Ich saß auf der hölzernen Tribüne, eingekesselt zwischen kreischenden Schülern, und hielt mein altes, schweres Buch fast schon krampfhaft fest. Es war wie verhext. Seit dieser verdammten Chimären-Explosion hatten sich nicht nur die Atmosphäre in der Schule sondern auch die Runen in den Katakomben verändert. Eigentlich war ich völlig darin versunken, dieses Rätsel zu lösen und mein Kopf dröhnte such schon von den komplexen Formeln. Aber ich konnte Daiki nicht allein lassen. Nicht heute. Basketball war das Einzige, was dieser Lulatsch wirklich liebte, abgesehen von seiner festen Überzeugung, eine unbesiegbare Waffe zu sein. Es war seine Art, sich lebendig zu fühlen, und deshalb wollte ich ihn unterstützen, egal wie sehr mich diese Runen auch reizten. Also saß ich hier, das Buch auf den Knien, und versuchte, beides unter einen Hut zu bringen.
Als das Spiel begann, legte ich das Buch schließlich zur Seite. Ich starrte gebannt auf das Feld. Ehrlich gesagt verstand ich von den Regeln absolut gar nichts, für eine Göttin meines Alters wirkte dieses Hin- und Hergerenne mit einem hüpfenden Ball eher wie ein seltsames Ritual, aber ich hatte schon häufiger gesehen wie sehr er es genoss. Er war schnell, er war stark, er war... einfach göttlich...
Doch dann passierte es. Mein Herz setzte einen Schlag aus. Daiki verlor tatsächlich den Ball. Er blieb einfach stehen, wie ffestgewurzelh. Ich blinzelte geschockt vor mich hin. "Was ist denn jetzt los?", murmelte ich und presste die Hände gegen meine Wangen. War er verzaubert worden? Oder war er doch noch angeschlagen von der Erkältung? Oder noch schlimmer... nahm er eine Anomalie wahr, die ich übersehen hatte? Hektisch sah ich mich in der Halle um, schärfte meine göttlichen Sinne und suchte nach dem vertrauten, modrigen Geruch von dunkler Magie oder dem Flimmern einer Störung. Aber da war nichts. Rein gar nichts. Die Luft war klar, nur erfüllt vom Geruch heißer Turnschuhe und Popcorn. "Daiki!", rief ich, doch meine Stimme ging im Lärm unter. Als ich sah, wie er wie versteinert in eine Richtung starrte und einer seiner Kumpanen ihn wütend anschnauzte, hielt mich nichts mehr auf meinem Platz.
Ich raffte meine Tasche zusammen, griff mir eine Flasche Wasser und ein frisches Handtuch, das ich vorsorglich eingepackt hatte, und stürmte die Tribünenstufen hinunter. Ich drängelte mich an verschwitzten Schülern vorbei, bis ich schließlich unten am Spielfeldrand ankam. "Daiki!", rief ich diesmal lauter und trat direkt an die Begrenzung. "Was ist passiert? Geht es dir nicht gut? Hast du Schmerzen?" Ich suchte seinen Blick, doch er war immer noch völlig woanders. Sein Kiefer war so fest angespannt, dass ich Angst hatte, er könnte seine Zähne zermahlen. "Hier, trink was", sagte ich hastig und hielt ihm die Flasche entgegen, während ich versuchte, hinter mich zu blicken, um herauszufinden, was oder wer ihn so aus der Fassung gebracht hatte. In diesem Moment bemerkte ich Chris, der nur ein paar Meter weiter oben stand und dieses ekelhaft triumphierende Grinsen im Gesicht trug. "Oh nein...", hauchte ich, während mir dämmerte, dass es keine Anomalie war, die Daiki so wütend machte, sondern etwas viel Weltlicheres. "Nicht der schon wieder..." Das würde hundertprozentignoch böse enden.
Als das Spiel begann, legte ich das Buch schließlich zur Seite. Ich starrte gebannt auf das Feld. Ehrlich gesagt verstand ich von den Regeln absolut gar nichts, für eine Göttin meines Alters wirkte dieses Hin- und Hergerenne mit einem hüpfenden Ball eher wie ein seltsames Ritual, aber ich hatte schon häufiger gesehen wie sehr er es genoss. Er war schnell, er war stark, er war... einfach göttlich...
Doch dann passierte es. Mein Herz setzte einen Schlag aus. Daiki verlor tatsächlich den Ball. Er blieb einfach stehen, wie ffestgewurzelh. Ich blinzelte geschockt vor mich hin. "Was ist denn jetzt los?", murmelte ich und presste die Hände gegen meine Wangen. War er verzaubert worden? Oder war er doch noch angeschlagen von der Erkältung? Oder noch schlimmer... nahm er eine Anomalie wahr, die ich übersehen hatte? Hektisch sah ich mich in der Halle um, schärfte meine göttlichen Sinne und suchte nach dem vertrauten, modrigen Geruch von dunkler Magie oder dem Flimmern einer Störung. Aber da war nichts. Rein gar nichts. Die Luft war klar, nur erfüllt vom Geruch heißer Turnschuhe und Popcorn. "Daiki!", rief ich, doch meine Stimme ging im Lärm unter. Als ich sah, wie er wie versteinert in eine Richtung starrte und einer seiner Kumpanen ihn wütend anschnauzte, hielt mich nichts mehr auf meinem Platz.
Ich raffte meine Tasche zusammen, griff mir eine Flasche Wasser und ein frisches Handtuch, das ich vorsorglich eingepackt hatte, und stürmte die Tribünenstufen hinunter. Ich drängelte mich an verschwitzten Schülern vorbei, bis ich schließlich unten am Spielfeldrand ankam. "Daiki!", rief ich diesmal lauter und trat direkt an die Begrenzung. "Was ist passiert? Geht es dir nicht gut? Hast du Schmerzen?" Ich suchte seinen Blick, doch er war immer noch völlig woanders. Sein Kiefer war so fest angespannt, dass ich Angst hatte, er könnte seine Zähne zermahlen. "Hier, trink was", sagte ich hastig und hielt ihm die Flasche entgegen, während ich versuchte, hinter mich zu blicken, um herauszufinden, was oder wer ihn so aus der Fassung gebracht hatte. In diesem Moment bemerkte ich Chris, der nur ein paar Meter weiter oben stand und dieses ekelhaft triumphierende Grinsen im Gesicht trug. "Oh nein...", hauchte ich, während mir dämmerte, dass es keine Anomalie war, die Daiki so wütend machte, sondern etwas viel Weltlicheres. "Nicht der schon wieder..." Das würde hundertprozentignoch böse enden.
