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Xafias Eroberung dauerte einen Monat. Die zweit-kürzeste Eroberung in der Geschichte der ganzen Welt. Obwohl auch Kuluars Seite seine Verluste zu beklagen hatte, war alles einfach gewesen. Die Armee marschierte hinter dem Phönix her, der seinen gewaltigen Schatten wie ein Omen auf all jene Siedlungen warf, die in seinem Weg lagen, und damit ihr Schicksal besiegelte. Nach ihm folgte der Tod. Die Armee marschierte auf einem geraden Weg durch das Land und ließ sich dabei nicht von Städten, nicht vo…
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"Hmhm… könnte mich daran gewöhnen, aber…” Chester runzelte fragend die Stirn und sah zu, wie Tessa zu ihm trat und ihm einen Kuss auf die Lippen drückte. Ihre Beine waren noch ein bisschen unsicher auf dem festen Boden, aber das hinderte sie nicht daran, mit einem frechen Glitzern in den Augen zu ihm aufzusehen. Dann wurde sie allerdings auch schon knallrot, als hätte Chester etwas viel schlimmeres verlangt als einen Kuss, und er zog beide Augenbrauen nach oben, als sie schnell wieder wegsah. Wa…
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Chester versank in dem Gefühl von Tessa unter sich, wie sie sich gegen ihn drückte, als könne sie ihm nie nah genug sein, wie sie von seinen Küssen weich wurde, als könne ein Traum in Erfüllung gehen. Sie war so schön, wie sie dort unter ihm verging, und das alles nur, weil sie gerade Chester so nahe sein wollte. Nicht wegen seinem Aussehen, nicht wegen seinem Status, nicht wegen seiner Unsterblichkeit, oder der Magie, mit der er sich umgab - wegen Chester. Weil sie ihn so mochte. Chester wusste…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragJe tiefer sie in den Dschungel vordrangen, desto wilder wurde die Natur. Bäume wuchsen so dicht beieinander, dass sie das Geäst teilten, Sträucher mit gewaltigen Blättern sprossen aus dem Boden hervor, um die Lücken zu füllen, Kletterpflanzen und Ranken füllten die Wege, die an den Stämmen frei blieben, und über allem hang der Geruch nach Leben, nach Natur, nach Wildnis. Es war unmöglich, einen Schritt zu gehen, ohne ihn sich erkämpfen zu müssen. Überall wuchsen und gediehen die Pflanzen in ihre…
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Lewis kostete die ganze Situation so sehr aus, wie er nur konnte, bis Diego gegen seine Stirn drückte. Frustriert schnaubend ließ er von ihm ab. Dass niemand es aushalten konnte, sich ordentlich von ihm einen blasen zu lassen - wie Lewis es wollte. Sie wollten alle immer schon nach zwei Minuten Pause machen. “Langsamer, chico. Du weißt doch, wie sehr unser Hübscher drauf steht, uns warten zu lassen?” “Dann halt dich besser zurück”, sagte Lewis patzig und leckte sich die bereits feuchten Lippen. …
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„Nein, Nein. Es geht mir gut. Alles noch dran“, keuchte Tessa und Chester war froh, dass sie ihm eine recht normale Antwort gab. Alles in Ordnung. Er atmete auf und lockerte seinen Griff etwas um sie. Mit ganzem Körpereinsatz hatte er sie festgehalten. Tessa umfasste seine Hände mit zittrigen Fingern und dann lachte sie. Es war das nervöseste, aufgeregteste Lachen, das Chester je von ihr gehört hatte, aber sie lachte und das brachte Chester automatisch auch zum Lächeln. Wenn etwas nicht gut war,…
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Schritt für Schritt ging es zur Mitte des Seiles. Chester gab sich dabei die größte Mühe, Tessa so sehr zu stützen, wie er nur konnte, aber letzten Endes waren es doch ihre eigenen Beine und ihr Oberkörper, der das Gleichgewicht finden und halten musste. Die Bewegung auf dem Seil war eine gänzlich andere als auf dem Boden, denn jede Verlagerung brachte eine Gegenbewegung, die ausgeglichen werden musste, wenn man nicht fallen wollte. Hier war der ganze Körper im Einsatz, was einer der Gründe war,…
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Kai übergab ihm zwei schwarze Kopfhörer, an denen auch googly eyes befestigt waren und Isaac hätte davon fast aufgelacht. Wahnsinn. Kais Wohnung war wie ein riesiges Überraschungspaket. "Danke. Ich bringe sie dir zurück, wirklich. Sonst habe ich ein schlechtes Gewissen." Behutsam legte er sie auf seinem Schenkel ab und betrachtete sie fast verträumt. Eine unglaublich nette Geste von einem unglaublich netten Mann. "Aber du sag mal: wenn du fließendes Wasser sagst, dann meinst du sowas wie den Was…
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Hah! Isaac hatte es ja gewusst - Kai tanzte durch die Wohnung. Er hatte ihn zwar noch nie dabei gesehen, aber er hatte es sich so gut vorstellen können; nach ihrem Treffen im Krankenhaus und dem darauffolgenden Heimweg umso mehr. Kai war einfach eine fröhliche Person, die gerne tanzte. Das war schon fast niedlich. "Wir geben dir einfach das Nachtschicht-Paket!" "Das was?" Kai drehte sich zum Schrank um und holte zwei Schüsseln heraus. Eigentlich hätte Isaac gar nicht mehr überrascht sein müssen,…
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Kai machte ein nachdenkliches Gesicht. Isaac starrte ihn an, weil er immernoch zu erkennen versuchte, was der andere davon hielt. Zumindest hatte er ihn dafür nicht ausgelacht; Isaac schätzte den Mann aber auch nicht als besonders gehässig ein. “Also als aller erstes Mal: danke, dass du mir damit vertraust. Ich weiß, dass es ziemlich angsteinflößend sein kann, sich so zu öffnen. Ist das ein Problem, von dem ich schonmal gehört hab? Nö. Macht es nicht weniger real.” Isaac musste schlucken. Wie sc…
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Kai legte sich schließlich auf Outsourcen fest, aber so vernünftig sich das auch anhörte, war das nichts, was Isaac sich bei ihm hätte abschauen können. Ihre Probleme waren dafür auch viel zu unterschiedlich; Kai schien sie lösen zu können, indem er sie jemand anderem erzählte, sich bei ihm ausweinte oder sich zumindest einen Rat von ihm geben ließ. Das war aber nichts, was bei Isaac so einfach ging. Wenn er irgendjemandem erzählen würde, was für Probleme er mit Wassergeräuschen hatte, würde er …
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Kai musste nicht sehr lange darüber nachdenken. "Ich hab einen Kumpel zum Mittagessen da, ich konnte ihm eine Freude mit einem meiner Bilder machen, meine Vorhänge hängen wieder, und nachher hänge ich mit den Kids rum... ja, doch. Ich glaube, ich hab auch einen guten Tag." Und so einfach ging es. Zugegeben, wenn man so viele schöne Sachen machte wie Kai, dann konnte man auch jeden Tag leicht zu einem guten Tag machen. Trotzdem war das angenehm zu hören. Außerdem hatte Kai Isaac als seinen Kumpel…
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"Keins von beidem. Im Dienst darf man nicht so wählerisch sein." Isaac erlaubte sich ein kleines, feines Lächeln. Kai warf ihn doch nicht raus und außerdem wollte er kochen und außerdem wirkte er so fröhlich wie sonst. Es war wohl doch alles noch gut. "Kannst dich ja nützlich machen und mir beim Schneiden helfen?" "Klar." Tatsächlich freute er sich ein bisschen darauf. Er hatte schon so lange nicht mehr gekocht und Kais Küche musste auch nicht erst aufgeräumt und entrümpelt werden - okay, aufger…
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Kai strahlte auf und schlang unvermittelt die Arme um Isaacs Hüfte. “Danke danke danke!” Isaac versteifte sich prompt. Er starrte auf den Lockenkopf herab, der für einen unerträglich langen Moment den Kopf an seine Brust gedrückt hatte und ihn einfach nicht losließ. Er kann mich riechen. Er kann mich riechen und er weiß, was abgeht. Er weiß alles. Wieso sonst sollte ich so stinken und nur so wenig Wäsche dabei haben. Er hat alles herausgefunden, weil er mich riecht. Er hält mich für erbärmlich. …
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Isaac presste die Lippen zusammen. Jetzt war er eigentlich hauptsächlich verwirrt, denn er wollte sicher nicht gezeichnet werden, aber Kai hatte ihn gerade hübsch genannt. Indirekt. Und so sehr er dieses Kompliment eigentlich wegstecken und ihm sagen sollte, dass er die Zeichnung wegschmeißen sollte, tat er es dann doch nicht. Denn unter all dem Schmutz, unter dem er begraben lag, fand Kai ihn hübsch. Vielleicht war es doch alles nicht so aussichtslos, wie er die ganze Zeit dachte. Vielleicht wa…
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Ja, Isaac gefiel es. Isaac gefiel es sogar sehr. Hinter ihm erklang das seichte Kratzen eines Stiftes und er warf einen Blick zurück um zu sehen, dass Kai sich einem seiner Skizzenbücher gewidmet hatte. Isaac hätte es als unhöflich empfinden können, dass der Mann sich gerade lieber in das Buch vertiefte, aber das tat er nicht. Er fand es eigentlich sogar ganz friedlich. Das Kratzen des Bleistifts war ein schönes Geräusch, auch ein völlig anderes Geräusch als das, was Dr. Harver verursachte, wenn…
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Isaac entschied sich für die Birne. Die Tasse war unfassbar ulkig und er wollte wissen, wie sich der Wurm als Griff anfühlte. Kai führte in seinen Augen ein ziemlich lustiges, freies Leben, wenn er sich künstlerisch so austobte. "Ich les ständig was, aber ich leih mir die meisten Bücher aus der Bücherei aus. Die ganzen Dinger da hab ich noch aus meiner Studienzeit. Die waren sau teuer und die findet man nicht so einfach, also hab ich sie behalten und schleppe sie seit Jahren mit mir, wenn ich um…
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Kai öffnete ihm die Tür - halbnackt. Seine Haare waren zerzauster als sonst und er trug nichts bis auf eine luftige Stoffhose mit einem eigenartigen, besonderen Muster. Er trug nicht einmal Socken. "Morgen! Komm rein." Isaac erwischte sich dabei, wie er Kai als allererstes auf die Brust, dann auf den schlanken Bauch und zuletzt die leichte Kurve seiner Hüfte gestarrt hatte. Schnell sah er auf, aber da hatte Kai sich schon abgewandt. Scheiße. Doppel-Scheiße, weil der Mann wirklich sexy war. Er ro…
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Eine geraume Zeit lang saßen sie zusammengekauert im Stroh, unfähig sich zu bewegen. Stanis hatte Ranea so fest gepackt, dass es ihr wehtat, aber sie wagte nicht, seinen Griff zu lockern. Wenn er sie losließ, würde sie sicher gleich losschreien. Sie hatte so, so große Angst. Die Schreie von draußen wurden nicht weniger. Sie kamen jetzt näher, verstummten teilweise schlagartig, entfernten sich teilweise wieder. Die Geräusche waren furchtbar und prägten sich tief in Raneas Gedächtnis ein. Sie wurd…
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Kai bot ihm sofort seine Hilfe an und Isaac fiel ein Stein vom Herzen. Es war so einfach gewesen. Nur eine Frage und er hatte sein Problem schon aufgeschoben. Natürlich war es nicht gelöst, aber er würde wieder saubere Klamotten bekommen. Seit Wochen. "Klar. Kann dir auch gern beim Schleppen helfen, wenn deine Hand wieder rumzickt. Oh! Und auf dem Rückweg können wir gleich dein Bild mitnehmen!" Moment - wir? Isaac wurde ein bisschen blass. Er würde Kai nicht in seine Wohnung lassen, ganz bestimm…