Als Jakuji anfing, sich an dem sich immer weiter auflösenden Kadaver des Mondes zu laben, drehte sich Ayumi bei seinem Anblick erneut der Magen um. Sie war gezwungen, den Blick für einen Moment abzuwenden.
Sie konnte es nicht mit ansehen – wie er, Haruto, wie ein wildes Tier – was Dämonen ja durchaus waren – von einem anderen Dämon fraß.
Wenn sie sich richtig an den Theorieunterricht erinnerte, wurden Dämonen tatsächlich stärker, wenn sie sich wie Kannibalen gegenseitig fraßen.
Und genau so war es auch. Der Körper des Mondes war nun vollständig verschwunden. und Jakuji war wieder bei Kräften. Anders als Ayumi. Ihr menschlicher Körper kniete noch immer am Boden. Ihre Beine weigerten sich – noch – ihr zu gehorchen und sie wieder aufstehen zu lassen.
Ihr Blick wanderte zu dem kleinen Messer – dem „geliehenen“ Messer –, das neben ihr auf dem Boden lag. Langsam griff sie danach und schloss ihre Finger sachte um den Griff. Als wäre das Messer eines der kostbarsten Dinge, die sie besaß. Vielleicht war es das auch. Denn dieses Messer war das Einzige, was ihr von Haruto – dem echten Haruto – geblieben war.
„Jemand, der die Schwächeren schikaniert hat“, wiederholte Ayumi leise und schüttelte dann leicht den Kopf.
„Das klingt ganz nach Shou… solche Typen wie ihn, die gibt es doch wirklich überall.“, murmelte sie und konnte nicht umhin, sich zu fragen, was wohl damals mit Shou geschehen war. Immerhin waren nur sie – und Haruto, beziehungsweise Jakuji – die einzigen, die den Angriff auf ihr Heimatdorf überlebt hatten. Obwohl sie das Wort „überlebt“ bei Jakuji nicht wirklich passend fand.
Sie blieb einfach weiter auf dem Boden sitzen und hörte sich an, was Jakuji noch zu sagen hatte. Seine Worte trafen sie. Mehr, als sie zugeben würde. Auch wenn sie Freunde waren, hatte das Schicksal sie dazu gezwungen, unerbittliche Feinde zu sein.
Also atmete sie noch einmal tief ein, bevor sie Jakuji fest in die Augen sah.
„Und ich werde dich jagen, Jakuji. Ich werde ein Heilmittel finden. Ganz egal, wie lange es dauert. Und wenn ich es gefunden habe, werde ich dich zurückverwandeln. Mir ganz egal, ob du bis dahin einer der Monde bist.“, sagte sie entschlossen.
„Und ich werde es sein, die Madou für all seine Taten zur Rechenschaft zieht. Die Tage seiner Macht werden sich dem Ende zuneigen – verlass dich darauf. Ich werde nicht aufgeben, selbst wenn es mich das Leben kostet.“
Ihr Blick wanderte für einen Moment in den Himmel. Zu dem Sonnenaufgang, der sich mit jedem vergehenden Moment weiter drohend näher ankündigte. In der Ferne konnte sie Deigo ihren Namen rufen hören – aber sie antwortete ihm nicht. Noch nicht.
Ihre Augen wanderten zurück zu Jakuji, und ihre Blicke trafen sich erneut in einem Stillen Moment.
„Du solltest jetzt gehen, Haruto.“
Sie konnte es nicht mit ansehen – wie er, Haruto, wie ein wildes Tier – was Dämonen ja durchaus waren – von einem anderen Dämon fraß.
Wenn sie sich richtig an den Theorieunterricht erinnerte, wurden Dämonen tatsächlich stärker, wenn sie sich wie Kannibalen gegenseitig fraßen.
Und genau so war es auch. Der Körper des Mondes war nun vollständig verschwunden. und Jakuji war wieder bei Kräften. Anders als Ayumi. Ihr menschlicher Körper kniete noch immer am Boden. Ihre Beine weigerten sich – noch – ihr zu gehorchen und sie wieder aufstehen zu lassen.
Ihr Blick wanderte zu dem kleinen Messer – dem „geliehenen“ Messer –, das neben ihr auf dem Boden lag. Langsam griff sie danach und schloss ihre Finger sachte um den Griff. Als wäre das Messer eines der kostbarsten Dinge, die sie besaß. Vielleicht war es das auch. Denn dieses Messer war das Einzige, was ihr von Haruto – dem echten Haruto – geblieben war.
„Jemand, der die Schwächeren schikaniert hat“, wiederholte Ayumi leise und schüttelte dann leicht den Kopf.
„Das klingt ganz nach Shou… solche Typen wie ihn, die gibt es doch wirklich überall.“, murmelte sie und konnte nicht umhin, sich zu fragen, was wohl damals mit Shou geschehen war. Immerhin waren nur sie – und Haruto, beziehungsweise Jakuji – die einzigen, die den Angriff auf ihr Heimatdorf überlebt hatten. Obwohl sie das Wort „überlebt“ bei Jakuji nicht wirklich passend fand.
Sie blieb einfach weiter auf dem Boden sitzen und hörte sich an, was Jakuji noch zu sagen hatte. Seine Worte trafen sie. Mehr, als sie zugeben würde. Auch wenn sie Freunde waren, hatte das Schicksal sie dazu gezwungen, unerbittliche Feinde zu sein.
Also atmete sie noch einmal tief ein, bevor sie Jakuji fest in die Augen sah.
„Und ich werde dich jagen, Jakuji. Ich werde ein Heilmittel finden. Ganz egal, wie lange es dauert. Und wenn ich es gefunden habe, werde ich dich zurückverwandeln. Mir ganz egal, ob du bis dahin einer der Monde bist.“, sagte sie entschlossen.
„Und ich werde es sein, die Madou für all seine Taten zur Rechenschaft zieht. Die Tage seiner Macht werden sich dem Ende zuneigen – verlass dich darauf. Ich werde nicht aufgeben, selbst wenn es mich das Leben kostet.“
Ihr Blick wanderte für einen Moment in den Himmel. Zu dem Sonnenaufgang, der sich mit jedem vergehenden Moment weiter drohend näher ankündigte. In der Ferne konnte sie Deigo ihren Namen rufen hören – aber sie antwortete ihm nicht. Noch nicht.
Ihre Augen wanderten zurück zu Jakuji, und ihre Blicke trafen sich erneut in einem Stillen Moment.
„Du solltest jetzt gehen, Haruto.“

