Caleb
"Ich hatte auf ein bisschen mehr Kreativität gehofft. Du kannst dich gerne jederzeit melden, falls dir etwas Besseres einfällt. Ich lasse leichter mit mir verhandeln, als du dir vielleicht denkst." Solange eben alles nach ihrem Kopf ging. Niamh warf Richard ein vollkommen humorloses Lächeln zu, während sie sich ihre Tasche über die Schulter hängte. "Wie dem auch sei - anders als der Rest meiner Familie habe ich absolut überhaupt kein Verlangen danach, mich in fremde Beziehungen einzumischen. Cal? Wenn du mich nochmal als Puffer für deinen Streit mit deinem Freund nutzt, jage ich deine Bücher durch den Schredder." Das Lächeln wurde nicht herzlicher, als sie von Richard zu ihm sah. Dafür fiel das Lächeln ganz, als sie wieder zurück zu Richard sah. "Achte drauf, dass er seine Antidepressiva nimmt und halte ihn vom Alkohol fern. Sie wirken nicht, wenn er trinkt und seine Depressionen werden dadurch nur stärker."
"Ich bin kein Kind mehr, auf das man aufpassen muss", verteidigte sich Caleb, während er die Asche seiner Zigarette aus dem Fenster klopfte.
"Dann hör auf, dich wie eines zu benehmen. Und geh ab und an mal an dein beschissenes Handy." Niamh hob kurz die Hand zum Abschied, bevor sie sich wegdrehte und schwungvoll die Tür hinter sich zuzog.
Caleb starrte auf den Fußboden vor sich, während seine Gedanken die letzten fünf Minuten wieder und wieder durchgingen. Richard hatte Recht. Alles was er tat war riskant. Der einzige Unterschied zwischen Gehen und Bleiben war, dass er die flüchtige Hoffnung hatte, dass seinen Eltern egal war was er tat und mit wem er zusammen war, solange sie nicht auf ihn und seine Fähigkeiten verzichten mussten. Was vollkommener Blödsinn war. Allerdings war es auch eine vollkommene Impulsentscheidung gewesen, Richard mitzunehmen. Er hatte das Gefühl, dass er in den letzten Monaten viel zu viele Impulsentscheidungen getroffen hatte.
"Können wir die Diskussion verschieben?" Caleb hob den Blick, um wieder zu Richard zu sehen. "Sie führt zu nichts und ich hatte mich eigentlich wirklich darauf gefreut, den Rest des Tages mit dir zu verbringen."
"Ich hatte auf ein bisschen mehr Kreativität gehofft. Du kannst dich gerne jederzeit melden, falls dir etwas Besseres einfällt. Ich lasse leichter mit mir verhandeln, als du dir vielleicht denkst." Solange eben alles nach ihrem Kopf ging. Niamh warf Richard ein vollkommen humorloses Lächeln zu, während sie sich ihre Tasche über die Schulter hängte. "Wie dem auch sei - anders als der Rest meiner Familie habe ich absolut überhaupt kein Verlangen danach, mich in fremde Beziehungen einzumischen. Cal? Wenn du mich nochmal als Puffer für deinen Streit mit deinem Freund nutzt, jage ich deine Bücher durch den Schredder." Das Lächeln wurde nicht herzlicher, als sie von Richard zu ihm sah. Dafür fiel das Lächeln ganz, als sie wieder zurück zu Richard sah. "Achte drauf, dass er seine Antidepressiva nimmt und halte ihn vom Alkohol fern. Sie wirken nicht, wenn er trinkt und seine Depressionen werden dadurch nur stärker."
"Ich bin kein Kind mehr, auf das man aufpassen muss", verteidigte sich Caleb, während er die Asche seiner Zigarette aus dem Fenster klopfte.
"Dann hör auf, dich wie eines zu benehmen. Und geh ab und an mal an dein beschissenes Handy." Niamh hob kurz die Hand zum Abschied, bevor sie sich wegdrehte und schwungvoll die Tür hinter sich zuzog.
Caleb starrte auf den Fußboden vor sich, während seine Gedanken die letzten fünf Minuten wieder und wieder durchgingen. Richard hatte Recht. Alles was er tat war riskant. Der einzige Unterschied zwischen Gehen und Bleiben war, dass er die flüchtige Hoffnung hatte, dass seinen Eltern egal war was er tat und mit wem er zusammen war, solange sie nicht auf ihn und seine Fähigkeiten verzichten mussten. Was vollkommener Blödsinn war. Allerdings war es auch eine vollkommene Impulsentscheidung gewesen, Richard mitzunehmen. Er hatte das Gefühl, dass er in den letzten Monaten viel zu viele Impulsentscheidungen getroffen hatte.
"Können wir die Diskussion verschieben?" Caleb hob den Blick, um wieder zu Richard zu sehen. "Sie führt zu nichts und ich hatte mich eigentlich wirklich darauf gefreut, den Rest des Tages mit dir zu verbringen."