Ezra
Die Aussicht auf den Spielplatz schien Max nicht ganz so zu begeistern, wie die Idee mit dem Museum und den Dinos, aber er machte sich trotzdem anstandslos auf den Weg, um Niko zu wecken, als ob der Museumsausflug schneller kommen würde, je eher sie den Spielplatz abhaken konnten. Ezra musste fast ein bisschen lachen, als Max mit einem hilflos verschlafenen Niko an der Hand zurück ins Wohnzimmer kam und fordernd auf das Frühstück deutete.
"Lass ihn doch erst mal wach werden", schlug Ezra vor, während er das Bügeleisen aussteckte und zwei Shirts für die Jungs zur Seite legte. Max presste beleidigt die Lippen aufeinander, während Niko seinen Teddy an sich drückte und offensichtlich versuchte zu verarbeiten, dass er bis gerade noch selig geschlafen hatte und jetzt plötzlich wach war.
Der restliche Morgen verlief dafür recht ruhig. Ezra wartete, bis Andrew im Bad fertig war, bevor er Niko und Max durch die Morgenroutine half und am Ende war Niko doch so begeistert von der Idee, zum Spielplatz zu gehen, dass er Ezra mit den Schuhen in der Hand folgte, so, als wolle er sofort los.
"Wir müssen noch die Tasche packen, Niko. Entspann dich", lachte er, während er dich zu dem kleinen Jungen hinabbeugte und ihm die Schuhe abnahm. "Fünf Minuten, okay?", fragte er und stellte die Schuhe zur Seite. Niko nickte eifrig, auch, wenn er wahrscheinlich nicht viel verstanden hatte, und rannte los, um Max auf die Nerven zu gehen. Was auch immer die beiden gestern für eine Auseinandersetzung gehabt hatten, schien vergessen zu sein. Dafür durfte sich Ezra jetzt seiner ganz eigenen Auseinandersetzung stellen. Er atmete kurz durch, bevor er zu seinem Freund sah.
"Andrew", begann er ernst, "Ich möchte, dass du dir darüber im Klaren bist, dass wir mit den Kindern auf einen Spielplatz gehen. Sie werden rennen, sie werden stolpern, sie werden fallen. Oft, wahrscheinlich. Das ist kein Grund, sich Sorgen zu machen, okay?" Er warf Andrew einen eindringlichen Blick zu, in der Hoffnung, dass er seinem Freund gerade nichts neues erzählte. Aber nach dem kleinen Nervenzusammenbruch gestern wollte er ihn wenigstens Vorwarnen. "Im Gegenteil, wenn einer von den beiden fällt, machst du erst mal gar nichts. Ich weiß, dass das schwer klingt, aber in 90% der Fälle stehen Kinder wieder auf und spielen weiter, als ob nichts passiert wäre. Wir gehen erst zu ihnen, wenn sie von sich aus anfangen zu weinen." Das gehörte halt zum Kind-sein dazu. Auch, wenn Ezra sich deutlich mehr Sorgen um Niko, als um Max machte. Aber gerade Kleinkinder schienen sowieso zum Großteil aus Gummi zu bestehen. Er wollte nur einen möglichst ruhen Tag haben.
Die Aussicht auf den Spielplatz schien Max nicht ganz so zu begeistern, wie die Idee mit dem Museum und den Dinos, aber er machte sich trotzdem anstandslos auf den Weg, um Niko zu wecken, als ob der Museumsausflug schneller kommen würde, je eher sie den Spielplatz abhaken konnten. Ezra musste fast ein bisschen lachen, als Max mit einem hilflos verschlafenen Niko an der Hand zurück ins Wohnzimmer kam und fordernd auf das Frühstück deutete.
"Lass ihn doch erst mal wach werden", schlug Ezra vor, während er das Bügeleisen aussteckte und zwei Shirts für die Jungs zur Seite legte. Max presste beleidigt die Lippen aufeinander, während Niko seinen Teddy an sich drückte und offensichtlich versuchte zu verarbeiten, dass er bis gerade noch selig geschlafen hatte und jetzt plötzlich wach war.
Der restliche Morgen verlief dafür recht ruhig. Ezra wartete, bis Andrew im Bad fertig war, bevor er Niko und Max durch die Morgenroutine half und am Ende war Niko doch so begeistert von der Idee, zum Spielplatz zu gehen, dass er Ezra mit den Schuhen in der Hand folgte, so, als wolle er sofort los.
"Wir müssen noch die Tasche packen, Niko. Entspann dich", lachte er, während er dich zu dem kleinen Jungen hinabbeugte und ihm die Schuhe abnahm. "Fünf Minuten, okay?", fragte er und stellte die Schuhe zur Seite. Niko nickte eifrig, auch, wenn er wahrscheinlich nicht viel verstanden hatte, und rannte los, um Max auf die Nerven zu gehen. Was auch immer die beiden gestern für eine Auseinandersetzung gehabt hatten, schien vergessen zu sein. Dafür durfte sich Ezra jetzt seiner ganz eigenen Auseinandersetzung stellen. Er atmete kurz durch, bevor er zu seinem Freund sah.
"Andrew", begann er ernst, "Ich möchte, dass du dir darüber im Klaren bist, dass wir mit den Kindern auf einen Spielplatz gehen. Sie werden rennen, sie werden stolpern, sie werden fallen. Oft, wahrscheinlich. Das ist kein Grund, sich Sorgen zu machen, okay?" Er warf Andrew einen eindringlichen Blick zu, in der Hoffnung, dass er seinem Freund gerade nichts neues erzählte. Aber nach dem kleinen Nervenzusammenbruch gestern wollte er ihn wenigstens Vorwarnen. "Im Gegenteil, wenn einer von den beiden fällt, machst du erst mal gar nichts. Ich weiß, dass das schwer klingt, aber in 90% der Fälle stehen Kinder wieder auf und spielen weiter, als ob nichts passiert wäre. Wir gehen erst zu ihnen, wenn sie von sich aus anfangen zu weinen." Das gehörte halt zum Kind-sein dazu. Auch, wenn Ezra sich deutlich mehr Sorgen um Niko, als um Max machte. Aber gerade Kleinkinder schienen sowieso zum Großteil aus Gummi zu bestehen. Er wollte nur einen möglichst ruhen Tag haben.