Gespannt hört Edward der leicht angetrunkenen Halbelfe zu. Er findet es durchaus amüsant, was das kleine Glas Schnaps bei Rhiannon ausgelöst hat, während sie sich gemeinsam dem Bauernhof nähern. Dieser liegt wie eine kleine Insel der Zivilisation inmitten der kargen Küstenlandschaft, umgeben von einer niedrigen, moosbewachsenen Trockensteinmauer.
Links und rechts des Weges erstrecken sich abgeerntete Haferfelder, deren Halme im kalten Seewind wie flüsternde Geister hin und her wiegen. Zwei große, wettergegerbte Holzscheunen flankieren das Haupthaus. Edward fällt sofort auf, wie unruhig die Tiere sind. Die meisten haben sich tief in den Scheunen verkrochen; die Handvoll Schafe, die noch auf der Weide stehen, stapfen nervös hin und her. Die Fluchmagie, die vom Meer herüberweht, scheint selbst die Instinkte des Viehs durcheinanderzubringen.
Im Haupthaus brennt nur schwach ein Kerzenlicht. Die Tür ist nicht verriegelt, sondern lehnt leicht angelehnt im Rahmen. Kein gutes Zeichen – wer lässt in dieser Lage die Tür offen? „Miss Ashshadow, Vorsicht“, flüstert Edward und deutet auf die verdächtigen Umstände. Er legt eine Hand an seinen Hammer, öffnet vorsichtig die Tür und tritt ein.
Sie gelangen in einen Raum, der nach Rauch, feuchter Erde und getrocknetem Speck riecht. Das Herzstück ist ein massiver Steinkamin, in dem ein Rest Glut lange Schatten an die rußgeschwärzten Deckenbalken wirft. Arbeitsgeräte hängen griffbereit an den Wänden, doch von Alfred fehlt jede Spur.
Gerade als Edward sich zu Rhiannon umdrehen will, ertönt ein gellender Schrei, gefolgt von einem metallischen Klong, das durch seinen gesamten Schädel dröhnt. Aus einer Dachluke direkt über dem Eingang hat ihm eine Zwergin mit einer gusseisernen Pfanne eins übergebraten.
„AH! Bei allen Göttern!“, flucht Edward und zuckt schmerzerfüllt zusammen. Vor Schreck lässt die Zwergin die Pfanne fallen, die scheppernd auf den Steinboden schlägt, und klettert hastig aus der Luke.
„Oh Götter, oh Götter! Das tut mir unendlich leid! Ich dachte, Ihr wärt eines von diesen Dingern von da draußen!“, sprudelt es aus ihr heraus. Sie steht nun direkt zwischen Edward und Rhiannon – klein für eine Zwergin, aber gebaut wie ein Belagerungsturm. Ihr kupferrotes Haar leuchtet im fahlen Licht, während sie in ihrer bärenfellenen Arbeitskleidung nervös an ihrer Schürze nestelt.
„Schatz, komm schnell! Es sind keine Untoten, es sind Gäste!“, ruft sie in den hinteren Teil des Hauses. Jetzt regt sich etwas. Eine hager gewachsene Gestalt schält sich aus dem Schatten des Hinterzimmers: Alfred. Seine abgewetzte Kleidung hängt fast schlaff an seinem knochigen Rahmen, während er den Paladin missbilligend mustert.
„Was geht er auch einfach ohne zu klopfen in die Stube fremder Leute! Da ist er selber schuld dran“, brummt der Mann griesgrämig, auch wenn seine zitternden Hände verraten, wie froh er über lebendigen Besuch eigentlich ist.
Links und rechts des Weges erstrecken sich abgeerntete Haferfelder, deren Halme im kalten Seewind wie flüsternde Geister hin und her wiegen. Zwei große, wettergegerbte Holzscheunen flankieren das Haupthaus. Edward fällt sofort auf, wie unruhig die Tiere sind. Die meisten haben sich tief in den Scheunen verkrochen; die Handvoll Schafe, die noch auf der Weide stehen, stapfen nervös hin und her. Die Fluchmagie, die vom Meer herüberweht, scheint selbst die Instinkte des Viehs durcheinanderzubringen.
Im Haupthaus brennt nur schwach ein Kerzenlicht. Die Tür ist nicht verriegelt, sondern lehnt leicht angelehnt im Rahmen. Kein gutes Zeichen – wer lässt in dieser Lage die Tür offen? „Miss Ashshadow, Vorsicht“, flüstert Edward und deutet auf die verdächtigen Umstände. Er legt eine Hand an seinen Hammer, öffnet vorsichtig die Tür und tritt ein.
Sie gelangen in einen Raum, der nach Rauch, feuchter Erde und getrocknetem Speck riecht. Das Herzstück ist ein massiver Steinkamin, in dem ein Rest Glut lange Schatten an die rußgeschwärzten Deckenbalken wirft. Arbeitsgeräte hängen griffbereit an den Wänden, doch von Alfred fehlt jede Spur.
Gerade als Edward sich zu Rhiannon umdrehen will, ertönt ein gellender Schrei, gefolgt von einem metallischen Klong, das durch seinen gesamten Schädel dröhnt. Aus einer Dachluke direkt über dem Eingang hat ihm eine Zwergin mit einer gusseisernen Pfanne eins übergebraten.
„AH! Bei allen Göttern!“, flucht Edward und zuckt schmerzerfüllt zusammen. Vor Schreck lässt die Zwergin die Pfanne fallen, die scheppernd auf den Steinboden schlägt, und klettert hastig aus der Luke.
„Oh Götter, oh Götter! Das tut mir unendlich leid! Ich dachte, Ihr wärt eines von diesen Dingern von da draußen!“, sprudelt es aus ihr heraus. Sie steht nun direkt zwischen Edward und Rhiannon – klein für eine Zwergin, aber gebaut wie ein Belagerungsturm. Ihr kupferrotes Haar leuchtet im fahlen Licht, während sie in ihrer bärenfellenen Arbeitskleidung nervös an ihrer Schürze nestelt.
„Schatz, komm schnell! Es sind keine Untoten, es sind Gäste!“, ruft sie in den hinteren Teil des Hauses. Jetzt regt sich etwas. Eine hager gewachsene Gestalt schält sich aus dem Schatten des Hinterzimmers: Alfred. Seine abgewetzte Kleidung hängt fast schlaff an seinem knochigen Rahmen, während er den Paladin missbilligend mustert.
„Was geht er auch einfach ohne zu klopfen in die Stube fremder Leute! Da ist er selber schuld dran“, brummt der Mann griesgrämig, auch wenn seine zitternden Hände verraten, wie froh er über lebendigen Besuch eigentlich ist.
Nyarlathotep… das kriechende Chaos… Ich bin der letzte…
Ich werde es der lauschenden Leere verkünden…

Ich werde es der lauschenden Leere verkünden…
