Between Fangs and Claws [Kürbis vs Dämon]

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    • "Alles eine Sache der Übung. Wenn dir Handfeuerwaffen nicht liegen, dann kann ich dir auch ein hübsches Messer schenken? Schlagringe?"
      Cal lachte leise in sich hinein und begann, sich um Ilyas Oberkörper zu kümmern.
      "Oder vielleicht bleibe ich auch einfach immer in deiner Nähe, dann brauchst du gar keine Waffe, weil ich eh alles zerfleische, was nicht in deine Nähe kommen sollte."
      Mit größter Aufmerksamkeit wusch Cal jeden Teil von Ilya, bis sie für Menschen ganz nach Rosen und Vanille roch. Dann kümmerte er sich geradezu andächtig um ihre langen, perfekten Haare, wobei er ihr sogar eine kleine Kopfmassage gönnte. Er genoss diese kleine Zeit der stillen Zweisamkeit. Es machte ihm überhaupt nichts aus, Ilya so zu verwöhnen. Ganz im Gegenteil - er wollte das jede Nacht tun. Und er würde es jede Nacht genießen, da war er sich sicher.


    • ”Messer klingen gar nicht so übel. Aber ich habe auch genug Zeit alles zu lernen. Eins nach dem Anderen.” Hmm wenn er das immer so gut machte, dann konnte sie sich wirklich vorstellen öfter zu baden. So war das echt angenehm.
      Ilya genoss seine Finger in ihren Haaren und auf ihrer Kopfhaut. Dafür, dass sie ja eigentlich in ziemlichem Luxus aufgewachsen war, ließ sie immer erstaunlich wenig Existenzen an ihr Haar.
      “Du kannst mir ja alles beibringen. Nach und nach. Genügend Zeit und Nutzen haben wir ja.” Sie schmunzelte etwas bei der Vorstellung, wie er hinter ihr stand um sie anzuleiten. Wie Klischeehaft und gleichzeitig schön das wäre, wenn er ganz nah an ihr dran stand und ihr zeigte, wie man richtig schoss. So schlecht war die Idee wirklich nicht!
      “Dann weiß ich zumindest in der Not immer, wie ich mir selber helfen kann. Schaden kann das nicht.”


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    • Mit sich selbst ließ sich Cal weit weniger Zeit. Für ihn selbst folgte er eher dem Nutzen als allem anderen. Er war fertig mit allem, kaum dass das Wasser seine angenehme Wärme verlor und auf dem Weg war, zu kalt zu werden. Er schob die Arme unter Ilya und hob sie ohne Weiteres aus der Wanne. Er wickelte sie in eins ihrer teuer aussehenden Handtücher ein und befreite sie von allem überschüssigen Wasser. Sich so um sie zu kümmern, auch wenn sie selbst dazu in der Lage war, war überraschend entspannend. Ihm fiel auf, dass er sie nicht nur in der Wanne verwöhnen wollte. Er wollte ihr die Welt zu Füßen legen, ihr jede noch so kleine Sorge nehmen.
      Mit einem Lächeln und einem leisen Brummen legte er seine nassen Arme um ihren Hals.
      "Ich glaube," meinte er und lehnte seine Stirn gegen ihre, "ich werde noch zu deinem Schoßwolf. Ich krieg gar nicht genug davon, mich um dich zu kümmern."
      Er kicherte leise. So sehr hatte er sich noch nie um jemand anderen sorgen wollen. Sicher, das Rudel war ihm wichtig, seine Familie auch, aber das hier, mit Ilya, fühlte sich ganz anders an. Er mochte das.
      Er schloss die Augen.
      "Egal was alle anderen sagen: wir haben eine gute Entscheidung getroffen."


    • "Wenn du das so sagst, dann ist das die Hauptsache. Stimme dir da voll und ganz zu." Ilya küsste ihm leicht auf die Nase, als er die Augen schloss und lächelte glücklich. Hatte sie damit gerechnet, als sie gestern Abend ihr Kleid, das nun irgendwo auf ihrem Wohnzimmerboden lag, ausgesucht hatte? Sicherlich nicht. War sie jetzt rundum zufrieden? So zufrieden, dass sie gar nicht gewusst hat, dass das geht? Definitiv ja.
      Es war gar nicht die Tatsache, dass er sie wortwörtlich auf Händen trug, auch wenn das sicherlich dazu bei trug, sondern diese Verbundenheit, die für Vampire so selten war, dass es schon fast an Legenden grenzte. Dieses Gefühl, dass die Ewigkeit auf einmal nicht mehr so einsam wirkte. Die Vorstellung, dass es egal war, ob noch Minuten, Jahre oder Jahrhunderte folgten, solange es mit dieser einen Person war.
      Verdammt, hatte sie nicht Glück? Glück, dass sie Calder jetzt kennen gelernt hatte und nicht nach Äonen, in denen sie verdrossen und des Lebens müde geworden war?
      "Cal?" murmelte sie gegen seine Lippen, nachdem sie ihn in einen wesentlich sanfteren Kuss verwickelt hatte. "Die Anderen können mich mal."


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    • "Cal?"
      "Hm?"
      "Die Anderen können mich mal."
      Cal lachte. Ilya hatte den Nagel auf den Kopf getroffen.
      Er machte sich schnell daran auch sich selbst trocken zu legen, dann hob er Ilya einfach wieder in seine Arme und brachte sie zurück in ihr Schlafzimmer. Das letzte Mal, als er hier gewesen war, hatte er im Gästezimmer übernachtet; das hier war also neu für ihn. Es sah allerdings genauso aus, wie er sich Ilyas Schlafzimmer vorgestellt hatte: eine luxuriöse Höhle, in der man mal eben überwintern konnte, wenn einem denn danach war. Cal mochte es irgendwie. Vor allem, weil es nach Ilya roch.
      Er setzte Ilya auf ihrem Bett ab und warf sich neben sie in die Laken - teures Zeug, unendlich bequem, wie er feststellte. Er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und schloss die Augen. Die Tatsache, dass er schon seit den frühen Morgenstunden auf den Beinen war und zweimal ordentlich Blut gespendet hatte, dazu noch seine ungeplante Verwandlung in eine neue Version seiner selbst... all das holte auf einen Schlag zu ihm auf. Er gähnte herzhaft. Und dann rollte er sich auf die Seite, legte seinen Kopf auf Ilyas Hüfte ab, weil selbst die wenigen Zentimeter zwischen ihnen schon zu viel Abstand waren. Cal drückte einen Kuss auf Ilyas perfekte Haut, gleich über ihrem Becken, und sog ihren Duft mit einem zufriedenen Brummen tief in seine Lungen. Er war sich ziemlich sicher, dass er das Paradies gefunden hatte.
      "So ungern du mich auch essen siehst," murmelte er als er es sich an ihrer Seite bequem machte, "Ich werd ein ordentliches Frühstück brauchen."
      Hätte er die Energie dazu, jetzt noch einmal aus dem Bett zu rollen, dann würde er sich schnell etwas besorgen und es runterwürgen, aber so, wie die Dinge gerade lagen, war der bloße Gedanke daran zu anstrengend. Es fiel ihm jetzt schon unsagbar schwer, die Augen offen zu halten.


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