Das winzige Beben, das durch meine Hand schoss, als er seinen Kopf ganz leicht gegen meine Handfläche drückte, war schlimmer als jedes Donnergrollen draußen vor dem Fenster. Mein Herz machte einen regelrechten Satz. Er suchte meine Nähe? Daiki, der stolze, sture Daiki, der sich sonst eher von einen Chimäre aufschlitzen ließ, als Schwäche zuzugeben. Dass er sich jetzt so haltlos an meine Hand schmiegte, sagte mir mehr über seinen Zustand als jedes Fieberthermometer es je könnte. Es musste ihm wirklich miserabel gehen, wenn das 'stolze Breitschwert' plötzlich so zahm wurde.
"Ich bleibe." flüsterte ich, und ich hoffte inständig, dass er das wilde Hämmern in meiner Brust nicht bemerkte. "Aber nur, wenn du aufhörst so rum zu zetern." Die Kälte meines nassen Oberteils wurde jedoch llangsam wirklich verdammt unangenehm. Wenn ich jetzt krank wurde, wer sollte dann die Suppe rühren? Ich sah mich im halbdunklen Zimmer um. Es war kahl, fast schon spartanisch, aber auf seinem Stuhl lag das weiße Hemd seiner Schuluniform. Ich schlich hin, während er mit geschlossenen Augen gegen die Erschöpfung ankämpfte. Zumindest dachte ich das. Ich riskierte noch einen letzten prüfenden Blick über meine Schulter ehe Ich ihm den Rücken zu drehte und versuchte mit klammen Fingern die Knöpfen meiner durchnässten Bluse zu öffnen. Ich bewegte mich fast lautlos, schälte den kalten Stoff von meiner Haut und schlüpfte schnell in sein Hemd. Es war viel zu weit, der Stoff noch ein wenig steif von seinen Schweiß. Aber deshalb roch es nach ihm. Wie das T-Shirt gestern. Nach diesem herben, warmen Duft, der mir jedes Mal fast den Verstand raubte. Das kühle Leinen auf meiner nackten Haut ließ mich kurz zusammen zucken, doch bald breitete sich eine wohlige Wärme aus. Es war, als würde er mich halten. Ich krempelte die viel zu langen Ärmel hoch und kehrte zu seinem Futon zurück. Vorsichtig, fast schon in Zeitlupe, legte ich mich flach auf den Boden, direkt neben seinen Futon. Der Holzboden war kühl und hart, aber das war mir völlig egal. Ich drehte mich auf die Seite, so dass ich mein Gesicht seinem zuwandte. Jetzt waren wir auf Augenhöhe. Sein schwerer, heißer Atem streifte meine Wangen, und der Duft von Kräutertee und ihm wurde so intensiv das ich hoffe gleich nicht wieder etwas furchtbar Dummes zu tun. "Ich bin hier, Daiki." flüsterte ich in die Dunkelheit. So wie er damals... an meinen Bett gewacht hatte. Ganz behutsam schob ich meine Hand über den Rand des Futons, bis meine Fingerspitzen seine Hand berührten, die halb unter der Decke hervorlugte. Ich umschloss sie nicht fest, ich legte meine Hand einfach nur sacht auf seine. Seine Haut brannte regelrecht, aber er zog sich nicht zurück. Dort lagen wir nun. Eine Göttin in einem viel zu großen Schulhemd auf dem blanken Boden und ein kranker Ayakashi, der im Fieber leise Sachen vor sich hin murmelte die sonst nicht zu ihm passten. Es war absurd. Es war völlig unvernünftig. Und wahrscheinlich würde ich morgen jeden einzelnen Knochen in meinem Körper spüren. Aber als ich sah, wie sich seine Züge im Halbschlaf endlich glätteten, weil er spürte, dass er nicht allein war, breitete ssich Erleichterung in mir aus. Ich beobachtete das sanfte Heben und Senken seiner Schultern, bis meine eigenen Augenlider schwer wurden. "Weißt du... Du bist so ein Idiot.", hauchte ich ein letztes Mal gegen die Dunkelheit, während ich mich noch ein Stück näher an den Rand seines Futons kuschelte. "Aber... ich schätze... du bist mein Idiot." Das Haus gab ein tiefes, fast schon schnurrendes Knacken von sich, als wolle es uns beide zudecken. Und während der Regen draußen unermüdlich gegen die Scheiben trommelte, glitt ich langsam in einen traumlosen Schlaf, die Hand fest an der seinen.
"Ich bleibe." flüsterte ich, und ich hoffte inständig, dass er das wilde Hämmern in meiner Brust nicht bemerkte. "Aber nur, wenn du aufhörst so rum zu zetern." Die Kälte meines nassen Oberteils wurde jedoch llangsam wirklich verdammt unangenehm. Wenn ich jetzt krank wurde, wer sollte dann die Suppe rühren? Ich sah mich im halbdunklen Zimmer um. Es war kahl, fast schon spartanisch, aber auf seinem Stuhl lag das weiße Hemd seiner Schuluniform. Ich schlich hin, während er mit geschlossenen Augen gegen die Erschöpfung ankämpfte. Zumindest dachte ich das. Ich riskierte noch einen letzten prüfenden Blick über meine Schulter ehe Ich ihm den Rücken zu drehte und versuchte mit klammen Fingern die Knöpfen meiner durchnässten Bluse zu öffnen. Ich bewegte mich fast lautlos, schälte den kalten Stoff von meiner Haut und schlüpfte schnell in sein Hemd. Es war viel zu weit, der Stoff noch ein wenig steif von seinen Schweiß. Aber deshalb roch es nach ihm. Wie das T-Shirt gestern. Nach diesem herben, warmen Duft, der mir jedes Mal fast den Verstand raubte. Das kühle Leinen auf meiner nackten Haut ließ mich kurz zusammen zucken, doch bald breitete sich eine wohlige Wärme aus. Es war, als würde er mich halten. Ich krempelte die viel zu langen Ärmel hoch und kehrte zu seinem Futon zurück. Vorsichtig, fast schon in Zeitlupe, legte ich mich flach auf den Boden, direkt neben seinen Futon. Der Holzboden war kühl und hart, aber das war mir völlig egal. Ich drehte mich auf die Seite, so dass ich mein Gesicht seinem zuwandte. Jetzt waren wir auf Augenhöhe. Sein schwerer, heißer Atem streifte meine Wangen, und der Duft von Kräutertee und ihm wurde so intensiv das ich hoffe gleich nicht wieder etwas furchtbar Dummes zu tun. "Ich bin hier, Daiki." flüsterte ich in die Dunkelheit. So wie er damals... an meinen Bett gewacht hatte. Ganz behutsam schob ich meine Hand über den Rand des Futons, bis meine Fingerspitzen seine Hand berührten, die halb unter der Decke hervorlugte. Ich umschloss sie nicht fest, ich legte meine Hand einfach nur sacht auf seine. Seine Haut brannte regelrecht, aber er zog sich nicht zurück. Dort lagen wir nun. Eine Göttin in einem viel zu großen Schulhemd auf dem blanken Boden und ein kranker Ayakashi, der im Fieber leise Sachen vor sich hin murmelte die sonst nicht zu ihm passten. Es war absurd. Es war völlig unvernünftig. Und wahrscheinlich würde ich morgen jeden einzelnen Knochen in meinem Körper spüren. Aber als ich sah, wie sich seine Züge im Halbschlaf endlich glätteten, weil er spürte, dass er nicht allein war, breitete ssich Erleichterung in mir aus. Ich beobachtete das sanfte Heben und Senken seiner Schultern, bis meine eigenen Augenlider schwer wurden. "Weißt du... Du bist so ein Idiot.", hauchte ich ein letztes Mal gegen die Dunkelheit, während ich mich noch ein Stück näher an den Rand seines Futons kuschelte. "Aber... ich schätze... du bist mein Idiot." Das Haus gab ein tiefes, fast schon schnurrendes Knacken von sich, als wolle es uns beide zudecken. Und während der Regen draußen unermüdlich gegen die Scheiben trommelte, glitt ich langsam in einen traumlosen Schlaf, die Hand fest an der seinen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nimue ()