Vlad reagierte instinktiv auf den ruhigen, aber dennoch menschlichen Herzschlag in genau dem Augenblick, in dem die Tür aufflog. Er riss seine Zähne aus dem Hals seines Liebsten und wich mit dieser simplen Bewegung dem ersten Messer aus. Er lehnte sich ein bisschen weiter zurück und biss erneut zu, womit er das zweite Messer mit seinen Zähnen auffing. Er nahm es in die Hand und betrachtete es, während sein Liebster kraftlos zu Boden sackte.
"Ich applaudiere dir immer noch dazu, dass du dir einen Van Helsing um den Finger gewickelt hast, Steaua mea."
Er lächelte Vincent von oben herab ab an, das Blut seines Liebsten befleckte sein Kinn in einem kräftigen Rot, tropfte auf sein Hemd hinab. Zeitgleich floss es Vincent den Hals hinunter, auch wenn der sich eine Hand auf die offene Wunde presste. Vlad ließ alles Mitgefühl fahren und presste seinen Schuh gegen Vincents Schulter, drückte ihn damit gegen die Wand. Vincent keuchte auf vor Schmerz.
"Glaubst du wirklich, ich bin auf deinen kleinen Trick reingefallen? Dass das Menschlein dein ist? Dafür müsstest du deine eigene Regel brechen und sein Blut trinken. Du bist zu vielem bereit - das hier ist der Beweis - aber dein Wort hast du noch nie gebrochen."
Vlad ließ endlich von Vincent ab, ließ ihn Ruhe verbluten. Allein. Er wandte sich stattdessen dem Jäger zu.
"Du darfst es gern versuchen, Mensch. Ich hoffe, du schaffst es, mir dabei Vergnügen zu bereiten."
Vlad balancierte das Wurfmesser mit der Spitze auf seinem Zeigefinger, als spiele die Schwerkraft keine Rolle für diesen Trick. Er warf es in einer geraden Linie nach oben. Und verschwand bevor es auf dem Boden aufschlug.
Vincent versuchte verzweifelt, den Schmerz zu ignorieren. Vlad hatte nicht einfach nur zugebissen, um zu trinken. Er hatte zugebissen, um zu töten. Zwei volle Halbmonde und noch ein bisschen mehr hatte der Vampir aus seinem Hals gerissen. Und jetzt hatte er sich auch noch genährt, was ihn so stark machte, wie er gerade nur sein konnte. Nichts war so gelaufen, wie Vincent und Thomas es geplant hatten. Nichts.
Vincent bewegte probehalber seinen Arm, doch allein das Krümmen seiner Finger ließ einen Schmerz durch seinen ganzen Körper sausen, der ihn dazu brachte, sich auf die Zunge zu beißen. Also zog er die Beine an und presste weiterhin seine gute Hand auf die Wunde, konzentrierte sich darauf, die Wunde zu heilen, so gut er es eben konnte, um wenigstens die Blutung zu verlangsamen. Und er versuchte, nicht im Weg zu sein. Gerade war er Thomas keine Hilfe. Alles, was er tun konnte, war, keine Belastung zu sein.
Vlad versteckte sich dicht unter der Decke, hüllte sich in die Schatten, und beobachtete den Jäger. Vincent hatte ihn ausgebildet, so stand fest. Der Jäger ließ sich von seiner Abwesenheit nicht irritieren. Vlad grinste, fletschte die Zähne. Es war lange her, dass er Spaß mit einem Jäger gehabt hatte.
Er ließ sich mit voller Absicht hörbar direkt hinter dem Jäger fallen, achtete aber darauf, außer Schlagreichweite dieses kleinen Messerchens zu sein, dass er da gezückt hatte.
"Thomas, richtig?"
Vlad schlenderte um den Mann herum, ließ sich Zeit, ignorierte Vincent vollkommen. Der war praktisch schon Vergangenheit, er trödelte nur ein bisschen rum, diesen Zustand permanent zu machen.
"Hat er dich wenigstens mal naschen lassen? Wenn du zerbeult zu ihm gekrochen bist, damit er dich heilen kann? In Vorbereitung für heute? Für diesen Augenblick, damit du genug Kraft hast, um mir die Stirn zu bieten, wenn auch nur für einen Moment? Ich wollte immer schonmal wissen, wie potent das Blut eines Schwächlings wie Vincent ist."
Vlad verschwand wieder und als er wieder auftauchte, trat er Thomas mit der Kraft eines Zuges gegen das Brustbein, schleuderte ihn gegen die nächstbeste Wand, nur um gleich danach seine Fingernägel zu betrachten.
"Wusstest du, dass alle Fähigkeiten eines Vampirs nachlassen, wenn sie sich nicht von Menschen ernähren? Vincent ist schwächer, langsamer, unaufmerksamer, leichter zu zerbrechen und braucht länger, um zu heilen."
Im nächsten Augenblick türmte Vlad vor dem Menschen auf, klemmte ihn zwischen Wand und sich selbst ein, nicht ein Funken Angst - oder Respekt - vor dem Silber. Er grinste sogar.
"Vincent hat dir nichts beigebracht, kleiner Thomas. Du wirst hier und heute sterben. Die Frage ist nur, wie lustig es für mich wird und wie lange du brauchst, um deinen letzten Atem auszuhauchen."
Vlad hob das Silbermesser, dass er vor wenigen Augenblicken noch hatte fallen lassen. Und dann rammte er es sich selbst in den Oberarm, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.
"Was willst du schon gegen mich ausrichten, Menschlein, wenn alles, was du zu bieten hast, ein paar Silbermesserchen sind?"
Er riss das Messer aus seinem Arm und für einen Augenblick blutete es, doch dann verheilte das tiefe Loch, ohne Spuren zu hinterlassen. Dann richtete sich Vlad auf und machte ein paar Schritte zurück, gab Thomas Raum, und breitete die Arme aus.
"Na los. Zeig mir, was du draufhast, Menschlein."
"Ich applaudiere dir immer noch dazu, dass du dir einen Van Helsing um den Finger gewickelt hast, Steaua mea."
Er lächelte Vincent von oben herab ab an, das Blut seines Liebsten befleckte sein Kinn in einem kräftigen Rot, tropfte auf sein Hemd hinab. Zeitgleich floss es Vincent den Hals hinunter, auch wenn der sich eine Hand auf die offene Wunde presste. Vlad ließ alles Mitgefühl fahren und presste seinen Schuh gegen Vincents Schulter, drückte ihn damit gegen die Wand. Vincent keuchte auf vor Schmerz.
"Glaubst du wirklich, ich bin auf deinen kleinen Trick reingefallen? Dass das Menschlein dein ist? Dafür müsstest du deine eigene Regel brechen und sein Blut trinken. Du bist zu vielem bereit - das hier ist der Beweis - aber dein Wort hast du noch nie gebrochen."
Vlad ließ endlich von Vincent ab, ließ ihn Ruhe verbluten. Allein. Er wandte sich stattdessen dem Jäger zu.
"Du darfst es gern versuchen, Mensch. Ich hoffe, du schaffst es, mir dabei Vergnügen zu bereiten."
Vlad balancierte das Wurfmesser mit der Spitze auf seinem Zeigefinger, als spiele die Schwerkraft keine Rolle für diesen Trick. Er warf es in einer geraden Linie nach oben. Und verschwand bevor es auf dem Boden aufschlug.
Vincent versuchte verzweifelt, den Schmerz zu ignorieren. Vlad hatte nicht einfach nur zugebissen, um zu trinken. Er hatte zugebissen, um zu töten. Zwei volle Halbmonde und noch ein bisschen mehr hatte der Vampir aus seinem Hals gerissen. Und jetzt hatte er sich auch noch genährt, was ihn so stark machte, wie er gerade nur sein konnte. Nichts war so gelaufen, wie Vincent und Thomas es geplant hatten. Nichts.
Vincent bewegte probehalber seinen Arm, doch allein das Krümmen seiner Finger ließ einen Schmerz durch seinen ganzen Körper sausen, der ihn dazu brachte, sich auf die Zunge zu beißen. Also zog er die Beine an und presste weiterhin seine gute Hand auf die Wunde, konzentrierte sich darauf, die Wunde zu heilen, so gut er es eben konnte, um wenigstens die Blutung zu verlangsamen. Und er versuchte, nicht im Weg zu sein. Gerade war er Thomas keine Hilfe. Alles, was er tun konnte, war, keine Belastung zu sein.
Vlad versteckte sich dicht unter der Decke, hüllte sich in die Schatten, und beobachtete den Jäger. Vincent hatte ihn ausgebildet, so stand fest. Der Jäger ließ sich von seiner Abwesenheit nicht irritieren. Vlad grinste, fletschte die Zähne. Es war lange her, dass er Spaß mit einem Jäger gehabt hatte.
Er ließ sich mit voller Absicht hörbar direkt hinter dem Jäger fallen, achtete aber darauf, außer Schlagreichweite dieses kleinen Messerchens zu sein, dass er da gezückt hatte.
"Thomas, richtig?"
Vlad schlenderte um den Mann herum, ließ sich Zeit, ignorierte Vincent vollkommen. Der war praktisch schon Vergangenheit, er trödelte nur ein bisschen rum, diesen Zustand permanent zu machen.
"Hat er dich wenigstens mal naschen lassen? Wenn du zerbeult zu ihm gekrochen bist, damit er dich heilen kann? In Vorbereitung für heute? Für diesen Augenblick, damit du genug Kraft hast, um mir die Stirn zu bieten, wenn auch nur für einen Moment? Ich wollte immer schonmal wissen, wie potent das Blut eines Schwächlings wie Vincent ist."
Vlad verschwand wieder und als er wieder auftauchte, trat er Thomas mit der Kraft eines Zuges gegen das Brustbein, schleuderte ihn gegen die nächstbeste Wand, nur um gleich danach seine Fingernägel zu betrachten.
"Wusstest du, dass alle Fähigkeiten eines Vampirs nachlassen, wenn sie sich nicht von Menschen ernähren? Vincent ist schwächer, langsamer, unaufmerksamer, leichter zu zerbrechen und braucht länger, um zu heilen."
Im nächsten Augenblick türmte Vlad vor dem Menschen auf, klemmte ihn zwischen Wand und sich selbst ein, nicht ein Funken Angst - oder Respekt - vor dem Silber. Er grinste sogar.
"Vincent hat dir nichts beigebracht, kleiner Thomas. Du wirst hier und heute sterben. Die Frage ist nur, wie lustig es für mich wird und wie lange du brauchst, um deinen letzten Atem auszuhauchen."
Vlad hob das Silbermesser, dass er vor wenigen Augenblicken noch hatte fallen lassen. Und dann rammte er es sich selbst in den Oberarm, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.
"Was willst du schon gegen mich ausrichten, Menschlein, wenn alles, was du zu bieten hast, ein paar Silbermesserchen sind?"
Er riss das Messer aus seinem Arm und für einen Augenblick blutete es, doch dann verheilte das tiefe Loch, ohne Spuren zu hinterlassen. Dann richtete sich Vlad auf und machte ein paar Schritte zurück, gab Thomas Raum, und breitete die Arme aus.
"Na los. Zeig mir, was du draufhast, Menschlein."

