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Stanis rang um Atem, als er zurück auf den Dorfplatz kam und am Rande dessen innehielt. Er lehnte sich an die nächstbeste Hauswand und versuchte krampfhaft, sich wieder zu entspannen. Durch das Gerenne hatte sich wenigstens das Problem in seiner Hose halbwegs gelöst und auch die Gedanken an die Bilder von vorhin wurden schon blasser. Vermutlich würde Imalia sich über ihn das Maul bei den anderen Mädchen zerreißen, aber das spielte keine Rolle. Viel wichtiger war, dass er sich unter Kontrolle bra…
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Wie es schien sollten sich Stanis‘ Worte bewahrheiten. In den Tagen nach der Sichtung des Phönixes geschah rein gar nichts. Als wären sie einfach nur Zeuge einer Sichtung geworden, wie ein auf die Erde gekommener Gott von A nach B reiste. Uneins waren die Stimmen, die sich bemerkbar machten und wild darüber diskutierten, wie man das Omen zu deuten hatte. Doch spätestens am Tage des Erntefestes waren die Gedanken längst wieder verflogen. Ebenso wie der große, unheimliche schwarze Vogel am blauen …
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Die leise Angstbekundung von Ranea konnte Stanis nur allzu gut verstehen. Sein eigener Verstand begriff nicht, welches Wesen er da gerade über ihren Köpfen noch gesehen hatte. Es musste ein Champion gewesen sein. Alles andere ergab keinen Sinn. Aber so sollten sie doch nicht aussehen. Nicht so groß und schwarz und… todbringend. Der Vogel sah aus wie ein Seuchenbringer, einer, der das Korn mit Schimmel befallen ließ und Wasser ungenießbar machte. Kein gutes Zeichen, aber mehr als eine warme Brise…
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„Hihihi. Vielleicht. Also ist das ein Ja?“ „Vielleicht? Vielleicht auch nicht? Du wirst wohl warten müssen, ob ich dich abhole oder nicht“, kopierte Stanis einen Teil von Raneas Wörtern bevor sie am Lager eintrafen und er leichtfüßig wie immer vom Karren sprang. Halluk, der Lagerhüter, lief tatsächlich schon mit einem Kelch durch die Gegend. Der alte Mann schien keine anderen Hobbies mehr zu haben als zu trinken und den anderen Leuten beim Arbeiten zuzusehen. Wäre sein Gedächtnis so einwandfrei …
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Ewige Ladezeiten im Forum
BeitragHeyho, nachdem ich jetzt schon Monate damit verbracht, mich über die ewigen Ladezeiten im Forum zu ärgern, schreibe ich das hier mal an. Ich hab von ein paar anderen Usern auch bestätigt bekommen, dass die Ladezeiten teilweise etliche Sekunden in Beschlag nehmen, was früher definitiv nicht der Fall war. Egal welche Seite, egal welcher Browser, egal welches Endgerät. Vielleicht könnte man sich das einmal anschauen und Abhilfe schaffen. Ich mag mir nicht bei jedem Mal klicken einen Kaffee kochen k…
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Bei Raneas freudigem Ausruf wurde Stanis gleich ganz warm. Längere Zeit hatte er sich gefragt, ob er seine Gefühle vielleicht nur falsch interpretierte. Ob er Ranea nicht als Frau, sondern eben nur als Mädchen oder gar seine kleine Schwester ansah. Er hatte keine Geschwister zum Vergleichen, weshalb ihm der Zweifel immer wieder mal in den Kopf schoss. So wie jetzt gerade, wo sie ihn voller Freude anstrahlte, war er sich nicht sicher, woher dieses warme Gefühl stammte. Leichtfüßig wie zuvor wollt…
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Gehnard war ein anstrengender Mann. So anstrengend, dass Stanis für einen Moment nicht den Kopf nach Ranea streckte, sondern sich bereit machte, dem deutlich älteren Mann Paroli zu bieten. „Du bist ein ausgedörrter, alter –„ „Hallo Stanis“, kam es von der Seite und Stanis fiel fast vom Wagen. Die Bündel an Getreide rollten ihm aus den Armen, als er herumfuhr und Ranea vor dem wagen entdeckte. Ihre großen, schönen Augen waren einzig auf ihn gerichtet und er schwor, dass selbst die Sonne blass ihr…
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EINIGE WOCHEN SPÄTER 100c186910ab33bb680f60e6c6c1241baf690bb3.png Das Leben in Xafia war schön und idyllisch. Gerade die äußeren Randbezirke mit ihren Ländereien und der Land- sowie Viehwirtschaft sahen für Durchreisende aus wie das klassische, einfache Bauernleben. Die Menschen hier lebten im Zeitlauf der Jahreszeiten, unberührt von den Spielchen der Hauptstadt oder den zwei Champions, die im Süden und im Norden des Landes postiert worden waren. Konflikte gab es in Xafia praktisch keine – hier …
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„Du solltest dringend damit aufhören, dir fremde Delikatessen und Getränke anzunehmen“, riet Kassandra Zoras, während sie ihm die Finger unter seine Robe schob. „Sei froh, dass du nicht weißt, aus welcher Grundzutat Tarrum gebrannt wird.“ Ihr Blick wanderte von seiner Brust höher zu seinen Augen und zog die Finger von seiner Brust zurück, als er seine Arme um ihren Rücken schloss. Ihr graziler Körper schmiegte sich an seinen kräftigen und es folgte ein leichter Kuss, bei dem sich Reste von alkoh…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Asuna - - Gruppen RPGs
BeitragBeide Männer hatten Tava hinterher gesehen, als sie sich aus dem Staub gemacht hatte, um ihren Worten Taten folgen zu lassen. Ein Augenblick der Stille machte sich zwischen ihnen breit, unterbrochen vom Knistern des Feuers. Schließlich warf Devon Malleus einen eindringlichen Blick zu. Der Mann sollte sich wieder ins Schlafzimmer verziehen, wo er sich weiter erholen konnte. Nachdem publik geworden war, dass Malleus‘ Rippen noch immer angeknackst waren, ließ der Lacerta hier keinen Diskussionsspie…
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Die mächtige Kutsche hatte den ganzen Abend bis in die Nacht hinein auf ihren Eviad gewartet. Erst, als er eingestiegen und die Türe geschlossen hatte, brachte der Kutscher die Pferde in Bewegung und das Gefährt fuhr vom Hof davon. Esho stand noch eine Weile im Torbogen seines Gehöfts ehe er sich umdrehte und gemächlich ins Innere des Gebäudes schlenderte. Weiter hinten im Gang schälte sich eine der Bedienstete aus den Schatten. Wegen ihres auffallend roten Haars hätte sie am Nachmittag unter al…
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Sehr vehement schüttelte Esho den Kopf. „Nein, das stimmt so nicht. Ich kämpfe NUR für mich und sonst niemanden. Selbst wenn da jemand warten sollte, bin immer noch ich auf dem Feld. Ich spüre das Schwert, den Speer, meine Faust, wenn sie in der Visage des Gegners landet. Meine Gefühle, mein Erlebnis.“ Das war der Punkt, an dem die meisten Gespräche scheiterten. Niemand verstand, dass er wirklich nur auf dem Schlachtfeld die Erfüllung fand. Er existierte für den blutigen Grund, für die Gewalt, d…
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Sehr übertrieben rollte Esho mit den Augen. Da kam man mal in den Genuss, von einer Göttin bestiegen zu werden und dann behauptete Zoras einfach, nichts gefühlt zu haben? Das konnte doch nur gelogen sein. „Also wenn ich jedes Mal mit dem Herz fühlen würde, wenn ich eine Frau ins Bett kriege, dann hätte ich schon keines mehr“, sagte Esho schulterzuckend. „Aber du kannst mir nicht erzählen, dass du da unten“, er deutete nun auf seinen eigenen Schritt, „so gar nichts gefühlt hast.“ „Hat sie ihn übe…
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"Und du willst wissen wie es mit Kassandra ist! Du hast einen... wie nennt man das? Eine Drei mit Asterios und einer Frau und willst wissen, wie es mit Kassandra ist." Zoras lachte, als gäbe es kein Morgen mehr. Der Alkohol lockerte bei ihm so viel, dass der hohe Eviad wieder zu dem wurde, was er eigentlich war: ein einfacher Mann mit einfachen Gedanken. „Moment, stopp“, wehrte der junge Hauptmann mit beiden Händen ab und zuckte unschuldig mit den Schultern. „Du meinst einen Dreier.“ Er sprach d…
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Esho war alles andere als ein schlechter Gastgeber. Nach einem langen Tag draußen an der frischen Luft und unter Pferden konnte er schlecht behaupten, nicht gut gelaunt zu sein. Als der Eviad ihn am Ende des Tages fragte, ob er noch einen Drink beziehen könnte, konnte der Hauptmann es ihm nicht abschlagen. Denn zugegeben; schon lange hatte Esho keinen ganzen Tag mehr bei den Pferden verbracht. Entweder war er wegen der zahllosen Sitzungen im Palast in Beschlag gewesen oder musste das Pack, was s…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Asuna - - Gruppen RPGs
BeitragFragend beobachtete der Jäger die Cervidia, wie sie erklärte, warum sie womöglich gar kein Siegel zu Beginn an besaß. Die Art, wie Tava dabei den Boden anstarrte, um den Blicken beider Männer auszuweichen, ließ darauf schließen, dass das, was sie erzählte, voller Scham für sie war. Als sie die Stadt Marraketh erwähnte, sagte Devon dies nichts. Auch nicht, dass es dort Explosionen und entsprechend wohl auch Tote gegeben haben musste. Oder dass eine ganze Kathedrale in Schutt und Asche gelegt word…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Asuna - - Gruppen RPGs
BeitragDevon wurde eiskalt am Feuer sitzend zurückgelassen. Unter anderen Umständen wäre es ihm egal gewesen, jetzt aber misste er die Wärme, die Tava mit sich gebracht hatte. Der Ring in seiner Hand verlor langsam an Wärme, als er seine Hand um ihn schloss und sie in seinen Schoß sinken ließ. Sein Arm brannte noch immer, ebenso wie Teile seiner Brust. Nur der Rücken bekam etwas vom Feuer ab, was nicht nur schmerzvoll war. Als Malleus sich interessierter darin zeigte, wieso Tava eigentlich feuerfest ge…
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„Wenn du fällst, reite ich weiter. Keine Rücksicht auf die Schwachen.“ „Übermut macht vor Altern keinen Halt.“ Für jemanden, der auf einen Zweikampf geschult worden war und sein Leben lang nichts anderes getan hatte, war klar, dass Zoras nicht nur von Übermut getrieben war. Er versprühte eine gänzlich andere Ausstrahlung wie jene, die man im Palast wahrnehmen konnte. Man konnte ihm eine gar kindliche Freude unterstellen, als er seinen Schecken antrieb und Eshos Fuchs mit einem Mal hinterherjagte…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Asuna - - Gruppen RPGs
BeitragAls Tava sich plötzlich in Bewegung setzte, richtete Devon sich auf und versteifte sich. Wenn jemand sich dermaßen nach vorne warf, dann war es ein Angriff. Ein Angriff ohne Rücksicht auf Verluste und vermutlich war es das, was Tava übrigblieb. Die Flucht nach vorn, nachdem Devon sie mit seinem Ausbruch aus der Ecke gezerrt und an den Rand einer bodenlosen Klippe gestellt hatte. Seine Hände ballten sich zu Fäusten, als die Cervidia immer näherkam. Es geschah so langsam, dass er den Eindruck gewa…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Asuna - - Gruppen RPGs
BeitragEin Holzscheit… Darüber ein zweiter und noch ein dritter… Ein wenig trocknere Rinde in die Hohlräume stopfen… Feuerstahl… Wo hatten sie den Feuerstahl hingelegt…. … „Wir dachten, du verbrennst!“… Ja, das stimmte… Für grausige, lange Sekunden hatte Devon ernsthaft geglaubt, dass sich Tava wie eine Gestörte selbst anzündete, um vor den Augen beider Männer ins jenseits über zuwandern. Völlig aus der Luft gegriffen, ohne dass er auch nur eine Idee gehabt haben könnte, wieso sie so etwas tat. Nachdem…