Wenn Zoras es nicht schon in seinem Bewusstsein gespürt hätte, konnte er es spätestens dann fühlen, als Kassandra sich unter seinem Arm so sehr versteifte, dass sich ihre Muskeln verhärteten. Wahrscheinlich tat er nicht das richtige, Zoras war noch nie besonders talentiert darin gewesen, die richtigen Worte zu finden.
Aber es fühlte sich richtig an. Und weil es so war, weil es ihm selbst einen gewissen Komfort brachte zu wissen, dass niemand sie sehen konnte, dass sie für einen Moment nicht gezwungen waren irgendeine Farce aufrecht zu erhalten, dass sie keinen anderen Vorteil aus der Umarmung schlossen als den gegenseitigen Gedanken zu helfen die sie plagten, behielt er sie an sich gedrückt, um ihnen beiden Halt zu geben.
Er ließ sich Zeit mit seiner Antwort, um die richtigen Worte zu finden. Währenddessen versuchte er seine eigenen Emotionen zu kontrollieren, damit etwas davon auf Kassandra überfärben würde. Er konzentrierte sich auf ihre zierliche Gestalt unter seinen Armen, auf das weiche, leicht ergraute Haar unter seinem Kinn, auf die Wärme, die sie wie natürlich ausstrahlte. Er konzentrierte sich auf die Stille die sie umgab und die Abgeschiedenheit. Keine Soldaten die sie angafften, keine Zivilisten die nach ihnen riefen, keine Verpflichtungen deren Aufmerksamkeit es bedarf. Sitzen und atmen. Die Ruhe genießen.
"Hast du mir nicht mal erzählt, dass Götter sich auch fürchten können? Vor der Vergänglichkeit?", setzte er schließlich vorsichtig an, noch immer unsicher darüber, ob er die Sache richtig anging. "Haben sie dann nicht dieselben Emotionen wie wir? Können sie dann nicht auch Todesangst haben und Wut und Trauer und alles, was ein Mensch vor seinem Tod fühlt? Kannst du es nicht fühlen?"
Aber es fühlte sich richtig an. Und weil es so war, weil es ihm selbst einen gewissen Komfort brachte zu wissen, dass niemand sie sehen konnte, dass sie für einen Moment nicht gezwungen waren irgendeine Farce aufrecht zu erhalten, dass sie keinen anderen Vorteil aus der Umarmung schlossen als den gegenseitigen Gedanken zu helfen die sie plagten, behielt er sie an sich gedrückt, um ihnen beiden Halt zu geben.
Er ließ sich Zeit mit seiner Antwort, um die richtigen Worte zu finden. Währenddessen versuchte er seine eigenen Emotionen zu kontrollieren, damit etwas davon auf Kassandra überfärben würde. Er konzentrierte sich auf ihre zierliche Gestalt unter seinen Armen, auf das weiche, leicht ergraute Haar unter seinem Kinn, auf die Wärme, die sie wie natürlich ausstrahlte. Er konzentrierte sich auf die Stille die sie umgab und die Abgeschiedenheit. Keine Soldaten die sie angafften, keine Zivilisten die nach ihnen riefen, keine Verpflichtungen deren Aufmerksamkeit es bedarf. Sitzen und atmen. Die Ruhe genießen.
"Hast du mir nicht mal erzählt, dass Götter sich auch fürchten können? Vor der Vergänglichkeit?", setzte er schließlich vorsichtig an, noch immer unsicher darüber, ob er die Sache richtig anging. "Haben sie dann nicht dieselben Emotionen wie wir? Können sie dann nicht auch Todesangst haben und Wut und Trauer und alles, was ein Mensch vor seinem Tod fühlt? Kannst du es nicht fühlen?"


