Connected Hearts [ Kaischiro & Minacat ]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Stan L.

      Izarra war wirklich schnell Begeisterungsfähig aber das freute Stan tatsächlich, ihm waren die Personen deutlich lieber die offen zeigten wenn ihnen was gefiel und sie es nicht hinter irgendwas versteckten weil es ihnen unangenehm war oder vor Anderen Peinlich um nicht aus der Gesellschaft zu fallen. Das konnte Stan tatsächlich bei einigen Reichen Familien nicht ausstehen...Die gefakte Reaktion und Gesichter....

      "Das ist so unfassbar niedlich! Wyatt sieht schon hier so fröhlich aus, es sieht so aus als findet er es richtig toll von dir da gehalten zu werden. Doch du warst auch so niedlich, wie viel mühe du dir da gibst Wyatt richtig zu halten---!"

      Denn Stolz darüber konnte sich Stan nicht verkneifen, ja Wyatt war unfassbar niedlich! Es war schön das jemand seine wahrliche Fröhlichkeit erkannte! Damals war dessen Lächeln noch richtig echt gewesen und Stan woltle Wyatt unbedingt wieder so Lächeln sehen! Das war doch seine Aufgabe als Bester Freund und Butler!

      "Ja er war zwar sehr Lieb aber sobald er was entdeckt hat das ihn Interessiert hatte wollte er immer dahin krabbeln! Dabei musste man wirklich aufpassen das sich nicht verletzt aber er war ein kleines Engelchen."



      Das ihn Izarra auch als Niedlich bezeichnet hatte überhörte er jedoch, Komplimente nahm er eher selten richtig auf.
      Schließlich sah er sich nur als Werkzeug und wer bitte lobte sein Werkzeug?

      "Es ist schön Erinnerungsstücke bei sich zu tragen, ich hätte auch gerne ein von ihm gehabt..."

      Tatsächlich konnte Stan verstehen das es einen gewiss mit Wehmut erfüllte wenn man nicht von seinen engsten Erinnerungen hatte oder einen Gegenstand um an diese zu erinnern.

      "Oh aber... Ich bin sozusagen auch der Patenvater von [i]Ineb, also Lio. Von ihm habe ich auch immer ein Bild bei mir!"[/i]

      Daher freute es Stan zuhören das sich Izarra daran nicht komplett auffing und auch noch etwas Anderes gefunden hatte woran er sich erfreute. Das er jedoch Ineb länger kannte war noch eine weitere Überraschung aber nun machte es durchaus Sinn wieso Wyatt auf ihn gekommen war als Musik Lehrer! Das war wundervoll...Sein schlechter erster Eindruck war wie weggeblasen als dieses süße Bild von Ineb erblickte.

      "Da war er 4 Jahre- schau wie toll er schon einen Tiger malen konnte! Obwohl, er dachte früher, dass das hier ein [i]Hund war..."[/i]

      "Haha, wirklich? Das ist wirklich Liebenswert.", stimmte Stan seinen Worten sogleich bei.

      Gerne hörte er zu wie Izarra über Ineb sprach, er klang dabei beinahe wieder wie ein führsorglicher Mensch, dass er sich gar nicht wunderte das als Partenvater so viel über denn Jungen kannte.
      Besonderes aber gefiel es ihm wie Izarra in trotz schlechten Eigenschafften auch etwas gutes erkennen konnte.
      Sogleich lächelte Izarra entgegen.

      "Ich hatte schon bei Ineb ein gutes Gefühl gehabt als ich ihn an dem Umzugstag her gefahren haben, ich freue mich wirklich darüber das Wyatt solch tolle Menschen gefunden hat...."



      "...Das macht mich wirklich froh, auch bei dir hab ich das Gefühl das in Guten Händen ist, dass bedeutet wohl das mich auch ein wenig entspannen kann.", schmunzelte Stan sanft und betrachtete denn Verband.
      "Danke, für die Erste Hilfe."

      Mit diesen Worten beschloss Stan jedoch kurz zu sehen wie weit die Jungs lief da es doch sehr still geworden war...mit Verblüffung stellte er jedoch fest das Wohnzimmer leer war...Waren sie etwa schon fertig mit dem Gespräch?
      Natürlich fragte er sich zu was sie sich entschlossen haben und ob es gut lief oder nicht aber am Schluss würde hoffentlich Wyatt im schlimmsten Falls zu ihm kommen.

      "Na sowas.", sagte er als zu Izarra zurück Blickte und auf die Armband sah als zu ihm zurück ging.
      "Scheinbar werde ich wohl heute nicht mehr gebraucht, es war aber auf jedenfalls Nett dich kennenzulernen."
      Er griff in seine Tasche und nahm ein kleines Notizblöcken raus.
      "An welchen Tagen unterrichtest du denn Wyatt? Dann notiere mir die Tage und bring beim nächsten mal mein Instrument mit."

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      Harvey Bell

      Obwohl Harvey das erste mal eigentlich sehr deutlich geklopft hatte reagierte niemand hinter der Türe, er hörte kurz darauf auch den Klang einer Gitarre....
      Vielleicht brauchte Lio wirklich ein Moment für sich und das spielen half ihn dabei....
      Dennoch hielt es Harvey für sichtig dennoch nach ihm zu sehen weswegen er noch etwas Geduldig wartete und begann seine Blonde Haarsträhne zu flechten und der Musik die durch dünne Türe drang zu lauschen.


      Das war das erste mal das er Ineb spielen hörte, er fand es klang wirklich schön...
      Er hatte selbst kein außergewöhnlichen Musik Geschmack, weswegen seine Musik Playlisten wirklich so simple waren das kein besonderes hervor stechenden Charakterzug von ihm widerspiegelte manchmal hörte eben gern ruhige Lieder und dann wieder etwas mit mehr Rock darin...Aber sonst war da nichts besonderes da er sich immer an den Musik Geschmack von Rachel gehalten hatte. Was sie mochte, mochte er auch und was sie nicht mochte...mochte er aus nicht.

      So blieb ihm nicht wirklich die Möglichkeit seinen eigenen Musik Geschmack zu finden....Es war ein Punkt seiner Selbstfindungs-Liste....
      Ineb Musik zumindest schien er zu mögen also konnte er doch den Punkt abharken oder?
      Einen kleine Weile blieb noch da, gerade wollte er nicht sinnlos im Wohnzimmer sitzen während Tyler nun ins Krankenhaus gefahren wurde und Wyatt sich vermutlich jemand aussuche wie Cabriel um einen voll zu reden....
      Und ehrlich zu sein war Harvey da nicht gerade in der Stimmung zu dem Grünhaarige zuzuhörehn, nicht weil nicht gut zuhören konnte...sondern eher weil Wyatt doch gerade etwas schwierig schien....Er schaffte es ihn auch zu provzieren und Harvey wolte jetzt wirklich nicht wegen Kleinigkeiten an die Decke gehen.


      Erneut spürte Harvey ein innerliches kribbeln, dass ging womöglich von Ineb Anhänger aus...
      ...Beim ersten mal hatte ihn das Gefühl sehr beunruhigt, doch jetzt da er wusste das sich dank dieses Anhänger in diese tolle Form verwandeln konnte war die Angst verschwunden...Jetzt war es sogar anziehend...

      So klopfte er noch mal an die Türe und diesmal wurde er auch gehört, die Stimme von Ineb erklang hörbar aus dem inneren:
      "Geh weg, wenn du es bist Wyatt. Alle anderen dürfen reinkommen."
      Etwas musste Harvey darüber leise lachen da dies ja eigentlich auch Wyatts Zimmer war und er trat hinein:

      "Hey, ich hoffe ich stör dich nicht...Das klang eben wirklich schön."



      Freundlich lächelte Harvey als ihn am Boden liegen sah, wartete kurz eher die Türe hinter sich zu machte und mehr hinein tratt ins Zimmer. Sein Blick ging zu Gitarre die eine passenden Farbton hatte zu Ineb.
      "Entschuldige, du sagtest zwar das du ein Moment für dich wolltest aber wollte doch zur sicherheit nach dir sehen....Unserer Gespräch mit Cabriel wird sich wohl noch etwas ziehen...Tyler ist mit Samuel ins Krankenhaus gefahren...Vielleicht nutzten Sie die Auto fahrt und sprechen über die Sache wegen Janon....", teilte er ihm mit und setzte sich in Schneidersitz etwas von ihm weg auf den Boden.

      "Das heute war bestimmt …Ziemlich Nervenaufreibend oder?", fragte Harvey einfühlsam.
      "ich finde trotz der umstände toll das du Tyler beistehen wolltest und nach Hilfe gebeten hast, ich denke dadurch wurde wirklich schlimmeres verhindert."

      Dann zog Harvey die Augenbrauen zusammen als Ineb etwas betrachtete:
      "...Willst du drüber sprechen was eben mit dir los war?"
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      Wyatt Carson Lyons


      "Nicht der Rede wert---ich mach das doch gerne."
      Bescheiden war dieser Samuel auch noch, wirklich die Familie Rose schien eine ganz nette Familie zu sein.

      Unerwartet berührte Sam ihn jedoch bei vorbei gehen am Hals, der Knutschfleck an seinen Hals schien für denn Moment wie spürbar zu pochen...
      "Wirklich hübsch... Wer ihn dir wohl gemacht hat?"
      .....
      Hach, wie LIEB~ Samuel gab ihn ein Kompliment! Und seine Augen leuchten so schön wie das Gelb eines Regenbogens!


      Ohne etwas darauf zu erwidern schaute Wyatt wie Tyler seinen Halbruder nach draußen folgte und griff sich leicht ins Gesicht.
      Schien so als mag ihn Samuel nicht besonderes, was er wohl gemacht hatte um ihn zu verärgern? Das war nicht gut...Nur umso mehr begann er sich dadurch für den Ex-Freund von Cabriel zu Interessieren.
      Bestimmt wäre Sam jemand der einen benutzt und dann wegwirft wenn einen nicht mehr braucht....


      Aber...Wyatt hatte sich vorgenommen sein Leben umzukrempeln...Jetzt wo er die erste Hauptrolle hatte und abhängiger von seinen Eltern sein wollte...war Schluss mit...diesen kranken Beziehungen.
      Vielleicht aber wollte Wyatt nicht von Ineb weiter als Perversling abgestempelt zu werden nur weil gerne Körpernähe suchte...
      Er sollte wohl einfach auch mal akzeptieren wenn ihn mal jemand nicht mochte...
      ....
      Jedoch wieder an den Knutschfleck erinnert werden ließ Wyatt wieder daran zurück denken wie er sich als Erd-Wächter benommen hatte...Diesmal war weniger diese ...Diva aber...
      ...Was war das mit ihm und Cabriel?
      Warum war am Ende doch so schwach geworden obwohl er eben Tyler so mutig ablehnen konnte?
      Warum konnte er Cabriel nicht so...Locker ablehnen?
      Weil sich sorgen um ihn gemacht hatte?
      Vielleicht war es das....
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      Seine Lila Augen bemerkte verspätet wie Cabriel beinahe Leblos mit der Wand fusioniert war und verblüffter Blinzelte Wyatt noch mehr.
      "Woha! Cab! Du bist ein Ninja!", staunte er begeistert und ging zu ihm.

      Sogleich hoben sich seine Mundwinkel als hätte er sich gerade nicht den Kopf zerbrochen war er wieder der Alte:
      "Schon ein Starkes Stück! Ich hoffe Tyler geht bald wieder besser also ich war so gut wie nie im Krankenhaus, ich werde selten Krank und gebrochen hab mir auch noch nie etwas obwohl manchmal so ungeschickt sein kann! Aber hatte wohl immer ein Schutzengel auf meiner Seite.", sprach er Munter drauf los.



      "Ich befürchte aber unserer Gespräch müssen wir verschieben oder seid ihr noch zu einer Einigung gekommen ?", fragte er da er in der Zeit ja nach Tyler geschaut hatte.
      Doch Wyatt wie er eben war....Und doch etwas aufgeregt war durch die Situation sprach wieder weiter während Näher an Cabriel heran ging, so das sich ihre Oberarme Arme beinahe berührten:

      "Wusstest du Harvey voll nach Muffins geduftet da hab ich voll Hunger bekommen, hast du eigentlich schon was gegessen? Es wichtig immer gesund zu Essen und zu trinken! hach, ich schweife wieder ab was sagen wollte Harvey wirkte nicht auf mich der eine schwäche für Süßspeise hat, ob er eine Freundin hat? Kann mir echt wie den Typischen vorzeige Freund vorstellen der mit seiner süßen kleinen Freundin is Café geht und sie mit Süßspeisen Füttert! Ich hab sogar in meiner Serie als Mädchen genau so eine Szene gespielt, war wirklich spaßig! irgendwann möchte das auch mal in Realen Leben machen! "
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      Tyler Wang-Chi

      Der Anblick von Sams Handschuhfach ließ Tyler kurz denn Eindruck erwecken als wäre sein Bruder derjenige mit denn richtigen Kontrollzwang und Sauberkeits-Ticks...Vermutlich würde es in seinem Wagen nicht Anders aussehen hätte er einen. Zwar durfte er öfters den Wagen seiner Mutter fahren aber darin befand sich nicht so eine große Auswahl....

      "Brauchst du?"
      Seine erschöpfteb Augen lagen auf der Desinfektionflasche die ein vertrauten Geruch ausströmte.
      Fast als wäre eine Zigarette oder Droge die man herum reichte nahm Tyler diese dankbar an.
      Nun fuhren tatsächlich nur sie zwei....
      Tyler wusste selbst nicht ob er es als unangenehm empfand oder nicht....
      Da er so viel verdrängte fühlt es sich an als wäre Sam ein Alter Klassenkamerad mit dem er im Streit auseinander gegangen war aber sich an den Streit Grund nicht mehr erinnerte und nun Jahre dazwischen lagen...
      Und man nicht mehr wusste ob dieser Streit in der Gegenwart noch von Bedeutung war oder nicht...
      Da man schließlich erwachsener geworden ist veränderten sich viele Dinge... Was Früher eine große Tragweite hatte konnte jetzt eher von eher mickrigen Natur sein... Aber genau so umgekehrt, wie beim Mobbing wenn ein kleiner Spaß in der Gegenwart Tragweite Trauma hinterlassen hatte...

      Kurz überlegte Tyler ob es überhaupt von Bedeutung war darüber nachzudenken aber da Samuel womöglich durch Cabriel wieder mit Teil von Tylers neuem Leben werden könnte, sollte er sich doch an denn Gedanken gewöhnen Sam wieder öfters zu sehen.
      Daher musste er auch verstehen wie ihre Beziehung Aktuell zueinander stand...
      Denn gerade fühlte es sich an als hielten sie sich gegenseitig eine Maske vor...

      .... Doch wollte Tyler wirklich wissen was hinter Sams Maske lag...?
      Oder.... Hinter seiner.... Eigenen...?

      "Hmm...Schon lustig...."



      "...Es ist schon so lange her, dass wir zusammen in einem Auto saßen... Wann war das letzte Mal? Disneyland?.."

      Von der Seite betrachtete Tyler das Profil seines Halbruders und schluckte schwach.
      Wann... War das letzte Mal...?
      ...
      Disneyland?
      Er... War mal in Disneyland?
      Tyler besuchte gerne Parks...
      Aber an Disneyland erinnerte er sich überhaupt nicht und allein der Gedanke an die lange Fahrt kam ihn unwirklich vor...

      "... Ich glaube du wechselst mich mit jemanden, ich war noch nie in Disneyland.", kam es mit kratziger abweisender Stimme von Tyler der wohl lieber etwas vorher getrunken hätten bevor sie los fuhren. Sein Hals fühlte sich Trocken an und dss Gefühl als wäre noch beißender Magensäure stecken geblieben...

      Sein Blick lösste sich von Sam und auf sein Sicherheitsgurt zu schauen den eng an seiner Brust lag.
      Abwesend strich er drüber...

      " Dein Gurt sieht aus als würde er... Ziemlich locker sein... Irgendwie auch schief...."

      Sein Kopf begann wieder zu brummen...
      War... Doch... Sam der das mal zu ihm gesagt hatte oder?
      Als würde er erst jetzt Realsieren wie Distanziert er sich Sam gegenüber benahm, der ihm doch so freundlich entgegen gekommen war! So schüttelte er etwas sein Kopf.
      Er wollte die gute Laune von Sam nicht ruinieren und undankbar wirken.



      " Sorry, ich verhalte mich unmöglich... Normalerweise hab ich bessere Laune... Es liegt nicht an dir... Auch wenn ich ziemlich Irrtiert war das ausgerechnet du mit Cabriel zusammen warst... Die Welt ist echt klein..."
      Vorallem... Das sie so lange....Zusammen waren.

      Kurz versuchte er sich an ein leisen Lachen aber scheiterte kläglich daran und senkte denn Kopf wieder erschöpft. Er achtete nicht auf die vorbei ziehende Umgebung der Autobahn... Davon würde ihm nur auch Übel werden.

      " Vielleicht... Waren wir doch mal in Disneyland aber daran erinnere mich ehrlich gesagt nicht mehr... Aber ist auch schon wirklich eine weile her... Oder? Keine Ahnung wie Alt wir waren als wir uns zu letzts gesehen haben... Acht oder Zwölf oder so...."
      Spielte das eine wichtige Rolle?
      Ihm kam es....Unsagbar... Unbedeutend vor...
      Die gesamte Zeit... Bei den Rose... War... Unbedeutend...

      ... War.... Doch... Egal.... Oder?
      Tyler merkt wie er mit dem Finger immer mehr sich in den Gurt krallte als fuhren sie gerade einen Abhang entgegen und dies wären die letzten Momente das auszusprechen was einen noch am Herzen lag...

      "... Was mir jedoch trotz meine Gedächtnislücken nicht in denn Kopf gehen will..."

      Es fühlte sich an als würde er gerade seine Fingerspitzen an seine eigene Maske legen um sie ein Stück zu heben.
      "Meine WG-Leute und ich hatten... Einen kleinen Streit könnte man sagen... Da kam zur Sprache das Cabriel dich echt lange schon kennt... Wohl oft in deinem Baumhaus wart... Für Lio und Harvey ergab es überhaupt kein Sinn das ich Cabriel nicht schon vorher kannte... Und für mich ehrlich gesagt auch nicht... Aber er schien sich auch nicht an mich zu erinnern... Keine Ahnung ich kam mir fast wie ein Lügner vor als nicht erklären konnten warum ihn nicht vorher kannte... Aber bin mir sicher auch nicht in deinem Baumhaus gewesen zu sein...Ich weiß nicht mehr genau wie unsere Brüderliche Beziehung war aber glaube das ich deine Sachen nicht angefasst habe ohne deine Erlaubnis.... Wenn ich zu Besuch war. Ich weiß das klingt etwas wirr.... "

      Tyler Räusperte sich eher endlich auf denn Punkt kam.
      " Ich dachte vielleicht kannst du etwas Licht ins dunkle bringen, vielleicht bringe ich gerade einfach nur etwas durcheinander und ich hab Cabriel einfach nur vergessen wie vieles Andere auch... "

      Aber dann wunderte es ihn warum Cabriel ihn nicht wieder erkannt hatte... Oder...
      Irgendwie wurde ihm komischer zu mute...
      Wollte sich Cabriel auch nicht an ihn erinnern und hatte ihn verdrängt?
      " Ich... Hoffe ich war nicht fies zu ihm wenn er auch mich vergessen hat...", murmelte er die Worte leise... Vielleicht hasste ihn Cabriel insgeheime? Er war ja kein einfaches Kind gewesen... Das sagte seine Mutter öfters zu ihm...



      "Er schien... Die Familie Rose besser zu kennen als ich... Schon... Bitter...", murmelte er weiter sich dabei an den versteiften Nackenen greifen, hob er sein Blick doch langsam wieder Richtung Straße.
      Samuel war wohl der einzige mit dem er über dieses Thema sprechen konnte...
      "... Ich bin... Einfach nur so neben der Rolle...", wurde seine Stimme immer leiser... Am liebsten wollte er die Augen schließen... Und einfach wieder in seinem Bett aufwachen und alles als wirren Traum abstempeln.

      Tatsächlich wurden seine Augenlider schwerer...

      "... Irgendwie... Seltsam... Als ich mich heute mit Janon angelegt habe und ich am Boden lag... War die erste Person an die ich dachte... Du... Sam.... Bestimmt hast du mir früher doch auch öfter aus der Patsche geholfen anders kann ich es mir nicht erklären... "



      ... Vermutlich war Sam so Hilfsbereit gewesen wie jetzt... Seine Erinnerungen an denn etwas kühleren Bruder war vermutlich... Falsch?
      Irgendwie war alles so wirr als hätte er versehentlich zwei verschiedene Puzzle auf den Boden ausgekiplt und er musste jetzt raus finden wohin welches Puzzlestück gehörte und aufpassen nicht das Falsche zusammen zu Puzzlen...


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      Kye

      "Ja... Ich würde wohl immer wieder zurückkommen... Du hast recht, ich habe nichts zu verlieren... Eigentlich kann ich nur gewinnen... Ich bekomme alles was ich will, nur durch seine Nähe..."
      Das ihm Beni zu ermüdet zustimmte hat wohl mit seinem geschwächten Lebenswillen zu tun...
      Es war immer seltsam für Kye in dieser Form auf Beni zu treffen...So wusste nämlich nie was gerade in dein Augen des Anderen war.
      Ein Perverser? Ein Unbekannter? Ein...Retter?
      Eigentlich wäre ihm die Rolle des Niemands lieber....Jemand den Beni schnell wieder vergessen konnte.
      Denn er konnte nicht sagen was aus ihm wurde wenn sein Ziel erreicht war....Das bestimmte allein Lord Korbos Eternity dann....
      Vielleicht...Verschwand er dann für immer...Und es wäre schön wenn Beni sich wegen ihm keine Gedanken machte und in denn Mann verliebt sein konnte denn er ...Liebte. Das wäre ein schönes Happy End....
      Hoffentlich aber hatte er sich das nicht selbst schon ruiniert in dem...er....den Namen Kye angenommen hatte.

      "Aber...die Liebe zu Lord Korbos...reicht doch aus?"

      Leider nicht...
      ...Liebe allein reichte nicht aus....Wenn Beni nur wüsste wie sehr er ihn Liebte, so sehr das es schmerzte und trotzdem...Gab selbst für Kye vieles das er in Beni nicht verstand...Und...manchmal fragte sich Kye ob er ihn eigentlich nicht nur...verletzte...So ging man sicher nicht mit einer Person um die man Liebte....


      "Nach dem Warum? Aber das ist doch nicht nötig, wenn es Lord Korbos nicht selbst aussprach?...Dann war doch das warum ...unbedeutend? Oder...etwa nicht?"
      Jetzt begann...Beni endlich Fragen zu stellen....
      ...Scheinbar war er doch nicht so ein Spatzen Hirn....

      "Bleichi... Du sagst eine Menge verwirrtes Zeug und zum Teil möchte ich mich wegen dir nur noch mehr umbringen, um nicht mehr nachdenken zu müssen--- du machst Kopfschmerzen!"

      . . . Oder auch nicht...?
      "Höre ich öfter...", kam es Monoton von dem Weißhaarigen zurück.
      Er wusste selbst nicht warum er überhaupt das alles gesagt hatte...
      ....Ein Erbärmliches Wesen wie er, breitete anderen nur Kopfschmerzen....Aus Lord Korbos Mund wäre das ganze sicher viel besser rüber gekommen....Bestimmt hatte er die Lage für Beni nur schlimmer------

      Warum kam Beni plötzlich näher....?

      "Doch fühlt sich nun mein Versuch in den Tod zu springen zum Ersten Mal für mich wirklich falsch an. Auch, wenn es ein wirklich gutes Gefühl zu beginn war...fühle ich mich wirklich elend...und das nicht, weil du mich unbedingt retten musstest."
      Moment....

      "Die ganzen Jahre über, Bleichi... Denkst du ich habe je Lord Korbos wirklich verstanden? Auch, wenn ich ihn nie verletzten wollte oder ihn betrügen... Habe ich seinen Sinn für Handlungen nie überdacht... Ich glaube also selbst nicht mehr daran, dass ich ihn so gut verstehe...Wie du sagst blende ich vielleicht wirklich jegliche Interesse von Lord Korbos zu mir aus--- weil es für mich keinen Sinn ergibt wieso er mich beachten sollte. Leider ich vergesse so schnell... und erinnere mich schon kaum, dass mir jemand es wirklich versucht hatte zu erklären."

      Was....ist das...? Warum redete Beni plötzlich so viel...und mit...IHM?!
      Warum bekam er das Gefühl...das erste mal...verstanden zu...werden...??



      "Obwohl ich doch... Etwas wichtiges für Lord Korbos sein will...habe ich nie wirklich über ihn nachgedacht, obwohl ich ständig mit meinem egoistischen Gedanken bei ihm bin. Mir reichte es einfach aus diesen perfekten Mann zu lieben, der keine Fehler hatte. Ein warum war also nicht nötig, weil haha...er für mich wie das Atmen war...und wer fragt schon warum man eigentlich atmen muss... wenn es doch einfach lebenswichtig war? "

      ....So also hast du es die ganze Zeit über gesehen...?

      "Aber ... ich kotze mich selbst an, dass ich deine warum Fragen nicht mal annähernd beantworten kann... Vielleicht liegt es ja genau daran, dass ich und er so eine große Distanz haben..."

      ....Die Distanz ist wirklich sehr groß.....



      "Ich möchte ihn wirklich besser verstehen. Ich möchte es selbst begreifen, was Lord Korbos in mir sieht...ob es wirklich stimmt, dass ich [i]wichtig für ihn bin. Doch möchte ich auch seine Gedanken verstehen."[/i]

      Der schwall an so starker Entschlossenheit peitschte Kye entgegen....Ob das so gut für das Dark Heart war?
      Vermutlich nicht aber gerade war es ihm herzlich egal, denn Beni so zu sehen....War unglaublich....
      Nie hätte er geglaubte sowas zu erleben...Und Kye verstand nicht einmal woher das plötzlich kam das Beni so aufblühte als hätte gerade erst sein...Leben begonnen!

      "Danke--- Du hast mir ein neues Ziel gegeben, was erstaunlicherweise meinen Todeswunsch weiter nach hinten rückt. Ab heute werde ich Lord Korbos nur so durchlöchern, ihn genau zuhören und all' seine Schritte hinterfragen, bis er mich höchst persönlich wieder aus dem Schloss schmeisst. Doch diesmal werde ich einfach wiederkommen, sodass er mich gar nicht mehr los werden kann, außer er will mir meinen anderen Wunsch erfüllen~."

      Warte...WAS?!
      Danke---Du hast mir eines Ziel geben...
      Hitze stieg dem Weißhaarigen ins Gesicht....Beni...Bedankte sich bei ihm?!
      Einem so...unbedeutenden ....Ding....wie ihm?
      Er...hatte nichts falsch gemacht....??
      Das...was Beni sagte war....gut...oder? War das jetzt sehr schlecht...?

      Wie ein elektrisierender Impuls durchzog es denn Weißhaarigen als Beni nach ihm griff und ihn so mit einer Emotion überflutete die er zuvor noch nie gesehen hatte.
      Er war...vollkommend überrumpelt....!
      "Ähm...O-okay...?!"


      Noch nie...war ihm sowas passiert. In seinem ganzen Leben noch nicht!!
      Natürlich hatte beobachtet wie sich Menschen bei Eternity bedanken als dieser als Arzt fugiert hatte....Auch wenn wusste das die meisten Fälle davon betrug waren, haben sich die Menschen aufrichtig bei ihm bedankt...Und er hatte immer so bescheiden abgelächelt....Aber so wie jetzt hatte sich dieser sicherlich nie Gefühlt oder? Also wie....sollte Kye jetzt wissen wie er reagieren sollte...?
      Sein eigenes Herz jedenfalls schlug ihm Kräftig gegen die Brust....

      "Ich werde nicht mehr aufgeben--- Mein neuer Wunsch wird es ab heute sein, zu erfahren 'wer Lord Korbos wirklich ist' und 'warum er so handelt'. Weil er doch so kompliziert ist, ist er so charmant!"

      War das Gut? War das schlecht???!
      Kye innerliche Welt drehte sich schrecklich....Er war froh das Beni nun so Motiviert war aber...war das gut für Lord Korbos Ziel? Ja oder? Er hatte kein Fehler gemacht? Er machte doch immer Fehler....Wo war der Fehler?!
      Schnappte sich beni gleich doch wieder den Dolch und stach erst ihn ab und dann sich selbst?
      Hach, quatsch....Oder?
      ODER?!
      Vielleicht...Wurde er jetzt nicht mehr von Lord Korbos pelle rücken?!
      Dann erfuhr bestimmt das er die Krone war! Es war schon ein Wunder das bis her niemand das Tropfen der Korne hinterfragte, warum auch? Lord Korbos hatte seine Gründe! was aber wenn Beni so viele Frage stellte die Lord Korbos gar nicht beantworten konnte? Vielleicht musste er die auch gar nicht beantworten....

      Obwohl Kye gerade maßlos überfordert war steckte ihn Beni gute Laune an und er begann auch zu grinsen.
      "Jetzt bin ich total aufgeregt...Ich gehe sofort ins Schloss zurück und überreiche ihm den Spiegel, eventuell ist es ja ganz schön böse auf mich...! Kommst du mit? Du wohnst ja auch irgendwo im Schloss oder?"

      Kye begann leise zu lachen:
      "HahaHahaHA....Nein."

      ....
      ........
      Sogleich drehte er sein Kopf Weg um Beni nicht direkt anzusehen, die Hitze nahm in seinem Gesicht zu.

      "Ähhh....Was ist eigentlich damit sagen wollte...S...schon, ich Lebe auch im Schloss nur....Kann ich nicht durch die Stadt gehen...Es sollten eigentlich so wenige Personen wie möglich wissen das ich...Existiere und mich auch nicht sehen....Das ist gegen Lord Korbos Regeln. Er hat mich nur hergeschickt um dich zu ehh...Retten, wie du es bezeichnest...."
      Das war....extrem Peinlich....


      "Nur...ähm....hab ich nicht bedacht das ich auch wieder zurück zum Schloss muss....Und...So wie ich her gekommen bin funktioniert das nicht....Ich hab nicht richtig nachgedacht....Und...um ehrlich zu sein...."
      Sein Gesicht wurde immer röter.
      "Ich gehe so...selten raus....das...ich gar nicht wirklich weiß...wie ich wieder zurück geht....F-falls...du...also...ein Weg zurück zum Schloss kennst wo wenig los ist....wäre...das...echt....nun....Toll....", stammelte der Weißhaarige mit den Blick fest zu Boden verankert.
      Noch immer hielt ihn Beni fest war ihn nur noch mehr beschämte....
      "Du Hilfst mir und sprichst mit niemand drüber....Ich...N-nehme das dann einfach als Austausch dafür das dich gerettet habe..."
      Believe Me ~

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    • Izarra Kimallus

      "Ja er war zwar sehr Lieb aber sobald er was entdeckt hat das ihn Interessiert hatte wollte er immer dahin krabbeln! Dabei musste man wirklich aufpassen das sich nicht verletzt aber er war ein kleines Engelchen."

      Das konnte sich Izarra so gut vorstellen, am liebsten hätte er noch mehr Kinderbilder von den unschuldigen Seelen gesehen.
      Oh, es wäre vielleicht ein guter Anfang, wenn jeder Wächter ein Familienalbum mitbringt und sie sich über ihre süßen Kindheitstagen unterhielten.

      "Haha, das kommt mir sehr bekannt vor. Ich glaube Ineb und Wyatt hätten sich schon als Kleinstkinder gut verstanden! Es kommt mir zwar jetzt vor als sind sie etwas die Gegensätze voneinander, doch ist es ja genau das, was einen bindet! Die Unterschiedlichkeiten!", schwärmte der Musiklehrer und presste geschmeidig seine Hände aufeinander.

      Ich hatte schon bei Ineb ein gutes Gefühl gehabt als ich ihn an dem Umzugstag her gefahren haben, ich freue mich wirklich darüber das Wyatt solch tolle Menschen gefunden hat...."

      Es war ein gutes Gefühl, wenn jemand die Leute sympathisch fand, die tief in deinem Herzen wohnen. Stan war nicht nur ein durchschnittlicher Butler oder Workaholic... Er hatte Menschen wie Wyatt; die er über sich selbst stellte und sich über ihr Glück erfreuten.

      "Ich bin auch sehr froh, dass Ineb nun nicht mehr alleine ist und bin wirklich zuversichtiich mit der WG!"

      Genau wegen solchen Personen wie Stan, konnte Izarra den Planeten Erde noch als schön bezeichnen. Reine Seelen, die so gefühlsvoll an andere dachten. Sicherlich reichte Stans Güte auch für viele Menschen aus.

      "Das macht mich wirklich froh, auch bei dir hab ich das Gefühl das in Guten Händen ist, dass bedeutet wohl das mich auch ein wenig entspannen kann."

      Leicht verlegen kratzte er sich nervös an den rosigen Wangen. Selten fühlte er sich so empfangen, wie zurzeit-- er spürte Willkommenheit und das dank Stan.

      "Wirklich?! Freut mich tierisch, dass du mich so siehst!", jubelte Izarra beinahe aus sich heraus. Fast täglich bekam er nämlich das genaue Gegenteil zu hören.
      Die Jungs aus dem Gefängnis lachten ihn schon jedes Mal aus, wenn er wegen einem Missverständnis da saß.

      Nach der Zeit wollte der Butler wie eine fürsorgliche Ziegenmutter nach seinen Geißlein sehen, doch die waren alle spurlos verschwunden.
      ...
      ...

      Und das training?

      Warum klappte es nicht, sie alle zusammen zu bringen? Oder sind sie alle nun durch eine erfolgreiche Besprechung ein Eis holen gegangen... Ohne ihre treuen Verbündeten Stan und Izarra?

      ...Nein, sicher war es etwas anderes. Aber langsam merkte auch der Lilahaarige... das er vielleicht einen Zeitpunkt vor der Schule treffen sollte.... Damit sie ihm nicht entkommen konnten.

      Wie es aussieht musste er sie morgen früh einfach wieder überraschen! Genau das war es!
      ... Er hätte es ja auf die nettere Weise getan, doch war er immer noch kein Teil des Gruppenchats ... Harvey würde er also morgen als erstes wecken!

      Leider wollte sein Gesprächspartner schon gehen und wehleidig hinterlies Izarra ein schwaches Seufzen, wie schade es doch war. Dabei hatte er die Plauderei mit Stan wirklich genossen und hätte gerne mehr von ihm erfahren.

      'An welchen Tagen unterrichtest du denn Wyatt? Dann notiere mir die Tage und bring beim nächsten mal mein Instrument mit."

      Ein breites Lächeln kam ihn über die Lippen, er wollte ihm wirklich seine Gitarre zeigen und ihn wiedersehen. Doch schnell musste er sich etwas ausdenken, um nicht wieder komisch zu kommen.

      Doch dann zog er sein glitzerndes Smartphone aus der Tasche, öffnete seine Handynummer und übergab sein Smartphone lächelnd Stan.



      "Da es immer unterschiedliche Tage sind... wie wärs, wenn wir einfach per Chat in Kontakt bleiben? Es hat mir echt gefallen mit dir zu reden und ich kann es kaum erwarten dein musikalische Fähigkeit zu sehen. Du gefällst mir total.", gab Izarra einfach offen und ehrlich wie ein Kleinkind zu.
      ____________________________

      Lio Chevrier

      Leicht hob er seinen Kopf nach oben und hauchte zufrieden auf, als er Harvey vor ihm sah. Er hatte zwar gesagt, dass er gerade eher seine Ruhe brauchte, jedoch war wohl Harvey die Person in der WG gewesen, bei der er sich über Gesellschaft nicht beschweren würde. Vorallem jetzt, wo sich das tiefe Gefühl der Vereinsaumg in seinem Herzen ausbreitete, war es schön zu sehen, dass sich jemand um ihn sorgte.

      "Hey, ich hoffe ich stör dich nicht...Das klang eben wirklich schön."

      "Du störst nicht...Und danke...", antwortete er mit einem knappen Lächeln und versuchte ihn von unten anzusehen, machte sich aber nicht die Mühe aufzustehen.
      Lio war zwar niemand, der sich nach Komplimenten sehnte -- oft erwischte er sich dabei wie er mehr die Kritik seiner Kunst bevorzugte als das Lob... Doch, wenn Harvey sein Spiel in Ordnung fand, hieß es ja nur, dass er vielleicht weiter auf seiner Gitarre musizieren konnte, ohne dass sich jemand beschwerte... außer die anderen machen ihn ein Strich durch die Rechnung.

      "Entschuldige, du sagtest zwar das du ein Moment für dich wolltest aber wollte doch zur sicherheit nach dir sehen....Unserer Gespräch mit Cabriel wird sich wohl noch etwas ziehen...Tyler ist mit Samuel ins Krankenhaus gefahren...Vielleicht nutzten Sie die Auto fahrt und sprechen über die Sache wegen Janon...."

      Er sah betrübt dabei zu, wie Harvey sich im angenehmen Abstand vor ihm hinsetzte. Jetzt kam ihn die Situation eher vor, als wäre er ein Depressiver, der gerade von seiner Liebe verlassen wurde und Harvey war sein Freund, der ihn unterstützen wollte. Auch, wenn es gar nicht so war... fühlte sich Ineb genauso zerbrochen. Das Herz von Kandraker machte sich sofort in Bewegung und umschwang jetzt auch Harvey, doch immer wieder kreisten seine Wege zurück zu Lio.

      "Ich hoffe sie finden eine Lösung, ohne das noch mehr verletzt werden... Ich möchte nicht, dass sich Cabriel aufopfert, Tyler sich mit Janon weiter prügelt oder wir ab jetzt unsere Pausenbrote auf der Toilette essen können... "

      Auch, wenn das letztere eher als Witz von Lio gemeint wurde, schluckte er bei dem Gedanken schwer. Sicher würde Janon sie auch dort stören, als ob dieser etwas von Privatsphäre verstand. Dann drehte sich Lio so zur Seite, dass er genau Harvey ansehen konnte. Komischerweise hatte er immer noch keine innerliche Ruhe gefunden und in gewissen Abständen kullerten ihm immer wieder Tränen hinunter.

      "Das heute war bestimmt …Ziemlich Nervenaufreibend oder?"

      Als hätte dies ein Triggerpunkt in den weißhaarigen Jungen ausgelöst, hielt er sich die Hand vor den Mund, um ein Schluchzen zu unterbinden.
      Doch ja, es war wirklich ein Tag voller Stress, doch hatte er das Gefühl gehabt - vor Janon und dem Küchenunfall- das sie alles unter Kontrolle hatten.

      "Ich finde trotz der umstände toll das du Tyler beistehen wolltest und nach Hilfe gebeten hast, ich denke dadurch wurde wirklich schlimmeres verhindert."

      Seine Wangen wurden etwas rosiger durch die aufgebrachten lieben Worte seines Freundes. Er selbst zweifelte an seiner Wahl zuerst, durch dank Stan kamen sie für das Erste aus der Sache heraus. Er konnte noch gut daran zurückdenken, dass er in diesem Moment wirklich Angst um Tylers Leben hatte. Denn selbst, wenn Janon ihn nicht umgebracht hätte... hätte eine starke Verletzung am Kopf zu einer Beeinträchtigung führen können.

      Zum einen Teil wünschte er sich aber, dass er hätte mehr tun können.
      Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn er versucht hätte die Schläge von Janon einzustecken?
      Aber andererseits kannte Lio seine eigene Schmerzgrenze nicht und fragte sich, ob er überhaupt einen Tritt von ihm ausgehalten hätte, ohne sofort umzufallen?
      Doch, dass musste er wohl ab jetzt herausfinden... nämlich kämpften sie jetzt gegen Monster und Lio konnte sich ja nicht einfach gemütlich zurücklehnen, nur weil Harvey gerne die gewalttätige Arbeit als Wächter übrfnahm. Er musste auch lernen, sich Schmerzen zu stellen.

      "...Willst du drüber sprechen was eben mit dir los war?"

      So als wäre das unangenehme Geschehniss schon Wochen her gewesen, musste sich Lio wieder selbst an seine Worte erinnern.
      "Ich will sterben."
      Er sprach es in diesem Moment so leicht aus sich heraus, wie ein Grundbedürfnis. Man konnte es mit dem Bedürfnis "Ich will trinken" vergleichen, weshalb Lio sich nur gequält mehr wieder zu Boden sank.
      Wie unnormal war das bitte?
      Eigentlich hätte er dies am liebsten vergessen.

      "Wyatt hat mich nur so aufgeregt...", brachte er wehleidig aus sich heraus und wischte sich eine Träne weg. Doch er wusste es selbst, dass es diesmal nicht an den Grünschopf lag.


      "Nein... Um ehrlich zu sein weiß ich es selbst nicht genau. Die Worte kamen einfach so über mich, als ob ich sie schon lange los werden wollte... Doch hatte ich noch nie solche unnormalen Gedanken.", versuchte Lio so feinsäuberlich wie auch nur möglich seine eigenen Gefühle zu ordnen. So ganz wurde er auch nicht schlau daraus.

      "Es war zwar heute super stressig und es gab einige Punkte, die ich gerne am heutigen Tag verändern wurde. Aber... eigentlich war ich wirklich glücklich bis jetzt... Ich war mir nämlich ganz sicher, dass wir eine Lösung finden würden, wie auf dem Dachboden... und dann schnell alles wieder gut wird..."

      Nun zwang er sich etwas aufzurappeln, da er vor Harvey nicht wie ein Platter Pfannkuchen liegen würde. Sein Kopf fühlte sich vom Heulen total schwer an und benommen suchte er den Blickkontakt zu Harvey.

      "Ich fühlte mich nur plötzlich so traurig und zurückgelassen... so als wären die Gefühle eines Geistes plötzlich über mich gelaufen und hätten plötzlich Besitz von mir ergriffen?... Das klingt sicher verwirrend..."

      Das er sich selbst sterben sah ließ er lieber weg, er sagte schon genug.
      Hattw er jemals so etwas ähnliches erlebt ?
      Als wären es nicht seine eigenen Gefühle, die sich Wiederspiegelten?
      Er wusste, dass er die Frage nur mit 'ja' beantworten konnte. Schon lange lebte mit einem großen Gefühlschaos in sich, was er manchmal gar nicht unter kontrolle hatte. Seine Youtuber-Karrriere und das Herz von Kandraker halfen ihn aber immer auf den bleibenden Tatsachen sich zu beruhen.

      Wieder spürte er eine starke Sehnsucht, die er nicht so ganz definieren konnte.
      Es war die Gier nach Verbundenheit und zugleich das Gefühl von Erlösung, nachdem man in den Abgrund gefallen war.
      Er wollte von jemanden den er mochte berührt werden, auf welche Hinsicht auch immer.

      Beschämt blickte er zur Seite und presste schwer seine Lippen zusammen-- er war wirklich froh Harvey hier zu haben, doch hatte er nun Angst ihn zur vergraulen. Nervös rieb er sich mit seiner Handfläche am Arm.
      Doch fühlte es sich an als müsste er 100 Nadeln schlucken, wenn er es nicht wagte.

      "Harvey, kann ich dich... um einen Gefallen bitten?", fragte er etwas bekümmert und schob sich weiter zu ihm. Dabei beugte er sich näher zu den Braunhaarigen hinüber, sodass einzelne Haarsträhnen über sein Gesicht fielen.
      Er wollte sich nur beruhigen... Weswegen ihn nur ein Weg zur Besserung in den Sinn kam, den ihn einst Louis demonstiert hatte.

      "Könntest du mir einmal fest ins Gesicht schlagen und mich danach in den Arm nehmen?"

      Ernst sah ihn Lio mit feuchten Augen an und ging noch einen Ruck näher zu seinem Freund, sodass sie nun sich direkt gegenüber saßen. Röter um seine Ohren begann aber Ineb wieder zu stottern, als wusste er genau, dass es komisch klang.

      "Ver...veratt es niemanden... Aber es fühlt sich gerade so an als würde mir helfen etwas runterzukommen. Bitte..."
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      Cabriel Valentine

      "Woha! Cab! Du bist ein Ninja!"

      Es war zum Glück nur Wyatt, der seine Tarnung erkannte, auch wenn er am liebsten gar nicht gesehen werden wollte.

      Er sah zu wie Wyatt auf ihn zukam, oh... wollte er nun mit ihm reden? Langsam bewegten sich seine Augen nach links und nach rechts... Hier war niemand außer die zwei... Wyatt suchte sicher nach einem Gesprächspartner, doch war Cabriel nun wirklich nicht der geeignete Partner dafür.

      Unsicherheit kam in ihn auf, es war ja nichts dabei mit ihm zu reden... Doch fühlte er sich so, als wollte er gerade am meisten von Wyatt Abstand gewinnen... Allein schon die Sache in der Witchform löste eine starke Beunruhigung in ihm aus. Er musste sich noch unbedingt deswegen entschuldigen. Doch, wie fing er das Thema am besten an?

      Anders als Cabriel hatte Wyatt wie immer keine Probleme seine Gedanken in ausgesprochene Wörter umzuwandeln. Darauf war der Dunkelhaarige zwar keines Falls neidisch, doch bewunderte er es auch.

      Wyatt erzählte ihm, wie er sich nie wirklich verletzte. Sofort schwebte ihn wieder Sam in seinem Kopf hervor und er verfluchte sich dafür, dass er so schnell an ihn denken musste.
      Auch Sam hatte sich nie verletzt gehabt, seitdem er ihn kannte.
      Lag es an der fürsorglichkeit, die man als reicher bekommen konnte? Auch, wenn Sam immer wieder seine Angestellten ablehnte... wurde er trotz allem von ihnen geschützt.

      Dabei war er gerade wirklich froh, dass Sam ohne ihn... mit Tyler gegangen war. Er hätte sich nur total Fehl am Platz gefühlt, denn egal in was für einer Beziehung die Brüder vorher wirklich steckten -- war es eine Sache, in der Cab nicht verwickelt war.
      Und wenn Sam nicht wollte, dass er es erfuhr... musste er sich darüber auch keine Gddanken machen.

      Schwach nickte er nur Wyatt zu. Es tat ihm etwas Leid darauf nichts erwidern zu können, doch kannte er das Gefühl nicht von einem Schutzengel umgeben zu sein. Eventuell wird Wyatt gleich langweilig mit ihm und er würde eher seine Beschäftigung bei seinem Followern finden? In der Ferienwohnung war er total begeistert.

      " Harvey hat voll nach Muffins geduftet da hab ich voll Hunger bekommen, hast du eigentlich schon was gegessen?"

      Ein Sturm voller Buchstaben kam auf Cabriel zu und wehten ihn auf wie ein Tornado.
      Zum einen Teil wurde ihn gerade bewusst, dass er das Essen wieder vergaß und zim anderen... dachte er eher das Harvey nach einem Männerperfüm roch, statt nach süßen Muffins?
      ...Warum machte er sich jetzt Gedanken, wie sein WG-Freund roch?
      Zugleich kam ihn der Gedanke, dass Wyatt auch einen sehr südlichen Duft ausströmte, während sie sich küssten... auch im Bad...

      Nun kamen die Gedanken, die er nie hätte weiterführen wollen...


      Ganz klar überflutet ihn jetzt Wyatt mit Informationen, die Cabriel nicht unterordnen konnte.
      Was wollte er genau von ihm hören?
      Hatte er Hunger oder wollte er nur über Harvey erzählen?

      "Ich... ", fing zwar Cabriel einen Satz an, doch hörte Wyatt gar nicht auf zu reden. Er kam gar nicht zum Punkt, was eigentlich ihn gar nicht störte... doch hatte er immer das große Bedürfnis immer auf alles zu reagieren bei Unterhaltungen. Die Wichtigkeit lehrte ihn Sam und sie verfestigte sich wie ein Nagel in seinem Kopf.

      Es war einfacher Wyatt als 'Laberbacke' abzustempeln und sich nicht um sein Gesagtes zu kümmern... doch fühlte sich das falsch an.
      Für Cabriel fühlte sich der Grünhaarige nun immer mehr wie jemand an, der zwar viel erzählte... aber gerne die wichtigen Inhalte in den großen Texten verschleierte.

      Außerdem hatte das Reden von Wyatt was gutes. Je mehr er sprach, desto weniger musste Cabriel seinen Mund öffnen.

      "... habe noch nichts gegessen und ... könnte sein, dass Harvey so jemanden hat?? Ehm, was du jetzt genau machen willst... habe ich nicht so ganz verstanden...", bearbeitete Cabriel etwas mit leiser Stimme das gesagte. Das Wyatt mal eine Mädchenrolle spielte konnte er sich sogar gut vorstellen, er strahlte diesen Vibe von bunten Süßigkeiten aus und hübschen Schleifchen.
      Mirella würde ihn bestimmt dafür fressen.
      Doch verstand er das mit den Füttern wirklich nicht-- wieso sollte man sowas wollen... ihm selbst wurde nur bei den Gedanken übel, weil er... oft... gefüttert wurde.
      Der Kuchen steckte ihn immer noch tief im Hals fest, sodass er kurz gestresst seine Augen verengte.

      Daraufhin entschloss er sich aber das, was Wyatt als Thema so schnell beendete nochmal aufzugreifen.

      "Ich habe gesagt, dass ich mich darum kümmern werde... Ich weiß aber noch nicht genau, ob es für alle okay waren... und jetzt... da Sam dazukam... weiss ich gar nicht... ob ich nicht vorher.... ihn fragen sollte, was ich am besten machen sollte.", erklärte Cabriel und spürte in sich seine große Unsicherheit in sich wachsen.

      Sam würde es doch nichts ausmachen, wenn er dies mit Janon versuchte in den Griff zu bekommen?
      Janon war nämlich mit gewissen Taktiken für den Dunkelhaarigen 'leicht rumzukriegen', da er am schnellsten bei Cabriel wütend wurde... Wenn er sich unartig benahm und nicht tat, was er ihm sagte.
      Cabriel hätte kein Probem gehabt, sich mehr wiedet Janon zu widmen und seine Laune abzukriegen... Doch war der Blick, den Sam seinen Wg-Leuten sendete mehr als deutlich mit großer Abneigung verbunden. Mit diesen Gedanken starrte er zu Wyatt nach oben, seine Augenbrauen hoben sich als wäre er leicht verängstigt.

      Was ist, wenn Sam... ihnen weh tun wollte?
      ...Weil Cabriel... ihn enttäuschte?
      er hatte definitc... ein Problem mit Wyatt gehabt, bei den Todesblick, den er ihm zusendete.
      Eine große Sorge erhob sich in seinem Herzen.

      ..
      Janon konnte er vielleicht aufhalten.... aber Sam?
      Samuel würde ihn eher gegen die anderen auflehnen, bis Cabriel ihn überzeugen konnte, dass die anderen wie Wyatt nichts besonderes waren.

      "... Wyatt, stell mir bitte keine Fragen darauf, ich werde sie nicht beantworten...aber...."

      Gezielt erhob er seine Hand und zog Wyatt an seinen Pullover, sodass er ihn auch genau ansehen musste. Er wollte, dass er ihm genau und fest zuhörte, ohne wieder abzudriften.

      "...Es wäre gut, wenn vorallem du von Sam Abstand hälst... Ich mache mir etwas Sorgen, dass sonst du verletzt werden könntest... Sam--- ist etwas eigensinnig und ich würde niemals schlecht über ihn reden.... Doch weiss ich wie er sein kann... und ich will nicht, dass es dir irgendwann schlecht geht... wegen meinen Freunden...", bat er aufrichtig und sah Wyatt dabei direkt in sein Gesicht.

      Daraufhin ließ er ihn wieder los und ging seitlich an Wyatt vor, nur um sich dann wieder zu ihm zu drehen.

      "Aber hast wohl recht... Man sollte was essen... Magst du mit mir in die Küche......? Es gibt noch das ein oder andere... mit was ich dir gerne sprechen würde... Aber habe ich dich heute glaube ich schon genug belästigt..."

      Beirrt wich er wieder den Blick des Grünhaarigen aus. Er wusste, dass er mit ihm über heute sprechen musste... es war nicht fair von ihm einfach abzuhauen und ihn alleine zu lassen, als Ineb ihn so beleidigte.
      Doch wollte er auch nichg weiter die Zeit von Wyatt verschwenden... Schon seit gestern Abend fühlte er sich als würde er sich an ihn befestigt haben, wie ein elender Kaugummi und Cabriel verstand einfach nicjt wie es dazu kommen konnte.

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      Samuel Rose

      "... Ich glaube du wechselst mich mit jemanden, ich war noch nie in Disneyland."

      Eine eiskalte Aura formte sich in seinem noch eigentlich so fröhlichen Gesicht. Das lächeln wurde kleiner und für einen kurzen Moment blickte er zu Tyler, als wäre er bitter von ihm Enttäuscht oder sogar zornig.
      Die Hände griffen sich nur fester ans Lenkrad.

      ...Noch nie...?


      ...

      "Ich habe noch nie in meinem Leben jemanden verwechselt..."



      " Vielleicht... Waren wir doch mal in Disneyland aber daran erinnere mich ehrlich gesagt nicht mehr... Aber ist auch schon wirklich eine weile her... Oder? Keine Ahnung wie Alt wir waren als wir uns zu letzts gesehen haben... Acht oder Zwölf oder so...."

      Tyler sprach es wie eine belanglose Vergangenheit seiner selbst aus, was förmlich in Sams Haut einstach wie ein Kälteschauer.
      Es war ein unglaublich schreckliches Gefühl, was Sam packte... denn anders als sein Bruder erinnerte er sich an jedes einzelne Detail.

      Januar, 20xx... Tyler war 11 und Sam 10 Jahre alt. Sie hatten eine lange Autofahrt mit sich, indem sich Tyler immer wieder lautstark wie sein törichter Stiefvater beschwerte. Judith versuchte ständig an seinen Bruder heranzukommen, doch gemeinsam schafften sie es ihre Familienmitglieder loszuwerden und eine...unvergessliche Zeit miteinander zu haben.

      Seine Augen wanderten wieder zur Autobahn, er würde gleich von hier abfahren. Erst blieb er für einen Moment still, doch dann kam wieder ein Lächeln an ihm empor...es wirkte etwas verkrampfte

      "Schon gut, es ist lange her... Ich habe einfach nur ein gutes Gedächtnis. Es war für mich sowieso ein Tag voller Fehler gewesen... Doch liegt es nun in der Vergangenheit--du hast es aus Unbedeutend verdrängt und ich konnte dadurch mehr aus mir herauswachsen."

      Am liebsten hätte dazu gar nicht geantwortet, jedoch hätte er in diesem Moment einfach das Auto zur Vollbremsung gebracht.
      Es war eine wirklich fehlerhafte Vergangenheit, die ihn das wahre Wesen der Menschheit lehrte.
      Menschen wollten sich an Götter haften, um ihnen die Kräfte zu entnehmen.
      Nur, weil sie neidisch auf sie waren- sie wollten so sein wie sie...
      ...Und dann, wenn sich der Gott ihnen mehr geöffnet hatte, wollten sie ihm die Flügel herausreissen, nur um sie an ihnen selbst zu haften.
      Menschen waren niedere Kreaturen...
      Tyler war einer von ihnen, dass wurde ihm umso klarer, wie länger ihn hier vor sich hatte.
      Die Normalität schwang aus ihm heraus, als hätte er auch ohne seine Gesichtsblindheit keine Struktur...


      "... Ich möchte mit dir immer weiter gehen und noch so viel mehr entdecken Gutes und schlechtes..."
      "... Du kannst mir vertrauen..."
      "Selbst wenn mich andere alle als... Pevers oder... Mich hassen würden.... Für das was ich bin weiß das du... Mich liebst... Und mehr brauche ich nicht..."


      Niedere Kreaturen nutzten die Worte der Götter aus, um sie zu verwirren.
      Miteinander teilen...Damit lockten sie die Götter aus ihrem Versteck---um dann alles an sich zu reißen und dann ihr wahres Scheusal zu zeigen. Menschen waren die wahren Schurken aus allen Comics, die Sam gelesen hatte.

      Kein Mensch war besonders... Alle waren nur langweilig.
      Nur Dinge, die Sam selbst formte...konnten ein gewisses Interesse erzeugen.

      Nun zeigte Tyler seine hauptsächliche Verwirrung...Er war wegen Cabriel und dem Baumhaus so verwundert... das Sam ein lautloser Seufzer entging. Das überfrohe Lächeln war hier schon lange nicht mehr zu sehen, mehr fokussierte er sich jetzt auf die Straße und drückte mit seinem Fuß fester aufs Gaspedal.

      " Keine Ahnung ich kam mir fast wie ein Lügner vor als nicht erklären konnten warum ihn nicht vorher kannte... Aber bin mir sicher auch nicht in deinem Baumhaus gewesen zu sein...Ich weiß nicht mehr genau wie unsere Brüderliche Beziehung war aber glaube das ich deine Sachen nicht angefasst habe ... Wenn ich zu Besuch war... "

      "Im großen und Ganzen bist du ja auch ein Lügner. Aber du kannst ja nichts dafür... Wenn man sich an nichts erinnert, ist man ja nicht mehr an etwas schuld, was?"

      Ein kleines Lachen entwich ihm, als fand er das doch ganz amüsant, obwohl seine Augen so dicht waren wie Nebel.

      "Ich verspreche es... Ich bin für dich dann wenn immer du mich brauchst. Glaubst du, dass diese Worte jemals aus einen unserer Münder kam?", erteilte Sam einfach monoton eine Gegenfrage-- als kam dieses genau instinktiv aus ihm heraus.

      " Ich dachte vielleicht kannst du etwas Licht ins dunkle bringen, vielleicht bringe ich gerade einfach nur etwas durcheinander und ich hab Cabriel einfach nur vergessen wie vieles Andere auch... "

      Licht ins dunkle bringen, das konnte Samuel mit nur einem Schnips-- er wusste wie hell er andere mit seinem Wissen und Überredungskünsten erleuchten konnte.
      Doch sollte er das? Oder war es nicht einfacher Tyler im Dunkeln weiter tappen zu lassen?
      Wenn er sich wieder an alles erinnerte, könnte er ihn vielleicht mehr verletzten?
      Oder würde dies nichts bringen, weil dieser schon verpestet war? Vielleicht sollte er einfach nur seine Giftsporen beseitigen...

      Schon seit 5 Minuten fuhr Samuel nicht mehr in die Richtung des Krankenhauses.
      Tyler fing ihn an so bekümmert auszulöchern, dass ihm beinahe ein Gähnen entflog. Nun im Krankenhaus zu sitzen, wegen einer kleinen Prellung war mehr als Öde... Lieber zeigte er ihm das, was er doch so sehen wollte...oder ihn verwirrte.

      "Du hast Lämmchen vergessen. Ob du fies warst kann ich dir nicht beantworten...Du warst sogar bei ihm zu Hause. Es ist wirklich fies von dir, sich an nichts mehr zu erinnern. Dabei ist Lämmchen sehr zerbrechlich..."

      "Er schien... Die Familie Rose besser zu kennen als ich... Schon... Bitter..."

      Mehr drückte sich Sam an seinen Sitz und schüttelte nur lächelnd den Kopf, ein wahrlicher Versager... Der langsam merkte, dass er ersetzt wurde.

      "Ach, ist das...dein wahres Problem? Lämmchen...gehört nun Mal zu den Rose, zu mir."

      Nur zu mir, denn ich besitze ihn...
      Dabei beugte er sich mit seinen Kopf weiter zu Tyler, sodass seine Augen jetzt genau die Iris von ihm traf. Die nächsten Worte sprach er so deutlich aus, wie er nur konnte.

      "Die Familie liebt ihn aufgrund seiner leichten und unverblümten Art... Ich verstehe nicht, warum du das bitter findest... Du hast dich für diesen Weg entschieden, Tyler---oder erinnerst du dich auch nicht daran, wieso du herausgeflogen bist? Lämmchen wusste von Anfang an, was eine Familie zusammenhielt und was nicht."

      Für einen Moment blickte Sam wieder zur Seite, ohne das Autofahren zu vergessen. Er legte seine Hand schwach auf sein Gesicht, eine bittere Note drang aus seiner Stimme hervor.

      "Denn Lämmchen liebt die Abnormalität wie es ein wahrer Rose tut...Aber so etwas kann ein Wang-Chi nicht verstehen.



      Obwohl Tyler weiterhin sprach klang er immer müder, als würde er gleich genauso friedlich vor ihm weg dösen.
      Sam bemitleidete beinahe dieses grenzenlose Art einen Fremden zu vertrauen.
      Hättest du mich noch gekannt... hättest du genau gewusst, dass ich dich nicht ins Krankenhaus fahre, Tyler.
      Da bist du nun Mal selbst schuld, wenn du mich vergisst.

      "... Irgendwie... Seltsam... Als ich mich heute mit Janon angelegt habe und ich am Boden lag... War die erste Person an die ich dachte... Du... Sam.... Bestimmt hast du mir früher doch auch öfter aus der Patsche geholfen anders kann ich es mir nicht erklären... "


      Da war es wieder--- obwohl er ihn ganz klar sagte, dass er jemand wichtigen wie ihn vergessen hatte-- ermutigte er seine giftige Zunge solche Worte auszusprechen.

      Bestimmt habe ich das klar, ohne mich ...bist du nur noch Dreck.
      Vor seinem Tod dachte man doch auch an die Person, die einen wirklich geholfen hatte.
      Es war eben nicht die Pest...die dich mal formte..

      "Wie bereits gesagt... Ich erinnere mich an jedes einzelne Detail, anders als du fällt es mir schwer etwas einfach zu vergessen. Anders konnte man doch nicht lernen."

      Langsam zuckte er mit den Schultern, als hatte er keine Ahnung- obwohl es doch offensichtlich gelogen war.

      "Wieso du unbedingt an mich dachtest? Hm... Ich glaube kaum, dass ich dir mal wichtig war, anders als bei mir."

      Die Straßen wurden um ihnen herum immer mehr durch einen dichten Wald bedeckt, während der Verkehr weniger wurde.

      "Doch, da du ja offensichtlich verwirrt bist-- Werde ich dir helfen deinem Grips auf die Sprünge zu helfen, sofern du dich wirklich erinnern willst. Vielleicht wird es dir ja nicht gefallen deine Fehler zu sehen."

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      Beni Darkwood

      Voller Tatendrang hielt er mit seinem Retter und zugleich Peiniger aus der Krise noch immer Händchen. Man könnte beinahe meinen, dass Beni mit seinem Hundeschwänzchen wedelte und bereit war um das Stöckchen seinem Herrchen zu übergeben.

      Auf die Frage, ob der Bleichgesicht überhaupt im Schloss wohnte reagierte dieser erst mit einem 'Nein', bis er ihm mit einer ausführlichen Antwort entgegenkam.

      "Ähhh....Was ist eigentlich damit sagen wollte...S...schon, ich Lebe auch im Schloss nur....Kann ich nicht durch die Stadt gehen...Es sollten eigentlich so wenige Personen wie möglich wissen das ich...Existiere und mich auch nicht sehen....Das ist gegen Lord Korbos Regeln. Er hat mich nur hergeschickt um dich zu ehh...Retten, wie du es bezeichnest...."

      Ersaunt blinzelte Beni auf, als hätte Kye gerade unglaubliche Worte ihm zugesagt.

      Keiner durfte wissen, dass Bleichi existiert? Wieso setzte der Lord so strenge Regeln auf...?

      Etwas stolz auf sich selbst merkte er, wie er sich schnell mit den W-Fragen anffeunden konnte. So lächelte er Kye breit an und ergriff nun mit beiden Händen die helle Hand von dem Weißhaarigen, hörte ihn aber so aufmerksam zu wie möglich.

      Ausserdem fragte sich Beni immer noch, wieso er gerettet wurde... und dann noch von jemanden... der etwas dafür riskierte?
      In Benis Kopf drehten sich die kleinen Zahnräder, doch konnte er darin immernoch keine Antwort entdecken.

      Sekunden später realisierte Beni wie feuerrot Bleichi doch im Gesicht wurde, so als würde Kye gleich zur vollständigen Tomate mutieren.

      Er erklärte ihm, dass er nun ein Problem hatte wieder ins Schloss zurückzukehren...

      "Wow... Du solltest mich retten und dabei riskieren, die Regel von Lord Korbos zu verstoßen... im Auftrag von Lord Korbos? Das verstehe ich nicht ganz... "

      Die Anfrage von Kye nahm er nur grinsend entgegen, stolz erhob er sogar seine Brust und zwinkerte ihm zu.



      "Ich kenne alle Wege, die zu Lord Korbos ins Schloss führen; die habe ich mir seit meiner Kindheit einstudiert und brauche nicht mal Brotkrümel wie bei Hänsel und Gretel!"

      Mit einem Ruck zog er Kye zu sich, nachdem er ihm sagte, dass er ihn wieder zurück ins Schloss helfen sollte.

      Munter nickte er ihm zu, warum denn auch nicht? So konnte er vielleicht sehen, wo genau Bleichi sein Territorium hatte und würde auch mehr über diesem mysteriösen Kerl herausfinden.

      "Na klar~. Dann können wir uns noch etwas unterhalten... Auch, wenn es witzig ist..."

      Mit seinem Gesicht kam er den etwas Größeren näher und Wand sich an seinem Ohr zu.

      "Ich frage mich ja immer noch, wieso wir gestern so ein aufregendes Kennenlernen miteinander hatten...?", flüsterte er ihm zu -- und lachte dabei etwas.

      Jedoch ging er dann auch wieder etwas auf Abstand und zog dann Kye einfach mit... Er wollte direkt in das Herz des Waldes.

      "Ich dachte, du sagtest mir irgendwas wie... dass wir uns so nicht mehr sehen würden? Naja, aber mir hatte deine Berührung echt gefallen, bis zur Ohnmacht hatte mich schon keiner mehr gewürgt! Es war genauso aufregend wie der Höhepunkt.", blabberte nun Beni darauf los während er lässig beim gehen Kyes Hand hin und her schwankte, in einem schönen Rhythmus.

      Der Wegesrand fing auf den Boden an zu verblassen und nun mussten die zwei schon beinahe einen steileren Berg erklimmen, dabei hielt er den Mann wie einen verlorenen Welpen bei sich, als wäre dies nun seine Aufgabe. Die körperliche Anstrengung machte Beni absolut nichts aus, zusammen bereitete sie ihn sogar freude... Oder es war einfach die natürliche Freude, dass er Lord Korbos gleich wieder sehen würde.

      Kurz verankerten sich seine lila Augen zu dem in Tuch eingewickelten Spiegel. Ob er ihm wirklich gefallen wird? Seine Gedanken gräustlen und versuchten sich einen König vorzustellen, der über diesen Spiegel urteilte, den Beni sich nicht einmal selbst ansah.

      "Ob Lord Korbos mich für mein Fehlverhalten bestrafen wird? Er riskierte ja angeblich dich dafür ...? Beziehungsweise das Geheimnis... von dir ? Aber vielleicht freue ich mich da nur zu früh~."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Stan L.

      "Haha, das kommt mir sehr bekannt vor. Ich glaube Ineb und Wyatt hätten sich schon als Kleinstkinder gut verstanden! Es kommt mir zwar jetzt vor als sind sie etwas die Gegensätze voneinander, doch ist es ja genau das, was einen bindet! Die Unterschiedlichkeiten!"

      Stan dachte über Izarras Worte nach und konnte dazu auf jedenfall zustimmend nicken. Selbige Gefühl bei denn beiden hatte Stan auch schon. Er fand sogar gut das Wyatt dadurch sogar ein wenig auftrab gehalten wurde, so zeigt Wyatt wirklich neue Seiten von sich oder besser gesagt Emotion die der Grünhaarige gern unterdrückte.
      Lieber war Stan ein Wyatt der ehrlich zu sich selbst war als ein ohne pause breit grinsende Person die die strenge Hand seines Vaters aus ihm gemacht hatte.

      "Ich hoffe sie finden gut zueinander.", gab Stan ruhig lächelnd zurück. Natürlich war da Streit schon vorprogrammiert aber das war nichts schlechtes... Oft half sowas auch um jemanden besser zu verstehen.

      Die ehrlich positiven und Optimistischen Worte zwischen erfreute Stan doch sehr. Er war Realistisch in vielen Dingen aber auch er sah Hoffnung in dieser WG auch wenn er Sorge um Wyatt hatte... Doch die wurde ihm dank Izarra etwas genommen.

      Überraschenderweise übergab ihn Izarra beim Abschied sein Handy um per Chat in Verbindung zu bleiben.
      So steckte Stan sein Notizbuch wieder weg und kramte direkt nach seinn eigen Smartphone.
      In Gegensatz zu Izarras Handy war sein schlicht Weiß. Jedoch hing ein kleiner Anhänger an dem Smartphone befestigt . Es war zwei blaue Rose, eine helle und eine dunkle.
      Es war das einzige was er hatte als er im Waisenhaus groß geworden ist.
      Er vermute es wohl seinen Leiblichen Eltern gehört haben musste wesweg er es sicher aufbewahrte.


      Die Offenheit von Izarra war wirklich eine angenehme Abwechslung und so wollte er seine Nummer auch direkt einspeichern als ihn jedoch eine Nachricht auffiel die wohl vor ein paar Minuten empfangen wurde.

      "Ohje...ausgerechnet heute.", kam es ihm mit einem schweren seufzter.
      "Das..."


      ....
      ..... Wird Problematisch.
      Er speicherte Izarras Nummer ein jedoch wirkt sein Blick deutlich nachdenklich.
      "... Kann ich dich vielleicht um ein gefallen bitten?", fragte Stan als er Izarra sein Handy zurück reichte.

      "Du bist ja Musik Lehrer, kennst du vielleicht Leute die Instrumente spielen oder Singen können? Ich erwähnte ja die Auftritte die ich habe... Dort sind gerade welche ausgefallen die mit mir Auftreten... Eigentlich wäre kein Problem wenn ich alleine spiele aber heute ist ein Besondere Anlass... Es sind deutlich mehr Leute da und... Sie werden enttäuscht sein, so viele Lieder kann ich auch nicht spielen... "


      " Ich mach mir echt sorgen.... Der Inhaber der Bar in der ich Auftrete, wirkte in seiner Nachricht sehr verzweifelt. "
      ... Kein Wunder, das Publikum würde ihn die Bude einreißen wenn sie erfahren das es heute keine Musikalische Unterhaltung gab...
      Er überlegt ob noch anderen Ersatz auf die schnelle finden würde....
      Dann sah er wieder zu Izarra :
      "... Kannst du vielleicht ein paar Instrumente spielen? Bestimmt oder? Ich bitte wirklich nicht gern darum... Falls du aber Zeit hättest wäre das toll, du würdest selbstverständlich auch dafür bezahlt werden. Es spielt auch keine große Rolle was du spielst... Sehr wählerisch ist das Publikum nicht nur idt heute besondere Tag in der Bar und sie werden sehr enttäuscht sein wenn kaum jemand Auftritt... "
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      Harvey Bell

      "Du störst nicht...Und danke..."
      Erfreut darüber Ineb nicht vor denn Kopf gestoßen zu sein Lächelte Harvey etwas mehr.
      Er wäre der letzte der verurteilen würde wenn man erst mal allein sein wollte und Zeit zum durch Atmen brauchte.
      Schließlich half ihm das selbst oft wieder klarer zu denken oder zumindest wieder runter zu kommen.

      "Ich hoffe sie finden eine Lösung, ohne das noch mehr verletzt werden... Ich möchte nicht, dass sich Cabriel aufopfert, Tyler sich mit Janon weiter prügelt oder wir ab jetzt unsere Pausenbrote auf der Toilette essen können... "

      Auch wenn Lio das als Witz ausgesprochen hatte war so eine Situation schneller Realtisch als man glauben konnte!

      " Keine Sorge, soweit wird es nicht kommen. "
      Das würde er nicht zu lassen! Das würde wirklich einige Grenzen überschreiten....


      Lieber knöpfte er sich dann doch Janon vor als das er zu ließ das sich das neue Leben auf der Uni seiner WG Mitbewohner durch nur eine Person drastisch einschränkt und zu einem Alptraum wurde!
      Das erinnerte er ihn nur an das Gefühl von den Zombies weglaufen zu müssen... Jeder Zeit mit Angst aufzustehen und sich zu fragen welches Unheil erwartet einem als nächstes... Das wünschte er keinem!

      Die Tränen auf Ineb Gesicht zu sehen stimmte Harvey auch etwas traurig, er hoffte wirklich die Lage würde sich bald wieder verbessern...

      Nun aber machte sich Harvey wirklich Sorgen über die Suizid wirkenden Worte die aus Inebs Mund gekommen waren...Sowas nahm Harvey nicht auf die leichte Schulter... Zumal er sich oft die Frage stellte ob sein damaliger Bester Freund wirklich aus Angst auf die Straße gerannt war oder... Er einfach nicht mehr konnte....
      Diese Frage würde ihn sein Rest seines Lebens verfolgen als Schuld und Strafe... Die Antwort würde er darauf wohl nie erhalten...

      "Wyatt hat mich nur so aufgeregt..."
      Über diese Aussage hätte Harvey fast etwas lachen müssen, doch behielt er sein ernsten Ausdruck bei und hörte ihm weiter aufmerksam zu.

      "Nein... Um ehrlich zu sein weiß ich es selbst nicht genau. Die Worte kamen einfach so über mich, als ob ich sie schon lange los werden wollte... Doch hatte ich noch nie solche unnormalen Gedanken."

      Sowas konnte einen gewiss selbst sehr erschrecken... Über sowas hatte Harvey selbst eigentlich nie nachgedacht...
      Er war von Leben geprägt jemand der immer wieder aufstand obwohl es besser gewesen wäre am Boden liegen zu bleiben....
      Und so war für ihn sich das Leben zu nehmen einfach keine Option....
      Zumal er ein hohes Ziel anstrebte ein großer Held zu werden... Wie könnte er sich da für den Tod entscheiden?

      Umso mehr stellte sich dann die große Frage warum Lio aufeinmal dieser Satz über die Lippen gekommen war, obwohl Ineb selbst sich kaum Gedanken über sowas gemacht hatte...!

      "Es war zwar heute super stressig und es gab einige Punkte, die ich gerne am heutigen Tag verändern wurde. Aber... eigentlich war ich wirklich glücklich bis jetzt... Ich war mir nämlich ganz sicher, dass wir eine Lösung finden würden, wie auf dem Dachboden... und dann schnell alles wieder gut wird..."

      " Mh, leider haben wir als Menschen kein Einfluss auf Geschehene Dinge und du solltest dich besser nicht zu sehr an sowas aufhängen... Und nach vorne schauen und versuchen daraus zu lernen... Das versuche ich selbst, auch wenn es mir nicht immer gelingt.", versuchte Harvey sachte zu erklären der wusste wie sehr einen das fürs Leben begleiten konnte.

      Langsam richtete sich Ineb endlich auf und Harvey sah mehr in diese von glanzerfüllten Seelenfenster von Ineb. Harvey merkte wie ihn etwas das Herz höher schlug.
      Er sah Andere nicht gerne leiden aber war es nicht zu leugnen das Lios Hilfe suchender, verweinter und überforderte Blick einfach extrem süß ausschaute.
      Ineb klang sehr verwirrt und Harvey spürte es auch mehr ala deutlich das ihm der Andere nichts vor machte und wirklich so empfand.

      Ohne es wirklich zu merken schien die nächste Worte Ineb zu beschämen und die Distanz zwischen ihnen wurde kleiner.
      "Harvey, kann ich dich... um einen Gefallen bitten?"

      "Ähm, klar?", kam es ein wenig verdattert von Harvey weil er jetzt nicht wusste worum ihn Ineb denn gerade bitten wollte. Es schien nicht gerade einfach zu fallen die bitte auszusprechen wesweg Harvey deutlich zeigen wollte das es Ineb nicht unangenehm sein musste um was zu bitten.
      "Wirklich, du kannst mich um alles--"
      -----"Könntest du mir einmal fest ins Gesicht schlagen und mich danach in den Arm nehmen?"
      ...???!


      .... Das... Kam jetzt sehr unerwartet.
      Fast hätte es Harvey für ein schlecht scherz gehalten, würde ihn Ineb dabei nicht so ernst anschauen und zu erröten.

      "Ver...veratt es niemanden... Aber es fühlt sich gerade so an als würde mir helfen etwas runterzukommen. Bitte..."

      Er bat ihn wirklich... Darum?!
      Nun merkte Harvey zum ersten mal in seinem Leben eine extrem Unsicherheit in sich aufkeimen.... Er wollte niemanden verletzten um nicht als Monster dazustehen aber jetzt... Wollte aber jemand von ihm verletzt werden... Da es... Ihm in diesem Moment half und... Was wäre er für ein Held wenn einem nicht... Half? In einer Notlage...?
      Aber.... Konnte... Er das wirklich?
      Wäre er dann nicht so....wie er...?
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      .....
      Angespannte Stille herrschte im Raum...
      Nur die schnelle, zittrige Atmung von dem kleinen Harvey war hörbar als er sich am Boden krümte und sich die schmerzende Brust hielt gegen sein Älterer Bruder ohne Gnade getreten hatte das ihm die Luft vergebliben war...
      Seine Lippe war ebenfalls geschwollen von denn Gnadenlos Fäusten seines Älteren Bruders der in voller entspanntheit auf seinem Stühl saß als schaute er sich gerade ein verletzten Tier dabei zu wie es gerade versuchte sie auf seine zitrrigen Beine wieder aufzusetzen.
      "Na, los... Steh wieder auf.", raunte der Ältere bestimmend.


      Harvey Biss die Zähne zusammen aber egal wie sehr es auch versuchte... Diesesmal hatte ihn sein Bruder wirklich zu heftig verprügelt.
      Oscar hatte heute wirklich schlechte Laune... Vermutlich wieder gab es Streit zwischen ihm und Vater der heute noch nicht von der Arbeit zurück war...
      Alles schien friedlich zu sein bis ihm Oscar aus heiteren Himmel seine Faust ins Gesicht geschlagen hatte... Daran war Harvey jedoch gewöhnt... Sein Bruder schlug ihn immer mal wieder... Mit der Behauptung aus ihm ein stärkeren Mann machen zu wollen, denn Helden haben...Stark zu sein... Aber selbst Harvey verstand schon in früher Alter das Oscar ihn einfach nur für seine eigenen Unterhaltung und Frust Abbau missbrauchte...
      "Häääähhh? Du liegst ja immee noch!", knurrte Oscar gereizt heraus und war sogleich von seinem Platz aufgestanden.
      Sein Älterer Bruder war für sein Alter schon sehr Groß gewachsen und legte ein dunklen Schatten über Harvey der verzweifelt versuchte aufzustehen aber ihm fehlte die Kraft...Stadessen trieb der Schmerz im Tränen in die Augen.
      "Was bist du für ein Waschlappen....? Erst Schlägst du mich zurück und jetzt ziehst du den Schwanz ein?! Fick dich!! Steh auf!!"
      Grob packte ihn Oscar an seinen Klamotten und riss Harvey in die höhe.
      Seine Fußsspitzten berührten den Boden nur noch milimert entfernt.

      Mit Schmerz verziehten Gesicht sah Harvey in das Unheimlich bedrohlich Gesicht seines Bruders, Blut lief den Älteren aus der Nase:
      "Na los, trau dich!! Schlag mich noch mal und diesesmal...."


      "... Schlägst fester zu, sonst werd ich dir die Seele aus dem Leib Prügeln!! Na los! Sei ein Mann!!"
      Harvey zitterte stärker... Er wollte das nicht....warum zwang ihn sein Bruder immer wieder dazu?!
      Aber noch weniger.... Noch viel weniger wollte er von ihm weiter verprügelt zu werden... Und so nahm er seine letzte Kraft zusammen und schlug erneut zu, so fest das seine eigene Hand höllisch Schmerzte.

      Ein bestalisches grinsen umspieltte die Lippen seines Bruders:
      "Endlich... Hast du es geschnallt, nur der stärke kann überleben. Na los kleiner, zeig mir welche Bestie in dir steckt!!!", lachte Oscar auf und hob einladend seine Arme.
      Zu diesen Moment begriff Harvey jedoch nicht... Je härter er sein Bruder schlug... Desto Härter kam auch von ihm zurück...
      Bis Harvey nur wimmerend erneut zu Boden ging und als sich Oscar gerade eine Zigarette anzünden wollte kam ihr Vater nach Hause... Als dieser die Verletzung von Harvey sah war das Geschrei groß.
      Aver Oscar schien die negativ Aufmerksamkeit seines Vater auch noch zu gefallen...
      Während Harvey sich nur schwerfällig aufrichtet und auf seine blutige, von schlag schmerzende Hand blickte...
      ....
      Düster hob sich sein Blick zu seinem Bruder der von ihren Vater ausgeschimpft wurde und deutlich Provokant so tst als würde er ihm nicht zuhörern.




      .... Er würde ihn... Das nächste mal zusammen schlagen so wie ers bei ihm getan hatte....
      Seine gier... Nach Gewalt wuchs an diesem Tag... Und endete bis heute nicht...
      Er würde es ihn... Nein... JEDEN zeigennder auf Schwäche herun trampelte... Wer... Das wahre... Monster war.

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      Für eine kurzen Moment hatte Harvey denn Blick gesenkt und dabei sichtlich betroffen gewirkt.
      Gewalt... War eine Waffe mit der man bedacht umgehen musste und in den falschen Händen, lössten sie unglaubliches Leid aus.

      Mit einem leisen seufzten aber ernsten Ausdruck begann Harvey seine Jacke auszuziehen.
      "In Ordnung...Ich möchte dich aber nicht versehentlich zu sehr verletzen aber kann verstehen das einen ein Schlag auch wieder Wach rütteln kann.", sprach er Verständnisvoll.



      Er zog die Jacke aus weil er Ineb nicht versehentlich mit den Knöpfen am denn Ärmeln verletzt wollte.

      Dann nahm er ohne zu zögern das Gesicht von Lio in beide Hände um sein Kopf bestimmend in eine richtige Haltung zu drehen.
      "Bleib so..."

      Mit diesen Worten ging er Ineb bitte nach, es war wirklich eine seltsame bitte aber er hoffte das Ineb sich dadurch besser fühlte und schlug zu.
      Er versuchte sich soweit es ging zurück zu halten aber merkte selbst wie leicht Lio doch von seinem Schlag zurück gestoßen wurde.
      ...Verdammt der hatte ja überhaupt keine Körper Spannung?!

      Harvey zog die Augenbraue hoch und packte ihn feste am am Arm um ihn wieder zurück zu ziehen.
      "War das zu fest? Du bist richtig zurück gestoßen... Du musst echt mehr Körperspannung Aufbauen, geht es...?" Harvey besah sich sofort die rot werdene Stelle in Ineb Gesicht und strich einfach mit dem Daumen drüber...

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      Wyatt Carson Lyons


      Obwohl Wyatt oft in solchen Situationen anfing drauf los quasselte, erwartete er aus alter Gewohnheit keine richtige Antworten darauf.... Oft nickte mam es ab oder stimmte ihn einfach nur zu.
      Jedoch zeigt Cabriel sichtlich mühe dabei auf alles einzugehen was ihn zum größten Teil zwar freute aber auch mit einer leichten Verwirrung zurück ließ... War Cabriel etwa auch darauf bedacht jeden um sich... Glücklich zu sehen? Natürlich biss es sich schrecklich zu Cabriel Verhalten wenn begann Andere Wegzustoßen wie auf dem Dach oder letztes mal beim Baden...
      Aber irgendwie fühlte Wyatt besonders bei Cabriel eine. Merkwürdig Verbundenheit....
      Die natürlich von außen betrachtet lächerlich wirkte... Sie waren mehr als nur Tag und Nacht... Trotzdem... Hatte Cabriel ihn unheimlicherweise besser verstanden als die Anderen...

      "Schon gut! Vielleicht zeig ich dir beim nächsten gemeinsamen Essen Außerhalb was ich meine.", kam es munter mit einem Zwinkern von Wyatt.


      Das Cabriel jedoch noch nichts gegessen hatte verwundert ihn beinahe nicht mehr, dass schien ihm jedoch etwas Sorgen um den Kleineren zu machen. Wie sollte Cabriel denn sonst seine fehlende Energie her bekommen??

      "Ich habe gesagt, dass ich mich darum kümmern werde... Ich weiß aber noch nicht genau, ob es für alle okay waren... und jetzt... da Sam dazukam... weiss ich gar nicht... ob ich nicht vorher.... ihn fragen sollte, was ich am besten machen sollte."


      Nachdenklich hörte Wyatt sich die unsichere Entscheidung von Cabriel an. Es schien als hätte Samuel eine Wichtige Rolle für Cabriel Entscheidungen.... So jemand wichtiges war sein Ex-Freund also für ihn immer noch...
      Er erinnerte sich an die Situation noch sehr genau in Klassenraum ... Für ihn wirkte es immer noch so als wäre Cabriel sein Täubchen im Käfig und ob er fliegen durfte oder nicht hatte nicht Cabriel zu entscheiden... Sondern Sam.

      Und diese Macht... Hatte eine Person meistens nur wenn man sie abgöttisch Liebte oder abhängige Schuld der Person gegenüber empfand...

      "... Wyatt, stell mir bitte keine Fragen darauf, ich werde sie nicht beantworten...aber...."



      Plötzlich ergriff ihn Cabril sm Pullover und sah ihn so direkt an, es schien sehr wichtig zu sein!
      Überrascht aber blinzelte Wyatt verarbeitend.

      "...Es wäre gut, wenn vorallem du von Sam Abstand hälst... Ich mache mir etwas Sorgen, dass sonst du verletzt werden könntest... Sam--- ist etwas eigensinnig und ich würde niemals schlecht über ihn reden.... Doch weiss ich wie er sein kann... und ich will nicht, dass es dir irgendwann schlecht geht... wegen meinen Freunden..."

      ....
      "... stell mir bitte keine Fragen darauf... "

      " Ohhh okay! Danke für die Warnung wenn du das sagst, halte mich natürlich daran.",kam es heiter von. Wyatt als hätte Cabriel ihm gerade einen Ratschlag füt die nächste Klausur gegeben.


      .... Samuel... Konnte....Wyatt nämlich überhaupt nicht leiden.
      Er hatte allein nur sein erstes Auftreten verankerte Dinge in ihm geweckt....die bis heute so schön in Bunten Farben umschleiert hatte...
      So befürchte Wyatt nur das Samuel weiteres hervor holen könnte.... Tatsächlich wäre ihm es da lieber gewesen Körerperliche Schmerzen zu erleben als die... Innerelichen Narben...Wieder zu spüre.... Welche Sam allein mit seiner Aura wieder hervor brachte.
      Als schlechten Menschen konnte Wyatt ihn aber auch nicht sehen, schließlich fuhr er Tyler gerade ins Krankenhaus...Und bestimmt hatte er noch anderes gutes getan...

      "Aber hast wohl recht... Man sollte was essen... Magst du mit mir in die Küche......? Es gibt noch das ein oder andere... mit was ich dir gerne sprechen würde... Aber habe ich dich heute glaube ich schon genug belästigt..."

      Mehr als nur fröhlich oben sich Wyatts Mundwinkel als versprach Cabriel ihm gerade eine Belohnung dafür das ihm zugehört hatte.
      " Von dir lass mich gern belästigen! "


      Sogleich lachte Wyatt jedoch und folgte ihm während er ihn freundlich den Arm un die Schulter legte :
      "Nur Spaß, Cab! Ich freue mich sogar sehr darüber das du mit mir reden möchtest! Manchmal glaube ich zwinge mich anderen auf, dabei liebe es mich immer mit allen zu Unterhalten."

      Tatkräftig und selbstbewusst nickte sich der Grünhaarige selbst zu:
      "Plus, ich kann kontrollieren ob du auch wirklich brav was isst! Glaube nicht mir ist entgangen das du beim letzten mal nur eine Cola getrunken hast.", tadelte Wyatt sogleich munter und ging mit ihm zur Küche.

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      Tyler Wang-Chi

      "Schon gut, es ist lange her... Ich habe einfach nur ein gutes Gedächtnis. Es war für mich sowieso ein Tag voller Fehler gewesen... Doch liegt es nun in der Vergangenheit--du hast es aus Unbedeutend verdrängt und ich konnte dadurch mehr aus mir herauswachsen."

      Leise seufzte Tyler bei diesen Worten...Irgendwie fühlten sich die Worte von Sam nicht ganz ehrlich an...Viel mehr als lag ein tieferer Groll dahinter....
      Aber vielleicht war er auch einfach nur zu erschöpft und nahm seine Worte anderes auf...

      "Im großen und Ganzen bist du ja auch ein Lügner. Aber du kannst ja nichts dafür... Wenn man sich an nichts erinnert, ist man ja nicht mehr an etwas schuld, was?"
      Durch diese Worte kam sich Tyler wie ein Feigling vor der sich seiner Schuld nicht stellen wollte und lieber die Rest Taste gedrückt hatte...
      Aber...was war seine...Schuld?
      Sprach Sam von dem verstoß aus der Rose Familie....?
      Das....war doch nicht...seine Schuld...wenn...dann diese grässlichen Eltern von Wyatt dreckige Keime Personen waren!
      Frustriert zog Tyler die Augenbrauen zusammen, leider erinnerte er sich an diesen Teil zu gut....

      "Ich verspreche es... Ich bin für dich dann wenn immer du mich brauchst. Glaubst du, dass diese Worte jemals aus einen unserer Münder kam?"
      Noch mehr zogen sich seine Augenbrauen schmerzhaft zusammen,. da er erst jetzt realisierte, wie viel er eigentlich verdrängt hatte....
      Kamen...solche Worte jemals aus einen ihrer Münde? Aus Sams? Aus seinen eigenen...?
      Waren sie sich doch...viel näher....?

      "Ich...weiß nicht...", hauchte Tyler nur und fühlte eine plötzliche schuld in sich aufkommen....
      Als hätte er ein versprechen gebrochen....



      "Du hast Lämmchen vergessen. Ob du fies warst kann ich dir nicht beantworten...Du warst sogar bei ihm zu Hause. Es ist wirklich fies von dir, sich an nichts mehr zu erinnern. Dabei ist Lämmchen sehr zerbrechlich..."

      Er...hatte ihn wirklich...vergessen...?
      Noch mehr drückte in ihm die Schuldgefühle auf....Und... hatte er auch noch so taff gemeint er wäre für Cabriel da wenn er Probleme hatte, hatte sich aufgespielt in diesem Club und dabei...hatte er ihn vergessen....

      Irgendwie kam es ihm vor als fuhren sie schneller...seine Atmung war unbewusst unregelmäßig geworden....
      Unwohl rieb er sich über die Stirn, jetzt fühlte sich diese tatsächlich etwas heiß an....

      "Ach, ist das...dein wahres Problem? Lämmchen...gehört nun Mal zu den Rose, zu mir."

      Sein...Wahres Problem?...N..nein er war nicht...so Egoistisch....Natürlich ging ihm hier bei...um Cabriel....
      Jedoch konnte er nicht verhindern das sich sein Gesicht verzog bei Sams Worte....Erneut...legte sich...ein...negatives Bild auf Cabriel obwohl er das gar nicht wollte...
      Warum....Wurde...Cabriel....so....vorgezogen...? Er war doch nicht mal von der Familie Rose....

      Plötzlich jedoch sah Sam ihn so intensiv in die Augen, dass es beinahe wie eine Hypnotisierende Schlange war, dessen Blick man nicht ausweichen konnte...!!
      "Die Familie liebt ihn aufgrund seiner leichten und unverblümten Art... Ich verstehe nicht, warum du das bitter findest... Du hast dich für diesen Weg entschieden, Tyler---oder erinnerst du dich auch nicht daran, wieso du herausgeflogen bist? Lämmchen wusste von Anfang an, was eine Familie zusammenhielt und was nicht."



      Die Familie liebt ihn
      Du hast dich für diesen Weg entschieden

      Oder erinnerst du dich auch nicht daran, wieso du herausgeflogen bist?


      Lämmchen wusste von Anfang an, was eine Familie zusammenhielt und was nicht.








      ....Ich....Kann....es....langsam....nicht....mehr hören.....

      ....Cabriel Lämmchen....hat....einfach....meinen....Platz eingenommen....


      "Den Ruf der Familie Rose zu schädigen ist praktisch unmöglich, Tyler. Eher hast du ihr Vertrauen missbraucht, worauf ich nur verstehen kann wieso sie auch mit dir nichts mehr zu tun haben wollten. Da ist es ja kein Wunder, dass kein Lebenszeichen von dir im Anwesen existiert. Natürlich bist du dann praktisch Luft, weil du deine Chance als guten Sohn zerronnen hast."

      Unruhig begann Tyler mit seinen rechten Bein etwas zu wippen....
      Es...regte...ihn auf...es...regte....ihn furchtbar auf!!!
      "Denn Lämmchen liebt die Abnormalität wie es ein wahrer Rose tut...Aber so etwas kann ein Wang-Chi nicht verstehen."

      Der Bitte Geschmack nahm ein süßlichen Beigeschmack an, erst da bemerkte Tyler das sich unbedacht zu feste auf die Lippen gebissen haben musste....
      Er erwiderte nichts darauf aber der innerliche sturm tobte in Tyler...
      Sein Blick wandte sich ebenfalls ab...Diese Familie...konnte ihn Kreuzweise...
      Er...brauchte die Rose nicht mehr....
      Damit hatte er abgeschlossen.....
      Tyler Wang-Chi ...war Zufrieden...wie es jetzt war.
      Sein wippen ließ etwas nach als ein leisen Atemzug noch mal tat....Er...hatte das unter Kontrolle...
      Wie Wyatt...immer sagte...er war ein guter...Mensch....Er sollte sich höchstens für Cabriel freuen wenn er seinen Platz in dieser Familie gefunden hatte....
      Bei diesen Gedanken griff in seiner Hosentasche wo er den Anhänger trug welche jedes WG-Mitglied von Harvey geschenkt bekommen hatten....Und Tyler beruhigte sich wieder ganz....

      "Wieso du unbedingt an mich dachtest? Hm... Ich glaube kaum, dass ich dir mal wichtig war, anders als bei mir."



      War...das so?
      War ihm Sam nie wichtig gewesen...?
      Aber....Er für Sam...?
      Das fühlte sich nicht passend an....

      "Das glaube ich nicht...Ich denke sehr wohl das du mir wichtig ...warst.", erwiderte ermüdet und strich sich etwas über die brummende Schläfe.
      "...ich...weiß das wir viel Händchen gehalten haben....Ich weiß genau das das ich das bei keinen Andere so oft getan habe...oder überhaupt...."
      Und das...konnte für ihn nur bedeuten das vertrauen zu Sam gehabt haben musste...Oder zumindest ihn mochte....

      Die Umgebung um sie wurde immer dunkler und Tyler fiel es immer schwerer die Augen offen zu halten....
      "Doch, da du ja offensichtlich verwirrt bist-- Werde ich dir helfen deinem Grips auf die Sprünge zu helfen, sofern du dich wirklich erinnern willst. Vielleicht wird es dir ja nicht gefallen deine Fehler zu sehen."


      Seine Fehler...?
      ....Wollte...er sich wirklich erinnern....?


      Man vergaß bestimmt nicht ohne Grund so viel...Oder?
      Tyler fühlte eine kaltes Unbehagen in der Brust....
      Auch wenn es zuvorkommend von Sam war ihm zu helfen und womöglich war er der einzige der das konnte....Wollte er das wirklich?

      "Du hast Lämmchen vergessen. Ob du fies warst kann ich dir nicht beantworten...Du warst sogar bei ihm zu Hause. Es ist wirklich fies von dir, sich an nichts mehr zu erinnern. Dabei ist Lämmchen sehr zerbrechlich..."

      Erneut schallten ihm die Worte in denn Kopf...Vielleicht erinnerte er sich dann wieder an Cabriel....?
      Dann...Konnte er ihm endlich vertrauen ohne ihn anzusehen als würde er ihm nicht verstehen....
      Dann könnte sie endlich richtig als Team...Arbeiten....
      Noch mal schwer Atmete Tyler tief durch....Als er sich doch dafür entschied....
      "Du...hast selbst eben gesagt um aus Fehlern zu lernen darf man nicht vergessen daher....Möchte mich versuchen soweit es geht wieder zu erinnern!", sprach Tyler fest entschlossen.
      "Ich weiß...das in vielen Dingen Feige bin aber wenn es Hilft meine neuen Freunde ehrlicher gegenüber treten zu können, will die Chance auch ergreifen."

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      Kye

      Warum hielt Beni eigentlich immer noch seine Hand?
      Normalerweise... Würde er so eine lange Körpernähe nie zu lassen.
      Er hatte nicht umsonst über Jahre Distanz zu ihm aufgebaut... Doch die schien gerade komplett über Bord geworfen zu sein.
      Sollte er seine Hand wegziehen...?
      Oder sich einfach über denn kleinen Moment erfreuen?
      Tatsächlich hatte Beni heute seine Emotion und Gefühl sehr durcheinander gebracht
      ...Und Kye hatte einfach Angst alles kaputt zu machen mit seinem falschen Handeln wie vieles Andere auch...
      Was wenn Beni wieder...
      ....
      Machte ihm das Angst?

      Und das ihm Beni zuhörte.... Machte ihn Glücklich das Kye sich wieder fragte... Warum er eigentlich so Angst davor hatte in dieser Form Beni zu oft zu begegnen... Vermutlich hatte er Beni falsch eingeschätzt...?
      Durch sein eher Flirtendes und vernarrtes Verhalten dem Lord gegenüber dachte Kye immer er würde ihn dann... Wie Luft behandeln. Besonders sein Rivalisches Verhalten ihm gegenüber... Hatte ihn sogar etwas verletzt....
      Auch wenn Beni ja nicht wusste mit wem er hier gerade so munter die Hände hielt. Gab es Kye wieder das Gefühl unerwünscht zu sein....
      Er hatte sogar Angst davor das Beni ihn sogar Feindlich gestimmt sein könnte und das würde Kye nicht wirklich verkraften... Außer Beni gab es füt Kye gerade niemanden dem er überhaupt... Vertrauen schenkte...
      Ohne ihn... Wäre er wieder Allein und Diesesmal.... Würde niemand kommen um ihn aus dieser zu befreien da seim Fehler zu tiefgreifend war...

      Wie zu erwarten schien Beni nicht wirklich zu verstehen wie er das Riskieren konnte her zu kommen auf denn Befehl hin von Lord Korbos und jetzt in der klemme steckte....

      Unsicher hob Kye nur zögernd seine rötlichen Augen zu Benis motvierten Gesicht und verankert den Blick lieber auf ihre Hände zurück.



      Es freute ihn zwar das Beni gut ging, doch wollte er gerade nicht das dessen Gefühle auf ihn überspringen... Er wollte sich gerade nicht so munter fühlen... Dafür war er gerade viel zu nervös darüber wie Eternity später auf seine Rückkehr reagieren würde... Sie würden sich sicher wieder streiten... Und Kye überlegte schon wie er die Sache erklären sollte, das damit sie nicht wieder komplett bei Null starten.

      Das hier war nicht der selbe Fehler wie damals... Das hier war doch etwas komplett anderes oder?

      Kye innerliche Fragen schwirrten nur umeher aber gaben ihm keine Antworten...
      "Ich kenne alle Wege, die zu Lord Korbos ins Schloss führen; die habe ich mir seit meiner Kindheit einstudiert und brauche nicht mal Brotkrümel wie bei Hänsel und Gretel."
      ...
      Ironischerweise kannte die Kye eigentlich auch. Da er auch Benks Erinnerungen kannte aber... So Funktionieete leider nicht mit Erinnerung teilen mit Lord Korbos.
      Nur weil sich einer der Lakaien daran erinnerte wie man Flöte spielt wusste er selbst nicht wiw es Funktioniert...
      Nicht wenn ers selbst ausprobiert und angewendet hatte...
      Vermutlich würde Kye denn Weg den Beni jetzt einschlug ab dann auch ohne ihn gehen können....
      So als....
      ....
      Würden sie zusammen wie Hänsel und Gretel die Brot Krümmel legen...
      Auch wenn Kye gerade mit dem Märchen wenig anfangen konnte.
      "Warum... Brauchen die Brotkrümmel? Warum verwenden sie nichts anderes?", harkte Kye leise aus gewohnheit an Fragen zu stellen. Kye wusste nur noch das die Kinder sich inbdem Märchen verlaufen hatten... Denn rest konnte er sich nicht merken...

      Plötzlich aber zog ihn Beni noch Näher ansich herran und Kye spürte Hitzte in sich aufsteigen.



      ... Das... War so Nahe das Kye begann leicht zu schlucken und ihm immer schwerer fiel sich zu Kontrollieren.

      "Na klar~. Dann können wir uns noch etwas unterhalten... Auch, wenn es witzig ist..."

      Was... War den so witzig...?
      Seine Augen Fokussierten sich auf Benis Lippen und ein schleichender Drang in Kye kam in ihm... Beni wieder Küssen zu wollen...
      Der Jüngere kam seinen Oht aufeinmal so nahe das es in Kye nur so kirbbelte...

      "Ich frage mich ja immer noch, wieso wir gestern so ein aufregendes Kennenlernen miteinander hatten...?"

      Auch wenn Beni wieder ihm Abstand gab und sie nun los gingen überkam Kye die Frage ob er ihm diese Frage beantwortem sollte...
      Er selbst mochte ungelöste Fragen nicht besonders... Und auch wenn er den Witz dahinter nicht begriff... Wollte er Beni nicht so stehen lassen.... Gleichzeitig wollte er seine eigenen Gefühle nicht zu sehr hervor heben.... Diese.... Waren nicht Relevant fär Beni... Und er wollte die Anlehnung von ihm nicht spüren....

      Schüchternd wirkend kam noch kein Wort über die Lippen des Weißhaarigen als Beni seine Hand so Rhythmisch hin und her schwenkte.
      Dabei redete Beni viel aber Kye hörte ihm eigentlich gerne zu...
      ... Diese Geduld jedoch besaß jemand Anderes nicht mehr...
      So vieles Andere auch....Das war der Preis dafür so Perfekt sein zu wollen...
      Vielleicht... Sollte Kye für denn Moment....Daher...
      Wirklich.... Mal nur ansich selbst denken und die Sekunden allein mit Beni genießen...?
      Bis her.... War dies zu selten gewesen...
      Obwohl diese fremdliche Umgebung einschüchternd für Kye war, hatte er weniger Angst weil Beni bei ihm war...
      Seine Finger begann sich mit denn von Beni mehr zu verschränken.... Er begann.... Es zu Lieben seine Hand so zu halten... Als... Wären sie ein Pärchen...
      Sein Herz schlug schneller...
      Als.... Würden seine sehnsüchtigen Gefühle von Beni erwiedert werden...

      Auch wenn es nicht richtig war...
      Denn selbst belügen wollte sich Kye nicht... Wie könnte Beni jemand wie ihn Lieben....?
      Das....
      ....
      "Ich muss dich Enttäuschen....Um jemand mit Liebe zu ertränken...Muss man zuerst sich selbst Lieben können...."
      ......
      War.... Schon.....witzig....
      Er lernte mit Beni so viel....
      Dank ihm begriff er so viel.....
      Lieber wäre es ihm manchmal....
      Das sie eine.... Person wären.



      Bei Beni würde es ihm sicherlich besser gehen....
      Er war.... Perfekter als Beni es selbst überhaupt bemerken würde.... Und sagte Beni nicht selbst innerlich zu oft das ohm auch was Fehlte...
      Beni behandelt ihn bestimmt besser als Eternity.....
      ... Er könnte das Andere Stück för Beni sein...
      Sie könnten sich ver- - - -

      "Ob Lord Korbos mich für mein Fehlverhalten bestrafen wird? Er riskierte ja angeblich dich dafür ...? Beziehungsweise das Geheimnis... von dir ? Aber vielleicht freue ich mich da nur zu früh~."

      Mit einen unsichtbar hieb blinzelte Kye als ihm bewusst wurde wie... Krank seine Gedanken geworden sind.... Fast hätte er Lord Korbos Eternity vergessen und sein eigentlich Ziel!
      Und... Wie konnte er so Egotisch sein Beni der sich so freute von Lord Kobos bestraft zu werden wegzunehmen??
      Um sich aufzugeben war viel zu Früh....

      Prompt hob Kye seine eigene Hand und Patschte sich zwei mal auf die eigene Wange... Hinfort... Gedanken!!
      Darüber sollte er nicht erneut nachdenken!
      Er liebte doch Beni... Aber nicht auf so eine Weise...!

      "Willst du so unbedingt von Lord Korbos bestraft werden?", fragte er nun als er sich endlich wieder gesammelt hatte ruhig.
      Das ließ sich sicher einrichten....

      Nun aber nahm Kye sich denn wenigen Mut denn er hatte um etwas ehrlicher mit Beni zu sein... Wann würde er wieder so eine Gelegenheit haben? Offen mit seinen Gefühlen zu sein....

      ".... Du hattest gefragt warum unser Kennenlernen so aufregend war...", griff er die Frage auf und schaute auf den Boden vor sich.

      ".... Ich kenne dich eben schon etwas länger aber.... Beobachte dich genau so lange eher aus der Distanz... Das war für mich das erste mal seit langer Zeit das...
      Du mich angesehen hast... Und... Es... Hat mich einfach überwältigt...Und alles was über Jahre zurück gehalten habe kam wie ein Vulkan Ausbruch über mich... Ich... Wollte dich berühren... Dich mit Leidenschaft erdrücken und sehen wie du auch für mich.... So eim Erregendes Gesicht machst....Dabei... Hatte mir... Auch immer nur gereicht dich von der Distanz zu beobachten....
      .... Weil.... Ich ja.... Weiß und erkenne das du... Lord Korbos liebst.... "

      Kye spürte wie sich ein erneuter Gefühls Cocktail sammelte.
      "... Und ich möchte... Niemand sein der nur Körperliche Liebe von dir erfährt... Ich weiß durchaus das...Du in der Lage wärst... Ich weiß das du... Körperlich schon so manche Erfahrung gemacht hast...Und es mir bestimmt auch gefallen würde...Diese mit dir zu Teilen.. Dich zu küssen war sehr aufregend... Auch wenn ich den letzteren Teil mit dem Beißen nicht begreife.... "

      Der Weißhaarige rieb sich etwas beschämt über das Gesicht.
      "....Daher....War unserer Kennenlernen etwas Anderes geworden als es mir eigentlich Vorgestellt habe als euch erwischt habe... Auch wenn du mich kaum kennst... Habe ich schon länger eine... Tiefere Zuneigung für dich Beni... Aber deine Zuneigung gehört allein Lord Korbos... Und...ich möchte... Nicht dazwischen stehen... "
      ... Denn das würde nur das Bild was du von Lord Korbos hast ruinieren....
      Der Griff um Benis Hand begann von seiner Seite aus lockerer zu werden und dann begann sich aus seinen Griff zu befreien.



      " Auch wenn es dir bestimmt unangenehme ist von jemanden unbedeutend von mir sowas zu hören... Reicht es mir dich von der Ferne weiter zu beobachten... Von mir brauchst du also... Keine Rivalität zu Lord Korbos zu erwarten.... Denn.... Es gibt schon jemand dem mein Herz gehört... Und mehr möchte auch gar nicht das du weißt.... Oder das ich überhaupt eine Rolle in deinem Leben spiele...Solange... Du Glücklich bist.... Ist mir alles Andere egal.... "

      ... Er hatte ausgesprochen....
      Etwas leichter fühlte sich Kye schon...
      Auch wenn er Benis Glück leider oft durch Egotisch Zwecke missbraucht hatte wollte er am ende doch nur das Beni auch Glücklich sein konnte... Und dafür.... Nahm er auch ein paar.... Fehler und Rückschläge in Kauf....
      Believe Me ~

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    • Izarra Kimallus

      Der Anhänger von Stan fiel den Schmuckbesessenen Burschen sofort auf, die so ästhetisch am Smartphone dranhingen.

      Gerade als er aber dazu etwas fragen wollte seufzte Stan schwer auf, was ihn fragend zu über rüber glubsen ließ.


      "Was war denn los?!", rief er bekümmert und sorgenvoll, es konnte doch nur ernst sein ?

      "...Kann ich dich vielleicht um ein gefallen bitten?"

      Nun neigte Izarra fragend seinen Kopf zur Seite, doch entgegnete ihm seine Bitte mit einem "jaa, natürlich!"... er wollte ja sicherlich nichts komisches von ihm? Vielleicht wollte er ihn nur wegen den Weg fragen oder so ?

      Darauf erklärte ihn Stan sein, langsam für Izarras verständliches Problem.
      Er kannte es zu gut, wie die Meute von Menschen durchdrehte, wenn die Band auf einem Konzert plötzlich absagte... selbst, wenn sie sich nur um Minuten verspätete musste mindestens 1 Krankenwagen her und... oft schaffte es Izarra einer von den Verletzten oder sogar toten zu sein.

      Doch... kannte Izarra leider niemanden außer ihn der musikalisch begabt war.
      Er hatte nur Bekannte, die mit ihm die Konzerthaallen durchstöberten...Und das waren auch eher nur Bekannte , die sich lieber nur bespaßen ließen als irgendwas selbst zu spielen.

      Schwerfällig blickte Izarra zur Seite, was machte er bloß?



      "Sorry, aber... ich unterrichte alleine und

      ... habe nicht so viele Kontakte.", log Izarra ganz offensichtlich während er sein Handy näher zur Brust führte.

      Auch durfte der Lilagelbhaarige nur in... bestimmte Clubs, da in vielen er bereits schon sehr bekannt war und... Er in einigen... Verbot erhalten hatte oder sogar gesucht wurde.... Oft, weil er ausversehen in die Streitereien von anderen hineingeraten ist, die er schlichten wollte

      "Kannst du vielleicht ein paar Instrumente spielen? Bestimmt oder? Ich bitte wirklich nicht gern darum... Falls du aber Zeit hättest wäre das toll, du würdest selbstverständlich auch dafür bezahlt ----☆☆☆☆☆☆"

      Sofort funkelten die Augen von Izarra rapide auf, begeistert ging er Stan fast schon ein wenig zu nahe.
      Er würde BEZAHLT werden?!
      Geld erhalten ?!
      Es war nicht umsonst?!
      Das Geräusch der fallenden Münzen streuselte sich in seinen Ohren, was ein Glück er doch hatte!



      "Ich bin ein Meister im Klavierspielen! Ob Klassich, Blues oder Pop-Balladen-- selbst wenn du mir eine Orgel aufstellen würdest! Ich kann alles!", wendete sich Izarra wie ein Hündchen auf Stan zu.

      Das schöne Wort des grünen Scheines, lies ihn auf die vermeindliche Gefahr dieser Welt total ajsblenden, doch war sicher nichts schlimmes dabei, wenn so jemand nettes wie Stan ihn darum bat.

      " Lass mich dir nur helfen - ich komm sofort mit und helfe dir das Publikum zu begeistern!"

      ... auch wenn er selbst nie zuvor irgendwo aufgetreten ist...


      _________________________
      Lio Chevrier


      "Mh, leider haben wir als Menschen kein Einfluss auf Geschehene Dinge und du solltest dich besser nicht zu sehr an sowas aufhängen... Und nach vorne schauen und versuchen daraus zu lernen... Das versuche ich selbst, auch wenn es mir nicht immer gelingt."

      Nach vorne schauen und versuchen daraus zu lernen... Das klang einfacher als gesagt - Lio konnte seine negativen Gedanken zu Dingen, die er gerne anders hätte einfach selten beiseite schieben. Es war nicht so, als fand er es selbst gut... Doch war es wie in ihm eingewachsen.
      Harvey hatte aber wie es aussah auch damit seine gewissen Schwierigkeiten, weshalb das Gesagte von seinem Freund in Lio Verständnis zeigte. Es fühlte sich an, als wollten zumindest sie beide dasselbe... Das beste daraus machen, damit es auch jedem gut ging...
      Er spürte wie er sich durch die Gemeinsamkeit stärker zu Harvey verbunden fühtle...

      ...weshalb es kein Wunder war, dass er ihn seine gierige Bitte so entgegen drückte. Doch Lio fühlte sich in diesem Moment wirklich so, als bräuchte er gerade besondere Hilfe, er wollte was stärkeres in sich spüren.
      Etwas, was ihn überwältigte.
      Zu oft erwischte sich Ineb bei den Gedanken in heiklen Situationen das Bedrüfnis nach Erniedrigung oder Gewalt an sich selbst.
      Es waren oft nur flüchtige Gedanken und natürlich ging er diesen nie nach, mit wen auch bitte?
      Sein erster und letzter Schlag war sein eigener Bruder gewesen... es war so berauschend, dass es Ineb mit Angst erfüllte, weshalb er Louis bat dies einfach schnell zu vergessen, auch wenn ihn sein Bruder sicher weiter geholfen hätte. Doch wäre das nur das Ausnutzen der Güte eines tollen Menschen...und ausserdem fühlte sich Ineb dabei schmutzig... unnormal.
      Doch, auch wenn es sich falsch anfühlte dachte er viel zu oft daran zurück.
      Er wollte es so unbedingt wieder spüren, um diese Gefühle weiter zu erkunden. Vielleicht hörte sein Körper ja auf danach zu schreien, wenn jemand ihn ordentlich eine reinhaute und nicht so zurückhaltend wie sein Bruder war.

      Obwohl Lios Sicht ziemlich verschwommen war durch das viele Weinen, konnte er noch etwas erkennen wie beklemmt Harvey seinen Kopf nach unten sank.
      Schnell ging die Schuld in ihm hoch--- hatte er da vielleicht etwas gefragt, was niemals ausgesprochen werden sollte? Er wollte Harvey zu nichts zwingen und hoffte, dass sie eikfach seine Bitte vergesden würden... wie peinlich....

      "In Ordnung...Ich möchte dich aber nicht versehentlich zu sehr verletzen aber kann verstehen das einen ein Schlag auch wieder Wach rütteln kann.",

      Verblüfft richtete er seine Augen wieder zu Harvey.
      Er... wollte ihm wirklich helfen.
      Dankbar nickte Ineb ihm zu und positionierte sich dann so, dass er direkt vor seinem Freund kniete. Die Hände waren von ihm auf dem Schoß platziert und lagen ganz entspannt dar.

      Nanu...?
      War es ... normal... so gelassen zu wirken, wenn gleich jemand dir eine verpassen wollte? Wie konnte er sich nur so entspannen und sich dabei befreiter fühlen?

      Harvey beugte sich zu ihm runter und richtete ihn für die perfekte Position eines Schlags.
      Nun fing, dass ach so gelassene Herz von Ineb höher zu schlagen, nachdem er die kurze Berührung von dem Braunhaarigen empfing. Er genoss es unheimlicherweise sehr, doch das abwarten auf den Schlag machte ihn zugleich wieder nervöser.

      "Bleib so..."

      Schweigsam kniff er doch seine Augen zu, da er sich erstmal nicht traute Harvey dabei zuzusehen. Seine Finger drückten sich mehr in seine Jeans und bohrten sich in seine Haut.
      Obwohl Ineb ein starker Denker war und normalerweise sein Verstand immer am arbeiten war, schalteten sich bestimmte Schalter einfach von selbst ab und fokussierten sich nur auf Harveys Präsenz. Sein Atem hielt er dabei so ruhig wie er nur konnte.

      Genau als Ineb ausatmete setzte Harvey den Schlag an, seine flache Hand prallte genau auf Inebs Wange ab, sodass es ein Lautes, klatschendes Geräusch entstand.
      Wie ein Kartenhaus fiel Ineb zur Seite, sein Ellenbogen stützte den Abprall. Berauscht von den dumpfen Gefühl spürte er wie er schnell wieder von Harvey aufgerichtet wurde, indem er ihn am Arm packte.

      "War das zu fest? Du bist richtig zurück gestoßen... Du musst echt mehr Körperspannung Aufbauen, geht es...?"



      Mit einer hell erleuchtenden Farbe hob er seinen Kopf um genau auf Harvey zu sehen, er wirkte als war er nicht wirklich mehr bei ihm...
      Wie von Strom berührt, elektrisierte sich die der Schmerz in seinem Körper, der von der Wunde leicht über dem Kinn verströmte. An dieser Stelle fühlte sich es unglaublich warm an, dass pochende Gefühl... brachte Leben in Inebs Herz. Nachdem ihn Harvey auch noch so sanft über die Wunde Strich war es mit seiner Vernunft vorbei.

      "Mehr...", hauchte Ineb gierig heraus und beugte sich dabei wieder etwas näher zu Harvey vor.
      Harvey hatte... sich zurückgehalten... glaubte er zumindest, da er die deutliche Röte an seiner Haut nicht sah und auch nicht in den Spiegel gucken wollte.
      Das konnte Harvey besser... bestimmt konnte er ihn so sehr aus der Bahn schaffen, dass es sich für Ineb wie eine innerliche Umarmung anfühlte.
      Die Angst, dass dieses pulsierende Gefühl gleich verschwindet brachte Inebs Atem dabei heiser zu werden.
      Seine Finger umklammerten die von Harvey und drückten sie mehr an die Wunde, als erwartete er noch etwas.

      ...
      ...
      Doch... bevor er ihn noch näher kam, realisierte Ineb plötzlich was er hier eigentlich tat....
      ...wie wirkte er denn gerade für Harvey????

      Wehleidig ließ er Harvey wieder los und schob sich von Harvey etwas weiter weg. Sein Gesicht wurde knallig rot, als schämte er sich für sein Benehmen.

      Zittrig legte er sich seine Hand direkt auf seine Wunde und blickte nervös zur Seite.

      "Ich...Ich habe nur gemerkt, dass du dich zurückgehalten hast... Und da kam ... nur das Verlangen, dass du mich ruhig wie einen Mann schlagen könntest-- bi..bin ja einer. "

      Flüchtig bewegten sich Inebs Augen hin und her, immer wieder kehrten sie dabei zu Harvey zurück. Dabei schluckte er schwer, denn noch immer hallte der kleine Schmerz in ihm nach, der fast dabei war zu erlischen.



      "...we...wenn du also etwas fester könntest... wäre ich wirklich dankbar... a..Aber... Ich will nicht komisch wirken, sorry. "

      Nach der Umarmung traute er sich auch gar nicht mehr zu fragen. Er wusste selbst gerade, auf was sich gerade sei Körper fixieren wollte. Seine Gedanken kreisten nur noch um Harvey und den Schmerz...
      ____________________________

      Samuel Rose

      "Ich...weiß nicht..."

      Nüchtern hielt seine Augen weiter auf der Straße.
      Vor einigen Jahren... hätte es für diese Worte sofort Tote gegeben.
      Etwas so hart zu verdrängen, dass mit ihm zu tun hatte war eine große Beleidigung gewesen, die man nicht so einfach verzeihen konnte.
      Doch, gab es in Tyler nichts mehr, was ihn so aus der Haut fahren konnte.
      Die Bestätigung, die er ihm gab, dass er keine bedeutende Rolle je bei ihm gespielt hatte - erfüllte seinen Herz zum größten Teil.

      .⋅ ۵♡۵ ⋅.

      Tyler hatte er seitdem Vorfall in ihrer Kindheit verloren...An dem Tag, wo sein Bruder plötzlich nicht am Wochenende zu ihm kam...

      Wie sagte Papa noch so schön?
      'Er hat besseres zu tun, Sohn.'

      Papa ging es nur ums Geschäft, er verstand gar nicht was Sam gerade dabei war zu verlieren... er roch es förmlich meterweit, dass Tylers Vertrauen und Versprechen die Monate über nur... Fassade waren...
      Es war das erste mal, dass er wütend auf seinen eigenen Vater war.

      Ja... besseres.... mit jemand anderen...

      Sam war an diesem Tag so aufgewühlt wie noch nie. Aus Verzweiflung fuhr er mit Franc höchstpersönlich zu ihm, er wollte mit ihm reden... ihn ausschimpfen, wieso er ihn vernachlässigte ... zeigen, dass ihm das schwer verletzt hatte und er sich gefälligst um ihn kümmern sollte. Er wollte ihn wieder zum richtigen Platz führen, an seiner Seite...
      ...
      Doch blieb er am Fenster stehen, da er die grünen Haare des Geschöpfs warnahm, dass gerade aus der Küche hupste und zusammen mit Tyler lachend die Räume erkundete.

      Sprachlis blieb er für ein paar Minuten am Gebäude stehen, als konnte er...sich gar nicht mehr rühren.
      Erst als er genau Tyler aus der Nähe erkannte, saß er sich trostlos zu Boden hin, während Franc nur ratlos dastand und nicht wusste, was nun los war.

      Es war gruselig...
      Obwohl Sam sich sicher war... das er immer mehr von Tylers Gesicht erkannte, weil sie sich näher kamen...
      waren auf einen Anhieb plötzlich alles verschwunden...
      wie weggeweht -- es blieb nur ein leeres Loch, dass Sam Gänsehaut verursachte

      Am Boden begann er sich die Haut an der Hand aufzukratzen...
      Er fühlte sich schmutzig... verpestet, sobald er das lachen von Wyatt und Tyler hörte...

      Sie klangen...
      wie..ganz normale Kinder ...

      An diesem Tag verstarb für Sam die Person, die eins einen hohen Platz in seinem Leben einnahm. Zurück blieb nur diese verfluchte Zwangsstörung, die ihn ab und an selbst verfolgte.
      Er begann Cabriel regelrecht anzuschreien, wenn etwas nicht nach seiner Ordnung entsprach... Oder Dreck an seinen Sachen hatte... Die Zahlen, die Tyler gerne sah blieb ihm zum Glück erspart.
      Sicherlich war dies alles nur Einbildung... Nein, eher ein Fluch, was das Tier zurückließ.



      Gegen die Abnormalität...
      ...Sam würde alles tausendfach zurückgeben...
      ...den Schmerz....
      ...den Hass...
      ... und er würde mit diesem kleinen Grünschopf anfangen...

      ...War er nicht Schauspieler...?

      ...
      ...
      ...

      ...ihm kam eine gute Idee... die Pest zu schädigen

      .⋅ ۵♡۵ ⋅.

      "Das glaube ich nicht...Ich denke sehr wohl das du mir wichtig ...warst"

      Übelkeit stieg in Samuel hoch, sodass er als Ablenkung die Lichter von dem Fahrzeug höher drehte, als sei es wirklich nötig, dass sie perfekt die Straße umhüllten.

      Sam hasste es, wenn man die Dreistigkeit besaß ihn direkt in sein Gesicht lügen zu wollen.
      Wie konnte es Tyler nur wagen...?
      Verstand er nicht, dass es für ihn gerade eine Leichtigkeit war ihn verschwinden zu lassen...?
      Ah, nein.. natürlich tat er das nicht... ab diesem Zeitpunkt der Entwicklung -- war er doch gar nicht mehr da.

      "...ich...weiß das wir viel Händchen gehalten haben....Ich weiß genau das das ich das bei keinen Andere so oft getan habe...oder überhaupt...."

      Schon wieder eine Lüge, doch langsam beruhigte sich Sam wieder.
      Es war wohl seine Gewohnheit geworden, sowie Wyatt irgendwelche Dinge zu sagen, die Leute gerne hörten. Hauptsache alle waren zufrieden.

      Also setzte Sam sein bestes Lächeln auf und nickte nur Sam.

      "Ja... wir hatten oft Händchen gehalten ...."

      Mehr sagte er dazu nicht, auch wenn ihn viel mehr einfiel als nur das Halten von Händen.

      Während die Fahrt so weiterging, überlegte er sich... Wie er am besten Tyler Schaden konnte?
      Es gab da so vieles... manches war schon längst im Prozess.. anderes wie das Geschehnis mit Janon war bereits geschehen...
      ... Und jetzt hatte er die Macht im Fahrzeug... weshalb er mit der Idee kam, ihn etwas bei den Erinnerungen auf die Sprünge zu helfen...

      ...denn wie sonst sollte Tyler sich am Ende wieder unnormal fühlen?
      Nur... um damit alleine zu stehen...

      "Du...hast selbst eben gesagt um aus Fehlern zu lernen darf man nicht vergessen daher....Möchte mich versuchen soweit es geht wieder zu erinnern!"

      Es war gut, dass Tyler ohne weiteres zusagte ... Anders hätte Sam andere Maßnahmen bringen müssen, die vielleicht nicht so schön geendet wären.
      Aus Fehlern zu lernen, durfte man nichts vergessen...
      Ironischerweise musste sich bei diesem Fall Sam stark das lachen verkneifen.
      Er glaubte kaum, dass ein Dachziegel überhaupt in Stande war zu lernen...

      "Ich weiß...das in vielen Dingen Feige bin aber wenn es Hilft meine neuen Freunde ehrlicher gegenüber treten zu können, will die Chance auch ergreifen."

      Die Augen von Sam verschmälerten sich, die Worte waren wie Gift in seinem Mund... Erinnerten ihn auch daran, dass er in dieser Situation Lämmchen nicht vergessen durfte...
      Nur wegen ihn, hielt er sich noch so zurück ---
      --- erst wenn ihn Cabriel wieder vollkommene Gehorsamkeit schenkte, würde er den Freunden auf einmal zeigen, wo ihr Platz in der Hölle war.
      Doch so, durfte er seine Maske nicht zu sehr verlieren. Er hoffte wenigstens, dass Cabriel so klug war diesen Jungs nicht zu vertrauen. Sam war nur ein Held, dass ihn vor der üblen Welt retten wollte... dafür würde er sie alle auch ertränken.

      In der Stadt angekommen, fügten sich hohe Gebäude zusammen, die Straßenlichter schalteten sich langsam an, da die Dunkelheit einbrach.

      Schnell kamen sie auch an ihrem Zielort an, eine riesige Villa breite sich auf ihrer rechten Seite aus, die meterweit sich wie ein Rummelplatz hinauszog.

      "Keine Sorge, wir gehen nicht in das Gebäude hinein... Auch wenn zurzeit unser Vater sich im Urlaub befindet...", erklärte er ihm schlüssig und hielt an einem großen Parkplatz ein, wo kleine Kieselstekne den Boden bedeckten.



      "Steig aus.", appelierte er plötzlich etwas kälter und schnallte sich ab.

      Am Auto stehend, wartete er bis Tyler endlich aus dem Wagen kam, er spürte eine frustrierende Ungeduld gegenüber seinem Bruder, die er durch ein Lächeln möglichst verbarg.



      "gehen wir dahin, wo ich die meiste mit Lämmchen gespielt hatte... Und du so unbedingt deinen Fuß hineinsetzen wolltest."

      So drehte er Tyler einfach den Rücken zu und drückte einen Knopf an der Mauer, sodsss der Zaun von der Villa quietschend aufging. Wahrscheinlich war dieser Knopf mit einem Fingerabdruckscanner integriert.

      Eine Weile gingen sie an vielen Kleineren Gebäuden entlang, das Imperium von den Rose war riesig und mächtig. Ihnen gehörte praktisch der gesamte Stadtviertel, doch darum ging es hier nicht.

      An einem Baum blieben sie stehen, der oberhalb das große Baumhaus demonstierte.

      Sam streckte gelassen seinen Arm zu den Treppen, als wollte er Tyler war klarmachen.



      Es waren genau 13 Treppenstufen.

      "Du hast dich nie getraut... egal wie oft ich dich eingeladen habe...", sagte er in einem monotonen Ton und blickte lächelnd zu Tyler, als war dies eher als Witz gemeint. Auch, wenn dies sein voller Ernst war.

      "Ob du nun... normaler geworden bist? Ich warte auf dich dann oben... so wie früher ~."

      sogleich positionierte er seine Schuhe genau auf die Treppe und kletterte geschickt den Baum hinauf. Von Oben blickte er dann schelmisch grinsend zu Tyler hinunter. Seine gelben Augen sprachendas Wort "Feigling" wortwörtlich aus.

      Das Baumhaus selbst sah ziemlich schlicht aus, wenn man das Geheimnis nicht kannte, was sich hier verbarg.



      Eine schöne Lichterkette erhellte den Raum, ein kleiner Schlafplatz für mindestens 2 Kinder befand sich in der Ecke und viele andere Dinge lagen verstreut herum. Sam hatte selbst das Baumhaus schon seit langer Zekt nicht mehr besucht, er hatte ja jetzt den Club-- der sehr viel besser war. ... Als irgendein Holzhaus...
      Doch die Erinnerungen waren eins der schönsten, die er hier gesammelt hatte, voralmem mit Lämmchen.

      Direkt auf den Bett lag eine schwarze Wolfsmaske, dke auch viele tolle Erinnerungen in sich trug... er benutzt sie gerne um Cabriel zu erschrecken oder ihn gänzlich eine Lektion zu erteilen.



      So saß er sich einfach neben die Kisse hin und wartete auf Tyler.
      ____________________________

      Cabriel Valentine

      Er wusste nicht genau, ob es gut war, dass Wyatt ihn irgendwann zum gemeinsamen Essen außerhalb einlud. Ob er schon wieder ihn zum MCDonalds schleppen wollte.
      Seit seiner Kindheit hasste er Fastfood ketten, doch nicht aufgrund seiner schlechten Hygiene oder den lappigen Speisen.
      Ironischerweise Aß er dies aber fast täglich.
      Es gab einfach nur immer das zu Essen, wenn überhaupt etwas auf den Tisch serviert wurde. Bis heute dachte aber Cabriel, dass dies normal war... außer du gehörst zu den wohlhabenderen Leuten, wie Sam oder auch Wyatt.
      Bei Familie Rose... gab es so viel Auswahl, dass Cabriel genauso nichts essen konnte, weil es einfach zu viel Entscheidungswahl gab, was ihn total verunsicherte.
      Sam achtete immer explizit darauf, dass er was zusichnahm und nicht abmagerte, sondern noch im normalen Bereich der BMI sich befand. Man möchte ja kein krankes Lamm.

      Bei der Warnung von Sam, reagierte Wyatt wie folgt:

      "Ohhh okay! Danke für die Warnung wenn du das sagst, halte mich natürlich daran."

      Wyatt sprach dies so Sorgenfrei aus, dass Cabriel ihn nur unglaubwürdig zublinseln konnte.
      Doch anders außer ihn zu bitten sich von Sam Absgand zu halten konnte er nicht tun. Für alles andere waren ihn die Hände gebunden, so musste er einfach Wyatt etwas Vertrauen schenken. Die Sorge in ihm breitere sich trotz allem aus, so wie früher... Das schlechte Gewissen konnte ihn einfach nicht gehen lassen.

      Bei der Frage, ob er mit ihm Essen wollte...

      "Von dir lass mich gern belästigen! "

      Düsterer verschämelrte Cabriel seine Augen, das meinte er nur als Witz oder ?
      Wenige Sekunden später legte Wyatt ihn munter den Arm um die Schulter, was ihn den Witz wohl bestätigte.

      "Nur Spaß, Cab! Ich freue mich sogar sehr darüber das du mit mir reden möchtest! Manchmal glaube ich zwinge mich anderen auf, dabei liebe es mich immer mit allen zu Unterhalten."

      Ja... Eigentlich fühlte sich Cabriel auch zu dem Gespräch gezwungen. Aber Wyatt war hier nicht der Grund, sondern er selbst. Durch sein Fehlverhalten passierten heute ein paar schwer zu schluckende Dinge, die er nicht einfach unter den Teppich kehren wollte...
      Doch empfand er es nicht so, dass Wyatt sich anderen aufzwang...

      "Solange du mit dem Kopf bei der Sache bleibst habe ich nichts dagegen mich mit dir zu unterhalten... Und damit meine ich nicht, deine schnellen Themenwechsel..."

      Es war die fälschliche Information, die Wyatt gerne mal aussprach und ihn selbst verwirrte. Natürlich verstand er wieso er dies tat, Dinge positiver zu Reden lag Wyatt bestimmt im Blut.
      Doch... wickelte es ihn selbst einfach zu schnell um.
      Cabriel selbst sprach Dinge nur positiver aus, wenn er damit den gegenteiligen Effekt auslösen wollte ... um den Pessimismus einem näher zu bringen.

      "Plus, ich kann kontrollieren ob du auch wirklich brav was isst! Glaube nicht mir ist entgangen das du beim letzten mal nur eine Cola getrunken hast."

      Etwas Verblüfft schaute er zu Wyatt, dass ist ihm aufgefallen? Obwohl, der Grünhaarige hatte seine Augen eigentlich überall gehabt... Doch, dass ihm dies auffiel und ihn sogar störte verwirrte ihn etwas. Sollte ihm doch egal sein, wie viel er aß? Wollte er ihn etwa wie Sam auch kontrollieren, oder lag es an was anderem?

      'Verstehst du denn nicht das du zum Beispiel mir mittlerweile etwas wichtiges bedeutest?'

      ...
      ...

      "Das musst du nicht.", sagte Cabriel in einem leisen Ton, er wollte nicht, dass man ihn explizit beim Essen ansah... Das wäre nur unangenehm... Es hatte keinen etwas anzugehen, ob er was aß oder nicht, solange er selbst darauf achtete das Essen nicht zu vergessen.

      In der Küche angelangt kam aber dir Verunsicherung wieder in Cabriel hoch.
      Das Problem war, dass er eigentlich ... selten etwas kochte. Ein Blick zu Wyatt und die Verunsicherung stieg nur rapide auf.
      ...
      ... Was aß Wyatt gerne ?

      Er wollte nichts vorschlagen, was er gar nicht mochte ?
      Oder würde er etwas für sich selbst machen ?
      Vielleicht wollte er ja gar nicht zusammen kochen, immerhin hatte sich Cabriel total schwammig ausgedrückt.
      Hätte Cabriel vielleicht doch Lieferando vorschlagen sollen?

      3 Schritte ging er von Wyatt wieder auf abstand und saß sich dann am Esstisch hin.

      ".......... W...was willst du denn essen...? Ich bin da nicht wählerisch...."

      ...weil alles gleich schmeckt...
      ...,Nach nichts...Luft ...

      "Ich kann auch nur die einfachsten Dinge..."

      ...Und das war wirklich nicht viel. Er hoffte nun, dass Wyatt ihn etwas zuvorkam. Sonst würden sie beiden nur die Decke an der Wand anstarren können.

      Doch gab es noch etwas anderes.. was er gerne während des Kochens besprechen wollte.

      Dabei wand er sich wieder zu Wyatt und sah ihn mit verengten Augenbrauen an, als fiel es ihm schwer die Worte nun aus sich herauszubringen.

      "...setzt du dich zu mir?"

      Stumm platzierte er die Hände auf den Tisch und legte sie nervös aufeinander.

      Tief ein und ausatmend begann er dann zu sprechen, jedoch schaute er dabei sah er zuerst Wyatt fixiert in die Augen, als wollte er ihn nicht verlieren.

      "Ich ... Wollte mich noch einmal entschuldigen, dass ich weggerannt war, als dich Ineb so Angriff... Es war nicht fair von mir, da es eigentlich meine Worte waren, die du abbekommen hast... Das beschäfgigt mich schon die ganze Zeit..."


      Da das nächste Thema ihm aber schwerer fiel wanderten seine Augen wieder auf die Hände, die anfingen sich an den Fingerkuppen aus Nervosität zu kratzen und eine rote Strieme auf der Haut hinzufügen.

      "...Die Sache als Witch... war meine Schuld... Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist ... oder wie wir überhaupt in die Küche kamen..."

      Es war nicht zu übersehen wie schwer ihm die Worte eigentlich fielen, die er aber unbedingt aussprechen musste. Er musste sich für Fehler entschuldigen, ganz schnell, dass hatte er gelernt gehabt.
      Seine Stimme wurde zwar immer wirder leiser, doch versuchte er sie immer wieder selbst zurückzuholen.

      "Doch... habe ich dich einfach überfallen... Und.. Wollte ... Dinge tun... Die sicher für dich verstörend klangen ..."

      Wir können gerne weitermachen, wenn ich dir nicht zuwider bin? Mit dir mach ich es sogar auf der Herdplatte, auf dem mehlbedeckten Thresen oder auch direkt am Fenster, wenn du Zuschauer magst. Magst du... soetwas?"

      Hitze stieg in Cabriels Wangen und er beugte sich etwas beschämter auf den Tisch. Wenn er jetzt so über die Sache sah, konnte er nicht leugnen, dass es zu dem Zeitpunkt wirklich seinen Bedürfnissen entsprachen. Wyatt sah in diesem Augenblick so schön aus... Und war so voller warmer Energie, dass Cabriel sich zu gerne an ihn erwärmen wollte.
      ... Pervers...

      "Ich mache das nie wieder sowas abnormal, perverses... Es tut mir Leid, dass ich dir so nahe kam... das war ... sicher eklig für dich... "

      Auch, wennn er nicht so ganz wusste wie er dies aufhalten sollte. Schweren Herzens musste er nämlich feststellen, dass seine Witchform gänzlich kein bisschen unter kontrolle hatte. Als ob er ohne hu denken handelte.

      "Ich versuche als Witch Abstand von dir zu halten... irgendwie ... ziehst du mich wie magnetisch an und verursache dir nur Schwierigkeiten... Dabei war ich schon auf dem Dachboden... grausam..."

      Eigentlich wollte er am liebsten von Wyatt eine Bestätigung hören, damit ... Alle vielleicht doch noch einmal darüber überlegten ... ob sie Cabriel wirklich im Team haben wollte? So jemand abartigen wie ihn... Vielleicht haben sie ja schon den Schlussstrich mit ihm gezogen, als er aus der Küche raus ist ?

      ____________________________

      Beni Darkwood

      "Warum... Brauchen die Brotkrümmel? Warum verwenden sie nichts anderes?"

      Da fragte Kye genau den richtigen, begeistert Wand er sich der Antwort zu - Märchen waren sein (einziges) Wissen, was er dir auch im Schlaf in und auswendig sagen konnte.

      "Sie hatten es erst mit Steinen probiert, doch diese wurden ihnen dann abgenommen... Am Ende blieb ihn nur noch das Brot, was sie von ihrem Vater erhielten."

      "Willst du so unbedingt von Lord Korbos bestraft werden?"

      "Unbedingt!", kam es von Beni wie aus der Rakete geschossen. Der alleinige Gedanke wie Lord Korbos zornerfülltes Gesicht auf ihn herabblickte ließ Benis Knie so weich werden wie Pudding. Es wäre ein teuflisches Geschenk des Himmels.
      Mit was er wohl anfangen würde?
      Würde er ihn zuerst mir seinen Stöckelschuhen die Augen durchbohren?!
      Seine Haut an Stacheldraht befestigen ?!
      Oder ihn mit ein paar Peitschenhieben zur Vernunft bringen?!
      Es gab so viele Dinge und er wusste, dass der Lord in dieser Hinsicht sehr kreativ war und sich bemühte!

      Bevor er aber anfing lüstern hinunterzusabbern und er die Hand des Gegenübers anfing zu zerquetschen, brachte ihn Bleichi wieder zurück auf den Planeten.

      ".. Ich kenne dich eben schon etwas länger aber.... Beobachte dich genau so lange eher aus der Distanz... "

      Schweigsam drehte Beni seinen Kopf zu Bleichi, nur langsam kamen die Worten zu ihm an, als gab es im Wald ein paar Funkstörungen.
      Jemand... beobachtete ihn wirklich schon lange aus der Distanz? Das konnte er sich nur schwer vorstellen, schließlich... hatte er doch die lange Zeit über nur Lord Korbos beobachtet. Beobachtete er also ihn wie er seinen König anstarrte... Beni konnte dieses Bild, was gerade in seinem Kopf entstand nicht zu Ende malen.

      "Ich kenne dich eben schon etwas länger aber.... Beobachte dich genau so lange eher aus der Distanz... Das war für mich das erste mal seit langer Zeit das...Du mich angesehen hast... Und... Es... Hat mich einfach überwältigt...Und alles was über Jahre zurück gehalten habe kam wie ein Vulkan Ausbruch über mich... Ich... Wollte dich berühren... Dich mit Leidenschaft erdrücken und sehen wie du auch für mich.... So eim Erregendes Gesicht machst....Dabei...

      Obwohl doch Beni jemand war, der öfters die Gefühle anderer nicht verstehen konnte und es auch gar nicht versuchte... fesselten ihn die warmen Worte von Bleichi wie ein Seil um seinen Brustkorb.
      Sie fühlten sich so vertraut an...
      Es war komisch, denn selten passierte dieser Moment, aber er merkte wie er Bleichi auf anhieb verstand... auch wenn es schwer fiel zu begreifen, dass es hierbei sich um ihn handelte.
      Dieses überwältigende Gefühl, endlich von deinem Schwarm beachtet zu werden... Die krampfhafte Zurückhaltung, die einen wahnsinnig werden ließ...Die gierige Sehnsucht nach Hautkontakt....und nach Erwiderung...
      Es war so, als sprach ihn Bleichi gerade aus der Seele...

      "Hatte mir... Auch immer nur gereicht dich von der Distanz zu beobachten....
      .... Weil.... Ich ja.... Weiß und erkenne das du... Lord Korbos liebst.... "

      Das war das einzige, was sie wohl gänzlich in ihrer Liebe unterschied... Wie konnte er so einfach damit umgehen...?
      Allein der Gedanke, dass Lord Korbos Gefühle für jemand anderen hatte... brachten ihn nur wieder zur Waffe zurück, die er bevor er mit Kye los ist eingesackt hatte.
      Er könnte niemals nur die zweite Geige spielen , er wollte für Lord Korbos ein Orchester sein-- egal wie egoistisch es war....
      Ob es dann hieß, dass das Glück von Lord Korbos ihn nicht so wichtig war?
      ...Nein, wenn Lord Korbos wirklich jemand anderen an seiner Seite wünschte, würde er dies wohl akzeptieren... Doch einen Grund hier noch auf den Planeten zu verweilen hatte er wohl nicht mehr.
      Dachte Kye also anders? Gab es auch eine Form von Liebe, die nicht zur Selbstzerstörung führte, wenn man nicht erwidert wurde?

      "... Und ich möchte... Niemand sein der nur Körperliche Liebe von dir erfährt... "

      Wie zurück in den Geheimraum versetzt spürte Beni wieder die fordernden Lippen des Weißhaarigen an seinen Mund, die er versuchte abzuwehren, weil sich so Beni selten in der Lage des missbrauchten befand. Er konnte sich nicht einmal daran erinnern, wie der neben ihn geschmeckt hat... Weil alles viel zu schnell ging... hätte er davor mit ihm gesprochen, wäre die Nacht sicher etwas anders gelaufen.
      Konnte es sein, dass Bleichi etwas komischer war als er ? Das war ja wirklich seltsam!
      Er hingegen wäre froh, wenn Lord ihn wenigstens körperlich benutzen würde... Doch natürlich würde es nicht reichen.

      Die Hand von Kye löste sich langsam von ihm, zuerst wollte er sie noch fester an sich drücken ... Doch verstand er nicht so ganz warum?
      Er war ja nicht Lord Korbos, die Gefühle seiner Exfreunde war ihm auch egal gewesen... Hauptsache der Sex war gut.
      Doch bei Kye spürte er wie sich ihre Farben ähnelten... bekam er etwa Mitleid...?
      Denn es stimmte, in seinem Herz gab es nur Platz für einen Mann -- Lord Korbos.
      Selbst, wenn Lord Korbos Bleichi auch lieben würde und sie zu 3 ein Paar wären... könnte er nicht mit seiner Eifersucht leben - egal wie ähnlich diese Farben sich im Licht spiegelten.
      Doch war Beni nicht mal annähernd da, dass Lord Korbos überhaupt etwas für ihn empfand. Ihr erster Kuss... war ja auch nur aufgezwungen... Schon wieder etwas vergleichbares.

      "Auch wenn es dir bestimmt unangenehme ist von jemanden unbedeutend von mir sowas zu hören... "

      Aus irgendeinen Grund verengten sich seine Augenbrauen bei diesen Worten, ihm gefielen sie überhaupt nicht.
      Warum sprach er so über sich, wenn es doch ganz klar war, dass der Lord etwas in ihn sah?
      Er durfte neben ihn existieren... Wie konnte es Unbedeutend sein...?

      Jedoch stimmte es wohl, jetzt konnte er Bleichi wirklich nicht mehr als Rivalen sehen, der versuchte Lord Korbos zu erobern. Er konnte sich auch nicht vorstellen, dass er ihn gerade ein Lügenmärchen erzählte... Und selbst wenn, war Beni schon zu lange darauf reingefallen.

      "Denn.... Es gibt schon jemand dem mein Herz gehört... Und mehr möchte auch gar nicht das du weißt.... Oder das ich überhaupt eine Rolle in deinem Leben spiele...Solange... Du Glücklich bist.... Ist mir alles Andere egal.."

      Als konnte er es einfach nicht mehr ertragen blieb er für den Moment einfach stehen. Seine lila Augen blickten skeptisch zu seinem Gegenüber und schüttelten nur den Kopf.



      "Und...Das reicht dir wirklich aus...? Mein Glück zu sehen...?"

      Ein kleines Lachen entwich den Weißhaarigen mit violetten Strähnen, flink wischte er sich seine etwas durcheinander gebrachte Mähne wieder nach hinten.

      "Liebst du mich dann wirklich so stark? Oder liegt es daran, dass du dich als gar nicht wert siehst?"

      Die Fragen von Beni kamen aus ihm heraus, als musste er sie einfach den anderen stellen. Gewillt kam er den anderen wieder näher, sein Lächeln war breit, als wäre er zum Teil gerade wirklich glücklich... Doch in seinen Augen bildete sich ein kleiner Funken von Wut... Die er sich noch nicht ganz erklären konnte. Vielleicht, weil er die Handlung von Kye einfach nicht Begriff. Vorsichtig legte er den Spiegel an einen Stein gelegt.

      Plötzlich packte Beni den Gegenüber mit beiden Händen an seinen Oberarmen und presste ihn an den nächst gelegenen Baum. Dabei kam er seinem Gesicht sehr nahe, sodass sie gezwungen waren ein Blickkontakt zu halten. Die rötliche Farbe ... war so intensiv, dass Beni sich fast darin verfing.

      "Nenn dich nicht Unbedeutend! Ohne dich, hätte ich mein Problem niemals begriffen-- du musst auch etwas besonderes für den Lord sein... Selbst, wenn du nicht sein Liebespartner bist... ", schimpfte er ihn aus als wollte er ihn eine Lektion erteilen, genauso wie er es vor kurzem tuen wollte.

      Nun wurde Beni etwas röter im Gesicht, als machte ihn die Situation etwas verlegen. Doch trotzdem blieben seine Lichtet direkt auf den Gegenüber gerichtet. Er versuchte so mutig wie es ging zu lächeln, um den selbstsicheren zu spielen.




      "Noch nie hatte mir jemand so intensiv seine Gefühle gestanden... Beinahe blieb mir mein Herz vor Überraschung stehen... jetzt verstehe ich ... Warum du so gierig warst im Geheimraum... Ich hätte wohl noch schlimmer gehandelt ... Doch verstehe ich einfach nicjt wie leicht du damit umgehen kannst?"

      Seine Hand löste sich und platzierte sich direkt an der Brust von Kye, um sein Herzschlag zu erfühlen.

      "Es muss doch furchtbar wehtun... Oder nicht ? Mit mir schimpfst du, dass ich nicht aufgeben darf... Aber selbst hast du es bei mir gar nicht versucht. Du traust dich nicht einmal dich mir bis jetzt zeigen..."

      Beinahe klang es so als spielte jetzt Beni den erfahrenen Lehrer, doch empfand er einfach Kye als jemanden, der nicht ehrlich zu sich selbst war.. sowie er es immer war. Wie konnte er also sich von den Worten dieses Mannes so einlullen lassen obwohl er selbst keine Eier in der Hose hatte?

      "Warum bist du nicht gieriger...? Du liebst mich doch... also benimm dich nicht so wie ein Feigling und erstick nicht einsam an deinen Gefühlen, da bist du ja dann nicjt besser als ich... ist doch praktisch wie Selbstmord."

      Langsam beugte er seinen Kopf zu Bleichis Hals, sodass seine Lippen beinahe die Haut berührten.



      "Ich könnte deine Gefühle nicht mal erwidern, weil Du dich lieber irgendwo versteckst... statt dich mir zu nähern... Dabei war ich so oft allein, mit meiner eigenen unerwiderten Liebe--- ich hätte mich sicher gefreut, wenn du da gewesen wärst... ", hauchte er an seinen Hals und begann diesen wie aus einem Trieb zu küssen.

      "...Auch, wenn ich dir gerade wirklich nur die körperliche Nähe bieten kann... gib mir doch die Chance es wenigstens in diesem Punkt zurückzuerwidern... Auch Sex ist eine Form von unverbindlicher Liebe und lässt das Herz etwas leichter werden..."

      Ohne, dass der andere überhaupt dazu etwas sagen konnte nahm ihn Beni mit beiden Händen am Gesicht und drückte zärtlich die Lippen auf seine. Während er noch tief die ähnlichen Gefühle des anderen in seinem Herzen spürte, schloss er seine Augen und bewegte langsam in einem harmonischen Rhythmus an Bleichi, so als wollte er ihm gerade die Zuneigung so zurückgeben. Oder ihm wenigstens zeigen, dass er den Schmerz nachempfand und... jeder lieber egoistisch sein sollte.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Stan L.

      Zuerst glaubte Stan das würde nichts werden da Izarra sonst niemand Anderen kannte der aushelfen konnte, selbst das er heute einspringen musste war ja nur möglich da Wyatt heute sein Dreh-Termin verschoben hatte.
      "Ich bin ein Meister im Klavierspielen! Ob Klassich, Blues oder Pop-Balladen-- selbst wenn du mir eine Orgel aufstellen würdest! Ich kann alles!"
      Das klang plötzlich mehr als viel versprechend!
      " Lass mich dir nur helfen - ich komm sofort mit und helfe dir das Publikum zu begeistern!"

      Wow! Izarra würde sogar jetzt seine Wertvolle Zeit dafür aufopfern??
      Stan konnte nicht anderes Vorfreude und Erleichterung breiter zu Lächeln:

      "Das ist super! Vielen Dank das du helfen willst! Der Besitzer ist auch ein guter Freund von mir, es hätte mich ehrlich gesagt traurig gemacht wenn er Stress bekommt weil das Publikum so ausrastetet! Aber mit dir zusammen sind wir schon mal zu Zweit, da bekommen wir die Leute bestimmt auf eine bessere Stimmung!"


      So ergriff Stan auch die Hände von Izarra um diese freundlich zu schütteln.
      "Und mach dir keine Sorgen, ich pass auf dich auf...Selbst wenn das Publikum ein anfangs gewiss einschüchtern sein kann.", versprach er ihm ehrlich.
      Als er sich von ihm löste schrieb Stan dem Besitzer der Bar um das ganze abzuklären.

      "Gut dann würde dich direkt mitnehmen, vor Ort haben wir auch zu Verfügung gestellte Instrumente, ich glaube da ist sogar auch ein Klavier dabei.", teilte er Izarra mit.
      Bevor er aber ging konnte er nicht Anderes als mit gemischten Gefühl richtung Küche zu sehen wo er mitbekommen hatte wohin Wyatt mit...diesem Cabriel gegangen war.
      Als er zur Türe dann ging warf er Izarra ein wieder ernsteren Blick zu:
      "Kann ich dich fragen ob du schon ein...Nun Gewissen Eindruck von denn Anderen WG-Mitbewohner erhalten hast? Wie Cabriel zum Beispiel...Ich wüsste gern war für eine Person er ist."
      Zwar konnte er Personen gut Analysieren doch war ihm Cabriel...einfach nur suspekt....


      Er öffnete seinen Kragen, da ab jetzt sein Zeit als Butler vorbei war und später sich keine blöde Sprüche von den Jungs anhören wollte...Obwohl das sowieso der Fall sein würde.
      "Falls du übrigens doch zu viel Angst bekommst oder dich unwohl fühlst bei dem Publikum, sag ruhig bescheid...Ich nehme es dir nicht übel wenn es dann doch nicht klappt.", stellte Stan deutlich klar. Wenn sich Izarra das durch quälte wäre das überhaupt nicht in Ordnung.
      Verwerflich wäre sogar nicht, es war schließlich kein normales Publikum und selbst die besten Musiker lehnten ein Auftritt dort ab, weswegen es sein Kumpel auch so schwer fiel ein anständige Unterhaltung zusammen zubekommen...
      Es war auch irgendwie lustig, genau wegen sowas war er überhaupt zu dieser Bar gekommen....
      Und dann ergab sich ein zum Anderen...

      ____________________________________

      Harvey Bell

      "Mehr..."
      ....
      ......
      .........
      Was....?!



      Hatte er sich gerade verhört oder hauchte Ineb gerade nach...Mehr?
      Und das seinem Gesicht so nahe kam als wollte er ihn gleich Küssen machte die Situation nicht besser.
      Hitze stieg dem Braunhaarigen ins Gesicht, damit hatte besonderes jetzt bei Lio nicht gerechnet!
      Noch nie hatte jemand so reagiert wenn Harvey die Person geschlagen hatte...
      ...Und er hatte schon einige Schlägerrein und Körperliche Auseinandersetzungen hinter sich.
      Höchsten kam ein Spöttisches Mehr über die Lippen seines Gegenübers wenn sie Harvey schlag als zu schwach hielten und ihn provozieren wollten aber...Ineb woltle sich ja gerade nicht mit ihm Prügeln....

      "Ich...Ich habe nur gemerkt, dass du dich zurückgehalten hast... Und da kam ... nur das Verlangen, dass du mich ruhig wie einen Mann schlagen könntest-- bi..bin ja einer. "
      Ja...Tatsächlich hatte er sich zurückgehalten, dass hatte Lio gemerkt...?

      "Ähm...Tatsächlich, ich wollte es nicht übertreiben...Keine sorge ich sehe dich komplett als Mann an.", kam es zögerlich von Harvey. Das auch Frauen ohne Gnade geschlagen hatte wollte Harvey jetzt nicht so raus hängen lassen...Da zog Harvey wirklich kein Strich mehr. Zu Anfang hatte natürlich eine gewisse Art von Respekt gezeigt aber...Weiber konnten manchmal genau so gut einstecken wie ein Kerl oder austeilen.
      Doch darum ging es sichtlich nicht...Er verstand ja das manche Kerle in ihrer Männlichkeit kränkte...Er war da ja nicht groß Anderes sobald darum ging den Beschützer zu sein!
      Selten kam es vor das man ihn beschützt und...um ehrlich zu seinen wusste Harvey nicht ob ihn das beschämen würde.

      "...we...wenn du also etwas fester könntest... wäre ich wirklich dankbar... a..Aber... Ich will nicht komisch wirken, sorry. "
      Langsam entwickelte sich die Situation zwischen ihnen hier in eine Richtung mit der Harvey nicht gerechnet hatte...
      ...Er wusste nicht so recht ob er die richtiger Person war die bitte für Ineb zu erfüllen...es war irgendwie als würde man direkt bei Hundert anfangen und er hatte schon bei dem zurückhaltenden schlag gemerkt wie leicht Lio davon aus den latschen gekippt war.

      Wäre nicht mit einer leichten Zweideutigkeit verbunden könnte man ja einen der Anderen Fragen...Oder?
      Naja...Tyler war nicht da...
      Cabriel vorzustellen wie er jemand schlägt würde vielleicht damit enden das er ein schlehctes gewissen bekamm
      und Wyatt schien gegen Gewalt zu sein, am ende würden sich Ineb nur wie zwei Katzten anfauchen und das war sicherlich nicht das was Ineb gerade brauchte,

      Er war also...der Eine...der ihm jetzt Helfen konnte....
      Falls ihm wirklich half....
      ...Irgendwie aufregend war es schon für Harvey der schon länger seine grobe Kraft als etwas gutes sehen konnte...
      Zudem war es...auch ein wenig...Heiß...das Lio so Tapfer blieb nach mehr zu verlangen...

      "...Schon okay, es ist zwar komisch aber ich möchte dir ja auch Helfen....! Ich finds...ehrlich gesagt Mutig von dir mich um sowas zu bitten."


      Die Situation war wirklich ein wenig merkwürdig...
      Dennoch spürte Harvey eine ziemlich Hitze selbst in sich aufsteigen....Hoffentlich aber bereute Ineb seine Entscheidung gleich nicht.
      "Ich schlag jetzt fester, versprochen...Halt dich aber irgendwo fest."
      Nicht das Ineb noch von der Wucht irgendwo gegen stieß,...Dann hätten sie den zweiten der ins Krankenhaus musste.

      Nachdem seine eigene Hand noch mal gelockert hatte drückte er diese diesmal zur Faust.
      Er wurde trotzdem nicht mit ganze Kraft zuschlagen, dass wollte er Ineb nicht antun aber es würde sicherlich um einiges fester sein als eben....
      Erst als er sich sicher war das Ineb bereit dazu war, holte merklich weiter aus und Schlug Ineb erneut, dieses mal war es seine Schulter auf der Anderen Seite die mit Kräftiger Wucht traff, erneut sein Gesicht zu schlagen würde ihm sicherlich nur sehbare Flecken beschweren und fragen aufwerfen.

      Aus alter Gewohnheit, holte sofort noch mal aus um noch mal zuzuschlagen.
      Gerade noch so bremste er sich und ließ seine Faust in der Luft erhoben.
      "...Besser?", harkte er nach.

      ____________________________________

      Wyatt Carson Lyons

      "Solange du mit dem Kopf bei der Sache bleibst habe ich nichts dagegen mich mit dir zu unterhalten... Und damit meine ich nicht, deine schnellen Themenwechsel..."
      Verpeilt gespielt hob sich Wyatt den Zeigefinger an die Unterlippe...Bei der Sache bleiben?
      "Huuuhhh? Ich bleib doch immer bei der Sache!", gab der Schauspieler ungläubig zurück als hätte ihm Cabriel unterstellt nur Märchen zu erzählen.


      Aber gut....Irgendwie schien Cabriel das sowieso zu durchblicken...Ob er sich daher die mühe Sparen sollte?
      Der Grünhaarige war sich noch etwas unschlüssig als er zusammen mit Cabriel in die Küche ging welcher ablehnte das sich Wyatt Gedanken um dessen Essverhalten machte.
      "Kann ich voll verstehen, mich stört es auch immer wenn Stan kontrolliert ob wieder wieder bei McDonals war.", machte munter ein etwas schlechten vergleich aber eher um das ganze Lustig zu gestalten.

      ".......... W...was willst du denn essen...? Ich bin da nicht wählerisch...."
      Wyatt steuerte schon den Kühlschrank an und öffnete diesen als die Unsicherheit bei dem kleineren bemerkte.
      Schien als würde selbst sowas Cabriel viel Mut kostete....


      Bis her konnte sich Wyatt erinnern Cabriel bei irgend eine Tätigkeit beobachtet zu haben wo er nicht wirkte als würde er gleich im Dreieck springen....Für ihn der mittlerweile so viel Selbstbewusstsein angehäuft hatte ein wenig schwierig in ersten Moment um zu switchen...Aber dann erinnerte sich Wyatt das früher auch nicht gerade von Selbstbewusstsein gesprudelt hatte und konnte das Gefühl irgendwas, Falsch zu machen oder die Lage unangenehm gut nach vollziehen...Mittlerweile war das Gefühl der Angst sich zu blamieren vollkommend verschwunden...Oder zumindest bedeckt...

      "Ich kann auch nur die einfachsten Dinge..."

      "Hach, hach! Ich kann auch nicht Kochen wie ein Gourmet-Koch! Ich bin schon glücklich darüber das mir mein Toast nicht im Toaster verbrennt oder das ich beim Nudeln Kochen das Wasser nicht vergesse, weil mich mit meinem Handy zu viel ablenke! Wählerisch bin was das Essen betrifft auch nicht wirklich...Ich hab sogar mal Hundefutter gegessen! Das einzige womit ich meine Probleme habe ist Scharfes Essen! Also lass uns gern was einfaches Essen, wir finden bestimmt etwas!", lachte Wyatt munter.


      Sie hatten Milch im Kühlschrank...Am liebsten würde er ja Pfannkuchen essen aber wie das ging wusste Wyatt nicht sonderlich, aber sie könnten ja irgend einer Anweisung im Internet befolgen!
      Und dann irgendwas auf den Pfannkuchen klatschen...Fleisch schmeckt vermutlich auch darauf oder?
      Wyatt überlegte und kramte ein paar Zutaten raus wo er glaubte die in ein Pfannkuchen gehörten und stellte diese auf der Küchenzeile ab.


      "...setzt du dich zu mir?"
      Merklich sah Cabriel danach aus als wäre das was noch mit ihm bereden wollte deutlich ernster.


      "Huh? Na klar doch, Cab!"
      Da Wyatt selbst wusste das womöglich mit denn Gedanken abschweifen würde setzte er sich erst mal zu Cabriel um seine Aufmerksamkeit auf ihn zu legen.
      "Ich ... Wollte mich noch einmal entschuldigen, dass ich weggerannt war, als dich Ineb so Angriff... Es war nicht fair von mir, da es eigentlich meine Worte waren, die du abbekommen hast... Das beschäfgigt mich schon die ganze Zeit..."

      Oh...Das....
      Das hatte Wyatt schon angefangen in seine imaginäre Glitzerkiste zu schieben...
      Ein kleinen Moment brauchte Wyatt um die Situation wieder in sein gemüht zu führen und sie von seinen verschleierten Schein zu befreien.
      "Cab, hör auf ihn zu verteidigen, du lässt dich von ihn nur von der perversen Seuche Liebreizigkeit anstecken!"
      "Ja, wie abnormal umwerfend muss man eigentlich sein?! Nur ein kranker perversling wahrer Charmeur würde sich seinen Gelüste Tugend so nachgehen- während Monster Freunde die Welt angreifen beglücken!"
      Mhh Ja...So war es nicht gewesen....Bedauerlicherweise.
      Nachdenklich hob sich Wyatt die Hand an sein Kinn...Und hörte Cabriel erst einmal zu, gerade musste er nicht unbedingt sich in den Vordergrund drängen, das Cabriel sich überhaupt dazu entschlossen hatte mit ihm zu sprechen ohne das Wyatt ihm nach laufen musste war sicher nichts mit dem Wyatt täglichen rechnen konnte.


      "...Die Sache als Witch... war meine Schuld... Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist ... oder wie wir überhaupt in die Küche kamen..."

      Das Verhalten von Cabriel war wirklich sonderbar gewesen...
      Als hätte er irgendwas gesehen...Ob das Halluzinationen waren?
      Er selbst wusste ja wie intensiv solche werden konnten das nicht verstand warum Andere es nicht auch sehen konnten....

      "Doch... habe ich dich einfach überfallen... Und.. Wollte ... Dinge tun... Die sicher für dich verstörend klangen ..."
      Die Mundwinkel von Wyatt hoben sich, es war schon irgendwie....Lieb von Cabriel das sich dafür entschuldigte, wenn er daran dachte was für....verstörendes Zeug er schon hören oder sogar erleben musste...War das im Vergleich schon harmlos...
      Solche Perversen Dinge überforderten ihn gern einmal, besonderes wenn gerade nicht in diesem Mode war....Es Anderen bis aufs kleinste Recht zu machen...
      Ihm stieg selbst etwas wärme in die Wangen...Als Fühlte sich fast so an wie ein beschämendes Gespräch das man normalerweise nach den Sex führte...Und man ein neuen Fetisch dabei entdeckt hatte...Solche Gespräche hatte Wyatt tatsächlich öfters gehabt in seinen eher bescheiden offenen Beziehungen....Irgendwie hatte Wyatt öfter seltsame Kinks bei seinen Partner und Partnerinnen erweckt....schließlich....machte....er Alles....mit.
      Und wenn man ihn fragte ob es ihm auch gefallen hatte war seine Antwort immer gleich.
      Ich liebe...alles was du liebst.
      Das war dann meist der Moment wo die Anderen begriffen das bei Wyatt etwas nicht stimmte oder ihnen die Lust verging.
      Wer wollte schon jemand der nicht ehrlich war und dazu noch einem das Gefühl gab ihn nun Gefallsüchtig gegenüber zu sein? Es gab einen immer ein Faden Beigeschmack...
      Zwar konnte das für eine weile toll sein...Jemand zu haben der für alle gelüste zu haben war doch irgendwann kam der Punkt wo man darin jedoch nichts ernsteres sehen konnte.
      Eine enge Bindung war da kaum möglich....
      ...Dieses Problem war sich Wyatt jedoch auch mittlerweile bewusst...Aber es würde wohl dauern bis er ein Weg finden würde, sich nicht selbst wieder zu verlieren und in die Phase zu verfallen....

      "Ich mache das nie wieder sowas abnormal, perverses... Es tut mir Leid, dass ich dir so nahe kam... das war ... sicher eklig für dich... "
      ....
      Ohje....Cabriel war wirklich das Gegenteil von ihm selbst.-
      Wyatt stützte sein Kinn auf der Handfläche ab und schaute Cabriel genau an und Lächelte sachte:
      "Ey, du klingst fast schon wie Ineb....Ich finde nicht das Abnormalität versteckt werden sollte oder man abstand nehmen sollte, da niemand normal ist jeder von uns hat eine Seite an sich die sich von Anderen abhebt, es nur wichtig...Wie man damit umgeht und es war von mir nicht weniger Abnormal wie auf dich reagiert habe in dem Moment in der Küche...Harvey hätte dich sicher dafür geschlagen, Tyler dich versucht zu Vernunft zu bringen oder Ineb hätte herum geschrien ...Das sind normale Reaktionen."


      "Wir haben ja zum Teil schon festgestellt das wir uns seltsam oder Anderes benehmen in unserer Witch-Form...Sicher dauerte es noch etwas bis wir uns dort in Kontrolle haben also hast du gar kein Grund dich bei mir zu entschuldigen, Cab! Ich möchte daher auch gar nicht das du abstand von mir nimmst, ich mach mir ehrlich gesagt dann noch mehr sorgen....Erst wenn ich auch sicher weiß das es dir auch gut geht ist , kannst du gern dich von mir soweit entfernen wie du willst..."


      "...irgendwie ... ziehst du mich wie magnetisch an und verursache dir nur Schwierigkeiten... Dabei war ich schon auf dem Dachboden... grausam..."

      Noch immer lächelte Wyatt jedoch schien er selbst ein leisen tiefen Atemzug zu machen.
      Denn er musste tatsächlich etwas darüber nachdenken...Schließlich wollte Cabriel das Wyatt ehrlich war und....
      "...Ich möchte mich mit Ineb besser verstehen...Es stimmt wohl das es immer wieder zum Streit zwischen ihm und mir kam nachdem wir beide in unserer Witch-Form agiert haben....Und ich hab mir schon Gedanken gemacht woran es liegen könnte, vielleicht gebe...dir wirklich zu viel Aufmerksamkeit."

      So negativ zu sprechen ließ Wyatt ein wenig selbst sein Blick auf den Tisch senken, obwohl er ein freund von tiefen Augenkontakt war.
      "Auch wenn ich dich wirklich mag Cab....Glaube ich das in deiner Nähe anfange einiges viel deutlicher zu sehen und auch neue Aspekte dieser Welt die zuvor noch nie gesehen habe...Ich finde es Aufregend, vielleicht sogar auch anziehend...Und merkwürdig erschreckend...Nur kann nicht frei sagen ob mir das Gefällt oder nicht."

      Schließlich liebte Wyatt seine Bunte Welt....
      Aber Cabriel brachte zwar dunkle Farben in seine Welt hinein, jedoch sah er dadurch Dinge die ihn zuvor diese blenden Farben einfach überdeckt haben....
      "Ich finde eigentlich können wir uns gegenseitig bestimmt aneinander besser helfen, wenn wir ehrlicher sind....Das hab von dir gelernt, wie grausam auch es von dir geklungen hatte...Hat mich das wie aus einem verzauberten Schlaf geweckt."

      Wyatt sah leicht zur Seite als sein Gedanken an vergangenes zurück wich und sein Lächeln ein wenig matter wirkte:
      "...Vielleicht wenn ehrlicher gewesen wäre hätte...das einige...Lebe einfacher gemacht...."
      ....
      Bevor ihn jedoch die bitterlichkeit zu sehr überkam hoben sich seine Mundwinkel wieder mehr und Wyatt faltete die Hände zusammen:

      "Kurz um! Muss mich auch mal bei dir bedanken und anstatt uns zu entschuldigen sollten wir daran Arbeiten es beim nächsten mal besser zu machen! Noch mal verführst du mich nicht~! Ich bin zwar Pazifist aber dann werde ich dir so eine Klatschen das du wieder zur Besinnung kommst.", stänkerte Wyatt gespielt und hob die Hand dabei motiviert als wollte gleich jetzt hier Cabriel eine scheuern.
      Aber dann bei dem Gedanke ihm eine zu kleben senkte sich seine Hand wieder....
      ....
      "Vielleicht kneif dich auch nur...Irgendwas das dir am besten Hilft wieder klar zu denken.", fügte er leiser hinzu mit schiefen Lächeln. Damit konnte er eher Leben....

      ____________________________________

      Tyler Wang-Chi

      Obwohl Tyler wegen der Erschöpfung, immer wieder in einem Dämmerzustand wechselte bemerkten seine Seelenfenster das ihm die vorbei ziehende Umgebung immer bekannter vor kam.
      Unwohler begann sich Tyler in seinem Sitz aufzurichten und mit mehr Anstrengung hinaus zu Blicken.
      Auch wen es eine lange Zeit her war das der anstrebende Schwimmer in dieser Gegend war veränderte sich kleine Details auch über die Jahre nicht...Die Farben der Dächer, die Mauer....das Muster des Pflastersteine...Als Kind hatte er sich während der Fahrt viel von der Umgebung eingeprägt, wenn ihn seine Mutter hergefahren hatte...
      Das war sichtlich nicht mehr der Weg zum Krankenahaus...
      "Ähm...",entwich es Tyler leiser als er aus denn Augenwinkel wieder zu Samuel blickte.
      Sein Halbbruder wusste gewiss am besten wohin sie gerade fuhren und irgendwie wollte er es nicht hinterfragen. Auch wenn der Kontakt zwischen ihnen abgebrochen war schwebte um Sam immer eine gewisse Aura...Sie erinnerte Tyler an eine Art...Höhere Respekt Person, wie ein Lehrer...dessen Unterricht man auch nicht einfach hinterfragen sollte.

      Aber in ersten Moment hoffte Tyler das er sich schlicht einfach nur irrte...In später stunde sah alles immer irgendwie gleich aus.
      Seine dröhnenden Kopfschmerzen, belehrten ihn jedoch bald schon eines besseren als ihn nur noch mehr das Anwesen der Familie Rose entgegen starrte.
      Wollte ihn Sam jetzt etwa jetzt sofort mit seinem Gedächtnis helfen?
      Doch musste...das jetzt ernsthaft hier sein?!
      Wenn Tyler eines...Über die Jahre nicht geschafft hatte war es seinem Vater von selbst aus gegenüber zu treten. Seit er von der Familie Rose verstoßen wurde und nichts mehr von ihnen hörte...war es für ihn somit keine Erwägung mehr gewesen hier her zu kommen.
      Als er selbst an seinem Achtzehnten Geburtstags nichts von seinem Vater gehört hatte, fühlte es sich immer richtiger an alles was mit dem Rose war mehr in Vergessenheit zu drücken...
      Damals aber war ja ein Kind...Heute fragte sich Tyler immer mal wieder als ob er als Erwachsener anderes reagiert hätte...?
      Andererseits war sein Vater ein erwachsener Mann...Ihm war seine Handlungen wohl bewusst....

      Es war immer noch ein Kapitel in Tylers Leben das zwar gern schön unter den Teppich kehrte ihn aber trotzdem immer noch verfolgte...
      Somit wollte er wirklich nicht seinem Vater begegnet auch wenn das Anwesen so groß war das die Chance gering wäre...



      "Keine Sorge, wir gehen nicht in das Gebäude hinein... Auch wenn zurzeit unser Vater sich im Urlaub befindet..."
      Als hätte Sam seine Gedanken gelesen, gaben ihn diese Worte so schnelle Erleichterung das er sich mit einem schwachen seufzte wieder mehr in den Gurt lehnte....
      Tyler war wirklich niemand der sich vor Sozialen-Kontakt zurück halten würde....Er fand eigentlich recht schnell Freunde, wenn er sich mühe gab...Aber dieser kurze Moment daran zu denken in die Augen seines Vaters zu sehen...ließ ihm eine ihm unbekannte Angst erwachen...Oder...Hatte sie diese schon immer...?
      Der Gedanke...was Andere über ihn dachten...?

      Nun aber da sie wohl weiter unter sich waren parkte Sam seinen Wagen und forderte ihn auch sehr direkt auf auszusteigen.
      Er wollte die Hilfe die ihm sein Halbruder jetzt anbot nicht abschlagen, bestimmt konnten sie später auch noch zum Krankenhaus fahren...Aber vielleicht ging es Tyler auch langsam besser....?
      Zumindest war die Übelkeit verflogen....
      Es lag bestimmt an die Auto fahrt und das etwas runter kommen konnte und die kühle Luft ließ ihn auch freier Atmen.

      "Gehen wir dahin, wo ich die meiste mit Lämmchen gespielt hatte... Und du so unbedingt deinen Fuß hineinsetzen wolltest."

      Sprach Sam von dem...Baumhaus?
      Seine Augenbrauen zogen sich minimal mehr zusammen als ausgestiegen war.
      War dieses Baumhaus, wirklich so prägend? Er verband eher nur ein ungutes Gefühl damit wegen....diesen 13 Stufen die hinauf führten-

      Er folgte seinem Halbruder ohne großen Kommentar, tatsächlich hatte Tyler eine weile nichts mehr gesagt....
      Merkwürdig...
      War bestimmt die Erschöpfung...
      "Du hast dich nie getraut... egal wie oft ich dich eingeladen habe..."
      Ein wenig verwundert sah er in das Lächelnde Gesicht von Sam...Hatte...er das?
      Warum hatte er sich eingeredet das ihn Sam ihn nicht dort Oben haben wollte...?
      "Ob du nun... normaler geworden bist? Ich warte auf dich dann oben... so wie früher ~."
      Hm?



      Tyler sah genau wie Sam das Baumhaus hoch kletterte, ein bizarres Bild wenn man sich vorstellte das sie beide längst Älter war und der Anzugträger ohne Scharm, dass sowas eher für Kinder oder junge Jugendliche war...
      Etwas unschlüssig blieb jedoch Tyler unten stehen und sah hinauf...Das schelmische grinsen seines Halbruder sorgte jedoch dafür das in seinen inneren sich sein Herzschlag beschleunigte.
      ...Er hatte ihn schon öfter...so herausgefordert.
      Tyler senkte seine Blick wieder und schaute auf die Stufe vor sich...
      ...
      Er war kein Feigling...
      Er hatte an sich gearbeitet und würde sowas simples schon schaffen...
      Sein Blick fiel auf seine bloße Hand und schleichend leise versuchte in sein Tick regelrecht wieder einzureden, wie schmutzig...diese Stufen waren und,,,.die Ungerade Zahl ihm nur Unglück bringen würde.
      Tief atmete Tyler jedoch ein und aus als die Hand an die Stufe legte und begann hinauf zu klettern...
      ...Er hatte noch immer die Kontrolle...das musste er sich nur Bewusst machen...Es passierte kein Chaoses wenn diese dreizehn Stufen rauf ging...

      Oben tatsächlich angekommen, begrüßte ihn das Licht einer Lichterkette...Wurde das Baumhaus noch genutzt?
      War ziemlich durcheinander....
      Sein Blick huschte etwas zu schnell herum das er kurz die Augen schließen musste um sich noch mal zu sammeln, denn eigentlich würde er am liebsten vor Freude auflachen oder jubeln...!
      ...Er hatte es geschafft....!
      Ohne Handschuhe...Ohne das ständige zählen...Oder Medikamente...War er jetzt hier Oben!
      Kurz stieg in ihm sogar der Drang auf vor Sam, damit zu prahlen aber...Irgendwie ...Fehlte ihm dazu gerade einfach die...Verbundenheit mit ihm. Bestimmt fand Samuel sowas...nur Kindisch oder gar unpassend....
      So grinste jegliche zufrieden mit sich selbst vor sich hin...Das er selbst auf sich Stolz sein konnte war Lob genug. Er war ja nicht hier um Samuel zu beeindrucken.

      "Das ist also das Baumhaus mit dem du mit Cab, viel Zeit miteinander verbracht hast?"


      Etwas wieder beruhigter sah er sich um.
      Das war für Kinder bestimmt ein toller Ort zum spielen....Cabriel hatte bestimmt eine schöne Zeit hier.
      Ob das für die beiden sowas wie eine Geheim Basis war...?

      Gerade als sich Tyler ebenfalls hinsetzten wollte fiel sein Blick auf die Wolfsmaske.
      Für...eine Maske zum spielen für Kinder wirkte...die Schon etwas unheimlich.
      ...
      Bekannt hat sie ihm jedoch auch vor....
      Vielleicht hatte Sam diese auch mal außerhalb des Baumhaus mit sich herum getragen....?
      Oder...Cabriel....?
      ...Naja...egal...war...nur eine Simple Maske...

      "Scheint als hättet ihr hier bestimmt viel Spaß gehabt.", sprach Tyler höflich, er wusste nicht so recht...Auch wenn hier alles so einladend wirkte fühlte er sich so Fehl am platzt das er sich doch nicht mal mehr einmal hinsetzten wollte...
      Als stände er in der wertvollen Erinnerungen von zwei Anderen Personen und er wollte hier ...Nichts durcheinander bringen oder anfassen...
      Obwohl ihn Sam wohl....Hier her eingeladen hatte....
      Jetzt betrübte ihn der Gedanke etwas...
      Wenn er sich früher auch als Kind hier rauf getraut hätte...
      ...Hätte er dann auch teil dieser Erinnerung hier Oben sein können...?
      Vielleicht würde es sich jetzt nicht so befremdlich anfühlen....


      ____________________________________

      Kye

      "Sie hatten es erst mit Steinen probiert, doch diese wurden ihnen dann abgenommen... Am Ende blieb ihn nur noch das Brot, was sie von ihrem Vater erhielten."
      Die Antwort dazu hatte Beni wirklich rasch... Manchmal fragte sich Kye wieso Beni so gut darin war über Märchen zu sprechen... Vielleicht aber war es selbst einfach nur zu schlecht darin...
      ... Also opferten Hansel und Gretel das Geschenk ihres Vaters um den Weg wieder zu finden...
      Denn Weg zurück nach Hause zu finden war ihn also das Risiko Wert zu verhungern.
      Märchen waren gefüllt von schweren und Lebenswichtigen Entscheidungen...

      Auf seine Frage ob Beni von Lord Kobos bestraft werden wollte folgte ein lautes:
      Unbedingt!
      ....
      Nun Beni konnte froh sein das die Sadistische Ader des Lord dabei auch eine gewisse freude empfand... Aber das würde der Lord gewiss nie offen zugeben.
      Was er wohl diesemal tun würde?
      Vielleicht sollte der Lord ihn auf die Knie zwingen und seine Fingernägel feste auf sein Nacken drücken, dass Beni gezwungen war den dreckign Boden unter sich zu Küssen.... Und danach würde er ihn seine Hand mit der er versucht hatte umzubringen, Schmerzvoll unter seinen Absatz zerquetschten.
      Mit Ausdrucksloser Monoton Mimik schaute Kye bei dieser Vorstellung leicht zu Beni.


      Nun aber hatte Kye seine unterdrückten Gefühle für Beni offengelegt...
      Er hatte für sich selbst entschieden das seine Liebe zu ihm zum scheitern verurteilt waren... Einfach weil er besser wusste als Beni wer er war und auch wie vernarrt Beni in das Bild von Lord Kobos war... Und... Er wollte Beni seine Liebe nicht wegnehmen oder zerstören....

      Beni war jedoch stehen geblieben... Eigentlich dachte Kye das sich Beni gewiss nicht für seine Gefühle Interessieren würde...
      Er spielte keine wichtige Rolle in seinem Leben.... Dachte er zumindest...

      "Und...Das reicht dir wirklich aus...? Mein Glück zu sehen...?"
      Fragend wagte es Kye doch mehr zu Beni zu sehen als er Lachte... Denn es war nicht dieses Art von Lachen wenn man Glücklich war oder sich über einen Lustig machte... Er konnte sogar ein hauch von Wut spüren...


      "Liebst du mich dann wirklich so stark? Oder liegt es daran, dass du dich als gar nicht wert siehst?"
      ....
      Es muss gewiss die Liebe sein... Aber genau so sah sich Kye wirklich oft als nicht viel Wert... Nicht wie er jetzt war.... Und das würde sowohl Beni und auch andere erkennen sobald sie ihn begreifen oder länger kannten...
      Er war eine Ansammlung von Wertlosen Müll...

      Er war... Doch allein nicht in der Lage etwas zustande zu bringen... Und wenn doch war es am Ende nur ein weiterer Fehler einer Endloskette.
      Ohne... Seine Fähigkeiten war er ein Nichts....
      Unbedeutend zu Existieren...
      Ein Wesen voller Fehler brachte nur Verderben und Leid...
      .... Da war kein Platz für Liebe....
      Kurz senkte Kye wieder seinen Blick...
      .... Soweit er sich also von Beni fern hielt, blieb er von weiteren... Unglück bewahrt.


      .... Lord Korbos Erfolg und Benis Glück...Hatte Priorität...
      Das war schon schwer im Gleichgewicht zu halten...oft zog Beni den kürzeren....da...konnte er ihn nicht mit denn Gefühlen eines Unbedeutenden Gestalt kommen der nicht mal sein echten Namen offengelegen durfte weil es das Kartenhaus zum Einsturz brachte für das Lord Korbos so hart und lange gearbeitet hatte...

      Aus heiterem Himmel jedoch packt Beni ihn und der Weißhaarige spürte den harten Baumstamm im Rücken...
      Das... War für Kye nur nochmal mehr der Beweis... Sowas würde sich Beni doch nur bei einem unbedeutend Wesen wie ihm trauen...!
      Gezwungen in Benis Augen zu sehen spürte auch Kye wie seine Wangen erröten.

      "Nenn dich nicht Unbedeutend! Ohne dich, hätte ich mein Problem niemals begriffen-- du musst auch etwas besonderes für den Lord sein... Selbst, wenn du nicht sein Liebespartner bist... "
      .... Nein.... Er war nichts besonderes... Genau darum... Wollte ihn.... Bestimmt Lord Korbos Eternity los werden....!
      .... Oder?
      Die Erinnerung von Kye wurden etwas wirr für ein kleinen Moment... Fast hätte er wieder vergessen.... Wer er eigentlich war...
      Er hätte.... Diesen Namen... Kye... Nicht annehmen sollen.... Er war besser... Wieder Niemand.... Zu sein... Aber gleichzeitig fühlte es sich gut sn Kye zu sein... Endlich sah ihn Beni als jemand an.
      Jetzt war er zwar nur Bleichi... Doch je mehr wirre und alberne Spitznamen er ihm gab... Desto mehr Distanzierte er sich von Lord Korbos Schatten der sich über ihn legte und ihn versteckt hielt ....

      Leider aber brachte es Kye sehr in Zwiespalt...
      Besonders jetzt fiel es ihm schwer klar zu denken wenn die Person welche man so Sehnse liebte einen so tief in die Augen schaute.

      "Noch nie hatte mir jemand so intensiv seine Gefühle gestanden... Beinahe blieb mir mein Herz vor Überraschung stehen... jetzt verstehe ich ... Warum du so gierig warst im Geheimraum... Ich hätte wohl noch schlimmer gehandelt ... Doch verstehe ich einfach nicht wie leicht du damit umgehen kannst?"

      Es ist überhaupt nicht.... Einfach....

      "... Beni...", entglitt ihm sein Name fiel zu leise um ihn zu unterbrechen
      Aber dann legte Beni auch noch seine Hand an seine Brust...
      Schrecklich schnell schlug sein Herz gegen die Brust als wollte es zu Benis Hand durchbrechen... Gleichzeitig strafte in das pulsierende stechen in der Brust... Sein eigenes Herz war nicht das einzige das sich nach Beni sehnte und ihm regelrecht von innenheraus der Atem nahm.
      Aber der Schmerz gerade ließ ihn richtig benommen fühlen, während seine eigenen Emotionen von Beni regelrecht angekurbelt wurden.

      "Es muss doch furchtbar wehtun... Oder nicht ? Mit mir schimpfst du, dass ich nicht aufgeben darf... Aber selbst hast du es bei mir gar nicht versucht. Du traust dich nicht einmal dich mir bis jetzt zeigen..."

      Fast trieben ihm seine Worte kleine Tränen in die Augen... Es... Tat schrecklich... Weh...
      Aber... Es war nicht gelogen... Er... War zufrieden wenn Beni... Glücklich war... Aber...
      ... Er.... Wollte wirklich... Gern mehr in Benis Leben sein doch...Er konnte nicht aus sein Versteck heraus das ihn über Jahre so viel Sicherheit geboten hatte... Er konnte nicht mehr Ohne... Aber Beni näher kommen zu wollen bedeute genau.... Dieses Versteck zu verlassen....

      "Warum bist du nicht gieriger...?"
      ... ł₵Ⱨ ฿ł₦ ₴₵ⱧØ₦ ₲łɆⱤł₲ ₲Ɇ₦Ʉ₲...
      "Du liebst mich doch... also benimm dich nicht so wie ein Feigling... "
      ... ł₵Ⱨ ฿ł₦ ₳฿ɆⱤ Ɇł₦ ₣Ɇł₲Ⱡł₦₲....
      "...ist doch praktisch wie Selbstmord."
      .... Vermutlich brachte er wirklich seine wahre Existenz immer weiter um...
      Sonst würde er ja nicht mehr genau wissen...und....vergessen....
      .... Hatte Beni also recht? Das er sich im Grunde... Die Jahre immer mehr langsam selbst umbrachte...?

      Die Atmung von Kye begann unregelmäßig zu werden als Beni ihn noch näher kam und dessen warmen Lippen sein empfindsamen Hals beinahe berührten.
      "... Dabei war ich so oft allein, mit meiner eigenen unerwiderten Liebe--- ich hätte mich sicher gefreut, wenn du da gewesen wärst... "


      Immer mehr entwich die Vernunft in dem Weißhaarigen als er ein heiseres keuchen nicht zurück halten konnte. Jetzt Küsste Beni auch noch seine bloße Haut, es raubte ihm regelrecht denn Verstand und ließ ihn automatisch mehr gegen denn Baum hinter sich pressen.
      Beni... Lass... Das...
      Schoss es ihm durch sein Kopf aber aus irgend ein Grund wollten ihm die Worte nicht aus seinem Mund hinaus dringen.

      Stattdessen....
      ".. gib mir doch die Chance es wenigstens in diesem Punkt zurückzuerwidern..."
      Zärtlich trafen die Lippen von Beni auf seine.
      Er hatte ihn aus ganz freienstücken geküsst...


      War... Das noch Realität?
      Passierte das gerade wirklich?!
      Obwohl er doch wusste das er schnell zurück ins Schloss musste war sein Körper durch Beni wie in einem Magischen Bahn gefangen.
      Womit... Hatte er diese Zärtlichkeit von Beni verdient...?
      Seine Finger krallten sich hinter sich in die Rinde des Baumes während die Worte in Benis Kopf nach hallten.

      "... Auch Sex ist eine Form von unverbindlicher Liebe und lässt das Herz etwas leichter werden..."
      Obwohl er sagte er wollte diese Körperlich Liebe drängte sie ihm Beni auf... Er war wahrlich ein Egoist...
      ....
      So Biss der Weißhaarige Beni feste in die Unterlippen und Blickte ihn mit seinen durchdringen Roten Augen tief in dessen Seele.


      "... Du machst es schon wieder...", raunte er und hob seine Hand an Benis Nacken welchen er kräftiger packte.
      "... Du regst mich extrem auf, du liebst es wohl wirklich jemand zu Provozieren um seine Aufmerksamkeit zu bekommen, jetzt verstehe ich es endlich... "

      Mit einem Lustvoll Lächeln leckte er sich über die Lippen.
      "Dann will ich doch mal so Egoistisch sein... Du kannst mich übrigens... ₭ɎɆ nennen, schön dich endlich näher spüren zu dürfen, Beni, ich würde mich nämlich gerne für deine Nette Behandlung von gestern bedanken, war nämlich nicht gerade angenehm wie ein kleines Spielzeug durch die Gegend Geworfen zu werden~"


      Mit deutlicher Kraft drängte er Beni zurück gegen ein Andere Baum.
      Die Äste erzitteren durch den Aufprall und gierig legte sich die Lippen des Weißhaarigen wieder auf Benis Lippen.
      Er Küsste ihn tiefer, als hielt er es nicht mehr aus und als wäre er ganz süchtig nach seinen Lippen...
      Für denn Moment wollte er gar nicht darüber nachdenken... Welchen Fehler er gerade wieder einging.
      Er wollte das diese schwere in seinem Herzen nach ließ... Auch wenn eine Andere schwere zu nahm.
      Unbewusst jedoch fühlte er sich plötzlich als Kye wie eine vollkommende Person durchs Benis verführerischen Nähe... Wie in einem eingeschlossen Zimmer... Brauchte er nichts mehr... Für denn Moment, solang Beni bei ihm war der ihn Leidenschaft zu spüren ließ.
      Er hatte sich wirklich viel zu lange zurück gehalten.

      Mit schwerer Atmung löste selbst denn Kuss und lehnte seine Stirn gegen die von Beni.
      Seine Hände fuhren dessen Körper entlang, es... Tat... So gut ihn zu berühren...
      "... Ich will dich, so sehr...Aber so Egotisch ich auch sein will... Willst du den Lord wirklich noch länger warten lassen?", raunte er leise.
      Believe Me ~

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    • Izarra Kimallus

      Die starke Vorfreude von Stan brachte Izarra dazu auch zu lächeln. Wie sagte man so schön, die gute Laune anderer war höchst ansteckend!

      "Das ist super! Vielen Dank das du helfen willst! Der Besitzer ist auch ein guter Freund von mir, es hätte mich ehrlich gesagt traurig gemacht wenn er Stress bekommt weil das Publikum so ausrastetet! Aber mit dir zusammen sind wir schon mal zu Zweit, da bekommen wir die Leute bestimmt auf eine bessere Stimmung!"

      So als hätte Izarra gerade eine Idee für einen Novelpreis erbracht wurde er von Stan hochhaus gelobt, weshalb er nicht anders konnte außer seine Wangen in einer rosigen Farbe zu tränken.
      Sein Herz machte zwei große Sprünge, da Stan sein schönstes Lächeln ihn anbot.
      ...Obwohl Izarra eigentlich nur wegen dem Geld zustimmte, fühlte sich die strahlende Mimik von dem Butler wie die wirkliche Belohnung an. Die Hände von ihm wurden wie verrückt geschüttelt, worauf Izarra seine Mundwinkel nur weiter nach oben verzog.
      ...Jedoch, konnte er das eigentlich?
      Leute in Stimmung bringen?
      Kinder mit Sicherheit, aber der Butler sprach sicherlich hier von Erwachsenen-- selten gab es Clubs für Kinder!
      Nun aber musste wohl der Lilagelbhaarige da durch, ob er wollte oder nciht. Nur, damit ihn Stan weiterhin so anstrahlte, als galt das Lächeln eher ihm, statt der Rettung des Clubevents.

      "Und mach dir keine Sorgen, ich pass auf dich auf...Selbst wenn das Publikum ein anfangs gewiss einschüchtern sein kann."

      ich pass auf dich auf.

      ich pass auf dich auf.

      ich pass auf dich auf.

      ich pass auf dich auf.

      Wie ein Wasserkochte fing es in Izarras Kopf an zu zischen und eine große Dampfwolke strömte Imaginär aus seinen Ohren heraus.
      Hatte er da gerade richtig gehört?!
      Er verstand zwar noch nicht wieso, aber der gutaussehende weißhaarige Mann... wollte auf ihn aufpassen!
      Sicherlich, wollte er ihm vor den Lampenfieber schützen und ihn Mut machen!

      Immerhin gab es wohl bei dem Club ein Klavier, das würde doch schon die halbe Nische killen. Vielleicht gab es ja ein bestimmtes Programm, was der Club verfolgte? Izarra könnte sich bestimmt anpassen, da sah er kein Problem.

      Plötzlich änderte aber Stan das Thema, es ging um die Wächter, sein Blick wurde darauf skeptischer. Fragend erhob Izarra seine Augenbrauen und hörte ihn genaustens zu.

      "Kann ich dich fragen ob du schon ein...Nun Gewissen Eindruck von denn Anderen WG-Mitbewohner erhalten hast? Wie Cabriel zum Beispiel...Ich wüsste gern war für eine Person er ist."

      "Cabriel?"

      Er hatte gar nicht mitbekommen, dass Wyatt mit Cabriel in die Küche gegangen wäre--das wäre eine 0 Punkte Ära für ihn gewesen.
      Doch wieso fragte Stan danach...?

      Ach, er machte sich wohl genauso Sorgen um Wyatt wie er sich anfangs um Ineb Sorgen musste! Das konnte er wirklich gut nachvollziehen... Für ihn war Wyatt ein kleines hilfloses Küken im Nest, das gerade lernte zu fliegen... natürlich wirken da alle anderen wie Raubvögel, die deinem kleinen Vogel nur schlechtes wollen!

      "Hmmmm... Obwohl er doch so flink ist und und seine Augen alles um ihn herum verfolgen... bekommt er immer einen halben Herzinfakt, wenn ich ihn überrasche, er ist ein 0-Punkte-Junge. Sonst sprach er leider noch nicht wirklich viel mit mir... und wirkt oft unsichtbar, wenn er in der Gruppe ist. Aber er nahm es mir bis jetzt nie wirklich übel, dass ich ihn erschreckt hatte-- was ich echt nett fand. Ich glaube aber, dass es ihn die WG wirklich zusagt, da sich die anderen Jungs um ihn Sorgen! Sicherlich öffnet er sich bald mehr."



      Da er schon dabei war warf er auch die Meinung der anderen auf Stan zu. Über Cabriel konnte er zwar wenig sagen, mehr Schuldgefühle steckten in ihm, wenn er über ihn nachdachte...doch hatte er wirklich ein großes Bedürfnis über seinen Lieblingsschüler zu sprechen, ganz nach Ineb natürlich! Ein breites Lächeln umgab ihn.

      "Harvey ist ein wirklich guter Junge. Er ist richtiger Beschützer, macht keinen Halt wenn Gefahr droht und verbrennt sich gerne mal für die Leute, die ihm wichtig sind! Er kann einen echt weh tun, wenn du seine Freunde beleidigst! Er ist ein 10 Punkte-Junge!"

      Izarra war schon jetzt ganz schön stolz auf den Braunhaarigen Burschen. Dieser war nicht nur ein Ass im Kampf, nein er war zusagen auch Inebs Vizepräsident! Jeder Herzträger brauchte nämlich eine rechte Hand!

      Bei der nächsten Person musste aber Izarra wieder mehr grübeln. Tyler war recht offen, doch gab es schon ein paar Momente, die ihn an ihm etwas schockierten. Ein Telefonat mit ihm zu führen stellte sich der Lehrer als reinsten Horror vor.

      "Tyler kann zwar ganz schön laut werden, wenn man ihn beleidigt...Du solltest die etwas gegen seine Mutter sagen... Doch sorgt er sich um seine Freunde und versucht zu helfen so gut er kann, er riskiert sogar dafür sich selbst, was auch wirklich mutig ist. Er ist ein 7 Punkte Junge."

      Nun bemerkte aber Izarra, dass während er so frei herumsprach Stan unwillkürlich seinen Kragen öffnete. Fast verschluckte er sich an seiner eigenen Luft... er sah jetzt irgendwie... wilder aus. Da ihn Izarra doch nicht so lüstern anstarren wollte schweifte er seinen Blick mehr zur Tür, bevor er noch anfing die Knöpfe an seinem Hemd zu zählen.
      Er hatte das heute zwar schon mehrmals gedacht, doch realisierte er immer mehr wie... attraktiv Stan war und sein bezaubernder Charakter machte es nun wirklich für den Lehrer nicht gerade einfach immer ganz bei der Sache zu bleiben.

      "Falls du übrigens doch zu viel Angst bekommst oder dich unwohl fühlst bei dem Publikum, sag ruhig bescheid...Ich nehme es dir nicht übel wenn es dann doch nicht klappt."


      "I-ich danke dir für deine Nachsicht. Ich werde es schon hinkriegen. Ich bin ja nicht alleine..."



      Es war wirklich niedlich, wie er sich um ihn sorgte. Doch störte Izarra schon weniger das Lampenfieber, sondern mehr die Bekenntnis, dass Stan immer mehr zu seinen Typ wurde... und eigentlich wollte er sich dieses mal wirklich nur auf das Witch-Thema fokussieren. Wenn du Rachegelübde hattest, gab es keine zeit für Liebeserkenntnissse. Das er sich wieder Hals über Kopf verknallte durfte nicht mehr passieren... ständig geschah danach etwas total banales... oder er landete einfach im Gefängnis... oder wurde nicht mitgenommen und alleine auf der Erde zurückgelassen.
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      Lio Chevrier

      "Ähm...Tatsächlich, ich wollte es nicht übertreiben...Keine sorge ich sehe dich komplett als Mann an."

      Gut, dass sie hier gleich einer Meinung waren. Es war wirklich süß von Harvey gewesen, dass er ihn nicht mit ganzer Kraft anpacken wollte, immerhin wusste Lio selbst nicht wie viel er aushielt. Er hätte ja auch bei dem ersten Schlag schon losheulen konnte.
      Doch anstatt wahre, grausame Schmerzen zu empfinden überkam ihn eher die Begierde nach heftigeren Gewalt... von einer Person, die er wirklich vertraute. Harvey war so eine Person, also war es kein Wunder, dass er sich bei ihm so zurücklehnen konnte.
      Er war ein wahrer Freund, der ihm bei seiner Misere half!

      "...Schon okay, es ist zwar [i]komisch aber ich möchte dir ja auch Helfen....! Ich finds...ehrlich gesagt Mutig von dir mich um sowas zu bitten."[/i]




      Wenig hatte er damit gerechnet mit so einem Verhalten als mutig dazustehen, doch das setzte ihn nur ein freundliches Lächeln auf die Lippen, während seine Augen durch Harveys Zustimmung wieder anfingen zu funkeln! Es tat ihm beinahe Leid, dass es so komisch war, doch war ...nichts dabei oder? Schlugen sich Männer nicht gerne mal gegenseitig oder peitschten sich einfach mal in einer Saune aus?... Da war doch nichts perverses dran? Das Ineb nun um Schläge schrie...war... nur eine Sache zur Ablenkung!

      "Du bist ein wahrer Held, Harvey! Hast was gut bei mir!", sagte er voller Euphorie, seine Knie begannen leicht zu zittern, als konnte er die Abwartung auf den nächsten Schlag gar nicht aushalten. Die Hitze machte ihn schon ganz schwummrig, so als wäre er in einem betrunken Zustand.



      Wie ein Kind, was direkt vor einem Schokobon gesetzt wurde und warten musste, bis es die Zustimmung bekam sah er verlangend zu Harvey... und wartete auf Anweisungen. Lio wusste, dass er zu diesem Zeitpunkt alles gemacht hätte, auch wenn er es vielleicht bereut hätte...weshalb Harvey wirklich die beste und einzigste Wahl in der WG war... Höchstens gab es noch Tyler, doch gab es da mehr die Befürchtung, dass er es seinem besten Freund Wyatt weiter ausplauderte und die Chance war dann doch zu Riskant!

      "Ich schlag jetzt fester, versprochen...Halt dich aber irgendwo fest."

      Als hätte Harvey ihn gerade die Gefühle gestanden erhob sich sein Brustkorb rapide nach oben, sein Atem begann wieder zu stocken. Im Rausch versetzt suchten seine lilanen Augen nach einen Platz, wo er sich festhalten konnte. Er empfand es zwar nicht als wichtig, doch wurde er durch diesen Appel von Harvey ... irgendwie aufgeregter? So kroch schon beinahe wie eine Katze er zum Doppelbett und hielt sich mit beiden Händen am Bettgestell fest.

      Bekümmert drehte er seinen Kopf zur Seite, um Harvey wieder ansehen zu können.

      "Bin soweit..."
      Auch seine Stimmte fing an wie seine Knie zu vibrieren, der Atem in ihm fühlte sich nur noch erwärmter an als bekäme er gerade eine Erkältung...doch fühlte er sich mehr als...nur erfüllt... wie schon lange nicht mehr...



      Er konnte genau sehen wie Harvey nun seine Hand zu einer Faust ballte, was ihn zu einem trockenen Schlucken anlockte, sein Hals fühlte sich so trocken an wie eine Wüste.
      Der nächste Schlag wurde um einiges Intensiver, sodass er sich die Augen feste zusammenkniff. Obwohl Ineb einen Langarm Pullover anhatte, erwischte ihn Harveys Faust so, als hätte er ihn an der bloßen Haut erwischt. Er wünschte sich, dass er sich die Kleidung davor ausgezogen hätte, jedoch war dies wirklich zu komisch gewesen...

      Laut keuchte er auf, sodass es kaum zu überhören war. Es klang eher nach jemanden, der gerade ein Vorspiel mit seinem Geliebten hatte und dieser seinen sensiblen Punkt fand...statt jemand, der willkürlich verprügelt wurde.

      Jedoch hatte er nicht damit gerechnet, dass wenn er die Augen öffnen würde er beinahe erneut einen Schlag erhielt. Seine Augen funkelten förmlich vor Begeisterung und wurden nur trüber, als Harvey sich zurückzog.



      Es fühlte sich so an, als hätte Harvey ihn geneckt... was auch in ihm eine andere Form von Kribbeln aussetzte...Er wusste nicht genau, ob es ihn gefiel oder nicht...

      Die Schulter von ihm fing deutliche Signale zu geben, was die Nervenbahnen von Ineb sofort lahm legte. Obwohl Harvey nur seine Schulter traf wurde sein gesamter Körper so taub, als würde er eins mit den Boden werden wollen.

      "...Besser?"

      Auch, wenn er sich so gut es ging festhielt fühlte er sich an als würde er wie Butter in der Pfanne nur so dahinschmelzen. Mehr rutschte er weiter nach unten, sodass er sich zwar in einer eher peinlichen Position befand, doch war es ihm gerade deutlich egal...obwohl er doch sonst immer darauf achtete anständig sich zu benehmen.
      Es fühlte sich einfach...gut an... auch etwas unanständig sein zu dürfen.

      Beinahe vergaß er eigentlich, wegen was Harvey eigentlich nachfragte...doch dann fielen ihn seine manischen Depressionen wieder ein, die nun wie weggefegt waren...

      "B-besseeer....Dankee..."



      Die Worte von Ineb fühlten sich an als wären sie aus einem Radio herausgesprochen, es klang so als würde er mehr hecheln als sprechen. Noch ganz war er noch nicht bei Harvey wieder auf Planet Erde angelangt. Wie auf Anhieb schloss er aber dann wieder seine Beine zusammen, die so gespreizt waren... da er sich gerad ein wenig zu gut fühlte und...

      So ein Mist...!

      "Füf-fühle mich gut! Du bist der beeeste....aH.. Gla...glaube aber ich sollte....trotzdem...mich... hinlegen.", stotterte Ineb plötzlich nervös und in kompletter Panik aus sich heraus. Er hatte ja nicht damit gerechnet! Wie konnte das passieren?! Er fühlte sich gerade wirklich ZU sorgenfrei und war froh alles an Stoff anzuhaben, was man nur anhaben konnte.!
      _______________________________________________________________________________

      Cabriel Valentine

      Munter erzählte ihm Wyatt am Kühlschrank, dass er auch nicht wirklich wählerisch war, was nicht wirklich half Zutaten mehr auszusortieren, um sich entscheiden zu können. Doch zum Glück war in dieser Hinsicht Wyatt viel energischer und fügte irgendwelche Zutaten zusammen, die Cabriel an nichts denken ließen. Er konnte sich nur vorstellen, dass er ... etwas Gebackenes essen wollte, warum musste es so etwas schwieriges sein? Er roch schon die verbrannte Küche und hörte Ineb laut aufschreien. Aber dennoch beschwerte er sich nicht darüber, der Dunkelhaarige war einfach vor, dass er die Entscheidung übernommen hatte... So gab es zumindest in diesem Aspekt kein enttäuschtes Gesicht.

      Wyatt saß sich sofort zu ihm, als er darum bat, was die ganze Sache erleichterte.

      "Ey, du klingst fast schon wie Ineb....Ich finde nicht das Abnormalität versteckt werden sollte oder man abstand nehmen sollte, da niemand [i]normal ist jeder von uns hat eine Seite an sich die sich von Anderen abhebt, es nur wichtig..[/i]

      ...
      ...Abnomalität sollte nicht versteckt werden...?
      Ratlos glitten seine Augenbrauen nach oben, als sagte Wyatt ihm gerade etwas sehr unglaubwürdiges.
      Seine Nägel krallten sich mehr in seinen eigenen Ringfinger hinein, als stresste ihn es darüber nachzudenken.
      Was wäre passiert... wenn Cabriel genauso gedacht hätte wie Wyatt... Was wäre dann mit Wyatt geschehen?
      Er konnte nicht anders als den Grünschopf hier einfach unrecht zu geben.
      Abnormale sollten sich verstecken, es gab keine Heilung ---.

      "...Wie man damit umgeht und es war von mir nicht weniger Abnormal wie auf dich reagiert habe in dem Moment in der Küche...."

      ...Da hatte er zwar nicht ganz unrecht...doch hatte Ineb bereits gesagt... er hatte ihn damit angesteckt.
      Wyatt konnte nichts dafür, durch seine hilfsbereite Art war er in diesem Moment für Cabriel leichte Beute. Nun fühlte sich der Kleinere noch schlechter und hob etwas angespannt seine Beine fest, die er auf den Stuhl platzierte.

      "Wir haben ja zum Teil schon festgestellt das wir uns seltsam oder Anderes benehmen in unserer Witch-Form...Sicher dauerte es noch etwas bis wir uns dort in Kontrolle haben also hast du gar kein Grund dich bei mir zu entschuldigen, Cab! Ich möchte daher auch gar nicht das du abstand von mir nimmst, ich mach mir ehrlich gesagt dann noch mehr sorgen....Erst wenn ich auch sicher weiß das es dir auch gut geht ist , kannst du gern dich von mir soweit entfernen wie du willst..."

      Bis es ihm gut ging, dann konnte er sich entfernen?

      "A...aber... Mir ging es da sicherlich auch gut...", protestierte er gegen das Argument von Wyatt. Wann war den der Zustand für seinen Mitstudenten erreicht, wo er sagte, dass es nun gut genug war?

      "Ich möchte nicht, dass du auf mich aufpasst... Ich komme gut alleine klar...", raunte er schon beinahe genervter aus sich heraus und wand seinen Blick etwas von Wyatt ab.

      Auch das Ineb vs. Wyatt Problem konnten sie endlcih auf den Tisch servieren. Etwas, was auch Cabriel seit Izarra dazugestoßen war mehr als beschäftigte.

      "...vielleicht gebe...dir wirklich zu viel Aufmerksamkeit."



      Aufmerksamkeit... ja, da konnte ihn Cabriel nur recht geben.
      Obwohl er doch nie wirklich danach explizit verlangte, bekam er diese schon früher ganz viel--meist waren es Leute, die für Zeitvertreib Ausschau hielten.
      Dabei ging es nie um liebevolle Behandlungen, manchmal stand Cabriel einfach nur blöd im Weg und wie ein Magnet lockte er die bösartigsten, schlecht gelaunten Personen zu sich auf den Pausenhof...um danach einen aufgebrachten Janon zu erleben, der sie blutig zu Boden schlug und nach einem Danke verlangte... egal wie sehr Cabriel ihn darum bat nicht mehr einzugreifen.
      Manchmal reichte es einfach aus im Klassensaal der Letzte zu sein, damit der Lehrer plötzlich nach ihn für einen kurzen Moment verlangte, um über seine...Situation zu sprechen und ob er ihn nicht helfen konnte... so ganz als Vertrauenslehrer hatte er sicherlich auch die Macht einer grauen Maus wie Cabriel zu helfen.
      Manchmal waren es auch die Mädchen in der Schule, die deutlich eifersüchtig auf die Nähe von Cabriel zu Samuel waren. Komischerweise waren Frauen einer seiner grausamsten Erfahrung gewesen, wenn sie sich in Samuel verliebt hatten.

      Aufmerksamkeit zu erhalten...war wirklich etwas schreckliches...

      ...Denn die Personen, nach denen Cabriel sich sehnte...wollten ihn nur dann Aufmerksamkeit geben, wenn es ihnen gerade passte.
      Man fragte da nicht nach seinem Wohlbefinden... eher wurde er als egoistisch bezeichnet, wenn er ihre Laune nicht so annahm, wie sie gerade zurechtgeschnitten war.
      Er sollte nicht wertvolle Zeit verschwenden...

      "Du bist wirklich ein egoistisches Kind. Siehst du nicht, dass ich zu tun habe? Geh nach draußen, dort ist sicher gerade jemand zum Spielen da."




      "Du willst nur mit mir etwas unternehmen, weil es dir nicht so gut geht? Aber die anderen werden ganz schön eifersüchtig werden, wenn wir nicht mit ihnen was unternehmen... Ich hab ihnen versprochen, dass du mitkommst also sei nicht so abhängig."



      "Häh? Zisch ab, Cabriel... Ab heute sprichst du nur mit mir, wenn ich gerade Bock auf dich habe."



      Er hasste sie alle dafür...verlangte er wirklich zu viel?
      Sie kamen doch auch immer zu ihm, wenn sie etwas von ihm brauchten...wieso... durfte nicht das Gegenteil passieren?

      Alle waren sie gleich gewesen...bis auf..

      "Solange du dich nur nach mich sehnst und meine Bitten nicht hinterfragst, habe ich nichts dagegen, dass du dich mir öffnest, Lämmchen. Wir können gerne ein Paar werden, zusammen sieht die Welt sicher viel bunter aus!"



      "Aber betrügst du mich... darf ich dir so viel weh tun wie ich möchte, einverstanden?"
      ...

      Durch seine Aufmerksamkeit... brauchte er keine weitere mehr, er war sogar mehr als gesättigt und bekam von zu viel Nähe und Austausch Angst.
      Durch seine Aufmerksamkeit... war er nie einsam und hatte auch immer andere Personen um ihn herum... Es überforderte ihn.
      Auch...wenn er ne das Gefühl bekam, dass es die Aufmerksamkeit war, nach den sich Cabriel wirklich sehnte.
      Gab es da überhaupt verschieden Formen?
      Samuel hatte ihn ausgetrickst und ihn zu seinem seelenlosen Haustier gemacht, weil er von ihm abhängig wurde.
      Doch eventuell existierte diese Aufmerksamkeit auch nicht, nach der er verlangte?
      Einmal wie eine wirkliche Person wahrgenommen zu werden, die selten...störte... oder verschwinden sollte.
      Einen Platz im Leben bekam, ohne sich ausgegrenzt zu fühlen.
      Er wollte nicht, dass jemand von ihm abhängig wurde, doch kam das Gefühl ganz nah heran.

      Schlaff neigte Cabriel mehr seinen Rücken auf die Stuhllehne, er war selbst für einen längeren Moment still gewesen.

      Nun fühlte sich Cabriel auch wieder schuldig, er sah die Sache genauso wie der Schauspieler, der ihn ganz klar sagte, dass seine Anwesenheit mehr als nur störte.

      ...Vielleicht lag es wirklich genau daran, dass er Wyatt die Luft zum atmen Raubte und ihn nicht seiner wahren Beschäftigung nachgehen ließ?
      Bis jetzt verstand auch Cabriel nicht, wieso er den Grünschopf in seiner Witchform so anziehend fand?
      War der Grünhaarige etwa sein Typ? Oder lag es an etwas anderes...?
      Er konnte es gar nicht wirklich sagen, da seine einzige Beziehung nur mit Sam war. Zwar schlief er auch mit unzähligen anderen, doch waren sie oft größer und Älter als er... Sie... unterschieden sich allein von Körperbau von Wyatt wie Tag und Nacht, auch konnte er gar nicht sagen ob er sie anziehend fand?
      Die Persönlichkeit hingegen von Wyatt und Sam... darüber wollte er gar nicht nachdenken, als spürte er schon Sams drohende Augen- der es hasste mit anderen verglichen zu werden.
      Immer, wenn er sich in das Geschehen versuchte zurückzuerinnern kam ihn nur noch das rötliche Gesicht von Wyatt in der Küche in den Kopf, der Rest war wie ausradiert.
      ... Nun fühlte sich der Dunkelhaarige wirklich für ein perverses Stück Dreck.
      Dabei hielt wenigstens Cabriel in diesem Punkt besseres von sich--
      Er war wirklich nur ein Tier, das gezähmt werden sollte, eventuell wollte ja dies seine Witchform ihn mitteilen?

      Er sollte wirklich... sich noch mehr verziehen, dann hatten die anderen Jungs vielleicht um ihn herum weniger Probleme.
      Dann... wurde Wyatt nicht mehr belästigt und konnte sich besser mit Ineb verstehen, Tyler würde keine Probleme mehr mit Janon ziehen und Harvey konnte sich im allen heraushalten.
      Ja... er sollte aufhören auf seiner faulen Haut zu hocken und sich den Komplikationen stellen.
      Wenn Samuel wieder zurück wäre mit Tyler sollte er mit ihm über Janon sprechen, er traute sich nämlich gar nicht mehr das Ganze allein in die Hand zu nehmen. Die Gefahr, dass er damit Sam wütend machte war nämlich groß.

      "Auch wenn ich dich wirklich mag Cab....Glaube ich das in deiner Nähe anfange einiges viel deutlicher zu sehen und auch neue Aspekte dieser Welt die zuvor noch nie gesehen habe...Ich finde es Aufregend, vielleicht sogar auch anziehend...Und merkwürdig erschreckend...Nur kann nicht frei sagen ob mir das Gefällt oder nicht."



      ...Aufregend? Fester zog er sich seine Knie zusammen - Ungläubigkeit stand ihm förmlich in sein eigentlich so emotionsloseres Gesicht geschrieben.
      So...in dieser Perspektive hatte er die Sache noch gar nicht betrachtet.
      Warum... klang das gerade so als gab Wyatt ihn gerade einen Korb?
      Hatte er irgendwas missverstanden, oder verstand er gerade die Worte seines WG-Freundes nicht?
      Das.. war wirklich kompliziert, Cabriel musste ihn nun feste in die Augen sehen, damit er seine Mimik besser nachvollziehen konnte.
      Doch eventuell war es ja besser so, wenn Wyatt dachte, dass er ihn auf diese Weise anziehend fand?
      Hatte er nicht eine Abneigung zu Personen erbracht, die sich in ihn verlieben konnten?
      'Verlieb dich bloß nicht in mich...' oder so.. hatte er doch im Badezimmer gesagt?
      Hält starke Liebe Wyatt auf Abstand?
      Er musste ihn in dieser Hinsicht loswerden... damit auch seine eigene Witchform es begriff, dass Wyatt und alle anderen ein großes Tabu-Thema waren.

      "Ich finde eigentlich können wir uns gegenseitig bestimmt aneinander besser helfen, wenn wir ehrlicher sind....Das hab von dir gelernt, wie grausam auch es von dir geklungen hatte...Hat mich das wie aus einem verzauberten Schlaf geweckt."

      Verdutzt blinzelte ihn Cabriel an, hatte er sich gerade überhört? Er hatte etwas von ihm gelernt, obwohl er so grausam war?

      "Aus dem verzauberten Schlaf...?", fragte Cabriel noch einmal unsicher nach. Es klang beinahe so als hätte er eine Prinzessin aus einem Schloss gerettet...dabei war es nur Wyatt, der viel ernster klang als üblicherweise. Faszinierend wie schnell man die Charakterzüge einer Person kennenlernen konnte

      "Du sprichst von deiner Hingabe alles so schön bunt zu reden, oder? Es war gar nicht meine Absicht dich da herauszuzerren... Eigentlich wollte ich dir nur weh tun---macht es wohl nicht wirklich besser... Ich meinte es aber wirklich ernst, damit... dass ich auf deine positive Fantasie und Einstellungsvermögen ein wenig eifersüchtig bin... Heißt aber nicht, dass ich so werden will wie du... Ich finde die Fantasie sehr viel schrecklicher als die Realität...dennoch bin ich neidisch."

      Es reichte schon aus, dass seine Witchform wie blöde herumlächelte, solche Zuckerbunten Vorstellungen von Wyatt waren da wirklich Fehl am Platz. Die Fantasievorstellungen... von Wyatt waren sicherlich auch mehr mit Gelatine bezogen... oder er mochte Schreckgespenster ganz gerne? Wer wusste das schon?

      "...Vielleicht wenn ehrlicher gewesen wäre hätte...das einige...Lebe einfacher gemacht...."

      Cabriel konnte spüren, wie Wyatt etwas belastete, was er wohl schon viele Jahre mit sich herumschleppte.
      Wenn sie Freunde gewesen wären, hätte Cabriel sicherlich gefragt, was denn passiert war.
      Vielleicht hätte Wyatt ihm auch geöffnet und zusammen hätten sie dieses Problem lösen oder wenigstens mit Pflastern bekleben können.
      Aber... weder war der Dunkelhaarige je eine Hilfe, noch konnte er ihn diesbezüglich weiterhelfen.
      Er war...für solche Gespräche sicher nicht der Richtige -- doch zeigte es ihn wieder nur, dass der Grünschopf mehr als nur ein Sonnenschein-Charakter war. Vielleicht war er im Inneren sogar depressiver als er? Obwohl...das war ja praktisch unmöglich.

      "Einfacher sicherlich nicht... Doch aushaltbarer..."



      Ehrlichkeit war Cabriel eigentlich wichtig, obwohl er doch selbst mehr log als er die Wahrheit sagte.
      Er liebt es, wenn er ehrlich und direkt gegenüber Personen sein konnte, doch dies versuchte er immer abzulegen so gut es ginge.

      "Kurz um! Muss mich auch mal bei dir bedanken und anstatt uns zu entschuldigen sollten wir daran Arbeiten es beim nächsten mal besser zu machen! Noch mal verführst du mich nicht~! "

      ...So würde Cabriel doch nur wieder als Witch sich Wyatt um den Finger reißen.
      Auch, wenn er hiermit vielleicht etwas zu selbstsicher war (was wirklich selten vorkam), kam es ihn so vor als würde auch beim nächsten Kampf sich nichts ändern.
      Ineb würde wieder schreien und er würde Wyatt die Luft rauben... und ihm seine Aufmerksamkeit stehlen.
      Wenn er sich als Witch entscheidet drauf zu gehen oder woanders hinzulaufen, sollte er niemanden belasten.
      Er hatte ja keine Ahnung, was er tat um den Grünhaarigen immer rumzubekommen...
      Schon allein, dass er ihn dankte, statt ihm die Leviten vorzulesen... war mehr als nur beunruhigend.

      "...Bist du dir da ganz sicher?", fragte Cabriel plötzlich schelmisch und neigte seinen Kopf leicht zur Seite.

      So stand Cabriel und schlug die Hände laut hörbar auf den Tisch, so als wollte er gleich ausflippen...doch war seine Mimik mehr als nur ruhig, wie ein stilles Meer.
      Er ging an den Tisch vorbei und drückte wie aus dem Nichts einfach Wyatt mehr mit der Schulter an die Stuhllehne.

      "Wenn wir schon ehrlich sind... Ich glaube du ziehst mich magnetisch an, weil ich mich sehr stark zu dir Hingezogen fühle-- dabei dachte ich, dass ich nur für Sam so empfinden könnte..."



      "...Also lass mich wirklich lieber ganz allein, okay? Wir wollen beide nicht, dass ich mich in dich verliebe... Drück mich also weg und sag mir, dass du nicht willst... oder schlag mich, so pazifistisch wie es von deiner Seite nur geht. Ich werde sonst enoooorm anhänglich und du bist doch ein Freigänger und weltberühmter Schauspieler... "



      "Bleib weg von mir oder ich stehle deine Aufmerksamkeit, ob du willst oder nicht... Du bist doch ein Herzensbrecher, also brich es mir bitte sofort."

      Den zauberhaften Gesichtsausdruck konnte Cabriel nicht lange beibehalten, schnell verfiel er wieder in das kältere.
      Er hatte zwar nicht das Gefühl in irgendeiner Hinsicht verliebt zu sein, Wyatt war nicht einmal ein Freund... doch dachte er, dass er Wyatt etwas Angst machen könnte? Irgendwie konnte man sicherlich den Typen auf Abstand bringen und so fand Cabriel das gemeinsame Kochen plötzlich als ... schlecht. Andererseits konnte er hier seine Unfähigkeit präsentieren, worauf Wyatt vielleicht bemerken würde, dass Cabriel nun mal so war. Hilflos und total unselbstständig, genauso wie seine Witch form.

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      Samuel Rose

      Erstaunt musste Samuel feststellen, dass sein Halbbruder wirklich den Mut dazu hatte das Baumhaus hochzuklettern.
      Zugleich hatte er auch mit mehr Protest gerechnet, da dies immerhin noch die Mansion war von der Familie Rose.
      Sicherlich musste sich nun Tyler wie ein Unbefugter fühlen, der Angst haben müsste erschossen zu werden, weil er auf fremden "Rasen" stand. Andererseits... war es bei so jemanden wie Tyler eher Unbehagen statt Furcht. Er konnte wirklich von Glück reden, dass Sam bei Vaters Abwesenheit nicht log.

      Beinahe wäre ihm ein großes Lob für Tylers Können herausgerutscht, jedoch erstummte dies wieder in seinem Inneren.
      Er musste ihn nicht loben, dass hatte er doch gar nicht mehr verdient.
      Anerkennung bekommen nur brave Tiere, keine "normalen" Bestien.
      Zumal Tylers unterdrücktes Schweigen schon grässlich genug war, wie es ihm doch regelrecht die Sprache verschlug nun hier vor Ort zu sein.

      "Das ist also das Baumhaus mit dem du mit Cab, viel Zeit miteinander verbracht hast?"

      Lächelnd nickte er Tyler zu, es war der vollsten Wahrheit entsprechend.

      "Ohja-- Es sind eine menge...Erinnerungen drin, die sicher Lämmchen nie wieder loslassen kann. Wann immer seine Mama einen Drink zu viel hatte oder die Kundschaft grober wurde holte ich ihn hierher... Es war ganz schön schwer immer ein Auge auf ihn zu halten."

      Für Sam selbst war die Vergangenheit mit Cabriel wirklich eine charmante Darstellung seiner heldenreichen Ereignisse.
      Er hatte aus einem Stück Dreck ein Haustier geschaffen, dass genau wusste, was sich gehörte...
      ... Auch, wenn er ihn in der letzten Zeit ziemlich aufregte, nein er war sogar richtig wütend auf ihn gewesen.
      Denn dieser zeigte sich bissig gegenüber seinem Herrchen und eigentlich lernte Cabriel besseres von ihm.
      Dann kam noch nie Sache mit der WG hinzu... Eigentlich wollte er den Dunkelhaarigen in seiner Schmacht und Einsamkeit verroten lasen, weswegen er Schluss machte---er hatte keine Lust mehr auf ein Lamm als Haustier gehabt, dass nicht 100% das tat, was er wollte...
      ...Doch nun musste er ihn wieder haben und ihn mitsamt seiner neuen Herde abfackeln.

      "Lämmchen und ich waren unzertrennlich, man musste immer auf ihn aufpassen und das ist bis heute noch so. Er bekommt nichts alleine auf die Reihe, doch das macht ihn so liebenswert."



      "Wusstest du, dass Papa ihn adoptiert hat? Inoffiziell gehört er auch zu den Rose, wenn er ein berühmter Anwalt wird dürfte er sogar den Nachnamen annehmen. Ich habe persönlich darum gebeten, dass er bei mir leben darf und es hatte etwas gedauert bis Papa einwilligte..."

      ..Doch, dann durfte ich ihn behalten!



      "...Doch dann hast du dich ja entschieden ein Leben gegen mich und Papa zu führen. Der arme 'Cab' lebte in diesem Baumhaus zwar noch für eine längere Zeit, um keine Umstände zu machen versuchte er schon als 10 Jähriger Geld zu verdienen... mit harter körperlicher Arbeit- er war so fleißig...ich war richtig stolz auf mein Lämmchen.", lobte er sein Haustier so als wäre es genau neben ihn und rückte sogar ein bisschen näher zu Tyler, der sich neben ihn gesetzt hatte.


      "...Da aber Lämmchen so pflegeleicht war und rein gab er ihn sogar dein Zimmer, was du immer nutzen konntest. Einmal nannte er ihn sogar aus Versehen Tyler...worauf ich echt mich nicht mehr eingekriegt hatte... Dabei hatte er 'Cab' nie als Sohn gesehen..."

      Was doch nur hieß, dass er dich genauso wenig als Sohn sah.
      Eher warst du ein Mittel, damit ich als Einzelkind noch sozialen Kontakt erhalte...
      ...Auch, wenn Papa dir Kuchen machte und mit dir Zeit verbringen wollte... hatte er eigentlich dich nur als Verwendung gesehen.

      "Man könnte praktisch meinen, dass du aber trotzdem wegen ihm vergessen wurdest... Papa hatte sich vor allem Sorgen um mich gemacht, weil ich wirklich..."

      Beirrt wand er seinen Blick von Tyler ab und starrte auf den Holzboden, sein Lächeln wurde schmaler--auch wenn in seinen Augen sich reinste Dunkelheit verbarg.



      "...gebrochen war, nachdem du einfach... dich von mir abgewendet hast... doch war Lämmchen da und hatte alles ersehenliche getan um mich wieder auf andere Gedanken zu bringen... Weil du mich und Papa so verletzt hattest---hatte Papa es einfach nicht verkraftet mit dir Kontakt zu halten... "

      Darauf seufzte er nur schwer bis er wieder anfing zu lachen, als konnte er damit besser umgehen.

      "Aber naja, das gehört nun der Vergangenheit an-- sicher kannst du dich an die Szenarien deines Rauswurfs hervorragend erinnern..."

      Plötzlich fielen seine gelbbraunen Augen auf die Wolfsmaske, die genau zwischen ihnen lag. Überrascht ergriff er sich sie und hielt sie hoch, sodass auch sie Tyler nun besser begutachten konnte.

      "Oh...Erinnerst du dich noch an die Maske...? Zu Weihnachten haben wir beide dieselbe getragen, um uns besser zu tarnen und als eine Person auszugeben... Danach trugen wir die Wolfsmaske öfter bei Franc, der wegen uns die Treppe hinuntergestürzt ist vor Schreck und sich daraufhin das Bein gebrochen hatte..."



      Locker lehnte er die Maske direkt auf Tylers Gesicht, sodass es aussah als trug er sie... doch wäre sie ihm jetzt viel zu klein geworden.

      "Damit hast du mein Lämmchen kennengelernt, du warst so gespannt auf ihn! Erst spielten seiner Mama einen kleinen Streich, weil sie zu Weihnachten wirklich unartig war... Und dann ... Hast du Lämmchen eine unvergessene Erinnerung zu Weihnachten geschenkt... wir hatten eine Menge Spaß zu dritt..."

      Mit einem schiefen Lächeln erhob er sich wieder von seinem Platz und ging seinen Oberkörper streckend Richtung Fenster.

      "...Ich will dir etwas gutes tun... also entspann dich Lämmchen--- deine Worte waren früher so schnulzig, haha! Es war das erste Mal, dass wir uns etwas zusammen teilten, was wirklich nur mir gehörte..."

      Samuel merkte nun selbst wie nostalgisch er wurde, obwohl es der so gemeinte Halbbruder nun wirklich nicht verdient hatte- es klang ja beinahe so als fand er die Erinnerung mit Tyler so schön, dass er sie vermisste.
      Doch das tat er nicht, mehr... wollte er ihn in den Untergang zerren.
      Stumm betrachtete er den Himmel, die ersten Sterne bildeten sich am Horizont.
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      Beni Darkwood

      Ein stechender Schmerz überkam ihn, weshalb er reflexartig sich vom tiefen Kuss lösen musste, um seine Unterlippe nicht zu verlieren. Direkt darauf spürte er die Finger von Bleichi an seinem Nacken, die ihn dominierend zwangen ihm in seine rotglühenden Augen zu sehen. Wie eine Beute gefangen genommen von den Krallen des Raubtiers fühlte sich Beni plötzlich viel unterwürfiger als er von der Situation ausgehend gedacht hatte... Das Kribbeln, dass er eins zuvor im Geheimraum erspürte kam wieder in ihm auf, seine Atmung wurde flacher.

      "... Du regst mich extrem auf, du liebst es wohl wirklich jemand zu Provozieren um seine Aufmerksamkeit zu bekommen, jetzt verstehe ich es endlich... "

      Die Stimme von Bleichi wurde rauer, was Beni auf eine schmutzige Art und Weise mehr als nur anturnte.
      Es war kein großes Geheimnis, dass der Lakai von Korbos gerne provozierte - die Aufmerksamkeit, die er dafür erhielt war nämlich seine Liebessprache. Grinsend zuckte er mit den Schultern, als wüsste er nicht wovon er sprach.
      Das sich Bleichi aber daraufhin so lustvoll die Lippen leckte, verunsicherte ihn dann doch etwas. Dies war eine Reaktion, die er eher selten für Provokationen bekam? Er konnte den Weißhaarigen wirklich sehr schlecht lesen.

      "Dann will ich doch mal so Egoistisch sein... Du kannst mich übrigens... ₭ɎɆ nennen, schön dich endlich näher spüren zu dürfen, Beni, ich würde mich nämlich gerne für deine Nette Behandlung von gestern bedanken, war nämlich nicht gerade angenehm wie ein kleines Spielzeug durch die Gegend Geworfen zu werden~"

      Als anerkannter langsamer Denker, der eigentlich sich nur auf das eine konzentrieren wollte... merkte man förmlich wie es in Beni arbeitete. Wie in Zeitlupe weiteten sich seine Augen, nachdem er das Gesagte von Kye in seinem Kopf nachhalte.

      "...Kye...", wiederholte er den Namen des Weißhaarigen und ließ die 3 Buchstaben fragend ihn sich hineinrasseln.

      ...Woher...Hatte er dieses Namen... schon einmal gehört?
      ...War das nicht Lord Korbos, der diesen als erstes Erwähnte hatte?
      Stimmt, es war doch heute Morgen, als sie....

      "Genau so wenig sollst du über...Kye, meinem Boten sprechen...Der die Kräuter holen sollte."

      ...
      ...
      ...

      "KYE?!"



      "Warte...Du...bist Pilzkopf?"

      Wie versteinert blieb sein Gesicht im Schockzustand stehen. Irritiert und total losgelöst blickte er noch einmal auf den Mann vor ihm, dieser Typ soll ein Pilzwesen sein?!
      Pilzie und Bleichi waren ein und die selbe Person?!

      "Bleichi...Pilzie....KYE?!", stimmte er wie eine Schallplatte immer wieder diese Namen, als löste er gerade in seinem Kopf eine Matheaufgabe, die einfach keine Formel hatte.



      Doch für weiteres Nachdenken blieb keine Zeit, da dieser für Beni neu genannte Mann ihn zu einem anderen Baum drängte. Obwohl das Rummachen seine Idee war, fühlte es sich in diesem Moment so an, als würde Kye ihn gänzlich befallen wollen. Die wilden Küsse raubten ihn den Verstand, doch ließ er sich davon nicht beirren. Er wollte mit Kye dieses Lied der Sehnsucht tanzen, weshalb er mühevoll sich mit Kyes Lippen im Rhythmus bewegte, sodass ihn der Speichel am Mundwinkel hinunterfloss.
      Sowie es kein Geheimnis war, dass Beni es liebte zu provozieren... war es ziemlich klar, dass er höchst angetan war, wenn jemand gröber mit ihm umging und gieriger gegen Beni wurde. Verlangend legte er seine Arme auf Kyes Schultern und zog ihn mehr zu sich, sodass nichts mehr zwischen ihnen kam.

      Aufkeuchend musste er sich von Kyes Lippen trennen, denen er gierig nachsah. Die warme Stirn vom Boten berührte seine, worauf er benommen zu ihm hochsah. Lieber wollte er das ihre Körper weitersprachen, doch musste Kye noch eine gewisse Art an Spannung hinaufschaukeln.

      "... Ich will dich, so sehr..."

      Die Hände von den ehemaligen Bleichi kitzelten seine erwärmte Haut, worauf er genießend in seine verletzte Unterlippe biss.

      "Aber so Egotisch ich auch sein will... [i]Willst du den Lord wirklich noch länger warten lassen?"[/i]

      Kurz blinzelnde er mehrmals auf, die Erwähnung von Lords nahmen hatte immer etwas schönes ansich, vorallem mitten im Akt...jedoch...

      ... verstand er das Problem von Kye nicht wirklich?

      Ein schelmisches Grinsen setzte sich bei Beni auf, die seine geröteten Wangen schmeichelten.

      "Du hast es doch selbst gesagt...Ich provoziere gerne..."
      , flüsterte er im heiseren Tag direkt zu Kye ohne dabei den Blickkontakt zu verlassen.

      Dabei wanderte seine Hand zu der Krawatte, die ihn allmählich durch die Hitze die Luft zudrückte und zog sie in aller Ruhe immer weiter nach unten.

      "Je länger er warten muss...desto wütender wird er auf mich sein...und desto mehr Chance auf eine Strafe könnte ich erhalten..."




      Daraufhin packte er Kye fest an seinem Kragen, um ihn wieder zu sich hinunterzuziehen. Wie in einem Duell, wo der stärkere gewann biss nun Beni wieder in die Lippen des Gegenübers und leckte mit seiner Zunge der sich bildenden Blutspur entlang.
      Wie ein durstiger Vampir schluckte er die rote FLüssigkeit hinunter.

      "Ich will dich auch, also zeig mir doch mehr von deiner Liebe...Kye...", forderte er mit einem Breiten Lächeln auf.
      Er wusste noch ganz genau wie Apollo über Pilzie sprach. Der Kerl vor ihm war doch gefährlich, oder nicht? Stärker als er...
      Jetzt wollte er ihn nicht einfach so gehen lassen oder sich sofort zum König begeben. Er brauchte Spaß, einen Kampf in der Lust.
      Er wollte Macht demonstriert bekommen, was musste er tun um die Nerven von ihm zu strapazieren?
      All das musste Beni herausfinden...

      "Zeig mir wer hier der Stärkere unter uns ist, sonst werde ich dich ganz verschlingen müssen~."



      In einem hechelnden Ton piercte sich die violette Farbe in Kyes rot. Das Knie von ihm verirrte sich zwischen Kyes Beinen und drückte sich immer wieder an ihn, erst sachte und dann fordernder. Für Beni gab es jetzt kein Zurück oder ein Pausieren, nun würde er Kye sicherlich nicht mehr gehen lassen, denn körperlicher Kontakt war für ihn wie eine Droge, die er unbedingt ausprobieren musste.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Stan L. & Liam

      Während sie sich beide auf dem Weg machten erzählte ihm Izarra doch überraschend ausführlich sein Eindruck von denn WG-Freunden von Wyatt...Es war etwas sonderlich für ein Musik Lehrer aber Stan war über jede Information dankbar...Es hinter ließ ihn ein gemischtes Gefühl. Er hatte das Gefühl auf Izarras Einschätzung vertrauen zu können, dennoch hatte schon eine weile so ein mulmiges Gefühl...
      "Danke, es beruhigt mich etwas...Zuhören das es eigentlich nette Jungs sind."


      Cabriels verhalten verriet ihn nur mehr das gewiss mit den Falschen Leuten verkehrte, solang er diese von Wyatt fern hielt sollte es wohl kein Problem sein....
      Tyler...Gern hätte er ihn damals kennengelernt als sich mit Wyatt angefreundet hatte um ein besseres Bild von ihm zu haben, aber zu der Zeit war er in strenger Ausbildung gewesen und hatte Wyatt kaum zu Gesicht bekommen....
      Harvey...Nun er war wirklich ein Anständiger Kerl, dass hatte er auch schnell bemerkt...Auch wenn ihn seine Augen an seinen Bekannten erinnern.


      "I-ich danke dir für deine Nachsicht. Ich werde es schon hinkriegen. Ich bin ja nicht alleine..."
      Die Positive Einstellung stimmte auch Stan froh und ließ ihn auch jetzt auf den Auftritt mit Izarra freuen.

      Sie fuhren mit dem teuren Wagen eine kleinen Moment, es war an einer abgelegene Teil der Stadt, es war wenig belebt draußen....Es war für Stan kurz schwer ein Parkplatz zu findend alles mit Motorrädern vollgestellt war. Aber nach ein paar Minuten fand er zum Glück einen Parkplatz.
      "Wir sind da, ich stell dir gleich direkt den Besitzer vor."


      Mit denn Worten stieg Stan aus und ein verwittertes Schild mit denn Namen "The Cage" war zu sehen, darunter hing ein Warnschild das man für gewöhnlich eher vom Zoo her kannte.



      Von innen hörte man schon dröhnende Musik von einer Musik Anlage, jedoch switche das Lied ständig zwischen zwei Lieder...Als schien man sich nicht einig zu sein was gerade abgespielt werden sollte.



      Kaum wie sie jedoch sich dem Gebäude näherten kam ein Rothaariger Junger Mann heraus der minimal größer als Izarra war. Als er Stan erblickte fiel er sofort über dramatisch auf die Knie und schlug mehrfach mit der Faust auf den Boden.
      "GOTT SEI DANK! Stan! Stanly! Stan! Mein Retter!!"



      "Ich dachte schon ich müsste mein Club schließen, die Jungs reißen mir regelrecht die Hütte ein! Alle Musiker haben mir Abgesagt! Ist ein Desaster! Ausgerechnet heute! Die halbe Mafia---- Huh?"

      Erst jetzt schien der Rothaarige zu bemerken das Stan nicht allein hier steht und erhob sich verwundert wieder.
      Izarra wurde von Kopf bis Fuß gemustert als wäre er von einem Anderen Planeten.
      "Uhhhh? Ist das der Musik Lehrer von dem du geschrieben hast...? Der ist ja noch ein halbes Würstchen!"


      "Keine sorge, er ist hier um auszuhelfen und er ist ein Meister in Klavier spielen! Klassich, Blues oder Pop-Balladen, er kann alles spielen.", wiederholte Stan zuversichtlich die Worte von ihm.
      "Also, Izarra das hier ist der Besitzer von The Cage, ein alter Freund von mir...Er heißt Liam-"
      " Oiii Oiii! Ein Naturtalent! Sagt das doch gleich Stanly! Freut mich! Vielen Dank das du aushilfst! Die Getränke gehen selbstverständlich aufs Haus!", strahlte plötzlich Liam wie ausgewechselt.


      "Ich hab echt selten so Putzige Gäste in meinem Club, abgesehen von Stan natürlich ...Also fühl dich wie zu Hause! Wenn du etwas brauchst, bin ich flink wie ein Esel! HA HA!", kurz lachte Liam und schwank gut gelaunt herum um ihnen die schwere Metalltüre aufzuhalten.
      Der Geräuschspiegel wurde sogleich lauter.
      "Ich vermute das ist dein erstes mal hier Izarra, ich heiß dich Herzlich Willkommen in The Cage! Mein Club für....die Besonderen Gäste~ Unserer Motto ist es, selbst der letzte Dreck war mal Blank! Hier hat jeder die Chance neu Anzufangen! Jeder ist Willkommen. "


      Mit diesen einladen Worten führt er die beiden Munter....hinein.

      The Cage, ein düsterer Club mit integrierter Bar, ist ein Ort, der in ein unheimliches, tiefrotes Licht getaucht ist. Dieses Licht verleiht dem Raum eine bedrohliche Atmosphäre und lässt die Schatten der Anwesenden lang und verzerrt wirken, was die ohnehin schon angespannte Stimmung noch weiter anheizt. Die Wände sind mit dunklen, abgenutzten Plakaten bedeckt, die von vergangenen Konzerten und wilden Nächten erzählen.



      Die Kundschaft, bestehend aus den schlimmsten Gaunern und frisch aus dem Gefängnis entlassenen Personen, bewegt sich wie Raubtiere durch die Menge. Ihre Blicke sind misstrauisch, ihre Körperhaltung aggressiv. Jeder hier scheint einen Grund zu haben, sich zu behaupten oder seine Dominanz zu demonstrieren. Gespräche sind gedämpft und bestehen aus tiefen, rauen Stimmen und gelegentlichem bedrohlichen Lachen.



      An der Bar, die sich in einer dunklen Ecke des Clubs befindet, mischt der Barkeeper, ein bärtiger Mann mit finsterem Blick, Drinks, während seine Augen stets wachsam die Umgebung scannen. Die Luft ist schwer von Rauch und der scharfen Mischung aus Schweiß und billigem Alkohol. Der Boden klebt von verschütteten Getränken und gelegentlich fällt ein leises Klirren, wenn jemand sein Glas zu fest absetzt.
      Um die Bar war ein Gitter gelegt denn wohl denn Barkeeper vor der wilden Meute beschützten soll...

      Auch in der Mitte wo sich eine Bühne befand und Musik Instrumente, Anlage und Instrumente lagen war wie bei einen Käfig alles mit einem silbernen Gitter umlegt.
      Darin stand gerade jemand überfordert an der Musik Anlage wärend eine Gruppe von Männern eng zusammen stehen und lautstark diskutieren, ihre Stimmen überschlagen sich in einem hitzigen Streit.
      Ab und zu trat sogar jemand sauer gegen das Gitter.
      Es geht um ein Lied, das gespielt werden soll. Jeder hat eine Meinung, und keiner will nachgeben. Die Stimmung wird immer gereizter, die Worte härter, und es scheint, als könnte jeder Moment ein Funke genügen, um das Pulverfass zur Explosion zu bringen.



      Die rote Beleuchtung taucht die grimmigen Gesichter in ein noch bedrohlicheres Licht, als würde die Hölle selbst in diesem Raum ihren Platz gefunden haben.
      "FUCK YOU! Wir wollen Richtige Musik, Alter!!"
      "Fresse du Arschgesicht !!"
      "Deine Mudda!!!"
      "Willst du einen aufs Maul?!
      "Mach diese Schweiße aus!!"
      "Der Song ist geil genug! Verpisst euch!!"


      Schallten die aggressiven Stimmen der Männer wild durcheinander während Liam die beiden zu denn sicheren von Gitter von Kundschaften Bereich führte. Stan ging mit Gelassenheit hinter Izarra als würde er diese Stimmung schon kennen wirkte nicht sonderlich beeindruckt.
      "Keine Sorge...", sprach Stan leicht vorgebeugt zu Izarra:
      "Die beruhigen sich gleich wieder, ist immer zu Anfang so...Außerdem sind die Gitter Stabil genug um ein Elefanten aufzuhalten."



      "Wisst ihr schon was ihr spielen möchtet?", fragte Liam mit vor freudigen grinsen auf den Lippen als abwechselnd zu denn beiden sah.
      "Heute feiert meine Stammgäste die Entlassung einer ihrer Leute, daher sind sie heute besonderes....Wählerisch, ich hoffe doch das ihr was gutes in petto habt.", lachte der Rothaarige auf als wäre ein scherz...Aber es war Todernst gemeint.
      "Ja hab schon davon gehört, dabei ist Oscar schon eine weile draußen...Als hätte er nur darauf gezielt das heute jemand ausfällt.", seufzte Stan ein wenig Kopf schüttelnd...Würde ihn nicht wundern das der Kerl sogar seine Finger im spiel hat, obwohl der Kerl das Hirn einer Fliege besaß schien es doch manchmal zu Arbeiten.

      ____________________________________

      Harvey Bell


      "Du bist ein wahrer Held, Harvey! Hast was gut bei mir!"
      ...
      Ein wahrer Held....
      ....Das war wirklich das erste mal das ihn jemand wegen Körperliche Gewalt als Held bezeichnete....


      Aber so wie Lio wirkte, tat er ihm gerade wirklich etwas gutes und lenkte ihn von den düsteren Gedanken ab.
      Auch dieser verlangende Blick...
      ...Könnte es sein das...?
      Nun Harvey wollte keine voreilige Schlüsse ziehen, er kannte ja selbst wie schnell man Vorurteile entstehen können.
      Dennoch blieb sein Verdacht bestehen das Ineb gewiss etwas Lust dabei verspürte wenn Harvey ihn gerade schlug...
      ...Vermutlich hätte er anderenfalls abgelehnt wenn jemand wie Cabriel ihn um sowas gebeten hätte....Weil sich Schuldig fühlte oder sowas...Besonderes da dieser betont hatte kein Fan von schmerzen zu sein...

      Harvey befand sich derzeit selbst in einer Phase wo er nach sich selbst suchte, auch wenn seine Hilfe ehrlich gemeint war, konnte er wohl ein Teil dieser Erfahrung auch für sich Nutzten...Rachel hatte seine Vorlieben und Abneigungen immer bestimmt...Da war nie platzt für Selbstfindung oder Kinks...So das er sich schon eher als durschnittlicher langweiler bezeichnen würde...
      Somit war er immer der letzte an denn man dachte wenn um sonderbare Dinge ging.
      Gewiss würden ihn die Jungs nie mit in eine Schwulen-bar mit nehmen da der Stempel Hetero im so auf die Stirn geschrieben schien.
      Es hatte ihn schon überrascht das Wyatt seine kleinen Neckereien zwischen ihm und Yuuto gemacht hatte....

      Auch wenn es bei Ineb gerade es sich gewiss nicht um Sexuelle-Spannung handelte, wollte Harvey der Held gerade sein denn ihr Wächter Anführer gerade brauchte.
      Nachdem er erneut und diesmal fester Ineb geschlagen hatte, wirkte Lio noch mehr neben sich als vorher.
      Trotzdem behielt Harvey seine Lockere Art bei als wäre das hier vollkommend normal.

      "[i]B-besseeer....Dankee..."[/i]
      "Wirkst auch schon viel besser gelaunt. Denk aber daran die Stelle zu kühlen sonst bekommst bestimmt Blaueflecken.", gab Harvey zurück als sich ein wenig mehr erhob.


      Schließlich waren sie beide ja noch nicht fertig...Ineb hatte ja auch nach einer Umarmung gebeten und für Harvey fühlte sich nicht richtig an ihn jetzt so zurück zu lassen. Er wollte das sich Lio gut fühlte, durch und durch! Wozu sonst war denn ein Held?
      Doch kaum wie er sich etwas aufgerichtete hatte um die Distanz zwischen ihnen zu stoppen fiel es ihm...Sogar beinahe vor Lio ins Auge.
      ---
      Oh...
      Sogleich stieg die Hitze in Harvey Gesicht.
      "Füf-fühle mich gut! Du bist der beeeste....aH.. Gla...glaube aber ich sollte....trotzdem...mich... hinlegen."
      Er hatte also Gold richtig gelegen....
      ....Und jetzt?


      Harvey wendete sein Blick etwas ab, er wollte ihn jetzt nicht zu intensiv anstarren...
      Er selbst wusste wie unangenehm das sein konnte, einmal hatte zusammen mit sein großen Bruder wie immer Powerranger zusammen geschaut.
      In dieser Folge wurde der Pinke Ranger von einem Pflanzen ähnlichen Wesen angegriffen mit Ranken....

      Harvey wusste nicht wieso...aber dieser Moment wie der Ranger so Hilflos gewirkt hatte, sich die Ranken fester um denn Körper schlang...War unheimlich ...Erregend gewesen für Harvey und dann kam ihr aber zum Glück ein Anderer Ranger zur Hilfe...
      Auf einmal jedoch hatte Harvey ein druck zwischen seinen Beinen gespürt....
      Er hatte noch versucht zu verstecken aber Oscar hatte es mitbekommen und sich Lauthals lustig über ihn gemacht.
      Einige Wochen musste er sich blöde Sprüche von ihm anhören....

      "Also...ähm...", begann Harvey und griff sich an den Nacken, er wollte sich nicht aufdrängen....Das könnte ihre beginne Freundschaft vielleicht ins wanken bringen.
      "...Unter Freunden, hilft man sich...Ich hab nichts dagegen....Dir noch weiter zu helfen. ", bot Harvey an der merkte das wohl einfach irgendwo auch in ihm ein gewisser...Reiz war.
      So wie es komisch für Ineb vielleicht vorkam sich schlagen lassen zu wollen....war genau so komisch für Harvey zu Äußern das er gern bei solchen hilflosen Lagen half.
      "Ist aber okay wenn du jetzt deine ruhe möchtest.", gab Harvey ihm sofort die Freiheit. "Solang es dir jetzt besser geht, bin schon mal beruhigt."

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      Wyatt Carson Lyons


      "...Ich meinte es aber wirklich ernst, damit... dass ich auf deine positive Fantasie und Einstellungsvermögen ein wenig eifersüchtig bin... Heißt aber nicht, dass ich so werden will wie du... Ich finde die Fantasie sehr viel schrecklicher als die Realität...dennoch bin ich neidisch."
      "Ich bin einzigartig, dass du so werden könntest wie ich bezweifle daher leider stark, selbst wenn du es wolltest", gab Wyatt Lächelnd jegliche darauf zurück.

      "Einfacher sicherlich nicht... Doch aushaltbarer..."
      Die direkt aber ehrlichen Worte von Cabriel gab Wyatt zwar kurz ein stechen in Herzen aber es....erfüllte ihn eher mit einer gewissen Wehmut die ihn eher leiser zu lachen brachte...Wohl wahr...Es wäre sicher besser zum aushalten gewesen...
      Die Realität tat zwar weh aber in einem bestimmten Maße war es gar nicht so erschreckend wie Wyatt immer dachte...

      Obwohl Wyatt sich sicher war mit einer Positiven Einstellung würden sie diese Sachen zwischen ihnen schon geregelt bekommen belehrte ihn Cabriel schneller als erwartet vom Gegenteil.
      "...Bist du dir da ganz sicher?"

      Das Geräusch wie seine Hände auf den Tisch landeten ließ Wyatt so unwillkürlich ein wenig zusammen zucken das sein Lächeln sich kurz kräuseltee:
      "Ähm klar!", versuchte Wyatt sein Selbstbewusstsein bei zu behalten. Aber Cabriels Worte ließen ihn wirklich ein...kleinen schrecken verspüren.
      "Wenn wir schon ehrlich sind... Ich glaube du ziehst mich magnetisch an, weil ich mich sehr stark zu dir Hingezogen fühle-- dabei dachte ich, dass ich nur für Sam so empfinden könnte..."



      Die feinen Nacken Härchen von Wyatt stellten sich auf....Sprach Cabriel gerade etwa von verlieben?!

      "...Also lass mich wirklich lieber ganz allein, okay? Wir wollen beide nicht, dass ich mich in dich verliebe... Drück mich also weg und sag mir, dass du nicht willst... oder schlag mich, so pazifistisch wie es von deiner Seite nur geht. Ich werde sonst enoooorm anhänglich und du bist doch ein Freigänger und weltberühmter Schauspieler... "

      Die Vorstellungskraft von Wyatt war zu groß als das er sich nicht Bildlich vorstellen konnte wie Cabriel an ihm hängen würde....Und...seltsamerweise empfand es Wyatt gar nicht so erdrücken wie er es normalerweise gewohnt war. Aber vermutlich nur weil sich um eine Fantasie handelte....sobald es Realistisch werden würde...wäre Wyatt alten Beklemmungen zurück und er würde versuchen Cabriel indirekt los zu werden...

      "Bleib weg von mir oder ich stehle deine Aufmerksamkeit, ob du willst oder nicht... Du bist doch ein Herzensbrecher, also brich es mir bitte sofort."
      Die Lippen von Wyatt pressten sich zusammen, es fiel ihm gerade schwer auf Cabriel gesagte richtig einzugehen aber....dann begann er zu lachen.
      "Hahah! Netter versuch Cab!", kam es sofort Munter von ihm wieder zurück und er stand vom Stuhl auf.



      "Ich war mal in meinem ersten Leben oder in einem Andere Universum, Amor! Ich erkenne Gefühle wie verliebt sein schon Meilen weit! Da musst du dich schon mehr anstrengen!"

      Seine Hand legte ihm auf den Kopf und verwuschelten ihm sein dunkles Haar jetzt einfach.
      "Würde ich nicht schon jeden lieben, würde eher sorge haben das mich zuerst in dich vergucke, du Schlingel! Und wozu bräuchte dann noch die Aufmerksamkeit von Anderen? Die Aufmerksamkeit einer geliebten Person ist soooooo berauschender als alles Andere."

      Wyatt schien bei denn Worten kurz wieder etwas abzuschweifen denn er schien sich an etwas schönes zu erinnern und dabei wieder leise zu lachen. Dabei rieb er sich das Handgelenk, wo eine ganz zarte kaum sehbaren kleine Narbe an der inneren Seite war. Sie war gut zu übersehen aber Wyatt spürte sie sehr deutlich....Jeden...Tag...Das Zeichen seiner ersten großen Liebe...
      Erfüllte ihn immer wieder mit einem Schwung neuer Energie....



      Nun aber klatschte Wyatt seine Hände zusammen:
      "Also! Liebe geht für gewöhnlich durch den Magen! Also machen wir beide jetzt Pfannkuchen! Ich krieg immer mehr Hunger, vielleicht überzeugst du mich ja doch noch...Dann breche dir gern das Herz.", ging Wyatt tatsächlich auf das gesagte noch mal ein mit einem überheblichen Lächeln. Als hätte ihn Cabriel damit indirekt herausgefordert.
      "Aber wenn wir schon das Thema anschneiden glaube doch das sich Ineb viel eher in mich verliebt! Der ja total der Tsundere! Ooohh und Tyler war schon mal in mich verliebt gewesen aber dem hab ich ein Korb geben.", plauderte Wyatt nun einfach drauf los.
      "Aber das war weil ich gemerkt habe das schon in jemand Anderen verliebt war...Das hab ich total gemerkt, bei uns war das eher wie ich das bei meinen Fans oft merke diese Schwärmerei, weißt du was ich meine? Also geehrt fühlte mich ja total aber wie schon mal sagte mit meinen Fans fang ich nichts an auch wenn es Freunde sind..."
      Während Wyatt wieder ins reden verfiel kramte nach einer Schüssel und dem Mixer denn versuchte zusammen basteln....In dem versuchte die Rührbesseren dran zu stecken.
      ...Naja er versuchte es...Eher sah er aus als versuchte gerade eine Perverse Gestik nach zu ahmen da er nicht verstand wie diese im Mixer stecken blieben, da er nicht auf die Maskierung achtete.
      "Ich denke Harvey wird bestimmt bald mit seinem alten Mittschüler zusammen kommen, ob er ihn dann öfter mit hier her bringen wird? Ich hab schon öfter drüber nachgedacht...Ob wir eigentlich Regeln für die WG noch aufstellen sollten, bin da ja eigentlich für Verantwortlich! ", lachte Wyatt und man hörte endlich ein Klicken als der erste Schneebesen am Mixer einharkte.
      "Sowas wie ab 20 Uhr kein lauten Geräusche mehr aus denn Zimmern? Kein Sex-Besuch? Schließlich teilen wir uns die Zimmer bis auf Harvey...Könnte ja Peinlich werden, wenn man plötzlich in was hinein platzt...Wobei es dir ja gefällt, mh?"
      Mit den neckenden Worten stupste er mit dem Zeigefinger Cabriel gegen die Nasenspitzte.



      Wärend er dann den Anderen befestigen versuchte überlegte er weiter.
      "Mhh keine Partys ohne Erlaubnis und Absprache? Booor echt schwer sich Regeln zu überlegen..."
      Sowas musste er eigentlich nie...Oft bekam er Regeln von seinen Eltern aufgesetzt. Aber das waren sicherlich keine für die Gemeinheit.
      So kramte er schon nach seinen Smardphone aus seiner Tasche um nach Pfannkuchen Rezept im Internet zu suchen. Wärend er wieder shcon vergessen hatte was eben noch versucht hatte...
      Doch das Rezept schien gerade wieder wichtiger zu sein.

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      Tyler Wang-Chi

      Sams begann ihm zuzustimmen und von denn schönen Erinnerung grob zu erzählen, die sein Halbruder mit Cabriel hier gesammelt hatte. Sein Bruder klang nach sehr führsorgliches Kind....
      ...Stimmt...Sam war gar nicht so abweisend zu ihm, er hatte sich um ihn auch gekümmert....
      ....Einmal...war er...mal...in ein kalten Pool...gefallen? Gesprungen....?
      Sam hat ihn geholfen...und Ihn mit auf sein Zimmer genommen und....
      ---...Dann ging es Tyler...wie jetzt nicht sonderlich gut...Er hatte das Weihnachtsessen nicht vertragen und sich übergeben müssen....
      Der Butler von Sam hatte ihnen dann ein warmes Bad fertig gemacht....
      ...Wie konnte er das verdrängen? Sam war...ein wirklich liebevoller Halbbruder gewesen....



      "Lämmchen und ich waren unzertrennlich, man musste immer auf ihn aufpassen und das ist bis heute noch so. Er bekommt nichts alleine auf die Reihe, doch das macht ihn so liebenswert."
      .....

      "Wusstest du, dass Papa ihn adoptiert hat? Inoffiziell gehört er auch zu den Rose, wenn er ein berühmter Anwalt wird dürfte er sogar den Nachnamen annehmen. Ich habe persönlich darum gebeten, dass er bei mir leben darf und es hatte etwas gedauert bis Papa einwilligte..."

      ....Was...?

      Leise atmete Tyler durch die Nase tief durch...Schon wieder löste es in ihm ein grenzwertigen Groll aus. Dabei war es ihm doch egal was mit den Rose war...Soll doch Cabriel deren Namen annehmen....
      ...Aber es passte ihm nicht wie Glücklich Sam dabei lächelte...
      "...ich war richtig stolz auf mein Lämmchen."
      ...Jaja...schön für dich....
      Tyler merkte nicht wie sein Blick immer weniger erfreut war und seine Fingerspitzten über sein eigenen Handrücken fuhren um leicht an der Haut zu kratzten....
      ....Cabriel klang für ihn mehr wie ein Haustierchen...

      "...Da aber Lämmchen so pflegeleicht war und rein gab er ihn sogar dein Zimmer, was du immer nutzen konntest. Einmal nannte er ihn sogar aus Versehen Tyler...worauf ich echt mich nicht mehr eingekriegt hatte... Dabei hatte er 'Cab' nie als Sohn gesehen..."



      ....
      Seine Atmung zu kontrollieren wurde immer schwerer. für Tyler... Weil es Sam schaffte Punkte in ihm zu triggern von dem er selbst nicht wusste das er sie hatte...
      Wollte ihm Sam nicht helfen sich zu erinnern...?
      Es klang für ihn eher danach als würde ihn sein Halbruder nur rein drücken wollen wie wenig er---

      "... Papa hatte sich vor allem Sorgen um mich gemacht, weil ich wirklich......[i]gebrochen war, nachdem du einfach... dich von mir abgewendet hast..."[/i]
      ....
      Verarbeitend Blinzelte Tyler....Das...stimmt doch überhaupt nicht!!
      Ruckartig bohrten sich seine Finger fester in seine eigene Haut...Er versuchte noch immer Ruhe zu bewahren und Sam zuzuhören aber das fiel ihm immer schwerer.
      "... doch war Lämmchen da und hatte alles ersehenliche getan um mich wieder auf andere Gedanken zu bringen... Weil du mich und Papa so verletzt hattest---hatte Papa es einfach nicht verkraftet mit dir Kontakt zu halten... "

      Das....ist Bullshit!! Das Stimmt nicht...das Stimmt nicht....!!



      "Aber naja, das gehört nun der Vergangenheit an-- sicher kannst du dich an die Szenarien deines Rauswurfs hervorragend erinnern..."

      ...Verarsch mich nicht Sam, wie könnte DAS vergessen....?!

      Tyler schluckte die Wut die in sich hoch kam runter...Zwar hatte Samuel davor gewarnt das ihm Fehler bewusst werden würde aber denn einzige Fehler denn gerade hier sah war her gekommen zu sein...Das waren doch nur indirekt schuld Zuweisungen!
      Sam der ein verzogener Nazist war der damit prahlte wie toll er sich um Cabriel gekümmert hatte und sich gern selbst reden hörte!

      Schon abgeneigt hatte Tyler sein Kopf gerade wegdrehen wollen als Sam nach der Maske griff die ihm eben selbst aufgefallen war aber keine weitere Beachtung geschenkt hatte...

      "Oh...Erinnerst du dich noch an die Maske...? Zu Weihnachten haben wir beide dieselbe getragen, um uns besser zu tarnen und als eine Person auszugeben... Danach trugen wir die Wolfsmaske öfter bei Franc, der wegen uns die Treppe hinuntergestürzt ist vor Schreck und sich daraufhin das Bein gebrochen hatte..."

      Das Gefühl von Wut das Tyler eben hatte wurde plötzlich mit einem kalten Schauder übedeckt...war...es so kalt hier im Baumhaus oder bildete er sich das gerade ein??
      Franc...Das war der Butler von Sam...er erinnerte sich jetzt wieder...sie haben öfter zusammen streiche gespielt...
      Die...waren wirklich...lustig gewesen...Oder?
      Wobei ein gebrochenes Bein klang schon mies...seltsamerweise empfand Tyler bei den Worten kein Schuldgefühle...Eigentlich sollte sich doch dabei schlecht fühlen...?
      Das war schließlich eine normales Verhalten auf sowas....
      Aber stattdessen blieb sein Blick weiter auf der Maske in Sams Hand hängen....
      ...Irgendwie...was da nämlich noch mehr....

      "Damit hast du mein Lämmchen kennengelernt, du warst so gespannt auf ihn! Erst spielten seiner Mama einen kleinen Streich, weil sie zu Weihnachten wirklich unartig war... Und dann ... Hast du Lämmchen eine unvergessene Erinnerung zu Weihnachten geschenkt... wir hatten eine Menge Spaß zu dritt..."
      ....Brüchige, schwammige Bilder kam in Tyler wieder hoch...wie sie beide Nachts sich hinaus geschlichen hatten um...C...
      ...Um Cab....
      um.....Cabriel.....
      Lämmchen....zu besuchen...das....Haustier von seinem Halbbruder....Er war wirklich aufgeregt weil....er versprochen hatte sich gut um ihn zu kümmern....

      "...Ich will dir etwas gutes tun... also entspann dich Lämmchen--- deine Worte waren früher so schnulzig, haha! Es war das erste Mal, dass wir uns etwas zusammen teilten, was wirklich nur mir gehörte..."

      ....
      Obwohl sich Tyler eigentlich drüber aufregen sollte wie unmenschlich es doch von Sam war Cabriel als so ein Besitzt abzustellen oder ihn weiter Lämmchen zu nennen....Machte ihn die Erinnerung die in ihm hoch kamen regelrecht fertig....
      ...Das....was er dachte hatte doch nicht wirklich....getan?
      Immer mehr ihrer Kinderstreiche kam in ihm hoch die gar nicht...so Harmlos waren....
      ....Es war als sah er innerlich einer komplett Fremden Person zu....
      Ein Kind...Das nicht er war...
      Und doch sah er alles als klar und deutlich und ein ekel überkam ihn....
      ....Wie konnte so jemand...wie er...überhaupt....ein Wächter sein?!
      Er war...ein grausames...Kind gewesen....
      Und...das damals....mit Lämmchen....



      Das....war....
      Das klebrige Gefühl an seinen Fingern ließ ihn etwas aufschrecken und an seine Hand runter sehen...Blut...
      Er hatte sich seien Hand ganz Blutig gekratzt...

      Je mehr dieser...schmutzigen Erinnerung sich in sein Kopf brannten desto mehr wollte er sie verdrängen...
      Das...war er nicht gewesen...das...war eine ganz Andere Person....!
      Sein Blick folgte verstört seinen Halbruder der sich ans Fenster lehnte....
      ...Bestimmt....Lügte....er ihn nur an und erzählte ihn ...irgend...ein Mist!

      Mit zittrigen Beinen erhob sich Tyler, sein Körper fühlte sich erschreckend schwer an wie Blei...
      ...Doch jetzt wo Sam für denn Moment schwieg hatte Tyler noch mal Zeit das alles zu verarbeiten und....Jetzt konnte er das aufgestaute in ihm nicht mehr zurück halten.



      "Das was du von dir gibst....Ist ALLES der größte Scheiß überhaupt!! Das ich dachte es wäre klug dir zuzuhören, weil du dich sooo gut erinnerst war Bullshit!!!"
      Seine Stimme wurde lauter als die Gefühle in ihm regelrecht überkochten:
      "Dad und du wart Verletzt?! IHR wart verletzt?! ICH hab mich NIE von dir oder ihm abgewandt!! Ich hab....so viel für die Familie Rose getan....! Ich...hab diese engen Klamotten gehasst, ich hab diese reichen, nobeln Familien treffen gehasst....Ich hab diese Butler und Hausmädchen gehasst die wie Roboter immer nur das taten was man ihnen sagte....Und ich hab es gehasst das Dad sagte ich soll mich mit einem Fremden Kind Anfreunden!! Trotzdem hab DAS alles gemacht! Nur um Teil einer Familie zu sein die MICH verstößt weil...weil...."
      Tyler merkte wie sein Kopfschmerzte und die Worte ohne das er wollte ihn überkamen...diesen...Tick hatte schon länger nicht mehr gehabt...
      Er versuchte sich auf die Zunge zu beißen...sich irgendwie zu schweigen zu bringen aber....diese....schmutzigen....unreine....Seite ...Überkam ihn fast als müsste er sich wieder übergeben, doch es kam nur weitere Worte aus ihm raus.

      "Ich....HASSE....diese Lyons...Diese Familie hatten Alles....die hatten...die Perfekte Familie....! Alles...hatte seine Ordnung...Sie waren...so...Rein...Ein Vater und eine Mutter die sich Lieben und ein Sohn...Das Bilderbuch...einer Familie....Aber...Die machten alles Kaputt...Ich hab genau mitbekommen wie sie sich Gegenseitig betrügen....Wie sie ihr eigenes Kind nur....Willenlos gekaufte Fakes aufdrücken...Wie diese auch über Wyatt hergezogen haben...Da war nichts ECHT...Das....war abstoßend und...einfach nur widerwärtig..."

      Er erinnerte sich genau an alle diese schmutzigen kleinen Detail die sich hinter der Fassade der Lyons abspielen.
      Die viel zu gut aussehenden Angestellten und die nach dem teuren Parfüm von Wyatts Mutter stanken....


      "Miss Lyons ich bin hier um Sie wieder zum Ferienhaus zu fahren!"
      Der Grund warum Tyler nicht mit Wyatt und Cabriel zusammen in diesem Bett schlafen konnte...War weil wusste was für eine....Hure...Wyatts Mutter war und wollte nicht...in diesen Dreckigen Bett schlafen....

      "Spiel doch noch etwas mit deinen Freunden Wyatt! Und nimm doch Tyler mit. Seid vorsichtig beim spielen."


      Wie Wyatts Mutter den Anderen Kindern ständig das Geld in ihre gierigen Händchen drückte....
      ....Es war zum Kotzten....

      Der Charmante Vater von Wyatt der immer so freundlich Lächelte aber sein Sohn nie länger ein Blick von Zwei Sekunden schenkte...Widerlicher Schauspieler...


      "Oh Miss Lyons geht wieder ins Ferienhaus? Soll ich Ihnen später ihren Lieblings Tee bringen Mr Lyons?"
      Dieses...Abartige Schauspiel das sich Tyler mit ansehen musste...Er wusste genau das dieses Dienstmädchen ganz andere Dinge mit Wyatt Vater vor hatte.


      Einmal hatte er sich sogar heimlich im Schrank versteckt...Und mit angehört wie dieser Mann über seine Frau und auch über sein Sohn erzog....Einfach so...Ekelhaft....
      "Mein Sohn ist wirklich ...Absonderlich, der schädigt mehr meinen Ruf...Hach meine Frau diese Schlampe...Hätte sie nicht so gute Genre gehabt, ich kann den Tag kaum erwarten wenn auf einen ihren Absatz ausrutscht und stirbt..."
      Wie sie aber sich nicht trennten nur um diesen schein zu wahren...
      Als würde man versuchen eine Hässliche schramme zu übermalen...
      Und Wyatt war wirklich nur ein Kind das nichts davon mitbekam, er war so Rein und....Beschmutzt ihn noch....Diese Lyons....



      Die...waren...doch das Unreine Abschaum....
      Sie....Sie hatten alles kaputt gemacht! Er...Hatte....doch nur....Das gesagt was sie waren!
      Und...Dann....

      "Und trotzdem hab mich dahin gezwungen weil Dad meinte ich würde ihm damit ein gefallen tun....Das einzige....das es überhaupt ertragbar machte war Wyatt....Der...war nicht annähernd wie seine Eltern....Die mir dann auch noch ihr dreckiges Geld aufzwingen wollten....Ich hab einfach nicht mehr ausgehalten und...Sie beschimpft....Ihnen vor Augen geführt war...vor Abschaum Sie sind....Ich wollte nicht ...das sie wissen....das von....denn Rose kam...Ich...hab...nichts falsch gemacht..."


      Tyler verkraftete es nicht erneut drüber nachzudenken....Er hatte sich doch nie abgewandt....er...wollte doch von der Familie Akzeptiert werden damit sie auch....eine Perfekte Familie sein können....Er ...wollte damals auch....Teil der Rose sein...so sehr....
      Doch niemand....verstand ihn.
      "Niemand....niemand....versteht...mich...", wisperte als sich mehr dazu zwang den Mund zu halten.



      Seine Halbschwester Judith verstand ihn nicht...
      "Warum bist du so Blöd?! Wieso willst du nach der Scheidung bei Mutter bleiben? Komm doch zu mir und Vater!"
      Ihr seid nicht die...Familie Rose zu der ich gehören möchte....



      Weder seine eigene Mutter....
      "Wir brauchen die Familie Rose nicht, wir haben aneinander und es wichtig das du auf dich selbst achtest..."
      Du allein aber....reichst mir nicht Mutter....Denn du verstehst mich nicht so gut....



      ....
      Und auch Wyatt schien ihn nie zu verstehen.....
      "Ich mag dich auch sehr aber, lass uns doch Freunde bleiben das ist mir viel lieber!"
      ...Du warst nicht der richtige....für meine Tiefere Gefühle...wie Liebe...




      Der...einzige der ihn verstand war....Sam.
      Der ....einzige der jemals ein richtige Familie für ihn war....Sam.
      Der ....Einzige....der ihn je richtig...geliebt hatte war....Sam.
      Und....ihn...hatte er an dem Tag mit endgültig verloren....
      Und dafür....Hasste....er....Dad...insgeheime auch.

      "Dad, Mutter,,,Judith, Wyatt....oder weder du....Keiner versteht mich....Es war Verdammter Fehler her zu kommen....", zischte er bitterlich aus....Vermutlich würden es die Anderen aus der WG auch nicht....Er....Verstand sich langsam selbst nicht mehr....
      ...Er wollte doch nur jemand sein denn jeder mochte...Ein guter Freund....Ein guter...Bruder...Einfach jemand für den man sich nicht schämen brauchte...
      Sein Blick stach auf die Wolfmaske als wäre sie, der Schuldtragende an der ganzen Sache....
      ...Und das....was damals war....Diese Person...die Lämmchen...Cabriel....So behandelt hatte....
      Darüber....wollte er kein Wort verlieren...das...wenn Cabriel das wirklich vergessen hatte....sollte er es auch niemals erfahren.

      "Hör auf ihn Lämmchen zu nennen...."
      , kam es düsterer aus Tyler raus.



      "Er hat ein Namen...Und wäre es bei euch so...Toll gewesen wäre bestimmt nicht bei uns in der WG...."
      Er nahm die Wolfsmaske feste in die Hand als neben Sam ans Fenster trat und diese....Hinaus warf.
      "....Ihr wart zusammen....Hm? Ich denke ich wäre ein genau...so guter Freund für Cabriel wie du.", kam es ihm mit kalt über die Lippen.
      Er kam, dichter an Sam heran, der Glanz verlor komplett seine Augen. Der Schalter in ihm war komplett umgelegt.
      "Wenn ich dich jetzt hier einfach vom Baumhausfenster raus schubsen würde....Wurde das wie ein peinlicher Unfall für Samuel Rose aussehen. Zweiundzwanzig stirbt mit Genickbruch, aus dem Fall aus seinem eigenen Baumhaus....Ob sich dann Dad wieder bei mir melden würde....? Dann wäre ja wieder ein Platz frei....für mich..."
      Seine Finger packte Sam fester an der Schulter....Wenn Sam jetzt Sterben würde....Konnte ihm doch diese Vergangenheit gestohlen bleiben.

      ____________________________________

      Kye

      Wie in einem Marathon warf ihm Beni die verschiedenen Spitznamen die er für ihn erfunden hatte entgegen.
      Ein leichtes kribbeln überkam den Weißhaarigen von Beni in so verschiedener Art gesehen zu werden, anfangs hatte er es als schlecht empfunden jetzt schien er sich daran zu gewöhnen....Jetzt begann sich das derzeit Bild von ihm sich auch für Beni mehr zu einem zusammen zu setzten...So musste er sich wirklich viel weniger vpr Beni verstecken oder verstellen...Es war wirklich angenehmer...Auch wenn damit auch eine große Angst und vertrauern verbunden war.

      Aber Beni hatte ihm öfter in letzter Zeit bewiesen das er ihm vertrauen konnte, vermutlich fiel ihm jetzt daher so leicht sich ab ihn ein wenig fallen zu lassen....Zu entspannen obwohl er eigentlich erneut gegen die Regel verstieß....Und es Probleme mit sich zog je länger bei Beni blieb....
      Doch jetzt mitten drin zu stoppen? Das war nicht ...Gerade einfach...
      Auf einer Seite musste er sich wirklich beeilen....Und auf der Andere Seite wollte ver sich so viel Zeit wie möglich mit Beni lassen....
      "Du hast es doch selbst gesagt...Ich provoziere gerne..."

      Besonderes bei so einem Provokanten Mistkerl wie ihm...

      "Je länger er warten muss...desto wütender wird er auf mich sein...und desto mehr Chance auf eine Strafe könnte ich erhalten..."

      Jedoch könnte es gut möglich sein das Beni diese Strafe die folgen konnte nicht gefiel....Der Lord wird wieder abstand zu Beni brauchen, sonst erlitt er wieder diesen schwäche Anfall wie heute morgen....
      Kye geriert wegen den kurzen Gedanken daran auch kurz ins schwanken...War ihm das Risiko das echt Wert...?
      Er hatte sich schließlich schon mehre Jahre zurück gehalten...Er könnte es daher auch bestimmt auch noch länger aushalten....

      Doch nun nach dem ersten perplexen Moment ergriff Beni feste sein kragen als spürte e4r förmlich das Kye eigentlich wieder im Flucht Modus wechseln wollte.
      "Ich will dich auch, also zeig mir doch mehr von deiner Liebe...Kye..."
      Die warme Zunge von Beni zu spüren und danach diese Worte war einfach zu erregend,...
      Er konnte und wollte nicht länger...warten.
      "Zeig mir wer hier der Stärkere unter uns ist, sonst werde ich dich ganz verschlingen müssen~."



      Seine eigene Emotionen und die von Beni vermischten sich so wild das Kye gar nicht mehr sagen konnte welche seine waren, aber das war egal beide war von Lust gefüllt...Und Beni seine Liebe endlich auch mal zu zeigen fühlte sich so berauschend an....
      ...Als er das Knie zwischen seine Beine spürte fragte sich Kye ob er überhaupt....in der Lage war soweit zu gehen....Schließlich hatte nie einmal darüber nachgedacht in dieser Form sowas zu tun....
      ...Brauchte man dafür überhaupt auch eine...Stärke...?
      Was....wenn er extrem schlecht war...?
      Das würde zu den Rest seiner Fehler passen...
      Die Hitze nahm in ihm zu und als sein Blick sich mehr mit Beni vertiefte war für solch Negative Gedanken kein Platz, er wollte ihm seine stärke demonstrieren....Er wollte noch mehr von Beni gesehen werden!

      Ein schweres keuchen entglitt Kye als seine Finger fester an Beni festzukrallen begannen, konnte er merklich spüren das sich von der Lust getan wirklich etwas regte.
      Mit gier nach mehr legte sich sein Kopf mehr zur Seite um mehr an denn freien gewordenen Halsbeuge von Beni zu kommen. Fast fordern zog er sein geöffnete kragen des Jüngeren mehr auf, als wollte er es ihm aufreißen...Seine Kühlen Lippen drückten sich auf seine Haut und er Biss leidenschaftlich in seine Haut hinein.
      Sein Unterleib presste sich dabei auch fester gegen ihn...
      Dann Blickte er mit seinen glühend roten Augen wieder zu ihm auf als sich wieder an ihm hoch drückte um auf ihn runter zu sehen.



      Mit schwere Atmung legte ihm die Hand kraftvoller auf denn Kopf um ihn runter zu drücken.
      "...Knie dich hin.", raunte der Weißhaarige fordernd auf und seine Finger verankerten sich in sein weiches Haar das genau so sehr liebte wie so vieles andere von ihm.
      Die Hitze strömte ihm durch denn Körper...Er wollte Beni auf jede erdenkbare weise spüren...
      Believe Me ~

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    • Izarra Kimallus

      "Danke, es beruhigt mich etwas...Zuhören das es eigentlich nette Jungs sind."

      Das freute Izarra zu hören, dass er den Bulter etwas beruhigen konnte. Die Wächter sollten nämlich in der Zukunft ein Heldensymbol werden und keinen schlechten Eindruck bei Menschen wie Stan hinterlassen. Auch, wenn diese Generation etwas anders war, als wie er sie üblicherweise kannte... steckte auch in jedem der Jungs etwas gutes.

      "Wir sind da, ich stell dir gleich direkt den Besitzer vor."

      Schneller als er schauen konnte, waren die beiden schon im Club angelangt.
      Hmm... Verwirrt neigte er seinen Kopf weiter nach rechts und verschmälerte seine Augen, um genauer den Titel dieses Gebäudes lesen zu können.

      'The Cage'


      gzukfef.png

      ...Was ein komischer Name.
      ... Die Musik, die aus diesem Club herausdröhnte war auch -- ziemlich...

      ...Funky?

      Izarra fühlte sich plötzlich älter, als er eigentlich war. Nein, er fühlte sich wohl eher seinen Alter entsprechend.

      Waren sie wirklich richtig?

      Ein rothaariger Mann kam heraus und schmiss sich total depressiv und bekümmert zu Boden, als wäre sein Leben bald beendet.

      ...War das der Besitzer dieses Ladens?

      Stan hatte nicht gelogen, dass dieser echt... aufgeschmissen war?

      Schweigend mit einem kleinen Lächeln und beunruhigten kleinen Augen sah er auf Stan und auf den rothaarigen Mann... Er versuchte so gut es ging ihren Gespräch zu folgen.

      ::::::::



      "Ich dachte schon ich müsste mein Club schließen, die Jungs reißen mir regelrecht die Hütte ein! Alle Musiker haben mir Abgesagt! Ist ein Desaster! Ausgerechnet heute! Die halbe Mafia---- Huh?"


      Haha, beinahe lustig... Izarra hatte für eine Sekunde geglaubt, das Liam etwas von einer Mafia sagte.
      Aber...Das war doch sicherlich ein totaler Fehler.
      Mafias waren doch nur im Untergrund beschäftigt und wagten sich kaum in Clubs, da dies sofort die Polizei aufhetzte.
      Als ob Stan in einem Club auftritt, der gefüllt war mit gefährlichen Menschen? So ganz als formeller Butler, der so... liebevoll und herzlich war, tritt doch eher in einer Bar auf, die viel kultivierter auf mit Jennifer Lopez als Hauptdarstellerin!
      Ja... Das musste er einfach falsch verstanden haben.

      "Uhhhh? Ist das der Musik Lehrer von dem du geschrieben hast...? Der ist ja noch ein halbes Würstchen!"


      Nervös hoben sich seine Mundwinkel nach oben, er wollte auf keinen Fall seien Freundlichkeit verlieren. Das mit den halben Würstchen überhörte er einfach, so klein war er doch nicht!

      "Hi...Izarra mein Name.", begrüßte er den rothaarigen etwas leiser als er sonst sprach.

      Doch mehr musste er auch gar nicht sagen, weil Stan für ihn das Reden übernahm. Im nu veränderte sich der eher unbeeindruckte Gesichtsausdruck von Liam zu einem freundlich- strahlenden. Er war wohl echt verzweifelt und für jede Hilfe dankbar.

      "Ich hab echt selten so Putzige Gäste in meinem Club, abgesehen von Stan natürlich ...Also fühl dich wie zu Hause! Wenn du etwas brauchst, bin ich flink wie ein Esel! HA HA!"

      Schwer tat er sich mit den Begrifflichkeiten, die der Barbesitzer zu verwendete, doch nickte er einfach etwas sorgenfreier...Immerhin wurde er auch putzig genannt, was ihn ein kleines bisschen schmeichelte...auch wenn er nur noch mehr überlegte, was zur Hölle für Menschen in dem Club versteckt waren?
      Gab es noch die Chance auf die Flucht?
      Komischerweise kam Izarra ein total unangenehmes in seiner Brust hervor, dies spürte er oft, wenn er das Gefühl hatte, dass er bald sterben könnte. Es fühlte sich an wie ein Warnzeichen, dass sich wie ein Instinkt bei einem Tier auslöste.

      "Ich vermute das ist dein erstes mal hier Izarra, ich heiß dich Herzlich Willkommen in The Cage! Mein Club für....die Besonderen Gäste~ Unserer Motto ist es, selbst der letzte Dreck war mal Blank! Hier hat jeder die Chance neu Anzufangen! Jeder ist Willkommen. "

      Wie in Zeitlupe löste sich sein noch frommes Lächeln von ihn ab und reine Beunruhigung war an ihm zu sehen.
      Als würde Liam eine andere Sprache sprechen - er verstand seinen Slang einfach 0 - schaute er ihn an wie ein Auto, dass gerade seinen Tank leer gefahren hatte.

      Er fragte sich zum Teil, ob dieser Club vielleicht eine Art Wohlfahrt war? Eigentlich klang es schön für ihn, wie dieser Club jemanden eine zweite Chance gab. Er fand diese Konzeption mehr als nur richtig, doch trotzdem verschwand darauf nicht seine Sorge.

      Doch eine zweite Chance für die Flucht wurde dem Musiklehrer verwehrt, regelrecht stolperte er nun mit den zwei Männern in den Club hinein.
      Sogleich wurde seine Sicht mit einem tiefen Rot gefüllt und der Bass dröhnte ihn nur so die Ohren weg...was er eigentlich wirklich gut fand...er mochte ja Konzerte und gegen Rock hatte er erst recht nichts... Doch der Geruch von Zigaretten, Alkohol und Kotze durchtrennte bekanntlich seine Nervenbahn. Beim Gehen spürt er wie er immer wieder mit der Schuhsohlen am Boden kleben blieb.

      "Keine Sorge..."

      Izarra hatte aber große Sorge..!

      Gespräche von riesigen Grizzlybären waren trotz der hohen Lautstärke nicht zu überhören. Jeder versuchte den anderen mehr zu beleidigen oder ihn sogar körperlich zu verletzten! Das hier war definitv nicht Izarras Art Konflikte zu lösen!
      Ein Hocker wurde von weiten in ihre Richtung geworfen, doch schien das keinen außer Izarra zu erschrecken, der regelrecht aufzuckte. Er traute sich gar nicht in das Gesicht der anderen hineinzulinsen, die Aura war doch noch dunkler als von Eternity.
      War hier das Grauen?!
      ...Dieses Verhalten erinnerte ihn förmlich an das Gefängnis...

      Und genau als er an seine frühere Zelle dachte....

      "Die beruhigen sich gleich wieder, ist immer zu Anfang so...Außerdem sind die Gitter Stabil genug um ein Elefanten aufzuhalten."

      ...Erstrahlte durch das rote Licht das sogenannte 'Cage' vor ihm, das die ganzen großen Männer wie Löwen umkreisten.
      War....das etwa der Ort, wo sie spielen sollten?! Izarra konnte definitiv das Klavier in der Zelle sehen, was ihn nur trocken zum Schlucken brachte und er genau spürte wie seine Hände erheblich anfingen zu schwitzen und kälter wurden

      Liam fragte ganz normal, was sie spielen wollten und... bei der Genre die er hörte---verstand Izarra gar nicht wieso er eigentlich hier war?
      Er glaubte kaum, dass hier irgendjemand den Genuss von einem melodischen Klavier mochte!

      "Heute feiert meine Stammgäste die Entlassung einer ihrer Leute, daher sind sie heute besonderes....Wählerisch, ich hoffe doch das ihr was gutes in petto habt."

      ...
      ...Entlassung?

      Oh Gott, kamen die Leute etwa wirklich aus dem Gefängnis oder aus der Psychiatrie?! Nun sah er sich doch gestresst um, was ihn beinahe in Ohnmacht fallen ließ mit Schaum vor dem Mund.
      ...Diese Kerle...
      ...Kannte er die nicht?!
      Nein---
      OH NEIN!
      WO HAT ER SICH NUR DA EINGELASSEN?!
      Er musste hier weg! Ganz schnell! Diese Typen bedeuteten nie etwas gutes, er hörte schon die Sirenen von draußen singen!

      "Ja hab schon davon gehört, dabei ist Oscar schon eine weile draußen...Als hätte er nur darauf gezielt das heute jemand ausfällt."


      "Von....was ist er denn....entlassen worden?", fragte er noch einmal nach als wäre dies nicht doch mehr als offensichtlich. Er hoffte, dass Oscar jemand war, den er nie zuvor gesehen hatte...Den, die Leute aus dem Knast...waren alle furchtbar... gemein und rattig.

      "S-Stan... bist du sicher... das ich helfen kann?"





      Nervös rieb er seine Finger aneinander, doch versuchte so gut wie möglich sich wenigstens ein schiefes Lächeln zu bewahren. Er wollte den Butler wirklich keineswegs enttäuschen, doch... kapierte er hier noch nicht so ganz seine Rolle. Mit seinem hellen Erscheinungsbild sah er neben diesen dunklen Typen eher aus wie eine Süßigkeit oder ein Charakter aus Hello Kitty.
      Solche Menschen versuchte Izarra immer so gut es ging zu vermeiden...weil sie nur böses im Busch hatten und wirklich vulgär waren! Kein guter Umgang!

      _____________________________________________________________

      Lio Chevrier

      Verunsichert checkte er ab, ob Harvey von seinem Schreckenszenario mitbekam.
      Vielleicht hatte er gar nicht bemerkt, wie sich plötzlich ohne Vorwarnung jemand sich in die Sonne hinausstreckte.
      Mit großter Hoffnung starrte er zu seinem guten Freund,...

      Die Augen von Harvey richteten sich genau zu seinem versteckten....

      ....
      ....

      Genau zu ihm, Harveys gerötetes Gesicht sagte mehr als 1000 Worte.



      ...

      ER HAT ES GESEEEEEEEEEEEEEEEHEEEEEEEEEN!!!!



      In Ineb brach der Damm zusammen und überflutete ein gesamtes Dorf. Schwach lächelnd spürte er wie sich wieder kleine Tränchen an seinen Augenwinkel bildeten, als wäre innerlich gerade etwas in ihm gestorben, dass er nachtrauerte.

      Er konnte vor Scham sterben, wie konnte das nur passieren?!
      Das wars mit seinem guten Ruf---!
      Adieus...Nun konnte er sich den Stempel des perversen Lustmolch aufdrücken.

      Dabei wollte er nur etwas Prügel, um sich besser zu fühlen...was laut gedacht sich zwar genauso komisch anhörte aber warum hatte ihn denn niemand gewarnt, dass ein Schlag besser war als jegliches Modemagazin?!

      Bitter schluckte er seinen letzten Fünkchen an Würde hinunter, wie konnte er das nur erklären?!
      Harvey...war sicher ganz schön angewidert von ihm! Immerhin war er ein Mann, der genau genommen durch ihn sich zu arg erfreute!
      Sicherlich konnte er ihm gar nicht mehr in die Augen sehen, er musste sich beruhigen und sich aus der Sache irgendwie herausreden... doch wagte er sich nicht von der Stele zu bewegen, weil jede Aktion sich nur... komisch anfühlte.

      "Also...ähm..."

      Da kam es! Harvey sträubte sich förmlich vor ihm ---das wars mit ihrer Freundschaft!
      Das wars mit Inebs normalen Leben!
      Jetzt bekam er die volle Ladung an Ekel von seinem Freund ab, Ineb wurde wieder ganz weinerlich zumute- er wollte Harvey nicht wegen seiner komischen Neigung verlieren!

      "Harvey--ich--....", begann er einen Satz, doch fand einfach nicht die perfekte Ausrede in seinem Kopf, sodass in Harvey zuvorkam.

      "...Unter Freunden, hilft man sich...Ich hab nichts dagegen....Dir noch weiter zu helfen. "

      "....!"

      Eine kalte Schweißperle glitt seiner feinen und erwärmten Haut hinunter, hörbar musste er schlucken.

      ...Er bot ihm weiterhin...seine Hilfe an?

      ...War das...unter Freunden....okay...sich so zu helfen?

      War es ...normal?

      Er spürte förmlich, wie sein Körper ihn erschaudernd zustimmte.



      Die glänzende, violette Farbe harkte sich in Harveys Nebelblau -- vollkomende Unsicherheit entkam ihn, noch nie war er in so eine Situation.

      Doch in seinem Kopf brannte sich die Frage hinein, die ihn einfach nicht losließ...
      ...Inwiefern wollte ihm Harvey weiterhelfen?
      Wäre es wirklich okay sein Angebot anzunehmen?
      Fester klemmte er seine Knie zusammen, da der Druck dadurch nur schwerer wurde-- er musste seine Lippen zusammendrücken, damit Harvey sein schweren Atem nicht mitbekam.

      "Ist aber okay wenn du jetzt deine ruhe möchtest."
      "Solang es dir jetzt besser geht, bin schon mal beruhigt."

      "N-nein!"
      , protestierte er plötzlich heiser dagegen, dass es ihn sogar selbst überrascht. Wie bei einem Fieber von 39 Grad flossen ihn wieder die Tränen, die er sich im Nu wieder wegwischte.

      "...I..Ich...meine mir geht es b-b-esser.... aber...."

      Chaos und Verwirrung schwebte über seinen Kopf, wie das Herz von Kandrakar...das komischerweise genauso aufgeregt war wie er.

      Schwer erhob sich Ineb, nur um sich aufs Bett hochzuziehen...das dies eigentlich Wyatts Bettteil war, konnte ihm mehr als nur egal sein. So setzt er sich noch immer mit zitternden Körper hin und überkreuzte seine Beine, um beschämt die Regung zu verstecken. Auch, wenn es Harvey wusste... und er ihn dafür nicht verurteilte...war es dennoch sterbens peinlich.

      Genau genommen wusste Lio nicht genau wieso er dies aussprach, er war irgendwie nicht bei klaren Verstand.
      Sein Kopf schwebte im Gedanken weiter, wie Harvey ihm eine verpasste hatte... und ihn weiter helfen wollte....
      Er bekam dadurch leichte Schmetterlinge im Bauch, warum war dieser Mann nur so ein guter Mensch?
      War es wirklich okay noch weiter zu gehen?
      ...Er konnte ja nicht Amy fragen, ob sie ihn verprügelte--- und wenn Harvey nichts dagegen hatte...

      "Ich habe nichts dagegen... wenn du mir ...als Freund... noch weiter hilfst...", murmelte er sodass der Braunhaarige ihn trotzdem verstand. Dabei versuchte er etwas mit seiner Hand, sein Tomaten Gesicht zu verdecken.

      "...Und vielleicht kann ich dir ...auch irgendwie behilflich sein? Da-dann ist es nicht so einseitig... Ich fühle mich schon schlecht... "

      Verlegen blickte er zur Tür, wenn jetzt jemand reinkäme... wäre es höchst schlecht...



      "W-wenn du n-noch bleiben willst... sollten wir vielleicht die Tür abschließen...? Ich zwing dich nicht--- Du hast mir wirklich... schon sehr geholfen..."


      Zum Teil wusste er gar nicht auf was er sich gerade einließ, doch dies brachte sein Herz nur noch mehr zum Pochen...Irgendwie...war es...aufregend?
      ___________________________________________________________

      Cabriel Valentine

      Genau als Cabriel dachte, dass er Wyatt wirklich erwischt hatte und eine Möglichkeit von Ruhe und Entspannung in die Wege geleitet wurde...

      "Hahah! Netter versuch Cab!"
      ...
      ...
      So eine Scheiße.

      "Ich war mal in meinem ersten Leben oder in einem Andere Universum, Amor! Ich erkenne Gefühle wie verliebt sein schon Meilen weit! Da musst du dich schon mehr anstrengen!"
      "Würde ich nicht schon jeden lieben, würde eher sorge haben das mich zuerst in dich vergucke, du Schlingel! Und wozu bräuchte dann noch die Aufmerksamkeit von Anderen? Die Aufmerksamkeit einer geliebten Person ist soooooo berauschender als alles Andere."

      Blöder Mistkerl.
      Dann lass uns ... uns gegenseitig verschwenden bis nichts mehr von dir und mir übrig bleibt ...
      War das nicht schon praktisch ein Liebesgeständnis oder zählte dies nicht? Was war denn bitte für IHN liebe?

      Warum auch immer spürte er wie seine Augenbrauen sich schon fast wütend verengten. Er mochte es nicht, dass sein Spiel hier nicht klappte und die Ruhe im doch verwehrt wurde.

      "Das ... klingt so als ob der Amour nur in sich selbst die Pfeile hineingeschossen hatte... und dabei ganz die Ziele vergaß.. Ich habe gesagt, dass ich mich verlieben könnte... Ich fühle mich hingezogen... verliebt willst du mich gar nicht erleben.", verteidigte er sich mit wirren Worten, es reizte ihn förmlich wie sich Wyatt gegen ihn so gut erheben konnte. Nicht oft passierte, dass Cabriel in so einer Hinsicht aus den Konzept geriet. Wegen was wurde das Thema noch mal aufgerollt?

      Achja. Wyatt ging ihn auf den Geist.

      "Du verliebst dich in alle und ich hasse alle...wow ...wie viel gemeinsam wir doch haben.", murmelte er nun angespannt Wyatt entgegen und stand nun direkt neben ihn an der Küchentheke. Normalerweise versuchte er es immer für sich zu halten, dass er niemanden ausstehen konnte, doch schon wieder hatte Wyatt ihn dazu gebracht...ihn das ins Gesicht zu sagen.
      Irgendetwas...löste sich gerade in ihm... wann war das letzte Mal, dass er eigentlich seine Medikamente nahm?

      "Aber dich hasse und liebe ich Wyatt, also lass mich bloooß in Ruheee, könnte anfangen dir gegenüber bissig zu werden...", nörgelte er nun im sarkastischen Unterton.

      Was weisst du schon über meine Gefühle? Amour? In deiner süßen Fantasie würde ich gerne stecken.

      Es passte ihm nicht, dass sein Herz vor leichter Aufregung wirklich zu Klopfen begann.

      Er wollte nach oben gehen und zocken, warum machte er das überhaupt hier? Warum hatte er ihn eingeladen?
      Er hasste Menschen und wollte sich nur im Bett verkriechen.



      "Also! Liebe geht für gewöhnlich durch den Magen! Also machen wir beide jetzt Pfannkuchen! Ich krieg immer mehr Hunger, vielleicht überzeugst du mich ja doch noch...Dann breche dir gern das Herz."

      Strohdumm..
      ER WAR STROHDUMM!
      Dümmer als Sam, nein sogar dümmer als Janon!

      ...Cabriel wurde nun klar, dass er Süßigkeiten hasste.
      Klebrig, süß....einfach zum KOTZEN.
      Mirella brachte ihn damit immer zum Erbrechen und trotzdem stopfte sie weiter in ihm dieses klebrige Zeug hinein.

      Cabriel sagte nichts... Er würde davon einfach nichts essen, Mühe sollte er sich aber trotzdem geben...
      Nichts würde er essen, wo andere seine Griffel im Spiel hatten.
      Wie eklig war das denn?
      Er verstand selbst gerade nicht, was los mit ihm war... irgendwie wollte er gerade alles und jenen verfluchen...

      "...Also schön. Brich es mir aber dann so, dass ich dich nur noch hassen kann... Dann zwing ich dich mir beim sterben zuzusehen."

      Das letzte sprach er so leise aus, dass es nur eine Maus hören konnte und bereitete ihn eine plötzliche Gänsehaut.
      Kurz riss er sich zusammen und blickte auf die Pfanne, die Wyatt auf die Herdplatte gestellt hatte.

      ...Was... hatte er gerade gesagt?

      Stumm schaute er zu, wie Wyatt begann den Teig vor zubereiten und wusste nicht wirklich wie er da helfen konnte. Also riss er einfach die Verpackungen auf und reichte sie immer seinen...was war Wyatt nochmal?

      "Aber wenn wir schon das Thema anschneiden glaube doch das sich Ineb viel eher in mich verliebt! Der ja total der Tsundere! Ooohh und Tyler war schon mal in mich verliebt gewesen aber dem hab ich ein Korb geben."
      "Aber das war weil ich gemerkt habe das schon in jemand Anderen verliebt war...Das hab ich total gemerkt, bei uns war das eher wie ich das bei meinen Fans oft merke diese Schwärmerei, weißt du was ich meine? Also geehrt fühlte mich ja total aber wie schon mal sagte mit meinen Fans fang ich nichts an auch wenn es Freunde sind..."

      Nun tat ihn Tyler etwas leid, sollte man das einfach so herumerzählen? Er selbst würde sich wohl peinlich berührt fühlen.
      "...Ineb soll in dich verliebt sein aber bei mir glaubst du es nicht? Ich glaube dein früheres 'Amour-Ich' meinte es nicht gut mit dir..."

      Das.. war echt beinahe so komisch, dass Cabriel für Ineb gerne gelacht hätte.

      Sicher konnte ihn Ineb nicht ausstehen und würde ihn gerne in der Nacht mit dem Kissen erdrücken.
      Sollte das Cabriel dann interessieren?
      Nein, wieso auch?
      Jeder Mensch war doch die PEST.
      Keinen sollte man davon beschützen.

      Verdammte Pest. Pest. Pest. Pest. Pest.

      Schweigsam wie du Ruhe selbst beobachtete er Wyatt weiter, der Teig war endlich fertig. Erstaunt war er doch, wie gut es Wyatt hinbekam, seine Hände waren im Vergleich zu seinen eigenen zu etwas zu gebrauchen.



      Am liebsten hätte er Wyatt hier getrost alleine gelassen, doch bekam er hierfür wieder nur ein starkes Gewissen. Also verschwendete er die Zeit von Wyatt weiter mit seiner Anwesenheit.

      "Sowas wie ab 20 Uhr kein lauten Geräusche mehr aus denn Zimmern? Kein Sex-Besuch? Schließlich teilen wir uns die Zimmer bis auf Harvey.

      "..Könnte ja Peinlich werden, wenn man plötzlich in was hinein platzt...Wobei es dir ja gefällt, mh?"

      "Du siehst mich also als abnormalen Lustmolch, der einfach nur dich wegen deinem Körper verführen will und gerne beim Sex Augenzeugen hat, hmm?", raschte die Antwort von Cabriel schnell Wyatt entgegen, dabei verschränkte er nur beinahe beleidigt die Arme, bis seine Charade wieder aufflog und er nur leicht seufzte.

      "Ein Witz, es ist mir egal wie du über mich denkst... und...Klar, mir gefällt alles, was abnormal ist... darf man ja laut dir voll auskosten, Mr. Amor. Ich weiß nur nicht ob ich es ohne den Sex-Besuch so hinbekomme...was mach ich da nuuuur. Aaah, nein ich bleib einfach im Club übernachten... dann müsst ihr nicht noch mehr über meine regelbrechenden Vorlieben herausfinden."

      Den Sarkasmus konnte er sich gerade einfach nicht von den Lippen zaubern, er verstand selbst nicht ganz was ihn so aufwühlte.
      Schon wieder bekam er nur Kopfschmerzen, das wie vielte Mal war es denn heute?

      Um Wyatt etwas die Aufgabe abzunehmen, sorgte er sich wenigstens um die Pfannkuchen, dass sie in die Pfanne kamen.
      Wenn etwas schief ging würde er nur das heiße Fett abbekommen und hatte ein Grund mehr um nach oben zu gehen. Vorsichtig kippte er den Teig in die öl-behitzte Pfanne hinein.

      "Wenn ich meine Abnormalität zeigen darf... werd ich mich ab heute nicht zurückhalten... Kann unschön enden...Aber ich soll ja hier wohnen bleiben...", murmelte er zischend und blickte keineswegs zu Wyatt, da seine Augenbrauen förmlich zuckten.



      Doch plötzlich wie aus einem Filmriss kniff er sich die Augen zusammen, als würden sie gerade höllisch brennen. Beinahe hatte er die Pfanne zu arg nach hinten gezogen, doch hielt er sie noch gut im Griff.

      "Ehm... Sorry... vergiss was ich gerade sagte... Unsinn von mir..."

      Entschuldigend blickte er kurz zu Wyatt und verstummte dann fürs erste wieder, sodass man nur die Pfanne brutzeln hörte.
      Lieber nehme ich meine Tabletten ein und gehe auf Wyatts Gesagtes ein...

      "Für Samuel war es immer wichtig ...dass alles seinen Platz fand, vielleicht sollten wir ein Kalender mit Diensten vereinbaren, um die Wohnung ordentlich zu halten... Sam mochte es auch nicht, wenn ich so spät nach Hause kam und er bereits am Schlafen war... Da kann ich aber nur als Warnung geben, dass ich bis Mitternacht auf jeden Fall arbeiten werde."

      Ein leises Gähnen entwich ihn plötzlich, obwohl er gerade sich noch hellwach fühlte... hatte er sich etwa in den Schlaf geredet?
      Waren deswegen seine Kopfschmerzen ihm so zugeflogen? Er fühlte sich wie in einem dichten Nebel, doch war das für Cabriel etwas ganz normales, was an dem Tag sich so bilden konnte. Einfache Symptome für einfache Krankheiten...Mehr nicht...
      Er spürte wie sich förmlich die Schlummerfunktion aktivierte und schlaffer wurde die Handlung vom Pfannenwender.
      Mit der anderen Hand griff er in seinen Bauchgurt, den er extra befestigte, damit er seine Medikamente nahm...was er trotzdem vergaß.

      Beim Rausholen der Medis könnte er nur noch einmal, sodass kleine Tränchen sich am Augenwinkel bildeten, doch wollte er Wyatt nicht mit diesen Regeln im Regen stehen lassen.



      Das Problem war, dass sich Cabriel mit seinen eigenen Medikamenten nicht gut auskannte... Weshalb er einfach Wahllos immer 3 nahm, diesmal waren es einfach 3 Mal die gleichen. Er war nicht dumm, er wusste das dies keine gute Idee war... doch ... hatte Sam gesagt, dass bei einem Tier es nunmal egal war, was er einnahm... und er nicht darauf achten sollte... Ihm ging es doch gut. Also tat er das, was Sam sagte. Wenn er wieder bei Sam war würde er ihm sicher bei der Dosierung wieder helfen.

      So sprach er einfach weiter im Text und auch hier sprach er über sein Lieblingsthema.. Sam.

      "Sam hasste auch Besuch... vielleicht ist da jemand von uns empfindlicher und man sollte es vorher ankündigen? Mir ist das alles sehr egal....Ich versuche mich so gut wie möglich euch anzupassen... und bin immer bereit rauszufliegen."

      Nun wollte er den Pfannkuchen mit den Wender herausholen, aber der Teig wehrte sich förmlich. Cabriel versuchte es etwas mit Gewalt ihn dort herauszuholen.

      "Doch... könnte es sein, dass mich meien Freu----"

      ....Bis der Pfannkuchen rapide nach oben hüpfte und direkt auf den Boden hüpfte...Es war ein kurzes Leben für diesen Freund.
      ...
      ...
      ...

      Schweigend atmete Cabriel ein und aus... man sah nur wie sich seine Schultern anhoben und dann wieder sanken.

      Versager...



      Stumm blickte er auf den Boden zerstörten Pfannkuchen, der genau auf seinen Schuhen gelandet war und es trotzdem schaffte auch die Theke zu beschmutzen.
      Ihm war zum Heulen zu Mute.
      Er wollte sterben vor Misere.
      Er hasste sich so sehr.

      "Tut mir Leid.... Ich ... Machs sauber...............Tut mir Leid...." , entschuldigte sich Cabriel mehrmals und suchte sofort nach irgendetwas, was half sauber zu machen. So nahm er sich die Hygieneartikel und kniete sich neben Wyatt hin um die Reste aufzuheben.Dabei spürte er wie verdammt heiss und flüssig der Pfannkuchen noch war, doch trotzdem nahm er ihn in die Hände und beförderte ihn in die Tonne, da wo er auch hingehörte.

      "Ich kriege nichts hin...", murmelte er während seine Finger rötlicher wurden. Sam hätte ihn sicherlich jetzt auf die Finger geschlagen, für so ein dummes Benehmen.
      _______________________________________________

      Samuel Rose

      Genau, wo sich Sam selbst anfing zu beruhigen und wirklich die Aussicht zum Sternenhimmel genießen konnte...
      ...Kam sein wahrer Bruder ihm wieder zum Vorschein.
      Diese Tonlage, hatte er...schon vermisst...
      Keiner sprach so zu ihm, wie Tyler es gerne Mal tat, wenn er plötzlich das kleine Fünkchen Mut in seinem Müllbeutel fand.

      "Das was du von dir gibst....Ist ALLES der größte Scheiß überhaupt!! Das ich dachte es wäre klug dir zuzuhören, weil du dich sooo gut erinnerst war Bullshit!!!"

      ....
      ....

      Zwar ging Sam nicht vom Fenster weg, doch anvisierten wieder seine matten Augen den Halbbruder. Er fühlte sich wie der Papst am Beichtstuhl...Tyler war nur der arme Sünder, der gestehen wollte...doch log er wieder unvermeidlich...



      "Dad und du wart Verletzt?! IHR wart verletzt?! ICH hab mich NIE von dir oder ihm abgewandt!! Ich hab....so viel für die Familie Rose getan....! Ich...hab diese engen Klamotten gehasst, ich hab diese reichen, nobeln Familien treffen gehasst....Ich hab diese Butler und Hausmädchen gehasst die wie Roboter immer nur das taten was man ihnen sagte....Und ich hab es gehasst das Dad sagte ich soll mich mit einem Fremden Kind Anfreunden!! Trotzdem hab DAS alles gemacht! Nur um Teil einer Familie zu sein die MICH verstößt weil...weil...."

      Während sich Tyler so lauthals über alles und jenen beschwerte, kam den Multibillionär eine kleine schwammige Erinnerung hoch...
      Zur Winterzeit, als er und sein etwas größerer Bruder 10 Jahre alt waren... war er und sein Bruder wirklich ein Herz und eine Seele.
      Tyler hasste die elegante Kleidung, doch gemeinsam fanden sie eine Lösung...es spannender für beide zu machen.
      Beide mochten die langweiligen Angestellten nicht... weshalb sie ihnen immer wieder neue Streiche gespielt hatten.
      Obwohl der Schnee die ganzen Felder bedeckte, fühlte sich Sam immer erwärmt, weil...
      ...Er für ihn existierte.
      Zu diesem Moment...brauchte er nichts-- weswegen er doch selbst so hart kämpfte seinen Bruder nicht gehen zu lassen.
      Wenn Vater gewusst hätte, was er in diesem Zeitpunkt den Lyons angetan hatte---wäre er vielleicht herausgeflogen?
      Ruf war alles-- doch erfüllte es Samuel nicht so wie seinen Vater.



      "Dad, Mutter,,,Judith, Wyatt....oder weder du....Keiner versteht mich....Es war Verdammter Fehler her zu kommen...."

      ... Ein verdammter Fehler...
      Endlich verstanden sich beide...
      Es war ein verdammter Fehler, Tyler je so nah an ihn heran gelassen zu haben.
      Sein Bruder war nun nichts mehr wert---



      Er stellte sich gegen ihn und begann eine Sünde nach dem anderen.

      So versuchte Sam für sein eigenes Wohl das grässliche Gelabberte von Tyler vollkommen zu ignorieren, als er über die Familie Lyons hersprach.
      Ihn konnte das nicht viel weniger interessieren, was bei ihnen falsch lief...denn er wusste es bereits alles schon und das noch vor Tyler.
      Ja, es stimmt ... Er konnte die Lyons auch nicht ausstehen, sie waren alle gleich.
      Immer vergriffen sie sich an ihren Sachen und taten auf glückliche und heilvolle Familie.
      Allein schon, dass Janon genauso wie dieser Stan verheimlicht wurden... zeigte doch nur die farbenleere Welt dieser Scheinheiligkeit.
      Simon, sein Vater, ergötzte sich als einziger daran und erzählte Samuel gerne den neusten Klatsch und Tratsch...Er hätte schon lange die angehende Scheidung von Mr. + Mrs. Lyons angekündigt, wenn Sam ihn nicht gestoppt hätte.
      ...Denn, gerade war noch nicht der Moment gewesen.
      ...Wyatts Nagel in der Showbusiness war noch zu locker eingerastet, er steckte nicht tief genug drinnen. Die Gelegenheit bot sich noch nicht, sein hübschen Kartenhaus komplett anzuzünden...
      Sobald es aber soweit war, würde Samuel mit der Kamera bereit stehen... und höchstpersönlich die Tränen dieses Jungens filmen... und es überall veröffentlichen...mit den Liebesakt vor ca. 10 Jahren.
      Das wird ein Fest...

      "Hör auf ihn Lämmchen zu nennen...."

      ...Wie töricht..

      "Er hat ein Namen...Und wäre es bei euch so...Toll gewesen wäre bestimmt nicht bei uns in der WG...."

      ...Du vergisst, dass ich ihn herausgeworfen habe...

      "....Ihr wart zusammen....Hm? Ich denke ich wäre ein genau...so guter Freund für Cabriel wie du."
      ...Ach, wirklich?

      Daraufhin musste Sam leicht schmunzeln und schüttelte nur den Kopf, als konnte er ihn einfach nicht ernst nehmen.
      Lämmchen brauchte nur ihn...mehr nicht.
      Wenn er wollte, wäre Cabriel schon lange wieder bei ihm gewesen.
      Es lag nämlich nicht in seiner Macht zu entscheiden, wo genau er lebte. Natürlich konnte er sich versuchen zu wehren oder mit diesen Leuten um ihn herum auf gut -Freund machen...doch nutzte dies Samuel nur als Chance wieder etwas mehr Spaß und Ekstase in seinem Leben zu erhalten.
      Und was gab es schöneres als die Vernichtung seiner früheren Liebe und der niederen Pest?
      Falls er dafür Lämmchen aufopfern oder schlachten musste...war es kein Problem... Auch ihn braucht er nicht.
      Samuel Rose brauchte nämlich niemanden, um weiter zu regieren.
      Kein Gott braucht eine rechte Hand, nur Marionetten, die brav den Befehlen folgten.

      Von seinen Träumereien löste ihn aber plötzlich Tyler, der mehr als nur wütend aussah--er hatte einen Blick auf, den eher Raubtiere sich aufsetzten, um ihrer Beute furchtbare Angst zu verbreiten, damit sie in die Totenstarre gelangten. Die hellen gelben Augen piercten sich in seinen Verstand und erinnerten ihn an alte Kindestage mit Tyler.
      Eigentlich hätte er ihn bereits zu diesem Zeitpunkt hassen sollten, doch weckte es immer mehr das Interesse ihn zu zähmen.
      Die Bestie in ihm... brauchte einen Herrscher, sonst lief sie nur wie ein Freiwild umher und verursachte Probleme.
      Sie war zu schön, um diese Kreatur einfach zu verstecken...doch wollte Tyler sein Ich ja nicht akzeptieren...weshalb sie nun sicherlich bis eben gerade viel leiden musste... War sie vollkommen ausgehungert?

      Auch, wenn es so lange her war und Sam förmlikch spürte wie sein Herz für diesem Moment stehen blieb, konnte er nicht davon Reden, dass er Angst davor empfand...

      ...Eher war es...



      "Wenn ich dich jetzt hier einfach vom Baumhausfenster raus schubsen würde....Wurde das wie ein peinlicher Unfall für Samuel Rose aussehen. Zweiundzwanzig stirbt mit Genickbruch, aus dem Fall aus seinem eigenen Baumhaus....Ob sich dann Dad wieder bei mir melden würde....? Dann wäre ja wieder ein Platz frei....für mich..."

      Ohne zu zögern beugte sich Samuel einfach weiter nach vorne und drückte seine Lippen gegen die kalten von den Braungelbhaarigen.



      Dabei schloss er nicht die Augen, sondern erblickte ganz genau in die dunkle Seele von Tyler.

      ...Sie war so voller Dreck, dass er gar nicht wegsehen konnte.



      Und dann....

      BZZZZZZZZZZT



      Ein schmerzvolles Gefühl durchstach Tylers Leiste, eine Menge Ladung an Strom durchströmte seinen Körper wie ein heftigen Blitzschlag von Zeus persönlich.
      Samuel war Multibillionär und höchst beliebt... Da er Franc nicht ständig an seiner Seite haben wollte und er gerne auch mal alleine war... lernte er sich selbst zu schützen... Auch, wenn er es liebte, wenn andere eher sich für ihn die Finger schmutzig machten!
      Natürlich wusste er sich die Jahre über zu wehren... Ein Elektroschocker, eine Pistole...Ein Messer... So etwas gehörte zu seinem normalen Repertoire und er konnte geschickt mit allen umgehen.



      "Denkst du ich lass mich zum 3ten Mal von dir beinahe umbringen? Nachdem du mich beinahe vom Riesenrad geschmissen hattest wurde ich ziemlich paranoid...Hoffe es tat dir weh~, ich bin so ein liebevoller Bruder...dass ich es nur auf die schwächste Stufe eingestellt hatte."

      So ging Tyler direkt zu Boden, worauf Sam nur gelangweilt den nun leeren Elektroschocker aus dem Fenster warf, so wie es Tyler davor mit der Maske getan hatte.
      Er kniete sich direkt vor seinem Halbbruder, um ihn genau ins Gesicht sehen zu können... Auch, wenn sich da nichts als Leere befand. Verspielt legte er die Hand auf sein Ohr, als wollte er Tyler besser verstehen, der gerade nichts sagte.

      "...aber was höre ich da? Will der kleine Tyler etwa doch die Aufmerksamkeit von seinem Papi wieder zurück? Nimm es dir ruhig...Im Gegensatz zu dir stehe ich mit beiden Füßen auf den Boden. Mit Lämmchen lebte ich hier auch nur für eine gewisse Zeit...", prahlte er provozierend auf Tyler herab und lachte etwas vergnügt.

      "Du armes Brüderchen...keiner versteht dich...Hast du etwa für die falsche Liebe deinen Kopf gesetzt? Wurdest wohl nicht genug geliebt in den letzten Jahren...sorry aber meine Liebe, die du von mir erhalten hättest, habe ich voll und ganz Lämmchen gewidmet. Versuch doch mit ihm zusammen zu kommen, haha-- vielleicht spürst du ja noch das, was du hättest bekommen können an ihm... Sicherlich hast du wirklich das Zeug dazu, Lämmchen denken zu lassen, dass du genau wie ich bist... nur nicht so klug..."



      Sein Augen strahlten förmlich Tyler zu und sachte strich er ihn über das weiche Haar, dass er seit Ewigkeiten nicht mehr berühren konnte. Er wünschte sich, dass sein Bruder aufhören würde diesen Gelbton in seine Haare hin einzufärben Das war doch höchst unpassend.

      "Ich hätte dich niemals wie Wyatt im Stich gelassen, aber diese Pest tat dir ja sooo leid...was aus mir wurde war dir regelrecht egal... verrotten hast du mich...weil Wyatt ja diese Normalität in sich hatte, die du über alles liebtest... mich... hast du immer nur angelogen. Du hast mir nicht einmal die Möglichkeit gegeben dich zu verstehen, weil ich nie deine erste Wahl war.. Ich wurde nur für deinen reinen Egoismus benutzt."

      Aus seiner Hose zog er eine Zigarettenschachtel und holte ganz gelassen eine Zigarette hinaus. Währenddessen drückte Sam mit der Schuhsohle an Tylers Schulterblatt, sodass er fürs Erste nicht aufstehen konnte. Als wäre dies ein ganz normaler Plausch unterhielt sich Sam einfach weiter... und sprach alles aus, was er seinen Bruder sagen wollte.

      "Du...wolltest mich vergessen... aus deinem Kopf verbannen, wie eine billige Erinnerung, die keinen Cent wert war."

      Aus seiner anderen Jackentasche zückte er ein Taschenmesser heraus, wie ausgesprochen gut er doch vorbereitet war. Gemütlich, als wäre Tyler eine Bank saß er sich genau auf sein Unterleib drauf und machte es sich bequem. Mit Leichtigkeit beugte er sich zu ihm nach vorne, die Messerspitze berührte etwas Tylers Nasenspitze. Sein Lächeln wurde darauf so breit, als hätte Samuel gerade Geburtstag und Tyler wäre das Geschenk, was er nun auspacken würde.

      "Ich werde dir helfen dich voll und ganz an mich zu erinnern, indem ich dir genau da meinen Namen hineinritze...wo du mich am schlimmsten getroffen hattest... Schmerz wird dir eine Lektion sein...Zu dumm nur, dass mein Name 5 Buchstaben hat~."

      Eigentlich hatte er 6...aber er würde natürlich Sammy hineinschreiben... Nachdem die Zigarrete in seinem Mundwinkel war und er sie anzündete legte er los.

      Mit seinen Fingerspitzen führte er zärtlich am Hosenbein von Tyler entlang, bis er an seiner Oberkleidung anhielt. Dort griff er sich den Pullover von Tyler und zog ihn sachte nach oben, als wollte er ihn wirklich auspacken, sodass sich der Braungelbhaarige etwas entblößen musste.
      Mit dem Messer glitt er genau an der Stelle entlang, wo sich Tylers Herz befand. Lächelnd wie ein Engel blickte er darauf zu seinem Bruder, auch wenn seine Worte mehr als nur den eines Teufels entsprachen.

      "...Oder soll ich lieber 'Dreck' hineinritzen? Das passt doch wohl eher zu so jemanden wie dir... verdammter Abschaum."

      _______________________________________________

      Beni Darkwood

      Für Beni fühlte es sich lange her an, seitdem er den Körper einer anderen Person so intensiv berühren konnte, wie den von Kye. Zumal drückte es immer noch nicht ganz in seinen Schädel, ob er nun mit einem Pilz den Akt durchzog oder einem menschenähnlichen Wesen.
      Besaßen Pilze überhaupt Glieder? Streng genommen presste allein schon aus Neugier das Knie zwischen den Weißhaarigen, um abzuchecken auf was er sich gerade einließ.
      Es war nicht so, als konnte Beni irgendetwas von Kye wirklich erschrecken. Hätte er keine Geschlechtsteile wären sie anders zum Spaß gekommen. Pilze hatten sicherlich auch eine besondere Form ihre Sporen zu verteilen...Wie diese Tentakelwesen, die auf der anderen Seite des Landes bekannt waren.
      Beni war nicht wirklich wählerisch was seine Liebespartner anging, doch spürte er wie besessen er von Kyes Liebkosungen wurde, sodass er wirklich jede Form von Berührung akzeptieren würde.
      Doch die Frage erteilte sich als gelöst, da er genau spürte wie sich etwas bei Kye zum Leben erweckte, was ihn in den Kuss hineingrinsen ließ.

      Zufrieden summte er auf, als Kyes Griff sich fester an ihm verfing und dieser ihn beinahe sein gutes Hemd ausleierte, wovon er wirklich nicht mehr viele hatte.

      "Wie rabial~.", sagte Beni in einem verführerischen Unterton, als wollte er, dass er weitermachte.



      Doch wurde ihm schnell verziehen, als dieser so genussvoll in seinen Hals biss, dass er den Weißhaarigen mit den violetten Strähnen zum Stöhnen brachte und er sich mehr gegen ihn drückte.

      Voller Euphorie hielt er den Blickkontakt zu Kye fest, als sei er gerade der einzige Mensch auf diesem Planeten...jedenfalls nur für diesen Moment... Die gerötete Haut von den eigentlich so hellhäutigen Mann wirkte so überaus verlockend, dass Beni wirklich von Glück reden konnte, als der gierige Mann ihn seine Hand auf den Kopf legte, um ihn hinunterzudrücken.

      "...Knie dich hin."

      Das war perfekt, denn fiel es ihm wirklich schon schwer nur so zu stehen. Von den Appel entzückt glitt er langsam zu Boden, sodass seine Knie das weiche Gras berührten. Von unten herab blickte Beni verspielt zu Kye hinauf. Ihm gefiel wirklich alles an Kye, dass es nur schwer war von ihm wegzusehen.

      "Und jetzt~? Was hast du im Sinn, Kye? Tob' dich ruhig aus, ich bin offen~.", fragte er wieder etwas schelmisch, als wollte er seine Zündschnur testen.

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Stan L. & Liam

      "Von....was ist er denn....entlassen worden?"
      "Aus dem Knast, natürlich!", kam so selbstverständlich von Liam als wäre es das normalste der Welt.
      "Er kam wegen guter Führung raus! Eigentlich schuldet der Typ mir echt eine menge Geld, der bezahlt seine Drinks nie aber da er sich so gebessert hat drücke mal ein Auge zu! Zudem bringt er mir einige zusätzliche Kundschaft ein!"


      "Hach, er war auch bei meiner erst Eröffnung dabei, da werde ich ganz Nostalgisch, damals hatten mein Club noch keine Gitterstäbe, dass war eine Sauerrei sag ich dir! HA Ha! Ich musste bis morgen Früh meinen damaligen Barkeeper von der Decke abkratzten! HAHA!", lachte Liam als wäre ein guter Witz gewesen.

      "S-Stan... bist du sicher... das ich helfen kann?"
      Stan bemerkte natürlich schnell wie unbehaglich Izarra sich fühlte, vielleicht hätte er ihn besser hierauf vorbereiten sollen allerdings ahnte Stan einfach schon das ihm Izaara gewiss abgesagt hätte...
      Durchaus war es nicht sehr Nett von Stan gewesen aber wusste das Izarra bei ihm sicher sein würde weswegen er ihm gerade eigentlich beruhigen wollte---
      Lautes schebbern und das zerbrechen von Gläsern lenkte jedoch sein Blick zu den in rot getauchten Gäste die sich wohl gerade eine Schlägerei lieferten. Sie wurden ungeduldig....

      "Entschuldige, Izarra, ich bin gleich wieder bei dir...Ich sorge kurz für etwas Ordnung.", sprach Stan ernst.



      Mit festen Schritten ging Stan wieder zurück und betrat den Bereich außerhalb der Gitter um sich besagte Unruhestifte vorzuknöpfen.
      Liam sah grinsend dem Butler nach und gab ein tiefen seufzter von sich:
      "Stanly ist echt ein toller, Typ echt schade das hier nicht Vollzeit Arbeiten will! So ein Typ könnte ich hier echt gebrauchen...Die Jungs haben echt Respekt vor ihm! Aber leider ist ihm ja sein Butler-Job lieber...."

      Munter wandte sich Liam aber dann an Izarra und hob entschlossen seine Faust:
      "Kein Grund für Lampen Fiber! Ich bin mir sicher ihr beide Rockt das gleich! Oder was auch immer ihr spielen werdet! Ich bezahl auch extra Trinkgeld! Also haut den Hund in die Pfanne! Yooo!"


      Währenddessen wummerte der Bass durch den Club, die roten Lichter zuckten hektisch über die Tanzfläche. Ein lautes Krachen durchbrach erneut die Musik – ein Tisch wurde umgestoßen.



      Eine Gruppe von Männern hatte sich in der Nähe der Bar versammelt und stieß wütende Flüche aus, während Fäuste flogen. Andere Gäste sammelten sich um das Spektakel begeistert mit zu verfolgen und die Typen anzufeuern.
      In mitten dieses Chaos trat, Stan entschlossen nach vorne. Mit einem festen Blick und erhobenem Haupt bahnte er sich seinen Weg durch die Menge. Kaum hatte er die Streitenden erreicht, packte er den größten der Typen am Kragen und zog ihn zurück.
      „Was glaubt ihr, was ihr hier macht?“, donnerte seine Stimme über den Lärm hinweg. „Das ist nicht der Ort für eure Auseinandersetzungen. Ihr kennt die Regeln! Zwingt mich nicht eurer schlechtes benehmen bei der Polizei zu melden."


      Die Männer erstarrten, ihre Fäuste sanken, und sie wichen einen Schritt zurück. Man konnte den Respekt in ihren Augen sehen, als sie Stan ansahen. Keiner wagte, ein weiteres Wort zu sagen oder die Hand zu erheben. Wie schuldige Schulkinder senkten sie sogar ihre Blicke...denn mit Stan...wollte sich hier keiner Anlegen.
      Brav wurde der umgekippte Tisch wieder gerichtet und mit einem strengen nicken deute Stan denn Typen auch sich ein Besen zu schnappen und die Scherben zusammen zu kehren.
      Rundherum begannen die anderen Gäste sofort zu tuscheln. „Das ist Stan.“, „Man sagt, er habe mal großen Gangster Anführer einst das Leben gerettet.“, „Weißt du, dass er früher ein Elite-Soldat war?“.“ Ihre Stimmen flüsterten bewundernd durcheinander.

      Nachdem wieder anständiges Klima herrschte kehrte Stan zu Izarra und Liam zurück.
      "Gut, also fangen wir gleich an?"

      Weit hinten im rötlich getaucht saß ein Großer Junger Mann mit einem frischen schlangen Tattoo auf der Brust.
      Eine dunkle Sonnenbrille verdeckte seine Nebelblauen Augen und ein schelmisches grinsen lag auf seinen Lippen als das geschehen mit Stan beobachtet.
      "Der gute Alte Stan....Hat sich über die Jahre kein Stück verändert.", sprach belustigt mit tiefer, rauchiger Stimme.


      Neben ihn saßen ebenfalls Kerle mit einem Schlangen Tattoo und pusteten unbeeindruckt Rauch in die Luft.
      "Ey Oscar, warum wolltest du unbedingt das der heute Auftaucht? Der doch überhaupt nicht dein Typ.", kam es beiläufig von der Seite. Es war kein Geheimnis das Oscar eine schwäche für die besonderes Bösen Jungs hatte...Stan war da gewiss das große Gegenteil. Ein richtiger Gerechtigkeit Fanatiker.
      "Hmpf, er ist alter Freund.", raunte Oscar jegliche mit einem leisen lachen und platzierte seinen Schuhe auf den Hocker vor sich.
      "Außerdem steh ich auf seine Musik, ist eine weile her....Ich frag mich nur...Wenn er da mitgeschleppt hat."

      Bei diesen Worten schob er die Sonnenbrille ein stück weit runter und fixierte die Gitter an der Bühnen Bereich.
      Vielleicht würde er gleich mal näher ran gehen....

      ____________________________________

      Harvey Bell

      "N-nein!"
      Der plötzlich Widerspruch hatte Harvey selbst für Moment verdutzt inne halten lasse.
      Waren das wieder neue Tränen die sich Ineb weg wischte?? Sogleich stieg in Harvey sorge auf das er die Lage schlimmer statt besser gemacht haben könnte.

      "...I..Ich...meine mir geht es b-b-esser.... aber...."

      Auch Harvey bemerkte das wilde kreisen des Herz Anhängers von Ineb und sein eigenes Herz hämmerte....Beunruhigte er ihn so sehr...?
      Kurz wagte Harvey wirklich ab doch besser zu gehen...
      "Ich habe nichts dagegen... wenn du mir ...als Freund... noch weiter hilfst..."
      ...Doch je mehr Lio murmelte, begriff Harvey das dem Anderen einfach nur Peinlich war und es erleichterte ihn zu wissen das es nur ihrer beide Unbeholfenheit war die sich hier gerade aufbaute.
      Selbst die Hände wenig vor das Gesicht haltend versuchte Harvey nicht zu extrem zu Lächeln oder zu grinsen...Er wollte nicht das Ineb die Situation noch Peinlicher wurde aber insgeheim hatte sich Harvey schon immer...so eine Art von Männer-Freundschaft gewünscht.

      Einfach um um sich selbst besser zu verstehen, sowas konnte er eben weder mit Rachel, noch seinen Bruder oder seinem Vater herausfinden....Oder generell Gespräche über sowas führen...Und wohin sonst sollte man mit seinen Fantasien und unerdeckten Gefühlen...?
      Daher war es wohl umso besser das Ineb und er sich noch nicht so Intensiv kannten, es wäre gewiss nur noch komischer geworden...


      "...Und vielleicht kann ich dir ...auch irgendwie behilflich sein? Da-dann ist es nicht so einseitig... Ich fühle mich schon schlecht... "
      Ob Ineb das vielleicht wirklich konnte...?
      Durchaus hatte Harvey auch so seine Triebe, auch wenn sehr Vernünftig wirkte wie jemand der nicht über sowas Nachdachte...
      "W-wenn du n-noch bleiben willst... sollten wir vielleicht die Tür abschließen...? Ich zwing dich nicht--- Du hast mir wirklich... schon sehr geholfen..."
      Darüber hatte er selbst wegen seiner steigende Aufregung nicht nachgedacht...Verlegen wandte sich Harvey ab und schloss die Türe ohne große Worte ab.

      "K..Keine sorge du zwingst mich nicht...es ist ja nichts dabei wenn man sich unter Freunde etwas Hilft. Ich denke nach denn Stressigen Tagen, staut sich sowieso bei einem einiges an...", versuchte Harvey locker zu sprechen wobei die Hitze in seinem Kopf doch zu nahm.
      Er strich sich das Haar ein wenig zurück als sich wieder an Ineb wendete.

      So kam Harvey wieder näher zum Bett das sich Ineb mit Wyatt teilte um sich neben ihn hinzusetzten.
      "A...Also mein Älter Bruder war oft sehr Gereizt aber manchmal am Wochenende kam auch seine Kumpels vorbei, ich eh war natürlich nicht dabei aber...Ich hab Gelegentlich mitbekommen das sich auch geholfen haben und danach...Wirkte mein Bruder echt deutlich entspannter, also das ist unter Männer Freundschaften ganz normal....Auch wenn ich selbst bis her nicht in solchen Sinne Freunde hatte.", erklärte Harvey um die Lage ein wenig zu entspannen für Ineb.

      Da er ein großen Bruder hatte war gar nicht so Peinlich wenn...Man denn Körper eines Anderen Kerl zu Gesicht bekam.
      Seine Bi-Neigung allerdings wollte Harvey jetzt nicht so groß an die Glocke hängen, sonst würde Ineb das Angebot das er hier gerade machte nur Falsch verstehen.

      Nun war die Frage...Wie fängt man in so einer Situation am besten an...?
      Ineb sagte das er auch Harvey helfen wollte aber das war schwer wenn Harvey selbst nicht genau wusste was ihn gerade so wirklich auf Trab hielt.
      ...Wobei...Da gab es....schon etwas....
      "Wenn es....Okay für dich ist würde....Im Gegenzug das dich geschlagen habe etwas Ausprobieren...Aber wenn dir unangenehm ist lassen wir es auch sofort, wir können uns gern auf ...so Art Safe-Wort einigen, dann wissen wir beide das es zu weit geht.", schlug Harvey zuvorkommend vor.
      Schließlich kannten sie beide von einander ihre Grenzen nicht...Er hätte schließlich nicht erwartet das Ineb es mochte fester geschlagen zu werden.
      "Das bleibt auch unter uns versprochen.", versicherte ihm Harvey und hob ihn seine Hand zum Handschlag hin.

      ____________________________________

      Wyatt Carson Lyons

      "Das ... klingt so als ob der Amour nur in sich selbst die Pfeile hineingeschossen hatte... und dabei ganz die Ziele vergaß.. Ich habe gesagt, dass ich mich verlieben könnte... Ich fühle mich hingezogen... verliebt willst du mich gar nicht erleben."

      "Ich finde das Aufregend! Klingt doch spannend.", gab Wyatt unbekümmert zurück und nahm die Worte auch gar nicht übel. Er hielt viel von sich selbst daher konnte er dem Vergleich gar nicht widersprechen.

      "Du verliebst dich in alle und ich hasse alle...wow ...wie viel gemeinsam wir doch haben."
      Echt? So viel Gemeinsam hatten sie beide?
      Wyatt freute sich einfach darüber und seine Laune schien in Gegensatz zu Cabriel immer besser zu werden.
      "Schön, dass wir uns so ähneln, da kommen bestimmt viele Gesprächsthemen auf."


      Cabriel nörgelte immer weiter aber Wyatt gefiel das, mit so viel Aufmerksamkeit von Cabriel hätte der Grünhaarige nicht gerechnet. Es war angenehm und ließ wieder wie ein kleinen Star in seiner eigenen kleinen Welt fühlten. Solang sich Cabriel wegen ihm Aufregte hatte nichts dagegen! So kamen sie sich näher und es machte Wyatt Freude mehr von Cabriel zu sehen, egal ob negativ oder positiv.
      "...Ineb soll in dich verliebt sein aber bei mir glaubst du es nicht? Ich glaube dein früheres 'Amour-Ich' meinte es nicht gut mit dir..."
      "Ohh das ist feiner unterschied zwischen uns beiden, Cab! ich glaube es nicht...Ich weiß es!", prahlte Wyatt deutlich mit einem nicken während er weiter der Anweisungen des Rezept folgte.

      "Ein Witz, es ist mir egal wie du über mich denkst... und...Klar, mir gefällt alles, was abnormal ist... darf man ja laut dir voll auskosten, Mr. Amor......."

      Cabriel sarkastisches, Gerede und schon bissige Worte nahm Wyatt weiter munter auf, es war als sprachen sie eine unterschiedliche Sprache und dennoch begriff er irgendwo ein gewissen Kern.
      Das einzige jedoch was Wyatt zwischen denn ganzen Worten begeistert auffasste war:
      "Mr. Amor? OHH! Das ist das erste mal das du mir ein Kosenamen gibst, Cab! Darüber freue mich aber! "
      Für ihn bedeuten, Spitznamen oder andere Namen alles, sie gaben Wyatt das Gefühl teil einer Anderen Welt zu sein, da man sich Gedanken über die Person machte. Selbst Namen wie Buschkopf oder Brokkoli, fand er angenehm, das bedeutete nur mehr für Wyatt das man eine besonderen Stellenwert bei der Person fand.

      "Wenn ich meine Abnormalität zeigen darf... werd ich mich ab heute nicht zurückhalten... Kann unschön enden...Aber ich soll ja hier wohnen bleiben..."

      "Mhm~ Jeder darf sich frei entfalten, aber wie gesagt man sollte schon darauf achten wie man es zeigt.", belächelte Wyatt weiter während er sich auf denn Teig konzentriert schien. Solang dabei niemand verletzt wurde war es doch in Ordnung Abnormität zu zeigen, so sah es Wyatt zumindest.
      "Also nimm doch zum Beispiel Personen mit Autismus, dass Verhalten wird oft von vielen eher schlecht aufgefasst weil eben nicht in die Übliche Gesellschaft reinpasst aber wenn sie ihre Anderen Seiten zeigen, wie dass sich allerlei Dinge merken können oder begabte Zeichner sind, finden sie oft auch sehr positive Reaktionen. Es kommt einfach darauf an wie man seine Abnormität verpackt.", erklärte Wyatt seine Ansicht tatsächlich ohne großes um schmücken.

      Die Pfanne brotzelte als es schien das Cabriel sich für seine Worte entschuldigen wollte, sah Wyatt eher verwunderlich zu ihm.
      "Ehm... Sorry... vergiss was ich gerade sagte... Unsinn von mir..."
      So unsinnig war es gar nicht was Cabriel von sich gab...
      Bis her hatte Wyatt nie das Gefühl gehabt das die Worte von Cabriel irgendwie sinnlos waren. Sie hatten alle irgendwo ihren zweck und Wert....

      "Für Samuel war es immer wichtig ..."
      . . .
      Das Lächeln von Wyatt wurde immer mehr aufgesetzter als Cabriel nun weiter sprach.
      "... Sam mochte es auch nicht, wenn ich so spät nach Hause kam und er bereits am Schlafen war..."
      .....
      ........War das....Ätzend.


      Aus denn Augenwinkel beobachtete Wyatt wie Cabriel wohl Medikamente nahm. Das kannte er in grob schon von Tyler aber Cabriel war schon deutlich eine Andere Nummer.
      Ob Cabriel sich auch daran hielt diese zu nehmen? Wenn schon das Essen schon so vernachlässigt machte sich Wyatt wirklich Gedanken um ihn. Aber war leider kein Arzt....
      Und selbst war Wyatt auch kaum Krank gewesen und seine Mutter lehnte Medikamente auch ab, sie meinte immer das verunreinigt und vergiftet den Körper oder sowas...

      "Sam hasste auch Besuch..."
      Schon wieder....
      ....Wyatt wurde selten, gereizt....Aber gerade wollte Cabriel am liebsten zum ersten mal den Mund verbieten.
      Auch wenn er es gut von ihm gemeint war sich über die Regeln Gedanken zu machen...
      Samuel war....
      Sam mochte....
      Sam Hasste...
      ....Mit wem redete Wyatt hier gerade mit Cabriel oder diesem Sam...?

      "Doch... könnte es sein, dass mich meine Freu----"
      Die aufkommende dunklen Gedanken stoppte abrupt... als plötzlich der Pfannkuchen denn Cabriel wenden wollte regelrecht aus der Pfanne hüpfte und zu Boden ging.
      "Huch?!", stieß Wyatt erschrocken aus und war leicht zur Seite gewichen.
      Das ganze hatte ein Anblick von einem schlechten Film...Oder Werbung wo gleich ein Glatzköpfiger Mann auftauchen würde um Werbung für tolles Küchenpapier machte mit dem man mit nur einem Wisch alles Flecken beseitigen konnte!
      ...War jedoch eine Lüge...Das hatte Wyatt nämlich ausprobiert und war enttäuscht gewesen, dass die flecken davon nur schlimmer wurden....

      "Tut mir Leid.... Ich ... Machs sauber...............Tut mir Leid...."
      "Hey, kein Problem! Stan sagt immer der ersten versuch scheitet oft! Hab ja mal erzählt wie oft er seine Fahrprüfung verpatzt hat und jetzt Fährt er ohne Probleme!"


      Freundlich strahlte Wyatt und sah jedoch wie Cabriel wirklich versuchte alles allein sauber zu machen.
      Kurz stellte Wyatt den Herd wieder aus damit das Öl darin nicht weiter vor sich hin brotzelte und machte ein sauber Lappen mit kalten Wasser Nass.
      Sachte ergriff er dann das Handgelenk von Cabriel als amüsiert schmunzelte:
      "...Deine langen Ärmel sind wirklich eine Katastrophe beim Kochen und trotzdem hast halbwegs geschickt gemeistert."
      Ihm war flecken aufgefallen die rasch von seinem Ärmel Putzte und dann ein wenig seine Rötlichen Finger denn Lappen drückte um sie etwas zu kühlen.

      "Die nächsten werden besser!", motivierte Wyatt sorgenlos und wendete sich dem Herd wieder zu um diesen wieder einzuschalten.
      "Alsoo wo waren wir stehen geblieben...?", begann er nachdenklich als denn Teig wieder in die Pfanne kippte und sich dieses mal hinter Cabriel stellte.
      "Vielleicht klappt es zusammen.", schlug Wyatt unverblümt vor damit sie den Pfannenwender zusammen in die Hand nahmen.
      Dabei strich sich Wyatt kurz das Haar hinter das Ohr...Wenn man genau drauf achtete bemerkte man schon das Wyatt....Sich anderes verhielt.

      "Wenn wir schon ehrlich sind... ", kam die Worte von dem Grünhaarigen auf einmal sehr dicht an Cabriels Ohr.


      "...Wurde es mich echt freuen, wenn du dir schon sorgen um mich machst, dass ich mich von Samuel fern halten soll....Das du seinen Namen nicht so oft in dem Mund nimmst. Ich wollte von dir wissen, was du über die Regeln denkst und nicht was er denkt oder macht...Weißt du meine Eltern haben mir früher auch oft viel verboten oder vorgeschrieben. Aber ich bin jetzt Erwachsen und will unabhängig von ihnen sein. Daher werde ich in Zukunft EINIGES tun was ihnen nicht gepasst hat...Vielleicht werde es bereuen aber das weiß ich erst wenn es ausprobiert habe."

      Die Iris des Schauspielers sah an Cabriel vorbei zum Pfannkuchen der dunkler wurde.
      "Du möchtest das keine Fragen dazu stelle, aber dann präsentierst du mir ihn als so jemand wichtigen in deinem Leben, dass macht mich schon ein wenig....Sauer. Möchtest du mich etwa so gerne Ärgern?"
      Die Hand von Wyatt glitt an Cabriel Arm höher und brachte dazu den Pfannkuchen zusammen zu wenden.
      Diesmal gelang es ohne Probleme was Wyatt zufrieden von Cabriel Arm los lassen ließ.

      "Na , sag ich doch! der Zweite klappt besser!"


      ____________________________________

      Tyler Wang-Chi

      Die Giftigen Worte verließen die Lippen von Tyler...Er rechnete mit jeglicher Reaktion.
      Abscheu, vielleicht sogar Angst? Wut? Aber....Was folgte---

      Die kalten Lippen von Sam trafen auf seine eigenen.
      Er Küsste....ihn?!
      Ohne zu zögern?!
      Seine eigenen Augen waren vor tiefere Verwirrung geweitete so das er direkt auch in die Augen von Sam blickte.


      Für ein kurzen Moment, setzte in ihm alles aus...Und ein Gefühl das schon lange verschlossen hatte drängte sich in ihm wieder auf.



      Wir...Sind mehr als nur Samuel und Tyler....
      Wir sind so eng miteinander verbunden....
      Ich Liebe ihn so sehr...
      Und er liebt mich....
      Niemand könnte jemals unsere Liebe verstehen, sie ist genau so außergewöhnlich wie selten...Nein sie existiert nur einmal auf dieser Welt.
      Egal wie weit wie von einander getrennt sind....
      Egal wie für wie lange....
      ...Ich liebe ihn...
      Mein geliebter Sam....
      Für dich möchte alles tun...Für dich möchte alles sein was du brauchst und du dir gerade wünschst....
      Solang auch du mich auch immer noch liebst und brauchst....Bin ich Glücklich.
      Lass uns ...daher für immer zusammen bleiben.....

      .....
      Aber...jetzt?
      Wir sind nicht mehr Samuel und Tyler....
      Unsere Verbindung ist getrennt...
      Ich hasse ihn so sehr.....
      Und er hasst mich....
      ...Er hat mich ersetzt....
      Unsere Liebe existiert nicht mehr in dieser Welt...
      Er braucht mich nicht mehr....Und ich ihn nicht....
      Und am liebsten würde ihn wie unsere Liebe aus dieser Welt löschen....

      Und trotzdem frag ich mich immer noch....Hast du mich jemals....wirklich so geliebt wie ich dich?
      Die Antwort macht mir so große Angst....Das ich begonnen habe....das was zwischen uns war, auch zu vergessen....


      BZZZZZZZZZZT


      Plötzlich wurde es Tyler schwarz vor Augen und sein ganzer Körper schmerzte wie bei einem heftigen Muskelkrampf.
      Ein schmerzhaftes ächzen entwich Tyler Lippen als sein Körper ihm nicht mehr gehorchen wollte.
      "Denkst du ich lass mich zum 3ten Mal von dir beinahe umbringen? Nachdem du mich beinahe vom Riesenrad geschmissen hattest wurde ich ziemlich paranoid...Hoffe es tat dir weh~, ich bin so ein liebevoller Bruder...dass ich es nur auf die schwächste Stufe eingestellt hatte."

      Sein Verstand setzte komplett aus für denn Moment und wie ein schweres Gewicht fiel er prompt zu Boden.
      Nicht fähig ein Muskel zu bewegen knallte sein Hinterkopf unschön auf den Untergrund....


      Er konnte im diesen Moment kaum richtig begreifen was passierte, nein...was passiert war?
      Erinnerungen strömten wie der elektrisiertet in sein gemüht und gleichzeitig reißt sich Dunkelheit in sein inneres...
      Beider seiner Seiten kämpften darum wieder zu Handeln, doch weder das wilde Tier in ihm noch der gelassene Tyler schaffte es gerade zum Vorschein zu kommen. Er fühlte sich mehr wie eine leere Hülle, unfähig irgendwas zu tun...Außer Samuels Worten zu lauschen.

      "...aber was höre ich da? Will der kleine Tyler etwa doch die Aufmerksamkeit von seinem Papi wieder zurück? Nimm es dir ruhig...Im Gegensatz zu dir stehe ich mit beiden Füßen auf den Boden. Mit Lämmchen lebte ich hier auch nur für eine gewisse Zeit..."

      Tyler...Hatte immer Gedacht einige Schritte vorwärts gelaufen zu sein....Aber die Worte von seinem Halbruder führten ihn wieder ins Gemüt...Er...war kein Schritt vorwärts gekommen. Noch immer....sehnte sich ein Teil in ihm nach der Aufmerksamkeit, seines Vaters....

      "...sorry aber meine Liebe, die du von mir erhalten hättest, habe ich voll und ganz Lämmchen gewidmet. Versuch doch mit ihm zusammen zu kommen, haha-- vielleicht spürst du ja noch das, was du hättest bekommen können an ihm... Sicherlich hast du wirklich das Zeug dazu, Lämmchen denken zu lassen, dass du genau wie ich bist... nur nicht so klug..."

      ....
      Stechende schmerzen zogen sich durch Tylers Glieder....
      Der versuch zu sprechen versagte ihm....
      ...Sprich...nicht...von unserer Liebe als wäre es möglich sie einfach weiter zu geben....
      Seine Augen Fokussierten Sam weiter....Er Hasste ihn....


      ".. mich... hast du immer nur angelogen. Du hast mir nicht einmal die Möglichkeit gegeben dich zu verstehen, weil ich nie deine erste Wahl war.. Ich wurde nur für deinen reinen Egoismus benutzt."
      ....
      Hatte....er wirklich gelogen...?
      Seine Gedanken...waren immer wirrer...
      Hatte er die Normalität von Wyatt wirklich seinem Bruder vorgezogen....?

      "Du...wolltest mich vergessen... aus deinem Kopf verbannen, wie eine billige Erinnerung, die keinen Cent wert war."
      ...Das Stimmt...er wollte...jeden Moment zwischen ihnen Vergessen und verdrängen....

      ....
      Sein Herz hämmerte immer schneller und langsam kehrte das Gefühl in seinem Körper zurück, mit einem heftigen Kribbeln das sich trotzdem kaum rühren wollte.
      "Ich werde dir helfen dich voll und ganz an mich zu erinnern, indem ich dir genau da meinen Namen hineinritze...wo du mich am schlimmsten getroffen hattest... Schmerz wird dir eine Lektion sein...Zu dumm nur, dass mein Name 5 Buchstaben hat~."

      Seine Worte waren wie ein drohendes ziehen in seiner Brust als hätte Sam schon längst mit der klinge angesetzt....

      "...Oder soll ich lieber 'Dreck' hineinritzen? Das passt doch wohl eher zu so jemanden wie dir... verdammter Abschaum."

      Die Zahlen tanzten wieder vor Tylers inneres Auge und mischten sich zu dem Engels gleichen Lächeln seines Bruders welcher jedoch pur von Boshaftigkeit getränkt war.
      Angestrengt versuchte Tyler sich zu konzentrieren und endlich kehrte seine Fähigkeit zu sprechen zurück...Seine Finger zuckten schwach, beim versucht die Hände zu Fäusten zu ballen....
      Er kniff die Augen zusammen, nur um sie mit deutlicher kälte wieder zu öffnen.
      "...Ich....erinnere mich....Das wäre wohl jetzt der Moment, wo mich...winselnd für meine Worte und benehmen entschuldige...Oder?", seine Stimme klang etwas belegt jedoch schwang eine kalte Gleichgültigkeit mit als hätten ihn Sam Worte oder Handlung nicht in geringsten erreicht oder eingeschüchtert.
      "Schon...Witzig wie du dich an so verdammten Abschaum wie mich erinnerst und dir die Mühe machst, aber so warst...du ja schon immer...machst dir immer viel zu viele Gedanken und mühe um Andere...ein wahrer Engel...."



      "...Rizz....mir rein was du willst....Wenn ich es will vergesse dich auch erneut, ich hab....deine Verlogene Liebe Satt...Du bist gar nicht Fähig andere zu Lieben...weder mich, weder Lämmchen...Weder unseren Vater....Du liebst einzig und allein dich selbst, Sam.... Und als mir das Bewusst geworden ist hab dich Vergessen, dich....zusammen mit deiner Manipulativen Scheiße...."

      Kraftvoll zogen sich seine Finger zusammen und die Spannung in seinen Körper kehrte zurück.
      "...Du bist nur ein gehässiges Kind das man sein Spielzeug weggenommen hat, ob es dabei Kaputt geht wenn du es Anderen wieder entreißt spielt keine Rolle...Wichtig ist dir doch nur das NUR du der Besitzer davon bist....Am Ende stehst du allein da aber damit kommst du Perfekt zurecht, du....brauchst nur dich selbst."

      Die Erschöpfung schien Tyler wieder einzuholen seine Augenlider wurden enger und er bereitet sich auf den kommenden schmerz vor...Vielleicht aber auch würde ihn Sam jetzt hier und jetzt ein Ende bereiten....Seltsamerweise erfüllte ihn das nicht mit Angst....
      "...Aber was werfe ich dir das auch vor, meine Liebe ist nicht weniger Egoistisch...Daher tust du mir wahrlich ein großen Gefallen, wenn du sie weiter erstickst, ich empfinde wirklich nur noch Mitleid und Hass für dich, Brüderchen...."
      Believe Me ~

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    • Izarra Kimallus

      Aus dem Knast, natürlich!
      Er kam wegen guter Führung raus!!

      ...
      ...Warum musste Izarra bei so etwas immer GOLDRICHTIG liegen, während er bei den Lottozahlen, nicht mal eine Ziffer richtig hinbekam? Wie viel Pech verströmte eigentlich der Planet Erde auf ihn aus?! ...Obwohl, auf Meridian war seine Glückssträhne auch nie besser.
      Jedenfalls konnte der Musiklehrer nur hoffen und beten, dass er diesen Oscar nie zuvor gesehen hatte. Es gab ihm Knast genug Oscars, die er durch seine wiederholten Aufenthalte immer wieder kennenlernen musste. Da gab es natürlich auch jemanden, der für eine ziemlich lange Zeit eingebuchtet wurde... Doch niemals war es dieser Kerl gewesen, so wie er drauf war...musste er trotzdem noch hinter Gittern sein!

      So als würde Liam gerade sein lang ersehnten Sohn wiedersehen...Erzählte er von dieser Entlassung, mächtig Stolz und witzelte sogar über die sehr brüchig klingende Vergangenheit von diesem Club.
      ...Wie viele Menschen hier wohl schon draufgingen?! Da gab es doch sicher eine Geheimakte von verschwunden Personen!

      "Entschuldige, Izarra, ich bin gleich wieder bei dir...Ich sorge kurz für etwas Ordnung."

      Plötzlich verschwand einfach sein vermeidlicher 'Beschützer' und ließ Izarra einfach mit dieser Meute und Liam einfach...wie im Regen stehen. Wer kümmerte sich um seine Ordnung, sein Kopf wühlte sich wie ein Wirbelsturm des Chaos auf! Angespannt zogen sich seine Muskeln zusammen und sein Lächeln wirkte jetzt nur mehr als panisch und gekünstelt.
      Er wollte wirklich weg, am liebsten hätte er sich nun einfach eine Maske angezogen und eine neue Identität angelegt.
      Er würde sich Robert Schubert nennen und so tun, als kannte er keine Menschenseele von ihnen... so würde es ihn sicher viel besser gehen ...Izarra Kimallus hörte nämlich immer wieder nur die Sirenen und die Kantinenlady die 'DER NÄCHSTE' rief und deinen Schokopudding vergaß!

      "Stanly ist echt ein toller, Typ echt schade das hier nicht Vollzeit Arbeiten will! So ein Typ könnte ich hier echt gebrauchen...Die Jungs haben echt Respekt vor ihm! Aber leider ist ihm ja sein Butler-Job lieber...."

      ...Izarra verstand nicht einmal WIESO Stan es bevorzugte hier in diesem Club zu spielen?
      Weil er Liam schon viel früher kannte...oder sah er sich wirklich als die Wohlfahrt an?
      Mochte er solche Kerle? Nein, immerhin sorgte er gerade für Ordnung? Mochte er es dann solche Kerl auf den rechten Pfad zu weisen...? Mit was? ALkohol und Musik?
      Das klang irgendwie nicht so als half man den Gefängnisgägngern, sondern vergrößerte nur ihre Schwierigkeiten! Izarra begriff es nicht...

      "Kein Grund für Lampen Fiber! Ich bin mir sicher ihr beide Rockt das gleich! Oder was auch immer ihr spielen werdet! Ich bezahl auch extra Trinkgeld! ---"

      ...Extra Trinkgeld???
      Schwer schluckte Izarra nur bei den Engelsgleichen Worten. Er fand es ja echt toll, dass auf der Erde das Angebot des Trinkgelds existierte! So machte jeder Job gleich mehr Spaß...Kleine Sternchen formten sich in den verschiedenen Augenfarben von Izarra, nun war er wieder mehr motivierter als zuvor. Da er immer schnell blank wurde, gab es nur 3 magische Worte, die sein Herz immer wieder höher schlagen ließen!

      'Du kriegst Geld!'

      Das war fast so wie ein großes Liebesgeständnis gewesen, die Gefühle waren ähnlich---genauso gierig und sehnsüchtig!

      So streckte er nun selbstbewusster den Daumen in Liams Richtung und lächelte ihn sicher an! Alles für das Geld Stans Glück!

      "Klar!... Hab auch gar keine Sorge deswegen!", log er ungemein.

      Doch fragte er sich nun wohin genau Stan gewandert war und ging einfach unbeschwert seinen vorherigen Schritten hinterher. Izarra konnte sich zum Glück gut Wege merken... auch wenn er sich in diese Welt verirrte, war ja aber nie seine Schuld gewesen!

      So gelangte es ihn von weiten eine kleine Sicht von Stans Können zu erkennen.
      Dieser hatte in diesem Club wohl mehr als nur die Hosen an, die Männer wichen ihn wie Hyänen zurück als sei Stan förmlich ein großer Tyrann!
      Das war wirklich erstraunlich, selten erkannte er so eine Stärke in anderen...!

      'Wie komisch, dass dieser Stan für sein so junges Alter doch schon so stark war?
      War er ... irgendwie doch mit einem der WITCH verwandt?
      Es kam Izarra wenn er so zurückdachte so vor, als spürte Izarra in dem Weißhaarigen eine unverbindliche Art von Magie, die noch nicht erprobt wurde?
      Schon früher wurden nämlich die Geschwisterkinder auch mit den Elementkräften der Wächter inspiziert. Dies geschah zwar seltener, doch konnte es natürlich möglich sein...
      ...doch Stan war nur ein herkömmlicher Bürger oder? Aus dem Waisenhaus stammte er?
      ...
      Also war er eher weniger mit jemanden verwandt oder?
      Die Stärke, die Stan hier auch präsentierte war wohl auch mehr genetischer Natur, die durch eine gewisse strenge Ausbildung gut ausgeschmückt wurde.

      Fraglich beobachte Izarra den Weißhaarigen dabei, wie er diese Probleme alleine klärte.
      Stan wäre sicher ein guter Wächter gewesen...ob es da eine Möglichkeit gab, ihn hinzuzufügen?
      Wenn das Herz von Kandrakar... es nicht für ausreichend fand den Samen der Elemente nur in die Wächter hineinzupflanzen...
      könnte es gut sein, dass auch andere Figuren noch eintreffen könnten...

      Vielleicht würde dies sogar noch massiver ausfallen, da diesmal das Herz...halbiert wurde?
      Wenn das Herz wirklich noch andere mit ihrer Magie auserwählte, dann nur...weil es so verzweifelt wäre oder?
      Mit Hilfe anderer Menschen suchte er sicher nur verzweifelt nach seinem Gegenstück...
      ...Doch hatte Izarra wohl zu weit ausgeholt. Immerhin... war dies ja nur ein Gefühl... und Stan hatte sicher nichts damit zu tun.
      ...Auch, wenn sich Izarra bei der Analyse von Magie nie irrte.

      Von weiten konnte er nur sehen, wie er sich mit einem in rot umkleideten Typen unterhielt, schien so als hatte Stan wirklich alles unter Kontrolle.

      "Der Club ist wirklich...ein Fall für sich.", murmelte er zu sich selbst als wollte er sich durch seine eigenen Worte etwas beruhigen. Einmal nochmal blickte er zu diesem grausamen Gitter, was wohl eigentlich eine beschützende Rolle für die Spieler einlegen sollte, hielt ja immerhin Elefanten aus!

      "Doch, wenn Stan hier so alles unter Kontrolle hatte--- wird es schon wirklich okay sein?... Vielleicht ist es ja sein Rückzugsort..."




      So beschloss Izarra eher weniger der Panik zu verfallen und diesem Ereignis wirklich eine Chance wegen des Geldes zu geben. Er hatte das Bedürfnis etwas Stan näher kennenzulernen und das tat er sicherlich, wenn er sich mit 'The Cage' auseinandersetzte!

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      Lio Chevrier

      Angespannt wippte er etwas mit dem Fuß, um sich irgendwie abzulenken und ein normales Gespräch mit Harvey führen zu können. Denn währen dies vielleicht noch von Außen wie eine normale Konversation ausgesehen hatte, stieg sein Blut vom Kopf in den Unterleib, so unglaublich erdrückend hatte er sich nur selten gefühlt. Er kam sich gerade vor wie ein 12-Jähriger Junge, der zum ersten Mal richtig seinen Körper entdeckte. Das herumbewegen des Herz von Kandrakar machte ihn dabei nicht ruhiger.
      Er hoffte, dass Harvey sich nun nicht über ihn lustig machte... oder ihn gerade verarschte, wie es wohl oft Jungs in Männerfreundschaften taten.
      Ineb hatte nie so innige Freunde gehabt, weshalb er nicht wusste wann er unter die Gürtellinie griff und wann nicht.

      "K..Keine sorge du zwingst mich nicht...es ist ja nichts dabei wenn man sich unter Freunde etwas Hilft. Ich denke nach denn Stressigen Tagen, staut sich sowieso bei einem einiges an..."

      Man merkte förmlich wie die Mimik von Lio sich anfing zu entspannen, als wären das genau die Worte, die er brauchte.
      'Es ist nicht dabei!'
      Da hatte Harvey wohl wirklich recht, sicherlich reagierte sein Körper so, WEIL so viel passiert war! Sicher wäre das jedem hier passiert...! Er sollte sich nicht schämen...auch wenn er am liebsten ohne Sonnenschein in seiner Hose...mit Harvey geredet hätte.

      "A...Also mein Älter Bruder war oft sehr Gereizt aber manchmal am Wochenende kam auch seine Kumpels vorbei, ich eh war natürlich nicht dabei aber...Ich hab Gelegentlich mitbekommen das sich auch geholfen haben und danach...Wirkte mein Bruder echt deutlich entspannter, also das ist unter Männer Freundschaften ganz normal....Auch wenn ich selbst bis her nicht in solchen Sinne Freunde hatte."


      ...
      ...Ach, sowas war wirklich normal?
      Louis hatte nie Freunde zu sich geholt und Lio... hatte früher auch eher mit Mädchen Kontakt gehabt, im platonischen Sinne.
      Aber es klang ja wirklich wie eine Kur- diese Männer-Freundschaften! Warum hatte er sie nie früher geführt?
      Das war also GANZ NORMAL unter Männer-Freundschaften!

      Sicher reagierte Ineb so stark, weil er diesen Aspekt des Lebens leider nie ausfüllen konnte.
      Ja, er hatte nicht so einen Mann gehabt, mit dem er solche Freundschaften führen konnte!
      Harvey suchte also auch nach so jemanden...Das war ja kein Wunder, dass dann beide so aufgeregt waren.

      "Das... klingt wirklich plausibel, was du da sagst... Ich hatte auch noch nie...solche Freundschaften..."

      Plötzlich kam ihn aber Harvey näher und setzte sich sogar zu ihm, was ihn eigentlich kein bisschen störte. Nein, er wollte sogar, dass er nahe bei ihm war, sicherlich weil er so ein guter Freund war...
      Doch... beugte er sich nun etwas nach vorne, um besser sein Unterleib verstecken zu können.
      Egal, wie normal das vielleicht war--- Ineb fand es dennoch mehr als nur peinlich, es tat schon beinahe weh!
      Nervös lächelte er aber Harvey an und geriet wieder etwas ins Schwitzen.




      "Wenn es....Okay für dich ist würde....Im Gegenzug das dich geschlagen habe etwas Ausprobieren...Aber wenn dir unangenehm ist lassen wir es auch sofort, wir können uns gern auf ...so Art Safe-Wort einigen, dann wissen wir beide das es zu weit geht."

      ...
      ...

      Safe-Wort? Was war das nochmal genau? Ein Sicherheitswort, für was genau?
      Was genau wollte Harvey machen...?
      Allein dieser Gedanke, etwas total Neues in diesem Mann entdecken zu können, warf ihn vollkommen aus der Bahn. Etwas, was... Ein Sicherheitswort brauchte...war doch sicherlich nicht ganz ungefährlich? Oder nur angenehm?
      Er spürte wie sich die Speichel in seinem Mund bildete, doch schluckte er sie leise herunter, um nicht eigenartig rüber zu kommen.
      Die Aufregung in seinem Herzen nahm nur zu, obwohl sein Verstand nicht mal wusste, auf was der Junge heraus wollte.

      Doch wollte etwas Harvey mit ihn ausprobieren, was nur bei diesen Männer-Freundschaften ging.
      Wie hypnotisiert blickte er zu seinem Freund, er wollte ihm unbedingt...helfen.
      Ineb wollte auch wissen, was wohl den Braunhaarigen so interessieren würde.
      Vielleicht würde er sich dann nicht als einziger so komisch mit seinen Vorlieben fühlen.

      "Das bleibt auch unter uns versprochen."

      Es wäre ihr gemeinsames Geheimnis... für ihre heimliche Männerfreundschaft.
      Leicht zuckten seine Mundwinkel, etwas Lust und Neugier verbarg sich in den violetten Augen die, sich wie festgefahren auf Harvey bezogen.

      "Einverstanden..."



      Etwas drehte er seinen Oberkörper zu Harvey, damit er ihn nur noch besser ansehen konnte. Sein Problem vergaß er dabei komplett, auch wenn die Beine noch schön zusammengedrückt waren. So fühlte es sich wirklich an wie eine total, normale Konversation zwischen zwei Freunden. Pudelwohl neben seinem guten Freund begann er sich wirklich Safewords auszudenken, doch konnte er sich wie immer nicht entscheiden. Er fand immer zu vieles, was von ihn selbst kam gut! Wenn Harvey ihn nicht aufhielt würden sie hier wohl noch Stunden hocken.

      "Wie wärs mit....einem Gebäck? Kirschkuchen? Oder doch lieber etwa externeres wie 'abracadabra' oder ein Tierchen...Ein Täubchen? Oh- oder...oder einer deiner Lieblingsbands, wenn du welche hast? Oder, oooooder eine besondere Farbe...Nebelblau! Rubinrot ---Was nehmen wir?", fragte Ineb nun ganz aufgeregt, die Situation machte es mit den Safeword etwas spannender.



      "Oh oder Fremdwörter? Ma chère? beaucoup? Chauve-souris?", fügte er ganz begeistert hinzu...als wären die nicht schon schwer genug auszusprechen. Lio vergaß sich viel zu schnell, wenn er bei etwas seinen Senf dazu geben konnte.


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      Cabriel Valentine


      "Ich finde das Aufregend! Klingt doch spannend."

      Cabriel verstand nicht wirklich, was daran wirklich spannend sein könnte. Wyatt lebte hinsichtlich in einer totalen anderen Welt, sein Charakter erinnerte ihn manchmal an Emily Erdbeer---sollte er ihm vielleicht mal das Spiel ausleihen? Sicher würde er sich im Schokoladenbrunnen verfangen und mit den Gummibärcheneinhörner ein Wettrennen auf der Regenbogenzuckerstange machen.

      "Schön, dass wir uns so ähneln, da kommen bestimmt viele Gesprächsthemen auf."

      Es war schon fast so, als zwang sich Wyatt förmlich auf Cabriel zu mögen. Den Dunkelhaarigen wurde immer mehr bewusst, wie schwierig es war ihn abzuwimmeln, er fand nämlich irgendeine Stele, an der er sich verbissen festhielt... doch konnte Cabriel seinen Worten nur weniger Glauben schenken.

      "Ohh das ist feiner unterschied zwischen uns beiden, Cab! ich [i]glaube es nicht...Ich weiß es!"[/i]

      Er gab auf dagegen zu widersprechen. Je mehr er versuchte dagegen zu protestieren, desto mehr kam er sich wirklich so vor als versuchte er gerade eine nicht existierende Liebe gegenüber Wyatt zu verteidigen. Eigentlich konnte es er es dem Vollpfosten Grünhaarigen gar nicht übel nehmen, dass er sich keine Verliebtheit bei ihm vorstellen konnte. Sicher wollte ihn damit nur Wyatt sagen, dass er es bloß lassen sollte-- wie eklig wäre das denn?
      Wer würde sich schon darüber freuen, wenn so jemand wie Cabriel sich in jemanden verliebt?
      Selbst für Wyatt eine viel zu unreine Fantasie---also fiel dieser Plan wohl ins Wasser. Der Jura-Student gab also lieber auf, sicherlich....würde der Grünhaarige ihn als Witchform gut abwimmeln können- worüber machte er sich also Sorgen? Um Wyatts Ruf gegenüber Ineb, falls doch noch was passieren sollte?
      Das war doch sowieso nicht wichtig...

      "Mr. Amor? OHH! Das ist das erste mal das du mir ein Kosenamen gibst, Cab! Darüber freue mich aber! "

      Nun ist er wohl selbst in eine Miene getreten, damit zeigte Wyatt nur, dass es Cabriel ruhig aufgeben konnte ihn mit Worten versuchen anzugreifen, zu verletzten oder was auch immer er vorhatte. Der Grünhaarige würde es immer besser wissen und daraus ein harmonisches und zugleich einseitiges Gespräch gestalten.

      "Mhm~ Jeder darf sich frei entfalten, aber wie gesagt man sollte schon darauf achten wie man es zeigt."
      "... Es kommt einfach darauf an wie man seine Abnormität verpackt."

      Schwer verstand Cabriel nur, was Wyatt ihn damit ausdrücken wollte.
      Abnormalität war okay, wenn man wusste, wie man es zeigte?
      Würde er das noch sagen können, wenn er seine Abnormalität kennenlernte?
      Konnte man sie wirklich für gut verpacken...?
      So wie eben fühlte sich Cabriel schon lange nicht mehr... erst war er besorgt, dann beruhigt, schnell wurde er wütend und nun fühlte er blanke Verwirrung in seinem Kopf. Ausdruckslos beobachtete er Wyatt dabei, wie er den Teig herstellte...was oft mehr als nur falsch aussah, doch davon ließ er sich nicht beirren.

      Er hätte gerne mehr mit ihm über das Thema gesprochen... und ihm mehr von sich erzählt... doch wäre dies nur falsch.
      Wyatt... sollte nicht mehr in sein Leben hineingezogen werden, als es nötig war.
      Doch, fragte er sich... was wohl Wyatts Abnormalität war? Waren sie sich irgendwo ähnlich oder beleidigte er damit gerade nur den eigentlichen normal wirkenden, fröhlichen Schauspieler?
      ...



      Nach dem Pfannkuchenunglück erwartete er von Wyatt ermahnende Worte--- er hatte sicher nicht den Teig für eine Bodenaktion gemacht. Doch statt eine Lehre versuchte ihn der Grünschopf auch noch aufzumuntern und ihn zu helfen.

      "...Deine langen Ärmel sind wirklich eine Katastrophe beim Kochen und trotzdem hast halbwegs geschickt gemeistert."

      Bei diesem Lob musste er sich an seinen früheren Schwimmunterricht in der Grundschule erinnern.
      Obwohl doch Samuel gerne im Wasser planschte, schaffte es Cabriel nie das Schwimmen zu lernen.
      Er ging immer wie ein Stein unter, schluckte zu viel Wasser und fühlte sich einfach unwohl...
      Doch der Bademeister lobte ihn immer wegen jeder Kleinigkeit: 'Na immerhin kannst du schonmal im Wasser stehen!'

      ...Letzten Endes hatte er nie das Schwimmen gemeistert, was Sam wirklich nervte.
      Cabriel war sich sicher, dass die langen Ärmel von ihm nicht das Problem waren sondern sein fehlendes Können.
      Doch war es wohl nett von Wyatt... ihn dafür nicht zu huldigen. Er reinigte sogar die Flecken auf der Jacke und tupfte sachte die Fingerspitzen von ihm ab. Ein komisches Gefühl, das Cabriel gar nicht beschreiben konnte kribbelte in seiner Brust bis...
      Wyatt vorschlug sie nun gemeinsam zu machen und sich auch noch dicht hinter ihm stellte. Unbehaglich blickte er auf die Pfanne mit neuen Teig, die Hände von Wyatt umgriffen seine, was in Cabriel einen kurzen Schauder auslöste.

      Irgendwie war es komisch...

      "Wenn wir schon ehrlich sind... "

      ...Zum Ersten Mal fühlte er gegenüber Wyatt total anders...Schwach versuchte er den Blick von Wyatt zu erachten, doch dies bereute er sofort, da ihm sein Ausdruck...beunruhigte...

      "...Wurde es mich echt freuen, wenn du dir schon sorgen um mich machst, dass ich mich von Samuel fern halten soll....Das du seinen Namen nicht so oft in dem Mund nimmst. Ich wollte von dir wissen, was du über die Regeln denkst und nicht was [i]er denkt oder macht...[/i]

      Sein Magen drehte sich um 180 Grad, ihm wurde übel. Die Stimme von dem Schauspieler hallte direkt in seine empfindliche Ohr weiter, sodass er bei jedem höheren Laut die Pfanne fester in die Hand griff, als hatte er die Befürchtung sie sonst fallen zu lassen, obwohl auch Wyatt ihn dabei unterstützte.
      ...
      Hatte er...wirklich so oft über Samuel gesprochen, dass er Wyatt aufbrachte? Es war wohl das erste Mal, dass jemand den Namen von seinem Exfreund...nicht hören wollte.
      Sofort überlegte Cabriel, was er gerade genau falsch machte--- hatte er seine Meinung zu falsch formuliert... dabei wollte er nur
      ... irgendetwas sagen, damit Wyatt zufrieden. Er hatte nur Erfahrungen mit Samuel bezüglich diesem Thema, weshalb er sich wohl sehr schlecht ausdrückte.

      "Weißt du meine Eltern haben mir früher auch oft viel verboten oder vorgeschrieben. Aber ich bin jetzt [i]Erwachsen und will unabhängig von ihnen sein. Daher werde ich in Zukunft EINIGES tun was ihnen nicht gepasst hat...Vielleicht werde es bereuen aber das weiß ich erst wenn es ausprobiert habe."[/i]

      Große Verunsicherung brachte sich in ihm aus--was hatte er gerade in dem lila Äugigen ausgelöst?
      ...Wyatt war ...plötzlich so...gruselig?
      Wie er die Sachen formulierte klang schon so, als wollte er ... sich wirklich in eine gewisse Abnormalität verfangen.
      Hatte--Cabriel ihn in seiner Unabhängigkeit gekränkt?
      Ruinierte er seine Zukunftspläne?
      Seine Augenbrauen verzogen sich immer weiter nach oben, doch ließ er den Blickkontakt von Wyatts magnetischer Farbe nicht los-- er hatte Bedenken...diesen einfach zu stoppen.
      Durfte er überhaupt ihn nicht mehr ansehen...oder würde das Wyatt endgültig beirren?
      ...

      "Du möchtest das keine Fragen dazu stelle, aber dann präsentierst du mir ihn als so jemand wichtigen in deinem Leben, dass macht mich schon ein wenig....Sauer. Möchtest du mich etwa so gerne Ärgern?"
      ...
      ...
      ...
      Wie dumm Cabriel doch selbst war...
      ...Wyatt hatte recht...Was bildete er sich ein?
      Er hatte sich zu viel herausgenommen... Kein wunder, dass er sauer war. Wie konnte man auch nicht?
      ...Cabriel konnte zwar nicht verneinen, dass Sam nicht wichtig in seinem Leben war- für ein größten Teil war er sogar das Wichtigste... Vielleicht war er dies sogar immer noch. Doch musste er wirklich nicht den Grünhaarigen es auf die große Glocke hängen.
      Am besten hätte er sich aus Strafe den Mund zugeklebt und gar nichts mehr gesagt, doch um es für Wyatt nicht schlimmer zu machen als es war... Starrte er ihn mit seinen trüben grünblau direkte an.

      ".....Tut mir Leid....", entschuldigte er sich mit einer wieder viel leiseren Stimme als hätte er ihn gerade wieder erst neu kennengelernt. Wenn Wyatt es sich so wünschte würde er sich anstrengen, Sams Namen nicht mehr zu erwähnen.



      Doch war es wirklich schwierig seinem WG-Bewohner zu vermitteln, was er in Wirklichkeit mochte.
      Um Ehrlich zu sein gab es doch da gar nichts... Er hatte sich noch nie über irgendwelche Regeln Gedanken gemacht.
      Vorschriften existierten erst, wenn Sam sie aussprach.
      Handlungen existierten erst, wenn Sam Befehle austeilte.
      Überlegungen existierten erst, wenn Sam die Erlaubnis für ein Mitspracherecht gab.

      Er übernahm für ihn das Denken und...das war auch okay so.



      Immer wieder schrie zwar eine kleine Stimme in ihm, dass er auch gerne ein so individueller Mensch sein wollte wie sein Freund Exfreund. Doch passte Selbstständigkeit einfach nicht zu ihm, dafür musste man wenigstens schaffen, dass andere dich wahrnahmen... und nicht über dich hinweg schauten... und in dir nur das arme Opfer sahen, dass daran gierte in den Abgrund hineingetreten zu werden.

      "Ich wollte ...dich nicht verärgern...", murmelte Cabriel ehrlicherweise heraus-- der Gedanke Wyatt in einen wütenden Zustand zu bringen, entsetzte ihn jetzt sehr. Er hoffte, dass ihn der etwas Ältere verzeihen konnte für seine giftige Zunge, er sollte lernen wo sein Platz war... und das war weitaus unter ihm. Obwohl er eigentlich gehasst werden wollte setzte ihn das ein Stich in seinem Herz, das Kummer in ihn aussetzte.

      Zusammen wendeten sie den Pfannkuchen, während Cabriels Herz sich auch einmal förmlich drehte. Er musste sich wirklich zusammenreissen, weshalb er froh war, dass Wyatt sich mehr auf den Pfannkuchen konzentrierte als auf ihn.

      "Na , sag ich doch! der Zweite klappt besser!"

      ...
      ...
      Ja...Durch ihn klappte es...besser...
      Alleine...hätte er es nicht...geschafft...
      ...Weil er so armselig war... Gut, dass nicht alle so waren wie er...
      ...Gut, dass es so Menschen wie Wyatt gab, die so eifrig waren und sich nicht sträubten...

      Erleichterung kam in ihm auf, als der Grünhaarige ihn wieder losließ. Das er nicht wieder sauer wurde, begann sich Cabriel mehr anzustrengen. Die Müdigkeit war durch sein rasendes Herz wie bei einem Schluck Kaffee einfach weggeblasen. Höchstkonzentriert und ohne weitere Worte bereitete er die anderen Pfannkuchen zu. Es gab diesmal keine Fehler mehr, die Pfannkuchen hatten sogar fast alle die selbe Größe... so als steckte Cabriel sein halbes Leben in diese hinein.
      ...So als wollte er auf keinen Fall Wyatt noch weiter enttäuschen.

      Nachdem die Pfannkuchen endlich alle auf einen großen Teller serviert waren, drehte Cabriel fast verkrampft seinen Kopf zu Wyatt. Seine Mundwinkel zogen sich fast leblos zusammen und beim Sprechen konnte er nicht anders als etwas sein Gesicht zu verdecken, als zwang er sich förmlich...eine Konversation zu führen.

      "............Das waren alle........ Ich bereite den Tisch vor.....wenn es dir nichts ausmacht...", erklärte er monoton und fast überhörbar.



      Ohne weiteres konnte sich nun Wyatt um das Putzen kümmern, während Cabriel zügig die Teller, das Besteck und die Gläser richtete.
      Wie ein Roboter holte er einfach alles aus dem Kühlschrank, wo er dachte, dass dies Wyatt Gefallen konnte. Syrup, Marmelade, Nutella...mochte er überhaupt wirklich Süßes? Zur Not packte er auch noch den Frischkäse heraus.

      Stumm saß er sich dann wieder auf den Platz, der duftende Duft der hart erarbeiten Pfannkuchen verdarb ihn den Magen und brannte in seinen Augen wie Schwefel...Doch sollte er sich nicht beschweren. Er hatte schon genug gesagt.



      So wartete er mit den Essen auf Wyatt, während er noch einige Säfte und Limonaden auf den Tisch stellte, was er so gefunden hatte. Er sollte sich schnellstens merken, was der lila Äugige so mochte... um nicht unnötig den Tisch zu befüllen.



      ________________________________________________________

      Samuel Rose

      "...Ich....erinnere mich....Das wäre wohl jetzt der Moment, wo mich...winselnd für meine Worte und benehmen entschuldige...Oder?"



      Die Klinge blieb erstarrt an der Brust stehen. Selbst erhob er seine Augenbrauen und musste darüber nachdenken, ob der alte Tyler wirklich... gewinselt hätte?
      Ja, sich zu entschuldigen fiel ihn früher deutlich leichter als Samuel, doch... wenn Tyler bockig war, hatte er nie gewimmert...
      Egal, wie oft Tyler ihm versprach, dass er ihn nicht mehr angriff und sich ab dann benahm...kam die Bestie immer wieder zu ihm zurück.
      Sam schaffte es überraschenderweise nicht die Bestie voll und ganz zu zähmen, er wurde er von ihr bei manchen Situation eher verschlungen.
      Mit Tyler zu spielen war früher ein Spiel von Katz und Maus. Normalerweise hatte Samuel bei alles und jenen immer die Oberhand, doch bei seinem Bruder-- musste er sich immer um seinen Thron sorgen... und dies machte ihn ... selten etwas aus.
      Erwartete er nun von Tyler eine Entschuldigung? Nein, er wusste ja, dass es ihm nicht Leid tat. Sam wollte keine weiteren Lügen mehr hören, auch verstand er immer mehr...wie anders früher sein Bruder die Sachen aufnahm.
      War Sam für ihn nur ein selbstloser Herrscher? Dabei kümmerte er sich doch gut um seine Liebsten...?

      "Schon...Witzig wie du dich an so verdammten Abschaum wie mich erinnerst und dir die Mühe machst, aber so warst...du ja schon immer...machst dir immer viel zu viele Gedanken und mühe um Andere...ein wahrer Engel...."

      ....
      ....
      Wollte ihn Tyler mit diesen Worten provozieren? Als würde Tyler gegen einen Stein reden, klang seine Stimme so desinteressiert.
      Schweigend blickte er zu seinem Bruder nach unten, dabei regte sich bei ihm nicht mal eine Augenbraue.
      Mehr hörte er einfach dem Dunkelhaarigen mit blonden Strähnchen zu, als wäre er ein wichtiger Geschäftsführer.



      "...Rizz....mir rein was du willst....Wenn ich es will vergesse dich auch erneut, ich hab....deine Verlogene Liebe Satt...Du bist gar nicht Fähig andere zu Lieben...weder mich, weder Lämmchen...Weder unseren Vater....Du liebst einzig und allein dich selbst, Sam.... Und als mir das Bewusst geworden ist hab dich Vergessen, dich....zusammen mit deiner Manipulativen Scheiße...."

      ...
      ...

      Ja, natürlich liebte Samuel sich selbst. Keiner war so wie er... Alle Menschen um ihn herum waren so primitiv, so einfach, so verstohlen und verlogen... alle wollten immer nur ihren Ruf in die Höhe pushen, sie sahen alle gleich auch. Sie waren so unglaublich dumm und wollten am liebsten in seine Position, wie oft hörte, dass man so werden wollte wie er?
      Niedere Kreaturen und Pest...mehr gab es nicht.
      Die Leute, die er zu nah an sein Herz ließ...
      ...versuchten es immer förmlich herauszureißen.
      Auch sie...waren alles niedere Kreaturen. Kein einziger verdiente es an seiner Seite zu sein.

      Ein kleines Lächeln umgab Sam und schwach neigte er seinen Kopf von Tyler weg.



      "...Du bist nur ein gehässiges Kind das man sein Spielzeug weggenommen hat, ob es dabei Kaputt geht wenn du es Anderen wieder entreißt spielt keine Rolle...Wichtig ist dir doch nur das NUR du der Besitzer davon bist....Am Ende stehst du allein da aber damit kommst du Perfekt zurecht, du....brauchst nur dich selbst."
      "...Aber was werfe ich dir das auch vor, meine Liebe ist nicht weniger Egoistisch...Daher tust du mir wahrlich ein großen Gefallen, wenn du sie weiter erstickst, ich empfinde wirklich nur noch Mitleid und Hass für dich, Brüderchen...."



      Es war so lächerlich von Tyler und zugleich traf ihn sein Bruder mitten ins Schwarze. Vielleicht lag es auch an der Kälte seiner Stimme, dass Samuel einfach nicht weiter aushielt. Doch statt die reinste Wut in sich zu finden, spürte nur etwas...was er wirklich schon lange nicht mehr wahrgenommen hatte.
      Es war tiefe Trauer, so als wäre direkt vor ihm ein Geliebter verstorben.

      Das Taschenmesser klappte er stumm wieder zu und drückte es einfach in die Hand von Tyler hinein. Sollte er doch sich selbst seine Brust vernarben, denn schnell begriff Sam, dass ihn die Situation hier gar nicht gut tat. Er musste hier weg, bevor er sich nur wieder wegen einer Person komplett verlor... Extreme Emotionen zeigen, das wollte er unter allen Umständen vermeiden.

      So erhob er sich so still wie ein Grab von seinem Halbbruder und strich sich den Dreck von der Hose. Ein flüchtiger und doch trauriger Blick folgte zu Tyler, er hätte sich nicht so sehr herauslehnen sollen... doch wollte er auch Tylers Worten nachkommen.

      "Es war nicht mein Spielzeug, was man mir nahm... Es war mein Hofnarr, der mit mir die Welt regieren wollte... Insgeheime war er aber auch ein König, jedenfalls für mich... doch hätte ich das früher niemals zugegeben."



      Leicht seufzend strich er sich seine Haare hinters Ohr, sein Lächeln wirkte ehrlicher, was er Tyler in diesem Moment schenkte

      "Schon gut, empfinde ruhig Mitleid oder Hass für mich... Ich bin gestraft genug mich an jede Kleinigkeit von dir zu erinnern. In was für einer Position du gerne geschlafen hast, wie sich deine Wangen aufplusterten-wenn du verärgert warst. Dein dunkler oder auch mörderischer Blick, wenn es alles nicht nach deiner Ordnung ging. Deine liebevollen Worte mir gegenüber, dass ich dir für immer vertrauen kann... Es ging nie aus meinen Kopf und fraß mich nur von innen auf."

      Anders als bei seinem Bruder spürte man die klaren Emotionen von Sam, der sich eigentlich sonst immer stark verschloss. Doch auch dies, tat er nur für sich selbst. Seine Rache bekam er doch sowieso schon...alles lief nach Plan...doch die Erkenntnis für Tyler nie eine bleibende Rolle gespielt zu haben...schmerzte ihn auf eine unerklärliche Weise sehr.

      "Ich wünschte wirklich, dass ich mich nie in dich verliebt hätte, Tyler...doch machte mich mein gebrochenes Herz nur stärker... jedenfalls habe ich mir das immer eingeredet. Die Erinnerungen mit dir werde ich trotzdem nicht verdrängen. Wenn sie dir nicht wichtig sind, dann ja--mach nur... Vergiss mich endgültig. Für mich wirst du immer jemand sein, der einen wichtigen Teil in meinem Leben spielte--- weshalb ich mich nicht einmal von den bescheuerten Bären trennen konnte. "

      So sammelte er wieder total ruhig und in Seelenfrieden seinen Autoschlüssel ein, den er noch auf die Kissen legte und ging langsam zum Ausgang. Er saß sich auf den Boden und griff nach der Leiter unter ihm.

      "Lass mich dich nach Hause fahren. Keine Ahnung, was ich mir hierbei erhofft hatte, haha. Den alten Tyler vielleicht? Naja, ich sehe es ja ein... wie es aussieht kann ich immer noch nicht loslassen und kann nicht aufhören zu vermissen. Es tut mir Leid, dass ich dich hierhergebracht habe und dich verletzt habe... Ich war nur sehr... gekränkt, dich nach all' den Jahren noch mit...Wyatt zu sehen. Eventuell war es die Eifersucht... das es dir jetzt so gut geht ohne mich.", gab er mit viel ehrlichen Ausdruck zurück. Dabei sah er kein einziges Mal mehr zu Tyler, so als fiel es ihm schwer.

      "Achso...Du hast Probleme mit Janon oder? Ich klär das für dich, als Entschädigung für den Elektroschock."

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      Eros Amoris Rakkaus



      Es war bereits der 3. Tag, indem sich Kiri Nisemono- sein allzeit guter Freund... um etwas größeres Widmen wollte!
      Endlich war die Zeit gekommen, wo auch Eros einmal Mitspracherecht erlangt. Ein hoch lebte die Partizipation!
      Die unendliche Süße der Menschenwelt lockte einen Engel wie Eros nur zu sehr an--
      ...oder was auch immer Eros in Wirklichkeit war! Kiri sagte immer, dass man seine wahre Form unter TOP Secret stellen musste!
      TIP TOP- TIPPI TOPP-SECRET!

      Und das tat er auch!
      Niemand, absolut niemand wusste wie er in Wahrheit aussah... geschweige denn existierte...
      Naja...Auch, wenn Eros oft einsam war... hatte es eben Vor- und Nachteile der Freund einer Person zu sein, die... einen gewissen Draht an Sadismus pflegte. Je mehr der kleine Engel sich beschwerte, dass er sich allein gelassen fühlte...desto weniger besuchte ihn sein Freund. Es war wirklich traurig!

      Er wusste noch ganz genau, wie sie vor dem Besuch bei Lord Korbos über Ihre Pläne sprachen!
      Endlich wurde Eros genoticed, endlich durfte er auch einmal raus und seinem Freund helfen!

      'Micah-- in welcher Erscheinungsform darf ich denn mich deinen Freunden gegenüber zeigen?'
      Ja, Eros sah die Lakaien und Lord Korbos als Freunde von Kiri an.

      'Sei klein, süß und doof. Ein wahrlicher Engel...oder eine Katze...oder ein Stein...'

      '...EIne Katze...?' - Die Sache mit dem Stein ignorierte er verzweifelt, doch hatte Kiri seit ein paar Tagen den Anschein geweckt, dass er sich immer mehr für die kleinen Fellfreunde interessierte, was den Engel wirklich glücklich machte!

      'Eigentlich ist es mir egal, doch solltest du deinem Charakter entsprechend bleiben... So auffällig und strahlend, dass keiner sich für dich interessiert.'


      ...

      ...Das meinte er sicherlich nur gut...
      Er kannte es...von seinem Freund nicht anders...

      '...Es klingt ja beinahe so als sei es dir egal, haha...ha?'

      '...Oh, ein Rucksack kannst du doch auch sein oder?'

      '......Du würdest mich doch nur wieder in einem Schrank verschließen...'

      Irgendwie kam es Eros so vor, als wollte ihn...Kiri gar nicht bei sich haben...
      Dies war schon früher so, doch seitdem er ihm etwas mehr die Chance in die Menschenwelt gegeben hatte... hielt er ihn förmlich auf Abstand.
      Auch jetzt, genau wo er dachte AUCH mit in die Menschenwelt zu kommen. Durfte er die Technikarbeit von dem Schloss von Lord Korbos führen und...hatte keinen weiteren Befehl erhalten sich Kiri im geringsten zu nähern. Immer, wenn er mit ihm sprechen wollte unterbrach ihn das schreckliche Rauschen und dann lag Eros erstmal mit zerrissenen Gefieder und großen Kopfschmerzen im Bett und quälte sich.

      Es war nicht so, als wollte sich der Amor stark über sein Leben beschweren. Er hatte eine Bleibe, Essen soweit das Auge reicht---auch wenn er genauso wenig Fraß brauchte wie sein Freund. Vollkommene Ruhe erfüllte auch den Raum und die Quälgeister fühlten sich auch Pudelwohl...auch wenn sie sich manchmal mit diesen komischen Schattenhasen anlegten, die mehr als nur putzig aussahen!

      Doch, schnell wurde Eros dann doch sehr langweilig, weshalb er hinaus in die Stadtflog, der perfekte Zeitpunkt um Meridian näher kennenzulernen! Mit seinen kleinen Mini-Flügelchen und den Heiligenschein ... kam er jedoch ein bisschen zu gut bei den Menschen in Meridian an.
      Waren hier Engel etwa nicht so verbreitet?
      In jeder Gasse wurde Eros praktisch von größeren Leuten belästigt, die ihn immer ans Gefieder wollten! Als Pazifist lehnte er zwar immer ab, doch stresste ihn das bald so sehr , dass er einfach...seine Form etwas normaler gestalten musste...



      So plobbte er wie aus einem Zaubertrick einfach sein Aussehen in wirklich etwas mehr... menschlicheres, meridianischeres! Die Form gehörte auch mal eins Kiri, doch hatte er sie schon längst vergessen. Was für ein Charakter...dieser Junge mal entsprach...tja, das wusste er einfach selbst nicht mehr!

      Zufrieden mit seinen neuen Aussehen wollte er sich nach einem langen und erholsamen Spaziergang (nachdem er die großen Männer von sich losgeworden war, die ihn wie ein Hühnchen betrachteten) wieder zurück in das etwas zu dunkel aussehende Schloss von Lord Korbos.
      Er mochte ja lieber, das Reich von ihm von Kiri Nisemono...Mit Ghotic musste er sich noch anfreunden, auch mochte doch Kiri mehr bunt! Doch sicherlich hatte Harvey einen eher bunteren Geschmack, weshalb es Micah sicherlich besser gefiel als hier!

      Auf den Hof entdeckte er eine schwarze Katze, die die selbe Augenfarbe wie er besaß. Wie niedlich sie doch war- schnell ergriff er sie und tätschelte sie an ihren kleinen und feinen schwarzen Pfötchen.

      "Wer ist ein Kleines Schmusi?? Na, wer?? Jaaa-das bist duuuu! Ohh, wie sanft doch deine Pfoten sind!"



      ...Die Katze fand es gar nicht toll...
      ...Und zerschnitt ihn förmlich wie Wolverine seine zarten Händchen, sodass beinahe die Flügelchen von Eros wieder rausgeflogen waren!

      WAAAH!!! KATZEN WAREN JA TOTAL GEFÄHRLICH!!

      Beleidigt sprang das Tier von dem kleinen Mann ab und rannte...einfach in das Schloss von Lord Korbos hinein.

      Oh...
      Oh nein...!

      WAS IST, WENN JEMAND EINE KATZENALLERGIE HATTE?!

      "Bleib bitte steheeeen! Ich habe noch nicht um Erlaubnis für ein Haustier bitten könneeeeen!", rief er ihr hinterher und flog mit seinen kleinen Flügelchen, die er dann für den Moment dorch rausholte dem Tier weinend hinterher.




      Die Katze zerstörte einfach durch ihre blanke Anwesenheit und ihres eleganten Schweifes mehrere Vasen und machte sich weiter flink auf den Weg in das Innere des Gebäudes.

      "KÄÄÄÄÄÄÄTZCHEEEEEN!!!", schrie er nun heulend, sodass er durch die vielen Tränen sogar nicht sah wo er hinflog.
      Warum passierte das immer wieder ihm?! Er wollte doch nur Meridian näher erkunden, um Kiri besser helfen zu können! Klar konnte er einfach durch seine Fähigkeiten neue Infos rauskramen, doch wollte er AUCH mal live vor Ort sein und nicht immer das Hologram spielen!

      Das Kätzchen blieb direkt vor einer halb offenen Tür stehen, woraufhin Eros dieses Tier schnappen konnte...nur um noch eine gewischt zu bekommen und förmlich in das Zimmer hineingeknockt zu werden.
      Verletzt seine Wange reibend...lag er erstmal auf den Boden.
      Diese Katze war sicher von einer kriegerischen Welt...Eros hatte leider keine Ahnung wohin sie hintergrannt war.

      Doch statt einem Tier fand er zufälligerweise dafür etwas anderes...oder besser gesagt jemand anderes...
      Es war wohl für Eros das zweite Mal... das er diesem Mann gegenübertrat.
      Schweigend erhob sich der Engel vom Boden und neigte seinen Kopf fragend nach rechts.

      Der Mann, der vor ihm saß war Lord Korbos...Dieser schlummerte so friedlich wie möglich auf einem Tisch...als hätte dieser sich ganz überarbeitet.

      Schnell verschloss er sich erschrocken den Mund- heilige Maria! ...Er war hoffentlich nicht zu laut gewesen!
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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      Wyatt Carson Lyons


      Aber mals entschuldigte sich Cabriel sich bei ihm....
      Komisch....
      Ob sich seine Große Liebe früher auch so gefühlt hat als sich Wyatt Hundertmal bei ihm entschuldigt hat dafür das er ...ein Fehler gemacht hatte?
      Aber Cabriel hatte ja kein Fehler gemacht...Er hatte ihn doch nur darum gebeten es nicht zu tun...
      ....Oder war....Das selbe?
      "Es...es tut mir Leid! Es tut mir so Leid! Es tut mir so Leid!! Ich...Ich wollte ...Nicht...Ich...Es tut mir so Leid!! Bitte...Sei...Nicht Böse mit mir!! Ich...hab nichts gesehen! Ich...Sag...Niemand etwas....Es tut mir so Leid! "
      ....
      Ob Cabriel sich nicht mehr Entschuldigen würde wenn ihn auch darum beten würde....? Fühlte sich Cabriel schuldig weil Wyatt so nett zu ihm war und nicht mit ihm geschimpft hatte....?
      Benahm...sich Wyatt wirklich....wie....er....?
      Auf einmal fühlte sich Wyatt gar nicht....Gut.
      "Ich wollte ...dich nicht verärgern..."
      ....
      Seine Mundwinkel bleiben unverändert Oben.
      "Keine Sorge, keine Sorge....! Ich bin nicht verärgert!"
      Wirklich nicht....

      Die nächsten Pfannkuchen gelangen Cabriel wirklich gut! Er lernte doch sehr schnell, das erinnerte ihn wieder etwas an ihn selbst...Sie waren sich erschreckend Ähnlicher als Wyatt eher albernder weise gedacht hatte...
      "............Das waren alle........ Ich bereite den Tisch vor.....wenn es dir nichts ausmacht...", kam echt viel zu leise von Cabriel.
      "Jaaa ist gut!", kam es dafür viel zu Laut von Wyatt zurück der in der Zeit die Küche und benutzten Utensilien aufräumte.

      Nachdem Wyatt fertig war, kam zu Cabriel dazu der denn Tisch gedeckt hatte und munter griff nach der Limonade:
      "Zusammen Kochen, macht echt spaß was? Wobei ich weiß nicht, sagt man dazu Kochen? Oder war das Backen? Wobei wir haben ja denn Backofen nicht benutzt!", lachte er fröhlich.


      "Huiii, dass aber viel...", stellte Wyatt fest als er sein Blick über die Sachen fiel die Cabriel aufgetischt hatte. "Ich wusste ja nicht das du soooo Hungrig bist."
      Wenn Cabriel so viel hingelegt hatte wollte dieser doch BESTIMMT seine Pfannkuchen mit allem davon probieren.
      "Also guten Appetit!", verkündete er freudig und packte sich als erstes Marmelade auf dein Pfannkuchen. Wyatt mochte echt alles, ob Herzhaft oder süßlich!
      Er hatte wirklich lange keine Pfannkuchen mehr umso mehr war seine vor freudiges funkeln als sich sein ersten Pfannkuchen klein Schnitt und hineinbiss.

      . . . .
      URRRGHHHH. . .



      Es fühlte sich an als würden ihn gerade säuerliche Nadelstiche auf der Zunge treffen und sein inneres zog sich zusammen.
      Warum....schmeckten....die Pfannkuchen....so ....Widerwärtig?!



      "Hihhihi Wyatt du hast uns Vertauscht!"
      , quikten die hohen Stimmen von Salz und Zucker hinter ihm.
      Kichernd hielten sich die beiden in den kleinen Händchen und tanzten vergnügt im Kreis.
      "Hihihi Vertauscht hihihi Vertauscht~"; sangen beiden fröhlich vor sich hin.


      "Dummerchen, Dummerchen hihihi!"
      , lachten beide weiter und Tanzten Glücklich um her.


      Langsam senkte Wyatt sein Besteck und griff nach seinem Glas aus dem ein größeren Schluck nahm.
      "Ähm....ja...sind echt gut geworden....", lachte Wyatt verlegen und versuchte sein patzter geschickt zu überspielen. Vielleicht....merkte es Cabriel nicht.


      "Die...sind so lecker...ich glaube da bleibt für die Anderen nichts übrig."
      ...Er würde die Reste später Wegschmeißen...Ineb würde ihm noch vorhalten er hätte versucht ihn zu vergiften....
      ____________________________________

      Tyler Wang-Chi

      Beinahe Kraftlos nahm Tyler das Taschenmesser entgegen und sein nüchternder Blick wandte sich fragend zu Sams Gesicht. Hatte es sich sein Bruder echt Anderes überlegt? War ihm diese Methode nicht schmerzhaft genug??
      Würde er jetzt mit irgend einem Anderen Instrument kommen um ihn Körperliche dafür zu strafen das er es gewagt hatte ihn so zu Beleidigen? Obwohl es sich alle Worte wie die bittere Wahrheit auf seine Zunge anfühlte...
      ...
      Warum...Sah ihn jetzt Samuel so traurig an als hätte er ihn verletzt?
      Jemand der niemand Lieben konnte sollten seine Worte doch gleichgültig sein...
      Die Worte...eines bedeutungslosen stück Dreck wie ihm....



      "Es war nicht mein Spielzeug, was man mir nahm... Es war mein Hofnarr, der mit mir die Welt regieren wollte... Insgeheime war er aber auch ein König, jedenfalls für mich... doch hätte ich das früher niemals zugegeben."

      "Der König möchte... seinen Hofnarren für immer behalten, egal wie schlecht die Witze sind. Egal, welchen niederen Rang er eigentlich hat... Es ist nur wichtig, dass der Hofnarr nur an den König denkt und ihn niemals hintergeht."



      Ein neues Gefühl von Schwindelkeit überkam Tylers Körper, es fühlte sich an wie die Wacklige Rodel in welche sie beide als Kinder saßen...Die Erinnerungen drängte sich mehr in sein gemüht und verankerte sich fester bei Sams Worten.
      Warum kam...Sam jetzt damit?
      Als war....nicht so als....könnte jemand den großen, gottreichen Sam verletzten....


      "...Ich hab selbst keine Kontrolle über mich, wie...kannst du sie dann haben...?! Wenn dir....Mit Absicht Weh tun würde...könnte ich das nicht verkraften...."

      "... Mir tust du gerade schon mit deinen Worten weh... "

      "Willst du mich etwa im inneren so sehr verletzen, dass du dich bei mir zurückhalten musst?"

      "Schon gut, empfinde ruhig Mitleid oder Hass für mich... Ich bin gestraft genug mich an jede Kleinigkeit von dir zu erinnern. In was für einer Position du gerne geschlafen hast, wie sich deine Wangen aufplusterten-wenn du verärgert warst. Dein dunkler oder auch mörderischer Blick, wenn es alles nicht nach deiner Ordnung ging. Deine liebevollen Worte mir gegenüber, dass ich dir für immer vertrauen kann... Es ging nie aus meinen Kopf und fraß mich nur von innen auf."

      Hör auf....
      Hör....Auf damit....!!




      "Ich liebe dich, Tyler... Du bist der einzige, den ich erlaube mich so sehen zu dürfen... ich bin mir nämlich sicher, dass du mich nie wirklich verletzen würdest... zusammen verletzen wir lieber andere..."

      Der Griff um das Taschenmesser wurde schmerzlich fester.
      Sein Blick immer...Finsterer....Du Liebst...Niemand...Sam...Halt deinen Mund! Halt dein Verdammten Mund!!


      "Ich wünschte wirklich, dass ich mich nie in dich verliebt hätte, Tyler...doch machte mich mein gebrochenes Herz nur stärker... jedenfalls habe ich mir das immer eingeredet. Die Erinnerungen mit dir werde ich trotzdem nicht verdrängen. Wenn sie dir nicht wichtig sind, dann ja--mach nur... Vergiss mich endgültig. Für mich wirst du immer jemand sein, der einen wichtigen Teil in meinem Leben spielte--- weshalb ich mich nicht einmal von den bescheuerten Bären trennen konnte. "



      "Frohe Weihnachten und alles Gute nachträglich zum Geburtstag, Tyler!"

      "Was?! Wie lieb von dir Bruder! Danke! "
      "Wie du siehst habe ich denselben ! Die zwei können nicht ohne einander!'



      "Finde dein Glück bitte nur bei mir, bleib auf ewig bei mir... egal wie lange wir voneinander getrennt sind... ich möchte nur dir vertrauen..."

      "... also vertraue auch nur mir. Niemand wird dich je so lieben wie ich es tue, denk immer daran."

      " Das werde ich Sam... Versprochen..."


      Versprochen....
      Es...tut...so...weh...Hör auf damit Sam....
      'Langsam setzte sich Tyler auf denn Blick starr nach vorne gerichtet....

      ......

      "Lass mich dich nach Hause fahren. Keine Ahnung, was ich mir hierbei erhofft hatte, haha. Den alten Tyler vielleicht? Naja, ich sehe es ja ein... wie es aussieht kann ich immer noch nicht loslassen und kann nicht aufhören zu vermissen. Es tut mir Leid, dass ich dich hierhergebracht habe und dich verletzt habe... Ich war nur sehr... gekränkt, dich nach all' den Jahren noch mit...Wyatt zu sehen. Eventuell war es die Eifersucht... das es dir jetzt so gut geht ohne mich."

      ...Es....geht....mir....gar ....nicht....so gut....ohne....dich....



      Seine Augen heftete sich auf Sams Hinterkopf.
      Kein einziges mal hatte...er zu ihm geschaut....
      Was...Tyler so oft früher getriggert hatte ...war...wen Sam sich von ihm abwendete...
      Dabei musste Sam nicht einmal sauer auf ihn sein...
      Selbst wenn er nur gelangweilt war oder gerade einfach kein Intresse hatte sich Tyler zu widmen...Das...hatte ihn...Oft aufreget...Er wollte ihn dann Oft Provozieren...Ihn...Auf Sich aufmerksam machen....

      "Achso...Du hast Probleme mit Janon oder? Ich klär das für dich, als Entschädigung für den Elektroschock."

      ...
      Obwohl es genau die Worte waren die Tyler sehnsüchtig erwartet hatte, dass ihm half...Das gewiss einige Probleme lösen würde die dadurch entstanden waren konnte sich Tyler nicht darüber freuen...Mehr...war es wie ein innerlicher Stich ins Herz.
      Sam...Hör auf so...Nett zu sein...Du musst...Mich dafür bestrafen...das ich...dich Verletzt habe....

      Tyler spürte wie sein Blick glasiger wurde und sich seine Finger weßlicher färbten durch festen Griff um das Taschenmesser....

      "...ich....hab....ihn auch noch..."
      , kam es ihm erst wie ein unklares wispern über die Lippen und er fuhr die klinge des Taschenmesser heraus.
      "....Ich...Hab ihn auch noch....denn Bären...",wiederholte Tyler und sein Daumen fuhr über die Klinge des Messers....Fast klang wie ein Liebesgeständnis...Das es noch Gefühle für sein Bruder gab, die er nicht los lassen konnte und so war es auch....

      Es schmerzte jedoch, es schmerzte so sehr das sich Tyler am Liebsten bei denn Gedanken das er für Sams noch Liebe empfand das Herz raus gerissen hätte.
      Stadessen überkam...ihn nur mehr den Drang...Sam bluten zu sehen....
      Er wollte sehen...Ob in dessen Brust wirklich ein Herz schlug oder er ihm gerade erneut nur Lügen an den Kopf warf....
      Vielleicht hatte er den Teddybären gar nicht mehr...
      Vielleicht machte er sich gerade nur wieder über seine leichtgläubkeit lustig....

      Schwankend, als wäre er betrunkenden richtete sich Tyler auf und stolperte dabei leicht vorwärts, dabei fing er sich jedoch wieder und wankte wieder mehr zurück....Bis wieder zum stehen kam.

      Seine Schritte führten ihn dann direkt auf Sam zu der sich dem Boden zu wandte....
      Es...wäre erneut so leicht ihm....hier und jetzt das Messer in sein Verdammten Kopf zu rammen.....
      Ohne das geringste zittern hob Tyler das Taschenmesser aus und Fixierte seinen Bruder fester.



      Ich vertrau dir...
      ....
      Er...würde Sam noch mehr weh tun, zerfetzten...Leiden lassen ihn...Nach schmerzen schreien lassen...Weil er sich nicht unter Kontrolle hatte....
      Wyatt...hatte diese Bestie in ihm besänftigt, weil ihm gesagt hatte er...wäre kein schlechter Mensch...Er war...Normal...aber Rückblickend...Hatte ihn das zwar gefreut...Aber...
      ....Da war trotzdem eine Bestie in ihm die er einfach nur weggesperrt hatte....
      ....Sam...war...der einzige gewesen....der wusste mit ihm umzugehen und...er hatte ihn....einfach....im Stich gelassen....
      "...D...danke...", kam die Worte...Brüchig über seine Lippen als ihn der letzte Nerv in ihm brach und seine Beine nach gaben.
      Er sackte auf die Knie und sein Körper zitterte vor Verzweiflung.
      "D...danke.....danke....", wiederholte er die Worte heiser und seien Atmung begann zu stocken.
      Womit....hatte....er...Sam nur verdient....?!
      Trotz allem....Trotz allem....wollte...er ihm helfen...?
      Trotz allem....Er....war...der schlimmere...von ihnen beiden....Er verschwendete kein einzigen Gedanken daran was er Cabriel angetan hatte....Er machte sich keine Gedanken darüber ob Janon andere verletzte....Er tat so...Als wäre er guter Mensch dabei interessierte eigentlich nur die Ordnung...die eingehalten werden sollte...Er würde selbst seine eigenen Freunde verletzten wenn sie aus der Reihe springen würde aus seiner Vorstellung...
      Er war...das wahre Übel....
      Er hatte nicht mal verdient um Vergebung zu bitten....Er war...wirklich Abschaum.!
      "Danke....danke....", wiederholte Tyler immer wieder als das Taschenmesser an sich heran zog....
      Zittrig hob er seine rechte Hand...
      Die Hand....mit der so oft....so oft Sams Hand gehalten hatte....und Rahmte sich die Klinge in die Handfläche, so tief das sie auf der Anderen Seite wieder heraus kam.
      Sein Körper krampfte sich verschmerz aber er war wie uner Trance das ihm nicht mal ein schmerzlaut entwich....
      Er....hatte es verdient...er hatte es verdient....er hatte es verdient bestraft zu werden....
      Tyler zog die Klinge wieder raus nur um sie auch zweites mal hinein zu rahmen....
      "Danke....danke...", murmelte er weiter.


      ____________________________________________________________________

      Eternity



      "...ĐɄ ฿ł₴₮....₦ɄⱤ Ɇł₦Ɇ ₥₳ⱤłØ₦Ɇ₮₮Ɇ Ɇ₮ɆⱤ₦ł₮Ɏ ."
      . . .
      Wie er diesen Zustand Hasste...Was brauchte diese Erbärmliche Made solange...?


      Nicht Fähig sich zu Bewegen....
      Nicht Fähig zu sprechen....
      Und trotzdem bekam er alles um sich herum mit....An diesen Zustand würde er sich nie gewöhnen können...
      Wirklich schlafen konnte er nur mit diesem Schwächling zusammen, einer Albernden Krone....Die in letzter Zeit glaubte das richtige zu tun indem er alte Fehler wiederholte...
      ....
      Am liebsten würde er Sterben....
      Auf der Stelle...
      ...Und das nicht aus irgendwelche Minderwerts komplexen Gründen oder anderen jämmerlichen, buuuhhUhhhh das Leben ist so scheiße und alle sind sooo fies zu mir geflenne...Nein, er hatte einfach keine Lust mehr....
      ...Immer redete dieser Erbärmliche Haufen Kye davon das sie ein Gemeinsames Ziel hatten...
      Das hatten sie auch...Denn noch weitere Jahre in diesen Zustand....Würde ihm denn noch letzten Nerv denn er besaß rauben.
      Er hätte diesen Weißen-Wicht Ausmerzten sollen als noch die Gelegenheit dazu gehabt hatte...!!
      Hätte er ihm nur ein Fünkchen mehr Aufmerksamkeit geschenkt, wäre ihm die wachsenden Bedrohung gewiss aufgefallen...Aber wer hätte auch Ahnen können das so ein Fehler ihn irgendwann alles ruinieren könnte ?
      Hoffentlich...Krepiert Beni....
      ....
      Eternitys Leiden war doch sowieso alles seine Schuld.
      Und trotzdem...
      ....Wird wohl leider etwas dran sein das er sowas wie...Liebe für diesen Köter empfand.
      Er war nur froh darüber dieses Gefühl nicht empfinden zu können, diese Schwäche übernahm schließlich Kye...Und was brachte es ihm? Richtig...Noch mehr PROBLEME!
      Er war so...Zornig....
      Wenn er sich bewegen könnte hätte hier jetzt alles kurz und klein geschlagen!
      .....
      Nein, ernsthaft....?
      Warum brauchte Kye solange....?
      Fand er den Weg zurück nicht...?
      ....
      Er würde ja darüber Lachen, würde der Lord nicht schlafend und schutzlos hier liegen!!
      ......
      Er schwörte....Sobald er die Gelegenheit dazu hatte, würde er seine Fehler wieder gut machen und Kye endgültig Ausmetzten!

      "KÄÄÄÄÄÄÄTZCHEEEEEN!!!"
      ....
      Wem zum Teufel gehörte diese erbärmlich, heulende Stimme....?!
      .....


      .....
      .....Wer?
      War jemand Fremdes in das Schloss eingedrungen....?
      Nein....Nur wenige gelang sowas, abgesehen von seinem kleinen Bruder hatte niemand gewagt sich ungefragt in das dunkle Schloss zutritt zu gewähren....
      Obwohl der Kopf des Lords, friedlich schlafend und geschlossenen Augen dort lag...Konnte er die schemenhafte, kleine Gestalt erkennen....
      ...Ein Kind...?
      ....Nein....irgendwie....kam er ihm bekannt vor....


      Er erinnert sich...Eros.
      ...Der Bote von Kiri....
      ....
      Er hatte sich schon gefragt wann er ihn das nächste mal sehen würde....
      Kye war nicht sonderlich von ihm angetan gewesen und er selbst....nun...Auf denn ersten Blick war er schon sehr mickrig.
      Und er mochte es nur von Mächtigen Personen umgeben zu sein...
      An Kye`s stelle hätte er sich ja seine Teleportion Fähigkeit zu Nutzte gemacht aber soweit schien Kye nicht zu denken....Stadessen war er neidisch auf dessen Emotionale Ausdrucksweise...Nicht nachvollziehbar für Eternity, er empfand kein Neid oder Eifersucht...Warum auch? Das war nur Erbärmlich...Wenn man Machtvoll und überlegen war gab kein Grund auf niedrige Geschöpfe eifersüchtig zu sein.
      Er.
      War ein Lord!
      Besser als jeder Andere, klüger, stärker....Solche klein Kreaturen sollte man höchsten aus dieser Welt auslöschen.


      ....
      ........
      Naja...
      Ging aber gerade schlecht...
      Aber WENN er könnte....dann würde er...
      Aber so blieb ihm nichts außer weiter in diesen Zustand zu bleiben....Wartend....das Kye wieder kommt....
      Believe Me ~

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      Cabriel Valentine

      "Keine Sorge, keine Sorge....! Ich bin nicht verärgert!"

      ...Wie oft...hatte er diese Worte schon gehört...? Wann immer jemand das zu ihm sagte wusste Cabriel, dass er tiefer gar nicht sinken konnte.
      Ich bin nicht verärgert!
      Ich bin nicht sauer!
      Ich bin nicht wütend!
      Ich bin nur einfach enttäuscht von ...dir, Cabriel, Cabby, Cab, Lämmchen, Versager.

      Er verstand schon, was Wyatt ihn ausdrücken wollte, weshalb Cabriel auch darauf nicht weiter einging. Es war nur Salz in die Wunde streuen, Wyatt wurde schon mehr als genug enttäuscht. So konnte der Dunkelhaarige nur sein bestes versuchen, es irgendwie besser zu machen...es wieder gut zu machen...

      "Zusammen Kochen, macht echt spaß was? Wobei ich weiß nicht, sagt man dazu Kochen? Oder war das Backen? Wobei wir haben ja denn Backofen nicht benutzt!"

      Ja...er hatte so viel Spaß, dass es ihn die Kehle zuschnürte. So nickte er ihm entgegen, während seine Augen den Boden fixierten, als fand er unten einen Fleck.
      Stumm zuckte er darauffolgend mit seinen schmalen Schultern bei der Frage ob es sich ums Backen oder Kochen handelte.
      Da er in beides ziemlich unerfahren hatte fühlte er sich dazu nicht berechtigt, den Unterschied darin heraus zu kramen.
      Dafür war er viel zu dumm und wenn es Wyatt nicht wusste, dann brauchte er gar nicht darüber nachzudenken.

      "Ich wusste ja nicht das du soooo Hungrig bist."

      Wieder ein lautloses, beinahe müheloses Nicken, während er zu den vielen Angeboten an Lebensmitteln sah, die er herausgekramt hatte. Er hoffte einfach, dass Wyatt etwas davon zustimmte, da machte es nichts aus, wenn er dachte, dass er es nur für sich selbst herausgeholt hatte. Bestimmt war er irgendwo auch wirklich hungrig, er hatte das Essen ja auch vernachlässigt...weshalb er Wyatt hierbei auch nicht unbedingt anlog.

      Cabriel schenkte sich selbst nichts ein, als hätte er gar kein Bedürfnis etwas zu trinken, mehr fokussierte er sich kurz darauf ob Wyatt etwas zu Trinken hatte.

      "Also guten Appetit!"

      "...Guten Appetit...", flüsterte Cabriel netterweise entgegen und griff sich sein Messer und die Gabel, sofort begann er seine Pfannkuchen auf den Teller in kleine Stücke zu zerkleinern.
      Flüchtig starrte er für den Moment zu Wyatt, um zu sehen wie ihm das Essen schmeckte.

      "Ähm....ja...sind echt gut geworden...."

      Schwach neigte er nur seinen Kopf zur Seite, irgendwie... griff er doch nicht so hungrig zu, wie Cabriel dachte.
      Hatte er...die Pfannkuchen zu sehr verbrannt? Oder war Wyatt doch mehr durstig als hungrig?
      Da Wyatt es sicher nicht mochte, wenn der andere nichts aß, beschloss Cabriel seinen Teller auf jeden Fall zu leeren.

      Selbst öffnete er seinen Mund und langsam gelang ein Stück des Pfannkuchen hinein.



      Die Pfannkuchen waren...

      "Die...sind so lecker...ich glaube da bleibt für die Anderen nichts übrig."

      ...So lecker...

      So mussten wohl Pfannkuchen schmecken...
      Nun erinnerte sich Cabriel wieder, woher er diesen Geschmack nur zu gut kannte.
      Auch seine Mutter hatte Phasen gehabt, wo sie... auch kochte, um sich zu beweisen...dass sie besser war...
      ...dass sie zu etwas fähig war.

      'Ist doch lecker, oder...Cabriel...? Deine Mutter... gibt sich wirklich immer viel Mühe...'



      ...dass sie eine gute Mutter war.

      "Ja...die sind...lecker...", wisperte Cabriel gedankenversunken, während er seinen Blick nicht vom Essen wand. Seine Stimme klang dabei so zerbrechlich, als hatte in diesem Moment ihn gerade etwas zu gesetzt. Man konnte gar nicht heraushören, ob er es ernst meinte oder nicht. Fand er es eklig, liebte er es? Wer wusste es schon? Cabriel wusste es nicht, es war auch nicht wichtig. Wenn Wyatt wollte, dass sie lecker waren...dann waren sie es wohl.



      So schnitt er weiter seine runden Pfannkuchen in einer so großen totenstille, dass man nicht mal das Besteck von ihm Klappern hörte.

      Wie lecker...

      Die grünblauen Augen umhüllten sich in eine deutlicheren Leere, als würden das Essen ihn Nährstoffe entziehen, anstatt den gegenteiligen Effekt zu erzielen.
      Er kaute so langsam, als wäre er nicht ganz bei der Sache, so als versuchte er einfach eine Aufgabe zu erfüllen.

      Wie lecker...

      Er konnte das überhäufte Salz gar nicht herausschmecken, doch war da auch keinen Form der Süße.
      Es schmeckte nicht Mal wie zuerst befürchtet nach Kotze.

      Es schmeckte...
      ...Nur nach nichts, als wären seine Geschmacksknospen schon lange abgestorben.

      Wie lecker...


      Es gab ihn das Bedürfnis sofort sich ins Bett zu begeben und nie wieder aufzuwachen.
      Doch dieser Geschmack war ihn so viel lieber als etwas, herzliches...süßes...liebevolleres.
      Der Geschmack passte einfach zu ihm, wären auf seinem Teller 10 Pfannkuchen gewesen, hätte er wohl auch die gegessen, ohne sich jemals satt zu zeigen oder sich über das ganze Salz zu beklagen.

      Ohne ein Einziges Mal zu Wyatt zu sehen blieben seine grünblauen Augen einfach nur auf seinem Teller gerichtet, als wollte er ihn unbedingt leer machen und ihn mit Nichts hüllen. Was Cabriel auch überraschenderweise tat, öfters blieb sein Teller eigentlich gefült. Obwohl es wohl nicht gut war, dass man so viel Salz zu sich nahm aß er alle 3 Pfannkuchen auf seinem Teller, so leise wie eine Maus, die heimlich Käse naschte.

      Nachdem er fertig war erhob ersich und stellte sein Geschirr sofort in die Spüle. Er säuberte noch einmal gründlich den Platz, wo er gegessen hatte, so als wollte er jede einzelne Spur von sich wegwischen, als hätte er niemals hier etwas gegessen.

      "... Ich werde jetzt in mein Zimmer gehen, wenn es dir nichts ausmacht...Ich leg mich hin...", sagte Cabriel sachte und ehrlicher. Seine Augen blickte auf den kalten Boden entlang. Auch, wenn es noch gar nicht so spät war...wollte er einfach nur schlafen und den Tag für ihn zum Ende setzen.

      Auch, wenn es sich anhörte als fragte er gerade um Wyatts Erlaubnis zu gehen... schritt er einfach von selbst langsam aus der Küche. Er sah nicht mal nach ob Wyatt fertig war mit dem Essen, er hatte nicht mal eine Ahnung was für einen Gesichtsausdruck er gerade machte, so als traute er sich gar nicht in seine Augen hineinzusehen.

      "...Danke....Für deine Zeit...", fügte er noch höflicherweise hinzu, jedoch wollte er damit nur noch inen Schlussstrich in die Konversation mit Wyatt hinzufügen. Er hatte schon genug von seiner Lebensenergie geraubt.

      _______________________________________________________

      Samuel Rose

      Die stachelnden Wildtier-Augen seines Halbbruders waren deutlich auf seinem Rücken spürbar, doch davon ließ er sich nicht beirren.
      Warum sollte er denn sonst in der Gefahr sich bedienen, jemanden so 'normales' wie Tyler sein Taschenmesser zu überreichen?
      Oh...oder war er etwa doch nicht so normal, wie er sich das immer erhoffte?
      Obwohl Sam jemand war, der lieber andere in Unsicherheit brachte... hatte er damit nie ein Problem gehabt gewisse Dinge zu riskieren.
      Körperliche Schmerzen...würden heilen...
      ...Doch emotionale Situationen fraßen einen gänzlich auf.
      Das war genau sein eigener Erziehungsstil, er war nie ein Schmerzengeber von einem körperlichen Akt.
      Selten schlug er Lämmchen... Es gab natürlich hin und wieder Momente aber... konnte er seine Emotionen eigentlich gut unter Kontrolle halten.
      ...Und Kontrolle war ein soviel stärkeres Instrument, dass nur die wenigsten beherrschten.

      Die Mauer der Psyche waren dafür viel zu zerbrechlich, weshalb er sich lieber darauf bediente.
      Es fehlten nur ...die passenden Worte und im nu... erreichte er ein viel besseres Image, als nur mit Gewalt. Wofür hatte er sonst Janon oder Franc?
      ...Auch Lämmchen wusste, welche Drecksarbeit er für ihn machen musste.
      Diese Wut sollten lieber andere für ihn weiter ausgeben. Tyler hatte sie von allen am stärksten in sich, das Gefühl alles in Ordnung zu bringen mithilfe von Gewalt.
      Wenn er also in Tyler nur weiter die Bestie auslösen konnte, würde er auch ein paar Schnitte und Wunden riskieren.
      Denn sterben würde er sicherlich nicht... dafür...war er viel zu gut vorbereitet.
      Es ging ihn einzig und allein um Machtdemonstration und Beherrschung.

      "....Ich...Hab ihn auch noch....denn Bären..."

      Er hörte, wie Tyler das Messer aufklappte, doch was ihn eher überraschte waren die Worte von ihm.
      Er hatte...ihn also noch?
      ...
      ...
      ...Wie paradox...
      ...wenn man jemanden doch so sehr vergessen wollte...

      Er blieb an der Leiter stehen, doch gerade hatte er Tyler nicht im Blickfeld weil er eigentlich herunterklettern wollte.
      Leich drehte er seinen Kopf und aus dem Augenwinkel konnte er etwas seine Körperhaltung erkennen....Dieser benahm sich nun wie aus der Welt gerissen, sein Körper schwankte als hätte er die Balance verloren. Es sah aus wie bei den Verrückten aus der Psychatrie.
      ...Das ...ist also deine Normalität...?
      Schweigend sammelte er sich, obwohl er gerade auf einer Todesliste bei Tyler stand kam ihn in eine erhebliche Form von Erleichterung auf.
      Da war ja wirklich der alte Tyler... Sie war noch vollständig da, so wie er es sich erhofft hatte. Nichts davon ist verloren gegangen...nein, es hatte sich wohl sogar verstärkt... Wyatt die Pest wusste wohl einfach nicht, wie man seienn Bruder richtig zähmen sollte.

      So ging wieder langsam die Leiter hoch, bevor er sie noch hinuntergeschubst wurde.
      Seine gelben Augen fokussierten sich wieder oben angekommen auf Tyler, der jetzt sehr dicht bei ihm war, Sam lebte sehr gefährlich.

      "...D...danke..."

      ...?

      Tyler ging wie ergeben auf die Knie...Da, wo er eigentlich hingehörte. Doch hatte Sam dies gar nicht verlangt, weshalb er nur die Augenbrauen hochzog.
      Er brauchte wohl doch einen Krankenwagen...vielleicht sollte er ihn aber einfach hier im Baumhaus zerfallen lassen?

      "D...danke.....danke...."

      "...Tyler...?", fragte er im nüchternen Ton nach, er war ein wenig auf Abstand gegangen.



      Wiederholend bedankte sich Tyler und...Samuel verstand nicht ganz für was...?
      Er klang als würde er gleich die Luft verlieren und ersticken, hatte er etwa eingesehen wie ...verlogen er doch war?
      Geschah ihm recht...
      ...Wer Samuel weh tat... sollte auch wissen, wie man litt..
      In Tyler... gab es schon lange nichts mehr zu erkennen... Sam liebte nur den früheren Bruder.
      Er war nicht mehr wichtig ihn seinem Leben teilhaben zu lassen, denn egal wie oft er ihn früher versuchte hatte bei sich festzuhalten...
      ...hatte er nur noch Augen für diese Pest...




      Doch, was danach passierte..
      Setzte in ihm selbst den Atem aus.
      Wie als würde sich Tyler nur mit dem Messer berühren wollte zerstach dieses sein Handgelenk und ging so glatt wie Seite aus ihm hindurch.
      Es war nicht so...als schockierte ihn wirklich der Anblick.
      Der Anblick von Gewalt... war... von anderen etwas erregendes.
      Doch, wie sich Tyler gerade das eigene Fleisch aufschnitt, direkt vor ihm---statt Sam versuchen weh zu tun...
      Entlockte in ihm einen kalten Schauer, sodass er sich nicht von den Blickfeld des Bruders lösen konnte.

      ...

      "Danke....danke...."

      'Wieso bedankst du dich so viel Brüderchen...? Denkst du mit selbstzerstörerischen Taten würde ich mich wieder um dich kümmern?'

      'Du wolltest nicht mehr an meiner Leine sein....'

      'Du wolltest nicht mehr meine Hand nehmen...'

      'Du bist selbst schuld, dass es dir so schlecht geht...'

      'Du hättest mit mir... dich selbst besser verstehen können. Zusammen...'

      'Zusammen... hätte es uns an nichts gefehlt...'

      'Und trotzdem hast du mich... durch Normalität ersetzt...'


      'Doch wie bei einem Fluch muss ich dich nur ansehen und erkenne...Das du niemals dieser Abnormalität entfliehen konntest,was?'

      'Abschaum...'

      'Es ging dir wohl schlecht ohne mich...'

      Wie oft hatte sich Sam gewünscht, dass die Dinge anders liefen?
      --wie oft bekam er den unbezahlbaren Wunsch nach folgenden Ereignis:
      Zu erfahren, dass Tyler sich selbst umgebracht hatte...wegen ihm...
      Sam wollte nicht mehr, dass sein Bruder zu ihm zurückkam.
      Er wollte nur die leere Hülle, die eins Tyler widerspiegelte bei sich haben und auf ihn herabblicken.
      So konnte er ihn vielleicht auch vergessen..?



      Mit Abschiedsworten, dass er einen großen Fehler machte...
      WIe oft hatte er sich vorgestellt seinen leblosen Körper noch einmal fest an sich zu drücken und als Souvenir hätte er sich dann...seine Augen herausgeholt...
      ...Genussvoll hätte er sie dann gegessen, auch wenn er kein Kannibale war..
      ...Doch hätte er ihn vielleicht dadurch, das erste mal vielleicht sehen können...?
      Sam trauerte nie darüber nach, dass er Gesichtsblind war. Es machte nichts die Hässlichkeit der Menschen durch ihre Umrisse, Laute und Körperwahrnehmungen zu analysieren.
      Das Sam sich nicht mal selbst im Spiegel sehen konnte, war zwar manchmal hart, doch vollkommen aushaltbar.
      Das Einzige, was ihn immer gestört hatte..
      ...War in Tylers Augen sehen zu müssen und den liebevollen Blick ihn gegenüber... nur halber wahrzunehmen.
      Natürlich spürte er die Wärme... doch hätte er zu gerne auch einmal so in seine gelben...Augen blicken können.
      Vielleicht hätte er dann schon erkannt, dass ihn Tyler nie wirklich geliebt hatte?

      ...Doch dies war alles reinste Bilderbuchfantasie...
      In Wahrheit wusste er gar nicht, ob er sich wirklich über den Tod seines Bruder erleichtert fühlen würde.

      Durch den Anblick, den er gerade sehen musste hatte er sogar schon seine Zweifel, dass er gar nicht mehr das Bedürfnis verspürte...Tyler körperlich leiden zu sehen?

      Das Blut aus Tylers Hand tropfte beschwerlich auf den Holzboden hinunter, weiterhin bedankte sich der Bruder... als wäre er nun eine kaputte Schallplatte.



      ...Vielleicht würde Tyler so weit gehen, dass er gleich durch extremen Blutverlust starb.

      "....Ich...Hab ihn auch noch....denn Bären..."

      "... Du kannst mir vertrauen..."

      "...Es ist doch genau... Weil ich dich Liebe!"


      ...Liebe und Vertrauen, das waren immer die Worte gewesen, die er sich und Tyler schenkten.
      Es war nicht der Bär, der sie wirklich verband...sondern ihre starke Zuneigung zueinander...jedenfalls früher.
      Sam hat kein einziges Liebesgeständnis vergessen können, keine einzige Berührung, selbst wenn sie rabial war und nicht seiner Würde entsprechend ...
      Er versuchte diese wundervolle Beziehung mit Lämmchen nachzuahmen, doch war er... ein völlig anderes Wesen.
      Lämmchen half ihn zwar wirklich, doch konnte er die Lücke nur mit etwas anderen füllen. Dasselbe war es definitiv nie gewesen.
      Denn...nur Tyler konnte er so vertrauen, niemand anderen mehr.
      Keiner konnte Tylers Platz einnehmen, auch wenn er sich Mühe gab es so wirken zu lassen.
      Sam wusste ganz genau, dass er...nach seiner vollständigen Rache irgendwann besser damit umgehen konnte, nein---ihm ging es jetzt schon sehr gut.

      Doch war die plötzliche Vorstellung von einem leblosen Tyler, kein Plan mehr, dass ihn wirklich befriedigte.
      Nein...
      Es machte ihn sogar Panik!
      Denn...der unnormale Tyler existierte noch---!
      Endlich erkannte er ihn... das war sein vertrauter Bruder, der sich hier erstach.
      Er war doch nur ... durch die bunte Krätze umhüllt, mit die ihm Wyatt beschmiert hatte.
      Sam konnte sicher noch irgendwie...



      "Tyler! Hör endlich auf damit!", rief er verärgert und schritt direkt auf Tyler zu, um sich dicht bei ihm hinzuknien. Er hatte gar keine Angst den psychischen Rückfall nun selbst abzubekommen, viel zu selbstsicher war er sich, dass dies nicht passieren würde.


      Zuerst entriss er ihm das Taschenmesser wieder und schmiss es von ihnen weg. Mit einer Hand packte er seinen Bruder am verletzten Arm, dessen Haut ein spaltförmiges Loch hatte.
      Zischend sah er sich um, natürlich gab es hier kein Erste-Hilfe-Set mehr...weshalb er zur Notlösung griff.
      Er zog sich selbst schnell seine Jacke aus und fing an sein teures, weißes Hemd von unten aufzureißen, es war zum Glück dünner Stoff. Nachdem er eine gute Länge hatte band er diesen um Tylers Handgelenk, damit wenigstens die Blutung gestoppt wäre. Dabei war er so flink, dass Tyler ihn schon wegdrücken musste, um sich wehren zu können.

      "Wie soll ich dich denn jetzt aus dem Baumhaus ziehen?!", reagierte er kläglich gereizt, doch holte in diesem Moment sein Smartphone heraus, für eine Alternatividee. Er wählte darauf nur eine Nummer. Kurz tutete es, bis eine auch für Tyler vertraute Stimme dran ging.

      "Franc! Ruf auf der Stelle den Notarzt zum alten Baumhaus her! Beeil dich!", appellierte er deutlich am Hörer und legte dann sofort wieder das Gerät beiseite, um sich seinem Bruder widmen zu können. Dieser Butler hatte nicht mal eine Chance gehabt etwas dagegen zu sagen oder zu fragen was zur Hölle passiert war, doch wusste Sam...das er ihn schon verstanden hatte.

      Mit beiden Händen griff er das verletzte Handgelenk von Tyler, sein Blick sah selten so wütend aus. Er zog ihn näher zu sich heran, sodass Tyler ihn direkt in die Augen sehen musste.

      "Du kannst froh sein, wenn du diese Hand noch benutzen kannst...Mach das nie wieder in der Nähe von mir!"

      Warum er das tat...fragte er nicht. Entweder Tyler sprach es aus...oder eben nicht.

      ____________________________________________________________________________

      Eros Amoris Rakkaus + Kiri Nisemono

      Eros konnte es seinen großen Kulleraugen gar nicht glauben...War das nicht vor ihm der Lord, der nun so...unbequem auf dem Schreibtisch schlummerte?
      Ob dieser sich zu stark überarbeitet hatte?
      Durch diese ruhige Situation übersprang der Engel das Szenario, wo er wegen diesem Herrscher einen halben Herzinfakt bekäme.
      Gerade sah er ziemlich friedlich aus und solange er leise war und einfach wieder ging...war es sicher nicht so schlimm einfach in sein Nickerchenzimmer hereingeplatzt zu sein.
      Er wäre auch sofort gegangen, wenn Eros nicht...irgendwie Sorgen gemacht hätte über die Rückenbeschwerden von Lord.

      "Ist das...gemütlich so zu liegen? Nicht, dass sie ein Hexenschuss erhalten...", flüsterte er direkt vor ihm am Tisch, vielleicht sollte er ihn doch wecken?



      Oder ihn wenigstens anders positionieren? Er wollte ihn eigentlich nicht anfassen, doch später wäre er vor Gewissensbissen geplagt...wenn sich Lord Korbos nicht mehr richtig bewegen konnte ---er hätte es doch verhindern können.

      Langsam und vorsichtig streckte er die kleinen Arme von ihn zu Lord Korbos an. Er wollte ihn...an den Schultern packen und dann hätte er ihn sicher zu seinem Schlafzimmer transportieren können! ...Auch, wenn Eros nicht gerade von Stärke gewillt war...hatte er trotzdem Willenskraft.

      Doch direkt, als die Fingerspitzen beinahe die Schulterblätter von dem König berührten, griff jemand den Kleinen fest am Handgelenk. Erschrocken drehte sich der Engel zu dieser Person um, es war Kiri, der plötzlich neben ihn stand... und ihn mit hellen und tötlich grellen Augen direkt und drohend in die kleine, beflügelte strahlte.

      "Fass ihn nicht an.", kam es ziemlich drohend von Kiri herausgelockt, was Eros nur ein Schauder hinterließ und er sofort 3 Meter weiter sich vom König entfernte



      Entschuldigend breiteten sich sofort die Flügel wieder von Eros heraus, die er eigentlich immer verzweifelt versucht hatte zu verstecken. Schüttelnd streckte er seine Hände aus, als wollte er seine Unschuld damit beweisen.

      "Micah, ich wollte ihn nur gemütlich hinlegen---"



      Vor dem lauten Lärm musste sich Eros die Ohren zuhalten, Kiri strömte einen lautes Geräusch aus, dass das Glas von Lord Korbos zum Vibrieren brachte.

      "Du primitive Made eines Engels... Du weißt was deine Aufgabe ist... kümmere dich, und schleich nicht herum..."


      Das Rauschen von Kiri plötzlich so wie eine statische Ladung, er war mehr als nur deutlich genervt. Doch, war das nicht etwas zu viel?
      Es war sicherlich nicht, weil er beinahe Korbos anfasste... dieser hätte es eigentlich eher witzig gefunden, wenn der Engel ihn versucht hätte zu packen und ihn durch das Gebäude zu schleppen.
      Eher klang er sehr verändert...
      ...War etwas in der Menschenwelt vorgefallen?
      ...hoffentlich hatte es einfach nichts mit Element Feuer zu tun.

      "Kiri...hast du...Kopfschmerzen...?"



      Nicht mit sich reden wollend erhob sich plötzlich eine Ranke aus der Wand empor, wie ein Lasso umgriff er seine Taille und packte ihn so fest, dass der Engel wie ein Plüschie aufquietschte.

      "Geh in das Schlafgemach.. und warte da auf mich.", appellierte er kurz und knapp.

      Sogleich wurde Eros aus dem Zimmer geschmissen und wie von selbst schloss sich die Tür des Zimmers.

      Kiri Nisemono stand noch mit den Rücken zu Eternity zugedreht.
      Wie bei einer Puppe knackte der Kopf von den Dunkelhaarigen rapide zur Seite, das grelle pink fixierte sich direkt auf den Lord.
      Es sah so aus als starrte er auch ihn...genausten an... biss sich an seinen Umriss fest und betrachtete jeden Winkel seines Königs.

      "Lord Korbos Eternity...Wie ich sehe arbeiten sie...wirklich hart...", gab eher etwas monotoner von sich, doch blieb trotzdem ein Hauch von Sarkasmus über seinen Lippen.



      Langsam drehte er sich ganz zu ihm und platzierte die Hände auf den Tisch von dem König. Seine Augen blickten genau auf den König hinunter.
      Doch dann durchzog sich wieder sein übliches Lächeln, doch das elektrische Licht in den Augen verblieb so wie es war.

      "Nur ein Witz, auch wenn sie kein Freund von solchen sind... ~"

      Mit gewissen Abstand nahm er sich den Stuhl, der direkt am Tisch gegenüber von Korbos platziert war und stellte ihn der nähe des Königs hin, um sich darauf zu setzen...So konnte Lord Korbos gerade von dieser Perspektive nur Kiri wahrnehmen.

      Eine kleine Ranke stieg aus der Holzüberfläche empor und strich Eternity die Haarsträhnen aus seinen Augen weg, damit dieser eine klarere Sicht hatte.

      "Sie sehen wunderschön aus, wenn sie sich nicht bewegen können...Beni würde jetzt wohl sagen...wie Dornröschen, oder? Märchen haben mich nie wirklich interessiert, mir reicht da mein eigenes."



      "Wo ist denn nur ihr Krönchen..? Wie riskant... dies nicht immer bei ihnen zu haben, oder? Andererseits---sind sie doch sicher auch ohne sie sehr Machtvoll~."

      Mit den Ellbogen lehnte er sich an Tisch heran, wie eine Kunstwerk blickte er genau zu dem Lord.
      Hier zwar kein sexuelles Verlangen zu sehen oder sonstige romantische Gefühle, doch die vollste Begierde, die er mit einem Lächeln schmückte.

      "Muss doch furchtbar sein...So regungslos herumzuliegen... Oder gefällt es ihnen?"

      Schwankend wippte er mit seinen Bein umher, die Ranken von ihm verpassten den König eine wieder viel prachtvollere Frisur. Nicht, dass dieser Herrscher zu verschlafen aussah, wenn jemand herkam!

      "Wenn wir uns beide näher kennenlernen würden... könnten wir sicherlich ihre Probleme in die Hand nehmen~."

      So klapperte er nun mit den Fingern auf der Tischoberfläche, es klang beinahe melodisch. Wenn jemand die beiden so sah, dachte man sich das Kiri wohl für ein Teekränzchen gekommen war.

      "Finden sie nicht auch, dass das Leben voller vieler Zufälle ist? Hätte zum Beispiel nicht erwartet Izarra Kamillus bei den Witch zu sehen...Wie klein doch die Welt ist...oder besser gesagt das Universum...", fing er plötzlich ein ganz neues Thema an- was ihn vielleicht etwas beschäftigte oder ihm Kopfschmerzen zusetzte.

      Um sich etwas zu beruhigen kam er zu Lord Korbos, seine Lage---entspannte ihn ... wenn er ihn sah, gab es einen Teil, der sich sogar freute.
      Er freute sich den kleinen und erbärmlichen Zustand live vor Augen zu sehen.
      Doch die Begnung mit Izarra hingegen.
      ...brachte Erinnerungen hoch, die er eigentlich aus sich herausradiert hatte.
      Kiri Nisemono lebte in hier und jetzt... Nur wichtige Erinnerungen wurden behalten, Dinge die ihn schwächten..wurden ausgelöscht.
      ...Manchmal jedoch, blieb trotzdem etwas von den Schwachpunkten in ihn hängen, wenn es einen zu starken Triggerpunkt hatte.
      Es war nie gut, sich mit den Menschen zu treffen, mit den er früher ein Leben verbracht hatte.
      Auch, wenn es bei Izarra... ein anderer Ausdruck war...
      Ihn öfter zu sehen würde gewiss Folgen haben... zu Schade und wider rum Kiris Glück, dass der alte Mann unsterblich war.

      "Anubis und sein kleiner Helfer sind auf den Weg zu ihnen. Ich wiederum habe nun alle Witch näher kennengelernt, es ist wirklich interessant... Nun verstehe ich, warum sie diese nicht als Helden betrachten können~. Haben sie gar kein Interesse mehr über ihre Feinde zu erfahren?"
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Eternity

      "Ist das...gemütlich so zu liegen? Nicht, dass sie ein Hexenschuss erhalten..."
      . . .
      Sieht das für dich Gemütlich aus?!
      Was für eine einfältige dumme Bemerkung!!
      Die hätte von Kye kommen können, der stellte auch das offensichtlich so zur Frage...!!
      Und was soll das mit dem Hexenschuss...? SEIN Körper war durchaus in der Lage einiges auszuhalten, er war kein gebrechlicher Alter Mann!
      .....
      ...Jetzt streckte diese Minderwertige Kreatur auch noch seine Arme nach ihn aus...



      Fass mich nicht an!!!
      "Fass ihn nicht an."
      ...
      Als hätte jemand Anderes den Part der ihm gerade verwehrt bleib übernommen, spürte Eternity sogleich die Gegenwart von Kiri Nisemono ...
      Großartig...Am liebsten hätte er mit den Augen gerollt, wenn er gekonnt hätte.
      Glanzleistung Kye...!
      Jetzt sehen Lord Korbos noch Andere Lakaien in dieser Verfassung! Das zu dem Thema NUR Beni war der EINE der ihn so sehen darf! Wirklich...Witzig...Er lachte sich halb Tod....

      Erneut schien Eros seine Leistung als Bote perfekt zu machen...Vielleicht sollte sich diese Made mit Kye an den Kindertisch setzten und dann würde reinzufällig ein riesiger Kronleuchter auf sie landen und sie zerquetschen....
      Mit den finstern Gedanken rechnete Eternity eigentlich nicht damit das sich Kiri sich an den schlafen Lord wenden würde....

      "Lord Korbos Eternity...Wie ich sehe arbeiten sie...wirklich hart..."
      Er wurde schon länger nicht mehr mit vollen Namen angesprochen...
      ...Änderte jedoch nichts an die Dreistigkeit die ihm Kiri entgegen brachte.
      "Nur ein Witz, auch wenn sie kein Freund von solchen sind... ~"
      ....Korrekt.
      War er nicht.
      ÜBERHAUPT nicht....

      Aber genau wie er Überraschung hasste würde Kiri darauf gewiss wenig Rücksicht nehmen.
      "Sie sehen wunderschön aus, wenn sie sich nicht bewegen können...Beni würde jetzt wohl sagen...wie Dornröschen, oder? Märchen haben mich nie wirklich interessiert, mir reicht da [i]mein eigenes."[/i]
      ....
      Wieso redete Kiri mit einer schlafender Person...?
      Hach...sag bloß er wusste schon über sein Zustand bescheid?



      Hmpf...Jetzt fing er auch schon sich viele Fragen zu stellen, es war doch offensichtlich....
      Mistkerl...Spiel mir diese Unwissenheit vor...
      "Wo ist denn nur ihr Krönchen..? Wie riskant... dies nicht immer bei ihnen zu haben, oder? Andererseits---sind sie doch sicher auch ohne sie sehr Machtvoll~."

      ....Natürlich...Ohne mich ist diese Erbärmliche Fehler gar nichts....
      Eternity spürte denn Blick von Kiri so intensiv auf der Haut, dass sich beinahe anfühlte als würde er ihn überall berühren....


      "Muss doch furchtbar sein...So regungslos herumzuliegen... Oder gefällt es ihnen?"

      Uuuund da waren sie wieder bei Startpunkt...
      Natürlich....natürlich....mach dich nur weiter über mich Lustig....
      ...Ich bin es nicht der dich dafür bestrafen wird....

      "Wenn wir uns beide näher kennenlernen würden... könnten wir sicherlich ihre Probleme in die Hand nehmen~."

      Der dunkelhaarige Lord hätte am liebsten ein schweren seufzter von sich gelassen.



      Diese Probleme...Wäre sicherlich einfacher zu lösen wenn ein gewisser JEMAND nicht unbedingt ein allein Kämpfer wäre und kein vertrauen zu denn Lakaien fasste, die sich hier versammelt haben. Kye konnte Kiri nicht ausstehen, dass hatte sein Kopfhaut schmerzhaft spüren dürfen als er sich in eine Stachelige Krone mutiert hatte.
      Aber daran war Kiri auch selbst Schuld....Kye war nicht einfach zu überzeugen und direkt sein Wundenpunkt Beni ins Spiel zu bringen hat die Sache auch noch verschlimmert....
      Genau wie er kam Kye nicht mit schlechten Sarkasmus oder stachellein zurecht, mehr noch war Kye furchtbar sensibel....
      ...War das erste mal das er ein Spiegel zerdeppert hatte und sich ihm gegenüber so Provokant benahm....Allein nur weil er nur kurz der gleichen Meinung wie Kiri gewesen ist.
      Fazit....
      ....Das konnte Kiri vergessen solang Kye ihn als denn großen Buh-Mann ansah, der das Kartenhaus von Lord Korbos gerade umgeworfen hatte.
      Egal wie Mächtig Eternity auch ohne Kye war....Ohne ihn ging es leider im Moment auch nicht vorwärts.
      Diesen Fehler hatte leider selbst zu spät begriffen....



      "Finden sie nicht auch, dass das Leben voller vieler Zufälle ist? Hätte zum Beispiel nicht erwartet Izarra Kamillus bei den Witch zu sehen...Wie klein doch die Welt ist...oder besser gesagt das Universum..."

      Hm?
      Izarra Kamillus....



      ...Diesen Name hatte ja ewig nicht mehr gehört. Besser gesagt hatte er so gar kein Gedanken mehr über ihn verschwendet.
      Aber jetzt wo er denn Namen wieder hörte, fiel ihm sofort die viel zu Aufgeweckten Augen wieder in den Sinn und das nie stumme Mundwerk dieses Einfaltspinsel...



      Wie sehr ihn doch mit seinem albernden Gerede genervt hatte und sein seltsame Punkte-List....War so Sinnlos! Und seine ständigen Überraschungs-Aktionen....Hätte er ihm nicht Vorteile verschaffen hätte ihn sofort auf die Straße geworfen...!



      Aber...komischerweise dachte Eternity gern zu der Zeit zurück...Damals...Als noch alles seine Ordnung hatte und er frei sich bewegen sowie reden konnte...und dieser Erbärmliche weiße Made wusste sein Platz weiiiiit unter ihm...
      Am besten unter irgend ein Tisch oder im Schrank aus seinem Blick....
      An manchen Tagen sah er ihn gar nicht wie ein scheue Straßenkatze die nur sich manchmal zeigte weil es was zu Futter gab...In ihren Fall war eher das ausmerzten einer weiteren schwäche....Auf dieser Verfluchten Welt.

      Verdammt er vermisste die Zeit wirklich....Izarra eher weniger aber da wo er das alleinige Sagen hatte...!

      "Anubis und sein kleiner Helfer sind auf den Weg zu ihnen. Ich wiederum habe nun alle Witch näher kennengelernt, es ist wirklich interessant... Nun verstehe ich, warum sie diese nicht als Helden betrachten können~. Haben sie gar kein Interesse mehr über ihre Feinde zu erfahren?"



      Mist....Die kamen auch bald zurück...
      Wo bleibt dieser Nichtsnutz?!
      Apollo würde sicher sich nicht von den schlafenden scheindes Lords sich beirren lassen und obwohl er ein klares Verbot ihm gegenüber ausgesprochen hatte seine Fähigkeit einsetzt um seine....Seele zu lauschen.
      Und Eternity wusste ganz genau was dieser Wicht hören wird....
      Obwohl Eternity innerlich begann unruhiger zu werden atmete der Lord äußerlich weiter ruhig, gleichmäßig ohne nur eine Regung zu zeigen....Als schlummerte er den schönsten Traum überhaupt....
      ....
      Natürlich...Wollte er mehr über diese verachtungswürdigen Witch erfahren. Das konnte er aber in diesem Zustand getrost vergessen!!
      Sobald Kye wieder hier war würde er dieser Krone seine Verdammten Fehler deutlich spüren lassen....So ging man nicht mit einem Lord um, verdammt...
      So, verhielt man sich auch nicht als Lord!


      Kye

      "Dann werden wir uns wohl in den Träumen besuchen...~"
      Die Augen von Kye wichen zaghaft wieder zu Beni, er sah sein schelmisches Lächeln aber seine Worte waren schon sehr...Kitschig.
      Gleichzeitig aber ließ sein eigenes Herz so wild flattern....
      Tatsächlich schlief Kye wirklich selten...
      Schlaf brauchte er nicht und er war eher damit beschäftigt wachsam zu bleiben.
      Sogar hatte er sogar Angst davor...Was wenn er nie wieder erwachen würde....?
      Doch wenn er Beni so hörte konnte es kaum erwarten....Gerade fühlte er sich ihm so Nahe als würde sie jetzt etwas verbinden...Mehr als schon zuvor...



      Es war amüsant zu sehen wie schnell Beni umschalten konnte und damit auch noch die Kontrolle über ihn hatte, wie bei einem Hund denn er mit Leckerlies locken konnte.
      Anderes wusste Kye nicht wie er Beni erneut los geworden wäre...Er konnte schließlich nicht ständig umnocken oder vergifteten....Damit er nicht erfuhr wer er eigentlich war....


      Auch wenn Beni es sicher nicht mal verstehen würde, selbst wenn ers mit eigenen Augen sah....
      "Wirklich?! Danke, ich liebe dich dafür!"
      . . .



      ....ich liebe dich dafür....
      ......liebe....dich....
      HAHHH!!~



      Kye wäre gerade am liebsten tausend Tode gestorben als die Worte in seinen Ohren hallte!
      Die Röte stieg ihm so heftig ins Gesicht und ließ sein Herz vor Glück springen!!
      Zwar war es nicht die Art der Erwiderung seiner Liebe welche er schon über Jahre für Beni hegte aber....DAS! Diese Worte verinnerlichte sich Kye so sehr das er seine Gefühle kaum unter Kontrolle hatte...Das war so schön! Am liebsten hätte er Beni gezwungen sie zu widerholen, immer wieder bis er heiser wurde!!
      So wurde er regelrecht hinter her gezogen, fähig selbst zu gehen wäre er in diesem Moment kaum, zu sehr war gerade auf Wolke Sieben!
      Er fühlte sich auf einmal Tausend mal Jünger als hätte gerade erst die Welt neu erblickt und begriffen was Liebe war!

      Das Schloss näherte sich aber Kye schwungvolle Gefühle waren noch immer so stark, das nicht aufhören konnte zu Lächeln.
      ...Erst jedoch als sie ins innere kamen verblasste sein Lächeln...
      Er spürte wie in der Kneipe gestern deutlich die Anwesenheiten der Lakaien die mit dem Dark Heart verbunden waren...
      ...Und er spürte einen...ganz deutlich...
      Seine Temperatur ließ etwas nach während er noch etwas mit Beni mitgezogen wurde und der weißhaarige darüber nachdachte wer....das sein könnte...
      Apollo war mit Anubis zusammen...dann würde er zwei spüren....
      Dax war gerade wieder eins mit dem Dark Heart oder würde als Schattenhase gewiss gerade irgendwo in der Küche herum geistern....
      ....Das schränkte es immer weiter ein....
      Kiri Nisemono....



      ....Er....Hasste ihn.
      Am liebsten wollte er ihn mit den schwarzen Ranken sein inneres durchbohren....
      Ihn zurück in das dunkle Loch schicken woraus dieser Mistkerl gekrochen ist....
      Er...mochte seine Macht wirklich....Sie half Lord Korbos bei seinen Plänen und auch hatte Kiri bis her die meiste Arbeit geleistet...Eigentlich der Perfekte Lakai.
      Und trotzdem....Kiri wüllte ihn so auf....
      Wenn er es gewagt hatte Eternity erneut anzufassen....Dann würde er ihm diese Konsequenz die sich diese Kerl so bewusst war in sein einfältiges Gesicht Bohren!!

      Kye löste sich von Beni da er eine Andere richtung einschlagen müsste...
      "Viel Glück...", murmelte jegliche etwas abwesend zu Beni ohne noch mal zu ihm zu Blicken, es würde seine Emotionen nur verfälschen und so schritt er denn Gang in die richtung an wo er Lord Korbos zurück gelassen hatte....
      "Ich bring ihn um...", zischt Kye von der aufkommen Emotion überwältigt, ob es Beni gehört hatte war durchaus möglich....Aber sobald sich eine Emotion zu sehr in Kye Verstand setzte konnte er sich kaum beherrschen....
      Dabei wurde Kyes Blick immer Finsterer je stärke die Aura des Lakais wurde....
      ...Das in dem Garten würde er ihm nicht verzeihen....
      ....Wenn er ....Ihn....angefasst hat....wenn es gewagt hat....ihn anzufassen.....



      Er brauchte seine Macht nicht, er schaffte es auch ohne Kiri....!
      Der Lord hatte es auch davor ohne ihn geschafft....Alles funktionierte so gut im Einklang.
      Auch war sich Kye sein Risiko das gebracht hatte bewusst...Jeder könnte jetzt beim Lord sein aber am aller wenigsten wollte er Kiri dort haben...Auch wenn Kye nicht einordnen konnte warum ihn dieser so extrem aufregte....Eigentlich....sollte diese Position allein Beni gehören....
      Believe Me ~

    • Kiri Nisemono



      Kurz schwieg der Dunkelhaarige und beugte sich etwas zu Eternity vor, dass er beinahe seine Nasenspitze berühren konnte. Langsam lösten sich die Ranken wieder auf, als würden sie sich in 100 Staubkörner umwandeln und in der Luft verschwinden.
      Mit seiner linken Hand platzierte er seine in Handschuhe verzierten Finger direkt auf den Kopf des Schwarzhaarigen. Sachte fingen seine Finger an nun selbst die Haarspitzen von der Stirn zu entfernen, auch wenn sie durch seine Posiotion immer wieder zurückfielen.

      Ernster blickte der Lakai zu seinem König, die Augen leuchteten wechselhaft in einem ozeanischen Blau. Der Schatten verdeckte sein Gesicht, er verblieb wieder so eine Weile ohne auch den geringsten Ton zu geben. Nur das Rauschen kam hin und wieder mal zurück.



      "Es gibt noch so vieles was ich von ihnen wissen muss, um ihn noch weiter helfen zu können... und auch sollten sie mehr von mir erfahren~. Ich find ja den persönlichen Austausch viel schöner, als andere Maßnahmen- Lord Korbos sollte ruhig offener mit seinen Lakaien werden...statt versuchen sich die Erinnerungen wie bei einem Kino anzustarrem. Da kommt doch keine Bindung zustande..."

      Sein Gesicht war so drückend an Eternity gebunden, dass man fast meinen könnte-er würde diesen Mann küssen wollen. Doch bevor Kiri so nah war, dass er den warmen Atem von dem König spüren konnte stand er wieder gelassen auf.

      "Bis die anderen zurückkommen können wir ja weiter uns kennenlernen, es gibt da noch so viel...was ich nicht weiß über sie, dabei bin ich doch nur wegen ihnen hier~. Außerdem bedeutet Wissen auch Macht, verstehen sie?", schlug er den König einfach vor während er sich auf den Tisch setzte, direkt neben Korbos. Lächelnd betrachtete er wieder den Schwarzhaarigen von unten.

      "Wie wärs mit einem Spiel? 2 Wahrheiten und 1 Lüge? Die Regeln sind einfach...Ich erzähle ihnen 3 Aussagen und sie raten einfach, was hierbei die Lüge sein könnte. Ich kann auch anfangen, sie hören mir einfach erstmal zu~."

      Kiri Nisemono liebte Spiele, sowie das Verstehen von Menschen und Situationen. In vielerlei Hinsichten wusste er bereits einige Sachen über den Lord, doch verschloss sich Eternity Korbos wirklich gut... und machte für ihn wenigstens die Sache spannend. Doch war dies auch eine etwas schwierige Angelegenheit, denn ohne den König genaustens zu verstehen, konnte er seine Seele nur schlechter erkennen... und für sie war er doch hier...

      "1. Kiri Nisemono hat die Situation etwas manipuliert, um ihr Lakai zu werden.
      2. Kiri Nisemono ist der Sohn von Izarra Kimallus, den unsterblichen Alchemisten.
      3. Kiri Nisemono hat von ihnen 4 Fotos ins Social Media hochgestellt, indem sie einen deutlichen Weinfleck auf ihrer Jacke haben. Die Quälgeister fanden das komischerweise...erotisch..."


      Dabei zeigte er verspielt jedes Mal die Zahl, die gerade dran war. Wie eine Lupe formte er seine Hand und sah durch sie hindurch, direkt zu Enternity.
      Ein breites, strahlendes Lächeln formte sich an seinen Lippen und die lilane Aura war wieder zu sehen.



      "Na...Was ist die Lüge? Total schwer, oder? "

      Eigentlich war es egal, ob sich der Lord persönlich für Kiri Nisemono interessierte oder nicht... auch wenn er ganz genau wusste, dass ein Teil von ihm heute Nacht ziemlich entsetzt wäre, wenn er jegliches Desinteresse spüren würde.
      Es ging nicht darum, dass er gerne über sich viel verriet, immerhin hatte er Eros ausdrücklich gesagt, dass man Informationen nicht einfach vergeben sollte.
      Jedoch, lebte Kiri auch im hier und jetzt.. und sah sich als Mann ohne jegliche Schwäche.
      Um zu Vertrauen braucht man gewisse Einsätze, wenn Manipulation nicht immer funktionierte...
      Kiri Nisemono hatte nichts zu verlieren.
      Keiner konnte ihn je etwas anhaben.
      Noch nie.
      Weshalb er ruhig etwas mehr Risiko in das Spiel der Charade hineinstecken wollte.
      Denn er wollte sich auch verändern und besser kennenlernen.
      Wie nannte man sowas...Selbstfindungsphase?

      ...

      Ein kleines Lachen entwich Kiri, sodass er wieder vom Tisch runtersprang. Dann platzierte er eine Hand auf den Tisch, während die andere...plötzlich lilane und hell-pulsierende Funken hinausströmte. Sein fröhliches Lächeln umwandelte sich in ein schmieghaftes Grinsen, die violette Farbe umstrahlte sein Gesicht.

      "Achja...Sie können nicht antworten...Sollten wir lieber ändern, oder? Zum Wohle des gemeinsames Gespräches... sonst wird es doch viel zu einseitig. Es würde mich wirklich interessieren wie ihre Träume aussehen... und ob sie träumen...Lord Korbos Eternity."



      Komische Symbole entstanden um seine Aura und kreisten ihn förmlich ein, dabei war das Rauschen wieder intensiver als vorher.

      ___________________________________________________________________________________

      Beni Darkwood

      "Viel Glück..."

      Gerade, wo beide am Schloss angekommen waren... trennten sich die Wege von Beni und Kye auf abprubter Weise.
      Beni, der verwirrte Blicke Kye zuwarf wurde links liegen gelassen und wie bei einem Paketlieferdienst einfach abgestellt.
      So blickte er ihm nur hinterher, dabei dachte er, dass sie zusammen Lord Korbos besuchen wurden.
      Oh...
      "Lord Korbos erwähnte dss wohl später Baden gehen wird..."
      Nun verstand Beni! Eigentlich war Kye ein richtiger Freund, denn er wollte ihn nur etwas helfen!
      Lord Korbos war laut Benis neuen Freund gerade in Adamskostüm und am Baden!
      Er konnte ihn bis jetzt dabei NIE erwischen, weshalb er nur aufgeregt mit der Nase schnaufte.
      Es war keine Zeit zu verlieren. Da er den Spiegel nicht zerstören wollte hatte er ihn direkt neben den Thron abgestellt, auch wenn er ihn am liebsten irgendwohin gedonnert hätte, um Zeit zu sparren.
      Voller Euphorie fühlte er sich wieder wie von vielen Nadeln zerstochen, sein Herz schlug heftig aus seiner Brust.

      Innerhalb von einer Minute gelangte Beni in der Geschwindigkeit von einem Gepard, sodass er am Boden mit seinen Schuhen rutschte.
      Er hatte keines Wegs vor gehabt Leise Lord Korbos beim Baden beobachten zu wollen, denn heute hatte er eine Ausrede warum er ihn suchte.
      So riss er wie ein Maniac die Tür auf, sodass sie beide ihren Griff verlor und rief mit Freudenstrahlenden Gesicht:
      "Lord Kooooorboooos! Ich hab ihren Spiiiegel....!"

      Voller Erwartungen auf tropfendes Wasser und einer erwärmten Temperatur sah er zu der geliebten heissen Quelle von Lord Korbos hinüber...
      ...doch war da absolut niemand.

      Verdutzt weitete Beni seine Augen. Der Raum war so kalt und leer wie in einem Geisterhaus!
      ...
      ...
      ...

      Das konnte doch nicht wahr sein!

      "Habe ich es etwa verpasst?! Wo könnte er jetzt nur sein...?", klagte er vergeblich, er wusste nämlich das Lord Korbos nur hier baden würde. Dabei hatte ihn Kye extra diesen Tipp gegeben und er war nicht schnell genug. Wie konnte sich Beni diese wunderschöne und einmalige Chance vergehen lassen.

      "Ich werde ihn wohl suchen müssen."



      Mit traurigen Augen bewegte er sich zuerst zum Schlafgemacht von Lord Korbos, da wo er manchmal 24 stunden seines Lebens verbrachte, weshalb keiner die weiße Haut von Lord Korbos toppen konnte. Nicht einmal Bleichi---also Kye. Hell war das neue sexy!
      Fest drückte er am Türgriff von der Tür, doch war sie abgeschlossen. So spitzhörig wie ein Fuchs legte er sein Ohr ans Holz...Ja, er war sich sicher...das hier auch niemand war!

      ...Nun sank Benis Laune rapide, doch gab die Suche nicht auf. Mehrere Zimmer wurden abgeklappert, doch in keinem war der berüchtige Herrscher zu finden.
      Beni fing schon an zu schmollen, für wen hatte er den Spiegel hierher geschleppt.
      Sein Blick fiel auf die Kleidung herunter, er war durch seine Aktion noch voller Blut und... anderen Sachen.
      So sollte er eigentlich Lord Korbos nicht begegnen...
      ...Er sollte gewissen Anstand gegenüber bringen, bevor er weiter suchte.

      Seufzend ging er wieder Richtung Bad, ein trauriger Blick flog noch einmal durch alle Räume entlang.
      Er hatte sich so auf ein Wiedersehen mit dem König gefreut, dass er nun gar nicht wusste, wie er fühlen sollte.
      Rückblickend kam ihn das Szenario der letzten Stunde hoch, ganz fest im Fokus war ---Pilzie.
      Heute mischten ihn die Worte und Handlungen von Kye auf, der nicht nur ihn gerettet hatte und eine neue Lebensperspektive gab ... Er verwirrte ihn, indem er nicht bis zum Ende den Akt der Liebe durchziehen wollte.
      Dabei...liebte er doch ihn, wollte man nicht mit seiner Liebe stundenlang innig sein? Beni hatte noch so viel zum Bieten gehabt und fühlte sich nun aufgewühlter als vorher. Er war förmlich durstig nach Körperkontakt und dann als er ihn bekam... kam ironischerweise Korbos dazwischen, der ihn nie störte
      ...War Kye etwa Lord Korbos so Loyal, dass er vor der Liebe zu Beni kam?
      Das wollte Beni doch stark hoffen, weshalb er dem Weißhaarigen nicht böse sein konnte.
      ...Vielleicht sollte er Dax fragen, ob er ihm Abhilfe verschaffen konnte?

      Mit den Gedanken an sein Zweitlieblingsthema festgefahren erhaschte er eine kleine Lichtquelle, die durch ein Türspalt präsentiert wurde. War das nicht eins der Gästezimmer, von Lord Korbos? Normalerweise besuchten nur Spinnen diese Räumlichkeiten, da Korbos selten Besucher empfing. So neugierig wie Beni war ging er zu dem Raum näher und öffnete so vorsichtig wie eine Maus die Tür.
      Doch was er sah...gefiel ihm überhaupt nicht.



      In diesem Gästezimmer lag eine Person, die ihm friedlich den Rücken zukehrte, während sein Oberkörper leise sich auf und ab bewegte.
      Es war Infinity, der ...wahrscheinlich nach dem armseligen Kampf von Lord Korbos verschont wurde.
      Gnädigerweise wurde er also noch in das Gästezimmer verschleppt.



      Die violetten Augen verdunkelten sich von dieser Ästhetik, die sich in Benis Verstand reinrammte.
      Was machte er noch hier...?
      Wieso...warf ihn Lord Korbos nicht heraus...?
      Lag etwa Lord Korbos doch etwas an diesem Mistkerl?
      Infinity war doch nicht mal Dreck wert und nun machte er auch noch Lord Korbos Gästebett dreckig, er stank sogar noch nach Müll, an dem er wohl geschlafen hatte.
      Wie er ihn hasste...
      Dreck bleibt Dreck und ein Schwächling bleibt ein Schwächling



      Er wollte, dass er es bereute...hierher gekommen zu sein...!

      Wie eingefroren blieben seine Augen an Fin haften, als wollte er ihn ein Loch in sein Rücken hineinbohren.

      "Du bist doch überhaupt der GRUND dafür das mich Verändert habe!!!"

      "Du hast mir alles weggenommen du stück Scheiße!!!"


      Immer wieder gab Infinity die Schuld für seine Misere Beni, dass hatte er auch schon früher getan.
      Er war Schuld, dass Korbos ihn nicht mehr beachtete und auch das Bosco verstarb.

      Es war wirklich nicht fair von ihm...
      Beni hatte ihn schon mehr als genug von seiner Seele gegeben, die Infinity früher mit Freuden auffraß.
      Früher wollte er sicher, dass Beni an der Anwesenheit und Gift von ihm erstickte--die Mordgedanken sprach er immer voll und ganz aus, auch wenn sich der kleinere nie als Mörder bezeichnete. Die Würgemale waren früher so deutlich, dass er an diesem Worten irgendwann zweifelte und sich Hoffnungen machte, dass Lord Korbos Bruder seine Schmacht beendete.

      ...

      Doch Infinity war wie immer nur ein Müllhaufen.
      Er sollte ihn bestrafen...im Namen von Lord Korbos.
      Jedoch auf die Weise, die ihn Infinity persönlich beigebracht hatte.
      Etwas, wovon Beni selbst einfach nicht mehr los kam- es war wie Gift, dass Infinity in ihn eingeflösst hatte und er nun ganz süchtig wurde.

      Wieder gingen seine Gedanken zurück zu seinem eigenen Bruder.

      "Ohhh~ Oder willst du mich etwa Umbringen so wie du es mit Bosco getan hast?!

      ...

      Zurückblickend, verstand er langsam wieso ihn wohl doch der Tod von Bosco so belastete.
      Eigentlich war es doch mehr als offensichtlich...doch konnte er die Gefühle erst jetzt begreifen, da Beni davor nicht mal in sein eigenes Herz für Lord Korbos sehen konnte.
      Es ging die ganze Zeit wohl nur, um Liebe huh?
      Es war beinahe lächerlich, doch... hatte es nun mehr Sinn ergeben, wieso Bosco auf der Geburtstagsparty von Fin...aus dem Zimmer von Infinity heraushuschte, wie ein flinkes Eichhörnchen... da Korbos ihren Akt wohl störte?
      Fin...benahm sich oft ganz schön peinlich, wenn sein Bruder ihm gegenüber war...Er stotterte und wurde schnell rot wie eine Tomate, während sein Bruder diesen kleinen Prinzen immer freundlich behandelte, was Beni mehr als nur anpisste zu der damaligen Situation.
      Der Prinz wollte immer, dass sich Beni bloß verzog, wenn der Ritter in der Nähe war.
      Er schmiss ihn sogar regelrecht aus dem Bett, sobald Bosco am Schloss war (der nach Beni suchte), nur um ihn gleich VOR Beni begrüßen zu können.
      ...Warum wohl?
      Schon...lustig...
      Noch nie hatte er sich Gedanken, um Infinitys Gefühle gemocht, doch nun war er wirklich froh...
      ...Denn durch diese begriff er mehr, wie er Infinity wirklich bestrafen konnte und sich selbst Abhilfe verschaffte.
      Perfekt... um eine gewisse Fähigkeit zu trainieren!

      Mit einem aufgesetzten Lächeln lehnte er sich an die Tür und sprach mit dem Prinzen, so als wäre dieser gerade wach.

      "Infinity... gute Neuigkeiten--- mein Bruder hatte es wohl überlebt und kam extra vorbei um dich zu besuchen. Möchtest du ihn sehen? Er möchte...dich unbedingt...sehen....es ist für ihn kaum aushaltbar..."



      Weißes Licht setzte sich auf Benis Körper fest und erhellte ein wenig den Raum, sodass für einen kurzen Moment der Weißhaarige vollkommen unsichtbar zu sein schien.



      Die Lichter tanzten schwinglich umher, es sah schön aus--doch war dies ja nur Basismagie...
      ...Die er schon lange nicht mehr benutzte.
      Doch nach dem ganzen Szenario am heutigen Tag, war diese Form beinahe...eine kleine Erleichterung.
      So, als wäre plötzlich die Frage der Schrödinger Katze aufgedeckt.
      Denn plötzlich...
      ...War Bosco Darkwood wieder von den Toten aufgestanden!

      Ein blonder Mann mit einem schmeichelnden Lächeln strich sich lässig durch das Haar. Beni brauchte nicht einmal in den Spiegel zu sehen, er wusste schon, dass die Verwandlung geklappt hatte, denn die schwere Kleidung belastete schon jetzt seine Schulter.
      Mit aller Ruhe der Welt ging der ehemalige Ritter langsam aufs Bett zu und beugte sich genau vor dem schlafenden Prinzen.



      Es war endlich Zeit für ein Wiedersehen, nach all diesen schrecklichen Jahren.

      "Prinz Korbos, sie schlafen um diese Uhrzeit.. Das machen doch keine hohen Prinzen...Sie haben ihre Pflichten... Oder haben sie nur auf mich gewartet um sie zu wecken...?", sagte er in sanften Ton und ergriff die kleinere Hand von Infinity um sie mit seiner zu umschließen.




      "Wie... niedlich sie schlummern, oh--da sehe ich ja ein bisschen Speichel. Ich mache das weg, damit sie wieder ordentlich wie ein vornehmer Adliger aussehen." Ein kleines und sanftes Lachen kam aus dem Blondhaarigen heraus, der mit den Daumen den Speichel von Infinity wegstrich.

      ...
      ...

      Okay... Rollenspiele waren zwar toll, doch sollte er gleich in das nächste Szenario springen.
      ...Nicht, dass Korbos plötzlich doch baden ging und er schnell aufspringen musste.

      Da Inifnity sowieso schlief stieg Bosco aufs Bett und kniete sich direkt vor dem Kleinen Prinzen hin. Während seine Augen direkt auf den Schwarzhaarigen fixiert waren begann er seine schwere Jacke loszuwerden.

      "Wissen Sie...Ich hatte immer diese--Fantasien mit ihnen... Manchmal erwischte mich mein Bruder dabei, wie ich im Schlaf sanft ihren Namen gestöhnt hatte, das war für einen Gläubigen wie mich eine starke Sünde gewesen..."



      Die Jacke schmiss er einfach zu Boden, sie würde sich sowieso wieder auflösen, sobald er wieder in der üblichen Form war. Doch war er in dieser Kleidung wenigstens sauber und nicht voller Blut, auch wenn er dies gerne an Infinity gerieben hätte, um ihn zu beschmieren.

      "Auch, wenn ich ein Engelchen unter den Rittern war... konnte ich ganz schön heißblütig werden, wenn ich etwas unbedingt wollte. Vernunft liegt doch ganz nah am Versauten, finden sie nicht auch? Mein Wille ist zwar stark aber so wie sie nun vor mir liegen Infinity, haaa--wie kann man sich da nur beherrschen?", raunte Bosco mit seiner tieferen Stimme, die so viel freier Klang als Benis, da er niemals geraucht hatte.

      Verspielt neigte er seinen Kopf etwas zur Seite, es war irgendwie lustig mit einem bewusstlosen Infinity zu sprechen, doch hoffte er...dass er ihn noch irgendwie wecken konnte-- sonst halfen bestimmt ein paar Aufweckschläge von Bosco~.
      Obwohl doch Boscos Worte so sanft waren, wollte Beni auf keinen Fall hier einen Liebesakt vormachen.
      Die Hände von den Blondhaarigen ergriffen die Beine von Infinity und wie eine Beute, die er erklimmt hatte zog er ihn plötzlich an sich, sodass Fin zu ihm hinüberrutschte. Bosco beugte sein Oberkörper so weit vor, dass ihre Gesichter sich so nah waren, wie es Fin sicher früher gewünscht hätte.

      "Trainieren sie auch mich so wie meinen Bruder... Ich möchte mich auch verbessern und...unartig werden... Ich möchte Sex mit ihnen."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Eternity & ₭ɎɆ

      Wie dreist Lord Korbos Lakai ihm Nahe kam, war nur weitere Hohn und ein Dorn in seiner schon erkennbaren offenen Wunde...
      Aber was sollte es ihn das kümmern, wie dieser Nichtsnutz schon sagte...Er war nur eine Marionette....Tch...Das war so Ärgerlich....
      ...Es war schon beinahe so als suchte Kiri etwas in ihm....Oder versuchte es zu lesen.
      Aber da konnte Kiri lange suchen...
      Das würde er bei ihm nicht finden....
      "Es gibt noch so vieles was ich von ihnen wissen muss, um ihn noch weiter helfen zu können... und auch sollten sie mehr von mir erfahren~. Ich find ja den persönlichen Austausch viel schöner, als andere Maßnahmen- Lord Korbos sollte ruhig offener mit seinen Lakaien werden...statt versuchen sich die Erinnerungen wie bei einem Kino anzustarrem. Da kommt doch keine Bindung zustande..."

      Hm...Beeindruckend.
      Kiri hatte seine Hausaufgaben wirklich fleißig gemacht...Eigentlich beschäftigte sich Lord Korbos damit Andere genau zu Analysieren aber das konnte Kiri wohl genau so gut...Auch wenn seine Methoden sich mit seinen unterschieden.
      Aber die Art wie der Handelte erinnerte ihn an das Schachspiel zurück...Jeder machte einen Zug und um die Spielweise des Anderen zu begreifen.
      .....
      "Bis die anderen zurückkommen können wir ja weiter uns kennenlernen, es gibt da noch so viel...was ich nicht weiß über sie, dabei bin [i]ich doch nur wegen ihnen hier~. Außerdem bedeutet Wissen auch Macht, verstehen sie?"[/i]
      .....
      Ihm was der begriff von Wissen und der Macht dahinter durchaus Bewusst...


      "Wie wärs mit einem Spiel? 2 Wahrheiten und 1 Lüge? Die Regeln sind einfach...Ich erzähle ihnen 3 Aussagen und sie raten einfach, was hierbei die Lüge sein könnte. Ich kann auch anfangen, sie hören mir einfach erstmal zu~."
      ...Als hätte Eternity überhaupt eine Wahl...
      Er war kein Fan von solchen Spielen....Auch wenn er sich wohl als Brillanten Lügner selbst Preisen könnte und besonderes Kye...War er nicht erpicht darauf die Lügen Anderer unbedingt Analysieren zu müssen. Zudem klang das wie ein Party Spiel das Teenager zu betrunkenen Feier grollten...
      Für jemand wie Eternity der wirklich wünschte das jeden Moment der Vorhang fällt und er nur noch pure schwärze zu sehen bekam war wie eine quälend lang gezogene Werbungs Einlage...
      ...Er hatte genug....
      ....Das Leben eine Marionette war schon Strafend genug....

      Doch voller Freude begann Kiri schon an...
      "1. Kiri Nisemono hat die Situation etwas [i]manipuliert, um ihr Lakai zu werden.
      2. Kiri Nisemono ist der Sohn von Izarra Kimallus, den unsterblichen Alchemisten.
      3. Kiri Nisemono hat von ihnen 4 Fotos ins Social Media hochgestellt, indem sie einen deutlichen Weinfleck auf ihrer Jacke haben. Die Quälgeister fanden das komischerweise...erotisch..."
      [/i]

      .....
      Eigentlich hätte das Spiel Drei Wahrheiten die ich nicht hören will heißen sollen.
      ....
      Schön jetzt wusste er mehr über Kiri.
      Ein Manipulierender, Sohn eines nervigen Mannes der ihn auf Social Media bloß stellte.
      Fühlte sich der Lord jetzt dadurch Machtvoller?
      ....
      Nein.
      Vielleicht waren das auch alles Lügen dann würde er auch kein Unterschied dazu spüren....
      Was für dummes Spiel...
      ....Das funktionierte doch nur wenn man auch etwas zurück geben konnte.
      Erwartete Kiri Nisemono wirklich das er ihm ganze zwei Wahrheiten über sich erzählen würde?
      Anderes als er, bedeutete seine Lügen ein hohen Preis zu Zahlen.
      Andere Leben ...Standen dabei auf den Spiel....
      Das war für ihn wirklich ...Kein Spiel auf das er sich einlassen würde....
      Izarra Kimallus....Nie hätte er erwartet das dieser Mann ihn noch weiter bis hier her indirekt verfolgen würde...Er dachte ihn auf der Erde zurück gelassen zu haben und nie wieder von ihm zuhören, egal wie unsterblich der Typ war....
      Aber er hatte schon früher mit den Witch zu tun gehabt...Das wieder aufeinander geraten war also kein Wunder...Nur fragte sich der Dunkelhaarige dadurch jedoch nur mehr ob Kiri dann überhaupt auf der Seite des Lords stand....Wenn er schon ihn Manipuliert hatte um sein Lakai zu werden....

      "Achja...Sie können nicht antworten...Sollten wir lieber ändern, oder? Zum Wohle des gemeinsames Gespräches... sonst wird es doch viel zu einseitig. Es würde mich wirklich interessieren wie ihre Träume aussehen... und ob sie träumen...Lord Korbos Eternity."

      ...Das ging langsam echt zu weit....
      Eternity war es zwar mehr als nur Leid dieses Trauer-Spiel hier mitzumachen trotzdem würde er niemals Lord Korbos in den Rückenfallen...Und mit der eröffnen seiner Träume wäre er wirklich wie ein offenes Buch für Kiri.
      Wobei....Hatte er überhaupt....Noch...Träume...?

      -------

      Zur gleichen Zeit stand Kye vor der geschlossenen Türe zum Konferenzraum.
      Jetzt wo hier stand war er sich ganz sicher...das Kiri dort drin war....
      Obwohl die Wut in ihm noch stark war...Mischte sich wieder....die Angst in ihm hinein....




      Warum er Kiri Nisemono nicht mochte hatte viele Gründe....
      Das größte war jedoch...das dieser Kerl schon seit er hier ihm Schloss war...Regelrecht in auf die Seele von Lord Korbos zu starren schien.
      Als sprach er nie....direkt zu dem Lord....sondern....ihm direkt in die Seele.



      "Sie sollen sich ja in ihrer Gestalt wohl fühlen."
      Hatte...es Kiri schon dort gewusst war mit Lord Korbos nicht stimmte...?

      "Hat der Schatten etwa Angst vor dem Licht? Oder möchte der Schatten nur so schnell groß werden ohne seine vollkommene Dunkelheit ausgekostet zuhaben?"
      Hatte ...er schon dort von Lord Korbos Ängsten gewusst....?

      "Natürlich, sie brauchen ja auch ihre Geheimnisse. Wenn sie wie ein offenes Buch zu lesen wären würde man sie mitsamt ihrer Seiten verbrennen."

      "Um eines aber deutlich klar zu Stellen, wenn man es wagt meine Seiten zu verbrennen werde nicht zögern andere Bücher mit mir zu reißen. Du spielst mit dem Feuer... Ich hoffe dir sind die Konsequenzen bewusst."


      " ł₵Ⱨ ₭Ɇ₦₦Ɇ ĐłɆ ₭Ø₦₴ɆQɄɆ₦ⱫɆ₦ ฿Ɇ₴₴ɆⱤ ₳Ⱡ₴ JɆĐɆⱤ ₳₦ĐɆⱤɆ"

      ....
      Selbst dann hat Kiri Nisemono regelrecht...zu Lord Korbos Seele gesprochen.

      Vielleicht verstörte es Kye auch indirekt...Weil bis her nie wirklich jemand geben hatte der Lord Korbos Eternity verstanden hatte oder ...Ähnliches empfand? Selbst sein eigener Bruder hatte ihn nie wirklich verstanden egal wie gern er ihn hatte....
      Und auch jetzt bezweifelte Kye das Beni der Lord auch wenn er sich mühe gab jemals wirklich richtig verstehen würde weil...er nicht gleiches oder ähnliches erlebt hatte.
      Der Gedanke...das da wirklich jemand gab....der ihn Verstehen könnte...war beängstigend....
      Und dabei dachte Kye immer denn Lord würde immer nur die verständnislosen Blicke beunruhigen....
      Ängste waren viel tiefgreifender...Etwas...das Kye nicht verstand...

      Weswegen Kye sich lieber...immer in Hintergrund halten wollte...
      Er wollte lieber ein Niemand sein....
      ....Und trotzdem....

      "Du möchtest einen Namen?"

      "Hat nicht jeder einen Namen...?"

      ....
      "Macht es ein Unterschied? Ein Name ist nur ein Name... Es Ändert nicht die Person dahinter...Also werde ich dich weiterhin so nennen wie zuvor."


      Und obwohl Eternity das damals zu ihm gesagt hatte und der weiß Haarige denn Grund dahinter begriff....Gab ihn der Andere eines Tages doch einen Namen.
      Kye....
      Als...Tarnung....
      Er hatte diesen Namen nicht gemocht...
      Noch heute mochte er diesen Namen nicht...Denn es warf ihn nur weiter in eine Richtung in welche Lord Korbos Eternity nicht ging...Und er Angst haben musste komplett verstoßen zu werden.

      Immer fühlte er sich in Schatten...Besser....dort konnte man ihm nichts Anhaben...Dort war es ungefährlich ...Und er konnte keine Fehler machen...
      Und so ließ sich das Leben deutlich besser führen wenn dich niemand direkt Ansah....Aber mit denn Namen Kye...War...es nicht mehr...so dunkel wie zuvor...immer mehr rückte er dadurch ein Licht fern von dem Schatten in dem er sich so wohl gefühlt hatte....Es gab ihn ein Komplett....Andere Erscheinung...Er wollte den Namen...eigentlich nie wieder so oft verwenden....


      ...Aber heute...Heute hatte es sich zum ersten mal gut angefühlt Kye... zu Sein.....Er wusste es war nur ein weiterer Schatten hinter dem sich der weißhaarige versteckte aber...diesen Schatten konnte...er deutlich mehr nach seinen gemüht formen...Er musste sich nicht anpassen...Der Schatten passte sich ihm an....Als....wäre er eine komplett Andere Person.
      ....Dazu....würde er....Eternity nicht mehr brauchen....
      Es machte ihn unabhängig....ER war eine Person.
      Eine Vollkommende Person!
      ER war....₭ɎɆ


      Mit einem Kräftigen stoßen drückte Kye die Türe auf.
      Seine Roten Rubin glühenden Augen stachen sofort zu lilane und hell-pulsierende Funken die um Kiri schwebten.
      Mit einer schnellen Bewegung stießen die Tentakel die Lord Korbos immer benutzte aus den Boden heraus, diesmal nicht in einem dunklen schwarz, es war komplett weiß und umgriffen feste Kiris Handgelenke.

      "Wer hat dir erlaubt Lord Korbos so Nahe zu kommen?!", donnerte die Stimme des Weißhaarigen feste und als näher trat stieß er ein Stuhl beiseite der ihm den gerade weg blockierte.
      Eternity der dies mitbekam war....verwirrt...Was trieb der Nichtsnutz denn jetzt?
      Wollte er nicht bedeckt bleiben...??
      "Ich bin ₭ɎɆ und weiß genug über dich bescheid Kiri Nisemono um zu wissen das der Lord mit diesen Spielchen nicht einverstanden ist!"
      Er nannte sich selbst....Kye?
      ....Oh nein...das...war gar nicht gut....

      Was hat dieser Köter mit dir gemacht....??

      Unbeirrt von den Gedanken von Eternity tratt Kye dem Lakai wütendes Blickes entgegen.
      Seine Roten Augen bohrten sich in dessen Augen als seine Hand plötzlich weißliche Flammen umhüllte.
      Ob diese echt waren oder nur eine Illusion konnte man nicht auf den ersten Blick feststellen, jedoch ging eine hitzte von diesen aus:

      "Lord Korbos hat dich gewarnt, dass es Konsequenzen haben wird wenn du dich weiter in seinen Seiten vergreifst du Respektlose Made! Er hat kein Interesse daran dich näher kennenzulernen oder von sich Dinge Preis zu geben...Als zieh dich zurück oder du wirst am eigenen Leib zu spüren zu bekommen wie sich anfühlt lebendigt Verbrannt zu werden!!"


      ___________________________________________________________________________________

      Infinity Korbos

      Versagt....
      Ich bin nicht stark und fähig genug um zu meinem Bruder durchzudringen...
      Nicht mal Ansatzweise....
      .....
      Obwohl die schmerzen nach dem viel zu kurzen Duell mit seinem Älteren Bruder langsam schwächer wurden fühlte sich der Prinz unsagbar kraftlos...
      Vermutlich wäre vor dem Schloss regungslos liegen geblieben....
      Warum ihn diese schwarzen Schatten Hasen dann in ein Gästezimmer getragen haben ist ihm schleierhaft....
      Sah sein Bruder vielleicht doch noch irgend etwas in ihm?
      Doch wenn an seine roten Augen dachte die so viel stechender als seine waren....Erkannte er daran keine Bruderliebe...Viel eher als sah er in ihm noch irgend ein Nutzten den Infinity ihm aber jetzt nicht erfüllen konnte....
      ...Er wusste nicht was schlimmer war....Allein in seiner Villa dahin zu raffen wie eine leere Hülle oder hier in Gästezimmer zu liegen mit dem wissen sein Bruder war immer noch unerreichbar für ihn....


      Zum ersten mal fühlte sich das lange Leben wirklich wie ein Fluch an...
      ...Was sollte er mit diesem Leben...Ohne seine große Liebe und...ohne seinen Bruder?
      Er...fühlte sich unsagbar.....erschöpft....
      ....
      ...........
      Nach quälenden Stunden gelang es Infinity endlich schlaf zu finden...
      Umso schwerer waren seine Augenlider als ihm die Stimme von Beni so stumpf an die Ohren drangen.
      Er begriff nicht mal was er da laberte...Es interessierte ihn auch nicht...Der Köter soll verrecken...
      Bestimmt passte es ihn nicht das hier war....
      Umso mehr zwang sich sein gemüht zurück in den schlaf....Mit erfolg.
      Bestimmt war er fast wieder in den Tiefschlaf gesunken...würde er nicht erneut durch etwas geweckt....
      ....Sein Körper schmerzte noch immer so das ihn die Bewegung ein stechen bescherte das nicht ignorieren konnte.
      "Hng...Beni...zieh...leine...",nörgelte noch im Halbschlaf.


      Auf einmal berührte ihn ein warme Daumen am Mundwinkel...Urgh...Beni war wirklich Anstrengend!
      Langsam blinzelnd begann sich seine Augenlider zu heben...der Anblick des Mannes über ihn war erst verschwommen.
      Doch je mehr er die Struktur sah....desto...mehr unterschied sie sich von Beni....Zwar hatte dieser Köter an Größe dazu gewonnen aber....das...Haar....war ganz anderes...
      Er schloss wieder seine Augen....Die Erschöpfung zog wieder in die Bewusstlosigkeit.

      "Wissen Sie...Ich hatte immer diese--Fantasien mit ihnen... Manchmal erwischte mich mein Bruder dabei, wie ich im Schlaf sanft ihren Namen gestöhnt hatte, das war für einen Gläubigen wie mich eine starke Sünde gewesen..."

      Äh...Moment...ÄH?
      "Auch, wenn ich ein Engelchen unter den Rittern war... konnte ich ganz schön heißblütig werden, wenn ich etwas unbedingt wollte. Vernunft liegt doch ganz nah am Versauten, finden sie nicht auch? Mein Wille ist zwar stark aber so wie sie nun vor mir liegen Infinity, haaa--wie kann man sich da nur beherrschen?
      Sein Herz begann auch auf einmal zu Rasen...Träumte er noch...?
      Die Stimme klang so vertraut vor...Aber auch nicht nach jemand denn er hier im Schloss erwarten würde...
      Er hatte ja schon viele unanständige Erlebnisse hier im Schloss gehabt aber jetzt solche Fantasie zu Träumen war schon schräg...? Hatte er vielleicht ein Fibertraum?

      Der junge Korbos traute sich kaum die Augen zu öffnen und weiter in diesem Zustand zu bleiben aber gleichzeitig wollte wissen wer diese Person war....
      Ein Ritter? Ich hatte mit fast jeden Ritter geschlafen...Vielleicht ein alter verlosender One stand?
      Schon dreist über ihn her zufallen wo gerade sich hier am erholen war....
      Aber hatte sein Bruder nicht alle Ritte von damals fort geschickt...?

      "Trainieren sie auch mich so wie meinen Bruder... Ich möchte mich auch verbessern und...unartig werden... Ich möchte Sex mit ihnen."

      Okay...Wow, das war eine sehr direkt Ansage!
      Nur langsam öffnete der Prinz seine Augen, als wäre aus einen längeren Schlaf erwacht....
      Seine Augen hefteten sich übermüdet auf denn Mann...der ihm so vertraut vorkam...Und seine Stimme...Das gesagte konnte noch immer nicht richtig verarbeiten.


      Der...sah echt Hübsch aus....
      ....
      Das....
      ....
      Nein, das konnte nicht sein....
      Wie oft hatte er es sich vorgestellt das ER wieder vor ihm stehen würde....Mit ihm sprechen oder ihn einfach nur ansah...
      Manchmal bildete er sich sogar wirklich seine Stimme ein aber das hier....

      Langsam hob Infinity seine Hand in die richtung dieses Trugbildest...Er hatte gerade genug Probleme und schmerzen...Da brauchte er jetzt kein Fantasie eines----
      ....
      Seine Finger berührten gerade wirklich die Wange von....Bosco?!
      Ungläubig....strich seine Finger über die warme Haut und senkten sich zu seinen starken Armen...Das...war....echt....?
      ....
      DAS WAR ECHT!!??
      Schockiert riss der Prinz seine Augen auf und Tränen sammeln sich in seinen Augenwinkel.
      "B-boscor...??", klang seine Stimme noch sehr heiser und sein Gesicht begann zu glühen.


      "Du...Lebst...?", hauchte der dunkel Haarige vollkommen mit zittriger Stimme. Er...er musste Träumen oder? Oder....war ...es wirklich wahr?
      War seine Große Liebe zurück gekehrt?! Seine Leiche wurde ja nie gefunden....
      Gab...es vielleicht wirklich da draußen einen Gott der...Bosco zurück gebracht hatte?!

      "Bosco....ohh....Ich...hab....b-bin vor Sehnsucht nach dir fast gestorben....!", überkam ihn die Worte sogleich. Er spürte sofort wie seine alten Gefühle für denn Ritter direkt nach Oben schlugen!
      Er sah umwerfend aus...so schön wie er ihn Erinnerung hatte....
      "I-ich kann kaum glauben....Ich...hab...Jeden Tag an dich gedacht..."


      Das konnte doch nur ein Traum sein! Dann aber wollte Infinity NIE wieder aufwachen....
      Voller Liebe funkelte er ihn an und bemerkte verspätet was da gerade überhaupt vor sich hin gebrabbelt hatte.
      Wie...Peinlich! Dabei hatte ihm gegenüber sonst nie Wort raus bekommen....U-und wie sah er überhaupt selbst aus?!
      Stank noch nach Mülltonne und Alkohol?! Oh Gott....wie...schrecklich!!

      Beschämt griff sich der Prinz an die Stirn und wich dem Blick aus.
      "A--ah...Verzeih---- ich muss schrecklich aussehen...."


      Hätte er gewusst das er Bosco....seinen geliebten Bosco wieder sehen würde hätte er sich ganz viel mühe geben! was soll er nur über ihn denken??
      Was für ein beschämendes wiedersehen...
      Erst nun wurde ihm aber noch weiteres bewusst...wie...zum Henker lagen sie denn hier und...was...hatte Bosco eben gesagt....?
      "Trainieren sie auch mich so wie meinen Bruder... Ich möchte mich auch verbessern und...unartig werden... Ich möchte Sex mit ihnen."
      Bruder....?
      Oh....NEIN!!!
      Sogleich stieg Panik in Infinity....Beni muss ihm bestimmt erzählt haben was zwischen ihnen ablief...diese kleine Ratte!
      "W-w-was auch immer Beni gesagt hat...das ist gelogen!!", japste er so heftig das sich dabei fast auf die Zunge biss.
      "I-ich..eh...hab...sicherlich nichts unanständiges....getrieben....!"
      Hatte sein Bild komplett ruiniert....?!
      Schwer schluckend sah er wieder zu seiner großen Liebe...Aber...spielte es jetzt noch eine Rolle...? Bosco lebte und...
      Was jeden Tag bereut hatte....das ihm nie seine Gefühle richtig ins Gesicht sagen konnte...Als den Mut fand war es zu spät und er...war Tod...
      Diesen Fehler wollte nicht erneut eingehen...So packte er ihn mit zitternden Fingern an den Schultern:
      "E-egal....Ich...muss dir etwas wichtiges sagen! I-ich...hab es mich nie getraut....Aber...Bosco...Ich...will das du weißt das ich dich....Liebe!"
      Seine Kehle schnürrte sich ihm zu und merkte wie er kaum mehr Luft bekam...Aber er musste es sagen...Wie sehr er ihn liebte!
      Believe Me ~

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    • Kiri Nisemono

      Laut hörbar krachte jemand wild die Türe ein, sodass selbst Kiri mehr als nur überrascht zu dieser Person hinüberstarrte.
      Huch, wer störte denn nur gerade die Hexe aus dem Märchen, ihren Zauber der Prinzessin aufzulegen?
      ...Das nahm doch die ganze Spannung~.

      Als würde die weißhaarige Gestalt den schwachen König aus den Klauen einer Bestie befreien, stiegen weiße Tentakel empor, die Kiri am Handgelenk packten.

      "Wer hat dir erlaubt Lord Korbos so Nahe zu kommen?!"

      ...so Nahe?
      Ihm kam es eher so vor, als erreichte er ihn kein bisschen?
      Oder war hier gerade das Körperliche ein Problem?
      Sicherlich war es nicht Kiri, der ein Problempunkt in den Augen des Weißhaarigen darstellte, er benahm sich doch ziiiemlich höflich.
      Das empfand Kiri nun auch nicht als gefährlich nah...
      Die Tentakel hingegen, die nun an seinem Arm glibberten...

      "Oooh, das ist ja total klitschig--- Wie gruuuseliiig, willst du etwa meine Handgelenke zerqueetscheen??? ", erschrack Kiri ganz ungemein und so voller Emotion, dass dies doch niemals geschauspielert war, aodnern total echt. Er winselte vor der enormen Stärke dieser mächtigen Tentakel...Doch stoppte er wirklich den Zauber, da Kye etwas die Szenarie durcheiannder brachte.





      "Ich bin ₭ɎɆ und weiß genug über dich bescheid Kiri Nisemono um zu wissen das der Lord mit diesen Spielchen nicht einverstanden ist!"

      "Kye...K̵̜̆͋y̶̬͗e̸̗̭͝...Ķ̷̨̢̡̢̨̧̡̡̢̡̢̨̨̧̡̡̢̛̖͎̮̩̞̫̝̠͎͔̻̠͇͎̬̘͚̙̣͇̳̥̙̙̲̻̻͉̣͇̬͈̩̲̬͈̘̰̹̗̳̳̥͔͚̤̠͎͓͉̯͉͚̯̠̺̤̠͚̺̪̩̰̥̫̻̦͇̭̯̣͓̰̺̙̞̞̲͔̘̦̩̪̺̤̘̟͚̻̞͕̼̭͚͖̥͇̜͉̺̜̙̤͓̮͈̪̤̙͍̞̤̹͇̜͎̹̜̰͍̪̠̰̪̙̼̮͔͖̜̩͕̮̹̣̺͔̻̩̰̼̲̯̮̯̭̮̖̰̹̖̰͓͙̜̻̘̞̘͉̺̘͓͙̳̩͕͍̪͍̖̫̳̦̞̖͓͈̝̟̘͓̲̲̲͉̩͔̰̺͕̣̝̪̦̲̫̘̳̭̀̒͑̑̇͊̓̐̽́͋̅͌̈́̇͒͐̀̎̔̃̑̎̎͛̂̑̓̌̎̎̉̇̓̓̀͂̌̀͛̈̋̀̎͊̅̿̊̌̎̊̈̓̿͗̃̚͘̕̚̕̚̕̚̚͘̕͜͜͜͜͝͝͠͝͝͝͠͠͠ͅͅͅȲ̸̨̢̨̢̨̛̛̛̛͎͖̼͚͔͎̖̰̞̭̠̪͈̘̭͉͔̻͎͈̦͇̮̻̘̥͓̗̳̟͍̦͈̹͉̳̥̥̘̳͖̙̲̤̝̹̗̯̦͚̥͔̖̬̺͉̮̞̯̰̺̙͖̹̖̦̗̝̋̈́̈͋͆́̄͐͆͑̅͊̔̓̈́͊͗̈́̈́̀̒̓͊̆̉̀̓̄̐́̽͂̂̈́̈́̃̒̂͒͛́́̒͐̒̓̎̀̅̿͊̾̃͊͐͌́̿̅͛͋͒̈́̐͒̾̐̽̿̈́́͋̈́̉͑̈́̀̉́́͆̽̔̆́̉̀̂̓͆͂̈́́̍̉̐̊̀͂͑̔͌͊̈́̑́̔̋͊͆͛͗̒͌͐̂̒̃̍́̿̀̔̉̽̈́̒̈́̇͗̈́͒̇́̋̍̉͂̎͒̀̄̈́́̔͋̐͗̂̽̋̾͗̑͂̂̓͛͗̏́̋̏̏͒͂̅̍̌̀̄̑͂̈́̀̉̄̀̿́̽̑̕͘̚̕̕̕̚͘͘͘̕̚̚̚̕̕͜͝͠͝͠͠͝͠͝͝͝͠͝͝͝͠͝͝͝͠͠͠͠͠͝͝͝ͅͅͅĘ̴̧̧̨̧̡̨̨̛̛̛̝̖̮̤̞̝͎̻͍͙̩̼͇̯̦̞̺̭̣͙̣̥͇̹̻͔̪̦̪͔͉̺̹͔͚̪̹͇̯̼̭̫̩̙̩̘̫̯͙͈̣͇̮̳͚̳̭͈̞̦̬͉͕̩̺͚̦̻̘̲̺̯̯͉̪͓͕̱̘̰̙̗̻̣̰̜͔̜̝̦̼͎͈̪̠̭̭̩̩̞̺̪̯͇̗̪̗͔̯̬̹͚̖̭̭͉̗̬̗̼̲̣͚̥̲̰̲̙͎̺̮̻͙͕͉̝̗̦͕̬̞͖͖̬̣̦̲̘̫̩̻̂̊̿͆̀̉̎̎͆̒̐̅͂̋̈́̂́̾̂̎̄͌͂̓͑͂̃́͌͋͗̈͒͆̍̆͊̾͛͗̏̒͌͋͗̇̎͑̏̒̆̾̉̀͋̔̊͗́͌̈́͑̉́͌́̀͑̐̀̊̓̊͑̓̐̋́̈̈́̔́̀̿̾̈́̀͘͘̕̕̚̚͜͠͝͠͠͠͠ͅͅͅͅ.....Ǩ̵̨̧̧̢̨̨̭͔̠̦̳̠͎̬̤͖̺͙̻̤̦͚̰̰̲̣̗̠̜͍̫͇̙̖̭͓̹̳͈̮̯̣̺̗̰̹̼̫̝́̎͌̋͒̾̾̍́̀̀̀̌̈́̎̀͐̌̆͊̎̎͑̾̓̈́̊̒̋̂̔̊̓̇́͆̒̄̀̽͛͆̑̏́̿̉̿̏̅̎̅̉̊̄̔͑̇̽̉̏̆̽̓̈́̂̈́̎̔̾̽̇̂̆̉͑́̎́͋̃̑̈͑̈́̓̓̍͊͂́͐̊̌͒̋̎̆͛̒̏̈́͛̊̌͂͆͛̐̓̒̓̓̍͐̎̓͌́͐̋̆̏̎̂̍̀̃̔̉̅̄͗̿̓̀͒̚͘̚̚͘͘̕͘͘̚͘̕̚͜͜͜͝͠͠͝͠͝͝͝͝͝͝͝ͅ ̶̢̧̛̛̛̛̛̮̌̊͌̂͌̒̌̀̆̅̐̒̀̆̍̑̅̇̔̌̈̈́̒̿̍͐̈̆̎̔̓̀͐͗̒͑̆̋͒̃͂͂̐́̃̃̓̊͊̈́̃̈́̇͆͛̚̚̕͠͠͠͝͝Y̵̢̢̡̨̢̧̧̨̧̧̢̢̡̨̧̨̨̧̨̨̨̨̡̨̨̡̢̛̛̛̯̻̯̝͙̪͓͍̼͚̜̰̥̹͔͎̤̮͇̪̞̱͔͍̮̰̱̤̬̣̙̜͈͕͎̹͎̞̩̩̰̰͓͙̹̙͈̬͖̤̝̣̠̜̜̳̗̤̳̻͓̣̭̰̹̺̪͕̘̫̥̙͓̞̩̲̱͉̜̭̰̼̜̜̣̞̥̩͖̘̝̼̱͈̺̞͉͇̗̝̥͕̥̹͕̝͓̦͍̲̹̘̙̲̯̦̦̠̥͉̫̞͓͈̻̳̬̜̣͍̳̮̜̱͕̗͚͍̪͙̟̗̳͔̣̘̩̙̺͈̬̱̱̲̝̟̥̙̟̙͈̹̤͖̦̝̳̲̗͓̻̦͈͔̫̰͉̳̤͔̞͕͎͎̤̣̹͉̻͚͇̣̹̬̲̖͔̺̘̰͎͎̮͕̼͉͇̤̩̼̪̬̳͕̤̩̻̻͎̩̰̩̫̠̮͚̠̤͓͈͚͇̘̜̻̺̘̖̰͉͉͚̣͇̯̪̫͕̝͔͆͑̐̄̒͊͗́̂̀̓͌̐͋̊̾̄͑́͐̀́̀̓̊̈́̽̌̓̂̀̒̒̓̓̃̓͐͗́̅̏́͋́̆̑̀͛̅̂̉̆̑͂͒̈́̐́̏̽͂͐̓̾̃̌̅̀̎̐̍́̃͒̈̒̒͐̄͘̕͘͘͘̚̚͜͜͜͝͝͝͝͝͝ͅͅͅͅͅ ̷̡̢̧̧̧̧̡̡̛̞͚͕̲͍͖̬̤͕͎̰̰͈̮̳͙̫̯̲̤̟̪͙͙̥͖̬̱͈͓͎͎̰̙̟̰̲̩͇̖͓͙̼̲̦͉̬̠̙͚̙̬͉̼̙̹̹͈̱̥̭͎̘̘̦̝̠̠̞̳̹͕̪̻̭͖̱͈͓̻͇͚̤̤̲͕͎͓̞̠͎̼̳͍͉̜͍͙̝̖̮͈̼̭̖̦͕̬̼͍͎̗̀͂̎͆͌̏̽̍̍̈́̈́̂̈́̔̐̓̀͆͛̍̋̑͌̉͐̿̽́͛̋͛̊̓́̍̽̄̌͛͋̂̒͌̊͛̃̈́͐̽̽̄͗͌̾͊̚̕̚͘̕̚̕͜͜͜͜͜͝͠͝͝ͅͅÉ̶̡̡̧̡̲̘̦͇̭̘̗͚̻̖͚̙̫̰͕̗͍̫̥̖͓͚̜̫̪̯̤̙͙̘̲̦͇͖̲̙̣̜̲̬͓̠̼̠̼̣̗̇̃̀͘͜͜ͅ"




      Mehrmals wiederholte er den Namen von dem Weißhaarigen vor ihm, seine Augen verloren den Glanz für eine Weile, als musste er gerade in seinem Kopf etwas verarbeiten. Ein schrilles Rauschen erwachte für einen kurzen Moment in Kiri ...bis es gänzlich wieder in ihm verstummte.

      Ja, der Lord war wirklich sehr...interessant...

      So kam er den vermeindlichen Kye etwas näher, sofern es die Tentakel zu ließen und wand sich direkt seinen rotglühenden Augen zu, die sich mit seiner violetten Farbe vermischten. Ohne ein gewisses Lächeln begrüßte er ihn mit einer eher raueren und ernsteren Stimmte, als er sonst sprach.
      "Freut mich K̸͚̀Ỹ̷̺̥Ë̵̺́̚͜...Doch...Das ist viel mehr als nur ein Spielchen...Immerhin h̵͈͇͒̌a̸̢̳͝ṣ̴͔̄s̵͖̔̌t̷͎̿̍ Lord Korbos doch Ǘ̴̢̃b̴̰͂e̵̟̎ȑ̴̜́r̸̼͌͠a̵͎͒͘s̴͑̒ͅc̶̉͜h̸̟͌u̶͇͆͘n̴̙̜̋g̶̘͒e̷̺̩͛n̸͉͐und ich wollte nur...gewisse Dinge schon einmal mit ihm geteilt haben..."



      "Lord Korbos hat dich gewarnt, dass es Konsequenzen haben wird wenn du dich weiter in seinen Seiten vergreifst du Respektlose Made! Er hat kein Interesse daran dich näher kennenzulernen oder von sich Dinge Preis zu geben...Als zieh dich zurück oder du wirst am eigenen Leib zu spüren zu bekommen wie sich anfühlt lebendigt Verbrannt zu werden!!"

      ...
      ...
      ...

      Nun konnte sich Kiri gar nicht mehr zusammenreißen, es fiel ihm so schwer. Viel zu schwer Augenkontakt zu bewahren und dabei seine Emotionen so zu kontrollieren. Mit der freien Hand fing er an drauf loszulachen, sodass sich kleine Tränchen in seinen Augenwinkel bildeten. Er lachte so herzlich als erzählte Kye ihm gerade einen Witz.

      "Hahaha, verstehe das nicht falsch... Ich lache nicht wegen dir..."

      Um eines aber deutlich klar zu Stellen, wenn man es wagt meine Seiten zu verbrennen werde nicht zögern [i]andere Bücher mit mir zu reißen. Du spielst mit dem Feuer... Ich hoffe dir sind die Konsequenzen bewusst.[/i]

      Er sagte doch...das ihm die Konsequenzen bewusst waren.
      Doch wer sagte, denn... das es wirklich Konsequenzen für Kiri Nisemono waren, die ihn davon abhielten nicht in die Seiten hineinzusehen?
      Er war immer so komisch von jemand anderen eine respektlose Made genannt zu werden! Manchmal machte es ihn auch wütend, aber gerade konnte Kiri einfach nur lachen, dass die Wangen von ihn kurz erröten.

      "Ich vergreife mich hier an keinen Seiten....jedenfalls gerade nicht! Ich wollte REDEN, eine Konversation führen, indem beide von sich Dinge Preis geben, wenn sie es möchten...Durch VERTRAUEN! Hahahha, warum klingt es bei dir so als wollte ich nur schlechtes? Ich bin ein treuer Lakai, der sich um das Wohl des Königs sorgt...Selbst mein Bote achtet darauf, dass dieser keinen Hexenschuss bekommt!"



      Im Nu kamen seine lilanen Tentakel empor und umgriffen nun die von Kye, knoteten sich förmlich aneinenader, sodass sie Kiris Handgelenk loslassen mussten. Es sah beinahe so aus, als verbindeten sich diese zwei Tentakel. Währenddessen hörte auch der Dunkelhaarige auf zu lachen und wischte sich vergnügt die Tränen vom Gesicht.

      Fröhlich klatschte Nisemono einmal in die Hände und ging zwei Schritte näher zu Kye und seinem weißen Flammen, natürlich hielt er davon ein kleines bisschen Abstand. Er pfiff Kye zu, als wäre er mehr als nur begeistert.

      "Aber ooohooo~~...Eine Drohung mit meinem Tod, wie aufregend!Oder meinst du damit auf ewig schmoren, sowie in der Hölle?...Hach, ich habe schon vergessen wie man verängstigt schaut...deswegen lass ich das einfach mal. Ich weiß aber noch wie sich das anfühlt, lebendig verbrannt zu werden... Ich mochte die Wärme an meiner Haut schon immer ganz gern."



      Als ob Kiri und Kye sich gerade mehr als nur gut verstanden stand der Dunkelhaarige vor ihm , sein Blick fuhr etwas zur kyes Brust hinunter. Er verschmälerte seine Augen.

      "Ich verstehe schon, was du mir sagen möchtest, Kye. Zu viele Geheimnisse sind in dem Lord verborgen, die auf keinen Fall offen gelegt werden dürfen...egal, wie viel leichter es Lord Korbos dann fallen würde, hmm?"

      Seufzend zuckte er nur mit den Schultern und schüttelte den Kopf. Er fing an um Kye einen Kreis zu drehen, dabei sah er ihn weiterhin an, als würde er gerade ein Kunstwerk sich anschauen.

      "Um ehrlich zu sein, war dies nur ein Angebot von mir gewesen... ich glaube nämlich, dass ich den Lord guuut verstehen könnte...Besser, als jeder andere... Warum wird mir keine Chance gegeben? Sollte man die Lakaien nicht näher verstehen, dass man alles unter Kontrolle hat? Oder ist es schon durch dieses Tattoo getan? So ein selbstbewusster Kerl wie Lord Korbos würde doch keine Fehler machen und sich nicht gut genug über seine Diener zu informieren. Nur mit den Tod drohen reicht ja keineswegs... sein Ziel könnte doch in Gefahr sein!"

      Ein weiterer Blick fiel zu den Flammen, die Kye bildete. Wollte er ihn jetzt rösten... weil sich der Lord nicht klar genug äußerte?
      Dabei wollte es Kiri nur einfacher machen...
      ...An Informationen zu kommen... würde der lilaäugige gewiss ohne einen süßen Plausch.
      Die Infos traten ja auch gerade noch die Türe ein!

      _______________________________________________________________________

      Beni Darkwood

      Aus seinem kurzweiligen Koma erwachte Infinity, weshalb Bosco seine Hände wieder zurück auf sein Schoß legte...die gerade dabei waren Infinitys Hose zu öffnen.
      Mit geröteten Augen erkannte wohl Lord Korbos Bruder, wer hier wirklich vor ihm saß. Noch nie hatte Beni ihn mit so einem gequälten Gesicht weinen gesehen.
      Es war nichts, was er unbedingt...sehen wollte. Infinity ins Gesicht zu sehen erregte ihn nur während dem Sex, anderes widerte nur an...

      "Bosco...."
      "Du...Lebst?"

      Mhm...Quicklebendig.
      Stumm nickte er nur, so als wäre doch da gar nichts dabei. Wie viele Jahre war er denn bitte weg?
      Beni kam das jedenfalls wie gestern vor, auch wenn mindestens ... mehr als 5 Jahre dazwischen liegen mussten!
      Schön war es aber, dass Infinity wohl noch so neben der Spur war, dass er 1 mit 1 nicht zusammenzählen konnte.

      "Bosco....ohh....Ich...hab....b-bin vor Sehnsucht nach dir fast gestorben....!"

      Selten musste Beni in seinem Schauspielern, da dieser eher von ehrlicher Natur war.
      Warum sollte er denn auch lügen, er war eher jemand... der gleich mit der Pfanne auf den Tisch haute, anstatt viel um den heißen Brei herumzureden.
      Er hatte keine Geheimnisse und wenn er die Wahrheit sagte, wussten die Leute, auf was sie sich bei ihm einstellen mussten.
      Doch glücklicherweise lebte er für eine lange Zeit mit seinem Bruder zusammen, weshalb es ihn nicht gerade schwer viel etwas seine Körperhaltung nachzuahmen.
      Auch kannte er sich mit dem Thema Sehnsucht mehr als gut aus...Auch, wenn er es nicht ganz glauben konnte, dass aus den Munde von Infinity zu hören.
      So stark vermisste er also seinen Bruder?
      Das war ja...
      ...richtig gut.

      "Das geht mir genauso...Ich habe so viel Sehnsucht nach dir, dass ich fast über dich hergefallen wäre~."



      Ein sanftes Lächeln durchzog seine Lippen, während er herzlich den Blickkontakt zu Fin hielt.
      Wie lange er wohl diese Charade festhalten konnte? Es wäre ein leichteres Fin einfach zu fesseln...Aber konnte er vielleicht etwas aus ihn herauskitzeln, wofür er sich zu Grund und Boden schämen würde.

      "Jede Nacht musste ich an sie denken~. Endlich... bin ich wieder bei ihnen...Korbos...", sagte er im verführerischen Unterton. Damit sich Beni nicht übergab dachte er bei diesem Aspekt nicht an diesen Korbos, der vor ihm lag. An diesen hatte er nur selten...wenn er wirklich verzweifelt war hin und wieder feuchte Träume. Aber, da hatte er auch öfters 10 Flaschen zu viel gehabt und waren diese Gefühle nur von lustvollen Natur gebunden.

      "A--ah...Verzeih---- ich muss schrecklich aussehen...."

      ...
      ...

      "Ich finde sie sehen genau richtig aus...Der Anblick gefällt mir", bemusterte er ihn analysierend von oben nach unten als wollte er ihn gleich auf einer 10 - Punkte-Skala bewerten.

      Die Liebeleien von Infinity wurden schlimmer, sodass Bosco anfing einen kalten Schauder zu spüren.
      Urgh, konnte er aufhören ihn so verliebt anzusehen. Da verging ihn die Lust---lieber wollte er ihn jetzt die kleine Nase brechen.
      Sah er da Herzchen in seinen Augen? Das war ja ekelhaft...
      ...Doch verstand Beni genau, wie sich der kleine Zwerg unter ihm fühlen musste.
      Wie im 7 Himmel, huh?
      Wenn jemand sich als Lord Korbos für einen kurzen Moment ausgeben würde...hätte er es wohl der Person am Ende gar nicht übel nehmen können.
      Auch, wenn ein Bitterer Nachgeschmack dagewesen wäre, den Beni versuchte gerade Prinz Korbos zu schenken.
      Danach hätte er aber die Person umgebracht, die Korbos imitierte!



      Du riechst nach Müll und Alkohol, in deinem Haar hat ein Vögelchen ein Nest gemacht, außerdem klebt an dir etwas Blut.
      ...Das schönste sind gerade deine Lippen, die Lord Korbos berührt hatte.
      So hatte Bosco seine Bewertung zu dem Schwarzhaarigen abgeschlossen.
      Infinity sah aus wie ein Verlierer, den man fertig machen musste.

      So zog Bosco unbewusst Infinity näher zu ihm, sodass der Junge von dem weichen Kissen abrutschte.
      Genug Liebesgeflüster, jetzt konnte es ja los gehen...
      Doch natürlich war es für Fin nicht vorbei, dieser Kerl hatte schon früher immer viel gesprochen und oft waren es nur Dinge, die ihn besser dargestellt hatten.

      "W-w-was auch immer Beni gesagt hat...das ist gelogen!!"

      Mhmmmm...
      Beni war schon klar, dass Bosco nie von Infinitys wahren Charakter Wind bekommen hatte.
      Bosco war einfach... in seinem eigenen Wesen zu verstrahlt und geschützt vor versauten Sachen.
      Wie oft hatte Beni versucht ihm die verführerische Seite, die ihn FIN demonstrierte in der Nacht zu zeigen.
      Wie oft...musste Beni danach in der Hundehütte schlafen, wenn er nur versuchte Bosco anzufassen?
      Bosco mochte keine versauten Kerle, weshalb wohl es wirklich zwischen FIn und ihm nie etwas gelaufen wäre.
      Eigentlich sollte Prinz Korbos nun wirklich GLÜCKLICH sein, dass Beni ihn ein kleinen Wunsch erfüllte.
      Er war sowas wie ein Held.



      Mhmmmmmmmm... Beni wusste, dass Infinity der Grund gewesen war, wieso ihn sein Bruder nie vertraute.
      Immer wieder wurde Beni wie Pinnochio dargestellt, der nur Mist erzählte.
      Dies tat er bei jedem, selbst bei Lord Korbos und alle glaubten sie seinen Lügen... weil Beni es nicht wert war Vertrauen zu schenken.

      "Sie können ruhig ehrlich zu mir sein, Prinz Korbos... Ich habe beschlossen all' ihre Seiten zu akzeptieren... Und möchte deshalb mit ihnen mich verbinden..."



      Fest fixierte er Korbos, seine Hände streichelten leicht und behutsam den Oberschenkel bis sie wieder am Hosenbund angelangten. Jetzt würde er aber nicht mehr warten, denn---

      "E-egal....Ich...muss dir etwas wichtiges sagen! I-ich...hab es mich nie getraut....Aber...Bosco...Ich...will das du weißt das ich dich....Liebe!"

      ...
      ...
      ...

      Ha....

      So eine Scheisse...
      Ein Grinsen musste sich Bosco jetzt so gut wie möglich verkneifen. Vielleicht bekam er nicht Infinitys erstes Mal, aber das erste und wohl letzte Liebesgeständnis für seinen Schwarm. Nun hoffte er wirklich, dass Bosco unter der Erde verweilte.
      Nur, damit Infinity absolut keine Chance bekam glücklich zu sein.
      So wie jetzt sollte er einfach verrotten und ihn Einsamkeit sterben.
      Vielleicht brachte er sich ja irgendwann um?
      Vielleicht half ihn gerade Beni dabei dies einzusehen?
      Oh, er hoffte so stark... dass er etwas mit ihm spielen konnte...Mit diesem manipulativen Dreckskerl.
      Wenn er doch nur wüsste...wo Bosco steckte...
      ...Jetzt hatte er einen Grund mehr den Kopf von ihn abzutrennen und ihn einfach Fin zu schenken.
      Ah, ein schöner Gedanke.
      Er liebte es... der Gedanke erschauderte ihn wieder, sodass der Griff um Fins Schenkel nur fester wurde und er seine Beine etwas Spreizte, um sich zwischen ihn zu platzieren.

      Mit dunkleren Augen blickte er auf ihn herunter. Wie er ihn hasste. Er hasste ihn so sehr, dass er ihn immer wieder anmachte.

      Mach daraus keine Schnulze und hab einfach Sex mit deinem Schwarm.
      Sex kommt vor irgendwelcher Zuneigung, denn sie ist die Stärkste von allen...
      Durch Sex...zeigt man doch die Liebe...

      "....Beweis mir...dass du mich liebst...Nicht durch Worte, sondern durch deinen Körper...Wer weiß, wann ich wieder die Gelegenheit erhalte, dich berühren zu können.... Ich kann leider nicht lange bleiben...Wenn mich Lord Korbos erwischt bin ich Geschichte~. Aber für dich riskiere ich gerne...ein paar Stündchen Zweisamkeit. <3"



      "....Riskiere gerade eine Menge, nur um bei ihnen zu sein... Bei meiner großen Liebe...Korbos...", wisperte er mit einem schmalen Grinsen zu, er hielt sich etwas verkrampft das Gesicht fest, als ob ihn etwas schmerzte.

      Verlangend nahm er beide Hände von Infinity und drückte sie fest auf das Bett, sodass dieser wie angekettet auf ihn hinaufschauen musste. Sogleich kam er seinem Gesicht wieder näher und raubte sich verstohlen den Kuss zurück, denn er von Lord Korbos genommen hatte. Am liebsten hätte er ihn die Lippen herausgerissen, doch hielt er sich zurück und küsste ihn so leidenschaftlich, als wollte er ihm einfach nur den Atem nehmen, da er so lange auf ihn gewartet hatte. Dabei achtete er fürs erste nicht die giftige Zunge des Prinzen zu berühren, sondern saugte sich viel mehr an seiner Unterlippe.

      Genau als er spürte, dass Fins Atem stockte ließ er ihn wieder mehr Freiraum, nur um endlich sich an den Hosenbündel von ihm zu vergreifen. Gerade wusste er selbst nicht, ob er einfach schnell machte, oder dies laaange zog, sodass das ganze Schloss diesen Lappen hören würde.
      Naja, das letzte würde so oder so passieren.

      "Sie schmecken noch so stark nach Alkohol... so schmeckt niemand, der anständig ist~. Doch turnt es den...unerfahren Ritter gerade etwas an...", hauchte er direkt an Fins Ohrmuschel und leckte einmal sanft an ihr von unten nach oben. Mit seiner freien Hand erhob er die Finger von Fin und küsste sie zärtlich, bis er mit der Zungenspitze die empfindliche Stelle der Handfläche berührte.


      "Lassen wir doch einfach kurz das denken und konzentrieren wir uns nur... auf die Innigkeit...", spitzte Bosco verspielt weiter zu und leckte sich dabei über seine eigenen Lippen. Zärtlich streichelte er die Handfläche von Infinity, während seine andere Hand Fins Hose Adios sagen wollte.


      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Stan L. & Liam

      Der Rothaarige war bester Laune als der sah das die Nervosität von Izarra nach ließ.
      Zwar hatte Liam nicht besonderes viel Geld, der Club war mehr ein Geld Fresser als das er viel davon einnahm, da er ständig sich um die Reparatur kosten kümmern musste und diese Kerle tranken wirklich Literweise Alkohol...!
      Aber hier ging ihm ja nicht in erster Line um Geschäft...
      Er hatte ein großen Traum denn schon lange nach ging und eigentlich wollte er beruflich etwas ganz Anderes werden als Club Besitzer.

      Als man jedoch wieder die Ungeduld der Besucher des Club hörte schlug Liam die Hände zusammen:
      "So, dann würde sagen das du Stan erst mal den Anfang machst du bekommst die Jungs immer so gut Unterkontrolle...Es wurde sich vom Ehrengast wieder dieser eine Song gewünscht."
      Stan griff nach einer Gitarre um sich richtig zu stimmen.



      "Schon wieder dieser Song?", kam merklich überrascht von Stan...Irgendwann war mal hier Typ im Club der diesen Song mitgebracht hatte und Stan darum gebeten hatte diesen nicht nur zu spielen sondern auch zu Singen...
      Wirklich als besonderes großartigen Sänger sah sich Stan nicht wirklich aber der Mysteriöse Gast hatte sogar mit einer hohe Geldsumme gezahlt die Liam regelrecht das Wasser im Mund zusammen laufen ließ...Daher hatte Stan den Song trotzdem gespielt und...Überraschenderweise reagierten die Jungs sehr angetan von dem Song.

      "Hast du die Noten Blätter noch?", fragte Stan. "Ich kann es zwar mittlerweile auswendig aber, ich sehe es mir lieber noch mal an..."
      "Klaro!", verkündete Liam und brachte ihm die Notenblätter.
      Zuvor aber lächelte Stan noch mal zu Izarra:
      "Du kannst dich ganz entspannen und dir überlegen was du nach her spielen möchtest.", kam es locker von Stan der ihm auch zeigen wollte das hier weniger gefährlich war als alles wirkte.
      "Ich weiß ...Dieser Club ist nicht wirklich das schönste, ich als Butler weiß es nur zu gut da shier wirklich nur Leute sich herum treiben die nicht in Wyatt nähe sehen will aber...weißt du genau darum spiele hier auch und helfe Liam gelegentlich aus...Ich möchte die Welt um Wyatt herum besser machen und wenn den ein oder Anderen Typen hier auf die richtige Bahn verwerfen kann...macht es die Welt für Wyatt und andere ein klein wenig besser, oder?"
      In dem Moment hörte man wieder etwas unruhiges Gerölle und er gab Liam die Notenblätter zurück als er alles noch mal verinnlicht hatte.

      "Gut dann bis gleich."
      , sagte er kurz und trat weiter vorwärts auf die kleine Bühne die zur Gitter hin direkt zu einige Plätzten führte, wo die Gäste beinahe hautnahe heran treten konnten.




      Das rötliche Licht bestrahlte auch nun Stan als begann zu spielen:

      ( Text den Stan singt)


      (Wie es in den Köpfen Anderer Klingt)




      Der Klang war ein ruhigeres Lied, die Stimme von Stan wurde durch ein Mikrofon durch die das Gebäude verbreitet, beinahe beruhigende Hypnotische Musik.
      Es war auch auf einmal sofort Still unter denn viele Kriminellen Gästen geworden, kaum einer wagte es zu sprechen oder überhaupt sich groß zu bewegen...Wie gebahnt starrte sie in richtung der Gitterstäbe hinter denn Stan das Lied spielte und mit seiner sanften Stimme sang.

      Die Augen jedoch einer Gäste...waren ...vollkommen...wie unter Trance....


      Als löste das Lied oder Stan Stimme irgendwas in ihren Köpfen aus....
      "Abgefahren...", murmelte einer der Leute neben Oscar.
      "Jetzt Raff...ich wieso du unbedingt wolltest das Stan spielt....Das fühlt sich...An als ist man voll High...."


      Etwas leiser lachte einer der Typen neben dem großen Drogen Dealer. aber schnell wieder verstummte um nichts von den klängen zu verpassen die durch die Lautsprecher hallten-
      Esa fühlte sich an die als wäre man auf Drogen....Benommen und zugleich fühlte sich der Körper sowie Geist wohlig berauscht an.
      Dem Text selbst schenkte kaum einer Beachtung...
      Auch Oscar schaute mit benebelten Augen zu Stan...Das Rötliche Licht streifte sein Gesicht.
      "Mhm...Das ist Geil.", raunte Oscar ohne den Blick abzuwenden.


      "Ich weiß nicht wie er das anstellt...Aber dadurch hab weniger von dem Krassen Zeug genommen, ihn vergleich zu ihm...Ist das Zeug nur Dreck."
      Genießend schloss er sogar die Augen und wippte mit dem Glas mit Whisky in seiner rechten Hand leicht.
      Diese intensive Wirkung breitete sich auf jeden aus....Bis auf Liam.

      Dieser schien überhaupt nichts von dieser Wirkung zu bemerken und die Reaktion der Leute als ganz Normal einzustufen.
      "Toll oder? Stan hat echt eine Softe Stimme! Manchmal glaub ich der kann echt alles!", lachte Liam der ihn dann freundlich an der Schulter Klopfte.
      "Und weißt du schon was du spielst? Es geht echt alles klar."




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      Harvey Bell

      "Das... klingt wirklich plausibel, was du da sagst... Ich hatte auch noch nie...solche Freundschaften..."
      Total plausibel!
      Schließlich hatte Harvey in der Mittelstufen Zeit ja auch ein jemand wie Yuuto gehabt wo sie sich geküsst haben. Ohne das es schräg rüber gekommen sein musste, zumindest erinnerte er sich nicht daran! Vielleicht wenn Yuuto länger mit ihm befreundet gewesen wäre hätten sich auch so eine....Männer-Freundschaft entwickelt?
      Irgendwie an der Vorstellung wurde Harvey noch aufgeregter...
      Er konnte gar nichts dagegen machen aber der Lächelte als zu Ineb schaute und dieser sich das ganze zu Gemüte fühlte...Irgendwie fühlte sich Harvey wirklich...Befreiter?
      Ohne mit dem Gedanken im Hinterkopf das Rachel ihn mit ihren Augen durchlöchern oder an seinen Klamotten riechen würde ob er sich mit Anderen zu eng vergnügt hatte....
      Gerade in so einer Situation merkte er wie sich die Ketten seiner Ex-Freundin sich von ihm gelöst haben....Er konnte richtig durch atmen...



      Dazu noch...War seine gröbere Hand seltsamerweise für Ineb regelrecht willkommen...Er hat nicht angefangen zu weinen oder ihn angesehen als wäre er ein brutales Monster, nein...seine Kraft hatte ihm wirklich ...Geholfen!
      Vielleicht lag auch an dem Light Heart das sich so fühlte...es war schwer zu beschreiben aber Harvey fühlte sich wirklich gut!
      Ob es sich so anfühlte ob man immer zu seiner selbst findet?
      Freunde hatte die einen verstanden und akzeptierten?
      Natürlich gab noch einige Probleme...Aber gerade hatte Harvey das Gefühl wirklich alles schaffen zu können.

      "Einverstanden..."


      HUH....?!


      Der Blick denn ihm Ineb zu warf löste in Harvey ein richtiges Kribbeln aus....Als hätte er ihn gerade das Einverständnis für etwas ganz Anderes geben.
      So voller Lust...Hatte ihn vermutlich noch nie ein Kerl Angeschaut....
      Die Hitze nahm für ein Moment in Harvey zu...War das wirklich noch platonisch? J-ja ganz sicher...Ineb schien doch Hetero zu sein....Wobei er konnte auch wie er Bi sein....
      Rasch schüttelte er die Gedanken weg, welche Sexualität sie angehörten spielte ja jetzt keine Rolle...Sie wollten sich ja nur etwas gegenseitig helfen.

      So begann Ineb jedoch schon eine menge an Ideen auszusprechen die man als Safe-Wort benutzten könnte. Etwas schon zu viel begann sein WG-Mitbewohner Vorschläge zu machen die beinahe kein Ende nehmen wollten und immer ausgefallener wurden.
      Bevor sich das noch über Stunden zog unterbrach ihn Harvey mit einem simplen Vorschlag der ihm sofort in den Gedanken kam:
      "Wie wäre es mit Feuer?", fragte er und deutete dabei auf sich.


      "Es wird nicht oft benutzt im normalen Gespräch, es passt zu mir und klingt nach einer deutlichen Warnung wo man schnell ins Stoppen kommt.", erklärte Harvey sein Vorschlag.
      "Aber nur wenn du willst aber eine Farbe klingt auch nicht schlecht."
      Nur bei den Französischen Wörtern würde sich doch weigern...

      Mit dem Vorschlag stand er dann jedoch kurz wieder auf um seine ausgezogene Jacke wieder aufzuheben.
      Dann wendete er sich wieder zu Ineb und die Hitze kehrte in sein Gesicht zurück, jetzt wo es....nun ernst wurde.
      "Also...Wollen wir dann anfangen?"
      Er hoffte es klang nicht so seltsam...Was jetzt sagen würde....
      "Ich...Würde gerne...", begann den Satz und musterte Ineb ein wenig als musste sicher sein das dieser auch bereit dazu war das zu tun....


      "...Naja....Könntest du dich...Zurück legen und deine Arme über dein Kopf legen? Ich möchte deine Handgelenke mit meine Jacke Ärmel einander fesseln.", erklärte er ihm ganz genau um ihn nicht zu erschrecken.
      "Ich mach es auch nicht zu fest, wenn dir das unangenehm ist....", versicherte Harvey. "F...Frag aber nicht warum...ich das möchte.", fügte räuspert hinzu. Er wollte ungern ins Detail gehen was er hier gerade erforschen wollte.


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      Wyatt Carson Lyons

      "Ja...die sind...lecker..."
      "Öhm..."
      . . . .
      Cabriel....aß die Pfannkuchen ohne mit der Wimper zu zucken?!
      Etwas schockiert beobachtet Wyatt sein gegenüber...


      Er kannte sich ja mit Schauspielerei aus aber...Cabriel schauspielerte gerade nicht es wirkte tatsächlich asl wäre überzeugt davon das ihm die Pfannkuchen schmecken...Stand Cabriel auf sowas oder war er einfach nur nett....?!
      Sogleich überkam Wyatt schuld Gefühle...Hätte er ehrlich sein sollen?
      Dabei wollte er doch nicht das Cabriel sich schlecht fühlt wo er sich doch so mühe mit denn Pfannkuchen gemacht hat....
      ....
      Oh mann....
      Wyatt aß ebenfalls weiter auch wenn die Pfannkuchen ihm echt Bauch schmerzen bescherten.


      Anderes aber als Cabriel bekam er nur die hälfte seine zweiten Pfannkuchen runter....mehr schaffte er wirklich nicht!
      Der Salzige Geschmack machte ihn nur durstiger und er leerte sein Glas mit großen schlucken. Denn Rest würde er wirklich wegwerfen...
      Während Wyatt trank bemerkte er wie Cabriel penibel darauf achtet sein Platz sauber zu halten...Irgendwie hatte ihn das schlechte Gewissen so schweigsam gemacht...Normalerweise hätte Wyatt dem Anderen gewiss noch einiges erzählt...Es war merkwürdig...Normalerwiese mochte Wyatt diese Stille nicht...Aber mit Cabriel war sowieso manche Dinge anderes.

      "... Ich werde jetzt in mein Zimmer gehen, wenn es dir nichts ausmacht...Ich leg mich hin..."
      Huh....?
      Cabriel hatte kein einziges mal zu ihm geschaut und jetzt ging er einfach....?


      "...Danke....Für deine Zeit..."
      Immer wenn Wyatt dachte er würde Cabriel näher kommen wirkte es im selben Moment wieder als würden sie sich nicht kennen...Wirklich merkwürdig...
      Eigentlich würde er ihm ja denn Freiraum geben aber...Der Fehler von Cabriel war es jedoch....Ihn nicht angesehen zu haben.

      Prompt stand Wyatt auf und holte breit strahlend zu ihm auf.
      "Gerne doch!"
      Sogleich legte sein Arm um dessen Schulter und ging dabei mit so das Cabriel nicht stehen bleiben musste.


      "Ich hab sogar noch VIEL mehr Zeit Übrig, so viel Zeit das gar nicht weiß wohin mit der Zeit! es so viel Zeit das jemand brauche dem diese Zeit geben kann! Du möchtest dich hinlegen oder? Ist doch noch etwas Früh? Aber wenn du müde bist, ich häng gern noch etwas bei dir ab bis du Müde wirst und schläfst! Bin auch Leise, versprochen ! Wir können auch was Kuscheln wenn du das auch lieber hast! Ist doch ohne Tyler bestimmt einsam in dem Zimmer!", plapperte er munter darauf los als müsste er die stille Zeit von eben wieder aufholen.

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      Tyler Wang-Chi



      Obwohl Tyler denn schmerz in seiner Handfläche spürte...Überdeckte es die Folter in seinen inneren nicht...
      Das war nicht genug....
      Nicht genug um sich selbst zu Strafe und jegliches Gefühl in sich zu ersticken...
      Er war...die Unordnung....ER war das nicht passende Puzzele Stück in seiner verzerren erinenrungen...er war nicht richtig....Er...Musste sich anpassen....damit....doch das Bild....
      Seine Hand begann sich vor schmerzen zu verkrampfen, selbst sein Körper wehrte sich gegen ihn!!
      Seine Gedanken waren immer wirrer....
      Er fühlte sich wie ein Tier in einem engen Käfig das sich gerade das gefesselte Bein abnagen wollte ...
      "Tyler! Hör endlich auf damit!"
      Nein..Nein...Lass mich....!!
      Das muss ich tun...Das hab verdient...weil ich dir weh getan habe!!
      Wie sonst.....wie....sonst.....Kannst du mir Vergeben?!

      Womit....habe...ich sonst diese Nettigkeit verdient?!
      Für mein eigenes verschulden und schlechtes benehmen?!
      Das ist nicht richtig...das nicht richtig....das nicht richtig!!!


      Mit nur einem Taubheitsgefühl spürte er wie ihm Sam das Taschenmesser entriss und wegwarf...
      Um ihn herum lief alles wie ein verlangsamter Film ab....
      Zwar drangen die gereizte Worte an seine Ohren aber schenkte Tyler ihnen keine Bedeutung.
      "Wie soll ich dich denn jetzt aus dem Baumhaus ziehen?!"
      ....Baumhaus?
      Wo....soll er sein....?
      Seine Augen, wanderte unbeeindruckt....Fast kalt von Sam weg zur Seite während sein Smartphone griff...
      Wo....War...er...?


      "Franc! Ruf auf der Stelle den Notarzt zum alten Baumhaus her! Beeil dich!"

      Franc....?
      ....Der Name....kam ihn bekannt vor....
      Seine Augen gingen etwas wirr wieder zurück auf verletzten Hand und erst jetzt realisierte das weiße Stoff fetzten seines Hemdes das sein Halbruder umgebunden hatte um die Blutung zu stoppen....
      Blut....
      "Du kannst froh sein, wenn du diese Hand noch benutzen kannst...Mach das nie wieder in der Nähe von mir!"
      ....Sam...war gereizt....
      Mit der Linken Hand griff sich an denn Nacken...
      Woher...kam das Blut...? War das seins....oder....von....Sam......?
      ...War das....seine Schuld.....hatte er Sam...verletzt?
      "Tu etwas dagegen, irgendwas..."
      "Hilf mir...!"

      "Wird...alles wieder gut....", sprach Tyler vollkommend ruhig, als müsste er Sam beruhigen.


      "Ich bin hier, ich helfe dir so gut ich kann....", wiederholte die Worte aus seiner Erinnerung als sich Sam damals im Riesenrad die Nase verletzt hatte....
      Er hatte solche Panik gehabt wegen dem ganzen Blut und versucht ihm zu helfen....
      Langsam hob seine Hand zu Sams Nacken und strich drüber....
      "...Ich L..Liebe dich auch.....Du kannst mir vertrauen....", wurden die Worte mehr zu ein murmeln, als ihm begann schwindlig zu werden....
      Ob es von dem Anfall kam oder seinen schon zuvor liegenden Kopfschmerzen oder an dem Blutverlust....Tyler merkte wie sein Kopf schwerer wurde....Sein ganzer Körper war wie Blei....und er drohte zur Seite zu kippen....

      Verarbeitend Blinzelte seine Augen als versuchte darum zu Kämpfen wieder in das hier und jetzt zu kehren....
      Das....war...gar nicht Sams Blut....
      "Was....warum....?",murmelt er erneut jedoch lauter werdend und verzog das Gesicht nun mehr vor schmerz als er realisierte das es...sein eigenes Blut war....
      Hatte....er komplett denn Verstand verloren?!
      Wo...war er?!
      Seine Atmung begann schneller zu werden und sein griff sich um Sams Nacken zu verkrampfen.
      Er benahm sich total...Geistig gestört...!
      "...Fuck...", zischte Tyler und kniff seine Augen fester zusammen, als er seine Hand von Sam zurück ziehen begann als kämen die schmerzen in seiner rechten Hand erst jetzt an.
      Er wusste nicht....wie er sich erklären sollte...
      "S.s..sorry...ich...",begann Tyler ratlos die Worte zu suchen aber....Ihm wurde immer übler zu mute, dass er die Zähne zusammen Biss und noch mehr dabei verkrampfte.

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      ₭ɎɆ

      "Oooh, das ist ja total klitschig--- Wie gruuuseliiig, willst du etwa meine Handgelenke zerqueetscheen??? "
      Nein am liebsten will sie dir rausreißen....
      Die Reaktion von Kiri kam ihm fast vor als würde ein Kind tadeln...Oder er wäre eine Spaßbremse...
      Aber das hier war kein Zirkus Theater!
      ....
      "Freut mich K̸͚̀Ỹ̷̺̥Ë̵̺́̚͜...Doch...Das ist viel mehr als nur ein Spielchen...Immerhin h̵͈͇͒̌a̸̢̳͝ṣ̴͔̄s̵͖̔̌t̷͎̿̍ Lord Korbos doch Ǘ̴̢̃b̴̰͂e̵̟̎ȑ̴̜́r̸̼͌͠a̵͎͒͘s̴͑̒ͅc̶̉͜h̸̟͌u̶͇͆͘n̴̙̜̋g̶̘͒e̷̺̩͛n̸͉͐und ich wollte nur...gewisse Dinge schon einmal mit ihm geteilt haben..."
      Der ernste Blick und wie Kiri näher kam, brachte wieder ein unwohl sein in ihm hoch...Aber Er war Kye....Er blieb Tapfer...
      Seine Worte machten die Lage nicht sonderlich besser....Nah, war zu Nah...Da brauchte sich dieser Typ keine Ausreden oder verteidigende Worte einfallen lassen...

      Zu Kye Leidwesen begann jedoch sein Gegnüber an zu lachen...Kye....Oder nicht das ließ sein größtes Problem leider nicht außen vor.
      "[i]Hahaha, verstehe das nicht falsch... Ich lache nicht wegen dir..."[/i]
      . . .
      MIST . . .


      Sogleich hoben sich die Mundwinkel des Weißhaarigen und...er stimmte denn lachen sogar bei.
      "Hahah du lachst nicht wegen mir??"
      Als würden die beiden über ein gemeinsamen Witz lachen wurden auch seine Wangen rötlicher.

      "Ich vergreife mich hier an keinen Seiten....jedenfalls gerade nicht! Ich wollte REDEN, eine Konversation führen, indem beide von sich Dinge Preis geben, wenn sie es möchten...Durch VERTRAUEN! ...."

      "Hahaha du musst mir echt widersprechen oder? V on Vertrauen redest du also? Hahaah"

      ".....]Hahahha, warum klingt es bei dir so als wollte ich nur schlechtes? Ich bin ein treuer Lakai, der sich um das Wohl des Königs sorgt...Selbst mein Bote achtet darauf, dass dieser keinen Hexenschuss bekommt!"


      "Hahahahah! Das klingt nicht nur danach , ich meine es auch sooo! Dein Bote sollte sich echt um sein eigenen Kram kümmern, Hahahah!"


      Kye lachte, während der Schatten in seinem Gesicht zunahm.
      Ihm war überhaupt nicht nach Lachen zumute....

      "Aber ooohooo~~...Eine Drohung mit meinem Tod, wie aufregend!Oder meinst du damit auf ewig schmoren, sowie in der Hölle?...Hach, ich habe schon vergessen wie man verängstigt schaut...deswegen lass ich das einfach mal. Ich weiß aber noch wie sich das anfühlt, lebendig verbrannt zu werden... Ich mochte die Wärme an meiner Haut schon immer ganz gern."

      Seine Tentakel wurden von denn von Kiri auch noch unterbunden...Aber vorerst ließ Kye denn Anderen sich wieder bewegen anstat ihn erneut zu packen.
      Viel mehr schien Kye sich erst einmal auslachen zu müssen und verengte die Augen mehr.
      Der Kerl nahm ihn echt nicht ernst....

      "Hahaha---Puuhh...."
      ....Sein Blick fiel kurz an die Decke...Schon besser.....

      "Ich verstehe schon, was du mir sagen möchtest, Kye. Zu viele Geheimnisse sind in dem Lord verborgen, die auf keinen Fall offen gelegt werden dürfen...egal, wie viel leichter es Lord Korbos dann fallen würde, [i]hmm?"[/i]

      Genervt Atmete Kye aus und sein Blick nahm wieder etwas rabiat an als sein Kopf leicht neigte und sein Gegenüber wieder anzusehen...Jedoch mit Vorsicht, er hatte keine Lust auf eine weitere Lachanfall.

      "Hör auf zwischen dein Zeilen zu lesen, ich hab klar gesagt der Lord ist NICHT mit diesen Spielchen einverstanden, wozu du das machst spielt keine Rolle und ob dich meine Drohung gefällt Interessiert mich noch viel weniger, auch einem Masochisten kann man mit einem Seil erdrosseln, ob ihm am Ende sogar gefallen hat macht ihn nicht Lebendiger.", zischte Kye missgünsti dem Anderen Gegenüber.

      ...
      So betrachtet zu werden gefiel ihm gar nicht...Trotzdem schaffte es Kye wieder seine Monoton Gesichts Ausdruck zurück zu gewinnen...
      Die Flamme hielt weiter gut in der Hand, als erwarte bei der kleinste Annäherung versuch es ihm direkt in sein Gesicht zu drücken...
      "Um ehrlich zu sein, war dies nur ein Angebot von mir gewesen... ich glaube nämlich, dass ich den Lord guuut verstehen könnte...Besser, als jeder andere... Warum wird mir keine Chance gegeben? Sollte man die Lakaien nicht näher verstehen, dass man alles unter Kontrolle hat? Oder ist es schon durch dieses Tattoo getan? So ein selbstbewusster Kerl wie Lord Korbos würde doch keine Fehler machen und sich nicht gut genug über seine Diener zu informieren. Nur mit den Tod drohen reicht ja keineswegs... sein Ziel könnte doch in Gefahr sein!"

      "Der Lord lehnt das Angebot ab.", kam es stumpf von Kye zurück.
      "Ich verstehe ihn nämlich am besten und das...reicht aus."


      Kurz glitt sein Blick an Kiri vorbei zu schlafenden Lord...
      Von dem schlafenden Gestalt am Tisch kam kein laut...Vermutlich hatte Etenity zu dem ganzen nichts beizutragen oder schien genug zu haben...
      ....
      Wieder an das Ziel erinnert werden presste Kye die Lippen zusammen...
      Eigentlich...Brauchte er Etenity....nicht...mehr....War das Gemeinsame Ziel überhaupt noch Relevant...?
      Sein emotionslosen Augen fiel zu Kiri zurück...
      "Du willst eine Chance....? Warum?", fragte sogleich.
      "Was für ein nutzten hast du davon? Natürlich gibt es....Information die dem Lord über seine Lakein fehlt aber um die Information kümmert er sich selbst. Die Information von Anderen könnten gefälscht sein...Dafür braucht er dich nicht. Du hast dein Nutzten und der besteht nicht darin denn Lord denn letzten nerv zu rauben...."

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      Infinity Korbos

      "Das geht mir genauso...Ich habe so viel Sehnsucht nach dir, dass ich fast über dich hergefallen wäre~."
      Ganz benebelt und von extremen Gefühlen ergriffen die Infinity nur schwer verarbeiten konnte, brachte jedes weiteres Wort von Bosco sein Herz nur heftiger zum schlagen.
      Auch er...so starke Sehnsucht nach ihm gehabt? Das klang beinahe wirklich wie einer seiner vielen Träume....Jedoch wunderte sich der dunkelhaarige über diese Ausdruckweise...Sowas wie...über dich herfallen...Das kannte er gar nicht von dem Ritterlichen Mann. Aber es war gewiss die Sehnsucht in ihm die ihn zu solche Lustvollen Worte trieben, dass konnte der Prinz nur mehr als Nachvollziehen!



      "Jede Nacht musste ich an sie denken~. Endlich... bin ich wieder bei ihnen...Korbos..."
      Jede Nacht....
      Die Hitze in ihm begann sich langsam immer mehr in seinen ganzen Körper auszubreiten, dabei hatte eigentlich selten so Vulgäre Gedanken wenn es um Boscor ging war seine Schwärmereien meist sogar für seine Verhältnisse erschrecken unschuldig...Er stellte sich öfter nur solche Dinge vor wie sie Händchen haltend über eine Brücke spazieren...Sie zusammen essen und auch eng umschlungen Tanzen....
      Allein schon das hatte sein Herz auf Hochtouren gebracht...Er konnte nicht sagen warum er bei Bosco immer eher die unschuldigen Fantasien hatte...Und eigentlich ein wildes Sex-Leben führte wo er oft den Dominaten Part hatte...Doch bei ihm....Da schmolz er immer dahin wie Butter in der Sonne....

      "Ich finde sie sehen genau richtig aus...Der Anblick gefällt mir"
      Schon wieder....Normalerweise waren Boscos Komplimente viel...Nun von Anderer Natur...Wobei sich sein Edler Ritter ind en Jahre schon auch mal verändert hatte...Und wer wusste man wo er die Jahre über war...Er konnte ihm das nicht vorwerfen, viel eher musste seine innerliche Aufregung kontrollieren...!

      "Sie können ruhig ehrlich zu mir sein, Prinz Korbos... Ich habe beschlossen all' ihre Seiten zu akzeptieren... Und möchte deshalb mit ihnen mich verbinden..."

      Fast hätte sich Infinity an der eigenen Spucken verschluckt.
      A-alle seine Seiten?! Das klang ...Fast auch schon wie ein Liebesgeständnis!
      Aber was meinte er mit...VERBINDEN?! Verbinden...also...so...richtig? Körperlich?!
      "W-w-w-wah....", kam eher stammelnde Worte über seine Lippen.



      Noch nie war er so überfordert mit seinen Emotionen, es fiel ihm ja schon so schwer diese zu begreifen....Aber das muss gewiss der schock sein weil sein geliebter Bosco zurück gekehrt war!
      Schließlich war überhaupt der erste der ihn das Gefühl von Liebe überhaupt begreifen ließ....
      Umso wichtiger war es ihm jetzt seine Gefühl endlich zu offenbaren...Er wollte nicht seine Nervosität darüber siegen lassen ihm nicht ehrlich mit seinen Gefühlen gegenüber sein zu können....

      Ein heftiges schlucken entglitt dem Prinzen aber als denn griff an seinen Schenken merkte und wie ihm der damalige Ritte auf diese Weise Näher kam. War...er jetzt von ihm angewidert? Oder....?
      Sein Blick heftete sich in sein Gesicht um seine Emotionen genau zu verstehen und er konnte die gierige Lust darin regelrecht am eigenen Leibe spüren!

      "....Beweis mir...dass du mich liebst...Nicht durch Worte, sondern durch deinen Körper...Wer weiß, wann ich wieder die Gelegenheit erhalte, dich berühren zu können.... Ich kann leider nicht lange bleiben...Wenn mich Lord Korbos erwischt bin ich Geschichte~. Aber für dich riskiere ich gerne...ein paar Stündchen Zweisamkeit. <3"

      Erneut raubte es ihn die Stimme und zugleich war mehr als nur schockiert...Stimmt...! Sein verdammter Bruder hatte doch denn Befehl geben Bosco zu Töten! es musste gewiss gefährlich für ihn sein....!
      Aber...er Riskierte alles um für ihn jetzt hier zu sein?!
      Gott...Er hatte nie gedacht das Bosco insgeheime so für ihm empfunden hatte!!



      "M-mein...Körper...", wiederholte er so perplex. Kurz fühlte sich der Prinz als hätte er verlernt was Sex oder überhaupt Körperliches vergnügen war....Dabei hatte schon so viele Männer auf die Knie gezwungen und ihnen erst einmal beigebracht was richtige Körperliche Vergnügen bedeutet!
      "....Riskiere gerade eine Menge, nur um bei ihnen zu sein... Bei meiner großen Liebe...Korbos..."
      Sein Herz setzte für denn Moment aus....
      Ihm war beinahe erneut zum weinen zu mute....Doch weil keine einzige Anblick von Bosco verpassen wollte kämpfte er tapfer dagegen an...!
      Es war eine Sache das eine geliebte Person die er glaubte nie wieder zu sehen zurück im Leben war...
      Das er aber auch noch ihn als seien große Liebe bezeichnete....
      Wie in die Vergangenheit zurück versetzt sah er sich selbst wie er immer wieder versucht hatte Bosco nahe zu sein und...die ganze Zeit hatte er das selbe auch für ihn empfunden?
      Es...war als würde ihn das Glück mit einem schmalen Dolch mitten ins Herz rammen...

      "B-bosco...",entwich es ihm sprachlos und noch nie hatte sich so sehr die Hitze in seinen Wange gespürt.
      Seine Hände würde von ihm aufs Bett gedrückt...es war eigentlich eine Handlung die Infinity niemand seiner Liebhabe erlauben würde...Aber bei Bosco wurde er ganz schwach...
      Und er liebte es sogar auch....

      Als sich ihre Lippen das erste mal sich berührten war es würde die Gefühle in ihm nun komplett durchdrehen...Ein Feuerwerk in ihm auf. Selbst an seinen Geburtstag als sie sich so Nahe gekommen waren das nur wenige Cm für ein Kuss ausgereicht hatte war es nie dazu gekommen...Und jetzt? Küsste er ihn so begierig....Immer mehr verlor der dunkelhaarige die Kontrolle über sein Verstand....
      Den ersten Kuss mit Bosco hatte sich immer sehr Romantisch vorgestellt und auch das der Blonde, gewiss durch sein Keusches Verhalten sich ganz bescheiden benehmen würde...Das hatte schon immer an ihm geliebt...

      Das hier war jetzt komplett anderes...Aber schlecht würde es Infinity nicht bezeichnen, zu groß war sein sehnsüchtige Gefühle und den drang ihm zu beweisen das er ihn wirklich Liebte!
      Seine roten Seelenfenster glitt kurz an ihm entlang um zu sehen wie an sein Hosenbund griff...
      Es klang in seinen Kopf sehr albern aber...es ging ihm beinahe schon zu schnell...Er hatte so viele Fragen...

      "Sie schmecken noch so stark nach Alkohol... so schmeckt niemand, der anständig ist~. Doch turnt es den...unerfahren Ritter gerade etwas an..."
      Die Worte an seinen Ohr lass ihn eine kribbelnde Gänsehaut spüren.
      Beschämt hob sich Infinity denn Handrücken an seine noch feuchten Lippen. Er schmeckte noch immer Bosco....
      ...Aber er selbst war wirklich unanständig dabei hatte sich so zwanghaft für Bosco immer so zurück gehalten...Aber gerade schien sein Geliebter es richtig dringend zu brauchen....
      "Verzeih...",murmelte gegen seine eigenen Finger.


      Als seine Augen wieder sich mit Boscos Augen sich kreuzte sah er die gier in deutlich...So hatte er noch nie gesehen!
      Das er der Auslöser dafür war...Unglaublich...Am liebsten aber wollte er ihn weit weg von hier bringen...
      Was wenn wirklich Lord Korbos ihn erwischte...?
      Wo war er die ganze Zeit?
      Und warum....---

      "Lassen wir doch einfach kurz das denken und konzentrieren wir uns nur... auf die Innigkeit..."

      Das denken abstellen....So Egoistisch...
      Aber gerade war der Prinz wirklich in einem sehr schwachen Moment....
      Schon lange wankte zwischen den Abgrund und hatte sich schon bald zusammen mit Bosco im Jenseits gesehen...Wenigstes dort wären sie dann zusammen gewesen...
      Aber jetzt...?
      Jetzt war er hier! Spürbar und gerade wollte ihn der Prinz nie wieder gehen lassen.
      "...Ich will mich auch mit dir mich innig verbinden, alles...was du willst...D-dann spürst du ein hauch von meiner L..Liebe zu dir....weil...sie weit aus größer ist als wie...ich dir...jemals zeigen könnte...", hauchte Infinity beschämt und sah seine Hand welche Bosco hielt.
      "Bitte...nur....", setzte er mit belegter Stimme an und merkte wie seine Atmung schwerer wurde, als sich mehr seine bloße Haut des Mannes denn er so sehr liebte zeigte.
      "...Verlass mich nicht wieder...."
      Beinahe benommen streckte seine freie Hand nach ihm aus und strich an seinem Nacken.
      "Ich tue alles....was du dir wünschst oder begehrest, ich liebe...dich so sehr...."
      Mit denn Worten hob sich Infinity mit denn Oberkörper noch etwas um ihn noch mal zu Küssen.
      Believe Me ~

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    • Izarra Kimallus

      "So, dann würde sagen das du Stan erst mal den Anfang machst du bekommst die Jungs immer so gut Unterkontrolle...Es wurde sich vom Ehrengast wieder dieser [i]eine Song gewünscht."[/i]

      Dieser...eine Song?
      Oh, es gab also ein Lieblingslied von Stan?
      Das ergab durchaus Sinn, er war ja sozusagen der Star für dieses bizarre Publikum.

      "Hast du die Noten Blätter noch?"

      Da er nichts beitragen konnte, hörte er etwas dem Gespräch von Liam und Stan zu. Seine Nervosität nahm zwar ab, denn Izarra konnte sich gut eigenartigen Szenarien anpassen. Doch hieß es noch lange nicht, dass er nun vor Selbstbewusstsein triefte. Eher erhoffte er sich, dass er durch Stans Auftreten ein klein wenig mehr Einblick in das Interesse der Knastis und Drogenjunkies bekam...

      Ein sanftes Lächeln schenkte der Butler dem Kleineren, worauf er selbst nur zurück lächeln konnte.

      "Ich weiß ...Dieser Club ist nicht wirklich das schönste, ich als Butler weiß es nur zu gut da shier wirklich nur Leute sich herum treiben die nicht in Wyatt nähe sehen will aber...weißt du genau darum spiele hier auch und helfe Liam gelegentlich aus...Ich möchte die Welt um Wyatt herum besser machen und wenn den ein oder Anderen Typen hier auf die richtige Bahn verwerfen kann...macht es die Welt für Wyatt und andere ein klein wenig besser, oder?"

      ...Ein kleines Funkeln an Licht erhellte in seinen Augen, er war etwas gerührt wie Stan diesen Club empfand.
      Ja, er war WIRKLICH nicht das schönste, geschweige den noch im Wort OKAY verankert.
      Diesen Leuten sollte man nie offen auf der Straße begegnen und ihre Seife sollte auch nie aufgehoben werden!
      Doch diese Eifer, seinem Freund zu helfen...der wirklich eine harte Arbeit hier täglich verrichten musste...
      Plus Stans Weltansicht, die er für seine Liebsten pflegte... und für Fremde, nur
      Er klang wie ein richtiger Wächter, ohne wirklich einer zu sein!
      War er wirklich kein Verwandter von den WITCH?!

      Seine Mundwinkel hoben sich automatisch weiter nach oben, wie schön --! Es freute sich nun total an diesem Ort zu sein, wenn Stan hier war... gab es eine tolle und aufbauende Atmosphäre.

      "Jeder Mensch verdient eine zweite Chance, das macht wirklich die Welt...ein klein wenig besser!"

      Er beobachtete wie fleißig noch einmal der Weißhaarige die Notenblätter durchforstete und sich dann auf die "Bühne" machte.
      Stan war wirklich ein ehrgeiziger und aufbauender Kerl.
      Man konnte sich ihn wirklich als Vorbild betrachten.
      Izarra hatte schon immer eine Schwäche für Männer, die genau wussten was sie ihm Leben wollten.
      Zielstrebigkeit war nämlich das A und O, später würde Izarra den Butler sicher 100 Punkte für sein Auftreten geben.

      "Du kannst dich ganz entspannen und dir überlegen was du nach her spielen möchtest."

      ...

      Liam holte ihn aber kurz zurück zur Realität.
      Achja...
      ER musste ja auch noch auftreten!
      ...

      Haha...
      EIN KLACKS! Er hatte sooooo viele Lieder....die er kannte ......
      ....Er war doch ein ....Genie...
      ...Haha...
      Haha...EnTsPaNnEn?...Klar...! Mein zweiter Vorname!

      Ein schmales Lächeln entglitt Izarra. Naja...Er war sonst ja auch nie zu irgendwas vorbereitet.
      Vielleicht sollte er einfach im hier und jetzt leben und...einfach Stans Können live vor Augen haben!
      Während alle anderen Gangsta um ihn herum, die sich wie Tiere am Käfig scharrten, sich wie in Position begaben...um ihr Lieblingslied zu hören.
      Verkrampften schon beinahe Izarras Muskeln, da er sich wirklich fragte was der Butler nur spielen würde.
      Etwas wildes...?
      Oder doch eher Jazz?
      Es gab so viele Möglichkeiten!
      Zu Beginn fühlte sich der Musiklehrer wie in den Konzerthallen, die er gerne besuchte, nur das dieses Publikum NIEMALS in eins seiner Live-Hallen eine Genehmigen erhalten hätte!

      Er sah zu wie Stan das Mikrofon richtete und in dem roten Licht bedeckt wurde, auf der Bühne strahlten die meisten Menschen eine vollkommmend andere Persönlichkeit aus.

      Automatisch drückte er seine Hände zusammen, als Stan seinen Mund öffnetete und zu singen begann....

      ♪ Come closer to me
      ♩ You've been inside my mind ♪♪

      ...
      ...

      Die beruhigende Stimme hallte melodisch durch die Gitter des goldenen Käfigs heraus und umschlang jeden, der in diesem rotglühend Raum umherwandelte.
      Es war berauschend...
      Stan hatte eine sehr liebreizende Tonlage...
      ...Doch, was genau... fing da an in seinem Herzen zu Kribbeln?
      ...

      Wie fixiert beobachtete er jede Handlung von diesem Mann, während alles um ihn herum etwas mehr verblasste.



      ♬ Can't seem to shut my eyes ♬
      ♪ Take my hand as we walk through the dream ♬

      Obwohl die Hände so geschmeidig und flink auf der Saite der Gitarre stimmte, spürte in manchen Szenarien Izarra gar keinen Ton.
      Es war...eigenartig?
      Obwohl das Lied doch so melodisch absspielte und Stans Stimme wirklich so weich war wie ein Daunenkissen...



      ...
      ...
      Genau hörte er sich den Text an, er war ziemlich anziehend-- nein sogar verführerisch.
      Als würde Stan versuchen durch den Inhalt die Leute in seinen Bann zu ziehen.
      ...
      ...

      ♪ And I can't get you out of my head ♬
      ♬ Before they cut off your wings ♩

      Es wurde so still um ihn herum, die Gläser klapperten nicht mehr.
      Keiner Schrie, höchsten stoßen Leute noch sanft einander um wie high dem Rhythmus hin und her zu bewegen, wie eine kleine Welle.

      Ach...
      ...
      Der Song war so schön...Es klang für Izarra als würden sich zwei Texte in einen hineinverschmelzen...Und doch ergaben sie eins.
      ...

      Aber wieso...

      Fragend drehte sich Izarra nun zu dem Publikum, der verrückten Knastis.



      ♩ I can't get you out of my head ♩
      ♬ They wanna get you high ♪


      Diese atmten so still, asl wären sie schon lange von ihnen gegangen.
      Ihre Augen starrten wie hypnotisiert zu Stan, als wären sie wie besessen und doch---so frei wie ein Feder im Himmel.

      ...
      ...

      Der Blick dieser Leute, beunruhigte Izarra ein wenig...obwohl er doch gut verstand, wieso sie alle dieses Lied so liebten...
      ...Dachte er zumindest...



      ♩ Baby you're all that I need till I'm dead
      Tell me you're not gonna run away yet ♩

      Izaras Lippen verzogen sich zu einem Strich...
      ...Er konnte es nicht länger ignorieren, die wahre Beunruhigen.
      Seine Augen verschmälerten sich als er weiterhin Stan betrachtte, so als würde er ihn gerade kritisierend anaylsieren.

      Doch eigentlich... betrachtete er da nicht den Butler.
      Sondern...die Berunruhigende Spiralle, in die Stan alle Männer um ihn herum hineinzog.

      Es war wie eine Aura, die nur Izarra sehen konnte.
      Diese rötliche Aura, saugte förmlich etwas hinein-- es war magisch und strömte direkt hinter Stan empor.



      ...

      "Toll oder? Stan hat echt eine Softe Stimme! Manchmal glaub ich der kann echt alles!

      ♪ I will follow you until the end
      This addict that you hide ♪

      "Ja...Ich verstehe schon... warum es alle so toll finden...", flüsterte er leise und senkte nur traurig seine Augenbrauen.

      Warum musste genau er eine magische Aura um sich haben...die so manipulierend...die anderen ergriff?
      Warum war es so schwer zu erkennen, ob diese stark war oder nicht?

      So ein Mist....



      Magie konnte nämlich alles... in seinen Bann ziehen.
      Wieso... konnte so etwas Stan?
      Und wieso gefiel es Izarra überhaupt nicht davon zu erfahren?

      ♯ Can't get you out of my head
      Come closer to me ♯
      ♯ Can't get you out of my head
      Come closer to me ♯

      Er wünschte sich, dass er davon nichts erfahren hätte.
      Am liebsten hätte er es aus seinem Kopf gelöscht...
      ...Denn damit, löschte sich ein wenig das Bild von Stan, dass er so liebreizend gefunden hatte.
      Izarra... hatte große Angst Leuten mit fremden Magie je wieder zu vertrauen.
      Er hasste es, dass seine Instinkte richtig lagen...

      Die Frage, die sich der gefakte Musiklehrer stellte war: Was bezweckte Stan damit wirklich... und inwiefern konnte dies Auswirkungen für die Witch haben?

      ...War...Stan wirklich ein guter.....oder....Vielleicht...ein...Spion?

      "Fällst du nur wieder auf die Scheinheiligkeit anderer herein?"

      Ein verbitterter und trauriger Seufzer kam empor, es war...wirklich schlecht...
      Denn er wusste noc hgar nicht mal wer Freund und wer wirklich Feind der Witch war.
      Solange das so war...sollte er Abstand halten.


      "Tut mir Leid, aber ich kann hier nicht auftreten, Liam..."


      _______________________________________________

      Lio Chevrier

      "Wie wäre es mit Feuer?"

      Sogleich stellte Ineb sein ewiges Geschnattere mit französischen Fremdwörtern ein.
      Feuer? Das war wirklich keine schlechte Idee und gab etwas einen weiteren Kick, denn Ineb nicht wagte laut auszusprechen.
      Ein kleiner Reiz, als würden beide etwas...gefährliches fabrizieren, woran sie sich verbrennen könnten.

      "Gut mitgedacht, dann nehmen wir Feuer!", bestätigte Ineb während er eifrig einen Daumen nach oben zeigte.

      Es war wirklich schön, wie sich die zwei gerade verstanden- Lio könnte sogar nun behaupten, dass seine negativen Emotionen alle wie durch Zauberei einfach aus ihm heraus sind.
      ...Dafür aber stieg die Nervösität und das Adrenalin zu, als er so vor Aufregung panisch in das gerötete Gesicht von Harvey blickte.

      "Also...Wollen wir dann anfangen?"

      ...Ah, aller Anfang war schwer- wieso fühlte er sich gerade wieder so angespannt und undwohl?
      Alleine zu lange Harvey anzusehen, brachte sein Gemüt wirklich in Verlegenheit...
      Es machte es nicht besser, dass er in diesem Zeitpunkt schon erregt war.
      Auch, wenn dies sicher nicht an Harvey lag, sondern nur an seine Schläge.
      NEIN MOMENT--
      ES LAG AN DEM STRESS!
      ...Ineb merkte selbst wie wirr er langsam im Kopf wurde und begann gerötet zu schwitzen.

      "J-ja, bin allzu bereit...", spornte er etwas motivierter, während sein Gesicht zu einem selbstsicheren Lächeln verkrampfte.



      Nun fragte er sich wirklich, was Harvey gerne ausprobieren wollte? Ihm fiel absolut nichts ein, doch spürte er eine kleine Hoffnung in sich hineinströmen, dass es etwas war... was beide mochten? Etwas total aufregendes, wie das Schlagen...?
      Obwohl er ja nicht mal wusste, ob es Harvey gefiel...ihn zu schlagen? Er tat es ja nur aus freundschaftlichen Aspekten!

      "...Naja....Könntest du dich...Zurück legen und deine Arme über dein Kopf legen? Ich möchte deine Handgelenke mit meine Jacke Ärmel einander fesseln."

      Überrascht weitere Ineb seine violette Farbe und neigte seinen Kopf etwas zur Seite. Gezielt wanderten seine Augen zu der Jacke, die Harvey aufgehoben hatte- er wollte ihn damit...fesseln?
      Er verstand nicht so ganz wieso, aber eventuell war es auch gar nicht wichtig es zu erfahren?
      Warum Ineb unbedingt geschlagen werden wollte... hatte Harvey nun auch nicht ausgefragt?



      "Ich mach es auch nicht zu fest, wenn dir das unangenehm ist...."

      Plötzlich funkelten seine Augen wie Sterne, der Auslöser war mit Sicherheit nicht das Wort fest.
      Pures Gefallen an der Idee zeigten sich begeistert in Inebs Gesicht.
      Ob eine Jacke auch wirklich die Arme fest zudrücken konnte? Harvey Jacke sah auch von dünnen Stoff aus, sicherlich konnte man einen richtig festen Knoten machen, damit es sogar die Blutung stoppte?

      Aufgeregt war für einen Moment Inebs Atem schwerer, bis er sich kurz nochmal über das Haar strich und Harvey mit viel Freude angrinste.

      "F...Frag aber nicht warum...ich das möchte."

      Sofort schüttelte Ineb nur den Kopf, als wollte er ihm verdeutlichen, dass wirklich eine Hand die andere hier wusch. Keine Konsequenzen drohte für beide!

      "Alles gut! Mach es mit mir so fest du möchtest."



      ...
      ...

      Stirnrunzelnd zuckte seine Mundwinkel kurz auf, seine Stimme wurde vor Aufregung plötzlich lauter, weshalb er nun wieder versuchte normaler zu sprechen. Beschämt starrte er zu seinem Freund, doch schob sich langsam etwas nach hinten.

      "Ich meine...Wenn es zu fest ist, sag ich einfach Feuer? Dafür ... ist doch dieses Safe-Wort. Also, halt dich nicht zurück, ich bin ein Mann und krieg es schon hin!", prahlte der Weißhaarige mit den violetten Strähnen gekonnt zu. Sein Herz raste zwar wie ein Meer mit großen Wellen den Strand entlang, doch war sein Verstand wie wegenebelt.

      Sowie auf Kommando legte sich Ineb auf Wyatts Bett, er hatte schon komplett vergessen, dass dies nicht seins wahr. Auch vergaß er ... dass er eigentlich gewisse Dinge verstecken sollte, doch war er einfach viel zu aufgeregt wegen dem neuen Ereignis.



      Nervös lächeln hob er langsam seine Arme auf den Kopf, als war er kurz dafür schuldig ins Gefägnis zu kommen und man wollte ihn verhaften.

      "B-bin bereit...", erklärte er mit einer immer lauter bebenden Stimme, die violette Iris fokussierte sich dabei wieder gänzlich auf Harvey. Man konnte genau erkennen, wie sich durch Aufregung der Brustkorb von Ineb stockender erhob.

      ___________________________________________________________________

      Cabriel Valentine

      "Ich hab sogar noch VIEL mehr Zeit Übrig, so viel Zeit das gar nicht weiß wohin mit der Zeit! es so viel Zeit das jemand brauche dem diese Zeit geben kann!"

      Wie von einem Monster ergriffen verspannten sich förmlich seine Muskeln, er wagte es ein wenig zu Wyatt zu linsen, doch blieb sein Blick einfach am Boden haften.
      Er...wollte ihm seine Zeit geben...?
      Er brauchte seine Zeit, wollte...die Zeit von Cabriel rauben?
      ...Wie sauer war er noch auf ihn?
      Seine Gedanken schwitzten, er traute sich nicht Wyatt anzusehen, doch lief er angespannt weiter.

      "W-w..w--wenn du das möchtest...Mit mir wird es aber schnell langweilig... ", gab er etwas nach, doch versuchte durch Erniedrigung seiner selbst sich uninteressant zu machen, was ja auch der Wahrheit entsprach.

      Am Ende wurde nur Wyatt sauer, weil er ihn wirklich nur ... beim Rumliegen zuschauen musste.
      Er wollte ihn nicht noch weiter verärgern...



      "Du möchtest dich hinlegen oder? Ist doch noch etwas Früh? Aber wenn du müde bist, ich häng gern noch etwas bei dir ab bis du Müde wirst und schläfst! Bin auch Leise, versprochen !"

      Zum Teil fühlte er sich verurteilt und wiederum auf ein Problem von ihn aufmerksam gemacht.
      Wenn Cabriel sich schlecht fühlte (und das war ziemlich häufig) konnte er schlafen, wann er wollte -- unabhängig von seiner Schlafkrankheit.
      Er kam jetzt sicher noch schlechter an, wie ein Junge, der sonst mit seinen Leben nichts anfangen konnte...was eigentlich auch stimmte? Solange er nicht träumte war Schlaf das schönste, was in seinem Leben passierte.

      Auch konnte er sich gar nicht vorstellen, dass Wyatt wirklich leise wäre. Mehr würde er ihn gar nicht zum Schlafen bringen.
      Doch so, wie er gerade an ihn klebte und mit ihn einfach in sein Zimmer hineinwanderte---würde er ihn wohl vorerst akzeptieren müssen.
      Außerdem wäre es wohl einfach...ärgerlich, wenn so jemand wie Cabriel die Anwesenheit von einer großen Rolle wie Wyatt ablehnte. Am Ende würde er sich noch bei seinen Followern über ihn beschweren und dann hatte er den Salat im Pausenhof wieder.

      "Wir können auch was Kuscheln wenn du das auch lieber hast! Ist doch ohne Tyler bestimmt einsam in dem Zimmer!"

      Stumm wagte er es etwas seitlich von Wyatt zu gehen, damit sie sich nicht zu nahe waren. Das Wyatt kuscheln vorschlug war wohl nichts Neues...Heute Morgen wachte er ja auch in seinen Armen auf, der Grünhaarige mochte Körperkontakt und Cabriel konnte in dieser Nacht auch wirklich gut schlafen, was ihn überraschte. Obwohl Wyatt so hyperaktiv war, hatte er irgendwo tief drinnen auch seinen ruhigen Kern, in der Nacht fühlte er sich beinahe etwas geborgen.
      Er konnte auch nur am besten mit einer lebendigen Person an seiner Seite einschlafen, der warme Atem und das schlagende Herz des anderen beruhigte ihn immer. Alleine kamen immer andere...ihn besuchen.
      Doch wollte er dieses Schlafritual nicht als Ritual mit Wyatt aufführen. Er würde sich nur abhängiger von den Grünhaarigen machen und Wyatt ---naja vielleicht würde er dann wenigstens das Interesse verlieren? ...Cabriel war im Zwiespalt, ob das eine schlechte Idee war, oder eine Idee, die ihn näher zu dem Desinteresse gegenüber ihm führte?

      So nickte er nur schwach, die Augen waren fest versunken auf sein eigenes Zimmer gerichtet. Auf was er seine Zustimmung gab, erläuterte er aber nicht.
      Im Zimmer angekommen stellte er jedoch fest, dass nun durch die neuen Taschen es wieder chaotischer aussah---Cabriel war niemand, der sich wirklich um Ordnung sorgte. Er würde wohl auch in Müll einen Ort zum Schlafen bringen. Er mochte den Dreck von anderen nicht, doch gewöhnte sich schnell an Dreck--es war paradox. Zusätzlich hatte er auch ein schlechtes Gewissen aufgrund Tyler, der nun auch Mitgenosse in diesem Zimmer war. Für ihn sollte er wenigstens...seine Sachen so verstecken, dass sie Tyler nicht mehr stören konnten.

      "Lass mich kurz ...die Taschen, die mir---eh... Ich pack sie schnell aus, damit Tyler nicht wütend wird..."

      Wieder ein flüchtiger Blick, der auf die Schuhe zu Wyatt sah und dann wieder zu seinen Taschen. Erst jetzt realisierte er auch ein kleines, hellblaues Geschenk auf eins der Gepäckstücke... was das wohl war?



      Doch flog die Sorge erstmal zu Wyatt, als zu dem Geschenk.
      Wenn er jetzt seine Zeit den Koffern schenkte, würde Wyatt sicher wütend...er sollte ihn irgendwie...unterhalten, doch war Cabriel in Humor und Spaß einfach eine schreckliche Niete.

      Verzweifelt drehte sich sein Kopf leicht nach links und nach rechts, was konnte er ihn nur anbieten?
      Plötzlich ging er flink zu einen der Taschen und kramte von dort etwas heraus.
      Es war eine Spielekonsole, die deutlich gepflegt aussah-wie ein kleiner Schatz.

      "M-möchtest du währenddessen meine Konsole? Mir beim Aufräumen zuzusehen ist sicher öde..."



      So schaltete er Wyatt das Gerät an und überreichte es ihm.

      "Ich glaube Animal Crossing könnte dir gefallen, Mario Kart oder Hello Kitty: New Island... ", erklärte Cabriel mit einer etwas deutlicheren Stimme, als sprach er über etwas, was er wirklich schätzte.



      "...Du kannst sie auch mitnehmen und wieder gehen, fühl dich nicht verpflichtet bei mir zu sein..."

      So machte sich dann Cabriel endlich an das Werk sein schreckliches Chaos zu beseitigen. Damit sich Wyatt wirklich nicht langweilen musste, packte er flink seine Sachen aus, in diesem war eher nur Wäsche drin, was zeigte, dass Cabriel davor eigentlich gar nichts mitgenommen hatte. Ihn hätte es auch gar nichts ausgemacht, wenn Sam seine Sachen verbrannt hätte... Es waren ja nur seine Klamotten.

      In einen der Taschen, fand er das Notizbuch, was Samuel erwähnte.
      Unbewusst runzelte er nur die Stirn, als er sich das Heftchen ansah, eigentlich sollte er es verbrennen und wegschmeissen.
      Es war auch dumm, dass darin kein Schloss war...
      Eigentlich wollte er es los werden, doch hingen darin viele Erinnerungen, die ihn gerne wachrüttelten.
      Es war das Notizbuch, was Samuel ihn nach der Beerdigung seiner Mutter schenkte.
      Seine kleinen Aufgaben... seine oder Sams Gedanken... und viele Namen waren dort notiert oder durchgestrichen.
      Flink blätterte er in diesen hinein, alle Seiten waren noch da, Sam hatte nichts herausgerissen.
      Er wollte also, dass er es unbedingt behielt...
      ... um Cabriel zu beweisen, dass er aufhören sollte sich gegen ihn zu stellen?
      ...
      ...



      ...
      ...

      Er klappte das Notizbuch wieder zu und steckte es in seinen Schulranzen hinein, als wäre es etwas, was er lieber bei sich trug, bevor komische Fragen kämen. Schnell wurde das Gepäck ausgeräumt und die Taschen in den Schrank gestopft, es war endlich viel leerer und bewegungsfreier im Zimmer, dabei vergaß er schon das Wyatt überhaupt in seinen Zimmer war.
      Nun wand er seine grünblauen Augen aber zu dem kleinen Geschenk zu, was ihn etwas stutzig machte...
      ...Und ihn berunruhigte.
      Doch bevor es eine große Überraschung gab, wenn er nicht hineinsah, kniete er sich kurz hin um dieses Geschenk aufzuheben.
      Die Schleife wurde losgelöst und der Deckel geöffnet...doch hätte er es am liebsten wieder zugemacht...denn das brachte sein Herz zum kollidieren.
      Es setzte einen tiefen Stich in seine Brust, sodass Cabriel nur schmerzhaft seine Augen verzog.

      Es war eins der wenigen Bilder, die er und Samuel zusammen hatten. Oft dienten diese Fotos einen bestimmten Zweck, den Sam war aufgrund seiner Gesichtskrankheit kein Fan von solchen Erinnerungsmotiven.
      Doch existierten tatsächlich welche... und dieses hatte für Cabriel eine besondere Bedeutung.
      Es präsentierte eins der guten Seiten in seiner und Samuels Beziehung, es war ein Moment, indem er ...sich wirklich mit ihm wie ein Pärchen fühlte.

      Beide Gesichter sahen so fröhlich aus, da Sam ihn ehrlichweise anlachte... musste Cabriel an diesen Tag selbst nur glücklich darüber lächeln. Er wusste noch genau... wegen was sie so glücklich waren.



      ...Doch, wenn er sich nun zu tief in seine Gedanken versinken würde...könnte dies nur schlimme Folgen haben.
      Schnell verspürte er den großen Wunsch aus diesem Fenster zu springen, wo vor kurzem Tyler erbrochen hatte.
      Vielleicht würde er ja dann auf den Erbrochenen landen, sodass seine widerlicher Leiche keiner mehr anfassen wollen würde...



      ...Er hatte es nicht verdient über glückliche Momente nachzudenken, sicherlich sollte das Foto ihn daran erinnern.
      Wirf es in den Müll.
      Doch musste er es aufbewahren, einen...guten Ort dafür auswählen, doch ... fiel ihn einfach keiner ein?
      So legte er es erstmal auf den Tisch und kümmerte sich dann noch um seinen Schulranzen, den er dann auch noch zur Seite stellte. Nichts mehr war von ihm zu sehen, bis auf das Bild auf den Tisch.

      Erdrückter als zuvor, fühlte er sich so kraftlos, dass er am liebsten einfach sich auf den Bodne hingelegt hätte. Aber dann realisierte er wieder Wyatt, dieser fänd das Verhalten doch sicher albern...

      "Ich... leg mich dann hin... Mach nur was du möchtest, ob du reden willst, kuscheln, weggehen oder was anderes... Ich werde wohl nicht so schnell einschlafen...", murmelte er während er sich trostlos das Haar hinters Ohr strich. Bekümmert starrte er zum Fenster, als wäre er darin festgefahren kein Blickkontakt mit Wyatt zu führen.



      Mit diesen Worten zog er sich dann seine Jacke aus, begab er sich dann aus das obere Bett und legte sich auf die Seite, sodass er die Wand vor Augen hatte. Sie verkörperte eine gewisse Leere, die Cabriel...mehr als nur genoss und ihn für diesen Moment an nichts denken ließ.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Izarra Kimallus

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      ...Nach einer langen und durchnässten Reise kamen sie zum Zielort an. Man könnte meinen, dass ein Teleporter dich sofort zu deinem eigentlichen Ankunftsort bringt, jedoch war die Umgebung, die durch den Regen getränkt war von geschützt, sodass fremde Magie schwieriger hindurchdrang.

      Die Schuhe von Izarra plätscherten über jede Pfütze vorbei, die auf den Boden entstanden war.
      Sein Freund hatte ihn zwar schon gewarnt gehabt, dass es in dieser fast ununterbrochen tröpfelte...doch...war war er froh wenigstens mit Basismagie seine Kleidung durch die Nässe zu schützen.
      Denn, wollte man ja nicht als Fremder den Gastgebern gleich den Teppich auf den Boden durchnässen!

      "Wir sind angekommen."


      Die Worte von seinem Liebhaber brachten ihn zum Stehen und doch schnell zum Erstaunen.


      Nach vorne blickend stand plötzlich wie aus dem Nebel ein großes, dunkles Schloss, dass mti vielen Rosen verziert war. Sie waren wohl das Einzige, was ein wenig Herz in diese Atmosphäre brachte.
      War dieses Schloss nun auch für Feinde unsichtbarer verzaubert? Oder mochte diese Familie einfach keine Besucher?



      Doch heute hatten sie gar keine Wahl...als einfach Gäste anzunehmen...
      Den die Welt, die er und sein Freund besuchten hatten ein großes Problem, was ohne fremde Hilfe nicht zu besänftigen war.
      Eine Unmenge an Raben hoben sich in die Lüfte und verloren wie aus Panik eine Großanzahl an pechschwarzen Federn, die direkt über sie hinunterschwebten.



      "Die Welt 'Oneiroi' ist im Vergleich zu Meridian und dem Planeten Erde mehr als nur unterentwickelt... Sie beten zu sinnlosen Göttern und huldigen Sünder...Hier gilt das Prinzip 'nur der Stärkere überlebt' und 'der dem König treu ist...könnte eine Chance haben zu überleben'. Doch beherrschen sie die größten Künste an Magie und haben die mysteriösen Flüche, für die ein Gegenzauber meist noch gar nicht erfunden worden ist...Weshalb hier nur das reinste Chaos herrscht--"

      So begann aus heiterem Himmel sein Freund neben ihn zu sprechen, während sie weiter den Pfad entlanggingen. Immer wieder überraschte es ihn wie viel Wissen doch eigentlich der langhaarige Mann verfügte. Er kannte sich mit den Planeten aus, die durch die Herzen bereist werden konnten und sich mit Meridian verbündeten.
      Genau deswegen, wusste er genau... in welcher Welt die Gefahr lauerte, die auch Izarras Heimatwelt bedrohte.



      "Hier herrscht die Familie Korbos, schon mal von ihnen gehört? Wirklich nette Menschen, die gerne weiter die Brücke zwischen Erde und Meridian erbauen wollen. Sie lieben es Wissen zu erhalten, weshalb sie denk ich erhoffen, von den anderen 'Menschen' Nützliches zu erhalten... Wie zum Beispiel die Flüche aufzuheben, die sie seit Jahren kränkten."



      "Die Familie ist recht klein, ziemlich introvertiert und auf ersten Anhieb nahezu unheimlich. So wie wir existieren sie schon eine ganze Weile und Vertrauen nur schwer ihren Mitmenschen an. Ich bin so wirklich froh, dass sie meine Hilfe angenommen hatten!"

      ...Schwach schüttelte der lilagelb Haarige nur den Kopf.
      Korbos, wer solle das sein?
      Er verstand auch nicht, ob sie nun nett waren oder total machtrünstig? Wie immer klangen Nuriels Worte so wirr, als wollte er ihn in Wirklich gar nichts über Familie Korbos verraten.
      Izarra lebte zwar schon eine längere Zeit, doch kannte er sich eher mit Meridian aus, er liebte sein zu Hause sehr.
      Es hatte schon da gelangt zu wissen wer regierte... Es war eine einsame Herrscherin, die nahezu aussah wie ein Kind. Izarra arbeitete sozusagen für schon seit Ewigkeiten für sie sie, auch wenn ihr Temperament manchmal zu wünschen übrig ließ.
      Im Palast von der Königin hatte er seinen Liebhaber, Nuriel kennengelernt, der ihn gerade ein Ohr abkaute.
      Er war ein höchstangesehen Magier, der freundlicherweise auch der freundlichen Königin dienen wollte.
      Sie verstanden sich auf anhieb gut und schnell war der Alchemist wie verschossen in diesen Zauberer.
      Es war wie Liebe auf den ersten Blick!

      Genau, weil Izarra seinem Schwarm so vertraute riskierte er mit ihm einen Schritt in diesen eigensinnigen Planeten zu machen, der sehr viel kleiner war als Erde oder Meridian...
      ...Es war Befehl von Königin Evanescence, dass sich ihre beiden Angestellten um die Angelegenheit in Oneroi kümmerten.

      Denn...auf diesem Planeten existierte ein Herz, dass begann ein Eigenleben zu entwickeln.
      Eigentlich folgten alle Magiequellen ihren Meister, den Herzträger... doch war das Herz von Oneroi etwas besonderes.
      Es nahm die Befehle nicht des Herzträgers entgegen und ließ sich konrtollieren.
      Nein, es kontrollierte eher dich.

      Nachdem der letzte Herzträger jedoch auf unbekannter verstorben war, geriet alles mehr oder weniger aus den Fugen.
      Die Magiequelle...begann Risse um ihr Glas zu bilden...Es sah beinahe so aus, als würde es sich selbst zerstören?
      Und vor einem Monat brach es ein--sodass die ganze Magie...wie Schleim und dann trockener Staub sich erhob und durch das ganze Land verteilte.

      Auch, wenn der neue Herztträger bereits geboren worden war...
      ...hatten seine Eltern Sorge, dass er wie sein Vorgänger... vom Herzen abgelehnt wird...
      ... und sie somit ihren einzigen Sohn verlieren würden.



      ...
      An das Gespräch mit der Familie Korbos erinnerte sich Izarra nur noch sehr schlecht....
      ...
      ...


      [...Einige Zeit später]

      ...

      In der Kirche angekommen, waren endlich am Zielort angelangt. Hier wurde das Zielobjekt gelagert, in diesem dunklen und von gottverlassenen, wirkenden Ort.
      Warum beteten... die Leute aus Oneroi nur ein Herz an?
      Königin Evanscence wollte, dieses Herz unverzüglich beseitigt haben!
      Denn...es bedrohte nun auch Meridian, dass stark mti Oneroi verbunden war.

      In jeder Welt existierte ein Herz, dass unterschiedliche Arten von Magie verfügte.
      Woher die Herzen stammen, wusste Izarra selbst nicht, sie waren schon existent als er geboren wurde!
      Oft waren es Zauber, die die Dunkelheit mehr aus den Herzen der Menschen vertreiben sollte. Manche Herzen konnten dich auch nur teleportieren, doch hatte Izarra bis jetzt nur Herz aus Meridian kennengelernt... weshalb die Vergleiche auch hier schon aufhörten.

      Doch das Herz von Oneroi...
      Wurde auch Morpheus genannt...
      Was sozusagen für den ' Gott der Träume' stand.

      "Nuriel, denkst du wirklich...das dieses Herz es in die Träume der Meridianer geschafft hatte? Königin Evanscence behauptet zwar, dass sie seit Tagen unter ständiger Angst lebte und manchen Dienern von ihr behaupteten das gleiche... Doch hatte ich selbst nie es mitbekommen.... Es ist doch...nur ein Objekt?", fragte Izarra der etwas mit dieser Aufgabe ins kalte Wasser geschmissen wurde.
      ...Er war nur der Helfer und kein Wissensbringer, doch durch Nuriel lernte er immer viel, weshalb er hoffte...dass er ihn etwas mehr Licht ins dunkeln bringen konnte.




      Während Izarra zwar kühn und gelassen machte erblickte er zum ersten Mal, eine verfluchte Magiequelle.
      Obwohl ein Herz oft eher ein Anhänger oder eine Kette darstellte, war das Herz von Onerai wie mit schwarzen Ranken um sich verbunden, als bildete es ein Spinnennetz. Schleim triefte aus dem pulsierenden 'Körper' aus.

      ...Es war befallen...
      ...Es sah aus wie...Ein Virus?



      "Wie findest du es, Izarra? Das Herz von Oneroi?"

      "...Gruselig? Ich weiß nicht, seitdem wir in der Nähe davon sind habe ich die ganze Zeit so ein schwummriges Rauschen im Kopf...Es ist entsetzlich nervtötend...", jammerte Izarra entgegen und hielt sich seinen Schmerz demonstrierend die Ohren zu.

      Als konnte das Herz eine Art von Emotion nach empfinden... fing es an in schwarzer Aura zu pulsieren, weshalb Izarra nur aufschreckte.
      Hatte es das Herz verärgert?!



      Daraufhin musste Nuriel einfach lachen, er lachte regelrecht seinen Liebhaber auf, woraufhin der Lilahaarige nur trüb schmollte.
      Plötzlich spürte er die warmen Hände von den Weißhaarigen auf seinen leicht geröteten Wangen und im Nu... ging auch wieder die Panik, die er durch das Herz von Oneroi gerade erhielt.

      "Izarra. Ich bin wirklich froh, dass du mir bei der Reinigung des Herzen helfen willst. Familie Korbos möchte nur ihren Sohn beschützen, weshalb sie sogar...ihren Gott aufgeben würden. Sie würden alles tun, damit die Familie nicht noch mehr Verlust erlitt...und das Herz ihre Welt zerstörte"


      Dies verstand der Alchemist nur zum größten Teil.
      Zum einen Teil fand er es wirklich rührend, wie diese Familie wirklich ihren 'Gott' aufgaben, um weiterleben zu können. Auch, wenn für ihn nie ein Herz ein Gott sein konnte, egal wie mächtig es doch war...Doch... hatte Izarra da noch keine Ahnung, was das Herz wirklicht drauf hatte. Da war auch der andere Teil: Konnte dieses Herz wirklich die Welten zerstören? Durch Träume?

      Seine Augen funkelten zu seinem Liebsten hoch, der durch seine hohen Stiefel wirklich viel größer war als er. Seine violetten Augen waren wie magische Lichtquelle, die den Lilagelbhaarigen immer mit Freude beglückten.

      Ernst blickte Nuriel auf den Kleineren hinunter und streichelte sachte seine Wangen, sodass Izarra verlegen zur Seite blickte.
      Vor dem Herzen...das eine Bedrohung darstellte? Nuriel hatte wirklich vor nichts Angst! Was ist, wenn das Herz gleich doch weiter ausbrechen würde?!

      ...

      "Das Herz... zerbricht von Tag zu Tag immer mehr, ich bin mir mittlerweile sicher, dass es sich nach etwas sehnt. Nach etwas, was ihn erfüllt... Ich habe lange darüber nachgedacht, wie wir die Zerstörung der Welten umgehen könnten...Die Königin erzählte mir von ihren Träumen..."

      ...Schwer schluckte Izarra auf, war es also wirklich so heftig?
      Flüchtig starrte er wieder auf das in schwarzen Tentakel bedecke Herz...

      "ich bin der Meinung, als möchte das Herz... etwas werden... vielleicht auch Emotionen spüren. Doch nicht als magisches Utensil, sondern als selbstständiges Wesen."



      "Es hatte bestimmt satt... Im ewigen Nichts umherzuwandern, weshalb es alles um sich herum verschlingen möchte, bis nichts mehr existierte. Morpheus möchte selbst entscheiden...ob er einen Herzträger braucht oder nicht..."



      ...Wieder einmal verwirrte ihn Nuriel mehr als nur gut.
      Sobald er seine Lippen bewegte kam es Izarra so vor, als sprach er mit einer vollkommen anderen Person als vor 5 Minuten.
      So, als wäre dieser Nuriel mit einem Mann ausgetauscht worden, der NOCH mehr Wissen besaß.
      So, als hätte er dieses Szenario schon mehrmals miterlebt.

      Allein schon, dass diese Informationen immer präziser wurden brachte ihn ein Schauder ein.
      Doch lächelte er weiterhin seinen Freund an, er schaffte es immerhin, dass er plötzlich Mitleid in seinem Herzen verspürt.
      Mitleid...für ein Herz!
      Doch...was wollte Nuriel nur erreichen, damit dieses Herz sich reinigen ließ?

      Nun legte auch der Alchemist seine Hände um Nuriels Rücken und drückte ihn etwas näher an sich.

      Ein großes Kribbeln emporte plötzlich in seinem Magen, als hatte er Schmetterlinge in seinen Bauch.
      Zugleich aber... zerstrach etwas seine Leber und wollte ihn vor Angst zum Erbrechen bringen.
      ...Er spürte, dass Nuriel etwas von Izarra verlangen würde, was er nur schwer ablehnen würde.

      "Wie können wir also das Problem lösen? Ich bin mir sicher, dass du schon einen Plan hast-- weshalb ich ja auch hier bin!"



      Ein leichtes Lächeln erhob sich bei Nuriel, während seine Augen sich verschmälerten.

      "Nur ich und du... könnten Morpheus eine neue Hülle reichen...Ich brauche dich Izarra, denn nur unsere Liebe füreinander könnte es schaffen...das Schicksal zu ändern."



      Die magische Aura, die dieser Raum verströmte, nahm stark zu, je näher Nuriel den Gesicht des Lilagelbhaarigen kam.
      Eine neue Hülle... die nur durch Liebe zweier Menschen entstehen konnte?
      Verstand er das richtig?
      ...
      ...Schwer konnte er sich nun vorstellen, dass sie dem zerstörten Herzen nur ein neues Glas erschufen...
      ...

      "Wir werden das Herz mitnehmen --- nur ich und du sind dazu in der Lage, die kaputten Teile von Morpheus zu ersetzen...Dafür musst du aber bereit sein ein paar Tode einzugehen, bist du einverstanden?"

      ...
      ...
      ...Ach, deswegen war er also hier...
      ...Er sollte das Herz mitnehmen, da Morpheus ihn ruhig die Innereien zerfetzten konnte beim Transport, huh?

      Ein süßlicher Geschmack drückte sich auf Izarras Lippen und im Nu waren die Zweifel zu Nuriel wieder vergessen.
      Nein, Nuriel hatte schon recht.
      Zusammen waren sie etwas besonderes und die Alchemie von ihm knüpfte sich schön zu Nuriels Magie!
      Wenn es jemand schaffte ein Herz zu reinigen - dann sie!
      Vielleicht konnten sie dadurch wirklich jeden helfen.

      Komisch war es zwar, sich direkt in einer Kirche, vor einem gefährlichen magischen Utensil zu küssen...doch hatte das Rauschen auch für diese Zeit aufgehört.
      Beschwerlich blickte Izarra zu Morpheus.
      ...
      ...
      ... Was wohl eine neue Hülle wirklich bedeutete?
      Was auch immer es war, er wäre wohl für Nuriel einverstanden ein paar Tode zu sterben.



      ...............

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      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Stan L. & Liam

      "Tut mir Leid, aber ich kann hier nicht auftreten, Liam..."
      Das Lächeln des Clubs Besitzer verblaste Augenblicklich...Hatte Izarra schon wieder Labenfiber? Oder störte ihn irgendwas Anderes?
      Es war...Nur für Liam nicht nur enttäuschend weil heute so viel los war....Er bekam einfach viel zu viele Absagen in letzter Zeit.
      Wer will auch schon in einen Club voller solcher Kerle auftreten? Genau niemand...
      Dabei gab sich Liam wirklich Mühe diesen Club zu einem Ort zu machen wo wirklich jeder eine weitere Chance erhalten konnte...Leider sahen viele hier nur das schlechteste....
      "Echt? Willst du es dir nicht noch mal überlegen?", harkte Liam nach aber bemerkte im Ausdruck des Anderen kein Fünkchen Hoffnung auf eine Meinung Änderung.


      Nun seufzte Liam selbst: "Was ist denn das Problem? Eben noch warst du noch...Hach, vergiss es...", kam gereizter von dem eigentlich gut gelaunten Rothaarigen.
      Was machte er denn jetzt?
      Sollte versuchen Izarra mit mehr Geld zu überzeugen? Aber er...Kratzte doch selbst an Zahnfleisch und wenn das so weiter ging konnte den Club schließen....

      Stan beendet das Lied gerade mit mit ein letzten Klang der Gitarre...Wie immer nach diesem Lied herrschte Stille so das er wage das dumpfe, fern Klingende Gespräch zwischen Liam und Izarra mit bekam. Er wusste nicht was sie sagten aber ihre Gesichter wirkten nicht sehr glücklich.
      Anderes als die anderen Gäste der nach langsam Benommenheit zu klatschen und zu grollen begannen.


      Die Augen von Stan analysierten schnell das Liam gereizt und enttäuscht war...Hatte Izarra doch abgelehnt zu spielen?
      "...hach...was...mach ich jetzt?"


      Langsam nahm Stan eine am Rand stehende Wasserflasche die und stellte die Gitarre beiseite während der Lärm-Spiegel hinter ihm wieder zu nahm als die Gäste wieder mit Unterhaltungen begannen und zu trinken.
      Stans Blick heftete sich an Izarra als ein schluck genommen hatte.
      Ihm waren nachdem diesen besonderen Song gespielt war manchmal schon merkwürdige Reaktion aufgefallen aber....Izarra?

      ....
      Er wirkte seltsam Traurig auf Stan, fast schon als plagte ihn etwas....
      Es war nicht wie zuvor dieses nervöse Unbehagen wegen der Situation....
      Hatte sich Stan vielleicht in dem Musik-Lehrer von Wyatt geirrt...?
      ....
      Was bekümmert dich so...?


      "Gehen wir kurz nach Draußen, Ja?", sprach Stan ruhig zu Izarra als zu denn beiden zurück gekommen war.
      "Liam, ich komme später wieder solang schaffst du es doch den Club aufrecht zu halten oder?", spaßte er etwas zu Liam bevor er Einspruch einlegen konnte.
      Sachte legte Stan dabei die an Izarras Schulter um in zum Hinterhof des Clubs zu führen.

      Der Hinterhof des Clubs lag in einer schummrigen Ecke, nur schwach beleuchtet von einer einsamen Straßenlaterne. Die Wände waren mit Graffiti bedeckt, das Asphalt unter den Füßen rissig und uneben. Hier, fernab vom Gedränge und den flackernden Lichtern des Clubs, konnte man die dumpfen Bässe der Musik aus den Lautsprechern hören die Liam wieder eingeschaltet hatte, die durch die Mauern drangen und den Boden leicht vibrieren ließen.
      Über dem Hinterhof zog sich eine Stromleitung entlang, auf der mehrere Raben saßen. Ihre schwarzen Silhouetten zeichneten sich gegen den Himmel ab, während sie laut krächzten und gelegentlich ihre Flügel ausbreiteten. Ihre Rufe hallten wider und vermischten sich mit dem gedämpften Klang der Musik, der aus dem Club drang.



      "Die Luft und der Lärm darin können schon sehr Anstrengend sein, besonderes wenn man selbst eher kein Trinker oder Raucher ist.", sprach Stan etwas erschöpft und strich sein Haar mit Hand etwas unordentlich.
      "Ich hab mitbekommen, dass du wohl nicht auftreten möchtest...Das Gesicht von Liam sprach Bänder, tut mir echt Leid das dich hier zu gedrängt habe durch meine Bitte.", entschuldigte sich Stan aufrichtig.

      "Wenn du möchtest Fahr ich dich nach Hause, ich denke Liam schafft es auch noch eine weile ohne mich und ich werde eben einfach noch ein paar Songs mehr spielen. Irgendwie wird das schon.", blieb der Butler Optimistisch.



      "Also mach dir bitte kein Kopf darüber, dass du mitgekommen bist hat mich gefreut, ich teilte wirklich selten mein Privat Leben mit Anderen und wir kennen uns kaum...Vermutlich weil du auch Musik so gern hast bin ich etwas über mein Schatten gesprungen."


      Normalerweise war wirklich Misstrauisch Mensch in Wyatts Nähe gegenüber die er nicht kannte... Den Grund wusste er selbst nur zu gut aber es war nichts über das er mit dem Musik Lehrer von Wyatt sprechen würde... Auch wenn es ihn wirklich Interessieren würde wie Wyatt in den Augen von Anderen wirkte... Er konnte sein Analysten-Blick leider nur schwer abschalten.

      Aber er merkt das Izarra irgendwas bedrückte oder wohl gerade wieder in den Sinn gekommen war und Stan war der letzte der wollen würde das ihm schlecht ging, nachdem er so freundlicherweise eigentlich ihm Helfen wollte obwohl sie aneinander nicht lange kennen.
      ____________________________________

      Harvey Bell

      "Gut mitgedacht, dann nehmen wir Feuer!"
      Angenehmerweise war Ineb schnell mit Harvey Vorschlag schnell einverstanden, hätten sie beide ein gemeinsames Schulprojekt würden sie gewiss schnell zu einen Nenner kommen und glücklich mit einer Eins Plus nach Hause gehen.

      So wie Lios Augen funkelten und er sich freute...Musste Harvey sich schon insgeheime eingestehen das Ineb schon eher zu den Jungs gehörte auf die Harvey stand...
      Irgendwie lösten besonderes diese in ihm eine Art Beschützerinstinkt aus und er wollte dann gern mehr von diesen niedlichen Reaktion sehen...
      ...Aber das konnte er schlecht sagen, dass würde gewiss Inebs Männlichkeit beleidigen,
      so wie er darauf beharrte ein Mann zu sein.

      "Alles gut! Mach es mit mir so fest du möchtest."
      ...
      Puh, Ineb teste gerade wirklich Harvey grenzen aus....
      ...Tatsächlich wusste Harvey selbst nicht so eine Grenzen waren, so oft sorgte er sich das es übertrieb...Und dann was schlimmes passieren könnte.

      "...Also, halt dich nicht zurück, ich bin ein Mann und krieg es schon hin!"

      Die Worte von Ineb gaben denn ganzen die Bestätigung und Harvey fühlte wieder ein wenig Mut in sich aufkommen sich nicht zu sehr zurück zuhalten...Sie hatten wie Ineb schon sagte das Safe-Wort.
      So beobachtete Harvey wie Lio sich wirklich auf Kommando hinlegte, wobei er deutlich das sehen konnte was sein Mitbewohner so verzweifelt hatte zu verstecken...
      Aus Respekt versuchte Harvey nicht so drauf zu starren aber er konnte sich gut Vorstellen das es langsam schmerzhaft werden könnte für Ineb, dieser trug schon...nun eng anliegende Hosen.



      "B-bin bereit..."
      Allein der Anblick den Lio jetzt gerade bot, ließ ein wenig Hitze in Harvey Gesicht Aufsteigen.
      Durch diese Erwartung, wollte Harvey umso mehr jetzt das tun worüber sein Hirn gern Fantasierte in seinen einsamen Stunden...

      So nahm er seine dunkle Jacke und beugte sich über Ineb, da er sich sonst denn Kopf an dem oberen Bett stoßen würde.
      Erst sachte begann er die Ärmel erst locker um die Handgelenke zu legen. Dann aber mit einem schnellen, entschlossenen Griff wurden die Jackenärmel fest zusammengezogen.
      Er zog die Ärmel zu straff das, sie leicht auf der Haut von Ineb einschnitten während der denn Knoten zusammen band.
      Harvey konnte sehen wie die Haut an der Stelle heller wurde...Er Prüfte die Festigkeit und zog die überstehenden Stoff seine Jacke höher zum Bettgestell um sie daran zu befestigen...Um Ineb mehr das entkommen zu erschweren.
      Dabei hatte sich wirklich nicht zurück gehalten und die Ärmel um dessen Handgelenk sehr fest gezogen....
      Unbekümmert über die späteren falten seiner Jacke machte noch einen festeren Knoten um sich das Werk dann zu betrachten.
      ...

      Seine Augen fuhren über den wehrlosen Anblick von Ineb detailliert und spürte wie ihm selbst das Atmen schwere fiel.
      "...Uhmm....Geht es?", fragte Harvey mit etwas belegter Stimme. Er wusste nicht warum aber fand es....Sah einfach unglaublich Attraktiv aus...So als würde sich jemand ein das Hemd aufknöpfen oder enge leder Kleidung tragen...Wie seine Ärmel die Handgelneke von Ineb feste an der Position hielt....

      Vorsichtig hob Harvey seine Hand an die sich hebende Brust von Ineb...Auch....hier würden bestimmt...enge Fesseln gut aussehen....
      "...Es...steh dir...", sprach Harvey leiser und merkte wie die Hitze ihm regelrecht den Verstand vernebelte.
      "Wenn...ich mehr Möglichkeiten hätte dich, feste....zu Fesseln würde ich das am liebsten über dein ganzen Körper verteilt machen..."


      Seine Finger wanderten weiter über Inebs Körper entlang als würde er es sich das BIdlich vorstellen...
      "Quer...Über deine Brust...Hinunter zu deiner Hüfte...", sprach Harvey weiter wobei seine Hand weiter hinunter wanderte und an seinen Hosenbund stoppte.
      "...Auch zwischen deine Beine, so...das du dich überhaupt nicht mehr bewegen kannst."
      Mutiger begann seine Hand etwas weiter wandern zu lassen wo sich Ineb Beule befand...
      "...Und...dann könnte ich mit dir anstellen was ich will..", sprach Harvey zu Ende und zögerte dann jedoch etwas...Nicht das gerade zu weit ging und Ineb damit überforderte.
      Daher beließ er es erst mal mit Worten um zu sehen wie sein Mitbewohner darauf reagiert.
      "Oder wenn du mich darum bittest....Dich gröber Anzufassen um dich aus dieser Lage zu befreien fände ich das sehr...Erregend."
      Sein Herz schlug ihm etwas schneller und merkte wie die Worte ihm regelrecht über die Lippen kam...Er wollte noch viel mehr sagen...

      ____________________________________

      Wyatt Carson Lyons

      "W-w..w--wenn du das möchtest...Mit mir wird es aber schnell langweilig... "
      "Hach, das glaube ich nicht, sag das doch nicht."
      Es erschreckte Wyatt insgeheime wie unterschiedlich sie beide waren...Gleichzeitig machte sich Cabriel für ihn nur noch Interessanter näher kennenlernen zu wollen...
      ...Mich langweilst du wirklich nicht Cab....


      Wyatt spürte eine gewisse aufsteigende Distanz zwischen Cabriel und ihm...Hatte er...Cabriel verletzt oder verärgert?
      Langsam begann sich der Grünhaarige Gedanken zu machen...
      Trotzdem lächelte er munter als sie das Zimmer von Cabriel und Tyler betraten.

      Er ließ sein Blick schweifen, wirklich viel dekorieren und einrichten kam die Jungs gar nicht...Die erste Nacht hatten sie nicht mal hier in der WG verbracht.
      Auch die Tasche von Tyler stand unordentlich herum, vermutlich hatte auch anfangen wollten auszupacken.
      Die bekannten Knopfaugen des Teddybären von Tyler bemerkte Wyatt jedoch sofort, echt süß das Tyler diesen immer noch hatte...Er machte zwar ofdt dumme Scherze aber sonderlich Kindlich hatte Wyatt sein Alten Freund nicht eingeschätzt oder das an alten Sentimentalen Dingen hing...Wenn er daran dachte das Tyler einige Dinge die sich zusammen erlebt haben einfach so vergessen hatte....
      Ob.,..er sich überhaupt noch an Spencer erinnerte....?

      "Lass mich kurz ...die Taschen, die mir---eh... Ich pack sie schnell aus, damit Tyler nicht wütend wird..."
      Wyatt schaute zu den Taschen und lächelnd wieder zu Cabriel.
      Huh...?
      Hatte sich Wyatt vorhin etwas zu Barsch ausgedrückt? Es war ja nicht so als wäre Sam ein verbotenes Wort das nie wieder ausgesprochen werden sollte, es reizte ihn jedoch einfach das Cabriel so oft von diesem Sprach....
      "Ohhh ja gute Idee! Tyler ist richtig Ordnungsfanatiker. Aber ich glaube nicht das es gleich wütend wird.", lachte Wyatt ein wenig und wollte Cabriel am liebsten helfen. Neugierig was so alles in denn Koffer hatte war er ja schon! Und dieses Päckchen! War das ein Geschenk von Sam?
      ...Es war für Wyatt wirklich schwer zu begreifen was von dem Ex-Freund von Cabriel halten sollte....Er sollte sich wohl Cabriels Worte am besten immer wieder zu Gemüte führen...Sich von Sam fern zu halten.

      "M-möchtest du währenddessen meine Konsole? Mir beim Aufräumen zuzusehen ist sicher öde..."
      ...Konsole?
      Verwundert nahm Wyatt das Gerät entgegen als hätte der Schauspieler sowas zum aller ersten mal in seinem Leben in den Händen gehalten.
      Durchaus wusste Wyatt was das war er Lebte schließlich nicht hinterm Mond nur....Gespielt hatte mit sowas noch nie...
      Aus einer Mischung aus Neugier aber auch Irritation als wüsste Wyatt nicht was da gerade anschaute legten sich seine Finger auf die leicht abgenutzten knöpfte.


      "Ich glaube Animal Crossing könnte dir gefallen, Mario Kart oder Hello Kitty: New Island... "
      Als würde Cabriel auf einmal Dinge von einer Anderen Welt erzählen starrte Wyatt wie ein motte das Liccht weiter die Konsole an.
      Die Namen klangen ganz...Putzig...wirklich etwas das Wyatt gefallen könnte aber....
      Der Grünhaarige wagte es nicht Cabriel zu unterbrechen irgendwie schien diese Sachen ihm ja...Zu Gefallen...

      "...Du kannst sie auch mitnehmen und wieder gehen, fühl dich nicht verpflichtet bei mir zu sein..."
      ...
      Wyatt zog die Augenbrauen zusammen und schaute Cabriel etwas nach der mit dem Aufräumen begann.
      Aber...ich bin doch gerne bei dir...


      Keiner Zwang Wyatt hier zu sein er...Könnte gewiss auch andere Dinge tun aber....
      Sein Blick fiel wieder auf die Konsole zurück und unsicher wählte ein Spiel aus....
      Leise dröhnte ihm die Musik von Animal Crossing entgegen....Auf dem Start Bildschirm lief ein Putziges Tier über eine Grasfläche und hielt eine Gießkanne in seine Pfötchen...
      Kurz hatte Wyatt das Gefühl Regelrecht seine Tagträume vor Augen zu sehen, weswegen r verarbeitend Blinzelte...Nein, das war die Realität....

      "Ich werde noch Weilchen hier bleiben.", verkündete Wyatt strahlend und setzte sich auf die unter Bett von Tyler.
      Da er Cabriel wohl wirklich eher im Weg stand beim Aufräumen seiner Sachen beschäftigte sich Wyatt wirklich für einen Moment mit der Spielekonsole.
      Tatsächlich machte wirklich Spaß.


      Auch wenn ihm die Steuerung und die Kamera Führung überforderte bekam irgendwie hin.
      Je mehr er spielte hatte das Gefühl immer mehr darin zu versinken zu vergessen warum eigentlich Cabriel begleitet hatte.
      Ab und zu jedoch Blickte Wyatt von Konsole auf umzusehen wie weit Cabriel war oder ob er nicht doch lust hatte wieder mit ihm ...Blickkontakt zu halten...Aber dem war nicht so...Viel mehr wirkte Cabriel auf den Grünhaarigen betrübter als zuvor...Lag es an dem was sich in dem Geschenk befunden hatte?
      Wyatt war so neugierig er wollte Cabril Löcher in den Bauch fragen aber zugleich wirkte Cabriel wirklich erschöpft als wäre seine innere Batterie aufgebraucht.
      In solchen Momente brauchte Wyatt immer eine feste Umarmung!

      "Ich... leg mich dann hin... Mach nur was du möchtest, ob du reden willst, kuscheln, weggehen oder was anderes... Ich werde wohl nicht so schnell einschlafen..."
      ....
      Noch immer sah ihn Cabriel nicht an...war...es....weil es ihm Egal war?
      Hauptsache...das Wyatt zufrieden war...?
      ....
      Langsam begann der Griff um die Konsole....fester zu werden.

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      ......
      "Was wollen wir heute spielen, Freunde? Heute Regnet es leider aber wir können bestimmt ein Bettspiel spielen! Oder wollt ihr lieber ein Film schauen?", fragte Wyatt mit lieben Lächeln.


      Die Begeisterung seiner Freunde hielt sich heute jedoch sehr in grenzen. In letzter Zeit sah Wyatt immer wieder wie die Anderen Kinder mit den Augen rollten und nur gezwungen mitspielten wenn Wyatt ihnen Vorschläge machte war es immer wieder: "Mach was du willst, solang du Spaß hast Wyatt."
      Heute aber schien einer seiner Freunde keine Lust darauf zu haben irgendwas zu spielen was Wyatt unterhalten würde.
      "Sag mal...Hast du überhaupt keine Spielekonsolen? Du bist doch Reich Wyatt, du könntest dir doch jedes leisten die du willst und jedes Spiel!"


      Die Worte ließ Wyatt ein wenig die Augenbrauen zusammen ziehen.
      Langweilten sich seine Freunde etwa...?
      "Naja....Meine Mutter sagt das Videospiele nicht gut für mich wären...", erklärte Wyatt leiser und er erinnerte an das letzte Gespräch mit seiner nur sehr ungern zurück.

      Sophia konnte es nicht mehr hören, es war schon das dritte mal das Wyatt fragte ob er nicht wie die Anderen Kinder ein Gameboy haben dürfte. Sie war strickt dagegen...Ihr kleiner Junge war schon jetzt ständig in seiner kleinen Traumwelt verschwunden, das würden diese Hirn-Fressende Games doch nur noch schlimmer machen!

      "Ich habe nein gesagt Wyatt, du bist ein kluges Kind und brauchst keine Videospiele die sind nicht gut für dich.", antwortete sie mich aufgesetzten Lächeln ihrem Sohn.
      "Du fängst dann nur an Unsinn zu erzählen, ich möchte das du in der Realität bleibst und da gibt es keine Kunter Bunten Pixel. Außerdem ist viel zu viel Gewalt in diesen Spielen! Du wirst Alpträume bekommen!"


      Obwohl das seine Mutter sagte....
      Wyatt wollte nicht das seine Freunde sich langweilten...
      Er merkte doch wie sie schwer aus Atmeten und immer wieder zur Uhr schauten...Abwartend wann sie endlich nach Hause gehen konnten...Mit ihm...Langweilten sie sich immer so schrecklich schnell...Dabei bemühte sich Wyatt doch so sehr irgendwas zu tun damit sie Spaß hatten! Und in letzter Zeit sprach man ständig nur von Videospielen.
      Seine Mutter achtete Penibel darauf das Wyatt nichts liest oder schaute mit zu viel Gewalt oder Kraftausdrücken...
      "Aber...Mama ..es nicht für mich, ich möchte wenn meine Freunde---",begann Wyatt doch plötzlich wurde der Blick seiner Mutter stechender das der Grünhaarige unwohl die Lippen aufeinander presste.

      "Wyatt.", erhob Sophia ihre Stimme deutlich warnend.
      "Du bist kein ungezogenes Kind, du hörst darauf was ich sage! Keine Spiele Konsolen, dass ist mein letztes Wort. Enttäusch mich nicht...Du bist ein der Sohn der Lyons Familie und musst dich nicht Anderen Anpassen. Sie müssen sich nach dir richten."


      "Hast du das Verstanden, Wyatt?"

      ...
      "Ja, Mama ich hab es Verstanden...Tut mir Leid...Ich werde nicht noch mal fragen."


      ....
      Ja....
      Er war ein Liebes Kind.
      Er war ein Braves Kind das auf die Älteren hört....
      Denn wenn er immer Lieb war...Das war man zufrieden mit ihm und auch brachte man ihm...Liebe entgegen.
      Er...war ein Braves Kind....
      Er war.....

      "..Ich kenne dich du bist ein kluges Kind Wyatt...Anderes als die Naiven Kinder in deinem Alter...."
      ...Er möchte....niemand verlieren....oder enttäuschen....


      Er war ein Braves Kind....
      Ja Mama....
      Jawohl Vater...
      Alles was du willst...Mein Liebster....
      Er....wollte allen Gefallen....Aber....

      ....Da gab es eines....was Wyatt noch VIEL mehr mochte als geliebt zu werden....
      .....
      "Schaut mal was ich mitgebracht habe!", rief plötzlich einer Wyatts Freunden an diesem Regnerischen Tag.
      "Woha cool ist das ein Gameboy?"
      Seine kleine Gruppe an Freunden scharten sich ganz begeistert um das Gerät.

      Wyatt blickte mit mulmigen Gefühl zu seinen Freunden die ihm auf einmal gar keine Beachtung schenkten, sie sahen ihn...Nicht einmal mehr an.
      Ignoriert mich nicht....
      Voller Energie sprachen aufreget über ein Spiel dessen Namen Wyatt noch nicht einmal gehört hatte...Sie redete von...Auf Leveln und das sie Überstunden damit verbrachten hatten ein Item zu suchen....
      Ignoriert mich....nicht...!!
      "Wyatt du kannst ja mit deinem Brettspiel spielen oder was auch immer....", sprach der Freund welcher den Gameboy mitgebracht hatte ohne ihn dabei anzusehen.
      Es...war ihm Egal.
      "Ja oder erzähl irgendwas...", meinte eine Freundin mit einem Schulter zucken währen ihr Blick weiter auf der Konsole klebte.
      .....Ignoriert mich nicht.....

      Wyatt gefiel...das Überhaupt nicht.
      Er brauchte....Aufmerksamkeit.
      Wenn er schon keine Liebe spüren konnte war es die Aufmerksamkeit die ihn am Leben hielt....
      Und die....Nahm ihm seine Freunde gerade....Es reichte ihm nicht wenn sie nur bei ihm waren und alles duldeten was er wollte...ER....wollte in ihrem Fokus sein....Sie sollte sich freuen IHN anzusehen....Sie...Ignorieren ihn....Er könnte jetzt gehen und es würde kein unterschied machen....

      "Darf...Ich auch einmal kurz den Gameboy?", fragte Wyatt etwas schüchtern Lächelnd und seine Freunde warfen ihm etwas abschätzige Blicke zu.
      "Äh? Sagte deine Mami nicht du darfst nicht? Warum sollte dir mein Gameboy geben??", patzte einer seiner Freunde aber dann stieß ihn der Andere Kumpel mit dem Ellbogen an mit leisen zischen. "Junge...denk...ans Geld."
      Wie auf Knopf drück änderte die Mimik des Jungen wieder und er reichte Wyatt die kleine Spielekonsole. "Okay aber nur kurz.", meinte dieser und Wyatt Lächelte freudig zurück.
      "Danke bekommst es auch gleich wieder---"
      Gespielt tat Wyatt so als hätte er denn Game versehentlich fallen lassen...Sofort hörte man wie der Gameboy auf den Boden aufschlug und etwas splitterte.
      "Ohhhh Nein! das tut mir Leid!", stieß Wyatt aus und ihm kam sogleich Tränchen in den Augenwinkel während sein Freund schockiert sein Kaputten Gameboy auf hob.



      "Verdammt! Wyatt!! Der Gameboy komplett kaputt!!"
      "Ernsthaft Wyatt?! Konntest du nicht aufpassen...?!"
      "Wyatt du bezahlst ihm ein neuen!"
      "...Dir sollte man echt ganz nichts in die Hand geben Wyatt!"
      Die Negativen Stimmen seiner Freunde und ihre düsteren Blicke legte sich alle auf Wyatt.


      ...Sie alle....sahen ihn nicht nur an, ihre ganze Aufmerksamkeit lag auf ihm.


      "......! Wyatt!! ........!!"
      "...... Wyatt?!...?!"
      "Wyatt ..................!"
      ".......... Wyatt!"

      Ohhhhh.....
      Wie wundervoll...das war....
      Ich Liebe euch auch....Ich LIEBE euch auch alle! Danke....Danke....für eure....Aufmerksamkeit....


      "Ich werde....dir denn Gameboy bezahlen.", lachte Wyatt so glücklich als hätte er gerade Geburtstag.

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      .......
      Shhhhhh~
      Wyatt?
      Wie wäre es...?
      Möchtest du nicht auch Cabriels volle Aufmerksamkeit....?
      Hihi♥ Wie wäre es....Wenn du es wie damals machst....?


      Komm schon....Das geht ganz schnell....Mach es Kaputt....
      Na los Wyatt...Mach die Spielekonsole von Cabriel Kaputt....
      Du hast doch gemerkt wie ihm das Thema Games Gefällt das könnte ihn verletzten....
      Na los...mach....MACH SCHON♥


      Du brauchst seine Aufmerksamkeit....Gerade doch sehr dringend....Na los...Na Los♥
      Und wenn die Spielekonsole nicht ausreicht....

      Zerreiß...das Foto....Das er in der Hand gehalten hat....Tu nicht so Artig Wyatt du hast es genau gesehen!
      Mach....Ihn so richtig Wütend...so das er dich vielleicht sogar Hasst?
      Er wird dich anschauen ...An dich denken....Und dich nicht Verlassen....


      Mach schon....Mach schon...Mach es Kaputt...!!
      Und wenn du nicht willst das dich hasst tu einfach so asl wäre versehentlich passiert....
      ....Na los....Tu es...Tu es Wyatt....Sei....ein Ungezogenes Kind~♥
      ..........


      „Ich kann dich nicht ausstehen.“
      .......
      Eine Träne landete auf dem Bildschirm der Konsole und Wyatt schluckte schwer um ein schluchzen zu unterdrücken.
      Cabriel...Möchte...ihn wohl wirklich....Nicht.
      Darum....wollte Wyatt so sehr seine Aufmerksamkeit....
      ...Aber...eigentlich....
      ....
      ......
      Dieses....eine mal...spürte es Wyatt tief in seinen Herzen....Wollte.... er nicht nur seine Aufmerksamkeit....
      Er wollte...eigentlich...wirklich gern von ihn gemocht werden.


      Die nächste Träne rollte ihm über die Wangen und rasch wischte Wyatt mit dem Ärmel sie von der Konsole....
      Das nächste aufschluchzen konnte der Grünhaarige dann doch nicht zurück halten.
      Seine Wangen erröteten als die Konsole beiseite legte bevor er doch noch auf diese dunklen Gedanken kam sie mit Absicht kaputt zu machen.
      Mit dem Arm wischte sich Wyatt über seine Augen und versuchte sich zusammen zu reißen....Wie...Bescheuert musste das auf Cabriel wirken?! Auf einmal fing an hier in Tränen auszubrechen wie ein verwöhntes KInd....
      "...Tut mir Leid ich wollte...dich...nicht stören....", presste Wyatt schwer raus. Wo war plötzlich seine ganze Positive Energie hin?!
      "Ich...wollte nicht Gemein zu dir sein....Du...kannst natürlich so oft über Sam reden wie du willst...ich...war...bloß...Neidisch...Das war...Kindisch von mir...Und wenn es dir gar nicht gefällt das hier bin....Dann sag es doch gleich....Nur weil mich dich aufzwingen habe...."
      Die Tränen fiel ihm auf einmal wie Wasserfall über die Wangen das die Augen zusammen kneifen musste.
      "Wenn du mir das nicht ehrlich sagst...tut mir noch viel mehr weh als wenn du mich abweist...."
      Zwar war Cabirle keiner seiner gekauften Freunde aber er tat das doch auch alles nicht für sich selbst....
      "...Die Pfannkuchen schmeckten schrecklich....", setzte Wyatt nach als er sich über die Augen wischte....
      "ich hab noch nie....sowas....widerwärtiges gegessen...."
      ....
      Jetzt...Tat ers doch....
      Anstelle die Konsole kaputt zu machen fing er an wild Dinge auszusprechen die Wyatt nicht aussprechen wollte....
      Ein schmerzliches lächeln kam ihn als erneut schluchzte.
      "Soll...ich weiter reden? Du sagst ja...ich soll machen was ich möchte...."
      Believe Me ~

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