About gods and demons (Nimue & Kiba)

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    • Herje! Was war da nur schon wieder passiert? Das hätte ich nicht erwartet. Ich wollte den großen Ayakashi bereits nach eilen doch.... Er war ja so ein verdammtes Breitschwert! Das brachte doch Nichts. Zumindest nicht jetzt sofort. Ich musste Daiki wohl einen Moment allein zugestehen. Also sank ich nur seufzend zu Boden. Hilfesuchend sah ich in die Richtung, in der wir die Sachen von Serafin begraben hatten. Es kam mir nicht Richtig vor, mich wieder in Gedanken an ihm zu wenden. Es war auch nicht fair diesen Hitzkopf wieder einmal mit meiner heiligen Lanze zu vergleichen. Aber da ich Serafin bereits seit meiner Geburt kannte hatten wir nie solche Kommunikationsschwierigkeiten gehabt. Und im Gegensatz zu Serafin wie auch meiner Wenigkeit lag die soziale und emotional Kompetenz des mürrischen Laulatsch im untersten Bereich, dafür mangelte es mir an seiner Stärke. Eigentlich sollte man meinen wir würden uns daher super ergänzen. Immerhin vervollständigte der Andere was Einjeden fehlte. Leider war die Sache wohl deutlich komplizierter. Langsam beinah etwas zögerlich sah ich zu den armen und unschuldigen Baum herüber. Daikis Kraft war schon beachtlich, wenn nicht sogar etwas beängstigend. "Tut mir leid. Ich bin mir sicher er hat es nicht so gemeint. Also... was dich betrifft. Er war einfach sauer und verletzen wegen mir." Ob seine Kraft an seine Emotionen gekoppelt war? Immerhin war er verdammt aufgebracht gewesen als er den Baum ein Kuckloch verpasst hatte. Vorsichtig rückte ich nähr, legte sanft die Hand an die kantige Rinde und ließ so behutsam wie möglich meine Magie durch den Baum fließen bevor sich ganz langsam auch das Loch schloss. Wieder konnte ich nichts als seufzen. Etwas mitgenommen lehnte ich meine Stirn gegen den nun gesunden Baum. "Verdammt.... ich hab keine Ahnung was ich nun tun soll." Entschuldigen war ein Anfang soviel stand fest .... aber wie!? Die Dielen der Veranda knarzten während die Eingangstür auf und zu schlug. Diese Einmischung hatte mir gerade noch gefehlt. "Was willst du denn jetzt von mir? Und überhaupt drück dich klar aus oder lass es bleiben!" Vorsichtig richtete ich mich auf ehe ich gemächlich den Staub von meinen Sachen abklopfte. "Ich...ich geh ja schon." Auch wenn ich nicht wusste wie ich mich den Brummbären nähren sollte ohne das es zu weiteren Katastrophen kam. Wahrscheinlich gaaaaaanz langsam und Schritt für Schritt wie bei einen scheuen Tier. Ein Friedensgeschenk wäre sicher hilfreich... die Frage war nur was wäre dafür das Richtige? Auf Blümchen oder Süßkram schien Daiki jedenfalls nicht zu stehen aber... !!! Blitzschnell drehte ich mich zu dem Haus um. "Du musst was für mich besorgen. Und zwar schnell! So einen Ball, einen mit dem die Menschen dieses Korbspiel spielen." Glorreich war diese Idee nicht aber es war ein Anfang. Und tatsächlich, plötzlich ging ein Fenster auf und einer dieser Bälle sprang mir entgegen. Direkt - entgehen. "Wahh!" Ich konnte gerade so zur Seite springen und landete unsanft auf den Boden. "Spinnst du verdammt?!" Entsetzt sah ich den Ball nach. "Dafür bekommst du weder Lob noch Danke." Stöhnen stand auf und rieb mir den Hintern während ich mich zu den Ball begab um ihn auf zu nehmen. "Ehrlich, manchmal spiele ich mit den Gedanken dich einfach in Brand zu stecken." Selbst Götter konnten sich ihr Heim nicht aussuchen. Naja wenn ich mit diesen eigensinnig vier Wänden klar kam musste es auch für Daiki und mich Hoffnung geben. Irgendwann, irgendwie und irgendwo....
    • Noch immer saß ich da und seufzte. Ich fühlte mich missverstanden und wusste nicht, wie ich wieder zurück kommen sollte. Ich schloss meine Augen und legte den Kopf in den Nacken. Ich fragte mich, was ich tun könnte, damit es einfacher wäre. Wie konnte ich so blöd sein und denken, sie hätte noch mehr Angst als vorher. Wenn sie denn wirklich Angst hatte. Ich wusste es nicht mal. Ich konnte nicht deuten, was sie fühlte.
      Ein Vogelzwitschern riss mich aus den Gedanken und ich öffnete meine Augen. Eine Kohlmeise flog trällernd vor mir her. Manchmal hasste ich das Leben als Waffe. Ich war ständig auf irgendjemanden angewiesen. Ich konnte nicht allein leben, was ich am liebsten getan hätte. Ich war einfach nicht dafür gemacht, ein Familienleben zu führen. Konnte man es so nennen? Wahrscheinlich nicht. Aber anders wusste ich nicht, wie ich das sagen sollte. Bei Castor war es irgendwie anders. Er musste nicht lernen, mich zu führen und er hat immer klar und deutlich gesagt, was er wollte.
      Ich spürte ein brennen auf meiner Hand und neugierig sah ich runter, nur um festzustellen, dass meine Hand mehr als nur angekratzt war. Ich musste wohl zuheftig in den Baum geschlagen haben. Vielleicht sollte ich das mal abwaschen gehen. Ich stand auf und ging wieder zurück Richtung Tempel, als ich auch schon Phila mit etwas Orangenem sehen konnte. Natoll.... ausgerechnet jetzt musste ich ihr begegnen. Ich wollte eigentlich nicht, das sie meine Hand sah. Schnell versteckte ich sie hinter meinen Rücken und hoffte einfach nur, dass sie sie noch nicht gesehen hatte.
    • Ich war nicht weit gegangen da kam mir besagter Panorama-Prinz auch schon entgegen. Ohhh... hoffentlich versaute ich es jetzt nicht. Herje, reiß dich zusammen Philomena! Ich atmete tief durch ehe ich mit bestimmteren Schritt auf meine göttliche Waffe zu kam. In Gedanken versuchte ich mir die Worte zurecht zu legen. "Daiki!" Zumindest schien er nicht mehr so Wut entbrannt wie vor einigen Minuten. Das war doch schon mal gut, oder? "Ich.... also ich wollte.... ich wollte nach dir sehen. Und...-" Ach verdammt, das mit den Worten zurecht legen hatte ja nicht wirklich einen guten Effekt gehabt. Komm schon Phila! Ich schluckte schwer. Das war doch nur eine kleine Entschuldigung. "H-hier. Ich hab dir einen Korbball besorgt weil... n-naja weil ich mich bei dir entschuldigen wollte. Genau. Das war nicht ganz fair von mir was ich gesagt habe und das tut mir leid." Na bitte das war doch gar nicht so schwer. Vorsichtig hielt ich den Ayakashi den Ball entgegen während ich auf eine Antwort auf meine Entschuldigung wartete. Es wäre ja keine Entschuldigung wenn ich einfach davon ausging dass Daiki sie annahm und dann einfach so weiter machte als wäre nichts gewesen. Apropos als wäre nichts gewesen... den Baum hatte ich wieder hergestellt doch die Hand des Brummbären nicht. "Wie gehts dir eigentlich? Oder viel mehr deiner Hand?" Nachdem was mit den unschuldigen Baum passiert war dürfte es doch nicht spürlos an ihm vorbei gegangen sein. Das würde ich mir auch gar nicht erzählen lassen. "Zeig doch mal her."
    • Nun stand sie da vor mir und stammelte vor sich hin. Ich wusste nicht recht, was ich dazu sagen sollte. Sie wollte nach mir sehen... Aber wieso denn? Mir ging es gut. Zögerlich hielt sie mir den Ball hin und da ich meine Rechte nicht benutzen konnte, griff ich mit der linken Hand nach dem Ball und sah sie irritiert an. Bei mir hatte sich noch niemand entschuldigt. Was sagte man denn da? Trotzdem sah sie reuevoll aus. Brummend sah ich also zur Seite.
      "Vergiss es einfach. Ich... bin nicht nachtragend.", murmelte ich.
      "Und äh Danke.... für den Ball."
      Dann jedoch fragte sie nach meiner Hand und ich hielt ertappt die Luft an. Wieso wollte sie jetzt wissen, wie es mir ging? Noch immer hielt ich meine Hand hinter meinen Rücken, nicht vorhabend, damit rauszurücken. Ich will sie doch bloß abwaschen gehen. Dann wäre sicherlich auch alles wieder gut. Ich war ja auch selbst schuld. Ich hatte aus Wut in den Baum geschlagen. Allerdings konnte ich ihn nicht sehen. Wo war das Loch überhaupt hin? Naja egal. Es war jetzt wichtiger, Phila von meiner Hand abzuhalten.
      "Mir geht es gut und meiner Hand auch. Da ist bloß ein bisschen Haut abgeschürft. Also nichts Schlimmes. Vergiss es einfach.", wich ich aus und versuchte mich, an den Zwerg vorbeizumogeln. Wird ja nicht so schwer sein, eine Hand vor ihr versteckt zu halten.
    • Erleichterung machte sich breit, vielleicht war es ja doch nicht so kompliziert mit dieser göttlichen Waffe zu sprechen. Immerhin war Daiki gewillt, meine Entschuldigung anzunehmen auch wenn diese nicht sonderlich gut war. Ehrlich gesagt war ich nicht nur erleichtert ich freute mich sogar wahrhaftig darüber. Eine Freude die jedoch sofort wieder etwas getrübt wurde. Misstrauisch sah ich zu wie der Große den Ball mit einer und dann auch noch mit seiner linken Hand nahm. Noch dazu dieser Blick in seinen Augen und dieses Rumgedruxe... Fürs Erste ließ ich Daik an mir vorbei ziehen. Doch selbst dann war er darauf bedacht den wirklichen Zustand seiner Hand vor mir geheim zu halten. "Den Teufel werde ich tun!" Da half nur ein Überraschungsangriff! Wer hätte gedacht, dass ich jemals mit einen Ayakashi um seine Hand rangeln musste? Überhaupt ich war hier die Gottheit also gab ich hier den Ton an. "Den Baum hab ich auch geheilt also her mit deiner Hand damit wir endlich trainieren können. Zack-zack, das ist ein Befehl! Hörst du?" Im Notfall musste ich den Lulatsch halt an seinen Plficht- und Ehrgefühl packen auch wenn diese Art der göttlichen Waffenführung echt nicht mein Stil war. Anscheinend war dass die Art und Weise mit der Göttheiten mit Ayakashis von Typen Breitschwert händeln mussten.
    • Noch immer war ich dabei, mich vorbei zu schmuggeln und meine Erleichterung wuchs, als ich es fast geschafft hatte. Ich konnte sie abschütteln und sie beließ es dabei, doch..... zu früh gefreut... Natürlich beharrte sie darauf, meine Hand zu sehen. Ich ging einfach weiter, bis sie das mit dem Training und dem Befehl sagte. Abrupt blieb ich stehen und biss mir auf die Lippe. Shitte verdammte. Wieso wusste sie eigentlich in manchen Situationen, was sie sagen musste, um ihren Willen zu bekommen? Ich wollte ja auch trainieren. Und ich wusste auch, dass es mit dieser Hand nicht ging... Allerdings wäre das Ganze noch irgendwie zu ertragen gewesen, wenn sie das mit dem Befehl nicht gesagt hätte. Dann wäre ich auch einfach weiter gelaufen. Aber so...
      Ich seufzte leise, ehe ich mich umdrehte und ihr meine leicht blutüberströmte Hand widerwillig hinhielt. Mir passte es gar nicht, dass da irgendwer dran rumdoktorte, aber mir blieb ja auch keine Wahl. Ich war nur ein Schwert. In dem Falle ein Bediensteter. Also musste ich gehorchen...
      "Ich sagte doch, da ist nur was aufgeschürft. Wenn es abgespült ist, ist alles wieder normal."
    • Na bitte! Es geht doch. Mit breiten Grinsen und triumphierenden Glanz in den Augen schloss Daikis Händchen vorsichtig in meine. "Ich weiß du bist ein großer sowie starker Junge und ein stolzes Breitschwert. Für dich ist das nichts Weltbewegendes. Für mich ist es aber wichtig. Ich brauche dich nun einmal und ich brauche dich in der bestmöglichsten Verfassung. Das ist meine Aufgabe als deine Herrin." Wer wusste ob es wirklich nur ein paar Kratzer waren? Nicht dass seine Hand nachträglich noch anschwoll. Es könnte vielleicht auch geprellt oder gebrochen sein oder sonst etwas. Wie bei den Baum auch schloss ich meine Augen um mich besser zu fokussieren und ließ meine Magie langsam durch meine Hände in seine fließen. Es dauerte nicht lag und tatsächlich war die ganze Prozedur bei den Baum anstrengender gewesen. "Jetzt weiß ich, was es brauchst damit du mal mit mir Händchen hälst." Sagte ich scherzhaft als ich die andere Hand wieder los ließ. "Das war doch gar nicht so schlimm." Es war wirklich lange her, das ich eine fremde Hand gehalten hatte. "Als dann können wir ja trainieren... da hinten. Zu nahm am Haus ist wohl nicht die beste Idee." Ich deutete mit meinen FInger in die richtig Richtung. Dort hinten gab es eine Absenkung die perfekt für Übungen im Freien waren.
    • Ich sah erst nicht hin, als sie meine Hand festhielt, war dann aber doch zu neugierig, was sie da eigentlich machte. Ich hatte noch nie gesehen, wenn sie irgendwelche Wunden heilte. Vorsichtig schielte ich also runter zu ihr und konnte es nicht verhindern, wie mir die Röte ins Gesicht stieg. Sie war so sanft und vorsichtig und ihre Hände waren so viel kleiner und zierlicher als meine. Man musste schon fast Angst haben, dass sie zerbrach, wenn ich sie berührte. Sie fühlten sich weich an, an meiner inzwischen rauen Haut und ich fragte mich, ob meine schon immer so rau waren. Irgendwann vergaß man, wie etwas früher war. Auch ihre Worte waren eher warm. Ich fühlte mich, als wäre die Welt kurzzeitig stehengeblieben. Nur mein Herz klopfte lautstark in meinen Ohren. Was für sie wohl nur eine harmlose kleine Situation war, war für mich irgendwie.... anders. Ich wusste nicht, wie ich das beschreiben sollte.
      "Gewöhn dich nicht dran.... ich habe nicht vor, öfter meine Finger hinzuhalten.", murrte ich daher kurz, um alles runterzuspielen und zog meine Hand zurück.
      "Ja, lass uns trainieren. Dahinten ist okay.", sagte ich dann fast schon leiernd und ging vor.
      "Versuch mich diesmal ein wenig länger zu halten. Und... ", ich sah mich um, "Du kannst versuchen diesen Fels zu spalten. Dabei ist aber ein bisschen mehr nötig, außer einmal kräftig ziehen. Denk daran, deine Kräfte besser aufzuteilen und nicht alles in einen Schlag zu stecken.", erklärte ich.
      "Bereit?", fragte ich dann und verwandelte mich. Diesmal war ich sogar wirklich etwas leichter. Ob das an der Situation eben lag?

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    • Kleinere Verletzungen konnte ich noch mit meinen Kräften heilen. Bei größeren Schäden.... uhhh, ehrlich gesagt hoffte ich dass es niemals dazu kam. Allerdings wäre das wohl nichts weiter als ein Wunschtraum. Doch jetzt wo Daikis Hand wieder heil war und er sogar meine Entschuldigung angenommen hatte ging es mir wirklich besser. Viel besser. Bereit zum trainieren.
      Ein Schwert und dann noch ein Breitschwert in den Händen zu halten statt einer silbernen Lanze war ungewohnt. Nicht schlecht aber anders. Ich kam nicht drum rum die göttliche Waffe abermals eingehend zu betrachten. "Sag mal Daiki? Woraus ist eigentlich deine Klinge? Jetzt wo ich genauer hinschaue kann es ja nicht einfach Metall sein. Obsidian?" Diese eine Kerbe in dem Blatt der Klinge... war das seine Narbe von vorhin? Langsam flutete diese eine besonderen Energie meinen Körper, es war das Band zwischen Daiki und mir. Wenn ich meine Augen schloss mich konzentrierte konnte ich sogar seine Stärke spüren. "Was? J-ja. Bin ich." Richtig, so überwältigend das war ich musste mich konzentrieren. Vorsichtig versuchte ich Daiki zunächst wenigstens anzuheben ehe mein Blick den besagten Felsen fixierte. Nicht einfach nur drauf hauen hatte er gesagt... ich will ... ich will .... ich will das schafen! Ich stellte mich breitbeinig mit guten Stand, tat einen tiefen Atemzug und versuchte mit präzisen Schlag den Fels überhaupt zu treffen. Im Prinzip ließ ich ihn nur ganz sacht fallen. Das Geräusch mit welchem die Klinge von den Gestein sprang ließ mir einen Schauer über den Rücken laufen. "Alles gut bei dir?" Aber es war wichtig, denn jetzt konnte ich besser einschätzen mit was für eine Kraft ich zuschlagen musste und wo ich bei der Schlagrichtung nachjustieren musste. Als richtete ich mich samt Daiki neu aus. Na dann - auf ein Neues!
    • Nun hielt sich mich in den Händen und betrachtete die messerscharfe, aber ziemlich breite Klinge. Ich war etwas überrascht, dass sie das fragte.
      "Sie besteht aus Osmium. Ein ziemlich hartes Metall, weshalb es auch gut geeignet ist, um es als Schild zu benutzen. Scheue dich also nicht davor, hast du verstanden? Ich bin keine zerbrechliche Lanze, sondern ein stabiles Breitschwert.", drohte ich dann doch, denn ich wusste genau, dass sie eher Angst haben würde, dass mich irgendwas verletzen konnte.
      Ich spürte, wie sich unsere Kräfte verbanden und zu einem wurde. Sie konnte nun über meine Kraft vollstens verfügen und an alles rauslassen, auch wenn unser Band noch nicht stark genug war und eher am Faden hing. Dazu fehlte es noch an Vertrauen und vorallem der Abschluss zur Vergangenheit. Ich war mir auch nicht sicher, ob wir das überhaupt schaffen würden....
      Nun folgte der Angriff und die Klinge schnellte auf den Felsen zu, doch prallte ab. Sie hat zu wenig von meiner Kraft genutzt, um es zu schaffen. Wir mussten es also nochmal versuchen.
      "Hör auf, dir um mich Sorgen zu machen. Ich bin ein Breitschwert, verdammt. Das ist nichts in Gegensatz zu den Angriffen mancher Anomalien. Nochmal!! Konzentrier dich. Fokussiere dich auf die Schwachstelle des Fels' und schlag zu. Alles hat eine Schwachstelle. Deine Gegner auch. Die musst du finden und gezielt angreifen. Dann kannst du auch gewinnen. Jetzt ist es nur ein Training. Also hast du Zeit, sie zu finden."
    • Das hatte er gerade nicht wirklich gesagt?! "Sag mal geht's noch?! Wie kann man denn so verdammt taktlos sein?" So ein Idiot!!! Gerade den letzten Teil seiner Bemerkung nahm ich sehr persönlich. Es stimmte schon, ich war nur an die Vor- und Nachteile einer Lanze gewöhnt. Die Art wie sie in meiner Hand ruhrte und wie man sie führen musste war eine ganz andere, genau wie die Fähigkeit welchen man mit ihr erlangen konnte aber .... diese Lanze hatte einen Namen, mehr noch Serafin war für mich über ganze Jahrtausende die wichtigste Person in meinen Leben gewesen. Das wusste dieser Blödmann doch ganz genau! Das Ganze wurde auch nach meinen ersten Schlag nicht besser. Ich war Anweisungen beim Training gewöhnt so war es nicht... aber dieser Ton... ich war immernoch die Herrin, unerhört! "Darum geht es doch gar nicht." Nicht nur. "Du hast doch gesagt ich soll nicht alles der Kraft in einem Schlag legen. Jetzt hab ich das nicht gemacht und es ist auch wieder falsch? Entscheid dich mal." Wir wussten Beide nur zu gut, dass es noch die einige Trainingseinheiten um uns aneinander zu gewöhnen. Darüber hinaus hatte ich seit vielen Jahren nicht mehr gekämpft. Da brauchte ich etwas um wieder rein zu kommen. Ich seufzte tief als ich mich abermals in Position brachte. Einen Schwachpunkt... ich hatte gefühlt wie viel Kraft nötig sein sollte um den Felsen zu spalten und wie viel Kraft zu viel wäre. Jetzt musste ich also diesen Schwachpunkt finden. Ruhig und bedacht blickte ich den Stein an. Im besten Fall gab es da irgendeine Kerbe wo ich rein schlagen konnte. Aber dem war nicht so. Also musste ich da wohl selbst eine reinschlagen. Wieder setzte ich zum Schlag an, dieses Mal holte ich etwas. Mehr aus und legte auch mehr Kraft in den Schlag. Ich mochte das Gefühl der bebenden Atmosphäre nicht, wenn Daikis Klinge auf den Stein traf. Ich mochte es ganz und gar nicht doch es musste nun wohl so sein.
    • Innerlich verdrehte ich die Augen. Es würde noch eine Weile dauern, bis wir ein eingespieltes Team waren. Auch wenn ich nicht mal wusste, wie. Ich war es gewohnt, dass man wusste, wie man mit der Klinge umging. Sie war es gewohnt, wie man mit der Lanze umging. Das machte es wirklich verdammt schwierig.
      "Um Gottes Willen, ich wollte bloß damit sagen, dass du aufhören sollst, ich könnte mich verletzen. Was erwartest du denn von mir?", fragte ich und atmete einmal durch. Okay. So würde das nie was werden. Also anders.
      "Pass auf... wenn du zu viel Kraft verwendest, zerstört es nicht nur dein Umfeld, sondern zerrt auch an deinen Kräften. Sie sind schnell aufgebraucht umd dann kannst eventuell keinen zweiten Angriff starten. Benutzt du zu wenig, kommst du nicht ans Ziel. Du hast gemerkt, wie viel Kraft nötig ist, um es besser hinzubekommen. Manchmal braucht man mehrere Schläge, manchmal nur einen. Betrachte deinen Gegner von allen Seiten. Dann wirst du auch eine Schwachstelle finden. Und vergiss nicht, dass was zurück schnellen kann. Hüte dich also vor zurück springenden, abgesplitterten Reststeinen, die dich verletzen können. Entweder du kannst ausweichen oder dich mit einem Schild schützen. Denk dran, es ist nur Training. Lass dir also Zeit und konzentrier dich.", versuchte ich es jetzt ein bisschen ruhiger und hoffte, dass sie nun verstand, was ich meinte.
      Nun griff sie wieder an und diesmal war wirklich eine etwas größere Kerbe im Fels. Doch in Zwei geteilt war er immer noch nicht.
      "Kannst du noch? Dann nochmal. Versuch es, bis das Ziel erreicht ist."
    • Tatsächlich hatte mich niemals jemand gefragt ob ich das mochte oder nicht. Ich hatte einfach meine Aufgabe erfüllt und ich war sehr lange unheimlich stolz darauf. Wo das schlussendlich hingeführt hatte... darüber brauchte ich nicht weiter nachdenken. Ich atmete einmal tief aus. Ja ich mochte es nicht, ja ich war mitlerweile im Stande dies festzustellen und teilweise zu äußer aber gerade konnte ich mich nicht von solchen Gedanken aus der Bahn werfen lassen. Andernfalls würde dieser Panorama-Prinz ewig an mir und meinen Fähigkeiten zweifeln. Und wenn ich mich jetzt richtig anstrengen würde für vielleicht ein paar Jahrhunderte ... vielleicht musste ich das gar nicht mehr machen. Wohlmöglich konnte ich dann frei sein. Nur noch tun was ich wollte, das wäre wirklich schön.
      Okay! Dann nochmal. Ein tiefer Atemzug, fester Stand, ein unbeugsamer Wille und mehr Kraft. Wieder hob ich das Schwert, nahm aber weniger Schwung um nicht mittendrin das Gleichgewicht zu verlieren und die Kraft ganz und gar in den Angriff fließen lassen zu können. Ich wollte immerhin nicht nur mit der Klinge fuchteln sondern tatsächlich diesen Fels spalten. Dieses Mal war das Gefühl gar nicht so schlimm. Angenehm war es noch immer nicht aber es ließ mich nicht zurück schrecken. Das war doch schon einmal was.
      Aufmerksam glitt mein Blick über den Fels auf der Suche nach dem Schwachpunkt. Konzentrier dich... hatte er gesagt. Ich machte ein paar Schritte. Als einige der abgesplitterten Teile auf mich zu kamen, hallten Daikis Worte wider einmal durch mein Unterbewusstsein. Ausweichen oder mit den Schild schützen hatte er gesagt. Also wich ich den Ersten aus und verkrümelte mich bei den zweiten Stück hinter der massiven Klinge. Für einen Augenblick hielt ich inne. Mir war bewusst das es in einen wirklichen Kampf kein unendliches Zeitlimit und schon gar keinen Raum für einen solchen Augenblick gab. Ich konnte sie in diesem Moment nur wieder hören. Die Geräusche jenes verhängnisvollen Tages. Wie grausame Geister die mich heimsuchten. Aber... das war Vergangenheit, jetzt sah ich das Licht am Horizont. Und ich sah den Schwachenpunkt den meine Schläge in den Fels verursacht haben. Also sprang ich wieder auf. Mein Griff um den Schwertschafft wurde fester. Davon konnte ich es nicht belassen. Aus diesen Kreislauf würde mich kein anderer Retten können. Nicht einmal Daiki, ich musste ihn selbst durchbrechen. Um frei zu sein. Das wollte ich doch schon so lange.
      Aus ich will das schaffen, wurde auf einmal ich kann das schaffen. Ich hob das Breitschwert, hielt die Klinge aber leicht schräg damit sie wie ein Keil in die Kerbe schnellte und den Fels schlussendlich spalten konnte. Jetzt kam es drauf an, der letzte Schlag.
    • Ich spürte, wie sie mit sich kämpfte. Es war wirklich nicht ei fach, das wusste ich. Aber Angst bekämpfte man mit Konfrontation und wir konnten nur besser werden, wenn wir trainierten. Natürlich konzentrierte ich mich darauf, dass auszuführen, was sie von mir wollte und ich lieh ihr ja auch schon meine Kraft. Bei einer guten Klinge brauchte man bei manchen Gegnern weniger Schläge als bei schwächeren Ayakashis. Ich bin eben kein Küchenmesser.
      Sie setzte bereits zum zweiten Schlag an und einige kleine Felsbrocken kamen in unsere Richtung geschossen. Ich war froh, dass der Zwerg auch endlich verstanden hat, dass sie mich auch als Schild nutzen konnte. Sie versteckte sich hinter mich, während ich die Brocken von ihr abwehrte, die sie sonst womöglich verletzt hätten.
      Sie brauchte eine kurze Weile und ich fragte mich, was los war. Doch soweit kam ich gar nicht, da sprang sie schon wieder auf um zum finalen Schlag auszuholen. Ich konzentrierte mich, sie nicht in ihrer Bewegung zu stören und schlug mit aller Kraft auf dem Winzigen Spalt ein. Der Felsen zerbrach und wieder schleuderten ein paar größere Steine aus dem Fels durch die Luft.
      "Phila, pass auf!", ohne drüber nach zu denken, verwandelte ich mich zurück und zog sie schützend in meine Arme, damit sie nichts abbekam. Klein genug war sie ja. Die Steine rollten und prallten an meinem Rücken ab. Doch das war alles egal, solange ich meinen Job erledigen konnte.
      "Alles okay?"
    • Ich hatte... es echt geschafft? Ich hab diesen Felsen gespalten? Ich konnte es noch immer nicht fassen als etwas geschah, was ich noch fiel weniger fassen konnte. Oder sagen wir - ich hatte einfach nicht damit gerechnet. Gerade eben hatte ich noch das Breitschwert in den Händen und nun war da... Daiki. Er hatte sich einfach zurückverwandelt. Aber nicht nur das. Es war das dritte Mal. Ehrlich gesagt mochte ich es irgendwie in seinen Armen. Aber wenn ich das jemals zu gab würde es nur noch seltener werden. Das erste Mal war als er mich vor den Raser beschützen wollte, das zweite gestern Abend nach meinen kleinen Zusammenbruch und nun... nun... Das war eine ganz andere Wärme als die mit welcher die Verbindung mich durchdrang. Langsam sah ich auf, als ich für einen kurzen Augenblick seinen Blick striff konnte ich ein dankbares Lächeln nicht vermeiden. Ich war einfach, wirklich froh dass er da war. Dieses verdammte göttliche Breitschwert. "Ja. Danke." Ich hatte das Gefühl jedes weitere Wort würde diesen ohnehin so flüchtigen Moment nur kaputt machen. Trozdem, es war ein Moment und wehrte daher nicht ewig. Allerdings schaffte ich es noch immer nicht mich aus Daikis Armen zu stehlen. "Super Einsatz. Ähm... magst du... magst du noch weiter machen? Oder soll ich mich um unser Essen kümmern?"
    • Mir tat der Rücken durch den Aufprall der Steine tatsächlich etwas weh. Aber das würde ich ihr nicht sagen. Sie würde sich wieder nur unnötig Sorgen machen und es vermeiden, meine Fähigkeiten zu nutzen. Um ehrlich zu sein, nervte es mich, dass sie mich so behandelte. Wie schon gesagt, war ich kein Küchenmesser. Ich war wirklich ziemlich zäh und ich würde auch nicht so schnell die Löffel abgeben. Da war ich mir sicher. Trotzdem bedeutete es ja nicht, dass ich keine Wunden davon trug. Es waren wahrscheinlich eh nur leichte Schürfwunden. Nachher hörte das Brennen bestimmt wieder auf.
      Ich löste mich von ihr, ohne überhaupt gemerkt zu haben, was ich da getan hatte, und ging einen Schritt zurück, um sie vernünftig ansehen zu können. Sie fragte, ob wir weiter machen sollten. Ich war etwas überrascht. Natürlich hatte ich Lust weiter zumachen, aber ich war mir nicht sicher, ob sie das Kräftemäßig noch durchhielt. Den Fels zu spalten, könnte einem der Ungeübt ist, einiges abverlangen. Allerdings hätte ich schon eher Lust gehabt auf einen richtigen Kampf. So ein Stein ist eben kein Gegner. Er bewegte sich nicht und er griff auch nicht an, dass man mal aufpassen muss. Außer die abgesplitterten Steine, die dann auf einen zukommen könnten. Aber auch die waren harmlos. Aber sowas konnte ich nach zwei Malen nicht verlangen.... Immerhin hat sie es gerade so mit dem Fels geschafft. Was machte ich jetzt also am Besten?
      "Mhmm, musst du wissen..... es könnte funktionieren und wir bleiben erfolgreich. Oder es reicht unsere Kraft nicht mehr aus und es geht in die Hose." Sie war doch die Herrin und schimpfte über mich. Wieso sollte ich plötzlich entscheiden, ob wir weitermachen sollten? Ich war nur das Schwert. Ihre Kraft war da wichtiger.
      "Wenn du noch kannst, meinetwegen. Falls nicht, solltest du es lieber sein lassen."
    • Ich seufzte schwer. Das wäre ja auch zu schön gewesen. Es war manchmal so als würde er mich unbedingt falsch verstehen wollen. Es war ernüchternd aber merkwürdiger Weise hatte ich nicht einmal die Tendenz deshalb aufzugeben. "Jetzt schau nicht so." Schon klar. Der große Lulatsch war damit überfordert plötzlich die Entscheidungskraft zu haben. "Mir geht es gut." Besser als Daiki alle Male. Aber das hatte ich den göttlichen Breitschwert gewissermaßen auch zu verdanken. "Also können wir ...." ich sah mich um. Einen Felsen konnte ich nicht erkennen. "...es gibt hier nur noch Bäume. Oder wir gehen woanders hin." Irgendwann mussten wir uns einen anderen Ort suchen, denn dann wäre der ganze Garten kurz und klein geschlagen. "So oder so, dafür wäre es praktisch wenn du dich wieder zu einen Schwert verwandelst." Ich hatte es ernst gemeint. Es mit einen neuen Ayakashi zu versuchen und auch dass ich weiter trainieren wollte. Gerade war Beides sogar fest miteinander verbunden. Ich wusste, dass ich weit von einen echten Kampf entfernt war aber es galt wohl kleine Schritte zu machen. Der nächste war wohl der Baum.
    • Ich sah sie an, als sie stöhnte und hob eine Augenbraue. Was sollte das denn jetzt?
      "Wie schau ich denn?", fragte ich brummend. Nicht verstehend, worauf sie hinaus wollte. Ich war ehrlich gesagt wirklich etwas überfordert. Ja natürlich wollte ich es nicht entscheiden. Erstens war es nicht mein Körper, über den wir hier grad entschieden und zweitens musste ich noch nie etwas entscheiden. Warum sollte ich das jetzt plötzlich tun?
      Aber sie war sich ja ziemlich sicher, dass sie noch konnte.
      Ich sah mich um und musste ihr tatsächlich recht geben. Einen Felsen gab es hier nicht mehr. Und die Bäume.... naja, fürs erste vielleicht ja, aber sie hatte schon recht. Irgendwann war der Garten von unserer Trainiererei kurz und klein geschlagen. Da würde nicht mehr viel übrig bleiben.
      "Dann lass uns morgen einen anderen Platz suchen. Zu schade, dass die menschlichen Wesen kein Schwert mehr in die Hand nahmen. Auch sie wären super zum Üben gewesen.", sagte ich noch, ehe ich mich dann doch wieder in ein Schwert verwandelte.
      "Also nochmal. Konzentrier dich und versuche so wenig wie möglich, aber umso kritischer zu treffen. Denk an die Schwachstelle."
    • Ich entschied mich dazu einfach einmal ganz tief durch zu atmen statt etwas darauf zu sagen. Ehe ich drauf wartete, das aus den mürrischen Lulatsch wieder ein übergroßes Schwert wurde. Daiki hatte leicht reden. Doch er hatte recht, wenn es noch Menschen gäbe welche die Schwertkunst beherrschten wäre es deutlich leichter. Allerdings hatten vor einer ganzen Weise schon modernere Waffen die Lanzen und Schwerter abgelöst. Also mussten wir nehmen was wir kriegen konnten. In diesen Fall waren als als Felsen, Steine, Bäume... all sowas halt.
      Mit bewussten Atemzügen und wachen Blicken versuchte ich mich auf den Baum zu fokussieren. Die Schwachpunkte.... so wenig Schläge wie möglich... kritische Treffer .... okay! Der Baum war riesig und wahrscheinlich uralt aber nicht morsch, krank oder schon tot. Das heißt ein Treffer würde wohlmöglich nicht reichen. Sein Stamm war kräftig, fast riesig. Fällen war da wohl auch nicht einfach. Aber er hatte zur Krone hin diese Gabellung und direkt darunter war ein mittelgroßes Astloch in welchen anscheinend mal ein Tier gehaust hatte. Wenn ich die Gabellung und es traf... war das wohl sein Schwachpunkt? Also stellte ich mich hin, standfest und hüftbreit. "Ich glaub ich hab's. Bereit? Dann los!" Mit fast meiner gesamten Kraft holte ich zum Schlag aus. Ich wollte das schaffen! Unbedingt. Entschlossen und willenstark wie damals. Deutlich präziser sank seine Klinge in den Baum. Der Baum knackte und krachte aber spaltete sich noch nicht. Der Schlag war gut, jetzt brauchte es noch so einen und zwar schnell. Während sich noch immer einige Rissen durch das Gehölz zogen schlug ich nochmal zu und dieses Mal... "Ich... ich hab.... mit zwei Schlägen... den- den Baum zerteilt." Ungläubig zwinkernd glitt ich auf die Knie. Jedoch wollte ich Daikis Schaft unter keinen Umständen los lassen. "Ich hab..." stammelte ich, während mein Blick über die Umgebung glitt. Ohne weiteres Chaos anzurichten. Allerdings machte sich so langsam wirklich Erschöpfung in mir breit. Na gut... ich kann wohl nicht sofort alles haben.
    • Sie konzentrierte sich. Das konnte ich spüren und auch ich versuchte, meine Kraft an sie weiterzugeben. Da ich nunmal vom Gewicht her recht schwer war, würde es nicht einfach werden, den Baum zunichte zu machen. Aber wenn sie fest der Meinung war, sie würde das noch hinkriegen, musste ich ihr glauben und das tun, was sie verlangte.
      "Ja, ich bin bereit.", murmelte ich und gemeinsam setzten wir zum Kampf an. Während sie sich die Gabelung als Ziel aussuchte, versuchte ich ihr nicht im Weg zu sein und tatsächlich schaffte sie es mit zwei Schlägen wenig später den Baum zu spalten. Ich spürte durch unsere Verbindung, dass die Kraft nun doch langsam zu ende ging. Nicht nur ihre. Auch meine und ich spürte, dass ich an meiner Ausdauer arbeiten musste.
      Völlig erschöpft saßen wir im Gras, Phila hielt mich immer noch fest.
      "Wow, du hast es echt noch geschafft. Glückwunsch.", und das war nicht nur daher gesagt. Ich meinte es ernst. Ja ok, das kam jetzt nicht so überschwänglich rüber. Sowas konnte ich auch einfach nicht. Ich konnte also nur hoffen, dass sie mir glaubte. Und vielleicht konnte sie heute auch mal schlafen. Wäre zumindest mal gut. Ich jedenfalls war müde.
      Leise grummelte mein Magen und wollte offensichtlich was zu Essen haben. Natoll.... blöder Verräter.
      "Sag mir nicht, dass du das jetzt gehört hast."