Fhaergus dies, Fhaergus das - ach, wie er dieses kalte Stück Dreck doch verabscheute. Wer kümmerte sich auch schon um ein Land ohne Zukunft wenn der Einzige, der irgendetwas gegen den Fall seiner Heimat ausrichten konnte, womöglich schon von wütenden Wölfen zerfleischt worden war, weil er sich über die Jahre hinweg die Hände schmutzig gemacht hatte und lieber auf einen senilen Greis hörte, der glaubte, den Tod seiner Frau und seines Sohnes rächen zu können? Grayson verstand sie nicht, aber das musste er auch gar nicht - so lange er sich an den König klammerte und weiter daran festhielt, dass er derjenige war, der in Wahrheit all das und noch viel mehr haben könnte, indem er nach der Pfeife des Mannes tanzte, aber auch das war erst der Anfang von so vielen Dingen, die schon bald ein Ende nehmen würden. Das, was Grayson von Lavern wollte, war mehr Land - selbst, wenn es mickrig war, wie Fhaergus, störte es ihn nicht weiter, immerhin war seine Majestät gütig genug, ihm all das hier zu überlassen, brachte er ihm sein Spielzeug wieder, das sich einfach - mitsamt Caelan von Fhaergus - in Luft aufgelöst hatte. Dennoch war es nicht sonderlich schwer, zumindest zu raten, wo sich das vermaledeite Biest befand, an dem sich seine Exzellenz einen Narren gefressen hatte - und wer wäre Grayson, wenn nicht ein Samariter, der sich seinem Herren erbarmte? Das hier war nur ein Mittel zum Zweck, zumindest redete er sich das ein.
Wie zu erwarten war es, unter anderem, nicht sonderlich schwer nach Fhaergus vorzudringen - allem voran weil Darragh von Alster keinerlei unnötige Fragen stellte, sondern sie einfach nur passieren ließ, nachdem Grayson dem Greis zumindest irgendetwas aufgetischt hatte. In Wahrheit konnten sie beide sich nicht wirklich ausstehen, aber sie klebten beide an den Worten ihres Königs, einzig und allein weil sie von ihm und seiner jugendlichen Naivität profitierten - oder nicht? Allerdings stellte sich ihm jetzt schon die Frage, was er mit Rain von Fhaergus anzustellen hatte, immerhin war seine fortwährende Existenz nicht weiter nötig, vor allem dann nicht, wenn sein Land erst ihm gehörte und er ihm die frohe Botschaft überbringen konnte, dass auch sein Vater ihm nicht mehr helfen würde. Lebte Caelan noch, dann würde es wohl in seinem eigenen Interesse liegen, nicht mehr hier aufzutauchen, aber was wusste Grayson schon über einen alten, sturen Eber, der in jedweder Erzählung als Eigenbrötler und Sturkopf dargestellt wurde? Nichts, das ihn interessierte - gleich wenig, wie ihn der Schnee interessierte, der noch immer hier herumlag, oder aber die Soldaten, die zu nichts zu gebrauchen waren. Es fühlte sich so an, als hätte der Wind des Krieges jeden brauchbaren Mann aus Fhaergus verweht und das, was zurückblieb, war nicht genug um Widerstand zu leisten - egal, wie nah er dem Anwesen kam, er brauchte keinen seiner Finger zu krümmen und eigentlich hatte er sich mehr erwartet, selbst als er durch eiserne Tore schritt und sich seinen Weg in das innere des Gebäudes bahnte. War das hier eine Falle? Nein, so sah es zumindest nicht aus.
"Sucht nach dem Wolf", brummte er einige seiner Soldaten an, bevor er mit dem Rest von ihnen nach oben zog und nach dem Ort suchte, an dem sie sich alle verstecken konnten. Was Grayson nicht erwartete, war das Bild, das sich ihm bot, als einer seiner Soldaten die Tür des Arbeitszimmers aufstieß. "Schön dich zu sehen, Rain", feixte er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. Nun, welches Spiel wollten sie beide wohl spielen? Hatte der Sohn des Ebers kein Ass im Ärmel, keine Überraschung, die er ihm auftischen wollte? "Und?", fragte er, während sein Blick durch die Gegend schwankte und er nach Dingen suchte, die er übersehen haben könnte. "Willst du ... dich einfach so ergeben?", wollte er schließlich wissen, doch etwas verblüfft über das, was hier gerade passierte. Seit wann war es so leicht ein Land einzunehmen?
Wie zu erwarten war es, unter anderem, nicht sonderlich schwer nach Fhaergus vorzudringen - allem voran weil Darragh von Alster keinerlei unnötige Fragen stellte, sondern sie einfach nur passieren ließ, nachdem Grayson dem Greis zumindest irgendetwas aufgetischt hatte. In Wahrheit konnten sie beide sich nicht wirklich ausstehen, aber sie klebten beide an den Worten ihres Königs, einzig und allein weil sie von ihm und seiner jugendlichen Naivität profitierten - oder nicht? Allerdings stellte sich ihm jetzt schon die Frage, was er mit Rain von Fhaergus anzustellen hatte, immerhin war seine fortwährende Existenz nicht weiter nötig, vor allem dann nicht, wenn sein Land erst ihm gehörte und er ihm die frohe Botschaft überbringen konnte, dass auch sein Vater ihm nicht mehr helfen würde. Lebte Caelan noch, dann würde es wohl in seinem eigenen Interesse liegen, nicht mehr hier aufzutauchen, aber was wusste Grayson schon über einen alten, sturen Eber, der in jedweder Erzählung als Eigenbrötler und Sturkopf dargestellt wurde? Nichts, das ihn interessierte - gleich wenig, wie ihn der Schnee interessierte, der noch immer hier herumlag, oder aber die Soldaten, die zu nichts zu gebrauchen waren. Es fühlte sich so an, als hätte der Wind des Krieges jeden brauchbaren Mann aus Fhaergus verweht und das, was zurückblieb, war nicht genug um Widerstand zu leisten - egal, wie nah er dem Anwesen kam, er brauchte keinen seiner Finger zu krümmen und eigentlich hatte er sich mehr erwartet, selbst als er durch eiserne Tore schritt und sich seinen Weg in das innere des Gebäudes bahnte. War das hier eine Falle? Nein, so sah es zumindest nicht aus.
"Sucht nach dem Wolf", brummte er einige seiner Soldaten an, bevor er mit dem Rest von ihnen nach oben zog und nach dem Ort suchte, an dem sie sich alle verstecken konnten. Was Grayson nicht erwartete, war das Bild, das sich ihm bot, als einer seiner Soldaten die Tür des Arbeitszimmers aufstieß. "Schön dich zu sehen, Rain", feixte er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. Nun, welches Spiel wollten sie beide wohl spielen? Hatte der Sohn des Ebers kein Ass im Ärmel, keine Überraschung, die er ihm auftischen wollte? "Und?", fragte er, während sein Blick durch die Gegend schwankte und er nach Dingen suchte, die er übersehen haben könnte. "Willst du ... dich einfach so ergeben?", wollte er schließlich wissen, doch etwas verblüfft über das, was hier gerade passierte. Seit wann war es so leicht ein Land einzunehmen?
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.