Fortune's Calling [Pumi feat. Codren]

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    • Santi hielt Diego still. Der Mann stand zwar entspannt da, aber Santi wusste, dass er nur zu gern nach Lewis gegriffen hätte. Doch Santi hielt das Hemd fest, das den Mann fesselte.
      "Wie läuft das bei euch, darf ich ihn anfassen?"
      Santi nickte kaum merklich. Diego keuchte, als Lewis seinen Worten Taten folgen ließ und ihn kräftig im Schritt packte. Und Santi? Santi hatte nur Augen für Lewis und wie der sich daran amüsierte, dass Diego so viel mit sich anstellen ließ. Der Streuner hatte noch gar nichts gesehen.
      "Ja. Ja, ich denke, er gefällt mir."
      Santi zerrte Diego rückwärts gegen seine Brust und legte ihm wieder eine Hand an die Kehle, um sich selbst genug Platz zu machen, damit er seinen Kopf auf Diegos Schulter legen konnte. Fühlte es sich so an, wenn man jemanden zu einem Spielzeug degradieren konnte? Hatte es sich für Diego so angefühlt, wenn er mit ihm in die Kisten gesprungen war.
      "Du willst doch bestimmt mehr sehen, oder?" fragte Santi, obwohl er die Antwort schon längst kannte. "Mach schon. Zieh ihn aus und sieh dir den Rest an."
      Diego, der Mistkerl, drückte doch tatsächlich seinen Hintern gegen Santis Hüften. Die Antwort darauf war, dass Santi den Kopf des Mannes soweit in den Nacken drückte, dass er eigentlich nur noch die Decke sehen konnte.
      "Wenn du zusehen willst, benimmst du dich besser," raunte Santi gegen Diegos Hals, bevor er leicht hineinbiss, was dem Mann ein weiteres, diesmal etwas erstickt klingendes, Keuchen entlockte.


    • Die Aufforderung musste Lewis sich nicht zweimal geben lassen. Diego hatte endlich einmal sein Statuen-Sein durchbrochen und ein Keuchen von sich gegeben, als Lewis ihn angefasst hatte. Dann war er also doch nicht so gleichgültig, wie er immer tat. Lewis wollte unbedingt mehr aus dieser steinharten Fassade herauskitzeln.
      Er packte Diegos Hosenbund, löste seinen Knopf und zog ihm die Hose runter, während er selbst in die Knie ging. Seine Beine waren genauso haarlos wie sein Oberkörper, was Lewis nicht unbedingt auf die Liste seiner Favoriten setzen würde, aber sein Schwanz... Ohne die Haare sah er fantastisch aus. Pornoreif. Lewis konnte seine ganze, wundervolle Länge bewundern, dabei war er sich sicher, nicht selbst an der Härte Schuld gewesen zu sein. Es war Santiago, der Diegos Kopf jetzt in den Nacken hielt, der den Mann so aufstachelte. Sollte er ruhig, Lewis konnte sicher trotzdem einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Niemand hatte bisher seiner Zunge widerstehen können.
      Mit einem Glitzern in den Augen sah er nach oben, betrachtete Diegos lang gestreckten Hals und dann Santiago, der seine Zähne darin versank. Letzteren beobachtete er sehr eindringlich, bis seine Bernsteinaugen auf Lewis landeten. Da lehnte Lewis sich ohne weiteres vor und leckte Diegos gesamte Länge entlang.
      Vermutlich hätte er fragen sollen, ob er das tun durfte, immerhin war Diego auf ein leicht anderes Spiel aus als er selbst, aber keiner der Männer beschwerte sich; weder Diego, der unter seiner Berührung zuckte, noch Santiago, dessen Blick jetzt auf Lewis ruhte. Lewis gefiel das, er mochte die Aufmerksamkeit. Er mochte es auch, Santiago zu reizen.
      Er benutzte keine Hände, nur seinen Mund. Er ertastete Diego mit kräftigen Lippen und einer flinken Zunge, die er ständig in Bewegung hielt. Er wusste sehr genau, was er dort tat, und er wusste auch, dass Santiago es wusste, dass er das Phantom seiner Künste spüren musste, nachdem er schließlich auch sonst aus diesem Winkel zu ihm hinunter sah. Aber jetzt war es Diego, der es zu fühlen bekam, und das ließ Lewis sich gefallen. Sehr gefallen. Er hielt den Blickkontakt zu Santiago aufrecht, während er die Lippen über Diegos Spitze schob, an ihm saugte, ihn leckte und ihn erst dann weiter einverleibte, noch längst nicht so viel, wie Lewis eigentlich könnte, aber genug, um den Mann weiter anzutreiben. Er wollte ihn nicht zum Kommen bringen, das wäre ja wirklich zu langweilig, aber er wollte sehen, wie reaktiv er war. Und er wollte Santiago locken. Eigentlich war diese Show hier nur für ihn.
    • Diegos Hände suchten hinter seinem Rücken nach Halt, kaum hatte Lewis' Zunge dessen Schritt berührt. Scheiße, war das heiß, dachte Santi. Nicht das verzweifelte Grabschen, das ignorierte er gekonnt. Nein, er war ganz auf Lewis fokussiert und auf das, was der Streuner da anstellte. Santi wusste ganz genau, wie sich das anfühlte und es jetzt zwar zu sehen, aber nicht zu spüren, das verdrehte ihm das Hirn. Das, was er sah passte nicht mit dem zusammen, was er spürte. Beziehungsweise dem, was er nicht spürte. Santi musste sich selbst zur Geduld mahnen.
      "Augen weiter nach oben," befahl er Diego und ließ dessen Hals los, um seine Hände freizuhaben.
      Eine ließ er über Diegos schlanken Oberkörper gleiten, bis er den Arm um ihn legen konnte. Damit presste er ihn fester an sich, schränkte seinen Bewegungsradius weiter ein. Dass sich ein wohlgeformter Knackarsch dabei gegen seinen Schritt presste, war nur ein Bonus für Santi. Seine andere Hand schob er seitlich in Lewis' wilde Mähne.
      "Treib ihn für in den Wahnsinn, callejero", raunte Santi und kraulte den Streuner ein bisschen. "Ich will, dass er sich kaum noch auf den Beinen halten kann. Schaffst du das?"
      Diego winselte leise - ein wundervolles Geräusch in Santis Ohren. Er lachte leise.
      "Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, dass wir es dir so leicht machen, oder, corbata? Ich weiß doch, wie geil du es findest, wen man dich auf die Folter spannt. Und wir beide wissen auch, dass ich ein Meister darin bin, dir nicht das zu geben, was du haben willst. Schließlich bin ich der einzige, der jemals Nein zu dir gesagt hat."
      Santi spürte, wie Diego in seinen Armen erzitterte. Scheiße. Das war viel zu gut. Er sollte das nicht so gut finden, so wie Diego in seinen Armen dahinschmolz.


    • "Treib ihn für in den Wahnsinn, callejero."
      Von Santiagos Stimme kribbelte Lewis' ganzer Körper. Fuck, das hier war gut, sehr gut. In seinem Mund zuckte Diego.
      "Ich will, dass er sich kaum noch auf den Beinen halten kann. Schaffst du das?"
      Ob er das schaffte? Stellte Santiago wirklich seine Fertigkeiten in Frage - seine, wo er doch vor nichts zurückschreckte? Oh, und ob er das schaffte. Er würde Diegos noch so kleinste Selbstbeherrschung aus seiner Schwanzspitze saugen.
      Diego gab ein leises Geräusch von sich, was für den sonst so beherrschten Mann ein sehr lautes Geräusch war, und Lewis begriff, dass das ein einfaches Spiel werden würde. Der Mann sah noch immer nach oben, er konnte nichts von Lewis sehen, konnte ihn nur fühlen und hören, was er mit Santiago besprach. Ihn einknicken zu lassen würde ein leichtes werden.
      Lewis löste sich mit einem Schmatzen von ihm und biss sich für Santiago auf die Lippe. Er sah ihm direkt in die Augen, näherte sich Diegos Schwanz von unten, ließ ihn über seine Wange gleiten und schloss die Lippen wieder darum. Bevor er ihn ganz schluckte.
      Tränen schossen ihm in die Augen und er kämpfte den ersten Reflex nieder, während er die Nase gegen Diegos Bauch presste. Ohne die Haare konnte er besser atmen, aber um das auszugleichen, zwang er ihn noch tiefer. Sein Hals war eng, er musste darum kämpfen, sich nicht sofort wieder zurückzuziehen, aber mit der Unbequemlichkeit kam die Lust und Lewis gab ein ersticktes Geräusch von sich. Er hielt sich an Ort und Stelle, ging in dem Genuss darin auf, wie Diego in seinem Mund zuckte und sich zu bewegen versuchte, hätte Santiago ihn nicht davon abgehalten. Ein paar Sekunden verblieb Lewis, bis ihm eine Träne über die Wange rollte, dann zog er sich vorsichtig zurück, bis er weit genug war, um nach Luft zu schnappen. Seine Mundwinkel waren feucht, sein Kinn ebenso, auf seiner Wange spürte er einen Rest von Diegos Lust. Er sah betörend zu Santiago auf, schluckte, ließ die Zunge gut für ihn sichtbar um Diegos Spitze kreisen und schluckte ihn dann wieder, ohne zu zögern, mit einem leisen Stöhnen auf den Lippen. Er machte sich keine Mühe ruhig zu sein; sollte Diego ruhig die obszönen Geräusche hören, die Lewis' Mund an seinem Schwanz verursachten, wenn er ihn dafür nicht sehen konnte. Lewis wusste, was er da tat. Er wusste genau, wie lange er brauchte, ein Ergebnis zu erzielen, denn bald bekam er einen Knoten zu sehen. Diego hätte keine Chance gegen ihn. Lewis wusste genau, wann er kommen würde, und hielt keine Sekunde zu früh oder zu spät an. Als er diesmal zu Santiago aufsah, stellte er sicher, dass der Mann sah, wie Lewis die Hand in die Hose schob. Er liebte das hier.
      "Hält er noch mehr aus?"
    • Fuck. Wäre das hier nicht Diego, würde Santi glatt vorschlagen, dass sie das hier öfter tun sollten. Wobei... das konnten sie ja eigentlich immer noch, nur eben mit anderen Leuten und nicht Diego.
      "Spürst du das, corbata? Das kann ich jederzeit haben, wann immer mir danach ist. Du bist also besser dankbar dafür, dass ich das mit dir teile."
      Diegos Hüften zuckten, Santi presste den Mann fester gegen sich selbst.
      "Benutz deine Worte, corbata."
      "Danke," keuchte Diego, just als Lewis von ihm abließ.
      Santi blickte zu dem Streuner hinab, sah wie dieser seine eigene Hand in seine Hose schob. Er sah wundervoll fertig aus und das, obwohl er gerade erst angefangen hatte. Mit einem Schlag wurde Santi klar, dass er selbst heute an die Grenzen seiner Selbstbeherrschung kommen würde, wenn Lewis jetzt schon so aussah. Das würde nur schlimmer werden, je länger sie spielten. Und Santi liebte es, wenn Lewis ruiniert aussah.
      "Hält er noch mehr aus?" fragte der Streuner.
      "Ich weiß nicht. Hältst du noch mehr aus, corbata?"
      Diego nickte, ohne dabei den Blick von der Decke zu nehmen. Santi knurrte und packte den Mann grob am Hals, grub seine Fingernägel in die Haut.
      "Worte, corbata," forderte er.
      "Ja. Ich halte noch mehr aus."
      Santi lockerte seinen Griff und lächelte sanft. Er schob seine Hand wieder zurück in Lewis' Haare, bedachte seinen Streuner mit einem sanften Blick. Mit dem Daumen wischte er ihm eine Träne aus dem Augenwinkel. Dann packte er Lewis' Haare fest und zog daran, bis Lewis aufstand. Er zog ihn an sich - and Diego - und küsste ihn.
      "Benutz deine Hände, callejero," raunte er Lewis zu. "Er soll wissen, was wir ihm hier schenken, und was er nie wieder haben wird."
      Er ließ Lewis nicht los, hielt ihn an Ort und stelle, hielt Lewis' Blick, während sie Diego zwischen sich einquetschten.


    • Santiago zog und Lewis folgte, ganz natürlich. Er musste sich an Diego pressen, um Santiagos Lippen zu erreichen, was vermutlich ganz in dessen Sinn gestanden war. Diego war heiß, seine Muskeln spannten sich straff und durch seine Brust konnte Lewis sein hämmerndes Herz spüren. Kein Wunder, er hatte ihm auch gerade seine Erlösung verweigert.
      "Benutz deine Hände, callejero."
      Lewis sah zwischen den von Lust erfüllten Bernsteinaugen hin und her.
      "Er soll wissen, was wir ihm hier schenken, und was er nie wieder haben wird."
      Langsam grinste Lewis. Er konnte sich kaum von Santiago abwenden, von diesem verschlingenden Blick, der ihn aufzufressen drohte. Auf die gute Weise. Santiago gefiel seine Show und er biss genau darauf an. Irgendwann hätte Lewis auch ihn soweit, dass er in den Wahnsinn getrieben wurde und darauf freute er sich schon. Denn das hier machte wirklich Spaß.
      Er griff zwischen sich und bekam Diegos Schwanz zu packen. Der Mann zuckte, bevor er wieder völlig regungslos wurde, zumindest so lang, bis Lewis anfing, ihn zu massieren. Da beschleunigte sich sein Atem wieder, auch wenn er versuchte, es sich nicht anhören zu lassen.
      Lewis streichelte ihn ein paar mal, mal schneller, mal langsamer, härter und sanfter, genau so lange wie er merkte, dass seine eigene Spucke nicht mehr ausreichte. Da löste er den Blick von Santiago, ohne sich von Diego zu entfernen, und hielt dem Mann die Hand vor den Mund.
      "Lecken."
      Und er tat es wirklich, er fuhr mit der Zunge einmal über Lewis' gesamte Handfläche. Lewis sah ihm dabei zu, hauptsächlich, weil ihn so sehr faszinierte, wie Diegos Hals dabei arbeitete. Der Mann sah gut aus, wenn er den Kopf so in den Nacken legte. Eigentlich sah er immer gut aus.
      "Guter Junge."
      Er grinste frech, weil Diegos Ego sich bestimmt darüber aufregte, legte aber gleich wieder die Hand an ihn, bevor er etwas sagen konnte. Und diesmal unterbrach Lewis sich nicht noch einmal, diesmal massierte er ihn kräftig, unnachgiebig, drückte ihn gegen seinen Bauch und bewegte das Handgelenk so wie Santiago es mochte. Dabei stieg er dem Mann natürlich nur ausversehen auf die schöne Anzughose und hielt sie am Boden fest. Diego atmete wieder schneller und Lewis warf einen stummen Blick zu Santiago mit der Frage, ob er es beenden sollte. Auf die eine oder andere Weise. Denn so sehr er das hier genoss - er wollte bald einen Schwanz in sich haben. Welcher von beidem war ihm egal.
      Dann lehnte er sich auf die andere Seite, drückte sich gegen Diego, der wiederum von Santiago aufrecht gehalten wurde, und bearbeitete seinen Hals mit den Zähnen. Er biss ihn, gerade so fest, dass er es in seinem überstreckten Hals spüren konnte, nicht fest genug für irgendeinen Atem. Er wollte ihn nur aufstacheln, wollte hören, wie ihm der Atem entglitt. Fuck, war das gut.
    • Santi konnte nicht anders. Er musste es einfach tun. Er drückte seine Hüften von hinten gegen Diegos wohlgeformten Hintern, rieb sich langsam daran. Diego keuchte, stöhnte sogar. Lewis arbeitete hervorragende Arbeit da unten. Und Diego folgte den Anweisungen des Streuners ohne zu zögern. Fuck.
      Als Lewis zu ihm sah, ihm still eine Frage stellte, schüttelte Santi nur leicht den Kopf. Nein. Er wollte Diego leiden lassen und ihm das verwehren, was er so unbedingt haben wollte, so lange er konnte.
      Er ließ Lewis los. Stattdessen strich er mit beiden Händen über Diegos Oberkörper, bis er dessen Brust erreichte. Lewis widmete sich nun dem Hals des Mannes und Santi gesellte sich dazu, nur eben an der Seite. Diego begann doch tatsächlich, zwischen ihnen zu zittern. Seine Knie... sie wurden so wunderschön weich, während der Mann immer mehr um Atem rang.
      "Bitte," flehte Diego.
      "Nein," gab Santi flach zurück. "Zu einfach."
      Als Lewis den Mann losließ, wimmerte Diego wieder. Santi hielt ihn fest, da er tatsächlich drohte, einfach zusammenzuklappen, als sein Körper langsam wieder runterkam. Er brummte zufrieden an Diegos Kehle.
      "Aufs Bett mit dir, callejero. Es wird Zeit, dass wir dich verwöhnen," orderte Santi.
      Er erlaubte Diego, den Kopf wieder zu senken und der Blick, den er Lewis zuwarf, als der zurück auf das Bett kletterte, war zum Anbeißen.
      "Willst du ihn haben?" fragte er Diego. "Willst du ihn anfassen?"
      "Ja."
      "Was willst du mit ihm machen, hm?"
      "Ich will ihn küssen. Ich will jeden Zentimeter von ihm schmecken."
      "Ah! Nicht jeden Zentimeter."
      "Jeden, den er mir erlaubt."
      Santi brummte, eine non-verbale Warnung.
      "Jeden Zentimeter, den du mir erlaubst," korrigierte sich Diego.
      Zu Belohnung spielte Santi mit seinen Nippeln, was dem Mann ein weiteres, leises Keuchen entlockte.
      "Was noch?"
      "Ich will ihn anfassen. So wie er mich angefasst hat."
      Santi hob den Blick zu Lewis. Scheiße, sah er Streuner gut aus, mit seinem chaotischen Haaren, den getrockneten Tränen und der halb offenstehenden Hose.
      "Willst du das?" fragte er Lewis. "Willst du, dass er dich überall berührt?"
      Allein der Gedanke sandte einen heißen Blitz in Santis Schritt. Fuck, sie sollten wirklich öfter jemanden in ihr Bett einladen.


    • Bald reichte der gepresste Atem nicht mehr aus und Diego erzitterte spürbar zwischen ihnen. Lewis sah das als den größten Erfolg, den er bisher erreicht hatte, die Selbstbeherrschung des Mannes so weit bröckeln zu sehen. Und dann -
      "Bitte."
      Oh, fuck. Es war zwar nur ein einzelnes, gehauchtes Wort, aber Lewis spürte trotzdem, wie ihm davon heiß wurde. Diego fing wirklich an zu betteln - er bettelte!
      "Nein. Zu einfach."
      Und wie es zu einfach war; zum ersten Mal war Lewis ganz Santiagos Meinung. Sollten sie Diego ruhig noch hinhalten, ihn noch weiter reizen. Die Reaktion war bei dem sonst so überheblichem Mann wunderschön.
      Als Lewis ihn losließ, war sein Wimmern schon lauter. Lewis grinste und begegnete dann über seine Schulter hinweg Santiagos Blick.
      "Aufs Bett mit dir, callejero. Es wird Zeit, dass wir dich verwöhnen."
      Verwöhnen - das würde Lewis sich nicht zweimal sagen lassen, auch wenn er hoffte, dass sie dieselbe Art von Verwöhnen verfolgten. Denn wenn Santiago auf einmal anfing, ihn wieder mit Samthandschuhen anzufassen, dann würde er vermutlich noch an die Decke gehen. Jetzt hatte er schon zwei Männer zu Verfügung, er wollte also, dass es richtig wehtat.
      Mit beschwingtem Schritt ging er zum Bett und warf sich darauf. Gerade, als er sich auf den Rücken rollte, die Beine öffnete und aufstellte, durfte Diego wieder nach unten sehen. Der Blick, der Lewis dabei traf, fühlte sich himmlisch versaut an.
      "Willst du ihn haben? Willst du ihn anfassen?"
      Santiagos Stimme war rau und Lewis liebte es, sie so zu hören. Er liebte es, wie ihn beide Männer jetzt ansahen, als wollten sie ihn gleich auffressen.
      "Was willst du mit ihm machen, hm?"
      "Ich will ihn küssen. Ich will jeden Zentimeter von ihm schmecken."
      In Diegos Augen blitzte es dunkel und Lewis öffnete die Beine weiter für ihn. Er präsentierte sich ein bisschen den Männern, auch wenn die Hose die beste Aussicht noch verbarg. Oder vielleicht auch die Fantasie anregte. Solange Diego hart genug war, konnte er ihn überall küssen. Fast überall.
      "Ah! Nicht jeden Zentimeter."
      Aber Santiago dachte eh schon mit.
      "Willst du das?", fragte Santiago jetzt Lewis. "Willst du, dass er dich überall berührt?"
      "Fuck, ja. Aber nur, wenn er mich richtig anfasst. Ich geh schon nicht kaputt."
      Er bedachte Diego mit seinem anzüglichsten Grinsen, legte seine Hand auf seinen Schritt und ließ die Hüfte ein wenig kreisen, ohne die Hand zu bewegen.
      "Wenn er das verspricht, dann kann er ruhig herkommen und es sich holen. Sonst wirst du ihm zeigen müssen, wie man es richtig macht, Santi-Baby."
    • "Du hast ihn gehört, corbata," raunte Santi. "Sorg dafür, dass es ihm gut geht."
      Er schubste Diego einen halben Schritt nach vorn und zog ihm den Rest seines Hemdes aus, dann schubste er ihn noch einmal in Richtung Bett.
      "Sorg dafür," fuhr Santi fort, "dass er sich so gut fühlt wie du eben. Aber wehe du fast seinen Schwanz an. Alles andere ist erlaubt."
      Santi grinste verschlagen. Lewis hatte doch wohl nicht geglaubt, dass er hier alles bekam, was er haben wollte, wann er es haben wollte. Nein, so lief das hier nicht. Santi würde dafür sorgen, dass beide den Verstand verloren, Diego und Lewis. Anders machte es doch gar keinen Spaß.
      Diego kroch Lewis' Körper empor, bis die beiden praktisch nebeneinander lagen. Dabei schob er seine Hand flach über Lewis' schlanken Körper. Santi sah zu, die Arme vor der Brust verschränkt.
      "Du magst Schmerzen?" fragte Diego geradezu unschuldig, dabei ging er nur auf Nummer sicher.
      So kaltschnäuzig der Mann auch sein konnte, es war doch immer wieder interessant zu sehen, dass er sich Gedanken um Grenzen machte. Santi kannte die Antwort natürlich bereits, daher wandte er sich kurz ab und zog sich den zweiten Sessel zurecht; er stellte ihn mitten in den Raum, mit perfekter Sicht auf das Bett, und ließ sich hineinsinken.
      Diego hatte in der Zwischenzeit eine Hand in Lewis' Haare geschoben und überspannte nun dessen Nacken, um ihn zu küssen. Scheiße, dachte Santi, das war viel zu heiß mit anzusehen. Mit seiner anderen Hand strich Diego über Lewis' Körper, zog kleine Kreise direkt über dessen bestes Stück, bevor er zurück zu Lewis' Brust kehrte, wo er anfing, mit Lewis' Nippel zu spielen.
      "Dreh dich um," raunte er Lewis zu. "Zeig unserem Hübschen deinen perfekten kleinen Arsch."
      Das war weniger ein Befehl und mehr eine Bitte aus Diegos Mund. Worte geäußert um den wahren Befehlshaber zufriedenzustellen.


    • Diego kam in seiner vollsten Pracht und Lewis sah ihm mehr als bereitwillig entgegen. Ihm gefiel der Blick in Diegos Augen, das Verlangen, das in ihnen waberte. Ihm gefiel, dass er dafür verantwortlich war.
      "Aber wehe du fast seinen Schwanz an. Alles andere ist erlaubt."
      Lewis warf Santiago einen gereizten Blick zu. Da hatte er die Rechnung wohl doch ohne ihn gemacht. Egal - er würde auch so mit Diego Spaß haben.
      Diego legte sich zu ihm, seine Hand glitt über Lewis' Brust. Sie war nicht so rau wie Santiagos, aber ihm gefiel, dass sie stark war. Diego war ein Mann der wusste, was er wollte.
      "Du magst Schmerzen?"
      Das war so etwas wie eine Versicherung und Lewis grinste ihn lüstern an.
      "Ja. Viel."
      Und daran hielt Diego sich auch. Er fasste in seine Haare und zog seinen Kopf zurück, bis Lewis vor Schmerz keuchte, bevor er sich nachschob und das Geräusch mit seinen Lippen auffing. Der Mann küsste erstaunlich gut und Lewis keuchte noch einmal, diesmal vor Lust. Er packte den Mann bei den Schultern und drängte sich gegen ihn, während der andere seinen Körper entlang strich. Fuck, hoffentlich würde er ihm gut wehtun. Sehr gut.
      Sie lösten sich voneinander und Lewis zuckte, als ein kurzer, scharfer Schmerz durch seinen Nippel schoss. Ja, so mochte er es.
      "Dreh dich um. Zeig unserem Hübschen deinen perfekten kleinen Arsch."
      Unserem Hübschen - Lewis fiel erst jetzt auf, dass Santiago die Position gewechselt hatte. Er stand jetzt nicht mehr vor dem Bett, er hatte sich einen Sessel geholt und saß nun mitten im Raum, den ruhigen Blick auf sie beide gerichtet. Bei seinem Anblick verspürte Lewis automatisch das Bedürfnis, diesem hungrigen Blick alles zu liefern. Kein Wunder, dass Diego so gerne vor ihm kniete.
      Er wälzte sich auf den Bauch, strampelte sich die Hose runter und zog die Unterhose gleich mit. Vielleicht hätte er sie anlassen sollen, aber das war ihm auch egal. Sollte Diego ihn doch dafür bestrafen, vielleicht war er ja durchsetzungsfähig genug dafür. Lewis würde sich jedenfalls nicht beschweren.
      Er richtete sich auf seine Knie auf, hielt den Oberkörper auf das Bett gesenkt und spreizte die Beine. Er drückte den Rücken durch, eine perfekt geschwungene Kurve, von der er wusste, dass sie sein Hinterteil besonders in Szene setzte. Stumm grinste er in sich hinein, machte sich lang und bewegte seine Hüfte ein wenig auf und ab. Zwischen seinen Beinen federte sein Glied auf und ab, hart, aber noch nicht allzu hart. Dafür fühlte er sich noch viel zu ungefickt. So zeigte er Santiago alles, was er an ihm zu sehen bekommen wollte.
    • Diego brummte zufrieden. Lewis war genauso süchtig nach Santis Aufmerksamkeit, wie er selbst es war. Und offensichtlich war er genauso bereit alles dafür zu tun. Was für ein hübscher Knackarsch.
      Er warf einen Blick rüber zu Santi, der wie ein König auf dem Thron dasaß und sie beide stumm beobachtete. Das hatte er früher schon gemacht, wenn Diego Lust auf mehr als nur eine Person gehabt hatte. Und genau wir früher war es ein herrlicher Anblick, ihn so zu sehen. All diese Selbstsicherheit, an der nicht einmal die eingebildeten Schatten in den Ecken etwas ändern konnten. Tatsächlich wusste Diego aus eigener Erfahrung, dass Santi gerade gar keine Schatten sah. Magie war schon etwas Faszinierendes. Die meisten Magier glaubten, sie kontrolliere ihr Leben - und für jemanden wie Santi war das wahrscheinlich auch der Fall - aber die meisten waren so daran gewöhnt, dass sie gar nicht mitbekamen, wenn sie sich einmal nicht von ihrer Magie beherrschen ließen. Santi schien bis heute nicht aufgefallen zu sein, dass er seiner eigenen Paranoia mit einem ordentlichen Fokus entkommen konnte. Sobald etwas seine Aufmerksamkeit wirklich fesselte, ihn vollends einnahm, dann vergaß er all die Angst in seinen Synapsen.
      Diego lächelte.
      "Er ist hübsch," meinte er zu Santi und strich Lewis über den stammen Hintern. "Und so gefügig."
      Santi lachte kurz auf. Warum? Diego sah hinunter zu Lewis. Hm. Er brauchte mehr Informationen, um diese Reaktion verarbeiten zu können.
      Mit einem lauten Klatschen ließ Diego seine Hand gegen Lewis' Hintern krachen. Es dauerte nur ein paar Sekunden und ein roter Abdruck in Form seiner Hand bildete sich auf der blassen Haut. Perfekt!
      Diego beugte sich über Lewis' Körper, sodass er den Blickkontakt der beiden unterbrechen konnte. Er spielte nun mit je einer Hälfte von Lewis' Hinterteil, kratzte ihm über die Oberschenkel und wieder zurück.
      "Nicht gefügig also? Oder nur, wenn er kriegen kann, was er will?"
      Santiago gab ihm nichts, sein Pokerface saß perfekt. Verdammter Mistkerl. Immerhin konnte Diego sehen, dass nichts hiervon spurlos an dem Hübschen vorbeiging. Das hatte er zwar schon vorher gewusst, so wie sich Santi an seinem eigenen Hintern angefühlt hatte, aber es zu sehen war noch einmal etwas anderes. Etwas besseres.
      Diego leckte sich über den Zeige und den Mittelfinger, ließ seine Zunge darüber tanzen, als sei es das, was zwischen Santis Beinen zuckte. Dann drückte er einen davon tief in Lewis hinein.
      "Verrate mir doch eins, Santi: wen von uns willst du gerade eher vögeln, hm? Ihn?" Er schob den zweiten hinterher. "Oder mich?"


    • "Er ist hübsch. Und so gefügig."
      Gefügig? Unzufrieden brummte Lewis und wackelte mit dem Hintern. Sein Geräusch ging in Santiagos Lachen unter, was aber genau dieselbe Nachricht vermittelte: Lewis war nicht gefügig. Er gehorchte nur dann, wenn er bekam, was er haben wollte, und auch nur so lange. Er mochte sich vielleicht dominieren lassen, aber auch nur, wenn er davon das richtige bekam. So wie Diego würde er sicher niemals vor Santiago knien - nicht ohne Schmerzen und dann wäre es sowieso wieder eine andere Nummer. Also nein, Lewis war ganz und gar nicht gefügig. Diego hatte doch keine Ahnung.
      Da schlug der Mann ihm so plötzlich auf den Hintern, dass er selbst davon ganz überrascht wurde. Ein scharfer Schmerz zuckte ihm durch den Hintern und von dort ohne Umschweife in seinen Unterleib. Lewis fuhr nach vorne von dem Schmerz.
      "Fuck!"
      Er kam allerdings auch gleich wieder zurück und öffnete seine Beine noch mehr. Der Schmerz verklang bereits und hinterließ eine süße, wunderschöne Erinnerung, der Lewis nachschmachtete. Okay, vielleicht hatte Diego doch ein bisschen Ahnung.
      "Nicht gefügig also? Oder nur, wenn er kriegen kann, was er will?"
      Vielleicht ein bisschen viel Ahnung. Santiago antwortete allerdings nicht darauf und Lewis verbiss sich ebenfalls einen Kommentar. Er wünschte sich nur, Diego würde ihn nochmal schlagen. Fuck, nochmal, bitte.
      Trotz seinem Gewackle schlug Diego ihn aber nicht noch einmal, dafür spürte er eine Berührung zwischen seinen Backen und dann, wie der Mann ohne Umschweife seinen Finger in ihn zwang. Es war ein verdammt langer und mindestens genauso erbarmungsloser Finger, der nicht davor Halt machte, wie Lewis sich verspannte und schnaufte. Also war es genau so, wie er es wollte. Er hielt den Hintern oben, zuckte und zwang sich zum Atmen. Erst, als er Diegos Hand spürte, atmete er wieder etwas entspannter. Es fühlte sich unangenehm an.
      "Verrate mir doch eins, Santi: wen von uns willst du gerade eher vögeln, hm? Ihn?"
      Der zweite Finger zwang sich ohne Pause zu dem ersten und Lewis gab ein gequältes Stöhnen von sich. Das tat weh und war damit genau richtig. In diesem Moment empfand er eine unheimliche Zuneigung für den Mann, der ihm ja doch noch geben konnte, was er wollte. Ohne sein dummes Süßer.
      "Oder mich?"
      Auch der zweite Finger versenkte sich ganz in ihm und Lewis atmete auf. Er wagte kaum sich zu bewegen, sondern verharrte ganz regungslos, bis der Schmerz einigermaßen abstumpfte. Dabei wusste er, dass es erst richtig anfangen würde wehzutun, wenn er sich bewegte.
      Von dem Gedanken alleine wurde er bereits ganz hart.
      "Fuck. Fick mich, Santiago, du willst es doch. Komm schon."
    • Diego lachte leise.
      "Ah. So läuft der Hase also," kommentierte er amüsiert.
      Santi wollte ihm das Grinsen aus dem Gesicht wischen. Lewis war so ungeduldig, dass er dem Mann direkt in die Hände gespielt hatte. Doch Santi bewegte sich nicht. Er saß einfach nur da, das Hemd offen, die Hose ein bisschen zu eng, die Hände scheinbar entspannt auf die Armlehnen gelegt. Er sah bloß zu.
      Diego lächelte und lehnte sich mit der Wange gegen Lewis' Hinterteil. Mit der freien Hand verpasste er dem Streuner einen weiteren Schlag, bevor er ihm mit den Fingerspitzen über den Schenkel strich.
      "Gibst du ihm oft, was er von dir will, Santi?" säuselte er. "Oder lässt du ihn dafür arbeiten?"
      "Du redest zu viel, corbata. Ich hab dir doch gesagt, was du zu tun hast. Oder hast du das schon wieder vergessen?"
      Um seinen Punkt noch ein bisschen deutlicher zu machen, öffnete Santi den Gürtel seiner Hose und zog ihn aus den Schlaufen. Diego machte große Augen, als ob er nicht wüsste, ob er wollte, was Santi da androhte, oder doch lieber nicht.
      Er gab keine Antwort, stattdessen zog er seine Finger ein wenig zurück, nur um sie dann noch tiefer in Lewis zu drücken. Er drehte die Hand und fand mit erstaunlicher Präzision genau den Punkt, der jeden Mann verrückt machen würde. Santi entspannte seine Schultern wieder und ließ den Gürtel neben sich auf den Sessel sinken. Die Tatsache, dass seine Hose ihm jetzt mehr Platz bot, half nur für einen kurzen Augenblick. Er hatte zwar gesagt, dass er nicht gemocht hatte, wie Diego Lewis angesehen hatte - und das entsprach auch immer noch der Wahrheit - aber er konnte nicht behaupten, dass es ihn nicht unglaublich anmachte, wie Diego da gerade mit ihm spielte.
      "Du hast meine Frage nicht beantwortet, Santi," säuselte Diego.
      "Du wirst auch keine Antwort kriegen, corbata."
      Lewis Stimme und die Geräusche, die er von sich gab, während Diego ihn bearbeitete, waren ein Lied der Engelschöre in Santis Ohren.
      "Mach einfach weiter."
      Diego folgte dem Befehl und biss Lewis in den Hinten, fest.
      "Wehe du kommst, callejero. Ich will, dass das hier ein bisschen dauert."
      Bei dieser Drohung - oder war es ein Versprechen? - blitzten Diegos Augen auf. Santi hatte ihm jetzt auch genau in die Hände gespielt. Egal. Santi machte hier, was er wollte, nicht was Diego wollte. Sie wollten einfach nur ähnliche Dinge, das war alles. Nichts weiter.


    • "Ah. So läuft der Hase also", kam eine hochnäsige Antwort, bei der Lewis am liebsten die Augen verdreht hätte, wäre sie nicht von einem weiteren Schlag auf seinen Hintern abgelöst worden. Ungehemmt stöhnte er und drückte sich Diego entgegen. Der Schmerz verklang bereits wieder, dafür konnte er seine Finger in ihm umso deutlicher spüren.
      "Gibst du ihm oft, was er von dir will, Santi? Oder lässt du ihn dafür arbeiten?"
      Dafür arbeiten? Santiago wollte ihn doch selbst ficken - wofür denn arbeiten!
      "Du redest zu viel, corbata. Ich hab dir doch gesagt, was du zu tun hast. Oder hast du das schon wieder vergessen?"
      Lewis hörte das Rascheln von Kleidung, aber Santiago stand nicht auf und Diego bewegte sich auch nicht. Die Sache schien sich von selbst zu klären und dann bewegte Diego seine Finger wieder, ein leichter Schmerz, bis plötzlich -
      "Oh fuck. Fuck! Diego - shit! Fuck!"
      Wie ein Rausch jagte es durch seinen Körper, ausgelöst von einem winzigen Punkt, den Diego jetzt mit verblüffender Präzision bearbeitete. So ein kleiner Punkt sollte keine so große Macht über ihn haben und sich erst recht nicht so gut anfühlen. Das war unfair und Diego war sich dessen genau bewusst. Er wusste es.
      Lewis zuckte und versuchte, von ihm wegzukriechen. Das gelang ihm in Diegos hartem Griff nicht, woraufhin er versuchte, zumindest seinen Arsch zu bewegen, damit Diego verfehlte. Er verfehlte nicht, nicht einmal. Das Gefühl überwältigte ihn.
      "Fuck - Diego! Lass das sein! Das ist - unfair!"
      Er war jetzt schon steinhart. In Wellen schoss es durch seinen Körper und staute sich viel zu schnell auf. Lewis versuchte den Mann wegzudrücken und versagte kläglich.
      "Du hast meine Frage nicht beantwortet, Santi."
      Als ob er gar nicht da wäre! Lewis zuckte und versuchte sich das nächste Stöhnen zu verkneifen. Sein Unterleib stand in süßen Flammen, auf seiner Spitze sammelte sich Feuchtigkeit.
      "Du wirst auch keine Antwort kriegen, corbata."
      Als ob er gar nicht da wäre! Lewis verkrallte sich in die Decke.
      "Diego du - Scheißkerl, lass - da-ah- fuck!"
      "Wehe du kommst, callejero. Ich will, dass das hier ein bisschen dauert."
      "Was?!"
      Er versuchte, sich zu Santiago umzudrehen, um ihn böse anzustarren, aber Diego ließ ihn nicht weichen. Kein bisschen. Seine Finger bearbeiteten Lewis mit einer Erbarmungslosigkeit, die alles von ihm abverlangte. Er durfte nicht kommen?!
      "Fick..."
      Er verkniff sich die Beleidigung im letzten Moment. Dafür brach ein Stöhnen aus ihm heraus, für das er sich fast schämte. Seine Beine erzitterten und gingen ihm ein in dem Versuch, von Diego wegzukommen. Bald lag er flach auf dem Bett, aber Diego, der Scheißkerl, bearbeitete ihn trotzdem noch. Das machte alles nur noch schlimmer, denn jetzt bekam er die Reibung vom Bett auch noch ab.
      "Fu... Fu... Santiago, sag ihm... lass mich... ah!"
    • Santis Hose war eindeutig zu eng. Er hätte Jogginghosen anziehen sollen, dann hätte er das Problem jetzt nicht und wäre Diego auch noch auf die Nerven gegangen. Andererseits war das einfach nicht sein Stil. Er mochte es, gut auszusehen. Das hieß aber leider auch, dass er gerade ordentlich sitzende Jeans trug, die jetzt den Druck auf seinen Unterleib so sehr erhöhten, dass es schon wehtat. Wie konnte es auch anders sein, wenn sich Lewis so schön wand und so verzweifelt klang, während Diego ihn mit einer Geschwindigkeit in die Höhe trieb, die ihresgleichen suchte. Und dann auch noch Diegos Blick, der ihn nicht eine Sekunde losließ. Fuck.
      Diego machte weiter, ignorierte das Flehen des Streuners. Lewis kannte die Regeln und er so viel er auch protestierte, er nannte keine der Grenzen, die gesetzt worden waren. Santi konnte praktisch sehen, wann Lewis drauf und dran war, wirklich zu kommen. Und Diego, dieser Mistkerl, schien es auch zu spüren, denn er ließ Lewis los und zog seine Finge aus dem Streuner. Binnen einer Sekunde lag das halbe Bett zwischen ihnen, als Diego sich an den Rand setze, ganz unschuldig, und Lewis schwer atmend liegen ließ.
      Diego stand auf und war drauf und dran, auf Santi zu zu schlendern, doch Santi unterband diesen Plan mit einer einfachen Geste, die Diego nur zu gut kannte. Sofort sank der Mann wieder auf die Knie und legte seine Hände auf seine eigenen Oberschenkel. Santi ignorierte ihn und beobachtete stattdessen Lewis und wie der sich langsam erholte. Und Diego lächelte einfach nur, wartete ganz artig auf den nächsten Befehl.
      Auf Lewis' Hintern war ein knallroter Abdruck in der Form einer dieser Hände. genau gegenüber prangten zwei kleine Halbmonde, genau dort, wo Diego ihn gebissen hatte. Der Anblick machte etwas mit Santi. Er mochte es, wenn Lewis so zerstört aussah, aber bisher waren das alles Spuren gewesen, die er hinterlassen hatte, niemand sonst. Er wusste nicht, was er davon hielt.
      Santi wartete, bis Lewis den Blick wieder heben konnte, bis er wieder beobachten konnte, was um ihn herum geschah. Dann erst winkte er Diego mit einem Finger zu sich. Er musste dem Mann nicht sagen, wie er zu ihm kommen sollte, Diego kannte das Spiel. Auf allen Vieren krabbelte Diego auf Santi zu, ließ sich Zeit, schaffte es irgendwie, das ganze in eine Art Supermodel-Catwalk zu verwandeln. Santi wurde plötzlich stark daran erinnert, wie sehr er diesen Körper geliebt hatte. Nicht unbedingt den Mann dahinter, aber dessen Form.
      Diego war nun direkt vor ihm, sein Gesicht nur wenige Zentimeter von seinem Schritt entfernt. Der Blick in Diegos Augen war eine stille Frage. Santi nickte, hielt aber Lewis' Blick.
      Diego machte sich sofort daran, Santis Hose zu öffnen. Er befreite Santis Schwanz und leckte genüsslich darüber. Santi schob seine Hand in die dunklen Haare und drückte ihn ungebremst nach unten, brachte Diego zum Keuchen. Er hielt den Mann da fest.
      "Alles okay?" fragte er Lewis, ohne Diego die Möglichkeit zu geben, sich zu bewegen.


    • Diego ließ genau in dem Moment von Lewis ab, als er glaubte, trotz allem über die Klippe zu fliegen, und er schrie durch den Verlust auf.
      "FUCK!"
      Er hätte es zu Ende bringen können; nur ein paar Bewegungen und er hätte sich am Bett abreiben können. Er hätte, nur wäre das - im Vergleich zu dem, was Diego ihm geboten hatte - enttäuschend gewesen und außerdem erbärmlich. Er hatte zwei Schwänze zur Verfügung und rieb sich lieber am Bett? Sicher nicht. Dafür war das ganze nur umso frustrierender.
      "Fick... Fick dich."
      Darauf reagierte Diego nicht besonders. Er hatte sich ganz zurückgezogen und schien jetzt mit seiner Arbeit zufrieden, so wie Lewis auf dem Bauch lag und in die Decke keuchte. So ein Scheißkerl. Wenn Lewis die Kraft dazu hätte, er würde ihn das büßen lassen.
      So blieb er aber liegen, die Beine von sich gestreckt, und kam zu Atem. Diego bewegte sich und kam bald auf Santiago zu. Oder nein, er ging etwa einen Schritt weit, bevor er auf die Knie sank. Lewis konnte sich nicht dazu aufraffen sich aufzusetzen, um ihm nachzusehen. Das Vergnügen wollte er ihm nicht bereiten.
      Erst als er sich soweit normal fühlte, um sich zu bewegen, ohne dass die Reibung am Bett ihn gleich wahnsinnig machte, wälzte er sich auf den Rücken. Seine Vorderseite kühlte sofort ab und auf der Decke hatte er einen beachtlichen feuchten Fleck hinterlassen. Scheiß Diego.
      Schließlich hob er doch den Kopf um zu beobachten, was vor dem Bett vor sich ging. Santiago thronte noch immer in seinem Sessel und Diego kniete noch immer neben dem Bett, doch als Santiago Lewis' Blick auffing, winkte er ihn hinüber. Diego setzte sich in Bewegung und fing an zu krabbeln. Der nackte Mann hätte furchtbar lächerlich aussehen können, aber irgendwie zogen seine Bewegungen Lewis' Aufmerksamkeit an. Er konnte gar nicht anders als auf diesen perfekt geformten Arsch zu starren, der im Rhythmus seiner Bewegungen schaukelte. Scheiß Diego mit seinem scheiß Arsch.
      Vor Santiago blieb er sitzen und dann, auf sein Nicken hin, begann er seine Hose zu öffnen. Das weckte nun schon Lewis' Interesse und er setzte sich auf, um besser sehen zu können, wie Diego Santiagos Schwanz auspackte und sofort die Lippen um ihn schloss. Entschlossen wurde er hinunter gedrückt, bis er ein ersticktes Geräusch von sich gab, und in Lewis erwachte die Sehnsucht. Das wollte er jetzt auch haben. Das wollte er eigentlich immer haben.
      "Alles okay?"
      Immer Santiago, der sicherstellen musste, dass es ihm gutging.
      "Ja."
      Er versuchte gar nicht erst seine Unzufriedenheit zu verstecken. Er war immer unzufrieden, wenn Santiago ihn nicht kommen ließ.
      Seine Aufmerksamkeit senkte sich wieder auf Diego hinab. Jetzt wollte er doch wissen, wie der Mann sich mit dem Mund anstellte. Nicht, dass er mit Lewis ernsthaft zu vergleichen wäre, natürlich.
    • Das war die Antwort, die Santi hatte hören wollen und er ließ Diego los, der sofort den Kopf anhob, um zu Atem zu kommen. Sobald er das getan hatte, machte er sich daran, Santi einigermaßen zufrieden zu stellen. Santi rutschte ein bisschen tiefer in den Sessel, bis er den Kopf auf die Lehne legen konnte. Dabei hielt er den Blick auf Lewis gerichtet. Seine Hände legte er wieder auf den Armlehnen ab.
      Diego konnte richtig gute Blowjobs geben, das wusste Santi. Der Mann benutzte seine Lippen auf mehr als nur eine Weise als Waffe. Immer, wenn er besonders verspannt gewesen war - sei es nun wegen seiner Paranoia, weil er schlecht geschlafen hatte, oder weil er gerade von einem Job für Diego zurückgekommen war - hatte es Diego irgendwie geschafft, die Situation so zu drehen, wie sie jetzt war. Er hatte Santi dazu gebracht, sich hinzusetzen und den Mann einfach machen zu lassen. Santi war nicht stolz darauf, dass er sich so einfach hatte um den Finger wickeln lassen, nur weil es ihm nicht besonders gut ging.
      Er wollte jetzt eigentlich nicht daran denken, aber sein Kopf entschied etwas anderes. Er senkte den Blick auf Diego, dann packte er ihn an den Haaren und zog ihn von sich. Er schubste ihn zur Seite, stand auf und ging zum Bett, zu Lewis, zu seinem Streuner. Er fing Lewis in einem Kuss ein, drückte ihn unter sich zurück ins Bett.
      "Ich will dich," beantwortete er die Frage von vorhin , die schon halb vergessen war.
      Er küsste Lewis erneut und packte seinen Schritt; fest, wie Lewis es gern hatte. Kurz ließ er seinen Daumen über die Spitze kreisen, dann gab er Lewis, was er haben wollte. Er massierte ihn schnell, hart, unnachgiebig. Er wollte, dass Lewis unter ihm zerfiel. Und dann wollte er die Teile einsammeln und ihn wieder zusammensetzen.
      "Komm für mich, callejero," raunte Santi und biss Lewis in die Lippe.
      Diego war vergessen für den Moment.


    • Diego machte sich an die volle Arbeit, aber Santiago ließ den Blick auf Lewis ruhen, der nicht ganz wusste, wen von beiden er ansehen wollte. Diego zuzusehen war heiß, aber Santiago war in allen möglichen Aspekten heißer als Diego. Immer. Wenn Lewis wählen müsste, würde er immer Santiago wählen.
      Doch Santiago schien nicht ganz bei der Sache zu sein. Er ließ Diego gewähren, aber viel zu bald packte er ihn schon an den Haaren und schob ihn weg von sich. Lewis sah überrascht auf, als er stattdessen ohne Umschweife zu ihm ans Bett kam, über ihn kroch und ihn in einen Kuss verwickelte, der Lewis allen Atem raubte. Mit unstillbarer Lust begegnete er seinen forschen Lippen und drückte sich gegen ihn, leistete seinen Muskeln Widerstand, bis sie spürbar hart wurden. Er wusste nicht, was Santiago dazu veranlasst hatte, Diego nun beim Sessel zurückzulassen, aber er würde sich nicht darüber beschweren. Nie im Leben.
      "Ich will dich", sagte Santiago und Lewis brauchte einen Moment, bis er begriffen hatte. Doch als er verstand, glitt es ihm als heißes Prickeln durch den Körper. Fuck, irgendwie gefiel ihm das. Von Santiago gewählt zu werden neben Diego, neben so einem Mann, das gefiel ihm. Das gefiel ihm ungeheuerlich.
      "Dann nimm mich."
      Das musste Santiago sich gar nicht erst sagen lassen. Er küsste ihn noch einmal und packte dann seinen Schritt; Lewis keuchte. Sein Griff war genau stark genug um unangenehm zu werden und das in einem Maß, das Lewis besonders gefiel. Diego hätte diese Balance niemals gefunden. Der Mann mochte noch so begabt mit seinen Fingern sein, er hätte niemals gewusst, wie er ihn anzufassen hatte, so wie Santiago.
      Und Santiago verwehrte ihm nichts mehr. Er massierte ihn auf eine Weise, die Lewis den Kopf zurückwerfen und Sterne sehen ließ. Er fluchte und stöhnte gleichzeitig, wölbte sich Santiago entgegen und strebte unwiderbringlich auf den Höhepunkt zu. Fuck, das war gut, richtig gut. Er griff nach Santiago, verkrallte sich in seinen Muskeln und erzitterte.
      "Ja - ja. Fuck. Santiago - fuck. Fuckfuckfuck-"
      "Komm für mich, callejero."
      Es explodierte aus ihm heraus und riss ihn gleich mit sich. Mit einem langen Stöhnen warf Lewis den Kopf zurück und ergoss sich über Santiagos Hand, über sich selbst, teilweise über die Decke. Nichts davon interessierte ihn, seine Welt hatte sich ganz auf Santiago und seine magische Hand verengt. Lewis wollte nie wieder loslassen, wollte diese Welle bis in die Ewigkeit reiten. Er zuckte ein paar mal und dann endlich schnappte er nach Luft.
      Sein Höhepunkt verebbte nur langsam. Kraftlos ließ er die Arme zur Seite fallen und atmete für den Augenblick einfach nur. Jetzt fühlte er sich himmlisch ausgehöhlt, auch wenn er wusste, dass das nur der Anfang gewesen war. Trotzdem; eine Welle der Zuneigung für Santiago durchfuhr ihn, weil er ihn zum Orgasmus gebracht hatte. Er wusste auch nicht, woher das nun wieder kam.
      "Gib mir... einen Moment..."
      Er grinste selig zu ihm auf. Vorhin war er noch bereit gewesen, den Männern die Hölle heiß zu machen, weil sie ihm beide den Orgasmus entsagten, jetzt fühlte er sich williger zu gehorchen. Zwar hätte er sich noch nicht auf den Boden gekniet wie Diego, aber er hätte zumindest nicht mehr so viel Widerstand geleistet.
      "Wie willst du mich haben, Santi-Baby?"
    • Das Beben, das durch Lewis ging, ging auch durch Santi, aber auf andere Weise. Er saugte den Anblick geradezu in sich auf, zwang sein verdrehtes Hirn dazu, sich hierauf zu konzentrieren. Und es funktionierte. Warum war der Streuner auch so verdammt attraktiv, wenn er sich so verlor?
      "Gib mir... einen Moment..." keuchte Lewis und Santi gewährte ihm den Wunsch.
      Er setzte sich auf und streckte seine nun ein wenig eingesaute Hand aus. Er musste gar nichts sagen, Diego war sofort zur Stelle und machte sich daran, Lewis von seinen Fingern zu lecken.
      "Ich muss ihn nicht dafür arbeiten lassen," beantwortete Santi noch eine weitere Frage.
      Lewis würde ich jeden Wunsch erfüllen, ohne Fragen zu stellen, fügte er gedanklich hinzu. Dieser letzte Teil war nichts, was Diego wissen musste. Und Lewis... irgendwann mal, aber nicht jetzt. Definitiv nicht jetzt.
      "Wie willst du mich haben, Santi-Baby?" kam es da von der Matratze unter ihm und Santi lächelte.
      "Als erstes will ich dich sauber," sagte er und stand wieder auf.
      Diego machte sich auch hier sofort an die Arbeit, wobei er sich mit Lewis mehr Zeit ließ und seinen Wunsch von eben erfüllte. Während er die Spuren von Lewis' Körper beseitigte, ließ er auch seine Hände wandern. Er streichelte Lewis, zerkratze ihm hier und da die Haut, zwickte ihn überall dort, wo es den meisten Effekt haben würde. Aber er hielt sich an die Regeln und ignorierte Lewis' Schritt komplett.
      In der Zwischenzeit entledigte sich Santi seiner Klamotten. Nun waren sie alle drei Splitter Faser nackt. Nachdem er seine Klamotten beiseite gelegt hatte, kam er zurück zum Bett und zog Diego von Lewis herunter. Er schloss seine Hand um dessen Kehle und suchte Diegos Blick. Für einen langen Augenblick hielt er Diego dort; der Mann musste sich beinahe auf die Zehenspitzen stellen. Santi sagte nichts, sah ihn einfach nur an.
      Wie hatte er nur glauben können, dass er sich wieder von diesem Mann einwickeln lassen würde? Es war Jahre her, dass er sich von ihm losgesagt hatte. Er könnte Diego wie eine Fliege zerquetschen, wenn er wollte. Der Mann würde ihn sogar einfach machen lassen. Diego mochte ein herausragender Geschäftsmann sein, ein manipulatives Arschloch der Superlative, aber er war schwach. Er konnte Diego nicht festhalten, nicht mehr. Er brauchte Diego nicht mehr.
      Santi lächelte sanft.
      "Ich will dich auf mir," meinte er dann zu Lewis. "Und während du mich reitest, will ich, dass du ihm einen bläst."
      Er ließ Diego los und legte sich zurück zu Lewis, fing ihn in einem erneuten Kuss ein.
      "Mach mit mir, was du willst, callejero," raunte er ihm zu - Worte, die Diego nie zu hören bekommen hatte.


    • Während Lewis noch zu Atem kam, kehrte Diego zurück und stellte sich neben dem Bett auf. Kommentarlos neigte er sich nach vorne und begann, Lewis' Spuren von Santiagos Fingern zu lecken. Der nahm das hin, als wäre das eine Alltäglichkeit, während Lewis den Mann schamlos angaffte. Dass er soweit gehen würde, damit hatte er irgendwie nicht gerechnet, aber Diego schien keine Grenzen zu haben. Er war wirklich vollkommen darauf aus Santiago zu dienen, egal worum es dabei ging.
      "Ich muss ihn nicht dafür arbeiten lassen", sagte Santiago. Lewis sah zurück zu ihm und dann wieder zu Diego. In den eisblauen Augen ließ sich nichts davon ablesen, was er darüber dachte, aber Lewis glaubte trotzdem, eine Regung zu erkennen. Dann musste Diego sich also das Recht verdienen, mit Santiago zu spielen und Lewis nicht - ging es darum? Und was mochte der Mann darüber denken, der bei Santiago das eine vom anderen nicht trennen wollte? War es ihm egal oder fing alles langsam an, an ihm zu nagen, wie nahe Lewis und Santiago standen? Lewis hoffte auf letzteres. Er hatte ein besonderes Bedürfnis danach, dem Kerl zu zeigen, dass er nicht überall Boss war.
      "Als erstes will ich dich sauber."
      Santiago stand auf und Lewis gab ein wehleidiges Stöhnen von sich. Er konnte seinen Wunsch ja verstehen, aber er wollte jetzt nicht unter die Dusche, nicht, wenn sie doch quasi mittendrin waren. Eigentlich wollte er von dem ganzen hier keine Sekunde verpassen.
      "Geht das nicht später? Ich will jetzt nicht -"
      Weiter kam er gar nicht, denn auf einmal war Diego auf ihm und leckte ihm einmal quer über den Bauch und durch alle Reste, die er dort hinterlassen hatte. Lewis starrte ihn an und sah zu, wie der Mann als nächstes einen Tropfen auffing, der von seiner Hüfte auf das Bett zu fallen drohte.
      "Oh."
      Damit hatte er nicht gerechnet. Und das war heiß, auch wenn er sich sehr genau darüber bewusst wurde, dass Diego vermutlich drauf und dran war, auch seinen Schwanz zu lecken. Was vermutlich in Ordnung gewesen wäre, weil es immerhin kein blowjob wäre, aber wer wusste schon, wie weit der Mann gehen würde - und ob er sich an die Limits halten würde. Außerdem war Lewis sich nicht sicher, ob er das hier nicht lieber auch als Limit setzen sollte, denn immerhin wurde er gerade überall sonst geleckt; aber da kratzte Diegos Hand ihn in die Seite und kniff in seinen Nippel. Lewis zuckte und damit war alles schon viel besser. Er ließ sich gerne zerkratzen und nach ein paar flammenden Spuren, die Diego auf seinem Körper hinterließ, fühlte er sich auch schon williger, den Mann einfach machen zu lassen. Dennoch leckte er ihm letzten Endes nicht den Schwanz. Er hielt sich daran.
      Santiago kam zurück und zog Diego runter, gerade, als er einigermaßen fertig war. Lewis richtete sich auf die Ellbogen auf um sehen zu können, wie Santiago den anderen festhielt; die große Hand um den kräftigen Hals, das Kinn gehoben, der Blick undurchdringlich. Er schien ihm eine Warnung zu geben, oder auch eine Erinnerung oder etwas ganz anderes, was Lewis nicht ganz beschreiben konnte und Diego wohl auch nicht so glücklich machte. Nicht so glücklich, wie er vermutlich sein könnte, so wie er vom anderen festgehalten wurde. Doch Lewis verstand nicht, was zwischen den Zeilen geschrieben stand, und seine Magie war ihm natürlich auch keine Hilfe.
      "Ich will dich auf mir."
      Santiagos Blick traf Lewis und in seinem Bauch kribbelte es. Fuck, diesen Blick mochte er.
      "Und während du mich reitest, will ich, dass du ihm einen bläst."
      "Fuck ja."
      Lewis rutschte ihm bereitwillig entgegen und Santiago legte sich wieder zu ihm. Sie verfingen sich in einem Kuss, der nach Sex und Dominanz schmeckte und von einem geraunten "Mach mit mir, was du willst, callejero" begleitet wurde. Lewis warf erst Santiago einen Blick zu, dann Diego, der sie beide beobachtete, und grinste. Er mochte wetten, dass der andere noch nie so etwas zu hören bekommen hatte. Vermutlich wollte er das auch gar nicht - sein Verlust.
      "Okay. Leg dich da hin."
      Santiago rutschte wie angewiesen an den Bettrand, sodass seine Füße auf dem Boden standen. Lewis kroch ihm nach und schwang sich auf seinen Schoß mit dem Gesicht zu Diego, der vor ihm stand. Lewis grinste ihn an mit all den Privilegien, die er bei Santiago genießen durfte, und griff hinter sich. Dann stellte er sicher, dass er Diegos Blick hielt, während er Santiagos Schwanz in sich drückte. Langsam, Zentimeter für Zentimeter, bevor er zischend wieder eine Pause einlegte. Santiago war groß und der Orgasmus hatte Lewis zwar aufgeweicht, aber es war noch lange nicht genug, um ihn richtig vorzubereiten. Es tat weh und deshalb nahm er sich lieber die Zeit, auch wenn er einen Teil des Schmerzes genoss. Santiago spießte ihn sozusagen auf und der Gedanke gefiel Lewis schon viel mehr. Sein eigenes Glied zuckte schon wieder.
      Er arbeitete sich vor, bis er auf Santiagos ganzer Länge saß, dann rollte er ein bisschen mit der Hüfte, probierte sich aus, gewöhnte sich an die Bewegung. Nach und nach gewöhnte er sich daran, wurde schneller, fing an zu keuchen. Der Schmerz verblasste langsam und hinterließ ihn mit dem süßen Gefühl von Santiagos Bewegung in ihm.
      "Fuck, Santi."
      Er legte seinen Kopf zurück, kniff sich selbst in den Nippel und fuhr mit der anderen Hand zwischen ihre Beine um Santiagos Eier zu fassen und zu kneten. Immerhin hatte der Mann ihm erlaubt alles mit ihm zu machen und das wollte Lewis ausnutzen. Allein schon um es Diego zu zeigen. Er starrte den Mann noch immer an und stellte sicher, dass er all das zu sehen bekam, während er selbst nur vor ihm stehen durfte. Diego musste Santiago gehorchen und der hatte ihm sicher nicht gestattet einzugreifen. Er durfte sich nur von Lewis einen blasen lassen, nicht mehr.
      Das reizte Lewis soweit aus, wie es ihm möglich war. Erst, als er sich an Santiago gewöhnt hatte und ihn mit einer Geschwindigkeit ritt, die das Bett wackeln ließ, beugte er sich nach vorne und schluckte DIego in einem Zug. Fuck, war das gut. Er hatte sich ja schon vorgestellt, dass zwei Schwänze umso besser sein würden, aber das hier übertraf seine Vorstellung noch bei weitem. Er spürte Santiago in ihm, wie er ihn ausfüllte, wie er mit jeder von Lewis' Bewegungen wieder in ihn getrieben wurde, und auf der anderen Seite reichte Diego so tief, dass er ihm die Luft nahm. Wenn er sich ganz auf Santiago setzte, leckte er Diego die Spitze, wenn er sich wieder aufrichtete, schluckte er ihn, bis er fast würgte und ihm Tränen in die Augen schossen. Es war das beste von zwei Welten und Lewis ging voll darin auf. Fuck, er liebte es. Zwischen beiden Männern würde er nicht lange aushalten können, er war jetzt schon wieder steif geworden. Stöhnend schloss er die Hand um sich selbst.