Oscar Bell & Dax
Larry & Évrard
Der gesamte Sushi-Laden schien für einen Moment in einer absurden, surrealen Blase gefangen zu sein. Während die Luft von drohender Gewalt und dem Gestank von rohem Fisch und Schweiß schwanger war, plapperte der Blonde munter drauf los, als befände er sich auf einer Teeparty.
"Beni und Dax sind jedoch krank geworden und ich -Bosco- bin für ihn eingesprungen...und das Kerlchen da ist Dean."
Larry stieß ein verächtliches, tiefes Seufzen aus und massierte sich genervt die Schläfe. Bosco? Dean?
Glaubte dieser Vollidiot ernsthaft, solche lächerlichen Decknamen würden hier irgendjemanden täuschen? Jetzt wo ihre richtige Namen schon längst gefallen waren? Andererseits war Évrard nicht gerade von der schlausten Sorte...Vermutlich fiel er tatsächlich darauf rein.
Doch es kam noch schlimmer. Die obszönen, völlig deplatzierten Bemerkungen über sich paaren wollende Koboldhöhlen und was seine Hände und sein Mund schaffen könnten, ließen Larrys Miene nun weiter genervt werden.

Langsam befürchtete Larry auf der falschen Seite zu spielen...
"Oscar...", murmelte Larry kopfschüttelnd: "...Wo hast du diesen geisteskranken Freak nur aufgetrieben?"
Doch Oscar hob nur seine breiten Schultern, in Grunde konnte er nicht einmal sagen wo genau er Beni aufgetrieben hatte...Die Sache mit der Insel und der ganze anderen abgefahrenen Dinge die passiert waren über die Janon Todschweigen wollte.
Das ganze kapierte er nicht wirklich...Genau so wenig von dem abgedrehten Zeug von dem Beni da redete...
Koboldhöhle?
Oscar dachte immer er wäre Geistig zurückgeblieben wegen denn vielen Drogen die er sich in seiner jüngsten Teenager Zeit reingeworfen hatte.
Nun sah er zu wie Beni--- Besser gesagt Bosco sich das Sushi reinpfefferte...

Wenn sich Oscar nicht irrte verkaufte die hier nie wirklich gewöhnliches Sushi....
Allein die düsteren Blicke der Anderen Anwesenden zu sehen sagte mehr als Tausend Worte.
"Gutes Zeug hier, der Chefkoch musste dafür geküsst werden."
Évrard, der die Küche dieses Laden mit eiserner Faust und scharfen Messern führte, war der Chefkoch. Dass dieser Großmaul seine Arbeit lobte, während es von zehn bewaffneten Killern umzingelt war, entlockte ihm ein kehliges, raues Lachen.
Zugleich aber provozierte es ihn maßlos wie ein einfacher Schlucker ihre Kostbare Ware verschlang ohne danach auszusehen das er dafür bezahlen würde. Ein finanzieller Verlust...
Er wollte ihm umso mehr den Arsch aufreißen...

Innerlich zählte er genau ab, wie viel dieser Bosco da gerade in sich hineinstopfte. Falls er ihn heute hier umlegte, würde er herausfinden, wer zu seiner Familie gehörte, damit diese das Geld auftrieben... Zur Not würde er sich eben dessen Freunde krallen!
"Du quasselst echt viel...unnötiges Zeug...das ermüdet voll. Wenn du nicht gegen uns kämpfen willst, warum verziehst du dich nicht einfach in die Küche, zum stinkenden Hering? Was ich echt hasse sind unerzogene Prinzchen, die sich aufführen als haben sie schon längst alle Karten in ihren Händen. Denkst wohl...dass du immer noch Ossi an seiner Leiner hast."
Unerwartet nahm der in Larrys Augen ungebetene Freak ihn kurz ins Visier.
Larry konnte direkt spüren, wie unsympathisch Beni ihn fand...
....Wie gemein.~
Doch Larry konnte sich darüber nur amüsieren, wenn er wollte, wäre Oscar schneller wieder an seiner kurzen Leine, als dieser unterbelichtete Dark-Heart-Träger vor ihm blinzeln konnte! Das Ding war nur: Für die Sharks war Oscar nutzlos geworden... Daher brauchte Larry ihn gerade nicht.
Mittlerweile aber schien Oscar einen anderen Nutzten gefunden zu haben.
"Mh, mit ein ungezogene Prinzchen wurde ich noch nie vergleichen.", schmunzelte er unterkühlt belustigt.

Ob dieses Dark Heart ihm wohl verriet das mit ihm etwas nicht stimmte? Larry achtete sehr gut auf seine Tarnung, schon bedauerlich das so eine große Macht in den Händen solcher unterbelichteten Person lag...Larry wüsste VIEL besser damit umzugehen.
Larry würde ganz sicherlich seinen Platz hier nicht verlassen, in Gegensatz von dieser kleinen Truppe wusste er genau wie das Machtverhältnis war.
"Ossi gehört jetzt zu meinem Rudel. Zu Bosco. Und wer sich wegen Ossi auskotzen will, meldet sich zuerst Mal bei mir. Ich nehme all' seine Schulden gerne an. Dafür ist ein Anführer doch da."
Das war ja wirklich, herzallerliebst!
Larry konnte förmlich sehen wie Oscar bei diesen Worten eine Erleichterung auf seinen Herzen spürte. Der Rothaarige wusste das der Dummkopf eigentlich eine ziemlich einsame Seele war obwohl er es liebte in einer großen Gruppe zu sein. Nur stand in den ernsten Situation nie jemand hinter ihm...Vermutlich hatte er mit Beni das erste mal eine Freund gefunden der ähnlich wie er tickte. Bedauerlicherweise teilten sie sich wohl eine Hirnzelle...Es wäre wirklich vom Vorteil wenn sie jemand hätten der diese Dummköpfe führt.
Jedoch konnte Larry erkennen das dieser Typ der mit der Gabel spielte sicherlich einiges einstecken konnte...
Es kribbelte in Larry seinen Wunden punkt zu finden und ihn von innen heraus zu zerstören bis aus ihm nur noch ein Häuflein elend zurück bleibt.
Doch in Gegensatz zu ihnen wusste Larry sich zu zügeln und schenkte dem Dilemma keinerlei weitere Aufmerksamkeit, sein Blick glitt zu den großen Fenster...Vermutlich würde das geschlossen Schild nicht ausreichen. Der Geruch von Tod verbreitete sich schon in der Luft...
"Ossi hat doch schon bereits gesagt, was wir mit euch machen. Wir verarbeiten euer gehacktes Fleisch mit dem stinkenden aber gutschmeckenden Sushi. Ich bin richtig gut in Gerichten zubereiten. Meine Kochkünste sind so 1A wie mein Körper im Bett und im Nahkampf."
Der Kerl nahm den Mund ziemlich voll, sichtlich war hier keinerlei Bedrohung für ihn und das ganze war eher wie ein nettes Vorspiel für denn Haupt Attraktion.
Schneller als es die Menschlichen Augen und Reaktionszeit zu ließ, rammte Beni denjenigen der ihm die Zigarette verwehrt hatte in mitten seine Kehle...Kein direkter Tod wie man schließlich von dem widerlichen geröcheln vernehmen könnte...Ihr eigentlicher Boss Bruno wäre sicherlich ganz angetan gewesen von dieser Bestleistung besonderes der Französische Akzent. Ein Glück das dieser heute frei hatte und seiner Lieblings Beschäftigung nach ging...Vermutlich wäre auch Évrard vor Eifersucht geplatzt da es ihm nie gelang ein Französischen Akzent hinzu bekommen.
„Et voilà. Ein Haispieß…“
"...EHHH?!", stieß Évrard aus als könnte er nicht fassen das dieser Typ wirklich die Eier hatte einfach einen seiner Leute abzustechen.

"Zeit zu tanzen.~"
Und mit diesen Worten begann das Blutige Spektakel.
Bevor der Kerl mit dem spanischen Akzent blindlings in den Kampf stürmen konnte, hielt Larry ihn bestimmend am Arm zurück:
"Lass ihn sich austoben...", raunte Larry ihm spitzzüngig zu.
"...Es sei denn du willst dir entgegen lassen wie miserabel seine Leute sind, wenn sie nicht einmal mit diesen Typen zurechtkommen. Das zeigt nur, dass du in der Auswahl deiner Wachhunde jämmerlich versagt hast."

Évrard gab ein wütendes murren von sich als er sich im ersten Moment weigerte sich von Larry Worten beeinflussen zu lassen aber Larry raunte ihm noch leise zu:
"...Du wirst ihn ganz für dich allein haben."
Genau jedoch diese Worte brachten Évrard doch zum stoppen und er sah schließlich zu wie Bosco und dieser Dean die bewaffneten Typen wirklich in die Mangel nahmen...
Solch eine bestialische Brutalität hatte er wirklich nicht erwartet.
Diese Kerle schien nicht zum ersten mal das Leben anderer ausgelöscht zu haben!
Oscar, der das grausige Spektakel von der Seite beobachtete, riss die Augen so weit auf, dass sie förmlich leuchteten. Alle vorherige Angst vor Évrard war wie weggewischt, ersetzt durch ein fettes, begeistertes Grinsen.
"Cooooool...!", entfuhr es dem Blondschopf, während er die Fäuste ballte.

Er stand einfach unfassbar auf Bad Boys und Kerle, die wussten, wie man richtig austeilte und das hier übertraf alles! Wie ein fanatischer Zuschauer bei einem illegalen Deathmatch starrte er auf das Duo. Dax und Beni harmonierten auf eine fast schon beängstigende Weise, als hätten sie jahrelang nichts anderes getan, als gemeinsam Räume in Schlachthäuser zu verwandeln.
Der schweigsame Riese DAx verzog keine einzige Miene, als ein Shark-Mitglied versuchte, ihn mit einem Klappmesser anzugreifen. Dax wich nicht einmal aus!
Er packte den Arm des Angreifers, brach das Gelenk mit einem widerlichen, trockenen Knacken und schleuderte den schreienden Kerl mit purer, roher Kraft quer durch das Lokal exakt vor Benis Füßen der dann den Rest erledigte!
Oscar hielt es nicht mehr aus, nur tatenlos am Rand zu stehen.

Das Adrenalin pumpte wie flüssiges Feuer durch seine Adern.
"Lasst mir auch noch welche übrig!", brüllte Oscar wild und stürzte sich kopfüber ins Getümmel. Er schnappte sich im Vorbeilaufen einen der schweren Barhocker aus massivem Holz und schmetterte ihn mit voller Wucht gegen den Rücken des nächsten Mafiosi, der gerade zitternd seine Schusswaffe auf Dax richten wollte. Das Holz zersplitterte krachend und der Kerl ging hart zu Boden.
Doch mitten im Rausch des Kampfes, während Oscar ausholte, um einem weiteren Typen seine Faust ins Gesicht zu rammen, huschte sein Blick wieder zu Beni. Der Blonde lachte regelrecht, während das warme, frische Blut der Feinde sein Hemd und sein Gesicht tränkte.... Die absolute Skrupellosigkeit und unersättliche Blutrünstigkeit, mit der sein neuer 'Anführer' diese Männer nicht einfach nur besiegte, sondern sie kaltblütig und genussvoll ausweidete, überrumpelte Oscar für einen winzigen Moment.Oscar liebte den Schmerz, er liebte wilde Prügeleien, gebrochene Nasen und das Brennen der Muskeln. Insgeheim genoss er es, wenn ein dominanter Kerl ihn brutal in die Schranken wies aber das hier? Das war blankes, erbarmungsloses Gemetzel. Ein kurzes, unkontrolliertes Schaudern lief über seinen Rücken, doch es war eine elektrisierende Mischung aus Ehrfurcht und purer Aufregung. Beni war wirklich kein normaler Schläger...!
„Ahh… ich habe… schon viel zu lange nicht mehr gegen einen ganzen Mob gekämpft. Meine Knie sind weich wie Pudding.“
Schwer atmend ließ Oscar seinen Blick durch den zerstörten Sushi-Laden schweifen. Die Brust des Blonden hob und senkte sich rasend schnell. Eine seltsame, fast schon toxische Mischung aus Emotionen durchzog ihn wie ein elektrischer Schlag. Das viele frische Blut, die zuckenden Körper der Mafiosi... es war verdammt beängstigend. Eine so rohe, skrupellose Gewalt hatte selbst er in seinen wildesten Schlägereien noch nie erlebt.Doch als Oscar zu Beni sah, schluckte er seine Furcht hinunter. Er hatte noch viel mehr Angst davor, selbst als Leiche auf diesem Boden zu enden oder wieder als willenloser Köter an der Leine der Sharks zu landen. Er wollte leben. Er wollte frei sein! Frei von dieser verdammten Mafia! Aus tiefstem Herzen hoffte er, dass Benis irrer Blutrausch genau diesen Wunsch in die tat umsetzten würde!
„Bestimmt greift jetzt irgendein langweiliger Ehrenkodex, nach dem Oscar dich umbringen muss oder du ihn… aber weißt du, ich bin jetzt sein Anführer. Das heißt, seine Schulden gehören mir. Lass uns eine Wette abschließen: Wer von uns beiden kann wirklich in fünf Minuten den jeweils anderen umlegen? Du darfst auch auf mich als erstes zukommen… und vielleicht nutze ich die Zeit, um mal kurz deinen weichen Hintern abzutasten. Der ist echt einladend...“
Aber wie es schien hatte Beni ähnlich wie er ein etwas seltsame Perversität auch wenn Oscar nicht wirklich nachvollziehen konnte was Beni nun ausgerechnet an diesem Évrard reizte.
Während Beni seine perverse kleine Wette vorschlug, trat Dax lautlos und wie ein massiver, unüberwindbarer Schatten hinter ihn. Der stille Hüne baute sich auf, verschränkte die muskulösen Arme und starrte Évrard und Larry mit einer eisigen, völlig unbewegten Miene an. Bereit für alles, was nun kommen mochte.
Doch Évrards Reaktion war alles andere als berechenbar.... Die mörderische Präsentation von Beni hatte beim dem Pet vom Boss genau den falschen Schalter umgelegt. Ein dunkles, bestialisches Glühen trat in die violetten Augen des Mexikaners. Die Adern an seinem Hals traten hervor, und ein fast schon lustvolles, wildes Keuchen entwich seiner Kehle. Er war sichtlich erregt, hungrig nach dem Chaos, das ihm dieser Freak versprach. Endlich jemand, bei dem es echten Spaß machen würde, ihn in Stücke zu reißen!!
Was seine Leute betraf scherte es ihn sichtlich kein Stück aber auch Larry zeigte überhaupt keine Reaktion darauf.
Évrard stieß ein dreckiges, donnerndes Lachen aus und kam zügig, stampfenden Schritt auf Beni zu.
"Joderlo todo!! Ehrenkodex! Ich werde mein verdammtes Magazin..."

Er zog mit einer fließenden Bewegung eine pechschwarze, extrem modifizierte Desert Eagle .50 aus seiner Seitengurt:
"...Komplett in deinen hübschen Körper reinballern!"
Er riss die schwere Waffe hoch. Doch im aller letzten Bruchteil einer Sekunde als sein Finger sich bereits um den Abzug krümmte, riss Évrard den Lauf grausam grinsend zur Seite. Er zielte nicht auf Beni.
Der eiskalte Stahl war direkt auf Oscars Stirn gerichtet.
"Aber zuerst...."

"....muss weg dieser nutzlose Ballast!"
Der ohrenbetäubende Schuss riss die Luft in Fetzen.
Oscar schloss instinktiv die Augen, riss die Arme hoch und wartete auf den tödlichen schmerz....Er wusste doch dieser Mistkerl wurde nicht Fair Kämpfen ohne sicher zu sein das Oscar endlich in Gras biss.
Doch der schmerz kam nicht.
Stattdessen hörte er ein feuchtes, dumpfes Reißen von Fleisch direkt vor sich.Als Oscar blinzelnd die Augen aufriss, sah er Dax's breiten Rücken direkt vor sich.
Der gigantische Lakai hatte sich mit purer, roher Geschwindigkeit genau in die Schussbahn geworfen. Die großkalibrige Kugel hatte Dax’ Brustkorb durchschlagen.
Évrard senkte die Waffe ein Stück und stieß ein abfälliges, enttäuschtes Zischen aus.
"Tsk...Was für eine Verschwendung...!"
Oscar war total perplex über die Tat von Dax als ihn reflexartig nach vorne stürzte und seine massiven Schultern packte um verzweifelt, das enorme Gewicht des blutenden Mannes zu stützen.
Évrards ließ die schwere Desert Eagle mit einer fließenden Bewegung zurück in sein Holster gleiten. Für das, was er jetzt vorhatte, brauchte er keine Kugeln.
Er wollte spüren, wie Knochen brachen.
"Cinco minutos...", schnurrte Évrard düster und seine violetten Augen glühten im schwachen Licht.
Er bewegte sich vorwäts mit der erschreckenden Explosivität eines ausgebildeten Elite-Leibwächters. Évrards holte mit seinem massiven, behandschuhten Arm aus und holte mit dem Ellbogen aus, der genau auf Benis Schläfe zielte. Es war kein wilder Schlägerschwung, sondern eine knallharte, tödliche Technik, die darauf ausgelegt war, den Gegner sofort zu zerschmettern.
Évrard überließ es in diesem Bruchteil einer Sekunde komplett Beni, ob dieser es schaffen würde, diesem brutalen, rasend schnellen Angriff rechtzeitig auszuweichen, ihn zu blocken oder den Treffer zu kassieren...
Doch bevor die Situation vollends in einem unkontrollierten Zweikampf eskalieren konnte, durchbrach eine unnatürliche, eisige Kälte den Raum.
"Es reicht... Das wird mir hier langsam zu primitiv."
Larrys Stimme war nicht laut, aber sie schnitt durch das geschehen wie eine rasierklingenscharfe Klinge.
Mit einer gespenstischen, fast schon schwebenden Eleganz bewegte er sich vorwärts.
Gerade als Évrard zu einem weiteren vernichtenden Schlag nachsetzen wollte, stand Larry wie aus dem Nichts plötzlich direkt neben ihm. Mit einer mühelosen, beiläufigen Bewegung legte Larry seine Hand auf die Schulter des massiven Mexikaners und stoppte dessen Vorwärtsdrang abrupt, als wäre Évrard gegen eine unsichtbare Betonwand geprallt.
"Ich muss hier leider den Spielverderber spielen."

Bevor irgendwer auch nur ansatzweise reagieren konnte, schoss Larry nach vorn. Seine Hand schloss sich wie ein eiserner Schraubstock um Benis Kehle. Mit einer unfassbaren, magischen Kraft riss er den Blonden von den Füßen und schmetterte ihn hart auf den feuchten Boden.
Und dann... blieb die Zeit stehen.
Es geschah ohne jedes Geräusch.
Der Regen vor dem Fenster gefror in der Luft zu glitzernden Diamanten. Oscars versteinerte ihn seiner verzweifelten Bewegung Dax wieder auf die Beine zu helfen der immer mehr Blut verlor. Évrards Atemhauch blieb als weiße Wolke stehen...
Unter dem zu Boden gedrückten Beni begann ein rötliches, komplexes Hexen-Pentagramm bedrohlich zu leuchten und pulsierte im Takt eines langsamen Herzschlags.
Es bestand aus dem Blut der herum liegenden Mitglieder die reglos am Boden lagen.

Beni konnte fühlte, wie sein gesamter Körper unterhalb des Halses auf der Stelle versteinert wurde. Eingefroren in der Zeit.... Nur sein Gesicht und seine Augen konnte er noch bewegen, während Larrys Finger sich unbarmherzig in seine Kehle gruben.Larry beugte sich über ihn, das Gesicht so nah, dass Beni die abgrundtiefe Dunkelheit in dessen Augen sehen konnte.
"Es scheint... als müsste ich dir die Regeln dieser Welt noch einmal gründlich erklären. Dark Heart Träger", flüsterte Larry seelenruhig.
Seine Augen verschmälerten sich vor kalter, sadistischer Freude, in der jedoch auch ein tiefer, Hass brannte.
"Du hast gesagt, du dienst einem noblen Mann. Allerdings... Hat dieser Mann in dieser Welt keinerlei Macht oder Bestimmung...Dein Handeln hat hier andere Konsequenzen."
Larry beugte sich noch etwas tiefer herab.
"Hier auf der Erde gilt ein anderes Gesetz. Das Gesetzt der Sharks...Fressen oder Gefressen werden. Und ihr steht noch weit unten in der Nahrungskette..."

Seine Finger bohrten sich qualvoll tiefer in Benis Fleisch.
"Bilde dir nicht ein nur weil hier Menschen ohne Magie Leben, dass sie alle schwach Fische sind...Wer zu tief greift wird von den echten Raubtieren verschlungen.
So wie es aussieht, wirst du und dein ach so tolles Rudel sehr schnell im Gefängnis landen. Für mehrfachen Mord steht hier gerne mal die Todesstrafe an oder ein lebenslänglicher Aufenthalt. Wir haben hier in diesem Geschäft Kameras..."
Larrys Daumen strich beinahe schon zärtlich, aber todbringend über Benis Haut, während er den Würgegriff aufrechterhielt.
"Kameras, die absolut deutlich zeigen werden, dass ihr ein Massaker angerichtet habt. Dummer Narr...Ich habe Oscar nicht an der Leine, er hängt schon lange in meiner Schlinge und ich entscheide wann ich sein jämmerliches Leben beenden werde, lass es mich dir Demostieren."
Ohne Beni loszulassen, hob Larry provokant seine freie Hand. Eine unsichtbare, rötlich schimmernde magische Welle schoss von seinen Fingern quer durch den Raum und traf den blutenden, von Oscar gestützten Dax. Wie ein weiterer tödlicher Schuss durch stach es direkt das Herz des Lakai und verletzte ihn nun endgültig tödlich. Das blutende Licht stoppte kurz vor Oscar Brust wie ein durch gestochener roter Pfeil.
Doch dann hielt er inne. Sein Blick kehrte zu Beni zurück, die sadistische Freude wich einer berechnenden Ernsthaftigkeit.
"In dieser Welt, Beni Darkwood, wird dich dein edler Mann nicht aus der Scheiße retten, wenn du unbedacht handelst...Du kannst dich glücklich schätzen... Dass es jemanden aus meinen Hexenzirkel gibt, den ich sehr respektiere und der dich sehr zu mögen scheint...Unterschätzt mich nicht und vergleich mich nie wieder mit jemand Anderen...Meine Geduld hat seine grenzen und ich stehe kurz davor Gesindel das sich ohne nachzudenken mit einer Mafia anlegt bis alle Ewigkeiten zu verfluchen."

Larry schnippte mit den Fingern.Das rote Pentagramm zersplitterte wie Glas.
Die Zeit raste schlagartig wieder los.
In genau diesem Moment rutschte der nun endgültig leblose Dax aus Oscars Händen und schlug mit einem dumpfen, harten Knall vollends auf dem Boden auf.
Évrard blinzelte völlig desorientiert. Er fluchte laut auf.
"¿Qué carajo?! (Was zum Teufel?!) Häh? Was hast du gemacht, du verdammter Mistkerl?! Misch dich nicht immer ein!?"
Er kapierte gar nicht was eben passiert war, vor einer Sekunde stand Larry direkt Neben ihn und plötzlich würgte er diesen Bosco!
Und wieso war nun der große Keld tod?? Hatte ihn sein Schuss ernsthaft direkt umgelegt?!
"Häh? Hält der so wenig aus...?"

Larry ließ Benis Kehle los, richtete sich in aller Seelenruhe auf und zupfte den feinen Stoff seiner Kleidung zurecht. Er stieß ein missbilligendes Seufzen aus.
"Was kann ich dafür, wenn du so erbärmlich langsam bist, Évrard?"
Dann drehte Larry den Kopf und sah auf Oscar hinab, der mit zitternden Händen vor dem toten Dax kniete... Der Blick seines Ex-Freundes war von einer solch eisigen Kälte, dass Oscar das Blut in den Adern gefror. "Siehst du, Oscar? Ich sage es dir immer wieder... Deine unerträgliche Dummheit wird dich immer wieder in genau solche Situationen bringen. Du bist nicht weiter als die Leichen, die hier liegen. Aber im Gegensatz zu dir, hatten diese Männer einen Wert...Amüsiert dich ruhig mit deinem neuen Rudel, versteck dich bei den erbärmlichen Snakes, verlasse das Land oder gehe wieder ins Gefängnis aber du wirst schnell merken...Egal was du tust du wirst immer den Sharks gehören. Niemand entkommt, wer einmal zu uns gehört kann nur gehen wenn er Stirbt..."
Die Worte versetzten Oscar ein bitteres Gefühl welches er eigentlich versuchte zu vermeiden und in Drogen rausch zu verdrängen versuchte.
"...Rede kein Scheiß Larry..!", bemühte sich Oscar immer noch feste und mutig zu klingen. Solang Beni auf seiner Seite war...Würde er doch sicherlich auch diese Sharks bezwingen können! Auch wenn Dax ableben ihn ein ziemlich schock versetzt hatte...
Doch bevor noch ein weiteres Wort fiel hörte man ein Geräusch...Von einem Smartphone das eindeutig von Beni kam. Es war eine SMS von Lord Korbos...
Es war nicht viel außer ein direkter Satz:
>>Verlass sofort die Sushi-Bar....<<
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Zenko & Ɇternity & Erzähler
Der grässliche Feen-Macho schien es gar nicht zu passen das Zenko gerade in seiner vollsten stärke vor ihm aufbaute. Er schimpfte sogar wohl mit der Stimme die welche diese bizarre Geschichte begleitete, jedoch nicht zu seinen Gunsten.
Aber hielt Chepi nicht davon ab die Lage dennoch für sich einfacher zu machen. Wenige Sekunden später richtete sich schon die Klinge von Eternal auf Zenkos Kehle. Seine vor Wut schwingende Fuchsschweife bewegte sich langsamer aber dennoch weiter voller brodelnder Wut.
„Du ruhst dich wohl zu sehr auf deiner wichtigen Rolle aus, Zenko.“
Auch wenn Zenko wusste das er diese grässliche Fee sicherlich zerfleischen konnte bevor ihn der Erstgeborene Korbos die Kehle aufschnitt, konnte er das Risiko nicht eingehen.

Ihm war Bewusst welche wichtige Rolle und Dienst er für die Korbose hatte...Allerdings sorgte er sich gerade mehr darum was nach seinem Tod mit Immensity und Eternity werden würde!
"... Du dienst uns nun schon so lange, und trotzdem... brichst du unsere Regeln, nur weil plötzlich der Vaterinstinkt mit dir durchgeht. Eine falsche Bewegung, Yokai und ich schlitze dich auf.“
Die Erwähnung seines kleinen Bruders gab Zenko ein unsichtbaren kalten Schlag...So viele Jahre diente er schon und dennoch war er nicht gewappnet gegen der grausam Vorstellung was sein Handeln bei den Personen die ihm Nähe waren hinterlassen würde. Wiederwillig hielt Zenko zwar inne aber das schwingen seiner Schweife wurden gereizt stärker.

Der drang sich mit allem und jeden anzulegen, wurde nur größer...Seine ungezähmte Wut durchtränkte seine ganze selbst...Wenn er diesen Feen-Kerl nicht für seine Unverfrorenheit zerfleischen würde er es in alle Ewigkeit bereuen! Genau so wie Immensitys Familie zu Rechenschaft zu weisen wenn sie ihr eigen Sohn so behandelten und vielleicht auch ihren Zukünftigen Erben wie eine Schande behandelten.
Eternity merkte wie die Situation wieder begann schlimmer zu werden...Irgendwie sah das ganze nicht nach einem lustigen Spiel aus, in Gegenteil...Sein Onkel tat sogar KonKon Weh!
Doch dann beugte sich plötzlich Queen Evanescence zu ihm herab und zog seine Aufmerksam auf sich wie der Schmetterling von wenigen Minuten.
"Hey, lass uns Mal dieses Klavier da hinten ansehen! Kannst du spielen? Wenn nicht, dann lass uns zusammen musizieren und wild auf die Tasten hämmern. ich kann ganz gut singen, weißt du~. Der Messiah hat es mir beigebracht."

Eternitys große, rubinrote Augen weiteten sich. Die panische Angst und Unbehagen in seiner Brust wurde für einen Moment von purer, kindlicher Faszination beiseitegeschoben. Er blinzelte ein paar Tränen weg und starrte die Königin bewundernd an. Sie war so unglaublich hübsch! Und ihre Ohren... sie waren so wunderbar spitz und lang! Fast wie die Ohren von Papa Zenko, nur ganz anders! Dieses faszinierende Aussehen und ihre sanfte, ablenkende Art wirkten wie ein warmer Zauber auf den kleinen Jungen. Er nickte zaghaft, völlig in ihren Bann gezogen.
Er verstand zwar nicht was ein Messiah war aber Musik hatte dem kleinen Jungen schon immer gefallen.
Es fiel ihm schon schwer sich überhaupt auf das Klavier zu konzetieren weil er den Blick von ihr nicht wegnehmen konnte.
"Ich mag...deine Stimme!"

Er war sich sicher das sie toll Singen konnte! Bestimmt besser als seine Väter!
Während Evanescence den Jungen beruhigte, trat Immensity mutig vor, um das Schlimmste zu verhindern.
„Es muss nicht blutig enden.......Ich bin mir sicher, dass auch Zenko zur Vernunft kommt, wenn man uns nur ein wenig Gehör schenkt. Alles, worum ich gebeten hatte, war eine kleine Wette – doch darauf wurde nicht eingegangen. Eternity hat Angst. Auf diese Weise wirst du sein Herz niemals gewinnen können, Feenkönig. Wenn du... deinen Triumph später in vollen Zügen auskosten willst, musst du dich auf eine Wette mit uns einlassen. Dann kommen wir auch freiwillig mit.“
Zum glück behielt Immensity sein Verstand...Zwar gefiel es Zenko nicht mit diesen Scheusal zu verhandeln aber gerade war es der einzige Weg nicht vor ihrem Kind ein Blutbad zuverichten...
Das es aber ausgerechnet eine Wette sein muss...Zenko hatte ein ungutes Gefühl aber dieses Risiko war eines der größten Trumpfkarten der Korbos Familie.

"...Lasst von dem Fuchs ab, ich werde die Wette eingehen. Aber unter einer Bedingung: Ich suche mir Art der Wette aus, Prinz Immensity."
Ein letztes verächtliches knurren entwich Zenkos Kehle aber er blieb an Ort und Stelle stehen.
Schließlich musste er den Schein wahren das er wirklich zu Vernunft kam, aber allein das dieser Mistkerl die Wetter selbst wählen würde ließ seine Ohren aufmerksam nach Oben zucken. Sie musste aufpassen, dass dieser Wicht keinen hinterhältigen Trick versuchte...!
Seiner Meinung nach stimmte der Prinz viel zu schnell dem ganzen zu...Aber vermutlich wollte Immensity diese ganze Situation schnell wie möglich entschärfen.
Missmutig ließ der Fuchs seine anderen Schweife verschwinden und behielt Chepi wachsam in Auge.

„Ja, so machen wir es! Unsere Wette lautet wie folgt: Du und deine Komplizen bekommt genau drei Tage Zeit, um meinen wahren Namen herauszufinden. Den Namen, den eigentlich ausschließlich Feen kennen! Solltet ihr das tatsächlich schaffen, werde ich meine Bitte um Immensitys Hand zurückziehen und auch sein Bastard bleibt verschont. Die Korbos-Familie werde ich natürlich trotzdem versorgen.“
...Sein wahren Namen?
Verflucht, diese Fee griff wirklich zum letzten rettungsseil um sich überlegen zu spielen. Zenko kannte kaum andere Feen...Zwischen Yokais und Feen war eher große Kultur unterschied...Sie waren sich eigentlich weder Feindlich oder Freundlich gesinnt.
Es war ihm jedoch ein großes Rätsel warum ausgerechnet sich so eine Fee wie dieser Clown hier sich in Oneiroi verirrt hatte...Dieser Ort war kein guter Lebensraum für Feen, daher gab es hier auch kaum bis gar keine...Aber dieser Typ...War schlimmer als ein Geschwür.
Es gefiel Zenko überhaupt nicht das Chepi sein Kind als Bastard bezeichnete...Es war ihm sowieso unbegreiflich warum er unbedingt Eternity ebenfalls wollte!!
Dieses Sadistisches Miststück...

„Nach Ablauf der drei Tage erwarte ich dann jedoch, dass meine Braut bereit für den Aufbruch ist. Oh, und... zieht den Bastard bitte etwas schicker an, wir gehen danach sofort heiraten. Ein bisschen mehr Glitzer und Farbe, wenn ich bitten darf. Außerdem bestehe ich darauf, dass uns diese Flohseuche und seine Komplizin noch sehnsüchtig hinterhersieht, wenn wir ihnen aus der Kutsche heraus zum Abschied winken!“
Zenko war wirklich froh das sein Sohn gerade abgelenkt war sonst hatte nur gesehen wie er sich ein starkes würgen unterdrücken musste...
Unbegreiflich war dieser Ego dieser Fee...Hauptsache er erhielt wohl seine Aufmerksamkeit und sein glorreichen Sieg.
"Die Wette gilt."
Doch sein geliebter ließ sich nicht beirren...Mit Entschlossenheit ging er auf die Wette ein. Hatte er wirklich Hoffnung auf einen Sieg? Zenko überkam ein ungutes Gefühl das er nicht laut aussprechen wollte...Er kannte Immensity zu gut um es nicht zu merken. Es gefiel ihm nicht...Am liebsten wäre er dazwischen gegangen aber es war zwecklos...Aus irgend ein Grund bewegte sich sein Körper nicht...Er spürte die fremde Magie die auf sie drückte...Sie mussten wohl diesen Zauber brechen...Oder vorerst mitspielen.
Mit nur einem Finger schnipsen änderte sich ihre Umgebung...Zenko konnte sich nicht erinnern das Chepi jemals so Mächtig gewesen war.
„Ich werde mich dann mal verabschieden, auch wenn ich mich schon jetzt nach eurer Körperwärme verzehre. Ich freue mich darauf, nach den drei Tagen eine gehorsame Braut in Empfang zu nehmen!“
. . . . .
Zenko Augen wurden Augenblicklich leer. Er kämpfte darum seine innere Bestie nicht vor Beschützerinstinkt und Eifersucht auf diesen verfluchte Fee los zu gehen.

Zenko hoffte der Gestank der Fee verschwindet genau so wie seine Präsents! Er konnte kaum erwarten ihn ganze drei Tage nicht mehr sehen zu müssen! Auch wenn es besser wäre seine Namen vor Ende der Zeit zu finden....
Eternity war verwirrt als das Klavier verschwunden war, gerade als er so viel spaß hatte mit der süßen Evanescence. Der Wald gab ihn ein mulmiges Gefühl, erwar nicht besonderes gut darin sich Wege zu merken und bekam sofort sorge seine Familie aus den Augen zu verlieren.
Unsicher sah er gerade dabei zu wie dieser Schmetterling-Mann mit seinem Vater...Komisch Flirtet...?
Mochte der Mann seinen Vater gerne? Er nannte ihn ständig seine Braut...
Doch bevor er endgültig verschwand, richtete Chepi seinen Blick noch einmal auf den kleinen Eternity. Sein angeblich schönes Gesicht verzerrte sich zu einem gruseligen, geradezu diabolischen Grinsen!
„Du wirst mit meinen zukünftigen Kindern jede Menge Spaß haben. Und in neun Monaten wirst du großer Bruder, das versprech ich dir, mein kleiner Bastardsohn!“
"...E-eh...?!"

Sofort zitterte der Körper von ihm unkontrolliert...Warum war DER so Unheimlich!?
Er war doch gar nicht sein Sohn...Das gefiel ihm überhaupt nicht.
Warum machte er ihm so ein versprechen..?
Er begann sich mehr zusammen zu krampfen, dieses Lachen schrillte in seinen Ohren nach!
„Mach dir keine Sorgen. Solchen finsteren Gestalten gelingt es niemals einem guten Menschen wie dir etwas anzuhantun, Eternity!“
Obwohl er Evanescence noch nicht lange zu kennen glaubte, gab sie ihm ein Mütterliches warmes Gefühl...Er hörte auf zu zittern und lehnte sich an ihr. Bei ihr fühlte er sich unglaublich sicher...Irgendwie freute es ihn das sie ihn als guten Menschen bezeichnete...Aus irgend ein Grund schenkte man ihn abgesehen von seinen Eltern selten ein Blick von Freude...Oft als wäre er an irgendwas schuld oder hätte etwas falsches getan...Bastard...So nannte man ihn manchmal...Dann würden seine Väter immer ganz wütend.
Irgendwie fühlte er sich schuldig dafür...
„Binnen drei Tagen müssen wir Chepis wahren Namen in Erfahrung bringen... Ich bezweifle ernsthaft, dass uns das gelingt. Ich bin da einfach Realist...Er ist eine Fee von einem anderen Planeten. Meine Familie wird da auch nicht helfen.“
Verunsichert hielt sich der kleine Junge an Evanescence fest als er mithörte das sie wohl Probleme hatten.
Sie musste raus finden wie der Schmetterlingsmann heißt?
Warum sagte der es ihnen nicht...?
Aber es schien als hätte Vater keine Hoffnung darin das sie denn Namen in Erfahrung bekommen...

Aber heißt das dann er MUSSTE zu diesen Unheimlichen Mann? Und ein großer Bruder werden???
Er wollte nicht zu diesem Mann....Leicht schüttelte er daher sein Kopf.
„Sollten wir scheitern, müsst ihr fliehen – du und Eternity...mitsamt der Komplizin, Evanescence. Ich weiß nicht genau warum, aber ich spüre tief in mir... dass du, Zenko, mithilfe von Queen Evanscence selbst diesen dunklen Fluch überstehen wirst, der nach Vertragsbruch leider auch auf euch zukommen würde. Damit will ich nicht sagen, dass wir uns nicht bemühen sollten. Doch...will ich, dass ihr diese Alternative als Chance ergreift um Eternitys Glück zu bewahren. Versprecht mir dies auch als Möglichkeit zu sehen.“
Es war genau so wie Zenko befürchtet hatte...
Immensity hatte dieser Wette nur so schnell zugestimmt weil er direkt diese Option vor Auge gehabt hatte...
Auch Zenko war das Glück ihres Kindes sehr wichtig...Aber sein Geliebter war ihm genau so unsagbar wichtig!

Chepi wird durchaus erzürnt sein wenn der Vertrag nicht vollständig erfüllt sein würde...Er war so Gierig, dass in dieser Ausgang nicht gefallen würde...Und dann würde Immensity alles davon abbekommen...!
Zenko schwieg für einen Moment. Er dachte über Immensitys schwere Worte nach, während sein Blick sanft zu Eternity glitt.
Die Königin hatte sich so gut um seinen Sohn gekümmert, hatte ihn beruhigt, als Zenko selbst kurz davor war, die Kontrolle zu verlieren. ...

Sie verströmte einen Kampfgeist, welche Zenko auf dieser Art und weise selten miterlebt hatte.
Wie konnten sie da einfach ein so bemitleidenswertes Schicksal annehmen?!
Nein. Er würde nicht aufgeben.
Er riss sich zusammen, drängte die Dunkelheit beiseite und beschloss, optimistisch an die Sache heranzugehen. Sie waren eine Familie. Sie würden einen Weg finden!
Zenko straffte die Schultern, ein zuversichtliches Lächeln auf den Lippen.
"Hey, jetzt verlier mal nicht den Kopf! Wir werden diesen bescheuerten Feen-Namen schon irgendwie--“
"...niemals herausfinden", dröhnte plötzlich die monotone Stimme von Cornelius aus dem Nichts durch die Baumkronen. "...da Feen-Namen strenger gehütet werden als die dunkelsten Geheimnisse des Universums und niemand auf dieser jämmerlichen [i]Oneiroi Planenten ihn kennt."[/i]
Zenko blinzelte irritiert in die Luft.
Seine Fuchsohren zuckten. "Äh... wie ich sagte, wir müssen uns nur ein bisschen umhören und jemanden finden, der--"
"...ebenfalls nicht existiert", unterbrach der Erzähler ihn völlig trocken. "Dieser Ort war gänzlich leer von jeglicher magischen Feen-Hilfe, die ihnen hätte beistehen können."
Zenkos linkes Auge begann nervös zu zucken und gereizt umfasste er sein dicken Schweif.
Es schien wirklich als wäre das keine faire Wette!! Irgendwas da Oben machte ihnen die Chancen diese Wetter zu gewinnen nur noch schwerer!

Kurz hatte er Hoffnung gehabt diese Erzähler Stimme wäre auf ihrer Seite aber es schien als hätte Chepi ihn wieder auf seine Seite gezogen.
"Jetzt wart's doch mal ab! Wenn wir in alten, magischen Aufzeichnungen oder Büchern nachsehen, werden wir ganz sicher--"
"...lediglich feststellen, dass solch heilige Namen niemals niedergeschrieben werden. Es war ein absolut hoffnungsloses, ja beinahe bemitleidenswertes Unterfangen."
"Verfluchte Scchhhhh------", entfuhr es Zenko und er biss sich auf die Zunge um sich vor seinen Sohn schlimme Schimpfwörter zu verkneifen.
"Wir haben verdammt noch mal drei ganze Tage Zeit! Da wird sich doch wohl irgendeine verdammte Lösung--"
"...nicht im Geringsten auftun. Die Zeit würde unaufhaltsam verrinnen wie feiner Sand zwischen den Fingern, während sie unweigerlich ihrem tragischen, unvermeidlichen Ende entgegengingen."
Zenko atmete tief ein....Das wurde immer schlimmer! Er wollte nicht aufgeben...Sie musste herausfinden wie sie den Erzähler überlisten konnten und diesen Namen heraus bekommen!
"Seist drum...Hahh...! Was ich sagen wollte ist das wir alle Möglichkeiten in Betracht ziehen sollten..!"

Zenko drehte sich entschlossen zu der kleinen Königin um, die Eternity noch immer schützend festhielt. Er wusste nicht, wer sie wirklich war oder warum sie sich auf ihre Seite gestellt hatte, aber in dieser verzwickten Märchenwelt war jede Hilfe ein Segen.
"Vielleicht hast du eine Idee wie wir am besten Anfangen sollen mit der Suche? ", ging er direkt drauf ein das sie sicherlich gemeinsam es schaffen würden.
Er sah abwechselnd zu Immensity zu Evanescence.
"Aber am besten verweilen wir nicht zu lange hier im Wald! Ich bin mir sicher das einem Prinz wie euch die Lösung geradezu zufliegen wird!"

Zenko wusste selbst nicht warum der Optimismus ihn so stark berauschte...Vermutlich war es einfach die Angst und sorge das sie am Ende wirklich...Den Weg wählen mussten zu fliehen. Damit konnte er sich einfach nicht zufrieden geben...Gleichzeitig wollte er nicht schuld sein das ein ganzer Planet dem Untergang geweiht war...
Er...
....
Liebte seine Heimat....
Er konnte sie nicht noch mal verlieren.
Larry & Évrard
Der gesamte Sushi-Laden schien für einen Moment in einer absurden, surrealen Blase gefangen zu sein. Während die Luft von drohender Gewalt und dem Gestank von rohem Fisch und Schweiß schwanger war, plapperte der Blonde munter drauf los, als befände er sich auf einer Teeparty.
"Beni und Dax sind jedoch krank geworden und ich -Bosco- bin für ihn eingesprungen...und das Kerlchen da ist Dean."
Larry stieß ein verächtliches, tiefes Seufzen aus und massierte sich genervt die Schläfe. Bosco? Dean?
Glaubte dieser Vollidiot ernsthaft, solche lächerlichen Decknamen würden hier irgendjemanden täuschen? Jetzt wo ihre richtige Namen schon längst gefallen waren? Andererseits war Évrard nicht gerade von der schlausten Sorte...Vermutlich fiel er tatsächlich darauf rein.
Doch es kam noch schlimmer. Die obszönen, völlig deplatzierten Bemerkungen über sich paaren wollende Koboldhöhlen und was seine Hände und sein Mund schaffen könnten, ließen Larrys Miene nun weiter genervt werden.

Langsam befürchtete Larry auf der falschen Seite zu spielen...
"Oscar...", murmelte Larry kopfschüttelnd: "...Wo hast du diesen geisteskranken Freak nur aufgetrieben?"
Doch Oscar hob nur seine breiten Schultern, in Grunde konnte er nicht einmal sagen wo genau er Beni aufgetrieben hatte...Die Sache mit der Insel und der ganze anderen abgefahrenen Dinge die passiert waren über die Janon Todschweigen wollte.
Das ganze kapierte er nicht wirklich...Genau so wenig von dem abgedrehten Zeug von dem Beni da redete...
Koboldhöhle?
Oscar dachte immer er wäre Geistig zurückgeblieben wegen denn vielen Drogen die er sich in seiner jüngsten Teenager Zeit reingeworfen hatte.
Nun sah er zu wie Beni--- Besser gesagt Bosco sich das Sushi reinpfefferte...

Wenn sich Oscar nicht irrte verkaufte die hier nie wirklich gewöhnliches Sushi....
Allein die düsteren Blicke der Anderen Anwesenden zu sehen sagte mehr als Tausend Worte.
"Gutes Zeug hier, der Chefkoch musste dafür geküsst werden."
Évrard, der die Küche dieses Laden mit eiserner Faust und scharfen Messern führte, war der Chefkoch. Dass dieser Großmaul seine Arbeit lobte, während es von zehn bewaffneten Killern umzingelt war, entlockte ihm ein kehliges, raues Lachen.
Zugleich aber provozierte es ihn maßlos wie ein einfacher Schlucker ihre Kostbare Ware verschlang ohne danach auszusehen das er dafür bezahlen würde. Ein finanzieller Verlust...
Er wollte ihm umso mehr den Arsch aufreißen...

Innerlich zählte er genau ab, wie viel dieser Bosco da gerade in sich hineinstopfte. Falls er ihn heute hier umlegte, würde er herausfinden, wer zu seiner Familie gehörte, damit diese das Geld auftrieben... Zur Not würde er sich eben dessen Freunde krallen!
"Du quasselst echt viel...unnötiges Zeug...das ermüdet voll. Wenn du nicht gegen uns kämpfen willst, warum verziehst du dich nicht einfach in die Küche, zum stinkenden Hering? Was ich echt hasse sind unerzogene Prinzchen, die sich aufführen als haben sie schon längst alle Karten in ihren Händen. Denkst wohl...dass du immer noch Ossi an seiner Leiner hast."
Unerwartet nahm der in Larrys Augen ungebetene Freak ihn kurz ins Visier.
Larry konnte direkt spüren, wie unsympathisch Beni ihn fand...
....Wie gemein.~
Doch Larry konnte sich darüber nur amüsieren, wenn er wollte, wäre Oscar schneller wieder an seiner kurzen Leine, als dieser unterbelichtete Dark-Heart-Träger vor ihm blinzeln konnte! Das Ding war nur: Für die Sharks war Oscar nutzlos geworden... Daher brauchte Larry ihn gerade nicht.
Mittlerweile aber schien Oscar einen anderen Nutzten gefunden zu haben.
"Mh, mit ein ungezogene Prinzchen wurde ich noch nie vergleichen.", schmunzelte er unterkühlt belustigt.

Ob dieses Dark Heart ihm wohl verriet das mit ihm etwas nicht stimmte? Larry achtete sehr gut auf seine Tarnung, schon bedauerlich das so eine große Macht in den Händen solcher unterbelichteten Person lag...Larry wüsste VIEL besser damit umzugehen.
Larry würde ganz sicherlich seinen Platz hier nicht verlassen, in Gegensatz von dieser kleinen Truppe wusste er genau wie das Machtverhältnis war.
"Ossi gehört jetzt zu meinem Rudel. Zu Bosco. Und wer sich wegen Ossi auskotzen will, meldet sich zuerst Mal bei mir. Ich nehme all' seine Schulden gerne an. Dafür ist ein Anführer doch da."
Das war ja wirklich, herzallerliebst!
Larry konnte förmlich sehen wie Oscar bei diesen Worten eine Erleichterung auf seinen Herzen spürte. Der Rothaarige wusste das der Dummkopf eigentlich eine ziemlich einsame Seele war obwohl er es liebte in einer großen Gruppe zu sein. Nur stand in den ernsten Situation nie jemand hinter ihm...Vermutlich hatte er mit Beni das erste mal eine Freund gefunden der ähnlich wie er tickte. Bedauerlicherweise teilten sie sich wohl eine Hirnzelle...Es wäre wirklich vom Vorteil wenn sie jemand hätten der diese Dummköpfe führt.
Jedoch konnte Larry erkennen das dieser Typ der mit der Gabel spielte sicherlich einiges einstecken konnte...
Es kribbelte in Larry seinen Wunden punkt zu finden und ihn von innen heraus zu zerstören bis aus ihm nur noch ein Häuflein elend zurück bleibt.
Doch in Gegensatz zu ihnen wusste Larry sich zu zügeln und schenkte dem Dilemma keinerlei weitere Aufmerksamkeit, sein Blick glitt zu den großen Fenster...Vermutlich würde das geschlossen Schild nicht ausreichen. Der Geruch von Tod verbreitete sich schon in der Luft...
"Ossi hat doch schon bereits gesagt, was wir mit euch machen. Wir verarbeiten euer gehacktes Fleisch mit dem stinkenden aber gutschmeckenden Sushi. Ich bin richtig gut in Gerichten zubereiten. Meine Kochkünste sind so 1A wie mein Körper im Bett und im Nahkampf."
Der Kerl nahm den Mund ziemlich voll, sichtlich war hier keinerlei Bedrohung für ihn und das ganze war eher wie ein nettes Vorspiel für denn Haupt Attraktion.
Schneller als es die Menschlichen Augen und Reaktionszeit zu ließ, rammte Beni denjenigen der ihm die Zigarette verwehrt hatte in mitten seine Kehle...Kein direkter Tod wie man schließlich von dem widerlichen geröcheln vernehmen könnte...Ihr eigentlicher Boss Bruno wäre sicherlich ganz angetan gewesen von dieser Bestleistung besonderes der Französische Akzent. Ein Glück das dieser heute frei hatte und seiner Lieblings Beschäftigung nach ging...Vermutlich wäre auch Évrard vor Eifersucht geplatzt da es ihm nie gelang ein Französischen Akzent hinzu bekommen.
„Et voilà. Ein Haispieß…“
"...EHHH?!", stieß Évrard aus als könnte er nicht fassen das dieser Typ wirklich die Eier hatte einfach einen seiner Leute abzustechen.

"Zeit zu tanzen.~"
Und mit diesen Worten begann das Blutige Spektakel.
Bevor der Kerl mit dem spanischen Akzent blindlings in den Kampf stürmen konnte, hielt Larry ihn bestimmend am Arm zurück:
"Lass ihn sich austoben...", raunte Larry ihm spitzzüngig zu.
"...Es sei denn du willst dir entgegen lassen wie miserabel seine Leute sind, wenn sie nicht einmal mit diesen Typen zurechtkommen. Das zeigt nur, dass du in der Auswahl deiner Wachhunde jämmerlich versagt hast."

Évrard gab ein wütendes murren von sich als er sich im ersten Moment weigerte sich von Larry Worten beeinflussen zu lassen aber Larry raunte ihm noch leise zu:
"...Du wirst ihn ganz für dich allein haben."
Genau jedoch diese Worte brachten Évrard doch zum stoppen und er sah schließlich zu wie Bosco und dieser Dean die bewaffneten Typen wirklich in die Mangel nahmen...
Solch eine bestialische Brutalität hatte er wirklich nicht erwartet.
Diese Kerle schien nicht zum ersten mal das Leben anderer ausgelöscht zu haben!
Oscar, der das grausige Spektakel von der Seite beobachtete, riss die Augen so weit auf, dass sie förmlich leuchteten. Alle vorherige Angst vor Évrard war wie weggewischt, ersetzt durch ein fettes, begeistertes Grinsen.
"Cooooool...!", entfuhr es dem Blondschopf, während er die Fäuste ballte.

Er stand einfach unfassbar auf Bad Boys und Kerle, die wussten, wie man richtig austeilte und das hier übertraf alles! Wie ein fanatischer Zuschauer bei einem illegalen Deathmatch starrte er auf das Duo. Dax und Beni harmonierten auf eine fast schon beängstigende Weise, als hätten sie jahrelang nichts anderes getan, als gemeinsam Räume in Schlachthäuser zu verwandeln.
Der schweigsame Riese DAx verzog keine einzige Miene, als ein Shark-Mitglied versuchte, ihn mit einem Klappmesser anzugreifen. Dax wich nicht einmal aus!
Er packte den Arm des Angreifers, brach das Gelenk mit einem widerlichen, trockenen Knacken und schleuderte den schreienden Kerl mit purer, roher Kraft quer durch das Lokal exakt vor Benis Füßen der dann den Rest erledigte!
Oscar hielt es nicht mehr aus, nur tatenlos am Rand zu stehen.

Das Adrenalin pumpte wie flüssiges Feuer durch seine Adern.
"Lasst mir auch noch welche übrig!", brüllte Oscar wild und stürzte sich kopfüber ins Getümmel. Er schnappte sich im Vorbeilaufen einen der schweren Barhocker aus massivem Holz und schmetterte ihn mit voller Wucht gegen den Rücken des nächsten Mafiosi, der gerade zitternd seine Schusswaffe auf Dax richten wollte. Das Holz zersplitterte krachend und der Kerl ging hart zu Boden.
Doch mitten im Rausch des Kampfes, während Oscar ausholte, um einem weiteren Typen seine Faust ins Gesicht zu rammen, huschte sein Blick wieder zu Beni. Der Blonde lachte regelrecht, während das warme, frische Blut der Feinde sein Hemd und sein Gesicht tränkte.... Die absolute Skrupellosigkeit und unersättliche Blutrünstigkeit, mit der sein neuer 'Anführer' diese Männer nicht einfach nur besiegte, sondern sie kaltblütig und genussvoll ausweidete, überrumpelte Oscar für einen winzigen Moment.Oscar liebte den Schmerz, er liebte wilde Prügeleien, gebrochene Nasen und das Brennen der Muskeln. Insgeheim genoss er es, wenn ein dominanter Kerl ihn brutal in die Schranken wies aber das hier? Das war blankes, erbarmungsloses Gemetzel. Ein kurzes, unkontrolliertes Schaudern lief über seinen Rücken, doch es war eine elektrisierende Mischung aus Ehrfurcht und purer Aufregung. Beni war wirklich kein normaler Schläger...!
„Ahh… ich habe… schon viel zu lange nicht mehr gegen einen ganzen Mob gekämpft. Meine Knie sind weich wie Pudding.“
Schwer atmend ließ Oscar seinen Blick durch den zerstörten Sushi-Laden schweifen. Die Brust des Blonden hob und senkte sich rasend schnell. Eine seltsame, fast schon toxische Mischung aus Emotionen durchzog ihn wie ein elektrischer Schlag. Das viele frische Blut, die zuckenden Körper der Mafiosi... es war verdammt beängstigend. Eine so rohe, skrupellose Gewalt hatte selbst er in seinen wildesten Schlägereien noch nie erlebt.Doch als Oscar zu Beni sah, schluckte er seine Furcht hinunter. Er hatte noch viel mehr Angst davor, selbst als Leiche auf diesem Boden zu enden oder wieder als willenloser Köter an der Leine der Sharks zu landen. Er wollte leben. Er wollte frei sein! Frei von dieser verdammten Mafia! Aus tiefstem Herzen hoffte er, dass Benis irrer Blutrausch genau diesen Wunsch in die tat umsetzten würde!
„Bestimmt greift jetzt irgendein langweiliger Ehrenkodex, nach dem Oscar dich umbringen muss oder du ihn… aber weißt du, ich bin jetzt sein Anführer. Das heißt, seine Schulden gehören mir. Lass uns eine Wette abschließen: Wer von uns beiden kann wirklich in fünf Minuten den jeweils anderen umlegen? Du darfst auch auf mich als erstes zukommen… und vielleicht nutze ich die Zeit, um mal kurz deinen weichen Hintern abzutasten. Der ist echt einladend...“
Aber wie es schien hatte Beni ähnlich wie er ein etwas seltsame Perversität auch wenn Oscar nicht wirklich nachvollziehen konnte was Beni nun ausgerechnet an diesem Évrard reizte.
Während Beni seine perverse kleine Wette vorschlug, trat Dax lautlos und wie ein massiver, unüberwindbarer Schatten hinter ihn. Der stille Hüne baute sich auf, verschränkte die muskulösen Arme und starrte Évrard und Larry mit einer eisigen, völlig unbewegten Miene an. Bereit für alles, was nun kommen mochte.
Doch Évrards Reaktion war alles andere als berechenbar.... Die mörderische Präsentation von Beni hatte beim dem Pet vom Boss genau den falschen Schalter umgelegt. Ein dunkles, bestialisches Glühen trat in die violetten Augen des Mexikaners. Die Adern an seinem Hals traten hervor, und ein fast schon lustvolles, wildes Keuchen entwich seiner Kehle. Er war sichtlich erregt, hungrig nach dem Chaos, das ihm dieser Freak versprach. Endlich jemand, bei dem es echten Spaß machen würde, ihn in Stücke zu reißen!!
Was seine Leute betraf scherte es ihn sichtlich kein Stück aber auch Larry zeigte überhaupt keine Reaktion darauf.
Évrard stieß ein dreckiges, donnerndes Lachen aus und kam zügig, stampfenden Schritt auf Beni zu.
"Joderlo todo!! Ehrenkodex! Ich werde mein verdammtes Magazin..."

Er zog mit einer fließenden Bewegung eine pechschwarze, extrem modifizierte Desert Eagle .50 aus seiner Seitengurt:
"...Komplett in deinen hübschen Körper reinballern!"
Er riss die schwere Waffe hoch. Doch im aller letzten Bruchteil einer Sekunde als sein Finger sich bereits um den Abzug krümmte, riss Évrard den Lauf grausam grinsend zur Seite. Er zielte nicht auf Beni.
Der eiskalte Stahl war direkt auf Oscars Stirn gerichtet.
"Aber zuerst...."

"....muss weg dieser nutzlose Ballast!"
Der ohrenbetäubende Schuss riss die Luft in Fetzen.
Oscar schloss instinktiv die Augen, riss die Arme hoch und wartete auf den tödlichen schmerz....Er wusste doch dieser Mistkerl wurde nicht Fair Kämpfen ohne sicher zu sein das Oscar endlich in Gras biss.
Doch der schmerz kam nicht.
Stattdessen hörte er ein feuchtes, dumpfes Reißen von Fleisch direkt vor sich.Als Oscar blinzelnd die Augen aufriss, sah er Dax's breiten Rücken direkt vor sich.
Der gigantische Lakai hatte sich mit purer, roher Geschwindigkeit genau in die Schussbahn geworfen. Die großkalibrige Kugel hatte Dax’ Brustkorb durchschlagen.
Évrard senkte die Waffe ein Stück und stieß ein abfälliges, enttäuschtes Zischen aus.
"Tsk...Was für eine Verschwendung...!"
Oscar war total perplex über die Tat von Dax als ihn reflexartig nach vorne stürzte und seine massiven Schultern packte um verzweifelt, das enorme Gewicht des blutenden Mannes zu stützen.
Évrards ließ die schwere Desert Eagle mit einer fließenden Bewegung zurück in sein Holster gleiten. Für das, was er jetzt vorhatte, brauchte er keine Kugeln.
Er wollte spüren, wie Knochen brachen.
"Cinco minutos...", schnurrte Évrard düster und seine violetten Augen glühten im schwachen Licht.
Er bewegte sich vorwäts mit der erschreckenden Explosivität eines ausgebildeten Elite-Leibwächters. Évrards holte mit seinem massiven, behandschuhten Arm aus und holte mit dem Ellbogen aus, der genau auf Benis Schläfe zielte. Es war kein wilder Schlägerschwung, sondern eine knallharte, tödliche Technik, die darauf ausgelegt war, den Gegner sofort zu zerschmettern.
Évrard überließ es in diesem Bruchteil einer Sekunde komplett Beni, ob dieser es schaffen würde, diesem brutalen, rasend schnellen Angriff rechtzeitig auszuweichen, ihn zu blocken oder den Treffer zu kassieren...
Doch bevor die Situation vollends in einem unkontrollierten Zweikampf eskalieren konnte, durchbrach eine unnatürliche, eisige Kälte den Raum.
"Es reicht... Das wird mir hier langsam zu primitiv."
Larrys Stimme war nicht laut, aber sie schnitt durch das geschehen wie eine rasierklingenscharfe Klinge.
Mit einer gespenstischen, fast schon schwebenden Eleganz bewegte er sich vorwärts.
Gerade als Évrard zu einem weiteren vernichtenden Schlag nachsetzen wollte, stand Larry wie aus dem Nichts plötzlich direkt neben ihm. Mit einer mühelosen, beiläufigen Bewegung legte Larry seine Hand auf die Schulter des massiven Mexikaners und stoppte dessen Vorwärtsdrang abrupt, als wäre Évrard gegen eine unsichtbare Betonwand geprallt.
"Ich muss hier leider den Spielverderber spielen."

Bevor irgendwer auch nur ansatzweise reagieren konnte, schoss Larry nach vorn. Seine Hand schloss sich wie ein eiserner Schraubstock um Benis Kehle. Mit einer unfassbaren, magischen Kraft riss er den Blonden von den Füßen und schmetterte ihn hart auf den feuchten Boden.
Und dann... blieb die Zeit stehen.
Es geschah ohne jedes Geräusch.
Der Regen vor dem Fenster gefror in der Luft zu glitzernden Diamanten. Oscars versteinerte ihn seiner verzweifelten Bewegung Dax wieder auf die Beine zu helfen der immer mehr Blut verlor. Évrards Atemhauch blieb als weiße Wolke stehen...
Unter dem zu Boden gedrückten Beni begann ein rötliches, komplexes Hexen-Pentagramm bedrohlich zu leuchten und pulsierte im Takt eines langsamen Herzschlags.
Es bestand aus dem Blut der herum liegenden Mitglieder die reglos am Boden lagen.

Beni konnte fühlte, wie sein gesamter Körper unterhalb des Halses auf der Stelle versteinert wurde. Eingefroren in der Zeit.... Nur sein Gesicht und seine Augen konnte er noch bewegen, während Larrys Finger sich unbarmherzig in seine Kehle gruben.Larry beugte sich über ihn, das Gesicht so nah, dass Beni die abgrundtiefe Dunkelheit in dessen Augen sehen konnte.
"Es scheint... als müsste ich dir die Regeln dieser Welt noch einmal gründlich erklären. Dark Heart Träger", flüsterte Larry seelenruhig.
Seine Augen verschmälerten sich vor kalter, sadistischer Freude, in der jedoch auch ein tiefer, Hass brannte.
"Du hast gesagt, du dienst einem noblen Mann. Allerdings... Hat dieser Mann in dieser Welt keinerlei Macht oder Bestimmung...Dein Handeln hat hier andere Konsequenzen."
Larry beugte sich noch etwas tiefer herab.
"Hier auf der Erde gilt ein anderes Gesetz. Das Gesetzt der Sharks...Fressen oder Gefressen werden. Und ihr steht noch weit unten in der Nahrungskette..."

Seine Finger bohrten sich qualvoll tiefer in Benis Fleisch.
"Bilde dir nicht ein nur weil hier Menschen ohne Magie Leben, dass sie alle schwach Fische sind...Wer zu tief greift wird von den echten Raubtieren verschlungen.
So wie es aussieht, wirst du und dein ach so tolles Rudel sehr schnell im Gefängnis landen. Für mehrfachen Mord steht hier gerne mal die Todesstrafe an oder ein lebenslänglicher Aufenthalt. Wir haben hier in diesem Geschäft Kameras..."
Larrys Daumen strich beinahe schon zärtlich, aber todbringend über Benis Haut, während er den Würgegriff aufrechterhielt.
"Kameras, die absolut deutlich zeigen werden, dass ihr ein Massaker angerichtet habt. Dummer Narr...Ich habe Oscar nicht an der Leine, er hängt schon lange in meiner Schlinge und ich entscheide wann ich sein jämmerliches Leben beenden werde, lass es mich dir Demostieren."
Ohne Beni loszulassen, hob Larry provokant seine freie Hand. Eine unsichtbare, rötlich schimmernde magische Welle schoss von seinen Fingern quer durch den Raum und traf den blutenden, von Oscar gestützten Dax. Wie ein weiterer tödlicher Schuss durch stach es direkt das Herz des Lakai und verletzte ihn nun endgültig tödlich. Das blutende Licht stoppte kurz vor Oscar Brust wie ein durch gestochener roter Pfeil.
Doch dann hielt er inne. Sein Blick kehrte zu Beni zurück, die sadistische Freude wich einer berechnenden Ernsthaftigkeit.
"In dieser Welt, Beni Darkwood, wird dich dein edler Mann nicht aus der Scheiße retten, wenn du unbedacht handelst...Du kannst dich glücklich schätzen... Dass es jemanden aus meinen Hexenzirkel gibt, den ich sehr respektiere und der dich sehr zu mögen scheint...Unterschätzt mich nicht und vergleich mich nie wieder mit jemand Anderen...Meine Geduld hat seine grenzen und ich stehe kurz davor Gesindel das sich ohne nachzudenken mit einer Mafia anlegt bis alle Ewigkeiten zu verfluchen."

Larry schnippte mit den Fingern.Das rote Pentagramm zersplitterte wie Glas.
Die Zeit raste schlagartig wieder los.
In genau diesem Moment rutschte der nun endgültig leblose Dax aus Oscars Händen und schlug mit einem dumpfen, harten Knall vollends auf dem Boden auf.
Évrard blinzelte völlig desorientiert. Er fluchte laut auf.
"¿Qué carajo?! (Was zum Teufel?!) Häh? Was hast du gemacht, du verdammter Mistkerl?! Misch dich nicht immer ein!?"
Er kapierte gar nicht was eben passiert war, vor einer Sekunde stand Larry direkt Neben ihn und plötzlich würgte er diesen Bosco!
Und wieso war nun der große Keld tod?? Hatte ihn sein Schuss ernsthaft direkt umgelegt?!
"Häh? Hält der so wenig aus...?"

Larry ließ Benis Kehle los, richtete sich in aller Seelenruhe auf und zupfte den feinen Stoff seiner Kleidung zurecht. Er stieß ein missbilligendes Seufzen aus.
"Was kann ich dafür, wenn du so erbärmlich langsam bist, Évrard?"
Dann drehte Larry den Kopf und sah auf Oscar hinab, der mit zitternden Händen vor dem toten Dax kniete... Der Blick seines Ex-Freundes war von einer solch eisigen Kälte, dass Oscar das Blut in den Adern gefror. "Siehst du, Oscar? Ich sage es dir immer wieder... Deine unerträgliche Dummheit wird dich immer wieder in genau solche Situationen bringen. Du bist nicht weiter als die Leichen, die hier liegen. Aber im Gegensatz zu dir, hatten diese Männer einen Wert...Amüsiert dich ruhig mit deinem neuen Rudel, versteck dich bei den erbärmlichen Snakes, verlasse das Land oder gehe wieder ins Gefängnis aber du wirst schnell merken...Egal was du tust du wirst immer den Sharks gehören. Niemand entkommt, wer einmal zu uns gehört kann nur gehen wenn er Stirbt..."
Die Worte versetzten Oscar ein bitteres Gefühl welches er eigentlich versuchte zu vermeiden und in Drogen rausch zu verdrängen versuchte.
"...Rede kein Scheiß Larry..!", bemühte sich Oscar immer noch feste und mutig zu klingen. Solang Beni auf seiner Seite war...Würde er doch sicherlich auch diese Sharks bezwingen können! Auch wenn Dax ableben ihn ein ziemlich schock versetzt hatte...
Doch bevor noch ein weiteres Wort fiel hörte man ein Geräusch...Von einem Smartphone das eindeutig von Beni kam. Es war eine SMS von Lord Korbos...
Es war nicht viel außer ein direkter Satz:
>>Verlass sofort die Sushi-Bar....<<
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Zenko & Ɇternity & Erzähler
Der grässliche Feen-Macho schien es gar nicht zu passen das Zenko gerade in seiner vollsten stärke vor ihm aufbaute. Er schimpfte sogar wohl mit der Stimme die welche diese bizarre Geschichte begleitete, jedoch nicht zu seinen Gunsten.
Aber hielt Chepi nicht davon ab die Lage dennoch für sich einfacher zu machen. Wenige Sekunden später richtete sich schon die Klinge von Eternal auf Zenkos Kehle. Seine vor Wut schwingende Fuchsschweife bewegte sich langsamer aber dennoch weiter voller brodelnder Wut.
„Du ruhst dich wohl zu sehr auf deiner wichtigen Rolle aus, Zenko.“
Auch wenn Zenko wusste das er diese grässliche Fee sicherlich zerfleischen konnte bevor ihn der Erstgeborene Korbos die Kehle aufschnitt, konnte er das Risiko nicht eingehen.

Ihm war Bewusst welche wichtige Rolle und Dienst er für die Korbose hatte...Allerdings sorgte er sich gerade mehr darum was nach seinem Tod mit Immensity und Eternity werden würde!
"... Du dienst uns nun schon so lange, und trotzdem... brichst du unsere Regeln, nur weil plötzlich der Vaterinstinkt mit dir durchgeht. Eine falsche Bewegung, Yokai und ich schlitze dich auf.“
Die Erwähnung seines kleinen Bruders gab Zenko ein unsichtbaren kalten Schlag...So viele Jahre diente er schon und dennoch war er nicht gewappnet gegen der grausam Vorstellung was sein Handeln bei den Personen die ihm Nähe waren hinterlassen würde. Wiederwillig hielt Zenko zwar inne aber das schwingen seiner Schweife wurden gereizt stärker.

Der drang sich mit allem und jeden anzulegen, wurde nur größer...Seine ungezähmte Wut durchtränkte seine ganze selbst...Wenn er diesen Feen-Kerl nicht für seine Unverfrorenheit zerfleischen würde er es in alle Ewigkeit bereuen! Genau so wie Immensitys Familie zu Rechenschaft zu weisen wenn sie ihr eigen Sohn so behandelten und vielleicht auch ihren Zukünftigen Erben wie eine Schande behandelten.
Eternity merkte wie die Situation wieder begann schlimmer zu werden...Irgendwie sah das ganze nicht nach einem lustigen Spiel aus, in Gegenteil...Sein Onkel tat sogar KonKon Weh!
Doch dann beugte sich plötzlich Queen Evanescence zu ihm herab und zog seine Aufmerksam auf sich wie der Schmetterling von wenigen Minuten.
"Hey, lass uns Mal dieses Klavier da hinten ansehen! Kannst du spielen? Wenn nicht, dann lass uns zusammen musizieren und wild auf die Tasten hämmern. ich kann ganz gut singen, weißt du~. Der Messiah hat es mir beigebracht."

Eternitys große, rubinrote Augen weiteten sich. Die panische Angst und Unbehagen in seiner Brust wurde für einen Moment von purer, kindlicher Faszination beiseitegeschoben. Er blinzelte ein paar Tränen weg und starrte die Königin bewundernd an. Sie war so unglaublich hübsch! Und ihre Ohren... sie waren so wunderbar spitz und lang! Fast wie die Ohren von Papa Zenko, nur ganz anders! Dieses faszinierende Aussehen und ihre sanfte, ablenkende Art wirkten wie ein warmer Zauber auf den kleinen Jungen. Er nickte zaghaft, völlig in ihren Bann gezogen.
Er verstand zwar nicht was ein Messiah war aber Musik hatte dem kleinen Jungen schon immer gefallen.
Es fiel ihm schon schwer sich überhaupt auf das Klavier zu konzetieren weil er den Blick von ihr nicht wegnehmen konnte.
"Ich mag...deine Stimme!"

Er war sich sicher das sie toll Singen konnte! Bestimmt besser als seine Väter!
Während Evanescence den Jungen beruhigte, trat Immensity mutig vor, um das Schlimmste zu verhindern.
„Es muss nicht blutig enden.......Ich bin mir sicher, dass auch Zenko zur Vernunft kommt, wenn man uns nur ein wenig Gehör schenkt. Alles, worum ich gebeten hatte, war eine kleine Wette – doch darauf wurde nicht eingegangen. Eternity hat Angst. Auf diese Weise wirst du sein Herz niemals gewinnen können, Feenkönig. Wenn du... deinen Triumph später in vollen Zügen auskosten willst, musst du dich auf eine Wette mit uns einlassen. Dann kommen wir auch freiwillig mit.“
Zum glück behielt Immensity sein Verstand...Zwar gefiel es Zenko nicht mit diesen Scheusal zu verhandeln aber gerade war es der einzige Weg nicht vor ihrem Kind ein Blutbad zuverichten...
Das es aber ausgerechnet eine Wette sein muss...Zenko hatte ein ungutes Gefühl aber dieses Risiko war eines der größten Trumpfkarten der Korbos Familie.

"...Lasst von dem Fuchs ab, ich werde die Wette eingehen. Aber unter einer Bedingung: Ich suche mir Art der Wette aus, Prinz Immensity."
Ein letztes verächtliches knurren entwich Zenkos Kehle aber er blieb an Ort und Stelle stehen.
Schließlich musste er den Schein wahren das er wirklich zu Vernunft kam, aber allein das dieser Mistkerl die Wetter selbst wählen würde ließ seine Ohren aufmerksam nach Oben zucken. Sie musste aufpassen, dass dieser Wicht keinen hinterhältigen Trick versuchte...!
Seiner Meinung nach stimmte der Prinz viel zu schnell dem ganzen zu...Aber vermutlich wollte Immensity diese ganze Situation schnell wie möglich entschärfen.
Missmutig ließ der Fuchs seine anderen Schweife verschwinden und behielt Chepi wachsam in Auge.

„Ja, so machen wir es! Unsere Wette lautet wie folgt: Du und deine Komplizen bekommt genau drei Tage Zeit, um meinen wahren Namen herauszufinden. Den Namen, den eigentlich ausschließlich Feen kennen! Solltet ihr das tatsächlich schaffen, werde ich meine Bitte um Immensitys Hand zurückziehen und auch sein Bastard bleibt verschont. Die Korbos-Familie werde ich natürlich trotzdem versorgen.“
...Sein wahren Namen?
Verflucht, diese Fee griff wirklich zum letzten rettungsseil um sich überlegen zu spielen. Zenko kannte kaum andere Feen...Zwischen Yokais und Feen war eher große Kultur unterschied...Sie waren sich eigentlich weder Feindlich oder Freundlich gesinnt.
Es war ihm jedoch ein großes Rätsel warum ausgerechnet sich so eine Fee wie dieser Clown hier sich in Oneiroi verirrt hatte...Dieser Ort war kein guter Lebensraum für Feen, daher gab es hier auch kaum bis gar keine...Aber dieser Typ...War schlimmer als ein Geschwür.
Es gefiel Zenko überhaupt nicht das Chepi sein Kind als Bastard bezeichnete...Es war ihm sowieso unbegreiflich warum er unbedingt Eternity ebenfalls wollte!!
Dieses Sadistisches Miststück...

„Nach Ablauf der drei Tage erwarte ich dann jedoch, dass meine Braut bereit für den Aufbruch ist. Oh, und... zieht den Bastard bitte etwas schicker an, wir gehen danach sofort heiraten. Ein bisschen mehr Glitzer und Farbe, wenn ich bitten darf. Außerdem bestehe ich darauf, dass uns diese Flohseuche und seine Komplizin noch sehnsüchtig hinterhersieht, wenn wir ihnen aus der Kutsche heraus zum Abschied winken!“
Zenko war wirklich froh das sein Sohn gerade abgelenkt war sonst hatte nur gesehen wie er sich ein starkes würgen unterdrücken musste...
Unbegreiflich war dieser Ego dieser Fee...Hauptsache er erhielt wohl seine Aufmerksamkeit und sein glorreichen Sieg.
"Die Wette gilt."
Doch sein geliebter ließ sich nicht beirren...Mit Entschlossenheit ging er auf die Wette ein. Hatte er wirklich Hoffnung auf einen Sieg? Zenko überkam ein ungutes Gefühl das er nicht laut aussprechen wollte...Er kannte Immensity zu gut um es nicht zu merken. Es gefiel ihm nicht...Am liebsten wäre er dazwischen gegangen aber es war zwecklos...Aus irgend ein Grund bewegte sich sein Körper nicht...Er spürte die fremde Magie die auf sie drückte...Sie mussten wohl diesen Zauber brechen...Oder vorerst mitspielen.
Mit nur einem Finger schnipsen änderte sich ihre Umgebung...Zenko konnte sich nicht erinnern das Chepi jemals so Mächtig gewesen war.
„Ich werde mich dann mal verabschieden, auch wenn ich mich schon jetzt nach eurer Körperwärme verzehre. Ich freue mich darauf, nach den drei Tagen eine gehorsame Braut in Empfang zu nehmen!“
. . . . .
Zenko Augen wurden Augenblicklich leer. Er kämpfte darum seine innere Bestie nicht vor Beschützerinstinkt und Eifersucht auf diesen verfluchte Fee los zu gehen.

Zenko hoffte der Gestank der Fee verschwindet genau so wie seine Präsents! Er konnte kaum erwarten ihn ganze drei Tage nicht mehr sehen zu müssen! Auch wenn es besser wäre seine Namen vor Ende der Zeit zu finden....
Eternity war verwirrt als das Klavier verschwunden war, gerade als er so viel spaß hatte mit der süßen Evanescence. Der Wald gab ihn ein mulmiges Gefühl, erwar nicht besonderes gut darin sich Wege zu merken und bekam sofort sorge seine Familie aus den Augen zu verlieren.
Unsicher sah er gerade dabei zu wie dieser Schmetterling-Mann mit seinem Vater...Komisch Flirtet...?
Mochte der Mann seinen Vater gerne? Er nannte ihn ständig seine Braut...
Doch bevor er endgültig verschwand, richtete Chepi seinen Blick noch einmal auf den kleinen Eternity. Sein angeblich schönes Gesicht verzerrte sich zu einem gruseligen, geradezu diabolischen Grinsen!
„Du wirst mit meinen zukünftigen Kindern jede Menge Spaß haben. Und in neun Monaten wirst du großer Bruder, das versprech ich dir, mein kleiner Bastardsohn!“
"...E-eh...?!"

Sofort zitterte der Körper von ihm unkontrolliert...Warum war DER so Unheimlich!?
Er war doch gar nicht sein Sohn...Das gefiel ihm überhaupt nicht.
Warum machte er ihm so ein versprechen..?
Er begann sich mehr zusammen zu krampfen, dieses Lachen schrillte in seinen Ohren nach!
„Mach dir keine Sorgen. Solchen finsteren Gestalten gelingt es niemals einem guten Menschen wie dir etwas anzuhantun, Eternity!“
Obwohl er Evanescence noch nicht lange zu kennen glaubte, gab sie ihm ein Mütterliches warmes Gefühl...Er hörte auf zu zittern und lehnte sich an ihr. Bei ihr fühlte er sich unglaublich sicher...Irgendwie freute es ihn das sie ihn als guten Menschen bezeichnete...Aus irgend ein Grund schenkte man ihn abgesehen von seinen Eltern selten ein Blick von Freude...Oft als wäre er an irgendwas schuld oder hätte etwas falsches getan...Bastard...So nannte man ihn manchmal...Dann würden seine Väter immer ganz wütend.
Irgendwie fühlte er sich schuldig dafür...
„Binnen drei Tagen müssen wir Chepis wahren Namen in Erfahrung bringen... Ich bezweifle ernsthaft, dass uns das gelingt. Ich bin da einfach Realist...Er ist eine Fee von einem anderen Planeten. Meine Familie wird da auch nicht helfen.“
Verunsichert hielt sich der kleine Junge an Evanescence fest als er mithörte das sie wohl Probleme hatten.
Sie musste raus finden wie der Schmetterlingsmann heißt?
Warum sagte der es ihnen nicht...?
Aber es schien als hätte Vater keine Hoffnung darin das sie denn Namen in Erfahrung bekommen...

Aber heißt das dann er MUSSTE zu diesen Unheimlichen Mann? Und ein großer Bruder werden???
Er wollte nicht zu diesem Mann....Leicht schüttelte er daher sein Kopf.
„Sollten wir scheitern, müsst ihr fliehen – du und Eternity...mitsamt der Komplizin, Evanescence. Ich weiß nicht genau warum, aber ich spüre tief in mir... dass du, Zenko, mithilfe von Queen Evanscence selbst diesen dunklen Fluch überstehen wirst, der nach Vertragsbruch leider auch auf euch zukommen würde. Damit will ich nicht sagen, dass wir uns nicht bemühen sollten. Doch...will ich, dass ihr diese Alternative als Chance ergreift um Eternitys Glück zu bewahren. Versprecht mir dies auch als Möglichkeit zu sehen.“
Es war genau so wie Zenko befürchtet hatte...
Immensity hatte dieser Wette nur so schnell zugestimmt weil er direkt diese Option vor Auge gehabt hatte...
Auch Zenko war das Glück ihres Kindes sehr wichtig...Aber sein Geliebter war ihm genau so unsagbar wichtig!

Chepi wird durchaus erzürnt sein wenn der Vertrag nicht vollständig erfüllt sein würde...Er war so Gierig, dass in dieser Ausgang nicht gefallen würde...Und dann würde Immensity alles davon abbekommen...!
Zenko schwieg für einen Moment. Er dachte über Immensitys schwere Worte nach, während sein Blick sanft zu Eternity glitt.
Die Königin hatte sich so gut um seinen Sohn gekümmert, hatte ihn beruhigt, als Zenko selbst kurz davor war, die Kontrolle zu verlieren. ...

Sie verströmte einen Kampfgeist, welche Zenko auf dieser Art und weise selten miterlebt hatte.
Wie konnten sie da einfach ein so bemitleidenswertes Schicksal annehmen?!
Nein. Er würde nicht aufgeben.
Er riss sich zusammen, drängte die Dunkelheit beiseite und beschloss, optimistisch an die Sache heranzugehen. Sie waren eine Familie. Sie würden einen Weg finden!
Zenko straffte die Schultern, ein zuversichtliches Lächeln auf den Lippen.
"Hey, jetzt verlier mal nicht den Kopf! Wir werden diesen bescheuerten Feen-Namen schon irgendwie--“
"...niemals herausfinden", dröhnte plötzlich die monotone Stimme von Cornelius aus dem Nichts durch die Baumkronen. "...da Feen-Namen strenger gehütet werden als die dunkelsten Geheimnisse des Universums und niemand auf dieser jämmerlichen [i]Oneiroi Planenten ihn kennt."[/i]
Zenko blinzelte irritiert in die Luft.
Seine Fuchsohren zuckten. "Äh... wie ich sagte, wir müssen uns nur ein bisschen umhören und jemanden finden, der--"
"...ebenfalls nicht existiert", unterbrach der Erzähler ihn völlig trocken. "Dieser Ort war gänzlich leer von jeglicher magischen Feen-Hilfe, die ihnen hätte beistehen können."
Zenkos linkes Auge begann nervös zu zucken und gereizt umfasste er sein dicken Schweif.
Es schien wirklich als wäre das keine faire Wette!! Irgendwas da Oben machte ihnen die Chancen diese Wetter zu gewinnen nur noch schwerer!

Kurz hatte er Hoffnung gehabt diese Erzähler Stimme wäre auf ihrer Seite aber es schien als hätte Chepi ihn wieder auf seine Seite gezogen.
"Jetzt wart's doch mal ab! Wenn wir in alten, magischen Aufzeichnungen oder Büchern nachsehen, werden wir ganz sicher--"
"...lediglich feststellen, dass solch heilige Namen niemals niedergeschrieben werden. Es war ein absolut hoffnungsloses, ja beinahe bemitleidenswertes Unterfangen."
"Verfluchte Scchhhhh------", entfuhr es Zenko und er biss sich auf die Zunge um sich vor seinen Sohn schlimme Schimpfwörter zu verkneifen.
"Wir haben verdammt noch mal drei ganze Tage Zeit! Da wird sich doch wohl irgendeine verdammte Lösung--"
"...nicht im Geringsten auftun. Die Zeit würde unaufhaltsam verrinnen wie feiner Sand zwischen den Fingern, während sie unweigerlich ihrem tragischen, unvermeidlichen Ende entgegengingen."
Zenko atmete tief ein....Das wurde immer schlimmer! Er wollte nicht aufgeben...Sie musste herausfinden wie sie den Erzähler überlisten konnten und diesen Namen heraus bekommen!
"Seist drum...Hahh...! Was ich sagen wollte ist das wir alle Möglichkeiten in Betracht ziehen sollten..!"

Zenko drehte sich entschlossen zu der kleinen Königin um, die Eternity noch immer schützend festhielt. Er wusste nicht, wer sie wirklich war oder warum sie sich auf ihre Seite gestellt hatte, aber in dieser verzwickten Märchenwelt war jede Hilfe ein Segen.
"Vielleicht hast du eine Idee wie wir am besten Anfangen sollen mit der Suche? ", ging er direkt drauf ein das sie sicherlich gemeinsam es schaffen würden.
Er sah abwechselnd zu Immensity zu Evanescence.
"Aber am besten verweilen wir nicht zu lange hier im Wald! Ich bin mir sicher das einem Prinz wie euch die Lösung geradezu zufliegen wird!"

Zenko wusste selbst nicht warum der Optimismus ihn so stark berauschte...Vermutlich war es einfach die Angst und sorge das sie am Ende wirklich...Den Weg wählen mussten zu fliehen. Damit konnte er sich einfach nicht zufrieden geben...Gleichzeitig wollte er nicht schuld sein das ein ganzer Planet dem Untergang geweiht war...
Er...
....
Liebte seine Heimat....
Er konnte sie nicht
Believe Me ~♪


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