Oliver
Eine Stunde weniger alleine. Das war gut! Das war sehr gut! Das war wahrscheinlich eine katastrophale Art, um mit einer Trennung umzugehen, aber das war Oliver gerade wirklich egal. Er stieg in sein Auto, drehte das Radio hektisch leiser, bevor er Alexis tatsächlich das Trommelfell zerstören würde und tippte kurz auf sein Navi. Er wollte Alexis gerade nach seiner Adresse fragen, als selbiger ihm zuvor kam und seinerseits anfing zu reden.
Oliver fror für eine Sekunde komplett ein, der Finger schwebte über dem Display, während er den Blick fest auf die Adresszeile gerichtet hielt, die auf eine Eingabe wartete.
Oh. Damit endeten wohl seine Versuche, sich selbst einzureden, dass alles wieder so wie früher werden würde. Fuck, er führte sich gerade wie ein Arsch auf, oder? Alexis hatte ihm praktisch gesagt, dass er ihn liebte und statt ihm Abstand zu lassen, redete er auf ihn ein, bis er mehr Zeit mit ihm verbrachte, als er musste, auch wenn Oliver ihm nicht geben konnte, was er wollte. Außerdem musste er sich wohl wirklich bei Jordan entschuldigen, mhm? Olivers Magen zog sich bei dem Gedanken daran, dass sein ExFreund bisher wirklich mit allem Recht gehabt hatte, schmerzhaft zusammen. Das ganze Drama war wirklich nur entstanden, weil er ein furchtbarer Freund war. Oder? Ein Gespräch und ein bisschen Vertrauen hätte wahrscheinlich alles gelöst. Und jetzt machte er nahtlos damit weiter, ein beschissener Freund zu sein.
“Ja, das… das habe ich verstanden”, antwortete er langsam, während er sich wieder gerade aufsetzte, dem Blick immer noch auf das Display gerichtet. “Ich weiß nur nicht- Du bist einer meiner besten Freunde, Alexis und die Trennung und…ich weiß nicht, was ich machen soll.” Er sah vorsichtig zu seinem Beifahrer rüber. Es würde nichts mehr so werden, wie früher, oder? Egal, in welcher Hinsicht, egal wie sehr Oliver sich auch an die Vorstellung einer heilen Welt klammerte.
"Ich weiß nicht, was du von mir erwartest und ich kann dir wahrscheinlich nicht das geben, was du willst, aber ich will dich nicht als Freund verlieren." Nicht, wenn er Jordan schon verloren hatte. "Das tut mir wirklich so leid."
Eine Stunde weniger alleine. Das war gut! Das war sehr gut! Das war wahrscheinlich eine katastrophale Art, um mit einer Trennung umzugehen, aber das war Oliver gerade wirklich egal. Er stieg in sein Auto, drehte das Radio hektisch leiser, bevor er Alexis tatsächlich das Trommelfell zerstören würde und tippte kurz auf sein Navi. Er wollte Alexis gerade nach seiner Adresse fragen, als selbiger ihm zuvor kam und seinerseits anfing zu reden.
Oliver fror für eine Sekunde komplett ein, der Finger schwebte über dem Display, während er den Blick fest auf die Adresszeile gerichtet hielt, die auf eine Eingabe wartete.
Oh. Damit endeten wohl seine Versuche, sich selbst einzureden, dass alles wieder so wie früher werden würde. Fuck, er führte sich gerade wie ein Arsch auf, oder? Alexis hatte ihm praktisch gesagt, dass er ihn liebte und statt ihm Abstand zu lassen, redete er auf ihn ein, bis er mehr Zeit mit ihm verbrachte, als er musste, auch wenn Oliver ihm nicht geben konnte, was er wollte. Außerdem musste er sich wohl wirklich bei Jordan entschuldigen, mhm? Olivers Magen zog sich bei dem Gedanken daran, dass sein ExFreund bisher wirklich mit allem Recht gehabt hatte, schmerzhaft zusammen. Das ganze Drama war wirklich nur entstanden, weil er ein furchtbarer Freund war. Oder? Ein Gespräch und ein bisschen Vertrauen hätte wahrscheinlich alles gelöst. Und jetzt machte er nahtlos damit weiter, ein beschissener Freund zu sein.
“Ja, das… das habe ich verstanden”, antwortete er langsam, während er sich wieder gerade aufsetzte, dem Blick immer noch auf das Display gerichtet. “Ich weiß nur nicht- Du bist einer meiner besten Freunde, Alexis und die Trennung und…ich weiß nicht, was ich machen soll.” Er sah vorsichtig zu seinem Beifahrer rüber. Es würde nichts mehr so werden, wie früher, oder? Egal, in welcher Hinsicht, egal wie sehr Oliver sich auch an die Vorstellung einer heilen Welt klammerte.
"Ich weiß nicht, was du von mir erwartest und ich kann dir wahrscheinlich nicht das geben, was du willst, aber ich will dich nicht als Freund verlieren." Nicht, wenn er Jordan schon verloren hatte. "Das tut mir wirklich so leid."