Caleb
"Ich denke wirklich, dass ich langsam gehen sollte. Ich wollte nicht stören und George scheint eh mit seinem Programm durch zu sein." Valentin sah tatsächlich so aus, als ob er sich auf seiner Bank ein wenig unwohl fühlen würde, was Caleb herzlich egal war.
"Ach Quatsch." Er brauchte ihn. Er hatte keine Ahnung, wofür und was er tun musste, aber Valentin war irgendwie das Schlüsselelement zu Richards Laune. Alles in Caleb schrie danach zu testen wie weit er gehen musste, bis Richard die Geduld verlohr. Naja, fast alles. Es gab eine kleine Stimme irgendwo unter Lagen von Alkohol, die ihm irgendwie erklären wollte, dass das eine ziemlich beschissene Idee war, aber die Stimme war leicht zu ignorieren.
"Mateo wartet wahrscheinlich schon auf mich", erklärte Valentin, während er sein halb leergetrunkenes Glas vor sich schob. Caleb sah bei der Erwähnung von Valentins Freund kurz zu Richard, der zum Glück nicht zuzuhören schien, dafür aber leicht genervt aussah. Als er wieder zurück zu Valentin sah, hatte dieser den selben kalkulierenden Gesichtsausdruck, mit dem er eben schon Richard angesehen hatte. "Warte. Nutzt du mich aus, um-"
Caleb hatte keine Ahnung, wie Valentins Satz enden sollte. Richard zog ihn für einen Kuss an sich, der ihn kurz vergessen ließ, dass überhaupt andere Menschen auf diesem Planeten existierten. Was auch immer er tat - es schien hervorragend zu funktionieren! Er schnappte kurz nach Luft, als sie sich wieder trennten und starrte ein wenig verloren auf Richards Lippen. Er hatte keine Ahnung, wie er den Weg nach Hause überleben sollte.
"Klar", antwortete er ein wenig abwesend, als Richard irgendwas vom Gehen erzählte, bevor er kurz stockte. "Nein. Ich meine, das wäre- Ich- Wir könnten- Was?" Caleb blinzelte irritiert. Sein Verlangen, das ganze nur noch ein kleines Bisschen auszureizen stand im Kampf mit dem Drang, Richard in das nächste freie Bett zu zerren. Oder zumindest irgendwo hin, wo sie ein bisschen Privatsphäre hatten. Er hatte keine Ahnung, was besser war. Er fühlte sich seltsam mutig.
Valentin stieß ein kleines "Hm?" aus. Offenbar hatte er über den Tisch hinweg nicht gehört, was Richard gesagt hatte. Caleb hatte für einen Moment vergessen, dass er überhaupt noch hier war. Der Raum drehte sich ein bisschen. Er hatte nicht gewusst, dass er das konnte.
"Ich denke wirklich, dass ich langsam gehen sollte. Ich wollte nicht stören und George scheint eh mit seinem Programm durch zu sein." Valentin sah tatsächlich so aus, als ob er sich auf seiner Bank ein wenig unwohl fühlen würde, was Caleb herzlich egal war.
"Ach Quatsch." Er brauchte ihn. Er hatte keine Ahnung, wofür und was er tun musste, aber Valentin war irgendwie das Schlüsselelement zu Richards Laune. Alles in Caleb schrie danach zu testen wie weit er gehen musste, bis Richard die Geduld verlohr. Naja, fast alles. Es gab eine kleine Stimme irgendwo unter Lagen von Alkohol, die ihm irgendwie erklären wollte, dass das eine ziemlich beschissene Idee war, aber die Stimme war leicht zu ignorieren.
"Mateo wartet wahrscheinlich schon auf mich", erklärte Valentin, während er sein halb leergetrunkenes Glas vor sich schob. Caleb sah bei der Erwähnung von Valentins Freund kurz zu Richard, der zum Glück nicht zuzuhören schien, dafür aber leicht genervt aussah. Als er wieder zurück zu Valentin sah, hatte dieser den selben kalkulierenden Gesichtsausdruck, mit dem er eben schon Richard angesehen hatte. "Warte. Nutzt du mich aus, um-"
Caleb hatte keine Ahnung, wie Valentins Satz enden sollte. Richard zog ihn für einen Kuss an sich, der ihn kurz vergessen ließ, dass überhaupt andere Menschen auf diesem Planeten existierten. Was auch immer er tat - es schien hervorragend zu funktionieren! Er schnappte kurz nach Luft, als sie sich wieder trennten und starrte ein wenig verloren auf Richards Lippen. Er hatte keine Ahnung, wie er den Weg nach Hause überleben sollte.
"Klar", antwortete er ein wenig abwesend, als Richard irgendwas vom Gehen erzählte, bevor er kurz stockte. "Nein. Ich meine, das wäre- Ich- Wir könnten- Was?" Caleb blinzelte irritiert. Sein Verlangen, das ganze nur noch ein kleines Bisschen auszureizen stand im Kampf mit dem Drang, Richard in das nächste freie Bett zu zerren. Oder zumindest irgendwo hin, wo sie ein bisschen Privatsphäre hatten. Er hatte keine Ahnung, was besser war. Er fühlte sich seltsam mutig.
Valentin stieß ein kleines "Hm?" aus. Offenbar hatte er über den Tisch hinweg nicht gehört, was Richard gesagt hatte. Caleb hatte für einen Moment vergessen, dass er überhaupt noch hier war. Der Raum drehte sich ein bisschen. Er hatte nicht gewusst, dass er das konnte.