"Sag das nicht zu laut," grummelte Santi und drückte auf den grünen Hörer.
Er hielt sich das Smartphone ans Ohr, während es klingelte. Hatte er Angst davor, mit Diego Geschäfte machen zu müssen? Nein. Zwar hatte er noch nie auf dieser Seite der Geschäfte gestanden, aber er hatte jahrelang dabei zugesehen, wie Diego Leute auf seine Art und Weise durch die Mangel nahm. Er hatte also, auf eine gewisse Weise, vom Besten gelernt.
Nein, er hatte keine Angst davor, Geschäfte mit Diego zu machen. Aber er hatte Angst vor dem Preis, den der Mann aufrufen würde. Diego war durch und durch professioneller Geschäftsmann, aber Santi hatte eine klare, persönliche Verbindung zu ihm und Diego war noch nie müde geworden, das auch zu benutzen. Diego kannte ihn viel zu gut, und das war es, was Santi nervös machte.Er hielt sich das Smartphone ans Ohr, während es klingelte. Hatte er Angst davor, mit Diego Geschäfte machen zu müssen? Nein. Zwar hatte er noch nie auf dieser Seite der Geschäfte gestanden, aber er hatte jahrelang dabei zugesehen, wie Diego Leute auf seine Art und Weise durch die Mangel nahm. Er hatte also, auf eine gewisse Weise, vom Besten gelernt.
Eine junge Frau ging ans Telefon: "Ridge Co. Solutions. Wie kann ich Ihnen helfen?"
"Sagen Sie ihrem Boss, dass Santiago Di Natale gern einen geschäftlichen Termin hätte."
Bevor die junge Frau ihrer Verwirrung verbal Luft machen konnte, legte Santi wieder auf. Die persönliche Verbindung, die ihn so nervös machte war leider auch die, die ihm so einfach Zugang zu einem Mann gab, der die meisten Termine entweder anderen in die Hand drückte, oder sie gar nicht erst ausmachte. Diego war oft auf mehrere Monate im Voraus belegt. Was nicht hieß, dass er keine Zeit hatte. Aber für Diego war alles, absolut alles, ein Geschäft und Zeit war eine Resource wie alles andere auch. Seine eigene behandelte er wie ein seltenes Gut.
Als Santis Smartphone in seiner Hand vibrierte, musste er nicht einmal auf das Display schauen um zu wissen, wer sich da meldete. Er stand auf und wanderte vor der Kücheninsel auf und ab, als er das Gespräch annahm.
"Santi, mein Junge! Du weißt, ich liebe es, von dir zu hören! Was verschafft mir dieses Mal die Ehre?"
"Was Geschäftliches."
"Uhh! Mal was Neues. Worum geht's?"
"Informationen."
"Ugh, nicht schon wieder diese Apollo-Sache, oder? Das wird langsam langweilig."
Santi seufzte stumm.
"Nein, diesmal nicht," antwortete er dann. Technisch gesehen war das keine Lüge. "Du weißt doch, dass ich jetzt Freelancer bin. Und dank meinem schicken neuen Kontostand-"
"Liebevoll umsorgt von yours truly."
"- dachte ich mir, ich mache mal was nur für mich."
"Ohhhh. Erzähl mir mehr."
"Nicht übers Telefon."
"Du und deine schnuckelige Paranoia!"
"Meine schnuckelige Paranoia hat dir schon mehrfach deinen kleinen Hintern gerettet. Also: Wo kann ich dich treffen?""Sagen Sie ihrem Boss, dass Santiago Di Natale gern einen geschäftlichen Termin hätte."
Bevor die junge Frau ihrer Verwirrung verbal Luft machen konnte, legte Santi wieder auf. Die persönliche Verbindung, die ihn so nervös machte war leider auch die, die ihm so einfach Zugang zu einem Mann gab, der die meisten Termine entweder anderen in die Hand drückte, oder sie gar nicht erst ausmachte. Diego war oft auf mehrere Monate im Voraus belegt. Was nicht hieß, dass er keine Zeit hatte. Aber für Diego war alles, absolut alles, ein Geschäft und Zeit war eine Resource wie alles andere auch. Seine eigene behandelte er wie ein seltenes Gut.
Als Santis Smartphone in seiner Hand vibrierte, musste er nicht einmal auf das Display schauen um zu wissen, wer sich da meldete. Er stand auf und wanderte vor der Kücheninsel auf und ab, als er das Gespräch annahm.
"Santi, mein Junge! Du weißt, ich liebe es, von dir zu hören! Was verschafft mir dieses Mal die Ehre?"
"Was Geschäftliches."
"Uhh! Mal was Neues. Worum geht's?"
"Informationen."
"Ugh, nicht schon wieder diese Apollo-Sache, oder? Das wird langsam langweilig."
Santi seufzte stumm.
"Nein, diesmal nicht," antwortete er dann. Technisch gesehen war das keine Lüge. "Du weißt doch, dass ich jetzt Freelancer bin. Und dank meinem schicken neuen Kontostand-"
"Liebevoll umsorgt von yours truly."
"- dachte ich mir, ich mache mal was nur für mich."
"Ohhhh. Erzähl mir mehr."
"Nicht übers Telefon."
"Du und deine schnuckelige Paranoia!"
"Vorsicht Vorsicht, mein Hübscher. Das klingt ja fast, als sehnst du dich nach mir."
Dieses Mal seufzte Santi offen.
"Ja, okay, entspann dich. Ich bin im Azure Temple. Ich kann dich heute reinquetschen, aber nur, wenn du's kurz machst."
"Nehm ich. Wann?"
"Wann immer du Lust hast, Santi, das weißt du doch."
"Ich bring noch jemanden mit."
"Spicey. Gefällt mir."
"Diego..."
"Entschuldige. Du weißt, was deine Stimme mit mir macht. Ich kann einfach nicht widerstehen..."
"Ich leg jetzt auf."
"Natürlich. Bis später."
Santi legte auf, legte sein Smartphone ganz sanft zurück auf die Kücheninsel, und atmete tief durch, bevor er den Blick zu Lewis hob und nickte.
"Wir haben einen offenen Termin mit Diego Garcia."
Dieses Mal seufzte Santi offen.
"Ja, okay, entspann dich. Ich bin im Azure Temple. Ich kann dich heute reinquetschen, aber nur, wenn du's kurz machst."
"Nehm ich. Wann?"
"Wann immer du Lust hast, Santi, das weißt du doch."
"Ich bring noch jemanden mit."
"Spicey. Gefällt mir."
"Diego..."
"Entschuldige. Du weißt, was deine Stimme mit mir macht. Ich kann einfach nicht widerstehen..."
"Ich leg jetzt auf."
"Natürlich. Bis später."
Santi legte auf, legte sein Smartphone ganz sanft zurück auf die Kücheninsel, und atmete tief durch, bevor er den Blick zu Lewis hob und nickte.
"Wir haben einen offenen Termin mit Diego Garcia."

