Between Fangs and Claws [Kürbis vs Dämon]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • "Eine neue Wanne lässt sich besorgen. Außerdem könnte ich auch einfach irgendwann bei dir einziehen. Merkt sowieso niemand von meiner Seite, außer sie wollen es bemerken."
      Ilya wollte bei ihm einziehen? Der Gedanke daran ließ seinen ganzen Körper kribbeln. Wölfe waren territorial und loyal und seine Instinkte sahen Ilya schon längst als festen Teil seines Rudels an. Und jetzt sagte sie, dass sie bei ihm einziehen könnte... natürlich stellte das etwas mit ihm an. Cal brummte zufrieden.
      "Um nochmal auf das Ding mit dem Binden zurück zu kommen... hat das bei dir noch mehr Auswirkungen?"
      Etwas umständlich zuckte Cal mit den Schultern.
      "Weiß ich ehrlich gesagt nicht. Wie gesagt: die Eichhörnchen waren interessanter. Ich weiß, dass Linden und Cora irgendwie immer genau wissen, wie der jeweils andere sich fühlt, ob sie krank oder verletzt sind, wo sie sind... Ich glaube, es hilft auch mit Fruchtbarkeit? Ich hab echt keine Ahnung. Das hat mich einfach nie interessiert. Für mich in meiner Position war das irgendwie immer eine Info, die ich nicht brauchte. Rudelführer brauchen Welpen, ja, aber die kommen von Wanderern."
      Er schob Ilya von sich und drückte sie auf die andere Seite des Sofas, sodass er sich lang machen konnte. Dabei legte er sich zwischen ihre Beine einfach auf sie drauf und schlang die Arme wieder um sie. Er lag auf ihr wie eine Decke, das sollte sie also auch warmhalten.
      "Ich kann meinen Onkel aber gern fragen."
      Er lachte leise.
      "Wäre irgendwie cool, wenn uns das Superkräfte geben würde, oder?"


    • Ilya drückte sich etwas umständlich in das Sofa bis sein Kopf irgendwo auf ihrer Brust lag, um es sich vollkommen bequem unter ihm zu machen.Für sie war Calder wie eine gewichtete und sehr warme Decke. Mit einem sehr guten Geruch und Geschmack.
      "Eigentlich schon. Wobei ich glaube, dass das ziemlich gruselig sein könnte. Je nachdem was da raus kommt. Stell dir mal einen Wolf mit meinen Regenerationsfähigkeiten vor. Okay nicht das beste Beispiel. Ich bin immer noch ziemlich scheiße im Heilen."
      Fruchtbarkeit hmm? Das war bei Vampiren ja eher...eine interessante Sache. Geschaffene männliche Vampire konnten weiterhin Kinder zeugen. Wobei die Kinder meist eine beliebige Form von Mischlingen wurden. Je nachdem wie stark der vampirische Vater war, desto ausgeprägter waren auch die vampirischen Züge. Dahingegen blieben geschaffene weibliche Vampire meist in ihrer Form stehen und waren dementsprechend unfruchtbar. Das gleiche galt allerdings nicht für sie. Nichts von dem galt eigentlich für sie.
      Das letzte worüber Ilya bis lang nachgedacht hatte war die Fruchtbarkeit. Immerhin wusste sie ja nicht mal, ob es Mischlingskinder zwischen ihnen geben konnte. Waren sie schon so weit, dass sie darüber redeten?
      Kurz sah sie nach unten, hob leicht eine Augenbraue und schüttelte dann ungläubig den Kopf. So weit waren sie also schon gekommen. Mit ihren Fingernägeln strich sie kleine Kreise über seine Schultern und seinen Rücken.
      "Wir Vampire werden sowieso unglaublich selten schwanger." murmelte sie schließlich während sie ihre Nase diesmal in seinen Haaren versenkte. "Sonst gäb's vielleicht ein paar mehr von meiner Sorte."


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪

    • Cal erlaubte es sich, die Augen zu schließen. Er war nicht ganz müde genug, um einfach ein Nickerchen zu machen, aber ein bisschen dösen konnte er schon.
      "Dafür lebt ihr so unsagbar lange," kommentierte er schlicht. "Bei uns gibt's dafür zwei bis vier Welpen pro Pärchen."
      Er konnte nicht anders, als an Flints ungeborenen Welpen zu denken. Sein Onkel hatte ihm geraten, zu tun, was er tun musste. Aber konnte er wirklich einem Welpen den Vater wegnehmen? Der Kleine würde so oder so vom Rudel erzogen werden, aber das war was anderes. Zumindest bildete Cal sich das ein. Er hatte nie einen Vater gehabt. Da war immer nur Linden gewesen.
      "Deine Regenerationskraft ist um Welten besser als meine. Das wäre schon praktisch, so oft, wie ich mich mit irgendwas prügel. Ich kann nicht einfach meinen Arm mit nach Hause nehmen und den wieder dran kleben. Wenn meiner ab ist, ist der ab."
      Cal grummelte. Irgendwas passte hier nicht. Nicht das Gespräch, es war etwas anderes. Etwas um Welten einfacheres. Die Position zu wechseln hatte ein bisschen geholfen, aber es war immer noch nicht ganz richtig. Hm.
      Er setzte sich auf und zog sich sein Shirt über den Kopf. Dann legte er sich zurück auf Ilya. Besser. Immer noch nicht perfekt, aber eindeutig besser. Scheinbar sehnte sich sein ganzer Körper danach, so nah wie möglich bei Ilya zu sein. So sehr, dass ein paar Millimeter Stoff schon zu viel waren. Hoffentlich würde das nicht immer so nervig sein, solange sie den Bund nicht eingingen. Cal konnte sich vorstellen, dass das ein Problem werden könnte.


    • "Vielleicht sollte ich doch mein Blut mit dir teilen. Also wenn das funktioniert kann dein Gegner dich zumindest nicht so schnell umbringen." Die Worte kamen aus ihr heraus, bevor sie überhaupt klar über die Implikationen nachgedacht hatte. Hatten sie nicht eben noch gesagt, dass sie warten wollten? Dass sie noch alle Zeit der Welt hatten? Irgendwie passte da etwas gehörig nicht zusammen.
      Ilya fuhr mit ihren kalten Händen über seinen nackten Rücken und seufzte leise. Warum musste denn auch alles so unglaublich kompliziert sein? Warum fühlte sich jemand wie sie, die noch das Ende der Erde mit erleben konnte, auf einmal so, als liefe die Zeit davon? Das war doch nicht normal. Hatten das die anderen Vampire auch? Oder hatte sie das Schicksal nur schwer lieb?
      Schließlich schlang sie die Arme um seinen Oberkörper und atmete tief durch. Es gefiel ihr nicht. Nichts davon. Nicht, dass Calder ihr nicht versichern konnte, dass er den Kampf gewinnen wurde. Nicht, dass sie immer noch nichts weitere über die Huli Jing und den oder die Oni gefunden hatten. Konnte denn nicht irgendetwas mal gut gehen?
      "Ich will dich nicht verlieren." Okay, das klang verzweifelter als es sollte. Doch die rohen Emotionen waren nun mal ihre. Ilya konnte sich nicht vorstellen, wie es ohne ihn sein sollte.


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪

    • Bei ihren Worten kroch Cal ein weniger höher, bis er Ilya ins Gesicht sehen konnte. Sie meinte diese Worte ernst, dass hatte er schon heraushören können, aber in ihrem Blick lag eine viel tiefergehende Wahrheit.
      Sanft legte er ihr die Hand an die Wange.
      "Ich hab eine richtig dumme Idee," meinte er. "Sie jagt mir eine Heidenangst ein, aber... was, wenn wir's einfach tun? Deine Instinkte sagen dir etwas, meine Instinkte sagen mit etwas. Was wenn wir ihnen einfach folgen? Den Kontext ignorieren und das tun, was sich richtig anfühlt? Ich hab schon immer eher um Verzeihung gebeten, als um Erlaubnis."
      Er ließ seine Hand über ihre perfekte Haus gleiten, bis er mit einem Finger den Abdruck seiner Zähne in ihrer Schulter nachfahren konnte. Sein Blick blieb daran hängen; er konnte einfach nicht wegsehen. Er konnte seine Instinkte nicht verneinen, nur zurückhalten. Aber der Drang war da, ohne Zweifel. Er wollte das.


    • Natürlich musste er das vorschlagen. Ilya hatte fieberhaft, ja sogar verzweifelt versucht das nicht zu tun. Warum? Weil sie ja schon so oft Dinge getan hatten, die sie nicht tun sollten. Weil sie sich schon oft nicht gegenseitig abhalten konnten, objektiv dumme Dinge zu tun.
      Das einzig Gute war, dass bis lang alles gut ausgegangen war. Also…warum sollte das diesmal nicht auch so sein?
      “Cal..” sie seufzte leise. Nicht mehr verzweifelt, eher mit der Resignation einer Frau, die nichts lieber machen würde, als das was er da vorschlug.
      “Wenn wir das machen fliegen wir im schlimmsten Fall beide aus unseren Familien. Wobei..so schlimm wäre das jetzt auch nicht. Solang ich dich hab.” Ilya’s Brust bebte leicht als sie leise lachte. Ja eigentlich. Warum nicht? Das Leben war eh zu unberechenbar um auf ein Zeichen zu warten, das niemals kommen würde. Oder vielleicht war das hier ja ihr Zeichen?
      “Wir wissen beide worauf wir uns einlassen und wissen es gleichzeitig nicht. Was kann da schon schief laufen?”


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪

    • "Wir wissen beide worauf wir uns einlassen und wissen es gleichzeitig nicht. Was kann da schon schief laufen?"
      Cal lächelte.
      "Absolut alles. Aber ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass ich denke, dass es das nicht wert ist."
      Er riss seinen Blick von den Bissspuren los und hob ihn zu Ilyas Gesicht. Beim Mond, würden sie das jetzt wirklich tun?!
      "Wir müssen nicht," flüsterte er, auch wenn er sich nicht sehnlicher wünschte. "Wie gesagt: war nur eine dumme Idee. Davon hab ich viele."
      Mit dem Daumen strich er Ilya über die Unterlippe. Dann beugte er sich vor und küsste sie, denn das konnte er, ohne sich vor irgendwelchen lebensverändernden Konsequenzen fürchten zu müssen. Die suchten ihn schon heim; ein weiterer Kuss schadete da nicht mehr.


    • Ilya erwiderte den Kuss nahezu genüsslich. Selbst ohne Blut a den Lippen schmeckte er wunderbar. Warum schmeckte er so gut? Warum konnte er überhaupt so gut küssen? Hatte er das mal vorher geübt oder so? Der Kuss wurde inniger, während sie ihre Hände wieder in seinen Haaren vergrub. Das Haargummi, welches seine Haare zusammen gehalten hatte, löste sich unter ihren Fingern fast wie automatisch. Ein paar Strähnen fielen ihr so ins Gesicht und kitzelten ein wenig auf der Wange.
      ”So dumm ist es auch wieder nicht. Es würde uns mehr Vorteile als Nachteile geben. Sofern es funktioniert.” Murmelte sie letztendlich gegen seine Lippen, während ihr Atem wieder schwerer ging. Verdammt warum war er denn auch so unfassbar unwiderstehlich?
      “Cal.” Sie löste sich ein weiteres Mal um ihm tief in die Augen zu sehen. Dieses tiefe schwarz, in dem sie sich verlieren konnte. So sicher war sie sich noch nie gewesen. Es wusste doch eh niemand, was morgen war.
      “Ich verbringe lieber die nächsten zehn Jahre damit, die Konsequenzen mit dir zusammen zu tragen, als mein ganzes Leben es nicht getan zu haben und dich zu verlieren.”


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪

    • "Ich verbringe lieber die nächsten zehn Jahre damit, die Konsequenzen mit dir zusammen zu tragen, als mein ganzes Leben es nicht getan zu haben und dich zu verlieren."
      Da war er wieder, der Wolf, der sich eigentlich mit dem Mond zusammen in die Dunkelheit der Nacht hätte verkriechen sollen. Aber in der Nacht wartete Ilya auf ihn, vielleicht war er deswegen hier?
      "Scheiß auf die Konsequenzen," knurrte Cal und küsste Ilya erneut, dieses Mal um einiges wilder als vorher.
      Er wollte diese Vampirin, diese Frau, mit Haut und Haaren und er wollte sie in sich spüren, als sei sie ein Teil seines eigenen Seins. Er wollte sich selbst mit ihr teilen, Mann, Wolf, alles.
      Mit einem weiteren Knurren schob er die Hände wieder unter ihr Kleid und zerrte es von ihrem Körper. Er küsste jede Stelle, and die er herankam. Am Ende landete er wieder bei ihren köstlichen Lippen, die er einmal mehr für sich eroberte.
      "Der Biss wird bleiben", erklärte er zwischen Küssen. "Die Narbe wird nicht weggehen. Wölfe tragen sie mit Stolz."
      Er küsste die Stelle, an der seine Zähne vor nur zwei Stunden zuletzt ihre Haut durchbohrt hatten.
      "Ich mag die Stelle," raunte er heiß dagegen. "Aber es ist dein Körper. Entscheide du."
      Stünde der Mond am Himmel wäre die Sache wahrscheinlich schon gegessen. Cal bildete sich nicht ein, genug Selbstkontrolle zu haben, um sich so sehr zurückzuhalten, dass sie diese Entscheidung noch treffen konnte.


    • Es sollte verboten sein. Er sollte verboten sein. Ilya stöhnte leise, als seine Lippen ihren Körper heimsuchten, wie als hätte er sie ein halbes Jahrhundert lang nicht mehr gesehen. Verdammt, konnten sie nicht einmal die Finger von einander lassen? Jetzt lag sie schon wieder nackt unter ihm, während auch Cal nur noch seine Hose trug.
      Sie biss sich auf die Lippe, als sie seinen heißen Atem spürte, dort wo sie immer noch seine Spuren trug. Als er sie von hinten genommen hatte und seine Zähne in ihrer Schulter vergraben hatte.
      Als er erklärte, dass die Narbe bleiben würde, fing allerdings Ilyas Gehirn zu rattern. Nicht, weil sie es nicht wollte, sondern weil die Implikationen dadurch etwas komplizierter wurden. Mal wieder. Vampire trugen keine Narben. Selbst ein Blutschwur hinterließ keine Narben sondern ein Zeichen. Die blasse Narbe an ihrem Arm war eigentlich schon ein Schandmal. Etwas, was gerade sie als reinblütige Vampirin nicht tragen sollte.
      Dennoch stieß ihr der Gedanke sein Mal zu tragen nicht so bitter hoch, wie es sollte. Hatte sie sich schon so sehr daran gewöhnt? An ihn, an das was er bedeutete?
      Ilya zog ihn wieder zu sich, küsste ihn erneut, innig und mit Entschluss.
      "Die gleiche Stelle..." raunte sie gegen seine Lippen "..schau nur, dass man sie von vorn nicht sieht."


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪

    • "Die gleiche Stelle... schau nur, dass man sie von vorn nicht sieht."
      Ein tiefes Grollen rollte durch Cals ganzen Körper. Das war das Ja, auf das er und der Wolf gewartet hatten.
      Er küsste Ilya erneut, mit nicht weniger Elan aber um einiges liebevoller. Er ließ alle Vorsicht zurück, ließ alle Zurückhaltung fahren, und ließ seinen Körper, seine Instinkte sprechen. Er wusste nicht, ob 'Liebe' das richtige Wort war für das, was er für Ilya empfand. 'Liebe' fühlte sich als zu schwach an, es reichte einfach nicht aus. Ilya war so viel mehr als nur die Frau, die er liebte. Und all das legte er in diesen einen Kuss.
      Dann küsste er ihren Kiefer, ihren Hals, die Stelle, an der seine Zähne schon einmal ihre Haut durchschlagen hatten. Er presste sich mit seinem ganzen Körper an sie. Es gab kein Verstecken für das, was er für Ilya empfand, wie er auf sie reagierte - aber er musste es ja auch gar nicht verstecken. Nicht mehr.
      "Ich gehöre dir," hauchte er. "Mein ganzes Sein. Ich kann eine Handvoll sein. Ich kann territorial sein. Und die Große Wölfin weiß, ich kann stur sein. Aber ich werde dich niemals verletzen. Ich werde dich gegen jeden Feind verteidigen."
      Die Worte purzelten einfach so aus seinem Mund. Er dachte gar nicht darüber nach, aber sie waren alle wahr und er würde sich an jedes einzelne halten.
      Er küsste die Stelle, die er gleich auf ewig markieren würde. Sie saß ein paar Zentimeter weiter weg von Ilyas Hals, sodass sie sie leicht verstecken konnte, wenn sie musste. Solange sie etwas mit Ärmeln trug würde niemand die Narbe sehen. Wurmte es Cal, dass sie die Narbe nicht offen zeigen würde? Ein bisschen. Aber alle, die es wissen mussten, würden es auch riechen; sie mussten die Narbe nicht sehen, um zu wissen, dass Ilya vergeben war.
      Cals Augen verdunkelten sich, seine Zähne wurden länger und an manchen Stellen bildete sich Fell, als er sich in einen Zustand begab, der zwischen seiner menschlichen und seiner animalischen Form lag. Normalerweise blieb kein Wolf so für lange - es war ein bisschen unangenehm. Aber für den Moment musste er. Und seine Instinkte machten es ihm leichter.
      "Ilya," raunte er, seine Stimme tiefer und weniger menschlich als sonst.
      Und dann schlug er seine Zähne in Ilyas Schulter, tief aber nicht allzu fest. Er nutzte gerade genug Kraft, um ihre Haut zu durchbohren. Er wollte ihr ja nicht die Schulter brechen. Dieses Mal kämpfte er nicht gegen den Drang an. Sobald er ihr Blut schmeckte, schluckte er.
      Das Gefühl war unbeschreiblich. Er trank ihr Blut nicht, wie ein Vampir es getan hätte, aber ein paar Tropfen reichten bereits aus, um die Bindung zu formen. Sie legte sich um ihn wie eine warme Decke, umfasste jede Faster seines Geistes. Und dann rastete etwas ein und er konnte Ilyas spüren. Tief in sich drin spürte er ihre Emotionen, aber auch was sie physisch empfand. Wie kalt sie war und wie sehr er sie aufwärmte. Wie sehr sie nach ihm hungerte - auf mehr als nur eine Weise.
      Er stöhnte, als all das über ihm zusammenbrach wie eine mächtige Welle. Er brauchte Ilya und er brauchte sie jetzt.
      Was er bei all dem unmöglich bemerken konnte war, wie ein Teil seines Fells heller und heller wurde, bis es weiß war. Wie seine Augen erst vollkommen von einer tiefen Schwärze übernommen wurden, sodass man Augapfel und Iris nicht mehr voneinander unterscheiden konnte, und seine Iriden dann blutrot wurden. Nein, alles, was er mitbekam war, wie sich sein ganzes Sein an ein zweites anpasste.


    • Sie wusste nicht, was passieren würde, wenn er ihr Blut trank und sie es ihm freiwillig gab. Ein Blutschwur wurde nicht innerhalb von einem Ritual geschlossen. Das was sie tun würden war nur der Anfang. Wenn er es wollte. Doch sie konnte es instinktiv spüren, in seinen Worten hören, dass es für ihn ganz anders war. Bleibender. Bindender. Allumfänglicher.
      "Ilya." Ihr Name lag in seinem Mund wie ein Gebet, dass er für immer beten wollte. Es war mehr als Liebe, mehr als Zuneigung, mehr als Besitzeigentum. Ilya war so in diesem Bann zwischen ihnen verfangen, dass sie der Schmerz verspätet eintrat. Dann, als Zähne nicht nur Haut sondern auch Fleisch durchdrangen.
      "Cal-" Ein gestöhnter Schrei entwich ihr, als der Schmerz durch ihren Körper fuhr. Sie atmete schwer, erregt und absolut überwältigt, als sie bemerkte, wie er trank. Wie etwas von ihr in ihn überging. Unumstößlich. Es war als hätte jemand einen Schalter umgelegt.
      Als wäre bei ihr, die für ewig dazu verdammt war alleine auf der Erdoberfläche zu wandern plötzlich jemand anderes aufgetaucht. Nicht Mensch, nicht Tier, aber ein Begleiter in den einsamen Weiten ihres Verstandes.
      Ilya keuchte, fast schon überfordert mit der Menge an Sinneseindrücken, die über sie hineinprasselten. Sie konnte es spüren. Seine Zuneigung, seine Liebe, sein Wille. Fuck. War das so bei ihren Eltern gewesen? Konnten sie deshalb nach über fünfhundert Jahren immer noch nicht die Finger voneinander lassen?
      Doch als sie die Augen öffnete starrten nicht schwarze animalische Augen sie an. Da war nicht das braun seines Felles. Da war nur weiß. Fuck. War es das, was sie gemacht hatten? Ilyas Verstand war zu benebelt um es zu hinterfragen. Um sich über die Implikationen, die Konsequenzen Gedanken zu machen. Sie wusste nur eines. Nicht weil er es sagte, sondern weil sie es spüren konnte wie ein Brennen in ihrem Herzen, dass endlich aufgetaut war. Weil ihr Herz auf einmal wesentlich schneller schlug als es sollte. Weil ihre Adern plötzlich brannten, wie als würde sie etwas verzehren.
      Er wollte sie. Und sie wollte ihn. Sie wollte eins mit ihm werden. Teilen was noch nicht geteilt war und Nehmen, was sie noch nicht genommen hatte. Unweigerlich wuchsen ihre Zähne an, ragten über die hübschen roten Lippen hervor wie eine Ankündigung, ein Versprechen und eine Bitte. Sie wollte mehr. Alles. Ihn.


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪

    • Cal wusste, was Ilya wollte, bevor ihr eigener Körper die Mitteilung erhalten hatte. Und er hatte absolut keine Einwände. Er würde dieser Frau jeden Wunsch erfüllen, bevor sie ihn überhaupt aussprechen konnte.
      Vorsichtig zog Cal seine Fänge aus Ilya; andächtig leckte er über die kleinen, löchrigen Mondsicheln, bis kein Blut mehr nachfloss. Die Wunde heilte so schnell wie alles andere bei Ilya, aber die Narbe, die sich in ein paar Minuten gebildet hätte, würde auf ewig bleiben. Ein Gefühl des Stolzes breitete sich in Cal aus, als er daran dachte.
      Da er die Arme noch immer um Ilya geschlungen hatte, war es ein leichtes, ihre Position zu wechseln, sodass Cal nun unter ihr lag. Sein Fell verzog sich wieder, seine Augen klärten sich, bis sie wieder sein menschliches Schokoladen-Braun hatten. Doch das Gefühl der Verbundenheit blieb. Er konnte Ilya noch immer genauso intensiv spüren. Ihren Hunger nach ihm.
      Ohne Worte legte er den Kopf zur Seite und bot sich ihr an. Sie musste nicht fragen. Er musste ihr keine Erlaubnis geben. Er gehörte doch schon ihr. Sie konnte mit ihm tun und lassen, was sie wollte.


    • Ilya atmete tief durch, als seine Zähne ihre Schulter verließen. Als die Wunde aufhörte zu bluten und sich die Haut, nun vernarbt, darüber zog. Obwohl sie schnell verheilte spürte sie sie noch, wie als wären seine Zähne noch immer darin versunken. Nicht schmerzhaft, aber merklich. So, wie als würde er ihren Körper nicht mehr verlassen.
      Ihre Hände krallten sich in seine wieder nackten Oberarme, als er sie herum drehte, sodass sie auf seiner Hüfte saß. Dass der Stoff seiner Hose nervte war nebensächlich, als sie sich auf ihn niederdrückte und ihren Oberkörper an seinen presste.
      Sie sagte nichts mehr, denn irgendwie brauchte sie keine Worte mehr um ihm zu sagen wie sie sich fühlte. Ilya konnte es spüren, wie er sich ihr überließ. Keine Unterwerfung im eigentlichen Sinne. Mehr das tiefste Bedürfnis füreinander da zu sein und eins zu werden.
      Kurz küsste sie ein wenig sein Schlüsselbein entlang, bevor das Verlangen nach ihm zu stark wurde.
      Schnell hatte sie ihre Zähne in seiner Haut und seinem weichen Fleisch versenkt. Instinktiv stöhnte sie dagegen, als das Blut ihre Zunge berührte. Fuck. Wie konnte es sein, dass er noch besser schmeckte als vorher? Wie ging das überhaupt?


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪

    • Cal keuchte auf, als Ilya nun ihre Zähne in sein Fleisch schlug. Ihre Bisse hatten nie wirklich weh getan. Der Schmerz war oft in den ersten paar Sekunden verflogen. Aber jetzt... jetzt war da gar kein Schmerz. Ganz im Gegenteil.
      Seine legten sich von ganz allein um ihren perfekten Hintern. Seine Hüften zuckten, als er spürte, was sein Blut mit Ilya anstellte. Himmel, fühlte sie sich immer so gut, wenn sie von ihm trank? Kein Wunder, dass alles andere nach Asche schmeckte. Er wollte sie für immer an seinen Adern wissen, wenn das dabei herauskam.
      Er schob eine Hand in Ilyas Haare - nicht um sie von sich zu ziehen, sondern um sie noch fester gegen sich zu drücken. Umgeben von ihrem Geruch, mit ihr in seinen Adern, reichte der Biss allein schon beinahe aus, um ihn über die Klippe zu schicken.
      "Fuck, Ilya-!" stöhnte Cal unter ihr, gefolgt von einem lustvollen Knurren.
      Mit schnellen Handgriffen, wenn auch etwas umständlich in der Ausführung, riss er sich seine Hosen vom Leib. Er wartete nicht. Er fragte nicht. Er versenkte sich einfach so tief in ihr, wie er konnte - und so wie ihr Körper auf ihn reagierte, hatte sie genau das gewollt. Fuck, fühlte sich das gut an. Um Welten besser als vorher und das war schon eine Klasse für sich gewesen. Er bewegte sich unter ihr weniger als dass sein Körper von allein auf ihre Impulse reagierte. Es war das Seltsamste und zeitgleich das Beste, was Cal jemals erlebt hatte.


    • Ilya wusste gar nicht mehr wo oben oder unten sein sollte. Da war nur noch Calder. Unter ihr, in ihrem Mund, in ihrer Kehle, in ihrem Kopf. Und nun? Nun versank er sich auch noch selbst gänzlich in ihr. Scheiße fühlte sich das gut an. Wie sollte sie so nur überhaupt aufhören und was anderes tun, als genau das hier? Warum hatten sie solang gezögert das hier zu tun, wenn es sich so unfassbar gut anfühlte?
      Sie stöhnte gegen seine Haut, ließ nur kurz von ihm ab um ihn in einen blutigen und innigen Kuss zu verwandeln. War das noch ihre Lust oder seine? Egal. Es fühlte sich einfach nur so gut an, so richtig. Als wäre alles endlich an Ort und Stelle, dort wo es sein sollte.
      Kurz richtete sie sich auf, nahm ihn auf in sich und ritt ihn mit so viel Genuss, dass es schon fast weh tat. Verdammt machte er sie verrückt. Verdammt machte er sie glücklich.
      Als seine Hände sich in ihren Arsch vergruben wimmerte sie leise, voller Erregung. Es hatte sich schon vorher gut angefühlt, er hatte sich schon vorher gut angefühlt. Jetzt aber? Jetzt war sie sich nicht sicher wie lang sie noch durchhalten würde wenn er so weiter machte.
      “Calder.” Ein leichtes Knurren bildete sich in ihrer Kehle, nicht aus Ungeduld sondern aus purer Lust und purer Überwältigung. Sie fiel nach vorn, küsste ihn noch einmal heiß und innig, bevor sie ein weiteres Mal ihre Zähne in seinem Hals versenkte. Nicht aus Hunger, sondern aus purer Ekstase.


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪

    • Sein Blut in ihrem Mund. Sein Name auf ihren Lippen. Sein Hals zwischen ihren Zähnen. Cal war im siebten Himmel und er wollte hier nie wieder weg.
      Er stöhnte auf, als sie ihn erneut biss. Im gleichen Moment schossen seine Hüften gegen ihre. Fuuuuck. Er passte sich ihrem Rhythmus perfekt an, machte es instinktiv für sie beide besser. Es gab keinen Unterschied mehr zwischen seiner Lust und ihrer. Die beiden trafen zusammen und wurden zu einem viel größeren, viel mächtigeren Gefühl.
      "Fuck! Ilya!"
      Er versenkte sich ein letztes Mal tief in ihr und kam mit einem Brüllen, das Seinesgleichen suchte. Dabei klammerte er sich an Ilya, presste sie so fest gegen sich, als könnte er sie beide damit physisch verschmelzen. Er kam lange und hart und er wusste nicht ob das daran lag, dass er gerade seinen tiefsten Instinkten als Wolf gefolgt war oder von den Effekten ihrer Verbindung.
      Als sein Körper endlich aufhörte zu zuckten, ließ nur der Druck seiner Umarmung nach, aber er ließ seine Arme weiterhin um Ilya geschlungen und er nahm ihr auch nicht den Zugang zu seinem Hals, auch wenn die Kombination aus körperlicher Verausgabung und doppeltem Blutverlust dafür sorgte, dass ihm ein bisschen schwindelig war. Nichts, was ein bisschen Orangensaft und ein Nickerchen nicht wieder regeln konnten, da war er sich sicher.
      "Heilige Scheiße," murmelte er irgendwann, schwer atmend. "Sag mir bitte, dass ich nicht allein zum Mond geflogen bin."


    • sie hatte gedacht, dass es nicht wirklich besser werden konnte, nachdem sie sich zwei Wochen nicht gesehen hatten und in irgendeinem Abstellraum ihr Unding trieben. Okay, gut das war nicht das beste Beispiel. Trotzdem hatte sie nicht damit gerechnet, dass es so viel besser werden konnte. Dass Sex so viel intensiver, so viel schöner werden konnte.
      Als Calder kam schrie und stöhnte sie sich die Seele aus dem Leib, spürte wie er sich anspannte und sie mit über die Klippe zog. Scheisse fühlte sich das gut an.
      Ilya fiel mehr oder weniger auf ihn, begann gar nicht erst sich von ihm zu lösen sondern kuschelte sich, immer noch mit ihm verbunden, an ihm ran.
      “Nicht allein. Auf keinen Fall.” Immer noch schwer atmend keuchte sie gegen seine Brust, vollkommen benommen und vollkommen benebelt.
      “Warst du das? War ich das? Ist das jetzt immer so? Wie soll ich die Finger von dir lassen? Ich muss ja nicht mal schlafen.”


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪

    • Cal lachte leise.
      "Ich glaube, das waren wir beide."
      Er fuhr sich mit einer Hand über das Gesicht, dann schob er sich ein paar Strähnen aus den Augen und lächelte Ilya an. War sie noch schöner geworden?
      "Ich muss schlafen, also findest du das besser heraus," scherzte er.
      Der Schwindel, den er eben noch empfunden hatte, verflog schnell - schneller als er erwartet hatte, wenn er ehrlich war. Das letzte Mal, als Ilya sich so viel von ihm genommen hatte, hatte selbst ein Nickerchen nicht komplett geholfen. Erst eine ordentliche Portion Essen hatte das geregelt. Sein Hals tat auch schon gar nicht mehr weh.
      Nun strich er Ilya eine Haarsträhne aus dem Gesicht und wickelte sie sich um den Finger. Sein Blick aber fiel auf die Narbe, die er an ihrer Schulter hinterlassen hatte. Sein Lächeln wurde ein bisschen breiter.
      "Das steht dir," raunte er und küsste die Narbe. "Bisschen mehr Textur, als nur Marmor."


    • ”Hmm, wenns sein muss. Solang du bei mir schläfst und nicht irgendwo anders.” Jetzt verstand sie ein wenig mehr, warum ihre Eltern es doch irgendwie immer schafften auf einander zu treffen. Sie konnte sich kaum vorstellen überhaupt eine Sekunde ohne Calder zu existieren. Dabei war der Blutschwur noch längst nicht vollendet.
      Oh stimmt. Da war ja was.
      “Danke dir. Die Komplimente gehen an den Künstler.” Ilya lächelte, halb erschöpft, halb immer noch vor Ekstase. Sollte sie das wann anders ansprechen? Dass er eben nicht mehr so ganz wie ein normaler Wolf gewirkt hatte? Dass er sich noch mehr nehmen musste und sollte, für einen ganzen Monat, damit der Schwur endlich bestand?
      Die Entscheidung fiel ihr ungewöhnlich schwer und das obwohl sie längst wusste, dass er ihr Zögern spüren konnte, bevor er es roch. Gleichzeitig spürte sie ja selbst schon, wie er aufmerksamer wurde, ganz auf sie geeicht.
      “Du hast den Schwur begonnen mit mir.” Murmelte sie, gegen seine Haut. Nicht unsicher, aber mit Bedacht. “Das dauert länger. Einen Monat so weit ich weiß. Du musst dir Blut von mir nehmen. Sonst wird’s ungemütlich.”


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪

    • Benutzer online 2

      2 Besucher