Caleb
"Ich habe Rücklagen, falls das Konto dich nicht überleben sollte." Auch wenn Calebs eigene Zuversicht gerade ein wenig abgenommen hatte. Vielleicht hatte er Richard ein wenig zu sehr angespornt. Sein Kontostand war wahrscheinlich höher, als Richard dachte, aber niedriger als die Zahl, auf die Richard korrigieren würde, wenn er ihm sagen würde, dass er mehr drauf hatte, als er dachte. Aber sein Kontostand war nicht seine einzige Anlage. Er würde nur ungerne Aktien, oder Immobilien verkaufen müssen nur, weil Richard in einen Kaufrausch verfiel.
"Bis jetzt hat der Spaß eigentlich immer signifikant weniger Kleidung beinhaltet, aber vielleicht überraschst du mich ja." Bis jetzt konnte er sich zumindest nichts schlimmeres vorstellen, als stundenlang im Laden zu sitzen und nach Kleidung zu suchen. Er selbst war mehr der Online-Shopper, einfach, weil man online zuhause bleiben konnte. Kleidung war generell ein furchtbares Thema gewesen, weil sie irgendwie voraussetzte, dass man sich mit seinem Körper auseinandersetzte und es gab nichts, was Caleb weniger gerne tat. Er brauchte dabei kein Publikum.
"Sag nur Bescheid, falls wir- ich noch einen zusätzlichen Schrank brauche. Ich habe keine Ahnung, wo das nächste Möbelhaus ist." Hatte er Richard überhaupt Platz in seinem Schrank gemacht? Vielleicht sollte er das nachholen. Er wollte die Woche sicher nicht aus dem Koffer leben, ganz davon abgesehen, dass es genug Kleidung gab, die man besser aufhängte, wenn man nicht unnötig bügeln wollte. Ganz davon abgesehen, dass er den schrittweisen Einzug von Richard in sein Leben irgendwie nett fand. Es half zumindest dabei sich vorzustellen, dass die Beziehung etwas Dauerhaftes war. Caleb versuchte trotzdem nicht zu breit zu lächeln, während er sich bei Richard unterhakte.
Es gab tatsächlich eine Sache, die schlimmer war, als stundenlang shoppen zu gehen - stundenlanges Shoppen, nachdem man gerade gegessen hatte. Calebs Motivationslevel, überhaupt irgendwas zu tun war ziemlich tief am Boden, als sie das Restaurant verließen und wieder zurück zur Einkaufsstraße gingen. Es war immer noch recht belebt. Männer und Frauen in allen Altergruppen huschten von Laden zu Laden und musterten die Schaufenster, bevor sie entschieden reinzugehen, oder es in einem anderen Geschäft zu versuchen. Die meisten hielten bereits ein paar Tüten mit übergroßen Markenaufdrucken in der Hand, einige wenige schienen sich die Tüten sogar hinterhertragen zu lassen.
"Hast du einen Plan, wo du zuerst hin willst?", fragte Caleb, während er die Straße entlang sah. Die meisten gängigen Marken reihten sich hier aneinander, ab und an durchbrochen von kleinen Cafés oder Kunstläden. Er hatte das furchtbare Gefühl, dass Richard sich hier sehr wohl fühlen würde.
"Ich habe Rücklagen, falls das Konto dich nicht überleben sollte." Auch wenn Calebs eigene Zuversicht gerade ein wenig abgenommen hatte. Vielleicht hatte er Richard ein wenig zu sehr angespornt. Sein Kontostand war wahrscheinlich höher, als Richard dachte, aber niedriger als die Zahl, auf die Richard korrigieren würde, wenn er ihm sagen würde, dass er mehr drauf hatte, als er dachte. Aber sein Kontostand war nicht seine einzige Anlage. Er würde nur ungerne Aktien, oder Immobilien verkaufen müssen nur, weil Richard in einen Kaufrausch verfiel.
"Bis jetzt hat der Spaß eigentlich immer signifikant weniger Kleidung beinhaltet, aber vielleicht überraschst du mich ja." Bis jetzt konnte er sich zumindest nichts schlimmeres vorstellen, als stundenlang im Laden zu sitzen und nach Kleidung zu suchen. Er selbst war mehr der Online-Shopper, einfach, weil man online zuhause bleiben konnte. Kleidung war generell ein furchtbares Thema gewesen, weil sie irgendwie voraussetzte, dass man sich mit seinem Körper auseinandersetzte und es gab nichts, was Caleb weniger gerne tat. Er brauchte dabei kein Publikum.
"Sag nur Bescheid, falls wir- ich noch einen zusätzlichen Schrank brauche. Ich habe keine Ahnung, wo das nächste Möbelhaus ist." Hatte er Richard überhaupt Platz in seinem Schrank gemacht? Vielleicht sollte er das nachholen. Er wollte die Woche sicher nicht aus dem Koffer leben, ganz davon abgesehen, dass es genug Kleidung gab, die man besser aufhängte, wenn man nicht unnötig bügeln wollte. Ganz davon abgesehen, dass er den schrittweisen Einzug von Richard in sein Leben irgendwie nett fand. Es half zumindest dabei sich vorzustellen, dass die Beziehung etwas Dauerhaftes war. Caleb versuchte trotzdem nicht zu breit zu lächeln, während er sich bei Richard unterhakte.
Es gab tatsächlich eine Sache, die schlimmer war, als stundenlang shoppen zu gehen - stundenlanges Shoppen, nachdem man gerade gegessen hatte. Calebs Motivationslevel, überhaupt irgendwas zu tun war ziemlich tief am Boden, als sie das Restaurant verließen und wieder zurück zur Einkaufsstraße gingen. Es war immer noch recht belebt. Männer und Frauen in allen Altergruppen huschten von Laden zu Laden und musterten die Schaufenster, bevor sie entschieden reinzugehen, oder es in einem anderen Geschäft zu versuchen. Die meisten hielten bereits ein paar Tüten mit übergroßen Markenaufdrucken in der Hand, einige wenige schienen sich die Tüten sogar hinterhertragen zu lassen.
"Hast du einen Plan, wo du zuerst hin willst?", fragte Caleb, während er die Straße entlang sah. Die meisten gängigen Marken reihten sich hier aneinander, ab und an durchbrochen von kleinen Cafés oder Kunstläden. Er hatte das furchtbare Gefühl, dass Richard sich hier sehr wohl fühlen würde.