler Weise verwandelten sich die WITCH; wenn sie Gefahr verspürten oder die Emotionen sie übermannten. Eloy jedoch wusste, dass dies sein Ultimatum war. Er verwandelte sich, um für immer so zu bleiben wie jetzt. Das war der echte Eloy, sein Schicksal.


      Ernst blickte er zu dem Hexer hinüber, er verzog keine Mimik. Der Herzträger legte eine Hand um seine eigene Hüfte, das Chaos in seinem Inneren wurde immer blasser und übrig blieb eine genugtuende Vollständigkeit.

      "Ich bin jetzt ein komplettes Spiegelbild. Ich fühle mich so vollständig wie noch nie. Das Herz von Kandrakar entscheidet über das Ende dieser Geschichte, nicht wir WITCH. Deswegen ist es belanglos zu erfragen, ob wir mit dem Gesamtergebnis zufrieden sind. Das ist das ultimative Ende, es wird nicht mehr verhindert. Und wer...sich gegen das Gute stellt wird endgültig gereinigt. Die Entscheidung darüber verfügt nur Herzträger. Stellt euch also nicht gegen das Schicksal und fügt euch... "


      Lange Zeit rührte sich nichts in seinem Gesicht. Er stand da wie in Stein gemeißelt, die Züge glatt und undurchdringlich wie die Oberfläche eines zugefrorenen Sees. Es war eine Stille, die lauter schrie als jeder Schmerz. Doch dann veränderte sich der Schatten um ihn herum. Ganz langsam, fast quälend zögerlich, kroch ein Schatten über seine Wangen. Ein Mundwinkel zuckte leicht nach oben. Es war keine Regung der Freude. Es war ein finsteres, fast grausames Lächeln, das sich in ihm erhob. Als Cabriel ihn so sah, glaubte er, dass die reinste Schwärze seine Seele antrieb. Obwohl er vom Guten erzählte wirkte Eloy ironischer Weise wie ein Dämon, der kurz davorstand, die Welt zu verschlingen.


      „Auf das die Schatten endgültig weichen müssen, und wir nun dazu verdammt sind, in einem Licht zu existieren, das alles verbrennt, was es berührt.“, raunte es sadistisch aus seiner Kehle, während seine Augenfarbe noch heller wirkte, wie aus dem Höllenfeuer selbst.



      Niemand ahnte, wie schwer die Last in Eloys Brust wog. Niemand sah, dass dieses furchterregende Lächeln nur der Panzer war, den er brauchte, um nicht vom Licht zu zerbrechen. Denn während sein Gesicht die Fassade der Dunkelheit trug, brannte in seinem Inneren lichterloh und schmerzhaft hell die letzte Hoffnung aller, die gerade dabei war die Schwärze auszumerzen. Ihm tat es am aller meisten weh, es wollte ihn wieder seine Vollständigkeit wegnehmen, doch er musst es zulassen. Er war der Herzträger des Lichtes – und er wusste, dass er zum Dämonen werden musste, um das Heilige sicher durch die Nacht zu bringen.
      Um den Prinzen genau zu demonstrieren, dass seine Entscheidung nicht zu ändern war, tat er ihm nach. Seine letzte Aufgabe bis zum Frieden. Dichter fühlte er das vollständige Herz an seine Lippen...



      ...Und verschlang es wie die gierige Schlange aus Adam und Eva, sodass sich das Herz selbst wehrte und seine Zunge zerfleischen wollte. Doch das hinderte Eloy nicht daran es nur weiter hinunterzudrücken und es für alle Mal zu schlucken. Seine Finger färbten sich blutrot, seine Iris wirkte vom Teufel besiegt - in der Prophezeiung auf Ewig stehenbleibend.



      Das Licht hat gesiegt, die Schatten verbrannt und uns den Frieden der Welt gebracht: eine blendende Ewigkeit, in der wir stumm und regungslos verharren, aufgespießt von strahlender Perfektion.
      Es war das Ende, für was Eloy schon seit Ewigkeiten bestimmt war. Nichts anderes war mehr wichtig, deswegen durfte der Traum auch niemals vergehen.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Cornelius Sextus & Harvey Bell &Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyons & Kye

      "Wem gehört es dann?"
      Diese Selbstgefälligkeit des Herzträgers ließ die Mine des Prinzen wieder dunkler werden. Obwohl der antreibende Zorn aus sein inneren entrissen wurde, konnte er noch immer die restlichen spuren in seinen inneren fühlen...Allerdings war seine Wut gerade sehr Fokussiert. In diesen Augenblick war allein Eloy der Fokus seiner Abneigung.
      Ihm wurde einiges klarer...Doch Laut aussprechen wollte es der Lord einfach nicht...Umso höhnischer klang dessen Frage in seinen Ohren.



      Anderes als die Anderen war der Herzträger sehr zufrieden mit allem...Kein wunder das dieses Grässliche Traum nicht einfach Endete...
      Zudem spürte Kye gerade besonderes die erregende Euphorie bei dem Wächter, besonderes durch die unschuldige Empathie empfinden von dem Boten war es nicht einfach zu ignorieren.

      "Das Herz von Kandrakar und ich sind für einander bestimmt...Ich spüre die Liebe zu mir ganz deutlich. Keinen Anderen...hatte es je so herzlich und zugleich eiskalt empfangen wie mich. Noch nie wurde ich so sehr von der Besessenheit eingenommen wie vom Dark und Light Heart. Diese Liebe...hast du sie je so stark gespürt wie ich, Prinzchen?"

      Fester verschränkte der Lord seine Arme übereinander und seine Finger bohrten sich in denn Stoff seines Ärmels.
      War es wirklich diese Liebe die er selbst gespürt hatte?
      Es gefiel ihm nicht aber jetzt sah er die Dinge viel klarer...Der berauschende Sucht welche das Dunkle Herz in ihm geweckt hatte...Für jemand wie ihn dessen eigene Gefühle oft nur Taub waren. War es also nicht seine eigenes Gefühl das so intensiv verspürt hatte? Sondern in Grundkern die Besessenheit die in dem Herzträger geschlummert waren...?
      Er hatte wirklich geglaubt...Es wären seine Empfindungen gewesen.
      Natürlich bestand eine minimale Chance das nicht alle davon nur wieder eine Kopierte Emotion war die wiedergeben hatte....Er war sich sicher das auch ein Teil seiner selbst darin geweckt wurde aber....
      ...Zusehen wie nun Eloy vor ihm davon sprach und sich verhielt...Er war der Ursprung davon.



      "Das Dark Heart hätte niemals existieren dürfen...Sie entstand nur durch die Verzweiflung eines unreifen Kindes, was sich nie in seine Rolle der Welt einleben konnte..."
      Das stimmt...
      Kye erinnerte sich noch gut daran als Eternity den Jungen Herzträger untersuchen sollte...Das selbst die Eltern spürten das etwas mit ihrem Kind nicht stimmte...
      Das Dark Heart diente nur dafür um diese Dunkelheit aus seinem reinen Herzen zu nehmen...Das Herz sollte sofort vernichtet werden zusammen mit dem Teil denn sie Eloy genommen hatten.
      "... Durch seine Angst, seine Wut und...seinen endlosen Hass an dieses Schicksal, was ihn die Normalität komplett mitsamt Wurzeln herausreißen wollte. "
      Aber das ...Sich seine Licht Seite auch so nach der Dunkelheit sehnen würde...
      Der Lord konnte nicht mehr beurteilen ob ihm das oder jemand anderen zu dem Zeitpunkt bewusst gewesen war.
      Damit sich aber nicht die Dinge in der Alten Generation wiederholten waren Ihnen allen jede Mittel recht.

      "Eine Macht, vor der er sich fürchten musste, da es auch damals seine Urgroßmutter eingenommen hatte. Großmutter sagte mir immer wieder...dass ich es zerstören muss sobald ich es in die Finger bekomme. Es darf nicht existieren, genauso wenig wie eine dunkle Seite von meiner selbst. Es sollte niemals die Kontrolle von mir erlangen."

      Man konnte das Zittern in Eloys Stimme zu deutlich hören. Es war wohl das erste mal das er so über seine Abnormalität sprach und wie dessen Großmutter ihn die wichtige Aufgabe mitgeben hatte...Dieser druck der schon über Jahre auf seinen Schultern lag und mit der Zeit nur schwerer wurde...
      Wyatt fühlte das Bedürfnis im beim sprechen stoppen zu wollen, ihn sich nicht weiter in dieses schwere Gefühl welches ihn so belastetet reißen zu lassen...Doch zugleich hatte der Schauspieler das Gefühl es nur schlimmer zu machen. Obwohl er glaubte ihn zu verstehen und den Grund seines Denkens...
      Der Erdwächter lebte selbst so viel in seiner Traumwelt das er doch sehr gut über Realität und Traum unterschieden konnte....



      Und er verstand ganz genau wo sie hier gerade waren....Besonderes wie Eloy sich ihnen begann zu öffnen.
      Es war wie in den Anderen Träumen...Nur viel Bizarrer als zuvor.
      Er wäre gern auch für ...Ihn eine bleibende Stützte wie er es auch in seinen Traum getan hatte aber...Der Fakt das er sich die ganze Zeit in die Dunkelheit befunden hatte...
      Ihm wurde immer klarer das Eloy ihn nicht in seiner Realität haben wollte. Er hatte kein Platz in dem Herzen ihres Anführers...Bestimmt würde er ihm kein Wort glauben wenn er seinen schmerz nachvollziehen könnte.
      Still sank der Erdwächter auf die freien Bänke der Kirche und hörte wie die Anderen weiter zu...
      Doch überkam ihn bei jeden weiteren Wort von Eloy unwohleres Gefühl...Es kam ihn nicht vor als wollte er ihnen das alles sagen damit sie ihm daraus helfen...Viel mehr war es wie die letzte Aufklärung für sein nächstes Handeln.

      "Deswegen achtete Maman erpicht darauf, wie ich mich benehme - bei dem kleinsten Zorn aus meinem Körper bestrafte sie die Dunkelheit in mir, die es wagte sich zu zeigen. Großmutter tat das Gleiche, alles um mich rein zu behalten. Aber...je mehr ich versuchte Gut zu bleiben, desto mehr faszinierte mich...die andere Seite, die mich so in den Bann fesseln wollte...."
      Natürlich hörte auch der Hexer sehr aufmerksam zu...
      Zwar wäre es ihm lieber sie würden so schnell wie möglich das ganze hier Beenden, damit er wieder Erwachte...Aber seine Neugier und Wissensdurst hielt ihn genau so sehr auch hier.
      Er wusste kaum etwas über die Vergangenheit des Herzträgers...Zumindest die Seite Light Heart Seite welcher vor der früheren Generation auf sein Weg gebracht wurde.
      Seine Worte ergaben viel Sinn, besonderes auf dessen Absurdes Verhalten ihm gegenüber und dieses hochgestochene Gerede von Seuche und Reinigung.



      Er wusste nur zu gut wie anziehend das Verbotene sein konnte. Schließlich wollte auch immer ein Muster Knabe in der Schule sein. Auch wenn er schon immer eine unsaubere Neigung hatte welche Gesellschaft vermutlich nicht als Gut bezeichnen würde. Aber in seinen eigenen Augen war er nie sowas wie ein Unruhestifter gewesen bis...Sich diese Person in sein Leben bewegte und alles änderte.
      Er hatte es schon immer etwas sonderbar empfunden das auf einmal zwei Herzen von Kandrakar existiert haben, aber der Lord war für alle so Mächtig das es schon nicht verwunderlich gewirkt hatte als aus dem Nichts wieder zurückkehrte und dazu noch eine neue Macht besaß.
      Cornelius musste sich wirklich zurück halten nicht noch viel mehr wissen zu wollen....Er hatte so viele Fragen und Theorien.

      ".... Anders als das Gute war sie so viel leichter auf meinem Schultern, wie der giftige Apfel von Adam und Eva war sie genauso verlockend, sodass es eines Tages so kommen musste, dass...auch ich befleckt wurde. Obwohl ich noch ein Kind war hatte ich bereits versagt. Ich konnte zwischen Gut und Böse nicht unterscheiden."

      Obwohl der Herzträger noch ein Kind war setzte er sich solch hohe Erwartungen aus?
      Besonderes Kinder machten oft Fehler...Die vorwürfe die sich der Herzträger machte konnte Cornelius nicht nachvollziehen. Aber vermutlich weil er selbst sich nie sich in so einer Rolle befand wie die eines Anführers...Weswegen er nie Lord Korbos oder Andere Mächtige Personen um ihre Macht beneidete. Hohe Macht erforderte große Verantwortung. Er war ein großer Freund seiner Freiheiten und das entscheiden konnte mit welcher Magie oder Legende sich gerade am meisten beschäftigen wollte.
      Dieses Zitat das Eloy verwendete kam wohl es dieser Bibel...Mit Religion hatte sich der Hexer nie auseinander gesetzte, es war wie Zauberei ein stärker Gegenstück gegen über der Magie der Hexen die oft ein Packt mit den Teufel eingehen.

      Auf einmal ging ein helles Licht von dem Herzträger aus...Eine Verwandlung??
      Dabei hatte der Hexer extra dafür gesorgt das sich die Situation in der Kirche wieder entspannter wurde...Wollte Eloy Kämpfen??
      Natürlich musste der Herzträger wieder gegen denn eigentlich Plan spielen---
      "Die meiste Zeit meines Lebens...kam es mir so vor als habe ich etwas Wichtiges verloren. Einen bestimmten Teil von mir, den ich so sehr vermisste, dass mein Herz täglich blutete. Es brachte mich um den Verstand, ich habe verzweifelt nach etwas gesucht, was die Lücke in mir füllen konnte, bevor mich die Selbstmordgedanken endgültig einholten...."
      Auf einmal versetzte die Worte in dem Hexer ein heftigen Stich....
      In ersten Augenblick peitschte in seinen Kopf nur ein Name in sein innerstes.
      Beni....
      ....Wie oft hatte er ihn darüber sprechen hören.



      Anfänglich hielt immer für ein Dummen Scherz von ihm...Irgendwann wurde aus dem Schmerz eine unausgesprochene Wahrheit bis zu einem Wunsch wurde.
      Egal was Cornelius versuchte, er hatte nie das Gefühl ihn helfen zu können diesen Gedanken verschwinden zu lassen.
      Umso mehr war sein damalige verschwinden für ihn die endgültige Niederlage ihn erreichen zu können.
      Auch wenn es ihn störte das Beni ständig für denn Lord schwärmte...Er hatte das Gefühl das er ihn wenigstes ein Lebens Grund gab.
      Als er jedoch leicht zu den Anderen Wächtern Blickte um ihre Reaktion auf die Worte von Eloy zu sehen konnte er besonderes in Harvey Gesicht erkennen das ihn die Worte mitnahmen.
      Anderes als der Hexer brach auch ein Name in denn Kopf des Feuerwächters durch der eigentlich durch denn Traum zu beeinflusst war um an sich den Namen wirklich zu erinnern.
      Ineb...
      Harvey merkte eine Übelkeit in sich aufsteigen aber der Gedanke an ihren Freund welcher so unter Tränen am Boden gelegen hatte...



      Das grelle Licht hinderte Harvey daran näher zu ihm gehen zu wollen. Es tat ihm weh zuhören das Eloy so verzweifelt war...
      "Eloy---", begann Harvey aber der Anführer sprach weiter, während das Licht mittlerweile noch heller Strahlte.

      "...Ich suchte nach der Liebe, die mir entrissen wurde. Obwohl die Lücke so groß war, hatte ich...eines Tages wirklich geglaubt, dass ich jemanden entdeckt hatte, der meinem Leben wieder einen Sinn gab. Wer es war - ob derjenige überhaupt ein Mensch war oder nur ein Traum weiß ich nicht mehr, denn fühle ich diese Leere in mir gerade nicht."



      Die Verwandlung war vollendet und vor ihnen stand ein Herzträger...Der beinahe wie ein Dämon wirkte.
      Keiner der Anwesenden hatte womöglich mit solch einer Verwandlung gerechnet.
      Er wirkte wie ein General oder jemand mit einer unglaublichen Führungskraft....

      "Ich habe mich als Anführer nicht gut genug gefühlt. Ich hatte mir zu viele Ziele in den Kopf gesetzt, die eigentlich nicht weiter wichtig waren. Zu viel an eine verworrene Liebe geglaubt, für die ich nie bestimmt war. Nur der Sieg als WITCH zählt, mein wahres Schicksal...."
      Harvey versuchte denn Worten weiter zu folgen aber sein Mund blieb immer noch leicht geöffnet vor erstaunen über diese Verwandlung....Das Herz hatte sich miteinander verbunden....Bedeutet das ...Das war der wahre Eloy ?



      Er wusste nicht von welcher Liebe er dort sprach, es klang aber auch danach als wüsste es dieser selbst nicht...
      Er wusste nur...Das -- Ineb mit jemand in eine Beziehung war aber es klang nicht das dieser tiefgründigen, verworrene Liebe von dem er hier sprach.
      Das ihm jedoch nur noch der Sieg der Witch Interessierte beunruhigte ihn. Es ging doch nicht nur ums Gewinnen und Verlieren....

      "...Die Rettung der Welt ist meine einzige Priorität. Alles andere ist und bleibt belanglos. Genau deswegen...werde ich die Dunkelheit in mir weiterhin ignorieren und das Dark Heart vom Licht verschlucken lassen. Das allein ist meine Mission, egal wie viele Opfer ich auch weiterhin bringen muss. Kein Anderer wird sich je wieder einmischen zwischen mir und dem Herz von Kandrakar."
      Es war genau so wie Wyatt befürchtet hatte...
      Wieso er sich mit ...Ineb. Überhaupt angelegt hatte...Er hatte ihm deutlich das Gefühl geben das er sich zu viel einmischte oder seiner Mission im Weg stand.
      Er wandte sein Blick ab....
      Diesen Eloy vor sich zu sehen und wie er redete....
      Er ertrug es nicht.
      Es widersprach allem für das sich Wyatt Schicksal Leben drehte und widmete...Auch war mehr als deutlich das es bedeutet Opfer zu bringen...Das Eloy sicherlich auch über Leichen ging damit die Mission erfolgreich war.



      Die Luft fühlte sich erstickender für den Erdwächter an... Am liebsten wäre jetzt auch der Kirche gelaufen, denn er wollte nicht...Gegen Eloy sein.
      Er wollte nicht gegen ihn Kämpfen aber niemals konnte ihm sein Zuspruch für das Geben für das sich ihr Herzträger entschieden hatte.
      Es lag ihm so brennenden in der Kehle, dass fast glaubte daran ersticken zu müssen....
      Fiberhaft versuchte Wyatt ein Kompromiss in seinen Kopf zu finden...Irgendwas wie er Eloy überzeugen konnte aber egal welches Szenario er sich vorstellte.
      Er sah am ende wieder nur diese dunkleleere...in welcher ihn Eloy zurück stoßen würde.

      "Ich bin jetzt ein komplettes Spiegelbild. Ich fühle mich so vollständig wie noch nie. Das Herz von Kandrakar entscheidet über das Ende dieser Geschichte, nicht wir WITCH. Deswegen ist es belanglos zu erfragen, ob wir mit dem Gesamtergebnis zufrieden sind. Das ist das ultimative Ende, es wird nicht mehr verhindert. Und wer...sich gegen das Gute stellt wird endgültig gereinigt. Die Entscheidung darüber verfügt nur Herzträger. Stellt euch also nicht gegen das Schicksal und fügt euch... "

      Belanglos, huh?


      Aus einer Mischung aus Faszination und stiller Enttäuschung musterte der Hexer Statur ähnliche Fassade...
      Spielte sich der Herzträger gerade wirklich als endgültige und Entscheides Gesetzt auf?
      Das war weit verfehlt von denn Legenden die er über die Wächter kannte....
      Was war aus der Vorherigen Generation geworden?
      Leider fehlte ihm das wissen darüber weil die Portale zwischen ihren Welten verschlossen wurden.
      Aber die Wächter hatte es immer als Mehrheit geben.
      Bis auf den ersten Wächter und Herz...Eva.
      Etwas belustigt, als nahm der die Situation nicht ganz ernst lehnte er sich etwas zur Seite zu denn Anderen Wächtern die alle so bedröppelt dreinschauten als hätte ihr Anführer sie gerade allesamt übergangen.
      "Das klingt nach einen Typischen Eva-Syndrom."
      Doch anstellte von lachen über sein Scherz erntete er nur irritierte Blicke.
      Besonderes Tyler tat sich mit der ganzen Situation extrem schwer.

      "Wovon laberst du da...?"



      Es reichte ihm schon das Eloy und seine ganzes Auftreten nicht kapierte....
      Seine Mutter und seine Großmutter war irgendwie streng...Na und? Seine Mutter haute ihn oft mit dem Kochlöffel wenn er schlechte Noten mit nach Hause gebracht hatte und trotzdem verwandelte er sich jetzt nicht gleich in ein Dämon?!
      Ihm fehlte die Empathie für das ganze...Vor allem begriff er nicht warum die Anderen so schockiert und betroffen wirkten. Besonderes Wyatt sah aus als würde er gleich anfangen zu weinen während Harvey zwischen unruhig und verlegenden Blick wechselte...Was mit Lämmchen war ihm sowieso egal...Fazit, er kapierte gar nichts!
      Sollten sie jetzt nicht lieber endlich diesen Prinzen beseitigen?
      Warum griff ihn noch keine an? Warum machte noch keine denn Anfang? Er wollte nicht der erste sein der ein kleinen Jungen trat...Am Ende würde man mit IHM wieder schimpfen...Stattdessen hörten sie sich Eloy Gerede an...Ja...Selbstmord Gedanken waren schlimm...Und jetzt?
      Er kapierte das nicht...Was hatte das jetzt mit ihnen zu tun?
      Wenn ihre Meinung sowieso nicht zählte...Und dann laberte ihr Meister von irgend ein Eva Syndrom...Ging jetzt um die Bibel?

      Cornelius erwartete jedoch tatsächlich eine kleine Reaktion auf sein Scherz...Er füllte sich beinahe wie ein Nerd der Wissen besaß über ein Film und die andere den Insider nicht kapierten.
      "Ähm...Hallo? Eva-Syndrom? Ihr wisst schon....Weil doch Eva der erste Wächter war und nicht nur Anführer sondern auch alle Elemente beherrscht hat? In der Klasse damals hat jeder über den Witz gelacht.", beschwerte sich der Hexer etwas fassunglos über den Humrlosen reaktiond er Wächter. Besonders die sollten doch am meisten damit vertraut sein!



      Und gerade spielte sich Eloy so auf als wäre er genau so Mächtig, was natürlich vollkommend absurd war! jeder wusste doch das ein Träger allein nicht Existieren konnte...
      Vielleicht was ein Scherz aus zu einem unpassenden Moment gewählt...
      Aber die Anwesenden hier konnte das doch unmöglich ernst nehmen! das war blanker...Selbstmord!
      "...Ihr versteht schon wie verrückt das klingt? Ein Hexenzirkel gibt auch nicht umsonst...", begann Cornelius langsam aber je mehr er sprach und die Stimmung erfasste....
      Plötzlich kam sich Cornelius vor wie ein Oberstufen Schüler der in die Unterstufe gekommen war...Es kann doch nicht sein das keiner der Jungs gerade wusste wovon er redete....?!
      "...Hexen? Was hat jetzt damit zu tun? Solltest du nicht als unserer Meister mit Eloy sprechen? Wenn er das ganz allein entscheiden will...", sprach Harvey leiser.


      Ihm gefiel es nicht das Eloy die ganze Last auf sich weiter tragen wollte und nicht mehr als gemeinsames Witch Team handeln wollte...Es war mehr als deutlich das sie alle nur noch als Mittel zum Sieg galten oder nicht??
      Ihm war erschreckend bewusst das es Realistischer war als es sich vielleicht jetzt anhörte.
      Eloy würde es tun...Und das war das erschreckende dabei.
      Allerdings verstand er auch nciht warum ihr Meister sie anschaute als würde ihn ihre Reaktion mehr schockieren als Eloy Worte.
      "Seid ihr zurück geblieben? In welcher Realität Lebt ihr und glaubt das Ansatzweise daran--", begann Cornelius langsam schon wütend zu werden wie verstrahlt diese Truppe eigentlich war aber Tyler unterbrach ihn jetzt direkt.
      "Was ist denn jetzt genau das Problem....?"



      "Das ist doch gut wenn Eloy die Entscheidung für uns übernimmt. Wir haben dann weniger mit der ganzen Sache zu tun? Also ich hab auch nicht nach dem Schicksal gefragt ein Wasserwächter zu sein. Eloy weiß doch wohl von uns allen am besten was das richtige ist! Seht ihn doch an er ist ein Bilderbuch einer Autorären Person. Also nehme ihn total ernst...Nicht wie sonst, sein Handeln war immer so Überemotional. Ich kapier nicht warum ihr euch jetzt nicht alle darüber freut..."
      Es war doch gut wenn einer von ihnen jetzt das sagen hatte!
      Das anfängliche Gerede von ihm fand er zwar überflüssig aber jetzt zeigt er doch eine Entscheide Meinung...Das war besser als dies ewige gezögere....
      "Das ist es überhaupt nicht Tyler!", widersprach ihm Harvey nun deutlich gereizter,
      "Hast du vergessen....Was passiert ist? Es nie gut jemand für den Sieg zu Opfern! Egal welchem Grund! Willst du wieder als ein Schmetterling oder was anderem Enden?!"



      "Wir! Wir Sind immer noch die Witch....Das ist unserer gemeinsames Schicksal und Kampf! Außerdem Opfert sich Eloy damit auch noch selbst....Das will ich nicht. Und als seine verbündeten und Freunde sollten wir das auch nicht wollen! Das seht ihr doch auch so??!"
      Darum musste ihr Meister unbedingt Eloy das ganze ausreden! Auf ihn hört er doch sicher!

      "Auf das die Schatten endgültig weichen müssen, und wir nun dazu verdammt sind, in einem Licht zu existieren, das alles verbrennt, was es berührt.“

      Währenddessen hatte der Prinz kein einziges mal den Blick von Eloy genommen. In seinen Augen tat dieser Sünder nur eines...Er brachte seinem Beni um.
      Doch das schlimmste was das dieser ihm wie ein Spiegelbild vor kam...Opfer für sein großes Ziel zu geben.
      Die Dunkelheit hatte sich in diesen Augenblick noch nie so unsagbar finster angefühlt wie jetzt.



      Dann tat der Wächter etwas das alles an die Spitze trieb....
      Als wollte er ihm auf Ewig das Dark Heart erziehen, so wie er es damals getan hatte damit es ihm niemand mehr wegnehmen konnte...Schluckte er das Herz vor aller Augen.
      Das Blut an seinen Fingern, zeigte mit welcher Gewalt sich das Herz wehrte....!
      "Tu es nicht...!", zischte Kye aber seine Stimme klang auf einmal so schwach--Verdammt wieso konnte er ihn nicht einfach gewaltsam daran hindern?!
      "Was tust du da...?!", stieß Harvey erschrocken aus als sah wie sich Eloy das Herz so in dem Mundraum schob. Das konnte unmöglich gut sein!!
      Erschüttert griff sich auch Cornelius an die Brust. Was war in den Wächter gefahren...? Versuchte er wirklich....Wenn er dabei starb könnte es für sie wirklich eine Endlosschleife bedeuten!
      Aber sollte er jetzt wirklich einschreiten?!
      Er war wirklich kein Freund von Riskanten Aktionen...Aber wenn das Herz im Körper des Wächters beginnen würde sich ähnlich wie in dem Prinzen auszuarten?



      Hielt das der Körper und der Verstand von Eloy überhaupt stand...??
      Dieser Selbstmord gefährdete Narr....!
      Wyatt war sofort aufgestanden als Eloy das Herz hinunter schluckte, noch bevor ihn einer zurück halten konnte packte ihn am Handgelenk:
      "H-hör auf!! Das...Kann ich mir nicht mit ansehen! Es mir egal wenn du mich jetzt noch mehr Hasst dafür aber was du sagst und tust ist vollkommend bescheuert!!!"



      "Warum klammerst du dich so sehr daran was deine Großmutter oder deine Mutter gesagt oder getan haben?! Woher weißt du das ihre Entscheidung auch die richtige für dich war?! Was du hier machst...Willst du doch selbst überhaupt nicht! Darum fällt es dich auch die ganze Jahre so schwer...Dich jetzt selbst zu Opfern, nur damit du dem Ideal entsprichst....Du bringst dich selbst um, vertraust du uns so wenig das wir dich Unterstützten können!?"
      Wyatt überkam die Tränen, er wollte nicht streiten...Oder mit ihn Kämpfen...Aber es gab kein Anderen Weg.
      "W...Wir haben uns alles das Schicksal nicht ausgesucht aber wir müssen es nicht so Kampfhaft um daran hängen, du willst doch genau wie alle anderen auch Leben! Das ist kein Leben für das du dich hier entscheidest....!"

      Im Hintergrund griff sich Kye ins Gesicht...Erneut kam ihm die Tränen...Unkontrolliert.
      Er hoffte es war wieder die Schuld dieses verdammten Engels...Das konnten unmöglich seine eigenen sein.
      Auch er wollte nicht das dies hier zur ewigen Realität wurde...Nicht wegen den Lichtwächter, der Verlust seines echten Körper selbst oder dem verfluchten Dark Heart....
      ...
      Er...
      ...Würde Beni auf ewig verlieren.
      Aber er fühlte sich gerade unglaublich Machtlos...



      Was...Sollte er schon tun können außer zuzusehen?
      Seine Finger pressten sich schmerzhaft fester in die weiche Haut des Boten.
      Er war schwach...
      Er konnte sein eigenes Schicksal nicht einmal Retten....
      Egal wie oft er es versucht hatte, er konnte die Magie nicht beherrschen die so lange gelernt hatte bis seine Augen vor Anstrengung bluteten.
      Eternity konnte es perfekt....Darum konnte er darüber Entscheiden, das sie sich nicht wieder vereinen....
      Das einzige das was er konnte...War es andere zu Kopieren...
      Er war ein flüssiges nichts....Ein Objekt ohne Kraft das wie ein Spiegel existierte....
      ...
      Etwas Zitternd senkte Kye seine Hände und schaute auf diese...
      ....₴ᵽɨɇǥɇł?
      ......
      Er brauchte...Doch nur eine Berührung mit einer Lebenden Seele...



      Dann...Konnte er ihn Kopieren zu ein gewissen Grad und seine eigene Style anzupassen...
      So wie mit Kiri Tentakel....Seine Kopie waren mehr schwarze Algen oder Ranken...
      Wenn er das Kopierte was der Herzträger mit ihm gemacht hatte....



      "Vergessen sie nicht, dass es sich hierbei um einen Traum handelt...Egal, was heute passieren wird...Muss nicht zur Ihrer Realität werden. Doch es könnte Ihnen helfen eine Entscheidung zu tätigen."
      ....Das ist ein Traum....
      ....In seiner Tobsucht....Hatte er---
      Er biss die Zähne zusammen.
      "Das wird Riskant...Entweder ich werde mich zu Tod lächerlich machen oder....", murmelte Kye leiser.
      Doch er musste jetzt Handeln, es war keine Zeit zum reden oder diskutieren.
      "...Danke das du mir dein Körper geliehen hast."
      Hielt er denn Monolog nur knapp und Teleportierte sich vorwärts, direkt auf Eloy zu.
      Über seinen Kopf die Krone formte sich zu fließenden Wachs als er sein Blick auf denn Wächter fokussierte....Er durfte nicht zögern, auch wenn sein eignes Herz wilder schlug...Er hasste ihn aber auf dieser weise wollte er ihn nicht an das Licht verlieren!



      Mit dem Flügel stieß er den Erdwächter kraftvoll Beiseite und der Wachs um den Körper herum formte sich zu einer großen Gestalt, zu ein perfekten Ebenbild des Wächters in seiner Verwandelten Form.
      Auf dem Kopf trug er die Krone des Lords und die Hand war voran ausgestreckt als wollte er ihn direkt so Angreifen.



      "Ich sagte doch der Greift gleich an!!", stieß Tyler laut aus als sich das ganze so schnell passierte bevor man überhaupt blinzeln konnte.
      Alarmiert war auch Cornelius ein schritt voraus gegangen, verdammt...Dieser Sture Prinz wollte er jetzt ernsthaft Kämpfen?!
      Die große Gestalt sah fast wie eine weiße lebensgroße Wachs Schachfigur aus.
      Die ausgestreckte Hand packte ihn fest und schien ohne Zurückhaltung bekämpfen zu wollen.
      Jedoch diente es nur zu ablenkung.
      Unterhalb löste sich die wahre Gestalt von der Statur in welche jeglich den armen Boten als Köder benutzte.



      Mit einem gewagten Sprung hüpfte das kleine Wesen auf den Wächter zu und umklammerte dessen Hand.
      Er biss sich fest um nicht im selben Moment runter zu fallen.
      Ihm war diese Pilzform unsagbar Peinlich vor dem Feind Preis zu geben aber anderes hatte keine Wahl.
      Wenn das nicht funktioniert würde er in alle Ewigkeit bereuen.



      Die Erinnerung an die Formel war brüchig in seiner Erinnerung....Aber er wusste das sein Blut brauchte, weswegen er noch fester hinein biss und das Metallische Blut das noch an seinen Händen klebte schmeckte.
      Seine Augen leuchten rot, er konzentrierte sich auf sein Puls, seine Atmung...Alles an ihm die gesamte Struktur....
      Und auch die Aura des Magischen Herzen....
      Je mehr er sich konzentierte kehrte die Erinnerung zurück, an das Gefühl eine Materie voneinander zu trennen...Zu spalten...
      Er bekam das Gefühl seine Seele zu spüren, sie greifen zu können....
      Die Erinnerung wie er immer und immer wieder daran gescheitert war...Kamen in ihm auf. Er dachte er brauchte sein Körper dafür, sein Körper hatte die Fähigkeit...Aber...Tief in seiner Kern konnte er es auch...Es war nicht nur etwas rein Körperliches. Es spielte auch für die Seele eine wichtige Rolle.



      Kurz spürte er jedoch wie es ihn drohte in das innere von ihn gezogen zu werden...Es wäre fatal mit ihm zu verschmelzen. Er wusste nicht ob er in der Lage wäre sich wieder zu löse oder am Ende noch zu einem Wesen wurde das alles andere als Gesund war!!
      Seine stummel Hände bekam jedoch die Kette zugreifen als in ihn den Oberköpfer eindrang.
      Mit der ganzen kraft die er hatte setzte er die Fähigkeit zu Ende ein rieß sich von dem Wächter los....
      Prompt fiel er auf den Boden....
      In seinen kleinen Händchen hielt er die wieder getrennten Herzen und verzog verstört das Gesicht.
      "Hahh....Ich...dachte ich sterbe...."



      Und das diesmal Endgültig....
      Zwar war das eigentlich Problem nicht gelöst aber zumindest brachten dieses Herz denn Wächter nicht gleich von innen um!
      Aber es hatte sich für ihn selbst gerade angefühlt es würde er zerfetzt werden....
      Believe Me ~

    • Eloy Chevrier & Cabriel Valentine & Eros

      "Was ist denn jetzt genau das Problem....?"

      Gemischte Gefühle füllten die Kirche, jeder Wächter und auch die anderen Personen hatten eine ganz andere Sichtweise zu dieser Situation. Cabriel überraschte es aber nur wenig, dass Tyler den Herzträger jetzt mehr respektierte. Dank Sams Beeinflussung dachte er wohl, dass genau solche Menschen wussten, wo der richtige Weg war. Harvey wollte wohl nur ein Bilderbuchhelden repräsentierten und dachte gar nicht dran, jemals eine gute Person zu opfern, weshalb sich die Beiden beinahe in die Haare bekamen. Gut so, dachte Cabriel. Er selbst war nämlich nicht einverstanden Eloy so zu folgen, so würde es bald wirklich nur noch das ewige Licht geben. Ein helles Fegefeuer, was jeder in Beeinflussung des Herzens 'Himmel' nennen würde. Wenn auch noch Eloy in dieser Reine so verstarb, würde es nur die Dunkelheit als ultimatives Böse darstellen. Als war es die Schuld der Unreinheit, dass sich der Herzträger opfern musste. Auch wenn er es am liebsten nicht wollte, konnte er Harvey nur zustimmen. Sie sind zu ihrem Schicksal verdammt zusammen die WITCH zu sein, Eloy sollte aufhören die Geschichte zu ändern...noch haben sie so wenig voneinander gelernt.
      Doch der Herzträger wartete gar nicht auf eine Antwort seiner Freunde, es war eher eine Ansage, die er ihnen stellte. Deswegen zögerte er auch nicht das Herz zu verspeisen, solange es noch so voller Macht steckte. Es war der einzige Weg, den auch Großmutter einst gewählt hatte...bevor sie für die Welt verstarb. Keiner seiner Freunde wusste davon, dass ihre vorherige Generation seine arme Oma im Stich gelassen haben. Der Herzträger war doch schon immer ein einsamer Pfad, weshalb er den Witz des Meisters wirklich unangebracht fand. Die Unwissenheit würde irgendwann auch ihn bestrafen.
      Das Herz wurde in seinem Inneren schwerer, es fing an seine Form in ihm zu ändern, wollte ihn zeigen wie wenig Zeit er dadurch zum Leben erhielt, wenn er dies wirklich wagte. Aber er war voller Zuversicht, niemals würde er zurück schreiten oder ihn ausspucken. Wenn es dieser Prinz konnte, dann auch er. Nur tat er dies für einen guten Zweck, nicht aus Machtgier.

      "H-hör auf!! Das...Kann ich mir nicht mit ansehen! Es mir egal wenn du mich jetzt noch mehr Hasst dafür aber was du sagst und tust ist vollkommend bescheuert!!!"

      Der Erdwächter mischte sich ein, er vergoss eine Träne für ihn, auch wenn es Eloy für nicht nötig empfand. Es gab nichts zu betrauern. Wäre seine Zunge nicht so beschädigt, hätte er nur mit der Zunge geschnallt, für diese Unhöflichkeit seinen Aktion als 'bescheuert' zu bezeichnen. Genau deswegen...wollte er lieber alleine weitermachen. Denn er verstand genau, dass Wyatt ihn jetzt aufhalten sollte, obwohl er doch auf seiner Seite sein sollte. Wie konnte er da nur etwas dagegen sagen und dann auch noch so ein Gesicht ziehen, sodass Eloy sich schweigend vom ihm wegdrehte, seine Hand von ihm aber vorerst nicht wegdrückte.

      "........"



      Gerade wirkte Wyatt wie die echte Schlange aus Adam und Eva, warum auch immer er nur noch an diese Bibelgeschichte sich fokussieren konnte. Er versuchte ihn an seine persönlichen Gefühle zu erinnern, wollte ihn von seiner richtigen Entscheidung abhalten.

      "Du...Warum fällt es dir nur so schwer mich zu verstehen?", fragte er so leise und erschöpfend, dass es nur Wyatts Ohren mitbekamen. Eloy hatte genug davon, von diesen hohen Emotionen, die ihn leiten wollten. Warum konnte er nicht einfach...für das Licht kämpfen und mit ihm untergehen? Warum musste Wyatt das Vertrauen hinterfragen, was er gegen die WITCH pflegte? Damit hatte seine Entscheidung nichts zu tun. Das Vertrauen in seine Freunde würde das Herz von Kandrakar nicht in vollständiges Licht füllen, es brauchte viel mehr als sinnlose Hoffnung. Wie sehr er seine Abneigung gegenüber Wyatt spürte, tief in seinem Herzen, obwohl er gerade im Licht baden wollte. Wenn Wyatt nur wüsste, dass er wegen ihm gleich doch viel schneller starb, als er auskalkuliert hatte! Dabei hatte er den wahren Anführer der Bösen noch nicht besiegt! Es war unglaublich wie sehr ihn dieser Mann um den Verstand brachte, eine Zornesfalte zeigte sich klar im Gesicht. "Die Welt ist mir wichtiger als mein Leben, dafür bin ich geboren worden--!"

      Keiner - nicht einmal Eloy - hätte es auch nur daran gedacht, dass sich der kleine Prinz noch einmal von seiner Misere aufrappeln würde. Es war wohl Glück für den Prinzen, dass Wyatt ihn so hervorragend ablenkte, als spielten die beiden im Team zusammen. Obwohl Eros die Hülle war machte ihn die Mobilität seines Körpers ganz hippelig im Herzen. Allein die bitteren Tränen des Lords hatten ihn so übermannt, dass er glatt mitweinte. Hatte gerade Kye einen coolen Spruch gerissen? Es klang für den Engel wie der eines Mannes, der gewillt war alle Karten auf seiner Hand auszuspielen. Das er gerade Eros Körper in Gefahr brachte vergaß der Engel sogar vor lauter Herzklopfen.
      "...Danke das du mir dein Körper geliehen hast."
      In Verlegenheit konnte Eros darauf keine Antwort geben, dies war auch nicht nötig, da Kye auf jemand Anderes fokussiert war. Doch für den Engel...fühlte sich der Dank richtig gut an. Dabei...hätte ihn gar nicht danken müssen, er war ja immerhin der Lord und Eros unterstützte mehr oder weniger freiwillig. Das machte den schrecklichen Schmerz von vorhin wieder ungeschehen, er glaubet daran, dass Korbos ebenfalls kein solch' schreckliches Ende haben wollte. Liebe...Genau das war es doch, was Lord Korbos wollte, oder nicht? Als Amor musste Eros das wissen, er war sich sicher. Dieser Mann tat alles für Liebe! Es war so rührend, dass Eros seine Tränen unterdrücken, um es nicht wirklich für Kye peinlich zu machen.
      Die Handlung vom Prinzen geschah so schnell, dass selbst Cabriel die Panik bekam, dass dies wieder zu einem Kampf führen konnte. Die Wachsfigur packte Eloys Arm fest, die dieser kleine Engel entworfen hatte. Cabriel rannte zu Wyatt, der einfach weggestoßen wurde, um ihn schnell am Arm zu stützen. Angespannt sah er aber zu dem Geschehnis und malte sich schon das grausamste Blutbad aus, weil wieder stattfinden würde. Doch, was aus dieser Wachsstatue heraussprang...brachte aus ihm ein leises "Eh?" heraus. Für einen Moment fragte er sich, ob er gerade wieder nur in die Illusion dieser Welt blickte? War diese Kreatur echt real?



      Dieses kleine Wesen machte auch Eloy bewegungsunfähig, denn kam ihn sofort wieder ein verwirrendes Gefühl hoch. Kannte er...dieses Ding etwa? War das noch der Prinz? Er konnte genau die Beißerchen von ihm spüren, wie es seien Zähnchen in die Haut hineinbohrte. Wie ein Hund, was sich in einem Knochen verbissen hatte. Erst hielt es Eloy für einen bloßen Scherz, war das wieder nur eine Ablenkung? Spielte ihm jemand einen bösen Streich? Wie konnte das Böse denken, so eine Chance gegen das Gute zu haben? Durch bloße Sticheleien. Es wäre des beste diesen Kleinvieh von ihm zu schütteln, doch kam die Reaktion viel zu langsam. Plötzlich bekam er ein ungewöhnlichen Geschmack im Mund, es war ein wenig süßlich...obwohl er nur Eisen schmecken sollte.

      Was...Machte dieses Wesen gerade mit ihm?!



      Ihm wurde schwummrig, er begann zu schwanken---für einen Moment war diese eigenartige Süße so stark vorhanden, dass ihm schlecht wurde. Der Kerl war wie ein Vampir, doch statt von ihm einfach nur zu Saugen kam es ihn so vor als injizierte er seine Fähigkeit tief in ihn hinein, für einen Moment konnte er meinen, dass der Puls dieses Wesens auch ganz klar in seinen Arterien schlug...Dieses merkwürdige Situation...lenkte ihn vollkommen davon ab, dass aus seinem Inneren ihm etwas Wichtiges entzogen wurde. Das Herz, was er gerade voller Zielstrebigkeit wieder zusammengeflickt hatte. Genauso wie es sein sollte, wie das Schicksal es wollte. Doch dieses Wesen, es spaltete es einfach?!

      "Nicht!!---", krächzte Eloy so verbittert, als nahm dieser Schurke ihm gerade all' seine Hoffnung. Doch es war zu spät. So ein winziger Kerl schaffte es tatsächlich das Herz wieder zu spalten, so als war es schon immer von einander getrennt zu werden. Wie ein Stofftier lag es damit auf den Boden, sodass Cabriel aus Staunen gar nicht sein Mund zuklappen konnte. War das gerade echt passiert?! Eloy sank vorerst leblos zu Boden, ohne jegliche Kraft mehr in seinem Körper und verursachte einen dumpfen Knall.
      Im Inneren des Wachs versuchte sich ein armseliger Engel nicht zu übergeben, denn wollte er keinen Laut von sich geben. Noch nie hatte er sich so klebrig und dreckig gefühlt. Überall war diese warme, weiße Flüssigkeit- sie drang sogar unter seine Kleidung hinein, triefte bis in seinen Unterkörper! Seine Flügel waren ganz steif-- damit konnte er niemals fliegen! Es war komplett k.o. und erstmal handlungsunfähig. Noch immer hallte die Seele von Lord in seinem Herzen, obwohl diese ihn schon längst verlassen hatte.



      Hatte...der Lord es geschafft?! Wenn es ihm besser ging musste er unbedingt mit Kiri darüber sprechen! Das war doch eine überaus heldenhafte und gutmütige Tat des Herrschers! Doch die Übelkeit holte ihn nur wieder ein, weshalb er sich das Denken für später aufhob.



      Die Spaltung des Herzens brachte ein ziemlich bizarres Ereignis in den Traum mit ein, obwohl schon genug in dieser Kirche geschehen war. Gerade noch atmete diese Seele wieder im Takt miteinander, stimmte instrumental aufeinander ein wie ein sanftes Gitarrenspielen, auch wenn eine Seite davon viel dominanter war, als die Andere. Doch die Magie duldete keine Verschmelzung mehr, sie löste erneut ihre wahre Form auf. Machte sie zunichte, als durfte sie in diesem Universum nicht existierten. In jenem Moment, als das Band zerriss, taumelten beide zurück.Aus der einer verschmolzenen Gestalt entstanden plötzlich zwei Umrisse, die durch ein weiße und eine dunkle Aura umhüllt waren. Sie lagen aufeinander, das erste was jeder im Raum erkennen konnte waren ihren Hände, die fest ineinander verschlossen waren. Sie waren gezwungen sich wieder loszulassen, auch wenn es so sehr schmerzte. Der Spiegel...zerbrach erneut.



      Sie trennten sich in der WITCH-Form, weshalb sie immer noch in ihrer blieben, jedoch als zwei komplett Andere Wesen. Sachte erhob Ineb seinen Kopf, ihm war so fiebrig zumute als wurde er krank. Mit seinem gesamten Oberkörper lag er auf Beni, spürte noch immer die Wärme, die er von sich verloren hatte. Seine violetten Augen sahen in die des Gegenübers. Für einen Moment lagen sie da, bemusterten sich und sahen...in das identische Gesicht ihres anderen Ichs. Es war so als kommunizierten sie gerade ohne Worte, beide spürten nämlich dasselbe. Genau deswegen war es so schwer sich voneinander zu lösen. Ineb konnte sich kaum zurückhalten die Lippen von ihm an seinen zu spüren, nur um ihn wieder auch im Inneren erfühlen zu können. Beni erging es genauso, es war so als sah er in die Augen von jemanden, den er seit so langer Zeit gesucht hatte.



      Endlich konnte Cabriel seinen Mund zuklappen vor Schock, auch wenn seine Augen noch immer dieses Erlebnis nicht verabeiten konnte. War das gerade...noch Ineb? Zumindest einer von ihnen? Die Zwei Gestalten wirkten wie Zwillinge, die gleich bekamen miteinander...rumzumachen. Hob der Schwarzhaarige gerade sein Knie gegen den Schritt des Weißhaarigen---!?!?!?
      Doch bevor es hier wirklich anders zur Sache ging ergriff Ineb ein wenig die Realität und kehrte diese schmutzigen Gedanken unter den Teppich. Er stand von dem anderen auf, doch ließ ihn keines Falls los. Dicht zog er sein dunkles Wesen an sein Brustkorb, sodass Beni den Herzschlag von Ineb spüren konnte, welches genauso schnell wie seines schlug. Ein erwärmtes Gesichtsausdruck erhaschte bei Ineb, denn hatte er eine genaue Ahnung wer genau sein anderes Ich war. Er hatte durch die Verschmelzung ein paar Erinnerungen des Anderes erhalten - auch wenn er alle perversen direkt aus seinem Hirn ausbrannte- und kannte den Namen seines anderen Wesens. Das ihn es nur so einfach vorkam, weil es es sich hier um ein Traum handelte, war ihm nicht bewusst.

      "Beni...Du bist also derjenige...den ich so lange gesucht hatte....Der mir genommen wurde...", flüsterte Ineb dem anderen Mann ins Ohr und streichelte sanft den Kopf des Anderes, der es fürs Erste auch zuließ. Denn auch Beni war dieser Körperkontakt keines Falls unangenehm -er hätte ihn wohl am liebsten anders angefasst-, obwohl er so gar nicht darauf klar kam, was gerade abging. Er musste wohl am meisten diese bizarre Situation verarbeiten, die hier stattfand. Ineb der so voller Stärke ihn an sich drückte, wirkte so erleuchtend, während Beni unter ihm ziemlich ausgelaugt vorkam. Kein Wunder, denn wurde er ja auch beinahe von seiner eigenen Existenz ausgelöscht.

      "...Mein Kopf dröhnt...Auf die echt beschissene Art...So ein...unerfreulicher Schmerz war mich echt fremd..."



      Sie sprachen zwar aneinander vorbei, aber das machte Ineb nichts aus. Mit erleichtertem Gesicht löste er sich ein wenig von Beni, ließ ihn wie ein Reh erstmal wieder auf die Beine kommen, da seine Knie so schlotterten. Mit einem wunderschönen Lächeln wendete er sich zu den WITCH, die wahrscheinlich die Nase voll von seinen Problemen hatten. Doch wirkte Ineb sehr glücklich, er hatte nämlich genau das wieder gefunden, was ihn ganz gemacht hatte. Auch wenn die Verschmelzung nur für eine kurze Zeit war, bewirkte sie wunder wie ein Rauschmittel. Sie machte aber auch genauso süchtig. Fürs erste kümmerte es ihn nicht Einmal, dass die Herzen der Bösewicht in seinen Stümmelchen hielt.

      "Tyler, Harvey, Cabriel und Wyatt...Ich habe...endlich verstanden, was ich nach so langer Zeit gesucht habe.", sprach er voller Hoffnungsschimmer aus und berührte dabei das Handgelenk von Beni, streichelte ihn sanft mit dem Zeigefinger, worauf Beni sich ernsthaft fragte, ob er gerade von ihm angemacht wurde. "Es war Beni. Mein...angeblicher Bruder...den mir einst Lord Korbos entrissen hatte. Sowie das Dark Heart! Mit ihm...kann ich wieder zu dem werden, der ich immer sein wollte! Eloy! Eloy Chevrier!"



      Überglücklich strahlte er wie ein Sonnenschein seinen Freunden entgegen, als hatte er gerade den Sinn seines Lebens gesehen. "Ihr habt gesehen wie mächtig ich eigentlich sein kann. Genauso, wie ich immer als Herzträger sein wollte. Ihr fandet doch auch den Eloy so viel besser und produktiver als mein...mickriges, schwaches Ich als Ineb? Durch Beni...an meiner Seite...können wird Lord Korbos ganz schnell besiege---! AUU!"

      Bevor auch Ineb gleich anfing zu weinen, weil er dachte den Sieg in seiner Tasche zu haben, erhielt er einen harten Schlag an seine Schulter. Benis Kopf hämmerte zwar noch immer, doch hatte er Ineb klar und deutlich gehört. Hah...Noch schlimmer. Er hatte dies dank ihm sich einige STUNDEN anhören --sogar fühlen -- müssen! Die Abneigung zu SEINEM Lord! SEINEM GELIEBTEN! Ihm wurde davon so übel, wie hatte es Beni bitte zulassen können, dass er nur an einmal an die Niederlage des Herrschers dachte? Dafür gehörte er mehrfach ausgepeitscht und in die Grube geworfen. Aus Wut schlug er Ineb nochmal, sodass der Herzträger verwirrt aufquiekte.

      "WER besiegt hier bitte Lord Korbos?! WER ist hier an DEINER SEITE?!", schnauzte er Ineb erbarmungslos an und verschränkte abgeneigt seine Arme. Zornig verschmälerte er seine Augen und knurrte wie ein Hund ihm entgegen, auch wenn er noch immer aussah wie ein Dämon, statt ein Köter. Die Widerworte machten Ineb ganz sprachlos, hatte er gerade ihn...einen Korb verpasst? Sein eigenes Ich, was ihn gerade mitsamt Herz so viel Liebe spendete?

      "So ein Mist!...Da habe ich mich wieder von meinen Gefühlen leiten lassen. Wegen dir Egomane bin ich beinahe draufgegangen, wusstest wohl genau wie hart ich darauf stehe, wenn jemand mich in die Knie zwingt?! Hah-- du kennst dieses Gefühl wohl selbst zu gut! Aber damit ist jetzt Schluss! Ich bin wieder bei Sinnen! Auch wenn es sich gerade geiler als Sex mit dir angefühlt hatte...Und das aus MEINEM Munde...Werde ich es nicht zulassen, dass du noch ein Mal so schmutzig über meinen Lord sprichst!", schimpfte er auf Ineb ein und stieß ihn nur weiter von sich weg, auch wenn es ihn selbst nicht leicht fiel. Es war so wie die beste Droge, die er je eingenommen hatte von sich zu stoßen. Er wusste es ja selbst am besten, dass er auch gerne wieder Eloy sein wollte. Doch niemals durfte er jetzt Kleinbei geben.



      Empört darüber senkte Ineb seine Schultern, war Beni etwa so stark verhext worden vom Bösen? Ja, er hatte ganz deutlich eigenartige Bilder erlangt, die wohl Benis Vorstellungskraft unterlagen. Dabei war...immer wieder das selbe Gesicht zu sehen, was ihn auf ungnädigster Art und Weise zerstörte. Das von Lord Korbos.
      "A...Aber...Du hast doch auch meine Gefühle wahrgenommen, oder? Durch mich...hast du doch verstanden, dass er dich hintergangen hat? Er hatte doch sogar...das Dark Heart gestohlen, was mir...Ich meine eins uns gehörte...Was einst auch ein Light Heart war und---"



      Doch Benis kurze Leitung war schon längst ausgebrannt, er hatte keine Lust Ineb mehr zuzuhören. Fürs Erste brauchte er sogar Abstand von ihm, denn machte er seinen Kopf nur zu Brei. Lieber 3 Meter Abstand von ihm halten, bevor sie aneinander klebten und wieder zu einer Korbos-Hassenden-Form werden! Oh Lord, konnte er ihn je verzeihen? Er hoffte ja nicht!
      Aber auch Benis Gesicht erstrahlte durch Freude als es eine bekannte Gestalt in Visier nahm. Nicht Cornelius, den er durch die langen Haare wieder gar nicht erkannte. Sondern seinen lieben, alten Freund, den er mittlerweile als 'Sohn von Lord Korbos' abstempelte. Beni begriff zwar am aller wenigstens von diesem Traum, weswegen er sich nicht weiter darum scherte zu überlegen, was er hier überhaupt zu suchen hatte.
      Beni erhob die Kreatur vom Boden auf und drückte sie ganz dicht an sich, wie ein Stofftier, was er am liebsten die Knöpfe herausdrücken wollte. "Pilzie! Du hast so Müll vor einer dummen Entscheidung gerettet! Wie auch immer du das gemacht hast---Ah...Ich bin dir so dankbar! Du fühlst dich soooo viel besser an, als dieser französische Verrückte. Ich wusste nicht Einmal, das ich französisch verstehe! Aber durch ihn...kann ich dich jetzt auf eine anderen Art anmachen..."



      "Et si on faisait l'amour ici et maintenant ? Suce mon. J'ai envie de te déshabiller ici et maintenant. Je suis déjà tellement excité. Que suis-je censé faire ? Pendant tout ce temps, j'avais senti quelque chose de dur dans mon cul, comme s'il y avait une bite en moi. Maintenant, j'en veux une vraie en moi."



      Beni begann fließend die französische Sprache auf Pilzie einzuschlagen, während er ziemlich übergriffig den armen Kerl auch noch berührte. In Inebs Ohr dröhnte ein piepen, seine Welt verdrehte sich auf Einmal schlagartig! Kam er von einem Traum zu einem Albtraum?! Sah er gerade richtig....ER WOLLTE AM LIEBSTEN GAR NICHT SEHEN! UND AUCH NICHT HÖREN KÖNNEN! Seine Röte war so schwer in seinem Gesicht, er konnte gar nicht anders al Beni aufzuhalten. Angespannt griff er nach Benis Zopf und zog daran so fest, dass er hoffte...Beni würde sofort aufhören das Böse zu begrabschen. Das er auch noch dabei die Herzen ignorierte?! Doch statt aufzuhören stöhnte Beni nur himmlischer auf, als wäre nun seine Zeit des Glücks.

      "B-bist du etwa verhext?! Was stimmt denn nicht mit dir...So würde...Ich mich nie verhalten! Du also auch nicht! Hörst du bitte auf dsa Gesicht so verziehen?! Wir sind doch keine Perversen?!?!?!"

      "Du willst nur mitmachen...Aber daraus wird nichts! Lern erstmal nicht so egoistisch zu sein!"

      "W-was?!"



      Selbst Cabriel konnte sich ein leichtes Räuspern nicht verkneifen. Von einer Horroshow in...einen Porno? Ergab das alles noch einen Sinn oder spielte jemand mit Ineb einen Streich? Wollte jemand, dass er schlecht wirkte? ...Die Röte in der Gesichter dieser zwei Jungs war echt unbeschreiblich.



      "Ich bin echt neidisch auf dich, Egoneb! In deinen Erinnerungen hattest du in der letzten Zeit SO VIEL SEX! Die Show in der Kirche, warum bist du da nicht mit mir verschmolzen?! Ganz einfach, weil du Egoneb bist! Voll gemein, wolltest alle Baguettes für dich haben!"

      "Kannst du aufhören mich Egoneb zu nennen?! Bist du wahnsinnig?! Hat dich der Meister da drüben etwa verhext?! So würde ein Chevier niemals sprechen.", erklang Inebs Stimme fassungsloser und er wirkte so als würde er gleich anfangen zu weinen. Vor Scham und Hilflosigkeit. Böse sah er zu Cornelius auf, Ineb wusste genau wer er war. Nicht Izarra oder Nuriel. "Das---Das muss deine Schuld sein, Hexer!! Was hast du mit Beni gemacht?!"
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Cornelius Sextus & Harvey Bell &Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyons & Kye

      Wyatt spürte wie die Federn der Flügen ihn mit so eine Wucht zur Seite schubsten das sein altes Kindheitstrauma in ihm wach wurde als ihn ein Gigantischer Schwan mit seinem Flügeln beiseite gekickt hatte während seine Mutter mit ihrem Smartphone beschäftigt gewesen war. Zum glück war Cabriel direkt in seine nähe, es fühlte sich sich seltsam für ein Moment für ihn an das durch die ganze Hektik kaum darüber nachdenken konnte wo es Cabriel eigentlich gerade ging...Hatten er und Harvey eigentlich miteinander Trainiertt oder geredet..? Aber gerade spielte da sin diesen Traum kaum eine Rolle...
      Sie wurden Zeuge davon wie ein kleines Wesen auf einmal Eloy angriff und---
      Ihn tatsächlich auch noch die beiden Herzen wieder wegnahm...Es war beinahe als würden sie eine Reihe von Zaubertrick zu sehen bekommen für das keine Logische Erklärung gab.
      Doch war es nicht alles, auch mit dem Herzträger geschah etwas!
      Auf einmal trennten die beiden sich und wie eine zurück haltender Druck, kehrten die Namen Ineb und Beni in ihren Köpfen zurück.
      Der Anblick der beiden weckten so viele Fragen auf und zugleich traute sich wohl gerade keiner etwas dazu kommentieren.

      "Beni...Du bist also derjenige...den ich so lange gesucht hatte....Der mir genommen wurde..."

      Die beiden sahen so innig miteinander, es gab ein gewisses Gefühl der wiederveinigung obwohl sie sich gerade getrennt hatten.
      Obwohl niemand etwas sagte vernahm Wyatt ein leichtes....Schluchzen?
      Irritiert sah sich der Schauspieler um, sein Blick auf Tyler traf...
      "Ähm....Tyler?"



      "...Weinst du gerade?", fragte er fassungslos. Zugeben das ganze war ziemlich viel aber selten sah er das Tyler in Tränen ausbrach!
      Wurde er verletzt? Nahm ihn die ganze durcheinander so mit?!
      Tyler war krampfhaft bemüht zu verbergen das er bittere Tränen vergießen musste beim Anblick von Ineb und Beni welche sich so zärtlich in den Armen hielten.
      "T--Tu ich nicht...!", verteidigte sich Tyler sofort barsch und drückte die Hand fester in vor sein Gesicht.
      "...Ich wünschte nur gerade mein Bruder wäre hier um...Das zu sehen!"




      Bestimmt hätte das Sam gefallen! Warum vermisste er ihn gerade so schrecklich??
      Das war so Unfair! Hätte er gewusst das diese beängstigend Träume auch sich so entwickeln können hätte er sich nicht so Krampfhaft dagegen gewehrt!
      Es war hier abgesehen von dem viel zu komplizierten Zeug wie das reinste Paradies!
      Noch dazu hatte gerade statt einen Hund, gleich zwei erhalten! Sam wäre bestimmt total Neidisch auf ihn!
      So viel Trauer und Glück konnte selbst Tyler nicht zurück halten, weswegen er erneut schniefte während Cornelius neben ihn ein schritt zur Seite machte.

      "Tyler, Harvey, Cabriel und Wyatt...Ich habe...endlich verstanden, was ich nach so langer Zeit gesucht habe."
      Harvey fühlte sich gerade in diesem Moment wie ein Computer, der mit viel zu vielen Dingen voll gestopft wurde und nun festhing.
      Ein großerteil in ihm freute sich natürlich für Ineb das wohl...Das gefunden hatte was ihm sein Leben lang fehlte, sich unvollkommend zu fühlen muss bestimmt sehr hart sein!
      In diesem Punkt hatte er das vollste Verständnis von dem Feuerwächter...Allerdings...



      "Es war Beni. Mein...angeblicher Bruder...den mir einst Lord Korbos entrissen hatte. Sowie das Dark Heart! Mit ihm...kann ich wieder zu dem werden, der ich immer sein wollte! Eloy! Eloy Chevrier!"
      Hörte dieses Gefühl von Verständnis in ihm langsam auf bei dem Wörtern, Beni...Und Angeblicher Bruder,
      Soll das bedeuten dieser Peverse Kerl damals war nicht Inebs Bruder...?
      Nun es war aber auch irgendwie nicht normal sich mit seinem Bruder zu einer Person zu verschmelzen...Diesem...Eloy.
      Rückblickend war dieser Eloy wirklich eine Kombination aus den beiden....
      Aber was bedeutete das genau?
      Harvey musste an alte Helden Cartoon Filme denken, wo sich Personen Fusioniert haben um stärker zu werden!
      Aber...Da hieß nie das jemand sein wollten....Der irgendwie wie eine Person wirkte als wären die anderen zur die Hälfte davon....
      In seinen Kopf brodelte es...Ein Teil begann er zu verstehen, ein anderer Teil wollte auch gar nicht verstehen....
      Ihn triggerten gerade noch so viele Andere Dinge die heute passiert waren, weswegen sein Lächelt eingeforen wirkte während er die beiden nicht Brüder mussterte.
      Viel besser erging dabei Tyler...Er der ÜBERHAUPT nichts kapierte, nickte stolz als würde sein Kind gerade das er mit schweiß und Energie groß gezogen hatte nun seine beste Seite präsentieren.
      "Mhm! Eloy ist wirklich eine Perfektion, dass ergibt total sinn!"



      Das freute ihn wirklich total, nachdem seine Tränen getrocknet waren blieb nur noch stolze Freude darüber das ER jemand so tolles wie Eloy kannte! Ein total Krasser und Mächtiger Anführer! Alles würde so VIEL Einfacher werden!
      Bestimmt würde er solche Fehltritte wie von Lämmchen nicht mehr einfach so hin nehmen und ihn Ordentlich bestrafen!
      Auch Harvey würde unter seiner Führungskraft ein kleines Hühnchen werden und Wyatt würde seine Klappe halten!
      Perfekt!
      Er war natürlich sein aller bester Freund mit Vorzügen! Hach, Sam wird vor Neid platzten! Vielleicht fleht er ihn sogar an so toll wie er zu werden?
      Ein Gott auf die Knie zu zwingen, war das schönste überhaupt!
      Als ging es in der ganze Sache gerade nur um Tyler, grinste dieser zufrieden von einem Ohr zum Anderen.

      "Ihr habt gesehen wie mächtig ich eigentlich sein kann. Genauso, wie ich immer als Herzträger sein wollte. Ihr fandet doch auch den Eloy so viel besser und produktiver als mein...mickriges, schwaches Ich als Ineb?"
      Alles andere als Begeistert war jedoch Harvey...Ihm gefiel es eher weniger das Ineb sich so schlecht redete.
      Natürlich wirkte Eloy auf einer weise Mächtig aber das....Nein, daran gefiel Harvey überhaupt nichts...Es kam ihn vor als wäre eine Version von Ineb die er sich nicht selbst wünschte sonderen diese Verrückten aus der Kirche...
      "....Ich weiß nicht so...Ineb du bist auch stark auf deiner Art."



      Aber Ineb war so am Funkeln und strahlen, dass es sich falsch anfühlte ihn dieses Glück direkt aus den Händen zu reißen.
      Die Gefühle die Harvey gegenüber Ineb hatten spielten nun auch total verrückt...Er mochte Ineb wirklich sehr. Vielleicht etwas zu sehr wie es in einer Männerfreundschaft erlaubt war. Beni gegenüber hatte er ein etwas argwöhnisches Gefühl, er hätte ja irgendwie akzeptiert wenn er der Bruder von Ineb war aber so wie sich das gerade Bildlich vor ihnen gezeigt hatte war Beni weit aus mehr als ein Bruder sondern auch ein Teil von Ineb...Mit wem er aber überhaupt nicht klar kam war das Endprodukt Eloy...
      Alles in ihm verkrampfte sich daran es zu akzeptieren...Zugleich fühlte er sich schlecht, bedeutet es etwas gegen Ineb hatte...?
      Andererseits erinnerte er sich an die Seite in ihm welche Eloy regelrecht angehimmelt hatte...Aber dieser Harvey existierte nicht. Tatsächlich wollte aber auch nicht dieser Harvey sein...Obwohl er so viel besser mit seiner Feuerkraft und Wut umging als er....

      "....Durch Beni...an meiner Seite...können wird Lord Korbos ganz schnell besiege---! AUU!"

      Doch es schien als wäre noch jemand mit dem ganzen nicht einverstanden.
      Das friedliche Band zwischen denn beiden schien mit einen mal ins kippen zu kommen als Beni den Anderen abermals schlug als müsste er ihn aus seinen Vorstellung regelrecht herauszerren.
      "WER besiegt hier bitte Lord Korbos?! WER ist hier an DEINER SEITE?!"

      Wyatt der zu dem ganzen zwar auch gemischte Gefühle hatte, empfand denn Fakt das sich Beni weigerte Lord Korbos zu besiegen deutlich Interessanter als sein Gerede davon Mächtig und stark nun zu sein.
      Irgendwie schien sich die Dinge um 180 Grad zu drehen....
      Warum hatte Izarra behauptet sie würden Inebs Bruder von Lord Korbos retten?
      Und warum wirkte dafür aber Beni wie jemand die überhaupt nicht gerettet werden wollte...?



      Natürlich war Wyatt bewusst das die ganze Witch-Sache schon allein sehr kompliziert zu begreifen war.
      Er wusste ja das ihm seine Mutter nie glaubte was seine Großmutter immer erzählt hatte und man schnell als verrückt abgestempelt wurde.
      Allerdings fragte er sich ob nicht besser gewesen wäre sie alle vorher langsam auf das ganze vorzubereiten.
      Sie fiel von einer heftigen Sache in die nächste....

      "...Aber damit ist jetzt Schluss! Ich bin wieder bei Sinnen! Auch wenn es sich gerade geiler als Sex mit dir angefühlt hatte...Und das aus MEINEM Munde...Werde ich es nicht zulassen, dass du noch ein Mal so schmutzig über meinen Lord sprichst!"

      Es war wirklich unglaublich, Wyatt sah sofort diesen Gegenspiegel in Beni zu Ineb...Dinge die Ineb wohl niemals laut aussprechen wurde haute Beni heraus als wäre das normalste der Welt. Es würde denn Erdwächter nicht einmal wundern wenn diese Beni in einer anderen Situation wenn sie sich über weg gelaufen wären Mögen würde...Ganz anderes in vergleich wie Ineb...
      So fühlte es sich für Wyatt an als beobachtete er wie Ineb ein selbst Monolog führte....Wie zwei Magnete die nicht mit und nicht ohne einander konnten.
      "A...Aber...Du hast doch auch meine Gefühle wahrgenommen, oder? Durch mich...hast du doch verstanden, dass er dich hintergangen hat? Er hatte doch sogar...das Dark Heart gestohlen, was mir...Ich meine eins uns gehörte...Was einst auch ein Light Heart war und---"
      Die Worte von Ineb schien hoffnungslos gegen eine Wand zu prahlen, es war deutlich das Beni ihm nicht zuhören würde...
      Seltsamerweise fühlte sich Wyatt darin etwas bestätigt das in Ineb Kopf wirklich gehörig etwas fehlte...
      Wobei beide schien ein großes Ego auf ihrer Weise zu haben.



      Stattdessen widmete sich Beni dem...Wesen? Das irgendwie wohl der Prinz war...Es sah total Niedlich aus, er konnte Beni da total verstehen. Lieber würde er auch jemand Knuddeln als der Gerede von Ineb weiter zuzuhören.
      Doch fragte er sich auch ob der Prinz von dem ganzen wusste oder genau so verwirrt und überrascht war wie der Rest von ihnen.

      "Pilzie! Du hast so Müll vor einer dummen Entscheidung gerettet! Wie auch immer du das gemacht hast---Ah...Ich bin dir so dankbar!"
      Kye war alles andere davon begeistert von Beni in dieser neuen Form hoch gehoben und gedrückt zu werden.
      Ein großer Teil in ihm freute sich zwar ihn zurück zu haben aber in nächsten Augenblick bereute auch so vieles!
      Die Herzen fiel ihm dabei aus seinen kleinen Stummel Hände als er spürte wie die warme nähe von Beni ihm übermannten.



      Er konnte sofort die extreme Erotik spüren die drohte auf ihn über zu gehen.
      Das war weder die richtige Zeit noch Moment!!!
      "Et si on faisait l'amour ici et maintenant ? Suce mon. J'ai envie de te déshabiller ici et maintenant.---------"
      Aber dann platzte Beni auch schon von einer Reihe Französischen Wörter aus die alles in Kye zum klingeln brachte.
      "Hahhh....?!", stieß das Pilzwesen aus als vollkommend von den schmutzigen Wörten durch flutet wurde wie ein Vulkan!!



      Die Hände die ihn überall berührten machten es nicht besser...!!
      Er wollte jetzt auf keinen Fall jetzt und in dieser Form---
      Wie unangenehm Peinlich! Er würde doch noch sterben!! ER WIRD STERBEN!!
      Hilflos zappelte er weiter auch wenn alles in ihm schon vor selbst Erregung aufgeben hatte. Ihm war so heiß das sich ein stöhnen verkneifen musste! Die Emotion von Beni waren einfach zu viel...!

      "B-bist du etwa verhext?! Was stimmt denn nicht mit dir...So würde...Ich mich nie verhalten! Du also auch nicht! Hörst du bitte auf das Gesicht so verziehen?! Wir sind doch keine Perversen?!?!?!"
      Auch in Wyatt Ohren Piepte es extrem während er ungefiltert die Worte in ihm eindröhnten die ebenfalls fließend verstand und der Anblick...
      Während Ineb panisch alles abstritt, Beni wirkte wie sabbernder Lustmolch und das Pilzwesen schwerer atmete...
      Krampfhaft versuchte Wyatt alles durch seine Bunten Augen zu sehen was jedoch nur schwer in einen Traum von jemand anderen funktionierte...



      Nun...Dann war es das beste die Situation einfach zu akzeptieren weswegen sich ein breites Lächeln auf Wyatt Lippen Bildete.
      "Das...ist doch gar nicht so schlimm Ineb. Jeder hat solche...Fantasien einmal~"
      Es fühlte sich an als hätten sie Inebs geheimen Pornokeller gefunden ...Und das fühlte sich verdammt gut an!
      Am liebsten würde es Wyatt es dem Herzträger so richtig ins Gesicht gedrückten ..Hach, er würde sich daran mit vergnügen noch mal erinnern.



      Aber am besten mache sie es ihm nicht unnötig peinlicher wie es war, solang der Traum noch anhielt...~
      "Komm Cab, während Ineb sich neu entdeckt helfen wir dem armen Jungen dort.", schlug Wyatt mit anhaltenden grinsen vor und deutete auf den Jungen der voll bedeckt mit dem weißen Wachs war. Er hatte keine Ahnung wer er war aber es würde ihn nicht wundern wenn das eine weitere dreckige Fantasie von Ineb war. Allein ihn sich anzusehen sprach Bänder...Warum war es ausgerechnet weißer Wachs der an dem Jungen klebte?
      "Wow...Was für unerwartete Dinge ich von Ineb heute gelernt habe~", seufzte Wyatt hörbar belächelnd während er mit seinen Händen vorsichtig versuchte das Wachs von dem armen kleinen Jungen zu entfernen.

      "Ich bin echt neidisch auf dich, Egoneb! In deinen Erinnerungen hattest du in der letzten Zeit SO VIEL SEX! Die Show in der Kirche, warum bist du da nicht mit mir verschmolzen?! Ganz einfach, weil du Egoneb bist! Voll gemein, wolltest alle Baguettes für dich haben!"
      Für Harvey war das ganze immer mehr wie Fibertraum. Er verstand zwar kein Wort Französisch aber man müsste Blind sein um nicht zu kapieren was hier gerade passierte.
      "B-Baguetts?!", wiederholte Harvey knallrot.



      Warte, warte...Bedeutet das Beni...Auch alles gesehen hat und wusste was in der Kirche letztens passiert ist?!?!
      Als wäre die Sache das Viral gegangen ist nicht schon schlimm genug...Was wusste denn Beni noch alles??
      Das war bestimmt nicht gut...!
      "W...was..wie...?!"
      Aber wusste das Ineb auch alles? Als Beni ihn so----Hahh das war zu Viel!

      "Kannst du aufhören mich Egoneb zu nennen?! Bist du wahnsinnig?! Hat dich der Meister da drüben etwa verhext?! So würde ein Chevier niemals sprechen."
      "Hmpf.", kam es zum ersten mal leise von Cornelius der sich zwanghaft bemühte, sich zurück zu halten damit die Anderen das ganze in ruhe verarbeiten konnten.
      Aber dieser Kommentar von Ineb brachte die Wut in dem Hexer wieder hoch.
      Cheviers und nicht Pervers...?
      Diese verdammten Franzosen waren die reinste Hölle!!



      "Das---Das muss deine Schuld sein, Hexer!! Was hast du mit Beni gemacht?!"
      Natürlich suchte der Lichtwächter wieder die Schuld bei ihm!
      Die arme vor sich verschränkt, tippte sich der Hexer gereizt auf den Oberwarm.
      Gerade stellte in seinem Kopf sich die Frage wenn von den dreien eigentlich am wenigstens gerade leiden konnte.
      Nie hätte er gedacht einmal in solch etwas hineingezogen zu werden...
      Auch wenn sicherlich die Emotionalität und Verstand aller hier sich im Kreise drehten sah er Cornelius als seine Pflicht an das ganze wider auf die Bestimmung aller zu lenken!
      Schließlich sollte der Traum nicht in einer Endlosschleife Enden...Ineb musste sich endlich eines Bewusst werden!
      "Solch einer Anschuldigung. Vergiss nicht gerade bin ich eurer, führsorglicher Meister.", erwiderte der Hexer stumpf auf Inebs gezicke.
      Ohne große Vorwarnung ging er an ihm vorbei und hob das Light Heart auf, das zusammen mit dem Dark Heart durch ganze Tumult wie wertlose Kugeln über den Boden gerollt waren.
      Von hinten ging er wieder auf Ineb zu und bevor er sich zu ihm umdrehte, schlang er seine Arme um ihn als wäre er ein störrisches Kind das man nur mit Gewalt bändigen konnte.
      "Du hörst mir jetzt gefälligst zu, Ineb Chevier..."



      Seine Hand griff fest nach seinem Gesicht. Es reichte ihm schon das Beni ihn mal wieder vollkommen Ignorierte...Bestimmt hatte ihn auch wieder vergessen...Aber jetzt war es wichtig dem Lichtträger eines klar zu machen.
      "Das Schicksal hat euch von einander getrennt. In diesen Augenblick Existiert ihr als zwei Personen. Das bedeutet das du der alleinige Lightheart träger bleibst! Du bist nicht Eloy aber du kannst er werden, aber nicht auf diesen Weg."
      Er legte ihn mit der freien Hand die Light Heart Kette an die Brust und widmete sich seinen Ohr zu:
      "Du hast gesagt das dir etwas Wichtigste gefehlt hat...Es mag sein das Beni diese Lücke füllt aber hast du dich einmal richtig umgesehen?"



      Sein Bestimmender drück an seinem Kiefer lenkte sein Gesicht zu denn Anderen.
      Wyatt der gerade beschäftigt war mit Cabriel, denn armen Eros aus dem Wachs Desaster zu befreien. Harvey der sich Fassungslos an den Kopf griff und versuchte das ganze zu verarbeiten während Tyler immer noch bedächtig nickte.
      "Sie alle sind erfüllt mit Sünden, schwäche, Fehlern aber auch stärken...Solange du nicht die Möglichkeit hast diese Lücke zu schließen warum widmetest du dich nicht deinen Freunden und Mitstreitern zu? Sie haben auch genug Möglichkeiten diese Lücke mit ihrer Dunkelheit zu füllen aber wenn du sie ständig verdrängst und von dir stößt, bleibt diese Lücke leer....Streng dein Hübsches Köpfchen endlich mal an."
      Der Hexer ließ von Ineb ab, unklar ob dieser überhaupt Ansatzweise begriff wovon er sprach, ging sein Blick zu Beni rüber.
      Mittlerweile hatte sich das Pilzwesen von Beni griff los gestrampelt und landete kullernd am Boden.
      Kurz überlegte Cornelius ob er Beni auch eine reden halten sollte...Aber als sein Blick auf denn kleinen Lord ging spürte er ein schwaches stechen in seiner Brust.
      Es war das selbige Gefühl was immer hatte wenn er wusste das in Benis Welt kein Platz hatte und sein Fokus auf jemand anderen lag.
      Entschieden wendete er sein Blick ab...Es war nicht seine Aufgabe ihm auf diesen nächsten Schritt zu bringen.

      Kye richtete mit erröteten Gesicht wieder auf und sah wie der Hexer das Light Heart Ineb überreicht hatte.
      In den Augenblick wusste der Lord das etwas tun musste von was er sich die ganze Zeit so gesträubt hatte...Er bereute jetzt schon alles jede Faser seines schon zitternden kleinen, weißen Körpers...Sah es als großen Fehler an...
      Aber womöglich musste weiter Fehler passieren damit er weiter kam....
      Rasch zog er sich die Kapuze tiefer ins Gesicht um nicht erneut von Erotik zu hecheln...Schließlich war das jetzt ernst!
      Mit seiner kleinen Händchen hob er das Dark Heart Beni entgegen.
      "Als...Ich vorhin zu Eloy sagte...Das Dark Heart gehört nicht dir, meinte ich damit...Es gehört dir Beni."



      "...Lord....Korbos hat Entschieden das...Du das Dark Heart zurück bekommen sollst. Ich...ähm...Bin jeglich...Der Bote der es dir überbringt...Du willst...Doch Lord Korbos weiter Unterstützten...Dann solltest du es auch...In deiner ganzen Kraft tun. Nur....Du kannst das Dark Heart noch...Schwärzer machen."
      Believe Me ~

    • Ineb Chevrier & Beni Chevrier & Cabriel Valentine & Eros Amoris Rakkaus

      "Mhm! Eloy ist wirklich eine Perfektion, dass ergibt total sinn!"

      Ineb hatte sich erhofft, dass zumindest die meisten der WITCH-Truppe mit positiven Einverständnis ihm entgegenkamen. Er war sich seiner Leere jetzt nicht nur bewusst, für sie hatte er auch die Lösung direkt neben ihm. Ineb verstand, auf was er in der Zukunft bauen sollte. Zwar machte Beni den Eindruck, als hätte er andere Ziele in Aussicht, doch...war er bestimmt nur von der bösen Macht des Lordes beeinflusst. Anders konnte es der Herzträger auch gar nicht erklären. Es war ihr beider Schicksal eins zu werden, so konnte ein ultimativer Weltfrieden entstehen. Das allein konnte auch nur Eloy schaffen. Wenn er also Ineb blieb, hatte er doch gar keine...Chance?

      "....Ich weiß nicht so...Ineb du bist auch stark auf deiner Art."

      Die Erkenntnis von Harvey überraschte ihn jedoch. Wirkte er für Harvey wirklich stark? Harvey war immer ehrlich zu ihm, weshalb es wohl so sein musste. Harvey schaffte es öfters in ihm ein Gefühl der Wärme auszulösen, er pushte in ihm weiter die Hoffnung. Vielleicht konnte er ja doch noch etwas erzielen, ohne die Verbindung zu Beni? Zumindest sollte er sich als Light Heart - Hälfte als nützlich erweisen, sodass auch Beni den Weg zum Licht erhält. Gerührt und auch ein wenig verlegen sah er zu Boden, langsam kehrte in ihm das Verständnis auf, dass dieser Ereignis nur ein Traum war. Aber...ihn lehrte es seinen Wunsch im Herzen.

      Er wollte Eloy werden und die Welt zu einem besseren Ort machen, in dem das Licht niemals erlosch.



      "Das...ist doch gar nicht so schlimm Ineb. Jeder hat solche...Fantasien einmal~"

      Doch der bissige Kommentar von Wyatt nach Benis Schlageinsatz hielt Ineb nicht für nötig. Obwohl er ihn nicht in das Gesicht blickte, brannte sich das schmierige Lächeln vom Erdwächter in sein Hirn hinein. Oh, er versuchte ihn mit sich selbst auf die gleiche Stufe zu bewerten. Nur, weil Beni...ein wenig angespannt wirkte und verflucht wurde vom Hexer. Auch Wyatt schenkte ihm genauso wenig Aufmerksamkeit wie Ineb ihm - er ging mit Cabriel wohl dem Engel helfen - doch schenkte er ihn noch weitere, giftige Worte. Verärgert runzelte Ineb die Stirn und wurde immer röter im Gesicht. Es war schon schlimm genug im Hintergrund Benis Stöhnen zu hören, was so viel rauchiger und verspielter klang als seine eigene.

      "Wow...Was für unerwartete Dinge ich von Ineb heute gelernt habe~"

      "Spar dir das...Wyatt!", zischte der Herzträger scharf, sodass sich seine Ohren nach hinten verstellten. Er beobachtete wie Cabriel den Perversen hinterherging und sich um den Wachs kümmerten, der auf den Engelsjungen verstreut war. Es reichte echt, dass Beni so Widerworte gab und ihn auch noch als Egoneb bezeichnete, als stand dieses Wort irgendwo in einem Duden. Mit einem bösen Blick vernichtete er den wahren Übeltäter, hinter Benis perversen Aktivitäten. Dieser Hexer...Warum auch immer fühlte er sich ihm - außerhalb von beni - am nächsten. Sein Herz pochte schwer, wenn ihre Blicke sich trafen. Verdrängte er gerade...etwas? Hatte er auch Ineb mit einem Fluch versetzt?



      "Solch einer Anschuldigung. Vergiss nicht gerade bin ich eurer, führsorglicher Meister."

      Darauf konnte Ineb nur lachen, aber ihm war gerade nicht nach Gelächter zumute. Grimmiger rollte er mit seinen Augen und wirkte wie ein nasser Hund. Er bemerkte zuerst gar nicht, dass dieser Mann das Light Heart aufhob, sonst hätte er bestimmt ihn alarmiert angeknurrt oder getadelt. Doch gerade fühlte er sich mit Absicht von dem Hexer provoziert, denn Beni hörte gar nicht auf sich an das arme Maskottchen ranzumachen und den Raum in seine enorme Hitze zu tränken.

      ..!



      Umso erschrockener wirkte er, als der Hexer genau hinter ihm stand und auch noch seine Arme um ihn schlang. Auf französisch fluchte er unverständlich, spannte sich an und versuchte sich loszureissen. Doch der Hexer wollte wohl mehr als denn je, dass er ihm jetzt zuhörte. Mit Gewalt griff der Hexer ihm ins Gesicht, sodass sein Kopf gelenkt wurde - er musste ihn schon wieder in diese eiskalten Augen sehen. Ihm so nah zu sein beunruhigte Ineb, denn es kam ihn gruseliger Weise so vertraut vor. Die Realität fühlte sich mit dem Hexer näher an, zeigte ihm umso stärker, dass dies eigentlich nur ein Traum war. Ihm wurde davon heißer, spürte er etwa Benis Erregung in seinem Herzen!?

      "Du hörst mir jetzt gefälligst zu, Ineb Chevier..."

      Aus Sorge, dass seine Stimme ergebener klang, wenn er einen Ton setzte...verschloss er seine Lippen. Diese strenge Art des Hexers, während er ihn klar und deutlich umgarnte. Die Wärme an seinem Ohr, die durch das Atmen des Hexers verursacht wurde, machte es nicht gerade besser. Er musste sich zusammenreißen, um nicht ins schwitzen zu kommen.

      "Das Schicksal hat euch von einander getrennt. In diesen Augenblick Existiert ihr als zwei Personen. Das bedeutet das du der alleinige Lightheart träger bleibst! Du bist nicht Eloy aber du kannst er werden, aber nicht auf diesen Weg."

      Es waren aber nicht dreckige Worte, die Inebs Ohrmuschel befüllten. Überraschende Weise schenkte ihm der Hexer Klarheit, spielte wohl ernsthaft weiter die Rolle seines Meisters. Ja, so wie Beni noch war...gefüllt mit der Dunkelheit, die das Dark Heart auslöste...musste er sich in Geduld üben. Die Welt musste auf Eloy warten. Aber das hieß noch lange nicht, dass Ineb einfach still stehen durfte. Er musste weitermachen, auch wenn es nur schwerer sein wird...als die hälfte einer Person, die sich seiner Leere endlich bewusst wurde. Natürlich wollte er stärker werden, aber wie nur?

      "Du hast gesagt das dir etwas Wichtigste gefehlt hat...Es mag sein das Beni diese Lücke füllt aber hast du dich einmal richtig umgesehen?"

      ..?
      Verwirrt sah er erst zu dem Hexer, doch dann schweifte er zu den Anderen. Er sah Wyatt und Cabriel, die ihre Glanzleistung bewiesen den traumatisierten Engel aus dem Wachs zu holen. Auch Tyler, der ziemlich stolz wirkte und Harvey, dessen Batterie wohl schon längst ausgebrannt war. Die WITCH waren direkt neben ihn und mit einem knappen Atemzug wurde Ineb plötzlich bewusst, was der Hexer hier ausdrücken wollte.



      "Sie alle sind erfüllt mit Sünden, schwäche, Fehlern aber auch stärken...Solange du nicht die Möglichkeit hast diese Lücke zu schließen warum widmetest du dich nicht deinen Freunden und Mitstreitern zu? Sie haben auch genug Möglichkeiten diese Lücke mit ihrer Dunkelheit zu füllen aber wenn du sie ständig verdrängst und von dir stößt, bleibt diese Lücke leer....Streng dein Hübsches Köpfchen endlich mal an."

      ...
      ....
      Es war unglaublich wie sehr er das Gefühl als Team durch die Welt zu gehen...dank Eloy vollkommen verdrängt hatte. Ihm war es als Eloy so viel wichtiger das Resultat des Lichts zu erreichen. Für Eloy war es gar nicht nötig seine Leute in Gefahr zu bringen, es sei denn das Licht verlangte es so. Doch für Ineb? Niemals konnte er einfach alleine gegen das Böse kämpfen. Eigentlich...wollte er es auch nicht. Nicht nur, weil er sich das nicht als die Hälfte einer Seele zutraute. Es lag ebenfalls daran, dass sein Kindheitstraum darin bestand...in der Zukunft mit seinen anderen Verbündeten die Welt zu retten! Vielleicht war es nicht so ein glorreicher Traum, denn war dieser auch egoistisch. Freunde zu haben, die mit ihm durch ein Schicksal verbunden waren...klang zu schön um wahr zu sein. Aber solange er Ineb war...durfte er sich doch weiterhin auf seine Leute verlassen? Klar, sie waren alle nicht perfekt. Aber das war der Herzträger auch nicht. Doch mit der Macht des Lichtes, dass an seinem Brustkorb hell aufleuchtete...sollte Ineb einen Weg der Möglichkeit finden, seine Freunde zu stärken. Dabei musste er auch lernen ihnen zu vertrauen, eventuell könnten sie dann auch wirklich...solange Beni nicht da war...ihn mit ihrem Licht füllen?
      Eigentlich sollte sich Ineb schämen auf die Worte eines Hexers zu hören, der defintiv auch noch Lord Korbos Lakai war.
      So sehr er auch der dunklen Seite verschrieben war: Sein scharfsinniger Geist erkannte sofort, was das Richtige für Ineb war. Er zeigte einen Weg, indem Ineb sich selbst nicht vergessen musste. Durch ihn verstand er...dass dieser Pfad gar nicht kompliziert sein musste, solange er weiterhin Hoffnungen in seine Freunde setzte. Er durfte sie keines Falls aus seinem Herzen verbannen.
      Ineb konnte gar nicht anders als einem leichten Gelächter zu verfallen. Wie konnte es denn bitte sein, dass er so vernebelt war, dass selbst der Bösewicht ihm Hints geben musste?
      Sachte erhob er seinen Arm und drückte sie legte seine flache Hand auf die Wange des Hexers.

      "Kann es sein, dass du ebenfalls von dem Traum beeinflusst wirst? Warum sonst würdest du versuchen mir zu helfen...Auch, wenn ich die Hilfe eines Hexers nicht benötige..."

      Für ein paar Sekunden zwickte er mit seinen Fingernägel in die Wange des Hexers, ein wenig wie eine Katze, die sich mit ihren Krallen für die feste Umarmung bedanken wollte. Doch dann streichelte er noch einmal am Abdruck, den er mit seinen Fingernägel verursacht hatte. Sanft und liebevoll. Mit einem entspannten Gesichtsausdruck, als bedrückte ihn durch den Gedankengang in diesem Traum nichts mehr.

      "...Nehme ich deinen Ratschlag als meinen kurzweilen Meister an. Merci...Ich habe durch dich die Hoffnung wiedergefunden...Ich und die WITCH werden unser bestes geben...Um dich und all' das dunkle in eurem Herzen zu schlagen. Als Team."



      "Als...Ich vorhin zu Eloy sagte...Das Dark Heart gehört nicht dir, meinte ich damit...Es gehört dir Beni."

      Auch für Beni wurde ernster zumute, obwohl er gerne mit dem Rummachen weitergemacht hätte. Aber der kleine Pilz war viel zu klitschig, er rutschte ihm einfach weg und machte jetzt einen etwas verlegenen Gesichtsausdruck, den er durch seine Kapuze bedeckte. Beni wischte sich verwirrt den Speichel weg. Wie meinte er denn das? Warum sollte das Herz, was Lord Korbos liebte, ihn gehören? Ein Fragezeichen war über seinen Kopf gebildet. Er war gänzlich verwirrt, anders als für Ineb machte es für den dunklen Herzträger gar keinen Sinn. Er hatte ja nicht wirklich eine Verbindung zu dem Analplug. Auch wenn...er Ausschnitte durch Eloy erlebte, in dem es wohl Sinn ergab, dass er der Dark Heart - Träger war. Aber dies war ihm zu hoch.

      "...Lord....Korbos hat Entschieden das...Du das Dark Heart zurück bekommen sollst. Ich...ähm...Bin jeglich...Der Bote der es dir überbringt...Du willst...Doch Lord Korbos weiter Unterstützten...Dann solltest du es auch...In deiner ganzen Kraft tun. Nur....Du kannst das Dark Heart noch...Schwärzer machen."

      Die Verwirrung wurde im Nu durch ein Strahlen ersetzt, was er gar nicht bedecken konnte. Allein zu hören, dass sich Lord Korbos für irgendetwas entschieden hatte, was mit ihm zu tuen hatte! Er dachte wieder an ihn, obwohl Beni gar nicht anwesend war! Wie viel Sehnsucht hatte er wohl, dass er ihm so eine wichtige Aufgabe überreichte? Vermisste er ihn heimlich genauso sehr, wie er ihn? Er hatte keine Ahnung, was es genau bedeutete das Herz schwärzer zu machen - doch das würde ihm noch später bewusst werden!

      "Na, wenn das Lord Korbos so möchte! Natürlich mache ich das! Alles für meine Liebe!", spornte er energisch heraus, sodass seine weißen Zähne zu sehen waren. Mehr wirkte er wie ein heißverliebtes Schulmädchen, als jemand der von nun an die Dunkelheit in das Dark Heart liefern sollte. Doch wie konnte er denn nicht seine überemotionale Freude darstellen, wenn Lord Korbos an ihn dachte.



      Beni kniete sich zum Pilzwesen, nur um ihn erneut hochzuheben. Diesmal aber ohne perversen Vorstellungen, sondern mit Bedacht. Dabei ließ er das Dark Heart in den Stümmelchen von Pilzie. Gegenüber ihn spürte er keine Gefahr mehr, niemand der ihn Lord Korbos abnehmen konnte. Eventuell war er ja ernsthaft der Sohn von Lord Korbos? Deswegen verriet er ihn auch immer so viel. Beni sollte sich lieber glücklich schätzen, dass er auch von Kye das Einverständnis erhielt, für seinen Vater zu dienen.
      "Ich werde das Dark Heart genauso gut hüten wie den Schatz, den mir der Lord einst im Weinkeller gab." Dabei deutete er stolz auf seine Halskette.



      "Wenn ich es gut genug gefüllt habe, darf er es wieder haben. Ihm war es immer so ein großer, emotionaler Wert -- ich muss ernsthaft aufpassen, dies nicht zu zerbrechen." Es so für Beni wie aus Glas aus, nichts was Beni bei sich herumtrug, bevor es noch ein Knacks erhielt. Aber für den Lord würde er natürlich sein Bestes geben. Immerhin konnte er den Anhänger wohl spüren, wenn er sich genug dafür anstrengte. Sowie einst er das Light Heart in Inebs Körper erspürt hatte, was jedoch viel unangenehmer war. Beni würde Lord Korbos nicht enttäuschen, auch wenn seine Magieerfahrung nur ein wenig höher war, als die eines normalen Menschen. Aber für was hatte er denn Daxxy? Außerdem waren da noch die anderen Schurken, nach der heißen Quelle hatten sie ja alle ein gutes Verhältnis miteinander. Solange sie nicht zu hart an Lord Korbos Wäsche gehen, könnten sie gute Partner werden! Bei so vielen WITCH-Mitgliedern, braucht Beni eben auch ein paar Kollegen, um wie Ineb etwas im Herzen auszulösen.
      Die Harmonie blieb in der Kirche für ein paar Sekunden, das Gute bekämpfte nicht das Böse und so war es auch andersherum. Eher nahm der Traum ein Ende. Denn war sich Ineb bewusst, was er sich erhoffte, ohne die Anwesenheit von Kiri Nisemono. Ineb wollte die Welt zusammen mit den Witch zu einem besseren Ort machen. Und dann Eloy werden. Beni hingegen hatte sein Ziel schon seit Kindheitstagen vor Augen. Lord Korbos an die Wäsche gehen ihn unterstützen, bis er ihn eines Tages mit seinen eigenen Händen vernichtete.
      Doch so schnell wollte es Beni nicht zu einem Ende kommen lassen. Er hatte keine Ahnung wie viel Einfluss er in diesem Traum besaß, doch erspürte er das Gefühl, dass er doch das eine oder andere verändern konnte. Fies grinste er und drückte das kleine Wesen fester an sich. Die Chance sollte er schon ausnutzen, wenn sie doch schon in dieser Kirche waren.



      Ohne Vorwarnung stürzte sich das Volk in die Kirche hinein, sie zersprengten die Fenster und erzwangen sich so ihren Eintritt in den heiligen Ort. Nun war klar zu erkennen, dass es sich um Marionetten handelte, die menschlichen Verhalten nachspiegelten. Alles Männer in ihren jungen Jahren, wenn jemand ihre Kleidung beurteilen müsste. Wie wilde Tiere knallten manche schwer auf den Boden, während andere sich wie Katzen auffingen. Dabei visierten sie jeden hier im Raum an. Ohne Gesicht, doch mit einer dunklen Aura umgeben.

      "Ja, genauso hatte ich mir das vorgestellt! Die Walpurgisnacht ist noch nicht vorbei! Diesmal bekommt nicht nur Ineb seinen Speck ab!", rief Beni erfreut und schwankte seinen Körper vor Aufregung und Erregung hin und her. Das war wie einst seiner hocherotischen Spiele, das würde gleich so richtig abgehen!


      Geschockt blieb Cabriel in seiner Bewegung stehen, die Marionetten wollten ihnen keine Bedenkzeit geben. Sie kamen schnell auf sie zu, während sie...ihre Kleidung zerrissen um ihren Holzkörper zu Schau zu stellen?! Schnell ergriff Cabriel ein Händchen von den noch in Ohnmacht versetzen Engel und gab Wyatt eine Anweisung, bevor es zu spät war: "Nimm ihn am anderen Arm, dann rennen wir so schnell wir können...."


      Während Cabriel genau klar war, dass dies nur Schmerzen bedeutete, wenn sie länger in dieser Kirche blieben...war Ineb völlig fassungslos. Warum fingen in der Kirche sich immer die Personen auszuziehen?! Überraschend kam Beni von der Seite und biss den Armen Jungen auch noch in seine Wange, sodass der Herzträger des Lichtes quälend auf quiekte. Er hinterließ blutige Abdrücke an Inebs Haut, die er dann doch noch einmal küsste, wie bei einem Abschied.
      "Au Revoir! Das nächste Mal begegnen wir uns im Schlachtfeld. Genieß solange meine Vorstellung einer heftigen Orgie in der Kirche~. Es wird seeehr blutig ~. Aber das haltet ihr schon aus, seid ja auch die WITCH!"


      Mit seiner Schulter knallte er an Inebs Rücken, um ihn zu Fall zu bringen. Ineb zog automatisch an den Hexer, um seine Balance nicht zu verlieren. Doch dies hatte den schwerliegenden Effekt, dass das Gewicht des Hexers sich diabolisch auf ihn lehnte, sodass er dann doch auf den harten Boden fiel. Laut Lachend begann Beni auch zu rennen, mit seinen langen und sportlichen Beinen war er ziemlich flink.
      "Wärst du mir böse Pilzie, wenn das gierige Volk uns erwischt? Könnte ziemlich hart und bedrückend werden!", fragte er so besonnen, als wollte er am liebsten anhalten und sich auf die Meute stürzten.


      Doch davon sah er erstmal ab, Beni sollte ja auch sein Bestes geben. Den WITCH nun Mal den Vortritt lassen. Flink rannte er zum Kirchenausgang und wich den notgeilen Puppen so schnell aus wie er konnte. "Ah, ich spüre es. Ab jetzt werden nur noch gute Tage kommen! Meinst du...Ich könnte Lord Korbos besuchen kommen, wenn ich das Dark Heart zur Dunkelheit helfe? Um meinen Fortschritt zu zeigen! Ah -- jetzt habe ich noch mehr Gründe, um ihn einfach so zu besuchen. Das wird ein Spaß!"


      Beni hatte seinen Spaß, währen Ineb etwas Erdrückendes gegen sein Unterleib spürte. Verdammt, das Gefühl kam ihm wieder zu Vertraut vor, dass er so rot wurde wie eine Tomate. "G-geh runter von mir! Geh---" Warum auch immer ihn der Satz 'Raus aus mir' im Kopf verfolgte, obwohl es gerade eher unpassend war. Fest griff er in das Becken des Hexers und bewegte seine eigene Hüfte, um sich von der Situation zu lösen. Den diese Marionetten waren auch ganz klar in der Nähe und so wie sie ihre Hose dramatisch auszogen, bekam er starke Gänsehaut. Er konnte nur Beni dabei zusehen wie er wegrannte, Tränen bildeten sich in seinen Augen.



      "Das ist viel zu perveeeeeeeers!!! Stoppt diesen Traaaaaaum!!!"


      Was mit den Anderen passierte war Beni gar nicht klar. Doch aus seiner Sicht veränderte sich das gesamte Umfeld, nachdem er die Kirche verlassen hatte. Ein violettes Sternenmeer umfasste den gesamten Hintergrund, für eine kurze Zeit fühlte sich Beni von diesem eingenommen. Als wäre er mit einer galaktischen Masse verschmolzen. Seine Augen wurden so trocken, dass er sie schmerzlich schließen musste. Sein Körper fühlte sich für den Moment schwerelos an, er bemerkte, dass Kye gar nicht mehr bei ihm war. Nur noch das Dark Heart war an seiner Seite.
      Nach einer absoluten Dunkelheit, wurden seine Augenlieder stark von einer knalligen Helligkeit überrascht, weswegen er seine Augen mühsam öffnete. Die Sonne strahlte von oben so schön, wie er sie noch nie zuvor erblickt hatte. Er deckte seine Augen mit seiner Hand ab, um überhaupt etwas sehen zu können. Trotzdem - selbst bei bloßer Klarheit ...wollte er sich am liebsten in die Haut zwicken. War das echt? Das letzte Mal als er an so einem schönen Ort war...war damals mit Bosco, ein paar Tage vor seinem Tod.

      "Ist das...ein Strand??? Eine...Insel??"


      Verwirrt lief er durch den Sand, dabei bemerkte er das sein Outfit ziemlich sommerlich war. Wer hatte ihn umgezogen? Das Herz von Kandrakar befand sich direkt neben den Schlüssel von Korbos, er hatte sich an seine Kette angehaftet. Selbst eine Sonnenbrille besaß er und Sonnencreme roch er genauso an seinem Körper. Hatte er...irgendwie seinen Urlaub verdrängt?
      Von weiten entdeckte er Liegeplätze, es kam ihn vor als bewegte sich dort etwas. Deswegen machte er keinen Halt als dorthin zu rennen, mit seinen Surfboard in der Hand, dass er einfach in den Händen hielt ohne zu wissen wieso.
      Tatsächlich entdeckte er Menschen vor ihm, doch niemanden den er je zuvor erblickt hatte. Ein Mann mit violetten Haaren sonnte sich auf einem Liegestuhl, er machte einen ziemlich entspannten Eindruck. Gelassen blickte er zu Beni und zog dabei seine Sonnenbrille hoch. "Ineb, du bist jetzt auch hier? Wir werden ja immer mehr Leute!"



      Wie es aussah verwechselte ihn diese Person mit seiner anderen Hälfte. Kannte er diesen Mann nicht irgendwoher? Durch Inebs Erinnerungen, die noch so verwirrt in seinen Kopf schwebten, hatte er einen Namen im Kopf: Izarra? Mehr interessierte ihn jedoch im Hintergrund, was da gerade abging. Im Wasser kämpfte nämlich ein einziger Mann gegen tausende Fische, die sich so wild auf ihn drauf stürtzten wie Piranhas. Sie saugten sich an seinen T-Shirt fest, biss ihn und der Mann schlug um sich her, mit einem lauten Gebrüll was sogar Löwen verscheuchen würde. "AAAAAH! DIESE VERDAMMTEN MISTVIECHER!! VERRECKT ALLEEEEE!"


      "Warte Mal---Du bist gar nicht Ineb...Schwere Not...Bist du etwa Beni?! W-was ist das für eine Macht, die ich gerade an dir verspüre?!"



      Plötzlich war der Kerl ziemlich aufgeregt, dabei setzte auch Beni seine Sonnenbrille auf den Kopf. Er wusste wohl vom Dark Heart bescheid, auch wenn es offensichtlich an seiner nackten Brust baumelte. Verwirrt kratzte sich Beni am Kopf. War es hier echt die Realität? "Ich war gerade noch in der Kirche...Und jetzt habe ich Badespaß? Habe ich Urlaub durch Lord Korbos erhalten?", fragte er sich selbst ziemlich naiv, auch wenn er nicht davon ausging. Ob das nun eine Prüfung war, des Dark Hearts? Er wusste nicht genau, was es bedeutete.



      Er fragte sich nur, warum nicht Pilzie bei ihm bleiben konnte? So als Wächter, damit er auf ihn aufpasste? Aber naja -andererseits gab es hier wohl auch Menschen, mit denen er sich vergnügen konnte. Wie auch immer...konnte er durch das Dark Heart erkennen, dass es mehr sein mussten, als diese zwei am Strand.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Cornelius Sextus & Harvey Bell &Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyons & Kye

      Der Hexer war sich nicht ganz sicher ob Ineb verstehen würde, schon oft bekam er durch den Herzträger das Gefühl gegen eine Wand zu sprechen und Beni hatte er zum Beispiel nie erreichen können. Umso erstaunlicher war es am Ende doch für Cornelius nicht eine schmerzhafte abfuhr zu erhalten oder Rebellischen Wiederwort. Könnte es wirklich seine das dieser besondere Traum ein besondere Einsicht ihn Ineb geweckt hatte oder lag es...Doch an ihm selbst?
      "Kann es sein, dass du ebenfalls von dem Traum beeinflusst wirst? Warum sonst würdest du versuchen mir zu helfen...Auch, wenn ich die Hilfe eines Hexers nicht benötige..."

      Die Mundwinkel von Cornelius zuckten argwöhnisch, er war vermutlich noch nie so klar bei Bewusstsein wie jetzt. Wirklich als Hilfe würde er es jedoch nicht ansehen, schließlich hatte er auch seinen eigenen Zweck dahinter...Aber durchaus war sicherlich für jemand wie Ineb kaum zu begreifen. Tatsächlich merkte der Hexer selbst das gerade in Namen vieler handelte...Sein eigenes Hauptziel würde wohl jetzt mit dieser neuen Erkenntnis die er heute erfahren hatte noch mal ihn frage stellen müssen. Vielleicht hatte ihn wohl doch der Traum ein wenig mit beeinflusst.
      Das Gefühl des zwickenden Fingers des Lightheartträgers erinnerten ihn aber schnell daran das kein gewöhnlicher Traum war in welchen sie feststeckten. So fühlte sich die Reaktion von Ineb die dann folgte fast so absurd an als könnte es Real sein. Doch es war unverfälscht oder Einfluss seiner Hexerei.

      "...Nehme ich deinen Ratschlag als meinen kurzweilen Meister an. Merci...Ich habe durch dich die Hoffnung wiedergefunden...Ich und die WITCH werden unser bestes geben...Um dich und all' das dunkle in eurem Herzen zu schlagen. Als Team."
      Für ein kleinen viel zu schnellen Herzschlag fühlte es sich für Cornelius an als würde er sich erneut verlieben.
      Schwach biss er sich auf die Zunge um es sich Wörter zu verkneifen die diesen Moment ruinierten könnten...Endlich konnte er den Wächter als Herzträger akzeptieren, zumindest vorerst...Er schien zu lernen und nicht ein vollkommend hoffnungsloser Fall zu sein.

      Derweil hatte sich der Lord dazu entschieden sich nun doch von seinem Schatz zu trennen.
      Er konnte nicht beurteilen ob es ein beleidigende Niederlage war oder---
      "Na, wenn das Lord Korbos so möchte! Natürlich mache ich das! Alles für meine Liebe!"
      Nun...Das Beni nicht vollkommend von seiner Light-Seite Ausgelöscht war konnte man wohl dann doch nicht als vollkommende Niederlage bezeichnen...
      Ihn nun wieder so strahlend zu den und von Liebe sprechen zu hören...Es gab der dunklen Herrscher ein kleinen Hoffnungsschimmer das nicht alles unter dem Einfluss dieses verfluchten Dark Herz geschehen war...
      Erneut hob ihn Beni hoch aber diesmal jedoch mit einer unerwarteten Ernsthaftigkeit.
      Tatsächlich dachte Beni sogar darüber nach es ihm zurück zugeben...
      In diesem Sinne fragte sich Korbos wirklich ob Beni sich wirklich bewusst war ob es nicht sein Eigentum war? Allerdings spielte keine Rolle solang er ihm weiter seine Treue schwor, bis zu seinem letzten Atemzug...
      Zwar erfüllte Kye erneut mit Unbehagen und Ängste zu wissen das so etwas Wertvolles im Besitzt von Beni war jedoch musste er in diesem Punkt lernen zu vertrauen...Auch wenn es einem schwer fiel, besonderes nachdem war nun folgte!

      Obwohl es wie ein friedvoller Aura in der Kirche herrschte bewies Beni erneut auf welcher Seite sie eigentlich standen.
      Mit lauten Getöse stürzten sich das Volk ins innere der Kirche, die Verwirrung wurde groß aber durch die nächsten Worte war schnell jeden Anwesenden Bewusst was die dunkle Aura zu bedeuten hatte...

      "Ja, genauso hatte ich mir das vorgestellt! Die Walpurgisnacht ist noch nicht vorbei! Diesmal bekommt nicht nur Ineb seinen Speck ab!"
      Walpurgisnacht?!
      Zu gut wusste jeder was das zu bedeuten hatte!
      Wyatt erschauderte beim Anblick der Marionetten und hob sich etwas die Hand vor die Augen.
      "Nimm ihn am anderen Arm, dann rennen wir so schnell wir können...."
      Ohne lange drüber nachzudenken war Wyatt sofort dabei, manche schmutzige Fantasien gehen wirklich zu weit!
      Das war beinahe schlimmer als die Hasen in Cabriels Traum.
      Zügig packte er den anderen Arm des Engels und nahm die Beine in die Hand. Aber egal in welche Richtung sie laufen würden, es schien aussichtslos...Sie waren umzingelt!
      Doch Wyatt stellte sich aufopferungsvoll zwischen die Marionetten und Cabriel:
      "Keine sorge Cab, ich lass nicht zu das Inebs Perversion dich erwischt!"


      Auch wenn nicht auf Inebs Mist gewachsen war blieb Wyatt bei der Ansicht das Ineb nicht unschuldig an dieser Situation sein könnte.

      Tyler war in Gegensatz zu denn Anderen überhaupt nicht in Panik, mehr noch schien er fast schon erfreut das er endlich auch teil dieses Erotischen Fest sein durfte! Dazu waren es nur Marionetten, da brauchte er sich keine sorgen machen das Keime oder schmutzige Personen dabei waren! Das war doch Perfekt! Das aber schmerzhaft sein würde...Darüber dachte Tyler gar nicht nach.
      Harvey der sofort mit roher Gewalt einen dieser Marionetten von sich kickte packte Tyler am Kragen:
      "Spinnst du?! Stehe hier nicht so rum...!"
      "Nein lass mich! Ich halt das aus--"
      "Bullshit...!!"
      Bestimmt war Tyler noch unter irgend ein Zauber oder sein verstand war benebelt!?
      Er schüttelte ihn durch aber der Wasserwächter schien nicht darauf zu reagieren.



      Kye wurde Zeuge wie das blanke Chose ausbrach und die Witch mit dem ganze zu Kämpfen hatte. Es wäre eine Schadenfreude in ihm aufgekommen wäre er nicht selbst mitten im geschehen!
      Schnell aber zeigte Beni seine Sportlichkeit nachdem er denn Lightheart-Träger um gekickt hatte und mit ihm los stürmte. Allerdings kam ihn beinahe so vor als würden sie jeden Moment erwischt werden!!

      "Wärst du mir böse Pilzie, wenn das gierige Volk uns erwischt? Könnte ziemlich hart und bedrückend werden!"
      Wirklich erpicht war das kleine Wesen nicht davon weswegen er sich automatisch fester an Beni hielt und am liebsten wieder an ihm festgebissen hätte! Nur damit Beni merkte wie Böse er ihm sein würde!
      Zwar hatte er in diese Form große Chancen der Meute zu entkommen aber das Risiko stand groß das am Ende noch ganz anderes kommt und es am Ende Beni war vor dem entkommen müsste weil zu heiß gelaufen war!

      "Ah, ich spüre es. Ab jetzt werden nur noch gute Tage kommen! Meinst du...Ich könnte Lord Korbos besuchen kommen, wenn ich das Dark Heart zur Dunkelheit helfe? Um meinen Fortschritt zu zeigen! Ah -- jetzt habe ich noch mehr Gründe, um ihn einfach so zu besuchen. Das wird ein Spaß!"
      Die Niederlage fühlte sich auf einmal gar nicht mehr so verkehrt an durch Beni enorme Freude...Das irritierte Kye für ein kurzen Moment bevor er ein Fünkchen davon selbst spürte. ...Fortschritte...Es...Fühlte sich wirklich an als hätte sich etwas Ändert und zum ersten mal empfand er keine Angst dabei, sondern...Freude?

      Alles Andere als Freude überkam gerade Cornelius der sich gerade in einer viel zu vertrauten Haltung wieder fand.
      Innerlich verfluchte er Beni für das ganze und zugleich versuchte sich wieder aufzurichten aber dieser verdammte Ineb hielt ihn so fest, dass er keine Chance hatte anständig aufzustehen!! Zudem erinnerte er sich daran das sich gerade in keiner vorteilhaften Position befand...Zudem...War er es dem gerade so warm wurde oder war es der Feuerwächter welcher gerade zu ihnen schaute und aussah als würde ihn gleich in Lebendige Leibe Rösten?!?!
      "Das ist viel zu perveeeeeeeers!!! Stoppt diesen Traaaaaaum!!!"

      .......................................
      ........................................................
      ..............................................................................




      Als Kye erwachte, war das letzte woran er sich erinnerte wie Beni plötzlich verschwand und glaubte die Marionetten würden nun doch über ihn herfallen.
      Doch er fand sich wieder in seiner vertrauten Umgebung im Weinkeller unter dem Tisch...Sein lieblingsversteck hier ihm Schloss.
      Neben ihn war ein volles Weinglas umgestoßen und der rote kostbare Wein lief über denn Boden.



      Für ein langen Moment blieb Kye reglos und starrte nur auf die rote Flüssigkeit. Er konnte nicht mehr beurteilen ob jetzt wirklich wach geworden ist oder noch in einem Traum war?
      Aber...Er fühlte das stechen nicht mehr in seinem inneres...
      Hatte er das Dark Heart...Nun wirklich übergeben?
      Mit der Hand griff er in sein inneres um sicher zu gehen...Es war kein gewöhnlicher Traum und die Gefährlichkeit dahinter ließ ihn nur Bewusster werden.
      Er erinnerte sich nicht mehr daran wann er ohne das Dark Heart war....Es war regelrecht mit ihm verschmolzen gewesen und nun ohne...?



      Kye fühlte sich sich sehr schwach...Schließlich fehlte ihm einer große Machtquelle...
      Doch so langsam musste er sich aus seinem Versteck bewegen um nach seinem Körper zu sehen. Ohne das Dark Heart könnte es problematischer werden sein Zustand so beizubehalten...Es war gefährlich ihn zu lange unbeaufsichtigt zu lassen zudem hatte dieser Nurial erwähnt er würde sich um Eternity kümmern....Zwar wurde dieses Scheusal scheinbar getötet im Traum aber Kye hatte ein dumpfes Gefühl das es nicht so einfach sein würde so jemand endgültig auszuschalten der die Macht besaß das Schicksal anderer zu sehen...
      Dieser Traum war wirklich viel...Die Dinge die zwischen ihm und Kiri geschehen waren...
      Der Fakt zu sehen wie Beni und Ineb ihre Verbundenheit zeigten...Er fragte sich er ob er jemals zu Eternity auch so eine Bindung haben würde....
      Aber auch wenn Kye am liebsten wieder für alle Ewigkeit in seinem Weinkeller bleiben wollte nachdem Beni sich so entschlossen zeigte durfte er jetzt nicht zurück hängen...Schließlich musste er das Bild es Mächtigen Lords weiter aufrecht halten. Auch wenn sich die Dinge auf dem Schlachtfeld geändert haben...Eine neue Ära schien zu beginnen.
      Es würde nichts mehr so sein wie in denn früheren Witch-Zeiten.

      ________________________________________________________


      Stan L. & Liam Petrow

      "Ist das...ein Strand??? Eine...Insel??"



      Für eine sehr lange Zeit befand sich Stan nun mit den Anderen auf dieser Insel....
      Im ersten Augenblick glaubte er von denn fremden Angreifern Bewusstlos geschlagen geworden zu sein und dann unter Drogen....Dann haben sie ihn wohl verschleppt. Aber warum auf eine einsame unbekannten Insel?
      Aber dann traf er ausgerechnet auf andere bekannte Gesichter...Doch selbst langen Diskutieren ergab für Stan keinen logischen Grund warum sie alle hier auf der Insel waren.
      Dann passierte eine lange Zeit nichts...
      Das einzige war begann das sie lernen mussten hier zu überleben und miteinander klar zu kommen.
      Eine lange Zeit fragte sich Stan ob am Ende daran liegen könnte das zu betrunken gewesen war und er sich das alles nur einbildete....
      Doch je mehr Tage verstrichen, desto weniger glaubte Stan an diese Theorie.
      Wichtig war es daher zu Überleben und zu versuchen wieder zurück zu kommen...Stan konnte sich nicht vorstellen das Wyatt ohne ihn so lange zurecht kommen würde. Außerdem hatte er der Lyons eine hohe Pflicht zu erfüllen. So viel unerledigte Aufgabe!
      Weswegen er sich bereit erklärte auch mit Janon zusammen zuarbeiten, einen Mann denn er wirklich ungern in der Gegenwart von Liam sah. Doch wenn sein alter Freund meint das ihm Vertrauen konnte in einer solch ernst Notlage...Musste vorerst das Kriegsbeil ablegen.
      Schließlich gab eine Person...Wem das Insel Leben hier überhaupt nicht gut tat.
      Doch am wichtigsten wurde es als Izarra zu ihnen gestoßen war...Blöderweise erhielten sie durch ihn nicht mehr antworten das jene Person ihm eine Kokosnuss an dem Kopf geworfen hatte...Danach schien sich Izarra nicht mehr zu erinnern wie er hier hergekommen war.
      Und so schien das Leben auf der Insel wieder seinen gewohnten Ablauf zu gehen bis---

      "AAAAAH! DIESE VERDAMMTEN MISTVIECHER!! VERRECKT ALLEEEEE!"

      Auch Stan bemerkte den Neuankömmling verblüfft . Es war sogar ein weiteres bekanntes Gesicht. Ineb..!
      Mit den WG-Freund von Wyatt hatte hier am wenigstes gerechnet...Es wurde immer Bizarrer!
      Leider konnte er nicht verstehen was Izarra zu ihm sagte der ihn schließlich sehr gut kannte.
      Aber das Gebrüll von Janon war viel zu laut...
      Mit einem schweren seufzen blickte der Butler in seine Richtung. Hätte der Boxer nicht so erpicht darauf bestanden heute mit der Nahrungssuche dran zu sein hätte es Stan selbstverständlich auf eigener Faust getan. Ihm war es sogar lieber wenn er alle Aufgaben erledigen würde aber der Protest war zu groß gewesen. Vermutlich musste der Kerl sein Alpha-Männchen raus lassen...Doch so wie sich dieser anstellte würde Stan später bei Zeit besser Ausschau nach Furchten halten...Bevor Janon noch alternativ nach Pilzen suchen würde. Die letzten Pilze waren so giftig gewesen, dass sie alle mehre Tage unter Halluzinationen gelitten hatten!
      Aber das ignorierte er jetzt, viel wichtiger war wie und warum Ineb jetzt hier war! Vielleicht folgten noch weitere...??

      "Ich war gerade noch in der Kirche...Und jetzt habe ich Badespaß? Habe ich Urlaub durch Lord Korbos erhalten?"

      Allerdings gab anstelle von Antworten weitere fragen und er sah etwas verwirrt zu Izarra bevor wieder Ineb...? Musterte...
      Wer war Lord Korbos? Das klang nach einem sehr ungewöhnlichen Namen und warum nahm er die Situation so viel lockerer als der Rest von ihnen?
      Doch beim näheren betrachten bemerkte Stan auch Körperliche Veränderung an Ineb....
      Wie lange waren sie denn hier auf der Insel? War Ineb in der Zeit gewachsen und hatte trainiert?
      "Das wird immer sonderbarer...", murmelte Stan aus einer Mischung aus Faszination aber auch sorge.
      Bevor Stan aber fragen stellen konnte ertönte ein lauter Schrei der von Liam kam.
      Panisch kam der Rothaarige aus einigen Gestüben gestolpert, in seinem Haaren hingen ein paar zweige und Blätter...Seine Kleidung hing an einigen stellen halb herunter und als seinem Hals waren mehre...Knutschflecke?



      "L-leute...Er ....Sie haben Ihn!! Sie haben Oscar diesmal wirklich mitgenommen!!!", rief er panisch und stolperte benommen vorwärts als hätte gerade schlimmes miterlebt.
      Stan griff sich Kopf schüttelt an die Stirn:
      "Ich hab ihn gewarnt er soll sich nicht mit Ihnen anlegen...Sie haben schon so oft versucht ihn mitzunehmen...Irgendwann musste ja dazu kommen."



      Er half Liam wieder sich aufzurichten, dieser wirkte total neben sich:
      "Wir sind die nächsten...Ich schwöre...Wir sind die nächsten! Wenn sie Oscar haben werden sie uns auch holen..! Wir müssen von dieser Insel runter, die...die werden uns---"



      Liam griff sich an denn Kopf als erinnerte er sich an Traumatische Ereignisse und seine Augen ging ungläubig zu der neuen Person über:
      "B-beni...??? was tust du hier? Hat Janon mir wieder heimlich die Pilze ins essen gemischt?!"
      Believe Me ~

    • Beni Darkwood & Janon Müntzer & Izarra

      "L-leute...Er ....Sie haben Ihn!! Sie haben Oscar diesmal wirklich mitgenommen!!!"

      Sonderbar beamte sich ein Rothaariger hinzu, den Beni aufgrund seines Aussehens nicht sofort wiedererkannt hatte. Erst als er durch die Zweige, Blätter und dicken Knutschflecken hinwegsah, wurde ihm klar, dass dies ja nur dieser Clubbesitzer sein konnte. Ernsthaft, war das gerade dieser Liam? Was für ein Zufall, dass er auch hier Urlaub machen sollte! Beni beobachtete den Kleineren wie er ihn Panik versuchte etwas zu erzählen, so ganz verstand er es nicht? Klang wie ein kranker Psychofilm, den Liam gerade durchlebt hatte?
      Währenddessen schaffte endlich der Boxer den Kampf mit den Fischen zu überstehen. Wenigstens den Thunfisch konnte er von seiner Schwarm losreißen und ihn gewalttätig aus dem Wasser schmissen, sodass die Schuppen des Fisches durch die Sonnenstrahlen glänzten.



      Bis diese arme Kreatur auf dem Sand landete, herumzappelte und den Gnadenstoß durch den Boxer erhielt. Schnaubend erschlug er ihn mit einem Stein, für Tiere hatte er noch nie Respekt erwiesen. Ihm war es deutlich egal, ob dieses Vieh schmerzen hatte oder nicht. Zu stark war der Hass gegenüber diesen Fischen, die seine Kleidung komplett durchnässt hatten - dabei hatten sie keine Wechselklamotten! Verärgert stand Janon auf und schmiss den Fisch Izarra zu, der für die Zubereitung zuständig war. Geschockt nahm er ihn entgegen, obwohl eigentlich Liams Worte ihn mehr schocken sollten, als der in Blut getränkte Fisch.



      "Wir sind die nächsten...Ich schwöre...Wir sind die nächsten! Wenn sie Oscar haben werden sie uns auch holen..! "

      Wütend legte er eine Hand um seine Hüfte und wedelte mit seiner Hand abwertend, demonstrierte wie egal das doch war. Janon hatte Liam gewarnt nicht so viel mit Oscar abzuhängen. Er konnte froh sein, dass sie es nicht auf Twinks abgesehen hatten! Umso besser, dass dieser Störenfried endlich weg war. Der Ochse machte nichts als Probleme. Fraß für vier Personen, wurde ganz manisch aufgrund seines Erlebnisses mit Nicky und besaß heftige Stimmungsschwankungen, da er in einem gezwungen Entzug war. Dabei hatte Janon selbst zu kämpfen, auch wenn es bei ihm 'nur' die Zigaretten waren. Da er Kettenraucher war, biss er schwer in sein Gemüt hinein. Er hatte schon seit Tagen diese Kopfschmerzen und war noch gereizter als sonst. Noch dazu musste er auch noch mit seinen Feinden zusammenarbeiten, um hier zu überleben. Stan vertraute er noch immer kein Stück, aber Liam bestand darauf, dass er sich mit ihm und Oscar verstand. Das schlimmste war noch, dass Stan ein verfluchter Angeber war. Neben ihn sah er wie ein kompletter Nichtsnutz aus, weshalb sich der Boxer doppelt und dreifach anstrengte. Er wollte nämlich jeden hier beweisen, dass er hier das einzige Alpha-Tier war. Ohne ihn wären sie nichts! Wenn sein Schädel ihn nur nicht zerreißen würde...hätte er schon längst alles selbst machen können. Dann wäre er auf NIEMANDEN angewiesen!

      "GUT!", zischte Janon so voller Wut, dass die Freude darin kaum zu hören war. Wenn Oscar nicht da war, hatten sie weniger zu schaffen! "Soll er sich von denen kräftig durchnehmen lassen, wen interessiert das schon!? Die haben genug an den zu nuckeln, da werden sie uns ab jetzt in Ruhe lassen. Bis sie ihn umgebracht haben sind wir von der Insel runter!"



      Janon glaubte nicht daran, dass diese gelben Mistviecher ihn etwas antuen können. Er hatte einen bereits schon eine verpasst, wären sie nicht so in der Überzahl, hätte er aus ihnen schon lange Kleinholz gemacht. Aber diese Aliens waren robust, ihr schmieriges Grinsen und ihr Speichelausfluss waren genauso unangenehm. Einmal war er sogar neben einen dieser Dinger aufgewacht und hatte beinahe einen Herzkasper. Wenigstens konnte er diesem eins seiner Ohren entreißen, wie eine Trophäe, um zu zeigen wer hier der Chef war. Izarra hatte es ihn nur dann abgenommen - schräger Vogel - da er dadurch herausfinden konnten, um was es sich handelte. So verrückt wie der war faselte er davon, dass er in Alchemie ziemlich begabt war. Wers glaubt? Seitdem er aber diese Analyse anhand von Alchemie durchgezogen hatte, nannte er sie professionell "Bananos". Da ihre Lieblingsspeise wohl Bananen waren, liebten sexuelle Nähe und den Rest hatte der Boxer schon vergessen. War ihm auch egal, war eh alles nur Bullshit. Diese Viecher waren doch nur irgendwelche Mutanten, die einfach auf dieser einsamen Insel zurückgelassen wurden. Sie waren gefährlich, aber nicht für einen Löwen wie Janon. Liam hatte er nur keine Lust mehr zu beschützen, da dieser ja sowieso sich an Oscar klammerte, als wären die seit dem Inselbeginn ein Paar! Fick deine fürsorgliche Art, Liam!, dachte er sich öfters.

      "B-beni...??? was tust du hier? Hat Janon mir wieder heimlich die Pilze ins essen gemischt?!"

      "Häh?"

      Erst dann realisierte auch Janon diese neue Person auf ihrer Insel. Hä---woher kam denn jetzt der Penner her? Irgendwas sagte ihm das Aussehen, hatte er den nicht schon irgendwo gesehen? In der Schule vielleicht? Doch als ob er sich jedes Gesicht von den Schülern merkt, die nicht sein Typ waren! Verwirrt starrte er ihn an, bedrohlicher...da Liam ihn auch ernsthaft noch kannte. Natürlich...diese Nutte kannte doch jeden Mann, der mit halboffenen Hemd herumläuft.
      Beni grinste als Antwort Liam zu und reichte ihm eine Hand, da dieser ziemlich wackelig auf den Beinen war. Wow, was auch immer hier abging. Es sah ziemlich spannend aus! Vielleicht war es nicht nur Urlaub, sondern eine Prüfung von Lord Korbos? Vielleicht der letzte Test, um zu beweisen, dass er dem Dark Heart würdig war? Diese Männer hier hatten bestimmt etwas damit zu tuen! Seine strategischen Fähigkeiten wuchsen, er fühlte sich wie Sherlock Holmes, der einen Fall löste, ohne auf den Hint-Button zu drücken!

      "Ich habe Urlaub und arbeite zugleich! Meine Liebe hat mich hierher gebeamt! Bin mega froh, dass es gleich so lustig zugeht.", sagte Beni im amüsierten Ton und klopfte dabei Liam auf seine schmerzliche Schulter, sodass Janon von weiten die Stirn runzelte.



      "Hat dich der Ochse auch mit einer Kokosnuss erwischt? Klingst nicht ganz sauber, woher kennst du überhaupt Liam?! Hier ist gar nichts lustig! Wir kämpfen ums überleben!"
      , murrte Janon zynisch und verschmälerte genervt seine Augen. Kaum sind sie einen Idioten los geworden, kam schon der Nächste?! Janon hörte schon lange auf nach den Sinn zu suchen, weshalb er einfach Benis Text mit 'seiner Liebe' komplett ignorierte, wie auch den Urlaubsteil. Wer würde denn hier schon freiwillig Urlaub machen wollen?



      Doch auch Izarra hatte etwas beizufügen. Nachdem er den erschlagenen Fisch zum Braten vorbereitet hatte, näherte er sich den Männern. Nochmals musterte er Beni, sah genau das Dark Heart an seiner Brust. Besorgt atmete er tief ein, doch dazu wollte er sich erst Mals nicht äußern. Diese Sache verstand höchstens nur Beni und er. Die anderen Männer waren ja schon skeptisch wegen seiner Alchemie. Doch konnte er sich schon erahnen...wen Beni da als seine LIEBE andeutete. Den...Mistkerl. War er etwa für all' das verantwortlich? Dann...wurde er mit den Jahren ja nur mächtiger...wie bedrückend!

      "Ehm...Da du von herbeamen sprichst, weißt du wohl auch nicht wie du hierherkamst. Wir sitzen hier schon seit Tagen...wenn nicht sogar Wochen fest. Ich hatte Mal mir die Tage durch einen Stein vermerkt, aber Oscar hatte ihn leider ins Wasser geschmissen...Hier ist es ziemlich gefährlich, weshalb wir so schnell wie möglich die Boote fertig stellen sollten, um zu fliehen.", versuchte er Beni die Situation zu erklären, auch wenn etwas in ihm sagte, dass sie niemals mit einem Boot verschwinden könnten. Es lag ihn fest auf der Zunge. Irgendetwas stimmte nicht mit dieser Insel. Nur was war es? Das Wissen wurde ihn durch die Kokosnuss weggeschlagen. Er war sich nicht ganz sicher, ob dies noch die Realität war...aber er wusste nicht, wie er dies herausfinden sollte.



      Über die Neuigkeiten glücklich strahlend nickte Beni dem Älteren nur zu, als empfahl dieser Mann ihm eigentlich die Insel, statt sie zu verschwärzen. Aha - hier war es also gefährlich? Irgendwelche Kreaturen oder schreckliche Menschen, die einen von ihnen entführt hatten? Das war genau der Urlaub, den sich Beni immer gewünscht hatte. Fehlte nur, dass er Lord Korbos auf einem Liegestuhl den Rücken eincremen konnte. "Heh. Klingt mega. Bin dabei, ich will mit euch ums überleben kämpfen! Ihr wollt doch sicher diesen Oscar retten, hm? Lasst mich mitkommen! Ich bin sehr darin interessiert welches Ding euren Freund entführt hat? Eine Hydra? Amazonen? Oger? Gartenzwerge? Ich bin für alle Arten von Crazy zu haben!". Voller Elan zeigte er ein Peace-Zeichen, als könnte es für ihn jede Sekunde losgehen!



      Dabei wurde Izarra ganz bleich im Gesicht, sofort zeigte er mit seinen Händen ein dickes X, was für ein klares NEIN stand. War er suizidgefährdet?! Dabei wusste Beni doch nicht einmal, mit wen sie es aufnehmen mussten! Klar, anders als Ineb musste er wohl schon Begegnungen mit mystischen Wesen in Meridian gehabt haben...trotzdem war es doch verrückt einfach gespannt darauf zu sein!
      "Niemals! Beni, das ist zu gefährlich! Das sind keine gewöhnlichen Kreaturen! Es sind Bananos! Hungrige Geschöpfe, die nur anhand ihrer Triebe leben und dich nicht eher gehen lassen, bis du dir selbst das Leben nimmst...Wenn dir das überhaupt möglich ist und die Bananos dir nicht alle Eingeweide beim Verkehr ausgerissen haben! Ihr derzeitiger Anführer ist blutrünstig - den können wir nicht einfach---"



      "Ich bin dabei! Ich bin dabeeiii! Muss ich ernsthaft betteln und auf die Knie gehen, damit ich bei der Rettungsaktion mitwirken kann? Ich will diese Viecher selbst sehen! Sind sie genauso triebgesteuert wie meine Wenigkeit?! Dann werden wir perfekt zueinander passen und harmonieren! Biiitttee---Ich muss mir diese hungrige Beute ansehen! Ich will sehen wie sie uns umzingeln, uns gefügig machen und dann den ersten erwählen, der das selbe Schicksal erleidet wie euer Freund!"



      Beni schüttelte vor Aufregung den Alchemisten, sodass Izarra schlecht wurde, er ließ einfach nicht locker. Dabei wurde sein Gesicht so rot, als stellte er sich dieses Szenario tatsächlich bildlich vor. Er wollte wohl eher eins dieser 'Bad Ends' erreichen, Beni hatte schon lange keinen Gruppenspaß mehr! "Ich werde diesen Oscar schon herausholen und wenn was wäre...könnte ich mich fürs Team opfern. Hah...Aber natürlich nicht ohne einen krassen Kampf, sodass mir die Handknöcheln vorm draufschlagen weh tuen!"



      Gereizt verdrehte Janon seine Augen. Na klasse, noch so ein schwanzgesteuerter Schläger, der genauso verblödet war wie Oscar. Er drehte mit seinen Zeigefinger an seiner Schläfe, um Liam durch Körpersprache zu fragen, ob dieser Mann ein Idiot war. Obwohl er es ja selbst wusste. "Ich werde garantiert nicht den Ochsen retten gehen, das sollte niemand von uns. Er ist genau da, wo er hingehört. Ist doch für ihn besser, als hinter Gittern."



      "Wenn du darauf bock hast, dann schließ dich dem Vollidioten an, so werden diese Viecher genug zum Knabbern haben. Bis dahin sind wir endlich von der Insel runter."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢