Caleb
Ah. Jetzt sollte Caleb sich neben dem Betteln auch Bedanken, hm? Wenn das so weiter ging, würde das ganze weniger zum Kink und mehr zum Benimmkurs werden. Er warf Richard einen kurzen kritischen Blick zu, bevor dieser in der Küche verschwand. Jetzt gerade wäre es ihm wirklich lieber gewesen, wenn er gestern Abend einfach die Klappe gehalten hätte. Das würde ihm sicher nicht nochmal passieren. Es war eine Kurzschlussreaktion gewesen. Bondage hatte ihn irgendwie schon immer gereizt und Richard schien praktisch keine Grenzen zu haben, also war es nur logisch gewesen, es anzusprechen. Er hatte dabei nur Richards abartiges Talent dafür vergessen, ihn mit allem aufzuziehen, was er sagte.
"Oh glaub mir, die beiden sind garantiert nicht zusammen im Bett gelandet", kommentierte Caleb einen Moment später mit einem humorlosen Lachen, während er sein Passwort in das Tablet tippte. "Wenn, hätte April mir schon längst geschrieben. In der Hinsicht ist sie ekelhaft extrovertiert." Er tippte auf seinen Webbrowser, öffnete einen neuen Tab - der fünfundzwanzigste insgesamt, die meisten anderen waren entweder halbgeschaute YouTube Videos, nie nachgekochte Rezepte, Wikipediaartikel, oder Bücher, die er irgendwann auf seine Leseliste packen wollte - und verharrte, als er realisierte, dass er keine Ahnung hatte, was genau er machen sollte. Es war nicht so, als ob er eine Lieblings-Sextoy-Seite hätte. Im Gegenteil, er hatte sich schon seltsam gefühlt, als er sich den Vibrator bestellt hatte, auch, wenn das im Nachhinien wirklich keine schlechte Idee gewesen war.
"Ich denke also nicht, dass du dir zu viele Gedanken um den Wunsch machen musst", fuhr er fort, während er das Tablet schlicht in Richards Richtung schob. Ein Schritt, von dem er sich sicher war, dass er ihn bereuen würde. "Du solltest dir eher schon mal Gedanken um das Gedicht machen, dass ich dich schreiben lassen werde, wenn ich gewinne." Er grinste leicht. Irgendwie war das wirklich der perfekte Wunsch. Es war langweilig und kreativ, beides Eigenschaften, die er Richard nicht wirklich zutraute und am Ende hätte er etwas, was er immer dann zitieren könnte, wenn er ihm ein bisschen auf die Nerven gehen wollte. Trotzdem war es zeitgleich nichts zu Schlimmes. Also wunderbar für eine so blöde kleine Wette.
Ah. Jetzt sollte Caleb sich neben dem Betteln auch Bedanken, hm? Wenn das so weiter ging, würde das ganze weniger zum Kink und mehr zum Benimmkurs werden. Er warf Richard einen kurzen kritischen Blick zu, bevor dieser in der Küche verschwand. Jetzt gerade wäre es ihm wirklich lieber gewesen, wenn er gestern Abend einfach die Klappe gehalten hätte. Das würde ihm sicher nicht nochmal passieren. Es war eine Kurzschlussreaktion gewesen. Bondage hatte ihn irgendwie schon immer gereizt und Richard schien praktisch keine Grenzen zu haben, also war es nur logisch gewesen, es anzusprechen. Er hatte dabei nur Richards abartiges Talent dafür vergessen, ihn mit allem aufzuziehen, was er sagte.
"Oh glaub mir, die beiden sind garantiert nicht zusammen im Bett gelandet", kommentierte Caleb einen Moment später mit einem humorlosen Lachen, während er sein Passwort in das Tablet tippte. "Wenn, hätte April mir schon längst geschrieben. In der Hinsicht ist sie ekelhaft extrovertiert." Er tippte auf seinen Webbrowser, öffnete einen neuen Tab - der fünfundzwanzigste insgesamt, die meisten anderen waren entweder halbgeschaute YouTube Videos, nie nachgekochte Rezepte, Wikipediaartikel, oder Bücher, die er irgendwann auf seine Leseliste packen wollte - und verharrte, als er realisierte, dass er keine Ahnung hatte, was genau er machen sollte. Es war nicht so, als ob er eine Lieblings-Sextoy-Seite hätte. Im Gegenteil, er hatte sich schon seltsam gefühlt, als er sich den Vibrator bestellt hatte, auch, wenn das im Nachhinien wirklich keine schlechte Idee gewesen war.
"Ich denke also nicht, dass du dir zu viele Gedanken um den Wunsch machen musst", fuhr er fort, während er das Tablet schlicht in Richards Richtung schob. Ein Schritt, von dem er sich sicher war, dass er ihn bereuen würde. "Du solltest dir eher schon mal Gedanken um das Gedicht machen, dass ich dich schreiben lassen werde, wenn ich gewinne." Er grinste leicht. Irgendwie war das wirklich der perfekte Wunsch. Es war langweilig und kreativ, beides Eigenschaften, die er Richard nicht wirklich zutraute und am Ende hätte er etwas, was er immer dann zitieren könnte, wenn er ihm ein bisschen auf die Nerven gehen wollte. Trotzdem war es zeitgleich nichts zu Schlimmes. Also wunderbar für eine so blöde kleine Wette.