Between Fangs and Claws [Kürbis vs Dämon]

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    • Ilyas Körper reagierte sofort. Sie presste sich an ihn, schlang sogar ein Bein um ihn. Mehr Bestätigung brauchte Cal nicht.
      Er ließ die arme Tür endlich los. Stattdessen packte er Ilya und hob sie einfach hoch. Er wirbelte sie beide herum - ohne sie dabei zu zwingen, ihre Zähne aus seinem Hals zu ziehen - und setzte Ilya auf einem kleinen Tisch ab, der hier drin stand. Ob das ein extra Tisch für die Bar war oder der Schreibtisch des Hausmeisters war ihm egal.
      Er wusste gar nicht, wohin mit seinen Händen. Er wollte sie überall gleichzeitig berühren. Schlussendlich ergriff er aber ihren Hals und drückte sie vorsichtig von seinem weg. Er wollte sie nicht aufhalten, aber sie mussten ein wenig Abstand zwischen sich bringen, damit er tun konnte, was er als nächstes tun wollte. Er küsste sie, schmeckte sein eigenes Blut auf ihrer Zunge, während er seine Hände unter den Saum ihres Kleides schob und sie langsam auszog. Er war nur so langsam, geradezu vorsichtig, weil er er nicht genug davon bekam, seine Finger über ihre Haut gleiten zu lassen.
      Er zog ihr das Kleid über den Kopf und ließ es achtlos zu Boden fallen. Gleich darauf zerrte er sich sen Shirt über die Schultern. Nur einen Herzschlag später fand er ihre Lippen erneut, küsste sie wild, vergrub eine Hand in ihren perfekten Haaren. Dann presste er ihre Lippen zurück auf die beiden Löcher in seinem Nacken. Mit seiner freien Hand fummelte er an Ilyas BH rum, um das nervige Kleidungstück loszuwerden.


    • Bevor der Protest ihre Lippen verlassen konnte hatte Calder sie mit seinen eigenen eingenommen. Dabei musste sie feststellen, dass das Blut gerade nicht ihre Kehle, sondern seinen Hals hinunter lief.
      Dabei konnte es ihr gar nicht schnell genug gehen wieder ihren Weg zu ihm zurück zu finden. Warum zerriss er das Kleid nicht einfach, welches sie nur für ihn angezogen hatte?
      Ilya hatte wesentlich weniger Geduld als er. Oder vielleicht auch einfach weniger Anstand. Sobald sie wieder an seinem Hals hang leckte sie die Tropfen auf, die verloren gegangen waren, biss wieder zu, währen die eine Hand ihren BH löste und die andere an den Saum seiner Hose wanderte. Als ob sie es zuließ, dass sie die Einzige sein würde, die sich hier nackt vor ihm präsentierte.
      Sobald das Kleidungsstück fiel presste sie sich an ihn, gänzlich, ohne Scheu und genoss seine Wärme. Die Hitze, die sein Oberkörper auf ihre kalte Haut übertrug. Die rauen Hände, die jeden einzelnen Zentimeter ihres Körpers erkundeten.
      "Fuck Cal-" stöhnte sie als sie Luft holte und ihre Beine um seine Hüften schlang. Dass das hier eine Eisprinzessin nicht gebührte? Dass das hier irgendein Tisch, irgendein Hinterzimmer einer Bar war? Das war längst vergessen. Es galt nur noch eines. Diesen Mann nicht aus ihren Händen zu lassen.


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    • Cal machte einen Schritt aus seiner gefallenen Hose heraus und kickte sie zur Seite, dann schnickte er Ilyas BH hinterher.
      "Fuck Cal-"
      Er packte Ilyas Hintern und presste sie mit einem Knurren gegen sich, als sie ihre Beine um ihn schlang.
      "Sag meinen Namen," grummelte er.
      Vorhin, als sie seinen vollen Namen gesagt hatte, da hatte das etwas mit ihm gemacht. Etwas, das ihm gefallen hatte. Er wollte seinen Namen noch einmal auf ihren Lippen hören. Immer und immer wieder.
      Er schobs eine Finger unter das letzte bisschen Job, dass sie voneinander trennte und zog es Ilya von den Beinen. Cal machte sich normalerweise nicht viel daraus, nackt zu sein, aber selbst er wusste, dass es in der Öffentlichkeit keine gute Idee war, so gefunden zu werden. Wie gut, dass der Raum so klein war, dass er die Tür im Zweifelsfall einfach mit seinem Fuß geschlossen halten konnte.
      "Wo willst du mich?" fragte er, seine Stimme jetzt schon heiser vor Erregung.


    • "Calder-" Natürlich musste er so verdammt nochmal gut aussehen in dem dunklen und schummrigen Licht. Natürlich reflektierte es genau so, dass seine Muskeln besonders gut zur Geltung kamen. Natürlich sah sie genau, wie er sich auf sie freute.
      Ilya stöhnte gar nicht mehr so leise, als seine Hände sich wieder ihren Weg über ihren Körper bahnten. Scheiße verdammt, was sollte die Frage denn überhaupt? Sie wollte ihn überall. Über sich mit seinem ganzen Gewicht. An ihr dran, sodass kein Blatt mehr zwischen sie passte. In ihr, mit seiner Länge, sodass er sie ganz ausfüllen konnte.
      Jetzt, wo ihr Höschen irgendwo auf dem Boden verschwunden war spürte sie die kühle Luft dort, wo sie schon so feucht war, dass es kein Vorspiel brauchte. Zeitverschwendung in einem Leben, in der Zeit auch nur ein weiteres Accessoire war. Zeitverschwendung, wenn sie bedachte, dass es diese Nacht war, die zählte.
      "Nimm mich einfach, Calder." knurrte sie, gegen seine Haut, gegen seinen Puls. War das schon ein Befehl? Eine Bitte? Oder doch nur der verzweifelte erregte Versuch ihn dazu zu bringen sich nicht die Zeit zu lassen sie zu erkunden.
      "Ich will dich jetzt, hier."


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    • Mit einem lustvollen Knurren wirbelte Cal Ilya herum, sodass sich nun ihr wohlgeformter Hintern gegen seine Hüften drückte. Der Drang, in ihr zu sein, was so stark, dass es beinahe schmerzte. Also verschwendete er keine Zeit und vergrub sich so tief in ihr, wie es ihre Körper erlaubten. Sein ganzer Körper vibrierte, als er die Arme fest um Ilya schlang und ihren Rücken an seine Brust drückte.
      "Fuck, Ilya!"
      Er hob eines ihrer Beine auf den Tisch, um mehr Platz zu haben. Er küsste und knabberte an ihrem Hals, ihrer Schulter. Er verzehrte sich so sehr nach ihr, er wusste gar nicht wohin mit sich. Außer in sie hinein natürlich.
      Er hob seinen Arm, sodass sie Zugang zu seinem Handgelenk hatte, wenn sie wollte. Und mit seinem nächsten Stoß in sie hinein vergrub er auch seine Zähne in ihrer Schulter.
      Scheiß auf den Rat. Scheiß auf die Meinung anderer. Ilya gehörte ihm mit Haut, Haar, und Seele. Sie war sein. Und er gehörte zu gleichen Teilen ihr. Er würde sich die Zähne feilen lassen, wenn es das war, was es brauchte, um bei ihr sein zu können.


    • Wie sagte Cal nochmal? Zur heiligen großen Wölfin? Gott hatte er ihr Gebete erhöht. Die Tage, in denen sie die alten Memoiren durchgegangen war, bis ihre Augen schmerzten, die Nächte in denen sie sich um ihren Clan gekümmert hatte, waren vergessen als er sie herum wirbelte und in sie eindrang.
      Ilya keuchte, stöhnte erregt und verzweifelt sogleich. Warum hatte er sie einfach abgesetzt? Warum hatte er so getan, als wäre das hier nicht das Beste, was ihnen passieren konnte?
      Als er in ihre Schulter biss schrie sie, ohne Gedanken daran wer sie hören konnte, schmerzerfüllt und voller Gier zugleich. Ilya sah Sterne, sah nur sein Fleisch und biss hinein in seinen Arm. Fuck, warum tat das nur so gut? Warum tat sein Blut nur so gut? Ihr ganzer Körper zitterte, bebte, wand sich unter ihm, um ihn. Sie begehrte nicht nur sein Blut, nicht nur seinen Körper. Sie wollte ihn. Calder Ridley. Ilya wusste, dass er seinem Rudel gehörte. Dass er Pflichten hatte.
      Aber jetzt, wo er sie nahm als wäre sie sein, als gehörte sie genauso zu ihm wie die Wölfe? Sie wollte, dass er ihr genau so gehörte. Genau wie Vampire sich nur einmal alle Jahrhunderte lang aneinander banden. Alles andere war egal. Es zählte nur er.
      Bei jedem Stoß stöhnte sie lauter gegen seinen Arm, den sie nun vollends eingenommen hatte. Sie legte den Kopf zur Seite, wie er es auch schon getan hatte, damit er zubeißen konnte. Damit auch er sich nehmen konnte was er haben wollte.


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    • Wölfe tranken kein Blut. Wenn sie ihre Beute erlegten und sich daran gütlich taten, dann war das nur ein Nebeneffekt, nicht das eigentliche Ziel. Ein Wolf trank kein Blut. Normalerweise. Aber es gab einen Moment im Leben eines Wolfes, einen Moment, den nicht jeder Wolf bekam, in dem Blut getrunken wurde. Es war nicht das Blut eines Feindes, nicht um irgendwelche Rituale zu vollführen. Wölfe banden sich fürs Leben und wenn sie es taten, dann tranken sie das Blut der Person, an die sie sich banden.
      Als Ilyas Blut in seinen Mund tröpfelte, als Cal den metallischen Geschmack wahrnahm, da wäre es beinahe um ihn geschehen. Der Instinkt, zu schlucken, war so stark, dass es ihn fast ausknockte. Nur mit größter Mühe konnte er sich davon abhalten und er war sich sicher, dass er das nicht geschafft hätte, wenn der Mond auch nur ein kleines bisschen voller gewesen wäre.
      Widerstrebend löste er seine Zähne aus Ilyas Schulter und küsste stattdessen ihren Nacken, die sanften Hügel ihrer Wirbelsäule, bevor er seine Hand zwischen ihre Schulterblätter legte und sie langsam auf den Tisch hinunter drückte. Er sank mit ihr, damit sie weiter von ihm trinken konnte, aber das war auch schon die letzte Nettigkeit, die er für sie übrig hatte. Der Wolf in ihm war zu stark und jetzt, wo er ihm den Bund versagt hatte, nahm er sich Ilya so, wie sich Wölfe nun einmal nahmen, was sie wollten.
      Sich in Ilya zu verlieren war genau das, was er jetzt brauchte. Mit einem Brüllen kam Cal, versenkte sich dabei so tief, wie er nur konnte, in ihr. Und ja, er schlug seine Zähne ein weiteres Mal in ihre Schulter, während seine Hüften unkontrolliert zuckten. Aber er weigerte sich, ihr Blut zu trinken. Nicht, ohne vorher darüber geredet zu haben.


    • Ihr Körper schmerzte leicht, so gegen den Tisch gepresst. Dort wo Haut auf Holz traf. Süßlicher Schmerz, der sich mit diesem alleinnehmendem Empfinden verband von jemandem genommen zu werden, der sie nicht sah wie die Erbin einer Dynastie. Als der Schmerz von ihrem Nacken ihren Rücken hinunter jagte, sich in ihrer Mitte wie ein Knoten zu etwas anderem, etwas viel sinnlicherem verwandelte, überlegte sie daran, was es bedeutete wenn er ihr Blut wirklich trinken würde. Wenn die Zähne nicht nur ihre Haut durchbrachen sondern zubissen und er schluckte.
      Vampire hatten sicherlich andere Rituale. Andere Wege als Wölfe. Jemand wie sie konnte einen Vampir mit einem einzigen Tropfen Blut erschaffen wenn sie es wollte. Es war nicht der Biss, der verwandelte. Es war der bewusste Akt, die ganze Gensequenz eines anderen zu verändern. Was wohl passieren würde wenn sie Cal etwas von sich gab? Was wohl passieren würde wenn sie darüber hinaus gehen würden? Blutrituale waren so alt wie sie selbst. Die Idee ein Band mit ihm zu teilen? Fuck, alleine das sandte sie fast über die Klippe hinaus ins Niemandsland.
      Ilya stöhnte, schrie, als er sich ganz in sie versank und sich unaufhörlich in sie trieb. Sie kam, heftig, keuchend, als er in ihr zuckte und sie seine Zähne in ihrer Schulter spürte. Fuck, warum war er nur so gut in dem was er tat? Warum wollte sie ihn an sich binden, sich ihm hingeben wenn er nur nie aufhören würde sie so zu halten?


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    • Cal stand einfach nur da, in Ilya versunken, halb auf ihr liegend, für eine ganze Weile, bis sich sein Atem beruhigte und er wieder richtig Luft bekam. Vorsichtig löste er seine Zähne aus ihrer Schulter. Mit einem zufriedenen Brummen küsste er die Stelle sanft. Dann richtete er sich auf und zog sich vollkommen aus Ilya zurück. Von jetzt auf gleich war ihm kalt. Noch dazu konnte er die Finger nicht von Ilya lassen, also strich er ihr über den Rücken.
      "Alles okay?" fragte er leise.
      Er war ziemlich grob gewesen. Wölfe hielten das aus, aber er war sich nicht sicher, ob Vampire das auch taten. Er hatte nicht wirklich darauf geachtet, wie viel Kraft er eigentlich benutzt hatte und er wusste, dass ein normaler Wolf einem Vampir schon ordentlichen Schaden zufügen konnte - von einem Rudelführer mal ganz abgesehen.
      "Ich hab dir nicht wehgetan?"
      Er strich um die beiden Bisswunden, die er an ihrer Schulter hinterlassen hatte, herum. Ein Teil von ihm wünschte sich, dass er es durchgezogen hätte. Er wollte sich an Ilya binden, fiel ihm auf, und er hatte absolut nichts dagegen, obwohl er genau wusste, dass das Rudel das nicht gutheißen würde. Seit wann war ihm das Rudel egal?


    • Ilya sah immer noch ein paar Sternchen am Himmel, als Calder sich schließlich aus ihr heraus zog. Dabei hinterließ er ein viel zu großes Loch in ihr. Physikalisch und Figurativ. Sein Schweiß benetzte ihre Haut wie ein Schleier, jagte ihr immer noch einen Schauer über den Rücken. Sie hatte sich gerade a seine Wärme gewöhnt, da war sie auch schon wieder weg. Oder zumindest weiter weg.
      Für ein paar Momente blieb sie auf der Tischplatte liegen, versuchte das Gefühl ihrer Beine und ihrer Füße wieder zu spüren.
      “Hmm-“ sie atmete immer noch schwer, antwortete nicht gleich auf seine doch berechtigte Frage. “Nicht weh getan kann ich jetzt nicht sagen.” Der Spott in ihrer Stimme war wesentlich wärmer als ihm Zustand. Ilya konnte ihre Beine immer noch kaum spüren.
      “Aber es ist alles okay. Bei dir auch? Ich hab nicht zu viel getrunken?” Erkundigte sie sich gleich hinterher. Erst jetzt war ihr aufgefallen, dass sie so vertieft gewesen war. Auch wenn sie nicht richtig gesaugt hatte konnte in der Zeit schon mal der ein oder andere Liter weg getrunken sein. Wie ein Tetrapack wollte sie ihn nun wirklich nicht aussaugen. Obwohl. Wenn sie ein Blutband mit ihm aufbauen würde? Dann würde sie sich wohl noch weniger zurückhalten können.


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    • Cal lachte leise. Ihm war ein bisschen kalt und er fühlte sich ein bisschen wackelig auf den Beinen, aber das könnte auch sein eigener Fehler gewesen sein und nicht ihrer.
      "Alles gut." Zumindest in dieser Hinsicht.
      Er sah sich um und fand ein paar Cocktailservietten. Er riss eine Packung auf und machte Ilya sauber. Erst entfernte er das Blut von ihrer Schulter - wobei er die Bisse ein weiteres Mal bewunderte - dann räumte er zwischen ihren Beinen auf, bevor er ihr zurück in ihr Kleid half. Er schlang die Arme um sie und legte seinen Kopf auf ihre unverletzte Schulter. Warum roch sie auch so gut?
      "Du siehst gut aus in dem Kleid," brummte er.
      Er küsste ihren Hals noch einmal, dann sammelte er seine eigenen Klamotten ein und zog sich wieder an. Ihre Probleme wirkten so weit weg. Das Schicksal seines Rudels, ihres Clans, der Stadt... das war alles so irrelevant, solange er Ilya in die Augen sehen konnte. Sie berühren konnte.
      "Nimm mich mit zu dir," meinte er, als er ihr eine Strähne aus dem Gesicht schob. "Ich hab keine Lust, nach Hause zu gehen."


    • Dafür, dass er eben nicht gerade zimperlich mit ihr umgegangen war, waren seine Handgriffe nun umso sanfter. Ein starker Kontrast zu dem animalischen Trieben, die eben noch zwischen ihnen geherrscht hatten.
      Ilya schmunzelte ein wenig, als er ihre Kleiderwahl tatsächlich mit einem Kompliment beehrte. Da hatten sich die halbe Stunde grübeln und aussuchen doch gelohnt. Irgendwie. Nachdem sie die letzten Tropfen Blut von ihren Lippen geleckt hatte sah sie Calder an, der sich zwar ebenfalls wieder angezogen hatte, aber immer noch leicht blutete.
      Entschlossen machte sie den kleinen Schritt wieder auf ihn zu, streckte sich und leckte ihm über die Einstichpunkte an seinem Hals um sie zu verschließen. Genau das gleiche machte sie mit seinem Handgelenk, bevor sie sich wieder zu ihm wandte.
      "Hast du ein Problem ein Stückchen zu Laufen? Ich glaube Miklas findet es nicht so gut, wenn er uns beide nach Hause fahren muss." Ihre Hände verweilten an seinem Hals, dort, wo seine Haare auf Haut trafen und zogen ihn wieder heran um ihn ein weiteres Mal zu küssen. So schnell konnte sie nicht genug von ihm bekommen. Nicht nach zwei Wochen, in denen sie ihn nicht gesehen hatte.
      "Vor allem nicht wenn ich nach Wolf rieche und Bissspuren auf meiner Haut trage. Ich hab keine Jacke mit genommen."


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    • Cal schmunzelte. Seine Hände hatten sich von ganz allein an Ilyas Hüften gelegt.
      "Ich könnte dir meine Jacke geben. Dann hast du einen Grund, nach Wolf zu riechen."
      Nun war er es, der sie kurz küsste.
      "Oder wir nehmen mein Auto. Steht an der Ecke. Miklas kann uns ja hinterher fahren, wenn er sichergehen will, dass ich auch brav nach Hause bringe und nicht einfach in die Nacht entführe."
      Gar keine so schlechte Idee. Die Entführung. Aber da Cal keinen Ort hatte, wo er seine Eisprinzessin verstecken und wie ein pelziger Drache verteidigen konnte, verwarf er die Idee gleich wieder.
      Statt an irgendwelche epischen Fluchtpläne zu denken, fuhr er Ilya mit den Fingern durch die Haare, bis sie wieder glatt und ordentlich aussahen. Dann regelte er seine eigene Frisur, indem er sich die Haare schnell in einen Manbun hochband.
      Für einen langen Moment betrachtete er Ilya einfach nur. Ihre Situation war immer noch kompliziert. Ihre Situation machte immer noch keinen Sinn. Aber irgendwie... irgendwie verstand er es jetzt. Glaubte er zumindest.
      "Also? Mein Auto, dein Apartment?"


    • "Miklas ist schon wieder weggefahren. Solang ich ihn nicht rufe wird er sich auch nicht melden." Ilya schüttelte ein wenig den Kopf. Immerhin ein Gutes hatte das Leben als Vampirin. Ihre Bande waren nicht so eng und auch wenn es kein Vertrauen war ließ man sie meist alleine. Oder zumindest fast alleine. Sie merkte im Gegensatz zu anderen zumindest, wenn ein paar Vampire sich an ihre Fersen klebten wie kleine nervige Kletten.
      Stattdessen hätte sie viel Lieber einfach ein Haus oder eine Wohnung, in der sie vor sich hin leben konnte. Wenn Calder dabei war musste sie nirgendwo hin, nirgendwen anders sehen.
      "Klingt nach einem Plan." Sie war immer noch ein bisschen atemlos während sie Calder anlächelte. "Immerhin einen Plan, den wir haben, oder nicht?" Ihre Hände suchten nach seinen und sie verschränkte ihre Finger mit seinen ohne groß darüber nachzudenken. In der Bar würde sie eh niemand erkennen. Zumindest niemand, der nicht Wolf oder Vampir war. Eben hatte sie noch niemanden gespürt. Das sollte nun nicht anders sein.
      "Ich muss dich nur ein bisschen vorwarnen. Ich war nicht gerade ordentlich in den letzten Tagen." Okay, das war eine große Lüge. Eine sehr große Lüge. Sie war nicht nur unordentlich gewesen, sondern ziemlich wütend. Auf Cal, auf sich selbst, auf die Situation. Irgendwo lagen halb leer getrunkene Blutbeutel rum, weil sie nicht mehr schmeckten. Ihre Kleidung hatte sich ebenfalls gestapelt, weil sie nicht eingesehen hatte sie zu waschen. Hatte sie nicht vor ein paar Tagen noch ein paar Messer nach Altair geschmissen, weil dieser wollte dass sie am helllichten Tag ein paar Spuren nachging? Die hingen wohl immer noch im Putz. Naja, Calder würde hoffentlich darüber hinweg sehen.


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    • "Ich muss dich nur ein bisschen vorwarnen. Ich war nicht gerade ordentlich in den letzten Tagen."
      Cal lachte und drückte Ilya einen Kuss auf den Scheitel.
      "Ich lebe mit zehn Hunden zusammen, die zu jeder Tages- und Nachtzeit rausgehen können," meinte er. "Ich komm schon klar. Außerdem vergisst du, dass ich schonmal bei dir war, als du alles vollgeblutet hast in dem Versuch, deinen Arm wieder dranzukleben."
      Er strich sanft mit dem Daumen über die blasse Narbe, die von dem Ereignis noch geblieben war. Er mochte diese Narbe ungemein; sie zeigte, dass Ilya eben nicht ganz perfekt war. Machte sie irgendwie realer.
      Ganz der Gentleman hielt Cal Ilya die Abstellraumtür auf und ließ ihr den Vortritt. Das Gleiche machte er auch mit der Bartür, und dann noch einmal mit der Beifahrertür seines SUVs. Ganz nach seiner Erziehung ließ er den Blick schweifen, kaum dass sie das Gebäude verlassen hatten und auch noch einmal, bevor er selbst einstieg. Den Weg zu Ilya hatte er sich schon nach dem ersten Treffen hier gemerkt - damals hatte er sich noch eingeredet, dass das ein taktischer Vorteil sein könnte. Er folgte ihr hinauf ins Apartment und zuckte nicht einmal mit der Augenbraue, als er das Chaos erblickte, von dem sie gesprochen hatte. Für ihn war das vielleicht ungewöhnlich, aber er dachte sich einfach, dass so nun einmal das Chaos von Vampiren aussah. Das Equivalent eines Wolfes waren da wohl Fellknäule überall und schlammige Pfotenabdrücke auf den Teppichen. Stören tat es ihn auf jeden Fall nicht.
      "Hast du was zu trinken da? O-Saft zum Beispiel?" fragte er mit einem Lächeln auf den Lippen. Er würde sich auch mit Leitungswasser zufrieden geben, da war er ganz pragmatisch veranlagt.


    • Der Weg zu ihrem Apartment war so schnell vorüber, dass es fast einem kleinen Traum glich. Vielleicht lag es aber auch daran, dass jede Minute mit Calder für sie eine weitere Ewigkeiten zu wenig war. Wenn der eigene Körper Jahre dahin laufen sah wie Andere einen Atemzug, dann verlor man schnell das Zeitgefühl. Zeit war für Vampire wie sie sowieso eigentlich nur eine weitere Komponente, die man auch ignorieren konnte.
      Die sie bis lang ignorieren hatte können. Bis jetzt.
      Ilya schritt durch ihre Küche zu dem Kühlschrank. Jetzt zeigte sie ihm sogar ein fast zu strahlendes Lächeln für eine Frau, die als Eisprinzessin bekannt war. Aber Ilya war stolz auf sich selbst. “Ob du’s glaubst oder nicht, ich hab tatsächlich was da.” Die grosse Flasche O-Saft wurde zusammen mit ihren Blutkonserven regelmäßig ausgetauscht. Das Gespräch damals mit Altair war sehr…holprig verlaufen. Strategischer Zucker, hatte sie es genannt. Gut, dass sie sich damals durchgesetzt hatte. Jeden falls zog sie die Flasche aus dem Kühlschrank und stellte sie auf die Marmortresen der Küche, in der noch nie jemand etwas gekocht hatte.
      “Nur was zu essen kann ich dir leider nicht bieten.”


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    • Cal staunte nicht schlecht, als Ilya tatsächlich eine Flasche Orangensaft aus dem Kühlschrank fischte. Irgendwie fühlte er sich geehrt - der Gedanke, dass das für jemand anderen sein könnte, kam ihm gar nicht.
      "Die Kilos sind mir egal," meinte er kurzerhand und schnappte sich die Flasche. "Oh, ähm... trinken ist okay, oder? Nur vor dir essen ist ein No-Go, richtig?"
      Bisher hatte sich Ilya zumindest nie darüber beklagt. Sie hatte ihn schon oft trinken gesehen - die Drinks in der Bar, das Bier in ihrer ersten Nacht damals....
      Cal gönnte sich einen ordentlichen Schluck bevor er die Flasche wegstellte. Aus den Latschen würde er schonmal nicht kippen.
      Sein Blick fiel auf die nur halb verborgenen Bisswunden, die er auf Ilyas Haut hinterlassen hatte. Er fuhr sich mit der Zunge über die Zähne, aber da war kein Tropfen ihres Blutes mehr, so sehr er das vielleicht auch wollte. Sie mussten definitiv erst darüber reden. Nur war sich Cal nicht sicher, ob er reden wollte.


    • "Essen ist schwierig. Nicht, dass es nicht irgendwie geht." Ilya strahlte förmlich, als er den O-Saft hinunter schluckte. Durfte man so stolz auf sich selbst sein? Immerhin hatte sich dann der ganze Aufwand (okay so viel Aufwand war es auch wieder nicht aber der Wille zählte ja) gelohnt. Vor allem, weil er es ja war, für den sie den Saft überhaupt im Haus hatte.
      "Trinken ist okay. Davon wird mir nicht jedes Mal Kotzübel."
      Nachdem Cal die Flasche zur Seite gestellt hatte ging sie wieder um den Tisch herum. Es war kein Zögern zu sehen oder zu spüren, als sie schnurstracks auf ihn zu lief um ihre Arme um seinen Oberkörper zu legen und ihren Kopf in seiner Brust zu vergraben. Ilya atmete zwei mal tief durch, ließ sich fast von seinem Geruch treiben, bevor sie ihren Kopf zur Seite legte und im Stehen seinem Herzschlag lauschte.
      "Ich hab einfach keine gute Erfahrung mit menschlichem Essen. Aber so ist das eben." grummelte sie dann leise. Es gefiel ihr nicht so sehr, sowas offen zuzugeben. Vampire sollten keine Probleme mit Essen haben. Ganz im Gegenteil. Die meisten aßen gerne kulinarische Highlights. Dahingegen konnte Ilya nicht mal ein blutiges Steak genießen. Wie lebten eigentlich die Vegetarier unter ihnen? Blöde Frage oder? Es gab Vampire, die tierisches Blut tranken um nicht auf Menschen angewiesen zu sein.
      Moment. "Gilt dein Blut eigentlich als menschlich oder tierisch. Macht das einen Unterschied in welcher Form du bist?"


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    • Cal schlang seinerseits seine Arme um Ilya. Die Geste fühlte sich viel zu natürlich an. Naja, sie sollte sich viel zu natürlich anfühlen, aber mit den Erkenntnissen der letzten zwei Stunden machten es mehr als nur Sinn für Cal.
      "Gilt dein Blut eigentlich als menschlich oder tierisch. Macht das einen Unterschied in welcher Form du bist?"
      "Ich bin weder noch. Ich sehe aus wie ein Mensch. Ich sehe aus wie ein übergroßer Wolf. Aber ich weder das eine, noch das andere. Ich bin mein eigenes Ding, so wie geboren Vampire."
      Cora hatte ihm viel beibringen wollen und nur wenig war hängen geblieben, aber dieser Fakt hatte sich in seinem Hirn verankert wie wenig andere Infos über ihn und seine Art. Wahrscheinlich, weil sie ihm das erklärt hatte, nachdem er das erste Mal jemanden umgebracht hatte. Er hatte sich die Seele aus dem Leib geheult, bis Cora ihm erklärt hatte, dass sie anders waren, dass derjenige, den er getötet hatte, anders gewesen war und es in ihrer Natur lag, so etwas zu tun. Dass er sich nicht immer an menschlichen Maßstäben messen konnte, weil er eben keiner war.
      Cal drückte seine Nase in Ilyas perfekte Haare.
      "Aber ich glaube, es wäre ziemlich nervig für dich, wenn ich in meiner anderen Form bin. Das viele Fell würde dir doch nur im Mund hängen."
      Er sollte mit ihr darüber reden. Er musste es.
      "Du, hör mal..." Aber wie? "Es gibt da was, was ich dir vielleicht sagen sollte."


    • "Solang es nur Fell ist." Ilya lehnte sie gegen ihn, in seine Umarmung hinein. Sie genoss es, dass er sie nicht wegschob, wie er es schon öfter getan hatte. Das machte es immer noch nicht richtig, immer noch nicht weniger kompliziert, aber nicht mehr so mit Schmerz belastet.
      "Du hör mal.." Oh. Oder auch nicht? Automatisch versteifte sie in seinen Armen. Hatte er sie nur gebeten mit hier hin zu kommen um es für das letzte Mal zu beenden? Ein letzter Fick und das wars? Andererseits war das eben zu...intensiv gewesen. Was auch immer das in dem Kontext überhaupt heißen konnte. Cal hatte nicht gewirkt wie jemand, der bald abschied nehmen wollte. Ganz im Gegenteil. Er hatte gewirkt, als wolle er nicht mehr loslassen.
      "Es gibt da was, was ich dir vielleicht sagen sollte." Oh. Das hörte sich ja schon anders an. Es gab auch noch viele Dinge, die sie ihm sagen wollte. Dinge, über die man redete, bevor man sie tat. Blutsaugen hatten sie ja schon abgestempelt? Der Rest? Der war bis lang mehr Verlangen auf instinktiver Basis gewesen als alles andere.
      "Ich hab auch noch ein paar...Sachen, über die wir reden sollten." murmelte sie in sein Shirt hinein, ließ aber nicht los. Stattdessen bewegte sie sich für ein paar Atemzüge gar nicht, bis sie letztendlich sich nur ein klein wenig löste, um ihm ins Gesicht zu sehen.
      "Fang du an. Möchtest du noch was anderes trinken? Bier hab ich noch da. Erinnert mich irgendwie an unser erstes Treffen."


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