Caleb
Fuck.
Caleb hatte das Gefühl, dass sein kompletter Kreislauf sich von ihm verabschiedete. Als würde alles in ihm irgendwie nach unten sacken, während bloße Panik von ihm Besitz ergriff. Er brachte instinktiv stolpernd wieder etwas Abstand zwischen sich und Richard, bereit, seinen Schild hochzureißen, wenn er ihm zu nah kommen würde. Diese Lektion hatte er schon vor Jahren schmerzlich gelernt und gerade war er sich ihren Größenunterschied überaus bewusst.
Er konnte seinen eigenen Herzschlag in seiner Brust fühlen, zu schnell, zu laut, zu panisch. Er versuchte irgendeinen Ausweg aus der Situation zu finden, fand allerdings keinen. Es gab nichts, womit er sich rausreden könnte, keine logischen Ausflüchte, oder witzige Zufälle.
"Ich wollte nicht mehr hier sein, wenn es dir auffällt", wehrte er sich. Er wusste nicht, wieso. Eigentlich änderte es nichts an der Situation und Richard würde es wahrscheinlich herzlich wenig interessieren, was Cals ursprünglicher Plan gewesen war. "Und wenn der Schnee nicht gewesen wäre, hätte ich mehr als genug Zeit dafür gehabt. Es hat lächerlich lange gedauert, bis es bei dir geklickt hat. Vielleicht solltest du mal über einen Jobwechsel nachdenken." Schrecklicherweise riet eine kleine Stimme in seinem Hinterkopf ihn immer noch, sich zu entschuldigen und um Vergebung zu betteln. Er ignorierte sie, während er den Blick fest auf Richard gerichtet hielt. "Dein Chef ist bestimmt begeistert zu hören, wie du fast einen Stein verloren hättest, weil du einen vollkommen fremden Typen in einer Bar abgeschleppt hast." Er sprach mit einem Selbstbewusstsein, das er eigentlich nicht hatte, jedes Wort wie ein Projektil, das sein Gegenüber verletzen sollte. Alles, um die Stimme in seinem eigenen Kopf auszublenden.
"Wäre ich naiv, hätte ich gestern Abend versucht, dich für den Stein zu bestechen und es auf mein Glück ankommen gelassen." Vielleicht wäre das der bessere Weg gewesen. Eine kürzere Auseinandersetzung und klarere Linien. Es war Richards Interesse gewesen, die ihn zu Fall gebracht hatte. Der Fakt, dass jedes bisschen Aufmerksamkeit in seine Richtung sich zu schön angefühlt hatte, um wahr zu sein.
"Was willst du jetzt tun, Richard? Mich festnehmen? Es steht Aussage gegen Aussage. Ich kann dir versprechen, dass ich heute Abend schon wieder zurück in meiner Wohnung wäre."
Fuck.
Caleb hatte das Gefühl, dass sein kompletter Kreislauf sich von ihm verabschiedete. Als würde alles in ihm irgendwie nach unten sacken, während bloße Panik von ihm Besitz ergriff. Er brachte instinktiv stolpernd wieder etwas Abstand zwischen sich und Richard, bereit, seinen Schild hochzureißen, wenn er ihm zu nah kommen würde. Diese Lektion hatte er schon vor Jahren schmerzlich gelernt und gerade war er sich ihren Größenunterschied überaus bewusst.
Er konnte seinen eigenen Herzschlag in seiner Brust fühlen, zu schnell, zu laut, zu panisch. Er versuchte irgendeinen Ausweg aus der Situation zu finden, fand allerdings keinen. Es gab nichts, womit er sich rausreden könnte, keine logischen Ausflüchte, oder witzige Zufälle.
"Ich wollte nicht mehr hier sein, wenn es dir auffällt", wehrte er sich. Er wusste nicht, wieso. Eigentlich änderte es nichts an der Situation und Richard würde es wahrscheinlich herzlich wenig interessieren, was Cals ursprünglicher Plan gewesen war. "Und wenn der Schnee nicht gewesen wäre, hätte ich mehr als genug Zeit dafür gehabt. Es hat lächerlich lange gedauert, bis es bei dir geklickt hat. Vielleicht solltest du mal über einen Jobwechsel nachdenken." Schrecklicherweise riet eine kleine Stimme in seinem Hinterkopf ihn immer noch, sich zu entschuldigen und um Vergebung zu betteln. Er ignorierte sie, während er den Blick fest auf Richard gerichtet hielt. "Dein Chef ist bestimmt begeistert zu hören, wie du fast einen Stein verloren hättest, weil du einen vollkommen fremden Typen in einer Bar abgeschleppt hast." Er sprach mit einem Selbstbewusstsein, das er eigentlich nicht hatte, jedes Wort wie ein Projektil, das sein Gegenüber verletzen sollte. Alles, um die Stimme in seinem eigenen Kopf auszublenden.
"Wäre ich naiv, hätte ich gestern Abend versucht, dich für den Stein zu bestechen und es auf mein Glück ankommen gelassen." Vielleicht wäre das der bessere Weg gewesen. Eine kürzere Auseinandersetzung und klarere Linien. Es war Richards Interesse gewesen, die ihn zu Fall gebracht hatte. Der Fakt, dass jedes bisschen Aufmerksamkeit in seine Richtung sich zu schön angefühlt hatte, um wahr zu sein.
"Was willst du jetzt tun, Richard? Mich festnehmen? Es steht Aussage gegen Aussage. Ich kann dir versprechen, dass ich heute Abend schon wieder zurück in meiner Wohnung wäre."