Lewis rannte nicht weg. Lewis drehte sich nicht um und versuchte selbst, weiterzuschlafen. Er saß einfach nur da und wartete. Dann zog er Santi an sich und kraulte ihm durch die Haare, plapperte vor sich hin, um Santi von seinem Traum abzulenken. Lewis war da und Lewis blieb auch da. Bis zum Schluss, als Santi ihn aufforderte, weiterzuschlafen.
"Ich bin da, wenn du wieder einschläfst."
Santi lächelte darüber, selbst als Lewis schon wieder eingenickt war und leise vor sich hin schnarchte.
Santiagos Paranoia nahm in der folgenden Woche eine neue Geschmacksrichtung an. Er wurde immer noch hauptsächlich von verdeckten Polizisten und Killerkommandos von irgendwelchen kriminellen Superhirnen verfolgt, aber da waren jetzt auch neue Fragen, die sein Hirn ihm stellte. Sie kreisten um den verpatzten Job (Wer hatte sie verraten? Wer von ihnen arbeitete für die CIA? Welche Drogen/Toxine/Waffen hatten sie da klauen wollen, versteckt zwischen all den Museumsstücken? Arbeitete Apollo für Interpol und hatte das alles arrangiert, um sie zu verhaften? Hatte Jericho sie gedoxxt? Hatte Skye passenderweise Reißaus genommen, weswegen die Polizei sie überhaupt erst verfolgt hatte?), aber auch um seine neu etablierte Beziehung mit Lewis (Würde er ihn im Schlaf abstechen? In der Dusche erdrosseln? Vielleicht plante er ja, die Küche und den Rest des Apartments abzufackeln? Vielleicht waren 1,5 Milliarden Dollar nicht genug und er wollte das Ganze verdoppeln? Er was so eng mit seinem Bruder, vielleicht wollte der ja auch einen Anteil? Vielleicht versteckte sich Lewis vor jemandem, der ihm gefährlich werden konnte, und nutzte Santiago als lebenden Schutzschild?). Die Abwechslung war ja ganz nett, aber all diese Fragen, die er sich den ganzen Tag lang stellte, nervten ihn doch immens. Er hatte sein Apartment so eingerichtet, dass seine Paranoia ihn einigermaßen in Ruhe ließ, aber jetzt, mit Lewis hier, fand er keine Ruhe. Das war zwar ein bisschen störend, aber Lewis schaffte es immer, ihn genug abzulenken, als dass diese Gedanken zu mächtig werden konnten.
Santiago hatte sich einen Alptraum geholt, bevor er zur Lewis gefahren war. Er wollte weder vollkommen übermüdet bei dem Treffen auftauchen, noch sich die ganze Zeit den Kopf darüber zerbrechen müssen, wer ihn gleich aus dem Fenster stieß. Angespannt war er trotzdem.
Sie trafen sich in einem alten Apartmentgebäude. Es stand nicht leer, war aber nah dran. Man wartete wohl einfach darauf, dass die wenigen restlichen Bewohner endlich auszogen oder wegstarben, damit man diesen Ort in ein Hotel oder sowas verwandeln konnte. jedenfalls kümmerte sich niemand mehr um diesen Ort, wenn man sich das Graffiti und den ganzen Müll einmal ansah. Santiago fühlte sich irgendwie an Bryce's Haus erinnert.
Santiago klopfte an die Tür von Apartment 32. Und Apollo machte den Fehler, ihnen die Tür zu öffnen. Irgendwas in Santiago poppte in dem Moment, in dem er das sanfte Lächeln des Mannes sah.
Apollo kam nicht einmal dazu, eins seiner freundlichen Hallos zu äußern, bevor Santiago ihn am Kragen packte und gegen die Wand neben der Tür stieß, wo er ihn festhielt.
"Woah!" rief Jericho im Hintergrund aus, doch Santiago ignorierte den Knirps.
"Spar dir deine Plattitüden, Schönling," fauchte Santiago. "Ich reagiere äußerst allergisch darauf, wenn man mich als Opferlamm benutzen will. Du hast zehn Sekunden, um mich davon zu überzeugen, dir nicht auf der Stelle einen Knochen zu brechen - ich bin in der Stimmung für einen Rückenwirbel. Zehn..."
"Ich bin da, wenn du wieder einschläfst."
Santi lächelte darüber, selbst als Lewis schon wieder eingenickt war und leise vor sich hin schnarchte.
Santiagos Paranoia nahm in der folgenden Woche eine neue Geschmacksrichtung an. Er wurde immer noch hauptsächlich von verdeckten Polizisten und Killerkommandos von irgendwelchen kriminellen Superhirnen verfolgt, aber da waren jetzt auch neue Fragen, die sein Hirn ihm stellte. Sie kreisten um den verpatzten Job (Wer hatte sie verraten? Wer von ihnen arbeitete für die CIA? Welche Drogen/Toxine/Waffen hatten sie da klauen wollen, versteckt zwischen all den Museumsstücken? Arbeitete Apollo für Interpol und hatte das alles arrangiert, um sie zu verhaften? Hatte Jericho sie gedoxxt? Hatte Skye passenderweise Reißaus genommen, weswegen die Polizei sie überhaupt erst verfolgt hatte?), aber auch um seine neu etablierte Beziehung mit Lewis (Würde er ihn im Schlaf abstechen? In der Dusche erdrosseln? Vielleicht plante er ja, die Küche und den Rest des Apartments abzufackeln? Vielleicht waren 1,5 Milliarden Dollar nicht genug und er wollte das Ganze verdoppeln? Er was so eng mit seinem Bruder, vielleicht wollte der ja auch einen Anteil? Vielleicht versteckte sich Lewis vor jemandem, der ihm gefährlich werden konnte, und nutzte Santiago als lebenden Schutzschild?). Die Abwechslung war ja ganz nett, aber all diese Fragen, die er sich den ganzen Tag lang stellte, nervten ihn doch immens. Er hatte sein Apartment so eingerichtet, dass seine Paranoia ihn einigermaßen in Ruhe ließ, aber jetzt, mit Lewis hier, fand er keine Ruhe. Das war zwar ein bisschen störend, aber Lewis schaffte es immer, ihn genug abzulenken, als dass diese Gedanken zu mächtig werden konnten.
Santiago hatte sich einen Alptraum geholt, bevor er zur Lewis gefahren war. Er wollte weder vollkommen übermüdet bei dem Treffen auftauchen, noch sich die ganze Zeit den Kopf darüber zerbrechen müssen, wer ihn gleich aus dem Fenster stieß. Angespannt war er trotzdem.
Sie trafen sich in einem alten Apartmentgebäude. Es stand nicht leer, war aber nah dran. Man wartete wohl einfach darauf, dass die wenigen restlichen Bewohner endlich auszogen oder wegstarben, damit man diesen Ort in ein Hotel oder sowas verwandeln konnte. jedenfalls kümmerte sich niemand mehr um diesen Ort, wenn man sich das Graffiti und den ganzen Müll einmal ansah. Santiago fühlte sich irgendwie an Bryce's Haus erinnert.
Santiago klopfte an die Tür von Apartment 32. Und Apollo machte den Fehler, ihnen die Tür zu öffnen. Irgendwas in Santiago poppte in dem Moment, in dem er das sanfte Lächeln des Mannes sah.
Apollo kam nicht einmal dazu, eins seiner freundlichen Hallos zu äußern, bevor Santiago ihn am Kragen packte und gegen die Wand neben der Tür stieß, wo er ihn festhielt.
"Woah!" rief Jericho im Hintergrund aus, doch Santiago ignorierte den Knirps.
"Spar dir deine Plattitüden, Schönling," fauchte Santiago. "Ich reagiere äußerst allergisch darauf, wenn man mich als Opferlamm benutzen will. Du hast zehn Sekunden, um mich davon zu überzeugen, dir nicht auf der Stelle einen Knochen zu brechen - ich bin in der Stimmung für einen Rückenwirbel. Zehn..."

