Connected Hearts [ Kaischiro & Minacat ]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • ₭ɎɆ

      Eigentlich war Kye kein besonderes großer Freund von ungebremster Wut...Er hatte dann immer denn Eindruck viel zu Emotional zu reagieren und die Dinge danach kamen oft nur Negativ auf ihn zurück.
      Aber die Gesamt Situation war wirklich nur zum Kotzen, es wunderte ihn selbst das nicht längst zu einem Stachligen Kugel geworden ist oder zu einer Pfütze....
      Er hatte diesen Wahrsager gar nicht erst aussprechen lassen....
      Seine Worte würden ihn nun sicherlich verfolgen und sein Selbstbewusstsein nur noch tiefer in denn Keller ziehen.

      "Lord Korbos..."

      In Gegensatz zu ihm war Kiri ausgesprochen kontrolliert....
      Das war seltsamerweise sehr beruhigend für denn Lord. Vor nicht wenigen Stunden war es eigentlich Kiri der ein gewisse Wut in ihm ausgelöst hatte.
      Allein durch nur einen Kommentar oder dessen Lächeln...Doch schon eine weile kam schon keiner solcher Kommentare von Kiri und nun schämte sich der König schon beinahe über sein ersten Eindruck über sein Lakaien....



      "Sie haben sich doch ihre Frage selbst beantwortet. Sie sagten doch selbst, dass sie aus Überzeugung Beni diese Macht nicht gegeben haben, oder? Dann war es also auch kein Fehler, wenn es so der König entschieden hat. Zweifeln sie nicht, immerhin gehört das schon längst der Vergangenheit an. Das Schicksal haben sie für sich selbst bestimmt und auch, wenn sie einen schweren Weg gewählt haben...Ist es doch der Weg, den ihre Seele als...einzig Richtigen empfunden hatte, oder irre ich mich?"
      ....
      Nicht nur das Kiri ihn auch von einer Anderen Seite beeindruckte nun reagierte auf sein selbst zweifelnde Frage auch noch so...Klug. So wie man es sich doch eigentlich von jemand der einem Unterstützte eigentlich wünschen sollte.
      Die roten Iris des Lords gingen verarbeitend wieder nach vorne....Eternity hatten seine Fragen immer furchtbar genervt. Offensichtliches sollte man nicht Hinterfragen...Wenn man die Antwort doch schon wusste....
      Aber so hatte sich die Seele von Lord Korbos jedoch immer unsicherer Gefühlt....Er wollte schließlich nicht nur der Fehler in ihrem Gesamtbild sein.
      Doch wie Kiri auch sagte hing das in der Vergangenheit...Er hatte sich für sich es Richtig empfunden.
      Auch wenn sicherlich mehr als die Hälfte dagegen sprechen würden...



      Er hatte auch kein wirklich Heldenhaften Gedanken dabei gehabt....
      Auch Liebe war in ersten Augenblick nicht das schlaggebende....
      Er hatte sich für denn Moment zum ersten mal wirklich zu jemand verbunden Gefühlt.
      Beni sollte Ausgemerzt werden...Das Dunkle hatte kein Platz in Herzen der Wächter und auch in denn Augen der Anderen.
      So wollte es das Schicksal....
      Kye empfand es aber nicht für Richtig, für ihn war der Logisch Impuls gewesen.
      Wenn dieser Junge der von Schicksal ausgewählt wurde diese Macht nicht besaß muss er auch nicht Sterben. Ganz einfach....
      Aber dann hatte ihn mehr oder weniger das Dark Heart mit seiner Macht so überflutet, dass ihm Bewusster wurde in welcher Rolle er sich selbst befand und sein Körper das alles niemals zu lassen würde.
      Er war schließlich immer gegen alle seine Entscheidungen....

      "Es ist doch nur wichtig, was sie Jetzt mit ihrem eigenen Schicksal machen wollen. Was ist ihnen denn wichtig?"

      ....
      Was ihm wichtig war?
      In Augenblick war Kye etwas durcheinander....Er wollte eigentlich doch nur zu sich selbst finden.
      Und sich selbstverständlich immer noch an die Witch Rächen...Eigentlich gegen das ganze Schicksal. Er wollte diesen Kreislauf endgültig durchbrechen damit es nie wieder diese Wächter gab....Keine Neu erwählten. Kein Neues Schicksal das sich einem Herzträger aussuchen würde oder einer Blutline folgte...Er wollte sie komplett auslöschen...
      Sein Reich brauchte diese Art von Helden nicht....
      Aber das allein gab ihn nicht den Status einer Person die er sein wollte....Zumindest wollte er nicht mehr das Weinglas sein das unter den ganzen Lasten zerbrach....

      "Wissen Sie...Ich bin auch kein Freund von meinem eigenen Schicksal gewesen, weshalb ich es einfach nicht angenommen hatte. Genau deswegen kann ich nachvollziehen, warum sie so wütend sind. Es ist schrecklich wegen Anderen dauernd wieder in ein Käfig gesteckt zu werden, besser ist es doch...die eigene Kontrolle zu haben. Und da wäre meine Frage, Lord Korbos...."
      Leicht blickte Kye wieder zu Kiri...Normalerweise mochte er wirklich nicht wenn man ihn zu lange ansah aber in Moment...Wo das Gesicht von Kiri in Mitleidenschaft gezogen wurde konnte er direkt in dessen Loch Blicken....
      Es war erschreckend...Anziehen. Fast Hypnotisch.
      Schon bei ihrem ersten Treffen in Kiris Garten hatte Kye dieses Gefühl gehabt, ewig...Hinein starren zu können.



      Erneut war die Gemeinsamkeit zwischen ihnen deutlich, es klang in seinen Ohren auch viel glaubwürdiger als dieses lächerliche Supporter Gerede das man einen sooooo GUT verstehen würde. Er glaubte nicht wirklich daran das man ihn verstehen konnte wenn man nicht zumindest das gleiche oder ähnliche erlebt hatte....
      Aber jemand der genau wie er sich gegen das Schicksal gestellt hatte und kein Freund davon war...Würde zumindest wirklich verstehen und ihm nicht alles schön reden was über seine Lippen kam. Denn er brauchte keine schleimer oder Oberflächlichen Bemerkungen. Es fühlte sich einfach nur Künstlich an...So als sprach man eben nicht aus seiner eigenen Seele heraus.

      "....Wenn sie die Möglichkeit hätten das Schicksal zu lenken oder es anzunehmen, als was sehen Sie sich da? Finden sie sich zu schwach, weshalb die Selbstzweifel bei ihnen kaum zu überhören sind?"

      Die Frage beschrieb seine Gefühlslage leider viel zu gut....
      Er hatte sich eigentlich immer als das...Wahre-Selbst Gefühlt....
      Schließlich war es sein Körper der Dinge von sich wegwarf oder verdrängte wären er selbst...Alles in sich behalten hatte.
      Jeden Schmerz, Kummer oder Ängste...Es waren immer seine Gewesen. Das bedeutet doch er war der wahre Lord Korbos Eternity....!
      Aber ...Das Schicksal...Machte aus ihm denn unscheinbaren Fleck. Ein Niemand...Ein Nichts...Einen Fehler...
      Und ohne das Dark Heart...Ohne Beni....Hätte er da überhaupt die Kraft gefunden?



      Er sah sich wirklich als viel zu schwach an...
      So gesehen hatte ihm sein Körper einiges seiner selbst genommen. Seine Fähigkeiten, sein Erscheinungsbild, seinen Namen....
      Er fühlte sich beraubt....

      "Einst sollte Ihnen von nun an klar sein. Vielleicht ist Beni derjenige, der ihre Perfektion über alles liebt, den sie zusammen mit ihrem Körper erschaffen haben. Ich weiß auch wie wichtig er ist, weshalb er Grund genug ist, warum sie sich nicht vom Dark Heart trennen können..."
      ...Ganz genau.
      Es sprach viel zu viel dagegen sich von dem Dark Heart zu trennen.
      Mit dem Dark Heart hatte viele Schritte überhaupt gehen können und es war wichtig für seine Zukünftigen Pläne...Auch wenn zugleich seinen Zustand immer mehr verschlimmert.
      Kiri kam näher und obwohl dieser schon mehr als weit in seiner Zone eindrang wie er normalerweise andere an sich heran ließ, fühlte es sich nicht wie ein gewaltsames eindringen an...Diesem Wahrsager hätte er am liebsten sofort die Hand zerfetzte für seine Berührung....
      Aber das warmherzige Lächeln bremste seine Wut von eben sogleich...Obwohl Kiri ordentlich etwas abbekommen hatte, sah er noch unglaublich schön aus.
      Beinahe wie ein...Diamant nur das er wie ein kleiner Sternenhimmel aussah.
      Weswegen Kye gar nicht anderes konnte ihn weiterhin anzuschauen, er zog seine gesamte Aufmerksamkeit in diesen Moment auf sich.



      "Aber ich interessiere mich nicht für ihre Perfektion...Oder dieses Dark Heart, was für sie auch Macht bedeutet. Ich möchte sie genau so wie sie neben mir sitzen. Deswegen hatte ich nie an ihnen gezweifelt, ob sie nun Lord Korbos sind oder nicht. Dieses Trugbild ist für mich nicht das Ausmaßgebende. Sie sind für mich so viel mächtiger, so viel interessanter...Genau deswegen möchte ich sie bis zum Ende unterstützen und Ihnen folgen."
      . . .
      Die Lippen von Kye öffneten sich ein spalt aber ein Laut kam ihn nicht über die Lippen.
      Wie....Konnte Kiri sowas sagen und dabei so ein warmes Lächelndes Gesicht haben...?
      Er konnte nicht erkennen das sich Kiri gerade ein bitterbösen scherz erlaubte und sich das lachen verkneift....Im Gegenteil, er konnte schon fast spüren wie es zu ihm übersprang.
      So deutlich...Das eigentlich kein weiteres Missverständnis mehr geben sollte....Und trotzdem war er darüber unsagbar verwirrt.
      Jeder...Will doch seine Perfektion.....Oder nicht...?



      Wie konnte er in ihm etwas...Viel Mächtigeres sehen als das Dark Heart oder seinem Körper?
      Und Interessanter?
      Alles in ihm wollte das verleugnen....Als erzählte ihm Kiri gerade eine wirre Realität...Gleichzeitig aber fragte er sich in dem Moment auch warum er das nicht einfach Akzeptieren konnte....Waren seine Selbstzweifel wirklich so extrem?

      "Mein Lord, betrachten sie mich als ihren Verbündeten? Wenn sie in meiner Nähe sind brauchen sie sich nicht einsam zu fühlen. Gemeinsam können wir uns...jedem Schicksal stellen...."
      Gefährlich neigte nun Kye seinen Kopf zur Seite, das Rot in seinen Augen wurde immer intensiver als er nun noch direkter Kiri entgegen starrte.
      Gerade fokussierte sich Korbos ganz genau auf jede Gestik von seinem Lakai. Er wollte nicht auf eine Lüge hereinfallen oder einen fiesen Trick...Dazu war er zu Empfindsam.
      Wenn er nur denn kleinsten Anzeichen dafür sah das Kiri diese Worte nicht so meinte...Wollte er ihn auf der stellte denn Rest seines Gesichtes auseinander nehmen!
      Er würde jedes seiner Haare an denn seine Tentakel waren mit seinen eigenen Händen heraus reißen....!!



      Weil genau diese Ähnlichen Worte....
      Hatte er aus ehrlichen Herzen damals zu Eternity gesagt als auf der Erde gelandet. Waren...Damals empfand sein Körper noch Angst.
      Und er hatte ihm...Somit eigentlich sich selbst helfen wollten...
      ....
      "Keine Angst Eternity...Jetzt bin ich doch an deiner Seite."
      Das war der Moment in dem Kye noch ein Fünkchen von Selbstbewusstsein geherrscht hatte.
      Wo er glaubte nur er selbst konnte sich am besten verstehen....
      Und auch Unterstützten.....
      ".... Ich übernehme alles was dich zurückhält...Für immer bin ich an deiner Seite."
      Sie würden...Niemals mehr Allein sein, weil sie doch aneinander hatten....
      Ein Körper und eine Seele gehörten zusammen...
      Er wollte....Nützlich sein, gebraucht....Wichtig....
      .........
      Und dann kam Izarra.
      ....Und auf einmal war es gar nicht mehr wichtig für Eternity gewesen was mit seiner Seele ist.



      Er wurde von ihm gestoßen und Missbraucht unter seiner Dominanz, mehr noch war seine Nähe für ihn belastend und störend...
      Aber...Dabei wollte auch Kye nicht allein sein.
      Er war schrecklich einsam, keiner außer er selbst würde ihn schließlich verstehen....Izarras Art hatte ihn viel zu sehr überfordert. Aber auch die Anderen Gestalten die in die Arzt Praxis gekommen waren....
      Noch mal....
      Hielt Kye das nicht aus....Er würde elendig daran zerbrechen sich noch einmal zu öffnen.
      Nur um dann wieder Einsam zu sein....

      "...Mir ist bewusst, dass gleich eine Show beginnt, die Ihnen wohl nicht gefallen wird. Es könnte sogar sein, dass sie das Dark Heart verlieren konnten. Aber hegen sie keine Zweifel, denn kann ich es...für sie ersetzen. Mit mir werden sie sich nicht einsam fühlen, niemals schwach. Wenn sie wollen werde ich...später diesem Magier eine Lektion erteilen."

      Doch obwohl Kye sich von denn Worten ein wenig getriggert fühlte, hatten Kiris Worte ihren eigenen Charme...
      Er warnte ihn von dem unausweichlichen und brachte eine Selbstsicherheit mit sich die er nur zu gern selbst hätte.
      Der Lord verzweifelte keine Sekunde daran das die nächste Zeit womöglich wie ein Alptraum sein würde....
      Nur ob Kiri wirklich...Das Dark Heart ersetzten konnte, ließ ihn skeptisch bleiben....


      Ohne es wirklich zu merken aber legte sich ein schmunzeln auf sein Mund...Es war der Letzte Satz der ihn tatsächlich amüsierte.
      "Eine Lektion, ist schon viel zu Milde ausgedrückt, für so eine Respektlose Made...Aber das würde mir sehr gefallen."
      Er konnte spüren wie das stechen in seinem inneren für ein Moment ruhe gab, das Dark Heart war kein sonderlicher Freund davon wenn seine Laune wohl einmal etwas belustigt wirkte...
      Tatsächlich konnte Kye auch nicht beurteilen ob es von ihm selbst kam oder durch Kiris Lächeln aber was war ihm gerade egal...Es fühlte sich tatsächlich etwas befreiend an, so offen sprechen zu können...
      "Ich kann es wirklich kaum glauben das es ausgerechnet Kiri Nisemono ist der mich nach langer Zeit wirklich amüsiert und mich besser versteht als ich mich selbst~"



      Ihre Ähnlichkeit, war wirklich zum verrückt werden....Als wären sie sowas wie Seelenverwandte.
      Er konnte es immer nicht glauben, dass wirklich jemand Fremdes ein besseren Verständnis für seine Denkweise hatte als wie er selbst.
      Aber auch er wollte ihn besser verstehen...Er hatte viel neues über Kiri erfahren und auch wenn er jetzt sich so Vorbildlich verhielt wusste er das sicher auch wieder Seiten von ihm gab die ihn vor Wut zum schmelzen bringen würde! Doch der Gedanke, nicht mehr in der Einsamkeit zu verschwinden....Darüber hatte schon gar kein Gedanken mehr verschwendet. Es war für ihn schon wie in Stein gemetzelt gewesen...
      Zaghaft hob der Weiß Haarige seine Hand zur Seite aus, ihm überkam das kurze Bedürfnis ihm zu berühren so plötzlich wie das warme Glücksgefühl das ihn durch den Körper jagte.



      Doch seine Fingerspitzen stoppten bei seinem Arm und senkten sich dann etwas unbeholfen wieder hinunter, so das sich ihre Finger nun doch berührten.
      Jetzt...Wurde er doch zu Emotional oder?
      Auch vorhin in Angesicht der Gefahr hatte ohne groß drüber nachzudenken sich an Kiri fest gehalten aber jetzt war das Gefühl gerade etwas vollkommend Anderes.
      Etwas beschämt griff er sich mit der Anderen Hand an sein ins Gesicht fallendes Haar und spielte verlegen damit,
      Er spürte förmlich wie sein Körper weicher wurde, mehr oder weniger war wohl Glück das hier drin saßen....Er wollte nicht wie in seinem Kronen Form wie Kerzen Wachs dahin schmelzen und versehentlich auf Kiri tropfen...
      Bei seinem Lakai Zeth war das schon unglaublich Peinlich gewesen als auf seiner Schulter gelandet war....
      "Kch...Ich bin Ɇ₥Ø₮łØ₦₳Ⱡ, ziemlich Kompliziert...Aber das weißt du ja schon bereits."



      Es ärgerte ihn jedoch ziemlich das sich so mitreißen ließ, dabei ist die Situation doch gar nicht passend um sich jetzt so zu freuen.
      Auch wenn die Worte wahr sein sollten von Kiri, war er immer noch von einem höhere Position und sollte sich dem entsprechen Verhalten....
      "....Um wieder aufs ernste Thema zurück zu greifen. Tatsächlich will ich ernst genommen werden, eben wie das Original...Welches ich eben bin. Ich will das die Leute mich ansehen und direkt wissen das ich Lord Korbos bin. Ich denke auch das meinen Körper davon überzeugen kann sobald ich noch Mächtiger geworden bin und unsere Feinde, egal wie stark sie auch noch werden sollten, niemals die Oberhand gewinnen werden."

      Jetzt war dieser Wille nur etwas schwer umsetzbar. Dafür war das Bild das die Leute von Lord Korbos viel zu Anderes und Kye wollte nicht von einen Wütenden Volk das überhaupt keine Ahnung hatte aus dem Schloss getrieben werden.



      "Hmm...Allerdings kann ich dich als VɆⱤ฿ü₦ĐɆ₮ɆⱤ akzeptieren. Zwar löst du in mir ...Nur weitere Fragen aus anstatt Antworten aber ich kann nicht leugnen das ich größeren Respekt dir gegenüber empfinde und um ganz ehrlich zu sein, konnte ich bis jetzt noch keinen meiner Lakai wirklich ausstehen....Ich höre mir an warum sie mir dienen wollen und was ihre eigener Sinn dahinter ist aber war es zum größtenteils wirklich ermüdend. Selbst als ich die ersten Lakaien, ihre Seelen stück für stück auseinander gezupft habe und neu geformt habe, war ich nie wirklich ganz zufrieden mit ihnen....
      Schachfiguren die mir kleine Vorteile boten aber keiner war bis her so wie ihr Kiri..."

      Etwas überfordert wirkte sein Lächeln streif, er wusste nicht wirklich ob es wirklich wie ein Kompliment klang oder gerade nur vor sich hin redete....
      Er schweifte gerade sicherlich zu sehr ab, es ging schließlich jetzt nicht wirklich um die Anderen sondern...Um sie beide, jetzt wo sie die Zeit zum reden hatten. Wohl oder übel gezwungen...
      "...Du klingst sehr überzeugt. doch stellt sich mir auch die Frage wie du das Dark Heart ersetzten willst? Wie hast du dir das Vorgestellt? Ich will damit nicht sagen das unmöglich ist, ich weiß wie schnell Dinge ersetzbar werden oder sie sogar übertreffen werden können...Wobei du schon jetzt sehr viel in die Wege geleitet hast, dass ich wohl mit dem Dark Heart nicht vollbracht hätte.."
      Believe Me ~

    • Kiri Nisemono

      "Eine Lektion, ist schon viel zu Milde ausgedrückt, für so eine Respektlose Made...Aber das würde mir sehr gefallen."

      Da musste er seiner Lordschaft gänzlich zustimmen. Natürlich konnte er es nicht bei einem harmlosen Strafsitzen belassen. Er musste ihn förmlich bremsen, bevor Nuriel darin Spaß empfanden ihn bei jeder Kleinigkeit zu stören. Es war jetzt schon anstrengend genug aus dem Spiel seines Vaters seine Vorteile wie aus einem dünnen Strohhalm herauszuziehen. Kiri hatte gar nicht vor so schnell zu versuchen in Kyes gute Karten zu spielen. Dabei machte es doch so viel mehr Spaß ihn mit seinen eigenen Emotionen zu überfordern. Er hatte doch gelernt, dass menschliche Beziehung dann am besten reifen, wenn sich die Person gänzlich an ihn festgefahren hatte. Dabei konnte er schon spüren wie der König öfters an ihn dachte, doch war es noch nicht gut genug. Und nun...brachte es ihm natürlich nichts auf Kyes schlechte Seite zu stoßen. Zumal er ja auch die Wahrheit aussprach, Lord Korbos bedeutete ihn sehr viel. Er musste unbedingt wissen wie sie harmonieren, ob sie das perfekte grau zusammen wurden. Dabei war es vollkommen egal, ob Kye Perfektion erlangte oder nicht, Kiri würde ihn dahingehend schon lenken. Die Sorge...das vor ihm eventuell ein Quälgeist saß war noch zu groß. Nicht, weil er Angst um den König hatte...Es wäre nur...Ein großer Verlust einer guten Mahlzeit.
      Die dutzenden Schmetterling flogen zusammen um den Käfig umher, oh wie sehr sie nach Licht sehnten. Nach einer neuen Macht. Ja, Kiri kannte das Gefühl zu gut. Endloser Hunger - was könnte schlimmer sein?



      "Ich kann es wirklich kaum glauben das es ausgerechnet Kiri Nisemono ist der mich nach langer Zeit wirklich amüsiert und mich besser versteht als ich mich selbst~"

      Ein Schritt in die richtige Richtung, wie es aussah konnte der König seine Wut ein wenig abdecken. Es war wie ein unsichtbares Seil, was Kiri dem König heimlich an den Körper gebunden hatte - er zog ihn immer mehr zu sich. Natürlich wusste er, dass dieses Seil verdammt kurz war. Bei dieser Laune der Natur konnte es jede Sekunde reißen. Aber...er erzielte Fortschritte.
      Denn endlich begann ihn Kye ein wenig mehr wahrzunehmen. Er hasste es wie dieser König ihn mit den anderen Lakaien verglich, außer natürlich mit Beni. Als hielt er seine Augen immer von der einzig wahren Realität fern. Aber natürlich...was tat er sonst den lieben langen Tag? Im Keller verrotten...Wie eine ausgehungerte Spinne. Dabei träumte er...seit Jahrzehnten den selben Traum. Immer...und immer wieder. Der König erinnerte an eine zerstörte Schallplatte. Er verschenkte Tag zu Tag sein Potential...Lud irgendwelche x-beliebigen Lakaien zu sich in das Schloss. Natürlich war er kein Idiot, er überlegte sich sorgfältig - außer bei Chepi - was er aus ihnen herausziehen konnte. Dabei war der König wirklich sadistisch, praktisch ein Antagonist wie er ihm Buche stand.
      Aber einst wusste Kiri mit Sicherheit. Weder sein Körper, noch seine Seele konnten jemals alleine koexistieren. Ohne Gehilfen, ohne einen Wegweiser - einen Unterstützer - starben beide wie Fliegen auf einem Küchentisch.
      Kye wusste es doch ganz genau, das selbst die Perfektion immer nur nach den Kräften gelechzt hatte. Alleine...würde er niemals sein Ziel erhalten. Gegen die Witch würde er verlieren, wenn er nicht eine helfende Hand hätte.
      Genau deswegen...konnte Korbos froh sein, dass seine Erinnerungen zum Teil gelöscht waren. Wenn er nur wüsste wie viele andere erbärmliche Seiten er früher hatte, indem der schreckliche Zauberer ihm half in die richtige Richtung gepusht zu werden.
      Aber...Von nun an...Brauchte die Seele keinen Nuriel mehr. Kiri selbst würde ihn in das goldene Glück hineinwerfen, nur um ihn dort irgendwann ertrinken zu sehen. Aber dafür...hatten sie noch alle Zeit der Welt. Denn musste auch eine Tragödie voll und ganz genossen werden.



      Wie hypnotisiert beobachtete er wie Kye seine Hand immer mehr zu ihm reichte, wie eine Katze die sehen wollte was er wagte zu berühren. Nicht, dass er sich gewehrt hätte - im Gegenteil. Menschliche Berührungen gehörten auch zu einer guten Bindung dazu. Wenn er ihn von sich aus anfassen will, hatte er entweder einen Triebwunsch oder aber er sehnte sich nach einem freundlichen Körperkontakt. Kiri fragte sich wie er handeln sollte? Was wollte ein König sehen, wenn er doch so argwöhnisch darauf reagierte selbst angefasst zu werden? Die kalten Fingerspitzen berührten seine, von der Temperatur her konnten sie sich wohl so keine Wärme schenken. Ohne seine Tentakel war Kiri nun Mal selbst ein Eisglotz. Er behielt seine Hand so, da er genau sah wie sich der Gesichtsausdruck von Kye erneut änderte.

      "Kch...Ich bin Ɇ₥Ø₮łØ₦₳Ⱡ, ziemlich Kompliziert...Aber das weißt du ja schon bereits."

      "Ja, ich mag es...", wisperte er leise, denn wollte er den König keines Wegs in seinem Monolog stören. Immerhin öffnete er sich ihm, wie konnte er da nun eingreifen? Hach, Kye wusste gar nicht wie er jede Emotion von Korbos genoss. Sie war so stark - total überemotional, kaum selbst verstehend was er da gerade fühlte. Nicht voller Freude wie bei einem gewissen Engel.

      Und das war perfekt so. Kiri selbst verstand den Sinn von Emotionen sehr, sie waren total praktisch. Aber so ganz...konnte er nur gut mit ihnen spielen, wissen wann man welche genau einsetzte. Aber das es ihn überschlug? Er hatte noch nie bis auf reinsten Sadismus etwas wirklich stark gespürt, dass er sich selbst nicht unter Kontrolle hatte. Dieses überlebendige...Wie gerne er es doch hätte.

      "Tatsächlich will ich ernst genommen werden, eben wie das Original...Welches ich eben bin. Ich will das die Leute mich ansehen und direkt wissen das ich Lord Korbos bin. Ich denke auch das meinen Körper davon überzeugen kann sobald ich noch Mächtiger geworden bin und unsere Feinde, egal wie stark sie auch noch werden sollten, niemals die Oberhand gewinnen werden."

      "Ein verständlicher Wunsch..."

      Lord Korbos größter Wunsch, den kannte zwar Kiri bereits jedoch war es schön es nochmal aus seinen Lippen vor ihm zu hören. Ja, mitnichten konnte er ihn diesen erfüllen. immerhin war es eine Herzensangelegenheit. Kye wollte mächtig werden, er wollte sich selbst im Spiegel ansehen und sich nicht mehr überzeugen müssen Lord Korbos zu sein. Die Unsicherheit sollte leergefegt werden. Er wollte alles und jedem die Stirn bieten. Eigentlich hatte er ihm sozusagen auch die Frage beantwortet, natürlich wollte er am längeren Hebel sitzen. Kye wollte andere Menschen kontrollieren, selbst wenn er praktisch seinen Körper auf den Pfad zwingen würde. Naja, hatte er nicht das selbe mit ihm gemacht?
      Wie gerne er dabei zusieht wie er zu einem noch mächtigeren Mann hinaufsteigt. Alle um sich herum vertreibt, bis nur Staub und Asche übrig bleibt. Ob er dann nur wirklich seine vollste Zufriedenheit erlangt? Wünsche haben nun Mal Nachteile und die konnte Kiri ganz genau erkennen - er liebte sie. Je höher Kye kam desto schrecklicher würde er fallen, es war ein tiefer Weg nach unten. Aber vielleicht war Morpheus ja da um ihn aufzufangen?



      Wie als wollte Kye wieder auf seine Kühnheit ablenken und die Unsicherheit aus seinem Gesicht vertreibt lenkte er auf ein anderes Thema ein. Die Finger lagen noch immer auf seine, er wagte ein weniger näher zu kommen. Wie ein Raubtier, dass seine Beute unbedingt fassen wollte...die körperliche Berührung, versetzte Kiri zum einen Teil in eine eigenartige Euphorie - sicher, weil es sich um eine Besonderheit handelte - und zum anderen Teil rauschte es in seinem Kopf als erhielt er bald die nächste Migräneattacke. Noch immer hatte er Schmerzen, wenn er nicht aufpasste verlor er sein Gesicht noch vor dem König, deshalb hörte er erstmals Kye einfach nur zu. Derweil musste er sich einen Plan ausdenken wie sie eigentlich handeln sollten, wenn die Hauptgäste diesen Raum betraten. Kye durfte so...Nicht gesehen werden. Und Kiri wusste selbst nicht, wie lange er sich selbst zügeln konnte. Mittlerweile war er sich sicher, dass diese Schmetterlinge mehr Energie von ihnen absaugten ohne sie anzufassen, als dieser Käfig.

      "Hmm...Allerdings kann ich dich als VɆⱤ฿ü₦ĐɆ₮ɆⱤ akzeptieren..."

      In Korbos Worten war dies eine große Ehre, das wusste Kiri und war mit der Antwort auch zufrieden. Na klar, war Kye kein blinder Hund. Er würde sich bestimmt bei der nächsten Gelegenheit auf ihn stürzen, wenn Kiri nur falsch das Gesicht verzog und er dadurch Misstrauen weckte. Tief im Inneren wusste er immer noch nicht, was er von diesem Traumfänger halten sollte. Aber das war in Ordnung, irgendwann brauchte er sich deswegen keine Gedanken machen. Oder interessierte es ihn heute noch wie eigentlich Micah oder Noir über ihn dachten? Es hatte keine Bedeutung, wenn aus viele einer wurde.

      "...Schachfiguren die mir kleine Vorteile boten aber keiner war bis her so wie ihr Kiri..."

      Er hatte es verstanden, gut. Anders wäre er auch nur enttäuscht gewesen. Ein König musste zwischen kleine Dublonen und große Schätze unterscheiden können. Es war ebenfalls Neugier, die in Kiri steckte wie säuberlich doch Kye die Seelen der Lakaien verändert hatte. Er selbst hatte andere Methoden mit nutzlosen Seelen zu spielen. Eigentlich war auch dieser reine Sadismus und Ausbeutung eine schöne Gemeinsamkeit, die wohl viele Andere gar nicht nachvollziehen konnten. Seine Hand rutschte ein wenig mehr auf Kye seine, als wollte er ihn gleich umfassen. Er beobachtete ihn, saugte seinen Inhalt auf...und fragte sich ob er es wagen sollte. Sein Blick wurde durchbohrender, schon fast verlangend...doch verrieten sie auch nicht mehr.






      "...Du klingst sehr überzeugt. doch stellt sich mir auch die Frage wie du das Dark Heart ersetzten willst? Wie hast du dir das Vorgestellt?"

      Doch Kye machte von selbst den Schritt in die richtige Richtung, sodass Kiri beinahe das Atmen vergass. Oh, er musste sich zügeln. Wirklich...Wirklich zügeln.
      Vorgestellt...Ha...Das war ein untertriebener Ausdruck für Kiris eigentliches Ziel...Er hatte es jedes Mal in seiner Traumwelt die Möglichkeit völlig ausgekostet. Der Tag...an dem er das Dark Heart ersetzte...Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. In die Richtung der Verschmelzung - der Nahrung.

      Bevor Kiris Fingerspitzen unter Kyes Stoff ihr Versteck fanden hob er seine Hand um ein wenig sein Lächeln zu bedecken. Es wirkte verspielter, vielleicht würden es normale Menschen sogar als kokett betrachten. So als hätte Kye ihn gerade auf etwas schmutziges eingeladen. Auf eine wunderbare Nacht, die einen großen Höhepunkt hätte. Ein hörbares Seufzen von Kiri, die Vorstellung brachte ihn genau die Gefühle ein, die er nur dank solch' passenden Seelen empfand. Es war Lust.

      "Ist es nicht offensichtlich..?", stellte er Korbos in einem tieferen Unterton die Frage, während er sich langsam um die Unterlippe strich. Er liebte es ihm diese Frage zu beantworten, endlich...konnte er einen Teil seines Wunsches aussprechen. Wenn man es überhaupt als Wunsch bezeichnen konnte...



      Ohne Vorwarnung kam er dann Kye näher, sodass der König um auszuweichen mit den Rücken zu Boden ging. Mit seinen Händen stützte er sich am Boden, nur Millimeter weit von Kyes Armen entfernt, sein Gesicht war dem König furchtbar nahe. Das Rauschen bestrafte ihn. Der Hunger bestrafte ihn. Aber er konnte gar nicht anders. Selbst, wenn der König ihn gleich wieder nur missverstand - es als Abneigung sah. Er wollte diese Seele so nah wie möglich an sich haben. Dieses wertvolle Geschöpf, was er so unbedingt noch weiter wachsen sehen wollte. Aber nicht durch das Dark Heart...

      "Ich ersetze es durch mich..."



      ...Sondern durch ihn.

      So nah wie er gerade war, verzog er sich auch schnellsten wieder. Er stand auf und streckte die Hand seinem König entgegen, wie eine Entschuldigen, dass er ihn kurz gegen den Boden gepresst hatte. Dabei war sein Gesichtsausdruck wohlwissend und begierig. Ein gewisser dümmlicher Nicht-Herzträger hätte wohl gedacht, dass Kiri diesen Mann gleich woanders berühren wollte, eine Art spielerisches Vorspiel. Aber eigentlich...wollte Kiri das Kye nun Gehör für ihn schenkte.

      "Mein Lord, das Herz in ihnen wehrt sich - es schreit und sticht zu, richtig? Sie erleben jeden Tag schmerzen...Es zwingt sie an dunkle Absichten zu denken und bestraft sie bei schönen Erlebnissen. Dies ist aber nur...Weil er sie nicht als ihren Herzträger akzeptieren will, es möchte nicht einmal in den Pakt mit ihnen eingehen. Wären sie nicht so kontrolliert hätte es sie schon längst verschlungen und wäre darauf zersprungen..."


      Kiris mit Stoff bedeckte Hand streichelte über Kyes Handgelenk. Wurde er plötzlich wärmer? Ein so kaltes Wesen wie Kiri, obwohl seine Tentakel noch nicht gewachsen sind? Das merkte er gar nicht, er genoss zu sehr die Weiterentwicklung und freute sich schon zu sehen wie Kyes Gesichtsausdruck wirkte. Ob er gleich gequält wäre oder ihn nachlächeln würde? Innerlich am sterben? Oder...verstand er ihn nicht und nahm ihn nicht ernst? Oh er wollte es wissen. Kye sollte sich ihm auch beweisen, er wollte eine gute Antwort hören. Dabei war es ihm egal, ob er nun gut oder schlecht von diesem Herz sprach. Kiri hatte ein Recht darauf es anders wahrzunehmen - für ihn war es nun Mal kein einfacher Gegenstand.

      "Doch...Ich hingegen...habe großes Interesse gegenüber Ihnen. Ich akzeptiere sie und möchte nur noch mehr von Ihnen wissen. Ob es nur noch mehr Verzweiflung, Selbstzerstörung oder...ihre strategische Art ist wie sie ihre Ziele feinsäuberlich weiter ausführen. Selbst ihre Überheblichkeit. Ich erlebe selten Menschen, die sich über mir sehen - denken sie können einen Machtkampf gegen mich gewinnen. Doch da sie ja schon ein halbes Herz bezwungen haben-- da weiß ich, dass ihre Stärke keine leeren Worte sind. Ich möchte nur noch mehr davon wissen, es ist so sonderbar und unglaublich attraktiv. Es entzückt mich zu wissen, dass sie mich in der Zukunft mit Leichtigkeit dominieren könnten...Wenn sie wissen wie ich ticke..."



      Dabei wollte Kiri keines Wegs nur auf einen Kampf aus. Es ging auch mehr um die Psyche, wer einen besser überlisten konnte. Noch sah sich Kiri klar als Gewinner, doch wollte er für einige Zeit auch neben ihn stehen. Er wollte, dass die Waage perfekt war. Es war wie seine Seele bis zum Anschlag zu überfüttern, damit sie später noch hervorragender schmeckte. Natürlich...würde er nie wirklich ihn auf alle Viere bringen können, aber allein der Anschein Kye würde es versuchen wollen, wenn er verstand was genau er war. Ohne in Angst wegzurennen. Ohne...Verwirrung zu zeigen. Ja, davon bekam er schon ganz weiche Knie!
      Energischer als davor klatschte Kiri einmal glücklich in die Hände, schuldete er seinen Vater doch ein Danke? Hah - keines Wegs. Aber....trotzdem ging er weiter darauf ein, auch wenn Kye es vielleicht gar nicht hören wollte. Doch...Kiri war doch sein einziger Halt. Ganz Gewiss. Er bewahrte ihn vor einer traurigen Niederlage. Bestimmt hob er seinen Arm hoch, an dem sich aus dem Stoff ein Maul öffnete, grinsend breit - wenn man in ihn hineinblickte sah man nichts außer ewige Dunkelheit. Sein Riss im Gesicht nahm weiter zu, es reichte bis zu seinen Wangenknochen, doch Kiri hörte nicht weiter auf zu Grinsen.

      "Ohne das Dark Heart in ihrer Seele könnte ich ihnen weitaus mehr helfen, es schränkt mich ein. Es ist wie ein schlechtes Parfüm für mich persönlich. Deswegen habe ich das Ritual...auch absolut nicht genossen, dass sie zuvor mit Beni, mir und Shinda durchgeführt hatten. Dort sahen sie nur einen niederes Volk in mir. Wenn sie mich aber ebenfalls mehr akzeptieren könnten...Sehen könnten zu was ich eigentlich im Stande bin. Was ich eigentlich für sie sein könnte. Dann könnte ich sie im Nu zu ihrem Wunsch ...Nein, ihr Ziel führen. Ich verspreche ihnen...Ich fühle mich weitaus besser an als dieses Herz von Kandrakar."




      Ein dunkles Gelächter hallte im Raum, das Rauschen war nun auch im Raum zu hören. Ob es einfach die Lust von Kiri demonstrieren wollte? Wie bei einer Bestie das Knurren? Die Schmetterlinge begangen chaotischer in der Luft sich fortzubewegen als wüssten sie nicht wohin sie fliegen sollten. Es wirkte dunkler im Raum, obwohl Kerzen im Hintergrund brannten. Kiris Aura wurde...viel schwärzer. Er behielt Kye wieder auf Abstand, auch wenn der Käfig es nicht zuließ.

      "Halten sie mich für verrückt? Denken sie, dass ich es aus Eigennutz mache? Nur um sie um den Finger zu wickeln? Sie irren sich. Für mich ist die Verbindung - eine Seelenverwandtschaft - überlebenswichtig. Deswegen würde ich nie etwas schlechtes gegenüber Ihnen gestalten oder ihnen Märchen erzählen. "

      Die Pein nun Mal ein Herz zu sein.
      Doch war es für Menschen doch beinahe das selbe, auch sie brauchten Seelen, die sie ergänzten.
      Nur das Kiri....mehr aus ihnen herausholte...

      Als konnte die Situation nicht noch gereizter, wärmer und zugleich eigenartiger werden, wollte Kiri ein kleines Angebot unterbreiten. Mit seinen Finger fuhr er einmal über seine leere Gesichtshälfte, bis die galaktische Flüssigkeit aus ihm herausdrang. Nur ein wenig jedoch begann sie sich eigenständig zu verformen, sie pulsierte - genau sie lebte und war warm. Es sah aus wie ein schwarzes Loch, was jedoch wunderschön glänzte...doch zu gern alles in sich aufsaugen würde.

      "Wenn sie möchten...Wenn sie sich trauen können sie gerne in mein Inneres eindringen. Ich glaube nur eine kleine Probe mit der Fingerspitze würde verstehen, wie schön es in mir ist...Aber natürlich kann ich es verstehen, wenn sie sich nicht trauen - ich sehe wohl gruselig aus, für Menschen ekelhaft. Immerhin hat dieser Shinda mein Souvenir aus meinem eigenen Leib ebenfalls als ekelhaft abgestempelt. "




      Er wusste wie er auf Menschen wirkte, abschreckend. Da war es doch kein Wunder, dass Herzen nun Mal in ganzen Gefäßen gehalten wurden? Wenn sie so ihr Eigenleben zeigten und wie Schleim sich ausbreiteten dachten die meisten an Aliens, die über sie herfallen wollten. Früher in seinem Käfig, erntete Kiri genau diese Blicke. Angst und Schauder, genau das erhielt er immer zu spüren und ja...auch diese Emotion war sagenhaft köstlich. Aber naja- Kye war wenigstens formlos, aber konnte er sich schwer vorstellen das er verbotene Dinge berührte.

      "Ich wäre bereit ihnen einen Teil von mir abzugeben, sie könnten es genauso herunterschlucken wie das Herz...Aber, nur wenn sie mich mehr akzeptieren und wertschätzen. Ich verteile meine Teile nciht einfach so, außer kleine Souvenire. "


      Deswegen war es wichtig, dass Sato ihn mochte...Ein weiterer Grund wieso er sein herzlicher Bruder spielte und ihn nicht einfach im Verließ verrotten ließ. Noch brauchte er ihn. Da die Bindung aber rein künstlich war würde sie ihn irgendwann zerbrechen.
      Als öffnete Kiri gerade neue Seiten von sich entdeckte man auf seiner hellen Haut etwas ungewöhnliches. Eine gewisse Röte, er schweifte seinen Blick zum Gitter und die Flüssigkeit drang wieder zurück in den Körper ein bevor sie sich noch im Raum ausbreitete. Seine Stimme war zögernder, doch entsprach sie der Wahrheit.

      "Für mich ist es das privateste, mit einer Seele verbunden zu sein. Es ist wie eine Bettgeschichte, wenn sich Menschen lieben. Deswegen...müssen wir erst herausfinden ob sie kompatibel mit mir sind. Ob es überhaupt sich gut anfühlt, wenn sie in mich eindringen oder ich in sie. Aber es hat keinen Sinn, wenn sie meinen Vorschlag direkt abschlagen. Dann muss ich wohl...ihnen anders helfen."



      Auf Harvey direkt zugreifen...Der nicht einmal an Seelen glaubt. Er spielte mit seinem Haar und dachte drüber nach, was wohl schneller gehen würde - was mehr Spaß? Noch wollte er beides aber irgendwie boten beide Männer ein gewisses Hindernis. Er fühlte sich ein wenig heiß gelaufen, bestimmt lag es an seinen fehlenden Tentakel, die auch seine Mana unter Kontrolle hielten. Aber für eine Sekunde hatte er darüber nachgedacht sich dem König aufzuzwingen. Nur eine klitzekleine Sekunde war die Versuchung groß ihn an sich zu vergehen, sich von ihn auf eine Weise berühren zu lassen, wovon der König vielleicht erbrechen würde da er...Ja selbst es unangenehm fand, wenn er wie Kerzenwachs auf andere hinuntertropfte.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • ₭ɎɆ

      Obwohl sich nur die Finger der beiden berühren, überlief Kye auf einmal eine Andere Emotion.
      Sie kam so schleichend das er sie für denn ersten Moment nicht richtig wahr genommen hatte.
      Aber als er es erkannte, setzte ihn doch eine Überraschung zu...Er hatte jedoch nicht in seiner jetzigen zustand erwartet.



      Wie als würde man einen Stein ins Wasser werfen, verspürte Kye plötzlich eine deutliche wellen von Lust auf der Wasseroberfläche.
      Doch das musste er sich doch gerade einbilden oder...?
      Jetzt war die Situation alles andere als passend für eine solche Reaktion und er selbst hatte nicht denn Eindruck irgendwas...Anreizendes gesagt oder gefragt zu haben.
      Ihm war das Flirten kein Fremdbegriff, er wusste wie man sich besonderes gut zu Schau stellte um solche wellen auszulösen. Er hatte doch keine dieser Signale an sein Lakai Kiri gesendet!

      "Ist es nicht offensichtlich..?"
      Die roten leuchtringe beobachten aufmerksam die Bewegung von den schlanken Finger, die Kiris Unterlippe umschmeichelten.
      Ihm gefiel es nicht wenn man seine Frage mit dem offensichtlichen beantwortete, so kam ihm seine Fragen oft unnötig vor doch setzte Kiri zum Glück seine Antwort fort...Etwas direkter als erwartet.
      Der Käfig fühlte sich mit einem noch kleiner vor als Kiri ihm so nahe kam das er mit dem Rücken zu Boden ging.

      "Ich ersetze es durch mich..."



      Auch wenn der Moment nur kurz war, hielt es für Kye für ein Moment an wie eine unausgesprochene Ewigkeit.
      Das Licht in seiner offen gelegtem Gesicht sah noch Intensiver aus....Beinahe hatte er das Gefühl davon aufgesaugt zu werden, es fehlten sicherlich mehr viel und er hätte es berühren können!
      Das ganze stieß bei seinem Verstand auf Verwirrung, während jedoch seine Sensible Seite das offensichtlich mehr als deutlich spüren konnte.
      Kiri meinte...Es genau so wie er sagte.
      Es ersetzten.
      Es Wortwörtlich...Ersetzten.
      Nur langsam ergriff Kye die ihm ausgestreckte Hand um sich wieder aufrichten zu können, es gefiel ihm nicht von Kiri überschattet zu werden und er musste so wieder Fokussieren...Sonst würde ihm das gleiche passieren wie damals mit Beni im Geheimraum.
      Mittlerweile hatte Kye es besser im Griff zu starke Emotionen andere nicht sofort widerzuspiegeln aber bei Kiri war es eine....Seltsam Andere Art der Lust.

      "Mein Lord, das Herz in ihnen wehrt sich - es schreit und sticht zu, richtig? "

      Kye hob sich nur selbst die Hand vor denn Mund, er spürte wie seine Mundwinkel das selbe das begierige lächeln widerspiegeln wollten. Er wollte nicht noch mehr falsche Signale senden oder missverstanden werden, auch wenn er den Eindruck hatte das Kiri mittlerweile begriff wenn es nicht seine ehrliche Reaktion war.
      Besonderes wenn jemand über das Dark Heart sprach war das für denn Lord ein sehr ernstes Thema.
      Weswegen er auch Kiri weiter gehör schenken wollte....
      Das Dark Heart löste wirklich jeden Tag schmerzen in ihm aus, ein Teil von ihm gewöhnte sich schon daran aber um ehrlich zu sein, war es immer wieder aufs neuste schmerzvoll.
      Aber solch Dinge waren für Kye kein Grund das Dark Heart ersetzten zu wollen...
      ...Auch wenn er wusste, wenn er die Kontrolle darüber verlieren würde es ihn sicherlich von ihnen heraus endgültig zerstören würde.



      Das Gefühl um seine Handgelenk wurde wärmer...
      Es war wirklich eine zu spürende Intensive Reaktion, die Kye aber so zum ersten mal so stark glaubte zu spüren. Ein tiefes verlangen....Es breitet sich in seiner Gestalt aus wie ein Wirbel.

      "Doch...Ich hingegen...habe großes Interesse gegenüber Ihnen. Ich akzeptiere sie und möchte nur noch mehr von Ihnen wissen. Ob es nur noch mehr Verzweiflung, Selbstzerstörung oder...ihre strategische Art ist wie sie ihre Ziele feinsäuberlich weiter ausführen. Selbst ihre Überheblichkeit. Ich erlebe selten Menschen, die sich über mir sehen - denken sie können einen Machtkampf gegen mich gewinnen. Doch da sie ja schon ein halbes Herz bezwungen haben-- da weiß ich, dass ihre Stärke keine leeren Worte sind. Ich möchte nur noch mehr davon wissen, es ist so sonderbar und unglaublich attraktiv. Es entzückt mich zu wissen, dass sie mich in der Zukunft mit Leichtigkeit dominieren könnten...Wenn sie wissen wie ich ticke..."

      Es war unbeschreiblich erstaunlich wie ihn Kiri gerade auf tiefste beleidigen konnte und zugleich es wie das schönste Kompliment klang das er jemals zu Ohren bekommen hatte. In dem Punkt übertraf er sogar Beni...Dessen Vokabular nur daraus bestand dem Lord mit Komplimenten zu überhäufen. Ihn beinahe damit schon ertränkte...
      Aber bei Kiri war es wie als würde er ihn vor einem Spiegle setzten und ihm sagen, so hässlich würde meine Welt ohne Sie aussehen mein Lord~
      Kye konnte spüren wie seine eigene innerer Zorn gegen das Lustgefühl von Kiri Kämpfte. Beides war gerade unsagbar Mächtig.



      Zu wissen wie Kiri tickte war keineswegs...Einfach.
      Es würde sicherlich mehr als Tausende Schachpartien gegen ihn brauchen um nur ein hauch seines Konzept zu verstehen.
      Auch wenn es eine weile her war, erinnerte sich Kye wie er begonnen hatte das Dark Heart zu studieren und zu verstehen...Gegen dessen Natur und mit seiner Natur zu arbeiten.
      Um es dorthin zu zwingen wohin es gehörte, kostete es Leben und eine viel Zahl an Lebenszeit...Doch fast als wollte ihm Kiri damit ein wink geben war es immer noch ein halbes Herz. Er sah es ihm deutlich an wie viel Mächtiger sich Kiri da bot....
      Langsam stieg jedoch in Kye selbst eine gewisser grad von Lust auf.
      Er fand es unglaublich erregend wenn Personen ihre Mächte deutlich präsentierten aber auf eine klugen Art.
      Doch konnte Kye mehr als deutlich sehen was für eine Euphorie der Freude über Kiri hineinbrachte als hätte gerade genau denn richtigen Knopf bei ihm gedrückt oder besser gesagt...Als wäre er ein Beutetierchen das ein neues Kunststück vollbracht hatte das Kiri unbedingt bei ihm sehen wollte.
      Fragen gestellt zu bekommen oder selbst diese zu äußern war wohl wirklich eine Methode von Erotisches Vorspiel....
      Nun präsentierte ihn Kiri seinen Arm, ein Gigantischer Mund....Als wäre es die zuckersüße Belohnung für ihn. Neue Information die er sich selbst gerade erkämpft hatte...Er spürte regelrecht wie das kribbeln in ihm zu nahm....
      Die tiefe Dunkelheit jedoch in dieser Öffnung. War beängstigend.
      Also spielte es ein starken Kontrast zu den Hypnotischen schönen leuchten in dem Gesicht von Kiri....

      "Ohne das Dark Heart in ihrer Seele könnte ich ihnen weitaus mehr helfen, es schränkt mich ein. Es ist wie ein schlechtes Parfüm für mich persönlich. Deswegen habe ich das Ritual...auch absolut nicht genossen, dass sie zuvor mit Beni, mir und Shinda durchgeführt hatten. Dort sahen sie nur einen niederes Volk in mir. Wenn sie mich aber ebenfalls mehr akzeptieren könnten...Sehen könnten zu was ich eigentlich im Stande bin. Was ich eigentlich für sie sein könnte. Dann könnte ich sie im Nu zu ihrem Wunsch ...Nein, ihr Ziel führen. Ich verspreche ihnen...Ich fühle mich weitaus besser an als dieses Herz von Kandrakar."



      Die Iris von Kye begann dunkler zu werden, beinahe tiefen schwarz....
      Dabei löste er nicht denn Blick, er konnte das rauschende knurren gerade selbst hören...Das Dark Heart in seinem inneren gefiel das überhaupt nicht. Selten hatte erlebt wie es gerade wohl so sehr sich zu wehr setzten wollte als wäre gerade das Leben von Beni bedroht...
      Doch gerade wollte sich Kye davon nicht ablenken lassen, zu sehr war er daran Interessiert Kiri genau zuzuhören...Weil was er ihm gerade so Perfekt demonstrierte...
      Er konnte es sehen....Die elende....₴₵Ⱨ₩ä₵ⱧɆ...
      War sich Kiri dem eigentlich bewusst ?
      Oder blendete ihn gerade seine erfreute Gier zu sehr?



      Kiris Antwort erklärte ihm deutlich war das Ritual bei ihm nicht so funktioniert hatte wie bei denn Anderen erwartet...Es war auch verdammt schwer für ihn den richtigen Lakai zu finden, doch ein schwaches Gefühl in ihm war sich sicher das Zeth richtig zu Kiri passen würde. Und genau das das bestätigte ihm Kiri indirekt auch gerade...
      Er war von sich selbst etwas erschrocken, wie gut seine Intuition gewesen ist und zugleich überkam ihn eine kleine Enttäuschung auf...Kiri war immer noch sehr Kompliziert, es machte tatsächlich ein klein wenig spaß ihn zu entwirren...Aber das ihm Kiri es jetzt so einfach machte...Wer von ihn beiden war eigentlich wirklich am überheblichsten?!

      "Halten sie mich für verrückt? Denken sie, dass ich es aus Eigennutz mache? Nur um sie um den Finger zu wickeln? Sie irren sich. Für mich ist die Verbindung - eine Seelenverwandtschaft - überlebenswichtig. Deswegen würde ich nie etwas schlechtes gegenüber Ihnen gestalten oder ihnen Märchen erzählen. "

      Langsam löste Kye seinen Blick von dem Mund am Arm von Kiri und es wirkte als müsste er das alles erst einmal richtig verarbeiten. Tatsächlich musste er das auch...Doch ein dunklerer Groll formte sich in ihm zusammen dem ihm das Dark Heart auch vollsten zustimmte.
      Stellte Kiri gerade etwas schlechtes sagen und Märchen erzählen auf eine Ebene...?
      Was war so schlecht an Märchen....?
      Das rot kehrte in seinen Augen zurück als sein Gedanke ein wenig abschweifte....
      Dabei erinnerte Kiri ihn auch an jemand aus einem Märchen....
      Er hätte die Ideale Rolle dafür....



      ....Wie hieß es noch einmal...?
      Rot....
      Hm....
      Irgendwas mit Rot....
      Rot....
      ⱤØ₮₭ä₱₱₵ⱧɆ₦ Ʉ₦Đ ĐɆⱤ ฿ö₴Ɇ ₩ØⱠ₣?
      ....
      Wirklich enttäuschend....
      Kiri hätte wirklich sich besser mit Märchen beschäftigen sollen. Wollte sein Lakai...Wirklich so Enden...?

      Zum Glück war Kiri gerade so aufgeregt mehr aus sich heraus zu holen das sein kurzer abschwenker sicherlich nicht aufgefallen ist.
      Er hob wieder seinen Blick um genau zu sehen wie noch mehr unerwartetes aus Kiri heraustrat...
      Leicht musste Kye schlucken beim Anblick des Pulsierenden Schönheit...
      Schönheit war immer ein Auge des Betrachters aber Kye konnte die intensive Macht die davon ausging nur zu deutlich spüren.
      Die warme, eine einladende wärme ging davon aus....

      "Wenn sie möchten...Wenn sie sich trauen können sie gerne in mein Inneres eindringen. Ich glaube nur eine kleine Probe mit der Fingerspitze würde verstehen, wie schön es in mir ist...Aber natürlich kann ich es verstehen, wenn sie sich nicht trauen - ich sehe wohl gruselig aus, für Menschen ekelhaft. Immerhin hat dieser Shinda mein Souvenir aus meinem eigenen Leib ebenfalls als ekelhaft abgestempelt. "

      Ein heftigeres Kribbeln als jemals zuvor überkam Kye.
      Eine Flut von Emotionen krachte in ihm ein, als würde er erneut mit voller Wucht einen Spiegel in tausendteile zerbrechen!!
      Neugier, Begierde, Abscheu, sadistische Lust und ein hauch von begierige Gefügigkeit, rauschte in ihm so heftig das er die Dunkelheit in seinem inneren regelrecht vor dem Wahnsinn stand.
      Das Dark Heart versuchte sich in sein inneren festzukrallen....Ihn zu packen und verzweifelt von seiner pulsierenden Macht zu überzeugen als in Kye die erregende Vorstellung aufkam in Kiri eindringen zu wollen.
      Ihn zu berühren...Diese kleine Kostprobe von dem was ihm Kiri hier gerade so präsentierte anzunehmen.
      Die Versuchung war so stark das er ihn fast nicht mehr ausreden lassen wollte.



      "Ich wäre bereit ihnen einen Teil von mir abzugeben, sie könnten es genauso herunterschlucken wie das Herz...Aber, nur wenn sie mich mehr akzeptieren und wertschätzen. Ich verteile meine Teile nicht einfach so, außer kleine Souvenire. "

      Wirklich...?
      Das grinsen auf denn Lippen von Kye wurde immer breiter und er musste sich eine Hand an die Brust legen um zu verhindern das gleich das Dark Heart aus ihm heraus sprang, wie eine wütende Furie die sich das nicht länger mit anhören wollte.
      Kiri erwarte die selbe Wertschätzung die auch Kye haben wollte...Wie...₳₥ü₴₳₦₮.....

      "Für mich ist es das privateste, mit einer Seele verbunden zu sein. Es ist wie eine Bettgeschichte, wenn sich Menschen lieben. Deswegen...müssen wir erst herausfinden ob sie kompatibel mit mir sind. Ob es überhaupt sich gut anfühlt, wenn sie in mich eindringen oder ich in sie. Aber es hat keinen Sinn, wenn sie meinen Vorschlag direkt abschlagen. Dann muss ich wohl...ihnen anders helfen."

      ....
      Das war mehr als ein vieldeutiges Angebot.
      Kye hatte wirklich nicht erwartet das es so Intime mit Kiri werden würde auf eine solch Bizarr aber erregenden weise das sich selbst kaum zügeln konnte.
      Vielleicht verstand er ihn auch vollkommend Falsch oder auch genau richtig....Das konnte Kye selbst gerade kaum beurteilen weil auch das letzte Fünkchen an Zurückhaltung in ihm gerade bröckelte.
      Wie aus dem nichts begann Kye etwas Lauter aufzulachen.

      "Ⱨ₳ Ⱨ₳ Ⱨ₳ Ⱨ₳ Ⱨ₳ Ⱨ₳! ₴Ø ł₴₮ Đ₳₴ ₳Ⱡ₴Ø....~!!"



      Fast wirkte es als würde Kye ihn gerade auslachen, seine leichte verzerrte Stimme überschlug sich etwas während an seinem Mundwinkeln Blut runter lief...
      Diese verdammte Ehrlichkeit von Kiri hätte wohl gerade fast das Leben gekostet. Das Dark Heart fühlte sich in ihm gerade an wie Gift das so heftig anschlug, das am liebsten würgen wollte. Im vergleich zu Kiri...Was war dieses Dreck...In seinem Inneren schon?!
      Beni...Was warst du im Vergleich zu Kiri schon?!
      Das diese Gedanken wegen Kiri bekam machte ihn unsagbar Zornig...So Wütend das am liebsten ihn wirklich dafür sein Gesicht eingeschlagen hätte.
      "Du provokanter ₥ł₴₮₭ɆⱤⱠ....Ich vermag zwar Angst zu empfinden, so stark das sie mich lähmen kann...Aber ich bin kein ₣Ɇł₲Ⱡł₦₲. Wenn du mir schon dieses Angebot machst, werde ich nicht mit einem Fingerspitze in dich Ɇł₦ĐⱤł₦₲Ɇ₦, ich werde meine ganze Hand in dein
      ł₦₦ɆⱤ₴₮Ɇ₴ führen um mich ganz davon überzeugen zu lassen! Erwarte nicht das ich sanft zu dir sein würde....Selbst wenn deine Äußerliche Fassade noch mehr Risse bekommt oder du mehr in Scherben zerfällst! ĐɄ sprichst gerade mit einer ₴ɆɆⱠɆ die sein eigenen Körper ohne Zurückhaltung ⱫɆⱤ₣Ɇ₮Ⱬ₮ hat...Ich muss doch ganz sicher gehen das du genau so oder mehr aushältst!!"



      Kye wischte sich mit dem Daumen das Blut von dem Mundwinkel und trat gefährlich näher auf Kiri zu.
      Als spielte er förmlich mit dem Risiko das schlimmste wahr werden zu lassen. Entweder das Dark Heart oder Kiri Explodieren würden.
      "Shinda war ein großer Fehlschlag, selbst das Dark Heart hat sich in ihm getäuscht und ich mich auch, er wird in Ewigkeit in der Dunkelheit bleiben....Ich werde wirklich ungern Enttäuscht...Ich denke auch damit sind wir uns sehr Ähnlich."
      Ohne die vorherige Zurückhaltung packte er beide Handgelenke von Kiri und drückte ihn zurück gegen den Käfig.
      "Ich halte dich für VɆⱤⱤü₵₭₮....", raunte Kye dunkel ohne Gnade dahinter. Wer in ihn seine Lust erweckte war selbst Schuld was danach kommen würde.
      "....Aber ich muss auch Verrückt sein. Ich erinnere mich nicht mehr daran warum ich das Dark Heart überhaupt ₲Ɇ₴₵ⱧⱠɄ₵₭₮ habe aber wenn ich dich jetzt so sehe und mir anhören muss was du von dir gibst...."
      Kye's Atmung wurde schneller, seine Finger verfestigten sich in dem Stoff der Ärmel von Kiri.
      Es war unsagbar bizarr....Es fühlte sich an als balancierte er einen schmalen Grenze....Der ein gefährlichen Tödlichen Tod bedeuten könnte aber das wusste man erst wenn man fiel, vielleicht fing einem am Ende aber auch ein Netz auf....Das Gefühl des Unbekannten und sogleich gefährlichen...Es ließ ihn unsagbar...
      "....Ɇ₴ Ⱡä₴₴₮ ₥ł₵Ⱨ ⱠɆ฿Ɇ₦Đł₲ ₣üⱧⱠɆ₦."
      Kein Objekt.
      Kein Werkzeug.
      Kein Nichts.
      Es berauschte ihn beinahe so sehr als wie er das erste mal das Gefühl von Macht empfinden konnte.
      Ob es Egoistisch war dem Lord in dem Moment egal....Er würde diesen ₣ɆⱧⱠɆⱤ immer wieder begehen.
      "Es ist mir Egal wenn das Dark Heart dich einschränkt und es dir nicht mal ansatzweise Gefällt....ł₵Ⱨ ₩łⱠⱠ Đł₵Ⱨ JɆ₮Ⱬ₮ ₱ⱤØ฿łɆⱤɆ₦!"

      ______________________________________________________________
      Believe Me ~

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    • Kiri Nisemono

      [b]"Ⱨ₳ Ⱨ₳ Ⱨ₳ Ⱨ₳ Ⱨ₳ Ⱨ₳! ₴Ø ł₴₮ Đ₳₴ ₳Ⱡ₴Ø....~!!"

      In dem Moment der Hitze erklang Kyes lachende Stimme manisch in den Ohren des Traumfängers. Er klang wie ein Detektiv, der plötzlich einen Fall löste, als hätte eine Erkenntnis, die ihn glorreich erscheinen ließ. Selbst begriff Kiri nicht genau, was er ihn genau offengelegt hatte, dass jemand so diabolisch lachte. Er betrachtete das dunkle Blut, was langsam aus dem Mundwinkel von Kye hinuntertropfte. Er verstand in dem Moment, dass Hitze wirklich den Verstand raubte. Normalerweise dachte er immer klar, er war anderen Lebewesen einen Schritt voraus, da er solche Triebe nicht zu nah an sich heranließ. Es war nur vom Nachteil die Kontrolle zu verlieren und seinen Instinkten zu folgen, doch war es wohl dafür zu spät zu versuchen einen klaren Gedanken zu verfassen. Hier und jetzt war es nur wichtig den Lord um sich zu fassen, ihm Nahe zu sein und sein tiefstes Inneres zu erhalten. Was kümmerte gerade...Die Zukunft, wen kümmerte denn das Risiko? Sein linkes Ohr glühte, während das Andere schon längst in mehrere Porzellanscherben zerbrochen wurde. Nur für eine Millisekunde in Korbos Gesicht zu erblicken reichte schon, um zu verstehen, dass er nicht nur manisch klang...sondern ebenfalls wie er seinen Verstand verlor. Obwohl er ihn erbost beleidigte, erkannte er in diesem Anschein nur die pure Neugier und Lust in ihm widerspiegeln. Der Rest war vollkommen egal.





      "Wenn du mir schon dieses Angebot machst, werde ich nicht mit einem Fingerspitze in dich [b]Ɇł₦ĐⱤł₦₲Ɇ₦, ich werde meine ganze Hand in dein ł₦₦ɆⱤ₴₮Ɇ₴ führen um mich ganz davon überzeugen zu lassen!"[/b]

      Kiri war selbst fasziniert, dass sich sogar sein menschliches Herz meldete und von den hämmernden Worten anfing lauter zu schlagen. Allein die Vorstellung - Korbos drang in sein wahres ich ein?! Ob es nun mit Schmerz verbunden war oder nicht, es war ein umfassend schöner Gedanke, dass Kiri sich fragte was er gerade eigentlich fühlte? Dabei bezeichnete er sich nicht als einen Masochisten, die Realisation von eigenen Schmerz war nichts was ihn je erregen konnte. Jedoch...konnte er nichts gegen seine Urinstinkte machen. Er wurde dafür erschaffen, um sich mit jemanden zu verbinden - er konnte anders nicht überleben, auch wenn der Traumfänger seine Probleme versuchte umzuwandeln. Es gelang ihn zwar sehr gut, doch blieb es nicht aus, sich trotzdem im Inneren leer zu fühlen, egal wie viele Seelen in dir herausschrien. Er war selbst neugierig, so unfassbar wissbegierig. Wie...fühlte sich Kyes Hand an? Konnte er mit seiner zerbrechlichen Seele den Schmerz bedecken, dem er ihn zufügte? Wäre er ebenfalls so gefesselt wie er? Oder...zerstörten sie sich sofort gegenseitig und fielen wie Biester übereinander her?
      ...Es verschlug Kiri die Sprache welche Art von Fantasien der König in ihm herausgrub. Er verstand nun, was Erotik eigentlich bedeuten konnte - jedenfalls im Fall seines Urinstinktes.

      Wie gerne er ihn ebenfalls zerreißen würde. ‪‪❤︎‬ Genauso wie Korbos es mit seinen Lakaien getan hatte. Nur, dass Kiri nicht Mal mehr einen Tropfen übrig lassen würde. Sein intaktes Auge sah ihn direkt an, wollte das er unbedingt näher in seine Präsenz wagte.

      Als konnte Kye Gedanken lesen schritt er wirklich ein, Kiri musste seine Mund zusammenpressen um sich zu kontrollieren. Das Rauschen hatte eine hohe Frequenz erreicht, es ließ Kiri schlechter hören aber...Kye war für ihn laut genug. Er wirkte wie eine Hundepfeife, während Kiri in dem Fall der Hund war, der jedes Wort genaustens verstand.

      "Ich halte dich für VɆⱤⱤü₵₭₮...."
      "....Aber ich muss auch Verrückt sein. Ich erinnere mich nicht mehr daran warum ich das Dark Heart überhaupt ₲Ɇ₴₵ⱧⱠɄ₵₭₮ habe aber wenn ich dich jetzt so sehe und mir anhören muss was du von dir gibst...."
      "....Ɇ₴ Ⱡä₴₴₮ ₥ł₵Ⱨ ⱠɆ฿Ɇ₦Đł₲ ₣üⱧⱠɆ₦."

      Berauschend prasselten Kyes Worte wie das Lieblichste, was Kiri je selbst zu Ohren bekam, dass er nicht vergessen wollte. Keine Erinnerung einer Seele, die er als nützlich hielt... Und ebenfalls auch noch von so einer wichtigen Seele. Zum Teil war es belustigend, die Emotionen selbst konnte er nur durch seine Seelen in ihm drinnen spüren. Genau deswegen war die Lust eine Wucht aus verschiedenen Gefühlen, die in ihn durchströmten. Keines Wegs nur reine positive Gefühle gegenüber dem König. Irgendwo sah er ihn ja auch als einen kleinen Wicht, den er einfach beim ersten Treffen im Schloss zerstören konnte. Einige Gefühle verstanden nicht, was er so unbedingt von ihm wollte, warum er dachte...dass es ausgerechnet er war, der ihn bereichern konnte? Der für ein gutes Festmahl sorgte? Der...Ein W̷̮͂͒̀͝Ị̵̻̒͐R̸̮̤̊̚ mit ihm werden konnte?
      Doch wie bei einem Vertrauenstest erschlug der König den Rest dieser verwirrenden Gefühle, indem er es ernsthaft wagte ihn gegen den Käfig zu drücken. Die Gefahr war in seiner grellen Iris zu erkennen, er zwang Kiri förmlich nur bei ihm zu bleiben, das Nebensächliche gerade einfach zu vergessen.

      Lebendig...Ja, genau das empfand er ebenfalls so.
      Durch ihn...fühlte er sich bizarrer Weise menschlicher als jemals zuvor, sodass er ein Lächeln keines Wegs unterdrücken konnte. Er sah ihn von unten bis oben an, achtete auf die sich anhebenden Brustkorb, auf das Schnaufen und war sich ziemlich sicher, dass er wohl genauso wie er sich benehmen musste. Aus seinem Maul am Arm floss die ebenfalls galaktische Flüssigkeit heraus, es sah aus als würde er sich in einem Tobsuchtanfall befinden, eine ziellose Erregung während sein menschliches Gesicht vor Freude glühte.



      "Es ist mir Egal wenn das Dark Heart dich einschränkt und es dir nicht mal ansatzweise Gefällt....ł₵Ⱨ ₩łⱠⱠ Đł₵Ⱨ JɆ₮Ⱬ₮ ₱ⱤØ฿łɆⱤɆ₦!"

      Obwohl sie ganz klar eine Vereinbarung getroffen hatten, klang es in Korbos Laut wie ein großer Appell. Hah - in Kiri erschauderte es, während er genau den festen Griff an seinen Handgelenke spürte, als testete er auch dort seine Zerbrechlichkeit.
      Wie ungeduldig er auf Einmal klang, wie ein nörgelndes Kind, dass alles sofort und jetzt haben wollte. Korbos hasste es Zeit zu verschwenden, angehalten zu werden und dabei war ihm nur sein eigener Trieb wichtig.
      Auch, wenn es Kiri zu wider war und er eigentlich mehr Respekt verlangte, war es fürs Erste in Ordnung. Es war ja nicht so, als würde er...nicht dasselbe ausprobieren.~
      Ihm fehlten seine Tentakel, am liebsten hätte er Kye sie mit ihnen berührt, sich wenigstens von den Griff gelöst.

      "Wenn du es so sehr aufs Ganze mit mir eingehen willst...Dann nur zu...Reiß mir das Hemd auf und dring in mein Brustkorb ein. Ich bin wirklich gespannt w̵̙̉i̶͖͗ͅe̸̙͔̚ ̵͈̈́̌v̶̭̇̆ĭ̵͚ę̶́l̶̞̽͆ ̴̩̽d̴̪̓u̸͙͖̍ ̴͔̤͘v̶̛̥o̶̒̔ͅǹ̸̖ ̷̬͙̾̑m̸̩̺͂̊ḭ̷̎͋r̷̠̜̍̒ ̴̩́a̶̳͖̽u̷͔̔s̵̰̲̑̂h̶̪̉̋ä̶̦̭̇l̷̩̕s̵̰̩̕ẗ̵̩́̂,̶̧̈͛ ̵͖̒m̶͙̥͐͌é̸̛̤̞i̸̝̤͆n̸̹͠ ̶̜̋̈́L̵̨͚͌o̷̻͑r̸̲̂͆d̸̝̋!̸̘̘͒͆.", peitschte die Stimme von Kiri zurück, auch wenn sie nun wie ein Echo nicht aus dieser Welt klang. Wie mehrere Stimmen auf einmal, doch die Zuversicht in seinem Grinsen bestätigte es, wie verdammt ernst es ihm war. Da war selbst die feinste Kleidung für diesen Atemzug total unwichtig.



      Während die Schmetterlinge schon von den schrecklichen Geräuschen begann nach und nach auf den Boden zu landen und erbärmlich verstarben, passierte auch etwas anderes, womit wohl keiner der Anwesenden gerechnet hatte. Erstmal schwebten leichte Federn von der Käfigdecke herunter, doch für sie hatten nur die übrig gebliebenen Schmetterlinge Beachtung.



      In einem hellen Licht erschien jemand, der wohl gerade einer der höchst uneingeladensten Gäste war. Seine süßen Flügelchen breiteten sich aus, sie waren gänzlich erschöpft und verloren einfach viel zu viele Federn. Oh - er hatte heute einen sehr anstrengenden Tag hinter sich. Erst die Situation auf der Insel, die noch nicht ganz gelöst war, da er wegen Judis Wohlbefinden noch nichts genaues wusste. Dann aber drängte sich auch noch Micahs verschwinden hinein, was er leider auch als erstes seiner Wichtigkeit versprechen musste. Er hatte gar keine Wahl, denn war es immer etwas erheblich schlimmes, wenn plötzlich sein Freund verschwand!
      Noch immer krochen die Traumata in ihn hinein, bei jedem Mal, wenn er ihn alleine ließ und plötzlich...die Apokalypse auf einem Planeten ausbrach! Zwar hatte er natürlich Hoffnung, dass Micah kein komischen und heimtückischen Plan hatte, der irgendetwas mit Weltzerstörung zu tun hatte. Aber---sein Verschwinden von der Bildfläche war total eigenartig, normaler Weise waren sie doch miteinander verbunden. Deswegen war es ihm auch irgendwann klar gewesen, dass er sich auf jeden Fall in der Traumwelt befinden musste! Schlimm war es nur, dass er erstmals mehrere Dimensionen absuchen musste, bis er seinen Freund endlich fand.

      "Micah! Wie froh ich doch bin, dass es dir gut geht...Da hatte sich das Suchen wirklich..ge...gelohnt...Ah..Eh...Was sind das denn für Geräusche?"



      Eros stand neben dem Käfig, die Schmetterlinge umkreisten ihn und suchten bei ihm verzweifelt Schutz vor den monstriösen Geräuschen. Eigentlich wollte er sich in den Käfig hineinteleportieren, da er dort die Signale erhielt aber irgendetwas hinderte ihn gerade gewaltig daran? Huh---etwa Kiri selbst? Das Rauschen war extrem, er wusste genau von wen es kam und hielt sich die Ohren schmerzlich zu, was war nur los? Doch dieses knisternde Knurren, es klang wie ein Herzstück, was gerade einen Wutanfall herausschrie?! Das war nicht Kiri - das war nicht Micah?! Er sah sich um und es dauerte nicht lange, bis er zwei Gestalten im Käfig erkannte, die jedoch durch die azurblaue Barrie wie bei einer dampfenden Dusche ein wenig verblendet waren.
      Ah...AHHH?
      Aber trotzdem wusste er genau wer das war!
      Und...Was sie da trieben!!
      Mit anhieb verstand er die Gefühle des anderen Herzen, was gerade völlig neben sich stand und am liebsten explodieren wollte.
      Explo..Explodieren! ES WOLLTE WIRKLICH EXPLODIEREN?!

      Die Wangen von Eros erglühten, hechelten die beiden Männer etwa hier so laut?! Dann müsste es ja bedeuten, dass Lord Korbos und auch Kiri Nisemono etwas gewagtes taten. Er kam wie paralyziert einen Schritt näher, und stand hinter Kiris Präsenz. Scham beschmückte ihn bei so etwas Privatem dabei zu sein, aber diese Peinlichkeit legte er direkt beseite. Das war nämlich nicht das Schlimme daran. Die zwei ignorierten komplett die Welt um sie herum, sie ignorierten wie die Erde bebte! Sie sahen gerade nur sich! Wie zwei Kreaturen, die gerade dabei waren sich gegenseitig zu verschlingen, obwohl es eine Naturkatastrophe hervorbringen konnte.

      "He-eeeyyy!!", drang Eros Stimme kleinlaut. Zitternd klopfte er an diese Barriere, wer hatte die den plaziert - sie war so fest wie Panzerglas?!

      "Verzeiht...das ich eure Privatsphäre unterbrechen muss und hier... reinplatze aber....ABER!! Ihr müsst euch unbedingt zügeln!!! Kiri und das Dark Heart sind in inbegriff gleich zusammen zu zerbersten! Den Zusammenprall würde die Welt nicht überleben!! Hey...Wirklich, macht das nicht in Anwesenheit des Herzens..."



      Verängstigt klopfte der Engel weiter ans Glas, zugleich jedoch hatte er so ein großes Mitleid mit dem Dark Heart, dass er seine Tränchen gar nicht zügeln konnte. Es fühlte sich total Fehl am Platz, benutzt und ausgegrenzt! Erst wurde es gezwungen zu dienen und dann auch noch nach dem Nächstbesten weggetreten!! Es schrie, sodass die Fenster in der Kirche zersprangen.

      "Heeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeey!!! Denkt doch an das Dark Heart! Es möchte doch ebenfalls...!"

      Seine nächsten Worte schluckte Eros hinunter, da ihm den Gefühlsversteher doch plötzlich die Worte fehlten. Das Dark Heart wollte so vieles, fühlte so vieles. Es war so unglücklich. Doch konnte Eros nur schwer diese Gefühle zusammenfassen, vor allem da ein anderes Herz ihn mit einer bohrenden Stimme sein Geschwätz verbieten wollte, bis derjenige ihn wieder komplett ausblendete. Als wäre dieser Engel nur eine Halluzination und versauen sollte dieser Wicht ihm ebenfalls nichts, dafür würde er ihn köpfen.

      "Es soll gefälligst lernen zu teilen, ich kann genauso gierig nach ihm verlangen."



      Auch wenn es nur die Masse war, die aus Kiris tropfenden Arm war, die Eros mit Eros Kontakt aufnahm fühlte er sich auch ohne Augen bedrohlich von ihm beobachtet. Direkt ging Eros wieder einen Schritt zurück und begann zu beten. Zu beten, dass sie genau wussten was sie hier taten, während die Fließen der Kirche anfingen Risse zu bilden und er sein Gleichgewicht halten musste.
      Kiris Oberteil war derweil gerissen, auch an seiner Brust war ein großer Riss zu sehen - einladend bot es sich an gefüllt zu werden.

      "Die Chancen stehen ziemlich hoch...Das wir gleich in die Luft gehen, gemeinsam mit dem Dark Heart. Aber finde ich den Gedanken ehrlicher Weise sehr erotisch. Wer kann denn diesem Risiko widerstehen, nicht wahr, mein Lord?", sprach Kiri das offensichtliche an, ihm gelang es endlich sich von seinem Griff zu befreien, denn wollte er sehnlichst Korbos Arm auch von Außen spüren, wenn er es sich wagte. Falls er...Es hinausziehen würde, bevor er ihn überhaupt richtig spürte, würde er ihn zwingen weiter bei ihm zu bleiben. Doch war sich Kiri ganz sicher, der Lord...würde sich schmerzlich in ihn hineindringen- er war ja immerhin ein grober Sadist!



      Benebelt entwickelte er so viele Verlangen, es war zum einen Teil Neugier, doch zugleich hatte er besondere Wünsche, die er nicht unerfüllt lassen wollte. Für Korbos ging er natürlich sehr weit, dieser Mann wusste gar nicht was für eine Ehre er gerade hielt. Seinen alten Seelen hatte er sich nie so dargeboten. Die erhitzende Aura erinnerte ihn lustiger Weise auch noch an Harvey, durch den er erfahren hatte, was er alles mit seinen Tentakel erreichen konnte...wie ein von Sex geleiteter Kuss sich anfühlte.
      Er verstand dank ihm, warum er genau jetzt auf Kyes Lippen starren musste. Hah...Harvey hatte ihn also deswegen so unbedingt Küssen wollen. Eine so starke Begierde.....Es war schwer sich ihr zu widersetzen. Dabei waren sie schon komplett aufgeregt, allein das Kye sich soweit traute...Doch wollte Kiri ebenfalls ein wenig...

      "Verzeihen sie...Meine Aufdringlichkeit, es ist schwer Ihnen zu widerstehen...", hauchte er in angespannten Worten, während ein weiteres Bruchstück von seinem Gesicht hinunter fiel. Er packte Kyes Arm fest, kontrollierend...und bereit ebenfalls zuzustechen.



      Deswegen wagte er sich die Lippen des König gegen seine zu pressen, während ein Prozess stattfand, dass für den Untergang sorgen konnte. Wer wusste wann je eine Chance wieder kam? Wie lange musste er denn warten?! Er war extrem g̵̞͉͔̪̜͎̼͚̒̐͒̀͐͒͆̍̓̒́͝i̷̪̥͚̘̟̠͠e̵̛̪̺̞̘̗̤͇̮̹̽͂͂̔̓͜ŗ̵̛̼͔̹͇̦̥̥̺͚̖͗͑͐͂͗̍͑̔̈́̊̚͜͝͝ĭ̶̢̿͆́̆̀͗̆͠g̵̡̧̨̼͉̮̠̃̀̈́̇͊̄̍̿̽͑̽͜, sodass es überhaupt ein Wunder war, dass er ihn nicht direkt aufaß. Elektrisierend kam ihn der Kuss vor wie eine harte Belohnung für seine Arbeit, gegenüber seinem Lord. Aber das Dessert...lag nicht auf seinen Lippen, nein. Geschickt drang Kiri mit seiner Zunge in Kyes hinein, er spielte mit ihr als war nur die Lust auf ein Tanz hier das Einzige, was er erreichen wollte. Doch kam nach der Wärme eine starke Hitze, die sich genau auf Kyes Zunge verströmte bis...der Mann vor ihm in biss. Nein, nicht wie ein Tier...Es war schlimmer. Er biss ihn ein Stück seiner Zunge ab und so als wollte er es mit niemanden teilen saugte er es direkt in sich auf. Seine eigene Masse drang in die Zungenspitze von Kye ein, begann sich zu verformen und...ersetzte einfach den nun fehlenden Teil von Kyes Zunge.

      Keuchend und ebenfalls stark in der Manie verfallen löste er sich nach einer längeren Zeit von dem König. Die weiße Flüssigkeit war genau auf Kiri und war unheimlich lebendig, genauso wie Kiri es war. Er leckte sich über die Lippen und für einen Moment dachte Kiri, dass er eine gewisse Droge in sich einverleibt hatte. Das...W̶̡̹̮͍̝̲̜̲̙̼͍̠̹̼͋͋̊̾̕͜ą̵̧̱̟͎͔͎̙̝̥̯̞̟̹͗̈́͑̃͒̔͑̓̍͂́͐͂͝͠ș̴̢̰̤̖͖̘̭̺̻̩̠̞̺͌̓̌͊͐ ̵̢̡̢̮͓̙̤̥͇͚̠͚̞̟̄̃̀̎̒̋͆͜͝w̵̳̽̾̆ą̷̧̮̟̫̼͕̗̹͒̎͑͝r̵̜̓̅̈́͐̈́̃͗͊̓͘͘ ̵̛̛͈̯̞̣̖͔͚̘̟̀̔́̃̈̔̊̾́́̈́͐̌d̵̜̟̘͉̄͆̋̔̾̍̈́̕͘̕͝à̶̧͖̝̦͕̗̗̈́̋̽̓̐̊̀͆̋̇̈́͝s̵̡̛̭̤͔̗͕̒́́̿̚͘ ̷̡͓̰̬͈̝̗̺̙͇̯̬̳̇̍͂͑̆͛̓͆̕̚͘̚͜ṅ̶̨̝̯̗͈̥̮̰̟̪̦̪̲ũ̷̯̩̼̤̲̻̐̎͂̔̂̾̾̊̈́̆̈́̚͘r̵̼̹̼̩̼͂̽̊͑͋̌̓̊̓̾̊͋͆̕ ̸̛̺̙̣͔͓̓͗̆̐̃̽̎̉͘f̸̡̗̤̜̗̺̥̗̹̝̳̙̝̯͈̃̈́͆͐͗̽̽̌̂̕ü̶̧̧̝͍͓̞̣͕̙̤͋̋̌̍̚͜ͅͅr̷̢̡̹̖̘͈̜̻̽̍͐̉͋̈́̔͘ ̶̢̡̭̭̜͓̮̺̱̃̔̓́́͋͘ͅę̵̖̼̬̠̞̙̟̱͉͇̪́̈́͊̑̆͌̚͠ͅi̴̫̻̙͚̼̠͎̝͗͛̄̈̀́̋̈́́͑̌̀ņ̴̛̗̭̏̈́̓̀̈́̈̎͌̀̓͘͝ ̶̧͓͈̘̜͓̼͂̂̅̓͝G̸̈́̓͜e̵̡̧͙̯̻͉̳̭̩̦͕̾̃̕͜ͅf̶̛̜̗̺̮̗̭̹̬̥̘̹͂̿̀͛̑ü̶̼̲̻̝̯̝̃͒̓̈̀́̿̽̈͌̅͂̿͑͘h̶̙̽͑́͂͋̿̎͋̈́͐̚̚͘ĺ̸̼̭͇̫̮̙̌͌̉͐̍̓̾̕͘̚͝?̵̢̢̩̪̝̟̲̝̳͉̋͆͋̊̌͐͊͑̿͌͆̓͋͋!̷̢͇̘͍̩̳̝͔̞̻̘̞̓̃̋͝ͅ
      Er hatte genau das, was er wollte...fürs Erste!


      Seinen wohlverdienten TEIL!




      "W̴͎̹̠͉̟̟̊̓̇͜i̸͇͈͚̟͉͓̎̄̊̓́͊̒̒̈̆̈́͝ͅȅ̷̟̦̳̱̄͐̾͐̈́́͜͝͝͠͠͝ ̶̛͙̯͇͕̜̯͖̜̱͎̝̘͈̎͛̀̋̆̋̃̄͋͠ķ̷̨̠͉͖̹̼͕̗͂̑ö̷̗̻̰̼̥̮̝͒͌̔̈́̏̎̋̓͝s̵̜̘̪̟͓̫̏͆̃̽͂̅̎̔́͗̽̍͗̚t̷̠̞̜̖͙̦͎̻̂͋̃̽͐̄̊̐̈̏͜͝͝l̴̞͔̘̖̫͓̯̑̋̊̔̈͊͘͝i̸̮̜̙̯͍͈̦̣̓̃̉̓͒͂͆̀̇̽̃͗̒̋c̴̡̡͔͍̫͙̱̖̫̐͗̀̌́̒̐͂͐̄̈́̃̕h̷̢̢͙̹͓͈̗̃͛́͗͆̄͊͐́͜͜͝.̸̣̠̼̠̰̠̹̼̻̱͕͊̔̉͂̇͛̽͘̚͜͜ͅͅ.̵̨͚̩͍̰̘̙͙̠̫̗͑̇͑̐̍̍̈́͊̈́͜ͅ.̷̧̭̦̘͚̫͙̬͙̗͇͈̄͌̏̅̿̐͆͘ͅ"



      ....Eros saß währenddessen verzweifelt auf seinem Gesäß. Die Quälgeister hatten mittlerweile auch diese Ebene erreichten und fingen auch an mit zu kreischen. Der Engel wusste gar nicht was er als erstes machen sollte. Erst hob er jede in Ohnmacht gefallen Engel vom Boden und legte ihn von einen der Kirche geliehen Korb. Dann wog er auch die Quälgeister wie Babies, um sie zu beruhigen.

      "I-ich...ich ... vertraue ihm...Ich vetraue ihm...Ich vertraue ihm...", murmelte er leise zu sich während er total gestresst wirkte.



      Ihm blieb gar keine Wahl als nur zu hoffen, dass die zwei klügsten Menschen im Raum genau wussten was sie taten. Ja, vielleicht...sollte er ihr Liebesakt nicht als schlecht beschimpfen. Er verstand nur nicht...warum das arme Dark Heart nicht genauso Beachtung geschenkt bekam? Nur wegen Kiris Abneigung oder weil Korbos es gewohnt war sein Stechen zu ignorieren?
      Sobald sich eine Möglichkeit bot würde er dem Dark Heart schon helfen aber...Eventuell half es ja auch Micah gerade so nah an Korbos zu sein?...Vielleicht....Eros seufzte leise und wiegte die Quälgeister wie eine Ziehmutter weiter.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Bosco Darkwood & Izarra Kimallus

      "...Das ist nun...Spezielle...Magie die ich...Gelernt habe..."

      Ob es die berüchtigte Magie war, die nur die Familie Korbos beherrschte? Er hörte oft die Gerüchte, dass diese Adligen über ein geheimes Buch verfügen, doch hatte er zu diesem magischem Gegenstand keine weitere Informationen. Es kam ihm so vor, als war es für den Prinzen unangenehm über seine Tricks zu sprechen. Bestimmt, weil sie so mächtig und mysteriös war, er wollte sicherlich nicht seinem Ritter einfach so sein Geheimnis verraten. Genau deswegen schätzte es Bosco wirklich sehr, dass der kleinere Mann ihm bei seiner Beute geholfen hatte sie umzulegen. Er hatte nicht einmal nach einem Beweismittel gefragt. Wenn Bosco so darüber nachdachte fragte er sich ernsthaft wieso? War es klug von einem Prinzen einfach die Anforderung eines Ritters einzugehen? Bosco gab ihn zwar keine aktiven Befehle, doch er hatte sich einfach mit in die Gefahr hineingezwängt. Dabei hätte der Adlige verletzt werden können, selten sah Bosco jemanden höheres kämpfen. Infinity war wirklich anders als die meisten reichen Menschen. Dabei hätte eigentlich Bosco ihm gegenüber loyal sein müssen und nicht andersrum.

      Mit Stan auf seiner Schulter gelangten sie ohne viel Aufmerksamkeit auf sich zu locken zu dem Versteck des Detektiven. Bosco war unwohl zumute bei diesem Mann in der Detektei aufzutauchen. Mit ihm hatte er keine Berührungspunkte, es war ein Verbündeter von Infinity. Dennoch musste er wohl in Ordnung sein, er und der Prinz hatten wohl ein Bündnis miteinander. Doch...wer wusste schon, was dieser Mann eigentlich von dem Prinzen wollte. Schon früher gab es genug Schmarotzer, die diese Höflichkeit des Prinzen ausnutzen wollten. Für Misstrauen war aber keine Zeit, er sollte wenigstens Infinitys Intuition vertrauen, dass sie an einem sicheren Ort waren.

      Bei den Thalorians angekommen erzählten sie natürlich über ihre Situation, naja eigentlich blieb Bosco still, während Infinity das Sprechen übernahm. Aufgebrachter als Bosco erwartet hatte wirkte einer dieser Klone, so als würde er gleich graue Haare vor Stress erhalten.

      "IHR habt....WAS getan?! Seid ihr noch zu retten?..."

      Es kam eine schwere Predigt, die den zwei Männern nicht erspart wurde. Zugegeben, Bosco hatte in dieser Situation einfach nur nach seinem Instinkt gehalten. Er nahm das Risiko ihn Kauf, dass sie erwischt werden. Jetzt ohne das Adrenalin im Körper merkte er seine eigenen Fehler, Stan auf seiner Schulter fühlte sich dabei schwerer an. In Meridian waren solche Straßenkämpfe üblich. Ritter und Wachen konnte jeder gut bestechen, wenn einer starb...scherte sich das Volk nur darum, wenn es auch ein angesehener Bürger war. Hier waren die Regeln also stärker? Er hatte ja keine Ahnung, so viel hatte er sich nie mit der Erde auseinandergesetzt. Bosco wusste nicht einmal genau für was Überwachungskameras gut waren, doch ergab es sinn, wenn die Menschen ja keine Magie hatten um so Böses zu verhindern.

      "Das ihr ausgerechnet, einem Butler einer angesehenen Familie in einer Gasse umlegen musstet! Ich bin wirklich enttäuscht von euch! "

      Bosco runzelte nur verloren seine Stirn, also kannte Thalorian ihn? Dieser...Mann war ein Butler? Was sollte überhaupt das Rose Imperium sein? Fragezeichen bildeten sich über den Kopf des Ritters. Dabei dachte er, dass Nuriel sich immer gut versteckte, sodass ihn kaum jemand kannte? Eine neue Strategie? Oder...hatte sich Bosco wirklich geirrt? Oh...
      Dabei...war die Präsenz doch eindeutig? Wie konnte sich Bosco da irren?



      Stan lag auf dem Sofa, in der nähe die sehr mitgenommene Pizzaschachtel. Wenn die Situation eine andere gewesen wäre, hätte wohl der Ritter die Gelegenheit ergriffen etwas von dieser Köstlichkeit zu essen. Aber...wollte er nun nicht noch unhöflich rüber kommen. Er hatte schon für genug Probleme gesorgt und auch noch seinen Prinzen mit hineingezogen. In Meridian war ihn solch' eine Peinlichkeit noch nie passiert. Er war immerzu vorbildlich, aber wenn es in seiner Welt passiert wäre...hätte er direkt seinen Posten verloren. Einen Prinzen so in die Schande zu stürzen könnte jemanden einen Kopf kürzer machen.

      "Hier geschieht gerade einiges, meine Werten Herrschaften die nicht wirklich normal scheint, wie zum Beispiel das sich...Bosco Verwandelt hat und das ...Stan nicht aufwacht."

      Warum Bosco plötzlich zu einem Erwachsenen wurde konnte er sich selbst nicht beantworten. Komischerweise fühlte sich dieser Prozess ... natürlich an? Deswegen hatte ihn dieser Wachstumsschub oder besser gesagt Verwandlung nicht wirklich gekümmert oder geschockt. Ihm kam es so vor als bekam er allein durch das Auftauchen seines eventuelles Feindes einen Kraftstoß, der ihn auf anhieb größer machte, um gegen das eigentliche Böse kämpfen zu müssen. Um...seine Mission gänzlich erfüllen zu können. Wenn er jedoch so darüber nachdachte wusste er nicht Einmal wie es dazu gekommen war oder...ob er eigentlich in Wahrheit ein kleiner Junge oder ein erwachsener Mann war? Seine Erinnerungen waren ziemlich verworren, er konnte sich nur an Bruchteile zurückerinnern. Wie er zu diesem Zustand kam wusste er selbst nicht. Er wusste einfach nur was seine Aufgabe war in diesem Universum und das er Infinity einst diente. Wenn er aber versuchte daran zurückzudenken was er früher alles mit den Prinzen erlebt hatte, wurde ihm nur schwummrig. Ihm kam es so vor als war er jahrelang sein Ritter gewesen und zugleich...hatte er das Gefühl, dass er ihn nur einmal in seinem Leben getroffen hatte?
      Bosco beschloss diese Gedanken unter den Teppich zu kehren, es war sowieso nicht wichtig wie er hierher gekommen war. Es war auch nicht wichtig, was er früher alles erlebt hatte. Er kannte sein Ziel, mehr kümmerte ihn nicht.

      "So...So...wirklich Faszinierend. Obwohl mich meine Nachforschungen selten täuschen geht wirklich eine Magischequelle von diesem Mann aus...Sie aber verschlüsselt, beinahe als wäre sie durch mehre Schlösser geschützt und etwas zerrt an seinem Geist."

      Thalorian untersuchte den angeblichen Butler und erkannte wohl auch diese eigenartige Präsenz, die Bosco unruhig werden ließ. Seine Magie war nicht von dieser Welt. Selbst, wenn er wirklich nicht Nuriel war...war allein dies ein Grund diesen Mann nicht aus den Augen zu lassen. Eventuell wachte er ja nicht auf, weil ihn seine Magie versuchte zu schützen? Wer wusste schon ob seine Seele nicht gerade versiegelt wurde oder seine Fähigkeiten, damit Bosco gar nicht darüber nachdachte ihn auszulöschen? Dieser Mann war verdächtigt, es missbilligte Bosco Thalorian einfach vertrauen zu schenken. Sein Instinkt verbot es ihn einfach kleinbei zu geben.

      Der Detektiv tadelte sie weiter zusammen, ihnen war es untersagt solch' ein Fehler noch einmal zu wiederholen. Dabei erklärte er noch einmal die Unschuld diesen Stans, als hielt er Bosco für bescheuert überhaupt an so etwas zu denken. Da verstand wenigstens Bosco wie diese Welt gestrickt war. Ohne Indizien kam keiner hier weit, jemanden ohne diese anzugreifen führte zu hohen Strafen. Nun gut...Es wäre auch nicht gut, wenn Bosco einfach einen unschuldigen Passanten in den Tod warf? Die Möglichkeit bestand, dass dieser Mann wirklich nicht Nuriel war. Eventuell nur...Ein Werkzeug?
      Während der Detektiv seinen Freund kontaktierte hierherzukommen kam ihn Infinity näher, der nicht gerade amüsiert drein blickte. Boscos Augen lagen noch auf Stan, der so friedseelig auf dem Sofa schlummerte, als hielt er nur seinen Schönheitsschlaf.

      "...Glaubst du ihm das? Das dieser Mann nicht die Person ist für die du ihn hältst?"

      Fürs Erste gab er keine Antwort von sich, sodass im Hintergrund nur Thalorians Stimme erklang, die mit Izarra telefonierte. Die Stimmung von Bosco war nicht sonderlich gut, eher war für ihn dieses Ergebnis sehr niederschlagend. Er wusste nicht genau, doch konnte er diesem Mann nicht einfach recht geben. Was brachte ihn aber nur seine Dreistigkeit unbedingt recht haben zu wollen? Wenn Bosco dem Mann ohne Beweise widersprach war er doch nur ein Narr. So war dieser Schönling auf dem Sofa wirklich nur ein hoch angesehener Butler, der von zwei Männern einfach umgenietet wurde.

      "Ich...Habe ein großes Problem Menschen einfach mein Vertrauen zu schenken. Vor allem, wenn es sich es sich um solch' eine große Gefahr handelt.",
      sprach er etwas leiser, damit auch nur Infinity ihn in seiner Nähe hören konnte. Die Haarsträhnen bedeckten dabei seine Augen, sie versteckten dabei seine Ärgernis und die Verwirrung, die gerade in seinem Kopf herumschwirrte.

      "Wenn es nach den Auswirkungen ginge, die passieren könnten...Wenn es doch Nuriel ist...Sei die Chance auch noch so gering...Würde ich ihn am liebsten direkt eine Kugel in den Kopf jagen."



      Fast unbemerkt neigten sich seine Mundwinkel nach oben, ein düsteres Lächeln umschückte sein Gesicht. Es war nichts als Verachtung in den Worten des Ritters. Nicht unbedingt gegenüber Stan, aber gegenüber Nuriel. Der Ritter hatte keine Lust mehr auf die Spiele, keine Lust mehr auf diese Herzen, die diese Welt so sehr ruinierten. Eigentlich musste er kaltblütiger werden und sich wie ein Narr verhalten. Einfach jeden möglichen Mann, der Nuriel sein konnte umbringen, doch...

      "Aber...einen unschuldigen Menschen umzubringen...Ohne genug Beweise...Solch ein grausames Handeln untersteht mir. Ich möchte nicht vor Ihnen als bestialischer Mörder stehen..."

      Mit diesem Gewissen hätte er nicht leben können, keines Wegs. So konnte das Böse auf dieser Welt nicht beseitigt werden, vielmehr schürfte Bosco es nur um sich wie ein Feuer zu verbreiten. "Gerade liegen die vorhandenen Beweise klar vor Augen. Ich habe einen unschuldigen Mann angegriffen und dich zum Mitkomplizen zu machen. Meine Schuld ist ziemlich offensichtlich, ob ich nun Thalorian vertraue oder nicht.", gab der Ritter zu während er nicht länger mit ansehen konnte wie Stan da verkrümmt lag. Elegant aber...hingeschmissen wie eine Kartoffel. Wenn er so aufwachte würde er nur Rückenschmerzen erhalten, dann wäre er nur wütender beim Aufwachen. Ungefragt begann er ihm wenigstens seine Weste zu öffnen, die bestimmt schwer auf seinem Brustkorb lag. Auch seine Schuhe zog er aus, die Krawatte wurde ebenfalls sorgfältig geöffnet. Ihm kam diese Handlung so vertraut vor, ja wenn er sich recht entsinnte hatte er dasselbe immer mit seinem Bruder gemacht. Wenn er vollkommen dicht war - selbst in seinen jungen Jahren - und sich kaum rühren konnte. Dann holte er wie genau jetzt die Bettdecke hervor, die er in einen von Thalorians Schubladen fand als er danach fragte- und deckte ihn sorgfältig zu.

      Zuerst kehrte er Infinity den Rücken zu, während er die Decke glatt strich. Es gab nämlich noch etwas, was er wirklich nicht begriff. Wieso...setzte Infinity so viel für ihn in Kauf? Warum hatte er ihn überhaupt auf anhieb vertraut, ohne das Bosco etwas klarstellen musste? Noch jetzt verteidigte er ihn, obwohl Bosco gar kein weiteres Argument hatte? Dieser Mann...war wirklich so unschuldig wie in jeder seiner nicht verworrenen Erinnerung.

      "Mein Prinz...Es ist wirklich gütig von Ihnen mich noch mit so viel Akzeptanz anzusehen, obwohl ich beinahe Ihren Ruf in der Öffentlichkeit in nur Kurzer Zeit gefährdet habe. Nicht nur ihren Ruf...Ich habe sie in Gefahr gebracht, obwohl wir uns vor den Feinden versteckten."



      "Und obwohl ich für sie wie ein gänzlicher Verrückter klingen sollte, haben sie mir dennoch mit diesem Stan geholfen. Sie haben mir ihr Vertrauen bewiesen, obwohl ich nichts geleistet habe um es zu verdienen. Das bedeutet mir sehr viel... "

      Langsam drehte er sich zu ihm um, sein Gesichtsausdruck blieb ziemlich emotionslos, es veränderte sich kaum. Nur ein kleines Aufleuchten in seinen himmelsblauen Augen war bemerkbar, kurz jedoch spürbar. Er war verwirrt, doch wusste er wie unglaublich ehrenhaft es war von einem Prinzen seine Anerkennung zu erhalten. Und das auch es noch von Infinity kam, war unglaublich viel bedeutend. Still hob er seine Hand und bat mit einer leichten Geste um die Hand seines Prinzen.

      "Sie sind...Der einzige Mensch, dem ich mein Vertrauen schenken möchte. Dem einzigen Mann, den ich als Lord von Meridian je akzeptieren könnte."


      Der Ritter verneigte sich vor seinem Prinzen. Diesen Mann vor ihn könnte er nie nicht wie eine adlige Präsenz behandeln. Er war wie ein kostbarer Diamant, überaus wertvoll. Und auch wenn er nichts mit seiner Mission zu tun hatte, wollte wenigstens der Ritter in ihm diesen Mann beschützen. Ohne ihn wäre er immerhin in diesem Haus umgekommen.

      "Sie sind für mich mein...."

      Zärtlich küsste er die Handfläche des Prinzen als Zeichen seiner Treue. Wie in der Kinderversion hatte er ähnliche Gefühle zu Infinity. Sie waren positiv und warm, es fühlte sich richtig an bei ihm zu sein. Genau deswegen durfte ihn keines Falls weitere Probleme verursachen. Er musste...sich bessern. Für Infinity, damit ihn ein besseres Leben beschert werden konnte.

      "...treuer Verbündeter."



      Sie konnten sich gegenseitig helfen und ihre Ziele waren sich nicht gegenseitig im Weg. Das war doch perfekt, er war froh mit dem Prinzen seine Reise weiter fortsetzen zu können.

      "Ich werde also nach ihren Befehl handeln und um ihre Tarnung nicht mehr aufzudecken...Werde ich erst nach handfesten Beweisen angreifen. Wie es sich für einen Ritter gehört. Außerdem ist es Ihnen überlassen ob sie mich für dieses Verhalten bestrafen möchten oder nicht. Ich erwarte keine Gnade."

      Die Rollen für Bosco waren klar vor Augen geführt, Infinity blieb ein Prinz für ihn. Ein unschuldiger Mann, der das Unglück seines Bruders ausbaden musste. Es tat bestimmt auch Meridian gut, wenn er Infinity so lange beschützte, bis er sich den Thron wieder einnehmen konnte.



      Einige Minuten später war auch schon Izarra in der kleinen Detektei aufgetaucht. Er war total erschöpft, denn musste er den Weg zu Thaliorian mit den Fahrrad erklimmen. Geld für ein Taxi hatte er nämlich keines mehr, zu viel Schulden hatten sich die Tage über angesammelt und der Detektiv war außerdem ebenfalls sehr teuer! Und obwohl er endlich sich unter der Brücke gemütlich machen konnte und gerade seine Dosensuppe speiste, ließ er alles wegen dem Anruf stehen und liegen. Da war er noch froh, dass er nicht doch versuchte zu seiner eigentlich Wohnung zu gehen, da es gerade nicht gut mit ihm und Lin stand. Aber belieb Thalorian eigentlich zu scherzen?! Nein, Izarra wusste es besser. Ihm war klar, dass der Detektiv nicht scherzte als er erwähnte, dass ausgerechnet Stan sich in einem Schlafkoma bei ihm befand. Es war für den ein wirres Chaos die gesamten Informationen über das Telefon zu hören, er verstand einfach nur Bahnhof. Warum hatte Bosco und Vinny Stan angegriffen?! Hörte er da schwer?!

      Doch die besagte Information entpuppte sich als Wahrheit, denn lag Stan wirklich wie Schneewitchen auf dem Sofa des Detektiven und schlummerte vor sich hin - unruhig...als stresste etwas ihn. Izarras linkes Auge zuckte, der Stresspegel dieser Woche war ihm zu hoch, er gab sich noch bald die Kugel...auch wenn es bei ihm gar nichts brachte!

      "Ihr habt ihm doch nichts gebrochen, oder? Er braucht...seine Arme und Beine zum Arbeiten...Nicht das er wegen einem Unfall gefeuert wird. Sophia ist eine sehr strenge Frau, bestimmt fragt sie sich wo ihr perfekter Butler bleibt...Wir müssen ihr irgendwie Bescheid geben, dass er gerade nicht arbeiten kann."



      Izarra sorgte sich schwer über Stan, vor allem über seine finanziellen Mitteln. Nicht, dass er genauso wegen einem Schicksalsschlag seine größte Zeit unter einer Brücke durchschlagen musste, weil seine Vermieterin ihn keinen Schlüssel geben wollte, da er für kriminell gehalten wurde! Er entfernte die Decke von ihm, die Bosco so sorgsam auf ihn gelegt hatte um ihn genau zu begutachten. War er irgendwo verletzt?!

      "Dank der genialen Fähigkeiten von Vinny sollte ...Stan... ziemlich unversehrt sein. Es könnte sein, dass ihn vielleicht ein wenig übel ist. Dafür werde ich mich noch entschuldigen...Und auch für das Entführen seiner Präsenz.", führte Bosco genau erklärend auf - der Ritter hätte ihn ganz klar üble Wunden zugefügt, wenn Infinity nicht gewesen wäre. "Soll ich zu dieser Sophia und um Vergebung bitten? Eventuell könnte ich einige Dienste für sie vertreten--"



      "Daas wäre keine gute Idee, auf der Erde kann man nicht einfach den Job eines anderes annehmen", versuchte Izarra direkt diesen Gedanken wegzulegen. Sophia würde dies gar nicht gefallen, schlimmer noch würde sie Bosco vielleicht noch einbuchten! Dann erst fiel aber Izarra auf, dass Bosco gar nicht mehr zu klein war. Schrillend krächzte er aufgeregt, als befand er sich gerade in einem sehr merkwürdigen Fiebertraum, indem nichts mehr normal war. "Ah---Oh heliges Meridian, bist du gewachsen!!!"



      Er sah Bosco von oben bis unten an, dann verzog er seinen Mund zu einem Strich. Die Aufregung war erblasst und schnell erwischte ihn die Depression. Diese Hexerei...das Streben von Bosco Nuriel zu finden und ihn auszuschalten. Schon allein das Auftauchen von Vinny und Bosco war...viel zu eigenartig, dass es kein Zufall mehr sein konnte. Gestresst strich er sich mit dem Finger über die Stirn. Die Magie von Bosco floß ziemlich unheitlich, während die Magie von Stan...Er schluckte schwer.

      "Der Mann auf dem Sofa ist nicht Nuriel. Vielmehr wurde er von einer alten Magie die nur wenige wie zum Beispiel Nuriel besaßen umhüllt. Auch ich habe Stan am Anfang verdächtigt, weil mir diese eigenartige Präsenz auffiel. Ich verstehe also, warum ihr ihn als Feind erklärt hattet...Ich glaube, dass er nur eine Art Lockvogel spielen soll, damit ihr darauf reinfällt. Vielleicht war es auch geplant, dass diese Begegnung dazu führt...In Bosco die Verwandlung auszulösen."



      Das war die einzig logische Erklärung für Izarra, die er gerade so schnell aus seinen Gedankengang herausholen konnte. Ganz war er sich natürlich nicht sicher, denn war auch diese Magie schon seit diesem Club die von Stan ausging ein Rätsel. Die Ähnlichkeit von Stan zu Nuriel war ihm natürlich auch nicht entgangen, er hatte nur versucht diese Erkennung einfach zu ignorieren. Als wäre dies nur Einbildung gewesen. Schlaff ließ Bosco seine Schultern senken, er hinterfragte wirklich ob Stan nur ein Lockvogel war? Solange es den Spaß in die Höhe schoss, würde er dem Mann zuzutrauen sein.

      Aber...wusste auch Izarra genau, dass es noch jemanden anderen gab, der auch diese alte Magie beherrschte. Im Bereich der Träume war er da natürlich viel...mächtiger. Könnte es sein? Er versuchte sich auf den Stromfluss der Magiequelle zu konzentrieren. Ja, diese verhinderte ganz klar, dass Stan nicht aufwachen konnte.

      "Stans...Unterbewusstsein ist wohl von jemanden gefangen genommen wurden...Wie es der Zufall so will genau nachdem ihr ihn angegriffen habt."



      Ohne Weitere Anmerkungen ging er sofort an die Arbeit, nicht umsonst hatte er den Alchemiekoffer mit sich herumgeschleppt. Izarra war ziemlich aufgeregt, seine Hände zitterten beim öffnen der Tasche. Doch war sein Ziel ziemlich klar. "Ich werde versuchen zu ihm durchzudringen, eventuell schaffe ich es ja sogar in den Traum zu gelangen, indem er gefangen ist."
      Auch wenn die Chance relativ gering war, dass er es bis zur Ebene des Traumes schaffte. Schon früher hatte er daran geforscht in die Träumereien seines Sohnes zu wandern, um zu sehen welche Unruhen er wieder stiftete. Nur selten gelang es ihm, da diese Magie mehrere Türen besaß. Wenn er keine Gäste wollte...Konnte er sie auch einfach entfernen, sobald er diese bemerkte.
      Izarra holte ein großes Reagenzglas heraus mit vielen anderen Substanzen, die definitiv nicht aus dieser Welt waren. Wertvolle Materialien noch von Meridian, sogar einige von Oneiroi, die er behutsam verwendetet. Eine bunte Flüssigkeit schimmerte im Glas, diese sollte ihn ermöglichen sich den Magieströmen, die Stan gefangen hielten, anzupassen. Zur Beruhigung schenkte er den anderen ein kleines Lächeln, er wollte auf keinen Fall, dass sie weiterhin den Butler verdächtigten, sondern ihn als Opfer sahen.

      "Wenn er wieder wach ist...Könnt' ihr euch bei ihm entschuldigen, er nimmt sie bestimmt an, ohne euch anzuzeigen. Stan ist eigentlich ein sehr netter Mensch, der sich in seinem Job besonders viel Mühe gibt. Deswegen verdient er es auch nicht einfach als eine Art Lockvogel genutzt zu werden..."


      Auch wenn Izarra nicht genau verstand für wen...Vielleicht wollte ein gewisser Jemand ja eher die WITCH damit anlocken? Vielleicht...war Bosco und Vinny nicht das erste Ziel gewesen. Aber Izarra wollte auf keinen Fall, dass die WITCH nur noch mehr mit diesen Träumen zu tun hatten.



      "Thalorian...Denkst du, dass vielleicht sich Morpheus endlich zeigen könnte? Wäre ziemlich witzig, wenn er dies nur tat, um Kontakt mit seiner Mutter aufzunehmen, hm? Ha...Ja, ich weiß. Unvorstellbar. Aber ein netter Gedanke ist es trotzdem!!!"

      Besser als an irgendetwas schreckliches zu denken, wie das er eigentlich diesen Butler verenden wollte! Morpheus begann sich ja auch den WITCH zu präsentieren, eventuell war er und sein Detektiv einer großer Spur voraus. Immerhin beherrschte er ja auch die Traumwelt. Da konnte er nur beten, dass er ihn auch hineinließ und es zuließ, dass er einen Zivilsten wie Stan herausbringen konnte.
      Behutsam saß er sich neben Stan. Die Regel um in ein Traum zu gelangen war klar. Er musste fest neben ihn ruhen, am besten eng umschlungen. Auch wenn der Butler sicher fragen stellte, wegen Izarras unzüglichen Verhalten, war es wohl nicht das schlimmste, was den Butler wohl verstören würde. Eigentlich war Izarra auch ziemlich froh, dass er die Träumerei von Stan nicht verpasste, nicht so wie bei den WITCH, die schon zweimal von seinem Sohn gänzlich verstört wurden!

      Aber da es ruhig sein musste, winkte er jeden Anwesenden da zu sie nun in Ruhe zu lassen. "Du musst deine Detektei wohl schließen.", sagte Izarra unterschwellig, auch wenn es klar auf der Hand war. Ein herzliches Lächeln blühte in Izarra auf, worauf sich Bosco gerade fragte ob sich dieser Mann eigentlich sorgen machte oder sich sogar auf diese Gelegenheit freute? Vielleicht war dieser Mann einfach dem Wahnsinn verfallen, er begriff es nicht.

      "Ich werde mich ab jetzt um Stan kümmern, damit er wieder auf die Beine kommt. Deswegen muss ich euch leider bitten uns ungestört zu lassen, es wäre schlecht wenn etwas Nebensächliches den Prozess stören würde. Wenn er wieder wach ist können wir ja alles in Ruhe klären...Aber wenigstens jetzt solltet ihr Ruhe haben vor eigenartigen Vorfällen."




      Bosco zögerte nicht die Pizzaschachtel noch schnell mitzunehmen. Er blickte ein letztes Mal auf Stan zurück, ehe er sich vom Sofa entfernen wollte. Die Augenbrauen zogen sich noch grimmig zusammen aber, auch er glaubte, dass es so am besten war. Also war...Stan vielleicht ein Lockvogel? Ja...Nur um andere Prozesse weiter voranzutreiben...Damit auch Bosco seine Mission nicht vergaß?
      Er kam sich wieder wie in einer schrägen Geschichte vor.



      "...Hm...Vinny, Sie müssen sicher müde sein und gegessen haben sie auch noch nichts. Wir sollten uns nach Hause begeben...Ich werde ihnen ein Bad einlassen und sie bettfertig machen, wenn sie mir gestatten."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • ₭ɎɆ

      Obwohl der Lord nicht gerade zärtlich mit Kiri umging und ihn sogar gewaltsamer gegen den Käfig drückte, spiegelte seine Ausdruck so viel Zuversicht wieder als könnte ihn selbst ein zerbrochener Körper nicht dazu bringen ein Fünkchen Minderwertigkeit zu empfinden.
      "Wenn du es so sehr aufs Ganze mit mir eingehen willst...Dann nur zu...Reiß mir das Hemd auf und dring in mein Brustkorb ein. Ich bin wirklich gespannt w̵̙̉i̶͖͗ͅe̸̙͔̚ ̵͈̈́̌v̶̭̇̆ĭ̵͚ę̶́l̶̞̽͆ ̴̩̽d̴̪̓u̸͙͖̍ ̴͔̤͘v̶̛̥o̶̒̔ͅǹ̸̖ ̷̬͙̾̑m̸̩̺͂̊ḭ̷̎͋r̷̠̜̍̒ ̴̩́a̶̳͖̽u̷͔̔s̵̰̲̑̂h̶̪̉̋ä̶̦̭̇l̷̩̕s̵̰̩̕ẗ̵̩́̂,̶̧̈͛ ̵͖̒m̶͙̥͐͌é̸̛̤̞i̸̝̤͆n̸̹͠ ̶̜̋̈́L̵̨͚͌o̷̻͑r̸̲̂͆d̸̝̋!̸̘̘͒͆."
      Was für eine außerordentliche kühne Herausforderung....~



      Für ein Augenblick fühlte es sich an als würde das ganze Universum um ihn herum aufhören zu existieren...
      Seine roten Augen durchbohrten Kiri so sehr als würde jeden Centimeter von ihn gerade genaustens studieren wollen und weit darüber hinaus.
      Die Vorstellung ihm auch das letzte Kleidungstück zu nehmen...Seine pure Selbst zu erblicken.
      Seinen splitternden Körper fester in seinen Händen zu halten...
      Der Anblick, wie sich weitere tiefe Löcher auf seiner perfekten Haut zeigen würden, wie eine unausgesprochene Einladung für Kye seinen Weg in ihm hinein zu finden.
      Er wurde nicht abgestoßen oder der gleichen...
      Der Gedanke vernebelte sein Verstand so sehr das nur noch daran denken konnte...Ihn nur noch fester und enger an sich spüren zu wollen....



      Seine Finger bewegten sich wie von selbst, als bot ihm Kiri gerade das schönste, eingehüllte Geschenk das sein Herz zum rasen brachte.
      Als könnte genau lesen was es war das sich Kye schon ewig gewünscht hatte...So Spürbar nahe und Intesiv.
      Auch er schenkte dem auftauchenden Engel keine große Beachtung, auch wenn ihm seine Gegenwart nicht entging...

      "Heeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeey!!! Denkt doch an das Dark Heart! Es möchte doch ebenfalls...!"

      Noch nie hatte das Dark Heart sich in seinem inneren so, falsch und schmerzhaft angefühlt....
      Obwohl er selbst keine richtigen Körper besaß...War jedes Glied, jeder Knochen und Organ in seinem innerstes genau so schmerzempfindsam wie die eines Richtigen Körpers.
      Das dunkle Herz stieß gegen seine Grippen als wollte er diese brechen...
      Stach tiefer in sein innerstes...Als wollte er ihn spüren lassen wie sich Eternity damals gefühlt haben musste als er ihm mehrfach die Klinge in dessen Körper gejagt hatte.
      Umso mehr begreift Kye das dieses verdammte Herz ihn damals gewiss, noch dazu seine Gefühle verstärkt haben musste.
      Aber genau das hatte ihm so sehr gefallen...Endlich sich ganz auf seine innersten Gefühle zu konzentrieren die ganze Zeit in ihm Existiert hatten.
      Daran wollte ihm das Herz sicherlich erinnern...Doch gerade hatte nur Augen für Kiri...Er weckte in ihm eine vollkommenden andere Seite und Gefühl.....



      ₲łɆⱤ.

      "Die Chancen stehen ziemlich hoch...Das wir gleich in die Luft gehen, gemeinsam mit dem Dark Heart. Aber finde ich den Gedanken ehrlicher Weise sehr erotisch. Wer kann denn diesem Risiko widerstehen, nicht wahr, mein Lord?"
      Mit einem so Gefährlichen Risiko zu spielen das alle seine Vergängliche Anstrengungen umsonst wären...Kiri zeigte ihm gerade wirklich was es bedeutet im hier und jetzt zu existieren.
      Auch als er merkte wie ihm Kiri aus seinem Griff ihm entglitt, wurde die Situation nicht weniger Hitzig...
      So begehrt und gewollt hatte er sich ewig nicht Gefühlt...Oder hatte er sich jemals so Gefühlt?
      Ohne sich dabei verstellen zu müssen und seinem Instinkten zu folgen....
      "Verzeihen sie...Meine Aufdringlichkeit, es ist schwer Ihnen zu widerstehen..."
      Er hatte nie geglaubt sowas schwer kontrollierbares und unberechenbares zugleich in dem zerfallenden Gesicht von Kiri zu sehen...
      So folgre ein so Leidenschaftlicher Kuss als würde man ihn, die Seele erneut auf die neuste Lektion des Verbundenheit führen.
      Für einen solchen Küsser hatte er sein Lakai Kiri nie gehalten, doch wieder bewies er ihn das Gegenteil...Mit einer sehr schmerzhaften Überraschung.




      Der Schmerz war merklich intensiver und schlimmer, als wie damals als ihm Beni in die Lippen gebissen hatte.
      Es hatte ihn sehr verwirrt...Als gehörte der Schmerz zu einem Leidenschaftlichen Kuss dazu und doch war es jetzt mehr als anderes.
      Kye riss die Augen weitet auf, er wurde nicht nur gebissen sondern auch ein Teil spürbar von ihm genommen.
      Aber zugleich....Bildete sich um die schmerzende stelle etwas neues...Sein ganzer Mundraum war erfüllt von Kiris Geschmack.



      "W̴͎̹̠͉̟̟̊̓̇͜i̸͇͈͚̟͉͓̎̄̊̓́͊̒̒̈̆̈́͝ͅȅ̷̟̦̳̱̄͐̾͐̈́́͜͝͝͠͠͝ ̶̛͙̯͇͕̜̯͖̜̱͎̝̘͈̎͛̀̋̆̋̃̄͋͠ķ̷̨̠͉͖̹̼͕̗͂̑ö̷̗̻̰̼̥̮̝͒͌̔̈́̏̎̋̓͝s̵̜̘̪̟͓̫̏͆̃̽͂̅̎̔́͗̽̍͗̚t̷̠̞̜̖͙̦͎̻̂͋̃̽͐̄̊̐̈̏͜͝͝l̴̞͔̘̖̫͓̯̑̋̊̔̈͊͘͝i̸̮̜̙̯͍͈̦̣̓̃̉̓͒͂͆̀̇̽̃͗̒̋c̴̡̡͔͍̫͙̱̖̫̐͗̀̌́̒̐͂͐̄̈́̃̕h̷̢̢͙̹͓͈̗̃͛́͗͆̄͊͐́͜͜͝.̸̣̠̼̠̰̠̹̼̻̱͕͊̔̉͂̇͛̽͘̚͜͜ͅͅ.̵̨͚̩͍̰̘̙͙̠̫̗͑̇͑̐̍̍̈́͊̈́͜ͅ.̷̧̭̦̘͚̫͙̬͙̗͇͈̄͌̏̅̿̐͆͘ͅ"




      Die Atmung von dem Lord war rasend, es war bizarrer wie unglaublich Lebendig er sich gerade fühlte...Das Risiko, der brennende Schmerz, die Leidenschaft und erschreckende brutale Schmack von jemand anderen.
      Es war beinahe schon zu viel um es auszuhalten...
      Er konnte schon nicht mein unterscheiden ob es seine eigenen oder Kiris Manie war die ihn durch strömte....
      Vielleicht war es sogar ihre gemeinsame Empfindung die sich gerade so stark miteinander verband, das es gar keinen Unterschied mehr gab.
      Für ein kleinen Bruchteil...Fühlte er die...Vollständigkeit.



      Das berauschende Gefühl, in einem warmen, Lebenden Körper zugehören....
      In einem Einklang zu Existieren, in dem er sich weder Falsch noch Richtig anfühlte...
      Als bot ihm gerade Kiri genau denn richtigen Ort zu dem er sich zurück ziehen konnte.
      In dem er sich ganz und gar in ihm verschleiern konnte, von der Welt da draußen.
      Mit nur Gierigen entreißen eines Teil seiner hatte er ihm erneut die Einsamkeit geraubt.
      Es fühlte sich zu berauschend an das nicht einmal Reue darüber empfand bei dem Gedanken das sie gleich wirklich....Alles Zerstören könnten.
      Noch nie war ihm die Konsequenz so gleichgültig gewesen wie jetzt...!




      Der Anblick wie Kiri ein Teil von ihm so begierig schlang....War beinahe schon auf einer Groteskerweise Beeindruckend und zugleich empfand er sich dadurch nicht wie ein minderwertiges Beutetier. Es fühlte sich seltsam, bestimmend an als erweckte er in ihm eine Bestimmung die weit über sein Möglichkeiten hinaus traten.
      Doch wie unsagbar, wild und berauschend dieses neue Gefühl auch für ihn war...Er konnte spüren wie es seine Form die er hielt nicht lange mehr aushalten würde....
      Immer mehr weiße, tropfen glitten seiner Haut hinunter....Er begann förmlich zu schmelzen....Immer wenn etwas viel zu Intensiv zu ertragen waren für seinen Gestalt...
      Doch bis her war die stärkste Emotion die je zu spüren bekam Wut gewesen...
      Das ihn jemals etwas Anderes so....weit bringen würde....Und das auch noch an einem vollkommend Fremden Ort.



      Hier hatte nicht die Möglichkeit zu seinem Körper zu kriechen oder sich gar zu verstecken....
      Seine Mundwinkel zuckten zu einem belustigten Lächeln, seine Finger fanden halt an dem Armen von Kiri, ganz gleich ob er ihm noch mehr entreißen würde.
      Die weiße Masse die Kiri jedoch ihm entrissen hatte begann immer stärker zu pulsieren. Wie ein schlagender Herzschlag, das immer schneller schlug...Es pochte in gleichen Takt wie Kye eigenes Herz.



      Jedoch mit dem nächsten pulsieren passierte genau das was er in der Form der Krone ebenfalls tat....
      Mit einem mal als hätte es sich zu einem Seeigel, geformt wurde das flüssige weiß so Spitzen Stacheln, sie durchbohrten Kiris Haut und brachen weitere Löcher hervor.
      Zeitgleich hatte seine eigene Hand sich fester auf Kiris Brust gelegt und die weiter heraus tretende Flüssigkeit des Anderen mit Fingern aufgesammelt.
      Als müsste er eine stärkere Gegen Probe von ihn machen führ er sich die Hand zurück zu seiner Zunge, die aus ihren beiden Teilen bestand.
      Eine Mischung aus, Blut, Kiri und sich selbst....
      Sein Blick war jedoch vernichtend auf Kiri gerichtet als er endlich seine Worte wieder fand.
      "Đ₳₴ ₩₳Ɽ ⱫłɆ₥Ⱡł₵Ⱨ ₴₵Ⱨ₥ɆⱤⱫVØⱠⱠ....~"



      "...₴₳₲₮Ɇ₴₮ ĐɄ ₦ł₵Ⱨ₮ Đ₳₴ ĐɄ Đł₵Ⱨ ₩Ɇł₮₳Ʉ₴ ฿Ɇ₴₴ɆⱤ ₳₦ ₳Ⱡ₴ ĐłɆ₴Ɇ₴ ⱧɆⱤⱫ VØ₦ ₭₳₦ĐⱤ₳₭₳Ɽ ₳₦₣üⱧⱠ₴₮?"
      Er leckte sich die Hand sauber und trat leicht zurück, dabei raubte er die Hitze wischen ihnen als wollte er Kiri dazu bringen sich erneut danach zu sehen um seine Gier gegen ihn aufzuspielen.
      Genau wie die Masse die sich so schmerzhaft in ihn hinein gebohrt hatte waren seine Worte:
      "...In den ganzen Jahren wie ich das Dark Heart schon in mir trage hat es nicht einmal gewagt ein kleines Stück von mir zu Fressen und es ist extrem Hungrig."
      Nicht umsonst verschlang es die nicht würdigen Lakaien so skrupellos wenn nur ein kleines funken zu viel Licht in ihnen herrschte...Wenn sie nicht bereit für die finstertes Dunkelheit waren...
      "Sieh dich an....Sagst du mir nicht ständig ich soll mich in Geduld üben? Da streck man dir ein kleinen Finger entgegen und schon...Willst du die ganze Hand oder bist du in dem Erotischen Gebiet noch sehr unerfahren?"



      Ein schmales grinsen lag auf Korbos Lippen, es war wirklich....Unterhaltsam mit Kiri.
      Die stachelige Masse wurde wieder weicher, als wäre nur ein kurzer Denkzettel gewesen ihm so schmerzvoll ein Teil seiner Zunge abzubeißen.
      Doch die Erschöpfung war Kye deutlich anzusehen...
      "Schau dir an was du mit mir machst...Du sollst mich doch Unterstützen und mich nicht so erbärmlich aussehen lassen...", raunte er leiser und lehnte sich dabei etwas gegen den Käfig zurück.
      Das Dark Heart hatte begonnen ihn innerlich so schmerzhaft zu durchstechen das an der eigenen Brust förmlich spüren konnte wie es sich nach draußen dängen wollte.
      Entweder explodierten sie gleich, das Dark Heart würde sich aus ihn hinaus reißen oder er schmolz gleich zu einer kleinen Pfütze am Boden zusammen....



      Auch wenn es nur ein kurzer Geschmack auf Kiri war, es zwar ziemlich berauschend gewesen. Das wollte nicht abstreiten...Dennoch erinnerte ihn sein Verstand an seine Grenzen.
      Und wenn es stimmte was Kiri sagte das ihm kommende Dinge nicht gefallen würden...Wie sollte er da noch ein gutes Bild darstellen, wenn merkte das seine Beine selbst begann ganz weich zu werden und er das Gefühl hatte gleich gänzlich dahin zu schmelzen....
      Wie schön auch der Gedanke war alles mit einem Knall zu Ende zu führen....Das war nicht das Glorreiche Ende welches er als Lord verdient hatte.
      Es reichte schon das sein Körper ein ziemlich bemitleidenswerten Tod fand...
      "...Wo bleibt der ₴₱₳ß wenn es viel zu schnell vorbei ist...?"

      ______________________________________________________________


      Tyler Wang-Chi & Harvey Bell & Wyatt Carson Lyons

      Obwohl Tyler denn beiden nahe gelegt hatte nicht nach unten zu gehen, stürmten sie zur Treppe...
      Hach, diese dummen Tiere....~



      Aber gut, dass war nicht sein Problem wenn sie sich beim Anblick von Wyatt übergeben müssen oder dergleichen.
      Ein schwacher Seufzer entglitt dem Wasser Wächter.
      Jedoch beendete Tyler denn Anruf bevor jemand im Krankenhaus ran gehen konnte. Wyatt Situation war ja nicht soooooo dringend. Ein paar Minuten länger schmerzen wären dem Erdwächter sicherlich eine Gute Lektion, beim nächsten mal einfach mal die Klappe zu halten! Zudem hatte jetzt genug Publikum da unten. Damit hatte er Wyatt doch ein großen gefallen getan oder?
      Um aber nicht direkt nach unten zu folgen ging Tyler in sein Zimmer. Wirklich weit waren die beiden noch nicht gekommen denn Zimmer wechseln durchzuführen. Aber tatsächlich freute sich Tyler schon darauf, dass Zimmer mit Lämmchen zu teilen war einfach je mehr seine Erinnerungen zugekommen waren.

      Gerade als sich Tyler aufs Bett gesetzt hatte und wieder die Nummer von Krankenhaus wählen wollte, bemerkte er das etwas in Zimmer fehlte...
      Im ersten Augenblick war es ihm gar nicht aufgefallen da er in letzter Zeit doch eher wenig daran gedacht hatte.
      Erst verwirrt sah er sich Tyler um, vielleicht war es irgendwo runter gefallen oder hatte in Gedanken wo anderes hingelegt...?
      Aber nein...Sein Teddybär denn er von Sam geschenkt bekommen hatte war nicht zu sehen.
      Aus Verwirrung stieg eine unterbewusste Panik auf...
      Wo war das Stofftier hin??
      Das überstieg gerade seine Priorität! Es war als hätte man seine Ordnung durcheinander gebracht, dass Zimmer war nicht einmal sonderlich groß....
      Er begann hektischer zu suchen und öffnete sogar denn Kleiderschrank. Wo zum Teufel war er?!



      Gerade als er denn Kleiderschrank wieder schließen wollte, fiel ihm eine dunkle Decke ins Auge...
      Es war nicht seine, als gehörte diese wohl Cabriel...
      Irgendwie aber überkam ihn ein ganz komisches Gefühl, als würde er es ahnen oder spüren das sein Teddybär nicht weit weg sein konnte....
      Egal ob nun in den Privat Dingen des Anderen herum wülte, griff seine Hand nach den Stoff und schob es beiseite um beinahe schon vertraut fühlte es sich an...Als würde er das Versteck von jemand lüften....
      "Was zur...?"



      "...Diesen Bären habe ich dir früher geschenkt, weil ich wollte, dass uns immer etwas verbindet. Es macht mich glücklich den hier in deinem Zimmer zu sehen.."
      ......
      ........................
      ................................................
      Sein Teddybär.
      Das Geschenk von Sam....
      Er lag dort, an einem vollkommen falschen Platz,
      Eingehüllt von Lämmchens stinkenden Decke....
      Und...Vollkommen....Ruiniert!
      Der Bauch war aufgeschnitten wie in diesem bitteren Märchen wo man versucht hatte an sein innerstes zu kommen.



      "....Ich kann mich noch nicht von denn Bären trennen."
      ....
      Die Brosche die er darin versteckt hatte war fort....Zurück gelassen war dieser klumpen an Stoff....
      "....Ich muss erst begreifen warum...Dieser Bär so wichtig für mich war...."
      ......
      Es konnte NUR Cabriel gewesen sein.
      Warum zum Teufel tat dieser Bastard sowas?!
      Glaubte er etwa ihm würde das nicht auffallen?!
      Diese dumme Brosche war ihm beinahe schon gleichgültig, viel schlimmer war es war dieses Lämmchen mit dem Geschenk von Sam angestellt hatte!!
      "Ich bring ihn um, dieser verfluchte Opferlamm...!"



      Dafür musste dieser kleine Mistkerl auf Knien anflehen ihn nicht dazu zwingen ihm denn Stoff seines Teddybären in sein Maul zu stopfen!!
      Er konnte beinahe schon froh sein das Zimmer mit Ineb zu tauschen anderen Falls hätte er ihn heute Nacht eine Lektion erteilt!
      Zornig schloss er denn Kleiderschrank wieder und ging die Treppen hinunter...Doch gerade spielte sich noch eine ganze andere Szene im Wohnzimmer ab.




      "Wyaaaattt! Oh nein!!"
      Wie in einer über Dramatische Szene schniefte der angetrunkene Ineb und auch Wyatt der verletzt am Boden saß, kamen nun ebenfalls die Tränen.
      "Buhh....Ineb...."



      Wyatt tat sein Unfall furchtbar Leid....Harvey war voller Blut und jetzt weinte auch noch Ineb....!
      Dabei sollte es doch ein entspannter Serien Abend werden!
      Obwohl es zwischen ihm und Ineb abermals zu Diskussionen geführt hatte weil sie nicht der selben Meinung waren, war Ineb hier...Um ihn beizustehen!
      Sogar sein Bein streichelt er tröstend! Wodurch Wyatt nur noch mehr zum heulen zu mute war während sein Schädel brummte als hätte man mehrfach auf ihn eingeschlagen.

      "Denk an Bienchen und Blümchen - an heiße Schokolade oder einen Crossaint in einen deiner Lieblingsrestaurants--beachte einfach nicht das viele Blut, was aus deinem Kopf fließt. Du musst nicht sterben - Nein, du WIRST nicht sterben. Hörst du! Bleib bei uns ja?!"

      Die beiden Jungs weinten, schluchzten furchtbar während Harvey mit dabei saß um die Blutung so steril wie möglich zu halten.
      Ein wenig war der Gefühlsausbruch der beiden übertrieben doch traute sich Harvey gerade nicht die beiden zu stoppen....
      Solang sie nicht anfing sich wild gegenseitig zu schütteln, was deutlich nicht gut für Wyatts zustand war...Sollte es in Ordnung sein.
      Natürlich könnte es tödlich Enden aber Harvey versuchte von dem Positiven auszugehen, wenn der Krankenwagen später kommen würde....Vielleicht erhielt Wyatt später ein paar Narben am Kopf aber die würde man sicherlich durch sein volles, grünes Haar nicht bemerken....



      So konzentriert auf seine eigenen Hände bemerkte er den oft zu übersehenden stillen Cabriel erst richtig als dieser anfing zu sprechen.
      Ihm entging dabei jedoch nicht sein Anschuldiger Blick...
      "Kann ich dir helfen?...Muss echt ein heftiger *Unfall* gewesen sein. Gut...Das .......ihr...da wart....hm..."
      ....
      Was sollte das....Jetzt?
      Harvey bemühte es nicht zu offensichtlich zu zeigen. Aber sein Blick konnte gerade nicht weniger genervt sein.
      Wie oft hatte diese in Anführungszeichen gesetzte Wort Unfall schon zu hören bekommen in seiner Vergangenheit...
      Das gab ihn ganz bittere Gefühle zurück....
      Sehr....Bittere Gefühle.



      "...Ich nehme mal an Wyatt ist wegen dem Getränk, was sehr breitflächig auf dem Boden verteilt ist...ausgerutscht...Korrekt? Nur falls wirklich die Sanitäter kommen und einen Bericht haben wollen."
      Seine Nebelbauen Augen wechselten kurz zur besagten Fläche am Boden....
      Wie und warum Wyatt eigentlich gefallen war hatte Harvey im ersten Moment gar nicht überdacht. Seine Vermutung lag eher nahe...Das ihn zu stark geschubst haben musste...
      Es war also seine eigene Schuld....
      Aber musste er das jetzt hier äußern? Nachdem er schon jetzt das Thema angeschnitten hatte das sorge hatte andere zu verletzten? Das ganze wurde nur noch schlimmer und machte Harvey auch langsam immer wütender...
      Dabei wollte er das mit Cabriel einfach nur klären, wenn sich Wyatt nicht eingemischt hätte....
      Harvey nahm ein tieferen Atemzug und tat das was gerade am einfachsten Empfand. Er ignorierte Cabriel einfach.
      Helfen konnte ihm der Windwächter in der Situation auf keinen Fall.
      Das einzige das seine Lippen ungewöhnlich für ihn kalt rüber brachte war:
      "Du warst nicht dabei. Ich werde denn Sanitätern dann alles erklären."
      Harvey konnte nicht ausstehen, wenn Leute meinen Detektiv spielen zu wollen...Oder ihr Vorteile Äußerten.
      Wie oft er sich damals anhören musste das er....
      Harvey warf die dunklen Gedanken beiseite. Er kannte die Wahrheit, das allein reichte aus.

      "Mir ist etwas eingefallen! Ha--Ja...Keine Sorge, Wyatt...Dir wird es gut gehen! Ganz gut. Wir sind doch die WITCH und solche Unfälle können uns gar nichts weisst du...Meine Großmutter hat immer gesagt, dass wir alle besondere Kräfte haben, die manchmal sogar uns im Alltag helfen können--und ja-- ich bin so darin gelenkt, es nur im Kampf gegen das Böse einzusetzen...Bei-beinahe hätte ich es vergessen!"
      Auf einmal schien Ineb eine geniale Idee zu haben. Wyatt hörte etwas benommen zu, es fiel ihm immer schwerer ganz da zu bleiben während sich die Welt wie ein buntes Karussell drehte.
      Das ihre Witch Kräfte auch für Andere Dinge gut waren?
      Wyatt Mine erhellte sich etwas, genau das hatte er auch oft Gedacht...Irgendwie sollten ihre Kräfte doch sicherlich nicht nur für den Kampf ausgelegt sein!
      Die Kette mit dem Magischen Herzen begann so warm zu leuchten, dass Wyatt für ein Augenblick jeglichen schmerz oder sorge vergaß.
      Ineb klang auch so Zuversichtlich....


      Er konnte die Magische Kraft deutlich spüren als ihm Ineb diesen in seine Handfläche legte...
      "Ich glaube--- das Herz könnte dir helfen dich besser zu fühlen. Licht wirkt doch heilend, sagte jedenfalls immer meine Oma! Vielleicht...kannst du dich auch in eine WITCH verwandeln - eventuell werden die Wunden dann schwächer? Oder aber du zauberst dir Ao...Aola ...Vera...Aoera Vera...und legst das auf deine Wunde, hilft bestimmt!"

      Auf die Glücklichen Worte hin senkte Wyatt etwas seinen Blick....
      Er freute sich über diese Aufmerksamkeit...Er spürte die Nähe der Anderen und auch Ineb ihm kraft gab mit der Vertrauensvollen Gestik.
      Es ließ seine Tränen trocknen...Aber auch für ein kleinen Moment musste an seine eigene Oma denken...



      Sie war ein Tabu Thema gewesen...Wyatt hatte nicht viel von ihr.
      Doch auch wenn sie als Geistig verrückt beurteilt wurde hatte bei ihr immer ein schwaches Gefühl gehabt das sie Gewiss ihre Pflicht zu dem Witch Thema sehr ernst genommen hatte...
      Sie soll in ihre Jugend eine unglaubliche Schönheit gewesen sein...
      Jede Blume hatte zu ihr gepasst....
      Und laut ihren Tagebuch, war sie sehr gut darin ihre Erdfähigkeiten richtig einzusetzen.
      Auch wenn ihre Schrift gegen Ende hin immer unleserlich für Wyatt wurde und sie immer wieder von dem Wasser Element sprach...Was zu einem wirren Gemisch an Worten wurden die leider keinen Sinn mehr ergaben.



      Wyatt wollte auch wie die vorherige Generation werden...Es fühlte sich immer wie ein ferne Realität oder Traum an.
      Er hatte nie wirklich die Zeit gehabt mit einen aus der Witch Gruppe viel darüber zu sprechen...Er wusste das früher mit Tyler öfter in dem Buch zusammen gelesen hat.
      Aber Tyler wirkte nicht danach als hätte viele Erinnerungen an ihre frühere Zeiten.
      Dabei wäre wohl genau Ineb...Mit dem er wohl am besten über das Thema sprechen könnte...Wenn sie beide sich doch nur besser verstehen würden.
      "...So will ich nicht abtreten...."
      Murmelte seine innerstes zu ihm selbst...
      Vor so einem kleinem Publikum und auch noch so Sinnlos...



      Er wollte doch auch tief in sein innersten ein Teil der Witch sein.
      Ein Erdwächter wie es in einem Bilderbuch stand....
      Jemand auf denn sich alle verlassen können...Eben ein Held. Das waren die Witch doch alle oder?
      "Wenn du mehr Kraft brauchst umarm ich dich auch! Betrachte mich als dein Tank der ewigen Power! Hol die Alöö Vera raus!"
      Die Worte von Ineb klangen doch recht albern aber das brachte Wyatt leicht zum schmunzeln und er schloss seine Augen.
      "...Ich fühle mich deutlich stärker...Danke."



      Es fühlte sich wirklich erwärmend an...
      "Ich...Erinnere mich auch gerade wieder daran....Was meine Oma gemacht hat um ihre Kräfte aktiv zu nutzten.", sprach Wyatt leiser beinahe als wäre kurz davor das Bewusstsein zu verlieren. Alarmiert richtete sich Harvey etwas auf, denn der Grünhaarige durfte jetzt auf keinen Fall Ohnmächtig werden.
      Doch zum glück öffnete Wyatt seine Augen wieder und hob seine Hand mit dem Herzen zu Ineb Wange.
      Und dann....
      Bewegte sich Wyatt gegen Harvey Anweisung sich ruhig zu halten und Küsste ohne große Vorwarnung zärtlich, dem Herzträger auf die Lippen.



      Es war Wyatt beinahe so als hätte es ihm das Herz zugeflüstert das zu tun. Sein Körper reagierte wie von selbst, er empfand dabei reine Unschuld, als wäre eine ganz normale Berührung zwischen zwei Freunden...Die sich umarmen würden.
      "ÄH.....Was?!", stieß Harvey perplex aus als er sah wie Wyatt gerade Ineb küsste!!
      Wo kam den jetzt dieser Instinkt her?!
      Er dachte Wyatt würde jetzt irgend wie durch das Herz eine Magische-Transformation durchführen oder dergleichen.
      Wieso Küsste er jetzt Ineb?!
      Warum Ineb?!
      Warum knutschte er jetzt nicht Cabriel ab, der wenige Centimeter daneben hockte?!
      Was ging hier ab?!



      Harvey wusste nicht was jetzt eher eintreten würde, das Ineb denn Schauspieler dafür gleich schlagen würde und er ihn ins Jenseits katapultierte oder---
      Plötzlich ging von Herz und Wyatt ein helleres Licht aus das eine Mischung von Grün und Rosa war...Es war so hell das Harvey kurz seine Augen schließen musste.
      Das Magische Licht durchflutete Wyatt und er konnte spüren wie es ihn durchzog wie warme Umarmung...



      Es erweckte in tief liegendes Gefühl in seinem innerstes....
      Als hätte es gerade etwas längst unterdrücktes erweckt...
      Etwas das er zusammen mit sich selbst Eingeschlossen hatte und nicht getraut hatte wieder hervor zu bringen.
      Es fühlte sich schön an, wie die Melodie von Inebs Gesang...Das in voll und ganz erleuchtete.



      Als Wyatt seine Lippen von Ineb löste erlosch das Licht gleich mit.
      "Du ähm...", setzte Harvey an und wollte lieber Wyatt Kopf wieder stützten, doch dann bemerkte er schnell das die Platzwunde an seinem Kopf...Geheilt war!
      Mit offenen Mund tastete er denn Kopf von Wyatt ab:
      "Die Wunde ist nicht mehr zu sehen..."
      Zwar war das Blut noch sehbar aber von der austretende Wunde fehlte jeder spür...
      "Das ja Hammer...Wer von euch war das??", fragte Harvey verdutzt.



      War das jetzt durch...Wyatt Kuss entstanden oder durch Ineb Worte zum Herzen??
      Er hatte viele Fragen aber es schien nicht als hätte man eine klare Antwort darauf.
      Als Wyatt hörte das seine Wunde geheilt war sprang er plötzlich begeistert auf:
      "Hurraa!! ----AUTSCH!"
      Kaum wie Wyatt sich jubelnd aufgerichtet hatte strafte ihn ein pochender schmerz am Kopf und er kniff wimmernd die Augen zusammen.
      "Urgh...Das...Tut aber noch total...Weh...."



      Hastig hob Harvey seine Hände und hielt Wyatt ruhig damit er aufhörte so begeistert herum zu springen:
      "Äußerlich sieht die Wunde vollkommend geheilt aus aber du solltest trotzdem nicht so herum springen, Wyatt! Keine Ahnung wie innen aussieht, kann gut sein das du noch immer eine Gehirnerschütterung hast du solltest echt langsam machen..."
      Das war wirklich ein kleines Wunder und für ihre Zukunft sicherlich sehr praktisch aber es brachte nichts wenn Wyatt ihnen gleich noch umkippte!



      Das ganze war wirklich...Ziemlich wild.
      "Am besten legst du dich hin, ich kann das ganze noch etwas beobachten...Vielleicht sollten wie den Krankenwagen wieder absagen...Ich weiß ehrlich gesagt nciht wie wir das jetzt erklären sollen....", gestand Harvey etwas überfordert. Ein Unfall zu erklären okay aber ein Unfall wo äußerlich gar keine Wunde zu sehen war?
      Zum Glück war aber auch Tyler anwesend der das ganze Szene etwas entgeistert mit anschaute.
      "Was treibt ihr hier eigentlich...?", fragte deutlich skeptisch bei der Aktion von außen betrachtet kam er sich vor wie in einem falschen Film.



      Warum zum Teufel sah er Wyatt ständig dabei zu wie er andere abknuschte....
      Aber so genau wollte auch gar nicht wissen.
      "Ich sag dem Krankenwagen schnell bescheid aber war das gerade wirklich nötig Wyatt?", fragte Tyler anklagend als der Schauspieler blinzelnd wohl langsam zu realsieren schien was gerade eigentlich gemacht hatte.
      "Oh! Äh...Ineb! Ich tut mir Leid ich ...", japste der Wyatt entschuldigend. "...Also...Meine ....Oma...hat das Früher gemacht...Ich schwöre das...Stand in ihrem Tagebuch.", versuchte Wyatt sich zu erklären um nicht wieder als der Ober-Perversling dazustehen.
      Tylers Blick verfinsterte sich etwas als Wyatt von seiner Oma sprach...
      ...
      Er hatte noch keine Zeit geben das er mit Wyatt in ruhe sprach...
      Sie musste da noch einige Familiäre Dinge klären. Die zwar nicht wirklich von Wichtigkeit gerade waren aber...
      Diese Erdwächterin schien wohl auf der Seite der Wang-Chis auch sehr wichtig zu sein....
      Sein stechender Blick wanderte aber dann weiter zu Cabriel....



      Allein ihn anzusehen ließ ihn wieder vor Wut brodeln.
      "...........Cabriel, vielleicht machst du dich mal nützlich und machst hier sauber? Komm wir machen das zusammen. Ich muss sowieso mit dir kurz unter vier Augen sprechen."
      Dein Freund braucht dich sowieso gerade nicht....
      Believe Me ~

    • Anubis

      Genau als der Engel auch verschwand und nur noch weiße Federn im Raum übrig ließ, tauchte aus heiterem Himmel Apollo auf. Es reichte nur seine Stimme wahrzunehmen, um zu merken, dass etwas nicht stimmte. Er richtete seinen Blick auf ihn, worauf sein Blut in ihm gefror. Es war als sah er jemanden an, für den gerade in grausamer Art und Weise die Welt zerbrochen war.

      "...Meister Anubis, können...Wir bitte gehen?"

      Er sah gebrochen aus, seine zitternde Stimme bebte auch in Anubis Herzen. Es musste etwas schreckliches vorgefallen sein, seine Muskeln spannten sich vor Aufregung an. Waren Monster aufgetaucht? Hatten die Menschen sie entdeckt und wussten, dass sie für die Erde eine Gefahr waren? Hatte etwas damit zu tun, dass alle so schnell flohen? Mist - hatte Anubis etwa den Angriff nicht bemerkt?

      "....Dax...ist ....Tod."
      "...Das Dark Heart an ihn wieder zu sich geholt...."


      Seine Augen weiteten sich bemerkbar, in Stille beobachtete er die Tränen die von seinem Lakai herunterfielen. Er fragte nicht nach einem Wieso oder wie das Ganze bitte passiert war, da Apollo es ihm wohl selbst erklärt hätte, wenn es nötig wäre. Doch war es trotzdem ein sehr unwillkürlicher Moment zu erfahren, dass die Person mit der man vor kurzem gesprochen hatte...verstorben war.
      Dabei wusste er, dass Dax sowieso zurückkam. Seine Gänsehaut konnte er trozdem nicht verbergen. Alleine schon die Reaktion von Apollo zu erkennen, der wahrscheinlich mit ansehen musste wie das Herz ihn zurückverlangte. Es ließ ihn nicht so kalt wie er es eigentlich...gedacht hatte.



      Seit dem Tod von Ramses wurde der Ex-Prinz selbst etwas emotionaler was den Tod anging. Früher...War es etwas, mit dem er sich täglich zuwenden musste. Balsamierungen und den Glaube an das Totenreich war in Kemet ziemlich üblich, die meisten faszinierte doch mehr das Jenseits als das Leben im Hier und Jetzt. Trotzdem war es verboten Nekromantie anzuwerben, es war nicht dazu bestimmt die Toten mit den Lebenden auf irgendwelche Weise zu verknüpfen. In seinem Reich wurden einfach nur Verstorbene gewürdigt und hoch geschätzt, wenn sie im Guten Glaube verstorben waren. Anubis stammt aus einer riesigen Familie, da waren die Totenfeiern üblich- da sich jeder freute...dachte auch der Prinz, dass es doch nichts schlimmes war.
      Aber durch Ramses Tod verstand er, dass es eher eine Frage war wie jemand gestorben war und aus welch' einem Grund. Ein Mord von einem Menschen, der einem selbst etwas bedeutete war schlimmer als selbst den Löffel abzugeben. Der Tod eines Sklaven? Eventuell bedeutungslos. Aber eines Geliebten?

      "Mein tiefstes Beileid.", drückte er kühn aus, denn trug sich selbst sein Herz schwer in der Brust. Ja, ein wenig spürte er sogar in diesem Moment einen kleinen Hauch an Eifersucht in sich hineinfallen, weshalb er fürs Erste gar nicht weiter seinen Lakai beobachtete, sondern direkt aus der heißen Quelle stieg. Das Gefühl der Eifersucht kam ziemlich unerwartet, doch er begriff direkt wieso sein Herz ihn diesen Stich versetzte. Apollo war zwar gerade am Leiden doch anders als er...war sein Leid nicht für lange. Natürlich war ihr beider Schicksal von diesem Herz komplett besitzt zu werden wie ein lächerliches Spielzeug nichts schönes. Dennoch hätte er zu gerne mit diesen zwei Liebenden getauscht, wenn er Ramses mit hineinziehen könnte. Anders als Apollo tauchte sein Geliebter nämlich in einem sehr guten Zustand auf, sobald der Köter ihn rief. Ramses hingegen...Anubis durfte nicht einmal seine Stimme hören, sie tauchte höchstens in seinen eigenen Gedanken auf oder in einem Traum.

      "Es ist schrecklich seinem Geliebten ständig beim Sterben zuzusehen...", flüsterte in einem leisen Ton, als achtete er darauf, dass weitere Worte nicht durch die hallende Halle wie ein Echo weitergeführt werden. "Es war einer der Gründe wieso ich am Anfang gezögert habe Ramses überhaupt zu beschwören. Ihn dabei zu beobachteten wie er verendet...Da stirbt auch etwas in mir. Mittlerweile fühle ich mich innerlich nur tot."



      So oft hatte er darüber nachgedacht diese Nekromantie aufzugeben, allein schon der starke Geruch seines Geliebten, der eigentlich mehr danach roch wieder zurück in die Erde gesetzt zu werden. Seine Leiche wollte verwesen, doch Anubis ließ es auf keinen Fall zu. Immer wieder baute er ihn zusammen, ersetzte Teile und war froh, wenn er mit Nekromantie die Probleme gänzlich beheben konnte. Aber brauchte er definitiv zu lange. Wie oft starb Ramses Körper eigentlich schon aufgrund Herzversagen? Oder wegen Hirntod? Dann kamen die Trainingseinheiten hinzu, indem seine Gliedmaßen oft wie bei einer Marionette abfielen als hingen sie nur nach an einem seidenen Faden.
      Die Reise zum Schloss von Korbos war erschwert gewesen, er war emotional instabil und hatte seinen Geliebten als Leiche überall mitgeschleppt. Davor wusste er nicht einmal wie er ihn verdeckte, in ein magisches Gefäß wenigstens verstecken konnte, sodass nicht alle Personen mit den Finger auf ihn zeigten. Da aber von Tag zu Tag Ramses Zustand schlimmer wurde hatte er sich Wege und Mittel besorgt um überhaupt sein Ziel beginnen zu können. Die Jahre der Wanderung, während Ramses immer wieder sich von ihm lösen wollte, da sein Fleisch verrotte und faulig roch...die hatte der Ex-Prinz versucht so weit wie möglich zu vergessen. Er kam sich wahnsinnig vor und verstand nicht einmal wie er es tatsächlich zu Korbos geschafft hatte? Er brauchte zwar Jahre aber kam ihn dies trotz allem noch wie ein Traum vor. Konnte er sich es schön reden, indem er einfach sagte, dass seine Liebe zu Ramses ihn so weit gebracht hatte?

      Wenn er sich jedoch an die Reise mit ihm erinnerte, kamen aber auch Momente, indem er sich eigenartiger Weise am wachesten gefühlt hatte. Dann, wenn Ramses lebendig vor ihm war. In dirigierte wohin es als nächstes ging, obwohl er in diesem Moment eigentlich nichts weiter als als eine Leiche war. Ab da begriff er, dass der Glauben seiner Familie gar nicht so falsch war. Das Totenreich war wirklich sehr nahe und wenn jemand sowie Anubis einen Mensch so sehr liebte, dass er alles für ihn riskierte...dann tauchte er auch bei ihm auf, selbst wenn er seit Jahren als verstorben war.
      In der Leiche des eigentlich kalten und zerfetzen Körper hatte er ständig mit ihm geredet.
      Die toten waren also...sehr nahe in dem Herzen der Liebenden.



      Anubis lernte dadurch nicht aufzugeben und immer weiter voranzuschreiten. Um den Zustand einer geliebten Person zu ändern müsste man eben grausame Dinge durchleben. Es musste vieles geopfert werden. Anubis verlor seine früher mehr ausgeprägte Emotionalität und den Bezug zum echten Leben, aber das war absolut kein Grund um aufzuhören. Wenn dann hörte es erst auf, wenn er sein Leben ganz an Ramses gegeben hatte.

      "Würdest du dich für Dax opfern, wenn du die Möglichkeit hättest? Wenn die Chance darin bestünde deinen Geliebten für immer aus dem Dark Heart zurückzuholen und ihn nicht mehr leiden zu lassen...Du aber dafür deine gesamte Existenz verlieren würdest und das Recht am Hiersein. Würdest du es tun?"

      Die Frage kam wie aus dem Nichts gegriffen, doch bedeute Anubis die Antwort viel - sie würde helfen besser die Verletzlichkeit von Apollo zu begreifen. Gerade war er Apollo ziemlich nahe, er hatte gar nicht bemerkt, dass er sich zu ihm in Bewegung setzte. Währenddessen verging der Zauber der Verwandlung und er war in seiner ursprünglichen Form, nicht mehr in die seines Geliebten. Seine hellen Augen musterten die Tränen von Apollo, er hatte das Bedürfnis sie wegzuwischen. Eigentlich kam unhöflich rüber, doch nach längerem Zögern tat er es doch. Mit seiner Fingern verwischte er die Trauer von Apollos Gesicht während er schweren Herzens weiter sprach.

      "Dax wird zurückkommen. Auch wenn ich deinen Mann nicht wirklich kenne...Habe ich die Vermutung, dass er stärker denn je zurück tauchen wird. Wenn ihn der Hund wieder beschwört wird sich Dax bestimmt nichts anmerken lassen. Er wird einfach weiter machen und dann könnt ihr wieder für eine gewisse Zeit euch lieben, bis entweder du...oder er erneut vom Dark Heart verschlungen werdet. Wenn du keinen Weg gefunden hast ihn und dich daraus zu befreien...Bleibt es euer Schicksal, an den nur Lord Korbos bestimmen wird. Die Toten haben im Platz der Lebenden noch nie Menschenrechte erhalten."


      Anubis sprach die Dinge aus, ohne wirklich zu verstehen ob er Apollo gerade beruhigen wollte oder nicht. Eigentlich wollte er nur seine Trauer verstehen, wer war er denn schon für seinen Lakai? Klar, er war an ihm gebunden und musste seine Befehle ausüben. Sie verbrachten viel mehr Zeit miteinander als Apollo mit Dax, sowie Arbeitskollegen. Aber er selbst war der Überzeugung, dass der Musikliebhaber nichts wirkliches von ihm hielt. Er wusste nicht wieso aber war die Aura immer ziemlich kalt in seiner Nähe, kälter als bei Ramses, der kaum Bewusstsein zeigte. Sie verstanden sich, doch hatte er das Gefühl, dass dieser Mann am besten nichts von ihm hören wollte. Es war nicht schlimm, Anubis kannte sowieso nur Respekt aufgrund seines Adelstitels. Er wusste ja selbst, dass er ohne ihn nicht wirklich etwas bedeutete.
      Aber genau weil sie so viel miteinander agierten und...die Trauer von Apollo ihn so bekannt vor kam...wollte er ihn besser verstehen. Sie mussten keine Freunde werden, Apollo musste auch nicht beginnen ihn zu mögen - immerhin war ein Lakai gleichzusetzen mit einem Sklaven, der auch noch unfreiwillig diesen Befehl ausführen musste.

      "Zu lieben bedeutet verletzt zu werden auf eine unheilsame und grauenhafte Weise. Ich spüre und begreife deinen Schmerz, ich erlebe so etwas ähnliches auch oft. Am liebsten würdest du ihm gleich folgen, richtig?", fragte er ziemlich diskret und begann sich dann von seinem Lakai zurückzuziehen.
      Einfach zu gehen...Zu sterben...War bestimmt eine so einfach Entscheidung.
      Besonders, wenn der Geliebte auch noch auf jemanden wartete.
      ...Doch war es bestimmt nicht das, was Dax wollte. Anubis versuchte immer weiter zu überlegen wie wohl der Mann von Apollo reagieren würde, wie er die Sache empfand. Bestimmt hätte er wie Ramses dieses sinnlose Opfer nicht gut gefunden.

      "Die Liebe ist wie Ouroboros. Ein ewiger Kreislauf - durch sie fühlen wir uns der Unendlichkeit nahe. Aber zugleich werden wir von ihr gefressen, immer mehr und mehr. Wenn du jetzt einfach zu Dax verschwindest...Was würde es nur bringen? Wäre es deinem Mann nicht eher geholfen deine Aufgabe besser zu erfüllen und sich auf seine Rückkehr vorzubereiten? Euer Widersehen wird bestimmt noch schöner werden im echten Leben."



      In Gedanken griff er selbst an seine Halskette. Was brachte es denn schwach und gebrechlich zu sein? Vor Tränen Blut spucken zu wollen und alles aufgeben zu müssen? Wenn Apollo zumindest so sehr liebte wie es Anubis tat, dann würde er es doch selbst am besten wissen, wie schlimmer sein Tod die Situation nur machen würde.

      "Ich brauche dich zwar, weil ich den Weg nicht zurück nach Hause finde aber...werde ich dich nicht aufhalten, wenn du deine Entscheidung triffst nicht mit mir zu kommen. Du hast freie Wahl wie du mit deiner Trauer umgehen möchtest."

      Er hatte ja noch ein wenig Kleingeld, falls er den Weg nicht zurückfand. Ihn einfach mitzuziehen und seine Entscheidung für ihn zu tätigen kam ihn trotzdem nicht richtig vor. Gerade war die Situation entschärft worden, deswegen sollte Apollo auch die Chance erhalten selbst zu wählen.

      "Entweder du kehrst jetzt zu ihm zurück und ich beschwöre dich erst, wenn Dax wieder da ist. Oder du gehst mit mir und wirst bis zu seiner Rückkehr stärker...damit du auch irgendwann Hoffnung findest, wie du diesem ewigen Kreislauf zusammen mit deinem Mann beenden kannst."



      Er bezweifelte, dass Lord Korbos Anubis ebenfalls irgendwie ernst nahm. Bestimmt fragte er sich immer noch wie so ein Ex-Prinz wie Anubis es überhaupt geschafft hatte die Prüfung zu bestehen. Deswegen sprach er das Thema ganz offen an, er wollte seinem Lakai nur einen Impuls geben. Die Hoffnung, weswegen er überhaupt noch hier war.

      "Ich glaube nämlich daran, dass ihr eine Chance hättet aus dem Dark Heart zu entkommen. Wenn ich Ramses schon widerbeschwöre...Wäre dies bestimmt auch etwas, was möglich wäre. Du musst nur...dich endlich aus deinem Dreck aufrichten und deinem Schicksal dem Rückenzukehren um das überhaupt möglich zu machen. Bestimmt könnten wir uns gegenseitig helfen, wenn du deinen Willen wieder zurückerlangst."

      Die heiße Quelle - Sitzung war wohl hiermit beendet. Auch Anubis machte sich mit noch nassen Haaren auf die Abreise, da er durch die Verwandlung wenigstens wieder Kleidung hatte. Er sah Apollo bei seiner Entscheidung nicht an, sondern ging einfach aus dem Raum hinaus. Mit oder ohne ihn.

      ____________________________________________________________

      Lord Auberon Chepi von Schimmerling

      "Schmetterling!"

      Der schrille Ton seines Gefolgsherren piepte ihn durch die Ohren, als musste er ihm direkt Gehör schenken. Sein Flügel pochte vor Schmerzen, weshalb er ihn peinigend umgriff. Gerade war er wirklich nicht auf einen Teeplausch aus, er war verärgert und empört. Wann wurde er je das Letzte Mal so gepeinigt? HAH! Okay, die Korbos-Familie waren schon immer reine Sadisten, diesen Schafen hat er es immer und immer wieder verziehen, da sie ja auch eine Allianz bildeten. Aber urgh --der andere hinterhältige Fuchs. Er verachtete ihn zutiefst. Hätte er sich nur nicht eingemischt...Dann hätte Chepi sogar jetzt schon beide Korbose um den Finger wickeln können und sie zu seiner Frau gemacht! Dieser Knecht wird es ihm büßen, er würde sich noch warm anziehen. Wer den Zorn von einem wahren König nicht zu hemmen vermag, der bekommt ihn selbst zu spüren!

      "Lass uns auf dem Weg etwas Essen....Ich muss mir überlegen wie das gleich am besten anstelle..."

      Eigentlich wollte er sich verweigern irgendetwas von dieser Niederlage einem so unwichtigen Nebencharakter wie ihm zu erzählen. Das ging doch ihn nichts an, wenn hohe Wesen etwas besprachen? Außerdem hatte er gar nicht gefragt wie es SEINEM FLÜGEL GING?! Dabei erkannte jeder genau auf den ersten Blick wie zerdrückt der aussah! Am liebsten hätte er seinen letzten Schuh auf Cornelius Hinterteil geschmissen und ihn hier verrotten lassen, um einen neuen Lakaien zu bekommen. Doch vermutete er ebenfalls, dass Korbos Personenkapazität ziemlich erschöpft war, weshalb er nur lausiges Personal hatte. Dieser wollte wenigstens nicht sich an der Familie Korbos vergreifen, sie hatten unterschiedliche Ziele, weshalb sie sich auch gut verstanden...Auch wenn er eine ganz schön hohle Nuss war!

      Aber hmm...Erwähnte er nicht gerade Essen.

      "Gewiss. Schenk mir etwas zum Speisen und ich werde dir die Situation gerne erklären. Mit leeren Magen kann keiner eine vernünftige Unterhaltung führen und außerdem brauch ich erstmal eine Verschnaufpause. Meine früheren Diener haben das sofort bemerkt, wenn es den Adligen schlecht vermag aber...belassen wir das mal. Ich verzeihe dir durch eine vernünftige Speise."

      Komischer Weise sah Cornelius zu dem Zeitpunkt genauso wütend aus wie Chepi. Hah- empfand er gerade seine Gefühle? Natürlich, immerhin ging es ja auch Chepi schlecht, er wurde gehuldigt! Aber seine Wut gegenüber diesem Widerling musste er wirklich bewahren, denn war Rache genau das, nach was sich der Lord von Schimmerling sehnte.

      "Wir müssen Lord Korbos unbedingt beweisen das wir besser sind als die Anderen. Ich lasse mich nicht von denn Anderen ausbremsen...."

      Das blaue Blut tropfte von seinem Schmetterlingsflügel hinunter, Chepi hatte gar keine andere Wahl als vorerst den Schmerz zu ignorieren. Deswegen musste er unbedingt die Verwandlung lösen, auch wenn es hieße seinen Schmerz zu unterdrücken, was ein König wie er wirklich ungern tat.
      Doch zum ersten Mal kam es Chepi so vor als sprach ihn sein Knecht aus der Seele heraus. Ja, ihr Ziel war vielleicht doch nicht so anders als er dachte. Es war oberflächlich sogar genau gleich, auch wenn der Ausgangspunkt ein anderer sein wird. Mit kalten Augen entgegnete er ihm:

      "Da sprichst du mir glatt aus der Seele, Cornelius. Nichts lieber als das. Jedes andere Insekt soll seinen Platz erkennen."


      ....
      ....
      ......

      Einige Zeit später schafften sie sich von der Sauna herauszuschleichen, um nicht von diesem Krankenwagentrubel mit einvernommen zu werden. Sie hatten besseres zu tun! An einem Quiche-Stand hielten sie an und nahmen sich köstliche Leckereien zum mitnehmen. Erstaunt wie verführerisch es schmeckte, vergaß Chepi beinahe seine Manieren, obwohl er immer sehr elegant und perfekt seine Speisen einnahm.

      "Sind diese herzhaften Küchlein köstlich. Bei mir zu Lande hatte absolut niemand sooooo leckeere Kuchen gebacken, weshalb ich vielen die Hand abhacken musste...um nie wieder diesen Geschmack ausgesetzt zu werden!"


      Mit gefüllten Magen fühlte er sich nun so viel leichter und mit genug Energie gefüllt um es allen wieder zeigen zu können! Wäre ja auch gelacht gewesen, wenn sich ein so kluger Mann wie er direkt runterkriegen ließ. Er hatte zwar heftige Rückenschmerzen aber konnte er sagen, dass er durch die Liebe der Korbosfamilie so viel mehr einstecken konnte als früher.
      Aber natürlich vergaß er nicht diese schreckliche Erfahrung auch Chepi zu teilen, er sagte ihm aber nur das, was er auch wollte.

      "Nun zum Geschehen. Ha--Der unbeholfene Lakai namens Zeth hatte mich einfach aus Eifersucht und Wut angegriffen. Er hatte die lang-ersehnte Widerbegegnung mit mir und Lord Immensity komplett ruiniert. Dabei war ich gerade dabei den Willkommenstanz ihm zu demonstrieren, der niemals gestört werden darf!", zischte er mit einem bitteren Unterton heraus und biss schon fast gewalttätig in seine Quiche hinein, die einen warmen Geschmack auf seiner Zunge ließ.

      "Ich habe ihn im Kampf besiegt, es war ziemlich einfach. Aber, weil er so wimmerte hatte Lord Immensity die Gefahr nicht erkannt. Schon früher hatte sich der Bastard die Pfote geschleckt, wenn ein Kampf für ihn zu viel war! Ich hoffe, dass der Mann im Krankenhaus umkommt, er hat kein Recht sich in Liebe einzumischen."

      Diabolisch grinste er, oh wie schön es doch wäre, wenn er peinlich und krächzend vor Immensity verstarb. Diese widerliche Kreatur hatte nichts anderes als Leid verdient.



      "Aber wie du schon sagtest, Cornelius. Wir müssen nun unsere Flügel entfalten und Lord Korbos beweisen, dass wir die besseren sind. Wir sollten die WITCH konfrontieren und sie verführen! Sie werden dann schon von selbst merken, dass NIEMAND sich einem Auberon in den Weg stellen kann und dann werden sie wie von selbst unsere Füße küssen!"


      Ein diabolischer Plan ohne Anhalt, er rieb sich wie ein Fiesling seine Hände nachdem er die leere Tüte in den Müll geschmissen hatte. Die Dunkelheit schmeichelte nur Chepis Konturen, vor allem seine viel zu auffällige Kleidung als würden die beiden gleich zum Ball gehen.

      "Lass uns doch zu diesen WITCH gehen und sie umgarnen. Der Willkommenstanz hat sicher auch ein Effekt bei ihnen und wer würde sich denn nicht freuen, wenn solch' eine Schönheit wie ich einen Hausbesuch bei Knechten abstattet?"
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Ineb Chevrier & Cabriel Valentine

      "Du warst nicht dabei. Ich werde denn Sanitätern dann alles erklären."

      Ein kleiner hauch von Groll stieg in Cabriel auf. So war es also. Mittlerweile war er sich sicher, dass die beiden Männer hier ein Komplott gegen Wyatt durchgeführt hatten. Tyler verteilte das Wasser und Harvey schubste ihn. Einfach nur, weil sie beide bestimmt nicht mit ihm auskamen. Genauso wie sie es mit Lämmchen im Traum machten. Verdammt, brachte es überhaupt etwas auf heile Welt mit den Jungs zu machen, wenn die Alphas es Minute für Minute nur verschlimmerten? Es brachte nichts mehr zu sagen, Harvey würde sowieso sich die Unschuldsplakette anziehen. Cabriel spürte einen Druck auf ihn lasten, den schon lange nicht mehr so sehr auf seinen Schultern
      gelastet hatte. Er wollte, dass sie sich in eine komplett andere Richtung bewegten, aber auf dem guten Weg funktionierte es einfach nicht. Musste er also noch stärker in die Offensive gehen? Dabei hasste er es sich mit Prüglern anlegen zu müssen? Still grübelte er vor sich hin und beobachtete wie das Herz von Kandrakar leicht pulsierte, als schenkte es echt Wyatt eine Energie um sich heilen zu können.

      "...Ich fühle mich deutlich stärker...Danke."

      Froh über diese Antwort, wischte sich Ineb seine vor Trunkenheit und Trauer fließenden Tränen mit dem Ärmel weg. Zeigte das Herz von Kandrakar also echt seine Wirkung? Er hatte ja keine Ahnung wie genau es wirkte und ob er überhaupt was dafür machen musste. Aus irgendeinem Grund war er ja der Herzträger, darin hatte er schon immer verstanden, dass er so etwas wie ein Tanklaster war! Jemand, der die anderen Jungs auch eher beim Kampf wunderbar supporten kann und wie im Anime die Bösen mit seinem Licht einen helleren Ort zeigen könnte. So so gesehen hatte er seine Lichtfähigkeiten nie verstanden. Es war ja nicht so einfach zu erklären wie bei den normalen Elementen Erde, Feuer, Wasser und Luft. Trotzdem hatte er immer das Gefühl seine Aufgabe wenigstens theoretisch verstehen zu können, er musste die anderen mit dem Herzen stärken. Er könnte eine Art Hoffnung sein.
      Hah...Irgendwie hatte er plötzlich wieder seinen Bruder im Sinn, der ihn vor allen anderen Menschen in der Sekte den Messiah nannte. Hatte er...eigentlich genau diesen Gedankengang gehabt, wie Ineb gerade? Dann...meinte er es vielleicht gar nicht so böse, wie er dachte? Auch wenn der Part des Akts was vollkommen unverzeihliches war aber...vielleicht hatte ja ein anderer Louis auf falsche Gedanken gebracht? Obwohl sein Bruder ihm nur helfen wollte...
      In seinem Kopf drehte sich alles, er fühlte sich wie auf einem Karussell. Er kam sich so vor als strömte erst jetzt das gesamte Alkohol in sein Blut hinein, er fühlte sich schwummriger denn je.

      "Ich...Erinnere mich auch gerade wieder daran....Was meine Oma gemacht hat um ihre Kräfte aktiv zu nutzten."

      Ahja, das brachte ihn zur Realität zurück. Er war nicht in der Kirche. Verdammt, sein Freund kratzt hier neben ihn ab und er driftet selbst ab. Auch wenn er noch immer so oft daran denken musste, wenn er sich nicht selbst beschäftigte. Wyatt saß ja noch vor ihm und brauchte unbedingt Hilfe. Wyatt umfasste seine Hand mit dem Herzen, was warm in der Handfläche lag wie ein eigenes Lebewesen. Für Ineb kam es ziemlich glücklich, obwohl das Ding ja nur ein Gegenstand war. Doch zu sehr seine Aufmerksamkeit auf das Herz gerichtet bemerkte er gar nicht wie Nahe ihm Wyatt kam und dann spürte er etwas warmes an sich. Ja, diese Weichheit und der süße Geschmack, das hatte er schon ein paar Mal probiert gehabt. Das...musste doch auch in der Kirche gewesen sein. Als würde sein Inneres sein Bewusstsein wach trommeln wollen im Hirn spürte er die Elektrizität zwischen ihm und Wyatt steigen, während das Herz von Kandrakar hell aufleuchtete. Moment Mal...Gab Wyatt ihm gerade einen Kuss?!

      Unbekümmert ließ ihn Wyatt einfach wieder los und sah auf einmal wie ein neugeborener Mensch aus. Ineb hingegen fühlte sich so als hätte ihn gerade jemand seine Lebensenergie gesaugt und mit ihm versaute Dinge angestellt. Hah...So hatte es auch in der Kirche angefangen, oder?! Mit Küssen und...DANN!? Sein Herz pochte alarmierend, er musste sich am Boden mit seinen Händen stützen. Wie ein Hund, der nicht an die Leine wollte klemmte er seine Beine zusammen und kroch ein paar Meter auf Abstand.
      Warum tat Wyatt das?! Hatte er nicht klar mit ihm geklärt gehabt, dass dies eklig war?!
      Der Geschmack von dem Erdwächter war so stark auf Inebs Lippen, dass er sich fragte ob der Mistkerl ein heftiges Labello verwendet hatte?! Er wollte sich über die Lippen lecken um den Geschmack loszuwerden, aber wie zur Hölle kam das rüber?! Zu versteinert war er um seine Hand zu heben, er musste alarmiert sein was als Nächstes kam. Noch...hatte er seine Kleidung an!!

      "I...i.............i.....i...", piepte er wie ein kaputtes Radiogerät und fragte sich ernsthaft warum er diesem Perversling überhaupt so nahe gekommen war?! Das lag nur daran, weil er ihn für eine kurze Zeit vertraut hatte! AAAAHH--DUMMER INEB! Vertraue nie Perversen!! Kein Wunder, dass er auf diesen Sektentrick reingefallen war!!! Er hatte wieder das Herz fest in seinen eigenen Händen, bibbernd und verängstigt über die Gefühle, die ihn gerade hochstiegen während dieser blöde Geschmack sich an seinen Lippen ausbreitete und er ernsthaft in Versuch war zu erfragen, was das bitte für ein Labello war? Spann er völlig?! DAS WAR UNNORMAL!



      "Die Wunde ist nicht mehr zu sehen..."


      Fasziniert beobachtete Cabriel wie die Wunde von Wyatt einfach verschwand. War das die Fähigkeit von Wyatt selbst oder hatte das Herz es ihm für diese Zeit verliehen? Er war zwar noch taumelnd auf den Beinen, doch schien es ihm besser zu ergehen, was auch Cabriel erleichterte. Ob Wyatt nur sich selbst heilen konnte? Ein wenig neigte sich seine Neugier zum Vorschein. In spielen nannte man sowas einen Heiler...Vielleicht war ja Wyatt Klasse Priester oder aber es war nur ein Segenspaket von dem Herzen selbst? Auf jeden Fall eine so viel nützlichere Fähigkeit als Luft. Die hätte ihn einige Krankenhausaufenthalte erspart.




      "...Also...Meine ....Oma...hat das Früher gemacht...Ich schwöre das...Stand in ihrem Tagebuch."

      Zugleich begann sich Wyatt bei dem Herzträger zu entschuldigen, der mittlerweile schon so weit nach hinten geschlittert war, dass die Wand ihn aufhielt. Nun schob er seine Züge auch noch auf seine Oma. Wenn es stimmte, dann hätte doch auch seine Großmutter etwas gesagt, oder? Sowas wie 'oh Achtung, die Erdwächter sind echt extrem und schlecken jeden ab, dann geht es ihnen aber besser'. Naja okay - sie war ziemlich allgemein, aber bestimmt hätte sie so eine abnormale Info hineingeschrieben. Ineb kullerten wieder die Tränen aus Stress, sodass ihm auch schlecht wurde. Der Alkoholkonsum war zu viel, am liebsten hätte Wyatt aus Frust eine 'miese Schwuchtel' genannt, doch dieses Wort biss er in sich fest.

      "......Ah...Haa...", pustete er hilflos aus, während er die Wand mit der Hand berührte als versuchte er Wyatt zu entkommen. Verzweifelt begann er zu Lächeln, es war vollkommen künstlich aber er wollte unbedingt aus dieser Sache heraus. In der Kirche brachte sich zu wehren ja auch nichts, davon wurden Abnormale nur erregt. Das Einzige was er also tun konnte war sich von Wyatt für den Rest des Abends fern zu halten.

      "Schon gut! Ist schon gut! Komm nicht näher! Ich...gehe mein Zimmer weiter umräumen. Eine gute Nacht und so..."



      "Ich lass meine Kette hier, damit du dich eh...aufpumpen kannst ohne mich...Lasst mich allein, okay!?"

      Dabei vergaß er komplett, dass er doch auch mit Tyler ein Zimmer teilte. Aber das war ihm im Eifer des Gefechts gerade egal, er musste unbedingt den Geschmack von seinen Lippen wegwischen, es fing an komisch zu schmecken. Wirklich so süß, dass es ihm gefiel, es haftete wie ein Fluch auf seinen Lippen, weshalb er verzweifelt schluchzte. Wie ein Hund den Mann auf den Schwanz getreten war stand er auf und raste in Eile die Treppe hoch, dabei schaffte er es ein paar Mal einige Treppenstufen zu übersehen. Aber selbst mit blauen Flecken an den Beinen machte er sich von dannen. Er fühlte sich gefährdet in seiner normalen Zone!

      "...........Cabriel, vielleicht machst du dich mal nützlich und machst hier sauber? Komm wir machen das zusammen. Ich muss sowieso mit dir kurz unter vier Augen sprechen."

      Obwohl die Szene von Ineb und Wyatt gerade ihn in den Bann zog, konnte er die stechenden Augen an sich nicht ignorieren. Er sah ihn nicht an, hörte nur den Befehl. Sein Körper spannte sich an, er hatte ein ganz schweres Gefühl deswegen. Konnte er ... sich nicht irgendwie aus der Situation befreien? Das Herz von Kandrakar lag noch auf den Boden und begann ziemlich einsam nach oben zu gleiten. Fürs Erste ignorierte er Tylers Anfrage als sei es ihm nicht weiter wichtig. Denn eher interessierte ihn etwas anderes. Was genau war dieses Herz eigentlich, wie funktionierte es nur? Welche Regeln gab es dafür? Er verstand, dass es also nicht nur bei Feinden funktionierte - etwa nur bei einem bestimmten Gefühl? Er wusste nicht genau... Ohne Weiteres ging er zum Herz und hob es vom Boden auf. Es fühlte sich in seiner Hand heiß, beinahe brennend an. So als mochte es nicht von ihm berührt zu werden, als verstand selbst das Herz von Kandrakar was für Müll Cabriel war. Doch das hell-leuchtende Pink in der Kette war für den Luftwächter verblüffend. Es sah anziehend aus und bewegte sich im Glas des Anhängers.

      "Ob es auch...", flüsterte er zu sich selbst und begann seine Augen zu schließen. Die Emotion, die er gerade spürte war komplette Enttäuschung, er hasste es hier zu sein. Am liebsten würde er abhauen und Tyler seine Meinung sagen, genauso wie den verfluchten Harvey. Schon lange hatte er sich nie so Fehl am Platz wie hier gefühlt, er bekam keine Luft zum Atmen. Aber sich trauen einfach abzuhauen oder sich mit ihnen anzulegen...Dafür war er zu verängstigt. Konnte das Herz helfen? Er würde am liebsten gar nicht gerade existieren, konnte nicht jemand anderes übernehmen? Nämlich kam es ihm so vor als würde ihn gleich etwas unschönes erwarten.

      Nicht daran glaubend sprach er im Gedanken die magischen Worte aus, die auch Ineb immer verwendete.

      'Witch...verwandle dich...'

      Auch wenn es im Kopf für ihn total lächerlich klang aber wer wusste schon was das Herz denn noch drauf hatte? Vielleicht konnte er es schaffen, dass jemand Anderes auf ewig ihn ersetzen konnte? Ja, das wäre schön. Denn war es schwer für solche WITCH noch Hoffnung zu finden.



      Tatsächlich passierte etwas eher Unerwartetes. Die WITCH kamen einen Schritt näher wie das Herz funktionierte, denn reagierte es ernsthaft auf die Anforderung des Luftwächters, ohne dass er es laut aussprechen musste. Für einen Moment fühlte es sich für Cabriel so an von einem viel zu grellen Licht umschlungen zu werden, so als müsste er das zeitliche segnen. Das Herz fiel auf den Boden, doch landete es nicht auf den Grund, da es weiter und ruhig schwebte.



      "He...Wyatt, du bist ein großer Doofie. Ich glaube du hättest echt nur das Herz einen Kuss verpassen müssen...Oder wolltest du Ineb noch wegen Rache einen kleinen Schreck einjagen? Oh...Wie böse du doch sein kannst~. Das hat mich ein wenig angemacht.", ertönte plötzlich die Stimme von Lämmchen etwas selbstsicher aber nur noch verträumter als vorher. Er lag auf den Boden und warf ein schamloses Grinsen Wyatt zu. "Nur ein Scherz."



      Träge stand Lämmchen auf, er blickte zu seiner Kleidung hinunter. Wow - Lämmchen war wirklich digitiert! Das Herz war ein Herzchen! Es reagierte auf Wünsche. Ob er so auch herumlaufen konnte, wenn Cabriel keine Lust mehr hatte zu leben? Das wäre klasse, der Kopf fühlte sich nämlich als Lämmchen so viel berauschender an. Als hätte seine gesamte Medikamentenpackung auf einmal geschluckt. Ein wirklich tolles Gefühl, wie mit den Fuß beinahe im Graben stehen.
      Langsam drehte er sich zu Tyler um, den er ja noch eine Antwort schuldete. Dabei ging er nicht auf die Verwandlung ein, nicht auf seine Überlegungen - die Jungs dachten eh nicht nach. Was sie eigentlich mit den WITCH-Kräften alles erreichen konnten...würden sie auch nicht in 10 Jahren verstehen.
      Er ging ein paar Schritte weiter vor, Richtung Wasserwächter und begann mit einem trägen Ton ihn anzusprechen.

      "Du möchtest, dass ein Tier wie Lämmchen aufräumt? Mit was...Der Zunge? Soll ich das Wasser und Blut vom Boden auflecken, mitsamt Scherben? Wenn ich hier etwas nur falsch anfasse wirst du mich doch dafür doch lynchen. Sammy wusste wenigstens wie er mit mir zu reden hat, damit ich auch das tue, was er mir sagt. Du bist nicht Sammy, dafür bist du zu dumm. Bei dir klingt es ...wölfisch. Ich sehe doch wie du mich anknurrst. Grrrr. Ich sehe doch schon in deinen Augen ab, dass mein Leben in Gefahr ist, wenn ich alleine mit dir bin. Ende ich dann wie Wyatt mit einem blutenden Kopf und lasst ihr dann das wie einen Unfall aussehen? Tun wir dann so als wäre ich auch nur ein kleiner Schussel, der so dümmlich gestolpert ist? Hahaha...Nein, Lämmchen macht nicht mit!"

      Ungefragt streckte er Tyler einfach die Zunge raus als hatte er ihn gerade gefragt, ob er mit ihn zum Spielplatz gehen möchte. Tyler war gerade echt eine Plage. Zuerst schwätzte er Lämmchen zu, dass er ihm bitte helfen sollte seinem Ziel näher zu kommen. Und dann aber sah er ihn bei jedem Moment so mürrisch an. Dabei hatte Lämmchen doch gesagt er wäre sein Verbündeter. Wölfchen war ein Blödian, kein Wunder das Sammy ihn nie erwähnt hatte - er war unwichtiger als Wind.

      "Du verhältst dich immer mehr wie ein Wolf, Tyler. Ein großes Wölfchen... Dabei dachte Lämmchen, dass du Tiere über alles hasst. Wölfchen ist aber Wölfchen. Einem anderem Tier zollt Lämmchen keinen solchen Respekt wie Sammy...Was macht dich denn besser als ein Lämmchen? Lämmchen durfte ja wenigstens 10 Jahre mit Sammy im selben Bett schlafen während du...nichts wert warst."



      Offensichtlich provozierend ging er Tyler an als wollte er, dass der Wasserwächter hier vor allen explodierte. Was wirklich seine Intuition war kristallisierte er nicht heraus, mehr schwankte er etwas schläfrig seinen Kopf nach rechts. Er war nämlich noch nicht fertig. Seine heterochromatische Augen folgten zu Harvey, bei dem ihn wirklich ganz klar die Laune verging. Seine Mundwinkel zogen sich leicht nach unten als starrte er seinen Erzfeind an, jemand den er schon immer als Bedrohung wahrnahm. Er kam auch ihn näher, so wie bei dem Mal als er ihn ins Ohr flüsterte wie erbärmlich er doch war. Doch diesmal flüsterte er nicht, er sagte seine Gedanken ganz offen als Lämmchen heraus.

      "Und du - ja du bist total schlimm! Ich mag dich nicht! Zutiefst! Im Kampf rennst du alleine los, du bist unkontrollierbar und denkst, wenn du etwas entscheidest...dass es gleich die Entscheidung für alle anderen ist. Dabei wollen manche Menschen nicht geholfen bekommen. Trotzdem - Als Held willst du jeden -den du für GUT heißt- die Hand reichen aber das auch nur, weil du etwas von anderen haben möchtest. Bist aber zu dumm zu erkennen, wer wirklich die Gefahr ist. Dummbatz, großer Dummbatz."

      Mit weichen Beleidigungen an Harvey gerichtet schüttelte er seinen Kopf. Cabriel hätte wohl es sein gelassen sich mit beiden Männern anzulegen, aber Lämmchen folgte einfach seinen Instinkt wie ein echtes Tier. Er stupste Harvey mit den Finger an der Brust an und fing ihn an wie eine Mutter zu belehren.

      "Du hast Ineb missbraucht und wegen einem Zimmer heulst du so herum. Weil du dich kontrollieren musst und dir selbst nicht vertraust...? Selbst ein Tier wie Lämmchen kann sich kontrollieren. So jemand wie du wird nie seine eigenen Fehler erkennen, dafür denkst du zu oft nur an dich."



      Dann ließ er von ihm ab und seufzte kleinlaut. Wie ein Spiel was er für eine längere Pause weglegen wollte suchte er in etwas Anderem sein Interesse. Ah- das stimmt. Musste er nicht heute arbeiten? Seine Tasche hang an der Wand neben der Tür, die er direkt abholte. Ja...Sammy brauchte ihn, deswegen musste er jeden Tag arbeiten, bis seine Hände, Mund oder sein Unterleib weh taten. Er prüfte ob alles da war und lächelte zufrieden, bevor er weitersprach und etwas herausholte, was er natürlich immer mit dabei hatte.

      "Wisst ihr--ich finde wir sind alle total hoffnungslos. Erbärmlich! Aber irgendwie glaubt Lämmchen, dass wir es vielleicht schaffen...den Menschen, das zu geben, was sie verdienen. Doch was wird es nur sein...? Mit so einer schönen Gruppe?"




      Er drehte die Waffe mit seinen Zeigefinger am Trigger, für Sammy brauchte er sie. Rein als Notwehr natürlich. Er fühlte sich ohne eine Waffe in seiner Nähe unsicher, obwohl er sie wohl in seiner normalen Form nie einfach so benutzen würde. Von weiten blickte er auf die Uhr, es war relativ spät. Auch wenn er müde war musste er echt schnell zu Sammy.

      "Ich verschwinde gleich zu Sammy, muss nämlich arbeiten. Wenn ihr nichts weiteres von Lämmchen wollt verabschiede ihc mich. Es sei denn ihr wollt ein wenig Mal trainieren? Das wollte ich schon lange Mal vorschlagen. Einfach ein WITCH vs WITCH Training...Aber ich glaube dafür seid ihr ein wenig zu feige und unkontrolliert. Am Ende bringt ihr nur einen um."



      Sein Lächeln war so stark wie die Sonne, es wirkte echt süß obwohl seine Worte davor so kalt waren wie Eis. Es war nur eine Einladung um die Aggressionen abzureagieren. Nicht das ihn je jemand bei so etwas ernst nehmen würde. "Auch wenn Harvey ja Mal ein wenig Training bräuchte um sein Feuer zu kontrollieren, dafür sind ja Tiere da...Um wie Versuchskaninchen zu sein. Es gibt da einen schönen Wald..."

      ____________________________

      Kiri Nisemono & Eros Amoris Rakkaus

      Es war nur ein kleiner Teil von Kyes Seele, die er in sich aufnahm. Nichts weiter als ein kleiner Fleck, was noch lange nichts bewirkte oder jemanden wie ihn satt machte. Doch zugleich erweckte es in ihm ein Bedürfnis den Lord hier und jetzt zu zerreißen und ihn in kleine Häppchen herunterzuschlucken. Alle seiner in sich verschlungen Seelen müssen vor der Vereinigung einen Tod erleben, oft war er grausam und Kiri spielte nur den Beobachter. Aber bei Kye wagte sich Kiri weiter hinauszulehnen. Am liebsten hätte er sich auf ihn gestürzt und ihn wie ein Monster auseinandergenommen, damit er zu seiner wahren Bestimmung eintreten kann. Kye würde ein Ort finden, indem er sich zu Hause fühlen würde...Da die Selbstbestimmung und sein Weg ab diesem Moment völlig belanglos wäre. Es war ein großer Fehler Kye jetzt schon zu schmecken, normalerweise war es nicht so einfach Seelen aus einem Menschen zu fressen. Aber der Lord war ja praktisch...kein wirklicher Mensch mehr. Sich zurückhalten war wirklich schwer, zu sehr haderte er nach den Verlust, wenn er sich von ihn wegbewegen musste. Jetzt gerade konnte er Kye wie eine warme Kugel an sich spüren, auch wenn es nicht ganz klar war fühlte er sich an, als würde er perfekt zu ihm passen.


      Wie ein Weckruf jedoch schlug die weiße Masse auf seiner Zunge wie ein Herzschlag, es zeigte Leben und wollte Kiri daran erinnern, was er hier überhaupt tat. Gleich danach kam die Konsequenz. Spitzen krochen aus der Masse hervor und stachen genau in Kiris Mundraum, was höllisch schmerzte. Es war als wollte die Beute daran erinnern, dass es nicht gefressen werden wollte. Aus seinem Mund tropfte violettes Blut heraus, was ihn seine Zähne zusammenbeißen ließ.

      "Đ₳₴ ₩₳Ɽ ⱫłɆ₥Ⱡł₵Ⱨ ₴₵Ⱨ₥ɆⱤⱫVØⱠⱠ....~"

      Kiri sah dabei zu wie auch Kye ohne Weiteres auch von ihm probierte. Nun, er steckte seine Hand nicht in ihn hinein und außerdem ging er mit einem unbekümmerten Gesichtsausdruck wieder auf Abstand.

      "...₴₳₲₮Ɇ₴₮ ĐɄ ₦ł₵Ⱨ₮ Đ₳₴ ĐɄ Đł₵Ⱨ ₩Ɇł₮₳Ʉ₴ ฿Ɇ₴₴ɆⱤ ₳₦ ₳Ⱡ₴ ĐłɆ₴Ɇ₴ ⱧɆⱤⱫ VØ₦ ₭₳₦ĐⱤ₳₭₳Ɽ ₳₦₣üⱧⱠ₴₮?"

      Ein leises schnauben war von dem Traumfänger zu hören. Ha...Er wollte ihn offensichtlich provozieren. Allein der Abstand brachte in Kiri Verwirrung ein. Was, war das etwa zu viel gewesen? Wo war das Verlangen hin? Verschwand das einfach so schnell bei Menschen? Kiri war es nicht recht. Mit stechenden Auge sah er zu Kye, ein schmales Lächeln zauberte sich über seine Lippen.

      "Sagte ich.", stimmte er zu, auch wenn er durch den Schaden an seiner Zunge undeutlicher war.



      "...In den ganzen Jahren wie ich das Dark Heart schon in mir trage hat es nicht einmal gewagt ein kleines Stück von mir zu Fressen und es ist extrem Hungrig."

      Von außen ruhig hörte Kiri dem Mann zu, auch wenn es innerlich in ihm pulsierte. Er fühlte sich gerade wie von der Bettkante hinunter geschubst. Fühlten sich so Menschen, wenn ihre neue Liebesinteresse in einer herablassenden Art und Weise über den Ex-Partner sprach? Kye verstand gar nicht wieso es so wichtig von ihm war Kye in sich zu spüren. Das Dark Heart nahm doch einfach jeden X-beliebigen und sah in Lord Korbos nicht so viel, wie er es tat. Sie saugten anders ihre Energie von den Menschen. Doch natürlich, Kiri hätte vielleicht seinen Drang ihn zu verschlingen verhindern können. Aber...in diesem Moment spürte genau seine eigenen Triebe in ihm steigen. Es war praktisch unmöglich gewesen. Kiri lernte heute selbst Neues von sich, worin er dachte, dass er in diesem Zusammenhang sehr ausgeglichen war und...geduldig.

      "Sieh dich an....Sagst du mir nicht ständig ich soll mich in Geduld üben? Da streck man dir ein kleinen Finger entgegen und schon...Willst du die ganze Hand oder bist du in dem Erotischen Gebiet noch sehr unerfahren?"



      Jetzt belehrte ihn auch noch der König, was er eigentlich sonst eher mit diesem Köter tat. Auch wenn es der Wahrheit entsprach. Kiris Auge verschmälerte sich bösartig, während er genau in die Rötlichen von Kye sah. Was hatte das denn bitte mit Erotik zu tun? Er verstand nicht, weswegen er sich von dem Mann angegriffen fühlte. Er tat so als hätte er Kiri total durchschaut. So als wäre er hier der Mann, der die Kontrolle hatte, auch wenn er wie Wachs gerade anfing zu zerlaufen.

      "Schau dir an was du mit mir machst...Du sollst mich doch Unterstützen und mich nicht so erbärmlich aussehen lassen..."

      Korbos begann zu schwächeln, während Kiri selbst noch seinen Herzschlag gegen seine Ohren trommeln hören konnte. Sie hatten wirklich übertrieben. Lieber hätten sie sich die Kraft einsparen sollen für diesen Traum. Jedoch bereute es Kiri nicht diese Gelegenheit ausgenutzt zu haben, weswegen er ganz verschwiegen grinste.

      "Natürlich unterstütze ich Sie...Was das Dark Heart in ihnen anstellt kann ich leider schlecht beeinflussen. Gerade eben noch wirkten sie für mich noch ziemlich dominant. Haben Sie etwa Sorge, dass sie nur noch weiße Masse sind bevor die WITCH auftauchen?"



      Auch wenn er Kye seinen Zustand als eigene Verschuldung darstellte, war ihm klar, dass er ihn und sich selbst nur zerstören würde, wenn sie weitermachen würden. Es fiel ihm schwer sich von der Lust zu befreien, verdammt schwer. Wie machten das denn andere Wesen? Sich einfach hinunter zu kühlen? Kye hingegen sah wieder in einem neutralen Verhältnis zu ihm aus. Huh...Lag es wirklich an seinen wenigen Erfahrungen an Erotik? War das Gefühl in ihm etwa damit zu vergleichen? Eigenartig.
      Aber in einer Sache musste er dem König zustimmen.

      "...Wo bleibt der ₴₱₳ß wenn es viel zu schnell vorbei ist...?"

      Keiner von ihnen wollte so schnell in so ein absurdes Ende hineintreten. Das Dark Heart würde nicht zulassen Kye ganz zu verspeisen. Das Ende als vollkommendes zerstörtes Herz war ein Alptraum, vielleicht würde er sich sogar mit Korbos und dem Dark Heart während der Explosion als Masse zusammensetzen. Ein...äußerst grauenhafter Gedanke.
      Nein, Kiris Ziel war weitaus größer und außerdem wäre es eine Schande sich einfach nur für den König zu entscheiden. Für was waren dann die langen Jahre an Bemühungen für den Feuerwächter? Sein Vater würde sicher dieses Resultat erfreuen und einfach in einer nächsten Parallelwelt weitermachen. Das könnte ihm so passen.

      So hatten sie also nun das Problem, dass sowohl Kiri als auch Kye angekratzt waren. Kiri könnte sich noch regenerieren sobald er die vollkommende Kontrolle zu der Traumwelt wiedererlangte, doch der Lord sollte am besten schon jetzt in Topform sein. Immerhin müsste er sich vielleicht schon bald einer Konfrontation auseinandersetzen- sie mussten sein schmelzen umgehend verhindern.
      Alle gierigen Gedanken beiseite gekehrt überlegte er wie sie es genau lösen sollten. Dabei reichte nur einmal sich umzudrehen um die gegebene Hilfe für Kye zu finden.

      "Lord Korbos, sie haben recht. In diesem Zustand wäre es ja höchst unerfreulich den Gästen im Traum zu begegnen. Sie sollten einen gestärkten Eindruck machen, außerdem wäre es auch am besten, wenn wir ihnen eine andere Form schenken könnten.",
      erklärte Kiri doch sachlich, während weitere Hautscherben auf den Boden fielen. Hah...Auch er sollte etwas gegen das Zerbrechen anstellen. Die beiden Männer konnten froh sein, dass es es hier um einen Traum handelte. Da gab es so einige Cheatcodes.
      Er musste sich selbst daran hindern in Kye nun das perfekte gefundene Fressen zu sehen. Seine Kühnheit zurückgewinnen um sich auch auf seine Regeneration zu konzentrieren.



      "Ich habe eine Idee. Keine Sorge mein Lord, es wird schon nach ihren Ğ̴̡̨̛̤̣̟́̂͝u̴̳̫͕͆̊̋n̸̡̪̬͐͊̿̅̇s̵̟͒̀̄͒̈́t̴̥͙̀e̵̠̺̘͒͛̾̎͠n̷̦̙̫̎̄̒͝ sein.", überzeugte er den König bis sich eine bizarre Situation ereignete. Das Loch von Kiri umfasste bereits die gesamte Gesichtshälfte, während die violette Masse auf den Boden triefte. Wie eine Spinne die aus einer Höhle herauskroch, streckten sich lange Tentakel heraus und begannen sich von dem Körper zu entfremden.



      Wie bei Madenwürmer krochen immer mehr und mehr hervor, bis nichts mehr von dem Körper zu sehen waren. Die Tentakel umschlungen sich ineinander und verankerten sich. Dabei floss der violette Schleim aus ihnen hinaus und brachte die Glieder zum Glänzen. Ein bizarres Ereignis, welches Kiri selbst nur im Traum erzeugen konnte.



      Erst als die Tentakel sich wieder in den Boden verzogen und einfach mitsamt der Dunkelheit verschwanden, konnte auch Eros erkennen was im Käfig passiert war. Neben der Präsenz von Kye war diesmal jemand anderes, der jedoch eigentlich ein und die selbe Person war. Es tat wirklich gut zum einen Teil ein wenig von seinem Bewusstsein wiederzuerhalten, auch wenn es mittlerweile schwer geworden war zu verstehen, was überhaupt noch seins war.
      Lord Korbos kannte diese Statur bereits, er war der erste Kiri, der ihm im Schloss begegnete.

      "Ha...Dabei dachte ich, dass wir gleich den Lord höchstpersönlich bei uns willkommen heißen. Wäre wohl zu einfach gewesen.", erwähnte Noir ganz Nebenbei, den es selbst noch in der Brust bebte. Eventuell war es ja sein Verlangen, dass ein wenig in Kiri durchgegangen war. "Kümmern wir uns erst Mal um diesen Käfig. Der ist total schäbig, wie konnten wir das bitte übersehen? Es wäre ja lächerlich, wenn wir eingesperrt uns gegen diese hinterlistigen WITCH stellen müssten. Der lädt doch dazu ein aufgebrochen zu werden. Los, hilf mit."


      Auf der anderen Seite stand plötzlich auch jemand, was den Engel wie eine Katze beinahe zum Hochspringen brachte aus reinem Schock. Jemand, der bis jetzt nur Kontakt mit Harvey hatte. Eigentlich...sollte es auch so bleiben. Micah hatte garantiert keine Lust gehabt auf den König zu stoßen, anders als Noir. Aber Notmaßnahmen erforderten nun Mal härtere Mitteln. Genauso wie Noir streckte er seine Hand gegen den Käfig aus und durchbrach ihn mit Magie, sodass die Barriere sich wie Dampf auflöste. Ihnen musste es wirklich dreckig ergangen sein nicht zu bemerken, wie leicht eigentlich diese Barriere eingerichtet war.

      "Es hätte auch gar nicht zu ihm gepasst, wenn wir hier ohne Kampf schon erledigt werden. Es reicht ja, dass Lord Korbos auf den Silbertablett für die WITCH serviert wird.", fügte Micah hinzu, der in dieser Szene keinen deut' an Spannung sah. Was sollten dann bitte die WITCH davon lernen?



      Der Einzige der hier mit Freude strahlte, sodass sich sogar kleine Freudetränchen in den Augen bildeten war Eros gewesen. Er konnte es selbst gar nicht fassen?! Nach der langen Zeit?! Voller Sehnsucht und Glückseligkeit ging er zu seinen lang vermissten Freund und sprang ihn beinahe an. Fest umarmte er seinen Freund, sodass Micah wirklich versuchen musste nicht mit dem Engel auf den Boden zu fallen.
      Für eine Person hatte sich der Traum vollsten gelohnt!

      "Micah! Beim Erbauer...Du bist es wirklich?! Ich bin ja so froh...Ich hatte schon Angst, dass du komplett verschwunden bist!", jubelte Eros, sodass seine Flügelchen sich ausbreiteten. Anders als der Engel hatte Micah hingegen einen eher ruhigen Gesichtsausdruck. Gelassen hob er seine Hand und strich ihn einmal übers Haar. Es war klar, dass Eros immer noch nicht verstand was er nun eigentlich war. Vielleicht war es aber auch...weil es Eros nicht wahrhaben wollte?



      "Ich war nie weg. Dabei habe ich es dir doch schon so oft erklärt aber sei's drum...Wir müssen uns ein wenig beeilen. Heute können wir uns wirklich glücklich schätzen, dass du uns gesucht hast. Ohne dich hätten wir Korbos nicht so etwas Wunderbares bieten können.", erwähnte Micah ehrlich auch wenn Noir eher die Augen verdrehte und dem nicht zustimmte. Er war der Meinung, dass sie es auch ohne den Engel geschafft hätten. Aber wenn er schon Mal hier war. Wieso nicht?

      Micah drückte sanft Eros von sich weg und lächelte ihn schelmisch zu. In seinen Augen brannte gleicher Weise die Neugier, denn fragte er sich wie diese Geschichte wohl ausgehen könnte?

      "Bote, du wirst Lord Korbos helfen müssen. Er brauchte ein Objekt an den er sich festsetzen kann."




      "Hm?", summte Eros fragend doch bevor er noch was dazu sagen konnte stand schon Noir neben ihn, der Eros zu sich drehte damit er ihn ansah.

      "Lord Korbos Zustand hier im Traum ist ziemlich schlecht, das Herz von Kandrakar schöpf ihn aus. Das erkennst du doch genauso wie wir, Engel.", deutete Noir skeptisch an als musste er doch selbst denken können, bis er weitersprach.
      "Anders als wir reagierst du gar nicht extrem auf andere Herzen, du kannst dich sogar ihnen anbinden."



      "Moment, will Kiri etwa...", sagte Eros leise als realisierte er endlich was genau dieses Herz gerade von ihm wollte. Seine Augen folgten überrascht zum Lord, er hätte nie erwartet, dass dies Kiri je zulassen wollen würde.

      "...Ich soll mit Lord Korbos verschmelzen?"


      Er blinzelte mehrmals, etwas verrückt klang es selbst für ihn. Seine Flügel sanken nach unten. Würde es überhaupt klappen?

      "Lord Korbos. Der Bote würde sich gut als Körper in diesem Traum eignen. Natürlich nur temporär, doch könnten sie ihren wie sie es nennen...erbärmlichen Zustand entrinnen. Sie können ihn gerne übernehmen, solang es ihnen ein Engel nicht missfällt.~"
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Vinni Veythar & Thalorian Veythar


      Der Prinz konnte am Ausdruck von Bosco deutlich erkennen wie niedergeschlagen er war...
      Er hatte in seiner Vergangenheit viel Zeit damit verbracht die Mimik seines großen Schwarms genaustens zu studieren und zu beobachten, wenn es möglich war...Oft musste jedoch aus Verlegenheit beiseite sehen...
      Doch in denn ganzen Momenten hatte er nie diese Art von Schwermütigkeit in dem Perfekten, ritterlichen Gesicht von Bosco erlebt.
      Gelegentlich war es ein genervt oder wütend Ausdruck über Beni gewesen, etwas das er sehr gut nachvollziehen konnte.
      Aber ansonsten...War es immer ein Ausdruck voller treue und Loyaler Zuneigung gewesen.
      Ein wenig begann sich der Prinz sorgen zu machen...Obwohl sein Momentan zerbrechlicher Geisteszustand wünschte das Bosco, genau der gleiche Mann war in denn er sich Verliebt hatte und er trotz der Botschaft über sein Todes nun Lebendig vor ihm stand...
      Was...Wenn er nicht sein Bosco war...?

      "Ich...Habe ein großes Problem Menschen einfach mein Vertrauen zu schenken. Vor allem, wenn es sich es sich um solch' eine große Gefahr handelt."



      Es fiel ihm sehr schwer Bosco wahren Frust hinter dem ganzen zu verstehen, er bemühte sich sehr ihm aufmerksam zuzuhören um die Gefahr zu verstehen.
      Doch das blonde Haar das seine schönen Augen verdeckte, gab Infinity das Gefühl das es etwas weit tieferes war das vielleicht nicht für seine Ohren bestimmt war.
      Er wusste das eigentlich in einer Position war bei welcher denn Ritter dazu zwingen konnte ihn mehr darüber zu verraten. Doch lieber wollte er es das Bosco es ihm von sich selbst darüber erzählte, schließlich hatten sie gerade beide nur noch sich beide...
      Er wollte das ihm Bosco vertraute und er selbst wollte auch ihm Blind vertrauen können.

      "Wenn es nach den Auswirkungen ginge, die passieren könnten...Wenn es doch Nuriel ist...Sei die Chance auch noch so gering...Würde ich ihn am liebsten direkt eine Kugel in den Kopf jagen."
      Diese Kaltblütigkeit war eine Neue Seite die er kennenlernte. Früher war es sein größter Wunsch alle Seiten von Bosco kennenzulernen. Aber in ihrer jetztigen Situation fragte sich Infinity ob es nicht besser wäre ihn manche solche Handlung zu entsagen. Er konnte und wollte ihn nicht noch mal verlieren.
      Was wenn dieser Mann wirklich Gefährlich gewesen wäre...?
      Allerdings zeigte Bosco schnell wieder seine Ritterlichkeit, er wollte nicht wie ein bestialischer Mörder vor ihm stehen, dass sah ihm wiederum wirklich ähnlich sich von dem Adel zurückzuhalten.

      "Gerade liegen die vorhandenen Beweise klar vor Augen. Ich habe einen unschuldigen Mann angegriffen und dich zum Mitkomplizen zu machen. Meine Schuld ist ziemlich offensichtlich, ob ich nun Thalorian vertraue oder nicht."
      Bedächtig beobachtete der Prinz wie Bosco sich um denn scheinbar unschuldigen Passanten kümmerte. Der Prinz wollte es nicht laut aussprechen aber trotz der Schönheit dieses Mannes verspürte er auch etwas....Nicht wirklich starkes oder besonderes Magisch wirkendes. Aber ob er wirklich ganz unschuldig war?
      Er wollte Boscos verdacht lieber nicht vertiefen, wenn die Beweise fehlten und auch der Detektiv meinte sie haben ein normalen Menschen attackiert.
      In vorderster stelle für Infinity gerade Bosco zu Beschützten,
      Vielleicht besaß Bosco ein noch größeren Wert und Geheimnis als wie er sich selbst gerade Bewusst war. Sein Älterer Bruder hatte ihn schließlich töten lassen...Was war der Grund? Gab es überhaupt ein Grund oder war es nur wegen Beni?
      Bevor er keine sicherheit besaß das Bosco sicher war....Musste er mehr verstehen und auch die Handlungen die sich hier gerade abspielten.
      So entging ihm nicht die Vertraulichkeit in Boscos Handlung um denn Bewusstlosen Mann auf dem Sofa in eine angenehmere Position zu bringen...
      Es war als würde Bosco sowas öfter in seiner Vergangenheit machen aber widersprach es nicht dem Missgunst welches er dem Mann gegenüber hegte?
      Dieser Widerspruch...



      ...Er war auf merkwürdigerweise nachvollziehbar für den Prinzen.
      Obwohl er noch nicht genaueren Details hatte, spürte es sich in sein innersten an als würde Bosco gerade mehr Verbundenheit verspüren. Auch wenn ein anderer Teil in ihm vor Eifersucht schrie und er nicht wollte das Bosco einen anderen Mann so berührte oder behandelte.

      "Mein Prinz...Es ist wirklich gütig von Ihnen mich noch mit so viel Akzeptanz anzusehen, obwohl ich beinahe Ihren Ruf in der Öffentlichkeit in nur Kurzer Zeit gefährdet habe. Nicht nur ihren Ruf...Ich habe sie in Gefahr gebracht, obwohl wir uns vor den Feinden versteckten."
      Etwas holte die Worte von Bosco den Prinzen aus seinem tiefen Gedankengang heraus. War er es Bosco wirklich aufgefallen wie er ihn gerade anschaute?
      Hoffentlich hatte ihn nicht zu sehr angestarrt?!
      Sogleich bemühte sich Infinity sein Blick etwas beiseite zu legen um nicht wie vernarrter Liebeskranker auf ihn zu starren.

      "Und obwohl ich für sie wie ein gänzlicher Verrückter klingen sollte, haben sie mir dennoch mit diesem Stan geholfen. Sie haben mir ihr Vertrauen bewiesen, obwohl ich nichts geleistet habe um es zu verdienen. Das bedeutet mir sehr viel... "

      Für denn Prinzen war eine Selbstverständlichkeit geworden, wie das Atmen...Er dachte keine Sekunde darüber nach nicht Bosco sein gehör zu schenken und ihm zu beweisen das ihr Vertrauen zueinander über alles ging. Darum wollte er auch mit ihm auf einen Stand stehen. Damit Bosco....Vielleicht auch seine tiefen Gefühle für ihn spüren würde.
      Die himmelsblauen Augen von Bosco funkelten so anziehend das sich Infinity sofort wieder wie in seinen Magischen Bahn zurück versetzt fühlte.
      Sein Körper gehorchte ihm nicht mehr, als sein Herz schneller schlug und seine Hand sich in die einladende Gestik von Bosco hob. Wie in einem lang wahr geworden Traum verbeugte sich sein Ritter vor ihm mit so viel Respekt vor ihm. Jede einzelne stelle von dem Prinzen begann Vorfreude zu kribbeln. Wie konnte es Bosco nur schaffen ihn immer wieder mit diesen intensiv Gefühl zu überwältigen? Wie beim ersten mal als er das Gefühl von Liebe durch Bosco begriffen hatte!

      "Sie sind für mich mein...."

      Für ein Augenblick hielt der Atem von dem Prinzen an.
      Was...Passierte hier gerade?!
      Die Hitze brannte sich in sein Gesicht und für denn Moment bestand nur noch leere in seinem Kopf.
      Ist der Tag gekommen...?
      War das....Der Moment wo ihn...Bosco...



      Wie eine Bestätigung berührten die Lippen von Bosco sein Handrücken, wie damals...Als sie sich kennengelernt hatten.
      Jeder Zweifel daran das vor ihm nicht der Bosco war dem seine erste Liebe gehört hatte, verblasste sogleich sofort...DAS konnte nur SEIN Bosco sein der jetzt ihre Bindung auf die nächste Stufe heben würde!
      Ab heute würden sie endlich ein Liebespaar------

      "...treuer Verbündeter."
      . . .
      . . . . .
      . . . . . . . .
      Verbündeter...?



      "Ich werde also nach ihren Befehl handeln und um ihre Tarnung nicht mehr aufzudecken...Werde ich erst nach handfesten Beweisen angreifen. Wie es sich für einen Ritter gehört. Außerdem ist es Ihnen überlassen ob sie mich für dieses Verhalten bestrafen möchten oder nicht. Ich erwarte keine Gnade."
      Obwohl der Prinz sich andere Worte erhofft hatte, konnte er nicht behaupten enttäuscht zu sein...Ganz im Gegenteil. Nach dem ersten schock Moment kehrte sofort das Glücksgefühl in seinem inneren zurück. Besonderes die Art und Weise wie sich Bosco ihm gegenüber gerade ausgedrückt hatte....Uff...Da kam ihn gerade ganz Wilde Fantasien in seinem Kopf!
      "N-nun...B-bestrafen sollte ich euch wegen eurer handeln wirklich."




      Aber das konnte doch NIEMALS! Allein der Gedanke...Allein die Vorstellung ließ ihn beinahe Ohnmächtig werden!
      Dabei hatte schon so einige ungehorsame Hündchen gezüchtet und ihnen Manieren beigebracht. Besonderes die dreckigen Bettgeschichten die er in seiner Vergangenheit schon gehabt hatte.
      Jeden dieser einfältigen Kerle hatte er am Ende zu winselnden, gehorsame Köter erzogen und sie besonderes hart bestraft sobald sie sich nicht nach seinen Befehlen oder Regeln verhielten.
      Aber bei Bosco?
      Seine Hände wurden ganz zittrig allein sich vorzustellen mit einer schwarzen Gerte über die Haut von Bosco zu streichen und rote Striemen auf seiner bloßen Haut zu hinterlassen, als strafe für sein Kopfloses Verhalten...
      "...Aber dafür ist jetzt nicht die Zeit.", räusperte sich der Prinz sogleich um die perversen Hintergedanken aus seinem Kopf beiseite zu drängen.
      Schließlich waren sie gerade noch in der besagten Misere und gleich würde auch noch dieser Izarra dazu stoßen, da sollten sie sich wohl besser alle von ihrer besten Seite zeigen.

      Einige Zeit später kam Izarra auch und der Prinz stellte in dem Ausdruck von diesem ziemlich schnell fest das die Person auf dem Sofa wohl eine vertraute Person war,
      Der Zufall kam Infinity schon mehr als unwirklich vor...
      "Ihr habt ihm doch nichts gebrochen, oder? Er braucht...seine Arme und Beine zum Arbeiten...Nicht das er wegen einem Unfall gefeuert wird. Sophia ist eine sehr strenge Frau, bestimmt fragt sie sich wo ihr perfekter Butler bleibt...Wir müssen ihr irgendwie Bescheid geben, dass er gerade nicht arbeiten kann."

      Ein mildes lächeln lag auf denn Lippen von Thalorian bei der spürbaren Sorge von Izarra. Aber so kannte er seinen Ex-Freund. Immer dachte dieser an erster Stelle an Andere bevor er an an sich selbst dachte, dabei war das Leben dieses Mannes wirklich bescheiden...Dennoch verspürte der Detektiv keine Reue dabei ihm auch denn letzten Penny aus der Tasche zu knöpfen für seine Detektiv Arbeit.
      Schließlich war er nicht so selbstlos...Er war ein Egoist aber irgendwo hatte Izarra noch immer ein kleinen Platz in seinem Herzen hinterlassen, der ihn dazu brachte zumindest in dieser Zeit auf seiner Seite zu spielen.



      "Keine Sorge er ist Körperlich, unversehrt.", beruhigte einer der Anwesenden Klone des Detektivs, während der Andere schon im Nebenzimmer begann sich eine weitere Tasse mit Kaffee zu füllen.
      "Dank der genialen Fähigkeiten von Vinny sollte ...Stan... ziemlich unversehrt sein. Es könnte sein, dass ihn vielleicht ein wenig übel ist. Dafür werde ich mich noch entschuldigen...Und auch für das Entführen seiner Präsenz."

      Der Prinz presste etwas beschämt die Lippen zusammen als Bosco sich so zu seiner Fähigkeit äußerte...Es erforderte womöglich einiges an Aufklärung bedarf.
      Diese Fähigkeit war sicherlich nicht so genial wie es der Ritter gerade hier betonte. Es war wohl auch das erste mal das er diese erfolgreich im Kampf verwendete. Bei dem Duell mit seinem Bruder war die Wirkung mehr als lächerlich unwirksam gewesen...Er hatte seine eigene Medizin zu schmecken bekommen, welche er eigentlich eher in sexueller Hinsicht benutzte um andere gefügiger zu machen...Das jetzt geklappt hatte...War wohl wirklich Glück darauf beziehend das dieser Stan wohl wirklich ein harmloser Mensch war.



      Aber das Bosco seine Schuld bei irgend jemand Anderen begleich....Irgend so eine Sophie gefiel ihm überhaupt nicht!
      Das würde er sowas von verbieten!
      Sein geliebter Bosco sollte niemand anderen mehr seine Dienste erweisen!
      Zum glück aber hatte dieser kauzige Typ selbst festgestellt das eine schlechte Idee wäre, in dieser Welt gab Regeln an die sich halten mussten...
      Aber erst ab diesem Moment bemerkte Izarra die Veränderung von Bosco. Jedem Anderen wäre das womöglich früher aufgefallen, wenn ein Kind plötzlich zum erwachsen wurde.

      "Ah---Oh heliges Meridian, bist du gewachsen!!!"

      Der Prinz verschmälerte seine Augen als Izarra begann Bosco so zu mustern. Könnte es vielleicht sein...?
      Kannte dieser Izarra den Erwachsenden Bosco und es war ihm daher verspätet bewusst geworden?
      Dieser Mann....Der so positiv über die Witch sprach...Die heldenhaften Wächter zwischen ihren Welten.
      Konnte man diesem Mann wirklich Vertrauen...?



      Er ließ das deprimierte Gesicht von Izarra kein einziges mal aus den Augen, er musste sicher sein, dass Izarra ehrlich war...Das seine Gefühle zu seinen Worten passten.
      "Der Mann auf dem Sofa ist nicht Nuriel. Vielmehr wurde er von einer alten Magie die nur wenige wie zum Beispiel Nuriel besaßen umhüllt. Auch ich habe Stan am Anfang verdächtigt, weil mir diese eigenartige Präsenz auffiel. Ich verstehe also, warum ihr ihn als Feind erklärt hattet...Ich glaube, dass er nur eine Art Lockvogel spielen soll, damit ihr darauf reinfällt. Vielleicht war es auch geplant, dass diese Begegnung dazu führt...In Bosco die Verwandlung auszulösen."

      Lockvogel...?
      Wer war dieser Nuriel...?
      Der sogar die mörderische Seite in seinem Liebenswerten Bosco erweckte?
      Hieß es nicht aus dem Mund von Izarra der einzige Feind der Witch wäre das Dark Heart?
      Wozu sollte man ihnen beiden eine solche Falle stellen?
      Worin lag die Veränderung in Bosco?
      Stärke denn je stieg der Beschützer drang des Prinzen über den Ritter.
      Diese Welt schien ihm keinesfalls so sicher wie man es versprach. Aber schien ihm nicht als hätte Izarra bewusst in diesem Punkt gelogen...Fiel mehr wirkte dieser Kerl selbst so erschüttert...
      Nun zeigte sich eine weitere kleine Überraschung. Der Prinz erkannte sogleich die Alchemie Ausrüstung, welcher der Mann so erfahren bereit stellte. Er selbst fokussierte sich mehr auf Magische Gegenstände aber einige wurden mit Hilfe von Alchemie hergestellt oder sogar verbessert. Es war ein interessantes Fachgebiet mit denn er sich jedoch noch nicht sehr gewandert fühlte. Er suchte schließlich allerlei Andere Dinge um mit den Namen seiner Familie nicht vollkommend schwach dazustehen. Das nun jedoch die Bewusstlosigkeit von Stan ein solche Herangehensweise erforderte, zeigte nur deutlich das die Person welche angeblich dahinter steckte...Mächtig und Gefährlich sein musste.

      "Ich werde versuchen zu ihm durchzudringen, eventuell schaffe ich es ja sogar in den Traum zu gelangen, indem er gefangen ist."

      "Dieses Risiko gehst du tatsächlich ein...", murmelte der Detektiv recht leise um Izarra bei seinen tun nicht zu unterbrechen.
      Eigentlich hätte er schon längst damit rechnen müssen, dass Izarra das tun würde aber jetzt seine Entschlossenheit zu sehen war wirklich erschreckend.
      Er kannte seine Aufrichtigkeit und auch war deutlich das Stan wohl wirklich ein besonderer Mensch für Izarra war.
      Obwohl sich der Detektiv selbst dazu entschlossen hatte ihre Beziehung zu beenden war Izarra ein wichtiger Freund für ihn geblieben. Die Tatsache das sich Izarra diesem Risiko aussetzte...Einem Risiko welche er selbst niemals wagen würde.



      Zwar war Izarra unsterblich aber selbst Unsterblichkeit hatte seine Grenzen, die er lieber nicht ergründen wollte. Es gab Geheimnisse die wollte er als Detektiv nicht lüften.
      Falls seine spur wirklich stimmte und Stan in diese Art von Traum gezogen wurde, konnte es tödlich ausgehen...Es war nicht einmal klar wie lange so ein Traum gehen konnte und daher war Geistig und Körperlich gefährlich. Wenn man lange in dem Traum überlebte weil der Geist stark war bedeutet aber nicht das man außerhalb der Traumwelt sicher war. Mehr noch, versuchte man jemand gewaltsam zu wecken konnte auch tödlich Enden. Sie konnten daher mehr als von Glück sprechen das der Prinz und sein Ritter ihn direkt hier her gebracht hatten.

      "Wenn er wieder wach ist...Könnt' ihr euch bei ihm entschuldigen, er nimmt sie bestimmt an, ohne euch anzuzeigen. Stan ist eigentlich ein sehr netter Mensch, der sich in seinem Job besonders viel Mühe gibt. Deswegen verdient er es auch nicht einfach als eine Art Lockvogel genutzt zu werden..."

      Der Prinz verspürte kurz eine gewisse Elterliche predig, als Izarra sie darauf anwies das sie sich bei dem Mann entschuldigen sollten. War dieser Mann wirklich so ein netter Mensch?
      Tatsächlich konnte sich der Infinity nicht daran erinnern wann er das letzte mal jemand seine Entschuldigung ausgesprochen hatte...
      Ein Adliger stellte sich eben auch nicht unter jemand und bat um Vergebung...Zwar war er in den letzten Jahren kein Bilderbuch Prinz aber eine Entschuldigung kam ihm nicht über seine Lippen. Doch wenn dieser Stan wirklich nicht dieser Nuriel war, sollte er sich schon entschuldigen...
      Es war wohl auch seine Verpflichtung, besser auf Bosco aufzupassen.



      Es fiel dem Prinzen etwas schwer weiter von seinem Stolz hinunter zu schlucken aber um weitere Schwierigkeiten zu entgehen sollten sie dies wirklich friedlich regeln.
      Leider besaß Infinity nicht wie sein Bruder eine menge Lakai oder verbündete...Sie waren sehr angreifbar und daher sollten sie es sich klugerweise nicht mit zu vielen Menschen verscherzen. Sie brauchten gerade jede Hilfe, wenn möglich...
      Und wenn dieser Stan ein Mann war denn sie unrecht getan hatten. Sollten sie das richtig stellen...
      "Keine Sorge, ich werde dafür sorgen das es zu einen anständigen Gespräch zwischen euch kommt.", schaltete sich der Detektiv freundlich als Vermittler ein.



      Er konnte sich schon vorstellen das es dem Prinzen nicht einfach fallen wird und so wie Bosco sich dazu entschieden hatte diesen Mann anzugreifen vielleicht zu Missverständnissen führen konnte. Auch er hatte Verantwortung zu tragen, er hatte Izarra auch sein Wort geben das es nicht zu vergänglichen Wiederholungen kommen sollte.
      Dafür würde denn beiden auch etwas unter die Arme greifen, auch wenn nicht wirklich zu denn Aufgaben eines Detektiven gehörte dafür sorge zu tragen.
      Aber es würde ihm selbst auch nicht zu Gute kommen wenn sein neuer Auftragsgeber in Gefahr geriet...

      "Thalorian...Denkst du, dass vielleicht sich Morpheus endlich zeigen könnte? Wäre ziemlich witzig, wenn er dies nur tat, um Kontakt mit seiner Mutter aufzunehmen, hm? Ha...Ja, ich weiß. Unvorstellbar. Aber ein netter Gedanke ist es trotzdem!!!"

      Für ein kleinen Moment verging dem Detektiv sein lächeln, er verstand sehr gut wie sich Izarra fühlen musste. Auch wenn sie beide die Antwort kannten, schwieg er darauf. Es gab Momente für Dinge die keine Analyse benötigte.
      Durch seine Nachforschungen war er allerlei...Kuriose und Makabren Nachrichten gestoßen, so wäre diese Möglichkeit wirklich eines...der witzigsten.



      Zwar hatte er Stan tatsächlich grob durchleuchtet als er zufällig mitbekommen hatte das Izarra Zeit mit diesem verbrachte. Er wollte eigentlich nur sicher sein das sich Izarra nicht wieder unglücklich verliebte...Aber so sah der Lebenslauf des Butlers so sauber aus das dachte er würde Izarra wirklich gut tun. An eine Verbindung zwischen Nuriel hatte dabei außen vorgelassen. Falls es nötig sein würde sollte jedoch diese Fehler berücksichtigen und sich in der Zeit auf diese Spure fokussieren. Um die Theorie des Lockvogels bestätigen zu können.

      "Ich werde mich ab jetzt um Stan kümmern, damit er wieder auf die Beine kommt. Deswegen muss ich euch leider bitten uns ungestört zu lassen, es wäre schlecht wenn etwas Nebensächliches den Prozess stören würde. Wenn er wieder wach ist können wir ja alles in Ruhe klären...Aber wenigstens jetzt solltet ihr Ruhe haben vor eigenartigen Vorfällen."

      Für heute musste Theo sein Detektei sowieso schließen, damit Izarra ungestört bleiben konnte. Auch wenn das Lächelnde Gesicht von Izarra nicht unpassender sein konnte. Er bemerkte auch aus den Augenwinkel wie Infinity begann die Augenbrauen verständnislos zusammen zu ziehen, dass ganze wurde wirklich heikel...
      Umso besser war es erst einmal wenn die beiden Anderen nach Hause gingen.
      Er begleitete die beiden aus seinem Büro hinaus bevor sich sein letzter anwesender Klon an Izarra wendete:
      "Ich werde dafür sorgen das ihr ungestört bleibt, falls du zum einschlafen noch etwas brauchst bin direkt vorne im empfang. Ich kümmere mich um die Dinge in der Realität.", versprach der Detektiv aufrichtig damit sich Izarra voll und ganz auf die Traum-Sache konzentrieren konnte,



      Als Infinity mit Bosco und einen der Klone aus dem Büro hinaus bewegte fiel sein Blick kurz auf die Pizzaschachtel in Boscos Händen. Eigentlich wollte er diese schon längst weggeschmissen haben...
      "...Hm...Vinny, Sie müssen sicher müde sein und gegessen haben sie auch noch nichts. Wir sollten uns nach Hause begeben...Ich werde ihnen ein Bad einlassen und sie bettfertig machen, wenn sie mir gestatten."
      Denn süßlichen Namen Vinny aus denn Mund des Älteren Bosco zu hören ließ denn Prinzen sogleich fröhlicher grinsen.
      Von ihm ein Bad eingelassen zu bekommen und auch noch fürs Bett hergerichtet zu werden....
      Das klang nach dem ganze Chaos mehr als nur verlockend!

      "Eine Gute Idee, wir werden für den Moment sowieso nicht viel Beitragen können."


      Zumal konnten sie dann vielleicht verhindern auf weitere Lockvögel zu stoßen oder unerwünschte Aufmerksamkeit zu erregen.
      Am Empfang setzte sich einer der Klone des Detektiven schon hin um an ein sehr alten Telefon wichtige Anrufe zu tätigen damit Stan nicht bald als vermisst angemeldet wurde.
      "Bevor ihr beiden geht, denkt bitte daran erreichbar zu sein...Sollte sich etwas an Stans zustand ändern werde euch beiden umgehend Benachrichtigen und sollte euch etwas ungewöhnliches auffallen, meldet euch direkt bei mir, verstanden?"



      "Auch Boscos Veränderung solltet ihr im Blick behalten, vielleicht finden wir heraus was der genaue Auslöser war. Aber bis dahin Verhaltet euch wie angesprochen unauffällig damit ihr weiterhin unauffindbar bleibt. Denk über mein Vorschlag noch einmal nach einen Job zu suchen, damit es einfacher für euch wird unbemerkt zu bleibe und ihr Finanziell keine Schwierigkeiten bekommt. Um den Lebenslauf kümmere mich selbstverständlich. "
      Rasch nickte der Prinz der sich dem wohl bewusst war. Er selbst hoffte das Bosco seine Lektion daraus gelernt hatte...Sonst musste er wirklich über eine Art Strafe nachdenken was sein Herz nur wieder wilder zum Klopfen brachte.
      Allerdings über die Job-Sache noch mal nachzudenken brachte Infinity ins grübeln....Jetzt wo Bosco groß war würde natürlich etwas einfacher sein ein Job zu finden andererseits wenn ....Er vielleicht wieder klein wurde? Es war vollkommend unklar was mit Bosco eigentlich los war und der Gedanke ihn nicht 24-Stunden um sich zu haben machte ihn nervös...Aber ewig ganz auf den Detektiv zu verlassen konnten sie sich auch nicht.
      Außerdem würde gewiss Bosco sich noch verpflichtet fühlen einen Job zu suchen wenn er selbst nicht damit anfing.
      Allerdings war der Prinz ziemlich ratlos wo er arbeiten sollte....
      ...Er hatte kaum in seinem Leben gearbeitet. Vieles hat er sich von anderen machen lassen und er muss ehrlich zugeben das sehr verwöhnt war. Für Bosco Rieß er sich sehr zusammen ohne ihn wäre schon längst wahnsinnig geworden.
      "Wir werden erreichbar sein. Danke für eure Unterstützung.", verabschiedete sich somit Vinny höflich und ging mit Bosco wieder hinaus.
      Auf dem Heimweg, behielt Infinity die Umgebung wachsamer im Blick...Zwar meinte dieser Izarra sie würde vor weiteren solcher Begegnungen geschützt sein aber dafür glaubte er ihm noch nicht gut genug.
      "Der Detektiv hat nicht unrecht, wenn wir weiter Dinge wie Pizza oder die Wohnung behalten wollen werde wohl eine Arbeit suchen müssen.", sprach es Infinity ernster an.
      "Was denkst du welche Arbeit zu mir passen würde? Ich habe vielleicht an eine Bäckerei gedacht, ich habe früher ähm....Viel Zeit mit Leuten verbracht die Kuchen und Torten zubereitet haben.", überlegte er lauter und mit einer gewissen Neugier heraus wie ihn Bosco wohl einschätzte. Mit einem gewissen stolz hoffte er natürlich das sein Ritterlicher Traummann versuchen würde es ihn auszureden. Schließlich war ein Adel doch nicht dafür geboren solch unterwürfigen arbeiten zu verrichten. Trotzdem hörte er es lieber aus seinem eigenen Mund.


      _____________________________________________________________


      Cornelius Sextus

      Abermals glaubte sein unterbelichteter Lakai, er hätte das sagen...Tatsächlich aber war ihm dieses Gebrabbel lieber als sein endlos Gesang.
      Er fragte sich gar nicht mal wie lange dauern würde bis es diese Fee begreifen würde, dass er entweder nicht Mächtig oder dunkle genug für das Dark Heart gewesen ist.
      Vielleicht würde es dieser auch nie kapieren aber solang er ihm nicht damit ihm Weg stand, sollte er weiter in seiner Märchenwelt Leben.
      Aus irgend einen Grund blutete sein Lakai auch noch...Allein der Anblick des blauen Blut ließ denn Hexer darüber nachdenken ob nicht seine Magie Vorräte mit ihm füllen sollte...So nervig er auch war, ein bessere Lakai hätte ihm der Lord wohl wirklich nicht geben können....

      "Da sprichst du mir glatt aus der Seele, Cornelius. Nichts lieber als das. Jedes andere Insekt soll seinen Platz erkennen."

      Der Moment wo sie sich wohl die Hand reichen konnten und ihre beiden Seelen auf einer Ebene stand hielt nur sehr kurz.
      Einige Zeit später füllten sie ihre Mägen mit essen.
      Für die sensible Zunge von Cornelius war das Quiche viel zu fettig und eier-maße...Es würde ihn nicht wundern wenn dieses Gericht aus diesen Höllenreich Frankreich stammt...Wie alles Andere das nicht normal war.

      "Sind diese herzhaften Küchlein köstlich. Bei mir zu Lande hatte absolut niemand sooooo leckeere Kuchen gebacken, weshalb ich vielen die Hand abhacken musste...um nie wieder diesen Geschmack ausgesetzt zu werden!"
      Nach dem ersten bissen hatte der Hexer seinen Kuchen nicht mehr angerührt und desinteressiert beiseite geschaut. Er sah denn Krankenwagen vorbei rauschen an dem sie sich vorbei geschlichen hatten...Hach, dieses ganze Treffen war Gefühlte Zeit Verschwendung.
      Was hatte er hieraus neues erfahren...?
      Einer der Lakai war Allwissend, stand Gefühlt über Andere und handelte mit Informationen
      Ein anderer schien nicht aus seinem Goldfischglas hinaus zu blicken und nahm alles an das man hinein warf...
      Und der letzte war Beni...Sein Ex Freund der sich nicht mal an ihn erinnerte sich und kein Stück verändert hatte...
      Dazu sah der Feind ihm wie aus dem Gesicht geschnitten...aus.
      Vielleicht hatte ihn schon damals irgendwas aus diesen Grund so an Beni unbewusst angezogen?
      Die Verbindung zu dem ganzen....



      ...Allerdings beruhigte wissen nicht denn Liebeskummer. Früher hätte ihn das vielleicht noch erfreut doch seit ihn Beni in diese Welt gezogen hatte bestehend aus Lust und tiefere Verbundenheit....Da konnte ihn selbst derartiges nicht mehr aufmuntern. Zu groß war sein Groll gerade über diese Insekten...Die es verdient hatten für ihre Dreistigkeit zu leiden.
      Nachdem sein Lakai sich voll gefressen hatte, wie es Typisch für diese Feen-Wesen war begann er auch schon zu erzählen. Das Vertrauen dieser Wesen zu gewinnen war außerordentlich einfach. Nachtragend waren Feen selbstverständlich auch aber sobald sie gesättigt wurden oder man sie mit Musik, glitzerzeug oder kram befriedigte waren sie sehr vertrauenswürdig.

      "Nun zum Geschehen. Ha--Der unbeholfene Lakai namens Zeth hatte mich einfach aus Eifersucht und Wut angegriffen. Er hatte die lang-ersehnte Widerbegegnung mit mir und Lord Immensity komplett ruiniert. Dabei war ich gerade dabei den Willkommenstanz ihm zu demonstrieren, der niemals gestört werden darf!"
      Sein Blick ging nun doch wieder interessierter zu Chepi bei seiner Erzählung.
      Kurz überlegte er ob sich der Möchte-Gern-Lord versprochen hatte aber das ergab dann überhaupt keinen Sinn...Aber Lord Immensity war doch schon lange Tod?
      Sie hatten in seinem Zirkel schon ein Gedanken Feier veranstaltet, es war wirklich traurig das die Korbos Familie sich ihren Hexen-Zirkel nicht anschließen wollten....
      Aber die Aura eines so Mächtigen Mannes hätte er doch gespürt?



      Die angebliche Liebestragödie darum ignorierte er. Chepi hatte ihn schon zu oft davon erzählt das der Lord seine Zukünftige Braut werden würde...
      Zeth...Von wem war er noch gleich der Lakai?
      Von diesem Kiri oder? Der einfach verschwunden war...Dieser Typ wurde ihm immer unsympathischer. Wie tief steckte er eigentlich in dieser Sache mit drin? Kein Wunder das er mehre überlegende Information besaß. Er musste wirklich herausfinden auf was er sich besser Fokussieren sollte...In erster Linine stand natürlich Infinity Auftrag, herauszufinden was mit dem Lord Korbos nicht stimmte...Als zweites Natürlich Lord Korbos Auftrag sich auf den Feind die Witch vorbereiten um sie zu Besiegen sowie Anubi bei seiner Nekromantie Magie zu unterstützten...Aber aus persönlichen Interesse wollte er unbedingt wissen was es mit der Korbos Familie auf sich hatte, schließlich war das überhaupt der Grund wieso er sich Infinity mehr anvertrauen hatte um endlich mehr hinter ihre Magie zu kommen...
      Und jetzt wollte Ineb das Leben zur Hölle machen...Wodurch der Korbos Befehl nur zu Gute kam.
      Aber das war vielleicht etwas viel auf einmal....
      Jetzt grinste ihn der nicht ernst zunehmende Feen-Lord diabolisch an. Er hatte aufgehört ihm zuzuhören...Sicher war es nichts von Wichtigkeit und er plusterte sich auf wie ein Pfau.
      "Aber wie du schon sagtest, Cornelius. Wir müssen nun unsere Flügel entfalten und Lord Korbos beweisen, dass wir die besseren sind. Wir sollten die WITCH konfrontieren und sie verführen! Sie werden dann schon von selbst merken, dass NIEMAND sich einem Auberon in den Weg stellen kann und dann werden sie wie von selbst unsere Füße küssen!"
      ....
      Wenig beeindruckt schaute Cornelius seinen gegenüber an. Er wollte bei dem Lord Punkten und nicht die Witch Verführen...
      Und was soll das Gerede von Füße Küssen, sie waren keine sadistischen Lüstlinge.



      Vielleicht vertrugen Feen keine Quiche...Er würde ihn in Zukunft keine mehr essen lassen.
      Das war doch absurd...Die Witch verführen? Ineb hatte ihm mehr als deutlich gezeigt zwischen ihn überhaupt keine Spannung war.
      "Lass uns doch zu diesen WITCH gehen und sie umgarnen. Der Willkommenstanz hat sicher auch ein Effekt bei ihnen und wer würde sich denn nicht freuen, wenn solch' eine Schönheit wie ich einen Hausbesuch bei Knechten abstattet?"
      ...
      Spinnte Chepi nun total?
      Sowas musste man doch genausten durch planen!
      Das erforderte doch Vorbereitung, alternativ Pläne wenn etwas....---

      "Ich bringe euch nur nicht [i]hier und jetzt um, weil ich Lord Korbos Entscheidungsfähigkeit vertrauen schenke. Er weiß, dass ihr ihm nützlich seid...Und für mich seid ihr auch nicht mehr als die Abhilfe für den Sieg des Königs."
      [/i]

      "Hmm...Es ist gar keine schlechte Idee Beni aber lass erst Mal Cornelius den Vortritt. Es wäre schlecht, wenn wir unsere Trumpfkarten auf einmal einsetzen. "

      ....
      Doch wenn er länger darüber Nachdachte....Wurde er schon die ganze Zeit so behandelt als wäre er nur...Ein Ersatz. Ein nicht wichtiger Mitspieler in einem Theaterstück.
      Es reichte ihm langsam....ER war auch von Wichtigkeit!



      Vielleicht war es Zeit aufzuhören der Streber zu sein und sich nur auf das Lernen und durchdachte zu verlassen?
      Er wurde nur weiter zurück geworfen...Er musste endlich die initiative ergreifen um in eine wichtige Position hinein schmettern zu können.
      Cornelius wollte irgendwann in der Lage sein Beni ins Gesicht zu sehen und sagen können das er ihn Vergessen hatte....
      Ein dezentes Lächeln zeigte sich auf seinen Lippen als er nun etwas sagte somit er nie gerechnet hatte:
      "Das eine ganz Ausgezeichnete Idee, Lord Auberon Chepi von Schimmerling ~"



      Der Hexer lobte die einfältige Idee seines Lakai besonderes stark und nickte anerkennend. Tatsächlich war er ihm über diesen unüberlegten Einfall wirklich dankbar.
      Allerdings erforderte es noch einige Änderungen an diesem Plan, der gewisse Fein schliff...
      "Doch wäre es vielleicht Vorteilhafter wenn du dich zurück hältst...Durch deinen Duell mit diesem Zeth bist du gewiss etwas angeschlagen und die Witch sollen dich doch ihn deiner ganzen Pracht erblicken oder? Außerdem wäre ein großer Vorteil wenn sie deine Identität noch nicht kennen würden, mich kennt der Herzträger schon vom Aussehen...Und heute hat er uns beide schon zusammen gesehen, sie müssen keine Genies sein um schnell zu merken das du vielleicht auf der Selben Seite wie ich spielst...Besser wäre doch eher wenn sie denken du bist ein Unwissender, der in Gefahr ist...Gewiss werden sie dieses Helden-Ding abziehen und dich sicher Beschützten wollen. Ein sein gute Trumpfkarte für uns, findest du nicht auch?"
      Sie hatten viele Vorteile, er wollte nicht direkt alles auf einmal Nutzten aber Chepi würde dennoch gebrauchen.
      "Aber ich kann deine Fähigkeiten sehr wohl gebrauchen, ich denke wir sollten uns die Witch einzeln vor nehmen, vielleicht kannst du die Anderen in Schachthalten sollten sie dem...Willkommenstanz stören, zu zweit Tanzt man doch am besten~"



      "Wenn die Wurzel verdirbt, folgen ihre Blüten und verwelken..."
      Der Herzträger war für ihn das vorderstes Ziel und dann würde er die abgestorbenen Blüten heraus reißen...Darüber wird sich der Lord sicherlich freuen.
      Believe Me ~

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    • Apollo Ellison

      "Mein tiefstes Beileid."
      ....
      Das Mitleid oder das Mitgefühl von seinem Meister wollte Apollo nicht, eigentlich wäre am liebsten überhaupt nicht erst hier her gekommen um die bitte zu Äußern und wäre direkt Dax in die Dunkelheit gefolgt....
      Zudem konnte er die wahren Gefühle sowieso aus Anubis Seele hören...Die Eifersüchtigen Klänge.
      Als gäbe es ein Grund ihn zu beneiden seinem Geliebten nach trauen zu müssen...Auch wenn Apollo wusste wieso sein Meister so empfand,

      "Es ist schrecklich seinem Geliebten ständig beim Sterben zuzusehen..."




      "Es war einer der Gründe wieso ich am Anfang gezögert habe Ramses überhaupt zu beschwören. Ihn dabei zu beobachteten wie er verendet...Da stirbt auch etwas in mir. Mittlerweile fühle ich mich innerlich nur tot."
      Es...Widerte Apollo für einen kurzen Moment an das er und sein Meister Seelisch gerade so im Einklang waren. Alles in dem Musiklieber wünschte sich das er es sich nur einbildete oder es dennoch ein starken Unterschied zwischen ihnen gab. Doch leider war es nicht der Fall...Und der Gedanke das für die selbe Person diese tiefen Gefühle befanden machte es nicht besser.
      Nur das Apollo der Part zwischen ihnen war der es wusste...Und bei heiligen Erbauer. Er wünschte sich gerade so sehr es mit ihm zu teilen um dann zu hören wie seine Klänge zersprangen und verzerrten....Er mochte die weit aus mehr als Trauer Lieder...Doch empfand es Apollo nicht als richtig das er die Person war die es Anubi sagen würde...
      ...
      Und er durfte es auch nicht....
      Aber gerade füllte sich sein inneres mit so viel schwärze, dass er sich in diesem Moment erneut fragte...Warum ihn das Dark Heart verschlungen hatte.



      Noch dazu...Vollkommend falsch zusammen gepuzzelt hatte.
      Apollo schwebte immer wieder zwischen eine Grenze von Wahnsinn und Vernunft....
      Er wünschte sich gerade so sehr das Anubis dieses bitteren Geschmack zu spüren bekam.
      Wenn er das Gefühl hatte das immer ein Teil von ihn starb...Würde er dann schmerzhaft zu spüren bekommen wie viel LEBEN wirklich noch in ihn steckte,
      Aber auch so verdunkelt sein Gemüt war, gerade wollte nur noch das es Endet....Um wieder bei Dax sein zu können...
      Die Momente mit ihm waren...Erfüllt von einer wärme...Die er nur selten so zu spüren bekam.

      Weitere warme Tränen liefen über Apolls Gesicht, die Trauer fühlte sich so viel intensiver an als sonst...
      "Würdest du dich für Dax opfern, wenn du die Möglichkeit hättest? Wenn die Chance darin bestünde deinen Geliebten für immer aus dem Dark Heart zurückzuholen und ihn nicht mehr leiden zu lassen...Du aber dafür deine gesamte Existenz verlieren würdest und das Recht am Hiersein. Würdest du es tun?"
      Die Frage erwischte Apollo wirklich aus dem nichts...
      Woher kam die plötzliche Frage? Sein Meister war sogar näher gekommen und hatte seine Tarnung als Ramses abgelegt...War das etwa mehr als nur Mitleid?
      Er bemerkte das Anubis wohl ihn besser verstehen wollte, er spürte wie seine klänge vorsichtig an ihn Klopften, als fragte er nach seiner Melodie....
      Anubis wischte seine Tränen von seinen Wangen aber Apollo antwortete nicht auch wenn merkte wie wichtig ihn die Antwort war.

      Aber er konnte nicht unterdrücken ernsthaft über diese Frage anzudenken...
      Würde...Er sich für Dax opfern?



      Je länger darüber nachdachte desto mehr wusste er das schon lange getan hatte...
      Es lag in seiner Natur...Er hatte immer jemand gehabt der sein größtes Vorbild darin war, für seine Liebenden...Opfer zu bringen.
      Der Wesel seines Feen-Schwarms hatte sie alle aus tiefster Seele geliebt...Seine Kinder, seine Geschwister und Geliebten.
      Er war mit Ihnen extra an einen Ort gegangen wo sie sicher waren. Sein ganzes Leben widmete er Ihnen...Seine Liebe war voller Reinheit und Güte.



      Apollo hatte seine Form, weil auch diese reine Liebe widerspiegeln wollte.
      Ein Wesel hätte sich gewiss geopfert...
      Und Apollo war durch Rache und Verrat...Soweit von diesem Gefühl abgekommen. Er wusste...Wie es sich anfühlte...Wenn ein Teil in einem starb. Besser als Anubis vielleicht ahnte...
      Aber was spielte sein damalige Sein vor dem Dark Heart noch für eine Rolle?
      Ob er sich Aufopfern würde oder nicht....War für ihn nicht mehr von Bedeutung...Begriff das Anubis nicht...?

      "Dax wird zurückkommen. Auch wenn ich deinen Mann nicht wirklich kenne...Habe ich die Vermutung, dass er stärker denn je zurück tauchen wird. Wenn ihn der Hund wieder beschwört wird sich Dax bestimmt nichts anmerken lassen. Er wird einfach weiter machen und dann könnt ihr wieder für eine gewisse Zeit euch lieben, bis entweder du...oder er erneut vom Dark Heart verschlungen werdet. Wenn du keinen Weg gefunden hast ihn und dich daraus zu befreien...Bleibt es euer Schicksal, an den nur Lord Korbos bestimmen wird. Die Toten haben im Platz der Lebenden noch nie Menschenrechte erhalten."

      Schweigend hörte Apollo seinem Meister weiter zu...
      Es fiel ihm unsagbar schwer ihn nicht jetzt umbringen zu wollen.
      Mit ihm den Platz zu tauschen und ihn noch mal sagen zu hören:
      Er wird einfach weiter machen....
      Die Lippen der Fee zog sich zu einem schmalen strich. Er begriff schon Anubis wollte seine Trauer verstehen aber er sah genau wie wenig Ahnung dieser Prinz von seinen Kummer hatte.



      Egal wie oft die Klänge seines Meisters an seine Seele anklopfte...Er konnte nur daran denken das Dax eigentlich die Person war die Anubis Liebte und nicht dieser Ramses der denn Zirkel in seine Heimat brachte...Das Dax vielleicht Anubis mehr geliebt hatte...Obwohl ihre Beziehung sehr offen war...Glaubte Apollo immer er wäre die größte Liebe in seinem Leben gewesen. Aber...Wozu war Dax am Ende wieder zurück gekommen? Hätte er nicht mit Anubi Glücklich werden können? Alles wegen dem Dark Heart? Wegen denn Lord?
      Er wünschte...Er hätte sich nicht angefangen wieder an Wesel zu erinnern...An das was passiert war.
      "Zu lieben bedeutet verletzt zu werden auf eine unheilsame und grauenhafte Weise. Ich spüre und begreife deinen Schmerz, ich erlebe so etwas ähnliches auch oft. Am liebsten würdest du ihm gleich folgen, richtig?"



      Wie sehr er das wollte...Es war ein so grausames Gefühl. Es fühlte sich schlimmer an als tausend Tode.
      Ein schwaches nicken folgte von Apollo, die erste halb Herzige Antwort auf die Worte von Anubis.
      Es war der einfachste Weg mit dem endlosen Schmerz fertig zu werden. Aber als Anubis wieder Distanz zu ihm aufbaute merkte er das sein Meister auch dazu etwas zu sagen hatte...
      "Die Liebe ist wie Ouroboros. Ein ewiger Kreislauf - durch sie fühlen wir uns der Unendlichkeit nahe. Aber zugleich werden wir von ihr gefressen, immer mehr und mehr. Wenn du jetzt einfach zu Dax verschwindest...Was würde es nur bringen? Wäre es deinem Mann nicht eher geholfen deine Aufgabe besser zu erfüllen und sich auf seine Rückkehr vorzubereiten? Euer Widersehen wird bestimmt noch schöner werden im echten Leben."
      ......
      Anubis nannte dies hier....echtes Leben?



      Jedoch hatte sein Meister nicht ganz unrecht...
      In Dark Heart selbst fehlte ihn jegliche Kontrolle und Erinnerung. Er wusste nie wie es wirklich war wenn sie in Tode vereint waren...Außerhalb...War es Anderes.
      Es war beinahe wie...Das besagte echte Leben...
      "Ich brauche dich zwar, weil ich den Weg nicht zurück nach Hause finde aber...werde ich dich nicht aufhalten, wenn du deine Entscheidung triffst nicht mit mir zu kommen. Du hast freie Wahl wie du mit deiner Trauer umgehen möchtest."
      Ein schwacher seufzte entglitt Apollo...Ja, diese Orientierungslosigkeit seines Meisters war wirklich einer seiner wildesten schwächen...Allein um sich darüber lustig zu machen sollte er Anubis sich selbst überlassen. Auch wenn ihm seine Trauer durch die Ansprache von Anubis etwas vergangen war....



      "Entweder du kehrst jetzt zu ihm zurück und ich beschwöre dich erst, wenn Dax wieder da ist. Oder du gehst mit mir und wirst bis zu seiner Rückkehr stärker...damit du auch irgendwann Hoffnung findest, wie du diesem ewigen Kreislauf zusammen mit deinem Mann beenden kannst."



      Sein Meister gab ihn wirklich die Wahl....
      Er hatte nicht erwartet das Anubis ihm diese Großzügigkeit erweisen würde...
      Dazu warf er eine Option hinein...Die er Hoffnung nannte...



      Apollo schloss für ein Augenblick seine Augen...Seine Entscheidung war eigentlich felsenfest gewesen. Aber kurz lauschte er doch der hämmernden Melodie von Apollo und ließ sie in sich hinein...
      "Ich glaube nämlich daran, dass ihr eine Chance hättet aus dem Dark Heart zu entkommen. Wenn ich Ramses schon widerbeschwöre...Wäre dies bestimmt auch etwas, was möglich wäre. Du musst nur...dich endlich aus deinem Dreck aufrichten und deinem Schicksal dem Rückenzukehren um das überhaupt möglich zu machen. Bestimmt könnten wir uns gegenseitig helfen, wenn du deinen Willen wieder zurückerlangst."
      .....



      Langsam öffnete Apollo wieder seine Augen.
      Eine...Chance....
      Dem Dark Heart entkommen...?
      Er Blickte auf den Hinterkopf von Anubis und ein düsteres, Glücksgefühl überkam ihn.
      . . . .

      Ɇ₦ĐⱠł₵Ⱨ hab ich Đł₵Ⱨ...Genau da wo ich dich haben wollte...₥Ɇł₴₮ɆⱤ Anubis.




      Dieses ganze Leid...
      Alles nur wegen Anubis.
      Lord Korbos Anweisungen waren Grausam und Apollo wusste jedoch das genau alles so verlief wie es das Dark Heart bestimmte...
      Es gab sehr wohl ...eine Hoffnung diesem ewigen Kreislauf zu entkommen...Und der war sein Meister Anubis.
      Mehr noch war der die Hoffnung aller die am Dark Heart gefesselt waren...Anubis Ahnte wirklich nicht welche wichtige Rolle er hier spielte.
      "...Meister !", rief Apollo lauter bevor dieser zu weit Weg war.
      "Ich würde mich für Dax aufopfern, selbst wenn ich damit meine eigene Existenz endgültig auslöschen würde...Der Gedanke das er frei Leben kann. Ist für mich Wertvoller als mein eigenes Schicksal!!"



      Und dafür würde er auch jeden Anderen in die Verdammnis und mit in sein Untergang reißen.
      Anderes als Anubis...War sein Wille zu seiner Liebe voller Hass und Rachedurst...Von ihm aus konnte JEDER und die Welt zerstört werden. Selbst wenn Dax später vor einem großen Nichts stehen würde...Denn war allein zählte wäre seine Egotische Liebe zu ihm die in der Welt der Lebenden halten würde.
      Apollo holte zu seinem Meister auf und ging neben ihn her mit einem schwachen funken der Hoffnung in seinem Blick:
      "...Ich werde auf Dax Rückkehr warten. Dieses mal möchte ich es sein, der ihn in denn Lebenden Willkommen heißt."



      Er schenkte ihm ein schwaches schmunzeln.
      "Übrigens Meister Anubis....? Der Ausgang ist auf der Anderen Seite~"

      _____________________________________________________________



      ₭ɎɆ

      "Natürlich unterstütze ich Sie...Was das Dark Heart in ihnen anstellt kann ich leider schlecht beeinflussen. Gerade eben noch wirkten sie für mich noch ziemlich dominant. Haben Sie etwa Sorge, dass sie nur noch weiße Masse sind bevor die WITCH auftauchen?"
      Hach, am liebsten würde er Kiri dieses Grinsen aus dem Gesicht schlagen aber dann würde ihm das Reden gewiss noch schwerer fallen...Und gerade brauchte er ihn.
      Sein Stolz war schon genug angekratzt und er wollte es nicht noch mal betonen müssen das er seine...Unterstützung gerade mehr als Willkommen hieß.



      Er gab Kiri sein verschwiegenes grinsen exakt zurück wie ein Spiegelbild, auch wenn er eine gewisse Erschöpfung verspürte.
      "Lord Korbos, sie haben recht. In diesem Zustand wäre es ja höchst unerfreulich den Gästen im Traum zu begegnen. Sie sollten einen gestärkten Eindruck machen, außerdem wäre es auch am besten, wenn wir ihnen eine andere Form schenken könnten."
      Durchaus wollte Korbos für seine Feinde kein erbärmliches Bild abgeben...Zu stark loderte in ihm eine Angst das diese Witch glaubten sie hätten die Macht über ihn...Wie dieser grässliche Wasser Wächter aus seiner Kindheit, weil zu diesem Zeitpunkt vor Angst wie gelähmt war.
      Allerdings konnte es Kiri einfach nicht lassen ihn erneut überraschen zu wollen!
      Eine andere Form schenken?
      Was meint er denn jetzt damit? Egal wie sachlich Kiri dabei klang, war es wirklich so offensichtlich?
      Dann aber...



      ...Wurde er Zeuge von einer wirklich Bizarren Entwicklung. Als würde einem Insekt dabei zu sehen wie sein Körper sich veränderte. Kiri war wirklich ein sonderhaftes Wesen...Er konnte nicht beschreiben als ihn unausgesprochen einzigartig, widerwärtig fand oder schrecklich schön....
      Es gab noch immer einiges das er nicht über Kiri verstand...Aber zum ersten mal begann der Lord tatsächlich Interesse dafür zu entwickeln mehr Kiri zu begreifen und zu verstehen zu wollen...
      Als hätte man ihm nach langer Zeit eine Augenbinde von den Augen genommen...
      Es war wirklich zum verrückt werden mit diesem Lakai.
      Die vertraute Gestalt von Kiri wie er ihn zum ersten mal in seinem Schloss erblickte trat zum Vorschein. Seine beiläufige Worte ignorierte Kye vorerst, zwar hatte er sein Intresse geweckt aber jetzt war nicht die richtige Zeitpunkt dafür dies zu vertiefen.

      "Kümmern wir uns erst Mal um diesen Käfig. Der ist total schäbig, wie konnten wir das bitte übersehen? Es wäre ja lächerlich, wenn wir eingesperrt uns gegen diese hinterlistigen WITCH stellen müssten. Der lädt doch dazu ein aufgebrochen zu werden. Los, hilf mit."
      Nun jedoch traf Korbos Blick auf eine neue Gestalt...
      Obwohl er nichts in seiner Erinnerung fand in welcher ihm diese Person bekannt vor kommen müsste...Spürte eine Vertrautheit die bei einem vollkommenden Fremden nicht möglich war. Er reagierte sehr empfindsam auf Personen die er nicht kannte...
      "Es hätte auch gar nicht zu ihm gepasst, wenn wir hier ohne Kampf schon erledigt werden. Es reicht ja, dass Lord Korbos auf den Silbertablett für die WITCH serviert wird."
      Gemeinsam mit Magie öffneten sie die Barriere, auf eine beeindruckend einfache Art...Kye konnte nicht einschätzten o b es an diesen Ort lag oder ihre Mächte wirklich so stark waren.
      Jedoch kam es ihn so vor als würde der andere Weißhaarige, von der Art her wie er redet Kiri ähneln...
      "Micah! Beim Erbauer...Du bist es wirklich?! Ich bin ja so froh...Ich hatte schon Angst, dass du komplett verschwunden bist!"
      Doch erneut war es der vorlaute Bote von Kiri der wieder denn Namen Micah nannte...Also lag er mit seinem Gefühl überhaupt nicht mal so falsch. Es gab eine deutliche Verbindung auch wenn das Körperliche Aussehen anderes wirkte.
      Die Freude in dem Boten war wirklich voller Ehrlichkeit und Freude das förmlich spüren konnte wie das Dark Heart sich danach sehnte es zu verschlingen.
      Der Lord verengte seine Augenlider etwas um von diesem Glanz nicht zu stark geblendet zu werden. Es schmerzte schon beinahe imaginär in seinen Augen.

      "Bote, du wirst Lord Korbos helfen müssen. Er brauchte ein Objekt an den er sich festsetzen kann."
      Langsam wurde der Lord wieder hellhöriger bei denn Worten von Micah ...Er begann zu verstehen worauf Kiri vorhin hingedeutet hatte und nun...Ja das war wirklich eine Überraschung. Über diese Option hatte nie nachgedacht und auch jetzt kam ihn diese Möglichkeit etwas...Unwahrscheinlich vor.
      "Anders als wir reagierst du gar nicht extrem auf andere Herzen, du kannst dich sogar ihnen anbinden."
      Tatsächlich hatte Kye eher damit gerechnet das sich Kiri selbst anbieten würde, auch wenn etwas ZU Riskant gewesen wäre...Allein schon bei ihrem ersten Vorgeschmack aufeinander verloren sie beide ziemlich schnell die Kontrolle...Und das Dark Heart reagierte nicht besonderes gut auf das ganze...Es war schon ein Wunder das beim Ritual es nicht zu einer wilderen Auseinandersetzung gekommen war.
      Kiris Zuneigung zum Risiko wurde ihm hier mit nur deutlich Bewusster...
      Aber das dieser Bote soll eine sichere Option sein...?
      Noch nie war Lord Korbos über eine Entscheidung dermaßen skeptisch gegenüber gewesen wie jetzt.

      "...Ich soll mit Lord Korbos verschmelzen?"

      Die Überraschung war dem kleinen Kerl genau so ins Gesicht geschrieben, dass der Lord selbst sich kaum dafür selbst tadeln musste das ihm es genau so sonderbar vor kam.
      Es war auch nicht gerade für ihn...Eine Kleinigkeit.
      Mit seinen eigenen Körper zu verschmelzen war schließlich kein großes Kunststück. Es war schließlich sein eigner, ein vertrautes Gebiet. Zudem Seelenlos, ein leichtes zu verschmelzen und auch lange so zu bleiben.
      Anderes war es da leider mit Infinity Korbos gewesen...Er konnte sich jegliche an ihn dran hängen, zu einer wirklichen Verschmelzung war nie gekommen...Dafür ließ diese Fette Seele seines Bruders auch überhaupt kein Platz zu...Er hatte ihn jegliche etwas lenken und beeinflussen können aber das raubte ihn mehr Kraft als Erholung.
      Dazu gelang ihm jedoch eher einfacher weil sein Bruder ein ähnlichen Körperbaut besaß wie er selbst...
      Doch dieser respektlose Bote der hier aus dem nichts aufgetaucht war als wäre es kein Kinderspiel...

      "Lord Korbos. Der Bote würde sich gut als Körper in diesem Traum eignen. Natürlich nur temporär, doch könnten sie ihren wie sie es nennen...erbärmlichen Zustand entrinnen. Sie können ihn gerne übernehmen, solang es ihnen ein Engel nicht missfällt.~"
      ...
      Wirklich?
      Der?
      Ein guter Körper?
      Kye konnte nun wirklich sein missfälligen Blick nicht länger unterdrücken als er der denn Engel genauer musterte.
      ...Der war soooo klein!



      Kye liebte es Groß zu sein, er liebte hohe Orte...Allein daran zu denken wie schön es auf Benis Kopf gewesen war ließ ihn daran erinnern das dieser eine Andere Art Anziehung für ihn hatte als Kiris innerstes...
      Doch eine Andere größere Auswahl bot sich ihm jetzt demütiger weise nicht und er merkte schon wie er mehr zu tropfen begann.
      Gereizt atmete der Lord aus als er die arme vor sich verschränkte und direkter auf den Engel starrte...
      Schwach, sah er auch aus...
      Es war zwar eine Verbesserung dazu als flüssiger Maße oder kleines Pilzwesen hier zu stehen aber trotzdem...
      Die Verbindung mit einem Körper, war etwas sehr Intimes...Man teilt Gedanken, Gefühle...Erinnerungen...Schmerzen und auch wohlige Dinge. Hielt das dieser Sunshine überhaupt aus?
      Und er selbst war kein großer Freund von so viel Positiver Energie...Daran war er durch das Dark Heart schon lange nicht mehr gewohnt.



      Und das Dark Heart?
      Wird es sich wirklich mit denn Engel verbinden oder ihn nicht verschlingen?
      ...Was wenn es das tat, noch während er mit ihm verschmolzen war...?
      Es könnte passieren das direkt mit verschlungen wurde...Das waren wirklich tolle Voraussetzungen.




      Die roten Augen des Lord stachen nur noch weiter auf den Jüngling ein.
      Er wusste über denn Boten nichts, selbst wenn er sich in seinem Schloss bewegte bemerkte er es nicht...Er war ihn sehr suspekt und er verachteten ihn dafür das sich wohl Teleportieren konnte...Und auch Fliegen....
      Er sah ja schon fast Kindlich aus...Mehr als sein erbärmlicher Bruder...Dieser Tag schien zur Minute zur Minute schlimmer zu werden. Als würde man ihn gerade einer Prüfung unterziehen...Nur wusste er gerade nicht was man hier gerade bei ihm testet, seine Geduld oder seine Kooperation.
      Aber da der kleine genau so ungläubig dreinschaute wie er selbst musste er wohl denn ersten Schritt machen, sonst würde sich diese Möglichkeit sowieso in Sande verlaufen.
      "Für...Denn Moment wird es Ausreichen.", gab er dann Monoton seine Zustimmung.



      Er hatte auch keine weitere Zeit mehr, weswegen er darauf verzichtete auf denn Zuspruch des Engel zu warten und er seine Hand nach ihm ausstreckte.
      "Halt still.", befahl er durchdringend als seine Fingerspitzen flüssiger wurden und die weiße Maße wie ein flüssig gewordener Marshmallow Eros an seiner Stirn berührte.
      Die warme, pulsierende Flüssigkeit setzte sich fester an ihn an und begann wie eine anfangs zärtliche Erkundung mehr über seine Schläfe zu wandern. Doch ruckartig zerfiel das Erscheinungsbild von Kye komplett und wurde ganz zu einer Lebenden Flüssigkeit die an Eros hinauf Kletterte.
      Feine Fäden, wie von einem Spinnennetzt zogen sich an weitere stellen bis es sich anfühlte als würde die Flüssigkeit durch seine Haut in sein innerstes vordringen...Sich seiner Atmung und Puls anzupassen. Bis er ihn vollkommend umhüllte.

      Kye selbst musste sich konzentrieren um sich an den ungeplanten neuen Körper zu gewöhnen...
      Nie im Leben hatte jemals daran Gedacht mit so jemand zu verschmelzen, er fürchtete sich sogar ein wenig von dem End Resultat...Aber wenn er nicht Fokussiert blieb hielt die Gestalt nicht lang genug. Aber das Dark Heart schien auch auf die Veränderung zu reagieren. Er spürte die Tausend Nadelstiche auf einmal...Als würde er verbrennen und in säure Baden...
      War es ein Fehler...?
      Hatte er wieder ein ₣ɆⱧⱠɆⱤ...Begangen...?



      Alles was er tun musste war die Kontrolle zu behalten und zu gewinnen...Aber es fühlte sich an als hielt er eine Marionette mit verhedderten Fäden, eine Marionette die er nicht kannte...Er verband sich mit einem Wildfremden...Dessen Namen er auch schon wieder vergessen hatte....Eros?
      ....
      Eros.
      Langsam spürte er mehr Kontrolle und auch der schmerz wich....
      Funktionierte es tatsächlich...?
      Ähnlich wie auch bei Lord Korbos Körper änderte sich Minimal das Äußere, durch das Ungleichgewicht färbte sich das Haar des Engels mehr weiß und auch die Kleidung änderte sich zusammen mit der Verschmelzung. Auf seinem Kopf formte sich Kye wieder zu einer Krone....Es brauchte ein paar Sekunden und er spürte doch mehr wie auch das Dark Heart begann sich anzupassen. Beinahe schon zu Perfekt.



      Langsam öffnete er seine Augen, es war Anderes...Aber es fühlte sich fast so an als wenn er sein eigenen Körper übernahm...
      War dieser Eros wirklich so ein gefügige Person?
      Testweise bewegte er seine Hände und jeden Finger einzeln...Es klappte ohne Gegenwehr.
      Das einzige unangenehme gerade war wirklich die Körpergröße, beim umblicken bemerkte er nun deutlichen denn Größenunterschied zu seinem Lakai. Selbst von der höhe seines Kopf aus...Konnte er nicht gut auf alles hinunter Blicken. Aber es war auch nur für denn Moment...
      ₭₳₦₦₴₮ ĐɄ ĐɆ₦ ĐⱤɄ₵₭ ₳Ʉ₴Ⱨ₳Ⱡ₮Ɇ₦, ฿₳Ⱡ₲?
      Fragte er in Geiste an Eros gerichtet, er wusste das Infinity bei der Verbindung immer ganz schwummrig geworden ist...Er konnte nicht einschätzten wie es für Andere war ...Die eine Seele schon besaßen oder wenn jemand Anderes die Kontrolle über sein Körper übernahm.



      Am besten war es wenn Eros sowieso aber die Klappe hielt und er sich aufs wesentliche Konzentrieren konnte.
      Die Feinde.
      Dieses Aussehen war zwar wirklich nicht die einschüchternde variante aber so konnte er zumindest seinen Feinden oder diese Herausforderung halbwegs entgegen treten ohne wie Wachs zu schmelzen oder vom Dark Heart abgelenkt werden.
      Nur wollte er seine Gedanken und Gefühle nicht zu lange mit einem einfachen Boten teilen...Und daher so schnell wie möglich schauen wie sie hier wieder wegkommen.
      Er betrachtete noch mal den Käfig.
      "...Das war wirklich etwas zu einfach.", sprach er gedämpfter und er sah auf die verstorbenen Schmetterlinge am Boden.
      Schmetterlinge die sich von starker Magie und Herzen angezogen fühlen, die waren doch hier auch nicht ohne Grund oder nur um Hübsch auszusehen...
      Der elende Feind sollte sich endlich Zeigen und seine Show beginnen. Seine Geduld war wirklich am Ende!
      Believe Me ~

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    • Tyler Wang-Chi & Harvey Bell & Wyatt Carson Lyons

      Natürlich rechnete keiner der Anwesenden damit das Ineb sich über den aufgezwungenen Kuss von Wyatt freuen würde.
      Als der Herzträger jedoch zu Panisch reagierte, verspürte der Grünhaarige sogleich eine bitteren Kloß im Hals...
      Er hätte kein schlechteren Zeitpunkt wählen können aber in dem Moment hatte es sich für Wyatt richtig angefühlt. Doch so wie sich dieser so panisch von ihm entfernte ...
      "Schon gut! Ist schon gut! Komm nicht näher! Ich...gehe mein Zimmer weiter umräumen. Eine gute Nacht und so..."
      ...Er war Regelrecht auf der Flucht vor ihm!



      "Ich lass meine Kette hier, damit du dich eh...aufpumpen kannst ohne mich...Lasst mich allein, okay!?"
      Unwohl senkte Wyatt sein Blick zu der Kette, es war sicherlich nicht gut wenn Ineb diese einfach hier liegen ließ....
      Sein Kopfschmerzen verstärkten sich bevor er sich aufrichtigen konnte um Ineb zurück zu halten.
      Aber vielleicht sollte er ihn besser wirklich in Ruhe lassen....
      Er wollte nicht das Ineb sich weiter Unwohl in seiner Gegenwart fühlte.
      Harvey allerdings war drauf und dran Ineb sofort nach zu laufen:
      "Ineb, warte mal!"



      Er hielt für keine Gute Idee wenn Ineb sich erneut zurück zog. Er sollte besser nach ihm sehen und ihm sein Kette direkt mitbringen---
      'Witch...verwandle dich...'
      Doch bevor er das tun konnte hatte Cabriel aus irgend einen Grund das Herz ergriffen und den Spruch zum Verwandeln aufgesagt.
      Und tatsächlich...Er Verwandelte sich, aber wozu war das denn jetzt??


      Es fühlte sich jedoch seltsam an Cabriels Witch Form wieder so direkt vor Augen zu haben.
      Irgendwie hatte Harvey kein Gutes Gefühl dabei, Cabriel verhielt sich seit dem Traum von Wyatt schon eine weile sehr Provokant....Besonderes ihm gegenüber bekam er den Eindruck das es sich immer mehr verschärfte oder war diese Anspannung schon immer so gewesen?!

      "He...Wyatt, du bist ein großer Doofie. Ich glaube du hättest echt nur das Herz einen Kuss verpassen müssen...Oder wolltest du Ineb noch wegen Rache einen kleinen Schreck einjagen? Oh...Wie böse du doch sein kannst~. Das hat mich ein wenig angemacht."
      Auch Wyatt war überrascht von dem plötzlichen Verwandlung von Cabriel, die verträumte und kokette Art war er von der Form schon gewöhnt, aber auch ihm kam er diesmal etwas intensiver vor...Aber hatte er recht? Er hatte selbst gar nicht drüber nachgedacht ob das Herz allein ihm bei der Verstärkung der Kräfte hätte helfen können...Cabriel hatte sich schließlich so auch recht einfach verwandeln können...Er war wohl wirklich ein Doofie...



      ....Wobei der Erdwächter nicht sagen konnte ob er nicht wirklich Rachegefühle gegenüber Ineb verspürte. Ineb machte ihm nicht sonderlich einfach das es harmonisch zwischen ihnen verlief... Schon von Anfang an nicht. Durch ihren Streit ebenso wenig und jetzt wo sie versuchten mit einer erneuten Ansatz sich zu vertragen...Betrank sich Ineb. Er hörte ihm nicht zu was Tyler betraff....Und es kam ihm vor als Stünden sie wieder bei Null.
      "Das--",setzte Wyatt an um zu widersprechen aber...
      "Nur ein Scherz."
      ....Tat Cabriel das ganze schon als Scherz ab als erwartet er keine Rechtfertigung oder Klarstellung von Wyatt. Auch wenn natürlich auch auf den Teil bezogen werden könnte mit den anturnen. Allerdings musste sich Wyatt nur an denn Moment in der Küche der Uni erinnern um zu wissen das vermutlich einiges an Situation gab die Witch Cabriel erregten, selbst wenn es nicht unpassender sein könnte.

      "...Du möchtest, dass ein Tier wie Lämmchen aufräumt? Mit was...Der Zunge?---"

      Der Blutdruck von Tyler stieg vor Wut sogleich in die Höhe...Allein Lämmchen dabei zu sehen wie er sich hier darstellte, brachte seine Zähne zorniger zum knirschen.
      Was für kleiner Bastard!!!
      Er hoffte stark das die Anderen mitbekommen was für eine Respektlose Show dieser hier gerade abzog!
      Dabei hatte sich Tyler schon mehr als zusammen genommen nicht sofort sich auf ihn zu stürzen!



      ".... Sammy wusste wenigstens wie er mit mir zu reden hat, damit ich auch das tue, was er mir sagt. Du bist nicht Sammy, dafür bist du zu dumm. Bei dir klingt es ...wölfisch."
      ...
      Dieser Typ hatte vollkommend denn Verstand verloren.
      Wagte es der Windwächter gerade WIRKLICH ihn mit seinen Sam zu vergleichen? Schlimmer noch ihn als dumm und wölfisch zu betiteln?!
      War der Todeswunsch von Cabriel gerade so gigantisch???
      Es machte ihn beinahe schon sprachlos....
      Woher nahm er sich jetzt diese dreistigkeit?
      Nur weil er sich verwandelt hatte? Sah er sich ihm überlegen...?



      "....Ich sehe doch schon in deinen Augen ab, dass mein Leben in Gefahr ist, wenn ich alleine mit dir bin. Ende ich dann wie Wyatt mit einem blutenden Kopf und lasst ihr dann das wie einen Unfall aussehen? Tun wir dann so als wäre ich auch nur ein kleiner Schussel, der so dümmlich gestolpert ist? Hahaha...Nein, Lämmchen macht nicht mit!"
      Unmöglich, dieser dreiste Mistkerl hing ihm jetzt etwa vor denn Anderen an das er schuld an Wyatt Verletzung war? Das war kaum zu überhören!
      Wenn der kleine so weiter machte konnte sich Wyatt ganz schnell einer neuer Lover suchen!
      Denn dieses Lämmchen würde ganz sicher nicht mehr in der Lage sein Sex zu haben, sobald er mit ihm fertig war!
      "Cabriel...Pass auf dein Ton auf.", raunte Tyler gefährlich tief und sein Körper spannte sich an.
      Er konnte sein Ärger über ihn nicht unterdrücken.



      Aber dieser Pisser, steckte ihm auch noch dreist seine Zunge raus...Am liebsten hätte ihn sofort sein schmutziges Mundwerk gestopft.
      Verbündeter? Dieses Mistvieh war eine Blage....Und zeigte gerade sein wahres Gesicht.
      "Du verhältst dich immer mehr wie ein Wolf, Tyler. Ein großes Wölfchen... Dabei dachte Lämmchen, dass du Tiere über alles hasst. Wölfchen ist aber Wölfchen. Einem anderem Tier zollt Lämmchen keinen solchen Respekt wie Sammy...Was macht dich denn besser als ein Lämmchen? Lämmchen durfte ja wenigstens 10 Jahre mit Sammy im selben Bett schlafen während du...nichts wert warst."
      . . .
      Tyler HASST Tiere.
      Aber von allem hasste er solche Lämmchen wie Cabriel.
      Der Blick vom Wasserwächter hätte nicht Tödlicher sein können.
      Nicht nur das Cabriel sich vollkommend respektlos zeigte, er drückte ihm auch diese elenden Zehn Jahre unter die Nase mit Sam...
      Wenn er seinen Bruder noch einmal Sammy nannte würde er ihm vor denn Augen aller das Genickt brechen!!



      Fast hätte es Tyler auch in die Tat umgesetzt aber er spürte wie Harvey ihn ruckartig zurück hielt, als dieser sein Arm vor dessen Brust hob. Das hielt Tyler zwar kaum davon ab sich nicht auf Cabriel stürzen zu wollen aber es brachte ihm zum stocken.
      Doch schon feuerten Cabriels spitzen Bemerkungen weiter, dieses mal aber auch an Harvey gerichtet.
      Wyatt der dabei stand öffnete seinen Mund schockiert aber er konnte nichts kluges sagen was die Situation entschärfen würde...Aber legte sich Cabriel gerade ernsthaft mit beiden an?!
      "Und du - ja du bist total schlimm! Ich mag dich nicht! Zutiefst! Im Kampf rennst du alleine los, du bist unkontrollierbar und denkst, wenn du etwas entscheidest...dass es gleich die Entscheidung für alle anderen ist. Dabei wollen manche Menschen nicht geholfen bekommen. Trotzdem - Als Held willst du jeden -den du für GUT heißt- die Hand reichen aber das auch nur, weil du etwas von anderen haben möchtest. Bist aber zu dumm zu erkennen, wer wirklich die Gefahr ist. Dummbatz, großer Dummbatz."
      Harvey blickte in die Augen des Luft Wächters, die ihn anfunkelten als wäre sein größter Feind auf diesem Planeten.
      Sein Finger drückte ihm gegen seine Brust während er mit einer Hand noch Tyler zurück hielt und die Beleidigungen ihn tief trafen,



      Dachte Cabriel wirklich so über ihn?? Das sein Handeln eigennützig und blind für die waren Gefahr ist..??
      Durchaus stürmte er voran aber doch nur um seine Kameraden zu schützten! Die Anderen sollten sich nicht in den Kampf stürzen, so wie es ein Held tun sollte! Dabei dachte doch nicht an sich selbst....
      "Du hast Ineb missbraucht und wegen einem Zimmer heulst du so herum. Weil du dich kontrollieren musst und dir selbst nicht vertraust...? Selbst ein Tier wie Lämmchen kann sich kontrollieren. So jemand wie du wird nie seine eigenen Fehler erkennen, dafür denkst du zu oft nur an dich."
      ....Beinahe Fassungslos hätte Harvey denn Arm gesenkt mit dem er Tyler zurück hielt.
      Nun ging Cabriel mit seiner Direktheit wirklich zu weit!!
      So wie er darüber redete, sprach doch kein Freund oder Verbündeter...Sie waren doch auf der selben Seite!
      Doch so wie sich Cabriel gerade benahm, war es so als würden gegeneinander Handeln als miteinander.



      Auch noch ihm knallhart ins Gesicht zu sagen das er Ineb vergewaltig hätte ging wirklich zu weit...!
      Aber dann wandte sich Cabriel auch noch ab, als hätte genug Zeit damit verschwendet sie beide zu provozieren, Für Tyler war jedoch schon längst die Zündschnur gerissen...!
      Das einzige das gerade für ihn zählte war es das er am Ende dafür nicht noch als Sündenbock dastand wenn er das Lämmchen seinen Platz zeigte.
      "Ey, Harvey! Lässt du so mit dir reden?!", raunte sofort zum Feuer Wächter um ihn mit auf seine Seite zu ziehen. Der wollte gewiss auch schon Cabriel dafür am liebsten umbringen! das sah er doch seinem Kalten Augen an!!
      Nur Wyatt wäre ihr Zeuge aber denn würden sie schon zum schweigen bringen.
      "Er bittet doch förmlich darum das man ihm eine Lektion erteilt.", zischte der Wasserwächter leiser aber hörbar und drängte sich etwas an Harvey vorbei.



      Wenn dieser nicht genug Dominat zeigte würde er das übernehmen! Genau wie im Traum von diesem widerwärtigen Lämmchen!
      "...Wir werden ihm keine Lektion erteilen, Tyler.", raunte Harvey zurück aber spürbar auch gereizter,
      Er wollte nicht den selben Fehler noch mal begehen und voreilig handeln...
      "Er provoziert doch gerade mit voller Absicht."
      Es war beinahe so als würde jemand mit Frischfleisch vor wilden Wildtieren wedeln...Irgendwas hatte Cabriel doch vor oder versuchte damit zu bezwecken...Vielleicht würden sie seine Anschuldigung dadurch nur bestätigen.
      Harvey wollte nicht mit dem Kopf durch die Wand und diesen dummen Klischee wieder Spiegeln, eines Sünders welcher ihm seit einiger Zeit so verwerflich angehängt wurde.



      Nur begriff er nicht was genau Cabriel damit bezwecken wollte...Es war wirklich Gefährlich sich auf dieses Spiel einzulassen wenn man die Spielregeln nicht kannte...
      Jedoch zeigte Cabriel schneller als erwartet, wie Gefährlich er sein könnte...
      "Wisst ihr--ich finde wir sind alle total hoffnungslos. Erbärmlich! Aber irgendwie glaubt Lämmchen, dass wir es vielleicht schaffen...den Menschen, das zu geben, was sie verdienen. Doch was wird es nur sein...? Mit so einer schönen Gruppe?"
      Cabriel holte ernsthaft eine Waffe raus, was wohl jeden der anwesenden einen kleinen schrecken einjagte. Aber besonderes Wyatt verspürte gar kein gutes Gefühl beim Anblick der Waffe.
      "...Moment mal, dass ist wirklich gefährlich sowas mit sich zu tragen...! Jemand könnte verletzten werden!", sprach er das wiederum sehr offensichtliche aus.



      Er machte sich ernsthafte sorgen, besonderes so aufgebracht Harvey und Tyler waren, könnte das noch in ein üblen Streit ausgehen!
      "Halt die klappe Wyatt..!", knurrte Tyler ihm zu, da er auf seine Kommentare wirklich verzichten konnte!
      Mehr denn je sollten sie Cabriel jetzt aufhalten und zeigen wer hier das sagen hatte!! Abermals aber hielt ihn Harvey zurück, diesmal an der Schulter und er konnte sogar die Hitze von ihm ausgehen spüren.
      Allerdings merkte Tyler wie finster Harvey drein blickte und er sich fragen musste ob Harvey gerade nicht eher versuchte sich selbst zurück zu halten.
      "Wyatt hat recht, wir sollten aufpassen...Wir wollen doch niemand unschuldigen verletzten."



      Bei seinen rauchig, rauen Worten hing sein Blick direkt auf Cabriel selbst, fast als wünschte er sich die Situation zurück wo sie ihm ohne Skrupel erschossen hatten.
      Doch das hier war gerade die Realität....
      So langsam war auch bei Harvey wirklich Schluss, er hatte sowieso mit Cabriel reden wollen wenn Wyatt nicht dazwischen gefunkt hätte.
      Es schien ihm gerade mehr als nötig das zwischen ihnen einige Dinge geklärt werden sollten. So unschuldig wie Cabriel als Lämmchen wirkte war er nun wirklich nicht. Langsam zweifelte ein Teil in Harvey auch daran ob sie sich wirklich so ähnlich waren wie zu Anfang geglaubt hatte...Er würde niemals so direkt sein und Andere auf so einer Weise provozieren!

      "Ich verschwinde gleich zu Sammy, muss nämlich arbeiten. Wenn ihr nichts weiteres von Lämmchen wollt verabschiede ich mich. Es sei denn ihr wollt ein wenig Mal trainieren? Das wollte ich schon lange Mal vorschlagen. Einfach ein WITCH vs WITCH Training...Aber ich glaube dafür seid ihr ein wenig zu feige und unkontrolliert. Am Ende bringt ihr nur einen um."
      "Du glaubst doch nicht ernsthaft das du dich jetzt einfach wieder aus den Staub machen kannst?!?", wurde Tyler deutlicher lauter. Er hatte die schnauze voll!!
      Als wäre Cabriels dumme Arbeit in diesem Club seines Bruder von mehr Wert...Und sein einfältiges Gerede von Trainieren!


      "Auch wenn Harvey ja Mal ein wenig Training bräuchte um sein Feuer zu kontrollieren, dafür sind ja Tiere da...Um wie Versuchskaninchen zu sein. Es gibt da einen schönen Wald..."
      Der Arm der Tyler die ganze Zeit vor Cabriel auf abstand gehalten hatte, drückte sich plötzlich mit neuer Kraft gegen Tyler Brustkorb das er sogar davon etwas zurück stolperte.
      Bevor er Harvey dafür Anmaulen konnte hatte sich der Feuerwächter in Bewegung gesetzt und trat bedrohlich auf das Lämmchen zu.
      "....Wann hast du schon etwas getan, dass du dir das Recht heraus nimmst von Training zu sprechen. Cabriel?"



      Er ging auf dieses ganze bescheuerte Tier-Nummer nicht ein.
      Vor ihm stand ganz eindeutig Cabriel. Der Luft-Wächter der noch kein einziges mal bei ihren Kämpfen mit dem Bösen seine Fähigkeit benutzt hatte.
      "Wann hast du mit deinen Kräften gekämpft um von Kontrolle sprechen zu können?! Ich bin der einzige von euch der seine Kräfte für denn Kampf benutzten, also erzähl mir nichts von Selbstkontrolle."
      Das einzige was er hier sah war ein Kerl, der nur zuschaute und mit Dingen um sich warf die Andere in Gefahr brachten, weil auf seine Provokation eingingen.
      Aber das sich Harvey sich in der Vordergrund stellte, ging gerade Tyler etwas gegen denn Strich, denn er wollte sein der Lämmchen für seine Vorlauten Worte eine Lektion erteilte!
      So riss er Harvey leicht zurück:
      "EY! Halt mal die Luft an Harvey, du bist nicht der einzige der Kämpft, ich hab auch schon einiges getan! Ich hab sogar ganz allein gegen einer der Schurken gekämpft als ihr Anderen beschäftigt wart!"
      Gereizt rieß sich Havey von Tyler los, sein eingreifen war gerade mehr als fehl am platz für den Feuerwächter:
      "Gegen die Schurken?! Du meinst wohl gegen allen die dir in Weg stehen."
      "WAS? Was willst du jetzt damit sagen!?"
      "Komm Tyler, ich bin nicht blöd...Ich hab das Wasser am Boden auch bemerkt.", zischte Harvey widerwillig denn Fakt denn eigentlich ignorieren wollte.
      Kurz hielt Tyler inne, eben wir jemand denn man auf frischer Tat erwischt hatte...Doch schnell schwank erneuter ärger in Tyler mit als er Harvey fester packte bevor er sich Lämmchen zu wenden konnte der abermals die ganze Aufmerksamkeit auf sich zog.
      "Halt! Jetzt sag es nicht so als wäre ALLES meine Schuld!! Du tust es schon wieder Harvey! Du hast Wyatt geschubst!! Tu nicht so als wäre ich das einzige Monster hier!!"



      Die Situation begann sich immer mehr aufzuschaukeln als Tylers Vorwurf nun auch Harvey Wunden Punkt erwischte.
      "Nenn mich nicht Monster!! Er wäre NIE so hingefallen wenn du dich nicht eingemischt hättest! Man benutzt seine Fähigkeiten nicht gegen seine Freunde!!"
      "HA?! Aber du darfst das oder was??? Hast du nicht deine Feuerkräfte gegen uns benutzt als du dich Provoziert gefühlt hast?!"
      "Das nicht zu vergleichen Tyler!! Ich hab das Feuer nicht Bewusst gegen andere benutzt!!"

      Während sich die beiden angingen wie zwei Alpha Tiere die sich gleich an die Gurgel gingen wich Wyatts Blick etwas traurig zu denn in vergessen geratenden Snacks und Blut am Boden...
      ...
      Es fühlte sich gerade an als wäre in einem falschen Film. Er dachte sie würden heute mehr zueinander finden aber sie spalteten sich immer mehr.
      Sie waren kaum mehr eine WG oder ein Team...
      Konnte man sich überhaupt als Freunde bezeichnen?
      Sein Kopf dröhnte noch immer sehr und seine Augen wanderten selbst mehr über die Situation. Ungefiltert...Es ließ ihn noch elender fühlen und schuldig...



      "...Jungs...",begann Wyatt ziemlich leise. Er wollte das sie aufhörten zu streiten und sich gegenseitig die Schuld gaben. So kamen sie doch wirklich nicht weiter...
      Aber sie hörten kaum zu viel zu sehr ließen sie ihre Aggression und Frust der letzten Zeit aufeinander aus.
      Es war nur ein Wunder das sie sich nicht gleich zusammen auf Cabriel stürzen wie zwei Wildtiere auf ein Beutetier, nur um zu beweisen wer von ihnen beiden der stärkere Part war.
      "...Gib doch zu das dir nicht passt hat das ICH gerade besser mit Ineb klar komme, weil mich in Gegensatz zu dir im griff habe!"
      "In Griff haben?! Du bist in Club vollkommend ausgerastet! Und es war eine verdammt dumme Idee zu seinem Bruder zu gehen!! Du Denkst überhaupt nicht nach!!"
      "Ahja und du hast also nachgedacht nach dem DU Ineb in der Kirche---"
      "HALT DIE FRESSE!"
      "HALT SELBST DEIN----"

      "SCHLUSS JETZT!!!!!"



      Wyatt erhob seine Stimme und drängte sich dazwischen, ziemlich kraftvoll drückte er die beiden auseinander.
      Es wurde nur immer schlimmer, ein Haufen Anschuldigungen aber sie kamen kein Stück weiter...
      "Könnt...Könnt ihr euch mal für einen Moment beruhigen und vernünftig miteinander reden?", forderte Wyatt forsch der selten lauter wurde aber das hier konnte sich keine Sekunde länger geben.
      "Ich gebe hier niemand schuld für mein Unfall...Was passiert ist passiert, Täubchen hat doch recht damit wenn ihr euch nicht richtig unter Kontrolle habt solltet ihr anfangen damit umzugehen anstatt euch weiter so anzukeifen...Bitte, mit dröhnt der Kopf gerade nur noch mehr...!"
      ....
      Die beiden Jungs verfielen ins schweigen...
      Die Ansage von Wyatt kam unerwartet allerdings hatte wohl recht...
      ....


      Jedoch regten die Worte in denn beiden Jungs etwas vollkommend anderes an über das sie nun nachdachten...
      Wyatt hatte etwas gutes angesprochen.
      Das Täubchen.
      ....
      Das Lämmchen alias Cabriel.
      Er.
      War.
      Das.
      Problem.
      Beide sahen sich für ein Augenblick an und dachten das selbige.
      "...Hm, wir sollten damit Anfangen."



      Schwach nickte Harvey nur, der drang nach einer Zigarette stieg in ihm auf aber er schluckte es hinunter:
      "...Vorschlag, wir drei gehen jetzt etwas Trainieren...Der Filmabend ist gerade sowieso gelaufen. Anschließend bringen wir Cabriel zu seiner Arbeit."
      Wyatt der das hörte konnte direkt alle Alarmglocken läuten hören:
      "Ehhh, wartet mal...Meine Lieben! Dann komme auch mit---"
      "Nein, nein...Du hast eine Gehirnerschütterung und wir wissen nicht wie gut deine Heil Fähigkeit gerade gewirkt hatte. Du solltest besser hier bleiben und dich ausruhen Wyatt.", widersprach ihm Harvey sofort das keine widerrede duldete.



      "Außerdem hast du ständig den Drang dich dazwischen zu wuseln, ich verstehe schon das du gegen Gewalt bist aber mit Umarmungen und Positiven Gerede bezwingen wir den Feind nicht.", machte Harvey deutlich klarer.
      Mit Wyatt wurde das Training nur Gefährlicher werden...
      "S..schon aber...", wollte Wyatt immer noch widersprechen da er nicht das Gefühl hatte das sie hier von einem üblichen Training sprachen, besonderes bei der geladenen Stimmung.
      "Keine sorge Wyat....~", summte Tyler dessen Laune wieder sich zu verbessern schien mit dem Wissen das Harvey gerade auf seiner Seite spielte.
      "...Wir werden schon keinen Umbringen~♥"


      ....Besonderes beruhigend war es für Wyatt nicht.
      Hatten die beiden Jungs vergessen das hier Cabriel derjenige mit einer Waffe war...?
      Erneut hatte Wyatt das Gefühl eine Situation mit seinem eingreifen nur schlimmer gemacht zu haben...
      Doch ihm tat sein Kopf erneut so weh das er vermutlich wirklich nicht gerade Hilfreich sein würde...Aber zusehen?
      Er hatte wirklich Angst das....Etwas schlimmes passieren würde. Einer der drei würde sicherlich dabei verletzt werden!
      "Vertrau uns.", setzte Tyler charmant nach. "Sowas gehört auch zu einem Harmonischen zusammen Arbeit."
      Innerlich leckte sich Tyler schon die Lippen vor sadistischer Vorfreude sein Lämmchen gleich ausweiden zu können!
      "...ich...weiß nicht....Nur...wenn wirklich alle damit einverstanden sind...", murmelte Wyatt bedrückter über diese Situation.



      Harvey selbst wusste nicht sorecht was davon halten sollte aber ein Teil seines Stolzes als Held sich zu beweisen das die ganze Anschuldigung von Cabriel oder Tyler nicht stimmten...Waren ihm gerade wichtiger,,,
      Er war kein Monster.
      Ein Monster konnte nicht an sich wachsen...Er würde beweisen das er es ernst meinte und alle nur Beschützen wollte!
      Außerdem fragte er sich...


      ....
      Würde er sich wieder in seine Witch-Form verwandeln können...?
      Seit der Sache in der Uni....
      Fühlte sich seine Helden Form auf einmal so befremdlich an.
      Es fühlte sich an als hätte er sich in sein tieferen verschlossen...
      Dabei war er so stolz gewesen sich in der Gestalt unverändert zu fühlen...



      Aber...Etwas in ihm hatte sich verändert...Er hatte das Gefühl nicht mehr diese Person zu sein.
      Er musste Unbedingt wieder zu ihm zurück finden.
      Er war ein Held, eindeutig und mit seiner Kraft würden sie wieder zu einer Einheitliche Witch Gruppe werden.
      Ganz sicher!
      Believe Me ~

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    • Ineb Chevrier & Cabriel Valentine

      Im Zimmer von Tyler musste er sich erstmal schwerfällig hinknien, nachdem er die Tür mit dem Schlüssel doppelt verschlossen hatte. Plötzlich überkam ihn ein Gefühl des Schwindels, seine Beine waren so schwer wie Blei. War es doch zu viel Alkohol gewesen? Musste er sich gleich übergeben? Er hielt seine Hand über seinen Mund, am liebsten hätte er wirklich den Geschmack auf seinen Lippen mit etwas Säurigem verdeckt, egal wie eklig der Gedanke war. Aber nein, seine Gefühle spielten ihm ein Streich. Er fühlte sich zwar schlecht, denn sein Herz raste viel zu wild. Zu sehr war er noch in den Gedanken verstrickt, was gerade im Wohnzimmer mit Wyatt passiert war. Zu sehr hatte er dies mit der Kirche in der Verbindung gebracht und jetzt kam er einfach nicht aus den Erinnerungen heraus, die sein Blut zum Kochen brachte. Konnte er Wyatt wirklich die Schuld für alles geben? Er war gänzlich verwirrt, warum konnte er nicht einmal verstehen, was dies gerade in ihm auslöste?
      Sein Körper bebte, geriet in Hitze und zugleich benebelte es seinen Verstand. War das Wahnsinn?
      Denn wenn er ehrlich zu sich war, konnte er das feine, ergebene Gefühl von...strikter Erregung nicht ignorieren?
      Er war...von was genau erregt?!



      Beschämt blieb er auf dem Teppich und versuchte seine Lage nochmal zu checken. Ja, sein Körper reagierte wie ein Tier in der Brunft. Verstörend, wenn man bedachte, dass es womöglich Wyatt in ihm auslöste?! Aber Ineb war sich sicher, dass es nicht hauptsächlich wegen Wyatt war. Ineb stand nicht auf ihn, schon allein weil er ein Mann war. Nein, viel mehr lag es an der Situation, die Wyatt ausgelöst hatte. Das Gefühl, was er ihm wahrscheinlich ohne Absicht schenkte...Andererseits war es vielleicht doch pure Absicht gewesen, weil er ihn einfach schmatzte?!
      Sicher...wusste dieser Branleur, was er da mit Ineb anstellte. Der hatte ja auch Erfahrung, das hatte er in der Kirche bewiesen. Der Kerl hatte schon davor eine Ahnung, was er mit seiner Hand anstellte, um...

      HALT!! Ineb versuchte sich aufzuhalten noch tiefer in den Gedanken der Erotik zu versinken. Noch ein weiteres Szenario im Kopf und er ertrank in purer Verzweiflung. Sein Körper wurde gerade für unartiges Zeug erzogen, oder schlimmer noch...Diese eigenartige Seite, die sich auch noch über so Szenarien...erfreute...lernte Ineb nun kennen und eventuell schlummerte sie ja schon seit Geburt in ihm?!
      ...
      ...
      ....
      Lag es deswegen, dass Mama ihm nie eine Chance gab sich zu beweisen? War diese Perversion etwa das, was alle aus ihm herausscheinen sahen? Konnte er sich deshalb nie im Spiegel ansehen ohne das Gefühl zu haben zu zerbrechen?
      ...
      ....
      Hieß es, dass er etwa niemals es schaffen könnte ein guter Anführer zu werden, weil er wirklich tief im Herzen abnormal war?!



      Frustriert schlug Ineb auf den Boden und heulte wie ein waschechter Besoffener darauf los. Ahh--Das war ja gar nicht auszuhalten!!! Er schniefte und verdankte wohl wenigstens seiner anfangenden Depression, dass er seiner Turn-On langsam loswurde.

      "Das wirst du büßen, Wyatt! Mann ey...Nur weil du immer das tust, was du möchtest...", gab er ihm doch letztendlich die Schuld an seiner Misere. "Ich weiß doch genau, dass du mich nicht leiden kannst...Bestimmt ist jede--jede *hick* Nettigkeit von dir eine List. Du willst mich nur in eine Falle locken, um mich wieder *hick* hinunter zu schubsen."



      So vergrub er in seinem betrunkenen Zustand den hilfreichen Wyatt, der ihn bei der Kirche heraushelfen wollte. Warum auch immer er das bis jetzt dachte, dass es Wyatts Absicht war. Warum dachte er nicht früher daran? Er wollte...ihn schikanieren und das von beginn. Verdammt, dabei wollte er sich wirklich mit ihm verstehen aber wie konnte man eine aufgezwungene Beziehung aufbauen? Der Typ war ihm ein Starbucks-Treffen schuldig und ganz viele Maccarons, ohne irgendwelche Schwulitäten mit ihm zu versuchen. Dann würde vielleicht auch Illion daran arbeiten nicht mehr ihn so anzukeifen und die Beziehung mit ihm und Cabriel so anzunehmen wie sie war. Um sich abzulenken und auch die Gespräche die unten immer lauter wurden zu ignorieren - er verstand sie sowieso nicht - nahm er sein Smartphone heraus und begann laute Musik abzuspielen, die ziemlich Heavy Metal klang und durch beinahe das gesamte Haus ertönte.



      Währenddessen erschuf Lämmchen wohl ein Szenario im Wohnzimmer, was wohl gut zu der abgespielten Musik passte. Weder Harvey noch der Wolf waren wirklich mit seinen Kommentaren einverstanden. Verständlich, sie waren ja auch mit Absicht so giftig und sollten einstechen wie ein Dolch in den Rücken. Es war...viel einfacher jemanden auf deine schlechte Seite zu bringen, als auf die gute. Besonders bei einem Tier, dass sowieso niemand ernst nahm. Es war für ihn ein Wunder, dass sie nicht sofort versuchten ihm das Maul zu stopfen. Sind sie also seit Cabriels Albtraum gewachsen? Harvey bemerkte sogar, dass Lämmchen mit Absicht provozierte. Ah, er hatte wohl übertrieben, aber dies tat er viel zu gern. Dafür hatte er sich schon genug gefallen lassen.
      Wyatt war natürlich nicht einverstanden, klug wie er war verstand er, dass es mit diesen Dreien zu einem Blutbad führen konnte. Und solange sich Lämmchen nicht zu müde führte, würde auch er seine Hände dreckig machen.

      "Wyatt hat recht, wir sollten aufpassen...Wir wollen doch niemand unschuldigen verletzten."

      Harveys Art und Weise wie er das Wort 'unschuldig' an seinen Lippen formte. Er spürte wie die Wärme anstieg, obwohl Cabriel die Waffe in der Hand hatte ging Harvey ernsthaft auf ihn zu. An was lag es? Zu hohes Vertrauen an Lämmchen oder zu hohes Vertrauen an sich selbst? Lämmchen verstand nicht genau, bestimmt sah er nur die Logik, dass Lämmchen doch nicht riskieren würde zu schießen...So wie Lämmchen gegen Harvey gegangen war, begann auch Harvey sich mit Worten auf ihn zu stürzen.

      "....Wann hast du schon etwas getan, dass du dir das Recht heraus nimmst von Training zu sprechen. Cabriel?"

      Harvey zeigte keine Gnade und wollte sich im Kampf gegen die Bösen als einziger Rächer darstellen. Bemerkte er dabei, wie wenig Chance er den Anderen gab, wenn er einfach hineinstürzte. Warum Cabriel nie seine Kräfte einsetzte lag für Lämmchen klar auf der Hand...Es war nie nötig gewesen. Höchstens um Wyatt zu helfen oder Harvey aufzuhalten zu randalieren.
      Cabriel hätte wohl Harvey zugestimmt und niemals solch eine lächerliche Argumentation aufgeführt, am Ende hätte er sich als absoluter Schwächling dargestellt, der viel zu Angst hätte irgendetwas zu tun.
      Aber...hatte er seine Kräfte wirklich nicht unter Kontrolle? Sowie Harvey? Nur, weil er noch nie ein Training mit den Witches hatte, hieß es nicht, dass er sie schon früher nie die Gelegenheit hatte sie einzusetzen.
      Doch anstatt Harvey zuzustimmen oder seine Argumentation zu verneinen schenkte er ihm einfach nur ein leichtes Lächeln. Es war ihm total egal was der Mann in ihm sah, mehr als ein Tier war es sowieso nicht...Aber Harvey wie auch Tyler hatten höheres Potential. Potential ihre Fehler zu erkennen, um die Leiter weiter zu erklimmen...Nur um dann irgendwann hinunterzufallen, in großer Höhe.



      Aber bevor auch Harvey weiter gegen Lämmchen hetzten konnte, geriet auch Tyler in Ärgernis und plötzlich packten sie sich gegenseitig an den Kragen. Nun, das stellte Lämmchen ein wenig zufrieden. Es sollte nicht immer wie in seinem Traum sein, dass sich die Alphas zusammen aufspielten. Viel zu oft halfen sie sich unbewusst und zwinkerten sich sogar zu. Während Harvey ein Held weiter schauspielerte und Tyler einen sozialen Menschen mit Mitgefühl.

      "Nenn mich nicht Monster!! Er wäre NIE so hingefallen wenn du dich nicht eingemischt hättest! Man benutzt seine Fähigkeiten nicht gegen seine Freunde!!"
      "HA?! Aber du darfst das oder was??? Hast du nicht deine Feuerkräfte gegen uns benutzt als du dich Provoziert gefühlt hast?!"

      Währenddessen schaffte es das Lämmchen eine Kiste mit Gebäck zu stibitzen, diese ganzen zufriedenstellende Konflikte bereiteten ihm einen großen Hunger, den er schon lange nicht mehr so gierig verspürte. Die Kekse waren schokoladig-süß, während er sich fragte was er eigentlich noch dafür tun musste, damit die Alphas sich zerstörten?
      Das schlimme für Lämmchen jedoch war, dass dieser unerzogene Held auch noch zugab das Wasser auf dem Boden bemerkt zu haben...Er wollte es aber einfach ignorieren...Nannte Sammy so eine Rolle nicht Anti-Hero? Stumm betrachtete er die schokoladigen Kekse, seine Pistole behielt er brav bei sich. Er sollte sich wohl bevor es zu spät ist das Herz an sich reißen. Solange...Ineb nicht da war...durfte er den süßlichen Geschmack des Herzens, was in ihm ein brennen verursachte, nicht verlieren. Er hätte es nicht auf den Boden liegen lassen sollen, es machte ein wenig süchtig es in der Hand halten zu wollen. Wie scharfer Senf, der deine Zunge glühen ließ, aber diesen unglaublichen Geschmack verursachte.



      Gerade als er auch noch sich an das Herz heranschleichen wollte, fing es aber an wirklich zu krachen. Jedoch hatte wohl damit Lämmchen am wenigstens gerechnet, was sich nun zueignete.

      "SCHLUSS JETZT!!!!!"


      Verblüfft hob er seinen Kopf an. Obwohl es Wyatt nicht gut ging hatte er trotzdem genug Kraft die zwei Witches voneinander wegzustoßen. So laut hörte man Wyatt selten, hah--eigentlich nie. Mit dem brennenden Herzen in der Hand konnte er nicht anders als erstmal kurz den Erdwächter zu bewundern.
      Lämmchen spürte genau wie sein Herz für einen kleinen Sprung machte. Wow, ob Wyatt ihn je so anbrüllen würde?



      Leider jedoch hatte Wyatt andere Ansichten als sich auch noch mit den zwei Jungs zu fighten. Wie ein echter Pazifist hatte er einfach die Verletzung, die ihm andere verursachte akzeptiert. Warum glaubte auch noch Lämmchen, dass Wyatt absolut kein Groll gegen Tyler oder Harvey hegte? Es war für ihn okay, selbst wenn er beinahe dafür ins Krankenhaus gab. Er war wohl die reinste Seele, die Lämmchen je kennenlernen konnte. Das jemand wie Wyatt überhaupt so lange überlebte...

      "...Hm, wir sollten damit Anfangen."

      Schnell teamupten sich Harvey und Tyler wieder und sahen kalt zu Lämmchen. Jap, sie waren sich in etwas total einig. Lämmchen spürte wie sein Leben in Gefahr war, nicht dass er unbedingt davon Angst hatte. Sein Kopf war zu benebelt um zu sehr darüber nachzudenken.

      "...Wir werden schon keinen Umbringen~♥"

      Schwach lächelte Lämmchen zu Tylers Worten, auch wenn seine Augen dieselbige Kälte ihm zurückgab. Sie versuchten Wyatt zu überreden nicht mitzugehen - keine Zeugen war wohl hier eher der Grund, anstatt die Gehirnerschütterung des Erdwächters. Er sah genau wie Wyatt sich den Kopf zerbrach und gegen Ende aufgab. Das war auch okay für Lämmchen, immerhin war es auch sein Vorschlag...
      Leicht beugte er sich wie eine Katze nach links und seine Augen trafen Wyatts. Schon wieder fragte er sich wie er eigentlich ihn...zum explodieren brachte? Im Traum klappte es nicht...Hier war er einfach zu herzensgut.

      "...Ich frage mich...Wyatt..Was ich je dafür tun müsste, um selbst eine Tat von Gewalt für die Freundschaft zu ignorieren. Dabei...hat Harvey so hinterhältig auch noch zugegeben, dass er es bemerkt hatte...Immer, wenn Cabriel solch' eine Tat hinunterschlucken musste...fühlte es sich an wie tausend Nadeln hinunter würgen zu müssen. Ich bewundere dich dafür, dass du...ihnen so vertraust oder das Schlechte einfach übersehen möchtest. Mich persönlich bringt es aber um, wenn...die Menschen mit den größten Fehler sich aufspielen als dürfen sie alles tun was sie wollen...Ohne jegliche Konsequenzen in ihrem Leben."




      Sein Lächeln wurde verbitterter, jedoch auf trauriger Art auch ehrlicher. Für einen Moment ignorierte er die zwei Jungs um ihn, doch das Brennen in seiner Hand, was das Herz verursachte taute ihn wieder in die Realität auf. Langsam wurde er müde vom ganzen reden und warten. Hatte er überhaupt Lust zu kämpfen? Jetzt, wo Wyatt auch noch ausgeschlossen wurde.

      "Mnnnnn.....", stöhnte Lämmchen auf als bereite ihn der Gedanke Kopfschmerzen sich gleich sehr anstrengen zu müssen.

      "Aber ohne Wyatt...Habe ich keine Lust dazu...", kam er mit der Wahrheit heraus, während er anfing leise zu gähnen. "Außerdem hat doch Harvey gerade wie ein weiser Arzt ihn mit einer Gehirnerschütterung diagnostiziert. Als zukünftiger Arzt weiß unser Held bestimmt auch, dass wir Wyatt auf keinen Fall alleine lassen dürfen. Lämmchen möchte nicht, dass Lämmchen nach Hause kommt und Wyatt vor ihm ins Gras gebissen hatte...Lämmchen macht sich ja auch Sorgen um Wyatt. Lämmchen würde auch lieber bei Wyatt bleiben, aber Lämmchen muss auch Pflichten erfüllen."



      Was er genau mit Pflichten meinte ließ er außenvor. Immerhin ging es ihm hier um die Zukunft, die diese WITCH hatten. Zum Anderen Teil fragte er sich aber wieder, warum er sich so anstrengen musste? Hatte er genug vertrauen in sie, dass es sich auch lohnte? Es fühlte sich an als wollte Cabriel wieder ganz Besitz in Lämmchen ergreifen. Cabriel war es wichtiger, dass es Wyatt gut ging - Cabriel hatte furchtbare Angst vor Tyler und Harvey. So begann Lämmchen sich sorgen zu machen wie lange er eine WITCH bleiben konnte; wenn schon jetzt er Zweifel in seinem Herzen spürte? Dabei trieb ihn doch nur die Verwandlung an, weil er Tyler und Harvey auch zeigen wollte, wo eigentlich ihr Platz war.

      Bevor aber Lämmchen noch weiter was sagen konnte hörte er plötzlich ein Geräusch aus der Gebäckbox. Verwundert starrte er nach unten, doch was er dort erblickte...ließ ihn erfragen, ob er gerade eine Illusion sah? Es würde ihn nämlich nicht wundern, Lämmchen fing oft an vor sich hinzuträumen, dass er seine Mutter noch gar nicht gesehen hatte war noch ein wunder gewesen.



      Aber in der Realität ereignete sich dieses bizarre Szenario wirklich. Jap, jeder von den Anwesenden in diesem Raum konnte diese Kreatur ganz deutlich sehen. Eine gelbes Wesen, was bereits einiges an Gebäck genascht hatte und eigentlich auf seinen guten Auftritt wartete. Ein Wesen, was nur in Unterhose dalag und ein Tuch viel zu wenig von seiner gelben Haut bedeckte. Es war wohl so groß wie ein halbes Baguette, während es grimmig auf seine Audienz starrte.



      Aber bevor der Kerl auch noch seinen Einsatz verpasste - was er NIE tat - begann er sich von seiner Misere zu lösen. Wie eine wunderschöne Fee, was er ja eigentlich auch war, hüpfte er aus den Gebäck heraus und schaffte es ein Rampenlicht auf ihn scheinen zu lassen.

      "Aber ich kann deine Fähigkeiten sehr wohl gebrauchen, ich denke wir sollten uns die Witch einzeln vor nehmen, vielleicht kannst du die Anderen in Schachthalten sollten sie dem...Willkommenstanz stören, zu zweit Tanzt man doch am besten~"


      Diese Worte in ihm hallend hören wusste er genau was zu tun war. Er durfte seine Chance nicht verpassen. Wie in einer Folge aus Winx-Club zauberte sich der kleine Mann einen eleganten Smoking und begann zu tanzen, wie er noch nie getanzt hat. Es war kein Paarungstanz, wie er es bei Lord Immenstity sowie auch Lord Eternity Korbos getan hatte. Es war ein Tanz, bei der sich die ganze Menschheit verbeugen musste. Der Willkommenstanz! Der Tanz, der alle wissen lasset müsse, wer gerade ihm die Ehre verschuff.
      Kein anderer außer LORD AUBERON CHEPI VON SCHIMMERLING! In seiner wahrsten Blüte!
      Wann zeigte er sich jemals in wahrer Gestalt? Cornelius hätte ihn für verrückt gehalten! Aber...er musste es einfach tun. Denn hatte er hier in diesem Raum zwei besondere Düfte wahrgenommen. Unter einem war...der Duft SEINES ERSCHAFFERS!!!



      Chepi wollte seinem Erschaffer zeigen, was er vor Hundertaaaaaausenden von Jahren (laut Chepi) für ein Kunstwerk kreiert hatte. So ganz war er sich nicht sicher, ob es zu 100% auch er war, den er einst früher kannte. Chepi wusste wie eigenartig es war mit der Seelenveränderung. Trotzdem musste er sicher gehen in vollster Blüte seine Hüften zu schwingen.
      Nachdem sein Tanz endete verbeugte er sich vor seiner Audienz und erwartete ein lautes applaudieren.

      "Bitte, behaltet eurer Kinderwunsch bei euch, meine lieben WITCH. Ich gehöre nur einer bestimmten Art einer Familie an, die meine Kinder erhalten!", lehnte er direkt alle Wünsche von den Männern an, die ihn so sabbernd ansahen wie einst Apollo in der heißen Quelle. Aber für ihn waren diese Kerle zu arm und schmutzig, sein Erschaffer war sowas wie seine echte Vaterfigur, weshalb er eine Ausnahme blieb.

      Dann aber blinzelte er zu Lämmchen auf, der direkt einen harten Blick verspürte. Diese Erdnuss begann zu lächeln, als lüftete er gerade eins der größten Geheimnisse, obwohl er nicht einmal die Hauptfigur dieser Geschichte war. Mit seinen kleinen Beinen machte er sich auf zu Lämmchen und krabbelte ernsthaft wie eine Kakerlake an ihm hoch, dann roch er schon fast sehr unangenehm an seiner Haut.
      Chepi war....UNTER SCHOCK!! Diese Familie, sie war mittlerweile überall! Er roch das Blut der Rosen! Das Blut des Gifts!

      "Ich rieche----"

      "Fass mich nicht an......Erdnussmann...."



      Bevor Chepi sich überhaupt erklären konnte oder seinen Satz zu ende bringen konnte hievte ihn einfach Lämmchen weg. Er schleuderte ihn genau zu Tyler, sodass er ihm wie eine Katze im Gesicht landete. Doch obwohl es schon schlimm genug war, zeigte Lämmchen keine Gnade. Weder mit ihm noch mit Tyler. Wie ein Profi setzte Lämmchen seine Pistole an und zielte auf die Erdnuss, die an Tylers Kopf haftete. Ohne zu zögern schoss er ihn an.

      BANG!!!

      "AAaaaAAAAaaAaaaAAaaAHHHhHHhhh"



      Der Knall war laut und traf Chepi direkt an seiner kleinen Schulter, worauf blaues Blut raus spritzte und es sich über Tylers Gesicht verteilte. Mit dem Kaliber hatte er Glück im Unglück nur die Erdnuss verletzt, jedoch nicht Tyler selbst...Auch wenn es bestimmt trotzdem weh tat. Ein kleines Lächeln konnte aber Lämmchen nicht verbergen.

      "Oopsiiiee....Alles okay, Wölfchen? Dieses Erdnussmännchen begann uns anzugreifen und ich wollte mich direkt für euch nützlich machen. Vergib mir, dass du jetzt...total dreckig von wildfremden Blut bist..."




      Das Herz steckte er sich in die Hosentasche als gehörte es nun ihm und nicht Ineb. Klar, bestimmt würde er sich bald mit Händen und Füßen wehren, kein Wunder also, dass es auch Cabriel weh tat. Doch damit konnte er bestimmt die Verwandlung etwas länger bei sich behalten, auf keinen Fall wollte er wieder Cabriel sein. Es schützte ihn vor verzweifelten Gedanken und füllte ihn weiter mit Drogen zu. Als wäre die Erdnuss nicht wichtig zu besprechen wer oder was es sein sollte, ging nur Lämmchen auf das vorherige Thema mit dem Training ein.

      "Lämmchen macht einen weiteren Vorschlag, da Wyatt nicht mitgeht und Lämmchen nicht gegen Wasser und Feuer auf Einmal kämpfen möchte...darf nur einer gehen. Für Lämmchen wäre es zu riskant, wenn er wieder zu Cabriel wird hat Lämmchen ein großes Problem, euch beide am Kragen zu haben ---da vertraue ich euch zu wenig. Außerdem muss sich jemand um Erdnussmann kümmern, vielleicht will er ja auch an den Herzträger ran."

      Aus seinem hinterlistigen, kalten Lächeln wuchs ein fröhliches und komplett unbesorgtes von jeglicher Gefahr. Es peppte ihn wieder auf und er hatte das Gefühl ein bisschen etwas erreichen zu können. Nicht nur für sich selbst, sondern auch für Sammy - seinem Besitzer. Er spielte mit der Pistole, als wäre es nur ein Spielzeug, auch wenn die tropfende Wunde des Erdnussmannes das komplette Gegenteil bewies.

      "Wenn ihr beide trotzdem vorhabt mit zu kommen werde ich euch beide erschießen. Vielleicht hat ja Harvey recht und meine Luftfähigkeiten sind nicht so kontrolliert, wer weiß. Doch kann ich sagen, dass ich eure Stirn auf keinen Fall verfehlen werde. Schon allein wegen...Rache...würde Lämmchen nicht zwei Mal darüber nachdenken."



      "Also wer will am meisten mit mir trainieren? Oder darf ich mit dem Herzen und einer Waffe in der Hand alleine losziehen? Da ich meine Luftfähigkeiten noch nie gezeigt habe und ich eure Kämpfe nur zu gerne verschlafen habe könnten wir alle davon lernen. Ich gehe schon Mal vor, tüdelüüü."


      Gesagt, getan. Ohne Weiteres verabschiedete er sich von ihnen und ging einfach hinaus, als sei gerade nichts Größeres vorgefallen. Innerlich war er geknickt von Cabriel selbst. Er war eben doch ein Feigling und hatte wirklich sorgte gegen zwei Alphas auf einmal zu kämpfen, ohne dabei jemanden nicht umzubringen. Und töten...wollte er auf keinen Fall jemanden, denn das Training war ihm ernst.

      _____________________________________________


      Bosco Darkwood


      "Der Detektiv hat nicht unrecht, wenn wir weiter Dinge wie Pizza oder die Wohnung behalten wollen werde wohl eine Arbeit suchen müssen."

      Zusammen gingen sie wieder ihren üblichen Weg nach Hause von der Detektei. Infinity sprach die Jobsuche nochmals an, weshalb Bosco nur verwundert zu ihm runter blicken ließ. Hatte der Prinz wirklich vor arbeiten zu gehen, obwohl es eigentlich gegen seine Bürde sein sollte. Immerhin lebte er seit so vielen Jahren sein Leben im Saus und Braus, bei den Adligen. Bosco empfand es als etwas positives, dass Infinity trotz hohem Rang einfach die Treppenstufen heruntersteigen würde und das ohne eine Träne zu vergießen. Es zeigte Bosco nur wieder wie unglaublich besonders Infinity war, er war mehr ein erhabener Ritter als Bosco es war. Dabei...hätte er einfach Bosco zum Arbeiten schicken können. Selbst, wenn er ein Kind wurde, hätte er trotz allem arbeiten können.

      "Was denkst du welche Arbeit zu mir passen würde? Ich habe vielleicht an eine Bäckerei gedacht, ich habe früher ähm....Viel [i]Zeit mit Leuten verbracht die Kuchen und Torten zubereitet haben."[/i]

      Bosco versuchte sich Infinity als Bäcker vorzustellen. Ja, Talent hatte dieser Prinz wirklich, er hatte seine Leckereien kennengelernt und als Kind hatte er sie über alles geliebt - beinahe so sehr wie Pizza. Er wusste zwar noch nicht genau wie sehr wohl seine Rezepte sich von der Erde unterscheiden würde, doch eventuell würde er hier sogar ziemlich berühmt werden. Doch war in Meridian ein Bäcker zu werden eine harte Arbeit, die vielleicht etwas zu viel für den Prinzen wurde. Eine Menge Verdienst war da ebenso nicht drin und die feinen Gebäckstücke konnte man selten selbst mit nach Hause nehmen. Bestimmt war es auf der Erde ähnlich. Deswegen wollte er ehrlich zu Infinity sein, bevor sich sein Prinz einfach aufopferte, weil er immer zuerst an alle Anderen dachte.

      "Gewiss haben Sie Talent, mein..."
      Er musste sich das Wort 'Prinz' unterdrücken, immerhin war es ihm in der Außenwelt unterstattet. "...Verbündeter. Doch wäre es schade, wenn Sie ihr Lieblingshobby wegen dieser Arbeit leid wären. Außerdem sind in einer Bäckerei eine Menge anderer Leute und Sie müssten besonders in der Nacht arbeiten...Ich bin mir nicht sicher, ob ich da einfach Zugang hätte. Immerhin muss ich ja auch auf sie aufpassen und sie beschützen."



      In der Dunkelheit schalteten sich langsam die Straßenlaternen an, die Haare von Bosco leuchteten hell im Licht während seine Himmelsblauen Augen nach oben in die Sterne blickten. Auch ihm war gewiss, dass sie unbedingt eine Arbeit brauchten. Er würde sich auch darum kümmern nicht nur in Infinitys Geldbörse zu greifen. "Vielleicht finden wir einen Job, indem wir kein Problem hätten zusammen zu bleiben. Ich möchte Ihnen so weit es geht auch helfen und wenn ich herausfinde wie ich meinen Kindeskörper kontrollieren kann...Können sie Jobtätigkeiten mir über alles. Es ist schon Schande genug, dass sie sich jetzt so etwas aufzwingen müssen...Aber zugleich beweisen sie mir wieder, was für ein unglaublicher Mann als...Verbündeter....sie sind."

      Während er sprach zog er seine Jacke aus, um den Prinzen seine überzuziehen. Das Wetter war zu frisch für einen Prinzen, nicht das er sich auch noch seinetwegen erkältete. Er lag sie auf die kleinen Schultern von Vinny und musterte intensiver seinen Hinterkopf. Klang es verrückt, wenn er diesen Moment noch nicht ganz als real nehmen konnte? Mit Infinity hier zu sein war wie ein Traum, obwohl gerade eben alles chaotisch war...erspürte Bosco diese angenehme Erleichterung bei ihm zu sein. Wenn er so darüber nachdachte war der Prinz wohl wirklich sein einziger Verbündeter weit und breit. Wen hatte er denn noch? Alle Anderen hatten ihn betrogen oder versucht ihn zu töten. Aber Infinity war anders. Er bemerkte gar nicht wie er in Infinity Löcher durch sein Gucken Löcher hineinbohrte. Wie durch einen Instinkt durchmannt erhob er seine Hand und platzierte sie auf Fins Kopf. Ihn so zu streicheln erinnerte ihn an etwas...

      "Sie erinnern mich manchmal an meine frühere Katze...Sie war klein und schwarz und hatte immer auf den Fischfangs meines Vaters abgesehen. Aber nie war sie stürmisch und hatte den Fisch einfach geklaut...So majestätisch wie sie war saß sie einfach immer am Fensterbrett und bat dort hineingelassen zu werden. Bevor sie aß blickte sie immer zu mir, alleine essen wollte sie nie...immer mit mir. Genauso wie bei der Katze weiß ich genauso wenig was in Ihnen vorgeht, Vinny. Ich glaube alleine hätten sie mit ihrem anderen Verbündeten dem Detektiven mehr Erfolg. Ich bin zwar ihr Ritter, aber..."


      Niedergeschlagen senkte Bosco den Arm, bestimmt empfand es Infinity als Beleidigung ihn mit einer Katze zu vergleichen. Jedoch war dieses Tier, dass Einzige was ihm nie schlechtes wollte. Sein Schrittgang wurde langsamer, tief im Inneren bedrückte ihn die Tatsache doch, Infinity mit hineinzuziehen.

      "...Ich werde sie nicht anlügen. Mit mir werden sie wohl schneller den Tod finden. Es wäre für sie das Beste, wenn wir unser Bündnis beenden. Ich schulde Ihnen bereits so vieles, aber...Ich weiß nicht ob ich Ihnen gerecht werde...oder..."

      Seine Stimme wurde leiser, wieder zerschlug sein Ritterherz sich in zwei. Doch wusste er besser als jeder Andere wie es hier enden würde. Noch waren sie nicht in ihrem Happy End angekommen und er hatte Sorge irgendwann Infinity von sich wegdrücken zu müssen. Was wäre...Wenn Nuriel seine Schwäche ausnutzte und auch noch dem Prinzen wehtat? Ihm war es ja egal ob er damit einen guten König das Leben nahm, was Meridian wieder aufstellen könnte.

      "Ob ich nicht irgendwann vielleicht ... Sie in eine Dunkelheit mitreiße, aus der sie nicht entkommen können..."



      Für eine Zeit war zwischen ihnen Stille eingekehrt, nur vorbeifahrende Autos und die betriebenen Bars und Clubs sorgten für eine großes Nachtleben. Dann aber räusperte sich der Ritter. Ah, nein...Er durfte nicht zu sehr abschweifen. Wenn es soweit wäre, wie es Bosco vermutete, würde er einfach von dem Prinzen verschwinden. Ja, so wäre es dann besser. Vielleicht würde auch Infinity irgendwann begreifen, was Bosco andeuten wollte und ihn von selbst entsorgen wollen.

      "Ich bitte um Vergebung. Das Beispiel mit der Katze und meine niedergeschlagene Art hat sie bestimmt verunsichert."
      , entschuldigte sich Bosco für sein Verhalten. Er hatte sich wirklich schon zu viel erlaubt und verlernte auch noch wie man sich eigentlich mit einem Prinzen unterhielt. Sie gingen weiter an den Straßenlaternen entlang, doch genau als sie am letzten leuchtenden Licht angekommen waren erhellte aus heiterem Himmel der Ritter. Unglaublicher Weise erlosch erneut seine erwachsene Form, sowie seine große Jacke an Infinitys Schultern. Der kleine Bosco war aber nicht verwirrt oder betäubt. Nein, ziemlich instinktiv ergriff er die Hand von Infinity und drückte sie leicht, damit er seine Wärme genau spürte.

      "Wir sind fast zu Hause. Willst du direkt baden? Ich werde gerne ihnen den Rücken schrubben, damit du dich von dem ganzen Chaos entspannen kannst, Vinny."



      Der Pizzakarton war ziemlich groß in seinem Arm, zu oft hätte er sie beinahe fallen gelassen aber wie einen Schatz behielt er sie ganz fest bei sich. Genauso wie Infinity, den er nicht loslassen wollte. "Ich finde im übrigen, dass du einen Job bekommen sollst, indem du auch weiterhin dich wie ein Prinz fühlen kannst. Ich möchte sehen wie Vinny gut behandelt wird...mit sehr viel Respekt!"
      Denn anders wäre es kein Job, den Infinity je eingehen sollte. Bosco würde da ein großes Auge darauf werfen, dass er nichts unanständiges für ihr Wohlergehen machen müsste.

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      Micah & Noir & Eros Amoris Rakkaus


      Kye wusste in was für einen Schlamassel er steckte, weshalb Eros wirklich der einzig mögliche Weg war. Zugegeben, Kiri Nisemono hätte es auch anders gewollt, aber es ging nicht anders. Wenigstens war der Engel mit Kiri aufgrund von Micah verbündet, es war nicht so als übergab er sein Kostbares jemand Fremdes. Auch war ihm klar, dass es Eros schon aushielt mit dem Lord zu verschmelzen. Auch wenn er nicht ohne psychische Verletzungen davonkommen würde, aber wen interessierte das schon?
      Viel zu schnell gelangte der König Besitz von Eros Körper. Natürlich strengte er sich nicht an um sich zu wehren, er wusste selbst am aller besten, dass es nun sein musste. Der Engel würde lügen, wenn er nicht selbst ein wenig neugierig war wie sich das Dark Heart ihm anpassen würde. Würde er ihm überhaupt bemerken? Immerhin wurde er schon früher nie wirklich von anderen Herzen wahrgenommen.

      ₭₳₦₦₴₮ ĐɄ ĐɆ₦ ĐⱤɄ₵₭ ₳Ʉ₴Ⱨ₳Ⱡ₮Ɇ₦, ฿₳Ⱡ₲?

      Doch die Realität ließ ihn seine Neugier ziemlich schnell bereuen. Er fühlte sich wie in eine andere Welt gezehrt, dabei konnte er genauso viel sehen wie es Kye nun mit seinem Körper tat. Bewegen konnte er selbst nichts mehr, das Einzige was er noch hatte waren eigenen Gedanken und die, die er von Kye hören konnte. Ja, konnte er den Druck aushalten?
      In ihm wuchs ein großes Chaos an, sein Innerstes überkam ihm so sehr als wollte er zerbersten. Da war plötzlich eine Seite, die er nicht einmal so stark bei Kiri spüren musste. Diese komplette Dunkelheit, die sich bis in sein Herz einsog. Es bereitete ihn eine unangenehme Kälte, was ihm ein Schrecken nachjagte.



      Lächelnd betrachtete Noir das Ergebnis von der Besitzergreifung. Wenigstens musste er nicht mehr Eros lästige Art ertragen, solange Kye ihn beherrschte. Der Kerl gab auch noch ein gutes Schutzschild ab und mit diesem Aussehen würde auch niemand von den Witch erkennen, wer dieser Mann überhaupt war. Ihm kam es zwar nicht so vor als gefiel Kye sein Aussehen, doch musste er dies nunmal ertragen.

      "...Das war wirklich etwas zu einfach."

      "Vergessen Sie nicht, dass wir uns hier in einem Traum befinden. Solange der Herrscher des Traumes nichts dagegen hat, dass sie sich stärken, sollte es ihnen ihre eigene Kraft ziemlich leicht fallen. Sobald wir wieder die vollständige Macht dieses Traumes haben können sie wieder sich von dem Boten lösen. Genießen sie doch solange die schönen Engelsflügel. Das Teleportieren könnte tatsächlich nur ein wenig eingeschränkt sein...",
      erklärte Noir in einem sachlichen Ton und hatte es geschafft seinen Satz hinunterzuschlucken, den er eigentlich im Kopf herumschwirrte. Nämlich wollte er ihn eigentlich noch beifügen, dass gestohlene Engelsflügel so viel schicker waren als die eines verdammten Schmetterlings. Aber...Auch wenn er ihn nun endlich persönlich fragen konnte, warum zur Hölle er diesen Mann als einen Lakaien hinzufügte...unterließ er es. Kyes Stolz jetzt anzukratzen würde vielleicht die Verschmelzung ruinieren.



      Micah wiederum hatte die Zeit ausgenutzt um sich weiter in der Kirche umzusehen. Ja, er hatte das Gefühl als könnte jeden Moment etwas geschehen, sie mussten darauf vorbereitet sein. Er wusste, dass Noir und Kye ziemlich bewaffnet waren, Eros würde auch für keinen Ärger sorgen, immerhin wollte er auch Micah nicht enttäuschen. Die Ungeduld war jedoch dem kleinen König wie im Gesicht geschrieben. Anders als Noir, der ziemlich zufrieden glich verhielt sich Micah eher nüchtern.

      "Ich bin mir sicher, dass sie nicht mit dem Dark Heart aus der Kirche austreten dürfen.",
      erwähnte er seine Einfindung, da diese Kathedrale ziemlich vorbereitet für ein Ritual schien. Er strich mit einem Finger über die steinige Wand und tatsächlich ergaben sich bei der Berührung magische Muster, alte Magie war im gesamten Raum verteilt.

      "Noir wird bei Ihnen bleiben, mein Lord. Doch ich persönlich...Kann nicht länger hier bleiben. Es würde zu Missverständnissen sorgen und der Gegner muss ja nicht unsere gesamten Trumpfkarten kennenlernen."

      Auch wenn Micah nichts dagegen hatte die Wahrheit leichtsinnig zu offenbaren. Es würde seinem Gewinn nichts im Wege stehen. Auch Noir sah es so, sie waren zu mächtig als sich von irgendwelchen angeblichen Schwächen versinken zu lassen.
      Doch einst wollte er wirklich nicht riskieren.
      Er wollte nicht, dass Harvey ihn misstraute. Wenn Micah also nun mit Noir zusammenarbeiten würde würde er ihr Vertrauensverhältnis nur zerstören. Wer weiß schon wie schnell er darauf kommen würde, dass es sich um Freund und Feind um die selbe Person handelte? Harvey war ein äußert kluger Mann, der Spaß war viel zu schnell zu Ende, wenn er alles in Kiri als schlecht betrachten würde.
      Sein Ziel war es den Feuerwächter als Verbündeten zu haben. Auf ihn zählte er, seitdem er Matteo an seiner Seite hatte.
      Diese Art von Liebe, die er so gerne fressen wollte...Erhielt er...doch eher von Harvey, als von Kye. Auch wenn Noir anderer Meinung war.
      Bevor er aber ging drehte er sich noch einmal zu dem Lord um, während Noir ihn nur mit seinem Blick wegscheuchte. Seine rötlichen Augen verschmälerten sich.

      "Vergessen sie nicht, dass es sich hierbei um einen Traum handelt...Egal, was heute passieren wird...Muss nicht zur Ihrer Realität werden. Doch es könnte Ihnen helfen eine Entscheidung zu tätigen."




      Sowie es Micah helfen würde die Handlungen von dem Lord sowohl auch Harvey mehr zu begreifen. Er freute sich schon zum Schluss wieder mit allen verbündet zu sein und diesen Traum wieder beherrschen zu können. Aber solang es nicht so war hielt er sich bedeckt. Immerhin war er ja der Unterstützer der Witch.

      Im Unterbewusstsein gewöhnte sich langsam Eros an die Kälte und...die unendliche Traurigkeit, die versuchte sich in seinem Herzen auszuweiden legte langsam seine dornigen Stacheln ab. Jetzt, wo er mit dem König so verschmolzen war...würde er gerne wissen wie dieser Mann sich im Inneren fühlte. War es wirklich nur der unaufhaltsame Zorn und diese Depression, die ihn so stark verdeckte?
      Wenn es stimmte hatte er wahnsinniges Mitleid. Konnte er ihm vielleicht ein wenig Freude schenken?
      Denn auch wenn sie in einer missligen Lage waren, war doch nicht alles verloren. Immerhin hatte er auch gesehen, dass Kye und Kiri heute auf ihrer Weise Liebe erfuhren? Hatten sie bemerkt wie romantisch und zum Teil suizudal es war? Er fragte sich was wohl Kye darüber dachte? Aber auch das Dark Heart...Fühlte es sich wirklich glücklich bei Kye zu sein? Seine Schreie konnte er noch bis heute nicht aus dem Kopf bekommen.



      Nach nur einiger Zeit passierte plötzlich etwas in der zentralen Kirche. Es kamen Gläubige zu dem Treffen, denn es war höchste Zeit für die Walpurgnisnacht. Wie Marionetten bewegten sich die in Schleier verdeckten Nonnen zu den Kirchenbänken, sie schenkten Kye und Noir keine große Beachtung. Denn noch waren nicht alle Gläubigen angekommen. Sie würden nicht ohne ihren Messiah zum Einsatz kommen. Ihre pinken Augen leuchteten stark, doch die Schmetterlinge im Raum zeigen kein Interesse für sie.



      Interessiert setzte sich Noir zu einem der Gebetsstühle, die frei im Raum platziert waren. Hmm...Dies könnte ein Riesengemetzel werden~. Er fragte sich wirklich ob es ein kleines Accessoire von Nuriel war, oder dies wirklich eine Vorstellung des Träumers war? Komisch war es nur, dass sie dem Dark Heart ganz und gar ignorierten.

      "Marionetten? Ein eigenartiger Geschmack...",
      merkte es Noir an und sah zu Kye hinüber.



      "Der Träumer und seine Freunde werden gleich eintreffen...Sind sie bereit?"

      Denn Noir war es und wie. Schon lange wollte er...diesen Feuerwächter eine Lekion erteilen und ihm aus der Welt beseitigen. Wenn sich Micah auch nur wagte einzumischen würde er es ihm nicht verzeihen. Schon bald sollte diese Kirche nur ein großer Trümmerhaufen werden.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Tyler Wang-Chi & Harvey Bell & Wyatt Carson Lyons

      "...Ich frage mich...Wyatt..Was ich je dafür tun müsste, um selbst eine Tat von Gewalt für die Freundschaft zu ignorieren. Dabei...hat Harvey so hinterhältig auch noch zugegeben, dass er es bemerkt hatte...Immer, wenn Cabriel solch' eine Tat hinunterschlucken musste...fühlte es sich an wie tausend Nadeln hinunter würgen zu müssen.--"
      Die bitteren Worte von Cabriel, waren von Bewunderung umschleiert, eigentlich nahm Wyatt sehr gerne jegliche Arten von Komplimenten an aber in diesem Punkt verstand er den schmerzliche Ehrlichkeit dahinter zu Cabriels Meinung dahinter sehr gut.
      Es war jedoch keine Eigenschaft von ihm die es zu Belobigen galt...Auch wenn vielleicht einiges einfacher machte.



      Es wäre gelogen wenn Wyatt nicht zugeben würde das ihn schmerzte was hier vor sich ging obwohl er immer wieder sein wärmstes Lächeln aufsetzte,
      Schließlich wollte eine Bunte und fröhliche Welt wo jeder Glücklich war, somit aber auch jeder aneinander verzeiht.
      Anderes könnte gar nicht damit umgehen...Anderes wüsste nicht einmal damit umzugehen....

      "...Ich bewundere dich dafür, dass du...ihnen so vertraust oder das Schlechte einfach übersehen möchtest. Mich persönlich bringt es aber um, wenn...die Menschen mit den größten Fehler sich aufspielen als dürfen sie alles tun was sie wollen...Ohne jegliche Konsequenzen in ihrem Leben."
      Am liebsten würde er Cabriel diesen Kummer endgültigen nehmen...
      Vielleicht wenn er nur noch ihn ansehen würde, könnte es ihm leichter fallen die Fehler der anderen zu übersehen?
      Er müsste für ihn nur noch heller Strahlen...
      Aber ein Teil in Wyatt selbst beneidete Cabriel für sein Sinn dafür nicht zuvergeben.



      Immer mehr bekam Wyatt das Gefühl das seine Welt die er sich so fröhlich erwünschte immer kleiner wurde.
      Je mehr begann durch sein wohlgesonnige Art und weise zu erblicken desto weniger Personen schien sich in seiner nähe zu befinden...Als wäre nicht genug Platz in der hellen Licht für alle...
      ...Je mehr Personen vergab desto mehr schien diejenigen die seine Welt so schön Bunter erstrahlen schien zu verschwinden.



      Aber...Er würde nicht übers Herz bringen jemand in die Dunkelheit zu stoßen...Damit die anderen in dem Bunten Licht sicherer wären.
      Er hatte das Gefühl mit Ineb schon eine Art dieser Auseinandersetzung zu haben und es fühlte sich an als würde ihn Ineb dann anfangen seine Welt von außen zu zerstören...
      Es war Bizarr...Das so dachte und er schämte sich dafür...
      Cabriel schien darin jedoch viel geübter zu sein, erkannte die Gefahr für die er selbst zu Blind geworden war...Selbst wenn sie direkt vor ihm stand.
      Die Wahrheit war wohl, die selbige wie bei seinem Liebsten Täubchen.
      Es würde ihn Umbringen....Sobald er beginnen würde realistischer zu denken und nicht mehr zu vergeben.



      ....Nur der kleinste schwarze Fleck der ihm auffallen würde, könnte seine Welt in viele Scherben zerlegen.
      Lieber zog er Cabriel weiter in seine Bunte Welt hinein, irgendwann würde er bestimmt verstehen wie funktioniert und dann würden sie gemeinsam Glücklich sein.
      Er musste nur die Richtige Farbe finden, die für Cabriel so stark und anziehend war...Das er sich kein Kummer mehr machen brauchte.

      "Aber ohne Wyatt...Habe ich keine Lust dazu..."

      Prompt machte Wyatts Herz kleine Luft Sprünge, dass war mit abstand das süßeste was Lämmchen sagen konnte.
      So wichtig war ihm seine Anwesenheit?



      Sogleich griff sich Wyatt geschmeichelt an seine geröteten Wangen, als hätte Cabriel gerade vor allen Anwesenden mit ihm geflirtet.
      So eine Liebliche Aufmerksamkeit hörte der Schauspieler so gerne das sogar kurz überlegte ob nicht trotz Gehirnerschütterung mitkommen sollte!
      Nur Tyler murrte hörbar genervt auf:
      "Hört auf damit."
      Wenn die beiden gleich ernsthaft hier herumturteln würde er sofort dem Lämmchen eine scheuern!!
      Er war immer noch nicht einverstanden mit dem Gedanken das zwischen denn beiden Knalltüten etwas lief....Daher sollten sie bloß nicht damit anfangen auf Pärchen zu machen!



      Er konnte den Tag kaum erwarten wenn Wyatt mit dem Nutztier Schluss machte, weil ihm zu Langweilig wurde oder zu wenig Aufmerksamkeit schenkte!
      Er kapierte das mit denn beiden sowieso nicht, ergab gar kein Sinn...! Sam gefiel das sicherlich auch nicht, also wozu machte das Lämmchen überhaupt...? Wollte er ungezogen sein? Das war er sicherlich jetzt schon ohne dafür Wyatt schöne Augen machen zu müssen!

      "Außerdem hat doch Harvey gerade wie ein weiser Arzt ihn mit einer Gehirnerschütterung diagnostiziert. Als zukünftiger Arzt weiß unser Held bestimmt auch, dass wir Wyatt auf keinen Fall alleine lassen dürfen. Lämmchen möchte nicht, dass Lämmchen nach Hause kommt und Wyatt vor ihm ins Gras gebissen hatte...Lämmchen macht sich ja auch Sorgen um Wyatt. Lämmchen würde auch lieber bei Wyatt bleiben, aber Lämmchen muss auch Pflichten erfüllen."

      Tyler lehnte sich leicht zu Harvey vor als das hörte:
      "Dann lass mich gehen, ernsthaft....Wozu länger noch Diskutieren?"
      Er wollte sich das hier keine Sekunde länger anhören, soll doch Harvey hier bleiben, Wyatt verarzten und sich um das Hündchen Ineb kümmern, war doch Perfekt!
      Aber Harvey wirkte nicht sonderlich begeistert davon, das Risiko das Tyler sich nicht berschen würde war schon fast größer als seine sorge mit dem Feuer nicht umgehen zu können.
      Was dann jedoch folgte....
      Ließ jegliche Streitigkeit für ein Augenblick pausieren.
      Im ersten Augenblick dachte Wyatt er begann wie früher in seiner Kindheit zu Fantasieren...Als das Gelbe, kleine Wesen begann vor ihnen zu Tanzen.
      Jedoch konnte er sich nicht erinnern mal so ein Fragwürdiges Fanatsywesen sich jemals vorgestellt zu haben...
      Doch ungewöhnlich schnell bemerkte der Grünhaarige das auch alle Anderen auf die wackelnden Hüften starrten...
      "Ihr seht es auch...?", fragte Wyatt heiser und bekam stilles nicken als Bestätigung von Tyler aber auch Harvey der verstört mit einer Augenbraue zuckte.
      "Bitte, behaltet eurer Kinderwunsch bei euch, meine lieben WITCH. Ich gehöre nur einer bestimmten Art einer Familie an, die meine Kinder erhalten!"



      Nach der Beendigung des aufwendigen Tanzes hob Wyatt zögerlich seine Hände zusammen um...Nun zu Applaudieren aber da es keiner ihm gleich tat, senkte er seine Hände auch schnell wieder.
      Das war selbst für ihn etwas schräg...

      Wie ein widerliches Kleintier sah dann auch Tyler wie dieses....Ding! Das in ihm schreckliche Gänsehaut auslöste zu Cabriel zu krabbelte und sogar an ihm hoch kletterte!!
      Was zur Hölle war das...?!
      Er wurde ganz unruhig, wieso blieben denn die anderen so erstarrt? WAS war das?!
      Und wieso konnte es sprechen!?
      "Fass mich nicht an......Erdnussmann...."
      "W-WAS---?!"


      Bevor Tyler reagieren konnte flog ihm diesen unbekannte ding direkt ins Gesicht.
      Eigentlich war Tyler keine schreckhafte Person, Horrorfilme oder dergleichen fand er sogar Todlangweilig...Aber DAS!?
      Etwas das er nicht Einordnen konnte und so bizarr war , löse in ihm Panik aus,
      Das schlimmste was aber folgte war der Schuss aus Lämmchens Waffe!

      BANG!!!

      Erschrocken Schrie Wyatt am lautesten auf, als wäre er gerade selbst von der Pistole getroffen wurden!
      "KYRAHHHHHHH!!!!!"


      "OH MEIN GOTT!!!! NEIN!"
      Wurde er gerade Zeuge eines Mordes?!?!
      Der Schauspieler wusste doch das Pistolen gefährlich waren!
      Der arme Erdnussmann-----Tyler!!

      Fassungslos stand auch Harvey dabei...Hatte gerade...Cabriel....



      ....ERNSTHAFT! Auf Tyler...Geschossen?!
      Ohne mit der Wimper zu zucken...Einfach so?
      Was zur Hölle war falsch bei diesem Jungen?!
      Wie konnte DER Typ ein Teil der Witch sein....



      Die Schreie und das knallen halte in seinen Ohren nach als weiter wie eingefroren da stand und gerade alles hinterfragte.
      Wenn es diese bescheuerten Seelen wirklich gab, war er davon überzeugt das Cabriel in sein vorherigen Leben ein Serienmörder gewesen sein musste!
      Doch am schlimmsten gerade traf es Tyler, auch wenn er keine Verletzung sich zugezogen hatte.

      "Oopsiiiee....Alles okay, Wölfchen? Dieses Erdnussmännchen begann uns anzugreifen und ich wollte mich direkt für euch nützlich machen. Vergib mir, dass du jetzt...total dreckig von wildfremden Blut bist..."
      ....
      Dreckig war noch milde Ausgedrückt.
      Tyler stand ganz unter Schock, sein Gesicht kribbelte schon wie Brennessel während er sich schüttelte als könnte er weitere Reste von dieser Kreatur von sich schütteln.
      Als fühlte sich an als hätte jemand ein Eimer Restmüll über ihn geleert...
      Er begann sofort zu Hyperventilieren und Tränen stiegen ihm in die Augen.
      "Hahh...ahh...hahh....hahh...."



      "Lämmchen macht einen weiteren Vorschlag, da Wyatt nicht mitgeht und Lämmchen nicht gegen Wasser und Feuer auf Einmal kämpfen möchte...darf nur einer gehen. Für Lämmchen wäre es zu riskant, wenn er wieder zu Cabriel wird hat Lämmchen ein großes Problem, euch beide am Kragen zu haben ---da vertraue ich euch zu wenig. Außerdem muss sich jemand um Erdnussmann kümmern, vielleicht will er ja auch an den Herzträger ran."
      Obwohl das ganze denn Anwesenden jeden auf seiner weise ein schrecken versetzt hatte, ging Lämmchen wieder auf das eigentliche Thema ein. Mehr noch steckte das Herz ein als wäre ein ganz geläufiger Gegenstand.
      Wyatt blickte unwohl zu Tyler rüber der aussah als müsste er sich gleich übergeben vor schock.
      Sogleich strich er ihm über denn Rücken damit er nicht gleich vor Panik umkippte.
      "Ruhig Atmen...", murmelte er ihm zu .



      Zeitgleich sah er zur besagten Erdnuss-Wesen das zu Boden gegangen war...
      Ob das wirklich eine Bedrohung war...?
      Er holte ein große Schüssel, nur zur sicherheit....Während Lämmchen denn beiden Alpahs eine fiesen Ansage machte.
      "Wenn ihr beide trotzdem vorhabt mit zu kommen werde ich euch beide erschießen. Vielleicht hat ja Harvey recht und meine Luftfähigkeiten sind nicht so kontrolliert, wer weiß. Doch kann ich sagen, dass ich eure Stirn auf keinen Fall verfehlen werde. Schon allein wegen...Rache...würde Lämmchen nicht zwei Mal darüber nachdenken."
      Harvey drückte seine Hand zur Faust...Gerade konnte ihm das Training mit diesem Anti-Helden nicht weniger Interessieren....
      Zum ersten mal spürte Harvey wie sein Raufbold Herz ihm bis zum Hals schlug...Und er Cabriel verprügeln wollte, wie die Mobber und Draufgänger damals in der Schule...



      Das was dieser Luft-Wächter hier gerade abzog konnten sie wirklich nicht so stehen lassen. Jedoch fühlte sich Harvey gerade hin und her gezogen...Am liebsten würde er sich aufteilen um an zwei Orte gleichzeitig sein zu können.
      "Also wer will am meisten mit mir trainieren? Oder darf ich mit dem Herzen und einer Waffe in der Hand alleine losziehen? Da ich meine Luftfähigkeiten noch nie gezeigt habe und ich eure Kämpfe nur zu gerne verschlafen habe könnten wir alle davon lernen. Ich gehe schon Mal vor, tüdelüüü."
      Schneller als wie man blinzeln konnte war Cabriel in seiner Witch-Form zusammen mit seiner Waffe und dem wertvollen Herzen nach draußen verschwunden.
      Mit ihm brauchte man wirklich keine Feinde mehr...
      "Ich fass es nicht...",zischte Harvey wütend und blickte zu Tyler rüber der begonnen hatte sein Oberteil aufzureißen...

      ÜBERALL, überall, Überall...Klebte dieses dreckige Blut an ihm!!
      Tyler sah die Zahlen wild um sich Tanzen, während seine Ohren schmerzten von dem knall..Er konnte nicht mal beurteilen ob ihn dieses Verdammte Lämmchen getroffen hatte oder nicht! Sein ganzer Körper schmerzte und er versteifte sich schrecklich.
      Trotzdem wollte ER es sein der diesem Lämmchen nach jagte.
      "L-lass mich...Gehen..", würgte er die Worte heraus bevor es Tyler doch zu viel wurde und er ins Badezimmer schwankte und da zusammenbrach.
      Die Zahlen brannten sich in sein Blickfeld, tanzten an der Decke, klebten an den Fugen der Fliesen. Egal, wohin er sah — die Zahlen waren da, schrien ihn an, verlangten Ordnung, verlangten Korrektur.
      "...0....2...8....",murmelte er wirr.
      Sein Herz raste. Jeder Atemzug war zu kurz, zu flach, als würde die Luft im Badezimmer immer dünner werden. Seine Hände zitterten, verkrampften sich zu Fäusten, obwohl er sie am liebsten abschrubben würde, bis nichts mehr übrig war. Aber er konnte sich nicht bewegen.



      Er sah überall dieses widerliche blaue Blut...Es war überall! ÜBERALL!
      Der kalte Fliesenboden presste sich gegen seine Wange, doch selbst diese Kälte fühlte sich schmutzig an. Alles war schmutzig.
      Seine Haut kribbelte, als würde etwas Unsichtbares darüber kriechen, tiefer und tiefer, bis unter die Haut. Er wagte kaum zu atmen.
      Scham mischte sich in die Panik, schwer und klebrig. Er wusste, wie lächerlich es aussehen musste — ein erwachsener Mensch, zusammengerollt auf dem Badezimmerboden, besiegt von unsichtbarem Dreck und Zahlen, die nur in seinem Kopf existierten.
      Dieses verdammte Lämmchen, er würde ihn dafür Bestrafen, ganz sicher!

      Während sich Harvey ernsthaft darüber denn Kopf darüber zerbrach wie ein Held in so einer Situation handeln sollte, hatte Wyatt die große Schüssel genommen und sie über denn Erdnussmann gelegt und oben drauf seine Hand platziert damit er nicht davon fliehen konnte...
      Er wusste nicht wieso aber dieses halb Baguette große Wesen Faszinierte ihn, es war irgendwie anderes als dieser gefährliche Bestie in der U-Bahn aber...Trotzdem sollten sie wohl vorsichtig sein, auch wenn der kleine angeschossen wurde...Warum sein Blut aber Blau war?



      Doch seine Neugier darüber schob er erst einmal beiseite, gerade war Tyler vollkommend ausgeknockt, Ineb hörte oben laut Musik und hatte sich sicherlich eingeschlossen...
      Während nun Lämmchen draußen herum lief und er musste nur an den Tag an der Uni denken um sich sorgen zu machen. Was wenn er wieder Dinge sah?
      Oder diese Erdnuss hier nicht das einzige Problem war....Weswegen er zu Harvey blickte und ihn leicht flehend anlächelte.
      "Harvey, kannst du bitte gehen? Ich krieg das hier hin...Glaub mir! Ich hab nur Kopfschmerzen, es wirklich nicht so als wäre ein zartes Blümchen das nicht allein zurecht kommt. Tyler wird sich sicherlich auch gleich wieder beruhigen...! Ich passe auf dieses Wesen auf."
      Harvey schaute etwas skeptisch bei Wyatt ernsten Worte...Er schätzte den Schauspieler allerdings nie wirklich ganz verlässlich ein. Doch wie ihn jetzt entschlossen ansah, kam es dem Feuerwächter nicht so vor als würde Wyatt die Sache nicht ernst nehmen...
      "Und kannst du Cabriel nicht zu heftig verletzten? Ich weiß er hat euch gerade an euren schlimmsten Nerv getroffen aber er ist nicht unserer Feind. Bitte versprich mir das du ihm nicht nur als Lämmchen siehst, wenn du der Held bist an denn ich glaube wirst du dich zurückhalten wenn es ernster wird. Versprochen?"



      Kurz zögerte Harvey als ihn Wyatt so darum bittet, er wusste nicht was Wyatt eigentlich in Cabrel sah das ihn so stark darum bat ihm nicht weh zu tun....Zwar wollte Harvey auch nicht mehr als nötig seine Wut heraus lassen aber das Wyatt an ihn glaubte als Held...
      "Ähm...Ja, ich verspreche es.", gab Harvey zurück und schaffte allerdings nicht so fest dabei zu klingen wie er eigentlich wollte.
      "Versprich es mir.", wiederholte Wyatt noch mal eindringlicher als glaubte er Harvey verzögertes versprechen nicht.
      "Ich verspreche es dir Wyatt.", wiederholte Harvey nun etwas deutlicher.



      Irgendwie glaubte Wyatt wohl gerade mehr daran das Harvey sich zusammen nahm als er selbst....
      "Und du bist sicher das du hier zurecht kommst? Wenn was ist Ruf mich sofort an!", verlangte Harvey dann doch mit einem gemischten Gefühl damit Wyatt mit der Gehirnerschütterung, einen Panischen Tyler und zurück gezogenen Ineb allein zu lassen...Aber in Notfall würde bestimmt Ineb auch gewiss helfen...Oder?
      Umso mehr sollte er besser das Herz von Cabriel zurück holen und ihn zur Verantwortung ziehen.
      "Jawohl! ", gab Wyatt selbstsicher von sich und sah zu wie Harvey nun auch hinaus eillte.
      Sein Lächeln verblasste dann langsam als weiter zur Türe schaute.
      ....Hoffentlich hielt Harvey sein versprechen...



      Draußen joggte Harvey direkt los um Lämmchen einzuholen, dabei zündete er sich eine Zigarette an. Ob es überhaupt zu einem Training kommen würde wusste er nicht, wichtig war gerade nur Cabriel daran zu hindern sein kuriosen selbst zug zu überlassen.
      Zum Glück spürte er selbst das Herz ziemlich gut...Es brannte immer sein Puls in die höhe, und konnte spüren wie die Feuerkraft in ihm wuchs....



      "Du kannst echt froh sein das jemand gibt der dir dein Provokation nicht übel nimmt."
      , murmelte er gereizt, anderenfalls wäre er ihm sicherlich mit einer Anderen Motivation nachgejagt...
      Für gewöhnlich hielt Harvey seine versprechen, weswegen er noch einen kräftigen zug von der Zigarette nahm und seine schritte beschleunigte.

      _______________________________


      Cornelius Sextus

      "In dieser...Behausung Leben die Wächter?"



      Der Hexer hatte ein Unsichtbarkeit Zauber auf sich gelegt um unbemerkt um das Gebäude schleichen zu können.
      Zwar hatte er nicht mit einem Schloss oder Villa gerechnet wie von einem Adel...Aber irgendwie war das alles sehr...Nun Gewöhnlich?
      Aber vielleicht war es auch nur Tarnung? Wäre ja schon blöd zu offensichtlich zu sein für denn Feind...Andererseits gab hier eine Schutzbarriere oder anderes...So konnte der Feind jeder Zeit einbrechen!
      Klug oder einfach nur Dumm?
      Es war wirklich schwer die Wächter einzuschätzen...Als wären sie ganz gewöhnliche Menschen die nur zufällig auserwählt wurden.
      Das Herz war doch eine Bestimmung! Dazu gehörte doch bestimmt mehr als nur die Blutlinie...
      Nun aber wartete er etwas ab...Schließlich musste sein Lakai für Ablenkung sorgen.
      Aber allein die Erinnerung an seine Gestalt ließ denn Hexer übel werden.



      Was war nur falsch bei dieser Fee?!
      Der kurze Moment wo er glaubte sie wären sich etwas ähnlich verflog schneller als der Flügelschlag eines Schmetterlings.
      Aber seis drum...Solang der Plan funktionierte und er sich den Herzträger einzeln vorknöpfen konnte, Waren sie schon ein Schritt weiter!
      Am besten prägte er sich besonderes gut in sein Gedächtnis, dann würde sein späterer Plan nur noch besser zur Geltung kommen! Er freute sich schon sehr auf die kleine Prüfung de er für die Wächter hatte aber das verlangte noch Vorbereitung. In erster Linie zählte es sich vor denn Anderen Schurken ab zu heben!
      Mit einem Handschuh hob er einen der Blauen Schmetterlinge mit dem Zeigefinger hoch um sich nicht zu verletzten.
      Er würde ein Gesicht für den Herzträger werden!



      So einfach würde er ihn nicht vergessen!
      Während die Anderen aus dem Hinterhalt und ungesehen blieben...Ha! Er würde eine Show bieten, dass wenn der Herzträger an denn Feind dachte sich an seine Erscheinung als erstes denken würde.
      Nun mussten ihn die Schmetterlinge nur zum Richtigen Zimmer führen wo sich der Herzträger befand und---
      ....
      ..................
      Warum flog der Schmetterling von hier weg?
      Die Witch waren doch eindeutig hier??
      Warum flog der Schmetterling wo anderes hin als wäre die Magische quelle der Wächter wo ganz anderes...?



      Überfordert sah der Hexer hin und her.
      Das kann doch nicht sein...War der Herzträger etwa gar nicht hier? Unmöglich das sich seine Schmetterlinge irrten...
      ...Hach verflixt...Er war für Spontane Ideen wirklich nicht geschaffen...
      Niedergeschlagen senkte er sein Kopf...War jetzt die ganze Ablekungsnummer seines Lakaien umsonst?
      Und hatte umsonst denn Unsichtbarkeitszauber verwendet?
      Was für eine Verschwendung, dass hatte ihn die Hälfte seiner kostbaren Feen-Blut gekostet...



      Vielleicht musste er heute Chepi mehrfach abschlachten....
      Seufzend Blickte der Hexer an der Hauswand hoch...Eines der Fenster war geöffnet.
      Daraus dröhnte auch laute Musik...Keine Ahnung wer das von den Wächtern war, vielleicht hatte es auch einer vergessen auszuschalten während sie jetzt von Chepi abgelenkt wurden?
      Naja...Zumindest könnte er sich vielleicht etwas in deren Behausung umschauen und so ein paar Information sammeln?
      Dann wäre das ganze vollkommend umsonst gewesen....
      Selbst wenn er herausfand das einer der Wächter ein heimlicher Sammeler irgend einer bescheuerten Pop-Kultur war...Das ließ sich in seinem GROßEN Plan sicherlich auch verwenden.
      Entschlossen konzentrierte er seine Magie auf seine Schuhsole und schritt die Hauswand hinauf.



      Schwungvoll sprang er durch das offende Fenster woraus die laute Musik dröhnte----
      Und landete mit einer rolle auf denn Boden.
      Zufrieden Klopfte er sich unsichtbaren staub von der Kleidung aber wie bei einem Jumpscare bemerkte er das dieses Zimmer nicht leer war.
      Er sah denn verfluchten Herzträger!!
      "Fu---", entwich es ihm und hob sich schnell die Hand vor dem Mund um seine Anwesenheit nicht zu verraten.
      Wie konnte das sein? Seine Schmetterlinge haben das Herz hier gar nicht gespürt...?!
      Kopfschüttelnd wanderte sein Blick herum, dass war nun auch egal....Er hatte seine Ziel Person vor sich und sein Unsichtbarkeit Zauber wurde gewiss gleich seine Wirkung verlieren.
      Der Hexer versuchte die Gelegenheit zu Nutzen um sich ein besseres Bild über den Feind zu machen. Sie schliefen in Hochbetten...Das hier wirkte mehr wie eine Jugend-Behausung.
      Aus irgend ein Grund schien der Herzträger auch wütend zu sein, darum diese grässliche laute Musik? Er hörte beinahe seine eigenen Gedanken nicht mehr.
      Allerdings konnte er nichts sehen das irgendwie Magisch war, die Wächter waren wirklich wie ganz normale Sterbliche...
      Believe Me ~

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    • Lord Auberon Chepi von Schimmerling & Ineb Chevrier



      Die Schmerzen an seinem Rücken waren zuerst wie betäubt. Fürs erste dachte Chepi, dass er nur wie üblich von einem Korbos geschubst wurde. Aber eigentlich hätte er eher damit rechnen müssen, von dieser Familie richtig hart rangenommen zu werden. Bis jetzt hat jede Generation der Korbos ihn versucht an den Kragen zu gehen, statt an die Wäsche. Sie waren wirklich sehr - wie sein Meister früher sagen würde - Tsundere. Aber, dass ihn der kleinere Kerl sofort anschießen würde...Damit hatte er nicht gerechnet. Wie reizend musste denn Chepi angesehen haben, dass man ihn so mit einer Kugel in den Rücken durchlöchern müsste? Mist, vielleicht war es keine gute Idee direkt in seinem Pfauenkleid hierher zu stürmen. Er musste doch seine reizenden Schafe an die Eleganz und Sexappeal langsam gewöhnen, sie waren noch viel zu jungfräulich für so einen scharfen Hengst wie seiner selbst!
      Deswegen konnte er keinen Angriff ihm gegenüber von der Familie Korbos übel nehmen. Auch wenn es wirklich schrecklich weh tat! Krümmend wälzte er sich auf den Boden, er schwamm mittlerweile im Pool seines eigenen Blutes. Bestimmt würde ihn gleich sein alter Meister helfen, es wäre ja fragwürdig, wenn er seine schönste Erschaffung nicht wiedererkennen würde. Auch, wenn er nicht mehr wirklich sein Meister war, nicht mehr diese unglaubliche Aura versprühte wie früher. Trotzdem würde er sicher eine Art Anziehungskraft erreichen können, um wieder mit seiner alten Seele des Meisters zu connecten.

      "████...███...████....████...."


      "███ ████ ██ █████..."

      Doch stattdessen hörte er eigenartige Gespräche mit, die er des zu starken Blutverlusts nicht mehr verstand. Es klang als würden alle murmeln, ging es vielleicht um ihn? Bestimmt überlegten sie ihn zu heilen, sein Meister konnte das bestimmt noch wie früher! Doch anstatt heilende Hände auf seinem Rücken zu spüren, setzte ihm einfach die Dunkelheit zu. Huh? Warum war es so dunkel?

      "...█....█...█...."

      "...████ ██ ███ ████ ████ ██ ████ ███ ██████ █████ ██ ████ █████████████ ████ ██ ███████ ████. ███████████?"


      Wurde er etwa eingesperrt? Seine Wunde pochte und langsam begann er auch das Bewusstsein zu verlieren. Könnte es sein, dass nun seine letzte Stunde geschlagen hatte? Wo war sein Korbos in schwarzer Rüstung, der einen großen Schafsbock ritt? Irgendein Korbos sollte ihn doch retten!

      "Korboooos....Rette miiiich..."
      , murmelte er hustend, während er quälend Blut ausspuckte. Sicher würde er gleich warme Hände um seinen Rücken spüren, diese Männer brauchten nur unheimlich lange. Er hatte nicht einmal mehr Energie um sein Lieblingstrauersong für die Allgemeinheit abzuspielen. Oh, welche eine Farce!



      "Ich bin viel zu schöön zu sterben...Ich muss noch...Mehr über euch erfaaahren---- Unsere Hochzeit...Ich heirate auch alle drei Korbos...Ich...kann euch alle....*hust*aaAAhh...nehmen!!!"


      Wieder viel der kleine Erdnussmann in Ohnmacht. Er hoffte natürlich, dass ihn gerade ein großes Publikum bei seinem Ableben betrachtete. Wie viele er nur traurig machen würde, wenn er hier echt den Löffel abgab. Aber einst wusste jeder Leser in einer Geschichte: Niemals würde der Protagonist abkratzen! Chepi wusste einfach...dass es noch gut für ihn ausgehen würde! Zumindest erhoffte er es bis zum bitten Ende...bis sein kleines Herz immer weniger Blut pochte.

      Während dieses grausames Todes erlebte Ineb in dem Zimmer, dass bald ihm und Tyler gehörte, nicht gerade viel. Ja, er hörte den Knall, was wie eine Schusswaffe aus dem Fernsehen klang. Was schauten sich denn die Jungs jetzt wieder an? War Wyatt etwa auch eine Figur von einem Actionfilm? Huh...Etwas neugierig war er ja schon, doch kickte langsam der Alkohol ziemlich stark und ob er es überhaupt zur Treppe schaffte konnte er nicht einschätzen. Bestimmt würde er die Treppenstufen hinunterpurzeln ohne zu merken. Lieber verblieb er weiter in seinem Zimmer und beruhigte sich erst Mal. Sein Herz Schlug noch wegen Wyatt zu schnell. Er war so wütend auf ihn und zugleich übermannte ihn eine eigenartige Verwirrung. Doch auch an dieser Verwirrung war der angebliche Pazifist schuld, der nur bei ihm seine gewalttätige Seite offenbarte.
      Bevor er aber wieder abdriften konnte hörte er ein lautes plumpen, nahe am offenen Fenster. Fragend sah er nach oben, obwohl er die Augen kaum offen halten konnte.

      "Hmmm?", hebte er fragend seine Stimme. Was war das? War etwas runtergefallen? Aber da war doch nichts? Bildete er sich etwa schon Sachen ein? "Merde...Ich werde nie wieder so viel trinken.", versprach Lio sich auch wenn er wohl seine eigenen Versprechungen nicht einhalten würde.



      Nach Wut überkam dem Idol gerne die Traurigkeit. Jetzt so alleine sein war doch nicht die klügste Idee gewesen. Doch fühlte er sich einfach viel zu sehr Fehl am Platz mit den Anderen abzuhängen. Seine Gefühle waren ein reinstes Chaos, eine nie endende Flut, die ihn zu oft auf den falschen Flusspfad brachte. Wenn er jetzt so überladen mit den Jungs sprach würde es nur zu Konflikten kommen. Lieber sollten sie sich im Wohnzimmer ohne ihn eine schöne Zeit machen. Bestimmt fand es auch keiner der Anwesenden wirklich cool, dass er sich vor ihnen so stark betrank. Sie sagten zwar nichts gegen seine versteckten Alkoholdosen unter der Couch...doch wer sagte nicht, dass sie gerade über ihn lästerten? So war es auch früher in der Highschool. Wenn die Mitschüler erstmal mitbekamen wie eigenartig Ineb war, wollte keiner mehr etwas mit ihm zu tun haben. Auch wenn Ineb natürlich nicht nach Freunden fragte, er kam gut alleine über die Runden. Denn war er eigentlich gar nicht so ein soziales Wrack.
      Seit dem Kindergarten hatte er nämlich immer zwei Menschen, die bei ihm warten und ihn unterstützen.
      Louis und Gaston.
      ...
      ....
      Sein Herz wurde schwerer. Obwohl er heute noch mit Louis sich unterhalten hatte und ein Strich in ihrer Bindung setzte...fing er es schon jetzt an zu bereuen. Wenn er jetzt diese zwei Leute von seinem Leben streichte, weil sie etwas unschlagbar Schlimmes getan hatten...Wen hatte er dann da noch?
      Natürlich hatte er die Hoffnung sich mit den Jungs richtig anzufreunden. Er glaubte auch daran, dass sie es schaffen könnten. Aber war der Herzträger nicht dumm, er wusste ja selbst wie schwer es war eine Bindung aufzubauen. Er hatte es ja selbst nie hinbekommen jemanden außerhalb seines Familienkreises einen Freund zu nennen. Selbst diese zwei Kindheitsfreunde, mit denen er früher gespielt hatte. Einer zog um und der andere...hatte er einfach nie wieder gehen, bestimmt war derjenige sauer, dass er nicht immer diese pinke Heldin spielen wollte.
      Eine Bindung war wie eine Blume, sie musste erstmal wachsen. Bei Wyatt und ihm lagen aber nur Steine...während bei den anderen Wächtern es höchstens eine Knospe war. Er hoffte ja zumindest nun sich mit Tyler gut zu verstehen, da Harvey bestimmt auch nach der Aktion von ihm Abstand halten wollte.
      Deswegen fragte er sich nun wirklich. Sollte er wirklich diese vollkommen ausgewachsene Blume von Louis und Gaston einfach herausreißen? Konnte er es überhaupt machen, ohne sich dabei selbst zu verletzten?
      Denn wenn er ehrlich war...Vermisste er sie ganz schön. Er hatte noch nicht einmal wirklich begonnen seine Sachen in das andere Zimmer zu transportieren, doch hatte er einen Gegenstand bereits mitgenommen, was ihm eine Menge bedeutete.
      Die pinke Gitarre, die ihm eins Louis schenkte. Es war seine erste Gitarre, die er seit diesem Tag behütete wie einen Schatz. Aus Sehnsucht stand er doch auf, schwankend aber mit einem Ziel im Hinterkopf. Still griff er nach der in der Ecke liegenden Gitarre und saß sich wieder zu Boden. Wie einen Freund umarmte er diesen Gegenstand, als steckte darin noch die Wärme seines Bruders.

      "Ich...sollte Louis schreiben...",
      flüsterte zu sich selbst zu als musste er die Worte laut aussprechen, um zu spüren was sie mit ihm machte. Doch auch wenn die Schmerzen, die sein Bruder und sein Cousin in ihm hinterlassen hatten wieder spürbar waren...Klang es einfach nach der richtigen Entscheidung.



      Doch dann kam schon wieder ein Geräusch in der Nähe seinerseits. Zuckend erhob er seinen Kopf aber sehen konnte er einfach niemanden? Nun wurde er stutzig. Was war das...? Das konnte doch nicht mehr Einbildung sein oder doch? Verwirrt sah er sich in seinem Zimmer um und hoffte hierbei eigentlich nichts ungewöhnliches zu finden.

      "Was...war das...?"



      Die Stimme von Ineb klang ängstlich, sein Griff um die Gitarre wurde fester. Warum hatte er das Gefühl, dass etwas bei ihm war? Das konnte doch gar nicht sein, er hatte sein Zimmer abgeschlossen! Unruhig stand er auf, seine Gitarre noch in der rechten Hand. Es war als hörte er jemanden sogar in seiner Nähe atmen, drehte er nun komplett durch. Das war doch behämmert.

      "Ha--....Hallo?", rief er nun lauter, doch bekam er nur totenstille als Antwort. Er kratzte sich unglaublich verwirrt am Kopf. Tja, das zeigte Mal wieder wie schlecht es war Alkohol zu trinken. Wieder eingestehend wie besoffen er eigentlich war brachte ihn nur zum Lachen. "Oh Mann...Jetzt sehe ich schon Dinge. Dabei ist doch hier gar nichts!", lachte er aus Herzenslaune und erhob seine Gitarre. In der Nähe des Fenster erblickte er zwar wirklich eine leicht verschwommene Gestalt, doch musste auch dies einfach nur Einbildung sein. Er lachte erneut und fing an spielerisch mit seiner Gitarre umherzuschlagen, als wäre dies kein Instrument sondern ein Baseballschläger.

      "Alkohol lässt also schon Geister sehen! Ergibt euch Geister...Ich bin bewaffnet!"
      , erklang seine Stimme spielerisch während er wirklich wie ein Profi seine Gitarre hin und her ausholte. Das er dabei die Seiten zerstören würde, kam ihn gar nicht in den Sinn. Sein logischer Menschenverstand war gerade eh benebelt.



      "Die Gitarre ist nicht nur zum Spielen dar, glaub mir!"
      , rief er im Selbstgespräch mit sich selbst. Erst später kam ihn ein Hauch von Scham zurück, da er sich gerade aufführte wie ein Erwachsener, der zu wenig in seiner Kindheit gespielt hatte und nun alles nachholen musste.

      _______________________________________________________________________

      Cabriel Valentine

      Ein kalter Windzug streifte die Haut des Windwächters, als wollte ihn die Luft von Draußen willkommen heißen. So viel Chaos, was gerade bei den Witch abspielte...Lämmchen konnte gar nichts anders als vor Aufregung anfangen zu rennen. Dabei fühlte er sich in dieser Form oftmals müde und total ausgelaugt. Aber heute wollte er wirklich durchstarten, als hätte er am frischen ´Gras` geschnüffelt. Innerlich war er selbst fassungslos, was er gerade getan hatte. Zugleich aber fand er es unglaublich, schon immer wollte er einen Rose ins Gesicht schießen. Und Tyler hatte es so verdient. Dafür, dass er sich so aufspielte als wäre er mehr als ein Tier. Natürlich war er diesem Wolf immer noch dankbar, für seine Tat in der Vergangenheit...Er wollte sich auch mit einem Tier wie ihn verstehen. Er war immerhin ein Geschenk, doch...verstand er einfach nicht, dass Sammy eigentlich ihn Tyler geschenkt hatte. Er verstand seine Position nicht und glaubte wirklich etwas erreichen zu können. Doch wenn er wirklich besser als Sammy sein wollte, dann musste er auch mächtiger sein als ein Gott. Aber...Was hatte er schon dafür gemacht außer herum zu stinkern und sich zu beschweren. Wenn er im Club war müsste er Sammy unbedingt von seinen Schießkünsten erzählen! Er fragte sich hierbei, wie Sammy auf diese Information reagieren würde, dass er Tyler getroffen hatte. Bestimmt...wäre es ihm genauso schnurzegal, weil er ein unerzogenes Tierchen war. Und unerzogene Tiere hasste Sam wie die Pest!

      Doch natürlich wollte er nicht direkt zum Club, auch wenn Lämmchen in dieser Form bestimmt zehn Mal mehr Kundschaft bedienen konnte als Cabriel. Aber bevor er es vergaß hatte er sich selbst erinnert, dass auf ihn noch ein Training wartet. Insofern überhaupt einer der Witch aus dem Häuschen herauskäme. Sammy wäre ihm nachgelaufen. Denn er wusste, dass er Tiere ohne Leine mit wertvollen Gegenstände nicht alleine lassen durfte. Genau deswegen wurden Mama früher die Flugtickets weggenommen. Deswegen wusste auch Lämmchen, dass die WITCH versuchen würden ihn das Herz wieder wegzunehmen. Sie vertrauen ebenfalls wie Sammy nicht, dass Lämmchen gut auf Sachen aufpassen würde. Lämmchen wollte das Herz nur borgen. Damit er auch weiter im Club Lämmchen sein konnte, damit er Sammy auch beeindrucken konnte mit seiner Effizienz, die er sonst nie hatte.



      Vielleicht aber wollte er auch nur einmal in der Position sein etwas Gefährliches in der Hand zu halten, was das Leben vieler Menschen veränderten könnte. Eventuell könnte er...diese Kette ein wenig für sich manipulieren? Er hätte Zeit sie zu analysieren, zu gucken wann es anfing zu pulsieren, wann es dunkler oder heller wurde. Der Herzträger machte das ja nicht. Wenn Lämmchen der Anführer sein würde, hätte er schon längst all' die Energie aus diesem Ding herausgesaugt. Aber...Anführer sein wäre für ihn doch zu anstrengend. In Videospielen war es okay, doch in der Realität? Nein, auf keinen Fall würde er sich es antuen. Diese Witch-Dödel waren schon als normale Mitglieder anstrengend genug.

      Um zum Wald zu gelangen, was eigentlich sein nächster Zielort war, musste er an einer Brücke entlang. Unter dieser Brücke war eine Schnellstraße, die Fahrzeuge fuhren auch noch um diese Uhrzeit ziemlich schnell auf den Straßen. Hier war Lämmchen oft, wenn er nachdenken wollte. Nein, eigentlich war da immer Cabriel gewesen, wenn Mal wieder im Leben was schief gelaufen war. Wenn er einen Konflikt mit Sammy hatte oder die Mitschüler ihn zu stark schikaniert hatten. Wenn Janon wieder zu brutal war, Mirella zu selbstsüchtig...Auch als Mama starb und auch Jahre danach als sein Freund Matteo durch einen Unfall umkam.
      Diese Brücke hatte wohl schon zu viel von seinen bitteren Gedanken abbekommen. Wie oft hatte er hier schon nachgedacht herunterzuspringen um den ganzen ein Ende zu setzen?



      Auf der Brücke zu sein kam ihn immer so vor als war er der Grenze der Realität entkommen. Unter ihm waren die Lebenden, sie fuhren gemütlich die Straße entlang und scherten sich nicht um solch ein Haufen Müll wie Cabriel. Die Brücke nutzte fast niemand, weshalb Cabriel oft alleine war und seine dunklen Gedanken weiter fortsetzen konnte.
      Lämmchen erinnerte sich kaum noch... Hatte er Cabriel je geschafft über seinen Schatten zu springen und sich auf das Geländer gestellt? Immerhin wäre es ein Traum vor ihn so zu sterben. In den Augen von Zeugen, die seine Leiche nur noch weiter beschädigen würden.

      Plötzlich blieb Lämmchen stehen. Nicht, weil er außer Atem war vorm Rennen oder weil ihn die Erinnerungen zu hart mitnahmen. Es war etwas Anderes, was seine Aufmerksamkeit erregt. Oder besser gesagt...Jemand Anderes. Eine alte Freundin, die er seit Jahren nicht mehr gesehen hatte.



      "Du auch hier...?", fragte das Mädchen mit einer leisen Stimme, die einem Windhauch glich. Sie saß auf dem kalten Boden, ihre Beine dicht an ihrem Körper gepresst. Ohne jegliches Leben in ihren Augen starrte sie zu dem Windwächter.



      Verblüfft zog Cabriel an seiner Stoffmaske, die er sich beim Rennen übergezogen hatte. Die Zahnräder in seinem Kopf drehten sich. Er fokussierte sich genau auf die Person, die gerade so still und geheimnisvoll auf dem Boden saß. Warum war sie denn hier? War sie nicht..? Das konnte doch nicht sein...

      "Jeremy..."
      , erhob nun auch Lämmchen seine Stimme und blinzelte mehrmals fragend.



      "Besuchst du etwa immer noch diesen Ort?",
      fragte er die einsame Frau, die ihn als Antwort erstmals nur in seine Seele starrte. So tief als wollte sie ihm ein dunkles Loch hineinbohren. Dabei war Cabriel schon lange nicht mehr hier, seitdem er im Krankenhaus war. Hieß es, dass Jeremy immer alleine hier herumsaß? Für Cabriel war es ja Normalität hier meiste Zeit alleine zu verbringen, doch Jeremy kam früher nur hierher um...ihren Bruder zu grüßen.

      Sowie auch damals erhob sie sich und strich sich zu erst den Dreck von ihrem längeren Rock. Dann schenkte sie Cabriel ein dunkles und giftiges Lächeln, was Lämmchen eine Gänsehaut durchzog. Es war ein grausamer Todesblick, mit dem sie ihn bestrafte. Wenn nur bloße Blicke jemanden zerreißen könnten...Aber trotz allem reagierte sie ziemlich ruhig und streckte so die Hand nach Lämmchen aus.

      "Ich habe auf dich gewartet....Windwächter...", enthüllte sie ihre Absicht hier zu sein. Ihre Hand war einladend und ebenso auch fordernd, als hätte Lämmchen gar keine andere Wahl als sie anzunehmen. Genauso wie früher, wenn Cabriel hier eigentlich seine Ruhe haben wollte und das Mädchen einfach hereingestürmt kam um ihm zu zeigen für was Freunde...oder Geschwister...überhaupt da waren.

      "Na komm...Lämmchen. Setz dich mit mir aufs Geländer...So wie damals..."



      Die Verblüffung flog Lämmchen von der Visage, schnell zeigten seine Augen eine gewisse Abneigung gegenüber seiner alten Freundin. Doch er wusste auch, dass Jeremy ein höheres Tier war als sie. Wenn Lämmchen ein Lämmchen war...dann war Jeremy mindestens ein Schafsbock. Ihr Wort war Gesetz, das war keine Frage. Außerdem...war sie die Einzige in seinem Leben, die dieses gleiche leblose Gesichtsausdruck wie er hatte. Auch sie fühlte sich sehr nahe und willkommen vom Tod. Irgendwo mochte und hasste er sie. Und auch wenn er eigentlich etwas wichtigeres vorhatte konnte er nicht einfach gehen, wenn seine Schwester da stand. Falls sie sich nämlich umbrachte, musste er dabei sein. Das hatten sie sich früher gegenseitig versprochen, damit auch jeder wusste, wer den Wettbewerb gewonnen hatte.

      "Also...gut...Aber ein Wächter könnte gleich hier sein, so viel Zeit habe ich also nicht.", widersetzte er sich nicht und tat genau das, was sie auch von ihm wollte. Auch wenn sein Gesicht sagte, dass er darauf gar keine Lust hatte.



      Als sich Lämmchen auf das dünne Gelände hinsaß, begann Jeremy plötzlich zu kichern. Schelmisch, als hätte sie die Sitzfläche mit Dreck beschmiert. Doch lachen tat sie nur, weil sie auf jemanden zeigte, den Lämmchen gar nicht realisierte.

      "Checkst du nicht mehr deine Umgebung ab? Dein Wächterfreund ist doch schon da. Schau doch wie erschöpft er aussieht, der Idiot ist dir echt lange hinterhergelaufen."

      Daraufhin drehte Lämmchen sein Kopf zu der Person, die nur ein paar Meter weiter von ihnen entfernt war. Überrascht erhob er zuerst seine Augenbrauen. Sah er richtig? War wirklich Harvey hierher gekommen, um mit ihm zu trainieren? Er hatte irgendwie geglaubt, dass sich Wölfchen noch zusammenriss und ihn wie ein Güterzug während des Rennens umschmeißen würde. Wow, also war wohl Harvey wilder drauf? Bestimmt hatte er nur mehr Zorn als jeder andere.
      Seelenfriedlich winkte er Harvey zu, während er gefährlich mit den Beinen auf dem Brückengeländer hin und her schwenkte.

      "Hey...Du bist mir wirklich hinterhergerannt. Das freut mich aber...Das heißt also, dass ich dich ganz schön verärgert habe...Sonst hättest du wohl niemals mich vorgezogen...Ich fühle mich echt geschmeichelt, dass du auch Augen für mich hast <3.", flirtete Lämmchen in einem sarkastischen Unterton während er seinen Blick nicht von dem Feuerwächter ließ.



      "Wir sind noch nicht da...Aber hier sind wir schonmal ungestört genug. Jeremy wird uns nicht stören.", bestätigte er ziemlich sicher, dass sich seine Schwester niemals bei solch' einen Kampf einmischen würde. Ihr käme es ja nur gelegen, wenn Lämmchen als erstes den Löffel abgibt. Dann würde Samuel auch nur sie als einziges, gutes Tier erkennen.
      Doch schon wieder begann Jeremy verbittert zu lachen, wie ein hinterlistiger Fuchs, der sich über das Leid anderer freute. Herrisch lehnte sie sich über das Gelände und blickte zu Boden. Ihre Augenfarbe leuchtete so hell, dass Lämmchen beinahe wieder Harvey vergaß. Zu unheimlich sah gerade seine Schwester für ihn aus.

      "...Glaubst du ernsthaft, dass dieser Wächter uns sehen kann? Hast du etwa vergessen, wann du mich das letzte Mal gesehen hast? Hast du etwa unseren letzten Wettkampf vergessen, Lämmchen? Fängst du etwa wieder an Dinge zu verdrängen? Das darfst du nicht...Immerhin solltest du immer nahe die Strafe in deinem Herzen spüren."




      Sofort senkten sich die Schulter von Lämmchen. Das Herz in seiner Hosentasche brannte nur noch mehr, es kam ihn so vor als versetzte es ihm eine höllische Glut, die direkt seine Haut traf. Nein...Wie konnte er es auch vergessen?

      "Stimmt...Er kann dich nicht sehen.",
      murmelte er leise und der Realität näher kommend, auch wenn es nicht hieß, dass Jeremy aus seinem Kopf verschwand. Sie war immer noch bei ihm und verhöhnte ihn. Verdarb ihm seine Laune. Tod oder Lebendig.

      "Früher kam ich immer hierher...Um meine Ruhe zu haben..."
      , begann er eine Geschichte zu erzählen, die nicht unbedingt an Harvey gerichtet war, sondern eher an sich selbst...damit er nicht ganz seiner Vorstellung ausgesetzt war. "Wie jetzt saß ich mich auf dieses Gelände und hoffte mein Gleichgewicht zu verlieren. Hoffte, dass ich mich endlich trauen könnte...einfach von dieser Welt zu verschwinden."
      Auch Lämmchen sah jetzt zu Boden, sein eigener Schatten war durch die Laterne in der Nähe monströs geworden. Es war so als verschluckte ihn schon wieder die Dunkelheit. Schon wieder konnte er diese Depression spüren, die nicht Lämmchen entwickelt hatte, sondern Cabriel selbst. Tiere waren dazu nicht so stark in der Lage, Tiere waren glücklich einfach ein zu Hause zu haben - sie konnten damit gut leben, selbst wenn ihr Besitzer gemein zu ihn war. Aber Cabriel...war egoistisch, für ihn war das nie genug.

      "Einmal hatte Cabriel es geschafft endlich den Mut zu finden. Durch Jeremy, die ihn überzeugen konnte...dass er es schaffen würde zu springen. Cabriel hatte Vertrauen zu sich selbst entwickeln...und zugleich konnte er das erste Mal sich Sammy widersetzen, der ihn verboten hatte sich selbst etwas anzutuen."

      Seine Stimme klang wie im Erdboden versunken, als gehörte sein Körper schon lange unter die Erde. Ja, die Bilder von früher durchströmten seinen Kopf. Diese Erinnerung würde er niemals vergessen. Er hatte sich getraut auf dieses Gelände hochzusteigen, er hatte es geschafft sein Gleichgewicht endgültig zu verlieren. Und dann als er gerade dabei war sich dem Wind zu ergeben...wurde er verhindert!

      "...Ein Held hatte aber...es für nötig gehalten sich einzumischen. So wie jeder sich in Cabriels Leben einmischen wollte...So wie jeder für ihn bestimmen wollte...Packte dieser Junge seine Hand und zog ihn wieder nach oben. Wieder zurück in die Hölle..."



      Lämmchen erinnerte sich nicht mehr genau an diesen Jungen, er hatte ihn an diesem Tag kaum angesehen. Für ihn war dieser Mann ein Todesbote, der ihn zeigen wollte, dass seine Bestrafung auf der Welt noch nicht vorbei war. Er musste sich dieser Welt ergeben, bis jemand Anderes ihn erlöste. Genau daran wollte ihn seine Schwester bestimmt erinnern.
      Langsam wie eine Puppe drehte Lämmchen seinen Kopf zu Harvey, seinem Gesicht wurde jegliches Leben konnte. So wie es oft auch bei Cabriel war. Doch dann setzte er sich ein tiefsitzendes Lächeln auf, es war giftig und ohne einen Hauch an Lebensfreude.

      "Sag mir bitte... Bist du nicht böse gegenüber diesem Helden? Er hatte ohne darüber nachzudenken solch Abfall wie mich gerettet...und dabei nicht Mal bemerkt, was er damit angerichtet hatte. Nachdem er Cabriel...gerettet hatte...mussten so viele Menschen...leiden...Wegen dem Helden musstest du jetzt solch einem Nutztier wie mir hinterher, dich von mir provozieren lassen und dabei musst du immer hoffen, dass ich dieses Herz nicht gleich versuche für schlechte Sachen zu benutzen."

      Seine Finger umgriffen fest die Stange, er ließ dabei die Pistole fallen als brauchte er sie nicht mehr. Mit seinen Rücken beugte er sich weiter nach hinten, spürte wie das Gleichgewicht er jede Sekunde verlieren könnte.

      "Findest du es richtig, dass dieser Held einen schlechten Menschen wie Cabriel gerettet hat? Haben schlechte Menschen wie Cabriel nicht den Tod verdient...? Durch meinen Tod...wäre eventuell ein besserer Luftwächter gekommen und hätte niemals ein Wort gegen einen Helden wie dich gelegt. Vielleicht sogar...Hätte der andere Luftwächter dich bewundert...nicht wie Cabriel dich...gehasst...Einfach nur, weil du...dich als Held aufführst."



      Er holte den Anhänger heraus, dabei bemerkte er wie seine Handfläche bereits eine rötliche Wunde hatte. Das Herz hasste ihn wohl genauso sehr wie die Welt selbst. Das machte Lämmchen sogar etwas traurig, warum wurde er denn überhaupt ein Luftwächter, wenn selbst ihn die Magiequelle verstoßen hatte? Die Welt setzte ihn nur Unglück ein, es war ein Trauerspiel.
      Aber was solls... Vielleicht musste er gar nicht zu einem Trainingsort, um diese Sache zu beenden. Er hatte ja genug provoziert, auch wenn er wirklich Sammy noch diese coole Kette zeigen wollte.
      Schwungvoll warf er Harvey die Kette zu und seufzte schwach.

      "Wenn Cabriel sich jetzt trauen würde zu sterben...Was glaubst du...Könnte einer der WITCH denken, dass du es gewesen warst, der Cabriel von der Brücke geschmissen hatte?", fragte er etwas neugierig, während er begann aufzustehen. Er erwartete nicht, dass Harvey ihn überhaupt noch ansah, da er ja nun das Herz hatte. Doch eventuell hatte er ja noch genug Wut um ihn einen kleinen Wunsch zu erfüllen.

      "Du könntest ja erzählen, dass du keine andere Wahl hättest. Vielleicht könntest du dein Heldsein noch retten, bestimmt würde jemand wie der Herzträger auch glauben. Wölfchen würde dich sogar mit offenen Armen begrüßen...Deswegen ist es ein wenig schade, dass du herkamst und nicht Wölfchen, aber was solls...Ich nehme es als Schicksal oder...Ironie? "

      Er lachte beifällig, auch wenn nichts hiervon komisch fand. Das fand nicht Mal Lämmchen. Jeremy hätte bestimmt deswegen gelacht, doch war sie schon lange nicht mehr da. Nun wurde seine Stimme etwas lauter, Harvey sollte genau seine Worte verstehen, die er ihm sagte.

      "Harvey...Lämmchen...Nein, Cabriel ist ein schlechter Mensch. Cabriel hat...eine Menge schlimme Dinge gemacht, die nicht zu vergeben sind...Aber Cabriel ist zu feige...viel zu feige um sich selbst ein Ende zu setzen, bevor er noch viel...viel schlimmeres macht. Wenn du wirklich ein Held bist dann...solltest du dich auch um solche schlimme Menschen wie Cabriel kümmern..."

      Er holte leise nach Luft und neigte seinen Kopf zur Seite während die toten Augen von Lämmchen, die von Harvey nicht verlieren wollten. Seine Stimme wurde sanfter, als wollten sie genau in das Herz des Wächters greifen.

      "Könntest du Cabriel helfen? Du könntest ihn damit beweisen, dass ein Held wirklich...in dieser Welt für das Gute existiert. Bitte."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Harvey Bell

      Lebensmüde, saß er da...Harvey konnte nicht Lügen das der Anblick den Luftwächter auf den Geländer zu sehen ihn nicht nervös machte.
      Ihn zu verfolgen war durch das Herz gar nicht so schwer gewesen, auch wenn Cariel selbst in dieser eigentlich auffälligen Form irgendwie mit der Umgebung zu verschmelzen schien.
      Seltsamerweise aber redete er mit jemand...Der Harvey selbst nicht erkennen konnte. Kurz dachte er würde mit seinem Smartphone telefonieren aber...War das nicht in Sichtweite zu sehen.
      "Hey...Du bist mir wirklich hinterhergerannt. Das freut mich aber...Das heißt also, dass ich dich ganz schön verärgert habe...Sonst hättest du wohl niemals mich vorgezogen...Ich fühle mich echt geschmeichelt, dass du auch Augen für mich hast <3.",



      Der Sarkastische Flirt prahlte an Harvey ab. Viel zu sehr stark war in ihm die lodernde Wut über Cabriels Verhalten in denn letzten Minuten gewesen.
      Durch sein Tägliches Joggen kam er gelegentlich an dieser Brücke vorbei...Er konnte sich selbst nicht erklären warum aber sie löste in ihm ein mulmiges Gefühl aus. Was vermutlich aber auch von der befahrenden Straßen her kommen konnte.

      "Wir sind noch nicht da...Aber hier sind wir schonmal ungestört genug. Jeremy wird uns nicht stören."
      ....
      Harvey hatte noch seine Angefangene Zigarette in der Hand, seine Wut war noch da aber dämpfte sich ein Stück...Er Vergaß das gerade Lämmchen vor sich hatte. Dieser murmelte und redete ständig wirres Zeug...Das machte es Harvey nicht sonderlich einfach. Er wollte Cabriel bei klahren Verstand zur Rede stellen oder besser gesagt das zu Ende führen was er eigentlich Längst hätte tun sollen...
      "Stimmt...Er kann dich nicht sehen."



      Aber wie sollte er das?
      Wenn sich Lämmchen oder Cabriel so benahm. Etwas zu sehen das nicht da war....Harvey war ein Realist und für solche Dinge hatte er kein wirkliches Einfühlung vermögen.
      Zumindest blieb Cabriel jetzt an Ort und Stelle...So musste er ihm nicht nach Jagen oder sorge haben das mit der Waffe oder dem Herz herum lief.
      Was zum Henker hatte Cabriel vor?
      Misstrauisch ließ er seine Zigarrette zu Boden fallen und tratt diese aus als der Luft Wächter weiter sprach:

      "Früher kam ich immer hierher...Um meine Ruhe zu haben..."
      Er begann ihm eine Geschichte zu erzählen...
      Harvey begriff nicht woher der Drang jetzt kam jetzt darüber zu erzählen, er war darauf aufgelegt gewesen zu Kämpfen, in Notfall sogar Gewalttätig gegenüber den Anderen zu werden...
      Doch erzählte er ihm wie er geplant hatte...Von dieser Welt zu verschwinden....

      "HALT MACHT DAS NICHT!!!"



      "...Ein Held hatte aber...es für nötig gehalten sich einzumischen. So wie jeder sich in Cabriels Leben einmischen wollte...So wie jeder für ihn bestimmen wollte...Packte dieser Junge seine Hand und zog ihn wieder nach oben. Wieder zurück in die Hölle..."
      Überrascht Blickte Harvey auf....
      Ein Held hatte Cabriel einmal hier auf diese Brücke gerettet...?
      Obwohl es eine große Heldentat gewesen war klang es auch Cabriels Mund wie das schlimmste Verbrechen...
      ....Zurück in seine Hölle...?



      Er verstand Cabriel wirklich nicht....
      Er wäre diesem helden dankbar gewesen wenn sein Leben gerettet hätte...
      Was hatte es mit Bestimmung zu tun? Was war Falsch daran gewesen...?
      Andererseits...Wenn ihn die Leblosen Augen von Cabriel sah, fragte er sich überhaupt...Wie dieser schaffte zu Leben...

      "Sag mir bitte... Bist du nicht böse gegenüber diesem Helden? Er hatte ohne darüber nachzudenken solch Abfall wie mich gerettet...und dabei nicht Mal bemerkt, was er damit angerichtet hatte. Nachdem er Cabriel...gerettet hatte...mussten so viele Menschen...leiden...Wegen dem Helden musstest du jetzt solch einem Nutztier wie mir hinterher, dich von mir provozieren lassen und dabei musst du immer hoffen, dass ich dieses Herz nicht gleich versuche für schlechte Sachen zu benutzen."
      Die Rettung von Cabriels Leben hatte also Konsequenzen....
      Sowas wie ein Schmetterlingseffekt, brachte andere Leben in Schwierigkeiten....



      "Findest du es richtig, dass dieser Held einen schlechten Menschen wie Cabriel gerettet hat? Haben schlechte Menschen wie Cabriel nicht den Tod verdient...? Durch meinen Tod...wäre eventuell ein besserer Luftwächter gekommen und hätte niemals ein Wort gegen einen Helden wie dich gelegt. Vielleicht sogar...Hätte der andere Luftwächter dich bewundert...nicht wie Cabriel dich...gehasst...Einfach nur, weil du...dich als Held aufführst."
      ....
      Cabriel hasste ihn also wirklich, ohne Zweifel...
      Dabei hatte nicht einmal mit seiner Persönlichkeit zu tun. Nur weil er ein Held sein wollte?
      In diesem Moment....Merkte Harvey, was ihn selbst die ganze Zeit an Cabriel so störte...An wenn er ihn wirklich erinnerte...



      Der Luftwächter sprach jetzt auch über ein Szenario, was passieren würde wenn dieser jetzt in den Tod stürzen würde....
      Würde es nach dessen Ansicht die Situation verbessern?
      Er fing das wertvolle, Magische Herz auf das ihm Cabriel nun zu warf...Er war unbewaffnet und bot dem Feuerwächter das perfekte Motiv, dass zu beenden was der Held vor ihm falsch gemacht hatte...

      "Du könntest ja erzählen, dass du keine andere Wahl hättest. Vielleicht könntest du dein Heldsein noch retten, bestimmt würde jemand wie der Herzträger auch glauben. Wölfchen würde dich sogar mit offenen Armen begrüßen...Deswegen ist es ein wenig schade, dass du herkamst und nicht Wölfchen, aber was solls...Ich nehme es als Schicksal oder...Ironie? "
      .....
      Das war wirklich Ironie.
      Schicksal, daran wollte Harvey gar nicht mehr glauben....
      Sie alle waren für ihr Handeln selbst verantwortlich.
      Es war gut.
      Das Tyler nicht hier war und er nun allein mit Cabriel war.






      "Harvey...Lämmchen...Nein, Cabriel ist ein schlechter Mensch. Cabriel hat...eine Menge schlimme Dinge gemacht, die nicht zu vergeben sind...Aber Cabriel ist zu feige...viel zu feige um sich selbst ein Ende zu setzen, bevor er noch viel...viel schlimmeres macht. Wenn du wirklich ein Held bist dann...solltest du dich auch um solche schlimme Menschen wie Cabriel kümmern..."
      .....
      Wirklich....Ein....Held....Sein?
      Die Worte von Cabriel trafen ihn so viel tiefer als von Außen wirkte.
      ......
      Wie konnte....es...Cabriel nur wagen.....Sowas ihm direkt ins Gesicht zu sagen?



      "Könntest du Cabriel helfen? Du könntest ihn damit beweisen, dass ein Held wirklich...in dieser Welt für das Gute existiert. Bitte."

      Langsam ließ er den Anhänger über seine Finger gleiten. Das Herz schmiegte sich an seine Haut, schwerer als bloßes Metall, fast lebendig. Er wickelte es um seine Hand, zog die Kette fest um sein Handgelenk, bis sie sich spürbar in die Haut drückte. Kein Schmerz – eher eine Mahnung. Als er die Faust ballte, begann das Herz zu pulsieren. Tief. Unnachgiebig. Jeder Schlag sandte eine Welle aus Hitze durch seine Adern, fachte das Feuer in ihm an, das nach Zerstörung verlangte.
      Er atmete scharf aus.
      Mit wenigen Schritten war er bei Lämmchen, der gefährlich auf dem Brückengeländer lehnte. Ohne zu zögern schloss sich seine freie Hand um den Kragen des anderen, eisern, unnachgiebig.
      Mit einem brutalen Ruck zog er ihn vom Geländer weg, riss ihn zu sich heran, als wolle er ihn aus der Welt zerren. Mit einer ruckartigen Bewegung schleuderte er ihn zu Boden
      Harvey kniete sich über ihn, die Faust bereits erhoben. Das Feuer der Wut in ihm schrie nach mehr. Nach Gewalt und Vernichtung dieser Dunkelheit die Cabriel umgab.
      Das Magische Herz pochte in seiner Handfläche.
      Ein Schlag. Hart. Präzise. Seine Faust traf die Wange, ließ den Kopf des Luftwächters zur Seite schnellen. Noch ein Atemzug – dann ein zweiter Treffer, diesmal gegen das Kinn. Nicht mehr. Er hielt inne, die Faust zitternd in der Luft.
      Der Anhänger an seinem Handgelenk pulsierte weiter, heiß gegen seine Haut.
      Es fühlte sich an als würde es ohne Worte Genug flüstern...

      "Wenn Cabriel so ein schlechter Mensch ist...Warum zur Hölle sollte ICH als einem Helden ihn dann auch noch Helfen? Das ist Bullshit...", raunte Harvey kälter und raunte dem Herzen zu:
      "Witch...Verwandel dich."



      Wie es Harvey beinahe schon erwartet hatte war es nicht seine Witch Form die er als Idealen Helden sah...Es war wieder die Form, bei der er besonderes...Eine starke Frust und willen verspürte in Thema...Gerechtigkeit. Jenne die ihn wohl in der Nacht bei Ineb Rettungsaktion ihn zu einem Sünder gemacht hatte....
      Bei seis drum...Er hatte nicht das Gefühl das ihm Cabriel oder Lämmchen richtig zuhörte, aber vielleicht war es Zeit in Auge in Auge mit ihm zu sprechen...Als jemand der eben so wenig an Cabriel glaubte.
      Jemand der ein eben so tiefen Hass ihm gegenüber empfand...



      Jemand...Der für seine Ideal über...Leichen gehen würde.
      Der das Böse ausmerzten würde ohne mit der Wimper zu zucken um der Held zu sein an denn der fest glaubte.
      Um das Gute zu retten und zu beschützten....
      Aber dafür sich selbst der Dunkelheit hingab....Und die ganze Welt brennen sehen wollte.

      "Hörst du dir eigentlich selbst zu? Weißt du wie widersprüchlich und Paradox du eigentlich klingst?!", erhob Harvey nach einer langen weile seine Stimme deutlich lauter von seiner gedrosselten Wut umschlossen.



      "Entweder hast du geschlafen oder hast es vergessen aber ich helfe deinem Gedächtnis gerne auf die Sprünge! Wozu haben wir diese Träume überstanden wenn wir nichts daraus gelernt haben?!"
      Vorwurfsvoll verengte der Feuer-Wächter seine Augen:
      "...Angefangen bei deinem Traum. Schon dort hätte wir die Chance gehabt Cabriel dem Tod zu überlassen und weißt du noch wie die Anderen reagiert haben?"

      "Ich finde...das nicht Richtig."



      "Er hält sich selbst für...ein schlechten Menschen....Bestimmt durch....Andere für eine Perverse seuche...Oder Abartig....Einen...Feigling...Er kann nicht allein Entscheidungen treffen weil immer Andere für ihn entschieden haben! Aber das ist er Nicht!! Nur....Nur kapiert er das selbst nicht!"

      "Ich... möchte mit euch versuchen Cabriel davon zu überzeugen kein Fehler zu sein... Als WITCH werden wir sicher öfter unser Leben aufs Spiel setzen, doch... macht es nicht genau einen Helden aus? Ich finde den Verlust von Cabriel viel schlimmer, als das Risiko weiterspielen zu müssen und dabei verletzt zu werden."


      .....
      .....................
      ........................................
      "Wyatt hatte uns alle überzeugt weiter unserer Leben für dich zu riskieren, sogar heute bat er mich um ein versprechen dich nicht vollkommend Brutal zu verschlagen. Auch Ineb empfindet denn Verlust von Cabriel als schrecklich...Tyler war vermutlich der einzige der von uns dem es egal gewesen wäre oder sich darüber gefreut hätte. Und so wie du sprichst...Wäre er nicht der einzige gewesen. Wer auch immer Jeremy ist oder....Deine Mutter, sie alle wollten dich nicht mehr in ihrem Leben aber was die Anderen wollen ist dir Egal?! Denkst du hast es Verdient weil du ein schlechter Mensch bist?! Auch darüber haben wir diskutiert...."
      .............
      "Laut der Ethik der Menschheit...Macht genau solch ein Vergehen dich doch zu einem schlechten Menschen?"



      "Ich glaube er hat sicher ein schlechtes Gewissen und...das....ist Strafe genug wenn ihn das noch immer belastet...f-finde ich...A-aber zeigt....auch das er nicht Unmoralisch denkt...!"

      "Also für mich sieht so aus als wäre sie mit oder ohne seine Hilfe gestorben, ist echt viel Blut.... Er hat ihr leiden verkürzt...Und daher sehe ich auch kein Grund ihn zu bestrafen. Das macht ihn nicht schlechter oder besser..."



      ........................

      "Wyatt glaubt daran das du ein schlechtes Gewissen besitzt, Tyler sieht in dir weder etwas gutes noch etwas schlechtes...Es war wirklich dein Fehler auf ihn zu Schießen, wäre er jetzt mitgekommen , würde die Sache jetzt ganz Anderes Enden...Einzig Ineb teilte damals meine Meinung."

      "Bei Mord...glaube ich schon, dass man einer Rechenschaft unterzogen werden muss..."

      "Aber ich finde auch er hat eine Strafe verdient...Sonst lernt man aus der Situation nicht..."
      ................

      "Ich würde dir nur ein gefallen erweisen dich von der Brücke zu stoßen, dabei hast du deine wirklich Strafe noch nicht erhalten, du rennst von ihr davon...Wie der Feigling der du bist! Ich bin nicht hier um dich zu Retten...Oder dein Urteil zu verrichten. So ein Held bin ich nicht....Aber für dich sind alle gleich, sobald du sie in irgend eine Kategorie gesteckt hast....Ich bin nicht Wyatt der für alle eine Harmonische Welt wünscht, wozu braucht man dann noch Helden? ich bin nicht Tyler der dir dir wohl ein nahe Ende wünscht damit du aus seinem Leben verschwindest und auch bin nicht Ineb der alles Perfekt haben will."
      ....Sein wahren Wunsch.
      Denn kannte Harvey ur zu deutlich auch ohne dafür ein Traum zu sehen oder das man tiefer in ihn eindringen musste.
      Er hatte dies tief in sich verschlossen, genau weil er wusste was ...Er wirklich wollte und empfand.
      Er wollte ein besserer Mensch werden...Ein Bilderbuch Held....
      Aber in diesen Augenblick war es wohl Zeit, sich Cabriel richtig zu öffnen.



      "...So jemand wie du wird nie seine eigenen Fehler erkennen, dafür denkst du zu oft nur an dich."

      "Du hast mir vorgeworfen das ich meine eigenen Fehler nicht erkenne aber dann hast du nicht mitbekommen was ich in Traum von Wyatt zu Wyatt und Ineb gesagt habe.
      Fehler zu machen und Missverständnisse helfen aneinander besser zu verstehen ohne Fehler wird keiner von uns über sich hinaus Wachsen!
      Fehler zeigen uns, wo wir noch wachsen können. Sie sind nicht das Ende, sondern die Schritte, die uns näher an unsere Träume bringen!", wiederholte gegen Ende seine Worte deutlicher.



      "Ich ignoriere meine Fehler nicht. Es mag sein das ich sie tief in mir verriegele um meine Freunde und verbündete nicht zu verletzten. Doch verachte ich sie nicht, ich heiße sie Willkommen um ein noch besserer Held zu werden...Denn weißt du was mich am meisten....An solchen Bösen Menschen wie dich ---Ankotzt?"
      Die Stimme von Harvey wurde dunkler als sein Blick stechender wurde, die sein innerlichen Hass eindringlicher machte und er die Arme vor sich Verschränkte.
      "Schlechten Menschen wird vergeben....Man gibt ihn zweite, eine dritte...Vielleicht sogar mehre Chancen ein besserer Mensch zu werden. Vielleicht hat dieser Held von damals auch die Hoffnung gehabt das du dein Leben in dieser Hölle selbst in den griff bekommst. Schließlich gibt immer die Hoffnung der Anderer, je mehr Hoffnung existiert desto mehr Gutes kann entstehen. Aber...."



      Langsam hob Harvey seine Hand mit den Anhänger und starrte auf das Herz, es begann langsam auch ihn zu schmerzen....
      Denn jetzt sprach er offen...Etwas aus das mit so viel Hass getaucht war, dass er für denn Augenblick das Gefühl hatte jemand anderes würde aus ihm heraus sprechen.
      Das Monster das er solange so gut zurück gehalten hatte.
      "....Wenn ein Held einmal etwas schlechtes macht...Wird ihm das Niemals vergeben. Dafür verachte ich die Menschheit."



      Sein plötzlich rot glühenden Augen fiel auf den Luft Wächter herab:
      "...Und darum....Ist es mir Scheiß egal wie sehr du darunter Leidest in der Rolle als Wächter, in Leben von Cabriel und Lämmchen oder ob du von mir wirklich gerettet werden willst oder nicht. Du spiegelst das Gesicht der Menschheit die ich so verachte so perfekt wieder, dass es mich nur noch mehr daran erinnert was ich wirklich will. Ich werde alles Böse dieser Welt bekämpfen, selbst wenn mich die gesamte Menschheit dafür Hassen wird. Oder es bedeutet dich noch länger am Leben halten zu müssen, solange es noch Menschen gibt die Hoffnung an dich haben, wirst du niemals die Erlösung erhalten. Und glaub mir du kleiner Bastard....Dafür werde ich sorgen. Erst wenn es niemand mehr gibt der in dir noch etwas Gutes sieht, werde ich dich mit meinen eigenen Händen ein Ende versetzten. Doch jetzt....Wäre ich der Böse wenn ich dein Urteil verstrecke würde. So Grausam ist diese Welt, lernt damit umzugehen, ich bin nicht DEIN verdammter Held. Ich bin der Held deren die an dich glauben und solange die Existieren...Hält deine Strafe an. Diesen Fehler müssen sie aber selbst erst erkennen...Genau wie in der Situation wo ich Tyler die Anweisung gab dich Lämmchen zu erschießen. In diesen Augenblick gab es Niemanden, der etwas Gutes in dir gesehen hat....So gesehen wäre Tyler dein RICHTIGER Held der Cabriel aus dieser Hölle befreien würde. "
      Ein schwaches grinsen überkam plötzlich die Mundwinkel von dem Feuerwächter, aber die Abneigung ihm gegenüber war deutlich spürbar:



      "...Aber damit das nicht passiert Schüre ich gerne noch etwas die Hoffnung der Anderen an, dass sie erkennen das etwas Gutes in dir steckt....So einfach, wirst du deiner Strafe nicht entkommen. Mörder."

      Es spielte für Harvey Gerechtigkeit Sinn keine Rolle ob er in Cabriel ein Bösen Menschen sah oder nicht. Solange immer noch Personen an Cabriell glaubten, ihn mochten oder ihm vergaben...Würde er selbst immer ungerecht jemand bestrafen, der eine weitere Chance verdient hatte....Obwohl er selbst Mord oder Andere Straftaten nie vergeben könnte.
      Mit diesen Worten streckte er ihm seine Hand entgegen, wie der ehrenvolle Held wie er war und wiederholte seine Worte von damals erneut, mit der deutlichen stechenden klang dahinter, er verachtete ihn so sehr:
      "...Aber wenn wir zusammen Arbeiten können wir diese Probleme viel besser entgegen treten...! Wir müssen aber endlich anfangen richtig miteinander zu sprechen! "



      "....Wenn es stimmt was die Anderen gesagt haben, dass du uns nur beschützten möchtest...Wirst du sicher auch Wege wählen die uns nicht auf anhieb gefallen werden...Ich hab früher immer alles mit Gewalt gelöst, für mich war es der einzig richtig Weg anderen zu Helfen...Und...du hast vermutlich auch deine eigene Art aber...Damit wir es auch verstehen und....dich auch darin Unterstützten können, musst du nicht denn Einsamen Kämpfer sein, sag mir daher was du vor hast...Denn ich befürchte allein wird sich alles nur wiederholen oder nur für den Moment Ruhe einkehren...Aber denke ich nicht das ist was du möchtest..."

      _______________________________
      Believe Me ~

    • Cabriel Valentine

      Verblüfft erhob Cabriel seine Augenbrauen, Harvey näherte sich ihm ohne ein Wort mit ihm zu wechseln. Ihm war es wohl egal, was das Tier zu sagen hatte. Es war für ihn bestimmt nur ein lächerlichen mäh'n, was niemand Beachtung schenken würde. Doch da Harvey wütend war, vergriff er sich an Cabriel und schmiss ihn zu Boden. Die Landung war hart, Lämmchen schürfte sich seine Hände auf. Schon wieder wurde er von einem Helden in die Hölle zurückgebracht, doch diesmal zeigte dieser gewisse Jemand, was er hier erwarten würde. Schnell kniete sich Harvey über ihm und schlug ihm ohne Gnade hart ins Gesicht, sodass er für Sekunden Sterne sah. Die Schlagkraft erinnerte ihn direkt an Janon, es war genauso scharf und wusste wohin er treffen musste, damit es wirklich saß. Jedoch hätte ihn Janon nie ins Gesicht geschlagen. Der zweite Schlag - ein Kinnhaken - viel zu präzise, sodass er an Cabriels Haut eine Platzwunde hinterließ und er Blut spuckte. Doch er konnte nichts dagegen tun, außer die Schläge alle einzustecken. Ihm wurde schwindelig, schlecht, würde ihn Harvey noch einmal schlagen, dann könnte er vielleicht doch noch das zeitliche senken...oder zumindest einen Krankenwagen für sich selbst anrufen. Er schloss seine Augen und hoffte, dass es so weniger weh tat. Aber ein dritter Schlag kam nicht, weswegen er sie vorsichtig wieder öffnete.

      "Wenn Cabriel so ein schlechter Mensch ist...Warum zur Hölle sollte ICH als einem Helden ihn dann auch noch Helfen? Das ist Bullshit..."

      Er hatte damit gerechnet, dass Harvey ablehnen würde. Wenn schon Tyler damals im Club ihm abgesagt hatte, der weniger Toleranz zeigt, war hier die Chance sehr gering gewesen. Trotzdem, hatte er die Antwort etwas...heldenhafter erwartet? Doch Harvey musste ihn wohl wieder beweisen wie abgrundtief falsch die Comichefte von Sammy Helden repräsentierten. In der Realität waren sie keine empathischen Figuren, die für jeden Mitgefühl entwickelt konnten. Die Abscheu ihm gegenüber konnte Lämmchen gut erkennen, sie war noch immer die gleich wie damals in seinem Traum. Nur diesmal trug er die Gewalt selbst aus. Es dauerte nicht länger und Harvey verwandelte sich ebenfalls, ausgerechnet noch in die Form des anderen Feuerwächters, welcher in der Kirche schon einen ganz miesen Ruf erzielte. Machte er es mit Absicht, weil er genau diesen Feuerwächter als einen Missbraucher beschimpfte?

      "Hörst du dir eigentlich selbst zu? Weißt du wie widersprüchlich und Paradox du eigentlich klingst?!"

      Die laute Stimme von Harvey ließ Lämmchen aufzucken, sein Herz raste aus Schrecken. Bei Harvey wusste man nie, wann er es mit Worten und wann mit Fäusten klären wollte. Allein an sein Feuer denkend, ließ ihn doch etwas bereuen. Hätte er vielleicht die Pistole doch behalten sollen? Nein, sie hätte nichts gebracht. Er hätte nicht auf ihn geschossen. Lämmchen wusste nicht, ob er gerade nichts verstand, weil ihn sein Kopf dröhnte oder weil Harvey in Rätseln sprach. Er sah zu ihm auf und hatte gar keine Wahl als dem Mann genau zuzuhören.



      "Entweder hast du geschlafen oder hast es vergessen aber ich helfe deinem Gedächtnis gerne auf die Sprünge! ..."

      Im Zuge dessen erwähnte Harvey die Träume, die sie mit den Anderen erlebt hatten. Erst verstand Lämmchen nicht auf was dieser Mann hinaus wollte, was brachte es Lämmchen sich daran zu erinnern? Doch dann kapierte er es...Er wollte ihn nur beweisen, dass seine Anfrage gegenüber seinem Tod total bizarr war, weil sie schon im Traum darüber gesprochen hatten und ihn nicht umbringen wollten.
      Aber im Traum war es doch etwas Anderes? Da...ging es auch im ihr Ableben. Wer wusste schon, was passiert wäre, wenn der Hauptträumer abgekratzt wäre?

      Wyatt hatte zwar damals...sich beinahe selbst geopfert aber...das lag daran, dass dieser Erdwächter gar kein Gefühl für Leben und Tod hatte. So dachte jedenfalls Lämmchen. Wer so sehr Pazifist sein konnte, musste noch im Kopf wie ein 10-Jähriger sein, der den Tod gar nicht in sein Herz schließen wollte.

      "Ich bin nicht so...Meine Ansichten sind lächerlich...Kindisch und....Realitätsfern...Und trotzdem glaube ich immer noch an denn guten Kern..."

      ....
      ...
      Trotzdem hatte es im Traum ihn damals gerührt gehabt, er hatte durch Wyatt einen kleinen Hauch an Lebenssinn zurückerlangen. Nicht genug um die Welt zu mögen oder froh sein zu existieren, aber trotzdem schenkte er ihm eine süße Bedeutung - ein Ziel.



      ...Was war jetzt hier bitte Harveys Absicht? Ihm zeigen wie sehr er alte Dinge wieder neue aufrollte? Lämmchens Groll war nun Mal groß und seine Taten größer, als es der Traum jemals verwirklichte. Nur, weil jemand noch vor ein paar Tagen auf deiner Seite stand, hieß es nicht, dass er es heute noch war. Wie sehr es auch rührte mit Wyatt eine Bindung zu führen, wusste es dass es nicht auf Dauer war. Alles Schöne hatte bei Cabriel ein Ende. Genauso wusste er auch, dass die WITCH immer mehr ihr Glauben an Cabriel verlieren würden. Nicht, dass es darum bitten würde, dass sie ihm Vertrauen schenkten. Im Gegenteil. Wenn er gehasst wurde, wusste er wenigstens auf welchen Platz er genau war. Ganz nah neben den Mülltonnen und dann irgendwann...würden sie ihn doch noch aufgeben müssen. Lämmchen wollte nicht kämpfen, auch wenn er es bestimmt besser gemacht hätte als solche Idioten wie Tyler und Harvey.

      "Wer auch immer Jeremy ist oder....Deine Mutter, sie alle wollten dich nicht mehr in ihrem Leben aber was die Anderen wollen ist dir Egal?! Denkst du hast es Verdient, weil du ein schlechter Mensch bist?!"

      Lämmchen biss sich seine Zähne zusammen, er spürte das bittere Eisen auf seiner Zunge, welches ihm bis in der Kehle steckte. Die Frage hatte er ihm doch selbst schon so oft beantwortet. Wollte er darauf ernsthaft eine Antwort? Wohl eher nicht, denn dieser sprach einfach ununterbrochen weiter, sodass Lämmchen nur noch mehr spürte wie schlecht es ihm von den zwei Schlägen ging. Er war nun Mal nicht gemacht fürs Boxen.



      "Ich würde dir nur ein gefallen erweisen dich von der Brücke zu stoßen, dabei hast du deine wirklich Strafe noch nicht erhalten, du rennst von ihr davon...Wie der Feigling der du bist! Ich bin nicht hier um dich zu Retten...Oder dein Urteil zu verrichten. So ein Held bin ich nicht....Aber für dich sind alle gleich, sobald du sie in irgend eine Kategorie gesteckt hast..."

      Urgh...Lämmchens Magen krümmte sich, er würde sich gleich übergeben müssen. Doch nicht nur wegen dem gesammelten Blut, sondern wegen Harvey selbst. Er bewies ihn, dass es ziemlich dumm war ihn zu fragen. Denn bei ihm klang es nicht wie eine Verhandlung, die sich Lämmchen eigentlich vorgestellt hat. Sondern wie eine Hilfe. Ja, Mist. Er hätte...das Wort 'bitte' nicht in den Mund nehmen sollen. Nicht das Wort 'helfen'. Cabriel hasste es jemanden um Hilfe zu bitten, genau solche Antworten waren nämlich das Einzige, was man davon bekam. Obwohl Harvey einen guten Grund hätte dies zu tun. Aber er war zu...dumm.
      Dabei wollte Lämmchen ihn nur Motivieren das Böse zu beseitigen. Warum war Harvey also so stur?

      "Mich...retten...?"

      Haa...Seine Stimme krächzte, er hustete stark und bekam keine weiteren Worte raus. Langsam stützte sich Lämmchen mit den Ellbogen auf den Boden, das Blut tropfte ihn auf die Nase und genau auf die weiße Kleidung, die er als Witch trug. Seine Finger krallten sich an der Oberfläche. Im Hintergrund hörte er das Lachen einer anderen Person, die eigentlich schon längst verschwunden war. Ja, bestimmt sah er von weiten lächerlich aus. Wie ein Tier, was gerichtet wurde. Jedoch nicht für die Todesspritze, nein...Er sollte gefälligst weitermachen.
      Harvey zeigte ihn wieder...Wie sehr er Menschen hasste.



      "Fehler zu machen und Missverständnisse helfen aneinander besser zu verstehen ohne Fehler wird keiner von uns über sich hinaus Wachsen!
      Fehler zeigen uns, wo wir noch wachsen können. Sie sind nicht das Ende, sondern die Schritte, die uns näher an unsere Träume bringen!"

      Diese Antwort...machte ihn selbst wütend! So brach konnte nur ein Mann sprechen, der oberflächliche Fehler ansah und behauptete, dass wäre seine einzigen Fehlschläge. Die verdammt dreckigen, abscheulichen...Als würde so ein Typ wie Harvey sie einfach akzeptieren können von Anderen!? Das Problem war nicht, dass er sich nicht an diese Worte erinnerte. Er glaubte ihm einfach nicht, es war eine lächerliche Lüge eines Menschen, der gelernt hatte alles wegzuschieben, was ihn Probleme machte. Genau deswegen war doch allein schon ein Zimmerwechsel für ihn solch' eine schwierige Hürde. Lämmchen selbst spürte die Wut in ihm Brodeln. Er wusste gar nicht wie stark man wegen einem FEHLER fallen konnte! Doch Harvey hörte nicht auf, nun erklärte er ihm genau, dass er wohl dasselbe für Cabriel empfand, wie er für ihn. Pure Abneigung.

      "Schlechten Menschen wird vergeben....Man gibt ihn zweite, eine dritte...Vielleicht sogar mehre Chancen ein besserer Mensch zu werden. Vielleicht hat dieser Held von damals auch die Hoffnung gehabt das du dein Leben in dieser Hölle selbst in den griff bekommst. Schließlich gibt immer die Hoffnung der Anderer, je mehr Hoffnung existiert desto mehr Gutes kann entstehen. Aber...."

      "Aahahahahah. Wie der Feuerwächter dich fertig macht! Und alles was du tun kannst ist deine Worte hinunterzuschlucken, du Feigling. Na los, zeig doch ein wenig Rückgrat. Du hast doch auch das Feuer in ihm entfacht. Der Kerl sagt dir einfach was für ein Stück Dreck doch aus dir geworden war und du ihnen ein Gefallen tun solltest, um dich umzubringen! Na los...!", verspottete das geisterhafte Wesen Lämmchen in seinem Verstand und zeigte sogar auf ihn, als half sie ein wenig Harvey beim Schikanieren. Das konnte Jeremy schon immer gut, doch gerade brachte es ebenfalls Lämmchen auf die Palme.

      "Sei still...!",
      zischte Lämmchen heiser auf und wusste gar nicht mehr auf welche Person er sich hier konzentrieren sollte. Konnte nicht sie wenigstens gehen?! Er bekam von dem starken Gefühl in seiner Brust keine Luft mehr, er wollte Harvey nicht weiter zuhören.

      "Aahahahaahahahahaahahhahaahahhahaahahhahaahahhahaahahhahaahah" -



      "....Wenn ein Held einmal etwas schlechtes macht...Wird ihm das Niemals vergeben. Dafür verachte ich die Menschheit."

      ...So empfand er also die Welt? Er dachte also, dass Schurken so viele Chancen wie nötig bekommt aber Helden nie Probleme machen durften. Lämmchen konnte nicht glauben, was er gerade hörte. Ja, der Typ war definitiv aus der Kategorie der Anti-Heroes, die sich ihre eigene Logik aufbauten, um immer noch wie ein Held aufstehen zu können. Nein...Eigentlich zeigte er wohl genau das an, was Helden schon immer waren. Verlogen. Egoistisch. Empathielos. Hinterlistig. Gewalttätig. Lämmchen wünschte, dass er durch sein eigenes Blut in der Kehle gleich erstickte. Es war nicht zum Aushalten.

      So zerstachen ihn diese rötlichen Augen, die ihn seinen Niedergang genaustens demonstrieren wollten. Sie beide sahen sich als ultimative Spiegelung ihrer Abneigung. Tollkühn wie Harvey auch wahr meinte er ernsthaft, dass er das gesamte Böse auf der Welt vernichten wollte, worauf Lämmchen nur fassungslos den Kopf schütteln konnte. Dabei dachte er, dass Lämmchen realitätsfern war. Dieser Typ konnte nicht einmal Ineb vor ein paar Kirchenmitgliedern beschützen? Sah er sich seine Erfolge überhaupt genaustens an? Typisch Held, im Ruhm baden, der nie existierte.

      "Oder es bedeutet dich noch länger am Leben halten zu müssen, solange es noch Menschen gibt die Hoffnung an dich haben, wirst du niemals die Erlösung erhalten."

      Ahja...Diese Worte...Sie waren gleich...

      "Aber dich [i]einfach zu Töten, Cab...Mein Guter Freund das wäre doch eher eine Belohnung für dich nicht wahr? [/i]

      Wie auch Tyler...wollte er Lämmchen nur Leiden lassen, indem er ihn weiter am Leben behielt. Dreckige Sadisten, die Cabriel nicht ernst nahmen. Ihn nicht als Gefahr sahen, weshalb sie mit ihm umgingen wie sie wollten. Er war froh Tyler aus dem Weg geräumt zu haben, sonst hätten sie Hand in Hand erzählt wie sehr sie ihn bestrafen, indem er weiterlebt, auch wenn die Absichten andere waren.

      "...Aber damit das nicht passiert Schüre ich gerne noch etwas die Hoffnung der Anderen an, dass sie erkennen das etwas Gutes in dir steckt....So einfach, wirst du deiner Strafe nicht entkommen. Mörder."

      "Endlich sagt das Mal jemand. Mörder. Die anderen hatten sich so zurückgehalten, bestimmt weil du noch in der Karaokebar selbst auf unsicher machtest, ob du einer bist oder nicht. Weil du...immer noch hoffst, dass du niemanden auf den gewissen hast. Aber, wenn es so wäre...Warum bin ich dann nicht mehr da?"



      "...Weil...Du...es...selbst...entschieden....hast.....", murmelte Lämmchen leise und antwortete anstatt Harvey seiner Vorstellung. Nein, es war für ihn nicht nur eine Vorstellung. Cabriel glaubte schon immer, dass die Geister, die ihn verfluchen wollte ihn verfolgten. Doch ein Mörder sein, mit diesen Gedanken wollte er sich nie anfreuen. Genau deswegen zeriss ihm diese Behauptung das Herz. Er wollte nie als ein Mörder bezeichnet werden, obwohl er Menschen hasste. Er hasste das Gefühl von Blut an sich, das Gefühl von Macht war ihm ebenfalls so faul und fremd. Sein Atem wurde schwerer, langsam verlor er den Verstand, denn seine Schwester wollte wieder nicht gehen, viel z usehr hatte sie Spaß Harvey zu supporten.

      "M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶M̷ö̵r̶d̴e̴r̶"

      "...Aber wenn wir [i]zusammen Arbeiten können wir diese Probleme viel besser entgegen treten...! Wir müssen aber endlich anfangen richtig miteinander zu sprechen! "[/i]

      Wie einst es dieser Held zu seinen Kindheitstagen gemacht hatte, reichte ihm der Feuerwächter die Hand. In Lämmchen riss er nur die alten Wunden wieder auf, es war für ihn wie eine Niederlage einzugestehen. Schlimmer noch, er zeigte ihm damit nur, dass er rein gar nichts hier erreichen konnte. Er sollte einfach nur in der Hölle schmorren und abwarten bis der tapfere Held seinen Ruhm ernten konnte. Darum...ging es also...Erschöpft sah Lämmchen zu Boden, ignorierte erstmals die Hand von dem Feuerwächter. Ignorierte die Worte, die noch Einmal er wiederholte. Wenigstens hatte er wohl begriffen, dass er mit Harvey nichts gemeinsam hatten. Das sich Harvey früher in der Vergangenheit früher stark beleidigte, indem er sich mit ihm verglich. Er seufzte enttäuscht, Verbitterung kam in ihm hoch.

      "Du...Willst mich also erst los werden...Wenn es für dich etwas zum Gewinnen gibt. Solange dein Ruf in Gefahr ist wirst du nichts machen, außer mich höchstens dafür schlagen? Ja...Warum habe ich denn überhaupt gehofft, dass du vielleicht ein wenig Anders bist? Ich habe dich richtig eingeschätzt. Du bist ein typischer Held..."



      Er leckte sich das Blut von seinen Lippen, das Lachen seiner Schwester im Hintergrund machte es ihn nur schwer sich zu konzentrieren. Dann schob er die Hand von Harvey von sich weg, er wollte nicht noch weiter versinken. Dabei...wollte er den WITCH einen Gefallen schenken. Ein letztes Angebot, bevor er sich wirklich auf jeden Fehler dieser Menschen konzentrierte, um sie in den Untergang zu verwickeln.

      "Lämmchen hatte sich erhofft, dass Harvey klüger ist. Aber...Aber! Du bist noch viel verhöhnter als Lämmchen dachte! Große Worte für einen Mann, der sich selbst kaum unter Kontrolle hat! Alles Böse ausrotten...Von dieser WELT! Dann machst du schon jetzt einen miesen Start! UrrRGgh - von deiner Gerede kriegt Lämmchen Kopfweh. Du bist verlogener als Tyler! Du siehst die Welt nur noch verwirrter als Wyatt! Und du siehst die Dinge nur EXTREMER, wie DU sie willst als Ineb!!"

      Die Stimme von Lämmchen wurde lauter, sowie keiner es eigentlich von Lämmchen gewöhnt war. Auch wenn er nuschelte, weil ihn wohl die Wange anschwellte, doch das hinderte ihn nicht. Der Wind wurde stärker, sodass selbst die einfach von der Brücke fiel, nach unten auf die Straße. Er stellte sich Harvey, aber nicht um mit ihm ein Kampf anzufangen, auch wenn sein Herz aus seiner Brust pochte. Doch gerade wollte er sich eine Sache nicht gefallen lassen. Auch wenn er es gewohnt war, Cabriel lag oft im Dreck. Aber so....von einem Helden, der nur sich selbst umarmen konnte. Vor Wut zog er ihn an der Jacke, er wusste das er nicht lange ihn anfassen durfte, wenn er ihn umhaute wars das für ihn.

      "So JEMAND wie du..--- Für so jemanden wie dich erhoffe ich, dass du das GESAMTE BÖSE auf der WELT erblicken darfst. Damit du endlich verstehst, gegen was du dich da überhaupt stehen willst!! Vielleicht wirst du dann merken, dass Helden...dem Bösen verdammt ähnlich sind---!"

      Bevor Harvey ihn sein grässliches Gesicht wieder schenkte oder irgendwelche grauenhafte Worte, tat er das, was der Luftwächter als Fähigkeit am besten konnte. Beinahe schon widersprüchlich presste er seine Lippen gegen seine, wie eine Klette die keiner lösen könnte saugte er sich an ihn. Er nahm ihn die Luft aus, biss ihn in seine Unterlippe hinein, voller Verachtung und Hass. Er sollte bloß nichts mehr sagen und ihn Ausreden lassen. Da es gewalttätig war, drückte er sich mit den gesamten Körper gegen ihn, sodass sie in Schwanken gerieten. Bevor es zu brenzlig von ihm wurde löste er sich von ihm, die Tränen liefen ihm vom Gesicht. Selbst war er benebelt und fühlte sich wie Müll, der nicht abgeholt wurde. Aber sein Herz brodelte, er war selten so wütend, dass er jemand mehr als nur die Luft herausnehmen konnte. Dieser Mann war...Das Letzte!

      "Erzähle mir nichts von einer Strafe! Oder Vergebung! Ich habe dir die Chance gegeben...Über mich urteilen wirst du nicht mehr. Diesen Fehler wirst du noch bereuen. Ab den Moment, wenn er sich einmischen wird...wirst du sehen, wie dumm du eigentlich warst."


      Heiße Tränen liefen seine Wange hinunter, die sich mit der rötlichen Flüssigkeit in seinem Gesicht vermischten. Ihm schmerzten die Lippen, Kopfschmerzen vom Schlag und der Wut breiteten sich aus. Er ballte seine Hände zu Fäusten, in ihm machte sich das Gefühl aus, seine Form jeden Augenblick verlieren zu können. Doch einst musste er noch loswerden, bevor Cabriel sich nicht mehr traute mit vollen Elan herauszuschreien.

      "Glaubst du dir überhaupt selbst?! Du glaubst ein schlechter Mensch bekommt immer wieder Chancen aber ein Held nicht?! Von wegen! Es liegt an seiner Position, in den er hineingeboren wurde! Nur, weil dieser Typ den Titel HELD sich einverleibt hat, wird es ihn nicht von seinen Fehlern und den Konsequenzen retten! Es sei denn, er könnte gut genug mit Menschen sprechen und es schaffen jeden EINZUREDEN, dass er ein Held ist. Das Problem ist nur, dass solche HELDEN oder Leute, die sich noch als viel größeres sehen, denken sie wären die Gerechtigkeit selbst. Deswegen sehen sie sich immer im RECHT! Da tut natürlich jeder Kommentar weh, wenn mal einer nicht denkt, dass er ein Held ist! Wegen solchen Menschen...haben schlechte Tiere wie ich nie eine Chance gehabt aus dem Titel zu verschwinden. Deswegen kann ich nicht mehr als Abfall hier sein. Wegen solchen angeblichen Helden EXISTIEREN überhaupt erst Schurken!!! Weil ihr die Welt in GUT und BÖSE aufgeteilt habt!!!"

      Schwer atmete er aus, Lämmchen musste stark husten. Er spürte wie Cabriel wieder zurückwollte, auch wenn das Tier ihn ungern ließ. Obwohl Lämmchen glaubte, dass so Leute wie Sammy die Welt bereichern...wusste er, dass auch er mit Harvey große Gemeinsamkeiten hatten. Sie machten es sich dank solchen Tieren wie Lämmchen es viel zu einfach in der Welt. Sie...schikanierten alle, die unter ihnen waren.

      "Deswegen war es für Cabriel die größte Qual eine WITCH zu werden. Laut deiner Logik war es wohl wieder eine CHANCE, die er erhielt zu zeigen, dass er auch jemand besseres sein konnte...Aber...."


      Das war es nie gewesen. Es war nur die endgültige Einladung in die Hölle gewesen. Die Fähigkeiten machten aus ihn erst...



      "Genau diese Kräfte haben ihn sein Leben komplett zerstört! Wenn sie nicht wären dann...wäre Lämmchen nie zu einem schlechten Mensch geworden...Dann hätte Sammy...ihn nur als einfaches Tier gesehen. Dann wäre er nur ein Tier...dumm und unfähig...Nur da, damit man ihm weh tat...nicht um weh zu tun..."



      Stark schluchzte Lämmchen auf, der in dieser Form zu nah am Wasser gebaut war. Es erinnerte ihn an die Situation, wo sie Samuel erwischt hatte und sich mit Wyatt stritt. Auch da musste er ehrlicher Weise weinen, solch' eine verdammte Schwäche. Wenn jetzt Sam da gewesen wette, hätte er ihn dafür bestraft. Er musste seine Tränen schnell wegwischen, bevor er rote Auge bekam...Auch wenn das wohl sein kleinstes Problem sein würde, wenn die Wunde in seinem Gesicht erstmal trocknete.
      Und dann passierte es endlich. Es dauerte eine gewisse Zeit und eigentlich sollte es nur ein Versuch werden. Aber Cabriel sah wieder ein, dass er sich wohl mit einem hohen Risiko angelegt hatte.
      Die WITCHform löste sich auf, mit ihm das Schluchzen, nur die Tränen und das Blut blieb im Gesicht. Als wäre Cabriel von einem Koma erwacht öffnete er entgeistert seine Augen und sah zuerst Harvey viel zu nah an ihm.



      ...Er schnappte verloren nach Luft. Langsam aber mit einem gewaltigen Wumms gelangten die Erinnerungen von den letzten Minuten in sein Kopf. Ja, es war wieder einmal ziemlich war aber im Vergleich zu den letzten Male, als er sich verwandelt hatte...Konnte er wenigstens ein Bild machen, was gerade passiert war. Ja, er sah es noch genau vor ihm.
      ...Er hatte Tyler und Harvey zusammen angegriffen und auch eine Gelegenheit genutzt um Tyler anzuschießen. Dann waren sie hier und Harvey...lehnte ab ihn zu töten. Cabriel verstand genau warum Lämmchen nochmal das Thema Tod ansprach. Es war eben ein kleiner Wunsch in seinem Geiste, den er eigentlich seit dem Gespräch mit Tyler nicht ansprechen wollte. Doch eigentlich war er ganz froh, dass Harvey nicht ihn umgebracht hatte. Denn nachdem er ihn auch noch seine Ansicht erklärte, fand er es sogar dreckiger von ihm sein letztes Stündlein zu erfahren. Lieber soll es irgendwann Tyler werden oder in seinen schönsten Träumen...Wyatt. Aber da musste er sich hierzu noch was erinnern.

      Er griff sich am Hals, ihm tat das Gesicht weh als wäre er mehrere Tage wach gewesen. Dazu pochten seine Lippen, war im Mundraum vielleicht ein Zahn gebrochen? Naja...Verdient hatte er es wohl. Aber brachte es noch was sich für das zu Entschuldigen? Besonders, wenn Harvey noch in der Witchform war? Angst breitete sich aus. Lämmchen wollte mit ihm...ernsthaft trainieren, oder? Er hatte ihn auch noch...den Wald vorgeschlagen, den er eigentlich ohne Sam nie betreten durfte? In der Nähe des Baumhauses?
      Es war zwar schön sich zu verwandeln aber wiederum war es ein Albtraum, wenn man die WITCH-Form wieder ablegte. Seine Hände zitterten und er versuchte sich selbst zum Reden zu Zwingen.

      "Ich...weiß, dass es wohl besser wäre, wenn ich meinen Mund halte. Ich habe schon...genug Ärger für heute gemacht und den Abend versaut. Entschuldige...Auch, wenn ich weiß, dass es rein gar nichts mehr bringt. W-willst du, dass ich.. trotzdem kniend um Vergebung bitte oder...bist du noch wütend...Wenn du mich noch schlagen willst ist es okay...Es war ein Fehler von mir, dass ich das Herz ergriffen habe...Ich habe allein dafür...Eine Strafe verdient..."




      Vorsichtig sah er sich um. Keine Spur wieder von Jeremy, die ihn so schrecklich auslachte. Dann aber wurde ihm bewusster, wo sie sich überhaupt befanden. Dieser Ort...Dabei dachte er, dass dieser Ort ihn schon durch den Helden früher zerstört worden war. Jetzt aber hatte er nur noch schlechte Verbindungen. Noch ein letztes Mal wischte er sich die Tränen vom Gesicht, mitsamt des Blutes. Erst als es an seiner Jacke klebte verzog er beinahe bemerkbar sein Gesicht. Selbst sein eigenes Blut brachte ihn sich übergeben zu wollen.
      Dann wusste er, dass er mit Harvey wieder sprechen musste. Er hatte Sorge, was er von ihm wollte - vielleicht aber hatte er ihn genug gedemütigt. Wenigstens hatte sich die Wut in ihm selbst und er Wind vollständig gelegt.

      "Lämm---ehm..Ich...habe etwas von einem Training gesprochen...richtig?"
      , fragte er noch einmal nach ob es für den Feuerwächter überhaupt wichtig war. Dabei erinnerte er sich daran, wie er ihn gerade noch die Luft durch einen Kuss gesaugt hatte.
      "Ich war etwas zu überheblich. Es war dumm von mir euch beide so zu provozieren. Dabei tue ich gar nichts und bin sonst zu nichts zu gebrauchen...Ich kann aber als Luftwächter nichts, was annähernd dem Kampf nützlich wäre. Es wäre...völlig nutzlos mit mir zu trainieren. Meine Absicht war es nur schneller draufzugehen. Tut mir Leid, dass ich...es nur ausnutzen wollte.", versuchte er eine Ausrede zu entwickeln, da er in diesem Bereich seine Witchform nicht verstand. Genau die, die eigentlich am liebsten den ganzen Tag schlafen würde...legte sich siegessicher mit Feuer und Wasser an. Grandios. Das lag nur daran, dass Cabriel sich selbst am meisten hasste.



      Schwach hielt er sich seinen Kopf, der ganze Abend war eine Katastrophe und er war erschöpft. Und dann wollte Lämmchen auch heute arbeiten gehen, dabei hatte er doch heute frei. Hatte er selbst Wyatt gesagt...Bestimmt fehlte ihn wegen der WITCH-Form jegliche Energie.

      "Es tut mir Leid, dich so hinterrücks ehm geküsst zu haben...Ich werde mich morgen auch bei Tyler entschuldigen, dann kann er bestimmen, was er mit mir im Gegenzug machen will. Es war...nicht meine Absicht ihn umzubringen, auch wenn...du mir wohl nicht glauben wirst..."

      Für eine längere Zeit ließ er nicht von Harveys Witchform ab, bis ihn der Druck zu viel wurde. Plötzlich kam ihn eine größere Sehnsucht hinein, die er so noch nie gespürt hatte. Ein kleines Verlangen, nachdem er die Worte so dreist von Harvey herausspucken gehört hatte.

      "...Wenn es also niemanden mehr gibt, der in mir etwas Gutes sieht...bringst du mich also um?"

      War es sein Verlangen zum Tod, dass ihn gerade verfolgte? Hatte er deswegen doch nochmal eine Frage gestellt, obwohl er eigentlich lieber still sein sollte? Wer glaubte bitte an ihn? Wyatt? Ja...Wenn er also... ihn nicht mehr hatte...Würde er ihn töten?
      Aber da war noch etwas, was sein Herz noch weiter zuschnürte. Nicht nur die Sehnsucht des Todes. Sein Blick wirkte gruseliger, beinahe so als färbten sich seine Augen rubinrot - manisch und vollkommen durch den Wind.
      Jetzt, wo er Harvey genau vor ihm hatte. Der so siegessicher neben ihn war. So heldenhaft. Als gehörte die Welt ihn, alle liebten ihn.

      "...Entschuldige, dass ich so schlecht über deine Aussage gehetzt habe...Eventuell hast du recht und solche schlechten Menschen wie ich haben viele Chancen, während Helden wie du...nichts bekommen. Ich kenne leider das Leben auf der guten Seite nicht..."




      "Aber vielleicht habe ich irgendwann die Chance das Leben in deinen Augen zu erleben. Eventuell spüre ich dann, wie hart es ist ein...Held zu sein. Ich würde dir nämlich zu gerne zeigen...wie viele Chancen ich wirklich von der Welt erhalten habe ein ...guter Mensch zu sein."

      Aber dann schloss er wieder seine Augen, das hätte er wohl für sich behalten sollen. "Entschuldige...Manchmal...sage ich einfach dummes Zeug..."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Harvey Bell

      Sein Witch Kamerad krächzte und sah ziemlich mitgenommen aus, besonderes viel schien er nicht einsteigen zu können oder hatte er es übertrieben?
      Genau wie seine Feuerkräfte war sich Harvey etwas unsicher wie sich das auf seine Körperliche stärke bezog...Aber so wer er die Lage gerade einschätzte konnte der Luftwächter einfach nicht genug einstecken....Nur noch ein Grund mehr für ihn in Zukünftigen Kämpfen die Führung zu übernehmen.
      Wegen den Umgebung Geräuschen konnte er das Gemurmel von Cabriel kaum verstehen....Aber in Grunde spielte es für sein Gerechtigkeitssinn keine Rolle was Cabriel zusagen hatte. Er war entschlossen das ihn nichts mehr in seinem glauben das Richtig zu tun erschüttert zu werden.
      Das war der Pfad des Heldens denn er gehen wollte!
      Egal wie sehr er den Hass dieses Mörders vor ihm weiter schürfen würde.

      "Du...Willst mich also erst los werden...Wenn es für dich etwas zum Gewinnen gibt. Solange dein Ruf in Gefahr ist wirst du nichts machen, außer mich höchstens dafür schlagen? Ja...Warum habe ich denn überhaupt gehofft, dass du vielleicht ein wenig Anders bist? Ich habe dich richtig eingeschätzt. Du bist ein typischer Held..."
      Seine Hand wurde ignoriert und der Luftwächter warf ihn erneut seine Verbitterlichkeit entgegen, Hach....das Böse Änderten sich nie.
      Er hoffte wirklich das auch Ineb bald diese Einschätzung lernen würde....Als ihr Anführer musste er erkennen das so jemand wie sein Bruder....Irgendwann genau wie der Luftwächter nie von seiner Ansicht die Welt zu sehen los lassen würde...
      Es ging ihm nicht um sein Ruf....Es war wichtig aufder Richtigen Seite zu stehen. Sonst war er nicht Anderes als sein Älterer Bruder Oscar der aus allen seinen Nutzten zog.
      Ihm, ging nie darum andere zu Retten oder ein Held zu sein...So jemand wollte er niemals werden oder sein! Aber Natürlich begriff Cabriel es nicht, für ihn war doch jeder gegen ihn der ihn aus seiner dunklen Welt zog.
      Es wunderte ihn wieso er nicht Wyatt mit den selben verachtenden Blick anschaute. Dieser mischte sich doch ständig irgendwo ein ohne das man darum fragte?
      Selbst ihn hatte es angefangen zu nerven....Er wünschte Wyatt würde seine Energie mehr dafür einsetzten die richtigen Personen zu beschützten oder zu retten...Aber das war wohl der Fehler aus dem Wyatt lernen musste. Sich nicht mit den Falschen Leuten so eng zu verbinden....

      "....UrrRGgh - von deiner Gerede kriegt Lämmchen Kopfweh. Du bist verlogener als Tyler! Du siehst die Welt nur noch verwirrter als Wyatt! Und du siehst die Dinge nur EXTREMER, wie DU sie willst als Ineb!!"



      Der Wind verstärkte sich spürbar, es war zum ersten mal das er Lämmchen wie sich Cabriel nannte so aufgebracht erlebte.
      Es steckte also sehr wohl noch Lebensgeist in ihm, warum sonst würde er es schaffen zu wütend zu werden? Wenn ihr alles egal wäre...Würde er seine Kraft nicht darin stecken sich ihm entgegen zu stellen obwohl der Kraft unterschied mehr als deutlich war.
      Aber das ihn Cabriel so vorhielt er wäre schlimmste aus der Gruppe...
      Vielleicht lag es an seine Verwandlung aber Harvey spürte wie die Worte einfach an ihm abprallten. Genau so würde sicher auch sein Idol, Power Ranger Rot reagieren...Die Worte sollte er sich nicht zu Herzen nehmen.
      Er.
      War.
      Die Gerechtigkeit.

      "So JEMAND wie du..--- Für so jemanden wie dich erhoffe ich, dass du das GESAMTE BÖSE auf der WELT erblicken darfst. Damit du endlich verstehst, gegen was du dich da überhaupt stellen willst!! Vielleicht wirst du dann merken, dass Helden...dem Bösen verdammt ähnlich sind---!"


      .............
      Helden sollen dem Bösen...Ähnlich sein?
      Langsam wurde der Windwächter immer...Erbärmlicher.
      Wie der Schurke der sein Taten noch ein Grund geben wollte um Mitleid zu erregen.
      Helden und das Böse, waren so verschieden....
      Umso mehr verachtete er die Menschen die einen auf die selbe Stufe stellten.
      Das Böse, wollte nur das schlechteste und schlimmste für alle...
      Sie zerstörten aus Egoismus und achtete nicht auf ihre Mitmenschen...
      Nein.
      Das Böse gehörte aus der Welt hinfort gestoßen, damit mehr Platz für das Gute sein konnte.
      Damit man aneinander vertrauen und helfen konnte...Ohne die Angst zu haben das einem dann Heimtückisch in den Rücken gestochen wurde.
      Missverständnis und Misstrauen entstand doch erst durch das ganze Böse in dieser Welt....
      Er ist sich sicher...Wäre Matteo niemals gemobbt wurden...Hätte er ihm seinen Wutanfall damals vergeben...
      Und ihn nicht angesehen als wäre er...Schlimmer als diejenigen die ihn das größte Leid angetan haben....
      Dann würde Ineb ihn sicherlich nicht insgeheim denken er wäre wie alle diese Vergewaltiger in dieser Kirche....
      Dann wurde Wyatt nicht denken er würde wie Tyler oder dieser Janon schlimm verletzten....
      Dann würde man IHM vertrauen....
      An ihm glauben....
      Aber das Böse in dieser Welt----
      Bevor er Cabriel widersprechen konnte, machte sein Gegenüber etwas mit dem nicht gerechnet hatte.
      Plötzlich presste er seine kalten Lippen auf seine....Er Küsste ihn?!?!
      Er saugte sich so fest an ihm das Harvey für Augenblick wie erstarrt war, sonst hätte er ihm sofort eine aus Reflex eine gescheuert.
      Wie als würde er gegen ein Wirbelsturm ankämpfen entzog er ihm die Luft zum Atmen.
      Im nächsten Augenblick spürte er auch noch ein stecken in der Unterlippe, es schmeckte sofort denn Metallischen Geschmack, die sein Verstand beinahe nur noch Rot sehen ließ.
      Seine Hand zuckte und er Luft bevor der Schwindel dazu kam, Er schürte seine Wut erneut.
      Als sich ihrer Lippen trennten, schnappte er wie er ertrinkender heftig nach Luft.
      Was aber wirklich zum anhalten brachte waren die Tränen in dem Gesicht des Windwächters---
      "Erzähle mir nichts von einer Strafe! Oder Vergebung! Ich habe dir die Chance gegeben...Über mich urteilen wirst du nicht mehr. Diesen Fehler wirst du noch bereuen. Ab den Moment, wenn er sich einmischen wird...wirst du sehen, wie dumm du eigentlich warst."

      Der Feuerwächter schwankte etwas, er ringt weiter nach Luft und widerstand dem Drang denn Luftwächter dafür zu verbrennen wie glühende Kohlen.
      Von wem zum Teufel sprach Cabriel?!
      Er drückte den Anhänger fester in seiner Hand, dass es schmerzte...Hatte der Typ jetzt vollkommend en verstand verloren?
      Seine Stimme verweigerte sich ihm als hätte ihn Cabriel sein halbes Leben leer gesaugt, er hörte wie er ihm die Vorwürfe entgegen schlug wie der Wind.
      Es regte Harvey auf.....Schrecklich auf, wie ihn der Luftwächter gerade ansah und was ihm alles an denn Kopf warf, während seine Lippen schmerzhaft pochten und sich der Geschmack des anderen auf seine Zunge legte.

      "....Wegen solchen angeblichen Helden EXISTIEREN überhaupt erst Schurken!!! Weil ihr die Welt in GUT und BÖSE aufgeteilt habt!!!"



      Angeblich?
      Langsam fragte sich Harvey ob überhaupt noch zuhören sollte...Das war aus der Luft geholte Anschuldigung. Als wäre es ein Fehler, Gut und Böse von einander zu trennen....
      Anderes konnte man das Gute nicht beschützten! Sonst gab nur noch Böses in dieser Welt...
      "Deswegen war es für Cabriel die größte Qual eine WITCH zu werden. Laut deiner Logik war es wohl wieder eine CHANCE, die er erhielt zu zeigen, dass er auch jemand besseres sein konnte...Aber...."

      ...
      Natürlich, diese Kräfte war das BESTE was ihnen allen passieren konnte!
      Wächter zu sein war die größte Chance diese Welt zu etwas besser und guten zu machen!
      Sie konnten endlich...ALLE Helden sein. Sogar Cabriel hatte diese Chance erhalten....

      "Genau diese Kräfte haben ihn sein Leben komplett zerstört! Wenn sie nicht wären dann...wäre Lämmchen nie zu einem schlechten Mensch geworden...Dann hätte Sammy...ihn nur als einfaches Tier gesehen. Dann wäre er nur ein Tier...dumm und unfähig...Nur da, damit man ihm weh tat...nicht um weh zu tun..."
      ....
      Was...?
      Plötzlich tauchte sich die Welt vor Harveys Augen in eine tiefe schwärze.
      Was...Sagte dieser....Mörder da....?
      Ohne diese Kräfte....
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      ....Nein er war kein Mörder.....
      .....
      Er soll aufhören zu weinen....


      Wie viele Chancen wollte dieser Mörder noch....?!
      Warum muss er jetzt anfangen zu weinen?!
      Worüber verlor er seine Tränen...? Aus Selbstmitleid? Niemals weinte er um Andere....
      Vor ihm stand ein Böser Mensch....Es war verlorene Hoffnung sich etwas Gutes in ihm zu wünschen....
      ...Oder?
      Etwas Gutes musste doch in ihm stecken....
      Er spürte wie der Anhänger in seiner Hand schmerzhaft pochte...Und sich dann die Verwandlung vor ihm wieder zurück in den Cabriel verwandelte der unter dem Schafpelz steckte...
      Wie als litt die Person vor ihm an eine gespaltene Persönlichkeit erwachte er aus dieser Phase...
      Harvey erlangte mittlerweile wieder genug Luft aber der schock von eben lag ihm noch kalt im Blut....
      Weswegen er immer noch nichts sagte und Cabriel einfach nur anstarrte....
      Gerade sah Cabriel genau so verloren aus wie...Ein Mobbingopfer das nicht wusste wohin mit sich....
      Es ließ sein Beschützerinstinkt in ihm aufkeimen obwohl er es war der ihn so in der Zustand gebracht hatte.
      Keine seiner Gestiken ließ er aus den Augen, wie er Wachsamer Wächter der bei der falschen Bewegung handeln wollte.

      "Ich...weiß, dass es wohl besser wäre, wenn ich meinen Mund halte. Ich habe schon...genug Ärger für heute gemacht und den Abend versaut. Entschuldige...Auch, wenn ich weiß, dass es rein gar nichts mehr bringt. W-willst du, dass ich.. trotzdem kniend um Vergebung bitte oder...bist du noch wütend...Wenn du mich noch schlagen willst ist es okay...Es war ein Fehler von mir, dass ich das Herz ergriffen habe...Ich habe allein dafür...Eine Strafe verdient..."



      Weiter schlagen...?
      Wie zur Hölle sah er für Cabriel aus? Wie ein Sadist der sich darauf aufgeilte ihn zu verschlagen und leiden zu sehen...?
      Der Geschmack in seinen Mund wurde immer bittrerer...
      Er fühlte sich wie in eine Fremde Welt geworfen und wie ein Alien, dass von der Bevölkerung angstvoll angesehen wurde weil er dachte der Feuerwächter würde ihn jetzt gleich Eleminieren....
      Zum ersten mal begriff er denn Ausdruck Müll und Erbärmlich, als genau sowas spielte sich Cabriel gerade schrecklich auf....
      Er konnte kaum glaube das für ein kurzen Moment ...Angst empfunden hatte. Das war jetzt vollkommend Hirnrissig gewesen sich von ihm so verunsichern zu lassen....

      "Lämm---ehm..Ich...habe etwas von einem Training gesprochen...richtig?"

      Cabriel sah sich so unsicher um, als wäre er Paranoid und auf Droge...
      Sein Blick wich abweisend zur Seite, er merkte das Cariel verzweifelt versuchte seine Wut zu bremsen und schlechte sich dabei wirklich furchtbar an das ihm schon selbst den Magen umdreht.
      Seine Augen suchten denn Boden nach Cabriels Waffe ab...Aber konnte sie nicht mehr sehen. Ob der starke Wind diese davon getragen hatte?
      Er musste sie unbedingt suchen, nciht das sie in falschen Händen kamen...Naive Kinder oder bescheuerte Teenager zum Beispiel. Das Training...Auch wenn er wusste das wichtig wäre zu lernen sich besser zu kontrollieren. Cabriel...War nicht der beste Trainingspartner für ihn....

      "Ich war etwas zu überheblich. Es war dumm von mir euch beide so zu provozieren. Dabei tue ich gar nichts und bin sonst zu nichts zu gebrauchen...Ich kann aber als Luftwächter nichts, was annähernd dem Kampf nützlich wäre. Es wäre...völlig nutzlos mit mir zu trainieren. Meine Absicht war es nur schneller draufzugehen. Tut mir Leid, dass ich...es nur ausnutzen wollte."
      ....
      Etwas anderes hätte er nicht erwarten sollen.
      Nun, jetzt hatte wohl ein Stück mehr Cabriel verstanden....Vermutlich?
      Harvey bekam langsam selbst Kopfschmerzen und seufzte hörbar aus als sein Blick wieder zu Cabriel ging, der aussah wie Tausend Regenwetter...
      Kaum zu glauben das dieser Typ eben noch so Provokant gewesen ist....

      "Es tut mir Leid, dich so hinterrücks ehm geküsst zu haben...Ich werde mich morgen auch bei Tyler entschuldigen, dann kann er bestimmen, was er mit mir im Gegenzug machen will. Es war...nicht meine Absicht ihn umzubringen, auch wenn...du mir wohl nicht glauben wirst..."
      Plötzlich versetzte ihm die Erinnerung an ihre Lippen Berührung, eine erneute Hitze aus aber diesmal eher aus Beschämung. Nie hätte er DAS eben als Kuss bezeichnet...Das....Das war doch kein Kuss! Oder...? Wobei...Streng genommen war es wirklich ein Kuss...!
      Die Röte in seinem Gesicht wurde nur stärker, er sollte sich davon nicht aus der Bahn werfen lassen....!
      Nicht wenn Cabriel in selben Atemzug darüber sprach das er Tyler nicht umbringen wollte, dass konnte man noch total falsch verstehen.
      "S...Schon gut...", murmelte der Feuerwächter etwas verkrampfter. Er wollte nicht weiter auf das ganze Thema eingehen.



      Am besten Nie wieder darüber reden....
      Ob er ihm wirklich glaubte war eine Andere Sache...Es waren ziemlich viele Entschuldigungen auf einmal.
      So sehr um Vergebung brauchte er gar nicht Betteln...Das zog sowieso nicht bei ihm....Er hatte seine Endgültige Meinung über ihn!

      "...Wenn es also niemanden mehr gibt, der in mir etwas Gutes sieht...bringst du mich also um?"
      Plötzlich schien es wieder kälter zu werden als ihn Cabriel so direkt die Frage stellte....
      Es war eine...Sehr dreiste Frage, die ihm selbst wieder Bewusst machte er Cabriel war...Er durfte wirklich nicht auf eine harmlose wirkende Fassade herein fallen.
      Sicherlich kam Cabriel noch auf dumme Gedanken....
      Aber es war das beste wenn jeder seine schlechten Seiten zu Gesicht bekam...Wie sonst sollte man ihn dann ein Ende setzten.
      Bis niemand, mehr an Cabriel glaubte....



      Die Frage aber beantwortete er Cabriel nicht, wobei sein Blick allein gewiss Antwort genug schien.
      Allerdings fragte sich Harvey insgeheime ob Cabriel so Blind für den Todeswunsch war das etwas fatale daran nicht begriff....

      "...Entschuldige, dass ich so schlecht über deine Aussage gehetzt habe...Eventuell hast du recht und solche schlechten Menschen wie ich haben viele Chancen, während Helden wie du...nichts bekommen. Ich kenne leider das Leben auf der guten Seite nicht..."



      "Aber vielleicht habe ich irgendwann die Chance das Leben in deinen Augen zu erleben. Eventuell spüre ich dann, wie hart es ist ein...Held zu sein. Ich würde dir nämlich zu gerne zeigen...wie viele Chancen ich wirklich von der Welt erhalten habe ein ...guter Mensch zu sein."
      Die Worte verwirrten denn Feuerwächter etwas...Der Blick denn ihm Cabriel zu warf, gab ihn eine heftige Gänsehaut.
      Als sammelte er noch bis zum Ende eine stechende Bemerkung die er nicht richtig einordnen konnte.
      Ob es wirklich etwas Ändern würde? Wenn Cabriel die Dinge aus seinen Augen sehen würde?
      ....
      Nun es würde vielleicht seine festgefahrene Meinung über ihn Ändern?
      Nur leider war sowas nicht möglich...Es war verrückt...Wollte Cabriel irgendwie sich ausgerechnet bei ihm eine weiter Chance erbetteln um ein guter Mensch zu sein?
      Das war schon wirklich Absurd....

      "Entschuldige...Manchmal...sage ich einfach dummes Zeug..."

      Die ganze Situation begann Harvey obwohl er sich in der Witch-Form so selbstsicher fühlte etwas zu verunsichert, dass in ersten Moment nur leicht auflachen konnte.
      Es war ein erschöpftes Lachen mit einer mühsamen versuch diese Sache nicht zu ernst zu nehmen.
      "HaHa...~ Das kam wie aus dem nichts, dass....Klang wirklich etwas schräg! Du würdest kein Tag überleben wenn du die Welt aus meinen Sicht sehen würdest."



      "Und wäre ich an deiner Stelle, wärst du schneller ein Guter Mensch als wie du blinzeln könntest.", lachte er noch einmal darüber als hätte Cabriel ein schlechten Witz gebracht über denn er aus Mitleid lachen musste.
      Doch nun hatte Cabriel sich wirklich genug lächerlich vor ihm gemacht und mit den endlosen Entschuldigungen kam er nicht weiter.
      "Erst einmal...Bin selbstverständlich noch Wütend aber ich bin kein Tyrann oder Sadist der Freude darüber empfindet dich zu bestrafen. Natürlich finde ich das du eine verdienst hast...Aber der Gedanke dich weiter Bluten oder leiden zu sehen erfüllt mein Herz nicht mit Freude. Was später zwischen dir und Tyler passiert ist eure Sache...", erklärte der Feuerwächter direkter und ging ein Schritt näher auf Cabriel zu. Ohne zu fragen begann er mit seinem Ärmel noch etwas Rest Blut aus dem Gesicht zu wischen welches Cabriel selbst nicht sehen konnte.
      "Ich hab schon verstanden, dass wenn du dich Verwandelst und auch Wyatt das sich eure Persönlichkeit ändert sobald ihr eure Witch-Form annehmt...Ein Glück das ich immer der selbe bleibe~"



      Die etwas Selbstgefälligkeit musste der Feuerwächter gerade einfach raus lassen, ein wenig um sein eigenen Ego zu stärken aber auch um Cabriel damit etwas zu Ärgern.
      "Du kannst zwar nicht Kämpfen aber vielleicht solltest du Anfangen darin zu Trainieren, Fokussierter zu bleiben...Ich zum Beispiel habe kein einziges mal mein Feuer benutzt, wie du siehst mache ich Fortschritte, weil ich aus meinen Fehlern lerne~ Ich hab ja auch nie behauptet das ich niemals irgendwann mit einen von euch mein Zimmer teilen werde. Manches braucht eben erst seine Zeit."
      Ja, eigentlich konnte er sich selbst auf die Schulter Klopfen!
      Vielleicht war gar nicht mal so schlecht sich zu verändern?
      Erst war er wirklich erschüttert das sich seine erste Witch-Form nicht mehr zeigte und er sorge als Held versagt zu haben aber....
      Er grinste nun leicht:
      "Denn Alten Harvey gibt nun nicht mehr, ich werde Tag zu Tag besser daher solltest du auch an dir arbeiten Cabriel, vielleicht kannst du wirklich es noch zu etwas bringen und so dein Title ändern!"



      So gesehen war doch der Tag en voller Erfolg!
      "Ich weiß wie du dein vergehen wieder gut machen kannst, Hilf mir deine Waffe zu suchen und dann vergesse ich vielleicht auch denn...Kuss eben! Wir sind schließlich beide Männer, sowas passiert halt wenn man sich gegenseitig Aufheißt! "
      Das Thema war abgeharkt...
      Zwar war Harvey wirklich kein Großer Fan davon wenn man die Lippen eines Anderen berührte....Ein Kuss war wirklich...Nun, bedeutungsvoll!
      In seiner Männerfreundschaft gab für gewöhnlich keine Küsse....
      Das eben war ja auch eher im Effekt passiert ihm Weh zu tun und ihm zum schweigen zu bringen.
      "Sei aber Vorsichtig, nicht das dir am Ende doch noch etwas passiert....",mahnte Harvey mit einem Seiten Blick als er sich umschaute wohin die Waffe von Cabriel gelandet war.
      Dabei ging er kurz noch mal zum Geländer....
      Der Ort weckte in ihm immer noch ein mulmiges Gefühl.
      "Wenn wir nicht Trainieren, wirst du mir stattdessen etwas über...Jeremy erzählen?", fragte leicht beiläufig aber mit einem gewissen Unterton das Cabriel noch immer nicht von harken lassen würde.
      "Ich kann in Gegenzug ja auch mal was über mich erzählen, wenn dich überhaupt Interessiert.", schlug er sogleich Schulter zuckend vor und verschränkte seine Arme vor sich.
      "Kennst du zwei Lügen und eine Wahrheit? Jemand der mich derzeit ziemlich Interessiert hat dieses Spiel schon mal mit mir gespielt. Ich finde eine tolle Möglichkeit sich besser kennenzulernen. So kannst du mir zwei Lügen über Jeremy erzählen und eine Wahrheit, falls dir das Thema unangenehm ist. "

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      Cornelius Sextus

      "Merde...Ich werde nie wieder so viel trinken."
      Bemüht hielt sich der Hexer still...Aber kaum zu glauben. Nicht so war der Herzträger vor ihm so leichtsinnig angreifbar für den Feind...Er war auch noch betrunken!
      Es war ihm gerade wirklich als erkannte immer mehr Gemeinsamkeit zwischen ihm und Beni...Verrückt.
      Nie hätte er erwartet das so jemand einzigartiges wie Beni auf diese Welt noch mal existierte....
      Ob es von ihm auch so jemand gab...?
      Wäre ihm persönlich ziemlich unheimlich....



      Ineb zu beobachten fühlte sich an als würde man mehre verschiede Filme auf einmal sehen.
      Von Comedy bis zu Drama....
      Es erfüllte ihn aber mit eine gewissen wohltat ihn so leiden zu sehen.
      Der trauer Klotz griff zu einem Pinken-Musik Instrument und drückte es an sich als wäre sein einziger Seelischer halt auf dieser Welt.
      Am liebsten hätte Fotos von ihm gemacht und sich später noch weiter über sein Gesicht zu erfreuen...
      "Ich...sollte Louis schreiben..."

      Allein denn Namen von Louis zu hören ließ Cornelius etwas schaudern, wie konnte Ineb so ein Gesicht aufsetzten und dabei an den Typen denken der ihm sicherlich denn Hals umgedreht hätte wenn er diese dummen Zirkel falsch aufgemalt hätte....Hahh...Diese Ganze Familie war pure Toxisch!
      Aber erinnerte sich das diese Gitarre von Louis war, schließlich musste er alle wissen was auch Amy wusste....Und in dem Fakt hatte das Ineb seiner Fake Freundin sowas mal erwähnt....
      Aber es schien als wäre Ineb trotz des Alkoholgenuss nicht vollkommend achtlos, er bemerkte seine Gegenwart wohl unbewusst.

      "Alkohol lässt also schon Geister sehen! Ergibt euch Geister...Ich bin bewaffnet!"
      Doch das mit den Geistern war ziemlich absurd und das kam von einem Hexer wie ihm!
      Lächerlicherweise begann der Musiker vor ihm jetzt auch noch Gitarre hin und her zu fuchteln.
      Gerade noch in der letzte Sekunde verfehlte ihn diese, als er mit dem Kopf zurück auswich.
      Beinahe um Haaresbreite flog das Musik Instrument an ihm vorbei...



      Diese verdammten Franzosen!
      Jetzt wusste er langsam woher Beni diesen Wahnsinn hatte, das muss in Blut liegen...Ganz sicher!
      "Die Gitarre ist nicht nur zum Spielen dar, glaub mir!"
      Es wurde wohl langsam Zeit dieses Kindertheater zu beenden...
      Langsam und bedacht um nicht doch noch mit der Gitarre eine abzubekommen näherte er sich dem Herzträger.
      Sein erster griff ging bestimmend zu seinen Handgelenk um zu verhindern das er ihm aus Reflex direkt eine über Kopf zog.
      Cornelius andere Hand presste sich Ruckartig auf denn Mund von Ineb bevor er sichtbar wurde:
      "...Ziemlich unachtsam von dir so mit dem Geschenk deines Bruder umzugehen."



      Die Hand an seinem Mund glitt runter zu seiner Kehle wo direkt feste zupackte und es danach warnend lockerte:
      "Eine falsche Bewegung oder lauter Schrei und dein Schutzengel wird dir das Licht ausknipsen, verstanden?", warnte er rau an sein Ohr und sah ihn direkt an.
      "Bis auf diese Gitarre bist du unbewaffnet...Wo ist das Herz...? Hast du es verlegt, nachdem du dich betrunken hast? Ich wollte unserer Gespräch von heute fortsetzte...Jetzt hab ich Zeit für dich..."
      Seine Griff um ihn wurde fester und sein Blick durchbohrte ihn, schließlich rechnete schon mit Gegenwehr oder irgend ein Beleidigung Kommentar von ihm.
      "Du hast meine Kopfhörer heute kaputt gemacht, soll heute das gleiche mit deine Gitarre machen...? Wobei du hast sie ja schon selbst beinahe zerstört...Magst du das? Dinge zerstören? Ich bin doch dein Schutzengel, du kannst mir gern sagen...."



      Mit einem stärkeren stoß drehte er sein Handgelenk leicht herum und beförderte ihn mit dem Oberkörper zurück:
      "Aber darum bin eigentlich gar nicht hier....Sag was würdest du tun, wenn dich jetzt einfach mitnehmen würde? Meinst du deine Kameraden oder deine Familie würde dich finden? Ohne Herz...Ohne jegliche Spur....Du wärst mir hoffnungslos ausgeliefert, die Kirche wäre dagegen ein Witz.", zischte der Hexer bedrohlich und behielt sein Gesicht genau im Blick.
      Der Gedanke klang sogar nicht mal so verkehrt, auch wenn er das nur sagte um ihn Angst zu machen. Er würde bestimmt so einige mehr Information aus ihm raus bekommen.
      "Je länger ich dich ansehe desto klarer sehe deine Ähnlichkeit zu deinem Bruder...Beni. Ich frag mich ob du genau so wenig über ihn weißt, wie er über dich...", kam er nun etwas stechender über seine Lippen um zu sehen wie eigentlich Ineb dazu stand. Er erinnerte sich das dieser in Benis Körper gewesen war und ziemlich wirres zeug gelabert hatte...
      Aber ihn, der grandiosen Hexer hatte dieser Mistkerl genau so vergessen wie Beni es tat....
      Vielleicht sollte er ihm ernsthaft auf die Sprünge Helfen.
      "Erinnerst du dich überhaupt nicht mehr an mich....?"
      Believe Me ~

    • Cabriel Valentine

      "HaHa...~ Das kam wie aus dem nichts, dass....Klang wirklich etwas schräg! Du würdest kein Tag überleben wenn du die Welt aus meinen Sicht sehen würdest."

      Den Kopf nach unten gesenkt bewegte er nur als Reaktion minimal seine Finger, er verkrampfte sie unbewusst. Mit solch' einer Reaktion hätte Cabriel rechnen sollen. Es wäre gelogen, wenn er Harvey hierbei recht geben würde. Aber...Falls er jemals doch die Chance hätte einmal Harvey zu sein, wäre es eher weniger tragisch, wenn er in seinem Körper sterben würde. In dem Körper eines Helden zu sterben klang schon fast erfüllend, als würde er mit seinem Todfeind zusammen sterben. Und das allerschönste daran wäre...

      "Und wäre ich an deiner Stelle, wärst du schneller ein Guter Mensch als wie du blinzeln könntest."

      ...Das Harvey dann auch noch in seinem armseligen Körper verweilen würde. Bis zum Rest seines Lebens müsste er dann Lämmchen spielen. Ob er dann ein besserer Cabriel wäre, interessierte den Luftwächter nicht. Hauptsache dieser Mann würde für eine Sekunde mit ihm leiden.

      "Ja, mag sein.", stimmte Cabriel monoton zu und schloss derweil seine Augen, denn Harvey geriet kurzer Hand in einen einseitigen Monolog. Er fragte sich ob Harvey wirklich so überzeugt war wie er die Welt sah? Andererseits...Konnte er es ihm schlecht übel nehmen? Wyatt sah die Welt bunt und versuchte sie mit sich als wichtige Person zu sehen. Tyler saß Sam auf einen Thron und wollte ihn manchmal von diesem stoßen um selbst eine wichtige Person zu werden, er sah die Welt in seinem eigenen Egoismus. Ineb zensierte alles, was nicht in seine Welt hineinpasste...Und Harvey stempelte alles als gut und böse ab. Es gab nichts dazwischen. Deswegen wusste er, dass er den Titel Mörder in Harvey nun hineingepresst hatte. Für ihn war Cabriel nichts weiteres als Balast, den er aber einen harten Niedergang geben wollte. Dies war aber auch...okay für Cabriel. Für ihn kam es sogar ganz gelegen, wenn keiner ihm Vertrauen schenkten und ihn als Mörder sahen. Schlimm war es nur zu erkennen, dass er wohl selbst nicht besser war, wenn es um stigmatisieren des Weltbildes ging. Ihm selbst war eine brennende Welt...in dem alle das gleiche Leid erfahren mussten...bis zum bitteren Ende...so viel angenehmer sich vorzustellen.



      "Erst einmal...Bin selbstverständlich noch Wütend aber ich bin kein Tyrann oder Sadist der Freude darüber empfindet dich zu bestrafen. Natürlich finde ich das du eine verdienst hast..."

      Vorsichtig berührte Cabriel seinen Kiefer, der wie die Hölle schmerzte. Dafür, dass er ihn nur zwei Mal geschlagen hatte, saßen die Schläge direkt beim ersten Treffer. Er wusste genau wohin er hinzielte. Er zeigte damit seine Erfahrung. Also...war es für ihn kein Lustgefühl, was er darin verwickelte, sondern sein Gerechtigkeitssinn? Dann würde er ihn bestimmt vor allen WITCH-Freunden lebendig verbrennen, sobald sich jeder gegen Cabriel wenden würde. Cabriel konnte Harvey brutale Aktionen zumuten, Dinge...die eigentlich nur Sadisten machen würden...Nur um zu zeigen wie recht er doch hatte. Wie früher die Menschen, die Hexen verbrannt hatten. Natürlich empfanden sie keine Lust darin die rothaarigen Frauen und viele Andere in der Öffentlichkeit zu verbrennen...Aber es musste nun Mal sein. Harvey war also so eine Person...
      Naja, dann sollte er sich wohl Gedanken machen wie er es mit Tyler klären sollte. Er hatte hier aber mit Sicherheit kein Mitspracherecht, immerhin hat er seine Pistole auf ihn gezielt. Ihm zu entkommen brachte wohl nichts, auch wenn er es gerne täte. Da die zwei Alphas sich wohl dann aus Wut nun immer Wyatt als nächstes Opfer suchen würden, konnte er ihn nicht einfach da alleine in diesem Irrenhaus zurücklassen.

      "Ich hab schon verstanden, dass wenn du dich Verwandelst und auch Wyatt das sich eure Persönlichkeit ändert sobald ihr eure Witch-Form annehmt...Ein Glück das ich immer der selbe bleibe~"

      Harvey konzentrierte sein Geschwätz auf sich selbst, sodass Cabriel gar nicht anders konnte, als ihn für ein paar Sekunden ohne jegliche Mimik zu verziehen anzustarren. Immer derselbe, huh? Dann hätte er wirklich nur als Ausrede in der Kirche, dass ihn vielleicht dunkle Magie ausgetrickst hatte? Wenn Cabriel nicht schon zu K.O wäre, hätte er ihn das vorgeworfen...Aber wollte nicht noch eine kassieren und zum Schluss hier auf dem Boden einfach liegen gelassen zu werden. Deswegen fokussierte er sich nur auf ihn, auf den angeblichen Harvey, der immer gleich blieb. Ein Held...Wie kein Anderer.

      ".............."



      "Du kannst zwar nicht Kämpfen aber vielleicht solltest du Anfangen darin zu Trainieren, Fokussierter zu bleiben...Ich zum Beispiel habe kein einziges mal mein Feuer benutzt, wie du siehst mache ich Fortschritte, weil ich aus meinen Fehlern lerne~ Ich hab ja auch nie behauptet das ich niemals irgendwann mit einen von euch mein Zimmer teilen werde. Manches braucht eben erst seine Zeit."

      Dieser Selbstlob erinnerte ihn für einen Moment an Tyler, der so gerne mit seinem Können angab. Aber hier ging es wohl mehr um das Beweisen und das Belehren. Harvey verstand nicht, dass es manchmal einfach keine Zeit gab. Cabriel fragte sich, ob dieser vielleicht anders geschnattert hätte, wenn Cabriel im Zimmer von Ineb wäre? Nach der Aktion, die gerade stattgefunden hätte...wäre es vielleicht dann doch ein No-Go für Harvey gewesen. Aber wenn dieser meinte, dass dort der Herzträger gut aufgehoben wäre, müsste er sich selbst keine Gedanken mehr machen. Immerhin sah er Tyler nicht als Bösen an, er konnte frei herumlaufen. Cabriel würde zu diesem Thema nichts mehr erwähnen, er merkte selbst, dass Harvey die Geschichte so umschreiben würde, dass er doch gar keine andere Wahl hätte, als ihnen die Zeit zu geben.

      "Denn Alten Harvey gibt nun nicht mehr, ich werde Tag zu Tag besser daher solltest du auch an dir arbeiten Cabriel, vielleicht kannst du wirklich es noch zu etwas bringen und so dein Title ändern!"

      Entgeistert öffnete Cabriel seinen Mund und wollte etwas dazu sagen, doch stoppte sich im letzten Augenblick. Es hatte keinen Sinn mit ihm zu diskutieren. Auch wenn es absurd war sich erst als einen Feuerwächter zu akzeptieren, der immer der gleiche bleibt und dann aber...behauptete, dass er sich doch im Ganzen veränderte. Was meinte er überhaupt mit Titel ändern? Ach, kam er jetzt auf seine Chancen, die angeblich die Bösen bekamen? Ja...Die Augen des Helden verrieten aber wie wenig er selbst daran glaubte. Er wollte ihm doch nur ein Fegefeuer darstellen, indem du angeblich entkommen kannst, wenn du Sünden ablegst. Aber jeder wusste doch, dass die Hölle einem Bösen auf ewig gewährte. Aber so...baute Harvey wohl seine comicreiche Welt auf.



      "Ich weiß wie du dein vergehen wieder gut machen kannst, Hilf mir deine Waffe zu suchen und dann vergesse ich vielleicht auch denn...Kuss eben! Wir sind schließlich beide Männer, sowas passiert halt wenn man sich gegenseitig Aufheißt! "

      Stumm löste er seinen Blick von Harvey und starrte zum Geländer. Ziemlich sicher, dass diese einfach hinuntergefallen war und nun auf der offenen Straße lag. Auch wenn er nicht ganz seine Aussage verstand, dass die beide ja Männer waren und so etwas halt passierte? Verglich er seine Wut mit einem sexuellen Trieb? Aufheizen...Hatte er nicht verstanden, dass er ihn damit eigentlich die Luft zum Atmen nehmen wollte, damit dieser Lämmchen nicht widersprach oder ihn noch heftiger für den Moment schlug? In diesem Augenblick verspürte Lämmchen offensichtlich Groll...Es war schon fast beleidigend mit anzuhören, dass er ihn so angehört hatte. Ja, es war immer noch Lämmchen gewesen, was ihn sein Herz ausgeschüttet hatte. Im Nachhinein würde es Cabriel auch wieder rückgängig machen. Doch...Harvey bewies ihn wieder Mal wie wenig seine Meinung eigentlich wert war, wenn Tiere sprachen. Höchstwahrscheinlich hatte Harvey nur ein Trieb heraus kristallisiert wie auch ein Lämmchen, was bestimmt nur aus Selbstmitleid heulte.
      ...
      ....
      Er hasste Menschen doch so sehr...

      "Sei aber Vorsichtig, nicht das dir am Ende doch noch etwas passiert...."

      Auch wenn er am liebsten sich doch von der Brücke werfen würde, kämpfe er gegen seinen Drang an. Die Zeit zum Sterben war noch nicht gekommen, auch wenn die nächsten Tage die Hölle weiter von Cabriel symbolisieren würden. In Cabriel herrschte noch die Vernunft, die eventuell bei einem Lämmchen weiter hinten war. Er wusste, dass er mit seinem Tod noch gar nichts erreichen würde. Jeder würde Cabriel vergessen, was an sich nicht schlimm wäre...Doch allein der Gedanke, dass diese gottverlassene Welt sich so weiterdrehen würde wie bisher. Noch hatte er nicht alle Möglichkeiten ausgekostet, die es im Leben gab.
      Durch das Kennenlernen seines Vaters...glaubte er noch an eine Bestimmung der Menschheit...insbesondere der WITCH...
      ...Der Untergang. Wenn sein Vater wirklich so stark war wie Izarra behauptete, konnte dieser Mann gute Karten haben. Er wollte beim Ende dabei sein. Der Moment, wo sich die Helden...nicht mehr so siegreich fühlten.



      "Wenn wir nicht Trainieren, wirst du mir stattdessen etwas über...Jeremy erzählen?"

      Langsam ging er zu den Treppen, um hinunterzusteigen, doch Harveys Frage überraschte ihn. Verwirrt sah er zu ihm, der mit ihm kam. Warum wollte Harvey etwas wegen Jeremy wissen? Ja, eventuell hatte er den Namen als Lämmchen erwähnt aber...warum sollte es ihn interessieren? Wollte er sich vergewissern, welche Menschen noch an ihn glaubten? Da brauchte er sich keine Hoffnungen zu machen, es gab keine.

      "Ich kann in Gegenzug ja auch mal was über mich erzählen, wenn dich überhaupt Interessiert."

      Und dann wollte er auch noch etwas von sich verraten? Im Zuge dessen erwähnte er sogar, dass die es durch ein Kennenlernspiel sogar erfahren könnten. Kennenlernen... War es überhaupt noch nötig? Dabei dachte er, dass Harvey sich bereits ein Bild von ihm gemacht hatte.



      "Du willst...etwas über Jeremy wissen? ...", fragte er nochmal nach, als fragte man ihn nicht oft wegen denjenigen. Er zögerte, blieb an der unteren Treppenstufe stehen. Sollte er wirklich etwas sagen? Gab es Konsequenzen? Andererseits...war Jeremy bereits nicht mehr, Harvey würde durch das Gespräch nur schlimmer denken, dass er ein Mörder war. Dann würde er bestimmt nie wieder wegen seinem Leben ausfragen. Also war es wohl besser, als über Samuel zu sprechen.

      "Also gut...Ich spiele mit, wenn du auch etwas über jemanden erzählst...", bestätigte Cabriel dieses absurde Spiel und ging weiter. Über wen er erzählte könnte er sich aussuchen. Cabriel wusste nur, dass Harvey einen Bruder hatte, der Mal im Knast war. Dann seine Exfreundin und...dass er an ganz schöner Raufbold war, also hatte er bestimmt auch einige Freunde an seiner Seite gehabt.



      So ganz wusste er aber nicht wie er es mit dem Spiel starten sollte. Er mochte solche Kennenlernspiele eigentlich gar nicht. Es war immer der größte Horror, wenn das Schuljahr begann und der Lehrer Stuhlkreise für ein perfektes Kennenlernen stellte. Der größte Horror eines Introvertierten. Und dann auch noch über eine andere Person zu sprechen...Er wusste nicht genau wie...Wenn selbst für ihn die Beziehung mit Jeremy wie ein Fiebertraum vorkam, dass in der Realität so nie stattfand.

      "Jeremiel war meine Zwillingsschwester...Jedoch wurde sie von einer Rose-Familie aufgenommen, da meine Mutter nicht in der Lage war sich um zwei Kinder zu sorgen...Uhm...Lass mich überlegen..."

      Sich eine Lüge auszudenken...War es ein Trick von Harvey, damit Cabriel das Lügen schlechter fiel oder gab es wirklich jemanden, der mit ihm gerne solche Spiele machte? Er dachte sowieso nicht daran, dass Harvey wirklich Interesse hatte. Er kürzte es also einfach ein wenig ab und erklärte nur Brockenweise.

      "Also zwei Wahrheiten und eine Lüge... Okay...Eines Tages tauchte sie einfach in meinem Leben auf...Eventuell hatte sie meine Kontaktdaten, nach Mamas Tod...Ich glaub sie wurde zur Beerdigung eingeladen....Also was denkst du wieso sie in mein Leben auftauchte?"




      Unten angekommen blieb Cabriel vor dem Asphalt stehen. Noch war nicht die Zeit sich vor einer befahrenen Straße hinzuschmeißen. Wie er dachte war die Pistole mitten auf der Straße, noch hatte sie keines der Fahrzeuge überrollt. Er glaubte kaum, dass sie hier eine Gefahr darstellte. Die größere Gefahr war es eher Samuel zu erklären, wohin die Knarre verschwunden war.



      Er streckte seine Hand aus und daraufhin folgten drei der Möglichkeiten.

      "1. Sie wollte mehr mit ihrer eigentlichen Familie unternehmen, auch wenn nur ich übrig war
      2. Sie wollte wissen, wie anders mein Leben sich unterschied als ihres
      3. Jeremy suchte nur eine Möglichkeit um ihr Leben interessanter zu gestalten und dem schwarzen Loch zu entkommen"


      Etwas besseres fiel ihm gar nicht ein, er glaubte damit Harvey genug Desinteresse zu geben um nicht mehr Spielen zu wollen. Währenddessen konzentrierte er sich auf seine Luftmagie, die er genau auf seine Hand fokussierte. Zwar brummte ihn schwer der Schädel, weswegen die Konzentration nicht gerade leicht war zu erbringen...doch schaffte er es einen gewisse Stärke an Wind zu erzeugen. Wow...Seine nutzlose Fähigkeit hatte doch einen Zweck. Durch den Windstoß bewegte sich die Pistole immer näher zu ihnen, Cabriel musste darauf achten, dass sie von keinem Fahrzeug getroffen wurde. Irgendwann war sie direkt vor Cabriels Füßen, der sie dann leise aufhob. Grübelnd sah er zur Straße und wirkte durch das dunkle Licht nur noch mehr von der Dunkelheit eingenommen als üblich.

      "Vom Charakter war sie wohl... das Gegenteil von mir. Zielstrebig, ehrgeizig...Stark...Laut...und Selbstbewusst. Ich glaube, wenn sie noch da wäre...Wäre sie die bessere Luftwächterin gewesen..."



      Aber dieses Schicksal war wohl Karma. Indem Cabriel am Leben blieb und sie verstarb hatte er diese Bürde in seine Hände erhalten. Auch wenn er...Bescheid wusste, dass Jeremy früher auch die Fähigkeit Luft hatte. Aber da keiner der WITCH je erzählt hatte, ob ihre Geschwister dazu auch in der Lage waren, hielt er bis dahin die Klappe. Auch wenn der Bruder von Ineb wohl wesentlich mehr konnte als bloße Lichtmagie.
      Da er die Knarre nicht aus seiner Hand entrissen bekommen wollte, überreichte er sie Harvey. Diese bekam er sowieso nicht wieder, weshalb er auch gar nicht nachfragte, ob er sie zurückhaben konnte. Ob sie jetzt nach Hause könnten? Vielleicht aber sollte er wirklich arbeiten gehen...?

      "Sollen wir...zurück? Wir können uns ja so weiter...unterhalten... Ich will nur nachsehen wie es Wyatt und Tyler geht...", fragte er nach als erwartete er gleich ein nein. Aber mit solchen Flecken im Gesicht arbeiten zu gehen wäre genau so fatal, wie ein hysterischer Tyler. Eventuell war er ja noch ohnmächtig?

      ________________________________________________

      Ineb Chevrier

      "...Ziemlich unachtsam von dir so mit dem Geschenk deines Bruder umzugehen."

      Zaghaft blieb er mit seiner Gitarre stehen, durch den Griff an seinem Handgelenk wurde er aufgehalten das Instrument weiter zu schwingen. Erst war seine Sicht nur auf den Teppich, überlegte ob doch die Geister ihn aus dem Jenseits riefen. Doch die Hand an seinem Mund, die ihn so skrupellos festhielt deutete darauf an, dass es gar keine Geister gibt...sondern feindliche Gesellen! Wie ein Übergang einer 'PowerPoint' erschien plötzlich ein ihn viel zu bekanntes Gesicht, was einfach in seinem Zimmer auftauchte.
      Sein Alkohol wollte aus ihm herauskommen, er sah zu ihm und fühlte sich in nur einer Sekunde so unheimlich klein und überfordert. Wie ein Chihuahua, der vor einer gefährlichen Bulldogge stand!
      Er blinzelte mehrmals, war sein Alkohol vergiftet gewesen? Träumte er gerade wieder?



      Zu zeigen wie real dieser Mann eigentlich war, glitt auch seine Hand nach unten um ihn fest an seinem Hals zu packen. Krächzend waren die letzten Alarmglocken in Lio hochgegangen, die Drohung des Schutzengels hatte er vollsten wahrgenommen. Auch wenn seine Instinkte trotzdem am liebsten an die Tür rennen wollten, um klopfend um Hilfe zu schreien. Dieser Schutzengel machte keine Scherze, wer wusste schon wegen was er hier war und überhaupt...wie konnte ihn Lio nicht bemerken?! Er sah doch noch gar nicht doppelt! Viele Fragen, doch der Schutzengel hatte das Kommando im Gespräch. Schon allein wie nah er an sein Ohr kam, sodass der Herzträger den kalten Atem an seinem Hals spürte, weckte in Ineb eigenartige Gefühle, die weitaus mehr waren als nur Furcht. Vielleicht war er ja noch zu überrascht von solch' einer Aktion.

      "Bis auf diese Gitarre bist du unbewaffnet...Wo ist das Herz...? Hast du es verlegt, nachdem du dich betrunken hast? Ich wollte unserer Gespräch von heute fortsetzte...Jetzt hab ich Zeit für dich..."

      Der Schutzengel packte fester zu, wobei Ineb ein leises 'ouu' entwich. Doch dies lag nicht daran, dass ihn der Mann sehr schmerzte...Es war eher die Realisation, dass dieser eventuelle Magier da recht hatte. Er war ja echt unbewaffnet. Genau dann, wenn er sein Herz einmal ausgeliehen hatte... kam einfach aus dem Nichts ein verrückter Endgegner?! War das seine eigene Verschuldung?! Ob das Herz spürte, wenn er in Gefahr war und selbst zu ihm wanderte? Vielleicht alarmierte es ja Wyatt, der bestimmt schon wahrnahm, dass Ineb hier in Schwierigkeiten war. Frustriert verzog er sein Gesicht, als hätte er in eine Scheibe Zitrone gebissen.

      'Stupide!'



      Wollte der Kerl ihm seine Ansage von heute etwa komplett ruinieren? Vielleicht gönnte er ihm einfach nicht sein guten Abgang, bestimmt haben ihn die Worte des Herzträgers so gerissen, dass er wie ein Verrückter daran gedacht hatte. Oh, Ineb hätte nicht Öl ins Feuer werfen sollen und einfach an ihn vorbeiziehen können. Aber dafür war seine Wut vor einigen Stunden einfach zu groß. Er wollte ihn noch unbedingt seine Meinung klarstellen, bevor er glaubte, dass er tuen und lassen konnte, was er wollte! Aber...es hatte den komplett gegenteiligen Effekt ausgelöst. Der Mann durstete so stark nach Rache, dass er sogar Hausfriedensbruch beging!

      "Du hast meine Kopfhörer heute kaputt gemacht, soll heute das gleiche mit deine Gitarre machen...? Wobei du hast sie ja schon selbst beinahe zerstört...Magst du das? Dinge zerstören? Ich bin doch dein Schutzengel, du kannst mir gern sagen...."

      Seine Kopfhörer? Dafür kam er hierher und machte sich so stark strafbar?! Dann wollte er auch noch wie ein Kind an sein Eigentum ran?! D-das konnte er vergessen! War er nicht ein bisschen zu überheblich? Sowie er sein Handgelenk umdrehte und ihn wieder zurückstieß deutete alles auf ein großes ja hin. Doch Ineb dachte nicht einmal daran, dafür seine Gitarre sterben zu lassen. Auch wenn er sie gerade zur Geisterbekämpfung benutzte, würde er sie ihm niemals einfach geben. Während der Magier seinen Blick nicht von dem Herzträger lassen konnte, versuchte Lio wenigstens die Gitarre an der Wand zu platzieren, auch wenn er mit dem Schutzengel mehr schwankte, als würde er sich hier für sich selbst wehren.



      Louis wäre nur am Boden zerstört, wenn diese irgendein Kratzer erfuhr, der nicht von Ineb selbst ausgelöst wurde. Da aber auch der Schutzengel wusste, wer sein Bruder war...würde dieser es ihn auch noch verraten--. Er sah sich gezwungen zu kämpfen, wenn er wirklich nur deswegen gekommen war, um ihn an seinen Wertgegenständen eine auszuwischen.

      "Aber darum bin eigentlich gar nicht hier....Sag was würdest du tun, wenn dich jetzt einfach mitnehmen würde?"

      Aber bevor Ineb Worte einfielen, die er dem Schutzengel an den Kopf werfen wollte...nahm ihn dieser Mann wieder die Worte. Mit seiner freien Hand hielt er sich an seinem eigenen Gesicht, damit der Typ sein überraschten Ausdruck nicht wahrnahm. Es lag nur daran, dass er ihn so schlecht verstanden hatte. Aber...mitnehmen? Einfach so? Hatte er es doch richtig gehört? Seine Augen leuchteten violett, voller Neugier wie sich es der Zauberer denn vorgestellt hatte? Dabei...war er doch erst vor kurzem schon gefangen genommen. Und er machte gar keinen Halt weiter zu spielen? Oh...Das nannte Ineb gefährlich!



      "Meinst du deine Kameraden oder deine Familie würde dich finden? Ohne Herz...Ohne jegliche Spur....Du wärst mir hoffnungslos ausgeliefert, die Kirche wäre dagegen ein Witz."

      Sein Herz fing an melodisch zu springen, als flirtete gerade der Schutzengel mit ihm. Auch noch ohne sein Herz gefangen zu sein, nur er selbst...ohne ein Hauch von Magie. Vergessen, dass Tyler es zwar irgendwie schaffte ohne das Herz sich zu verwandeln, aber der Gedanke kam Lio auch einfach gar nicht. Hatte der Schutzengel wirklich einen Ort, indem ihn nie jemand finden würde? Ein Ort, den nur er kannte? Ein Platz, dass dann nur für ihn gedacht war? Er schnappte nervös nach Luft, fing sein Gesicht heißer zu laufen? Mist - so zudröhnt konnte er gar nicht richtig denken. Was war das hier bitte für eine Situation? Es war jetzt nicht der Zeitpunkt vom kidnapping weiche Knie zu erhalten!

      "Je länger ich dich ansehe desto klarer sehe deine Ähnlichkeit zu deinem Bruder...Beni. Ich frag mich ob du genau so wenig über ihn weißt, wie er über dich..."

      Doch bevor ihm auch noch die Hitze in den Unterkörper zog, verfiel diese durch die Worte des Schutzengels im nu. Huh? Zuerst dachte er, dass er über Louis sprach, doch dann nahm er den Namen Beni wahr. Beni? Was?

      "Woher...", nuschelte der Herzträger ein Wort heraus, während sein Kopf gerade die Information versuchte zu verarbeiten. Es war schon schräg genug den Schutzengel aus der Kirche hier zu sehen, der auch noch in Connection mit Louis und Gaston war. Aber nun...sprach er einfach Benis Namen heraus, den selbst seine Mutter immer totgesprochen hatte? Keiner kannte ihn hier auf der Erde! Beni war in Meridian...Und Ineb hatte keines Falls irgendeine Information herausgelassen, sodass sich dieser Mann ein eigenen Reim machen konnte, wer sein Bruder war. Dazu wusste Ineb nur aus der Erzählung von Harvey, der gezwungener Weise mit ihm geschlafen hatte und den anderen WITCH, wie Beni sich Mal verhielt. Sonst...wusste er selbst nichts...Aber dieser Kerl etwa schon?!

      "Erinnerst du dich überhaupt nicht mehr an mich....?"

      Der betrunkene Ausdruck verwischte sich für diesen Augenblick komplett aus seinem Gesicht. Ah...Er verstand direkt, dass er nicht auf ihr letztes Treffen hinauswollte. Auch wenn Lio da herausbrüllte, dass er ihn vergessen wollte und natürlich auch hoffte, dass die Zwei sich nie wieder sehen würden. Es war auch keine Szene in der Kirche...Wie als hätte der Schutzengel in dem Herzträger ein Licht angeknipst, erkannte er mit nur einen Wimpernschlag die wahre Gestalt dieses Mannes.
      Ah...Es war unfassbar, dass er erst jetzt darauf gekommen war. Aber war es eventuell auch kein Wunder, jeder hätte diesen Mann fürs Erste vergessen, wenn man danach Lord Korbos höchstpersönlich gesehen hatte. Mit gereizter Mimik sah er in diese Visage hinein, die ihn schon einmal im Schloss der Bösen begrüßte.

      "Merde...!", fluchte Ineb stechend. Plötzlich ergab alles Sinn!



      "Eigentlich müsste ich wirklich zornig auf dich sein...Das du mich einfach wie Dreck zurück gelassen hast, aber keine sorge...Jetzt lasse ich dich nicht mehr so einfach entkommen♥"



      "Du siehst auch total verweint aus und dabei nicht mal wirklich erregt...Irgendwas ist wirklich seltsam an dir...."

      Ein Magier, der schick gekleidet war, so als würde er eine Dame gleich zum nächsten Tanz ausführen wollen. Es war der erste Kerl, den er kennenlernen durfte, der wohl mit Beni Kontakt pflegte. Aber nicht nur irgendeinen Kontakt - er war ganz klar in Beni vernarrt. Ein schwuler Magier, der seinem Bruder in einem anderen Reich den Kopf verdrehen wollte. Er sexualisierte ihn direkt als Ineb vor Verzweiflung heulte, was bewies wie widerwärtig pervers er doch war. Und dann...als er ihn im Namen von Beni einen Korb gab wurde er eingeschnappt und beförderte ihn sofort zu der königlichen Hoheit!

      "Du bist der Perverse aus dem Schloss von Lord Korbos!", wurde Lio lauter und musste seine Stimme direkt zügeln, damit der Mann ihn nicht deswegen den Hals herumdrehte. Jetzt war es ihm mehr als nur klar, dass der Schutzengel auch auf Leichen laufen würde. Er war ja immerhin ein Abgeordneter von Lord Korbos, sonst hätte dort sich nicht aufgehalten.



      Völlig fassungslos klappte das Idol seinen Mund auf. Boah...Es ergab wirklich alles einen Sinn. Er fühlte sich wie Sherlock Holmes, der einen Fall löste. Erbos packte er mit seiner freien Hand diesen Schutzengel an seinem Hemd und zog ihn zu sich nach unten. Er wollte wütend wirken, auch wenn durch den Alkoholkonsum ein kleines Knurren herauskam.
      "Oh mon Dieu...Ich habe endlich den Grund, wieso du mich nehmen wolltest...Du bist der peeeerverstestee Typ, den ich jeee kennenlernen durfte *hicks* und ICH ...kenne schon Wyatt! Das sagt viel aus!", schimpfte er und fing den Magier an zu schütteln, sodass er unbeabsichtigt die Oberbekleidung seines Gegenübers anfing zu reißen, da die Nähte zu locker war und sein Griff zu fest.
      Der war ja gemeingefährlich! Verzweifelt schnappte er nach Luft, das Reden war nicht gerade einfach bei einem gewissen Grad von Promille. Trotzdem wagte er es sich ihn jetzt richtig anzupöbeln, sodass der Magier den schönen Duft von Bier oder was auch immer das war angehaucht bekam.
      "Du wurdest von meinem Bruder gekoorbt...Und boah...Deeshalb! Ja genau...Deshalb hast du dich an mir vergangen! Oh meeeerde...Du konntest deinen Korb nicht akzeptieren und dann hast du beschlossen mit...LORD KORBOS...gegen die WITCH vorzugehen. Damit mein Bruder leidet...und...uUND...Und...Dann hast du Louis verzaubert, damit du seine Kirche auch in sollcheee Perversioon verteufeln kannst. Jaaa...Denn duuu bist auch son Zauberer!"

      Für Ineb öffneten sich plötzlich Welten. Er schubste den Schutzengel rechtfertig und voller Elan von sich weg, denn kam er sich gerade so allwissend vor, weswegen er selbst in die Überheblichkeit verfiel. Doch wow...Er fühlte sich zwar doch nur noch viel dreckiger, weil... "Ich war zweite Wahl für dein Schmerz..."
      ...Es ziemlich klar war, dass dieser Schutzengel ihn nur wegen seinem Herzschmerz sexuell missbraucht hatte. Doch verdammt fühlte es sich GUT an den wahren Übeltäter für diesen Kirchengang erwischt zu haben! Obwohl es ziemlich bizarr war einen Bösewicht innerlich danken zu wollen, dass er bei ihm eingebrochen war...Aber ohne diesen Auftritt hätte er wohl nie verstanden, was da eigentlich wirklich widerfahren war. Beinahe hätte er Louis und Gaston aus seinem Leben verbannt. Wegen eines obsessiven Charakter.

      "Ich weiß wegen was du hier bist...Mhmmmm...Hab genug gesehen um zu verstehen, was da abgeht...", murmelte er weiter neunmalklug vor sich hin, als wäre er hier gerade der Mächtigere von beiden. Tapfer ging er wieder auf ihn zu und als ob sie zwei Magnete waren zog er ihn wieder an sich. "Du willst mich kidnappen und mich zu meinem Bruder umerziehen, der dich niemals von der Bettkante schubsen würde und dich liebt wie kein Anderer." Bei den Gedanken wurde er sogar deutlich röter im Gesicht, als gefiel ihn der Gedanke gezüchtigt zu werden. Doch dem war natürlich nicht so. So manische Kerle wie Mr. Schutzengel waren geisteskrank.
      "Aaber...Mein Herz gehört auch bereits jemanden und...auch ich mag eine Frau!!"



      Jap, diesmal würde er niemals Amy vergessen, die ihn vielleicht niemals mehr sehen will aber...seine wahren Gefühle waren trotzdem immer bei ihr gewesen. Bestimmt war es bei Beni genauso. Irgendeine Frau, die ihn vielleicht auch in Meridian halt gab. Der Schutzengel würde ihm das bestimmt nie verraten und am Ende Lügengeschichten vorwerfen, dass dieser doch schwul sein. Aber zuhören würde ihn Ineb nicht mehr, weil er jetzt genau wusste was ablief. Für nur ein paar Sekunden konnte man klar erkennen, dass selbst der Herzträger Mitleid mit dem Kerl hatte. Obwohl er ihn für sein Leben traumatisiert hatte.
      Doch dann glitt die Scham wieder zurück, weil er bemerkte wie stark sein Herz wieder klopfte. Er ließ den Perversling los und hielt sich an seinen Lippen, ein wenig als missverstand er die Situation wirklich stark

      "Es ist ja nicht so als kannst du irgendetwas mit Gewalt in mir auslösen... Gibs einfach auf Perverser. Ich komm nicht mit dir mit. Der Gedanke dich hier weiter ertragen zu müssen...ekelt mich an und zugleich...vergieß ich gleich eine Träne für dich, weil du mir ja so leid tust. Schwul und ungeliebt...Du hast dein Herz dem Bösen gegeben, nur um Beni rumzubekommen."



      Seine Augen strahlten tatsächlich eine Form von Traurigkeit aus. Es war wie in seinen früheren Lieblings-Animeserien, indem die arme Schurkin alles tat um von ihrer Liebe gesehen zu werden. Sie gingen den falschen Weg und formten ihre Liebe so weit es ging, damit sie sich nicht von den Dornen erstachen. Ein Glück hatte Ineb kaum Herzschmerz erfahren, da er eine glückliche Liebe lebte. Naja, bis zur Kirche.
      Wie ein Kind schloss er seine Augen mit den Händen, als wollte er dem Magier es erleichtern nun zu gehen. Auch wenn er innerlich neugierig war, ob dieser doch was überraschendes auf dem Kasten hatte, wollte seine Vernunft, dass er einfach sich verzog.

      "Schon gut...Ich mach so als wärst du niemals hier gewesen. Ich verfluche dich zwar immer noch für mein schlechtes erstes Mal aber...Gehöre ich auch zu den Guten, der eine in Liebe erstickende, perverse Person nicht weiter in den Abgrund werfen sollte. Bestimmt wartet irgendwo da draußen eine Frau, die genauso erbärmlich ist wie du...Deswegen, lass das lieber mit Korbos sein und lass die Taschentücherbox stehen, wenn du zukünftig an meinen Bruder denkst..."


      Blabberte er los, auch wenn sein Ratschlag im Kopf sich besser anhörte als im benebelten Zustand. Ineb glaubte, dass jeder Vergebung erhalten sollte, wenn er sich auch ändern wollte. Dieser Mann musste nur seiner Erbärmlichkeit bewusst werden. Er war doch kein Kidnapper. Er war auch niemand, der ohne andere Menschen gewalt anwenden würde, weshalb er doch unbedingt Louis an seiner Seite brauchte und ihn manipulierte. Oh mann...Er musste dieses Missverständnis unbedingt mit seinen Verwandten und den WITCH klären. Er kannte den Übeltäter---er verstand auch wer diesen Kreis alleine gemalt hat. Dieser magische Kreis war wohl da, um ALLE in der Nähe zu Sklaven von dem Kerl zu machen! Ganz sicher!
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Harvey Bell

      "Also gut...Ich spiele mit, wenn du auch etwas über jemanden erzählst..."
      Auch wenn Harvey das deutliche zögern in Cabriel bemerkte, ging dieser dann doch noch auf den Vorschlag ein...
      Na also, sie kam wohl doch ein kleinen Schritt aufeinander zu.
      Natürlich könnte der Feuerwächter dieses ganze untereinander besser kennenlernen überspringen. Es verwirrte sowieso nur sein Gemüt wenn das Böse begann ein Gesicht und Hintergrundgeschichte zu bekommen, so wie es in denn letzten Jahren mit so einigen Disney Schurken passierte...
      Aber wie konnte er sich als Held sicher sein, richtig zu Handeln wenn er am Ende sich weit gehend mit der Anderen Seite beschäftigen würde?
      Zudem spielten sich gezwungenermaßen auf einer Seite...
      Sie waren ein Team und auch wenn der Luft Wächter Kämpferisch nicht viel beigetragen hatte, konnte es zu Problemen kommen wenn einer ihrer Mitglieder fehlte.
      Bestimmt war es nicht so dramatisch wie bei Ineb, als ihr Anführer....Aber dennoch...Sie wusste noch so wenig über die Kräfte oder wie ihre Gegner waren.
      Außerdem...Wenn sie irgendwann wirklich wie die Power Ranger werden würden...Wie sollten sie zu einem gigantischen Roboter Transformieren wenn ein Teil fehlte?

      "Jeremiel war meine Zwillingsschwester...Jedoch wurde sie von einer Rose-Familie aufgenommen, da meine Mutter nicht in der Lage war sich um zwei Kinder zu sorgen...Uhm...Lass mich überlegen..."
      "Zwillingsschwester?"


      Es überraschte nun Harvey doch sehr das Cabriel wohl Geschwister hatte...
      Das Familien Verhältnis von ihm und der Rose Familie war wohl wirklich Kompliziert.
      Ob seine Schwester, süß war?
      Bestimmt...Wenn sie Zwillinge waren und sie vielleicht so groß wie Cabriel---
      Andererseits musste er nur an dieses Mädchen in Cabriels Traum denken, die wie ein Zwilling von ihm ausgesehen hatte und diese war ein purer Alptraum gewesen.

      "Also zwei Wahrheiten und eine Lüge... Okay...Eines Tages tauchte sie einfach in meinem Leben auf...Eventuell hatte sie meine Kontaktdaten, nach Mamas Tod...Ich glaub sie wurde zur Beerdigung eingeladen....Also was denkst du wieso sie in mein Leben auftauchte?"
      Obwohl Harvey langsam ein Schlussstrich darin zog das er irgend eine Art Gemeinsamkeit mit Cabriel besaß...
      Kam ihn seinen Kopf ohne dessen Schwester genauer zu kennen eher nur Egotische Gründe in denn Kopf.
      Er hörte ihm zu aber behielt ihn und die Umgebung Wachsam in Auge...Er vertraute der Ruhe nicht wirklich. Nicht das ihn Cabriel nur in sicherheit Wiegen wollte und dann plötzlich wieder Lämmchen oder sonst was wurde...
      Irgendwie kam ihn so vor als könnte Cabriels Gemüt selbst wie ein Wirbelsturm wechseln ob wohl diese Aura ausstrahlte gleich wieder in der Umgebung zu verschwinden.
      Auch er konnte die Pistole ausmachen, die zum Glück nicht von einem Auto überfahren wurde....
      Klugerweise benutzte Cabriel dazu seine Fähigkeiten, es zeigte ihm wie gut Cabriel eigentlich schon gelernt hatte mit umzugehen.
      Genau wie mit diesem Wind-Schild damals...
      Auch wenn er eben noch über Cabriels Worte gelacht hatte wie es wäre wenn sie die Welt aus denn Anderen Augen blicken würden.
      Er fragte sich ob er ein besserer Held wäre hätte er Cabriels Wind-Kräfte....
      Hätte er sie dann auch so leicht im griff wie er?
      Oder würde sie genau so wie das Feuer auf seine Wut reagieren?
      Nun...Tyler fuhr öfters aus der Haut und bei ihm entstand auch nicht plötzlich eine Überflutung oder dergleichen...
      War es wirklich nur das Feuer das so sehr auf Zorn reagierter...?



      Aber jetzt wurde es Interessant, als Cabriel begann die drei Dinge aufzuzählen.

      "1. Sie wollte mehr mit ihrer eigentlichen Familie unternehmen, auch wenn nur ich übrig war
      2. Sie wollte wissen, wie anders mein Leben sich unterschied als ihres
      3. Jeremy suchte nur eine Möglichkeit um ihr Leben interessanter zu gestalten und dem schwarzen Loch zu entkommen"

      ....
      Noch Desinteressierte hätte Cabriel die drei Dinge nicht äußern können und Harvey konnte nicht mal Ansatzweise raushören was davon eine Lüge sein sollte.
      Es fiel ihm schwer nicht offensichtlich seine Enttäuschung Preiszugeben. Scheinbar waren nicht alle für dieses Spiel zu gewinnen...
      "Nun....Das klingt alles sehr nachvollziehbar.", murmelte er ein wenig um Cabriel von seiner Konzentration nicht abzulenken.



      Aber da es nicht darum ging die Lüge zu erkennen, sondern das Cabriel etwas mehr über diesen Jeremy erzählte welche er auf der Brücke gesehen hatte...Sollte er wohl einfach so akzeptieren.

      "Vom Charakter war sie wohl... das Gegenteil von mir. Zielstrebig, ehrgeizig...Stark...Laut...und Selbstbewusst. Ich glaube, wenn sie noch da wäre...Wäre sie die bessere Luftwächterin gewesen..."
      Nun begann Cabriel die typischen positiven Eigenschaft einer Heldin aufzuzählen...So war seine Schwester also?
      Das war beinahe wirklich schon schade...Ob er sie gemocht hätte?
      Ob Tyler sie vielleicht auch früher gekannt hatte? Der Arme litt ja an einigen ziemlichen Gedächtnislücken war die Rose Familie betraf.
      Aber war schon wirklich zum Neidisch werden das ein paar von ihnen sich schon vor der WG gekannt hatten. Vielleicht würde er dann Cabriel besser begreifen?
      Oder sich zumindest von ihm nicht immer so leicht aus der Bahn werfen lassen sobald er seine dunklere Seite zeigte, die er hinter Tausenden Entschuldigung versteckte.
      Braverweise aber gab ihn Cabriel die Waffe freiwillig ohne das was sagen musste...Er sah nämlich nicht ein das Cabriel so etwas gefährliches mit sich führte nachdem er sogar auf Tyler geschossen hatte...Auch wenn dabei niemand gestorben war und Cabriel sich mit Pistolen auskannte, dass war ein zu hohes Risiko das nicht bereit war einzugehen, zu wohler seiner Kameraden und Freunde die er beschützt!
      Er war sich sicher das Cabriel sich auch anderes zu verteidigen wusste, falls es der Grund der Besitzt der Waffe war die er sicher bei sicher in seine Tasche einsteckte.
      "Naja...Aus einen Grund wird sich das Herz dich zum Luftwächter ausgewählt haben und ich denke nicht das es damit zu tun hat das es dir im Blut liegt oder sowas.", erwiderte Harvey doch sehr selbst überzeugt.



      Er wollte sich gar nicht Vorstellen was wäre wenn so ein Perversling wie Ineb Bruder Beni zu einem Herzträger geworden wäre, auch wenn vielleicht nichts dafür konnte...Wer wusste schon was die Schurken mit ihm in dieser anderen Welt alles mit ihm angestellt haben? Er hatte genug Porn Filme gesehen um zu wissen was das mit einem Persönlich machen konnte. Oder wenn Samuel Rose ihr Wasserwächter geworden wäre....
      ....
      ......
      .................
      Okay, ihm fiel gerade dazu nichts negatives ein aber dieser Mann schien auch nicht so der Kämpfer zu sein. Es hatte sicherlich alles seine Richtigkeit.

      "Sollen wir...zurück? Wir können uns ja so weiter...unterhalten... Ich will nur nachsehen wie es Wyatt und Tyler geht..."

      Mit einen kurzen Blick über Cabriels verwundetet Gesicht und schmutzige Kleidung, hielt es der Feuerwächter auch für eine klügere Entscheidung wieder zurück zu gehen.
      Er merkte nämlich auch wie wild der Anhänger in seiner Hand noch pochte, bestimmt dachte es hier wäre noch immer Gefahr...Sie sollten dieses wichtige Objekt nicht weiter strapazieren...Sie kannten sich zu wenig damit aus und er hatte wirklich sorge das es vielleicht auch kaputt machen könnten....
      Zudem wäre vielleicht wirklich nicht schlecht nach Tyler und Wyatt zu sehen. Zwar wirkte Wyatt sehr selbst überzeugt aber....Sicher war sicher...
      Harvey zündete sich eine weitere Zigarette an, sog kurz ein, bis das Papier leise knisterte.



      Dabei begann er die Verwandlung aufzulösen. Zwar es sehr dunkel geworden aber er wollte nicht Riskieren gesehen zu werden. Zudem sein Aussehen durch das Viedo auch bekannt geworden war und unbedingt nicht gerade Positiv....Er galt ja als der Kerl der dieses ganze Kirche-Zeug ruiniert hatte und---
      Nein er wollte darüber nicht weiter nachdenken...
      Er zog an der Zigarette und antwortete erst beim Ausatmen.
      "Ja, ist eine Gute Idee."

      Obwohl er nicht mit Cabriel wirklich gekämpft hatte fühlte er sich aus irgend einen Grund seltsam, erschöpft....Ob daran lag das sie das Herz ohne Ineb benutzten? Oder an Lämmchen Angriff ihm gegenüber die ihm die ganze Luft entzogen hatte?
      Es war vielleicht nicht das klügste seine Lungen statt frischer Luft nun mit Nikotin zu füllen aber gerade war es das einzige das ihn etwas wieder runter brachte, nach dieser Hitzigen Auseinandersetzung.
      Weil Cabriel nicht wirklich direkt zurück gefragt hatte über welche Person er selbst nun sprechen sollte, überlegte Harvey kurz und blieb beim Geschwister Thema.
      "ich weiß gar nicht ob darüber mit euch gesprochen habe, in letzter Zeit ist so viel passiert...Aber mein Älterer Bruder Oscar wurde aus dem Gefängnis entlassen. Er war sogar bei uns in der WG, weil unbedingt mit mir sprechen wollte."



      "Mein Bruder hasst mich aus tiefsten Herzen, vielleicht würdest du dich mit ihm verstehen, er bemängelt auch ständig die Art wie ich den Weg als Held gehen will...Ich war aber wirklich sehr verwirrt warum er mich aufgesucht hat. Er war schon früher eine Person die nur bei dir ist wenn er etwas braucht."
      "Oscar....Warum bist du hier?"



      Er ließ den Rauch langsam aus dem Mund gleiten.
      "Die dumme Ironie bei ihm ist das ich vermutlich nur wegen ihm überhaupt zu einem Helden werden wollte. Er hat mir damals seine alten Comichefte geschenkt und auch mir die Power Ranger erst gezeigt...Aber für mich hatten diese Dinge eine ganz Andere Bedeutung als für ihn. Während ich wie diese Helden werden wollte machte er irgendwie genau das Gegenteil. Drogen, Straßen-Kämpfe und Diebstahl ...Er soll sogar sich mit der Mafia angelegt haben, da frage mich doch was er ausgerechnet von mir noch will oder braucht? Ich hab nicht viel Geld und auch keine höhen Beziehungen."
      "....Ich bin hier weil du mein geliebter Bruder bist Harvey, du weißt doch das die Familie stärker als alles Andere ist....Oder hast du mich überhaupt nicht vermisst?"
      Die Zigarette brannte ruhig zwischen seinen Fingern als über Oscars Worte nachdachte.
      "Er fragte mich sowas ob ihn denn gar nicht vermisst hätte. Als wäre ich der Herzlose von uns beiden. Ehrlicherweise wäre es mir lieber, er wäre für immer im Gefängnis geblieben...."



      "Jedenfalls sorgt er nur für Ärger...Er hatte auch aus irgend ein Grund ein Rothaarigen Jungen dabei, als ausrede damit ihn nicht sofort wegschicke, aber der Junge war wohl mit ...Janon befreundet? Die beiden schien sich zu kennen und irgend ein Streit miteinander zu haben. Eigentlich habe ich schon damit gerechnet das ich deswegen Stress mit deinem Freund Janon in der Uni bekommen würde aber dieser kam später nicht zur Uni...Keine Ahnung ich will mich darin auch nicht weiter einmischen...Falls du deswegen stress bekommen solltest sag mir bescheid, okay?"
      Harvey hatte wirklich keine Lust darauf wegen Oscar wieder in Probleme gezogen zu werden...
      Aber bis her war nun wieder Stille geworden...Zum Glück da sie gerade alle sowieso mit genug Anderen Dingen Probleme hatten.
      Fast hatte Harvey jedoch die drei Dinge vergessen und erschwinglich hob er seine Hand:
      "Ahja...1. Mein Bruder wollte sich bei mir Zigaretten ausleihen
      2. Er wollte das wir wie Früher gemeinsam gegen ein haufen Typen eine Massenschlägerei starten
      Und 3. Er kommt nicht allein zurecht und braucht meine Unterstützung."





      Er ging dann weiter und klemmte die Zigarette wieder zwischen seine Lippen und lockere den Anhänger etwas um seine Hand.
      ...Es pochte immer noch so stark, begriff das Herz nicht das die Gefahr vorbei war?
      Vielleicht sollte er sich noch besser wieder mit Cabriel vorerst gut stellen?
      "Naja wie du siehst...Ist es ganz Normal das man nicht wie seine Geschwister ist. Tyler ist wie du ihm an den Kopf warfst nicht wie Samuel und Ineb ist sicher nicht wie seine Brüder. Und ich glaube das Wyatt ein Einzelkind war, denn gibt zum Glück auch nur einmal."



      Wäre ja echt Gruselig wenn es zwei von seiner Sorte geben würde!
      "Ich bin jedenfalls sehr froh das unsere Geschwister nicht von Herzen ausgewählt wurden. Mein Bruder hätte bestimmt mit seinen Kräften nur Mist gebaut und die ganze Stadt in Brand versetzt...Ich hab erst vor kurzen von einem Großbrand in der Stadt gelesen, da soll irgend ein Club gebrannt haben. Aber es gab zum Glück nur leicht verletzte..."
      Nun klang es wirklich wie Smalltalk was aus Harvey raus kam...
      Vielleicht sollte er selbst auch einfach den Mund halten....?
      Cabriel war ja nicht sonderlich der Gesprächistige....
      Kurz schweifte Harveys Blick nachdenklich ab.
      War Matteo früher gesprächig?
      In letzter Zeit fiel ihm immer schwerer sich an ihn zu erinnern, er bekam Kopfschmerzen und dann vermischten sich seine Erinnerungen ständig mit Yuuto. Die beiden Ähnelte sich auf eine Gewissen Art...Aber....Matteo war nicht so selbstbewusst wie Yuuto gewesen.
      Sowas wie ein Kuss....Das wäre bestimmt nicht von ihm gekommen....
      War Matteo auch eher stiller gewesen?
      Wie hatte er mit ihm früher geredet?
      Er wollte auch nicht unbedingt zwanghaft ein Gespräch mit Cabriel erzwingen da sie beide sich wohl nicht wirklich ausstehen konnten.
      Eigentlich hätte sich Harvey sehr gern mit Cabriel über Videospiele unterhalten, er wusste ja das sie dieses Thema teilten und es war ein eher angenehmeres Thema.
      Aber so? Er wollte auch nicht total auf Fake Freundschaft mit dem Wind-Wächter machen.
      "Wärst du eigentlich lieber von der Rose Familie zuerst Adoptiert wurden?", fragte er daher beiläufig, irgendwie ließ ihn das Thema nicht ganz los...



      __________________________________________________________________________


      Cornelius Sextus

      Als wurde der Herzträger eine Achterbahn mehrere Gefühle durch Leben veränderte sich dessen Ausdruck.
      Doch dann...Sah er wie etwas in seinen Augen schimmerte, hatte sich dieser Köter endlich an ihn erinnert---?!
      "Du bist der Perverse aus dem Schloss von Lord Korbos!"
      "HUHHH!?"


      Der Perverse?!
      DER Perverse?!
      Das war das einzige woran er sich bei ihm als erstes erinnerte?
      Er hatte sich so unsagbar Hübsch gemacht und Stunden für diesen Tag vorbereitet!
      Und er Stempelt ihm das Wort Peverser auf die Stirn als wäre er irgend so ein daher gelaufener Lustmolch!?
      Am liebsten hätte er ihn allein dafür zu Tode gewürgt und aus ihm Schaschlik verarbeitet! Aber selbst dann hätte ihn sein Fleisch bestimmt Perversling zu gehaucht, weil er ein langen Spieß in ihn rein gerammt hätte! Argh, dieser Dummkopf!
      Anstatt irgendwie auf ihr damaliges Treffen einzugehen warf er weitere Perversitäten vor...Er soll der Perverse überhaupt sein? Jetzt machte sich dieser Herzträger wirklich lächerlich vor ihm...!
      Er begann jetzt sogar so sehr an ihm zu zerren das seine Kleidung begann zu reißen!
      Zur Hölle, WER war hier der Perverse! Wenn er so weiter macht stand er hier gleich Halb Nackt!!
      Hatte dieser ungehobelte Kerl eine Achtung vor empfindsamer Kleidung?!
      "Du wurdest von meinem Bruder gekoorbt...Und boah...Deeshalb! Ja genau...Deshalb hast du dich an mir vergangen! Oh meeeerde...Du konntest deinen Korb nicht akzeptieren und dann hast du beschlossen mit...LORD KORBOS...gegen die WITCH vorzugehen. Damit mein Bruder leidet...und...uUND...Und...Dann hast du Louis verzaubert, damit du seine Kirche auch in sollcheee Perversioon verteufeln kannst. Jaaa...Denn duuu bist auch son Zauberer!"
      "...Das....", setzte der Hexer an, wie bescheuert es auch gerade klang aus dem Mund des Betrunkenden....
      ....So ganz unrecht hatte Lio nicht.



      Er war zu Prinz Korbos gegangen weil Beni sich nicht mehr Blicken ließ...Als Korb würde er das nicht bezeichnen schließlich waren sie doch zusammen!
      Auch wenn das....Beni irgendwie vergessen hatte....
      Und dann hatte er sich Lord Korbos angeschlossen um insgeheime endlich an Beni ran zu kommen,
      Das Kostbare Wissen über die Witch und der Korbos Familie selbst war ein netter Bonus....
      "Hexer.", korrigierte er heiser weil der Herzträger auf einmal total in seine seltsame Theorie gefangen war und...Zum Teufel warum sah er jetzt sogar erleichtert aus?!
      Er drohte ihm hier gerade! ER war sein Feind und könnte mit ihm jetzt alles anstellen...Nahm er ihn jetzt nicht mehr ernst?!

      "Ich war zweite Wahl für dein Schmerz..."
      ...Schmerz?
      Langsam bekam Cornelius Kopfschmerzen von seinem gerrede. Das war hier doch keine Tragische Liebes-Drama!!
      Aber so überzeugt wie Herzträger das gerade sagte glaubte gleich noch selbst daran!!
      Er hatte sehr wohl Herzschmerzen!
      Es war echt scheiße von Beni das ihn vergessen hatte auch wenn ihm von Anfang klar war das er niemals Lord Korbos ersetzten konnte....
      "Ich weiß wegen was du hier bist...Mhmmmm...Hab genug gesehen um zu verstehen, was da abgeht..."
      Dieser Klugscheißer erzählte ihm jetzt gerade ernsthafter verstehen würde....TAT ER DAS?!
      Der Hexer trat etwas zurück, es sah gerade nicht ansatzweise so aus als wäre dies ein Taktischer überfall...Viel mehr fühlte er sich wie ein Entlarvter Maskierter Mann der bei Überfall auf ein Geheim Detektiv gestoßen war und jetzt begann ihn zu Analysieren mit wilden Theorien!
      "Du willst mich kidnappen und mich zu meinem Bruder umerziehen, der dich niemals von der Bettkante schubsen würde und dich liebt wie kein Anderer."
      "......Wie....Bitte....?"
      Bei allen Dämonen und Göttlichenwesen....Was laberte dieser Typ da gerade?!


      Das klang beinahe kranker als Benis wildesten Rollenspiel Ideen...
      Als er einmal so tun sollte als wäre er Bosco der ihn für seine unartiges Benehmen bestrafen sollte und sie dann in dieser Hundehütte sex hatten....Fand er das schon ziemlich schräg...Aber ihn Umerziehen damit wie...Beni wurde?
      Zugeben...Die Vorstellung klang beinahe schon zu schön um wahr zu sein. Eine Beni-Version der immer auf in zu Hause warten würde, mit eine Hübschen Küchenschürze und sowas romantisches zu flüsterte, Willkommen zu Hause Honey~♥ Wäre er schon Glücklich genug drüber.
      Aber das wäre sowas von Fake! Und sicherlich nicht der freche Beni in denn er sich verschossen hatte....
      Die Realität sah eher so aus das ihm ein Kondom zu werfen würde und nachdem er mit ihm fertig war, raus ging um sich denn nächsten zu schnappen weil seine Ausdauer unersättlich war!

      "Aaber...Mein Herz gehört auch bereits jemanden und...auch ich mag eine Frau!!"



      In diesen Moment verließ Cornelius Seele seinen Körper.
      Das....Ihm war danach sich zu übergeben oder ohne ein Wort wieder zu gehen.



      Es war wirklich bemitleidenswert. Dieser Dummkopf liebte eine nicht Existierende Person.
      Er wusste von welcher Frau er sprach...Sie lag ihm manchmal immer noch schwer im Magen.
      Einfach aus dem Grund, da er es bereute in ihre Rolle geschlüpft zu sein.
      Dabei war es nur ihr Aussehen war diese Frau zu dieser Fake Freundin beigetragen hatte. Ihren Charakter hatte der Kranke Bruder dieses Irren zusammen gebastelt. Es würde ihn nicht wundern das dieser schräge Pastor auch noch was dazu beigetragen hatte...
      Diese Frau...Pff...Existierte nicht.
      Wirklich erbärmlich wie er sich an sie klammerte und dazu noch seine sehr als offensichtlich Homophobie nicht bekämpfen konnte.
      Er selbst hatte nie Probleme gehabt sich zu outen...Vielleicht weil unter Hexen ganz normal war mit dem selbigen Geschlecht zusammen zu sein. Normalerweise gab sowieso mehr Frauen als Männer...

      Aber so wie ihn der Herzträger gerade anschaute, bemitleidete er sich gerade nicht selbst sondern....ihn.

      "Es ist ja nicht so als kannst du irgendetwas mit Gewalt in mir auslösen... Gibs einfach auf Perverser. Ich komm nicht mit dir mit. Der Gedanke dich hier weiter ertragen zu müssen...ekelt mich an und zugleich...vergieß ich gleich eine Träne für dich, weil du mir ja so leid tust. Schwul und ungeliebt...Du hast dein Herz dem Bösen gegeben, nur um Beni rumzubekommen."
      ....
      Hatte er ihn gerade höflich darum gefragt mit ihm mit zukommen...? Und dieser Lio hatte ihn gerade höflichst abgelehnt...?
      Er sollte einfach aufgeben...?
      Langsam verlor der Hexe auch denn letzten Stück Respekt gegenüber den Herzträger.


      "Schon gut...Ich mach so als wärst du niemals hier gewesen. Ich verfluche dich zwar immer noch für mein schlechtes erstes Mal aber...Gehöre ich auch zu den Guten, der eine in Liebe erstickende, perverse Person nicht weiter in den Abgrund werfen sollte. Bestimmt wartet irgendwo da draußen eine Frau, die genauso erbärmlich ist wie du...Deswegen, lass das lieber mit Korbos sein und lass die Taschentücherbox stehen, wenn du zukünftig an meinen Bruder denkst..."
      ....
      Dieser....Dreckige Seuche....Wollte ihn gerade ernsthaft wieder VERGESSEN....?!
      Schlechtes erstes mal?!
      Eine erbärmliche Frau irgendwo da draußen...?!?!
      "....JETZT REICHT ES ABER!!!", erhob er seine Stimme, dabei ihm vollkommend egal ob man ihn hören würde oder nicht.
      "Ich bin nicht hier um mich von einem Dreckigen, niederträchtig und Absoluten Versager wie DIR bemitleiden zu lassen!! DU VERGISST WOHL WER VOR DIR STEHT!!!"



      "ICH WERDE NIEMALS AUFGBENEN!! UND DU SOLLTEST ENDLICH LERNEN MICH ZU RESPEKTIEREN!! DAS HIER WIRST DU NICHT SO SCHNELL WIEDER VERGESSEN!!"
      Noch nie hatte der Hexer so viel Wut verspürt wie in diesen Augenblick...Alles in ihm brach heraus, er war es wirklich Leid sich in der Opferrolle gedrückt zu bekommen!
      Beni sollte der erbärmliche sein weil so jemand tolles wie IHN verpasste!
      Und der Herzträger...Ein Schande! Eine Beleidigung für alles für das er existierte und sich mit denn Wächtern auseinander gesetzt hatte!!
      Er griff nach der blaue Kugel die mit Feenblut gefüllt war und verwandelte sie in sein länglich Gehstock.
      Kraftvoll schlug er mit der Spitze auf den Boden.
      Auf den Boden zeichnete sich ein hell leuchtendes Blaues Pentagramm wie aus Geisterhand zusammen und glühte hell auf.
      Diesmal aber Teleportierte es Ineb nicht an einen Anderen Ort....Diesmal schossen vier große, blaue glühende Hände nach Oben und packten Ineb an seinen Armen und Knöcheln.



      "Knie nieder...Und bettle um Vergebung!", raunte der Hexer wütend während seine Augen in dem selbigen Blau glühten.
      Er beugte sich vor und starrte Ineb direkt in seine Seele.
      "Ich gehe auf deine Absurde Theorie nicht ein, es spielt keine Rolle warum ich das hier tue und was du glaubst...Denkst du abartige Seuche wirklich ich werde einfach so aufgeben weil ein Guter Mensch mir direkt ins Gesicht sagt wie erbärmlich ich wäre? Glaubst du ich lasse es zu das du oder Beni noch länger auf meine Gefühle herum treten könnt...? Hältst du dich für eine Überlegende Spezies, huh? Was bist du in vergleich zu mir....?"



      Seine Hand packte grob den saum denn Inebs Kleidung und riss daran und entblößte immer mehr von seiner Haut.
      "Ich bin klüger als du.....Stärker als du.....Ich weiß mehr als du....Du bist die Sorte von faulen Obst die andere mit seinem Keimen beschmutzt und in die Verderbnis zerrt. Ich hätte alles für dich sein können, dein Magischer Freund....Dein Schutzengel aber nein....Du willst dich wirklich mit mir anlegen. Dir ist schon bewusst wenn deine Theorie stimmt, was dass bedeutet? Ich bin deinen Liebsten so unsagbar nahe...Meinst du nachdem du mich so beleidigt hast werde zu ihnen gehen und mich bei ihnen Entschuldigen?"
      Ein schwaches grinsen zeichnete sich über seine Lippen und sein Zeigefinger tippte ihm grob gegen die Wange als sein Kinn feste packte.
      "Sozialkompetenz hast du auch keine....Du widerst mich so an das ich mich schon übergeben möchte, dir hat dein erstes mal nicht gefallen? Schön....Denn Fehler können wir gerne korrigieren. Ich werde dich so hart ran nehmen bist du gefallen daran empfindest, wie klingt das?"



      "Mein erstes mal war in einer heruntergekommenen Hütte unter einer schmutzigen Decke...Auf einer dreckigen Matratze~ Ich wäre dabei beinahe drauf gegangen aber siehst du mich deswegen herum flennen? Du bist schwach und einfach so verabscheuenswert...Das einzig gute an dir ist dein Gesicht und das ist nicht einmal einzigartig. Beni sieht tausend mal besser aus als du...Er ist größer, sein Haar sitzt viel perfekter und in Gegensatz zu dir ist er stark. Du könntest ihn nicht einmal in Lichtjahren ersetzten. Warum sonst bist du mir direkt dann aufgefallen? Ich frag mich wie lange deine Kameraden gebraucht haben um Beni zu erkennen...Bestimmt länger~ Woher ich das weiß? Tja....Ich benutzte mein Gehirn in Gegensatz zu dir richtig."
      Sein griff verfestigte sich als er ihm ein tiefen Kuss gab und in dann löste um sich seinem Ohr zuwenden:
      "Und...Jetzt Bettel, fleh mich an....Oder du wirst nicht allein die Konsequenzen dafür tragen."
      Believe Me ~

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    • Cabriel Valentine

      "Naja...Aus [i]einen Grund wird sich das Herz dich zum Luftwächter ausgewählt haben und ich denke nicht das es damit zu tun hat das es dir im Blut liegt oder sowas."[/i]

      Hmm...Cabriel war sich deswegen nicht so ganz sicher. Stumm vergrub er seine Hände in die langen Ärmel hinein, da der Wind deutlich kälter wurde. Hatte es wirklich keinen Grund? Er glaubte schon, dass es Strafe war eine solch' erfahrene Frau auf die falsche Schiene gebracht zu haben. So etwas wie Gottes Strafe. Aber klar sah es Harvey anders, der dies nicht als Sünde, sondern als Wohltat anerkannte. Lieber hätte ihn dieses Herz als Strafe auf die Seite der Schurken gestellt, um dann irgendwann ohne Komplikationen gegen die WITCH anzutreten. War es nicht ein furchtbarer Witz jemanden wie Cabriel auf der Seite der Guten zu stellen, der gar nicht an diese glauben wollte? Er war froh, dass es unter den Männern noch Wyatt gab. Der einzige Grund, warum er diese WG überhaupt noch schaffte und nicht sofort in die Bösewichtschiene hinein zu stapfen, auch wenn ihn als Lämmchen gerne Mal ein Malheur ausrutschte. Für Wyatt wollte er schon wenigstens versuchen für das Gute zu kämpfen, ohne dass er etwas empfand oder auf deren Seite war. Wie sollte er sich denn sonst in den Erdwächter verlieben, wenn er nicht versuchte die Welt in seiner Sicht zu sehen? In dem Optimismus. Der Hoffnung an das Gute.

      "ich weiß gar nicht ob darüber mit euch gesprochen habe, in letzter Zeit ist so viel passiert...Aber mein Älterer Bruder Oscar wurde aus dem Gefängnis entlassen. Er war sogar bei uns in der WG, weil unbedingt mit mir sprechen wollte."

      Ah, also war er wirklich entlassen. Es war länger her, dass Harvey über seinen Bruder erzählte. Um ehrlich zu sein, war es wohl doch ganz gutes dieses eigenartige Spiel angefangen zu haben. Von Harvey kannte er den genauen Schmerz aus seiner Vergangenheit nicht. Schwere Kindheit...schwerer Verhältnis zum Vater...und dann kam noch der ältere Bruder dazu, über den er nie geredet hatte. Er versuchte in seinem Gesicht zu erkennen, wie er gefühlstechnisch zu seinem Bruder stand. War es Verbitterung? Oder betrauerte er es, dass Oscar solch' ein Knastleben führte?

      "Mein Bruder hasst mich aus tiefsten Herzen, vielleicht würdest du dich mit ihm verstehen, er bemängelt auch ständig die Art wie ich den Weg als Held gehen will..."

      "...Ich glaube nicht, dass wir dich aus dem selben Grund hassen...", sagte er so leise, dass es Harvey wahrscheinlich gar nicht wahrnahm. Wenn er ihn aus tiefstem Herzen hasste war es schon anders, viel emotionaler als sein Hass gegenüber dem Feuerwächter. Da konnte er sich vorstellen, dass es bei dem Bruder vielleicht mehr ein Groll war. Verrat oder eine tiefe Wunde, die sich nie verschließen würde. Er glaubte kaum, dass Oscar neue Leute suchte, um gemeinsam Harvey zu hassen, selbst wenn er die Heldenrolle genauso nicht mochte. Cabriels Hass war...nicht persönlich gegen Harvey...Es war schwer zu erklären, doch wann waren Gefühle schon einfach zu beschreiben? Er zeigte ihm einfach was er so...an der Gesellschaft missachtete...An dem GUT sein...
      Doch Harvey, der Katzen liebte, sich in einer Karaokebar betrinken und sich gehen lassen konnte, mit dem man auch mal wie jetzt ruhig ein Gespräch führen konnte, ohne dass er einen direkt verschlug...und seine Angeberei irgendwann auch sein ließ...war eigentlich angenehm. Er war zu ertragen.



      "Die dumme Ironie bei ihm ist das ich vermutlich nur wegen ihm überhaupt zu einem Helden werden wollte."

      Also war Oscar der Übeltäter gewesen, der ihm eigentlich den Pfad der Schurken mit Comicheften eröffnen wollte? Da erkannte Cabriel, wie sehr doch die Wahrnehmung für jeden anders war. Auch Samuel hatte so gerne seine Comichefte gezeigt und dazu noch erzählt, was der Held da alles falsch gemacht hatte und was er besser gemacht hätte. Während Cabriel selbst mehr Abneigung zu allem bekam, was in den Comicheften stattfand...war Harvey ganz verliebt gewesen, während Oscar vielleicht auf die Schurken abfuhr und Samuel einfach nur für die Anti-Hereos sein Herz verlor.

      "Er soll sogar sich mit der Mafia angelegt haben, da frage mich doch was er ausgerechnet von mir noch will oder braucht? Ich hab nicht viel Geld und auch keine höhen Beziehungen."

      Verblüfft hob Cabriel eine Augenbraue. Wow, der Bruder war ganz schön mutig und total lebensmüde. Jemand, der seinen Bruder so hasste...knüpfte trotzdem Kontakt mit ihm? Waren komplizierte Geschwisterbeziehungen vielleicht doch Normalität? Vielleicht vertraute er auf Harveys Schlagkraft, wenn er sich ja auch mit Mafias anlegte. Doch wenn Harvey einen solch' brutalen Mann als Bruder hatte, war es wohl kein wunder, warum Harvey so explosiv wirkte, wenn er nur anfing wütend zu werden. Da war es vielleicht auch kein Wunder, dass er so ein Inferno verursachen konnte. Bestimmt hätte er dies auch getan, wenn er Erdwächter wäre. Mit Harvey hätte jeden Tag eine Lawinengefahr gedroht.

      "Er fragte mich sowas ob ihn denn gar nicht vermisst hätte. Als wäre ich der Herzlose von uns beiden. Ehrlicherweise wäre es mir lieber, er wäre für immer im Gefängnis geblieben...."

      Ja, mit Oscar kamen wohl auch für Harvey neue Probleme hinzu. Da war es kein Wunder, dass er sich nicht über die Ankunft von Oscar freute. Der Rauch von der Zigarette gelang auch auf seine Seite und gezwungener Maßen musste er diese mit einatmen. Naja, er war es ja schon von Janon gewohnt, der Kettenraucher war. Manchmal...konnte man unangenehmen Situationen nicht entkommen. So wäre es wohl wahrscheinlich, dass auch irgendwann Harvey seinen Bruder nicht aufhalten wird, sodass auch alle in der WG ihn kennenlernen werden. Er fragte sich trotzdem...Ob Harvey ein Mensch war, der versuchte Menschen nachdem er sie als schlecht abgestempelt hatte von sich wegzudrücken? Immerhin hatte er kein Kontakt mehr zu seinem Vater, auch wenn er diesen wohl bald wieder aufleben wollte. Dann kam noch seine Ex-Freundin hinzu, die er von sich wegdrückte als wären sie sich niemals nah gewesen. Jetzt erfuhr er auch noch von seinen Bruder, den er mehr als schlecht redete. Dann hatte man bei Harvey wirklich nur eine Chance im Leben...Er war wohl ein Mann, der gerne Schlussstriche zog. Vielleicht sprach er deswegen nie von seinen Freunden aus der Schule, obwohl er ja wie ein Social Butterfly wirkte...Jedenfalls nachdem er etwas in der Gruppe aufgetaut war.

      "Jedenfalls sorgt er nur für Ärger...Er hatte auch aus irgend ein Grund ein Rothaarigen Jungen dabei, als ausrede damit ihn nicht sofort wegschicke, aber der Junge war wohl mit ...Janon befreundet? Die beiden schien sich zu kennen und irgend ein Streit miteinander zu haben. Eigentlich habe ich schon damit gerechnet das ich deswegen Stress mit deinem Freund Janon in der Uni bekommen würde aber dieser kam später nicht zur Uni...Keine Ahnung ich will mich darin auch nicht weiter einmischen...Falls du deswegen stress bekommen solltest sag mir bescheid, okay?"

      Sichtlich verzog Cabriel sein Gesicht, als fand er darin keine Freude das zu erfahren. Doch schwach nickte er, auch wenn er ihn wahrscheinlich gar nichts verraten würde, wenn er deswegen je stress hätte. Doch müsste dies wohl der Wahrheit obliegen, denn Janon prügelte sich ebenfalls mit der gesamten Welt und dachte, dass er der König von New York war. Er hatte zwar keine Ahnung wer der rothaarige Junge sein konnte, doch schleppte der Boxer oft genug irgendwelche süße Rotschöpfe mit sich herum. War wohl so ein Fetisch. Eventuell hatten die sich ja mit Harveys Bruder um einen Jungen gestritten. Auch wenn Janon seinen Stress auf Schwächere ausließ glaubte er irgendwie nicht, dass er deswegen Stress bekäme.

      "Ahja...1. Mein Bruder wollte sich bei mir Zigaretten ausleihen
      2. Er wollte das wir wie Früher gemeinsam gegen ein haufen Typen eine Massenschlägerei starten
      Und 3. Er kommt nicht allein zurecht und braucht meine Unterstützung."


      Fragend sah er Harvey von der Seite an, während sie auf dem Weg nach Hause waren. Konnte es nicht alles korrekt sein? Woher sollte er jetzt wissen was da richtig war, wenn er gar nicht dabei war und diese Person gar nicht kannte? Dieses Spiel war total eigenartig. Er war ja schon froh, dass Harvey ihn auch so schon davor etwas von Oscar erzählte. Er behielt seine Antwort für sich und ließ Harvey lieber weiter sprechen. Er konnte sich schon vorstellen, dass dieser Oscar mit seinem Bruder ein paar Leute verdreschen wollte. Nachdem Gefängnis hatte jemand wie er bestimmt eine Menge Feinde. Wenn schon Harvey wohl früher in Prügeleien gefangen war, obwohl er im 'Pfad des Heldens' war.



      "Naja wie du siehst...Ist es ganz Normal das man nicht wie seine Geschwister ist. Tyler ist wie du ihm an den Kopf warfst nicht wie Samuel und Ineb ist sicher nicht wie seine Brüder. Und ich glaube das Wyatt ein Einzelkind war, denn gibt zum Glück auch nur einmal."



      Ha...Er nickte wieder sachte und verstand zwar auf was der Mann neben ihn hinaus wollte. Doch hatte er heute ernsthaft nicht damit gerechnet solch' ein putzigen Gesichtsausdruck von Harvey zu erleben. Vielleicht war er einfach froh, dass er nicht so war wie Oscar und seine Schwester nicht so creepy war wie Cabriel? Eventuell war er auch froh, dass es keinen nächsten Wyatt gab, der am besten noch das Gegenteil von ihn war? Huh...Gerade fühlte es sich echt wie eine normale Konversation an von Leuten, die einfach über ihr alltägliches Leben sprachen. Kaum zu glauben, dass noch vor ein paar Minuten dieser Mann sein Zahnfleisch zum Bluten brachte. War er vielleicht doch in Ohnmacht gefallen?

      "Ich bin jedenfalls sehr froh das unsere Geschwister nicht von Herzen ausgewählt wurden. Mein Bruder hätte bestimmt mit seinen Kräften nur Mist gebaut."

      Den Gedanken konnte er gut nachempfinden. Er würde auch nur mit seiner Schwester tauschen, wenn er dafür sterben durfte. In der Ära zu leben, wo sie die Luftwächterin war. Mit den Fähigkeiten, die sie hatte...Sie hatte ihn schon früher gezeigt wie anders bei den Auserwählten die Kräfte sein konnte. Sie...machte Luft zu etwas so brutalem, als wäre es eine Klinge.
      Wenn also Harvey schon einen Waldbrand mit Leichtigkeit verursachen konnte, dann wäre sein Bruder eventuell eine Naturkatastrophe. Da würde wohl mehr passieren als ein Feuer in einem Club. Samuel hingegen...Wenn er als Wasserwächter auserwählt gewesen wäre...Nein, dass konnte er sich gar nicht vorstellen. Er war doch schon jetzt mächtig genug. Auch ohne Fähigkeiten besaß er sehr viel, was ihn zu einem der Wächter machen konnte. Allein durch sein Verstand...kaum vorzustellen.



      "Wärst du eigentlich lieber von der Rose Familie zuerst Adoptiert wurden?"

      Erneut hatte Cabriel mit solch' einer Frage nicht gerechnet. Wollte er das echt wissen? Warum denn? Wollte er wissen, ob er eifersüchtig auf seine Schwester war, die ohne die Komplexe seiner Mutter groß geworden war?
      Da die Ruhe ihn aber selbst beruhigte und Harvey nicht in jeder Sekunde versuchte das Schweigen in Worte zu umwandeln...Sah er es als in Ordnung ihm diese Frage zu beantworten, auch wenn sie wohl total unnötig war. Vielleicht lag es aber auch daran, dass im allgemeinen Cabriel nichts hatte, dass wichtig war in seinem Leben zu erwähnen. Vor allem, wenn es um seine eigenen Empfindungen ging. Wenigstens war er bereit ihm eine richtige Antwort zu geben. Beim Gehen sah er zu Boden und überlegte was seine Antwort war. Er...sah seine Mutter vor Augen...Aber nicht wie sie dahingeschieden war, sondern die vielen Jahre zuvor. Die Tage, wo sie viel ansprechbarer war...Indem sie...ihn auch angesehen hatte...die seltenen Tage, als sie etwas kochte und einfach nur mit ihm zu Hause verweilte...abgesehen von den ganzen Traumata, wie stand er eigentlich dazu?

      "Hmm...Nein...Eigentlich..."

      Es war schon komisch. Obwohl er verantwortlich war, dass seine Mutter nicht mehr war und eigentlich gar nicht so empfinden durfte...Überkam ihn ein leichtes Gefühl der Sehnsucht, als er über die Vergangenheit nachdachte. Ein trauriges Lächeln schmückte sein Gesicht, was nicht lange verweilte aber tief in seinem Herzen ein brennen hinterließ. Er wusste genau was seine Antwort war. Deswegen galt die Antwort auch eher ihm selbst, als Harvey, der mit Sicherheit einfach nur ein 'ja' oder 'nein' hören wollte.

      "...Eigentlich fand ich die Zeit mit Mama...okay...Sie war vielleicht...Abnormal...Und mit viel schmerz verbunden, da ich ihr viele Probleme schenkte...Aber...auch, wenn es nur mein Egoismus zeigt...bin ich froh meine Mama kennengelernt zu haben...und wenigstens einen kleinen Teil meines Lebens mit ihr verbracht zu haben..."



      "...Deswegen war ich erst gar nicht abgeneigt, als meine Schwester in meinem Leben auftauchte...auch wenn sie gar nicht an ihrer Familie interessiert war... Ich war schon immer neugierig, wen ich eigentlich einen Verwandten nennen konnte...Wer mein echter Vater war..."

      Deswegen hatte er so lange nach seinem leiblichen Vater gesucht. Es war so absurd. Obwohl doch es gar nichts brachte und keiner seiner Verwandten je an ihn dachte. Seine Schwester dachte an Samuel. Seine Mutter an seinen Exmann. Und sein Vater? Cabriel rechnete damit, dass er sich nicht Mal seinen Namen gemerkt hatte. Für ihn genauso wie für den Rest der Familie war Cabriel nur ein bloßer Schandfleck. Aber...war Familie trotzdem etwas, an was Cabriel öfters dachte. Vielleicht konnte deswegen der Luftwächter seine toten Verwandten nie loslassen? Vielleicht nicht nur wegen seinen Sünden...Sondern auch wegen der Sehnsucht?

      "...Doch darf ich nicht vergessen, dass ich wohl ohne die Rose niemals so lange überlebt hätte. Samuel war schon seit ich denken konnte an meiner Seite, deswegen werde ich bis an mein Lebensende in seiner Schuld stehen. Wenn man es also genau nimmt...gehörte ich vielleicht schon zu Beginn an mehr Samuel als Mama...Sozusagen wäre mein Leben also auch ohne Mama ziemlich gleich verlaufen."


      Das Lächeln verblasste wieder im nächsten Windzug. Die kalte Realität durfte niemals vergessen werden. Das Leben war nie ein Zuckerschlecken. Nie die schöne Seite der goldenen Medaille, sondern die verdreckte. Je weniger du liebtest, desto weniger hattest du selbst zu verlieren. Je mehr du hasstest, desto mehr Freude hattest überhaupt im Leben.
      Nach ein paar weiteren Schritten blieb Cabriel stehen. Er steckte seine Hände in die Jackentasche und seine grünblauen Augen sahen genau zu Harvey, sie wurden immer kälter. Das Spiel hatte er nicht vergessen, genauso wenig wie Harveys Worte. Er dufrte...Harvey es nicht vergessen lassen. Seinen Entschluss heute.

      "Hmm...Ich schließe mit dem letzten das Spiel für mich ab...Es...liegt mir nicht wirklich...Was glaubst du eigentlich...was richtig ist?
      1. Meine Schwester ist durch mich im offenen Meer ertrunken
      2. Meine Schwester starb, weil ich ihr nicht geholfen hatte
      3. Ich...bereue es bis heute...dass ich gewonnen hatte..."


      Er ließ Harvey einige Sekunden Zeit seine drei Möglichkeiten zu verarbeiten, die er ihn so monoton herausgesprochen hatte, als hätte es für Cabriel keinerlei Bedeutung. Als wäre er einfach ein kaltblütiger Mörder, der seine Probleme nur so lösen konnte. Durch den Tod anderer Personen. Er seufzte schwach, der Wind wurde still.

      "....Behalt dieses Gefühl, was du für mich hast fest im Herzen. Ich möchte zwar nicht unbedingt von dir umgebracht werden...Es wäre schön, wenn es Wyatt wäre - dadurch würde er vielleicht endlich von seiner Fantasie aufwachen und solchen schrecklichen Menschen wie mir den Rücken zukehren. Aber wäre ein Tod durch einen Held wohl...etwas, was ich verdient hätte. Wenn du mich fragst...Verdient ein Mörder keine einzige Chance...Vor allem so einer, der noch immer...so jämmerlich an seine Unschuld glaubt..."



      Verstand Harvey genau was so schrecklich an ihn war? Er glaubte daran, dass Harvey gegenüber ihn genug groll verspürte, sodass Cabriel niemals eine Chance von ihm erhalten würde sich zu bessern. Es war zum besten, wenn sie sich niemals verstehen konnten. Sie waren zu verschieden. Auch wenn sie wohl bald 'Freunde' sein mussten, wäre es gut, wenn Harvey ihn niemals vertraute. Am besten sollte es auch nur er sein, denn er in der WITCH-Gruppe ein solchen Zorn schenkte.
      Ohne Weiteres kam er zu Harvey Seite und griff mit seinen Fingern nach seinen Jackenärmel. Er zog ihn näher zu sich, damit er ihn genau ansah und ihn zuhörte. Seine Augen beobachteten genau dieses Nebelblau, was ihn an den Nebel von der Geschichte aus Jack The Ripper erinnerte.

      "Aber unter uns... Wenn ich irgendwann die Chance bekomme höher hinaufzusteigen...Den Mut finde etwas gegen das zu tun, was ich hasse...Werde ich mich niemals mehr aufhalten lassen. Deswegen...brauch ich dich und Tyler, die mich immer wieder auf den kalten Boden der Tatsache schmeißen und zeigen, wohin jemand wie ich gehört....Ich möchte auch das dieses WITCH-Team funktioniert, auch wenn ich mich wohl am meisten dagegen sträube. Doch...Wenn ihr nochmal so mit Wyatt umgeht...und ihn weiterhin als jemand behandelt, der nur ein bescheuerter Träumer ist...es sogar akzeptiert, dass er wegen euren Gefühlsausbrüchen verletzt wird...werde ich dieses WITCH-Team komplett aufgeben und es noch vor Lord Korbos zerstören. Ich bin vielleicht Müll, erbärmlich und in gar nichts gut aber...ich bin geübt darin das Leben anderer Menschen zu zerstören..."

      Je mehr er darüber nachdachte, desto mehr war er sich bewusst, dass er es hasste, wie die Situation verlaufen war. Er war...sauer, dass Harvey und Tyler auch noch Wyatt wie Dreck behandelten. Ineb tat es doch schon bereits. Wenn sie ständig so über ihn herfielen...wie sollte dann Wyatt aus sich hinauswachsen? Er würde ja ständig nur in seiner Welt versinken und jeden segnen, selbst wenn er gemein zu ihm war. Wyatt verdiente mehr...Er wollte wirklich, dass sie hier Freunde wurden.

      "Könntest du mir bitte diesen einen Gefallen tuen? ♡ Mehr verlange ich auch nicht...Ich bin nur besorgt um seine Sicherheit, weil er vom Herzen...sehr gutmütig ist...und wegen mir schon in genug Probleme steckte. Er hatte mich schon...zu oft gerettet und ich...würde ihm gerne auch helfen...und wenigstens dafür sorgen, dass ihr ihn gut behandelt...und ihn ernst nimmt..."




      Wie um 180 Grad gedreht schenkte er Harvey das schönste Lächeln, was er gerade im petto hatte. Wie ein unschuldiger Junge, der einfach nur durch ein Missverständnis in ein Fiasko verwickelt geworden war. Da er nur wusste wie er jemanden körperlich von sich überzeugen konnte, strich er Harvey zärtlich über sein Handgelenk und gelangte sogar unter den Ärmel, um ihn zu zeigen wie innig sie doch werden konnten.

      "Vielleicht ändere ich ja auch meine Meinung gegenüber dir, wenn du ihn besser behandelst. Ich habe auch gar kein Problem dir zu helfen, falls du wütend wirst. Du kannst gerne zu mir, wann immer dich was frustet. Selbst, wenn es was sexuelles ist. Wenn du willst kann ich dir auch Mal den Club von seinem wahren Schein zeigen...So als Entschädigung für den Ärger heute...Magst du Seile? Ich habe auch süße Outfits ♡...um einen Freund auch ein wenig auf andere Gedanken zu bringen..."

      __________________________________________________________________________

      Ineb Chevrier


      "....JETZT REICHT ES ABER!!!"

      Wie bei einem Jumpscare ertönte die Stimme des Hexers so laut und überrascht, so als hätte er gerade mit einem Ungeheuer die Seiten gewechselt. Gerade war er noch so ruhig, aber dann..?! Ineb erstarrte vor Schreck, wie ein Tier fühlte er sich gelähmt. Hatte der Schutzengel keine Sorge, dass ihn die anderen Witch hören konnten?! Was war jetzt los?!

      "Ich bin nicht hier um mich von einem Dreckigen, niederträchtig und Absoluten Versager wie DIR bemitleiden zu lassen!! DU VERGISST WOHL WER VOR DIR STEHT!!!"

      Doch von Sorge war keine Spur. Es war so als ließ er es nur darauf ankommen, dass die WG-Freunde es mitbekamen. Er beleidigte Illion so stark, dass der Herzträger meinte, er würde das Glas am Fenster beben sehen. Doch auch wenn seine Stimme ihn erschauderte, war wohl das schlimmste diese bläulichen Augen, die jetzt so eisig wirkten wie der kälteste Tod. Sie fraßen Ineb nur durch Ansehen auf, am liebsten hätte er weggesehen aber...die gefährliche Aura dieses Mannes hinderte ihn daran. Ihm kam es so vor, als durfte er sich bloß nicht falsch bewegen. Sonst wäre er definitiv Geschichte.



      "ICH WERDE NIEMALS AUFGBENEN!! UND DU SOLLTEST ENDLICH LERNEN MICH ZU RESPEKTIEREN!! DAS HIER WIRST DU NICHT SO SCHNELL WIEDER VERGESSEN!!"

      Er hatte noch nie solch' einen Gesichtsausdruck wahrgenommen, der so voller Wut war und das ihn gegenüber. Er kannte Enttäuschung. Er kannte Ekel durch Wyatt. Natürlich war auch Harvey Mal sauer gewesen, so als Feuerwächter. Aber, dass er je solch' einen Zorn wahrgenommen hatte? Er dachte solch' eine furchterregende Aura könnte nur jemand wie Lord Korbos erzielen. Aber...das so jemand wie dieser Kerl es schaffen würde, dass Ineb schwer schlucken musste?! Plötzlich nahm er die Situation weniger harmloser war, als er gerade noch tat. Verwirrt konnte er nur dabei zusehen wie der Hexer irgendeine Kugel herausnahm und aus heiterem Himmel seinen Gehstock in der Hand hielt, den er auch im Schloss bei sich herumgetragen hatte. Moment...hatte er ihn damit nicht zu Lord Korbos teleportiert!?! Er plante doch nicht ihn direkt zum Fraß vorzuwerfen?! Das wäre...wirklich dumm!
      Verkrampft stand Ineb da und fragte sich, ob er eventuell schnell wegrennen sollte? Schnell zu den Anderen, bevor es so kam wie er dachte?! Dieses blau-leuchtende Pentagramm war genau unter seinen Füßen aufgetaucht, es leuchtete alles so hell wie die Augen dieses Schutzengels. War es etwa schon zu spät?! Er gab ihn nicht Mal Zeit wegzurennen?! Verzweifelt biss er die Zähne zusammen, er betete im Kopf, dass die Magie ihn nicht wieder zum König führte. Sterben wegen eines solchen Tricks und das ohne Herz...bitte nicht!
      Aber Glück im Unglück kam es doch anders als erwartet. Blaue Hände schwebten empor und vergriffen sich an seinen Armen und Beinen, hielten ihn fest, sodass Ineb schwerfällig schwankte.

      "Wa-was zuuuur ...?"



      "Knie nieder...Und bettle um Vergebung!"

      Die Hände zwangen ihn sich nach unten zu drücken, Ineb versuchte sein bestes sich dagegen zu wehren und verkrümmte sich. Was konnte dieser Mann alles?! Und warum hatte der Herzträger nicht früher gemerkt, dass mit diesem Mann nicht zu spaßen war. Das zufällige Treffen in der Stadt, war es etwa alles nur dar, damit Ineb sich in Sicherheit wog? Damit das Idol dachte, dieser Hexer wäre nur ein Perverser, der sonst nichts auf die Reihe bekam? Jemand, der nur stark war, wenn er sich mit anderen zusammen schloss oder sie manipulierte? Er hatte ihn komplett hinters Licht geführt!
      Schreckhaft wich er zurück, da der Mann einfach vor ihm stand und sich zu ihm beugte. Dieses helle Leuchten in seiner Iris brachte ihn in den Wahnsinn, es quälte Ineb so nah vor ihm stehen zu müssen. Wie konnte jemand so sehr seine wahre Fassade verbergen?

      "Denkst du abartige Seuche wirklich ich werde einfach so aufgeben, weil ein Guter Mensch mir direkt ins Gesicht sagt wie erbärmlich ich wäre? Glaubst du ich lasse es zu das du oder Beni noch länger auf meine Gefühle herum treten könnt...? Hältst du dich für eine Überlegende Spezies, huh? Was bist du in vergleich zu mir....?"

      Der Schutzengel zog an der Kleidung von ihm, ihm war es egal, dass er dabei seine noch mit alten Flecken verzierte Haut entblößte, die er seit dem Vorfall so gut umhüllte wie möglich. Er nannte ihn abartige Seuche, dieser Name war wie ein tiefer Messerstich in seinen Brustkorb. Es erinnerte den Herzträger nur an die Gedanken, die er in der Kirche gepflegt hatte. Die vor dem Reden mit Tyler so hart in seinem Kopf herumschwebten, er konnte an gar nichts anderes denken. Und dann...als er sich von ihnen wenigstens für den Rest des Abends befreit fühlte...kam dieser Hexer zu ihm und entriss ihn den Vorhang, sodass es ihm erneut vorkam als lag er auf dem Podest! Er...trat doch gar nicht auf seine Gefühle herum...Er wollte ihn eher einen anderen Ausweg geben? Doch ihm war wohl gar nicht mehr zu helfen! Er sah in die Augen eines Psychopathen, sodass Inebs Tränen vor Schreck sogar gefroren.



      "Ich bin klüger als du.....Stärker als du.....Ich weiß mehr als du....Du bist die Sorte von faulen Obst die andere mit seinem Keimen beschmutzt und in die Verderbnis zerrt. Ich hätte alles für dich sein können, dein Magischer Freund....Dein Schutzengel aber nein....Du willst dich wirklich mit mir anlegen. Dir ist schon bewusst wenn deine Theorie stimmt, was dass bedeutet? Ich bin deinen Liebsten so unsagbar nahe...Meinst du nachdem du mich so beleidigt hast werde zu ihnen gehen und mich bei ihnen Entschuldigen?"

      Aus sich gegenseitig anzustacheln wurde gnadenloses Drohen. Mit einem Scheinwerfer auf Illion gerichtet, beschmiss ihn der Mann mit Dreck und Alkohol. Er wollte ihn wohl beweisen wie stark er hier doch recht hatte. Das...Ineb recht hatte aber unter welcher Konsequenz? Da er nun das Ungeheuer, den bösen Hexer offenbarte...setzte er alle anderen in der WG auch der Gefahr zu. Hätte er ihn lieber nicht sofort gezeigt, dass er die Wahrheit bereits wusste. Kein Bösewicht wollte auf frischer Tat ertappt werden. Nun wollte er dem Sänger zeigen, welches erbärmliches Stück Dreck er doch eigentlich war. Das ein Anführer wie er...gerade einen wahnsinnigen Fehler begann den Feind unterschätzt zu haben...



      Wie konnte er die anderen Männer nur unter ihnen warnen? Er konnte nicht einmal auf den Boden treten, um auf sich aufmerksam zu machen. Diese blauen Hände vergriffen sich nach ihm, da gab es kein Entkommen. Wenn er schrie...wer sagte schon, ob ihn nicht dieser Wahnsinnige die Kehle durchschnitt? Zuzutrauen wäre es ihm. Eventuell war er ja sogar die rechte Hand des Lordes. Das würde seine gefährliche Aura erklären! Wenn er einen falschen Schritt ging...wären die WITCH in Gefahr. Wie entkam er dieser Situation, die so viel schlimmer war als in der Kirche? Obwohl es sich hier nur um eine einzige Person handelte, war sie die aller schlimmste, denn sie hatte alle geistig verzaubert!

      "Sozialkompetenz hast du auch keine....Du widerst mich so an das ich mich schon übergeben möchte, dir hat dein erstes mal nicht gefallen? Schön....Denn Fehler können wir gerne korrigieren. Ich werde dich so hart ran nehmen bist du gefallen daran empfindest, wie klingt das?"

      Vor Scham drückte er seine Lippen zusammen. Er beleidigte ihn in jedem einzelnen Bereich, sodass Ineb seine Hand zu einer Faust ballte. Wie sehr er ihm gerne eine reinhauen würde. Dieses grausame Grinsen. Die Art wie sich seine Lippen bewegten, als er solch schmutzige Worte in den Mund nahm. Er sollt etwas dagegen sagen, bevor der Hexer dachte, er würde mit sich alles machen lassen.

      "Vergiss...es..."

      Ach, merde. Seine Stimme klang erbärmlicher als er gedacht hatte. Wie eine Maus, die sich kaum aus ihrem Loch traute. Seine Augenbrauen verzogen sich erbost, die Hitze schlug ihn bis in die Ohren. Der Hexer wusste genau, was der Herzträger nicht hören wollte. Dabei kannte er genau seine Antwort, er wollte ihn damit nur aufziehen.



      Verständnislos begann der Schutzengel auch noch über sein erstes Mal zu erzählen. Warum verglich er bitte es miteinander? Was hatte er damit zu tun?

      "Es...ist doch nicht...meine Schuld, dass du so ein schlechtes erstes Mal hattest--- das war ja nicht ich!", versuchte Ineb sein Jammern zu verteidigen, doch der Hexer hörte ihn gar nicht zu. Er sprach einfach weiter, als hatte Lio seine Chance bereits versaut, dass dieser Typ ihn noch weiter Gehör schenkte.

      "Du bist schwach und einfach so verabscheuenswert...Das einzig gute an dir ist dein Gesicht und das ist nicht einmal einzigartig. Beni sieht tausend mal besser aus als du...Er ist größer, sein Haar sitzt viel perfekter und in Gegensatz zu dir ist er stark. Du könntest ihn nicht einmal in Lichtjahren ersetzten. Warum sonst bist du mir direkt dann aufgefallen? Ich frag mich wie lange deine Kameraden gebraucht haben um Beni zu erkennen...Bestimmt länger~ Woher ich das weiß? Tja....Ich benutzte mein Gehirn in Gegensatz zu dir richtig."

      Der Kerl war absolut unausstehlich! Er war nicht nur verdammt gruselig, wie eines der alten Märchenbücher über Hexen! Der Typ ähnelte dieser Baba Yaga, die unschuldige Kinder fraß! Nun verglich er ihn auch mit Beni und beleidigte einfach alles an dem Idol, was ihn viel zu stark herunterzog. Natürlich hatte er sich noch nie mit Beni gemessen, er steckte ja auch nur einmal in seinem Körper und wusste sonst nichts über ihn. Ja...Er war viel größer als er und sein Haar saß wohl besser, aber warum sollte es ihn interessieren, was dieser Hexer dachte?! Wenn er nicht wollte, dass er ihn ersetzte...und er dachte, dass aus Ineb niemals Beni werden könnte...warum war er dann hier.

      "Also bist du nur hier...um im Auftrag des Lords zu handeln...", flüsterte er leise während die Kraft in seinen Armen und Beinen langsam nachlas. Er glaubte zwar noch immer, dass dieser Mann seine eigene Perversion in den Bösewichtenplan hineingezogen hatte. Auch wenn er wohl...gar nicht ihn wollte...sondern nur das Herz an sich quälen wollte. Im Namen von Lord Korbos. Er war ein Handlanger, der an Ineb vorbei sah und eigentlich das Herz quälen wollte, da es auf jeden Schmerz der WITCH reagierte. Diese Erkenntnis war so viel bitterer, es war wie Gift schlucken und der Herzträger verstand selbst nicht wieso dieser grässliche Geschmack sich auf seiner Zunge formte.



      Er durchlebte diese Qual nur, weil er der Anführer der WITCH war. Er war der Herzträger. Die Schurken benutzten jegliche Form von Dunkelheit, um das Herz schmutzig zu machen. Sie machten von Nichts halt. Dieser Typ wollte ihn brechen, damit das Herz genauso darunter litt. Um mehr ging es hier nicht. Nur deshalb hatte er Louis, Gaston, Harvey und Wyatt verzaubert und Beni angemacht.
      Bevor Ineb seine Gedanken weiter vertiefen konnte - was allein durch die Nähe des Mannes weniger möglich war - zwang der Schutzengel ihn in einen erbarmungslosen Kuss. Leider nicht ihr erster gewesen, leider auch keiner, der Ineb einfach eiskalt ließ. Diese verdammte Hitze strömte wie eine Flut in seine Blutbahn, als wäre der Mann vor ihm ein Incubus, der von seiner Lust sich ernährte. Aber steckte nun Mal hier aus Inebs Sicht keine Lust, nur schwere Nötigung.

      "Und...Jetzt Bettel, fleh mich an....Oder du wirst nicht allein die Konsequenzen dafür tragen."

      Zu nah war der Widerling an ihm gepresst, er wollte sehen wie weit er für seine Freunde gehen würde. Obwohl sie auf einem unfairen Schlachtfeld waren. Der Kuss warf ihn genauso aus der Bahn, er bewies für den Moment wie harmlos doch Wyatts Bussi war. Sowie gerade seine Knie schlotterten, der Kerl verhexte ihn!
      Ineb war viel zu stolz um einfach auf die Knie zu fallen und zu betteln. Er konnte nicht anders als sein Gesicht ablehnend zu verziehen. Doch was war, wenn dieser Bastard wieder diese Idee bekam die anderen Männer als Gäste einzuladen? Allein schon diese Situation...Was war, wenn er auch die anderen Jungs so gefangen nahm? Das würde ja nur schlimmer werden als in der Kirche.

      "Du bist... ein ekelhafter Bastard.", raunte Ineb hauchend den Schutzengel zu. Flehen und rumheulen vorm Feind...Das wäre seine sofortige Niederlage. Trotz Widerstand musste er sich aber seinem eigenen Willen beugen, die Hände drückten langsam zu fest zu. Erniedrigt kniete er sich hin, er sah nicht zu seinem Peiniger hoch. Am liebsten hätte er ihn auf die Schuhe gespuckt, doch mürrisch verschmälerte er nur seine Augen. Diese peinliche Position...als wäre er ein Hund, welcher seinen Besitzer wieder glücklich machen wollte. Es brachte ihn zum Rasen, sodass selbst Alkohol nicht mehr helfen konnte dieses Szenario leichter wirken zu lassen.

      "Zwing nicht noch Andere in dieses perverse Spiel hinein... Sie hatten wegen dir genug gelitten. Diesmal würde das Herz ganz klar gegen dich richten...so wahnsinnig wie du bist"
      , sagte Ineb und atmete schwerer, das war seine Art um zu flehen. Jedenfalls als Anführer. Angeekelt wischte er sich mit den Fingern am Mund, auch wenn er sich etwas krümmen musste um überhaupt an seine Hand ranzukommen, die noch von dem magischen Gliedmaßen festgehalten wurde. Es half nichts, er blieb einfach haften, stärker als bei Wyatt. "Wie heißt du wirklich, hm? Oder macht es dich an, wenn ich dich...Schutzengel nenne?...Ich werde mit Sicherheit nicht den Lakai von Lord Korbos um Gnade anflehen! Egal wie hässlich du bist, du bist nicht mehr zu retten. Das Herz spürt die Gefahr und bald bist du es der...sich hier eher fürchten sollte!"



      Den gruseligen Mann vor ihm zu bedrohen war nicht gerade einfach, wenn er mit solch' einer Aura vor ihm stand. Doch hatte er noch Hoffnung, dass er ihn noch schlagen konnte. Wie das letzte Mal. Die WITCH würden sich immer aus Schlamassel helfen. Ineb musste ihnen Zeit schindern, in seinem Kopf hatte er schon so oft die Worte 'Witch verwandle dich' hineingesprochen. Aber komischer Weise konnte er sich...nicht verwandeln? Dabei war er doch erbarmungslos in einer Gefahrensituation?! Lag es daran, dass er zu Kraftlos war?! Er hoffte die Anderen hatten da mehr Glück.
      "Diesmal läuft es nicht so wie du es dir erhoffst. Selbst dumm von dir so laut zu sein! Diesmal wirst einen Kampf nicht entkommen, wenn die Anderen einschreiten! Wir halten nämlich jetzt noch viel mehr zusammen als davor...Du hast dir nur eine Situation ausgenutzt, wo ich noch geschwächt bin. Wie hinterhältig von dir...Ich verachte dich!"
      Wieder wurde Ineb mutiger, es half die Stirn von dem Schutzengel zu fixieren, anstatt direkt in die Hexeraugen zu sehen. "Noch hast du die Chance zu fliehen und über meine Worte nachzudenken! Du musst nicht den gleichen Fehler wiederholen, auch in dir müsste doch irgendwo noch ein Stück von Vernunft stehen, wie falsch es von dir ist.", versuchte er ihn wieder zu belehren in das Licht einzutauchen, anstatt sich der Dunkelheit zu ergeben. "Ich werde mich nicht nochmal von...der Dunkelheit so mitreißen lassen. Egal wie sehr du mich 'hart rannehmen' willst. Deinem Zauber verfall ich nicht mehr. Ich weiß nämlich, dass das Gute immer siegen wird. Egal also was du mit mir machst...Es wird nur dein eigener Niedergang, wenn du dich gegen die WITCH anlegst."
      Sehr überzeugt gelang es ihm wenigstens eine straffere Haltung im Knien einzunehmen. Sich von diesen Kerl einlullen zu lassen, der ihn schon in der Kirche Hirngespenster ins Ohr flüstern wollte...dies konnte er sich abschminken. Ineb wusste...Solange er in dem Haus war - bei seinen Freunden - war er sicher! Es war also der Fehler des Schutzengels so stark in das Territorium eingedrungen zu sein und nicht auf ihn gehört zu haben. So hoffte er, dass er dadurch genug Zeit schindete, bevor der Hexer ihn anfing zu würgen. Sie waren bestimmt noch alle bei Wyatt, der sich erholte...da dauerte natürlich das Verwandeln länger.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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