Steve
Irgendwie war Steve seltsam stolz darauf, dass Thomas nicht sofort die Flucht ergriff, sondern erst auf seine Tante zusteuerte. Offensichtlich wollte er sich nicht kampflos geschlagen geben, oder er hoffte darauf, dass der Rest seiner Familie etwas offener war, als seine eigenen Eltern. Was ein wenig traurig war. Sollten die eigenen Eltern nicht immer hinter einem stehen? Vor allem bei so belanglosen Themen, wie der eigenen Sexualität? Welchen Unterschied machte es denn, ob Thomas einen Mann, oder eine Frau datete? Seine eigenen Eltern hatten sich nie dafür interessiert, wen er mit nach Hause brachte solange er glücklich war.
Steve folgte Thomas weiter durch die Anwesenden hindurch, bis sie seine Tante und seinen neuen Onkel - Stiefonkel? Wie genau funktionierte sowas? - erreichten. Er bereitete sich bereits mental auf die nächste Konfrontation vor und atmete erleichtert aus, als das frischgebackene Paar ihre Beziehung nicht weiter kommentierte. Er merkte erst, wie fest er Thomas’ Hand gegriffen hatte, als er seinen Griff etwas entspannte. Also schien es zumindest einen Zweig der Familie zu geben, der sich nicht an ihnen störte. Das machte sie direkt unglaublich sympathisch. Trotzdem wollte Steve sie nicht lange aufhalten. Es gab noch genug andere Leute, die dem Brautpaar gratulieren wollten und sie deutlich besser kannten, als er, also blieb es bei einem kurzen Händedruck und einem beipflichtendem Nicken, als Thomas das Kleid der Braut kommentierte. Das war wirklich nicht der richtige Augenblick, um sich irgendwie vorzustellen, vor Allem, wenn sie sowieso direkt explizit auf die kleine anschließende Feier eingeladen wurden.
“Sehr gerne”, stimmte Steve der letzten Frage zu, während Thomas das Angebot ebenfalls bestätigte. Offenbar waren sie auf einer Wellenlänge, was den restlichen Abend anging. Kleine Schritte, bis eine Grenze erreicht war und sie nach Hause gehen würden. “Wir freuen uns schon”, verabschiedete Steve sich, während er Thomas bereits mit sich zog. Ihr Platz wurde direkt von den nächsten Gästen eingenommen, die sich lauthals über die Hochzeit freuten.
“Deine Tante ist nett”, merkte Steve mit einem kleinen Lächeln an, als sie ein wenig an den Rand der Veranstaltung traten. “Ihr seht euch sogar ein bisschen ähnlich. Sie hat das selbe Lächeln, das du immer hast, wenn du einen High Score schlägst.” Er lachte kurz, bevor er einen Arm um Thomas’ Taille legte und ihn damit etwas näher an sich zog. Es fiel ihm zunehmend schwer, seine Finger von Thomas zu lassen, was seltsam war, weil er dieses Bedürfnis in seinen vorherigen Beziehungen nie gehabt hatte. Vielleicht lag es daran, dass er zuvor noch nie so sehr das Gefühl gehabt hatte, seinen Partner irgendwie beschützen zu müssen. Er wollte einfach, dass Thomas nicht mal auf die Idee käme, dass er ihn je verlassen würde, egal, was er tat. "Ist bei dir noch alles okay? Wir können immer noch gehen, falls es dir lieber ist."
Irgendwie war Steve seltsam stolz darauf, dass Thomas nicht sofort die Flucht ergriff, sondern erst auf seine Tante zusteuerte. Offensichtlich wollte er sich nicht kampflos geschlagen geben, oder er hoffte darauf, dass der Rest seiner Familie etwas offener war, als seine eigenen Eltern. Was ein wenig traurig war. Sollten die eigenen Eltern nicht immer hinter einem stehen? Vor allem bei so belanglosen Themen, wie der eigenen Sexualität? Welchen Unterschied machte es denn, ob Thomas einen Mann, oder eine Frau datete? Seine eigenen Eltern hatten sich nie dafür interessiert, wen er mit nach Hause brachte solange er glücklich war.
Steve folgte Thomas weiter durch die Anwesenden hindurch, bis sie seine Tante und seinen neuen Onkel - Stiefonkel? Wie genau funktionierte sowas? - erreichten. Er bereitete sich bereits mental auf die nächste Konfrontation vor und atmete erleichtert aus, als das frischgebackene Paar ihre Beziehung nicht weiter kommentierte. Er merkte erst, wie fest er Thomas’ Hand gegriffen hatte, als er seinen Griff etwas entspannte. Also schien es zumindest einen Zweig der Familie zu geben, der sich nicht an ihnen störte. Das machte sie direkt unglaublich sympathisch. Trotzdem wollte Steve sie nicht lange aufhalten. Es gab noch genug andere Leute, die dem Brautpaar gratulieren wollten und sie deutlich besser kannten, als er, also blieb es bei einem kurzen Händedruck und einem beipflichtendem Nicken, als Thomas das Kleid der Braut kommentierte. Das war wirklich nicht der richtige Augenblick, um sich irgendwie vorzustellen, vor Allem, wenn sie sowieso direkt explizit auf die kleine anschließende Feier eingeladen wurden.
“Sehr gerne”, stimmte Steve der letzten Frage zu, während Thomas das Angebot ebenfalls bestätigte. Offenbar waren sie auf einer Wellenlänge, was den restlichen Abend anging. Kleine Schritte, bis eine Grenze erreicht war und sie nach Hause gehen würden. “Wir freuen uns schon”, verabschiedete Steve sich, während er Thomas bereits mit sich zog. Ihr Platz wurde direkt von den nächsten Gästen eingenommen, die sich lauthals über die Hochzeit freuten.
“Deine Tante ist nett”, merkte Steve mit einem kleinen Lächeln an, als sie ein wenig an den Rand der Veranstaltung traten. “Ihr seht euch sogar ein bisschen ähnlich. Sie hat das selbe Lächeln, das du immer hast, wenn du einen High Score schlägst.” Er lachte kurz, bevor er einen Arm um Thomas’ Taille legte und ihn damit etwas näher an sich zog. Es fiel ihm zunehmend schwer, seine Finger von Thomas zu lassen, was seltsam war, weil er dieses Bedürfnis in seinen vorherigen Beziehungen nie gehabt hatte. Vielleicht lag es daran, dass er zuvor noch nie so sehr das Gefühl gehabt hatte, seinen Partner irgendwie beschützen zu müssen. Er wollte einfach, dass Thomas nicht mal auf die Idee käme, dass er ihn je verlassen würde, egal, was er tat. "Ist bei dir noch alles okay? Wir können immer noch gehen, falls es dir lieber ist."