Silverius 'Silver' Magnus
„... danke aber auch. Weil das die größte meiner Sorgen ist.“, schnaufte der Unsterbliche, beleidigt darüber, dass die Rothaarige sein Aussehen kommentierte, bevor sie seine Frage beantwortete und kaum hatte sie dieses verhasste Wort über sich gebracht, diesesja.... zuckte er auch schon wieder zusammen.
„Na toll... war ja irgendwie klar.“, machte er ein Gesicht wie jemand, der in seinem Leben nichts außer Pech hatte. Wie sonst sollte man das auch nennen? Endlich hatte er einen Weg aus diesem verdammten Albtraum heraus gefunden – sein Blick wanderte automatisch zu der Diebin auf dem Holzstuhl – musste er natürlichwieder die Wege mit dieser Hexe kreuzen.
Er hatte gehofft ihr nicht mehr begegnen zu müssen. Keinen Schritt in die selben Dörfer und Städte wie sie zu treten, aber es war schwer jemandem aus dem Weg zu gehen, den man seit mindestens hundert Jahren aus den Augen verloren hatte. Er hatte aber auch nicht erwartet jemals wieder aufstehen und... nun, seine Ruine von einem Anwesen zu verlassen.
Hätten sie diese Reise nicht einfach hinter sich bringen können, ohne auch nur den Namen dieser Hexe zu vernehmen? Er wusste zwar nicht, wieso sich ihr Titel verändert hatte, womöglich einfach nur eine Eigenart von Zeit, aber in seinen Augen war dieser Titel viel zu.... harmlos.
Wenigstens das Wort Blutmond hätte bleiben müssen. Aber es war nicht seine Entscheidung gewesen.
„Sie ist... einfach über die Straßen gewandert...?“, wiederholte Silver und ließ sich auf sein Bett fallen. Die halb heruntergefallene Decke erzählte noch die Geschichte davon, wie er aus dem Bett gefallen war, aber das kümmerte ihn im Moment wenig.
„Moment... sie ist mit einer Kutsche gekommen?“, blinzelte der Braunhaarige sie verwirrt an, als hätte Neona ihm gerade erzählt, dass der roten Hexe des Mondes ein zweiter Kopf gewachsen wäre.
In seinen Augen war es eigenartig. Weil sie es nie zuvor getan hatte. Hexe hatten ja bekanntlich eigene Arten der Fortbewegung. Wozu auch eine Kutsche nehmen, wenn man einfach an einem anderen Ort auftauchen oder fliegen konnte?
Leicht zuckte Silver zusammen, als Neonas Hand ihn aus seinen Gedanken riss und er blickte auf. In seinen sonst so leeren Augen war deutlich der Ausdruck von Sorge, gemischt mit Angst zu erkennen.
„Können wir... nicht gleich gehen...?“, fragte der Unsterbliche vorsichtig, schluckte schwer und legte die Hand um das Handgelenk der Rothaarigen, als bräuchte er in diesem Moment ihre Wärme. Ein eigenartiges Gefühl. Immerhin hatte er diesen Luxus bisher nicht besessen, einfach nach einem Menschen zu greifen, wenn er halt brauchte.
„... vielleicht hast du ja Recht und hier wird sie nicht nach mir suche, aber... was wenn doch...? Ist sie... du sagst sie ist über die Straße stolziert, kurz vor dem... Rathaus? Hat sie was im Rathaus zu suchen? Ist sie beschäftigt?“, runzelte er die Stirn und hasste es abgrundtief so wenig Informationen zu haben.
Aber er konnte nicht hinaus gehen und sich selber eine Übersicht verschaffen... und das Geld um jemanden dafür zu bezahlen hatte er auch nicht.
Mit einem tiefen Seufzer fuhr sich Silver durchs Haar, nachdem Neona schon wieder sein Aussehen kommentierte.
„... ist das so wichtig? Ist doch egal wie ich aussehe, solange die Kleidung alles verdeckt...“, murmelte er, ließ Neona's Handgelenk wieder los, als sie sich von ihm entfernte und begann trotz seiner Worte seine Kleidung zurecht zu rücken und ein paar Falten glatt zu streichen.
Sein Blick fiel wieder zum geschlossenen Fenster... so klein die Wahrscheinlichkeit auch war, die Anwesenheit dieser Hexe machte den Unsterblichen unruhig. Und es wäre nicht das erste Mal, dass sie sich unerwarteterweise gegenüber stehen würden.
„... danke aber auch. Weil das die größte meiner Sorgen ist.“, schnaufte der Unsterbliche, beleidigt darüber, dass die Rothaarige sein Aussehen kommentierte, bevor sie seine Frage beantwortete und kaum hatte sie dieses verhasste Wort über sich gebracht, diesesja.... zuckte er auch schon wieder zusammen.
„Na toll... war ja irgendwie klar.“, machte er ein Gesicht wie jemand, der in seinem Leben nichts außer Pech hatte. Wie sonst sollte man das auch nennen? Endlich hatte er einen Weg aus diesem verdammten Albtraum heraus gefunden – sein Blick wanderte automatisch zu der Diebin auf dem Holzstuhl – musste er natürlichwieder die Wege mit dieser Hexe kreuzen.
Er hatte gehofft ihr nicht mehr begegnen zu müssen. Keinen Schritt in die selben Dörfer und Städte wie sie zu treten, aber es war schwer jemandem aus dem Weg zu gehen, den man seit mindestens hundert Jahren aus den Augen verloren hatte. Er hatte aber auch nicht erwartet jemals wieder aufstehen und... nun, seine Ruine von einem Anwesen zu verlassen.
Hätten sie diese Reise nicht einfach hinter sich bringen können, ohne auch nur den Namen dieser Hexe zu vernehmen? Er wusste zwar nicht, wieso sich ihr Titel verändert hatte, womöglich einfach nur eine Eigenart von Zeit, aber in seinen Augen war dieser Titel viel zu.... harmlos.
Wenigstens das Wort Blutmond hätte bleiben müssen. Aber es war nicht seine Entscheidung gewesen.
„Sie ist... einfach über die Straßen gewandert...?“, wiederholte Silver und ließ sich auf sein Bett fallen. Die halb heruntergefallene Decke erzählte noch die Geschichte davon, wie er aus dem Bett gefallen war, aber das kümmerte ihn im Moment wenig.
„Moment... sie ist mit einer Kutsche gekommen?“, blinzelte der Braunhaarige sie verwirrt an, als hätte Neona ihm gerade erzählt, dass der roten Hexe des Mondes ein zweiter Kopf gewachsen wäre.
In seinen Augen war es eigenartig. Weil sie es nie zuvor getan hatte. Hexe hatten ja bekanntlich eigene Arten der Fortbewegung. Wozu auch eine Kutsche nehmen, wenn man einfach an einem anderen Ort auftauchen oder fliegen konnte?
Leicht zuckte Silver zusammen, als Neonas Hand ihn aus seinen Gedanken riss und er blickte auf. In seinen sonst so leeren Augen war deutlich der Ausdruck von Sorge, gemischt mit Angst zu erkennen.
„Können wir... nicht gleich gehen...?“, fragte der Unsterbliche vorsichtig, schluckte schwer und legte die Hand um das Handgelenk der Rothaarigen, als bräuchte er in diesem Moment ihre Wärme. Ein eigenartiges Gefühl. Immerhin hatte er diesen Luxus bisher nicht besessen, einfach nach einem Menschen zu greifen, wenn er halt brauchte.
„... vielleicht hast du ja Recht und hier wird sie nicht nach mir suche, aber... was wenn doch...? Ist sie... du sagst sie ist über die Straße stolziert, kurz vor dem... Rathaus? Hat sie was im Rathaus zu suchen? Ist sie beschäftigt?“, runzelte er die Stirn und hasste es abgrundtief so wenig Informationen zu haben.
Aber er konnte nicht hinaus gehen und sich selber eine Übersicht verschaffen... und das Geld um jemanden dafür zu bezahlen hatte er auch nicht.
Mit einem tiefen Seufzer fuhr sich Silver durchs Haar, nachdem Neona schon wieder sein Aussehen kommentierte.
„... ist das so wichtig? Ist doch egal wie ich aussehe, solange die Kleidung alles verdeckt...“, murmelte er, ließ Neona's Handgelenk wieder los, als sie sich von ihm entfernte und begann trotz seiner Worte seine Kleidung zurecht zu rücken und ein paar Falten glatt zu streichen.
Sein Blick fiel wieder zum geschlossenen Fenster... so klein die Wahrscheinlichkeit auch war, die Anwesenheit dieser Hexe machte den Unsterblichen unruhig. Und es wäre nicht das erste Mal, dass sie sich unerwarteterweise gegenüber stehen würden.
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