Caleb
“Ich will einfach nicht das Gefühl haben, dass ich mit dir schlafen muss, um dich überhaupt zu sehen. Wenn dir das nicht liegt, können wir es auch sein lassen.” Caleb zuckte kurz mit den Schultern. Das war der Punkt gewesen, der ihm in ihrer kurzen Trennungsphase am ehesten aufgefallen war, als er noch davon ausgegangen war, dass Richard absolut keine Gefühle für ihn hatte. Richard war gut im Bett und wahrscheinlich hatte das ihre komische Affäre zusammengehalten, aber…das konnte nicht alles sein. Sicher würde es zwischen ihnen nie eine Art Hollywood-Romanze geben. Caleb erwartete keine Rosen und Überraschungsdates, aber zumindest etwas Zeit wie heute. Einfach zusammensitzen, weil man es mochte, mit dem jeweils anderen Zeit zu verbringen.
“Du vergisst immer, deine wundervolle Zurückhaltung zu erwähnen. Die mag ich am liebsten an dir”, antwortete Caleb amüsiert, als Richard seine Vorteile aufzählte. Oder zumindest das, was er für seine Vorteile hielt. Cal konnte nicht behaupten, dass auch nur einer dieser Punkte der Grund war, warum er jetzt hier saß. Er mochte seinen Humor, leider, und die seltsam, so gar nicht zu ihm passen wollende fürsorgliche Art, die viel zu selten durchblitzte. Aber er hatte wirklich nicht vor, Richard noch mehr Stichpunkte für zukünftige 'Ich-bin-so-toll'-Listen zu liefern, also schwieg er.
“Ich bin das zweitälteste von vier Geschwisterkindern”, begann er, während er sein Glas losließ und seine Hände stattdessen unter seine Beine schob, um nicht anzufangen, zu gestikulieren. “Du weißt, dass ich Violine spiele, aber ich mag Musik generell und vertrage keine Stille. Ich habe in den letzten 8 Jahren 107 Shows im West End gesehen, manche davon zugegebenermaßen doppelt. Ich mag den Winter, wenn es draußen richtig schneit und Horrorfilme, sonst würde ich dich wahrscheinlich nicht aushalten.” Er zwinkerte Richard kurz zu. Das alles sollte sich eigentlich nicht wie eine dieser furchtbaren Vorstellrunden in der Schule anfühlen, aber wenn Richard schon mal fragte, wollte er sich die Chance nicht entgehen lassen. Richard sollte wissen, auf wen er sich einließ.
“Mein Fahrstil ist vielleicht etwas übervorsichtig und ich bin meistens zu faul zum Kochen, aber dafür kann ich dir die Position und Funktion jeden einzelnen Steines in diesem Raum aufzählen, ohne aufstehen zu müssen, was oft irgendwie das einzige ist, was andere Menschen von mir wollen. Worüber ich mich wahrscheinlich nicht beschweren sollte, weil ich generell gerne meine Ruhe habe.” Cal machte eine kurze Pause, bevor er entschied, dass das fürs Erste reichen müsste. Das war sicher nicht alles, was er war und ganz bestimmt nicht das Glorreichste, aber irgendwie das, was ihm am wichtigsten war. “Fragen? Anmerkungen?”
“Ich will einfach nicht das Gefühl haben, dass ich mit dir schlafen muss, um dich überhaupt zu sehen. Wenn dir das nicht liegt, können wir es auch sein lassen.” Caleb zuckte kurz mit den Schultern. Das war der Punkt gewesen, der ihm in ihrer kurzen Trennungsphase am ehesten aufgefallen war, als er noch davon ausgegangen war, dass Richard absolut keine Gefühle für ihn hatte. Richard war gut im Bett und wahrscheinlich hatte das ihre komische Affäre zusammengehalten, aber…das konnte nicht alles sein. Sicher würde es zwischen ihnen nie eine Art Hollywood-Romanze geben. Caleb erwartete keine Rosen und Überraschungsdates, aber zumindest etwas Zeit wie heute. Einfach zusammensitzen, weil man es mochte, mit dem jeweils anderen Zeit zu verbringen.
“Du vergisst immer, deine wundervolle Zurückhaltung zu erwähnen. Die mag ich am liebsten an dir”, antwortete Caleb amüsiert, als Richard seine Vorteile aufzählte. Oder zumindest das, was er für seine Vorteile hielt. Cal konnte nicht behaupten, dass auch nur einer dieser Punkte der Grund war, warum er jetzt hier saß. Er mochte seinen Humor, leider, und die seltsam, so gar nicht zu ihm passen wollende fürsorgliche Art, die viel zu selten durchblitzte. Aber er hatte wirklich nicht vor, Richard noch mehr Stichpunkte für zukünftige 'Ich-bin-so-toll'-Listen zu liefern, also schwieg er.
“Ich bin das zweitälteste von vier Geschwisterkindern”, begann er, während er sein Glas losließ und seine Hände stattdessen unter seine Beine schob, um nicht anzufangen, zu gestikulieren. “Du weißt, dass ich Violine spiele, aber ich mag Musik generell und vertrage keine Stille. Ich habe in den letzten 8 Jahren 107 Shows im West End gesehen, manche davon zugegebenermaßen doppelt. Ich mag den Winter, wenn es draußen richtig schneit und Horrorfilme, sonst würde ich dich wahrscheinlich nicht aushalten.” Er zwinkerte Richard kurz zu. Das alles sollte sich eigentlich nicht wie eine dieser furchtbaren Vorstellrunden in der Schule anfühlen, aber wenn Richard schon mal fragte, wollte er sich die Chance nicht entgehen lassen. Richard sollte wissen, auf wen er sich einließ.
“Mein Fahrstil ist vielleicht etwas übervorsichtig und ich bin meistens zu faul zum Kochen, aber dafür kann ich dir die Position und Funktion jeden einzelnen Steines in diesem Raum aufzählen, ohne aufstehen zu müssen, was oft irgendwie das einzige ist, was andere Menschen von mir wollen. Worüber ich mich wahrscheinlich nicht beschweren sollte, weil ich generell gerne meine Ruhe habe.” Cal machte eine kurze Pause, bevor er entschied, dass das fürs Erste reichen müsste. Das war sicher nicht alles, was er war und ganz bestimmt nicht das Glorreichste, aber irgendwie das, was ihm am wichtigsten war. “Fragen? Anmerkungen?”