Caleb
Oh. Für einen Moment war Caleb vollkommen sprachlos. Das klang irgendwie fast zu schön um wahr zu sein. Wahrscheinlich, weil es nicht wahr war, sondern Richard ihm einfach das sagte, was er hören wollte - dass sich jemand aufrichtig für ihn interessierte. Was seinerseits unfassbar erbärmlich war, oder? Schlimmer war nur, dass es irgendwie fast funktionierte. Caleb konnte fühlen, wie sein Herz ein bisschen schneller schlug, während seine Gedanken in eine vollkommen andere, viel schönere Realität abdrifteten, wo sie das hier auch vollkommen ohne Streit hätten haben können. Eine ganz normale Beziehung, in der sie einfach glücklich miteinader waren. Aber leider war das ja nicht mehr möglich.
"Sicher", antwortete er, bevor er irgendetwas unsagbar dummes tun oder sagen konnte. Sie standen sich deutlich näher, als ihm lieb war, aber er wollte nicht derjenige sein, der einen Schritt zurück gehen würde. "Du kennst mich nicht mal. Dich hat doch außer dem Sex nie was an mir interessiert! Denkst du wirklich, dass ich dir das abnehme? Ich weiß, dass ich es dir viel zu einfach gemacht habe, aber ich besitze tatsächlich sowas, wie eine Lernkurve." Er stieß ein kurzes, ungläubiges Lachen aus. Das alles war wirklich zu viel für ihn. Er wusste nicht, ob er weiter lachen, oder anfangen zu weinen sollte. Wahrscheinlich war beides nicht sonderlich gut.
"Wie lange wird es diesmal dauern, bis du mir erzählst, dass du doch noch auf Andrew stehst und wie sehr du Ezra hasst? Einen Monat? Zwei? Glaubst du ernsthaft, dass ich das nochmal mit mache? Dass ich meine Freundschaft mit den beiden für dich aufs Spiel setze?" Was der einzige Gedanke war, an den er sich gerade klammerte, um halbwegs bei Verstand zu bleiben. Ezra würde ihn hassen, wenn er Richard verzeihen würde und wahrscheinlich...würde er sich auch ein bisschen selbst hassen, egal, wie abgeklärt und erwartungslos er in die Beziehung hineingehen würde.
Oh. Für einen Moment war Caleb vollkommen sprachlos. Das klang irgendwie fast zu schön um wahr zu sein. Wahrscheinlich, weil es nicht wahr war, sondern Richard ihm einfach das sagte, was er hören wollte - dass sich jemand aufrichtig für ihn interessierte. Was seinerseits unfassbar erbärmlich war, oder? Schlimmer war nur, dass es irgendwie fast funktionierte. Caleb konnte fühlen, wie sein Herz ein bisschen schneller schlug, während seine Gedanken in eine vollkommen andere, viel schönere Realität abdrifteten, wo sie das hier auch vollkommen ohne Streit hätten haben können. Eine ganz normale Beziehung, in der sie einfach glücklich miteinader waren. Aber leider war das ja nicht mehr möglich.
"Sicher", antwortete er, bevor er irgendetwas unsagbar dummes tun oder sagen konnte. Sie standen sich deutlich näher, als ihm lieb war, aber er wollte nicht derjenige sein, der einen Schritt zurück gehen würde. "Du kennst mich nicht mal. Dich hat doch außer dem Sex nie was an mir interessiert! Denkst du wirklich, dass ich dir das abnehme? Ich weiß, dass ich es dir viel zu einfach gemacht habe, aber ich besitze tatsächlich sowas, wie eine Lernkurve." Er stieß ein kurzes, ungläubiges Lachen aus. Das alles war wirklich zu viel für ihn. Er wusste nicht, ob er weiter lachen, oder anfangen zu weinen sollte. Wahrscheinlich war beides nicht sonderlich gut.
"Wie lange wird es diesmal dauern, bis du mir erzählst, dass du doch noch auf Andrew stehst und wie sehr du Ezra hasst? Einen Monat? Zwei? Glaubst du ernsthaft, dass ich das nochmal mit mache? Dass ich meine Freundschaft mit den beiden für dich aufs Spiel setze?" Was der einzige Gedanke war, an den er sich gerade klammerte, um halbwegs bei Verstand zu bleiben. Ezra würde ihn hassen, wenn er Richard verzeihen würde und wahrscheinlich...würde er sich auch ein bisschen selbst hassen, egal, wie abgeklärt und erwartungslos er in die Beziehung hineingehen würde.