Vincent riss die Augen auf. Hatte Thomas denn nicht zugehört?!
"Bist du dir sicher, dass du das willst? Ein drittes Mal mein Blut zu trinken hat Konsequenzen, Thomas. Du könntest mir für eine Weile keinen Wunsch mehr ausschlagen. Ich könnte alles von dir verlangen, egal was. Ich kann doch auch einfach bei dir bleiben, wenn du schläfst. Wenn du mich von dir trinken lässt, dann weiß ich, wann du einen Alptraum hast, bevor du dich anfängst, dagegen zu wehren. Du musst das nicht tun."
Vincent seufzte und ließ sich wieder zurück in seine Ausgansposition sinken. Für einen langen Augenblick starrte er den Baldachin über seinem Bett an.
"Natürlich ist das deine Entscheidung," meinte er dann, etwas leiser. "Ich gebe dir mein Blut, wenn du es willst. Ich will nur, dass du weißt, worauf du dich einlässt. Wenn es um Blut geht, dann ist nichts einfach für einen Vampir. Ich vergleiche es gern mit Essen, aber es ist mehr als das. Es ist eine Sache, wenn ein Vampir sich einen unbekannten Menschen sucht und diesen tötet, um am Leben zu bleiben. Aber das hier, das was wir hier tun... das hat Gewicht, Thomas. Dir mein Blut zu geben bindet dich an mich - nicht nur körperlich, sondern auch auf einem instinktiven Level. Du riechst jetzt schon so sehr nach mir, dass kein Vampir dir ein Haar krümmen würde. Du gehörst mir. Und du wirst einfach alles für mich tun wollen, wenn du mein Blut ein drittes Mal in so kurzer Zeit trinkst. Gleichzeitig hat es einen ähnlichen Effekt auf mir, dass du mir dein Blut freiwillig anbietest. Du reichst mir nicht einfach nur ein Stück Kuchen, Thomas. Ich habe nicht die Worte, um zu beschreiben, wie sich das für mich anfühlt - und ich habe noch nicht einmal von dir getrunken, nicht bewusst. Das unten im Keller war eine Notlösung, ein schneller Moment, der so viel, aber auch überhaupt nichts bedeutet hat."
Wieder seufzte Vincent, dann suchte er Thomas' Blick.
"Ein Teil von mir will dieses Gespräch vertagen bis wir beide einen klareren Kopf haben. Ein anderer Teil von mir will keinen Monat darauf warten, eine Antwort zu bekommen."
Er lächelte entschuldigend.
"Eine Beziehung mit einem Vampir wird immer kompliziert sein auf eine Weise, die Menschen gar nicht nachvollziehen können." "Bist du dir sicher, dass du das willst? Ein drittes Mal mein Blut zu trinken hat Konsequenzen, Thomas. Du könntest mir für eine Weile keinen Wunsch mehr ausschlagen. Ich könnte alles von dir verlangen, egal was. Ich kann doch auch einfach bei dir bleiben, wenn du schläfst. Wenn du mich von dir trinken lässt, dann weiß ich, wann du einen Alptraum hast, bevor du dich anfängst, dagegen zu wehren. Du musst das nicht tun."
Vincent seufzte und ließ sich wieder zurück in seine Ausgansposition sinken. Für einen langen Augenblick starrte er den Baldachin über seinem Bett an.
"Natürlich ist das deine Entscheidung," meinte er dann, etwas leiser. "Ich gebe dir mein Blut, wenn du es willst. Ich will nur, dass du weißt, worauf du dich einlässt. Wenn es um Blut geht, dann ist nichts einfach für einen Vampir. Ich vergleiche es gern mit Essen, aber es ist mehr als das. Es ist eine Sache, wenn ein Vampir sich einen unbekannten Menschen sucht und diesen tötet, um am Leben zu bleiben. Aber das hier, das was wir hier tun... das hat Gewicht, Thomas. Dir mein Blut zu geben bindet dich an mich - nicht nur körperlich, sondern auch auf einem instinktiven Level. Du riechst jetzt schon so sehr nach mir, dass kein Vampir dir ein Haar krümmen würde. Du gehörst mir. Und du wirst einfach alles für mich tun wollen, wenn du mein Blut ein drittes Mal in so kurzer Zeit trinkst. Gleichzeitig hat es einen ähnlichen Effekt auf mir, dass du mir dein Blut freiwillig anbietest. Du reichst mir nicht einfach nur ein Stück Kuchen, Thomas. Ich habe nicht die Worte, um zu beschreiben, wie sich das für mich anfühlt - und ich habe noch nicht einmal von dir getrunken, nicht bewusst. Das unten im Keller war eine Notlösung, ein schneller Moment, der so viel, aber auch überhaupt nichts bedeutet hat."
Wieder seufzte Vincent, dann suchte er Thomas' Blick.
"Ein Teil von mir will dieses Gespräch vertagen bis wir beide einen klareren Kopf haben. Ein anderer Teil von mir will keinen Monat darauf warten, eine Antwort zu bekommen."
Er lächelte entschuldigend.

