Aufmerksam beobachtete Ayumi die Reaktion ihres Schülers, als sie ihm vorschlug, gemeinsam noch etwas zu Abend zu essen.
Wenn es nach ihr ging, war er immer noch viel zu förmlich. Natürlich erwartete Ayumi einen gewissen Grundrespekt – aber sie wünschte sich dennoch eine lockere und entspannte Atmosphäre zwischen ihnen. Aber sie war überzeugt, dass sich mit der Zeit sowohl Kaoru als auch sie selbst an diese völlig neue Situation gewöhnen würden.
Als Kaoru schließlich Ramen vorschlug, nickte Ayumi zustimmend und lächelte.
„Das klingt nach einem guten Plan.“, sagte sie und deutete ihm mit einer leichten Kopfbewegung an, ihr zu folgen.
„Ich kenne in dieser Stadt ein gutes Restaurant, in dem wir ungestört reden können. Dort haben sie die besten Ramen der ganzen Stadt.“, versicherte sie mit einem kleinen Schmunzeln.
Und obwohl sie heute bereits Ramen gegessen hatte, freute sie sich insgeheim schon auf die nächste Portion.
Während sie gemeinsam durch die Straßen gingen, beobachtete Ayumi ihren Schüler immer wieder aus dem Augenwinkel.
In Gedanken ging sie bereits durch, welche Fragen sie ihm stellen konnte – um mehr über ihn zu erfahren, aber auch, um das Eis zu brechen.
Als sie schließlich im Restaurant ankamen, war es gut besucht – aber wie es der Zufall wollte, war in einer kleinen, ruhigen Ecke mit gemütlichen Polstern noch ein Tisch frei.
„Wir setzen uns da hin.“, sagte Ayumi ruhig und ging ohne Umschweife mit ihm zu den freien Sitzplätzen.
~~~
Als die Absteigende Sechs schließlich für einen kurzen Moment von der jungen Dämonin abließ, fiel sie wie ein nasser Sack zu Boden.
Benommen blieb sie liegen. Sie wollte sich eigentlich sofort wieder aufrichten – aber ihre Beine gehorchten ihr nicht.
Ihre Konzentration war noch nicht zurückgekehrt, ihr Kopf war wirr, der Nebel aus Verwirrung und Luftnot zu dicht.
Als sie plötzlich von der Absteigenden Sechs gepackt und mühelos hochgehoben wurde, grummelte sie benommen irgendetwas Unverständliches vor sich hin. Kaum etwas von dem, was um sie herum geschah, drang wirklich zu ihr durch.
In diesem Moment war es vermutlich besser, dass ihre Worte nur wirres Murmeln blieben.
Erst ein stechender Schmerz in ihrem Gesicht riss sie – mehr schlecht als recht – zurück ins Hier und Jetzt. Ihr Kopf wurde unsanft zur Seite geschleudert, doch sie zeigte keine Anzeichen von Schmerz.
Langsam, trotzig, drehte sie den Kopf wieder zu ihrem Lehrmeister zurück. Seine Worte klangen gedämpft. Als würde er durch dickes Glas zu ihr sprechen. Weit entfernt. Verzerrt.
Sie riss den Mund auf – vermutlich, um ihn zu beleidigen. Ein giftiger Kommentar lag ihr bereits auf der Zunge. Doch die Erinnerung an das, was vor wenigen Augenblicken geschehen war, ließ sie innehalten.
Sie schloss den Mund wieder. Zorn blitzte in ihren Augen auf, doch die Worte starben ihr auf den Lippen.
Wenn es nach ihr ging, war er immer noch viel zu förmlich. Natürlich erwartete Ayumi einen gewissen Grundrespekt – aber sie wünschte sich dennoch eine lockere und entspannte Atmosphäre zwischen ihnen. Aber sie war überzeugt, dass sich mit der Zeit sowohl Kaoru als auch sie selbst an diese völlig neue Situation gewöhnen würden.
Als Kaoru schließlich Ramen vorschlug, nickte Ayumi zustimmend und lächelte.
„Das klingt nach einem guten Plan.“, sagte sie und deutete ihm mit einer leichten Kopfbewegung an, ihr zu folgen.
„Ich kenne in dieser Stadt ein gutes Restaurant, in dem wir ungestört reden können. Dort haben sie die besten Ramen der ganzen Stadt.“, versicherte sie mit einem kleinen Schmunzeln.
Und obwohl sie heute bereits Ramen gegessen hatte, freute sie sich insgeheim schon auf die nächste Portion.
Während sie gemeinsam durch die Straßen gingen, beobachtete Ayumi ihren Schüler immer wieder aus dem Augenwinkel.
In Gedanken ging sie bereits durch, welche Fragen sie ihm stellen konnte – um mehr über ihn zu erfahren, aber auch, um das Eis zu brechen.
Als sie schließlich im Restaurant ankamen, war es gut besucht – aber wie es der Zufall wollte, war in einer kleinen, ruhigen Ecke mit gemütlichen Polstern noch ein Tisch frei.
„Wir setzen uns da hin.“, sagte Ayumi ruhig und ging ohne Umschweife mit ihm zu den freien Sitzplätzen.
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Als die Absteigende Sechs schließlich für einen kurzen Moment von der jungen Dämonin abließ, fiel sie wie ein nasser Sack zu Boden.
Benommen blieb sie liegen. Sie wollte sich eigentlich sofort wieder aufrichten – aber ihre Beine gehorchten ihr nicht.
Ihre Konzentration war noch nicht zurückgekehrt, ihr Kopf war wirr, der Nebel aus Verwirrung und Luftnot zu dicht.
Als sie plötzlich von der Absteigenden Sechs gepackt und mühelos hochgehoben wurde, grummelte sie benommen irgendetwas Unverständliches vor sich hin. Kaum etwas von dem, was um sie herum geschah, drang wirklich zu ihr durch.
In diesem Moment war es vermutlich besser, dass ihre Worte nur wirres Murmeln blieben.
Erst ein stechender Schmerz in ihrem Gesicht riss sie – mehr schlecht als recht – zurück ins Hier und Jetzt. Ihr Kopf wurde unsanft zur Seite geschleudert, doch sie zeigte keine Anzeichen von Schmerz.
Langsam, trotzig, drehte sie den Kopf wieder zu ihrem Lehrmeister zurück. Seine Worte klangen gedämpft. Als würde er durch dickes Glas zu ihr sprechen. Weit entfernt. Verzerrt.
Sie riss den Mund auf – vermutlich, um ihn zu beleidigen. Ein giftiger Kommentar lag ihr bereits auf der Zunge. Doch die Erinnerung an das, was vor wenigen Augenblicken geschehen war, ließ sie innehalten.
Sie schloss den Mund wieder. Zorn blitzte in ihren Augen auf, doch die Worte starben ihr auf den Lippen.

