Ayumi konnte noch immer nicht ganz fassen, dass ihr Experiment wirklich geglückt ist. Sie hatte es tatsächlich geschafft, ein ganzes Rudel Dämonen zu vernichten, ohne auch nur ein einziges Mal ihre Hand an ihr Katana zu legen.
Es war ein Durchbruch – nicht nur für sie, sondern für die gesamte Organisation der Dämonenjäger. Vor allem in Situationen, in denen sie in der Unterzahl waren. Aber... würde es auch gegen stärkere Dämonen wirken? Gegen Dämonenmonde? Gegen den Dämonenkönig Madou?
Je länger sie darüber nachdachte, desto klarer wurde ihr: Es gab nur einen Weg, das herauszufinden. Sie musste es ausprobieren. Ganz einfach.
Ihr Blick wanderte nachdenklich zum Himmel. Hauptbestandteil des Rauchs war Higanbana – die rote Spinnenlilie, auch „Totenblume“ genannt. Für Menschen nur ein Symbol. Für Dämonen... tödlich.
Wenn sie die Konzentration des Wirkstoffs im Rauch nur weiter erhöhen würde... dann könnte er vielleicht sogar stark genug sein, um einen Dämonenmond zu vernichten. Vielleicht – mit etwas Glück – sogar den Dämonenkönig selbst.
Ayumi runzelte die Stirn, während ihr Blick vom Himmel auf eine einzelne, tiefrote Spinnenlilie fiel, die sie vorsichtig zwischen den Fingern hielt. Ihre Gedanken kreisten. Ihre Erfindung brauchte einen Namen. Einen Namen, der die Dämonen schon bald in Angst und Schrecken versetzen würde.
„Shien... Todeshauch...“, murmelte sie schließlich leise unter ihrem Atmen und strich mit ihren Fingerspitzen sanft über die roten Blütenblätter.
Ein leiser Hauch von Stolz mischte sich in ihre Stimme – aber auch Hoffnung. Denn wenn sie in der Lage war, so etwas zu erschaffen... dann war vielleicht auch ein Heilmittel in greifbarer Nähe. Dann konnte sie Haruto zurückholen. Zurückverwandeln. So, wie sie es ihm geschworen hatte. Sie musste nur weiter experimentieren – und an ihrer Freundschaft festhalten.
Ihre Gedanken schweiften zurück zu jenem verhängnisvollen Tag auf dem Friedhof. Ihr Blick fiel auf die tiefe Narbe in ihrer rechten Handfläche – eine ständige Erinnerung an das Versprechen, das sie Jakuji – nein, Haruto – gegeben hatte. An das, was sie verband.
Freundschaft. Hoffnung. Schmerz.
Ob ihre Namen wohl noch immer in die Rinde des alten Baumes eingeritzt waren?
~~~
Gerade als Ayumi sich entschloss, weiterzuziehen, hielt sie plötzlich inne. Ihre Dämonenjäger-Instinkte meldeten sich, als sie deutlich eine neue, starke Präsenz in der Stadt spürte. Eine, die vorher nicht da gewesen ist.
Instinktiv griff sie nach dem Griff ihres Katanas. Auch ihre andere Hand schloss sich fester um die Blüten der roten Spinnenlilie.
Das war kein gewöhnlicher Dämon... dafür war die Präsenz viel zu überwältigend. Das konnte nur einer der Dämonenmonde sein.
Ihre Augen huschten zurück auf die rote Spinnenlilie. Noch bevor der Gedanke zu Ende gedacht war, zog sie bereits eine der Blüten ab und schob sie unter ihre Zunge. Den Rest ließ sie wieder in der geheimen Tasche ihres Kimonos verschwinden, bevor sie auch schon zurück in die Stadt lief. Dem Ort entgegen, an dem sie zuvor die unzähligen Dämonen erlegt hatte...
Es war ein Durchbruch – nicht nur für sie, sondern für die gesamte Organisation der Dämonenjäger. Vor allem in Situationen, in denen sie in der Unterzahl waren. Aber... würde es auch gegen stärkere Dämonen wirken? Gegen Dämonenmonde? Gegen den Dämonenkönig Madou?
Je länger sie darüber nachdachte, desto klarer wurde ihr: Es gab nur einen Weg, das herauszufinden. Sie musste es ausprobieren. Ganz einfach.
Ihr Blick wanderte nachdenklich zum Himmel. Hauptbestandteil des Rauchs war Higanbana – die rote Spinnenlilie, auch „Totenblume“ genannt. Für Menschen nur ein Symbol. Für Dämonen... tödlich.
Wenn sie die Konzentration des Wirkstoffs im Rauch nur weiter erhöhen würde... dann könnte er vielleicht sogar stark genug sein, um einen Dämonenmond zu vernichten. Vielleicht – mit etwas Glück – sogar den Dämonenkönig selbst.
Ayumi runzelte die Stirn, während ihr Blick vom Himmel auf eine einzelne, tiefrote Spinnenlilie fiel, die sie vorsichtig zwischen den Fingern hielt. Ihre Gedanken kreisten. Ihre Erfindung brauchte einen Namen. Einen Namen, der die Dämonen schon bald in Angst und Schrecken versetzen würde.
„Shien... Todeshauch...“, murmelte sie schließlich leise unter ihrem Atmen und strich mit ihren Fingerspitzen sanft über die roten Blütenblätter.
Ein leiser Hauch von Stolz mischte sich in ihre Stimme – aber auch Hoffnung. Denn wenn sie in der Lage war, so etwas zu erschaffen... dann war vielleicht auch ein Heilmittel in greifbarer Nähe. Dann konnte sie Haruto zurückholen. Zurückverwandeln. So, wie sie es ihm geschworen hatte. Sie musste nur weiter experimentieren – und an ihrer Freundschaft festhalten.
Ihre Gedanken schweiften zurück zu jenem verhängnisvollen Tag auf dem Friedhof. Ihr Blick fiel auf die tiefe Narbe in ihrer rechten Handfläche – eine ständige Erinnerung an das Versprechen, das sie Jakuji – nein, Haruto – gegeben hatte. An das, was sie verband.
Freundschaft. Hoffnung. Schmerz.
Ob ihre Namen wohl noch immer in die Rinde des alten Baumes eingeritzt waren?
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Gerade als Ayumi sich entschloss, weiterzuziehen, hielt sie plötzlich inne. Ihre Dämonenjäger-Instinkte meldeten sich, als sie deutlich eine neue, starke Präsenz in der Stadt spürte. Eine, die vorher nicht da gewesen ist.
Instinktiv griff sie nach dem Griff ihres Katanas. Auch ihre andere Hand schloss sich fester um die Blüten der roten Spinnenlilie.
Das war kein gewöhnlicher Dämon... dafür war die Präsenz viel zu überwältigend. Das konnte nur einer der Dämonenmonde sein.
Ihre Augen huschten zurück auf die rote Spinnenlilie. Noch bevor der Gedanke zu Ende gedacht war, zog sie bereits eine der Blüten ab und schob sie unter ihre Zunge. Den Rest ließ sie wieder in der geheimen Tasche ihres Kimonos verschwinden, bevor sie auch schon zurück in die Stadt lief. Dem Ort entgegen, an dem sie zuvor die unzähligen Dämonen erlegt hatte...
