My unwanted brother (Suki & Uki)

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    • Kaito wollte Yuri keine Angst machen, aber bei einer weiteren Verschlechterung würden sie noch mal über ganz andere Optionen reden müssen. Solange dies jedoch noch nicht der Fall war, ließ Kaito es unausgesprochen. Das Augenrollen hingegen sah er zu deutlich und konnte innerlich nur den Kopf schütteln, denn jeder Patient dachte, dass er es im Griff hatte bis es dann nicht mehr so war. Und er wusste zu gut, dass jeder diesen Weg gehen konnte, hatte er doch auch schon Ärzte der Sucht verfallen sehen. Doch mit den Patienten dann noch mal zu reden brachte auch nichts, auch dies wusste der schwarzhaarige Arzt zu gut. „Wenn was sein sollte, dann kommen Sie vorher vorbei.“, verabschiedete sich Kaito und machte sich dann an seine weitere Arbeit für den Tag.

      Mikan wusste nicht was sie davon halten sollte, dass Kaito ihr einen Patienten gegeben hatte, aber da er ein guter Arzt war würde er schon das Richtige machen. Doch es war nun schon einige Zeit her, dass Mikan selbst einen Patienten betreut hatte, weshalb sie etwas nervös war. Da sie Arisu bis jetzt nur kurz gesehen hatte, war ihr bis jetzt noch keine Ähnlichkeit aufgefallen. Aber als er nun meinte, dass er nett war musste sie sogar etwas lachen. „Wenn nicht, dann beschwere ich mich bei Kaito… Ich meine Dr. Hitoshio. Und leider wird es nicht ganz ohne Schmerzen gehen, aber je mehr man sich bewegt, desto besser wird es zumindest mit so Kleinigkeiten. Mir ist das beim Aufstehen eben nicht entgangen.“, meinte sie mahnend, aber noch immer mit einem Lächeln.

      Da man Arisu nicht erwartet hatte und Takeos Vater auch niemanden vorgewarnt hatte, hatte man alle Termine und Patienten auf Takeo geplant, wie immer. Dieser hatte sie alle natürlich gestaffelt bestellt und würde auch so sicher den ganzen Tag zu tun haben. Nachdem er also Arisu verlassen hatte, hatte er sich dem ersten Termin zugewandt und ging der Behandlung nach.
      Arisu hingegen kam wenig später an den Tresen an dem zwei jüngere Schwestern saßen, die ihn nach seiner Aussage erstmal verwirrt ansahen. Die Ältere der Beiden war höchstens so alt wie Arisu selbst. „Wir haben hier wenig Patienten ohne Termin, außer einer der anderen Ärzte schickt uns jemanden und die Patienten sind alle auf Dr. Tsunashi geplant.“, sprach sie dann unsicher nach einer Pause. „Aber einer seiner Termine ist schon etwas früher da. Vielleicht könnten Sie den übernehmen?“ Sie sagte es selbst als Frage, da sie sich unsicher war wie es nun laufen sollte. Immerhin blieben Patienten gerne bei ihren Ärzten. Die jüngere Schwester sah Arisu hingegen mit großen Kulleraugen und einer leichten Röte im Gesicht an.
    • Wo das lachen von Mika ertönte , war Yuri deutlich erleichtert das sie sich wohl dadurch etwas entspannen konnte. Wo sie seinen Arzt nun doch mit dessen Vorname nur ansprach musste selbst Yuri etwas lachen weil sie sich berichtigen tat.
      " Na so lange es nur Dr. Hitoshio ist, kann ich damit leben. Aber wie es scheint kenne Sie Dr. Hitoshio besser als man glaubt, wenn Sie Ihn sogar mit Vorname anreden. " Wo Yuri vernahm das es nicht ohne schmerzen sein wird erkannte man deutlich in seinem Gesicht das es ihn nun schon davor graut.
      Das sie aber wirklich genau die gleichen Worte nutzte wie sein Arzt, würde ihn wohl heute wirklich im schlaf verfolgen, wenn jeder das gleiche immer sagt.
      Nur das sie so aufmerksam war, das er schmerzen hatte, war ihm dann doch unangenehm wodurch verlegen bei Seite sah, da ihm dies doch etwas unangenehm war. Immer hin war er es nicht gewöhnt das ihn so viele lesen konnten, wenn er schmerzen hatte.
      " Wieso kann sowas nicht schmerzfrei ablaufen, irgendjemand will mich wohl leiden sehen. " gab er ruhig von sich und fragte sich da eher ob es Dr. Hitoshio war oder Mikan.

      Während Arisu bei den Schwestern am Tresen stand, bemerkte dieser wie die beide recht verunsichert waren. Der blonde Arzt konnte es verstehen immer hin würde er sonst alles durch einander bringen vor allem mit den Diagnosen, und dies wollte er um jeden Preis vermeiden, grade weil er noch keine zu gang zu den Digitalen Akten hat.
      Weshalb er auch verstehen konnte das die Schwester verunsichert war. Arisu lauschte dessen aussage und überlegte selber ob er dies machen sollte denn immer hin hatte er eben keine zu gang zu den Akten aktuelle. Weshalb er beschloss dies einfach offen zu Kommunizieren.
      " Klar den kann ich gerne übernehmen, geben Sie mir aber vermehrt Neupatienten, oder die uns runter geschickt werden, mit den Befunden. Denn in Akten gucken ist für mich aktuelle noch etwas schwer ohne Zugang. Dazu kommt auch ich will Dr. Takeo seine Patienten nicht wegnehmen. " , kam er entgegen und gab auch Anweisungen, denn Arisu wurde auch nicht wollen wenn jemand neu anfängt der dessen Patienten streitig macht.
      Weshalb es nicht mal so falsch wäre Patienten zu übernehmen die noch keine Diagnosen haben und die Neu hier her gekommen sind. Zumindest hoffte Arisu das er so Takeo nicht noch mehr verärgert als wie dieser eh schon ist.


    • Mikan fühlte sich etwas ertappt als Yuri die Sache mit dem Namen nicht entgangen war. Dennoch beschloss sie wie fast immer einfach ehrlich zu sein. „Als ich hier neu herkam, fand ich Dr. Hitoshio erst sehr angsteinflößend, doch durch einen gemeinsamen Freund lernte ich ihn dann besser kennen und er ist wirklich sehr nett, auch neben der Arbeit.“
      Auch musste sie leicht schmunzeln, als sie die Reaktion auf die Schmerzen sah. Sie war nicht gemein, doch irgendwie war es niedlich, dass ein erwachsener Mann sich so sträubte.
      Doch dann musste sie seufzen. „Ich wäre froh, wenn kein Mensch auf der Welt leiden müsste, aber leider ist das Leben unfair. Gute Menschen leiden und haben Schmerzen, schlechte Menschen werden alt und bleiben dabei gesund… solche Dinge passieren leider. Aber es könnte dir noch schlimmer gehen.“ Sie irgendwie einfach auf du gerutscht ihm gegenüber und merkte es nicht mal. Sie wollte wirklich am liebsten eine Welt, in der man Krankenhäuser nicht brauchte, doch so war sie froh, dass sie immerhin etwas helfen, konnte die Welt besser zu machen, so hoffte sie zumindest.
      „Aber nun zurück zu den Terminen.“, meinte sie und wand sich dem PC zu und bot ihm einige Termine an, die noch frei waren, damit sie auch einen Raum hätten.

      Während Arisu sich nun mit den Schwestern unterhielt hatte Takeo einen Patienten und bekam nichts davon mit was die Schwestern da machten. Bei jedem anderen Patienten wäre es einfach gewesen, doch die Akte, die sie ihm nun gaben und dann meinten, dass er schon mal in ein Behandlungszimmer gehen sollte, hatte es in sich.
      Wenig später betrat eine hübsche Frau mit ihrer kleinen Tochter das Zimmer und noch ehe sie sich vorstellen konnte sah man dem Kind die Enttäuschung an und auch schaute sie böse zu Arisu. „Du bist nicht Tata.“, motzte sie ihn sogleich an und man vernahm ein leises, tadelndes „Nah.“ von der Mutter, die das Kind jedoch nicht aufhielt Arisu weiter böse anzustarren. „Ich mag dich nicht.“, meinte die Kleine nun frech und offen und dies ließ die Mutter leise lachen, denn auch wenn es sich nicht gehörte, so war das Mädchen dabei doch echt niedlich.
      „Guten Tag. Mei ist nur verwirrt, weil Takeo sich immer sonst um sie kümmert.“, meinte sie und verbeugte sich. Man sah, dass sie Ausländerin war und dennoch die Gepflogenheiten Japans draufhatte. „Wir sind auch nur für eine Nachkontrolle da…“ Man sah ihr die Unsicherheit an, ob die diesem neuen Arzt die ganze Krankengeschichte nennen sollte oder doch auch Takeo bestehen. Arisu wusste ja nichts über den angeborenen Herzfehler der Kleinen.
    • Yuri musste schmunzeln als er vernahm wie sie ihre Geschichte erzählte wie sie Dr. Hitoshio kennen gelernt hatte. Wobei er dies zu gut nur nach Empfinden kann weshalb er lachte lachte.
      " Kann ich gut verstehen. Bei mir war es zwar etwas anders, aber ist glaube es ist auch nicht so toll wenn man ans Bett gefesselt ist und ihn so dann kennen lernt und hinzu kommend das man noch total durch den Wind ist. Ich kann dir aber zu stimmen er ist wirklich ein netter und guter Arzt. Ich bin froh das ich Dr. Hitoshio als Arzt bekommen habe. " gab er ein Kompliment von sich denn er war einfach der Ansicht ohne seine Familie so wie Dr. Hitoshio wäre er nun nicht da wo er nun ist.
      Der dunkelhaarige Lauschte Mikan weiter und nickte bei ihre Aussage denn sie traf wirklich den Nagel auf den Kopf.
      " Ja da hast du voll recht, nur leider kommen auch Unschuldige zu oft ums Leben obwohl sie komplett unschuldig sind. Eher muss man sagen ich kann froh sein das es nicht mehr so schlimm ist. Und das ich wieder laufen kann, aber richtig Gesund ,werde ich nie mehr. Wir können es nur aufhalten das es nicht zu schnell schlimmer wird. "
      Was sich Yuri dabei noch dachte, das er sich oft ins geheime Dachte das er hätte mit seinen Vater sterben sollen, behielt er für sich denn dies wollte er dann doch nicht so laut aussprechen, immer hin wollte er nicht auch noch in die Psychiatrie.
      Das sie sich gegenseitig Duzten störte Yuri gar nicht, im gegen teil so fühlte er sich doch irgendwo wohler.
      Er nickte darauf hin ,denn die Termine waren wirklich wichtig.
      So hört er ihr zu wodurch er dann sprach.
      " Also ich habe immer Zeit , Zeichnen so wie schreiben, kann ich auch hier , beim warte. Also gib mir ruhig die Abend oder Mittag Termine, damit die anderen offen sind für Leute die wirklich nur Nachmittags oder Früh zeit haben. "
      So beobachtet Yuri Mika wie sie ihn eintrug in gewissen Termine.

      Arisu der die Akte an sich nahm, die es wohl doch dann auch in Papierform gab lächelte den Schwestern zu und ging dann in ein Behandlungszimmer wo er die Akte direkt öffnete und sich diese durch lies.
      Was er da lass war wirklich nicht so das tollste, immer hin war es nicht schön ein so junges Mädchen schon mit so einem Schicksal Schlag zu treffen wodurch Arisu unbewusste auch an seinen Bruder denken musste obwohl er bei dem Unfall um einiges Älter war.
      Wo dann die Tür auf ging erhob Arisu seinen Blick und erhob sich ,weil dieser zuerst die Mutter begrüßen wollte, aber da sah er schon das Gesicht der kleine und bemerkte wie diese mit ihm reden tat.
      Nur war dieser sehr verwirrt als diese einen Tata benannte da, Arisu mit diesen Namen wirklich gar nichts anfangen konnte. Das sie ihn dann auch nicht mochte direkt und die Mutter dadurch leicht lachen musste , musst sich Arisu das lachen verkneifen immer hin gehörte sich das nicht.
      " Guten Tag, Dr. Arisu Komida mein Name." So verbeugte er sich auch leicht vor seine Patientin und dessen Mutter." Ich kann es komplett verstehen das sie so reagiert, wenn auf einmal jemand Fremdes vor einem steht, obwohl man es anders gewöhnt ist. " So ging dann aber auch Arisu in die Hocke um auf Meis höhe zu sein. " Weist du Mei Dr. Takeo hat grade viel zu tun und ich nehme ihm heute ein paar Patienten ab um ihn zu entlasten. Was ich dir aber verspreche, das nächste mal bist du wieder zu Dr. Takeo. " So lächelte er die kleine sanft an.
      So er hob sich Arisu wieder und sah die Mutter wieder an, auch wenn ihm deutlich auf gefallen war, das sie keine Japanerin war, so wollte er nicht zu schnell Urteilen immer hin hatte er auch nicht die Typischen japanische Haarfarbe wie üblich.
      Auch das diese Zögerte am ende ihre Aussage lies Arisu etwas hellhörig werden wo bei er dann auf die Stühle deutet.
      " Bitte setzen Sie sich doch, natürlich gilt das Angebot auch dir junge Dame." , dabei sah er zu Mei aber, sein blick ging auch wieder zu dessen Mutter.
      " Ich Kontrolliere gerne Mei , das einzige was ich wissen müsste, was als letztes gemacht wurden ist und welche Diagnosen so vorliegen. Natürlich werde ich Dr. Takeo Übermitteln was ich gemacht habe ,damit er auf den Aktuellen stand dann wieder ist. "
      Erklärte er sein vorgehen und wollte auch Mei davon überzeugen das sie es dieses eine mal bei jemand anderen Akzeptiert untersucht zu werden.


    • Es wurde wesentlich einfacher, dass sie sich so gut verstanden, denn dann machten die Einheiten mehr Spaß und gingen leichter von der Hand. Auch war es hilfreich, dass er wenig an Zeiten gebunden war. Als sie nun seinen Job jedoch hörte, da wurde sie hellhörig.
      Er war also Autor und Illustrator? Das musste echt ein toller Job sein und nun war sie gespannt, was er wohl so machte. Mikan würde ihn nachher mal im Internet suchen, wenn sie eine Pause hatte.
      Jetzt jedoch würde sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren müssen. Schnell suchte sie ihm einige Termine raus, bei denen sie wusste, dass diese oft nicht so leicht vergeben wurden, und reichte ihm den Zettel. „Hier, aber keinen der Termine schwänzen, sonst schicke ich dir den Doktor auf den Hals.“ Dabei musste sie leise lachen, denn auch wenn Kaito immer etwas ernst und frostig wirkte, so war er doch viel zu nett, um gefährlich zu werden. Takeo war da eher eine Ausnahme, doch diesen kannte ihr neuer Patient immerhin nicht.
      Nachdem das nun geklärt war und sie Yuri den Zettel gegeben hatte, lächelte sie noch immer. „Der Doktor meinte auch, dass du noch zu einem anderen Arzt willst und ich dich bringen soll.“ Mehr hatte Kaito ihr nicht gesagt und so wartete sie auf weitere Angaben, wohin es gehen sollte.

      Die Aussage von Arisu reichte der Mutter wohl, die ihm nun ein Lächeln schenkte und sich setzte. Für heute würde es schon gehen, dachte sie. „Ich bin Amber Miller und das ist meine Tochter Mei. Sie wurde mit einer Fehlfunktion des Herzens geboren, die gleich nach der Geburt operiert werden musste. Nun muss sie zu regelmäßigen Untersuchungen und bald ist eine weitere Operation fällig, da sie nun gewachsen ist.“, erklärte sie, während Mei noch immer dastand und Arisu böse anfunkelte.
      Ihr hatten seine Worte nicht gereicht und sie hatte schon beschlossen, dass sie sich definitiv nicht von ihm anfassen und untersuchen lassen würde. So hatte sie schon, während seiner Ansprache, unhörbar „Schleimer“ genuschelt. Sie war eben ein sehr freches kleines Mädchen.
      Währenddessen sprach ihre Mutter weiter mit dem Arzt und erklärte kurz die Details. Heute war Abhören und ein EKG fällig. Auch wenn sie natürlich wusste wie schwierig ihre Tochter sein konnte, so dachte sie nicht daran, dass diese schon ihren Aufstand plante.
    • Es dauerte eine kurze Zeit bis Mika ihm einen Zettel in die Hand gab wo die Termin drauf waren und diese noch mal überflog.
      " Die sind gut. Wieso sollte ich die schwänzen würde mir nie im Traum einfallen. Moment Sie wollen mir den Doktor auf den Hals sonst hetzen ? Bitte nur nicht , sonst höre ich ja nur noch Geschimpfe und das wäre ganz klar zu viel des guten. "
      Alleine die Vorstellung das er erst von Dr. Hitoshio einen auf den Deckel zubekommen und dann noch von seinen Bruder wenn er das raus bekommt lies ihn schütteln.
      " Ich selber finde das nicht so witzig , versprochen ich komme immer pünktlich. "
      Wo er dann Mikas aussage vernahm nickte Yuri sachte.
      " Genau ich will noch in die Innenmedizin zu Dr. Arisu Komida, ich will meinen kleinen Bruder etwas Mut machen. Auch wenn der erste tag vermutlich sehr stressig für ihn sein wird, kann ihn eine Aufmunterung von mir nicht schaden. " , erklärte er ihr wieso er noch zu einen Arzt wollte. Wobei Yuri auch klar war er würde seinen Bruder nicht lange aufhalten.

      Währenddessen lauschte Arisu der Mutter von Mei ,die ihm kurz erklärte was bei Mei los war und wieso sie hier eine Kontrolle brauchte.
      " Ahh ok verstehe, danke für die kurze Erklärung , dann weis ich genau was ich zu tun habe. "
      So drehte er sich zu Mei nun um, das die kleine sich nun schon gegen ihn sich verschworen hat war dem jungen Leitenden Oberarzt nicht klar.
      " So Mei , ich würde dich nun gerne einmal abhören und mir dein Herzchen anhören. Ich bin auch ganz vorsichtig. Würdest du mal dein Shirt etwas hoch ziehen ? " , fragte Arisu und blieb ruhig mit seine Stimme, wobei er auch einen sanften ton in seine Stimme hat.
      So wartete nun Arisu auf die Reaktion von Mei und hoffte inständig das diese ihren sturen Kopf nicht durchsetzt. Immer hin wusste Arisu genau mit einem Herzfehler war nicht zu spaßen und dies müsste auf jeden fall kontrolliert werden, vor allem wenn bald eine Operation an stand.


    • Mikan musste immer wieder lachen und ihr wurde mal wieder bewusst wie sehr sie die Arbeit mit Patienten liebte und wie wenig sie das Labor nicht mochte. Yuri war aber auch ein ganz netter und umgänglicher Patient, nicht wie die mit denen man sich ab und an rumschlagen musste.
      „Na, wenn du dich daran hältst, dann muss ich auch nichts sagen.“, meinte sie lachend und schüttelte dabei den Kopf.Er war irgendwie niedlich wie er sich so mit ihr unterhielt.
      Als er nun jedoch meinte, dass er zu seinem Bruder in die Innere wollte weiteten sich ihre Augen. Sicher hatte sie seinen Namen gesehen, aber offen gestanden hatte sie sich den Namen des neuen Arztes nicht gemerkt. Doch eine gewisse Ähnlichkeit war ihr nicht entgangen, hatte es aber auf andere Dinge geschoben. Man dachte ja nicht gleich an Zwillinge, zumindest sie nicht.
      „Das erklärt so einiges. Ich dachte schon, dass ich mir die Ähnlichkeit einbilde, aber ich habe den neuen Doktor auch nur kurz gesehen heute Morgen.“, erklärte sie und ließ lieber weg, dass er es sicher nicht leicht haben würde, wusste sie ja auch von Takeo. „Aber dann bringe ich dich noch dahin, ehe ich ins Labor zurück muss.“, kam von ihr und mit einer Geste zeigte sie ihm, dass er ihr folgen sollte.


      Amber nickte, doch kam als besorgte Mutter nicht drumherum, sich zu fragen wie alt dieser Arzt wohl war. Er wirkte noch sehr jung und als Arztfrau wusste sie auch, dass sein Kittel noch nie getragen war.
      Dennoch wollte sie ihm vertrauen und ohne Grund hätte Takeo ihm sicher nicht erlaubt Mei zu behandeln. Wenn Takeo ihm also vertraute, dann würde sie es auch tun. Sie wusste ja nicht, dass es nicht so gelaufen war.
      Mei wiederum sah dies vollkommen anders. Wer nickt Takeo war, der durfte sie nicht untersuchen und sie war sehr stur. „Ich zieh mich nicht aus, du Perverser!“, rief sie laut und im nächsten Moment fing sie auch schon an laut zu schreien. Einfach nur „Ah!“ so laut und schrill wie sie mit ihren jungen Jahren konnte.
      Takeo lag gut im Zeitplan und wusste, dass nun Mei kommen würde, als er gerade die Akte auf den Tresen vor den Schwestern legte und das Schreien hörte. Er erkannte es sofort, immerhin hatten schon einige Ärzte versucht das Mädchen ohne sein Beisein zu untersuchen. Er konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, seufzte aber auch gleich im Anschluss. Er war eine Mischung aus Sorge um das Kind und Freude, weil es Arisu traf.
      Doch er wusste, dass er einschreiten musste und so ging er zu dem Behandlungszimmer aus dem er Lärm kam, klopfte einmal kurz und trat ein ohne auf eine Antwort zu warten. Auf seinen Lippen lag ein Lächeln, dass zumindest Arisu noch nie gesehen hatte. Es lag viel Freundlichkeit und Wärme drin. „Mei, was habe ich zu dir gesagt über das Verhalten in einem Krankenhaus?“, fragte er sogleich. Aber seine Stimme war auch kein bisschen böse oder streng, eher fürsorglich.
      Und das Kind, dass eben noch geschrien hatte musste nur Takeo sehen um ruhig zu werden und sogleich sein Bein zu umklammern. Sie hatte Tränen in den großen blauen Augen. „Aber Tata… der wollte einfach, dass ich mich ausziehe.“, schniefte sie und auch wenn er natürlich die Wahrheit wusste, so konnte er schlecht gemein zu dem Kind sein. Stattdessen ging er in die Hocke und hob sanft ihr Kinn an. „Du kannst mich doch nicht vor meinem neuen Chef so schlecht dastehen lassen, oder? Was soll er sonst von meiner Fähigkeit als Arzt denken, wenn meine Patienten ihn so anschreien? Also sei ja schön brav.“ Man sah deutlich, dass er einen guten Draht zu Kindern und besonders zu diesen zu haben schien.
    • Das sie so viel lachen konnte freute Yuri, denn so etwas war schon mal gut, denn so war klar sie würden sich sicher gut verstehen.
      " Ok ich mache mir mal eine Notiz in mein Nicht vorhandenes Notizbuch, Frau Mikan droht einem damit, wenn man nicht Pünktlich ist zu Termine, wird sie es dem zuständigen Arzt, eben so wie auch meinem Bruder zu sagen. " , dabei tat Yuri so als würde er etwas in ein Luftbuch schreiben, wodurch er am ende aber selber leicht lachen musste, immer hin war das so dumm auf eine gewisse weise.
      Wo er Mikan weiter an sah und sein lachen auch abklingen tat musste er denn noch schmunzeln denn ihr Gesicht war einfach eins was man gesehen haben musste.
      " Keine Sorgen, noch wirst du nicht Verrückt oder Bildest dir Sachen. Alles kein ding, ich habe meine Haare ja extra gefärbt damit man Arisu und mich auseinander halten kann. Immer hin wäre ich ja auch eigentlich Blond." ,erklärte er ihr kurz wieso er ihm eben nicht ganz zu 100% ähnlich sieht.
      Yuri nickte leicht und erhob sich darauf hin, aber deutlich wurde auch klar das er wieder schmerzen hatte.
      " Ich dank dir, gib ihm bitte auch eine Chance, er ist wirklich ein guter Kerl und ich bin mir auch sicher das er ein wirklich guter Arzt sein wird. " ,so folgte Yuri Mikan nun die ihn zur Innenmedizin führte.

      Es war Arisu bewusst das er sich beweisen hier musste und auch das vertrauen der Mutter gewinnen sollte. Denn er hatte es zu gut selber gesehen wie groß die sorgen um das eigene Kind war bei seiner Mutter. Nur als er die Worte von Mei hörte dachte er kurz er hatte sich verhört ,aber diese kleine hatte wirklich eine sehr lose Zunge.
      Wo diese auch noch darauf hin los schrie als würde Arisu grade etwas sehr sehr schlimmes mit ihr machen, kniff kurz seine Augen zusammen.
      " Mei , bitte hör auf zu schreien. " bat er sie ruhig und sanft, aber dies klappte einfach nicht, das die Mutter aber auch nichts sage fand er als Privatperson nicht so toll. Nur er war eben auf Arbeit und konnte da kaum nun Kritik dagegen äußern immer hin, wollte er sich einen guten ruf aufbauen und kein schlechten.
      Das klopfen hörte Arisu gar nicht wirklich durch das schreien der kleine Mei. Als er Takeo sah war ihm klar dies nichts gutes vermutlich zu bedeuten hatte.
      Als Mei dann mit einen mal leise wurde dachte er er hört und sieht nicht richtig.
      Wie konnte dieses Kind nur so sehr in dieses Arschloch von Takeo vernarrt sein, als er aber dann dessen lächeln sah war ihm doch etwas anders. So ein lächeln hatte er bisher bei Takeo nicht gesehen. Was ihn deutlich zeigte das dieser Typ wohl nur vor ihm nicht so lächeln wollte.
      Auch wie dieser dann mit ihr redet und er wohl nur an seinen ruf dachte brachte ihn fast zum Kochen, anstatt er ihr auch mal sagt es es nicht richtig ist ihn als Perversen da stehen zu lassen.
      So ging aber auch Arisu etwas auf sie zu und hockte sich auch runter zu ihr wieder.
      " Mei , wir wollen dir wirklich nichts böses, wir wollen dir helfen und das ich auf dein Herzhören will, wozu du dein Shirt hoch schieben solltest hat nichts mit Perverser zu tun. Ich weis nicht ob dir das bewusst ist Mei, ohne nun böse zu klingen dabei, Perverser ist ein sehr starkes Wort. Damit kannst du, Mei, als Patient ganz viel schaden anrichten bei einem Arzt. Daher sollte man so etwas nur äußern wenn wirklich etwas passiert ist. Ich schätze das nun mal auch so ein das Dr. Takeo ganz doll traurig sein würde, wenn du andere Ärzte, egal wen es betrifft sehr traurig machen würde wenn du Sachen sagst die nicht stimmen. " ,sprach Arisu ruhig zu ihr, wobei er kurz zu Takeo sah.
      " Entschuldigen sie Dr. Takeo, ich wollte sie eigentlich ein bisschen entlasten, der weile mache ich grade mehr Probleme. " , entschuldigt sich Arisu, selbst vor Mei und dessen Mutter denn er fand diese Entschuldigung sollte nicht zu lange warten.


    • „Ja, ich bin ganz böse. Merkt man doch sofort.“, konterte sie lachend auf seine Aussage zum Notizbuch. Natürlich würde sie ihn nicht verpetzen, machte sie nie, außer ein Patient verweigerte vollkommen die Teilnahme oder kam immer zu spät.
      Als er nun aber seine Haarfarbe absprach staunte sie nicht schlecht. „Echt? Ich finde schwarz sieht besser aus. Also eine gute Entscheidung, wenn du mich fragst.“ Und dies meinte sie auch so. Sie hatte es nicht so mit blond, was vielleicht auch daran lang, dass ich Ex blond gewesen war.
      Dass er nun aber so die Werbetrommel für seinen Bruder rührte fand sie irgendwie süß, aber irgendwie auch seltsam. Er war Arzt und nun sogar Chef einer Abteilung, da sollte er doch schon alleine klarkommen. Doch sie nickte nur zur Bestätigung, dass sie es würde und dies war auch die Wahrheit. Mikan gab jedem eine Chance, eigentlich sogar mehrere. Es dauerte bei ihr echt lange bis man es sich mit ihr verscherzte.
      Da sie nicht zu lange von ihrer Arbeit fern bleiben wollte schlug sie schnell den Weg zur Inneren ein, um dort Yuri abzuliefern. Wenig später kamen sie dort an. "Da wären wir. Ich muss nun auch wieder arbeiten, aber wir sehen uns wieder." Sie lächelte ihn breit an. Eigentlich hatte sie keine Lust ins Labor zu gehen.


      Amber war vollkommen überfordert mit der Situation und der schreienden Mei. Ihr tat der Arzt leid, doch jetzt gerade sah sie eher verwirrt hin und her. Dies änderte sich erst als Takeo eintrat und es sofort schaffte ihre Tochter zu beruhigen. Inzwischen standen nämlich nicht nur Mei Tränen in den Augen, sondern auch der Blonden.
      Natürlich hatte Mei Arisus Versuche sie zu beruhigen einfach ignoriert und dies mit voller Absicht.
      Mei sah verwirrt hin und her als Arisu sich nun auch wieder zu ihr hin hockte. „Aber… aber…“, schluchzte sie nun wieder und Takeo lachte nun sogar Arisu an. „Schon gut. Mei ist eben etwas ganz Besonderes.“, meinte er und tätschelte ihr den Kopf. „Auch wenn sie natürlich weiß, dass man sich beim Arzt auch mal ausziehen muss, nicht? Also macht der Doktor hier nur seinen Job, oder versucht es zumindest, doch du machst es ihm nicht leicht und hältst schon zwei Ärzte auf.“ Noch immer versuchte Takeo eher sie zu beruhigen als auf die passende Wortwahl zu achten.
      „Es tut mir so leid, Takeo… und auch Dr. Komida.“, meinte Amber nun und verbeugte sich. Ihre Wangen waren rot und die Tränen lief nun doch. Takeo seufze sanft. „Was soll ich nur mit euch zwei machen? Amber, nimm dir bitte ein Taschentuch, und Mei… ich nehme dich auf den Arm, während mein Chef dich abhört, ja?“ Zögerlich nickte Mei, der nun auch die Tränen liefen nachdem sie erkannte was für Kummer sie ihrer Mama gemacht hatte, und dann nahm Takeo Mei hoch und stellte sich wieder hin, ehe er noch immer mit einem Lächeln, Arisu zunickte.
    • Yuri nickte bei ihre Aussage wäre er sein Brüder währe wohl noch ein Spruch gefolgt aber da er dies ja nicht war dachte er sich diesen teil einfach nur. Denn erfand man sollte es doch nciht zu sehr übertreiben.
      Das sie nicht schlecht staunen tat wegen seine Haare das sie Gefärbt sind konnte er irgendwo verstehen, denn nur weil man Zwillinge hört muss es ja nicht gleich sein das sie Eineiig sind. Was aber bei Yuri und Arisu leider doch der Fall eigentlich ist.
      Er nickte zur Bestätigung und lächelte sie sachte an. " Danke, freut mich zu hören, aber ich bin ehrlich ich hätte sie auch Blond gelassen hätte man mich nicht ständig mit Arisu verwechselt und dies schon seit dem Kindergarten. Und in der Schule wurde es noch schlimmer, wodurch ich meine Eltern so lange genervt hatte bis sie es erlaubt haben. Und seit daran bin ich eben Schwarzhaarig. Und ich muss sagen ich bereue es auch nicht, so werde ich als eigene Person Wahrgenommen und nicht nur als der Zwilling des anderen Zwillings. " ,erklärte er ihr noch ein bisschen, denn einfach so sich die Haare färben war dann ja doch etwas untypisch grade für Zwillinge.
      Yuri folgte ihr weiter hin und bemerkte selber ,wäre er alleine gelaufen er hätte sich sicherlich einige male verlaufen. Umso froher war er doch das er nun Mikan bei sich hatte.
      Nach einige dauer kamen sie endlich auf der Station an, wobei sich Yuri etwas um sah und sich fragte wo sein Bruder steckte. Wo sich aber Mikan dann verabschiedet nickte Yuri ihr zu.
      " Ja wir sehen uns nächste Woche, lass dich nicht zu sehr von anderen Kollegen ärgern.", irgendwie fand es Yuri schade das sie schon weiter musste ,aber er wusste zu gut ,das in einem Krankenhaus immer viel zu tun ist. So oft wie er hier immer war, war es dann doch kein Wunder das er dies wusste.


      Das die kleine ihn einfach ignorierte war wirklich die höhe, aber so waren eben Kinder die wollten immer ihren Kopf durch setzen. Es aber mit Gewalt zu verlangen was man wollte war auch falsch das wusste Arisu sehr gut.
      Weshalb er doch wirklich erleichtert war das Takeo Mei immer weiter versuchte zu beruhigen.
      Arisu der sogar nun ein lachen von Takeo hörte sah ihn total ungläubig an ,da er selber es kaum glauben konnte das dieser sogar lachen konnte. Arisu war erleichtert das Takeo ihm wohl nicht böse war, wodurch er ihm kurz zu nickte und ihm weiter ein lächeln schenkte.
      Arisu erhob sich dann aber auch wieder und sah zu Meis Mutter und bemerkte wie diese anfing mit weinen.
      " Bitte weinen Sie nicht Frau Miller, ich bin weder Ihnen noch Mei böse. " So lief er zu seinem Tisch und reichte Amber eine Taschentuchpackung. Bevor er sich dann wieder zu Mei und Takeo sich wendet. Der sich mittlerweile erhoben hat und Mei überzeugen konnte das er sie untersuchen konnte. Und doch sah er das Mei weinen tat.
      " Ohh nicht weinen Mei. " sprach Arisu ruhig und strich Mei kurz die Tränchen leicht weg bevor er sich das Stethoskop anlegte und dann näher na Mei und Takeo ran kam und auch Takeo zu nickte leicht.
      " Achtung Mei es könnte kurz Kalt werden. ", so legte es vorsichtig das Ende des Stethoskop auf Mei´s Brust und lauschte dem Herzschlag. Arisu erkannte deutlich heraus das sie aufgewühlt ist und das auch ihr Herzschlag wieder spiegelt und doch hörte er deutlich das etwas an Mei´s Herz war. Wodurch er dann doch genau lauschte bevor etwas zurück von Mei ging und das Stethoskop wieder abnahm.
      " Ich gehe mal davon aus Takeo du hast die nächste Operation so angesetzt, das ihr Herz Stabil ist und sich eine Stabile Veränderung vorliegt oder ? Also ich weis nun nicht wie der Werte das letzte mal waren ,aber ich kann sagen das es auf jeden fall für die Verhältnisse stabil ist. Möchtest du auch noch mal drüber hören Takeo ? Sonst würde ich nun mit dem EKG weiter machen und noch den Ultraschall." Lies Arisu sein weiteres vorgehen durch blicken immer hin ,sollte auch Mei wissen was er noch vor hatte.


    • Ruhig hörte Mikan geduldig zu. Es war immer wieder schön sich mit den Patienten zu unterhalten, auch wenn diese manchmal echt ins Quasseln kamen und ihr mehr erzählten als sie wissen musste. So hatte man ihr schön öfter Dinge über familiäre Probleme anvertraut und der Gleichen. Doch Yuri schien es nun mal wichtig, dass man ihn ja nicht mit seinem Bruder verwechseln würde.
      Bei Yuri störte es sie nicht, dass er so viel über sich erzählte und doch beschloss sie in diesem Moment, dass sie ihn sicher mal damit necken würde wie ähnlich er Arisu war. Sie würde ja immerhin genug Zeit dafür haben, wenn sie daran dachte, dass es sich hierbei um eine Langzeittherapie handeln würde.
      „Lass dich auch nicht ärgern.“, meinte sie und wank ihm zum Abschied, während sie lachte. Sie wusste ja zu gut, dass er nun in Takeos Reich war, auch wenn Arisu nun offiziell das Sagen dort hatte.
      Doch sogleich hatte Yuri die Aufmerksamkeit der anderen beiden jungen Schwestern hinter dem Empfangstresen auf sich gezogen, die ihn quasi schon begutachteten. Nach einigen verstohlenen Blicken zwischen ihnen und gegenseitigem Anstupsen war es schließlich die etwas Ältere, die ihn ansprach: „Verzeihung, kann ich Ihnen helfen?“ Eine leichte Röte legte sich auf ihre Wangen.


      Währenddessen war im Behandlungszimmer viel Chaos los und Mei sah immer wieder skeptisch zu Arisu, dem sie scheinbar immer noch nicht traute. Auch hatte sie sich ganz fest an Takeo gekuschelt und zuckte einige Male zusammen als Arisu ihr für ihren Wunsch zu nahekam.
      Takeo hatte noch immer ein Schmunzeln auf den Lippen, riss sich aber sichtbar zusammen nicht zu lachen damit Arisu auch wirklich ihr Herz hörte und nicht ihn.
      Als Arisu nun aber Takeo wegen dem Stand der letzten Untersuchung und dem EKG und Ultraschall fragte kam ihm Mei zuvor. Sie verzog das Gesicht angewidert. „Ih… Glibber.“, meinte sie und ließ damit Takeo erneut lachen. „Immer sagst du deine Meinung.“, antwortet er Mei und hielt sie noch immer auf dem Arm, während sie nun jedoch rot wurde als sei es ihr peinlich. Ihre Mutter hatte mit ins Lachen von Takeo eingestimmt. „Sie ist eben wirklich vernarrt in dich.“
      Takeo wollte sich eigentlich um die Behandlung kümmern, doch Mei fuhr ihm schon wieder zwischen, weshalb er etwas entschuldigend zu Arisu sah. „Klar. Ich liebe Takeo und werde ihn heiraten.“, gab sie selbstsicher von sich.
      „Dafür muss ich dich erstmal behandeln dürfen und mit meinem Chef hier reden, ja?“ Damit schien er sie zum Schweigen zu bringen und Takeo sah nun zum Blonden, der viel zu viel hier mitbekam für Takeos Geschmack. „Das Herz ist soweit stabil und in diesem Zustand bei einer guten Größe für den nächsten Eingriff. Wenn alles planmäßig läuft auch der Letzte, da dann das Lochen endgültig geschlossen ist und der Fehler damit behoben. EKG und Ultraschall sind gut. Bluttest würde ich an einem gesonderten Termin per Schnellverfahren direkt vor der OP machen.“ Ihm kam etwas in den Sinn, dass ihm auf der Seele brannte: Wollte Arisu auch die OP machen? Sein Blick verdunkelte sich wieder Arisu gegenüber, doch dies würde er nun nicht vor der Patientin fragen können.
    • Yuri nickte leicht bei ihre aussagen und lachte selber etwas und wank ihr noch kurz nach eh er seinen Arm wieder sank. Und doch verfolgte er Mikans weg, wie diese davon ging.
      Nun hieß es für Yuri warten, jedoch war die Stille nicht von lange Dauer, das er beobachtet wurde von den Schwestern war ihm gar nicht bewusst.
      Nur als er angesprochen wurde löste sich Yuris Blick vom Gang und ging zu den Schwestern hinter dem Empfangstresen. Der dunkelhaarige schenkte beide Frauen ein lächeln auch wenn ihn nur eine von beiden angesprochen hatte. auch entging ihm nicht das diese wohl leicht errötet war, nur sagen würde er dazu nichts. Wieso auch er fühlte sich eher geschmeichelt.
      " Das können Sie in der Tat, ich würde gerne mit meinen Bruder, Dr. Arisu Komida, sprechen. Es ist nichts schlimmes und sollte er einen Patient grade haben, soll er diesen in aller ruhe fertig machen. Würde auch wirklich schnell gehen, versprochen. " , versicherte Yuri, denn er wollte seinen Bruder unnötig von seine Arbeit aufhalten. Aber ein bisschen Motivation würde seinen Bruder gut tun.

      Arisu der deutlich merkte wie sie auch körperlich immer mal leicht zusammen zuckte und sich auch an Takeo kuschelte, sagte ihm deutlich das sie ihm immer noch nicht wirklich vertraut. Der Blonde wusste aber auch das er Geduld haben muss, denn nicht jeder vertraut einem fremden sofort. Und da Mei ja sehr in Takeo vernarrt war, war dies um so mehr verständlich.
      Arisu der sich selber schon zusammen reisen musste das er nicht lachte, viel es aber immer schwerer seine ernste Haltung zu bewahren, bis dann Meis aussage vernahm und ihre Meinung dazu vernahm und auch wie diese bestätigt das sie in Takeo vernarrt war. Ohne das es Arisu auf halten konnte musste selbst der blonde lachen und winkte leicht ab, wo er Takeos Gesicht so sah. " Schon ok Mei bekommst ohne umschweife meinen Segen für eure Hochzeit. ", denn dieser Gedanke kam ihm auch schon, das Mei wohl Takeo auch noch heiraten wird so vernarrt wie sie war in diesen.
      Der blonde holte dann aber dann tief Luft um das er wieder ernster wurde, denn er musste Takeo genau zu hören was dieser zu sagen hatte , immer hin ging es hier um Mei´s weitere verlauf.
      " Gut ok, ich verstehe. " Erwiderte Arisu darauf hin nur , als Bestätigung und deutet dann darauf das Takeo Mei doch nun mal auf die Liege legen solle und er alles für das EKG vorbereiten konnte.
      Natürlich säuberte er die Endpunkte noch mal die auf die Haut kamen und so nahm er wie Mei es bezeichnet hatte den Glibber zur Hand und gab ein kleines Bisschen auf ein der Endpunkte. Als Mei dann auf der Liege lag.
      " So Mei ,das wird nun auch Kalt etwas, aber es tut nicht weh versprochen. Wusstest du eigentlich das es ein Buch gibt über einen kleinen Schleim, der wie dieses Glibber hier ist. Dieser Schleim erlebt große Abenteuer und kann sich sogar in Tiere verformen. " ,erzählte Arisu nun ein bisschen um Mei, auch etwas den Egel von den Glibber wie sie sagte vielleicht nehmen konnte.
      Während Arisu so sprach befestig dieser die Enden des EKG-Gerätes an Mei.
      Nur hatte der blonde sorge das Mei nun nicht ruhig bleiben würde oder sich bewegte. Aber da braute Arisu doch in geheimen auf Takeo immer hin hatte er sie bisher so gut im griff gehabt.
      Was Takeo aber in diesen Moment eigentlich durch den Kopf ging ,war dem jungen Arzt gar nicht bewusst.


    • Yuri konnte sicher genau sehen wie den beiden Schwestern hinter dem Tresen fast die Kinnlade runterfiel, denn auch wenn sie die Ähnlichkeit sahen, so hätten sie damit nicht gerechnet. Die Jüngere wurde daraufhin nervös, was sicher auch daran lag, dass er nun von einem süßen Kerl zu dem Bruder ihres neuen Chefs geworden war. Die etwas Ältere hingegen nickte nur und ließ ihn ausreden. „Das ist gut. Er hat gerade einen Patienten und Sie können gerne Platz nehmen, wobei er heute keine weiteren Termine hat.“ Er hatte ja auch immerhin diesen Patienten nur genommen um etwas zu tun zu haben, in ihren Augen zumindest.


      Als Arisu über Mei lachte fing diese leicht an zu schmollen, verstand sie doch noch nicht ganz, dass er sich nicht über sie lustig machte. Takeo hingegen legte den Kopf schief und sah den Blonden eine Zeit lang verwundert an. Sicher, jeder konnte lachen, doch bis jetzt hatte er den Blonden eher so aufgefasst, dass er mit einem Stock im Arsch geboren worden war.
      Aber bei der Aussage wegen der Hochzeit verdunkelte sich Takeos Gesicht für einen Moment. Wenn sie nicht gerade einen Patienten hätten, dann würde er ihm auch seine Meinung geigen. Wer war der Kerl schon, dass er seinen Segen geben durfte. Und auch war dem Arzt sogleich sein Vater in den Sinn gekommen, der ihn immer mehr nervte, dass er doch bald heiraten sollte, wusste er immerhin nichts von seiner sexuellen Orientierung oder wollte es zumindest nicht wahrhaben. Doch nun konzentrierte er sich auf Mei, denn das Mädchen war ihm viel zu sehr ans Herz gewachsen, als dass er hier Stress machen würde.
      Etwas zögerlich ließ sich Mei von ihm auf die Liege ablegen und beobachtete dabei genau, dass dieser nicht ging und auch was Arisu so trieb. Als er ihr nun von dem Buch erzählte weiteten sich ihre Augen für einen Moment ehe sie ihn kühl ansah. „Ich bin doch kein Baby mehr. So ein Buch brauch ich doch nicht. Nun war es Takeo, der sich nicht mehr zurückhalten konnte und sein Lachen drin behalten konnte. Leise lachte er vor sich hin, weil Mei Arisu so eine kühle Abfuhr gegeben hatte.
      Das Lachen ließ Meis Gesicht förmlich strahlen. „Zum Glück lache nur ich und nicht du, Mei.“, meinte er spielerisch, während er sich langsam wieder fing. „Denn du weißt doch: Du musst ganz stillhalten, damit es eine Belohnung gibt.“ Die Augen des Mädchens leuchteten, während ihre Mutter alles genau beobachtete, aber beschlossen hatte, dass es wohl am besten war sich rauszuhalten. Sie wusste ja auch was für eine besondere Verbindung sie hatten. „Hast du meine Lunchbox bekommen?“, fragte sie, denn immerhin hatte sie diese ja mit zubereitet und ihrem Vater mitgegeben. „Ja, danke dafür. Ich bin ganz verhungert, weil mein Essen gestern auf dem Boden gelandet ist. Ich hatte ganz schrecklichen Besuch von einem Einbrecher.“ Auch wenn es wahr war auf eine gewisse Art, so erzählte er ihr diese Geschichte nur um sie auf der Liege zu halten und abzulenken. Meis Augen weiteten sich vor Schock. „Keine Sorge, du weißt doch wie stark ich bin.“, meinte er sogleich mit einem Zwinkern.
    • Das er Leute damit schockte das er Arisu Bruder war, wundert ihn schon nicht wirklich mehr, denn so oft wie er hörte das er ihm ähnlich sah, waren die Reaktionen doch recht ähnlich. Deswegen schmunzelte Yuri nur leicht bei dessen Gesichtsausdrücke.
      Yuri lächelte leicht als er dies so hörte das er einen Patienten grade hatte und nickte darauf hin das er sich ruhig setzen solle.
      Nur das letzte das er keine weitere Patienten dann hatte, lies ihn doch etwas komisch werden, denn sonst wurden neue Ärzte doch regelrecht überrannt davon Patienten zu bekommen.
      " Danke." ,bedankt sich Yuri nur und suchte sich darauf hin einen Freien Platz wo er sich niederlies, natürlich ging ihm ein mal Quer durch den Rücken ein schmerz durch und seufzte auf als der schmerz vorbei war. So hieß es für Yuri nun nur noch warten bis die Tür auf ging und er seinen Bruder sah.

      Arisu der dann an das Gerät ging gab einige Sachen ein bevor er stoppte um das verhalten und aussagen von Mei erst einmal wahr zunehmen. Wobei ihm aber nicht aufgefallen war wie Verwundert Takeo über sein lachen war, denn auch wenn Takeo der eigentliche Arzt von Mei war, so musste auch bei dem ganzen scherzen Arisu seinen Job machen, wodurch ihm dies dann doch durch den Blick auf den Bildschirm entgangen war.
      Der blonde ging dann aber wieder auf Mei ein und meinte auf ihre aussage hin. " Schade, grade weil ich gedacht habe das du kein Baby mehr bist, wäre das Buch etwas für dich, da nicht nur Bilder in diesen Buch sind. Da lag ich wohl leider Falsch, wie du siehst auch ich bin nicht perfekt. " so hörte Arisu noch zu was sie zu Takeo sagte und was er darauf Antworten tat und schmunzelte leicht. Und Startete nach Mei´s Aussage direkt die Aufnahme damit sie ruhig war als die Aufnahme war und lies seinen Kollegen Takeo das wirklich durch gehen, was aber er sich auch grade versprach das er Takeo auch einen reinwürgen würde.
      Als die Aufnahme nach wenigen Minuten vorbei war stellte er das Gerät aus. Und sprach dann zu Mei noch:
      " Was dir Dr. Tata aber nicht erzählt hat eben zu diesen Einbrecher, das dieser, sogar gemeint hatte er solle sich nicht erschrecken und eben so hatte dieser einen kleinen süßen Kater bei sich, wo dieser Katerchen nun auch bei Dr. Tata lebt erst einmal. "
      Arisu konnte es klar nicht sein lassen auch etwas zurück zu feuern und nahm dabei vorsichtig die Geräte vom EKG ab. Wobei er dieses auch direkt etwas reinigte. Dies aber noch genauer machen würde wenn Mei und ihre Mutter weg sind.
      So holte er wiederum das Gerät heran was Ultraschall machte und setzte sich neben die Liege auf einen kleinen Stuhl.
      " So nun nur noch Ultraschall dann sind wir durch Mei. " , meinte er dazu und holte auch das Gel hervor was er auf den Ultraschallkopf gab.
      " Achtung Mei , nun wird es ganz kurz Kalt. " , so hob Arisu ganz leicht das Shirt von Mei hoch und legte den Ultraschallkopf auf Mei´s Haut nieder, wobei Arisu dann auch auf den Bildschirm sah. Natürlich behielt er Mei denn noch im Auge, denn das wohl der Patienten war ihm auch schon sehr wichtig.


    • Was Arisu nicht wusste: Takeo beobachtete alles genau was der Blonde tat. Dies machte er nicht nur, weil er Mei liebte, sondern auch, weil er dem Arztneuling nicht traute. Doch auf der anderen Seite musste er auch zugeben, dass er gerade sehr viel Spaß hatte. Dies lag natürlich vor allem daran, dass Mei Arisu nicht mochte und daraus kein Geheimnis machte.
      So was ihre Antwort darauf als Arisu meinte, dass er nicht perfekt war, ein ganz leises: „War ja klar.“ Es war nicht mal gemein von ihr, aber sie hatte schon zu viele schlechte Ärzte gesehen und perfekt waren in ihren Kinderaugen eben nur ihr Vater und Takeo.
      Als Arisu nun aber wagte Takeo auch Tata zu nennen fing er von beiden einen Blick ein als würden sie ihn gleich erwürgen wollen. Mei, aus Eifersucht und Takeo: Er erlaubte es nur einem Kind ihn so zu nennen und keinem wild fremden Kerl, der sich in sein Leben schlich. Mei hingegen rollte die Augen. „Ich bin schon 5, ja. Eibrecher haben keine Katzen.“, meinte sie selbstsicher. Takeo ließ es mal unbeantwortet, weil sonst würde er nur ewig Dinge erklären müssen und er hatte noch mehr Patienten heute.
      Die weitere Untersuchung lief recht ruhig und Takeo hatte nichts zu beanstanden, auch wenn er es gerne gewollt hätte. Nur die Schwestern würden sich gleich warm anziehen können.
      Der Ultraschall war unauffällig, abgesehen von dem bestehenden Problem, aber es gab nichts, dass gegen die bevorstehende Operation sprach. „Sieht gut aus. Wir können so sicher operieren, wenn du nicht vorher noch mal krank wirst.“, meinte der Braunhaarige. Wusste er doch zu gut wie schnell Kinder in dem Alter eine Erkältung bekamen. Deshalb gab es für Mei auch oft Verbote mit anderen Kindern zu spielen oder in die Kita zu gehen. Ihre Mutter seufzte erleichtert, sollte es immerhin die letzte OP sein. „Wegen den weiteren Terminen fragst du bitte am Tresen nach, ja?“, meinte er zu Amber und legte ihr eine Hand auf die Schulter.
      „Wirst du dann operieren oder macht dein Chef das?“, fragte die Blonde und sah zwischen den beiden hin und her. Dies wusste Takeo auch nicht genau, immerhin hatte er Mei immer alleine behandelt, doch normalerweise würde ein Chefarzt so eine Operation selbst durchführen wollen. Takeo beschloss vor den Patienten weiterhin ruhig zu sein und wartete ab.
    • Arisu der komplett auf Mei Konzentriert war, lies sich von nichts Ablenken denn, immer hin sollten die Ergebnisse gut werden. So bemerkte er auch nicht das Takeo ihn ganz genau beobachtet. Arisu gab dann aber auch nichts mehr darauf da er wusste Kinder konnten eben stur sein und doch sehr eigensinnig , was wohl an aller meisten aktuelle auch Mei passte.
      Das Mei so selbstsicher war, war ja gut und doch fragte er sich wirklich wie man schon mit 5 Jahren so die große klappen haben konnte. Nur dazu was sagen wollte er nun auch nicht denn ,Takeo ins schlechte Licht bei Mei rücken wollte er dann doch auch nicht, immer hin hatte er auch einen Ärztlichen ruf den er eben aufbauen wollte irgendwie.
      Als die Ergebnisse da waren sah Arisu auch darüber und nickte zustimmend auf Takeos aussage hin.
      " Genau , die Bilder und Schläge des Herzens sind Top, für die Erkrankung und wie Dr. Takeo meinte ,wir können ohne sorgen Operieren so lange Mei nun nicht krank wird. " Arisu der beobachtet wie Takeo mit der Mutter von Mei sprach wurde ihm ein was klar, sie schienen sich besser zu kennen als ihm klar war, denn niemand nicht mal er würde es wagen Frau Miller einfach zu duzen.
      Aber dies würde er erst ansprachen wenn Frau Miller mit Mei weg war, immer hin machte man dies nicht vor Patienten. So vernahm er die frage von Mei´s Mutter und lächelte sachte.
      " Wer Operieren wird werden wir sehen, aber ich kann auf jeden fall versichern das ich es nicht sein werde. Und dafür gibt es mehre Gründe. Die erste wäre, Sie selber Frau Miller, Sie kennen mich nicht wirklich und vertrauen mir auch nur bedingt wie es scheint, was aber auch verständlich ist, der zweite Punkt und somit der wichtigste wäre ,ich habe keiner Operation-Lizenz, sonst wäre es unverantwortlich, Mei einfach zu Operieren. Und der dritte Punkt , selbst wenn ich diese Regeln umgehen würde, was ich niemals tun würde, würde ich maximal ein schnitt sitzen und danach dürfte mich jemand ablösen. "
      Das er kein Blut sehen kann, das sollte er hier nicht laut aussprechen oder er wird noch von Takeo wohl ausgelacht oder schlimmeres. Alleine das er keine Operations-Lizenz hat war schon ein gefundenes Fressen bestimmt für braunhaarigen.
      " Aber ich Versichere Ihnen Frau Miller wir geben ihnen bescheid wer Mei Operieren wird."
      Er wusste jemanden so im Unwissen und stehen zu lassen war nicht richtig, aber Arisu wusste auch er musste in so einem Fall offen und ehrlich sein. Denn nur so kam man auch nur wirklich weiter im Leben.
      " Wie aber Dr. Takeo gesagt hat, lassen sie sich ein Termin geben für die Operation wir geben Ihnen Zeitnah auch bescheid ,wer Mei Operieren dann wird. " , gab Arisu ruhig zu der jungen Frau und sah dann zu Mei.
      " So Mei das wars auch schon du lebst noch, ich würde dir nun gerne ja Gummibärchen oder des gleichen anbieten , aber leider habe ich noch nichts hier, aber sollte Dr. Tata mal krank sein, kannst du auch wenn du es vielleicht nicht magst, zu mir kommen. Zusammen mit deine Mutter." , dabei leichte er Mei an und reichte ihr seine Hand wobei er aber davon ausging das sie ihm nicht die Hand geben würde.


    • Takeo hatte neben all den Scherzen und den Späßen dennoch genau aufgepasst was sein neuer Vorgesetzter da getan hatte und aber auch genaustens auf die Werte von Mei geachtet. Er liebte das Mädchen zu sehr um sich einen Fehler zu erlauben und dies nur, weil er persönlich etwas gegen Arisu hatte. Seine fachliche Kompetenz stand zwar noch auf dem Prüfstand, aber so ein mieser Arzt konnte er ja wohl auch nicht sein, auch wenn Takeo dies ihm nie so sagen würde.
      Als sie sich nun einig waren und es nur noch um die Klärung der Operation ging, war Takeo doch etwas erstaunt, immerhin schlug kaum ein Arzt eine Operation aus mit der man auch noch angeben konnte und besonders ein junger Arzt wie Arisu konnte es sicher mit so einer Herz-OP.
      Amber hingegen nickte und schien erleichtert. Arisu hatte immerhin Recht: Sie kannte ihn nicht. Bei dem zweiten Punkt legte sie den Kopf jedoch schief, verstand sie ihn immerhin nicht ganz. Takeo hingegen konnte für einen kurzen Augenblick seinen Schock kaum für sich behalten und seine Gesichtszüge zeigten wie verwirrt er war. Welcher Arzt hatte auch keine Lizenz zum Operieren? Nur, wenn man Mist baute hatte man meistens keine oder wenn sie noch in der Schwebe war, doch so jemand hatte als Oberarzt in einem Krankenhaus nichts zu suchen, da hier immer wieder Notoperationen anstehen konnten. Doch der Braunhaarige fing sich schnell und hörte weiter zu, gab den guten Untergebenen.
      Damit war Takeo auch klar, dass der Posten sicher nicht wirklich Arisu gehörte, egal wie gut er vielleicht war. In ein Krankenhaus dieser Größe gehörte er damit nicht, auch wenn er die Gründe ja noch nicht wusste. Doch wusste er auch, dass er damit wohl Mei operieren würde. Die meisten anderen Ärzte waren ausgebucht oder aber zu weit weg vom Fach, doch er beließ es bei einem zustimmenden Nicken, wollte er Arisu nicht gleich ins Wort fallen.
      Mei hatte den Erwachsenen kaum zugehört und sich stattdessen wieder vernünftig angezogen, ehe sie sich an Ihre Mutter gekuschelt hatte. Diese erhob sich nun jedoch und Mei verzog nur das Gesicht als er von Gummibärchen sprach. Doch Anstand hatte sie und schüttelte seine Hand kurz. „Ich geh dann lieber zum zweitbesten Arzt hier, nach Tata.“ Nun mussten ihre Mutter und auch Takeo lachen, da sie genau wussten, dass sie ihren Vater meinte und dieser nach Takeo kam. „Sag ihm das lieber nicht, dass er nur der Zweitbeste ist, ja?“, ermahnte Takeo sie und ging zur Tür. „Und keine Sorge: Ich habe noch Kekse für dich, Mei.“ Er zwinkerte ihr zu und führte die Beiden damit raus, ehe er am Tresen kurz Mei noch einen Keks gab. Diese wäre zu gerne noch geblieben, doch ihre Mutter zog sie mit sich, nachdem sich die Beiden von dem Arzt verabschiedet hatten.
      Erst als sie außer Hörweite waren wand er sich an die beiden Schwestern. „Seid ihr dumm oder was? Ihr wisst genau welche Patienten schon seit Jahren zu mir kommen und welche auch zu Springern können.“, fauchte er die beiden an und auch wenn Arisu kein Springer war, so war er doch quasi nun gleich gestellt, zumindest im Moment. Die beiden Schwestern wurden weiß und fingen an Entschuldigungen zu stammeln, wussten sie doch zu gut, dass er Rechrt hatte und sie Mist gebaut hatten.
      Daraufhin nahm er sich alle Akten und fing an diese zu sortieren und mit Post-its zu ergänzen. Auch wenn man es vielleicht nicht auf den ersten Blick sah, so sortierte er raus welche zu Arisu konnten heute und auch die nötigen Ergänzungen, die noch nicht in den Akten standen oder Anmerkungen von ihm waren, schreib er auf. So würde Arisu ohne Probleme seine Arbeit machen können und es kein Drama geben.
    • Der Blonde bemerkte natürlich das die Frau ihn wohl beim zweiten Punkt nicht ganz folgen konnte, da aber die Unterhaltung schon weiter ging und er aus den Augenwinkel Takeos schockiertes Gesicht nur sah war ihm klar das dieser wohl dafür kein Verständnis wohl haben wird.
      So kam Arisu nicht mal mehr dazu Frau Miller zu erklären was er meinte, aber dies war ja dann doch noch irgendwo eine neben Sache.
      Arisu der natürlich Meis Gesichtszüge sah verstand echt nicht was er bei ihr Falsch gemacht hatte, denn er war Nett wollte die Aufmuntern und Positiv zu reden und hatte sich sogar entschuldigt das er nichts zu naschen da hatte als Belohnung das sie so tapfer war. Für den Blonden waren Kinder immer wieder ein Rätzel wo durch er doch froh war das für ihn fest stand das er keine Kinder haben will.
      Nur wo auf einmal die kleine Hand seine berührte und sie meinte Sie würde lieber zum zwei besten Arzt gehen war Arisu sichtlich verwirrt, denn er hatte immer hin ja kein Plan wen diese kleine Prinzessin meinte, wobei ihm das irgendwie noch unangenehmer wurde als Takeo und Meis Mutter so los lachten.
      Als Takeo die beiden dann raus begleitet seufzte Arisu kurz ,da dies nun endlich vorbei war. Nur folgte er dann doch raus und sah grade wie Mei und dessen Mutter ging. Kurz darauf bemerkte er wie Takeo die Schwestern zusammen faltet und seufzte leicht genervt auf.
      " Dr. Takeo es ist ja nett das sie die beiden Zurecht weißen, aber bitte ohne Beleidigungen. Ich weis du bist angefressen dadurch, ich bitte aber darum Takeo. Also Ladys beim nächsten mal rufen ihr einfach bei Dr. Takeo an, wenn ihr unsicher seit das ich diese Patienten übernehmen kann. Ist ja nur eine frage und eine kurze und knappe Antwort. " Dabei blieb Arisu wirklich ruhig und doch hörte man deutlich die Strenge im Ton, denn nun Laut zu werden empfindet Arisu als falsch, denn zurecht weisen und mit strengen Ton ist schon oft Schande genug. Zumindest hatte er oft bemerkt wie Unwohl sich Schwestern gefühlt haben im nach hinein ,wo sein damaliger Oberarzt der ihn Ausgebildet hat , die Schwestern zurecht gerückt hatte.
      Nur ging Arisus Blick dann auf Takeos Handeln neben bei und bemerkte wie er wohl einige Akten raus Sortieren tat und sogar etwas dazu schrieb.
      Verwirrt darüber sah er seinen Kollegen einfach nur zu kurz.
      Während dessen hatte auch Yuri gehört das Arisu wohl grade im Flur war und beschloss auf zu stehen um zu den etwas lauteren Gespräch zu gehen. Yuri beobachtet die Situation kurz und schlich sich dann von hinten an Arisu ran, wobei er den Schwestern hinterm Tresen zeigte das sie ja ihn nicht verraten sollen. Vorsichtig kam Yuri näher und faste mit einem mal kräftig in Arisus Hüfte, im selben Moment zuckte Arisu zusammen und schrie dadurch leicht auf und drehte sich ruckartig rum, wobei er sich vor schreck an den Tresen lehnen sich tat und seine rechte Hand auf sein Brust auf Herzhöhe legte.
      Erst als Arisu sah wer das war und ihn sogar leise lachte seufzte der Blonde erleichtert.
      " Mensch...!!! Yuri..., das darfst du nicht machen. " Arisu musste sich erst einmal fangen, wobei Yuri immer noch leicht lachte.
      " Entschuldige Brüderchen ,ich könnte nicht wieder stehen, du warst so im Gespräch vertieft da hatte es sich angeboten." , dabei kassierte Yuri deutlich einen Blick von seinen Bruder den der andere nur zu gut kannte. Und dies war wirklich fast schon ein richtig bösartiger Blick.


    • Sogleich verengten sich Takeos Augen, als er gemaßregelt wurde. Er hatte diese Abteilung nun schon so lange geführt und wusste immerhin besser welche Idioten er nun vor sich hatte. Außerdem würde es sicher jedem schwer fallen sich nun wieder unterzuordnen, wenn man einige Zeit die Führung hatte.
      Die beiden Schwestern sahen nun hin und her zwischen den beiden Ärzten und hatten nicht sonderlich viel zu sagen. Sie wussten immerhin, dass sie Mist gebaut hatten und fanden es aber auch interessant, dass der neue Arzt Takeo zu Recht wies.
      Diese Schwestern hatten immerhin sich schon öfter solche Dinge erlaubt und er nun beschlossen endlich mal deutlicher mit ihnen zu reden. Er fand es gerade ungerecht, denn Arisu wusste nichts und meinte schon am ersten Tag alles auf den Kopf stellen zu können, als würde er genau wissen was hier vor sich ging. Wenn es nicht zum Nachteil von den Patienten gegangen wäre, dann hätte er auch keine Notizen an die Akten geheftet, nur um ihm eine reinzuwürgen, wenn er wieder dumm dastand.
      Plötzlich kam ihm eine Idee: Er sollte doch heute früher gehen, wenn er früher fertig war, und dies würde er machen. Dann wäre der Blonde für alles hier verantwortlich und würde sogar ins Schwimmen geraten können.
      So biss er sich von innen auf die Wange, um nichts zu sagen und würde den Schwestern schon nachher die Leviten lesen, wenn der Kerl nicht da war. Doch nun schwieg er und nickte nicht mal als Reaktion.
      Als sich Yuri nun anschlich, mussten die Schwestern sich ziemlich beherrschen nicht laut loszulachen und Takeo, der bis eben noch auf seine Unterlagen geschaut hatte, sah sie nun finster an, da er dachte, dass es wegen der Standpauke war. Der Braunhaarige kochte vor Wut.
      Doch als der Schwarzhaarige nun seinen neuen Vorgesetzten erschreckte, da sah er recht verwirrt hin und her. Schnell begriff er die Situation und sogleich konnte er schon wieder etwas schmunzeln.
      „Aber, aber Dr. Arisu… wir befinden uns in einem Krankenhaus, da sollte man sich so rumschreien.“, meinte er lächelnd und nahm sich dann eine seiner Akten, ehe er auf dem Tresen den Rest in Arisus Richtung schob. „Diese Patienten können sie ohne Probleme übernehmen.“ Damit ging er nun mit seiner Mappe in Richtung Wartezimmer. „Herr Miyamoto, wenn Sie mir bitte folgen würden.“ Er hatte heute echt keine Zeit um sich ewig mit seinem neuen Chef rumzuschlagen, vor allem, wenn er heute früher Heim wollte um mal Schlaf nachzuholen.
    • Auch wenn Arisu verstehen konnte das Takeo nicht erfreut über die Maßreglung war, so war dies immer noch seine Aufgabe nun die anderen Kollegen auf Fehler zu belehren. Wodurch er nun nicht verstand ,wieso Takeo so gerierte weil er ihn wiederum gemaßregelt hat. Hätte Arisu aber nur Ansatzweise geahnt das sie öfters schon solche Fehler gemacht haben , hätte der Blonde wohl auch etwas anders reagiert.
      Nach dem Yuri es geschafft hatte ihn zu erschrecken, beruhigte sich Arisu noch einer Zeit wieder und vernahm dabei die Aussage seinen Kollegen Takeo.
      " Du würdest dich genau so erschrecken wenn jemand hinter dir ist mit dem du nicht rechnest, ohh halt das hast du ja schon, gestern Abend und das war nicht mal von hinten sondern von vorne sogar wo deine Augen sind. ", feuerte Arisu eine freche Antwort hinter her. Sein Bruder lachte deswegen leicht und meinte nur, bevor Takeo ging: " Ihr versteht euch ja gut. " Arisu gefiel die Aussage seines Zwilling mal so gar nicht, denn das sie sich verstehen bezweifelte er selber ganz stark.

      Nach dem aber Takeo weg war, war die Aufmerksamkeit komplett auf Yuri von Arisu und er unterhielt sich noch ein kleines bisschen mit ihm. Wobei Yuri an fing sogar zu betteln das er doch sein heiß geliebtes Curry haben wolle und das er sogar alles mit bringen würde.
      Arisu selber war davon nun nicht begeistert ,denn er war sich sicher das Takeo im Dreieck springen wird wenn auf einmal Yuri in der Tür stand.
      Aber zugleich wusste Arisu er war Takeo noch etwas schuldig und stimmte dadurch einfach zu und meinte zu seinem Bruder er solle doch gegen 19 Uhr bei ihm sein. Dabei schrieb er seinen Bruder auch eine Adresse auf ,logischer weise die für Takeo.
      Da er davon ausging das sie nur zutritt sein würden, meinte er noch zu Yuri er sollte für drei Personen einkaufen.
      Während die kurz noch etwas so weiter ging um zu klären was er alles brauchte dann, vergaß Arisu glatt das die Schwestern noch am Tresen mit saßen und deutlich hören konnten wie sie darüber sprachen das Arisu heute wohl kochen würde.
      Nach dem das wichtigste geklärt war und Yuri seinen Bruder auch etwas motivieren weiter tat das er sich nicht unterkriegen lassen solle, ging diese und Arisu sah kurz auf die Akten die Takeo ihm da gelassen hatte und holte eben so den nächsten Patienten zu sich und so verlief der Tag weiter.
      Erst gegen 17 Uhr merkte Arisu deutlich das etwas mehr los war, aber Arisu musste sich selber eingestehen dafür das es sein erster Tag war schlug er sich wirklich gut. Selbst wo nun Takeo Schluss hatte, war Arisu klar er würde noch mindesten 1 Stunden Arbeiten, aber er wusste selbst wenn er etwas später Zuhause war, würde Yuri schon das Kind Namens Takeo schon schaukeln.

      So verfingen die Stunden und in der Wohnung von Takeo klingelte die Haustür, wo bei Takeo vermutlich beim nachhause kommen mit bekommen haben müsste das nicht abgeschlossen gewesen war.
      Yuri der wiederum geklingelt hatte, hoffte das dieser Takeo nicht so böse nun wäre ,wo er nun doch so spontan vorbei kam.