Caleb
Scheiße. Das war nicht so gut gelaufen. Caleb kaute auf seiner Unterlippe herum, als Richard offenbar loslief, um sich zu übergeben. Eine ziemlich gerechtfertigte Reaktion, aber das machte es nicht besser. Es konnte eigentlich nichts passieren. Caleb war sich immer noch sicher. Das half allerdings auch irgendwie nicht. Er blieb sitzen und tippte eine kurze Nachricht an Niamh, dass er später kommen würde.
Er saß immer noch auf dem Boden, als Richard kurze Zeit später wiederkam. "Tabletten sind in der Küche. Der Kaffee ist auch noch warm. Glaube ich", erklärte er, bevor er Richard irritiert entgegen sah. Entschuldigte er sich? Wofür? "Ich wollte in eine Apotheke springen, wenn ich auf dem Weg zu meiner Schwester bin. Du musst dich nicht entschuldigen. Wir waren beide betrunken. Es hätte mir auch auffallen müssen." Vielleicht war es das auch. Caleb erinnerte sich nicht mehr. Aber die Schuld nur einem von ihnen zuschieben zu wollen war definitiv falsch. Zum Sex gehörten zwei Menschen. Trotzdem musste er ein wenig lächeln. Irgendwie war die ganze Situation vollkommen absurd. Er rappelte sich auf und ging zu Richard rüber, um ihm einen Kuss auf die Lippen zu hauchen.
"Trotzdem danke. Ich habe wirklich alles im Griff. Autoschlüssel liegen auf der Kommode neben der Tür." Er würde auch so zu Niamh kommen und danach brauchte er eh kein Auto. Sie würden zusammen zu ihren Eltern fahren, also wäre sein Auto so oder so überflüssig. Wenn er sie genug nervte, würde Niamh ihn vielleicht sogar nach Hause fahren. Hauptsache, er würde vorher eine Apotheke finden. Zwar konnte man die Pille bis zu drei Tage später nehmen, aber je schneller, desto besser. Darauf zu warten, dass Richard wieder nach Hause kam, wäre ihm definitiv zu unsicher. Er war sich sicher, dass er keine Ruhe finden würde, bis er die Pille geschluckt hatte.
"Soll ich Frühstück machen, während du dich anziehst, oder bekommst du noch nichts runter?" Richard hatte einen deutlich strafferen Zeitplan gehabt, als er. Er würde noch warten, bis er ihn mit einem ruhigen Gewissen alleine lassen konnte und dann selbst aufbrechen.
Scheiße. Das war nicht so gut gelaufen. Caleb kaute auf seiner Unterlippe herum, als Richard offenbar loslief, um sich zu übergeben. Eine ziemlich gerechtfertigte Reaktion, aber das machte es nicht besser. Es konnte eigentlich nichts passieren. Caleb war sich immer noch sicher. Das half allerdings auch irgendwie nicht. Er blieb sitzen und tippte eine kurze Nachricht an Niamh, dass er später kommen würde.
Er saß immer noch auf dem Boden, als Richard kurze Zeit später wiederkam. "Tabletten sind in der Küche. Der Kaffee ist auch noch warm. Glaube ich", erklärte er, bevor er Richard irritiert entgegen sah. Entschuldigte er sich? Wofür? "Ich wollte in eine Apotheke springen, wenn ich auf dem Weg zu meiner Schwester bin. Du musst dich nicht entschuldigen. Wir waren beide betrunken. Es hätte mir auch auffallen müssen." Vielleicht war es das auch. Caleb erinnerte sich nicht mehr. Aber die Schuld nur einem von ihnen zuschieben zu wollen war definitiv falsch. Zum Sex gehörten zwei Menschen. Trotzdem musste er ein wenig lächeln. Irgendwie war die ganze Situation vollkommen absurd. Er rappelte sich auf und ging zu Richard rüber, um ihm einen Kuss auf die Lippen zu hauchen.
"Trotzdem danke. Ich habe wirklich alles im Griff. Autoschlüssel liegen auf der Kommode neben der Tür." Er würde auch so zu Niamh kommen und danach brauchte er eh kein Auto. Sie würden zusammen zu ihren Eltern fahren, also wäre sein Auto so oder so überflüssig. Wenn er sie genug nervte, würde Niamh ihn vielleicht sogar nach Hause fahren. Hauptsache, er würde vorher eine Apotheke finden. Zwar konnte man die Pille bis zu drei Tage später nehmen, aber je schneller, desto besser. Darauf zu warten, dass Richard wieder nach Hause kam, wäre ihm definitiv zu unsicher. Er war sich sicher, dass er keine Ruhe finden würde, bis er die Pille geschluckt hatte.
"Soll ich Frühstück machen, während du dich anziehst, oder bekommst du noch nichts runter?" Richard hatte einen deutlich strafferen Zeitplan gehabt, als er. Er würde noch warten, bis er ihn mit einem ruhigen Gewissen alleine lassen konnte und dann selbst aufbrechen.