Edward spürte, wie die Spannung in Rhiannons Körper nachließ und sie erschöpft in sich zusammensackte. Der letzte Rest ihrer Magie war in die Wunde geflossen; ein schwaches Glühen, das gerade ausreichte, um das Schlimmste zu verhindern, bevor ihre Kraft endgültig versiegte.
„Keine Sorge, ich kümmere mich um dich“, murmelte er, und seine Stimme war nun so sanft wie der Sommerwind.
Ohne Zögern schob er seine kräftigen Arme unter ihren Körper und hob sie behutsam vom Boden auf, als wäre sie aus zerbrechlichem Glas. Er trug sie wie eine Braut über eine unsichtbare Schwelle, weg vom Blut und dem Staub des Kampfes. Bei einer mächtigen, alten Eiche fand er eine massive Wurzel, die wie ein natürlicher Thron aus der Erde ragte. Dort setzte er sie vorsichtig ab, darauf bedacht, dass ihr Kleid nicht im feuchten Waldboden verschmutzte.
Edward kniete sich vor sie und öffnete seinen ledernen Rucksack. Nach kurzem Wühlen förderte er ein kleines, bauchiges Tonfläschchen und eine Rolle aus sauberem, hellem Leinen zutage.
„Deine Magie hat gute Vorarbeit geleistet“, stellte er fest, während er den Korken mit den Zähnen aus der Flasche zog. Ein herber, krautiger Duft erfüllte die Luft. „Das erspart uns das Ausbrennen. Ein Aufguss aus Ringelblumen sollte genügen, um das Fieber fernzuhalten und die Heilung zu beschleunigen.“
Mit einer Behutsamkeit, die man seinen großen, vom Kampf gezeichneten Händen kaum zugetraut hätte, schob er den Stoff ihrer grünen Kluft von der verletzten Schulter. Er achtete peinlich genau darauf, den Stoff nur so weit wie unbedingt nötig zu lockern, um ihre Würde zu wahren, während er die Wunde freilegte.
Dann begann er, die Tinktur auf ein Stück der Bandage zu gießen. Als er anfing, das geronnene Blut vorsichtig wegzutupfen, sah er, wie sie vor Schmerz zusammenzuckte.
„Meine Mutter war eine Kräuterhexe“, begann er leise zu erzählen, um sie von dem brennenden Gefühl abzulenken. Sein Blick wurde weich bei der Erinnerung. „Sie besaß keinen Funken echter Magie, aber es gab kein Kraut im Umkreis von hundert Meilen, dessen verborgene Kraft sie nicht kannte. Sie sagte immer, dass die Natur für jedes Leiden ein Pflaster bereithält, wenn man nur geduldig genug ist, danach zu suchen.“
Während er sprach, legte er die getränkte Bandage mit sicherem Griff um ihre Schulter und begann, sie fachmännisch zu verbinden. Jede Bewegung war ruhig und bestimmt, ein stilles Versprechen, dass sie bei ihm in Sicherheit war.
„Keine Sorge, ich kümmere mich um dich“, murmelte er, und seine Stimme war nun so sanft wie der Sommerwind.
Ohne Zögern schob er seine kräftigen Arme unter ihren Körper und hob sie behutsam vom Boden auf, als wäre sie aus zerbrechlichem Glas. Er trug sie wie eine Braut über eine unsichtbare Schwelle, weg vom Blut und dem Staub des Kampfes. Bei einer mächtigen, alten Eiche fand er eine massive Wurzel, die wie ein natürlicher Thron aus der Erde ragte. Dort setzte er sie vorsichtig ab, darauf bedacht, dass ihr Kleid nicht im feuchten Waldboden verschmutzte.
Edward kniete sich vor sie und öffnete seinen ledernen Rucksack. Nach kurzem Wühlen förderte er ein kleines, bauchiges Tonfläschchen und eine Rolle aus sauberem, hellem Leinen zutage.
„Deine Magie hat gute Vorarbeit geleistet“, stellte er fest, während er den Korken mit den Zähnen aus der Flasche zog. Ein herber, krautiger Duft erfüllte die Luft. „Das erspart uns das Ausbrennen. Ein Aufguss aus Ringelblumen sollte genügen, um das Fieber fernzuhalten und die Heilung zu beschleunigen.“
Mit einer Behutsamkeit, die man seinen großen, vom Kampf gezeichneten Händen kaum zugetraut hätte, schob er den Stoff ihrer grünen Kluft von der verletzten Schulter. Er achtete peinlich genau darauf, den Stoff nur so weit wie unbedingt nötig zu lockern, um ihre Würde zu wahren, während er die Wunde freilegte.
Dann begann er, die Tinktur auf ein Stück der Bandage zu gießen. Als er anfing, das geronnene Blut vorsichtig wegzutupfen, sah er, wie sie vor Schmerz zusammenzuckte.
„Meine Mutter war eine Kräuterhexe“, begann er leise zu erzählen, um sie von dem brennenden Gefühl abzulenken. Sein Blick wurde weich bei der Erinnerung. „Sie besaß keinen Funken echter Magie, aber es gab kein Kraut im Umkreis von hundert Meilen, dessen verborgene Kraft sie nicht kannte. Sie sagte immer, dass die Natur für jedes Leiden ein Pflaster bereithält, wenn man nur geduldig genug ist, danach zu suchen.“
Während er sprach, legte er die getränkte Bandage mit sicherem Griff um ihre Schulter und begann, sie fachmännisch zu verbinden. Jede Bewegung war ruhig und bestimmt, ein stilles Versprechen, dass sie bei ihm in Sicherheit war.
Nyarlathotep… das kriechende Chaos… Ich bin der letzte…
Ich werde es der lauschenden Leere verkünden…

Ich werde es der lauschenden Leere verkünden…
